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Explore every episode of the podcast Silver Love Coaching: Was vom Manne übrig bleibt

Dive into the complete episode list for Silver Love Coaching: Was vom Manne übrig bleibt. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Wenn du nicht mehr zählst. Bärbel Bas, Macht und Freundschaft18 Oct 202600:12:52
Bärbel Bas tritt zurück. Die politische Nachfolge wird geregelt. Und während über Verantwortung, Loyalität und politische Interessen diskutiert wird, bleibt eine unbequeme Frage: Wer steht einem Menschen eigentlich noch zur Seite, wenn er seine Funktion verliert? Fine Engels betrachtet den Rücktritt von Bärbel Bas, die unterschiedlichen Maßstäbe, mit denen wir Männer und Frauen beurteilen, und die Frage, ob die Politikerin zum Bauernopfer geworden sein könnte. Dann geht der Blick über die Politik hinaus. Ein Geschäftsführer geht nach Jahrzehnten in den Ruhestand. Sein Telefon wird stiller. Die Einladungen bleiben aus. Und irgendwann stellt er fest, dass er weniger Freunde hatte als Telefonnummern. Haben wir berufliche Anerkennung mit persönlicher Zuneigung verwechselt? Sind wir selbst so loyal, wie wir es von anderen erwarten? Und ist gebraucht zu werden wirklich dasselbe wie geliebt zu werden? Eine Folge über Macht, Trauer, Freundschaft und Beziehungen, die auch dann noch bestehen, wenn sie sich nicht mehr rechnen.
Überlebt die CDU?11 Oct 202600:12:59
Wer sich sein Leben lang für unersetzlich gehalten hat, merkt möglicherweise als Letzter, dass er längst ersetzt worden ist. Jahrzehntelang war alles klar. Wir sind die Guten. Wir wissen, wie es geht. Wo wir sind, ist vorne. Doch plötzlich wählen die Wähler anders, Kunden wechseln zur Konkurrenz, Mitarbeiter kündigen und die nächste Generation will keine Ratschläge mehr. Was macht man, wenn die Strategien, die einen jahrzehntelang erfolgreich gemacht haben, nicht mehr funktionieren? Man sucht Schuldige. Man bekämpft die Neuen. Tauscht Köpfe aus, gründet Kommissionen, entwickelt Strategien und übernimmt schließlich die Ideen derjenigen, die man zuvor lächerlich gemacht hat. Nur eines stellt man nicht infrage: das eigene Selbstbild. Fine Engels spricht über die Psychologie der Unersetzlichkeit, über Machtverlust, Selbstüberschätzung und die Schwierigkeit, zu akzeptieren, dass die Welt auch ohne uns weiterfunktioniert. Eine Folge über Politik, Unternehmer, den Ruhestand und die unbequeme Erkenntnis, dass Erfahrung nicht automatisch bedeutet, immer noch recht zu haben. **Denn es gibt einen Unterschied zwischen unersetzlich sein und wichtig sein.**
Pflegereförmchen? Dann lieber den Roboter.04 Oct 202600:09:59
DorisDörrie schickt in ihrem neuen Film „Frau Winkler verlässt das Haus“ einen Pflegeroboter zu einer achtzigjährigen Frau. Und plötzlich klingt die Zukunft des Alterns gar nicht mehr so abschreckend. Denn vielleicht entlastet ein Pflegeroboter nicht nur die Kinder von ihren Eltern. Vielleicht entlastet er auch die Eltern von ihren Kindern. Kein schlechtes Gewissen, weil man schon wieder etwas braucht. Keine müde Tochter, kein erschöpfter Sohn, kein Ehepartner, der irgendwann gleichzeitig Partner, Pfleger und Medikamentenbeauftragter ist. Und vor allem: Man könnte im eigenen Zuhause bleiben. #Picnic liefert das Essen. #Amazon fast alles, was man sonst noch braucht. Die #Apple Brille bringt einen einmal um die Welt. Und den Rest erledigt Pawlowitsch. Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber reden, was uns Technik im Alter wegnehmen könnte. Und mehr darüber, was sie uns zurückgeben könnte: Unabhängigkeit. Eine Folge über Pflege, Familie, Scham, Sterben, Selbstbestimmung und die ziemlich angenehme Vorstellung, die eigenen Kinder auch im hohen Alter einfach Kinder sein zu lassen.
Köpfe tauschen, damit alles bleibt, wie es immer war?27 Sep 202600:07:22
Neue Köpfe, neue Ämter, neue Versprechen. Und trotzdem bleibt erstaunlich vieles beim Alten. Fine Engels schaut auf politische Neuanfänge, das Personalkarussell der Parteien und die Frage, warum Menschen, die jahrzehntelang ein System gelernt haben, es plötzlich verändern sollen, sobald sie oben angekommen sind. Mit Jens Spahn, Sven Schulze, Friedrich Merz, einem politischen Perpetuum mobile und einem neuen Begriff: Relearning. Und irgendwann geht es gar nicht mehr nur um Politik. Denn auch privat gilt: Man nimmt sich selbst mit.
Wer stürzt Merz?20 Sep 202600:04:56
Friedrich Merz ist noch im Amt. Trotzdem wird bereits über Rückhalt, Nachfolge und die Zeit nach ihm gesprochen. Mich interessiert daran weniger die politische Spekulation als der Moment dahinter: Was passiert mit einem Menschen, wenn er noch entscheidet, aber längst merkt, dass andere bereits ohne ihn planen? Über Macht, Ersetzbarkeit und die Kunst, nicht erst loszulassen, wenn andere es längst getan haben. Coverabbildung: KI-generierte Illustration von Friedrich Merz.
