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Explore every episode of the podcast Qigong und eine Tasse Tee

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TitlePub. DateDuration
Aufnehmen und Loslassen - Lunge und Dickdarm25 oct. 202600:34:27
**Wir verbringen viel Zeit damit, Dinge in unser Leben aufzunehmen. Aber wann nehmen wir uns die Zeit, etwas wieder loszulassen?** In dieser Folge von *Qigong und eine Tasse Tee* wenden wir uns dem Element Metall und dem Zusammenspiel von Lunge und Dickdarm in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu. Zwei Organe, die uns auf ganz unterschiedliche Weise eine gemeinsame Weisheit vermitteln: Leben bedeutet, aufzunehmen und loszulassen. Wir betrachten den Atem als einen ständigen Wechsel zwischen Fülle und Leere. Wir sprechen über die Trauer, die uns manchmal den Atem nimmt, über alte Kränkungen, an denen wir festhalten, und über die Dinge, die wir sammeln, obwohl sie längst keinen Platz mehr in unserem Leben haben. Dabei geht es auch um unsere persönlichen Grenzen. Wie viel lassen wir an uns heran? Wann ist es gut, offen zu sein, und wann dürfen wir Nein sagen? Und was hat unser eigener Selbstwert damit zu tun, dass wir uns von Menschen, Verpflichtungen oder vergangenen Erfahrungen lösen können? Der Herbst zeigt uns, dass Loslassen kein Zeichen von Schwäche ist. Die Bäume werfen ihre Blätter nicht ab, weil sie versagt haben, sondern weil sie ihre Kraft für das bewahren, was vor ihnen liegt. Vielleicht müssen auch wir nicht immer mehr erreichen, mehr besitzen und mehr aushalten. Vielleicht liegt wahre Stärke manchmal darin, zu erkennen, was wir nicht länger mit uns tragen müssen. **In dieser Folge sprechen wir darüber:** - Was Lunge und Dickdarm in der Traditionellen Chinesischen Medizin miteinander verbindet. - Warum Aufnehmen und Loslassen zwei Seiten desselben Lebensrhythmus sind. - Wie Trauer unseren Atem und unsere Körperhaltung beeinflussen kann. - Weshalb alte Kränkungen uns manchmal länger festhalten, als wir wahrhaben wollen. - Warum gesunde Grenzen und Selbstwert zusammengehören. - Was uns der Herbst über Veränderung, Reduktion und innere Stärke lehrt. **Ein Gedanke zum Mitnehmen:** Mit jedem Atemzug nimmst du etwas auf – und lässt etwas los. Vielleicht lohnt es sich, diesen natürlichen Wechsel nicht nur mit deinem Atem zu erleben, sondern auch in deinem Leben bewusster wahrzunehmen. ☯️ **Qigong und eine Tasse Tee** – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben. Ich bin Andreas. Schön, dass du dir Zeit für diese gemeinsame Reise nimmst. Wenn dir diese Folge gefällt, abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, für den diese Gedanken gerade wertvoll sein könnten. **Bleib bei dir. Spüre, was gerade in dir loslassen möchte – und vertraue deiner Natur.**
Die Alchemie der Mitte - Milz und Magen18 oct. 202600:34:00
In dieser Folge von *Qigong und eine Tasse Tee* wenden wir uns dem Element Erde und dem Zusammenspiel von Milz und Magen in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu. Wir entdecken die faszinierende Vorstellung einer inneren Alchemie, die aus Nahrung Kraft und aus Erfahrungen Erkenntnisse entstehen lässt. Doch diese Verwandlung betrifft nicht nur unseren Körper. Auch unsere Gedanken, Gefühle und Erlebnisse brauchen Zeit, um verarbeitet und zu etwas Wertvollem zu werden. Wir sprechen darüber, warum ständiges Grübeln uns im Kreis führen kann, weshalb uns die tägliche Flut an Informationen erschöpft und warum wir manchmal mehr davon haben, weniger aufzunehmen und dem bereits Erlebten mehr Raum zu geben. Das Element Erde erinnert uns an Vertrauen, Geduld und die stille Kraft der Mitte. Nicht jede Erfahrung muss sofort verstanden werden. Nicht jedes Problem verlangt nach einer schnellen Lösung. Manche Dinge müssen einfach reifen – wie eine gute Brühe, die erst durch Zeit ihren vollen Geschmack entfaltet. Eine Einladung, innezuhalten, die eigene Mitte bewusster wahrzunehmen und dem natürlichen Prozess der Verwandlung wieder mehr zu vertrauen. **In dieser Folge erfährst du:** - Welche Bedeutung Milz und Magen in der Traditionellen Chinesischen Medizin haben. - Was es bedeutet, Nahrung und Erfahrungen zunächst einmal wirklich aufzunehmen. - Wie sich die traditionelle Vorstellung der Milz als Verwandlerin auf unser Denken übertragen lässt. - Warum übermäßiges Grübeln und die ständige Aufnahme neuer Reize uns innerlich belasten können. - Welche Rolle Vertrauen, Geduld und die Wandlungsphasen der Erde spielen. - Warum echte Zufriedenheit oft langsam entsteht und nicht mit kurzfristigen Reizen verwechselt werden sollte. **Ein Gedanke zum Mitnehmen:** In deiner Mitte steht ein stiller Kessel, der Nahrung, Gedanken und Erfahrungen verwandelt. Gib ihm die Zeit, die er braucht. ☯️ **Qigong und eine Tasse Tee** – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben. Ich bin Andreas. Schön, dass du dabei bist. Wenn dir diese Folge gefällt, abonniere den Podcast und teile sie mit Menschen, für die diese Gedanken gerade wertvoll sein könnten. **Bleib bei dir. Spüre, was sich gerade in deiner Mitte verwandelt – und vertraue deiner Natur.**
Das Ministerfeuer – Perikard und Dreifacher Erwärmer11 oct. 202600:33:38
In der letzten Folge haben wir das Herz als Kaiser unseres inneren Reiches kennengelernt. Heute begegnen wir seinen beiden besonderen Begleitern: dem Perikard und dem Dreifachen Erwärmer. In der chinesischen Medizin werden sie gemeinsam dem Ministerfeuer zugeordnet – einer Kraft, die schützt, vermittelt und verbindet. Der Perikard, der Herzbeutel, steht in der traditionellen chinesischen Medizin sinnbildlich für die schützende Hülle um unser Herz. Doch Schutz bedeutet nicht, dass wir hart werden oder nichts mehr an uns heranlassen müssen. Es geht um etwas Feineres: unterscheiden zu lernen, was uns wirklich berührt und was an unserer Oberfläche vorbeiziehen darf. Der Dreifache Erwärmer wiederum ist ein besonderer Meridian. Er steht nicht für ein greifbares Organ, sondern für eine Funktion, die in der chinesischen Medizin die drei großen Räume des Körpers miteinander verbindet. Ein Bild, das uns daran erinnert, dass nicht nur die einzelnen Teile wichtig sind, sondern auch das, was sie miteinander verbindet. Wir sprechen über persönliche Grenzen, über Verletzlichkeit und darüber, warum eine schützende Mauer manchmal eine Tür braucht. Über Erfahrungen, die wir nicht richtig verarbeitet haben, und über die Frage, weshalb manche Worte uns kaum berühren, während andere mitten ins Herz treffen. Vielleicht liegt die Kunst nicht darin, immer offen zu sein. Und auch nicht darin, sich vor allem zu schützen. Vielleicht geht es darum, beweglich zu bleiben – sich öffnen zu können, wenn Nähe möglich ist, und sich schützen zu dürfen, wenn es nötig wird. Und vielleicht muss auch nicht jede kleine Reibung des Alltags bis in unser tiefstes Inneres vordringen. Nimm dir aus dieser Folge ein Bild mit: eine Hülle, die atmen kann. Eine Grenze, die schützt, ohne einzusperren. Und eine Tür, deren Schlüssel du selbst in der Hand hältst. Nicht glauben. Spüren. Dein Andreas „Qigong und eine Tasse Tee“ – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.
