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Explore every episode of the podcast SO GEHT AMBULANT
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| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Warum echte ambulante Versorgung mehr ist als weniger stationär | 25 Apr 2025 | 00:33:11 | |
Ambulante Versorgung wird oft missverstanden: Weniger stationär ist nicht automatisch ambulant. Philipp Henßler und Jascha Rinke sprechen über echte Praxisbeispiele, strukturelle Herausforderungen, Prozessdenken und wirtschaftliche Realität – und warum Krankenhäuser und Praxen voneinander lernen müssen.
Außerdem erzählen sie, warum „So geht ambulant“ entstanden ist und was Hörer künftig erwartet. Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. | |||
| Wie man ein ambulantes OP-Zentrum baut, das wirklich funktioniert (Teil 1) | 31 May 2025 | 00:48:04 | |
Ein OP-Tisch in einer umgebauten Wohnung. Dann zwei OP-Säle, später vier im Neubau – am Ende eine der erfolgreichsten Praxiskliniken Deutschlands, die 2019 verkauft wurde.
Martin Zebulka-Rinke ist Arzt und hat nicht über Ambulantisierung gesprochen. Er hat sie gemacht. Mit klarem Kompass, unternehmerischem Mut und kompromissloser Prozessqualität.
In Teil 1 dieses zweiteiligen Gesprächs erfährst du:
• Wie man ein OP-Zentrum aufbaut, das operativ und wirtschaftlich überzeugt
• Warum Wechselzeiten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden
• Wann Operateure gerne im OP-Zentrum operieren
• Wie gute Ausstattung, klare Strukturen und Abrechnungsvarianten zusammenspielen
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
00:00 – Ambulantes Operieren in den 90ern: Eine Wohnung, ein OP, ein Handy
Wie Martin Zebulka-Rinke die ambulante Versorgung neu gedacht hat.
05:20 – Warum Krankenhausroutine kein gutes Konzept für ambulante Medizin ist
Und was man stattdessen können muss.
12:30 – Technik, Vertrauen, Verantwortung
Wie Larynxmaske und Propofol die ambulante Wende eingeleitet haben.
20:30 – Vom mobilen Anästhesisten zum OP-Zentrumsbetreiber
Was passiert, wenn man investiert, bevor der erste Fall gebucht ist.
29:40 – Effizienz als Prinzip: Warum Wechselzeiten Umsatzzeiten sind
Und wie man Abläufe so baut, dass Operateure bleiben.
36:00 – Interdisziplinär, effizient, investitionsfreudig
Wie ein Zentrum entsteht, das von 0 auf 25.000 Eingriffe wächst.
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| Vergütung ambulanter Operationen: warum wir kurz vor dem Crash stehen | 17 Nov 2025 | 01:08:24 | |
Ambulante Chirurgie ist mehr als das Weglassen einer Nacht – und sie wird in Deutschland systematisch unterfinanziert. Sportorthopäde, OP-Zentrumsbetreiber und 1. Vorsitzender des Berufsverbands für Arthroskopie Ralf Müller-Rath erklärt Jascha Rinke, warum der EBM auf Daten aus den 90ern basiert, wieso Hybrid-DRG zwei Dumping-Systeme verbindet und wie OP-Zentren trotzdem überleben: Mischkalkulation, Prozessverdichtung, klare Teamstrukturen. Wir sprechen über Fehlanreize, politische Eingriffe in die Selbstverwaltung und darüber, wie ambulante OP-Zentren 2030 für Patienten und Betreiber wirklich aussehen können.
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
04:30 – Vom Oberarzt zur eigenen Praxisklinik
Ralf über seinen Weg in die Selbstständigkeit, Pionierarbeit im Ambulatorium und den Aufbau praxisklinischer Strukturen.
12:10 – Geschäftsmodell ambulantes OP-Zentrum in der Realität
Mischkalkulation aus EBM, GOÄ, Selektivverträgen und Kooperationen – und warum EBM allein nicht trägt.