Maschmeyer: „Merz muss weg.“ Doch wer hat hier gerade wirklich was verloren?13 Sep 202600:07:29
Carsten Maschmeyer sagt bei Sandra Maischberger über Friedrich Merz: „Merz hat es voll vergeigt. Er muss weg. Er muss zurücktreten.“ Ein harter Satz. Dabei erlebt Maschmeyer gerade selbst einen Verlust. Seine Ehe mit Veronica Ferres ist vorbei. Merz könnte Macht verlieren. Maschmeyer hat seine Beziehung verloren. Das eine findet draußen statt. Das andere ziemlich weit drinnen. Was passiert mit einem erfolgreichen Mann, der gewohnt ist zu entscheiden, zu verhandeln und Einfluss zu nehmen, wenn er an einen Punkt kommt, an dem all das nichts mehr nützt? Einen Menschen kann man nicht zurückverhandeln. Diese Folge handelt von Macht und Machtverlust. Von Erfolg und seinen Grenzen. Und von einem Unterschied, der mit dem Älterwerden immer wichtiger werden kann: Gebraucht werden oder gewollt werden. Denn der andere könnte ohne mich. Und bleibt. Nicht weil er muss. Nicht weil er mich braucht. Sondern weil er mich will. Solange er will.
Friedrich Merz machte eine Kinderärztin berühmt. Was macht sie jetzt daraus?06 Sep 202600:09:19
Ein Bundeskanzler trifft auf eine Kinderärztin. Er hat das Amt. Sie hat die Reichweite. Der heftige Schlagabtausch zwischen Friedrich Merz und Dr. Bea Merscher wirft eine Frage auf, die weit über Gesundheitspolitik hinausgeht: Wer besitzt heute eigentlich Macht? Ämter verleihen Entscheidungsgewalt. Social Media verleiht Aufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit kann inzwischen Millionen Menschen erreichen, Debatten bestimmen und politischen Druck erzeugen. Eine Folge über Friedrich Merz, Bea Merscher, 300.000 Follower und die Frage, was mit uns passiert, wenn wir entdecken, dass Zuspitzung funktioniert.
36 Bilder waren genug. Kann KI menschliche Nähe ersetzen?30 Aug 202600:07:22
Früher hatte ein Film 36 Bilder. Für den ganzen Urlaub. Heute können wir jeden Augenblick festhalten. Aber kostet uns das wirklich nichts? Eine Vorführung im Apple Store mit meinem 15-jährigen Enkel führt mich von alten Fotoalben über eine ziemlich unangenehme Erfahrung in schwindelnder Höhe zu einer ganz anderen Frage: Was passiert, wenn Technik irgendwann nicht mehr nur Erinnerungen festhält, sondern etwas erzeugen kann, das sich nach menschlicher Nähe anfühlt?
Die Muster, die wir geerbt haben23 Aug 202600:06:22
Ich bin für viele wichtig. Aber für wen bin ich interessant?16 Aug 202600:05:51
Ich habe mich bei einem Gedanken ertappt, den ich lange nicht aussprechen wollte. Vielleicht bin ich für viele Menschen wichtig. Aber für wen bin ich eigentlich interessant? Viele von uns verbringen ihr Leben damit, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und Probleme zu lösen. Irgendwann wird genau das selbstverständlich. Man wird gebraucht. Aber wird man auch noch gesehen? In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich nicht als Coach, sondern als Mensch. Über den Wunsch, nicht nur für das geschätzt zu werden, was man leistet, sondern für das, was man ist. Vielleicht erkennen Sie sich darin wieder. 🎙 Silver Love Coaching – Was vom Manne übrig bleibt Wenn Ihnen diese Folge gefällt, abonnieren Sie den Podcast und empfehlen Sie ihn Menschen weiter, die sich in diesen Gedanken wiederfinden könnten. Neue Folgen erscheinen jeden Sonntag.
Komm mal her. Warum wir nicht immer eine Lösung brauchen |09 Aug 202600:06:52
Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens damit, Probleme zu lösen. Im Beruf ist das eine Stärke. Entscheidungen treffen. Verantwortung übernehmen. Antworten finden. Doch irgendwann stellt das Leben Fragen, auf die es keine Lösung gibt. Krankheit. Trauer. Einsamkeit. Der Abschied aus dem Berufsleben. Beim Schreiben meines Romans Restlaufzeit lässt mich eine Figur innehalten. Hans-Joachim, ein ehemaliger Anästhesist mit Parkinson, sagt einen Satz, der mich bis heute begleitet: „Aber manchmal wäre es schön, wenn einfach jemand auf einen Kaffee vorbeikäme. Nicht, um mir zu helfen. Sondern weil ich noch derselbe Mensch bin.“ Vielleicht geht es genau darum. Nicht alles im Leben muss gelöst werden. Manches muss gemeinsam ausgehalten werden. Eine Folge über Nähe, Würde und die Kraft eines einfachen Satzes: „Komm mal her.“
Glauben Sie nicht alles, was Sie denken.02 Aug 202600:05:50
Kennen Sie das auch? An manchen Tagen können Sie sich selbst nicht leiden. Und plötzlich stellen Sie sich die ganz großen Fragen. Was stimmt eigentlich nicht mit mir? Warum denke ich so? Und warum fühlt sich ein ganz gewöhnlicher Dienstag manchmal an wie eine Lebenskrise? Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass wir zu viel denken. Vielleicht glauben wir unseren Gedanken einfach zu schnell. Eine Podcastfolge über Selbstzweifel, schlechte Tage und die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, aus einer vorübergehenden Stimmung eine endgültige Wahrheit zu machen.
Veränderung als Pflicht26 Jul 202600:04:55
Veränderung gilt als Fortschritt. Wer sich nicht neu erfindet, wirkt schnell rückständig. Doch was, wenn nicht der Stillstand Substanz kostet, sondern der permanente Anspruch zur Neuerfindung? Diese Folge ordnet eine moderne Selbstverständlichkeit ein: die Erwartung ständiger Entwicklung. Es geht um Verdichtung statt Expansion. Um Auswahl statt Dauerbewegung. Und um die Frage, was Identität trägt, wenn Reorganisation zur Gewohnheit geworden ist. Veränderung ist ein Mittel. Kein Wert an sich.