Der Kaiser und sein Richter – Herz und Dünndarm04 oct. 202600:32:08
In dieser Folge reisen wir weiter durch die unsichtbaren Flüsse des Körpers und kommen zum zweiten Flusspaar unserer Meridian-Reihe: zum Herz und zum Dünndarm – zum Element Feuer. In der chinesischen Medizin ist das Herz mehr als ein Organ. Es ist der **Kaiser des inneren Reiches**. Doch dieser Kaiser regiert nicht durch Befehle. Er muss nicht ständig eingreifen, planen oder handeln. Er sitzt auf seinem Thron – und durch seine Klarheit finden die anderen Kräfte ihre Richtung. Daneben steht der Dünndarm als sein Richter. Seine Aufgabe ist es, zwischen dem Reinen und dem Unreinen zu unterscheiden. Und vielleicht ist genau das auch für unser heutiges Leben ein erstaunlich treffendes Bild: Welche Gedanken, Eindrücke und Erfahrungen nähren mich wirklich – und was darf einfach weiterfließen? Wir sprechen über den leeren Thron, über Überforderung und darüber, was geschieht, wenn wir ständig funktionieren, handeln und entscheiden – aber den ruhigen Mittelpunkt in uns verlieren. Wir sprechen über Freude. Nicht über die laute, aufgeregte Freude, die immer nach dem nächsten Höhepunkt sucht, sondern über jene stille Freude, die nichts mehr braucht, weil sie einfach da ist. Und schließlich landen wir bei einer Frage, die viele von uns kennen: **„Mein Kopf weiß, was richtig wäre – aber mein Herz will etwas anderes.“** Vielleicht liegt darin gar kein wirklicher Kampf zwischen Herz und Verstand. Vielleicht fehlt uns manchmal einfach der Ort in uns, an dem beides wieder zusammenfinden kann. Vielleicht sitzt dein Kaiser längst auf seinem Thron. Du hast nur vergessen, still genug zu werden, um es zu bemerken. **Nicht glauben. Spüren.**
Der Architekt der Entscheidung – Leber und Gallenblase27 sept. 202600:33:32
In dieser Folge führt uns unsere Reise durch die unsichtbaren Flüsse des Körpers zum Element Holz – und damit zu Leber und Gallenblase. In der chinesischen Medizin wird die Leber als „General“ beschrieben: Sie gibt Richtung, plant und bringt Dinge in Bewegung. Die Gallenblase steht ihr als wachsamer Berater zur Seite. Sie beobachtet, prüft und wartet auf den richtigen Moment für eine Entscheidung. Doch was geschieht, wenn diese beiden inneren Kräfte nicht dieselbe Richtung haben? Dann kennen wir vielleicht dieses Gefühl: Eigentlich wissen wir längst, was wir wollen – und kommen trotzdem nicht ins Handeln. Oder wir haben eine Entscheidung bereits getroffen, doch irgendetwas in uns sagt noch: Warte. Wir sprechen über Entscheidungen, über aufgestaute Wut und darüber, was geschieht, wenn etwas, das lange keinen Ausdruck gefunden hat, schließlich einen Weg nach außen sucht. Und wir schauen auf eine Frage, die mich selbst lange begleitet hat: **Wann ist der richtige Moment, eine Richtung nicht nur zu erkennen, sondern ihr auch zu folgen?** Leber und Gallenblase erzählen dabei eine Geschichte von Entschlossenheit und Vorsicht, von Ausdehnung und Struktur – und vielleicht auch davon, dass eine gereifte Entscheidung ganz anders klingt als ein impulsiver Entschluss. Eine Folge über innere Richtung, Mut und die Kunst, den eigenen Weg nicht zu erzwingen – sondern den Moment zu erkennen, in dem die beiden inneren Straßen plötzlich in dieselbe Richtung zeigen. **Nicht glauben. Spüren.** Und vielleicht bemerkst du in den nächsten Tagen einmal ganz nebenbei: **Welche deiner inneren Straßen spricht gerade lauter?**
Die unsichtbaren Flüsse - unser Meridiansystem20 sept. 202600:32:10
In den vergangenen Folgen haben wir die Welt der Trigramme und Hexagramme erkundet. Heute schlagen wir ein neues Kapitel auf – und wenden den Blick nach innen: auf unseren eigenen Körper. Nicht als Maschine. Nicht als Sammlung einzelner Organe. Sondern als Landschaft, die von unsichtbaren Flüssen durchzogen ist. In der Tradition der chinesischen Medizin werden diese Wege als **Jingluo**, die Meridiane, beschrieben. Zwölf Hauptmeridiane verbinden die verschiedenen Bereiche des Körpers miteinander und bilden ein System, in dem nichts wirklich für sich allein steht. Wie bei einem Fluss kann eine Störung an einer Stelle Auswirkungen haben, die sich ganz woanders bemerkbar machen. Dabei geht es in dieser Folge ausdrücklich **nicht um eine Anleitung oder darum, sich selbst zu diagnostizieren**. Es geht um einen anderen Blick auf den eigenen Körper: um die Frage, was wir wahrnehmen können, wenn wir aufhören, nur dort nach einem Problem zu suchen, wo es sich gerade zeigt. Wir schauen auf das Zusammenspiel von **Yin und Yang**, auf die sechs Meridianpaare und auf den ständigen Übergang zwischen Innen und Außen. Denn vielleicht liegt die entscheidende Frage nicht darin, wie viel wir tun oder wie viel wir ruhen – sondern ob wir den Übergang zwischen beidem noch wahrnehmen. Und schließlich geht es um etwas, das mir für dieses neue Kapitel besonders wichtig ist: **Nicht glauben. Spüren.** Vielleicht bemerkst du irgendwann eine Spannung, ein Ziehen oder eine Wärme in deinem Körper. Du musst daraus nicht sofort ein Problem machen. Du kannst einfach einmal still werden und dich fragen: **„Wohin will dieser Fluss eigentlich?“** Denn vielleicht ist dein Körper nicht etwas, das ständig repariert werden muss. Vielleicht ist er eine Landschaft, die du erst noch lernen darfst zu lesen. Eine Einladung, den eigenen Körper nicht nur zu betrachten, sondern ihm zuzuhören. Nicht um seine Flüsse zu beherrschen – sondern um sie wieder wahrzunehmen.
Das Hexagramm – Der Tanz zwischen Himmel und Erde13 sept. 202600:29:36
Ein Trigramm erzählt von einer einzelnen Kraft. Ein Hexagramm erzählt von ihrer Begegnung mit der Welt. In dieser Folge von **„Qigong und eine Tasse Tee“** gehen wir einen Schritt tiefer in die Welt des I Ging. Aus drei Linien werden sechs – und damit entsteht nicht einfach ein größeres Symbol, sondern ein lebendiger Dialog zwischen unserem Inneren und dem, was uns im Außen begegnet. Wir betrachten die sechs Linien wie einen Weg: von der **Wurzel des Urvertrauens**, über Denken und Gefühl, hinaus in die Welt – bis hin zu sozialer Begegnung, Verantwortung und schließlich zum Loslassen. Dabei geht es nicht darum, ein Hexagramm als festes Schicksalsbild zu betrachten. Vielmehr stellt sich die Frage: **Auf welcher Ebene befinde ich mich gerade?** Und dann schauen wir noch tiefer. Denn unter der sichtbaren Struktur eines Hexagramms liegt ein verborgener Prozess: das **Kernzeichen**. Es kann zeigen, was unter der Oberfläche bereits in Bewegung ist – selbst dann, wenn eine Situation nach außen ganz anders erscheint. Das I Ging wird damit zu etwas anderem als einem Orakel, das uns einfach eine Zukunft vorhersagt. Es wird zu einem Spiegel für die Beziehung zwischen Innen und Außen. Denn wir sind niemals nur das, was in uns geschieht. Und wir sind auch niemals nur das, was uns begegnet. **Wir sind der Tanz dazwischen.** Eine Folge über sechs Linien, verborgene Prozesse, Resonanz und die Frage, wie wir auf das Leben antworten können, ohne ständig gegen es kämpfen zu müssen. Und vielleicht ist genau das die Einladung des Hexagramms: **Nicht fragen: „Was wird passieren?“ Sondern spüren: „Wo stehe ich gerade – und was bewegt sich in mir und um mich herum?“**
Die sanfte Macht des Windes – Wenn Starre lebendig wird06 sept. 202600:32:45
Der Wind ist sanft. Er drängt nicht, er kämpft nicht – und trotzdem ist er unaufhaltsam. In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ schauen wir uns das Trigramm Sun – den Wind genauer an. Wir werfen die Münzen, bauen das Trigramm aus Yin und Yang auf und entdecken, was hinter seinen drei Linien verborgen liegt. Doch ein Trigramm ist kein starres Bild und keine feste Beschreibung dessen, „wie wir sind“. Sobald sich eine Linie wandelt, beginnt sich das gesamte Bild zu verändern. Aus dem Wind kann der Himmel werden, das Feuer, die Erde oder der Donner. Wir sprechen darüber, warum gerade die wandelnden Linien so wichtig sind und weshalb wir die Symbole des I-Ging nicht als fertige Identitäten betrachten sollten. Sie sind keine Gefängnisse – sie sind Prozesse. Denn vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis für unseren eigenen Weg: Du bist nicht das Bild, das gerade vor dir liegt. Du bist die Bewegung, die darin stattfindet. Eine Folge über Yin und Yang, Veränderung, innere Bewegung und die sanfte Kraft, die nicht gegen den Widerstand kämpft, sondern ihn durchdringt.