20:45 – Wie EBM wirklich funktioniert
AL und TL, 90er-Jahre-Daten, fehlerhafte OP-Modelle und verpasste EBM-Reformen.
33:00 – Hybrid-DRG im Stresstest
Handwerkliche Fehler, Dumping-Effekte, fehlende Datenbasis und völlige Intransparenz in der Kalkulation.
45:20 – Wie Praxiskliniken trotzdem überleben
Standort, Menge, Teamqualität, Verdichtung der Prozesse – und die Grenzen dieser Strategie.
57:10 – Ambulantes Operieren 2030
Zentrumsbildung, Nachwuchsmangel und welche Rolle spezialisierte OP-Zentren künftig spielen.
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| OP-Infrastruktur als Service: wie anästhesiegeführte AOP-Zentren Mehrwert schaffen | 27 Oct 2025 | 01:04:44 | |
„Wollt ihr nur Rendite abgreifen?“ – diese Frage beantwortet Benedikt Porten klar: Ziel ist, Ambulantisierung möglich zu machen und stabil zu betreiben. Die Anästhesie führt das OP-Zentrum, Operateure sind Kunden, die Klinik kooperiert – der Investor finanziert die Infrastruktur. Wir sprechen über Auslastung statt Budgets, OP-Slots und Services, faire Umlagen, Verträge und verlässliche Planbarkeit. Dazu: Nachfolge-Modelle, Spezialisierung/Cluster, Krankenhaus-Partnerschaften und Hybrid-DRG als Treiber.
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
Shownotes
01:37 – Werdegang & Setup: Anästhesie im Zentrum, vier Standbeine, Operateure als Kunden
04:29 – Dienstleister-Logik: Auslastung, schnelle Wechselzeiten, Spezialisierung/Cluster
20:55 – Klinik-Kooperationen: anderes Mindset, Auslastung statt Budgets, Sicherheit nötig
28:02 – Abrechnung & Umlage: Anästhesie rechnet selbst, Infrastruktur als Service
31:19 – Vergütung fair teilen: Transparenz, Preislogik, Vollsortimenter vs. schlankes Modell
50:17 – Verträge & Auswahl: Indikationen, Verlässlichkeit, Planbarkeit der Slots
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| Physician Assistants: Entlastung für Arztpraxis und Klinik | 26 Sep 2025 | 01:08:44 | |
Physician Assistants sind mehr als ein neues Berufsbild – sie verändern Abläufe in Klinik und Praxis spürbar. Hendrik Bollen war einer der ersten Absolventen in Deutschland, hat selbst in der Notaufnahme gearbeitet und mit PA Jobs, PA Academy und PA Blog ein eigenes Ökosystem geschaffen. Er zeigt: Wer PAs strategisch einsetzt, gewinnt Effizienz, Qualität und Entlastung.
In dieser Folge sprechen wir über:
• Warum PAs gerade in der ambulanten Versorgung entscheidend werden
• Typische Fehler bei der Einführung – und wie man sie vermeidet
• Was PA-spezifische Fortbildungen leisten, was ärztliche/pflegerische nicht können
• Befugniserweiterung: Chancen und Grenzen für Teamarbeit
• Wie Praxen mit PAs mehr Patienten versorgen und Umsatz steigern
• Förderung, Vergütung und Kennzahlen, die den Unterschied machen
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
Shownotes
00:00 – Einstieg & Werdegang: Einer der ersten PAs in Deutschland
08:30 – Status quo: Rollen, Missverständnisse, Erfolgsfaktoren
18:30 – Plattformen & Community: PA Jobs, Academy, Blog
26:30 – Pflege-Befugniserweiterung: Auswirkungen auf Praxis & Klinik
34:30 – Ambulante Versorgung: Einsatzfelder in Hausarztpraxis und OP
50:00 – Fazit & Wünsche: Wie PAs das System entlasten
P.S. ein PA verdient natürlich nicht ab 1100 Euro / Monat, sondern ab 4100 Euro / Monat ;-)
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| Hybrid-DRG, OP-Prozesse und ambulante Chancen | 31 Aug 2025 | 00:56:19 | |
Marc Reggentin spricht über Transformation im OP, effiziente Ambulantisierung und was jetzt konkret möglich ist.