Die geheime Gebrauchsanweisung für Männer 60 plus26 Jul 202600:06:04
Warum gibt es für Kaffeemaschinen eine Gebrauchsanweisung aber nicht für Männer ab 60? Dabei wäre sie dringend nötig. In dieser augenzwinkernden Folge geht es um bekannte Funktionsstörungen, notwendige Wartungsarbeiten und erstaunliche neue Features der zweiten Lebenshälfte. Mit dabei ist Heiner. Er behauptet steif und fest, keine Gebrauchsanweisung zu brauchen. Bis er seine Lesebrille sucht. Die auf seinem Kopf sitzt. Eine Folge zum Schmunzeln und vielleicht auch zum Wiedererkennen.
Wer sind Sie eigentlich ohne Ihren Beruf?19 Jul 202600:08:07
Martin ist 59 Jahre alt und macht einen Neustart als Chefarzt in einer neuen Klinik. Neue Kollegen, neue Abläufe, neue Unsicherheiten. Diese Geschichte handelt von Identität. Von der leisen Erkenntnis, dass wir uns oft stärker über unseren Beruf definieren, als uns bewusst ist. Und von einer Frage, die viele Menschen irgendwann beschäftigt: Wer bin ich eigentlich, wenn mein Beruf mich nicht mehr beschreibt? Eine Folge über Erfolg, Neuanfänge und das, was von uns bleibt, wenn Titel und Visitenkarten plötzlich in den Hintergrund treten.
Am Ende sind die alle gleich – Wofür kämpfen wir eigentlich ein ganzes Leben lang?12 Jul 202600:06:45
Worauf warten Sie eigentlich noch? | Warum Männer 60+ ihr Leben auf später verschieben05 Jul 202600:06:05
Ein einziger Satz auf LinkedIn lässt Fine Engels nicht mehr los: "Wenn der Mohn wüsste, dass er nur drei Tage blüht. Würde er dann anders blühen?" Aus dieser Frage entsteht eine persönliche Reise über das Älterwerden, über aufgeschobene Träume und über die Illusion, dass es immer noch ein günstigeres Morgen gibt. Eine ruhige Folge für Männer 60+, die weniger Antworten gibt als eine Frage stellt: Worauf warten Sie eigentlich noch?
Zur eigenen Beerdigung einladen. Wer kommt?28 Jun 202600:12:48
Ein Mann ist palliativ erkrankt. Er weiß, dass seine Zeit begrenzt ist. Und er lädt zu seiner eigenen Bestattungsfeier ein. Nicht nach seinem Tod. Sondern solange er noch da ist. Diese Idee wirkt im ersten Moment ungewöhnlich. Vielleicht sogar befremdlich. Aber sie legt eine Frage frei, die weit über den Tod hinausreicht: Wer kommt, solange Begegnung noch möglich ist? Nach dem Tod haben Rituale eine Ordnung. Man zieht etwas Dunkles an, sagt etwas Leises, steht eine Weile herum und funktioniert sich durch den Abschied. Aber was geschieht, wenn der Mensch noch im Raum sitzt? Wenn er noch hört? Wenn er noch sieht, wer kommt und wer ausweicht? In dieser Folge geht es nicht um morbide Gedanken. Es geht um Anwesenheit, Beziehung, Ausreden und die stille Prüfung, ob wir erreichbar sind, wenn es wesentlich wird. Und für Männer über sechzig liegt darin noch eine zweite Frage: Nicht nur: Zu wem müsste ich noch gehen? Sondern auch: Wen würde ich überhaupt bitten können, zu kommen? Eine Folge über Abschied, Nähe, Verfügbarkeit und die Frage, bei wem wir vielleicht längst zu spät dran sind, obwohl noch niemand gestorben ist. Wenn Ihnen dieser Podcast gefällt, folgen Sie mir gern und geben Sie mir ein paar Sterne. Vielleicht erreicht er dann Männer, die ebenfalls auf der Suche sind. Bis nächste Woche Sonntag um 8:30 Uhr. Ihre Fine Engels
Warum Männer erst zum Arzt gehen, wenn der Körper verhandelt21 Jun 202600:14:19
Zuerst ist es nur eine Treppe, die plötzlich steiler geworden ist. Dann ein Hemdkragen, der enger sitzt, ein Knie, das sich meldet, ein Blutdruckwert, den man „erst mal beobachtet“, und eine Müdigkeit, die nicht Müdigkeit heißt, sondern „viel um die Ohren“. In dieser Folge von **„Was vom Manne übrig bleibt“** geht es nicht um Gesundheitsberatung. Es geht um Selbstbild, Kontrolle und die Frage, warum manche Männer ihren Körper erst ernst nehmen, wenn er nicht mehr höflich bleibt. Fine Engels spricht über kleine Warnzeichen, große Ausreden, den Arzttermin als Zumutung und die merkwürdige Tatsache, dass ein Auto oft zuverlässiger gewartet wird als der Mensch, der es fährt. Eine Folge für Männer, die nicht aus jedem Zwicken ein Drama machen wollen. Aber vielleicht ahnen, dass Wegsehen auf Dauer auch keine Strategie ist.
Nähe wollen, aber Abstand halten: Warum ein zweites Treffen plötzlich schwierig wird14 Jun 202600:21:37
Nach der Verführung kommt nicht automatisch die Liebe. Manchmal kommt erst einmal Panik. Nicht laut, nicht dramatisch, oft gut getarnt als Terminkalender, Vernunft oder schlechte Erfahrung. In dieser Folge geht es um den Moment nach einem schönen Abend. Wenn jemand interessant war. Wenn eine Nachricht kommt: „Wollen wir uns nächste Woche wiedersehen?“ Und wenn aus einem einfachen zweiten Treffen plötzlich eine ziemlich große Zumutung wird. Warum wird Nähe im späteren Leben oft nicht leichter, sondern genauer? Warum klingt Rückzug so häufig vernünftig? Und wann ist Alleinsein wirklich Freiheit, nicht nur gut organisierte Unerreichbarkeit? Fine Engels spricht über Verführung, Nähe, alte Schutzmechanismen, gute Ausreden und die Frage, ob man wirklich nicht interessiert ist oder nur sehr geübt darin, Abstand zu schaffen. Eine Folge für Männer und Frauen, die viel erlebt haben, ihre Ruhe schätzen und trotzdem merken: Vielleicht ist Rückzug nicht immer Souveränität. Manchmal ist er nur Angst im guten Hemd.
