Liebevolle Aufmerksamkeit im direkten Erleben steht im Mittelpunkt dieses Podcasts.
Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt – mit sich selbst und mit anderen.
In dieser sinnlichen Wachheit findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen.
So wird das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als Spielraum.
Dieser Spielraum entfaltet sich in Gesprächen und Experimenten zu konkreten Situationen des Alltags.
NLP wird hier nicht als Werkzeugkiste verstanden, sondern als Beschreibung des Erlebens – in Neugier, Liebe und Präsenz.
Die meisten Episoden entstehen im Dialog zwischen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober. Ergänzend gibt es Solo-Folgen mit Erkundungen und Experimenten.
Grundlage ist Dittmars Buch
„Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
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Data updated on 14/07/2026
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Antreiber-Gedanken fordern Leistung – oft ohne Bezug zu dem, was Körper und Erleben gerade brauchen.
Denken kann hilfreich sein, ohne zur Autorität zu werden.
Re-Source – Gespräch 3
Wir sprechen darüber, warum es nicht sinnvoll ist, diese Antreiber-Stimme „loswerden“ zu wollen.
Viel hilfreicher ist die Klarheit, wer da eigentlich spricht und aus welchem Bedürfnis heraus.
Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen Denken als hilfreichem Beitrag
und Denken als dauerhafter Autorität.
Anhand von Beispielen aus Krankheit, Arbeit, Schlaf und Meditation wird deutlich,
wie Antreiber-Gedanken aus einem gut gemeinten Impuls entstehen und trotzdem Druck, Anspannung und innere Kämpfe erzeugen können.
Wir sprechen darüber,
– warum Produktivität häufig mit Fürsorge, Sicherheit oder Anerkennung verknüpft ist
– weshalb Regeneration kein Gegenpol zu Leistungsfähigkeit ist, sondern ein Teil davon
– wie alte innere Stimmen aus früheren Kontexten weiterlaufen, auch wenn sie nicht mehr passen
– warum Gedanken nicht der Feind sind, sondern Orientierung brauchen
– was es heißt, Bedingungen zeitweise loszulassen – nicht für immer, sondern für einen Moment
– wie Aufmerksamkeit jenseits des Denkens erlebt werden kann
– und wie innerer Frieden eher als Hintergrund erfahrbar wird als als Ziel
Das Gespräch lädt dazu ein, Antreiber-Gedanken nicht zu bekämpfen,
sondern sie in einem größeren Erfahrungsraum wahrzunehmen:
einem Raum, in dem Klarheit, Erholung und ein natürlicher Umgang mit Leistung möglich werden.
Mehr Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Muss-Allergie & Tun aus Liebe
Wednesday, February 4, 2026 • Duration 09:15
In dieser Folge geht es um ein Experiment zum Thema „Muss-Allergie“ –
also um das innere Denken in „Ich muss …“ und die Wirkung, die dieses Denken auf Körper, Stimmung und Motivation haben kann.
Im ersten Teil des Experiments geht es darum, wahrzunehmen,
wie der Körper reagiert, wenn ein "Muss"-Gedanke auftaucht –
nicht durch Analyse oder Bewertung, sondern durch Fühlen.
Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf eine andere Orientierung:
auf das Wozu einer Handlung – und auf das Erleben, etwas zuliebe zu tun,
statt aus innerem Druck oder Zwang heraus.
Anhand alltäglicher Beispiele wie Arbeit, Gesundheit oder Bewegung wird erfahrbar,
wie sich das Erleben verändern kann, wenn sich der innere Bezugsrahmen
von „müssen“ zu „aus Liebe tun“ verschiebt.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem körperlichen Erleben:
auf den fühlbaren Unterschieden in Atmung, Spannung, Stimmung und Motivation –
und darauf, wie dieses Feedback als Orientierung dienen kann.
Das Experiment lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit innerem Druck zu erforschen
und einen Spielraum zu entdecken, der sich freier, leichter und stimmiger anfühlt.
Wenn du beim Mitmachen an einer Stelle mehr Zeit brauchst,
drück einfach Pause und setze fort, wenn du soweit bist.