Ambulantisierung ist mehr als ein politisches Signal – sie verändert Prozesse, Strukturen und Verantwortungen. Klinikgeschäftsführer Marc Reggentin bringt über 20 Jahre Führungserfahrung mit und zeigt: Wer frühzeitig systematisch vorgeht, kann Ambulantisierung aktiv gestalten.
In dieser Folge sprechen wir über:
- Hybrid-DRG: Was sie bringen – und was nicht
- Wie OP-Prozesse messbar und effizienter werden
- Ambulantisierung im Bestand: Was schon jetzt möglich ist
- Standardisierung ohne Qualitätsverlust
- Primärversorgungszentren als Lösung für die Fläche
- Warum Teamführung, Verantwortung und Haltung jetzt entscheidend sind
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
00:00 – Ambulantisierung mit Abstand: Ein Gespräch in Italien
06:10 – OP-Benchmarking: Kennzahlen mit Wirkung
12:00 – Struktur statt Chaos: Wie man Ambulantisierung organisieren kann
18:00 – Hybrid-DRG: Was Kliniken jetzt wissen müssen
26:00 – Prozesse, Personal, Perspektiven: Teams richtig aufstellen
34:00 – MVZ, Tageskliniken, ASV: Ambulante Strategien aus der Praxis
41:00 – Versorgung im ländlichen Raum: Primärzentren als Chance
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| Wie man ein ambulantes OP-Zentrum baut, das wirklich funktioniert (Teil 2) | 23 Jun 2025 | 00:58:07 | |
Ein OP-Tisch in einer umgebauten Wohnung. Dann zwei OP-Säle, später vier im Neubau – am Ende eine der erfolgreichsten Praxiskliniken Deutschlands, die 2019 verkauft wurde.
In Teil 2 des Gesprächs mit Martin Zebulka-Rinke gehen wir dorthin, wo es wirklich zählt: in die Tiefe der Prozesse, Strukturen, Wirtschaftlichkeit – und in die Perspektive der Patienten. Was in 30 Jahren Aufbauarbeit als Praxisklinik entstanden ist, war kein Zufall. Es war das Ergebnis von Klarheit, Verantwortung und hundertfach getesteten Entscheidungen.
In Teil 2 dieses zweiteiligen Gesprächs erfährst du:
• Wie man OP-Prozesse so plant, dass Wechselzeiten Produktivzeiten werden
• Was Patientenführung mit Wirtschaftlichkeit zu tun hat
• Warum Schleusenräume, Siebmanagement und eigene AEMP echte Hebel sind
• Wie man ein OP-Zentrum wirtschaftlich skaliert – mit Blick auf Struktur, Personal, Geräte, Operateure
• Worauf es bei Bauplanung, Investitionen und Standortentscheidungen wirklich ankommt
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
00:00 – Warum Prozesse nicht im OP starten, sondern im Planungsbüro
05:00 – Ausbildung, Teamführung und MFA statt Fachkräftemangel
12:00 – Schleusen, Siebe, Steri: Wie Struktur echte Zeit spart
20:00 – Patientenführung, Intimsphäre und psychologische Planung
30:00 – Wie man Wirtschaftlichkeit, Qualität und Patientenwohl vereint
42:00 – Bauplanung, Investitionslogik und Skalierung
51:00 – Was junge Ärztinnen und Ärzte heute wissen müssen
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| Liquidität zuerst: Ambulantisierung, Sanierung und der Zentral-OP in einem Plan | 20 Feb 2026 | 01:05:06 | |
Sanierung über reines Sparen verschiebt das Problem. Und Ambulantisierung ohne klare Pfade und finanzielle Leitplanken ist der schnellste Weg zu Doppelstrukturen. In dieser Dreierfolge beantworten wir 10 Geschäftsführerfragen - aus Sanierung, Klinikbetrieb und ambulanter Betreiberpraxis.