Sind Sie eigentlich noch verführbar?07 Jun 202600:06:44
Mit zwanzig fragt man oft: Warum nicht? Mit sechzig immer öfter: Wozu? Nicht aus Pessimismus. Nicht aus Altersstarrsinn. Sondern oft aus Erfahrung. Doch Erfahrung und Abwehr sehen von außen manchmal verblüffend ähnlich aus. In dieser Folge geht es um Neugier, Gewohnheiten und die Frage, wann aus Offenheit Routine wird. Warum manche Menschen mit siebzig lebendiger wirken als andere mit fünfzig. Warum ein Tangokurs mehr verändern kann als eine gute Entscheidung. Und weshalb der größte Luxus im Alter vielleicht weder Geld noch Zeit ist, sondern die Fähigkeit, sich noch überraschen zu lassen. Eine Folge über Beweglichkeit. Nicht der Knie. Sondern des Kopfes.
Plötzlich Rentner Ich bin doch noch nicht fertig31 May 202600:22:33
Plötzlich Rentner. Ein Satz, der nach Freiheit klingt. Nach Ausschlafen, Reisen, Garten, Enkelkindern und endlich keinem Montagmorgen mehr, der schon am Sonntagabend im Nacken sitzt. Aber was, wenn sich diese Freiheit am Anfang gar nicht frei anfühlt? Für Männer, die jahrzehntelang über Beruf, Verantwortung, Entscheidungen und Zuständigkeit definiert waren, kann der erste leere Montagmorgen erstaunlich laut werden. Kein Termin. Kein Anruf. Keiner braucht bis zehn Uhr eine Einschätzung. Der Beruf war nie nur Arbeit. Er war Struktur, Rhythmus, Gesprächsstoff, Zugehörigkeit und oft auch eine Rolle, die sofort erklärte, wer man war. Und dann sagt man plötzlich: Ich bin im Ruhestand. Das klingt sachlich. In den eigenen Ohren kann es aber klingen wie: Ich war mal. In dieser Folge geht es nicht um Rententipps, Reisepläne oder die übliche Broschürenfreude über die dritte Lebensphase. Es geht um den Moment, in dem ein Mann merkt: Die alte Form trägt nicht mehr. Aber fertig ist er deshalb noch lange nicht. Es geht um Bedeutungsverlust, Familie, Partnerschaft, Alleinleben, neue Aufgaben, alte Reflexe und die Frage, was bleibt, wenn keiner mehr automatisch etwas von einem will. Vielleicht beginnt ein neuer Abschnitt nicht mit großen Erkenntnissen. Vielleicht beginnt er mit einem ehrlichen Satz: Ich bin doch noch nicht fertig.
Ich überweise, also bin ich24 May 202600:24:22
Du überweist. Wieder einmal. Nicht, weil dich jemand zwingt. Sondern weil du es kannst. Weil du es immer getan hast. Weil es sich nach Verantwortung anfühlt. Aber was passiert, wenn aus Verantwortung eine Rolle wird? Wenn Großzügigkeit nicht mehr frei ist, sondern heimlich Bedeutung sichern soll? Wenn ein Mann nach 60 merkt: Ich werde nicht mehr gefragt, was ich denke. Ich werde gefragt, ob ich helfen kann. In dieser Folge geht es nicht um Geiz. Nicht um Vorwürfe. Nicht um Familienabrechnung. Es geht um Männer, die lange versorgt, geregelt, bezahlt und getragen haben. Und die irgendwann spüren: Das Geld ist nicht das eigentliche Thema. Die Rolle dahinter ist es. Ich überweise, also bin ich ist eine Folge über Selbstwert, alte Versorgermuster, gekränkte Großzügigkeit und die Frage, wann Helfen nicht mehr frei ist. Vielleicht beginnt der Ausstieg nicht mit weniger Geld. Sondern mit einem inneren Stopp. Nicht sofort reagieren. Nicht sofort überweisen. Nicht sofort beweisen, dass man noch gebraucht wird. Erst prüfen. Dann entscheiden.
Du musst nicht immer recht haben. Aber du tust so17 May 202600:10:11
Es gibt Gespräche, die nach außen völlig harmlos erscheinen. Kein Streit. Kein Lärm. Kein offener Konflikt. Trotzdem ist nach wenigen Minuten klar: Hier geht es nicht um Austausch. Hier will einer recht behalten. In dieser Folge geht es um Männer, die sich für klar halten aber jede Leichtigkeit aus dem Gespräch nehmen. Um Erfahrung, die in Belehrung kippt. Um Haltung, die hart geworden ist. Um die Frage, was aus Beziehungen wird, wenn einer nicht mehr zuhört, sondern nur noch einordnet. Nicht jeder, der sicher auftritt, ist souverän. Nicht jede klare Meinung macht ein Gespräch besser. Manchmal reicht ein feiner Ton, ein kurzes Lächeln, ein schneller Einwand. Und schon ist alles dicht. Diese Folge schaut genau dorthin. Nüchtern, präzise und ohne Trostpflaster.
Wenn einer verschwindet, ohne dass es auffällt10 May 202600:12:47
Manche Männer verschwinden nicht mit einem Knall. Sie gehen nicht. Sie ziehen sich nicht demonstrativ zurück. Sie sind einfach irgendwann weniger da. Und das Merkwürdige ist: Es fällt kaum auf. In dieser Folge geht es um Männer 60 plus, die noch mitlaufen, noch dazugehören, noch vorkommen. Aber längst nicht mehr wirklich gemeint sind. Um den stillen Bedeutungsverlust im Freundeskreis, in der Familie, in Beziehungen. Eine Folge über Gewohnheit statt Nähe, über Funktion statt Verbindung und über den Moment, in dem man sich ehrlich fragen muss: Wo bin ich in meinem Leben noch wirklich gemeint?