Der Dialog mit dem Augenblick – Wie man ein Hexagramm erstellt30 août 202600:29:32
Wie wird aus einer Frage ein Hexagramm? Und was können sechs Linien über den Augenblick erzählen, in dem wir uns gerade befinden? In dieser Folge verlassen wir die reine Theorie des I-Ging und werden praktisch. Wir schauen uns an, wie mit drei Münzen ein Hexagramm entsteht, wie aus den Zahlen 6, 7, 8 und 9 Yin-, Yang- und wandelnde Linien werden und warum das Hexagramm von unten nach oben aufgebaut wird. Doch die eigentliche Kunst beginnt nicht beim Werfen der Münzen. Sie beginnt mit der richtigen Frage und der inneren Haltung. Das I-Ging soll nicht einfach Ja oder Nein sagen. Es geht darum, die Qualität einer Situation sichtbar zu machen und einen anderen Blick auf das eigene Leben zu ermöglichen. Wir schauen, wie aus den ersten drei Linien das innere Trigramm entsteht und wie die weiteren drei Linien die äußere Welt beschreiben. So wird aus sechs einfachen Linien ein Bild für das Zusammenspiel von Innenwelt und Außenwelt. Und dann kommt der vielleicht wichtigste Schritt: Nicht sofort analysieren. Erst einmal schauen. Denn ein Hexagramm ist kein fertiges Rezept und keine einfache Vorhersage. Es ist ein Spiegel des Augenblicks – eine Einladung, die eigene Situation mit anderen Augen wahrzunehmen. Eine Folge über Münzen, Linien, Yin und Yang – und über die Kunst, eine Frage wirklich zu stellen.
Die acht Ur-Kräfte: Trigramme als Bausteine des Seins23 août 202600:33:44
Was passiert, wenn aus einer einfachen Yin- oder Yang-Linie ein Bild entsteht? In dieser Folge gehen wir den nächsten Schritt auf unserer Reise durch die Welt des I Ging: von der einzelnen Linie zu den acht Trigramme – dem Ba Gua. Himmel, Erde, Donner, Wasser, Feuer, Berg, See und Wind werden dabei nicht nur zu alten Symbolen, sondern zu Bildern für Kräfte, die auch in uns selbst wirken. Wir schauen darauf, was diese acht Ur-Kräfte mit unserem Körper, unserer Wahrnehmung und unserem Alltag zu tun haben. Besonders spannend wird es beim Zusammenspiel von Wasser und Feuer – und bei der Frage, wie Himmel und Erde in unserer eigenen Mitte zusammenfinden. Am Ende geht es nicht darum, die Trigramme auswendig zu lernen. Es geht darum, sie zu spüren und in uns selbst wiederzuerkennen. Welches Trigramm beschreibt deinen heutigen Zustand? Und welche Kraft fehlt dir vielleicht gerade? Eine Folge über die Architektur unseres Seins – und darüber, wie aus acht einfachen Bildern eine Landkarte für unser eigenes Leben werden kann. „Qigong und eine Tasse Tee“ – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.
Das Orakel des Augenblicks – Weisheit aus dem I-Ging16 août 202600:43:39
Yin und Yang sind keine starren Gegensätze. Sie sind ein ständiges Wechselspiel – ein lebendiger Prozess von Bewegung, Ruhe, Entstehen und Vergehen. In dieser Folge von **„Qigong und eine Tasse Tee“** gehen wir tiefer in dieses Prinzip hinein und begegnen dem **I-Ging, dem Buch der Wandlung**. Es geht nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern darum, die Qualität des gegenwärtigen Augenblicks zu erkennen. Wir betrachten die beiden großen Kräfte **Yang und Yin** – das Schöpferische und das Empfangende – und entdecken, warum wahre Balance nichts mit einer mathematischen 50:50-Aufteilung zu tun hat. Manchmal verlangt das Leben nach Bewegung. Manchmal nach Ruhe. Wir sprechen über die **wandelnden Linien des I-Ging**, über die ersten kleinen Zeichen einer Veränderung und über den Moment, in dem Yang in Yin und Yin wieder in Yang übergeht. Denn Stillstand ist eine Illusion. Alles wandelt sich. Die entscheidende Frage ist deshalb vielleicht nicht: **„Was muss ich tun?“** Sondern: **„Welche Qualität hat dieser Augenblick – und was verlangt das Leben jetzt von mir?“** Eine Folge über Yin und Yang, Wandel und Widerstand – und über die Kunst, den richtigen Moment zu erkennen, statt ständig gegen den Strom des Lebens anzukämpfen.
Der Tanz der Schatten und Lichter – Yin und Yang wirklich verstehen09 août 202600:48:13
Yin und Yang – jeder hat davon gehört. Aber Hand aufs Herz: Wer hat es wirklich begriffen? In dieser Folge geht es nicht um oberflächliche Erklärungen oder spirituelle Floskeln. Es geht um das, was hinter dem Begriff steckt – ein uraltes Prinzip, das beschreibt, wie das Leben tatsächlich funktioniert. Vergiss die Idee von „perfekter Balance“. Yin und Yang sind keine statischen Gegensätze, die man fein säuberlich aufteilen kann. Sie sind ein lebendiger Prozess – ein ständiger Wandel von Ruhe und Bewegung, von Innen und Außen, von Spannung und Loslassen. Ausgehend von einer echten Frage aus der Praxis schauen wir genauer hin: Warum scheitern so viele daran, Yin und Yang in ihr Leben zu bringen? Du erfährst: – Warum Balance kein Zustand, sondern ein Prozess ist – Wieso zu viel Kontrolle dich genau aus dem Gleichgewicht bringt – Und wie du lernst, die Dynamik von Yin und Yang im Alltag zu erkennen Diese Folge ist nichts für Kopfnicker. Sie ist für Menschen, die bereit sind, genauer hinzuschauen – und vielleicht auch liebgewonnene Vorstellungen loszulassen. 🎧 Qigong und eine Tasse Tee – Gedanken über die Kunst zu leben… und die Realität dahinter.
Shen: Das Leuchten der Sterne in dir02 août 202600:32:32
Wie klar ist dein Geist – wirklich? In dieser Folge erreichst du den dritten und höchsten der drei Schätze: Shen. Nach der Reise in die Tiefe des Jing und dem Erleben des fließenden Qi richtet sich der Blick nun nach oben – dorthin, wo Bewusstsein, Klarheit und Geist zuhause sind. Shen ist kein Gedanke. Kein Konzept. Kein „Mindset“. Es ist das Licht selbst, das durch dich scheint. Mit ruhigen Bildern, stillen Momenten und einer fast greifbaren Weite führt dich diese Episode an einen Punkt, an dem sich etwas Entscheidendes zeigt: Dein Geist ist nicht das Chaos deiner Gedanken. Er ist das, was dahinter still und klar bleibt – wie ein weiter Himmel, unberührt von den Wolken, die durch ihn ziehen. Du wirst eingeladen, genauer hinzuspüren: Wie ruhig ist dein Inneres wirklich? Und was bleibt übrig, wenn du aufhörst, dich ständig abzulenken? Diese Folge bringt dich zurück zur Essenz. Dorthin, wo Klarheit nicht gemacht werden muss, sondern entsteht, wenn Störungen verschwinden. Denn genau wie bei Jing und Qi gilt auch hier: Du musst nichts hinzufügen. Du musst nur erkennen, was bereits da ist. Eine stille, kraftvolle Reise – zurück zu deinem eigenen Licht.