- Erste 100 Tage: Liquidität, Abschlussfähigkeit, Steuerungsroutine
- Kostenfresser: Personalquote, Speiseversorgung, Sachkosten, Einkauf
- OP-Leistung: Start 1. Schnitt, Wechsel, AEMP/Material, Tagessteuerung
- Zentral-OP ambulant-ready: Zufluss, Schleusen, Fast-Track, Nachsorge
- Struktur: AOP-Zentrum vs Integration, Leistungsprofil, Zentren ohne Grundbetrieb zu killen
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
00:00 Ambulantisierung parallel zur Sanierung: Warum „weiter wie früher“ Geld verbrennt
03:10 Frank Löscher: Ernst & Young, Artemed Klinikgruppe, heute Sanierung bei der Oberender AG
09:40 Stabilisieren in 100 Tagen: Liquidität sichern, Abschlussfähigkeit herstellen, Steuerungsroutine aufsetzen
18:30 Kostenfresser im Haus: Personalquote, BKT, medizinische Sachkosten, Einkauf und Standardisierung
29:10 Zentral-OP ambulant-fähig machen: Hybrid-DRGs, AOP-Katalog, Patientenzufluss, Trennung der Wege
40:20 OP trotz Auslastung nicht wirtschaftlich: wo Zeit wirklich verloren geht und wie du den Tag steuerst
50:30 AOP-Zentrum oder Integration? Leistungsprofil in der Region, Zentren aufbauen ohne den Grundbetrieb zu gefährden
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| AOP/Hybrid-DRG: Der größte Denkfehler – und wie man ihn stoppt | Winterspecial-Fragerunde | 18 Dec 2025 | 00:51:54 | |
Hybrid-DRG und AOP werden zunehmen – ob man will oder nicht. Die Frage ist: Organisiert man sie als "Rest" oder als sauberen Prozess?
• Warum die Sektorengrenze jeden OP-Prozess verzerrt
• Standardisierbar vs. nicht standardisierbar: das bessere Zielbild
• Technik, Räume oder Prozesse? Die Prioritäten-Logik
• OP-Kennzahlen, die wirklich steuern: OP-Minute, Schnittnahtzeit, Wechselzeiten
• Beispielprojekt: was Umsetzung wirklich braucht
• OP-Zentrum planen: drei Fragen, bevor man betoniert
• OP-Statut vs. OP-Alltag: Durchsetzung statt Papier
„Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.“
00:00 — Sektorengrenze: Die Mauer muss weg
02:02 — Bild vom OP-System: Einstieg in den Fragenkatalog
15:41 — AOP/Hybrid-DRG: Der größte Denkfehler in Krankenhäusern
23:16 — OP-Steuerung: Warum OP-Zahl nichts sagt und OP-Minuten zählen
25:18 — Projekte & Umsetzung: Was in Paderborn den Unterschied gemacht hat
34:46 — OP-Manager & OP-Statut: Führung im Tagesgeschäft statt Papierlogik
49:49 — Blick nach vorn: Primärversorgung, Preiswahrheit, Zielbild
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| Ambulante Transformation: Wie Praxen und Kliniken jetzt umsteuern müssen | 06 Dec 2025 | 01:15:11 | |
KV RLP-Vorstandsvize Dr. med. Andreas Bartels zeigt, wie Ambulantisierung, Honorare und Klinik-Kooperationen für Praxen wirklich funktionieren.
Hybrid-DRG, unterfinanzierte Eingriffe und eine alternde Ärzteschaft: Die Ambulantisierung entscheidet, ob Praxen investieren, verkaufen oder schließen.