Er will Liebe. Aber bei ihr kommt nichts an03 May 202600:11:08
Viele Männer wünschen sich Nähe. Eine Beziehung. Wärme. Verlässlichkeit. Und trotzdem scheitert genau das immer wieder. Nicht unbedingt, weil kein Gefühl da wäre. Sondern weil viele etwas ganz anderes anbieten als das, was Beziehung braucht. In dieser Folge geht es um Männer, die Anwesenheit mit Nähe verwechseln, Verantwortung mit Verbindung und Funktion mit Beziehungsfähigkeit. Vor allem in der zweiten Lebenshälfte wird dieser blinde Fleck sichtbar. Dann reicht es nicht mehr, korrekt, verlässlich und anständig zu sein. Dann zeigt sich, ob ein Mann wirklich erreichbar ist oder nur gut organisiert. Eine Folge über späte Nähe, männliche Funktionslogik und die unbequeme Frage, was jemand eigentlich anbietet, wenn er sagt, dass er Beziehung will.
Warum Sie zu oft Ja sagen26 Apr 202600:08:47
Man merkt es oft erst hinterher. Dass man schon wieder Ja gesagt hat. Zu etwas, das man gar nicht mehr machen wollte. Zu einem Termin. Einem Gefallen. Einer Zuständigkeit. Einer Rolle, die längst zu eng geworden ist. Diese Folge fragt nicht, wie man härter wird. Sie fragt, warum ein Nein so schwerfällt, obwohl es manchmal längst überfällig ist. Es geht um Verlässlichkeit, alte Selbstbilder, Dauerverfügbarkeit und die stille Müdigkeit, die entsteht, wenn man zu lange gegen die eigene innere Grenze handelt. Ein zentraler Satz dieser Folge: Nein ist ein ganzer Satz. Nicht als Parole. Sondern als Klarstellung.
Eben war Neujahr. Jetzt ist schon wieder Weihnachten!19 Apr 202600:13:16
Früher war ein Jahr noch eine spürbare Strecke. Heute ist plötzlich schon wieder Ostern, Sommer oder Weihnachten, und kaum jemand kann sagen, wo die letzten Monate eigentlich geblieben sind. Diese Folge geht nicht der philosophischen Frage nach, was Zeit ist. Sie schaut auf etwas viel Näherliegendes: auf das veränderte Zeitempfinden im Lauf des Lebens. Warum sich Kindheit und Jugend so weit anfühlten. Warum spätere Jahre oft enger, glatter und schneller wirken. Und was Wiederholung, Routinen, Vorsicht und Gleichförmigkeit damit zu tun haben. Es geht um erste Male und ihre Wucht. Um Tage, die Eindruck hinterlassen. Um Jahre, die verschwinden, obwohl ständig etwas los war. Und um die unbequeme Frage, ob Zeit wirklich rennt oder ob man selbst irgendwann aufgehört hat, sie richtig zu betreten. Eine Folge über Gegenwart, Gewohnheit und die stille Irritation, dass schon wieder ein Jahr fast vorbei ist.
Manche sterben lange vor ihrem Tod. Und niemand merkt es12 Apr 202600:09:38
Es gibt Menschen, bei denen endet nicht das Leben, sondern die Beteiligung daran. Sie stehen auf, erledigen ihre Dinge, funktionieren, fallen nicht aus. Gerade deshalb merkt oft niemand, was längst verschwunden ist. In dieser Folge geht es um einen Zustand, der nach außen leicht mit Reife, Gelassenheit oder Vernunft verwechselt wird. Innen sieht es oft anders aus: Vorfreude, Neugier, Begehren und Anteilnahme sind nicht mehr wirklich da. Das Leben läuft weiter. Der Mensch darin nur noch eingeschränkt. Die Folge fragt nicht, ob noch alles funktioniert. Sie fragt, ob das eigene Leben einen noch erreicht. Und sie schaut auf die stille Form inneren Rückzugs, die selten auffällt, weil sie sozial gut durchgeht. Eine Folge über Abwesenheit ohne Drama. Über Disziplin ohne Lebendigkeit. Und über die Zumutung, sich einzugestehen, dass man vielleicht noch da ist, aber schon lange nicht mehr wirklich beteiligt.
Du bist die Leitplanke für fast alle. Aber keiner für dich.05 Apr 202600:15:39
Es gibt Menschen, die für fast alle die Leitplanke sind. In der Familie. Im Beruf. In Beziehungen. Im Freundeskreis. Sie beruhigen, ordnen, springen ein, halten aus und sorgen dafür, dass andere nicht aus der Spur geraten. Nach außen wirkt das wie Stärke. Nach innen ist es oft eine Schieflage. Denn gebraucht zu werden ist nicht dasselbe wie gehalten zu sein. Wer für andere ständig Schutz organisiert, merkt mitunter erst spät, wie ungesichert das eigene Leben geworden ist. Emotional. Praktisch. Innerlich. Diese Folge schaut auf eine Rolle, die lange als Tugend durchgeht und im eigenen Leben teuer werden kann: immer stabil sein, immer mitdenken, immer tragen, aber selbst kaum jemanden haben, der wirklich mitträgt. Es geht um Nützlichkeit, Einseitigkeit und die unbequeme Frage, warum manche Menschen für fast alle Halt sind, aber selbst erstaunlich schutzlos leben.