Themen des Videos sind unter anderem:
– „Muss-Allergie“ als körperlich spürbares Phänomen
– innere Anspannung durch „Ich muss“-Gedanken erkennen
– Fühlen statt Bewerten
– das Wozu einer Handlung erfahrbar machen
– Tun aus Liebe statt aus Zwang
– körperliches Feedback als Orientierung
– mehr Freiheit und Leichtigkeit im Alltag
Mehr Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Gewohnheiten aus Liebe entwickeln
Thursday, January 29, 2026 • Duration 11:16
Im letzten Teil des Gesprächs geht es um das Entstehen neuer Gewohnheiten –
nicht durch Druck oder Überwindung, sondern aus einer Haltung von Zuwendung und Klarheit.
Wir sprechen darüber, warum nicht jede Aufgabe sofort Freude machen muss –
und wie sich trotzdem ein stimmiger Umgang damit finden lässt.
Anhand von Beispielen aus Arbeit, Bewegung und Gesundheit wird deutlich,
wie hilfreich es sein kann, den Blick von der momentanen Unlust auf das zu richten,
wofür man etwas tut – und wie sich dadurch Motivation und Erleben verändern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Vorstellungskraft und Erfahrung:
Wie konkrete innere Bilder helfen können, neue Gewohnheiten zu verankern,
und warum Herausforderungen, Rückschläge oder körperliches Feedback kein Zeichen von Scheitern sind, sondern Teil des Lernprozesses.
Themen des Gesprächs sind unter anderem:
– warum nicht alles, was sinnvoll ist, sofort Freude macht
– Gewohnheiten als Investition in das eigene Wohlbefinden
– Vorstellungskraft als Brücke zwischen Anstrengung und Motivation
– Lernen und Kompetenz als Gewinn im Tun
– körperliches Feedback als Orientierung, nicht als Störung
– liebevolle Aufmerksamkeit im Umgang mit Widerstand, Schmerz und Frustration
– Gewohnheiten entwickeln, ohne sich innerlich zu bekämpfen
Das Gespräch lädt dazu ein, neue Gewohnheiten nicht zu erzwingen,
sondern sie aus einer liebevollen, aufmerksamen Beziehung zu sich selbst wachsen zu lassen –
als einen Prozess, der Klarheit, Geduld und echtes Interesse am eigenen Erleben braucht.
Mehr Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Stress und Spielraum: Ganze statt gespaltene Aufmerksamkeit
Thursday, January 22, 2026 • Duration 17:18
Im dritten Teil der Reihe geht es um Stress –
um das, was im Alltag, in Gesprächen und im eigenen Erleben oft ganz selbstverständlich vorausgesetzt wird.
Ausgangspunkt ist eine Zuhörerinnenfrage:
Warum erzählen Menschen einander so gern, wie gestresst sie sind –
und wie wird man stressige Gedanken wieder los?
Wir sprechen darüber, wie Stress nicht nur selbst erlebt wird,
sondern auch eine soziale Dynamik hat:
den Wunsch nach Mitgefühl und Anerkennung,
und zugleich die Erfahrung, dass Stress ansteckend wirken kann und sich leicht über Gespräche und Haltungen überträgt.
Ein zentraler Punkt ist der Blick auf Stress als Feedback:
nicht als Gegner, der bekämpft werden muss,
sondern als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Körperreaktionen und inneren Bildern.
Dabei wird deutlich, wie schnell Anspannung entsteht, wenn es in uns Protest gibt –
und wie sich das unnötige Zusatzgewicht lösen kann,
ohne dass die Aufgabe selbst verschwindet.
Gesprächsthemen sind unter anderem:
– warum Stress im Gespräch oft Anerkennung sucht
– wie Stress „ansteckend“ wird, ohne dass es jemand beabsichtigt
– die Grundmetapher: Ist das Leben ein Kampf?
– körperliche Anspannung und der enge Aufmerksamkeits-Tunnel
– weshalb Aufgaben durch Widerstand zusätzlich schwer werden
– berechtigtes Klären und ungünstiges Timing
– und wie zwei Atemzüge Aufmerksamkeit dem Körper wieder Raum geben können
Dieses Gespräch ist eine Einladung, Stress nicht zu managen oder zu bekämpfen,
sondern ihn wahrzunehmen –
und dadurch im Tun wieder einfach, klar und präsent zu werden.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Gewohnheiten ablegen: Neugier und Verständnis statt Widerstand
Friday, January 16, 2026 • Duration 14:02
Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um das, was oft nach den Vorsätzen und ersten Erfolgen auftaucht:
Stress, innere Anspannung und der Impuls, wieder in alte Gewohnheiten zurückzugehen.
Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten nicht linear verschwinden – und warum das kein Fehler, sondern Teil menschlicher Veränderung ist.
Ein zentraler Punkt ist der Umgang mit innerem Widerstand:
Was passiert, wenn wir auf Stress, Impulse oder alte Muster nicht mit Kontrolle oder Gegenmaßnahmen, sondern mit Neugier und Verständnis reagieren?
Gesprächsthemen sind unter anderem:
– warum Stress Gewohnheiten verstärkt
– weshalb gedankliches „Management“ oft nicht weiterhilft
– wie kurze Pausen und Nicht-Reagieren überraschend wirksam sein können
– den Unterschied zwischen Ablenkung und echter Selbstfürsorge
– warum der Körper oft mehr weiß als der Kopf
– und wie ein forschender, neugieriger Blick Spielraum eröffnet
Dieses Gespräch ist eine Einladung, Gewohnheiten nicht zu bekämpfen,
sondern sie zu verstehen – und Veränderung als lebendigen, menschlichen Prozess zu sehen.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Gewohnheiten und Vorsätze – ein Spiel mit Schwierigkeitsgraden
Monday, January 12, 2026 • Duration 12:44
Im ersten Teil des Gesprächs geht es um die Frage, warum neue Vorsätze und gewünschte Veränderungen oft schwer umzusetzen sind – selbst dann, wenn wir genau wissen, dass sie uns guttun würden.
Alte Gewohnheiten haben eine starke Zugwirkung: Sie versprechen unmittelbare Belohnung. Neue Vorsätze dagegen verweisen auf etwas, das später liegt. In diesem Spannungsfeld zeigt sich, warum Veränderung oft herausfordernd erscheint – und warum das Teil des Spiels ist.
Gesprächsthemen sind unter anderem:
– warum alte Gewohnheiten sich so zwingend anfühlen
– weshalb „ab morgen wird alles anders“ selten funktioniert
– wie Aufmerksamkeit und Weitblick Veränderung ermöglichen
– die Rolle von Fantasie und klarer Ausrichtung
– warum Ausnahmen dazugehören können und nichts „kaputt machen“
Veränderung wird so nicht zu einem Kampf, sondern ein Ausdruck von Klarheit und Freiheit.
Ein Spiel, in dem Bereitschaft, Orientierung und ein Gefühl für das wirklich Wichtige entscheidend sind.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Metaphern und der Platz des Denkens
Friday, January 2, 2026 • Duration 18:42
Was sind Metaphern – und wie prägen sie unser Erleben so grundlegend?
In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Metaphern nicht als sprachliches Stilmittel, sondern als etwas, das unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen permanent strukturiert. Metaphern sind keine bloßen Bilder – sie sind Übertragungen, durch die Erleben überhaupt erst Form annimmt.
Das Gespräch führt von sprachlichen Metaphern über tiefere, oft unbewusste Grundmetaphern bis hin zu der Frage, wie Freiheit entsteht, wenn wir erkennen, in welchen Metaphern wir leben. Es geht um Spielräume, Regeln, Synchronität, „Muss“-Gedanken und die Möglichkeit, Beschreibungen zu wählen, die sich stimmiger und lebensfreundlicher anfühlen.
Ein zentrales Thema ist dabei:
Wie kann das Erkennen von Metaphern helfen, nicht von ihnen beherrscht zu werden, sondern sie bewusst zu nutzen – und zugleich offen zu bleiben für das, was jenseits aller Bilder liegt?
Ein Gespräch über Denken und Präsenz, über Ernst und Spiel, über Struktur und Lebendigkeit – ruhig, forschend und ohne Vereinfachungen.
Grundlage der Reihe ist das Buch
„Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“ von Dittmar Kruse.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Re-Source und Ressourcen
Monday, December 29, 2025 • Duration 20:06
Was ist eine Ressource –
wenn es nicht darum geht, etwas zu erreichen,
sondern zum Ursprung des Erlebens zurückzukehren?
In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über Re-Source als Rückkehr zur Quelle:
zu Offenheit, Präsenz und ursprünglicher Lebendigkeit.