Qi – Der Atem des Universums26 juil. 202600:33:47
Was bewegt dich wirklich? In dieser Folge tauchen wir ein in den zweiten der drei Schätze der Traditionellen Chinesischen Medizin: das Qi – jene unsichtbare Kraft, die alles durchdringt, belebt und verbindet. Nach der Reise zu den Wurzeln, zum Jing, führt uns dieser Weg weiter – hinein in das, was Bewegung erst möglich macht. Qi ist kein abstraktes Konzept, kein technischer Begriff für Energie. Es ist das lebendige Fließen selbst. Es ist der Dampf, der aus dem Topf aufsteigt, wenn Wasser, Feuer und Substanz zusammenwirken. Es ist die Brücke zwischen Materie und Geist, zwischen dem, was du greifen kannst, und dem, was du nur spüren kannst. Du wirst eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern zu erfahren: Wie fühlt sich dein Qi gerade an? Fließt es – oder steht es still? Diese Episode verbindet altes Wissen mit direkter Erfahrung. Sie zeigt dir, warum Gesundheit nicht entsteht, wenn du etwas „hinzufügst“, sondern wenn du das entfernst, was den natürlichen Fluss behindert. Denn dort, wo Qi frei fließt, entsteht Leben. Und dort, wo es stagniert, beginnt der Verfall. Mit Bildern aus Natur, Kampfkunst und Alltag führt dich diese Folge zurück zu etwas, das du nie verloren hast – nur vergessen: deinen eigenen inneren Strom. Eine Einladung, still zu werden, zu spüren – und dich wieder in Bewegung bringen zu lassen.
Jing – Die Essenz deiner Ahnen19 juil. 202600:34:11
In dieser Episode tauchen wir unter die Oberfläche – dorthin, wo keine schnellen Antworten mehr greifen und keine äußeren Erfolge zählen. Wir wenden uns dem zu, was in der traditionellen chinesischen Lehre als das Fundament allen Lebens gilt: Jing – die Essenz deiner Existenz. Jing ist mehr als nur ein Konzept. Es ist dein Ursprung, dein stiller Vorrat an Kraft, der lange vor deinem ersten Atemzug begann. Es ist das Erbe deiner Ahnen, die stille Substanz, die darüber entscheidet, wie stabil du im Leben stehst – körperlich, geistig und emotional. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, worauf wahre Stärke wirklich aufgebaut ist. Was trägt dich, wenn es eng wird? Was bleibt, wenn äußere Energie schwindet? Und warum ist es gerade in unserer heutigen Zeit so entscheidend, dieses innere Fundament nicht leichtfertig zu verbrennen? Du wirst verstehen, warum Jing als „Ur-Batterie“ bezeichnet wird, welche Rolle deine Nieren dabei spielen und weshalb wahre Resilienz nicht laut ist, sondern tief verwurzelt. Eine eindringliche Geschichte über einen uralten Baum führt dich dabei zu einer einfachen, aber oft vergessenen Wahrheit: Alles, was Bestand hat, wächst zuerst in die Tiefe. Diese Folge ist eine Einladung, langsamer zu werden, tiefer zu atmen und dich wieder mit dem zu verbinden, was dich wirklich trägt.
Miyamoto Musashi – Das Schwert der Leere12 juil. 202600:33:45
„Man kann alles besiegen, was einem gegenübersteht. Aber wer versteht schon, was in einem selbst geschieht?“ In dieser Episode betreten wir die kühlen, nebligen Wälder von Kyushu. Wir begeben uns auf die Spuren von Miyamoto Musashi – dem legendären Ronin, der sechzig Duelle überlebte, ohne ein einziges Mal besiegt zu werden. Doch die wahre Geschichte Musashis beginnt dort, wo die Klingen verstummen. Gemeinsam erkunden wir seine Transformation vom ungestümen Kämpfer zum Meister des Geistes. Von der Wildheit seines frühen „Zwei-Himmel-Stils“ bis hin zur absoluten Klarheit in der Höhle von Reigando. Wir fragen uns: Was bleibt vom Menschen übrig, wenn kein Gegner mehr da ist, den es zu besiegen gilt? Und wie finden wir in unserem Alltag – in der Arbeit, in der Bewegung, im Qigong – jenen Zustand von Mushin, in dem das Handeln zum Selbstzweck wird? Nimm dir deine Schale Tee, atme tief durch und begleite mich auf eine Reise zu einer Meisterschaft, die nicht im Sieg, sondern in der vollkommenen Präsenz liegt.
Konfuzius – Die Kampfkunst der Etikette05 juil. 202600:30:52
Was hat Etikette mit Kampfkunst zu tun? Mehr, als du denkst. In dieser Folge tauchen wir in die Welt von Konfuzius ein – einem Denker, der oft auf Regeln reduziert wird, aber in Wahrheit etwas viel Tieferes gemeint hat: Haltung. Innere Ordnung. Würde im Alltag. Du erfährst, warum Rituale keine leeren Formen sind, sondern Werkzeuge für Klarheit. Warum echter Respekt nichts mit Unterwerfung zu tun hat. Und weshalb Harmonie nicht bedeutet, dass alle gleich sind – sondern dass Unterschied bestehen bleibt und trotzdem ein gemeinsamer Klang entsteht. Diese Episode verbindet Philosophie mit Praxis: Wie bleibst du ruhig, wenn dich jemand angreift? Wie behältst du deine Haltung im Chaos des Alltags? Und was bedeutet es wirklich, ein „edler Mensch“ zu sein – nicht im Tempel, sondern im Büro, im Gespräch, im ganz normalen Leben? Eine Folge über Wurzeln, Haltung und die leise Kraft, die entsteht, wenn du dir selbst treu bleibst. Mach dir eine Tasse Tee. Und hör genau hin.
Laozi – Der Ritt auf dem Wasserbüffel28 juin 202600:30:03
Was passiert, wenn ein Mensch aufhört, etwas erreichen zu wollen? In dieser Folge gehen wir weit zurück – an die Grenze des alten China. Dorthin, wo ein unscheinbarer alter Mann auf einem Wasserbüffel das Reich verlässt. Kein Aufsehen. Kein Widerstand. Nur ein leiser Abschied. Dieser Mann ist Laozi. Du begleitest ihn auf seinem letzten Weg – vom Hof der Gelehrten bis hinaus in die Stille der Berge. Und begegnest dabei den zeitlosen Prinzipien des Tao Te King: – Warum wahre Stärke im Nachgeben liegt – Weshalb Leere mehr Kraft hat als Fülle – Was es bedeutet, zu handeln, ohne zu erzwingen (Wu Wei) – Und warum der richtige Moment des Rückzugs oft der entscheidende ist Diese Folge ist keine Belehrung. Sie ist eine Erfahrung. Mit Bildern, die wirken. Mit Gedanken, die nachklingen. Und vielleicht mit einem Moment, in dem du merkst, dass weniger oft mehr ist. Nimm dir eine Tasse Tee. Atme. Und frage dich: Wo in deinem Leben kämpfst du noch – obwohl du längst fließen könntest?
Bodhidharma – Die Wand und das Erwachen21 juin 202600:30:50
In dieser Episode begegnen wir Bodhidharma – dem 28. Patriarchen des Buddhismus, der aus Indien nach China kam und eine Bewegung auslöste, die später als Ursprung der Shaolin-Tradition gilt. Wir folgen seiner Reise zum Hof von Kaiser Wu, durch die berühmte Begegnung an der Grenze von Verdienst und Leere, bis hin zur stillen Höhle oberhalb des Shaolin-Klosters, wo aus Meditation Körperarbeit, Disziplin und Kampfkunst entstehen. Diese Folge erzählt nicht nur Geschichte – sie stellt eine Haltung in den Raum: Spiritualität als Übung. Stille als Konfrontation. Und Kampfkunst als Weg der Erkenntnis. Eine Episode über die „Kunst zu kämpfen“ – nicht gegen andere, sondern gegen das, was wir für wahr halten.