Lieber spät als nie29 Mar 202600:16:35
Alles soll rechtzeitig passieren. Die Liebe. Die Karriere. Die Trennung. Die Einsicht. Der Aufbruch. Wer früh erkennt, was falsch läuft, gilt als klar. Wer früh geht, gilt als mutig. Wer spät handelt, bekommt schnell ein Urteil mitgeliefert: zu lange geblieben, zu lange gehofft, zu spät verstanden. Diese Folge widerspricht genau diesem Reflex. Denn nicht jede Entscheidung kommt zu spät. Manche kommt erst dann, wenn ein Mensch überhaupt fähig ist, sie zu treffen. Nicht jeder Schritt wäre früher schon möglich gewesen. Nicht jeder späte Aufbruch ist ein Zeichen von Schwäche. Und nicht jedes Zögern war Feigheit. Oft waren da Verpflichtung, Abhängigkeit, Loyalität, Scham, Gewohnheit oder schlicht fehlende innere Klarheit. „Lieber spät als nie“ ist deshalb kein Trostsatz. Es ist eine nüchterne Korrektur. Gegen die Vorstellung, dass nur frühe Entscheidungen zählen. Gegen den Kult des rechtzeitigen Lebens. Und gegen die Abwertung all jener, die erst spät an den Punkt kommen, an dem etwas nicht mehr tragbar ist. Es geht um den Preis des Wartens. Aber auch um die Würde später Entscheidungen.
Der Wartesaal des Lebens22 Mar 202600:05:19
Viele Lebenswege entstehen nicht durch Entscheidungen. Sondern dadurch, dass Entscheidungen vertagt werden. Noch nicht jetzt. Noch ein paar Jahre. Erst wenn alles passt. Diese Folge beschäftigt sich mit einem Muster, das in vielen Biografien auftaucht: dem Wartesaal des Lebens. Menschen warten auf den richtigen Moment. Auf Sicherheit. Auf Klarheit. Auf das Gefühl, dass jetzt alles stimmt. Nur hat dieser Moment eine merkwürdige Eigenschaft. Er kommt fast nie. Eine Beobachtung über Entscheidungen, Verantwortung und das leise Verstreichen von Möglichkeiten.
ERWIDERTE LIEBE ein Privileg15 Mar 202600:07:47
Erwiderte Liebe wird oft behandelt, als wäre sie selbstverständlich. Zwei Menschen begegnen sich. Beide fühlen dasselbe. Zur gleichen Zeit. So beginnen Filme. So enden Romane. Im wirklichen Leben sieht es oft anders aus. Liebe entsteht häufig. Menschen fühlen sich angezogen, verlieben sich, hoffen, wagen etwas. Doch dass zwei Menschen gleichzeitig, gegenseitig und dauerhaft dasselbe empfinden, ist deutlich seltener, als wir es uns vorstellen. In dieser Folge geht es um genau diese seltene Übereinstimmung. Um Beziehungen, die funktionieren, ohne dass dieses Gefühl vollständig da ist. Um Begegnungen, bei denen das Timing nicht stimmt. Und um die stille Frage, die im Laufe eines Lebens irgendwann auftauchen kann: Habe ich das eigentlich einmal erlebt? Der Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Satz aus einer Dokumentation über Guido Westerwelle. Dort sagt sein Partner Michael Mronz, dass erwiderte Liebe ein Privileg sei. Und dass manche Menschen ein Leben lang danach suchen. Ein Gedanke, der bleibt.
Die Welt sortiert sich neu.08 Mar 202600:08:07
Ein Konflikt beginnt. Ein politischer Führer stirbt. Ein Bündnis verschiebt sich. Im Moment wirkt alles wie eine einzelne Nachricht. Doch manchmal sind genau solche Ereignisse Teil eines größeren Prozesses. In dieser Folge geht es nicht nur um den aktuellen Konflikt im Nahen Osten. Es geht um eine größere Frage: Verändert sich gerade die internationale Ordnung? Historisch gab es nur wenige Momente, in denen sich das globale Machtgefüge tatsächlich neu sortiert hat. 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg. 1989 nach dem Ende der Sowjetunion. Heute entstehen erneut neue Machtzentren. China wächst wirtschaftlich und technologisch. Russland versucht geopolitisch Einfluss zurückzugewinnen. Regionale Mächte im Nahen Osten verfolgen eigene Strategien. Gleichzeitig stellt sich eine weitere Frage: Welche Rolle spielt Europa in dieser neuen Konstellation? Und wie stark hängt Weltpolitik eigentlich von einzelnen Persönlichkeiten ab? Netanjahu. Putin. Trump. Prägen sie die Weltordnung – oder zeigen sich in ihnen nur strukturelle Veränderungen, die längst begonnen haben? Diese Folge versucht, aktuelle Ereignisse nicht nur als Nachrichten zu betrachten, sondern als mögliche Hinweise auf einen größeren historischen Übergang. Vielleicht erleben wir gerade einen Wendepunkt. Und merken es noch nicht.
Macht endet nicht mit dem Amt: Angela Merkel01 Mar 202600:04:21
Angela Merkel steht wieder auf einem Parteitag. Nicht als Kanzlerin. Aber auch nicht einfach als Privatperson. Warum irritiert uns das? Diese Folge analysiert nicht Parteipolitik. Sie analysiert Macht als Identitätszustand. Was passiert nach 16 Jahren struktureller Entscheidungsmacht? Warum endet Einfluss nicht automatisch mit dem Amtswechsel? Und warum Rückzug oft romantisiert wird? Angela Merkel ist ein Beispiel.
Perfektionismus im Alter: Der stille Stress22 Feb 202600:06:00
Das Bild vom perfekten Ich begleitet viele Menschen über Jahrzehnte. Erfolgreich, souverän, diszipliniert, gelassen. Mit zunehmendem Alter verändert sich dieses Ideal. Es verschwindet nicht, es wird subtiler. Diese Folge analysiert, warum der Traum vom perfekten Selbst dauerhaft Unzufriedenheit erzeugt und was passiert, wenn man den Vergleich beendet. Keine Selbstoptimierung. Eine Diagnose.