KV RLP-Vorstandsvize Dr. med. Andreas Bartels spricht mit Philipp Henßler und Jascha Rinke über ambulante OP-Prozesse, faire Vergütung und die Rolle der Hybrid-DRG, über Entbudgetierung, Demografie und Klinik-Kooperationen, über ein Tool zur Hybrid-DRG-Abrechnung, mobile Arztpraxis und ASV als Brückenmodelle, über Physician Assistants, Community Health Nurses, Nachwuchsgewinnung und digitale Tools, die im Alltag wirklich Zeit sparen.
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
00:00 – Lagebild und Einstieg in den Klartext
60 Prozent Hausärzte ohne Nachfolge, Rolle der KV, warum Ambulantisierung jetzt Weichen stellt.
02:00 – Vom Praxiskliniker zum KV-Vorstand
Werdegang von Andreas Bartels, Erfahrungen aus der Tagesklinik und Blick auf ambulante OPs als Versorgungsmodell.
05:00 – Ambulante OPs, EBM-Desaster und Hybrid-DRG
Unterfinanzierte Eingriffe, Sachkosten, neue AOP-Leistungen, Chancen und Grenzen der Hybrid-DRG für Praxen und Klinikkooperationen.
18:30 – Ambulante Zentren, Sektorengrenzen und Finanzierung
Warum Praxiskliniken, Primärversorgungszentren und INZ oft an Regeln scheitern und was ein Systembruch bei der Finanzierung ändern würde.
29:30 – WebA, Abrechnung und Liquidität für Operateure
Wie die KV mit WebA Hybrid-DRG und ASV abrechnet, Honorarflüsse stabilisiert und Bürokratie für Operateure reduziert.
34:30 – Entbudgetierung, Hausärzte und demografischer Druck
Was wirklich entbudgetiert ist, wo Hausärzte verlieren, warum Sonografie und Schmerztherapie wackeln und wie die Demografie alles verschärft.
38:30 – Physician Assistants, Netze und neue Versorgungsmodelle
Erwartungen an PAs und Community Health Nurses, regionale Netze, Grenzen der Delegation und warum nicht jede neue Rolle automatisch entlastet.
52:00 – Mobile Arztpraxis, ASV, Digitalisierung und Ausblick
Mobile Versorgung im ländlichen Raum, bürokratische ASV-Wirklichkeit, digitale Vorbilder aus Estland und Bartels’ Prioritäten bis 2027.
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| Ambulantisierung 2026 – Was jetzt für Kliniken zählt (#12) | 18 Mar 2026 | 00:17:01 | |
Die Krankenhäuser wissen längst, dass Ambulantisierung kommt. Trotzdem passiert zu wenig – weil es kein Erkenntnisproblem mehr ist, sondern ein Umsetzungsproblem aufgrund des Systems. In dieser Solofolge macht Philipp Henßler den Lage-Check: Was ist 2026 wirklich Realität, wo klemmt es in der Praxis, und was sollte jede Klinikführung jetzt ableiten?
69 Hybrid-DRGs, 904 OPS-Kodes, §115g-Einrichtungen (SÜV) seit März 2026 – der Werkzeugkasten für Ambulantisierung ist da. Und trotzdem bleibt die ambulante Transformation in vielen Häusern zäh.
In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über:
- Deutschland 2026 in Zahlen: Warum die stationäre Struktur so viel Druck erzeugt
- AOP, Hybrid-DRG, ASV und §115g: Was der Werkzeugkasten wirklich hergibt
- Die drei Ebenen, auf denen Ambulantisierung scheitert – oder gelingt
- Warum digitale und ambulante Transformation dasselbe Thema sind
- Drei Fragen, die jede Klinikführung jetzt beantworten sollte
Die eigentliche Frage ist nicht mehr, ob Ambulantisierung kommt. Sondern welche Häuser sie gestalten – und welche nur reagieren.
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| Ambulant oder stationär? – Wie die Notaufnahme in Paderborn Patientenströme lenkt | 05 Mar 2026 | 01:00:42 | |
Wer entscheidet, ob ein Patient ambulant nach Hause geht oder stationär aufgenommen wird – und wann? Dr. Thorsten Dahm leitet die Zentrale Notaufnahme am Christlichen Klinikum Paderborn und zeigt, wie Patientenströme im Alltag gelenkt werden.