Die vergessene Ernte – Vom Sammeln zum Genießen14 juin 202600:26:11
In dieser Folge nehme ich dich mit zu einem Punkt, den wir in unserer heutigen Zeit gerne übergehen: Wir sammeln ununterbrochen – Wissen, Techniken, Ideen – aber wir vergessen, das Gesammelte wirklich zu nutzen. Ausgelöst durch eine ehrliche Frage einer Hörerin gehen wir der „vergessenen Ernte“ auf den Grund: Warum springen wir immer wieder zum Nächsten, bevor das Vorherige überhaupt reif werden konnte? Es geht um den Unterschied zwischen Sammeln und Verdauen, zwischen Bewegung und Reife. Du erfährst, warum das scheinbare Nichtstun eine entscheidende Phase ist, weshalb Pausen keine Schwäche, sondern Teil des Weges sind – und was passiert, wenn wir unsere eigenen Erfahrungen nicht wirklich „nutzen“. Mit Bildern aus der Natur, der Philosophie der fünf Wandlungsphasen und deiner eigenen Praxis lade ich dich ein, innezuhalten. Nicht noch mehr zu suchen – sondern das, was längst da ist, endlich wirken zu lassen. Eine Folge über Erdung, Reife und die Kunst, das Leben nicht nur zu beginnen, sondern auch zu vollenden.
Das Wasser – Die unbesiegbare Weichheit07 juin 202600:32:47
In dieser Folge tauchen wir ein in das Element Wasser – die tiefste und zugleich kraftvollste Dimension der fünf Wandlungsphasen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wasser steht für den Winter, für Rückzug, für Stille… und für eine Stärke, die nicht im Widerstand liegt, sondern im Nachgeben. Du erfährst, warum wahre Kraft nichts mit Härte zu tun hat, sondern mit der Fähigkeit, Hindernisse zu umfließen – so wie Wasser es seit jeher tut. Wir sprechen über das Zhi, den inneren Willen, der dich nicht antreibt zu kämpfen, sondern dich ruhig und unaufhaltsam deinen Weg gehen lässt. Ein zentraler Teil dieser Reise führt uns zur Angst – der tiefsten Emotion des Wassers. Doch statt sie zu bekämpfen, lernst du einen anderen Weg kennen: den Weg des Vertrauens. Was passiert, wenn du aufhörst, gegen die Strömung anzukämpfen? Wenn du erkennst, dass du getragen wirst? Diese Episode ist nicht nur ein Abschluss des Zyklus der fünf Elemente, sondern auch eine Einladung: loszulassen, tiefer zu sinken und in dir selbst die stille, unerschütterliche Weisheit zu entdecken. Am Ende erwartet dich eine einfache, aber kraftvolle Übung für deinen Alltag – damit du beginnst, weniger zu kämpfen und mehr zu fließen. Eine Folge für alle, die spüren, dass wahre Stärke leise ist. Und dass das Leben leichter wird, wenn man ihm vertraut.
Das Metall – Die Schärfe des Loslassens31 mai 202600:31:50
In dieser Episode begeben wir uns in das Reich des Metalls – das Element der Klarheit, der Struktur und des bewussten Loslassens. Du erfährst, welche Rolle Lunge und Dickdarm nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf emotionaler Ebene spielen und wie eng sie mit dem Prozess von Abschied, Trauer und innerer Reinigung verbunden sind. Es geht darum, Ballast abzugeben, um Raum für das Wesentliche zu schaffen, und die eigene innere Schärfe zu entdecken – nicht als Härte, sondern als stille, unbestechliche Klarheit. Diese Folge lädt dich ein, tiefer zu atmen, deiner Trauer achtsam zu begegnen und dich mit deinem inneren Kern zu verbinden. Eine Reise zurück zu dir selbst – und zu der Frage, was wirklich bleiben darf, wenn du loslässt.
Die Erde – Der Anker in der Brandung24 mai 202600:29:55
In dieser Episode begeben wir uns in die „fünfte Jahreszeit“ – die Wandlungsphase Erde. Während unser Alltag oft von Rastlosigkeit und dem ständigen „Grübeln“ geprägt ist, lädt uns die Energie der Erde dazu ein, unsere Mitte zu finden und echte Stabilität zu entwickeln. Was dich in dieser Folge erwartet: Die Kunst der geistigen Verdauung: Warum unser Magen und unsere Milz weit mehr als nur körperliche Organe sind und wie wir lernen, Informationen und Sorgen loszulassen, statt sie „wiederzukäuen“. Der Berg als Lehrmeister: Anhand einer Geschichte über einen Wanderer erfährst du, wie du im Sturm des Lebens nicht durch Widerstand, sondern durch „Absinken“ und Verbindung zum Boden unerschütterlich bleibst. Zhong Ding & Song: Wir beleuchten Konzepte aus der Kampfkunst und dem Qigong, die dir helfen, dein zentrales Gleichgewicht zu finden und in deine volle Kraft zu kommen. Die Süße des Seins: Wir erkunden, warum die „Süße“ in der TCM nicht für Zucker, sondern für das tiefe Gefühl der Sättigung und des „Genug-Seins“ steht. Setz dich, nimm dir eine Tasse Tee und komm zur Ruhe. Lerne, wie du vom ständigen Kämpfen in das Vertrauen findest und deine innere Achse stärkst.
Das Feuer – Die Sonne im Herzen17 mai 202600:28:14
In dieser Episode tauchst du ein in die Wandlungsphase Feuer – die Zeit des Hochsommers, der maximalen Ausdehnung und der puren Präsenz. Im Zentrum steht dein Herz als „Kaiser“ – der Ort, an dem dein Geist (Shen) zur Ruhe kommen kann… oder eben in Unruhe gerät, wenn das Feuer außer Kontrolle gerät. Du erfährst, warum Feuer zwei Seiten hat – Licht und Hitze – und weshalb wir in der heutigen Zeit oft zu viel Hitze und zu wenig Klarheit in uns tragen. Anhand der alten Geschichte des Bogenschützen Hou Yi wird deutlich, was passiert, wenn zu viele „Sonnen“ gleichzeitig in unserem Leben brennen – und wie wir lernen können, das Übermaß zu reduzieren. Diese Folge lädt dich ein, dein inneres Feuer neu zu verstehen: nicht als etwas, das dich antreibt und verbrennt, sondern als Kraft, die dich wärmt, klärt und lebendig hält – wenn du sie zu führen weißt. Eine Reise zu mehr Ruhe im Herzen, Klarheit im Geist und der Fähigkeit, im richtigen Moment „Nein“ zu sagen.
Das Holz – Wer träumt den Schmetterling?10 mai 202600:29:11
In dieser Episode tauchen wir in das erste große Tor der fünf Wandlungsphasen ein: Das Holz. Es ist die Energie des Frühlings, des Neubeginns und des unbändigen Willens zum Wachstum. Doch was passiert, wenn unser innerer „General“ – die Leber – zu starr wird? Wir begeben uns gemeinsam in den Garten von Zhuangzi und erforschen die Freiheit der „Wanderseele“ Hun. Begleite mich auf eine Reise zwischen der Strategie des Alltags und der grenzenlosen Welt deiner Träume. Erfahre, wie du als „elastischer Krieger“ Starrheit in Biegsamkeit verwandelst und deine innere Natur frei entfaltest. Heute im Podcast erwartet dich: Ein bewusster Tee-Moment: Komm zur Ruhe und spüre das Holz-Element in deinem Körper. Die Weisheit des krummen Baumes: Warum Flexibilität dein bester Schutz im Leben ist. Das Verhältnis von Shen und Hun: Das Licht im Projektorraum vs. der Film deines Lebens. Praktische Inspiration: Eine Übung für deine Woche, um den „General“ in dir sanft zu entspannen und den Blickwinkel zu wechseln. Lerne, wie du dein inneres Wachstum sanft und kraftvoll steuerst und deinen inneren Garten pflegst. Bleib bei dir, vertrau deiner Natur – und finde heraus: Bist du der Mensch, der seine Pläne schmiedet, oder der Schmetterling, der gerade nur davon träumt?