Empathie im Alter: Wird man wirklich verständnisvoller?15 Feb 202600:06:06
Im Alter wird der Charakter nicht besser. Er wird sichtbarer. Diese Folge beschäftigt sich mit einer unbequemen Frage: Warum werden manche Menschen mit den Jahren milder – und andere nur empfindlicher? Empathie entsteht nicht durch Lebensjahre. Sie zeigt sich in Reaktionen, in Zurückhaltung und im Umgang mit Bedeutungsverlust. Anhand einer Szene, persönlicher Selbstbeobachtung und klarer Analyse geht es um die Frage, was Reife im Alter wirklich bedeutet. Keine Ratgeberfloskeln. Keine moralischen Appelle. Nur eine nüchterne Betrachtung.
Das Glücksparadox. Warum Glück als Maßstab nicht funktioniert08 Feb 202600:04:41
Glück gilt als Selbstverständlichkeit. Nicht als Geschenk, sondern als Erwartung. Ein gelungenes Leben soll sich gut anfühlen. Und wenn es das nicht tut, entsteht ein Verdacht. Nicht gegen die Umstände, sondern gegen die eigene Wahrnehmung. Diese Folge ist eine Einordnung. Sie zeigt, warum das moderne Glücksversprechen stabile Lebensläufe unter Druck setzt. Warum Zufriedenheit heute verdächtig wirkt. Und weshalb Glück seine Wirkung verliert, sobald es zur Messgröße wird. Keine Anleitung. Keine Suche. Sondern eine Diagnose.
In fünfzehn Jahren. Der Moment, in dem man der eigenen Zukunft begegnet01 Feb 202600:07:10
In fünfzehn Jahren. Ein ganz normaler Einkauf. Ein Gang im Supermarkt. Und plötzlich dieser Gedanke: In fünfzehn Jahren. Diese Folge handelt vom Moment, in dem man der eigenen Zukunft begegnet. Nicht als Plan. Nicht als Wunschbild. Sondern als Möglichkeit. Es geht um Zeit, um Verdrängung und um die Frage, wie wir uns selbst begegnen wollen, wenn Tempo, Leistung und Erwartungen an Bedeutung verlieren. Keine Ratschläge. Kein Trost. Ein Gedanke, der bleibt. 🎧 Podcast „Fine Engels – Was vom Manne übrig bleibt“
Restlaufzeit. Ich verschenke meine Lebenszeit nicht mehr25 Jan 202600:05:00
Lebenszeit ist kein offenes Konto. Irgendwann wird sie zu einem Bestand. Diese Folge handelt von dem Moment, in dem man aufhört, Zeit zu verschenken. Nicht aus Härte. Sondern aus Klarheit. Es geht um Gespräche, die müde machen. Um Nähe, die mehr kostet als sie trägt. Und um die Entscheidung, nur dort zu bleiben, wo man sich nicht verliert. Keine Anleitung. Kein Trost. Sondern eine Setzung. Diese Folge steht für sich. Und sie gehört zum Buch Restlaufzeit.
Zugehörigkeit ist überschätzt18 Jan 202600:06:45
Zugehörigkeit gilt als Wert. Als sozialer Beweis. Als Zeichen dafür, dass man richtig ist. Diese Folge legt diese Annahme beiseite. Es geht nicht um Rückzug. Nicht um Unsicherheit. Nicht um Angst. Es geht um den Moment, in dem man aufhört, überall mitzuspielen. Nicht dazugehören wird hier nicht als Defizit beschrieben, sondern als Entscheidung. Als Form von Ordnung. Eine Folge über Auswahl statt Anpassung. Über Reduktion statt Dauerpräsenz. Und über die Ruhe, die entsteht, wenn man aufhört, sich zu erklären.
Analoge Premium-Partnervermittlungen.11 Jan 202600:04:45
Analoge Partnervermittlungen erleben ein Comeback. Gerade bei Menschen über 50 gelten sie als sichere, diskrete und niveauvolle Alternative zu Apps. Diese Folge schaut genauer hin. Es geht nicht um Romantik. Es geht um Auswahl, Ordnung und Vorausfilterung. Um Profile, die sortiert werden. Um Passung, die versprochen wird. Und um die Frage, was mit Beziehung passiert, wenn sie organisiert wird. Analoge Vermittlungen arbeiten leise. Sie wirken nicht über Algorithmen, sondern über Gespräche, Einschätzungen und Vorausentscheidungen. Gerade deshalb entfalten sie eine eigene Macht. Diese Folge ordnet ein, was Nähe kostet, wenn sie vorstrukturiert wird. Und warum viele Menschen das trotzdem als Erleichterung empfinden. Kein Ratgeber. Keine Tipps. Sondern eine Beobachtung.
Nähe ohne Sprache. Warum Flirten im Alter anders wird04 Jan 202600:07:59
Flirten verändert sich mit dem Alter. Nicht, weil es weniger wird. Sondern weil sich die Voraussetzungen verschieben. Viele Männer unterschätzen ihre Wirkung, sobald sie älter werden. Sie halten Erfahrung für einen Nachteil und Gelassenheit für Passivität. Dabei entsteht Anziehung oft genau dort: in Ruhe, Präsenz und der Fähigkeit, nicht beeindrucken zu müssen. Diese Folge schaut auf Nähe, Selbstbild und Wirkung jenseits jugendlicher Performance und auf die alten Vorstellungen von Männlichkeit, die dabei im Weg stehen.
Humor als Rückzugsort. Wenn Männer Nähe vermeiden28 Dec 202500:05:15
Viele Männer über 60 bringen andere zum Lachen, um sich selbst nicht zeigen zu müssen. Humor wirkt leicht. Die Männer dahinter oft nicht. In dieser Folge geht es um den Witz als Schutz, die Pointe als Abstand, und die Frage, die viele Männer vermeiden: Wen schützt mein Humor eigentlich und wovor? Eine Folge über das, was hinter dem Lachen liegt. Neue Episoden jeden Sonntag um 8:30.