- Ersteinschätzung per Manchester Triage: Dringlichkeit statt Warteschlange.
- Fehlsteuerungen: Erkältung, Bauchschmerz – und wie das Team respektvoll damit umgeht.
- Prozesshebel: Notfallkoordinator, Modulwagen, SOPs, Simulationstraining.
- Beobachtungsstation als Sicherheitsnetz für die Entscheidung ambulant oder stationär.
- Exit-Block: Warum der Engpass beim Abfluss entsteht, nicht am Eingang.
- Zukunft: Facharzt für Notfallmedizin, Digitalisierung, intersektoraler Austausch.
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| So geht ambulante Kardiologie: Von der Ambulanz lernen heißt siegen lernen (#14) | 16 Apr 2026 | 01:52:33 | |
Dr. med. Markus Sandrock ist Internist, invasiver Kardiologe und Gründer von Dr. Sandrock & Partner – dem größten ambulanten kardiologischen Fachärzteverbund Deutschlands, arztgeführt als Partnerschaftsgesellschaft.
Die ambulante Kardiologie in Deutschland steckt in einem System fest, das stationär denkt. Kliniken rechnen Herzkatheter seit Jahrzehnten per DRG ab – obwohl viele Eingriffe längst sicher ambulant möglich wären. 2026 kommt die Hybrid-DRG erstmals auch für kardiologische Interventionen. Gleichzeitig zeigt Markus Sandrock mit sechs eigenen Herzkatheterlaboren und über 17.500 Eingriffen pro Jahr, dass es auch anders geht – ohne PE, ohne Konzernstruktur, mit ärztlicher Freiheit und 20 KI-Agenten im Praxisalltag.
In dieser Folge sprechen wir über:
- Warum 95 % der Herzkatheter noch in der Klinik stattfinden – und warum das nicht mehr zeitgemäß ist
- Wie ein Partnermodell ohne Eigenkapitalrisiko funktioniert – mit eigener Kostenstelle und radikaler Transparenz
- Was „von der Ambulanz lernen heißt siegen lernen" konkret bedeutet – und warum Kliniken die Sprache des ambulanten Systems nicht sprechen
- Hybrid-DRG 2026 für Kardiologie: Was sich ändert und wo die Grenzen liegen
- 20 autonome KI-Agenten im Einsatz: Vom KI-Telefon bis zur Befundassistenz – und warum SuP Ende 2026 keine Verwaltungsstelle mehr hat
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| OP-Zentrum planen: Vom Big Picture zur Entscheidung (#13) | 02 Apr 2026 | 00:59:23 | |
Die meisten Krankenhäuser wissen, dass sie ein ambulantes OP-Zentrum brauchen. Die wenigsten wissen, wie sie in drei Monaten von der Idee zur Entscheidungsreife kommen – ohne sich zu verzetteln.
Dr. Carsten Schneekloth, Facharzt für Neurochirurgie und Referatsleiter Medizinstrategie der Region Paderborn in der BBT-Gruppe sowie MVZ Geschäftsführer, zeigt den konkreten Weg: vom Big Picture über Datenanalyse und Simulation bis zur belastbaren Wirtschaftlichkeitsrechnung im Gespräch mit Podcast-Host Jascha Rinke.
Das Christliche Klinikum Paderborn hat in kurzer Zeit ein Haus durch Fusion integriert, die OP-Strategie neu aufgestellt und ein elektives OP-Zentrum am Standort St. Johannisstift entwickelt. Der entscheidende Bruch: Nicht ambulant vs. stationär denken, sondern standardisierbar vs. nicht standardisierbar. Wer diese Trennlinie richtig zieht, verändert den gesamten Krankenhausbetrieb.