Huang Di – Der Architekt des Lebens03 mai 202600:29:53
In dieser Folge tauchen wir in das Herz der chinesischen Heilkunst ein: Wir begegnen Huang Di, dem „Gelben Kaiser“. Er markiert den Abschluss unserer Trilogie über die Ursprünge und lehrt uns, wie wir aus dem Chaos des Alltags eine bewusste Lebenskunst erschaffen. Begleite mich in den goldenen Palast des Kaisers und erfahre, warum Gesundheit keine Frage des Schicksals, sondern eine spirituelle Disziplin ist. Wir erkunden die legendäre „Innere Ordnung“, den symbolischen Kampf gegen den Nebel der Verwirrung und warum dein Körper ein eigenes „Kaiserreich“ ist, das Achtsamkeit und Pflege braucht. Eine meditative Reise zwischen Tee, Tradition und der Kunst, in einer unruhigen Welt bei sich selbst zu bleiben.
Fuxi & Nüwa: Die Architekten des Himmels26 avr. 202600:30:44
„Was tun wir, wenn unsere Welt Risse bekommt? Wenn die Statik unseres Lebens ins Wanken gerät?“ In dieser 18. Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ steigen wir auf zum Gipfel des heiligen Berges Kunlun. Wir begegnen dort dem kosmischen Ur-Paar Fuxi und Nüwa. Sie sind mehr als nur Mythengestalten: Sie sind die Personifizierung von Yin und Yang, von Struktur und Heilung. Während Fuxi uns lehrt, die Muster des Lebens zu lesen und die Welt als einen Code zu verstehen, zeigt uns Nüwa die „Kunst der Alchemie“: Wie wir aus den Scherben unserer Erfahrungen neue Stärke schöpfen und unsere Risse mit flüssigem Licht füllen können. In dieser Folge erwartet dich: Die Symbolik des Bagua: Warum das Verständnis von Mustern der Schlüssel zum strategischen Handeln ist. Die Lehre der fünf Farben: Wie wir Nüwas Heilungs-Alchemie in unsere tägliche Qigong-Praxis integrieren. Stabilität im Sturm: Warum der „Stand des Baumes“ mehr ist als eine Übung – er ist unsere Antwort auf eine wankende Welt. Ein philosophischer Ausblick: Warum wir keine Sünder oder Zufälle sind, sondern „Göttliche Materie“. Bereite deine Teeschale vor, finde deinen Sitz und lass uns gemeinsam auf den Gipfel wandern. Diese Folge ist eine Einladung, deine eigene Mitte neu auszurichten und die Verbindung zwischen Geist und Körper zu stärken. „Spür den Lehm deiner Knochen. Spür den göttlichen Atem deiner Lungen. Was wirst du heute flicken?“
Shennong - der göttliche Landwirt19 avr. 202600:26:45
In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ reisen wir 5.000 Jahre zurück in die Urwälder des alten Chinas. Wir begegnen einer der faszinierendsten Figuren der Mythologie: Shennong, dem „göttlichen Landwirt“. Warum wird er mit einem gläsernen Bauch dargestellt? Andreas erklärt, was uns diese Legende über die radikale Ehrlichkeit gegenüber uns selbst lehrt. Erfahre, wie Shennong durch schmerzhafte Selbstexperimente und den Kampf gegen „72 Gifte“ schließlich durch einen Zufall den Tee als Heilmittel entdeckte. In dieser Episode lernst du: Was das Konzept der Transparenz (Nei Guan) für deine eigene Qigong-Praxis bedeutet. Wie du den Tee nicht nur als Getränk, sondern als „geistiges Schwert“ zur inneren Klärung nutzt. Warum der wahre Kampf nicht im Außen, sondern im Streben nach Selbsterkenntnis liegt. Nimm dir eine Tasse Tee, werde „durchlässig“ und lass dich von der Geschichte des Mannes inspirieren, der sein Leben gab, um die Grenze zwischen Leben und Tod für uns zu kartografieren.
Die Geometrie des Vertrauens12 avr. 202600:26:59
„Haben Sie schon mal nachts in den Himmel geschaut und absolut nichts gesehen? Keine Sterne, nur Dunkelheit. Vielleicht dachten Sie, es sei bewölkt – aber was, wenn Sie einfach nur unter einem Dach standen?“ In dieser 16. Episode schlägt Andreas Manfred Lehmann eine Brücke, die auf den ersten Blick unmöglich scheint: Von der präzisen Logik der Haustechnik und den Kommunikationsmodellen einer Vera F. Birkenbihl bis hin zur jahrtausendealten heiligen Geometrie der „Blume des Lebens“. Andreas, der selbst Jahrzehnte damit verbrachte, die Systeme im Außen zu reparieren, nimmt uns mit auf seine persönliche Reise vom „Hochleistungs-Leerlauf“ hin zur inneren Meisterschaft. Er erklärt, warum wir nicht einfach nur Statistiken in einer fremden Welt sind, sondern die Architekten unseres eigenen Multiversums. In dieser Folge erfährst du: Das Dach über dem Kopf: Warum unsere festen Meinungen und Gewohnheiten uns oft den Blick auf die unendlichen Möglichkeiten versperren. Die 6 Punkte der Peripherie: Wie die Geometrie der Blume des Lebens uns zeigt, mit welchen Themen und Menschen wir uns wirklich umgeben – und wie wir diese aktiv „rendern“. Die 100-Prozent-Regel: Warum nichts in deinem Leben wirklich präsent ist, solange du nicht mit ihm interagierst. Vom Haustechniker zum Blitzableiter: Wie Andreas seine Erfahrung als Elektromonteur nutzt, um den energetischen Schaltplan des Lebens zu erklären. Das Highlight dieser Episode: Andreas teilt ein besonderes Experiment mit uns: Seinen Song „Geometrie des Vertrauens“. Erstellt mit seiner eigenen Stimmen-Persona, ist dieses Lied mehr als nur Musik – es ist eine akustische Navigationshilfe durch das Netz der Möglichkeiten. Ein Ruf aus dem Inneren, der uns daran erinnert: „Es ist immer eine Möglichkeit da. Und es ist fast nie so, wie es im ersten Moment erscheint.“ Komm mit unter dem Dach hervor. Es ist Sonntag, 18:30 Uhr – die perfekte Zeit, um das eigene Leuchten zu entdecken. „Ich bin ein Teil des Ganzen – und damit bin ich das Ganze.“
Frühlings-Erwachen05 avr. 202600:30:52
Der Frühling ist kein sanftes Streicheln der Natur – er ist eine Explosion. In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ blickt Host Andreas hinter die Kulissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und das Element Holz. Erfahre, warum Frustration und Zorn oft nur unterdrückte Schöpferkraft sind und wie du die Energie des „Grünen Drachen“ (Qing-Long) für dich nutzt. Lerne durch die Geschichte von General Wei, warum Weichheit mächtiger ist als harter Stahl, und rekalibriere deine Vision mit der praktischen „Augen-Praline“ – einer Übung für mehr Klarheit in einer digitalen Welt. Es ist Zeit, die Rüstung abzulegen und zu wachsen. Zur Übung: 1. Die Hitze des Schmieds: Setz dich aufrecht hin oder bleib locker stehen. Spüre die immense Kraft, die wir heute gemeinsam erschaffen haben. Jetzt reibe deine Handflächen kräftig aneinander. Schneller. Fühle die Reibung, fühle das Feuer. Lass sie heiß werden, richtig heiß. Das ist die Energie von Qing-Long in deinen Händen. Das ist pures Yang, das bereit ist, den Nebel zu vertreiben. 2. Der Tempel der samtigen Schwärze: Lege deine heißen Handteller nun über deine geschlossenen Augen. Berühre die Lider nicht, schaffe nur einen hohlen Raum. Verschränke die Finger auf deiner Stirn. Atme tief ein. Stell dir vor, wie du eine absolute, samtige Schwärze erschaffst. In diesem Moment gibt es keinen Monitor, kein Blaulicht, keine To-do-Liste. Da ist nur du und diese heilende Dunkelheit. Fühle, wie die Hitze deiner Hände direkt in deine Augenhöhlen strahlt und den energetischen Nebel dort einfach auflöst. Deine Augen „trinken“ diese Wärme. 3. Der Blick des Adlers: Hinter deinen geschlossenen Lidern, in dieser wohligen Dunkelheit, lass deine Augen nun wandern. Nicht hektisch, sondern mit der Majestät eines Adlers, der sein Territorium überblickt. Schau weit nach oben in den Himmel deines Schädels. Schau tief hinunter in die Erde deines Kiefers. Schau weit in die Horizonte deiner Ohren. Rolle deine Augen in einem riesigen, langsamen Kreis. Spüre, wie die Muskulatur hinter den Augen loslässt. Wie der Druck weicht. Der General nimmt seine Rüstung ab. Er fängt an, wieder Raum wahrzunehmen. 4. Das Licht trinken: Nimm die Hände jetzt ganz langsam weg, aber lass die Augen noch einen Moment geschlossen. Wenn du sie jetzt öffnest, dann blinzle ganz sanft, so als würdest du das Licht der Welt zum ersten Mal sehen. Und jetzt der entscheidende Schritt: Schau nicht auf das, was nah vor dir liegt. Such dir den weitesten Punkt, den du finden kannst. Schau aus dem Fenster. Such das Grün eines Baumes oder das unendliche Blau des Himmels.