Wenn Männer sich selbst nicht mehr ernst nehmen21 Dec 202500:04:28
Unpünktlichkeit wirkt harmlos. Fünf Minuten hier, zehn da, kein Drama. Aber was, wenn es zur Gewohnheit wird? Wenn jemand immer zu spät kommt und jemand anderes immer wieder wartet? In dieser Folge geht es um das, was nicht ausgesprochen wird: Was Unpünktlichkeit über Nähe sagt. Was sie mit Respekt zu tun hat. Und warum viele erst spät merken, dass es weniger um Zeit geht als um Haltung. Heiner, ein Mann in seinen Sechzigern, glaubte lange, dass es reicht, wenn man überhaupt erscheint. Bis ihm jemand einen Satz sagt, der bleibt: „Ich glaube, ich bin dir einfach nicht so wichtig.“ Ein Gespräch über Freundschaft, Selbstbild, und die kleinen Machtverschiebungen im Alltag zwischen Menschen, die sich mögen, aber nicht immer merken, was sie einander zumuten. Mit einem ruhigen Coaching-Teil am Ende: ehrlich, direkt, nicht belehrend aber klar.
Ein Mann, ein Märchen und der Absturz mit 60.14 Dec 202500:07:35
Ein Mann, ein Märchen und ein Absturz nach 60 Warum manche Männer Geschichten erfinden, wenn ihr Leben kippt. In dieser Folge geht es um einen Mann, der mit 60 einen beruflichen Einschnitt erlebt. Der Arbeitgeber meldet Insolvenz an. Die neue Stelle mit Probezeit ist weit entfernt und scheitert. Das Haus wird zu teuer. Statt darüber zu sprechen, erzählt er von einer angeblichen Trennung. Ich beleuchte, warum Männer solche Ersatzgeschichten erfinden, wie Selbsttäuschung funktioniert und welche Rolle fehlende tragfähige Freundschaften dabei spielen. Dazu gibt es drei klare Coachingfragen für Männer in beruflichen und persönlichen Übergängen. Wenn Sie merken, dass die Geschichte, die Sie erzählen, mühsamer wird als die Wahrheit, melden Sie sich. Silver Love Coaching - Was vom Manne übrig bleibt
Wenn Einsamkeit kein Thema sein darf. Männer im inneren Rückzug07 Dec 202500:04:52
Erinnern Sie sich an die Edeka-Weihnachtswerbung, in der ein alter Mann seine Familie erst mit einer Todesanzeige zusammenbringt? Zehn Jahre später hat sie nichts an Wirkung verloren. In dieser Folge geht es um Martin, 69. Er glaubt, dass ihn das Alleinsein nicht stört, bis die Weihnachtslieder, das Fernsehprogramm und die Vorstellung glücklicher Familien ihn einholen. Einsamkeit ist kein Charakterfehler. Sie ist ein Zustand, der entstehen kann, wenn Verbindungen reißen, oft leise und unsichtbar. Ich erzähle, wie Männer 60 + Wege finden können, wieder anzuknüpfen. Leise. Ehrlich. Menschlich.
Die Angst vor dem Kontrollverlust30 Nov 202500:06:08
Ein Abend, ein Auftritt, ein Mann im Rampenlicht und plötzlich spürt jeder im Saal: Hier stimmt etwas nicht. Diese Folge spricht nicht über den Namen. Sie spricht über das, was darunter liegt: die Angst vor dem Kontrollverlust. Was passiert, wenn ein Mann nicht merkt, dass seine Bühne zu groß geworden ist? Wenn Pointen nicht mehr greifen, Blicke ausweichen und niemand den Mut hat, es anzusprechen? Fine Engels geht in dieser Episode der stillen Wahrheit auf den Grund. Mit Respekt, Klarheit und einem Coachingteil für Männer 60+, die selbst spüren: Irgendetwas kippt. „Ich habe zu diesem Abend kürzlich einen kurzen Kommentar auf LinkedIn geschrieben. Es ging gar nicht um den Mann selbst, sondern um das, was darunter lag. Über 7000 Menschen haben sich den Beitrag angeschaut. Vielleicht, weil sie gespürt haben: Das betrifft nicht nur Prominente. Sondern auch uns.“
Wenn Worte kippen. Männer zwischen Vorsicht und Rückzug23 Nov 202500:06:41
Ein harmloser Satz. So gemeint wie immer. Doch plötzlich wirkt er wie ein Fehltritt. In dieser Folge geht es nicht um politische Empörung, sondern um ein alltägliches Phänomen: Was passiert, wenn Männer über 60 merken, dass ihr gewohnter Ton nicht mehr trifft? Wenn das, was früher als Klartext galt, heute als übergriffig gilt? Wenn zwischen dem, was man sagt und dem, was ankommt, ein Graben entstanden ist? Ein Gespräch über Tonlage, Autorität, Missverständnisse und die Kunst, sich nicht rechtfertigen zu müssen, sondern verstanden zu werden. Ich bin Fine Engels. Das ist Silver Love Coaching. Und diese Folge richtet sich an Männer, die merken: Ich sag doch nichts Neues. Aber es kommt plötzlich ganz anders an
Nach der Trennung. Wenn Männer sprachlos zurückbleiben16 Nov 202500:06:08
Er ist 66. Keine Affären. Keine großen Dramen. Ein Leben, das man „solide“ nennt. Zwei Tassen Kaffee am Morgen, gemeinsam einkaufen, abends Nachrichten um 20 Uhr. Und dann steht da plötzlich ein Koffer im Flur. Ohne Ankündigung. Ohne Geschrei. Nur ein Satz, der alles verschiebt: „Ich kann so nicht mehr.“ Er dachte, es sei ruhig. Sie dachte, es ist vorbei. In dieser Folge geht es nicht um Schuld. Nicht um „hättest du mal“. Sondern darum, was passiert, wenn das Leben unerwartet auf Reset drückt. Wenn ein Mann merkt: Ich war nicht wirklich da Und wenn er sich danach fragt: Wer bin ich eigentlich, wenn niemand neben mir sitzt? Und wie gehe ich damit um, wenn ich jetzt nicht nur funktionieren, sondern fühlen soll? Eine Folge über ein neues Kapitel im Alter. Nicht geplant, aber vielleicht überfällig. Sanft. Ehrlich. Ein bisschen ironisch. Und voll leiser Kraft.
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