In dieser Folge sprechen wir über:
- Vom Neurochirurgen ins Management: Wie Medizinstrategie als Arzt funktioniert
- Krankenhausfusion in Paderborn: Was in den ersten Wochen über Erfolg entscheidet
- Der AHA-Effekt: Warum 22 Fast-Track-OPs in der Matrix alle defizitär waren
- Vom AOP zum EOP: Warum die Trennlinie nicht ambulant/stationär heißt, sondern standardisierbar/komplex
- Datengetriebene Planung: 21er-Datensätze, Simulation, Wirtschaftlichkeit in drei Monaten
- Bis zu 30% der stationären DRG-Fälle lassen sich umsteuern
- Ausbildungsproblem: Warum Fast-Track-Zentren junge Ärzte gefährden – und wie man es löst
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| Die Kardiologie wird nicht einfach ambulant – sie muss neu organisiert werden (#015) | 30 Apr 2026 | 00:15:14 | |
60.000 Aufrufe, 80+ Kommentare – und eine Frage, die immer wieder kam: „Kann man ein Praxismodell wirklich auf Kliniken übertragen?" Diese Solofolge gibt die Antwort.
In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über die kardiologische Ambulantisierung – und warum sie nur mit einem neuen Betriebskonzept funktioniert.
Die Vorgängerfolge mit Dr. Markus Sandrock hat Wellen geschlagen – bis ins Bundesministerium für Gesundheit. Doch ein Krankenhaus ist keine Großpraxis. Die Frage ist nicht, ob Kliniken ein ambulantes Modell kopieren können. Die Frage ist: Was lässt sich aus funktionierenden Modellen für den eigenen Standort ableiten?
In dieser Folge sprechen wir über:
- Warum die Kardiologie nicht einfach ambulant wird – sondern neu organisiert werden muss
- Was Kliniken aus dem Modell von Dr. Sandrock wirklich übertragen können (und was nicht)
- Hybrid-DRG 2026: Rund 1/3 aller Hybrid-DRGs betrifft die Kardiologie – was heißt das für den Betrieb?
- Herzkatheterlabor: Warum Raumplanung ohne Betriebskonzept scheitert
- 7 Prinzipien für Prozess, Strategie und Haltung in der kardiologischen Ambulantisierung
Was das konkret für Klinikgeschäftsführer, Chefärzte und Niedergelassene bedeutet
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| Arztpraxis modern führen: Was KI heute schon kann (#016) | 14 May 2026 | 02:04:18 | |
Nur 15 % der Praxen nutzen KI – aber 80 % planen es. Was hält sie auf? Und was passiert, wenn eine KI 170.000 Anrufe übernimmt, EKGs per Klick befundet und Prozesse automatisiert, für die heute drei Leute zuständig sind?
Arne Westphal, ehemals Senior Vice President bei CGM, heute Head of AI bei Dr. Sandrock & Partner, und Maximilian Huber, Lead-Entwickler der für sie selbst intern entwickelten KI-Plattform heydok, zeigen, wie die größte kardiologische partnerschaftliche Praxisgruppe Deutschlands (33 Standorte, 400.000+ Fälle/Jahr) den digitalen Umbau konkret umsetzt.
Wer Dr. med. Markus Sandrocks ärztliche Perspektive hören will: Folge 14. Heute geht es um die Technik dahinter – und um die Frage, was jede Praxis davon lernen kann.
In dieser Folge sprechen wir über:
Warum die großen Praxissoftware-Anbieter das KI-Problem bisher nicht gelöst haben
Wie die KI-Telefonassistentin „Frau Schneider" arbeitet – live demonstriert mit Terminbuchung und Rezeptanfrage
Was eine digitale Assistenzplattform von einem KI-Anrufbeantworter unterscheidet
EKG-Befundung per Klick: 70 % Genauigkeit bei der Vorhersage einer Interventionspflicht – aus dem Ruhe-EKG
Vibe Coding und MCP: Warum Praxen eigene Tools in Tagen statt Monaten bauen können
Drei Thesen zur modernen Praxis 2029 – und was das für MFAs, Ärzte und Patienten bedeutet
Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar.
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