Der ungespannte Bogen29 mars 202600:31:48
Der ungespannte Bogen – Warum Loslassen deine größte Stärke ist In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ tauchen wir tief in das Paradoxon der Kraft ein. Anstatt über Zeitmanagement und noch mehr Effizienz zu sprechen, widmen wir uns der Kunst des heilsamen Lösens – im Qigong bekannt als „Song“. Andreas erzählt die Geschichte des Jägers Chen, der seinen Bogen so unerbittlich gespannt hielt, dass er beinahe seine wahre Kraft verlor. Durch diese Parabel und die Weisheiten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erfährst du: Jing & Qi: Warum ständiger Hochdruck dein „energetisches Sparkonto“ plündert. Die Hypnose der Hochleistung: Wie wir verlernen, die Sehne zu entspannen, und was das für unseren Körper bedeutet. Praktische Impulse: Wie du „Song“ mitten im stressigen Alltag – im Auto, im Büro oder an der Haustür – finden kannst. Nimm dir eine Tasse Tee und lerne, warum eine Pause keine verlorene Zeit ist, sondern die wichtigste Investition in deine Lebensenergie. Denn nur ein Holz, das ruhen darf, behält die Kraft für den perfekten Schuss.
Der Eiswürfel-Trick & die TCM-Pseudo-Akrobaten22 mars 202600:43:40
„Leg einen Eiswürfel in deinen Nacken und dein Stress ist für immer weg...“ – Hast du diesen viralen TCM-Tipp auch schon in deiner Timeline gesehen? In dieser Episode verlassen wir den lauten Zirkus der leeren Versprechungen und räumen mit der Lüge vom schnellen Glück auf. Andreas seziert den viralen „Eiswürfel-Trick“ am Punkt Feng Fu (Du 16) und erklärt aus Sicht eines Qigong-Lehrers und Vitality Coaches, warum Schockfrostung im Nacken kein genialer Wellness-Hack ist, sondern ein gefährliches Attentat auf deine Lebensenergie (Jing). Erfahre, warum dein Körper kein TikTok-Experiment und Gesundheit kein Zirkustrick ist, sondern ein ehrliches Handwerk namens Gong Fu. In dieser Folge entdeckst du: Anatomie statt Marketing-Bullshit: Was energetisch wirklich passiert, wenn du deine wichtigste Schaltzentrale im Nacken einfrierst. Das Meer des Yang: Warum ein Eiswürfel auf dem Lenkergefäß wie ein Schneesturm in deiner Körperheizung wirkt und deine „Lebensbatterie“ plündert. Die Falle der Algorithmen: Warum wir in der Erschöpfung nach „magischen Knöpfen“ suchen und wie TCM-Pseudo-Akrobaten diese Sehnsucht schamlos ausnutzen. Dein innerer Vitality-Filter: Drei glasklare Warnsignale, an denen du gefährliches Halbwissen im Netz sofort erkennst. Hör rein und lerne, warum echte Verbesserung immer liebevoll und geduldig sein muss – und niemals schockierend. Werde vom Opfer der Klick-Gier zum Meister deines eigenen Handwerks. Bleib bei dir, bleib warm und vertraue deiner Natur.
Der Stau – Dein unbequemer Zen-Meister15 mars 202600:27:20
Du bist unterwegs, hast einen Plan und plötzlich: Stillstand. Rote Bremslichter, flimmernder Asphalt und der Puls steigt. Wir alle kennen diesen modernen Albtraum. Doch was, wenn der Verkehrsstau kein ärgerliches Hindernis ist, sondern genau in diesem Moment dein Leben stattfindet? In dieser neuen Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ lade ich dich ein, den Stau mit völlig neuen Augen zu betrachten. Wir schauen uns an, was in unserem Körper passiert, wenn wir „wollen, aber nicht können“ (die sogenannte Leber-Qi-Stagnation) und wie wir unser Auto von einer Stress-Falle in eine fahrbare Klosterzelle verwandeln. In dieser Episode erfährst du: Warum dein Körper im Stau reagiert, als würde er von einem Säbelzahntiger gejagt. Wie du den Widerstand aufgibst und die Alchemie der Energiearbeit nutzt. 3 praktische Notfall-Werkzeuge fürs Auto: Der Anker-Atem, die Schulter-Schmelze und der Panorama-Blick. Warum der Stau auf der Autobahn oft eine perfekte Metapher für festgefahrene Situationen in unserem Leben ist – und warum das Prinzip des Wu Wei (Handeln durch Nicht-Handeln) hier die Lösung ist. Die eigentliche Meisterschaft zeigt sich nicht im stillen Tempel, sondern mitten im Lärm. Mach es dir bequem und lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir im Stillstand lebendig bleiben. Komm gut an – vor allem bei dir selbst! Dein Andreas
Wollen Filme wirklich nur unterhalten08 mars 202600:32:09
Sind Filme wirklich nur Unterhaltung? Oder können sie uns auf einer tieferen Ebene berühren, uns etwas über das Leben und über uns selbst zeigen? In dieser Episode von „Qigong und eine Tasse Tee“ lade ich dich ein, Filme einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Weg von Blockbustern, Effekten und Popcorn – hin zu der Frage, was zwischen den Bildern geschieht. Denn manche Geschichten wirken wie ein Spiegel: Sie bringen etwas in uns zum Klingen, erinnern uns an Wahrheiten, die wir im Alltag oft überhören, und stellen uns leise, aber kraftvolle Fragen. Aus der Sicht von Qigong, der Traditionellen Chinesischen Medizin und meiner eigenen Erfahrung spreche ich darüber, warum bestimmte Filme eine so tiefe Resonanz in uns auslösen können. Wir werfen einen Blick auf drei besondere Filme – „The Shift“, „Peaceful Warrior“ und „A World Beyond“ – und entdecken, welche Botschaften sie über Bewusstsein, inneren Wandel und die Kraft unserer Aufmerksamkeit transportieren. Am Ende geht es um eine einfache, aber entscheidende Erkenntnis: Wenn wir lernen, mit offenen Augen und offenem Herzen zu schauen, kann selbst ein Film zu einem Lehrer werden – zu einem Moment der Begegnung mit uns selbst. Mach dir eine Tasse Tee, lehn dich zurück und begleite mich auf eine kleine Reise zwischen Leinwand, Philosophie und innerer Energie. Vielleicht wirst du beim nächsten Film nicht nur eine Geschichte sehen – sondern auch ein Stück von dir selbst entdecken.