Ausgehend vom NLP-Ressourcenbegriff entfaltet sich ein Gespräch über
Synchronität und Asynchronität,
über Denken als Werkzeug,
über Nervosität, Energie und Flow
– und darüber, wie Intelligenz dort auftaucht, wo Präsenz ist.
Themen dieser Folge sind unter anderem:
Re-Source: zurück zum Ursprung des Erlebens
Ressourcen als Offenheit statt Mittel zum Zweck
Synchron und asynchron sein
Präsenz als Intelligenz
Denken als Werkzeug – nicht als Identität
Nervosität, Energie und Auftritt
Spontanität und Struktur
Flow im Alltag, in Moderation und Musik
Ein Gespräch über Klarheit ohne Druck,
über Wachheit ohne Kontrolle,
und über Spielräume, die sich öffnen,
wenn Erleben nicht verwaltet, sondern zugelassen wird.
Weitere Informationen zum Buch
„Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“:
https://dittmar-kruse.com/re-source
00:00 Re-Source
00:23 Ressourcen
02:05 Offenheit
06:05 Fühlen statt Denken
08:30 Synchron / asynchron
10:05 Flow
12:10 Präsenz
14:35 Nervosität
19:05 Struktur & Spielraum
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Erleben: 10 von 10 – Liebe ohne Skala
Friday, December 26, 2025 • Duration 08:08
In dieser Episode sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über den Unterschied zwischen bewertendem Erleben und Liebe, die keine Skala kennt.
Ausgangspunkt ist die Frage nach sogenannten „10-von-10-Momenten“ – intensiven Erfahrungen, die als besonders lebendig, stimmig oder magisch erinnert werden. Im Gespräch zeigt sich, warum genau diese Momente sich nicht wiederholen lassen, sobald sie zur Erwartung werden.
Liebe – ob zu einem Menschen oder zum gegenwärtigen Moment – entsteht nicht dadurch, dass Erwartungen erfüllt oder innere Checklisten abgehakt werden. Sie zeigt sich in Offenheit für das, was jetzt da ist: mal intensiv, mal leise, mal subtil.
Die Folge erkundet eine andere Form von Lebendigkeit:
nicht als permanente Ekstase,
sondern als frische Einmaligkeit jedes Moments.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
Gedankenkarussell und sinnliche Intelligenz
Friday, December 26, 2025 • Duration 14:49
Wenn man schlafen will, aber die Gedanken kreisen: Obwohl klar ist, dass das Grübeln nichts löst, läuft es weiter. In dieser Folge sprechen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober über das „Gedankenkarussell“ – und darüber, was sich verändert, wenn man nicht mehr mitfährt, sondern den Mechanismus als Ganzes von außen wahrnimmt.
Es geht um den Unterschied zwischen „durch Gedanken erleben“ und „Gedanken als Filter sehen“. Nicht als perfektes Umschalten, sondern als ein wachsendes Verstehen: Das Denken versucht zu lösen – und wenn es keine Lösung hat, erzeugt die Hoffnung auf den nächsten „richtigen Gedanken“ oft nur noch mehr Anspannung.
Von dort führt das Gespräch zur sinnlichen Intelligenz: einer wachen, feinfühligen Körper-Intelligenz, die klarer wird, wenn Aufmerksamkeit nicht beim Denken festhängt, sondern beim Organismus ankommt. An Beispielen wie Haltung, Bewegung und alltäglicher Anspannung wird sichtbar, wie sich Regulation oft von selbst einstellt, sobald der Körper nicht „ferngesteuert“ werden muss.
Dabei wird auch deutlich: Wissen und Übungen können Spielraum erweitern – nicht als starre Regeln, sondern als neue Möglichkeiten, die der Körper kreativ aufgreifen kann. Und als Gegenpol zur Tendenz des Denkens, alles für bekannt zu halten, öffnet sich eine Haltung von sinnvoller Neugier: still, aufmerksam, lebensfreundlich – wie ein liebevoller Blick auf den Moment.
Diese Folge ist eine Erkundung dessen, wie sich Spielraum zeigt, wenn Denken nicht bekämpft wird, sondern seinen Platz bekommt – und Aufmerksamkeit als lebendiger Kontakt mit dem Jetzt wieder fühlbar wird.
Weitere Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source