Online vs. Präsenz01 mars 202600:36:00
Wir leben in einer Zeit der absoluten Verfügbarkeit. Ein Klick – und jahrtausendealtes Wissen liegt vor uns. Qigong-Videos, Zoom-Kurse, digitale Meister aus aller Welt. Alles ist da. Jederzeit. Überall. Aber ist Verfügbarkeit schon Erfahrung? In dieser Episode gehe ich der Frage nach, was der entscheidende Unterschied zwischen Online-Lernen und Präsenzunterricht wirklich ist. Es geht nicht um Technik. Nicht um Bequemlichkeit. Und auch nicht um „richtig“ oder „falsch“. Es geht um Tiefe. Anhand einer einfachen Metapher – einer Tasse Tee – erforschen wir den Unterschied zwischen Information und Verkörperung. Zwischen Landkarte und Territorium. Zwischen Liebesbrief und Umarmung. Was passiert mit unserem Qi, wenn wir vor einem Bildschirm üben? Was entsteht, wenn Menschen gemeinsam in einem Raum atmen? Und warum lässt sich echte Resonanz nicht digitalisieren? Diese Folge ist eine Einladung, deine eigene Praxis zu hinterfragen – und vielleicht neu zu entscheiden, wie tief du wirklich gehen willst. Trinkst du nur vom Wissen über den Tee? Oder nimmst du die Schale in beide Hände? Eigenproduktion
Die Energie-Praline - Teil Zwei22 févr. 202600:37:41
Eigenproduktion Vier Minuten für die Ewigkeit: Die Reise in deinen inneren Tempel Kennst du die „Büro-Hypnose“ am Nachmittag? Wenn die Zeit zu Gummi wird, der Fokus stumpf ist und der Griff zum Kaffee oder zur Schokolade wie der letzte Rettungsanker wirkt? In dieser Folge füllen wir die „Energie-Praline“ mit Leben. Andreas nimmt dich mit auf eine vier-minütige mentale Reise, basierend auf der klassischen 10er Tai-Chi-Form. Erfahre, wie du mit der Kraft deiner inneren Bilder (Yi) dein Nervensystem beruhigst und neue Lebenskraft (Qi) weckst – ganz ohne technische Anleitung oder Leistungsdruck. In dieser Episode entdeckst du: Warum Bilder oft besser wirken als Worte. Die 10 „Geschmacksrichtungen“ der Form: Vom Abwehren der Geist-Affen bis zum Öffnen des Tempeltors. Wie du dein Ego überlistest und dir eine „homöopathische Dosis Freiheit“ schenkst. Schließ die Augen (außer du fährst gerade Auto!), steh kurz auf und betritt dein inneres Territorium. Es ist ab sofort deine Form. „Hinweis: In dieser Folge vertiefen wir die Praxis der Energie-Praline. Für die theoretischen Hintergründe zum Jing und Yang-Erschöpfung hör dir gerne vorab Episode 08 an.“ Mehr erfahren: [Link zur Homepage]
Das ist Qigong - die Bewegung fließt sacht18 févr. 202600:06:38
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Die Energie-Praline15 févr. 202600:35:52
Kennst du diesen Moment gegen 13 Uhr? Der Kopf fühlt sich an wie in Watte gepackt, der Rücken ist steif, und der Cursor auf dem Bildschirm blinkt dich spöttisch an. Der automatische Reflex: Kaffee. Zucker. Oder das Handy. Wir versuchen, das System mit einem schnellen Kick wieder hochzufahren. Doch oft ist das wie ein Kredit, den wir später mit noch mehr Erschöpfung zurückzahlen müssen. In dieser Folge lade ich dich ein, etwas anderes auszuprobieren. Ich nenne es die „Energie-Praline“. Keine Kalorien, kein Koffein – aber hochwirksam. Es sind 4 Minuten, die nur dir gehören. Ein winziger Raum der Stille mitten im Büro-Chaos, in dem du: Den "Kredit" von Kaffee und Zucker durch echte Energie ersetzt. Lernst, warum dein Körper keine Peitsche braucht, sondern einen sanften Neustart. Erfährst, wie du durch minimales "Loslassen" in den Schultern maximale Klarheit im Kopf gewinnst. Es geht nicht um Sport. Es geht nicht ums Schwitzen. Es geht um das bewusste Innehalten, bevor die Welt sich wieder weiterdreht. Nimm dir eine Tasse Tee (statt den dritten Espresso) und hör rein.
Ein Lächeln im Blick11 févr. 202600:03:56
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Die drei Phasen des Qigong08 févr. 202600:39:24
Eigenproduktion „Warum fühlt sich eine Übung manchmal lebendig an – und manchmal wie eine leere Hülle?“ Andreas Lehmann nimmt dich mit auf den Weg von der äußeren Form zur inneren Stille. Erfahre, warum Qigong keine Gymnastik in Zeitlupe ist, sondern eine Alchemie zwischen Körper, Atem und Geist. Anhand von faszinierenden Beispielen aus dem Alltag – vom routinierten Autofahren bis zum intuitiven Kochen – zeigt er auf, wie du den Zustand des „Wu Wei“ (Handeln durch Nicht-Handeln) erreichen kannst. Eine Folge über die Kunst, die Kontrolle abzugeben, um die wahre Kraft zu finden.
Genuss der Mitte04 févr. 202600:04:31
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Das Haus mit den fünf heilenden Räumen01 févr. 202600:31:25
Eigenproduktion „Wenn das Leben wackelt, fehlt oft nur ein Pfeiler.“ Begleite Andreas Lehmann auf einer außergewöhnlichen Reise durch das „Haus der inneren Ordnung“. In dieser Folge verlassen wir den lauten Gesundheitsmarkt und betreten einen geschützten Raum der Stille. Geführt von einem alten Meister erkundest du die fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin nicht als trockene Theorie, sondern als begehbare Räume: Von der Alchemie der nährenden Küche über die Galerie der fließenden Meridiane bis hin zum weiten Garten der Bewegung. Erfahre, warum Gesundheit kein Zustand ist, den man besitzt, sondern ein Weg, den man bewohnt.
Energie im Alltag des Lebens28 janv. 202600:04:11
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Kraft durch Anpassung – Die wahre Stärke des Bambus25 janv. 202600:31:28
Eigenproduktion „Wem bist du ähnlicher: der Eiche oder dem Bambus?“ In dieser Folge reisen wir in ein abgelegenes Tal zu einem alten Bambusmeister. Andreas Lehmann räumt mit dem Missverständnis von „Survival of the Fittest“ auf und zeigt, dass wahre Stärke nichts mit Härte zu tun hat. Erfahre, warum die mächtige Eiche im Sturm bricht, während der biegsame Bambus überlebt. Eine Lektion über die „Anpassungs-Intelligenz“ und wie du sie in festgefahrenen Gesprächen oder stressigen Arbeitstagen nutzen kannst, um stabil zu bleiben, ohne zu verhärten.
Der Tanz der Lebensenergie21 janv. 202600:03:45
"Musik: GEMA-frei / Komposition mit Suno AI, Texte von Andreas Manfred Lehmann."
Die fünf Forderungen des Lebens18 janv. 202600:35:34
Was müssen wir wirklich tun um ein gesundes Leben zu führen. Über welche Muss sollte man getrost ruhig mal Nachdenken?
Gefangen im „Du musst“-System14 janv. 202600:04:04
"Musik: GEMA-frei / Komposition mit Suno AI, Texte von Andreas Manfred Lehmann." Song zur Folge "Was wir wirklich müssen"
Qigong und eine Tasse Tee11 janv. 202600:20:45
In dieser Episode nehme ich dich mit auf einen frühen Morgen, der unscheinbar beginnt und doch alles in sich trägt: die fließende Bewegung des Qigong, die Stille danach und die Wärme einer frisch aufgebrühten Tasse Tee.
Der innere Kreis - Was Esoterik wirklich bedeutet07 janv. 202600:28:14
es geht um Worte und Begriffe, Um Bilder, die in uns auftauchen, noch bevor wir nachdenken. Um Urteile, die schneller sind als unser Bewusstsein. Ein Wort fällt in den Raum und etwas bewegt sich. Nicht draußen – sondern hier, Im Körper, Im Gefühl, Im Denken. Und genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.
Qigong und eine Tasse Tee04 janv. 202600:03:22
Hier der Titel der als Soundtrack fungiert. "Musik: GEMA-frei / Komposition mit Suno AI, Texte von Andreas Manfred Lehmann."
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