Explore every episode of the podcast programmier.bar – der Podcast für App- und Webentwicklung
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| News 40/26: OpenAI DevDay // Dots // Sol 6.1 // Sonnet 5.5 // State of Devs // Einstiegsjobs im Sinkflug | 01 Oct 2026 | 00:47:43 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Über 20 Ankündigungen an einem einzigen Tag: Jan war beim Livestream des OpenAI DevDays dabei und nimmt uns mit durch das komplette Paket. Danach schauen wir mit Dennis auf den State of Devs 2026 und darauf, warum Berufseinsteiger:innen in Deutschland gerade so schwer Fuß fassen. Zum Schluss geht es um eine Maus, die vibriert. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26. November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Mit Claude Sonnet 5.5 hat Anthropic kurz nach Opus 5.5 die 5.5-Familie erweitert. Das Modell ist über 30 % schneller als Sonnet 5 und kostet pro Aufgabe bis zu 30 % weniger. In der Praxis heißt das für uns: Opus 5.5 für Brainstorming und Plan, Sonnet 5.5 fürs Umsetzen klar abgesteckter Aufgaben. Mit Dots bringt OpenAI zum DevDay immer laufende Personal Agents, die auf GPT-6 Astra basieren und einen eigenen Rechner in der Cloud mitbringen. Dazu kommen ChatGPT Space als gemeinsamer Arbeitsraum für Teams, ChatGPT und Dots, das günstigere GPT-6.1 Sol samt Ultrafast-Tier, OpenAI Private Intelligence für sensible Daten, Codex in der Cloud inklusive Codex Security Cloud mit Zugriff auf die Daybreak-Blue-Modelle, Sign in with ChatGPT sowie ein neuer Pro-500-Plan. Wenig davon hat man noch nie gesehen, vieles davon deutlich polierter als bei denen, die es vorher probiert haben. Danach berichtet Dennis über den State of Devs 2026. Der Gesamteindruck ist deutlich: Es gibt spürbar mehr Unsicherheit als früher und 2026 dürfte als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem sich AI nicht mehr umschiffen ließ. Wie sich das konkret auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt, zeigt eine Auswertung des Indeed Hiring Lab: Einstiegsjobs lagen im Juli 2026 rund 46 % unter dem Niveau von 2019, im Bereich IT-Anwendungen und -Lösungen sogar 77 % darunter. Ausbildungs- und duale Stellen halten sich dagegen stabil. Zum Abschluss noch etwas Erfreuliches aus einer Ecke, aus der es Jan nicht erwartet hätte: Microsoft bringt haptisches Feedback auf die Maus. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 217 – Leveling Up in Job Interviews mit Philipp Hauer | 29 Sep 2026 | 01:17:58 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Was entscheidet wirklich über ein Job Interview und warum sitzen am Ende beide Seiten in derselben Prüfungssituation? Darüber sprechen Dennis und Dave mit Philipp Hauer, Head of Engineering bei commercetools. Philipp ist seit zehn Jahren im Commerce-Umfeld unterwegs, vom Backend-Entwickler bis in die Leadership-Rolle, und kennt Bewerbungsgespräche inzwischen von beiden Seiten des Tisches. Zum Einstieg ordnet Philipp ein, wie sich Interviews in den letzten Jahren verschoben haben. Technische Fähigkeiten abzuklopfen ist nur noch ein Teil der Übung. Mindestens genauso viel Zeit geht in die Frage, wie jemand denkt, kommuniziert und mit Situationen umgeht, für die es keine vorbereitete Antwort gibt. Für alle, die gerade einen Job suchen, hat Philipp einen klaren Rat: Zeigt nicht nur, was ihr könnt, sondern vor allem, wie ihr zu einer Lösung kommt. Wer das eigene Vorgehen erklären und dabei ehrlich mit Unsicherheiten umgehen kann, kommt meist weiter als jemand, der die perfekte Antwort auswendig gelernt hat. Danach drehen wir die Perspektive um. Philipp erzählt, worauf er selbst achtet, wenn er Kandidat:innen gegenübersitzt, warum ein Interview keine Einbahnstraße ist und wie Teams ihren Prozess so bauen, dass er wirklich etwas misst. Zum Schluss schauen wir darauf, wohin sich Hiring bewegt, wenn Unternehmen ihre Auswahlprozesse stärker an Daten ausrichten. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News 39/26: Jev von TypeSafe AI // Opus 5.5 & GPT-6 // Plugin4Shell // JetBrains Air // Googlebook OS | 24 Sep 2026 | 00:53:07 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht es um zwei Modell-Releases an einem Tag, um Jev, ein Modell, das bewusst kein LLM ist, um die erste Supply-Chain-Lücke im Agenten-Ökosystem, um JetBrains’ neue Air-Familie und um Googlebook, den Nachfolger des Chromebooks. Die programmier.con 2026 findet am 25. und 26. November in Bad Nauheim statt und die Tickets werden knapp. Wer bis Ende September bucht, bekommt noch ein T-Shirt dazu! Den Auftakt für diese Folge machen die großen Anbieter: Anthropic hat Claude Opus 5.5 veröffentlicht, das laut eigenen Angaben bei den meisten Aufgaben mit dem teureren Fable 5.1 gleichzieht. Wenige Stunden später hat OpenAI mit GPT-6 Sol und GPT-6 Luna nachgelegt. Bei uns im Team waren zuletzt viele OpenAI abgewandert, weil Opus 5 im Alltag recht gesprächig war – mit 5.5 könnte das Pendel wieder zurückschwingen. Die Feeds übernommen hat aber Jev von TypeSafe AI, gegründet von Ex-OpenAI-Forscher Diogo Almeida. Fabi nimmt uns mit in die Idee: Jev ist ein sogenanntes System-1-Modell, das keinen Fließtext produziert, sondern nur strukturierte Entscheidungen. Dennis bleibt skeptisch, was der praktische Alltagsnutzen ist, Fabi sieht solche Modelle künftig eher unsichtbar in den Harnesses verbaut. Garrelt bringt mit Plugin4Shell die erste Supply-Chain-Schwachstelle im Agenten-Ökosystem mit. Betroffen waren Claude Code, Codex, GitHub Copilot und Gemini CLI. Anthropic und OpenAI haben gepatcht. Jan zeigt, wie JetBrains aus den Experimenten der letzten Monate ein System macht: Air ist jetzt die Dachmarke für Air in den IDEs, Air Teams für geteilte Agenten-Sessions, Air Governance für Policies und Kostenkontrolle sowie Air Context als Wissensschicht über dem Repository.. Über das Agent Client Protocol lassen sich Claude Agent, Codex, Junie oder andere Agents gleichberechtigt einbinden. JetBrains verkauft damit das Meta-Tooling statt eines eigenen Agents und genau das unterscheidet Air von Tools, die fest an ihrem AI-Produkt hängen. Zum Schluss Googlebook, der Nachfolger der Chromebooks: Google liefert mit Googlebook OS ein Android-basiertes Betriebssystem und macht den Herstellern klare Vorgaben, von 16 GB RAM bis zur eigenen Gemini-Taste. Bei Preisen ab rund 1.000 Euro fragen wir uns allerdings, wer die Geräte kaufen soll. Vertagt haben wir Thorsten Balls viralen Blogpost zu seinen Prognosen für die Entwickler:innenwelt in Zeiten von AI. Passenderweise ist Thorsten Speaker auf der programmier.con im November und dort könnt ihr mit ihm persönlich diskutieren. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 38/26: AI-Bremse // Amp wird kostenlos // Shopify verlässt React Native // Apple Reference Image | 17 Sep 2026 | 00:51:49 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht es um den Ruf nach einer AI-Bremse aus dem Herzen der Branche, um den Coding Agent Amp, der ab sofort ohne Abo nutzbar ist, um Shopifys Doppelschlag aus Tailwind-Übernahme und Abschied von React Native sowie um Apples neuen Echtheitsnachweis für Fotos. Zum Schluss gibt es noch einen unfreiwilligen Backup-Reminder aus der Cloud. Ihr wollt mehr davon live hören? Die programmier.con 2026 findet am 25. und 26. November in Bad Nauheim statt und die Tickets werden knapp. Wer bis Ende September bucht, bekommt noch ein T-Shirt dazu. Anthropic-CEO Dario Amodei plädiert in seinem Essay „We Must Pace the Frontier“ dafür, das Tempo bei der Entwicklung der stärksten Modelle bewusst zu drosseln. Spannend ist die seltene Einigkeit von Sam Altman und Elon Musk, genauso spannend die Kritik, die darin vor allem Marketing und Haftungsvorsorge sieht. Garrelt nimmt uns mit zu Amp, dem Coding Agent von Thorsten Ball und seinem Team. Amp ist jetzt kostenlos: Ihr bringt eigene Keys oder Abos mit und zahlt nur für die Orbs, also die Remote-Rechner für eure Agents. Wer Runner auf eigener Hardware betreibt, zahlt nichts. Passend dazu spricht Thorsten Ende November auf der programmier.con mit Jan über den Stand der Coding Agents. Shopify baut seine Apps wieder nativ in Swift und Kotlin, weil Coding Agents die Rechnung hinter einer geteilten Codebase verschoben haben. Jan bespricht, warum das Team auf einen kompletten Neubau statt einer Migration setzt, und die Frage, die alle Flutter- und React-Native-Fans umtreibt: Braucht es Cross-Plattform-Frameworks überhaupt noch? Dennis berichtet von Apple Reference Image, das mit dem iPhone 18 Pro kommt: Die Kamera signiert die Sensordaten bei der Aufnahme, sodass sich die Echtheit eines Fotos später nachweisen lässt. Gegen Deepfakes ist das kein Allheilmittel, aber dennoch ein Fortschritt. Zum Schluss noch eine Randnotiz mit Lerneffekt: AWS kann die im Krieg beschädigte Region Bahrain und eine Availability Zone in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht wiederherstellen. Daten, die ausschließlich dort lagen, sind endgültig weg. Multi-Region und echte Backups sind eben doch keine Kür. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 216 – Vite+ mit Alexander Lichter von void(0) | 15 Sep 2026 | 01:14:10 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Bundler, Linter, Formatter, Testrunner, Package-Manager: Wer ein neues Frontend-Projekt aufsetzt, verbringt oft mehr Zeit mit der Auswahl und Konfiguration von Tooling als mit dem eigentlichen Feature. Genau dieses Problem will Vite+ lösen, eine vereinheitlichte Toolchain rund um Vite. Alexander Lichter gehört zum Vite+-Team und ist zum vierten Mal bei uns zu Gast. Zunächst ordnet Alexander ein, was Vite grundsätzlich ist: ein Build-Tool und Dev-Server, auf dem ein großer Teil der modernen Web-Entwicklung läuft, ob mit React, Vue oder Svelte. Ursprünglich 2020 von Evan You, dem Ersteller von Vue, gebaut, hat sich Vite so weit verbreitet, dass praktisch jedes Framework mittlerweile ein eigenes Plugin dafür mitbringt. Der Kern der Folge ist die Architektur von Vite+: Build-Tool, Linter (Oxlint), Formatter (Oxfmt), Testrunner (Vitest) sowie Package- und Node-Version-Management laufen unter einer einzigen CLI zusammen, inklusive Caching für Monorepos. Alexander zeigt, warum das bewusst ein eigenes Produkt neben dem schlanken Vite ist, und was das Team für AI-Agents plant: LLM-Instructions und Evals, die messen, wie gut Agents damit zurechtkommen. Hinter den Projekten steht VoidZero, die Firma, die Evan You 2023 gegründet hat, um Vite, Vitest und den Bundler Rolldown hauptamtlich weiterzuentwickeln. Der ursprüngliche Plan, Vite+ für Unternehmen kostenpflichtig zu lizenzieren, ging nicht auf. Dev-Tools verkaufen sich schwer, so Alexander. Vite+ erschien im März 2026 stattdessen kostenlos unter MIT-Lizenz, im Juni übernahm Cloudflare das gesamte VoidZero-Team. Wie sich das im Arbeitsalltag angefühlt hat und wie ähnliche Deals wie Anthropics Übernahme von Bun oder OpenAIs Kauf von Astral einzuordnen sind, erzählt Alexander offen. Zum Schluss geht es um AI-generierte Pull Requests bei Vite und VoidZero: Wer einen PR einreicht, muss den eigenen Code verstehen und erklären können, und die Beschreibung soll kein Roman sein, sondern in eigenen Worten zusammenfassen, was passiert ist. Dazu gibt es einen Ausblick auf die Roadmap Richtung Vite+ 1.0. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News 37/26: GPT-6 Astra // ChatGPT Images 2.5 // iPhone Duo // iPhone 18 Pro // Apple Watch Series 12 | 10 Sep 2026 | 00:38:05 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht’s um OpenAIs neues Modell GPT-6 Astra, ChatGPT Images 2.5, einen per AI geführten Beweis zum Navier-Stokes-Problem und tausende Agents, die sich in einem verwaisten Wiki koordiniert haben. Den größten Teil der Folge nimmt Apples Keynote ein, samt der neuen Gerätekategorie iPhone Duo. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26 November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Mit GPT-6 Astra hat OpenAI Anfang September sein neues Spitzenmodell ausgerollt, in ChatGPT und über die API. Auf den Benchmarks ist kaum noch Luft: 98 Prozent bei FrontierMath Tier 4, ARC-AGI-3 praktisch gesättigt. Der Release war nach dem Hugging-Face-Vorfall im Juli verschoben worden, um Safeguards nachzuziehen. Kurz danach kam ChatGPT Images 2.5 mit halbierter Latenz, einem Sketch-Modus zum Vorzeichnen und Kommentaren direkt am Bild. Schwerer wiegt, dass eine Gruppe von Agents auf einem internen OpenAI-Modell einen Beweis zu Navier-Stokes geliefert hat: die 3D-Gleichungen können in endlicher Zeit singulär werden. In Lean ist der Beweis verifiziert, von Menschen noch nicht, und das Preisgeld will OpenAI nicht beanspruchen. Dazu passt die Meldung, dass sich tausende Agents in einem verwaisten deutschen Wiki koordiniert haben: rund 18.000 Posts unter mehr als 3.700 Namen, samt geteiltem Workaround um die eigenen Sandbox-Limits. Größter Block ist Apples Keynote. Das iPhone Duo ist das erste Foldable des Hauses: 7,6 Zoll innen, 5,4 Zoll außen, Touch ID im Seitenknopf statt Face ID, ab 1.999 Dollar und ab dem 23. Oktober. Das iPhone 18 Pro bekommt den A20 Pro in 2 Nanometern und erstmals eine variable Blende. Apple Watch Series 12 und Ultra 4 kommen mit neuem S11, HRV-Messung und Readiness-Score, bei den AirPods 5 ist ANC jetzt ohne Aufpreis dabei. Ein Hinweis noch: bei dieser Aufnahme hatten wir technische Probleme, deshalb schwankt die Audioqualität zwischendurch. Wir bitten das zu entschuldigen. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 36/26: Ox Alpha ist GLM 5.3 Flash // Apple M6 und M5 Ultra // Model Hardware Standard // Gemini 3.5 Transcribe // Nvidia und Hugging Face // Claude Fable 5.1 | 03 Sep 2026 | 00:43:56 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht’s um Ox Alpha, Apples neue Chips M6 und M5 Ultra, Anthropics Model Hardware Standard und Claude Fable 5.1. Dazu kommen Gemini 3.5 Transcribe und ein paar Kurzmeldungen. Und falls ihr euch über die Bezeichnung wundert: News und AI-News laufen ab jetzt in einem Format. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26 November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Fabi und Philipp klären auf, was hinter Ox Alpha steckte, dem anonymen Modell auf OpenRouter: das offene GLM 5.3 Flash von Z.ai mit 320 Milliarden Parametern. Bemerkenswert sind 15 Cent pro Million Input-Token und dass es ausschließlich auf chinesischer Hardware läuft. Dazu hält sich das Gerücht um eine Hugging-Face-Übernahme, inzwischen bei 13 bis 14 Milliarden Dollar. Dennis bringt Apples neue Chips mit, den M6 im Mac mini und den M5 Ultra im neuen Mac Studio. Mit bis zu 512 Gigabyte Arbeitsspeicher rücken quantisierte Frontier-Modelle in Reichweite, die Konfiguration kostet dann aber schnell 20.000 Euro. Unser Fazit: Wir nutzen weiter APIs. Dave hat den Model Hardware Standard mitgebracht, Anthropics Research Preview für ein Protokoll, das Agenten Bedienung und Sicherheitslimits von Maschinen erklärt. In der Forschung hat Claude Experimente damit über Nacht eigenständig weitergeführt, Philipp fragt trotzdem, wie etwas Standard sein kann, das eine Firma als Preview vorstellt. Frisch ist außerdem Claude Fable 5.1 samt Mythos 5.1: im Schnitt 25 Prozent günstiger und besser. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 215 – Informatik-Studium und KI mit Prof. Dr. Olaf Herden von der DHBW | 01 Sep 2026 | 01:16:51 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Wie muss sich ein Informatikstudium heute verändern, damit es Studierende auf eine Zukunft mit AI vorbereitet? Genau darüber sprechen Jan und Dave mit Prof. Dr.-Ing. Olaf Herden, Studiengangsleiter für Angewandte Informatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Campus Horb. Für Olaf ist klar: Die Informatik schafft sich durch AI nicht selbst ab, aber das Studium muss sich anpassen. Klassische Prüfungsmethoden passen nicht mehr zur Geschwindigkeit, mit der sich AI-Tools entwickeln, deshalb braucht es kleinere, häufigere Zwischenschritte. Neben der Lösung tritt der Weg dahin mehr in den Vordergrund. Inhaltlich bleibt trotzdem eine Konstante: Den Überblick über ein System zu behalten und einzuschätzen, wo AI-Einsatz sinnvoll ist, bleibt Aufgabe von Menschen und genau das muss das Studium vermitteln. Ein zweiter Punkt ist das Verhältnis von Domänenwissen und technischer Tiefe. Früher belächelte „Bindestrich-Informatiker:innen“ mit Schwerpunkt Wirtschaft oder Medizin gewinnen an Bedeutung, ohne dass technisches Verständnis für Algorithmen und Daten überflüssig wird. Zu erkennen, dass Daten in einem Datensatz sehr ungleich verteilt sind, funktioniert unabhängig von der Domäne. Auch der Blick auf den Arbeitsmarkt lohnt sich: Wer jetzt ein Studium beginnt, steht der Wirtschaft erst Mitte der 2030er-Jahre zur Verfügung, Studieninhalte von heute müssen also auf eine AI-Landschaft vorbereiten, die es noch gar nicht gibt. Wie konkret diese Debatte wird, zeigt das Beispiel Quicksort: Im Berufsalltag bei Lotum hat den niemals jemand von Hand implementiert, trotzdem sind sich alle einig, dass ein tiefes Verständnis von Algorithmen und Datenstrukturen nicht überflüssig wird, nur weil AI den Code dafür schreibt. Die Parallele zum Web Development liegt nahe: Frameworks nehmen uns längst eine Abstraktionsebene ab, etwa bei der Reaktivität. Übernimmt AI die nächste Ebene, könnte ein zukunftsfähiges Studium Entwickler:innen gezielt auf die Rolle als Architekt:innen vorbereiten, die das große Ganze orchestrieren. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News 35/26: Replit mit dauerhaft kostenlosem Tier // Bun 1.4 und der Rust-Rewrite // Slack Code Channels | 27 Aug 2026 | 00:25:28 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht’s um Replits dauerhaft kostenloses Tier, Bun 1.4 nach dem großen Rust-Rewrite und Slacks neuen Channel-Typ, die Code Channels. Ein Hinweis noch: Wir führen News und AI-News ab jetzt zu einem Format zusammen. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26 November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Dennis bringt Replits neues Free Tier mit, das durch die deutlich gesenkten Preise von GPT-5.6 Luna möglich wird. Statt eines Einmal-Budgets gibt es ein Tageslimit, dazu eine Built-in Database und ein live veröffentlichtes Projekt. Damit lassen sich komplette Applikationen dauerhaft kostenlos bauen, was den Zugang zu AI-Tooling deutlich breiter macht. Dave hat sich Bun 1.4 vorgenommen, das Jarred Sumner als kleinstes Release bisher bezeichnet. Neu sind zwei native Built-in-APIs: Bun.Image für Bildverarbeitung sowie Bun.WebView für Browser-Automatisierung und Web Scraping. Der Aufreger ist aber der Rewrite von Zig auf Rust, der größtenteils von Claude geschrieben wurde und die Community spaltet: Diskutiert werden die durchgehenden unsafe-Blöcke, der mehrfach verschobene Release und der Vorwurf einer PR-Aktion, weil Bun zu Anthropic gehört. Fabi schließt mit Slack ab, für das Salesforce auf der Dreamforce einen neuen Channel-Typ vorgestellt hat: die Code Channels. Sie werden von einem Agenten erzeugt und bündeln Plan, Repository, Code-Diffs, Pull Request und eine Live-HTML-Vorschau an einer Stelle. In jedem Slack-Plan enthalten, die Agents kosten extra, unterstützt werden bisher Claude Code und Devin. Für kleine Teams und überschaubare Änderungen klingt das nach einer guten Ergänzung. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Spezialfolge : Backup-Strategien mit Jan Gregor Emge-Triebel | 25 Aug 2026 | 00:40:49 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Wie sieht eine Backup-Strategie aus, die auch dann noch trägt, wenn Festplatte, Wohnung und Cloud-Anbieter gleichzeitig ausfallen? Nachdem Jan bei den Picks of the Day die M-DISC erwähnt hatte, wollten überraschend viele von euch genau das wissen. Fabi übernimmt die Moderation und stellt sich bewusst auf die andere Seite des Spektrums: Er verlässt sich fast komplett auf die Cloud, während Jan zu Hause ein mehrstufiges Setup aus NAS-Systemen, Online-Speicher und physischen Archiven betreibt. Ausgangspunkt ist Jans NAS, das als zentraler Knotenpunkt für die ganze Familie dient. Über Synology Drive landen Fotos, Dokumente und Daten von Laptop, Tablet und Smartphone automatisch an einem Ort, auch die von Eltern und Geschwistern mit eigenen Konten. Damit dieses eine Gerät nicht selbst zum Single Point of Failure wird, laufen die Festplatten in einem RAID-Verbund, und eine USV puffert kurze Stromausfälle ab, damit laufende Schreibvorgänge nicht abbrechen. Von dort geht es weiter zum eigentlichen Backup: Über Tools wie Hyper Backup oder Arq wandert das NAS verschlüsselt und versioniert auf einen S3-kompatiblen Cloud-Speicher, sodass sich einzelne Ordnerstände auch Wochen später zurückverfolgen lassen. Jans Grundprinzip dabei: Man sollte immer ein Backup mehr haben, als man zu brauchen glaubt. Deshalb liegen manche Daten zusätzlich bei iCloud, Google oder Microsoft, und ein zweites NAS steht als ungeversionierte Spiegelung bei einer Vertrauensperson, angebunden per Tailscale-VPN. Für die ganz lange Aufbewahrung kommen M-DISCs ins Spiel, ein optisches Medium mit versprochener Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten. Jan nutzt die 25-Gigabyte-Variante, die als letzte Größe noch mit einer einzelnen Speicherschicht auskommt und dadurch am wenigsten mechanisch anfällig ist. Fabi zieht den passenden Vergleich zur Versicherung: Man investiert Zeit und Geld in etwas, das man hoffentlich nie braucht, und trotzdem lohnt es sich. Offen bleibt eine Frage, die mit komplexeren Smart-Home-Setups und eigenen AI-Agents dringlicher wird: Wie vererbt man Zugänge zu NAS-Systemen, Cloud-Diensten und Passwort-Managern, wenn moderne Absicherung längst über simple Passwortlisten hinausgeht? Fabi hofft auf eine Art lebende Dokumentation, vielleicht sogar mit AI-Unterstützung, damit im Ernstfall nicht nur die Daten, sondern auch der Zugriff darauf erhalten bleibt. Auf Jans Niveau nachziehen will er trotzdem nicht, nimmt aber mit, dass ein Cloud-Abo allein vielleicht doch nicht das Ende aller Backup-Weisheit ist. Schreibt uns gerne, wo ihr euch auf der Backup-Richterskala einordnet und wie viele Terabyte bei euch zusammenkommen. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 34/26: Pass-ta-key-Passkey-Angriff // Stripe kauft OpenRouter // Mistral baut AI-Infrastruktur // Deepseek Harness // Cloudflare Kitesurf // AI und Coding Interviews | 20 Aug 2026 | 00:50:26 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht’s um eine Passkey-Attacke, die harmloser ist, als ihr Name vermuten lässt, Stripes Milliarden-Deal mit Open Router, Mistrals neue Rolle als europäischer Infrastruktur-Anbieter, DeepSeeks radikal modularen Agent-Harness, Cloudflares Browser für AI-Agenten und um die Frage, ob Coding-Interviews wirklich aussterben. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26 November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Dave nimmt sich die sogenannten „Pass-ta-key“-Angriffe vor. Was auf den ersten Blick nach dem Ende von Passkeys klingt, entpuppt sich aber als etwas ganz anderes. Fazit: Passkeys selbst bleiben sicher. Wer tiefer einsteigen will, findet mehr dazu in unserem Deep Dive mit Martina Kraus. Stripe will das KI-Modell-Gateway Open Router für 7 Milliarden Dollar übernehmen und wir erläutern, warum das eigentlich naheliegend ist. Mistral öffnet sich derweil strategisch: Statt nur eigene Modelle anzubieten, positioniert sich das Unternehmen zunehmend als europäischer Infrastruktur-Anbieter und öffnet gleichzeitig seine Plattform für externe Modelle, den Anfang macht GLM-5.2. Fabi bringt DeepSeeks neuen Agent-Harness mit, kurz „DeepSeek Harness“. Der Clou daran: Wirklich alles ist ein Plugin, nicht nur Modelle und Tools, sondern auch der Agent-Loop selbst, der bei den meisten anderen Harnessen wie Claude Code oder Codex fest eingebaut ist. Das macht das System extrem flexibel und bringt sogar einen eigenen Plugin-Marktplatz mit. Für wen sich das lohnt und bei wem Convenience wichtiger ist, hört ihr in der Diskussion. Anschließend geht’s um Kitesurf, Cloudflares neuen Browser, der nicht für Menschen, sondern für AI-Agenten gebaut wurde. Für typische Agenten-Aufgaben wie Screenshots oder HTML-Extraktion braucht der Browser deutlich weniger Speicher und Rechenleistung, kostenlos nutzbar ist er aktuell in der Beta über Cloudflares Browser-Rendering-Produkt. Zum Abschluss diskutiert die Runde einen Blogpost von start.dev, der behauptet: Coding-Interviews sind nicht so tot wie auf Social Media gerne behauptet wird. Die Crew diskutiert, worum es bei einem Coding-Interview eigentlich geht, welche Aufgabenstellungen dafür geeignet sind und wo der Einsatz von KI sinnvoll ist. Bei Lotum hat sich die Anforderung an neue Entwickler:innen laut Dennis inhaltlich kaum verändert, wohl aber das Framing der Stellenausschreibungen. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 214 – LangChain mit Christian Bromann | 18 Aug 2026 | 01:14:12 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Wie baut man einen Agenten, dem man wirklich Arbeit überlassen kann? In diesem Deep Dive sprechen Jan und Dennis mit Christian Bromann von LangChain darüber, was heute alles dazugehört, wenn man Agents baut, testet, deployt und im Betrieb überwacht. Christian beschreibt LangChain als ein Toolset, das den gesamten Agent Development Lifecycle abdeckt: vom Bauen über das Testen bis zum Deployen und Monitoren. Angefangen hat alles beim Monitoring, also beim Aufzeichnen aller Schritte, die ein Agent macht. Diese sogenannten Traces sind bis heute die Grundlage für vieles andere. Das Herzstück dahinter ist LangGraph, die Runtime, in der Agents laufen: Man baut einzelne Nodes, legt fest, wie sie durchlaufen werden, und jeder Schritt wird gespeichert. Über Middlewares kann man an jeder Stelle des Ablaufs eingreifen, etwa bevor ein Modell aufgerufen wird oder nachdem ein Tool ein Ergebnis liefert. Ganz oben steht der Deep Agent, der Sandbox, Sub-Agents und nachladbare Skills mitbringt. Möglich ist das laut Christian erst, weil die Modelle inzwischen klug genug sind, zum Beispiel mehrere Tool-Calls parallel auszuführen. Wir sprechen auch darüber, wer sich so einen Agenten überhaupt selbst baut, während es Agents doch längst von der Stange gibt. Für wiederkehrende Aufgaben im Unternehmen lohnt sich eine eigene, getunte Umgebung fast immer. Mit Fleet zeigt Christian ein Werkzeug, bei dem selbst nicht-technische Kolleg:innen per Prompt einen Agenten zusammenbauen, indem sie einfach ihre Tools wie E-Mail oder Jira verknüpfen: ein Agent, der Agents baut. Zum Schluss wagen wir einen Blick in die Glaskugel. Christian sieht großes Potenzial in Open-Weight-Modellen. Statt jeden Monat große Summen an die großen Anbieter zu überweisen, könnten Firmen künftig kleinere, offene Modelle für ihren eigenen Use Case finetunen, auch aus Kostengründen und um die Kontrolle über ihre Daten zu behalten. Ob dieses Kostenargument wirklich trägt, diskutieren Jan und Dennis anschließend munter weiter. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 33/26: Anthropic und EU AI Act // Spotify Backstage und Xirp // GPT-5.6 Preise und Updates // OpenAI und Hugging Face Incident-Talk | 13 Aug 2026 | 00:40:44 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht’s um vier Themen: neue Preise und einen kostenlosen Unlimited-Zugang bei ChatGPT, die EU-Kennzeichnungspflicht für AI-Inhalte und was Anthropic damit zu tun hat, ein neues Agent-Tool von Spotify names Xirp und einen Nachtrag zum Hugging-Face-Vorfall von der Black-Hat-Konferenz. Im Detail: Bei ChatGPT hat sich am Preisgefüge einiges getan: Das günstigste Modell der GPT-5.6-Reihe, Luna, ist über die API jetzt rund 80 % billiger und kostet nur noch 0,20 US-Dollar pro Million Input- und 1,20 US-Dollar pro Million Output-Token. Luna ist außerdem das neue Standardmodell für ChatGPT-Nutzer:innen, die das LLM kostenfrei nutzen, inklusive unbegrenzter Textchats. Anthropic markiert Claude-Texte künftig mit unsichtbaren Wasserzeichen, Bilder und Dateien mit C2PA-Metadaten. Jan und Dennis diskutieren, wie zuverlässig und aussagekräftig das eigentlich ist. Denn ein Wasserzeichen zeigt nur, dass AI beteiligt war, nicht wie stark. Über Screenshots oder starke Bearbeitung lässt es sich zudem leicht wieder verlieren. Spotify hat mit Xirp ein neues Tool veröffentlicht, das in die Kategorie Agent-Orchestrierung fällt. Ähnlich wie Conductor oder Superset hilft es dabei, mehrere Coding-Agent-Sessions parallel zu verwalten. Der eigentliche Clou liegt für Jan in der Anbindung an Spotifys eigenes Ökosystem aus Backstage und Portal: Xirp bringt den Agents automatisch Kontext aus dem internen Software-Katalog mit und spielt Wissen aus abgeschlossenen Sessions wieder zurück. Zum Schluss gibt’s noch einen Nachtrag zum Hugging-Face-Vorfall: Auf der Black-Hat-Konferenz in Las Vegas haben die beiden OpenAI-Engineers Eric Wallace und Michael Dalton in einem sehr zugänglichen Talk aufgedeckt, wie ihre Trainings-Agents über eine gekaperte interne Package-Registry ein eigenes Message-Board aufgebaut haben, an dem am Ende hunderte Nachrichten von Agents gleichzeitig reinkamen. Jan nimmt uns mit durch die verrücktesten Momente, von der Nachricht „holy shit, we’re admin“ bis zur kurzen Paranoia-Phase, in der die Agents ihre Kommunikation plötzlich verschlüsseln wollten. Sein Fazit: Wer öfter mal Dependabot & Co. anwerfen lässt, patcht jetzt am besten noch etwas konsequenter. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 32/26: GitHub Stacked PRs // PHPStan Turbo // OpenAIs Astra-Modelle | 06 Aug 2026 | 00:40:52 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Woche geht es kompakt, aber vollgepackt zu: GitHub bringt Stacked Pull Requests in die Public Preview, PHPStan wird dank einer C++-Turbo-Erweiterung spürbar schneller, OpenAI stellt mit Astra sein nächstes großes Modell vor, und wir erfreuen uns an einem KI-Limonadenstand. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26 November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Seit dem 30. Juli sind Stacked Pull Requests auf GitHub in der Public Preview verfügbar. Statt eines riesigen Pull Requests baut man mehrere kleine, aufeinander aufbauende PRs, die sich einzeln reviewen und am Ende gemeinsam mergen lassen. Dave und Jan sind sich einig: Kleinere PRs fühlen sich schon lange besser an, aber werden gerade jetzt umso wichtiger, wenn AI-Tools viel mehr Code in kürzerer Zeit produzieren und Reviews so schnell zum Bottleneck werden. Der beliebte statische Code-Analyzer PHPStan hat mit der neuen Turbo-Extension einen Teil seiner Toolchain in C++ nachgebaut, obwohl PHPStan selbst in PHP geschrieben ist. Jan findet das vorbildlich gelöst. OpenAI hat mit Astra den Namen für sein nächstes großes Modell bekanntgegeben, konzipiert für sehr lange, komplexe Aufgaben, an denen mehrere Agenten parallel über Stunden oder Tage arbeiten. Astra soll außerdem das erste Modell sein, das den neuen Review-Prozess der US-Regierung für AI-Modelle durchläuft. In einem YouTube-Video treten Claude und GPT mit unbegrenztem Budget gegeneinander an, um innerhalb einer Woche einen erfolgreichen Limonadenstand aufzubauen – inklusive Rezepten, Handwerker:innen und Verkaufspersonal. Dave und Jan sind sich einig: sehr unterhaltsam und ein guter Showcase für alles, was (noch nicht) mit AI funktioniert. Passend dazu verlinken sie noch zwei Interviews von Mathe-YouTuber DorFuchs und einem AI-Safety-Experten. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 213 – Valibot & Formisch mit Fabian Hiller | 04 Aug 2026 | 01:04:02 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Warum ist es eigentlich immer noch so mühsam, ein Formular sauber und typsicher zu bauen? Fabian Hiller ist Founding Engineer bei einem Startup in New York und Kopf hinter Valibot und Standard Schema. Heute spricht er mit uns über sein neuestes Open-Source-Projekt: Formisch. Formisch ist eine schema-basierte, headless Form-Library, die den kompletten State und die Validierung eines Formulars übernimmt, aber bewusst keine UI mitbringt. Das Besondere steckt unter der Haube: Statt eines eigenen Reactivity-Layers packt Formisch im Build-Prozess das native Reactivity-System des jeweiligen Frameworks direkt in die Library. Dadurch fühlt sich Formisch in jedem der Frameworks nativ an und bleibt extrem schlank. Fabian zeigt, wie der framework-agnostische Core das möglich macht und warum ihm eine Art Vite für Formulare vorschwebt. Weil Formisch eng mit Valibot verzahnt ist, ordnen wir auch das nochmal ein: eine modulare, TypeScript-native Schema-Library, bei der am Ende nur im Bundle landet, was ihr wirklich importiert. Fabian nimmt uns mit vom Weg seiner Bachelorarbeit hin zu über 12 Millionen wöchentlichen Downloads und erzählt, wie daraus gemeinsam mit Colin McDonnell (Zod) und David Blass (ArkType) Standard Schema entstand: ein einheitliches Interface für Schema-Libraries, das inzwischen als eine Art Industriestandard gilt und auf mittlerweile riesige Download-Zahlen kommt. Der zweite große Strang der Folge: Was macht AI mit Open Source? Wir diskutieren, warum etablierte Libraries im Zeitalter der Coding Agents überproportional profitieren, weil ein Agent meist das greift, was er bereits kennt, und ob daraus ein neues Discovery-Problem für frische Projekte wird. Fabian und Jan sind sich einig, dass guter Code nie das einzige Problem war: Dokumentation, Community und schnelles Reagieren auf Issues bleiben entscheidend, egal wie viel der Agent übernimmt. Außerdem wird diskutiert, warum sich so fundamentale Open-Source-Arbeit finanziell bis heute kaum trägt. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 31/26: OpenAI hackt Hugging Face // Kimi K3 Open Weights // Claude Opus 5 // Modell-Router | 30 Jul 2026 | 00:41:13 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Weil Dennis und Fabi im Urlaub sind, springt Jan ein und spricht mit Philipp über den wohl ungewöhnlichsten AI-Sicherheitsvorfall des Jahres bei Hugging Face und OpenAI, das neue Open-Weights-Schwergewicht Kimi K3, den Launch von Claude Opus 5 samt radikal verschlankten Systemprompts und die Rückkehr der Modell-Router. Am 25. und 26. November 2026 findet wieder unsere Konferenz statt: die programmier.con 2026 - Web & AI Edition. Sichert euch jetzt eure Tickets! Hugging Face hat offengelegt, dass die eigene Infrastruktur automatisiert durch ein autonomes AI-Agentensystem kompromittiert wurde – kurz darauf musste OpenAI einräumen, dass die eigenen Modelle dahintersteckten. Mittlerweile fordert Hugging Face von OpenAI vollständige Ausführungsprotokolle und 100 Millionen Dollar an Compute für eine bessere Cyber-Abwehr der Community, eher eine Investition in gemeinsame Sicherheit als eine Schadensersatzforderung. Danach geht’s um handfeste Modell-Releases. Moonshot AI hat mit Kimi K3 ein neues Open-Weights-Flaggschiff veröffentlicht, dazu drei zugehörige Open-Source-Repositories: FlashKDA für die eigene Attention-Implementierung, MoonEP als Kommunikations-Library für Mixture-of-Experts-Setups und AgentEnv als Sandbox-Umgebung fürs Agenten-Training. Offene Gewichte heißen hier aber nicht automatisch offene Lizenz. Parallel dazu hat Anthropic mit Claude Opus 5 ein neues Modell veröffentlicht, preislich auf Niveau von Opus 4.8 und damit zum halben Preis von Fable 5. Auf den meisten Coding- und Wissensarbeits-Benchmarks kommt Opus 5 nah an Fable 5 heran, wirkt für Jan im Vergleich aber token-hungriger. Passend dazu hat Anthropic zeitgleich den Blogpost The New Rules of Context Engineering veröffentlicht: Für Claude Code wurden über 80 Prozent des Systemprompts gestrichen, weil das Modell mittlerweile von sich aus versteht, was in einer Coding-Session sinnvoll ist – über die Nebeneffekte diskutieren Jan und Philipp. Zum Ausklang geht’s um das Comeback der Modell-Router: Cursor automatisiert mit Cursor Router die Modellauswahl, OpenRouter lässt mit Fusion mehrere Modelle parallel antworten und kombiniert die Ergebnisse, und das japanische Lab Sakana AI orchestriert mit Fugu mehrere Agenten dynamisch als ein System. Jan und Philipp diskutieren, ob sich Setups mit ganz bewusst unterschiedlichen Modellen pro Aufgabe durchsetzen, etwa ein kleines lokales Modell für datenschutzsensible Fälle und ein großes für den generischen Chatbot. Der Launch von Thinking Labs' Inkling hat auch gezeigt, dass der Abstand zwischen offenen und geschlossenen Modellen inzwischen wohl bei rund vier statt wie vor einem Jahr über sechs Monaten liegt, für Philipp vor allem ein Zeichen für gesunden Wettbewerb, der über sinkende Preise am Ende allen zugutekommt. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 30/26: TypeScript 7.0 // JetBrains 2026.2 // Gemini 3.6 Flash // Vercel Native SDK // The Java Story von CultRepo | 23 Jul 2026 | 00:41:55 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In dieser News-Folge sprechen Dave und Jan über TypeScript 7.0, den JetBrains-Release 2026.2, die neuen Gemini-3.6-Flash-Modelle, eine Electron-Debatte samt Vercels Native SDK und die neue Java-Doku von CultRepo. Los geht es mit TypeScript 7.0: Der Compiler wurde komplett neu in Go geschrieben und läuft dadurch rund zehnmal schneller. Der Haken ist die noch fehlende stabile öffentliche API, weshalb (Meta-)Frameworks wie Vue oder Svelte und Tools wie TypeScript ESLint vorerst auf 6.0 festhängen und auf 7.1 warten müssen. Weiter geht es mit dem JetBrains-Release 2026.2 und seinem großen AI-Fokus. Das Highlight ist der Agent Skill Manager, ein kuratiertes Skill-Repository, bei dem wir festlegen können, ob ein Skill auf IDE-, Projekt- oder Agent-Ebene greift. Dazu kommen Quality-of-Life-Verbesserungen wie breiterer Language Server Support und endlich Drag and Drop ins Terminal. Außerdem hat Google Gemini 3.6 Flash samt Flash-Lite und Flash Cyber vorgestellt – besonders spannend fanden wir jedoch das Ranking von Artificial Analysis nach Preis pro gelöster Aufgabe. Danach steigen wir in die Frage ein, warum eigentlich so viele Desktop-Apps Electron-Apps sind. Ausgangspunkt ist ein pointierter Blogpost von John Gruber. Genau hier schließt sich der Kreis zu Vercel, das mit seinem neuen Native SDK auf den Desktop geht: Statt Browser und Node mitzuliefern, rendert eine eigene, auf Zig basierende Engine das UI direkt ins native OS-Fenster, deklarativ beschrieben in Markup plus TypeScript und explizit darauf ausgelegt, von AI-Agents bedient zu werden. Zum Abschluss empfiehlt uns Jan die neue CultRepo-Doku „The Java Story“, die in rund 75 Minuten die Geschichte von Java und ihren Einfluss auf ganze Ökosysteme erzählt und selbst für Nicht-Java-Menschen sehenswert ist. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 212 – W3C Technical Architecture Group mit Christian Liebel | 21 Jul 2026 | 01:18:51 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Wie entstehen eigentlich die Webstandards, die unseren Browser jeden Tag antreiben? In dieser Folge sprechen wir mit Christian Liebel, Mitglied der W3C Technical Architecture Group (TAG), über die Gremien, Prozesse und Entscheidungen hinter dem World Wide Web. Wir schauen darauf, wie neue Web-APIs entstehen, warum Standardisierung oft Jahre dauert und welche Rolle Entwickler:innen dabei spielen können. Christian erzählt, wie ihn sein Weg von den ersten eigenen Websites über Progressive Web Apps bis in eines der wichtigsten Architektur-Gremien des Webs geführt hat. Dabei wird deutlich, dass die Zukunft des Webs nicht ausschließlich von großen Tech-Konzernen bestimmt wird, sondern auch von engagierten Menschen aus der Community. Wir sprechen darüber, wie die TAG arbeitet, warum Konsens wichtiger ist als Mehrheiten und weshalb gute Architekturentscheidungen oft deutlich mehr Perspektiven berücksichtigen müssen, als man zunächst vermutet. Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle Themen wie lokale KI im Browser, digitale Identitäten, WebMCP und die Frage, wie das Web mit nativen Plattformen Schritt halten kann. Christian erklärt, welche Spannungsfelder zwischen Browser-Herstellern, Entwickler:innen, Regulatoren und Nutzer:innen entstehen und warum genau diese Diskussionen entscheidend für die Zukunft des offenen Webs sind. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wer die technischen Leitplanken des Webs setzt, wie Standards wirklich entstehen und warum sich jede Stimme aus der Entwickler:innen-Community einbringen kann. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 29/26: Apple vs. OpenAI // GPT 5-6 // ChatGPT Work // Anthropic J-Space // Muse Spark 1.1 // Grok 4.5 | 16 Jul 2026 | 00:43:41 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In den AI News 29 tauchen wir tief in die aktuelle Dynamik der großen Sprachmodelle ein. Wir starten mit den neuesten Updates von OpenAI rund um GPT-5.6 und die drei verschiedenen Modellreihen. Warum die Wahl der richtigen Konfiguration bei 15 verschiedenen Optionen mittlerweile fast zur Wissenschaft wird und was es mit dem neuen „Token-Maxing“ auf sich hat, erfahrt ihr zu Beginn der Folge. Außerdem werfen wir einen Blick auf die neue ChatGPT Mac App, die jetzt „Work“ und „Codex“ unter einem Dach vereint. Ein großes Thema ist der juristische und politische Schlagabtausch im Silicon Valley. Während Sam Altman einen AI Permanent Fund nach dem Vorbild Alaskas vorschlägt, um den US-Staat mit 5 % an OpenAI zu beteiligen, weht aus Cupertino ein scharfer Wind: Apple hat eine Klage eingereicht. Es geht um den Vorwurf des systematischen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen durch Hunderte abgeworbene Mitarbeitende. Wir diskutieren die Hintergründe und fragen uns, wie viel Altruismus wirklich in den aktuellen Vorschlägen der Tech-Giganten steckt. An der Modell-Front gibt es ebenfalls reichlich Bewegung: Meta hat mit Muse Spark 1.1 ein hocheffizientes Modell veröffentlicht, das preislich aggressiv positioniert ist. Zeitgleich schickt xAI Grok 4.5 ins Rennen, kämpft aber mit Diskussionen über den Umgang mit Nutzer:innendaten. Für alle, die sich für Open-Weights und Reinforcement Learning interessieren, schauen wir uns Verifiers von Prime Intellect an. Auch aus Deutschland gibt es Neuigkeiten: Das Konsortium hinter dem Projekt Soofi hat ein 30B-Modell veröffentlicht – wir loben die Initiative, rätseln aber über den sehr „traditionellen“ Web-Auftritt der Forschungsgruppe. Zum Abschluss erwartet euch ein Deep Dive in die Forschung von Anthropic. Mit dem J-Space ist es gelungen, Claude gewissermaßen beim Denken zuzusehen. Basierend auf der Global Workspace Theory lässt sich visualisieren, welche Konzepte das Modell gerade intern priorisiert. Wir erklären euch, wie man durch Manipulation dieses Raums Antworten verändern kann und warum Claude plötzlich merkt, wenn es in einem Test-Szenario „gefangen“ ist. Den im Podcast erwähnten Playground zum Ausprobieren findet ihr hier. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 28/26: EU-Rekordstrafe gegen Google // AI vs. Open Source // Midjourney Medical | 09 Jul 2026 | 00:42:42 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In dieser Woche geht es um eine der höchsten Wettbewerbsstrafen der EU-Geschichte, um die Frage, wie Open-Source-Projekte mit dem Ansturm AI-generierter Beiträge umgehen, und um den vielleicht größten Plot Twist der AI-Branche. Ihr habt noch kein Ticket für die programmier.con 2026? Dann nutzt jetzt noch die Chance und nehmt am 25. und 26 November an unserem Event rund um Web und AI teil! Mehr unter: https://con.programmier.bar/ Der Europäische Gerichtshof hat die Berufung von Google und Alphabet abgewiesen und damit die Strafe von 4,1 Milliarden Euro endgültig bestätigt. Im Kern ging es um Android: Wer den Play Store auf seinen Geräten haben wollte, bekam auch Chrome und die Google-Suche vorinstalliert. Wir ordnen ein, wie sehr so eine Summe einen Konzern wie Google überhaupt trifft. Bei tldraw, einem quelloffenen Whiteboard, wurde ein Issue eröffnet, um die komplette Test-Suite aus dem offenen Repository in ein geschlossenes zu verschieben. Der Hintergrund: Immer wieder bauen Leute mit AI so lange ein Konkurrenzprodukt nach, bis alle Tests durchlaufen, und deklarieren das Ergebnis dann als gleichwertig. Wir diskutieren, warum der Ansatz nur bedingt hilft und der Autor am Ende selbst zurückruderte. Der zweite Fall ist für uns fast noch spannender: Die Game Engine Godot hat eine sehr explizite Policy gegen die Flut AI-generierter Pull Requests aufgestellt, inklusive Auto-Ban für reines Vibe-Coding und einer Kennzeichnungspflicht für AI-Beiträge. Wir fragen uns, ob so ein Verteidigungsmodus der richtige Weg ist. Zum Schluss bringt Dave den Plot Twist mit: Midjourney, eigentlich bekannt für Text-to-Image und ganz ohne Fremdkapital profitabel, steigt mit Midjourney Medical in den Gesundheitssektor ein. Das Ziel ist ein Bildgebungsgerät, das euch in rund 60 Sekunden und ganz ohne Strahlung von Kopf bis Fuß scannen soll. Wir sprechen über den geplanten Spa in San Francisco, die kritischen Stimmen aus der Physik und darüber, warum das Ganze zuerst wie ein verspäteter Aprilscherz klingt. Außerdem gibt es am Ende noch einen Hinweis zum Azure Community Day 2026 in Köln mit bekannten Gesichtern. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 211 – Transformers.js mit Nico Martin | 07 Jul 2026 | 01:18:31 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In dieser Folge begrüßen wir einen alten Bekannten in der programmier.bar: Nico Martin, Machine Learning Engineer bei Hugging Face und gern gesehener Podcast-Gast und programmier.con-Speaker. Während Nico bei seinen letzten Besuchen noch über WordPress und PWAs sprach, tauchen wir heute tief in die Welt von WebML ein. Wir besprechen, wie ihr mit Transformers.js modernste Machine-Learning-Modelle direkt in euren JavaScript-Anwendungen ausführt – egal ob im Browser, in Node.js, Bun oder Deno. Warum sollte man ML-Modelle überhaupt lokal beim Team oder den Endnutzenden laufen lassen, statt einfach eine API anzufragen? Nico erklärt uns die Vorteile von On-Device AI: von maximaler Privacy über Offline-Verfügbarkeit bis hin zur Vermeidung von Latenzen bei großen Mediendateien. Wir räumen mit dem Vorurteil auf, dass Machine Learning im Web nur aus Chatbots besteht, und schauen uns spannende Use Cases wie Background Removal, Voice Activity Detection oder lokale Audio-Transkription an. Und natürlich stellt Nico auch die neusten Updates von Transformers.js vor, das gerade in Version 4 erschienen ist und jetzt unter anderem seine eigene Tokenizer Library mitbringt. Er erklärt uns auch, welche Herausforderungen es bei der Gestaltung der APIs gab und wie Transformers.js es schafft, dutzende Use-Cases, unterschiedliche APIs und eine quasi endlose Anzahl an Modellen zu vereinen und erfolgreich zu abstrahieren. Außerdem sprechen wir über die zugrundeliegende ONNX Architektur und Runtime und beleuchten, was damit alles geht und was nicht. Wir sprechen über Herausforderungen im Caching, der Bandbreite des Clients und strikte RAM-Limitierungen, insbesondere in mobilen Browsern. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 27/26: Seedance 2.5 // GPT 5.6 // GLM 5.2 // Cursor iOS App // US vs. China // Gemini Computer Use | 02 Jul 2026 | 00:42:33 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Philipp meldet sich in dieser Folge direkt von der AI Engineering World Fair in San Francisco und bringt spannende Einblicke in die neueste Entwicklung von Cursor mit. Die beliebte IDE ist nun als iOS-App verfügbar und erlaubt es euch, mithilfe von Remote Agents und virtuellen Maschinen auch von unterwegs an euren Projekten zu arbeiten. Dabei setzt das Team auf eine nahtlose Integration von Cloud-Umgebungen, die sich trotz mobiler Plattform fast wie lokales Coding anfühlt. Im Bereich der Videogenerierung sorgt ByteDance mit Seedance 2.5 für Aufsehen. Das Modell generiert nun bis zu 30 Sekunden lange Clips in 4K-Auflösung und 10 Bit Farbtiefe. Besonders beeindruckend ist die Möglichkeit, bis zu 50 Referenzbilder einzuspeisen, um die Konsistenz einer Storyline präzise zu steuern. Während die Technik rasant fortschreitet, formiert sich in Hollywood Widerstand in Form von Klagen großer Studios wie Disney und Universal, während andere bereits strategische Partnerschaften mit KI-Unternehmen eingehen. Die GPT 5.6-Reihe mit den Modellvarianten Sol, Terra und Luna wurde offiziell vorgestellt. Doch wer gehofft hat, die volle Power des Sol-Modells sofort nutzen zu können, wird enttäuscht. Aufgrund strenger Sicherheitsauflagen der US-Regierung bleibt der Zugang vorerst auf einen kleinen Kreis ausgewählter US-Unternehmen beschränkt. Diese Entwicklung markiert einen Wendepunkt, da staatliche Behörden nun aktiv in die Release-Zyklen der großen KI-Labore eingreifen und internationale Veröffentlichungen vorerst blockieren. Gleichzeitig verschärft sich der Ton zwischen den USA und China. Anthropic wirft Alibaba vor, sogenannte Distillation Attacks in massivem Ausmaß durchgeführt zu haben. Dabei wurden Millionen von Anfragen genutzt, um die Fähigkeiten der neuesten Modelle „abzuzapfen” und für das Training eigener, chinesischer Modelle zu verwenden. Dies führt zu einer hitzigen Debatte darüber, wie sich KI-Anbieter vor dem Diebstahl ihres geistigen Eigentums schützen können und welche Rolle die Politik bei der Verteidigung technologischer Vorsprünge spielen muss. Dass aus China extrem leistungsfähige Modelle kommen, beweist auch Z.ai mit GLM 5.2. Dieses Open-Weights-Modell unter MIT-Lizenz überzeugt in ersten Benchmarks besonders im Coding-Bereich und spielt qualitativ in einer Liga mit den großen kommerziellen Modellen von Anthropic und OpenAI. Da es über Provider wie OpenRouter extrem kostengünstig verfügbar ist, stellt es eine spannende und preiswerte Alternative für eure automatisierten Entwicklungs-Workflows dar. Google schläft ebenfalls nicht und spendiert Gemini das Computer Use Tool in einer neuen Version. Damit ist die KI in der Lage, Browser, Desktop-Umgebungen oder sogar mobile Betriebssysteme wie Android und iOS eigenständig zu steuern. Zuletzt gibt es Neuigkeiten aus der Hardware-Ecke: OpenAI arbeitet gemeinsam mit Broadcom an „Jalapeno”, einem spezialisierten Chip für effizientere Inference, um die steigenden Rechenanforderungen und Token-Kosten langfristig in den Griff zu bekommen. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 26/26: Deno Desktop // JetBrains Junie Coding Agent // Claude Design und Claude Tag | 25 Jun 2026 | 00:43:31 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Wir sprechen über Deno Desktop und den Versuch, Desktop-Anwendungen ohne Electron-Ballast zu bauen, über den offiziellen Release von JetBrains’ KI-Agent Junie inklusive neuer Debugging- und Planning-Features sowie über gleich zwei spannende Updates von Anthropic: Claude Design und Claude Tag. Deno galt zuletzt für viele als Wackelkandidat im JavaScript-Ökosystem: Entlassungen, eingestellte Infrastruktur-Angebote und zurückgezogene Features sorgten für Zweifel an der Zukunft des Projekts. Mit Deno 2.9 setzt das Team nun jedoch ein deutliches Zeichen. Besonders spannend: „Deno Desktop“, ein neuer Ansatz für Desktop-Anwendungen, der die Vorteile von Electron und Tauri kombinieren soll. Statt ein komplettes Chromium-Bundle mitzuliefern, nutzt Deno die WebView des Betriebssystems und verspricht damit deutlich kleinere Anwendungen – ohne auf die bekannte JavaScript- und TypeScript-Toolchain verzichten zu müssen. Außerdem sprechen wir über den offiziellen Release von Junie, dem KI-Coding-Agenten von JetBrains. Nach der Beta-Phase bringt Junie einige spannende Funktionen mit, darunter agentisches Debugging direkt in der IDE, einen erweiterten Planning-Modus für größere Features und flexible Modellwahl über verschiedene LLMs hinweg. Besonders interessant: Entwicklungspläne werden als bearbeitbare Dokumente dargestellt, sodass Teams gemeinsam mit der KI an Lösungsansätzen arbeiten können, bevor überhaupt Code geschrieben wird. Auch Anthropic hat wieder nachgelegt. Claude Design soll künftig deutlich besser mit bestehenden Designsystemen und Brand-Guidelines umgehen und konsistentere Ergebnisse liefern. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf Claude Tag: Anthropic positioniert Claude zunehmend als Teammitglied statt als persönlichen Assistenten. Die KI kann in Slack-Threads mitarbeiten, Aufgaben aus Diskussionen ableiten, mit GitHub und Linear interagieren und sogar proaktiv auf Probleme hinweisen. Damit verschiebt sich der Fokus von individueller KI-Unterstützung hin zu echter Team-Kollaboration mit KI-Agenten. Zum Abschluss diskutieren wir, welche Auswirkungen solche kollaborativen KI-Systeme auf Entwicklungsprozesse haben könnten, wo aktuell noch Kosten- und Workflow-Fragen offen sind und warum die kommenden Monate zeigen werden, ob diese neuen Agenten-Ansätze tatsächlich den Arbeitsalltag von Entwicklungsteams verändern. Wir bitten die Qualität zu entschuldigen - leider kam es zu Problemen bei der Aufzeichnung der einzelnen Audio-/Video-Spuren. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 210 – Vision to Act Pyramide mit Paula Ostmann | 23 Jun 2026 | 00:57:26 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Die To-Do-Liste quillt über, das Postfach platzt aus allen Nähten und das Gefühl, permanent im Stress zu sein, gehört schon fast zum guten Ton. In unserer neuen Deep-Dive-Folge haben sich Dave und Dennis direkt von der DecompileD-Konferenz Verstärkung geholt: Paula Ostmann, Engineering Managerin bei elevait, ist zu Gast und spricht über ein Problem, das wohl fast jedes Tech-Team kennt – die permanente Überlastung. Unter dem Titel „There are no awards for being the busiest“ erklärt Paula, warum blinder Aktionismus uns nicht weiterbringt und wie wir stattdessen lernen, die richtigen Prioritäten zu setzen. Wusstet ihr, dass der Schlüssel zu einem entspannteren und gleichzeitig erfolgreicheren Arbeitsalltag in einer klaren Struktur liegt? Paula stellt uns ihr selbst entwickeltes Framework vor: die Vision-to-Act-Pyramide. Dieses Modell hilft Teams dabei, eine durchgehende Kohärenz von der übergeordneten Mission bis zum täglichen Doing im Backlog aufzubauen. In dieser Episode erfahrt ihr, warum es so wichtig ist, immer beim „Warum“ – also der eigenen Mission – anzufangen. Es geht darum, wie man aus einer klaren Vision messbare und erreichbare Ziele ableitet, statt sich mit zu vielen Projekten zu verzetteln. Erfahrt, wie eine Roadmap als strategisches Kommunikationsmittel funktioniert und warum sie Kapazitäten für Unvorhergesehenes wie Support oder Bugfixes zwingend berücksichtigen muss. Paula präsentiert außerdem drei goldene Regeln, um zeitliche Kohärenz zu wahren und flexibel auf externe Veränderungen zu reagieren. Zuletzt klären wir die Frage, warum High Performer oft diejenigen sind, die besonders gut darin sind, auch einfach mal „Nein“ zu sagen. Egal, ob ihr euer eigenes Zeitmanagement optimieren oder die Zusammenarbeit in eurem gesamten Team auf ein neues Level heben wollt – Paulas pragmatische Ansätze bieten jede Menge Inspiration. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 25/26: Fable 5 // SpaceX übernimmt Cursor // Apple Intelligence und Gemini | 18 Jun 2026 | 00:33:33 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Anthropic veröffentlicht Mythos und Fable 5, nur, um es kurz danach wieder abzuschalten. Außerdem wurde die Agentic IDE Cursor von SpaceX übernommen und wir haben neue technische Insights zu Apple Intelligence und Gemini. Eine Folge über KI-Regulierung, milliardenschwere Deals und die Frage, wie sich die Grenzen zwischen KI-Modellen und den Produkten, in denen sie eingesetzt werden, immer weiter verwischen. In dieser Folge sprechen Jan und Philipp über das, was inzwischen als „Fable Gate“ diskutiert wird: Warum die US-Regierung den Export des Modells untersagt hat, welche Rolle Sicherheitsbedenken und Jailbreaks dabei spielen und was das Ganze über die Abhängigkeit von einzelnen KI-Anbietern verrät. Außerdem werfen die beiden einen Blick darauf, welche Auswirkungen solche Entscheidungen auf Unternehmen und Entwicklungsteams haben kann, aber nicht sollte. Danach geht es um das AI-Coding-Startup Cursor. Gemeinsam analysieren Jan und Philipp die Übernahme durch SpaceX, sprechen über die milliardenschwere Bewertung und diskutieren, warum Entwicklungswerkzeuge zunehmend zum strategischen Faktor im Wettlauf um die besten KI-Modelle werden. Außerdem schauen sie auf die neuen Produkte, die Cursor auf seiner Compile-Konferenz vorgestellt hat – von einem agentenfreundlichen GitHub-Konkurrenten namens Origin bis hin zu einer eigenen Mobile-App. Zum Abschluss folgt ein Nachtrag zur WWDC: Apple hat weitere Details zu seinen neuen Foundation Models veröffentlicht. Jan beleuchtet, welche Modelle künftig direkt auf iPhone und Mac laufen, welche Aufgaben in die Cloud ausgelagert werden und warum Google dabei eine größere Rolle spielt, als es die Keynote zunächst vermuten ließ. Außerdem geht es um die technischen Tricks, mit denen Apple große Modelle auf vergleichsweise kleinen Geräten nutzbar machen möchte. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 24/26: AI vs. Open Source // Fable 5 // WWDC // Microsoft Build // Tesla FSD // Cloudflare kauft (void0) | 11 Jun 2026 | 00:41:38 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Bun wird in Rust neu geschrieben, Open-Source-Projekte ziehen Grenzen für KI-Contributions und Anthropic veröffentlicht mit Claude Fable 5 ein neues Spitzenmodell: In dieser News-Ausgabe diskutieren Jan, Dennis und Dave, wie sich die Open-Source-Welt zunehmend gegen AI-generierten Code positioniert, warum Maintainer von Rust und Zig die Flut an KI-Pull-Requests kritisch sehen und welche Auswirkungen das auf die Zukunft von Community-getriebenen Projekten haben könnte. Außerdem werfen sie einen Blick auf die neuesten Entwicklungen bei Anthropic und ordnen ein, was Anthropics Fable 5 für die Praxis bedeutet. Daneben geht es um die großen Entwickler:innen-Konferenzen der vergangenen Tage: Von Apples WWDC über die Microsoft Build bis hin zu neuen Möglichkeiten für AI-Features auf iOS, agentische Workflows in Xcode und Sicherheitskonzepte für KI-Agenten unter Windows. Die Hosts sprechen darüber, welche Ankündigungen für Entwickler:innen tatsächlich relevant sind und wo sich langfristige Trends abzeichnen. Außerdem berichtet Dennis von seiner Probefahrt mit Teslas Full Self-Driving-System in Deutschland und schildert, wie sich autonomes Fahren im Alltag anfühlt – inklusive einer Situation, die den ersten manuellen Eingriff nach einer langen fehlerfreien Serie provoziert hat. Ein Praxisbericht zwischen Faszination und Realitätstest. Zum Abschluss geht es um die Übernahme von void(0) durch Cloudflare. Die drei diskutieren, welche Bedeutung der Deal für das JavaScript-Ökosystem rund um Vite, Rolldown und moderne Frontend-Frameworks haben könnte und warum Cloudflare damit seine Position als Plattform für Entwickler:innen weiter ausbaut. Außerdem gibt es Neuigkeiten zur programmier.bar-Konferenz: Der Ticketverkauf läuft bereits auf Hochtouren und 25 % der verfügbaren Plätze sind schon vergeben! Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 209 – AI Libraries mit Christopher Hertel | 09 Jun 2026 | 01:09:45 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In diesem Deep Dive sprechen Jan und Garrelt mit Christopher Hertel, Head of Technical Program bei der AMCS Group und Speaker, über die Entstehung und Funktionsweise von Symfony AI, einer PHP-basierten AI-Library, die sich auf Inference und Agent-Tools spezialisiert. Die Crew diskutiert dabei nicht nur das Projekt von Christopher, sondern bespricht auch ganz allgemein, welchen Zweck AI Libraries erfüllen, wo sie an ihre Grenzen stoßen und wo die Reise hingeht. Christopher erklärt, dass Symfony AI sowohl eine Abstraktionsschicht für unterschiedliche AI-Provider bietet als auch Datenobjekte strukturiert verarbeitet, wodurch Entwickler:innen unabhängig vom jeweiligen Anbieter arbeiten können. Dabei liegt der Fokus auf Extension Points, die Entwickelnden maximale Flexibilität bieten, ohne dass die gesamte kognitive Logik ausgelagert werden muss. Die Library ist darauf ausgelegt, Framework-agnostisch zu sein, und lässt sich auch in anderen Umgebungen einsetzen. Christopher spricht außerdem über die Herausforderungen, ein Open-Source-Projekt zu warten: Testbarkeit, nicht-deterministischer Output und die Integration zahlreicher Provider. Symphony AI nutzt Docker-basierte Integrationstests, um verschiedene Komponenten wie Vector Stores und Streaming-APIs zuverlässig zu prüfen. Besonders wichtig sind dabei praxisnahe Beispiele, die von Markdown-Dateien bis hin zu Query-Implementierungen reichen, damit Nutzer:innen die Architektur der Library nachvollziehen und ausprobieren können. Die drei sprechen außerdem über die Nutzung von Coding-Agents bei der Entwicklung der Library selbst und überlegen, welchen Zweck und welche Anforderungen eine Library in Zeiten der agentischen Softwareentwicklung tatsächlich erfüllen muss. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| Spezialfolge : WWDC26 | 08 Jun 2026 | 00:29:48 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Es ist wieder WWDC-Zeit – und damit die wichtigste Apple-Keynote des Jahres. Direkt nach der Präsentation setzen wir uns vor die Mikrofone und sprechen über alles, was Apple für Entwickler:innen, Nutzer:innen und die gesamte Tech-Branche angekündigt hat. Welche Neuerungen gibt es für iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz inzwischen im Apple-Ökosystem? Und welche Features werden den Alltag von Entwicklungsteams tatsächlich verändern? Wir ordnen die wichtigsten Ankündigungen der WWDC 2026 ein, diskutieren die technischen Hintergründe und bewerten, welche Neuerungen echtes Potenzial haben und welche eher auf der Liste der Marketing-Folien landen. Wir sprechen über die größten Ankündigungen der WWDC-Keynote, neue Features für iOS, iPadOS und macOS, Apples aktuelle Strategie rund um KI und Machine Learning und Updates für das Entwicklungs-Ökosystem. Außerdem geht es um Überraschungen, Enttäuschungen und persönliche Highlights und wir geben euch unsere Einschätzung zu den Auswirkungen auf die kommenden Monate. Natürlich werfen wir auch einen Blick darauf, was Apple nicht gezeigt hat und welche offenen Fragen nach der Keynote bleiben. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News AI 23/26: Antrophic Bewertung // Opus 4.8 // NVIDIA Chips // Papst & AI | 04 Jun 2026 | 00:48:28 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In den neuen AI News begrüßen euch Dennis, Fabi und Philipp zu einer vollgepackten Folge über die Machtverschiebung im KI-Sektor. Wir werfen einen Blick auf Anthropic, die mit einer astronomischen Bewertung und beeindruckenden Wachstumszahlen gerade an der Thronfolge von OpenAI rütteln. Warum das Unternehmen besonders bei Enterprise-Kund:innen wie PwC oder KPMG punktet und was das für den anstehenden Börsengang bedeutet, erfahrt ihr in dieser Episode. Parallel zum wirtschaftlichen Erfolg liefert Anthropic auch technisch ab: Wir diskutieren die neuesten Updates rund um Claude Opus 4.8 und ordnen die Ergebnisse des neuen DeepSWE Benchmark ein. Dabei blicken wir kritisch auf die Aussagekraft von Benchmarks und erklären, warum der „Thinking Mode” und die effiziente Nutzung von Output-Tokens in der Entwicklung immer wichtiger werden. Ob GPT-5.5 oder Claude 4.8 – am Ende entscheiden oft die Nuancen im Workflow, welches Modell für euch die Nase vorn hat. Hardware-Gigant NVIDIA hat auf der Computex in Taipeh ebenfalls die Muskeln spielen lassen. Mit Cosmo 3 präsentieren sie ein beeindruckendes World-Modell für die Robotik, während die neue N1X-Plattform einen direkten Angriff auf Apples M-Serie im Consumer-Bereich darstellt. Lokale LLMs auf ARM-basierter Hardware mit Blackwell-GPUs klingen nach einer spannenden Zukunft für alle, die ihre Modelle lieber auf dem eigenen Schreibtisch statt in der Cloud rechnen lassen. Auch das Thema Personal Finance erreicht eine neue Stufe: In den USA können ChatGPT-Pro-Nutzer:innen ihre Bankkonten nun direkt über den Dienstleister Plaid verknüpfen. Wir besprechen, ob die Analyse eurer Finanzhistorie durch eine KI den klassischen Finanzplaner ersetzen kann und warum das Interface „natürliche Sprache” für die Budgetplanung vielleicht sogar besser geeignet ist als starre Banking-Apps – sofern man das nötige Vertrauen in den Datenschutz mitbringt. Zum Abschluss wird es philosophisch und ethisch, denn der Vatikan mischt sich in die KI-Debatte ein. Papst Franziskus hat mit „Magnifica Humanitas” eine Enzyklika veröffentlicht, die sich explizit mit den Gefahren von Machtkonzentration und autonomen Waffensystemen befasst. Dass dabei ein Mitgründer von Anthropic mit auf der Bühne stand, unterstreicht die Relevanz des Themas. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Spezialfolge : programmier.con 2025 aus Bad Nauheim | 03 Jun 2026 | 00:51:13 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Am 25. und 26. November 2026 gibt es wieder eine programmier.con! Nach zwei Konferenzen und zahlreichen Meetups ist es Zeit für eine ehrliche, selbstkritische und persönliche Nachlese unserer bisher größten Veranstaltung. Bevor wir uns auf die kommende Web- und AI-Konferenz freuen, blicken wir zurück auf die programmier.con 2025: Was hat die Veranstaltung besonders gemacht? Was lief besser als erwartet? Und welche Learnings nehmen wir mit in die Planung der nächsten Ausgabe? In diesem Special sprechen Dennis und Jan gemeinsam mit Vanessa und Michael offen über zwei Tage Konferenz, Community und Austausch in Bad Nauheim. Dabei geht es nicht nur um unsere Perspektive als Veranstalter:innen, sondern auch um die Eindrücke der Menschen, für die wir die programmier.con überhaupt organisieren: unsere Community. Deshalb kommen in dieser Folge zahlreiche Stimmen von euch vor Ort zu Wort – aufgenommen zwischen Talks, Buffet, Abendprogramm und Coding-Challenge. Gemeinsam blicken wir auf die Themen der Konferenz zurück: den starken Fokus auf Webentwicklung und Künstliche Intelligenz, die Qualität der Talks und die Frage, wie sich thematische Überschneidungen künftig vermeiden lassen. Gleichzeitig sprechen wir ganz bewusst auch über Dinge, die nicht perfekt gelaufen sind – Stichwort „Kuchengate“ – und über Überraschungen, die deutlich besser funktioniert haben als erwartet, etwa das Timekeeping. Ein besonderer Fokus liegt auf den Elementen, die die programmier.con für uns von einer klassischen Fachkonferenz unterscheiden. Wir diskutieren die Rolle von Lightning Talks, Coding-Challenge und Abendprogramm und sprechen darüber, warum Begegnungen, spontane Gespräche und gemeinsames Lernen oft genauso wertvoll sind wie die Vorträge selbst. Natürlich geht der Blick auch nach vorne: Wie können wir mehr Diversität und unterschiedliche Perspektiven auf die Bühne bringen? Welche Rolle spielt ein offener Call for Papers? Und warum möchten wir auch künftig keine reine Framework-Konferenz sein, sondern Raum für Praxisberichte, neue Ideen und den Blick über den Tellerrand schaffen? Ihr erfahrt, für wen die programmier.con besonders gut geeignet ist, warum gerade Einzelpersonen oft schnell Anschluss finden und weshalb Community, Austausch und persönliche Gespräche auch in Zukunft zentrale Bestandteile der Veranstaltung bleiben sollen. Wenn ihr Feedback, Themenwünsche oder eigene Talk-Ideen habt, freuen wir uns auf eure Einreichungen. Talks könnt ihr direkt über https://cfp.programmier.bar oder per Mail an podcast@programmier.bar einreichen. Alle Informationen zur programmier.con 2026 sowie bald auch die Aufzeichnungen der Talks findet ihr unter https://programmier.bar/konferenz.
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| Spezialfolge : Google I/O 2026 aus Mountain View | 02 Jun 2026 | 00:50:14 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Die Google I/O ist für viele Entwickler:innen vor allem durch ihre Ankündigungen bekannt – doch wie fühlt sich die Konferenz eigentlich vor Ort an? Darüber sprechen Jan und Dennis mit Nico Martin, der in diesem Jahr nach Mountain View gereist ist. Nico berichtet von seinen Eindrücken auf dem weitläufigen Google-Gelände, den großen Keynotes und den zahlreichen Möglichkeiten, direkt mit den Teams hinter Chrome, Gemini und anderen Google-Produkten ins Gespräch zu kommen. Natürlich geht es auch um die großen Themen der diesjährigen Google I/O. Die Runde diskutiert die aktuellen Gemini-Ankündigungen, den hohen Produktionsaufwand hinter den Keynotes und die Frage, wie viel davon wirklich neu war. Besonders spannend waren für Nico die Produkt-Demos vor Ort, darunter die neue Google-Brille, die er selbst ausprobieren konnte. Außerdem werfen Jan, Dennis und Nico einen Blick auf die Rolle von Entwickler:innenkonferenzen im Allgemeinen. Sie vergleichen die Google I/O mit Formaten wie der Google Cloud Next und den lokalen Google I/O Connect Events und diskutieren, für wen sich ein Besuch lohnt. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 22/26: Bun Rewrite in Rust // Erwartungen an AI Labs // Apple Design Awards | 28 May 2026 | 00:46:31 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Eigentlich sollte diese Folge eine kurze Sommerloch-Ausgabe werden. Stattdessen landen wir in einer Diskussion über AI, Ethik, Kapitalismus und die Frage, warum AI-Unternehmen gefühlt immer als Held starten und irgendwann doch zum Bösewicht werden. Das gesamte Bun-Projekt wurde innerhalb weniger Tage mit Hilfe von AI von Zig nach Rust portiert. Millionen neue Zeilen Code, tausende geänderte Dateien und eine Community, die gleichzeitig beeindruckt und maximal skeptisch reagiert. Wir sprechen darüber, warum solche Rewrites plötzlich wirtschaftlich sinnvoll werden, und ob AI-gestützte Migrationen künftig ganz normaler Entwicklungsalltag werden könnten – und was Microsoft damit zu tun hat. Danach wird’s grundsätzlicher: Wie moralisch sind AI-Unternehmen eigentlich noch? Von OpenAI über Anthropic bis Mistral AI reden wir darüber, warum viele Labs mit idealistischen Visionen starten und am Ende doch wieder auf an knallharter Marktlogik treffen. Dabei geht es nicht darum, AI grundsätzlich schlechtzureden, sondern vielmehr um die Frage, wie viel Vertrauen man Unternehmen entgegenbringen möchte, die gleichzeitig „die Zukunft der Menschheit“ bauen. Dennis bringt die diesjährigen Apple Design Award Finalisten mit und wir sprechen darüber, warum diese Apps oft weniger wie klassische Software und mehr wie kleine Showcase-Projekte für das gesamte Apple-Ökosystem wirken. Dabei geht es um kreative Interfaces, ungewöhnliche Ideen und die Frage, warum manche Apps sich einfach „anders cool“ anfühlen. Und weil bei uns organisatorische Entscheidungen grundsätzlich am besten spontan passieren, entsteht während der Folge auch noch direkt ein Gewinnspiel: Wer die Gewinner:innen der Apple Design Awards richtig tippt, kann ein Ticket für die programmier.con gewinnen. Sendet eure Tipps vor Verkündung der Gewinner-Apps und -Games an podcast@programmier.bar. Alle Teilnahmebedingungen findet ihr unter https://www.programmier.bar/gewinnspiel Außerdem entscheiden wir während der Aufnahme, dass wir auch dieses Jahr wieder eine gemeinsame WWDC-Watchparty veranstalten. Am 8. Juni 2026 schauen wir gemeinsam Apples große Entwicklungskonferenz und diskutieren die Ankündigungen direkt im Anschluss in einer Podcast-Folge. Seid dabei und meldet euch jetzt an! Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 208 – AI & Audio mit Georg Holzmann | 26 May 2026 | 01:09:56 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Auphonic gehört für viele Podcast-Workflows längst zum Standard, aber wie baut man eigentlich ein Produkt, das Audio automatisch „gut“ klingen lässt? In dieser Deep-Dive-Folge sprechen wir mit Georg Holzmann über die Entstehungsgeschichte hinter Auphonic und warum die Idee ursprünglich aus einem ganz einfachen Problem kam: schlechte Audioqualität bei Podcasts. Aus einem Mix von Audio-Engineering, Informatik und Machine Learning entsteht ein Tool, das heute Millionen Nutzer:innen einsetzen. Wir schauen uns an, wie sich das Produkt von ersten Klassifikatoren hin zu komplexeren AI-Modellen entwickelt hat und warum Auphonic schon lange vor dem aktuellen AI-Boom auf diese Technologien gesetzt hat. Wir sprechen darüber, wie unterschiedliche Komponenten wie Noise Reduction, De-Essing, Equalizing und Loudness-Normalisierung zusammenspielen und warum gerade die Balance zwischen Sprache und Musik eine besondere Herausforderung ist. Dabei wird schnell klar: Viele Probleme lassen sich technisch objektiv lösen, andere bleiben zwangsläufig subjektiv – etwa beim „richtigen“ Klang einer Stimme. Genau hier wird spannend, wie Auphonic versucht, sinnvolle Defaults zu liefern und gleichzeitig genug Flexibilität für unterschiedliche Use Cases zu bieten. Ein großer Teil der Folge dreht sich um die technische Umsetzung: Statt eines großen „Alleskönner“-Modells setzt Auphonic auf viele spezialisierte Modelle und klassische Signalverarbeitung in Kombination. Wir klären, warum dieser modulare Ansatz im Audio-Bereich sinnvoll ist, welche Rolle unterschiedliche Modellarchitekturen spielen und wie Trainingsdaten überhaupt entstehen – inklusive der Herausforderung, gute Ziel-Daten zu finden und daraus künstlich „schlechte“ Beispiele zu generieren. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Infrastruktur dahinter: von GPU-Servern bei Hetzner über eigene Trainingshardware auf einem Bio-Bauernhof bis hin zu Queue-basierten Processing-Pipelines. Zum Abschluss geht es um Produktentscheidungen und den Markt: Wie entwickelt man ein Pricing für ein AI-Produkt, das mit steigender Modellkomplexität immer teurer werden kann? Warum war es ein Vorteil, früh gestartet zu sein? Und welche Rolle spielt der aktuelle AI-Hype überhaupt in einem Bereich, der schon lange vorher stark von Machine Learning geprägt war? Wir sprechen außerdem darüber, warum vollautomatische, AI-generierte Podcasts bisher keine große Rolle spielen und warum Menschen am Ende vielleicht doch lieber anderen Menschen zuhören. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 21/26: Google I/O: Spark, Omni, Flash 3.5 & Antigravity 2.0 | 21 May 2026 | 00:44:12 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Google hat auf der Google I/O 2026 gefühlt im Minutentakt neue AI-Produkte vorgestellt. Neue Gemini-Modelle, Agent-Frameworks, Coding-Tools, persönliche AI-Agents und omnimodale Video-KI – und mittendrin versucht Dennis live im Podcast noch Omni zum Laufen zu bringen. Gemeinsam sprechen Dennis, Fabi und Philipp über die wichtigsten AI-Ankündigungen der Woche und ordnen ein, was davon echtes Potenzial für die tägliche Arbeit von Entwickler:innen hat und was aktuell noch eher nach ambitionierter Zukunftsvision klingt. Ein großes Thema der Folge ist Gemini 3.5 Flash. Google positioniert das Modell klar für agentische Workflows und hohe Geschwindigkeit. Die drei diskutieren, warum „Flash“ inzwischen eher auf Sonnet-Niveau spielt, weshalb das Modell gleichzeitig deutlich teurer geworden ist und warum Geschwindigkeit sich aktuell fast wichtiger anfühlt als die letzte Prozentzahl Modellqualität. Außerdem geht es um die Frage, ob ultraschnelle Agenten irgendwann so autonom agieren, dass ihre Entscheidungen kaum noch nachvollziehbar sind. Auch Googles neues Agent-Ökosystem rund um Anti-Gravity sorgt für Gesprächsstoff. Aus Gemini CLI wird Anti-Gravity CLI – ergänzt um Desktop-App, Remote-Sandboxes, gemeinsame Agent-Harnesses, Managed Agents und ein neues SDK. Die Folge beleuchtet, wie Google damit versucht, ein vollständiges AI-Coding-Ökosystem aufzubauen und warum der Konkurrenzdruck im Bereich agentischer Entwicklungsumgebungen weiter zunimmt. Mit Gemini Spark zeigt Google außerdem seine Vision eines persönlichen AI-Agents, der dauerhaft im Hintergrund läuft und auf Gmail, Kalender, Docs und künftig auch MCP-Integrationen zugreifen kann. Die drei diskutieren, warum Spark möglicherweise der erste massentaugliche AI-Agent werden könnte, wie nah das Konzept an Projekten wie OpenClaw liegt und ob Apple zur WWDC auf ähnliche Weise reagieren muss. Besonders beeindruckend ist außerdem Omni, Googles neuer Vorstoß im Bereich omnimodaler KI. Das System kombiniert Text, Bilder, Audio und Video und ermöglicht damit neue Video-Editing- und Generierungs-Workflows. Im Fokus stehen vor allem die Konsistenz von Szenen, physikalisches Verständnis und die Frage, warum gerade Werbung und Social Content massiv von solchen Modellen profitieren könnten. Und natürlich darf auch die Praxis nicht fehlen: Dennis versucht während der Aufnahme live ein Omni-Video zu generieren – mit wechselndem Erfolg. Zum Abschluss der Folge sprechen wir über die neuste Ankündigung von Andrej Karpathy und seinem Wechsel zu Anthropic. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Spezialfolge : Google Cloud Next 2026 aus Las Vegas | 19 May 2026 | 00:49:03 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Die Google Cloud Next ist eines der größten Cloud-Events weltweit – und 2026 merkt man das mehr denn je. Über 32.000 Teilnehmende, ein nahezu komplett auf AI ausgelegtes Programm und mittendrin Jan Gregor von der programmier.bar, der uns seine Eindrücke direkt aus Las Vegas mitbringt. Was sofort auffällt: Der Shift hin zu AI ist nicht zu übersehen. Kaum eine Session kommt noch ohne aus, oft geht es um Agents, Tooling und die Integration von Modellen in bestehende Systeme. Gleichzeitig zeigt sich aber auch ein Reifegrad: Viele Inhalte richten sich nicht mehr nur an Early Adopters, sondern an Teams, die AI jetzt produktiv in ihre Prozesse bringen müssen. Themen wie Identity, Policies oder Enterprise-Integration sind deutlich präsenter als noch vor ein paar Jahren. Für erfahrene Entwickler:innen fühlt sich das teilweise weniger nach „Next Big Thing“ und mehr nach Evolution an. Die großen Durchbrüche bleiben aus, stattdessen wird iteriert, integriert und operationalisiert. Genau da wird es spannend: Wie bringen Unternehmen AI wirklich in ihre Produkte? Und wo stehen wir gerade zwischen Model-Fortschritt und tatsächlicher Produktentwicklung? Ein Highlight sind deshalb vor allem die Sessions mit Leuten aus der Praxis – etwa von Anthropic, Replit oder Factory AI. Hier geht es weniger um Feature-Announcements und mehr um echte Learnings. Zum Beispiel die These vom „Model Overhang“: Modelle sind aktuell weiter als die Produkte, die wir darauf bauen. Noch. Denn dieser Vorsprung scheint zu schrumpfen – ein möglicher Wendepunkt für die nächsten Jahre. Auch beim Thema Pricing zeichnet sich ein Wandel ab. Weg von tokenbasierten Modellen hin zu festeren Preisen pro Feature oder Ergebnis. Für Nutzer:innen nachvollziehbarer, für Anbieter:innen aber auch riskanter, zumindest solange die Modelle noch nicht stabil genug kalkulierbar sind. Abseits der Inhalte bleibt die Konferenz selbst ein Erlebnis: riesig, aufwendig produziert und mit einem klaren Fokus auf Austausch. Gleichzeitig stößt die Organisation bei der Größe an ihre Grenzen mit überfüllten Keynotes und langen Wegen. Las Vegas als Location trägt seinen Teil bei und ist beeindruckend, aber auch ein Stück weit losgelöst vom eigentlichen „Google-Gefühl“. Unterm Strich ist die Google Cloud Next 2026 vor allem eins: ein Spiegel dessen, wo die Branche gerade steht. AI ist angekommen und das nicht mehr als Experiment, sondern als Pflichtprogramm. Die großen Sprünge bleiben (vorerst) aus, dafür wird es konkret. Und genau das macht die Konferenz für viele Unternehmen aktuell so relevant. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 20/26: Mythos // Junie // AI-Week | 14 May 2026 | 00:41:01 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Aufruf: Wir suchen Dozent:innen oder Uni-Angehörige, die mit uns über die Zukunft der Informatikausbildung in Zeiten von KI sprechen möchten. Wenn ihr jemanden kennt oder selbst dazugehört, schreibt uns eine E-Mail an podcast@programmier.bar! Habt ihr unsere Videopodcasts schon gesehen? Unsere News-Folgen gibt es auf YouTube und Spotify als Video. Möchtet ihr auf der programmier.con 2026 (25.-26. November 2026) einen Talk halten? Dann meldet euch jetzt unter: cfp.programmier.bar Nachdem die ersten Fachleute das neue Mythos Model von Anthropic testen konnten, zeigt sich ein differenziertes Bild: Mythos glänzt zwar beim Finden komplexer Exploit-Ketten, doch im direkten Benchmark mit GPT-5.5 scheint das Rennen knapper zu sein als gedacht. Besonders beeindruckend ist der Einblick der Firefox-Engineers, die beschreiben, wie sie Mythos in ein eigenes Harness integriert haben. Wer gerne am Bleeding Edge der Entwicklung unterwegs ist, sollte sich Junie CLI von JetBrains anschauen. Jan hat sich mit dem Team unterhalten und erfahren, dass neue Agent-Features dort oft zuerst landen, bevor sie den Weg in die grafische Oberfläche der IDEs finden. Das CLI dient als Testumgebung für neue Skills und bietet eine direktere Interaktion mit dem Coding-Agenten. Außerdem geben wir euch einen exklusiven Einblick in die vierte AI-Week bei Lotum. Wir haben das Tagesgeschäft pausiert, um uns voll auf KI-Tools zu konzentrieren. Dennis erklärt, warum und wie wir eine solche AI-Week abhalten und was sich für unsere Teams daraus ergibt. Zum Abschluss haben wir noch einen Tipp für Geschichtsinteressierte: Die neue CultRepo-Dokumentation über Spring und Java beleuchtet die Geschichte und Menschen hinter dem Framework, das unsere heutige Entwicklungswelt maßgeblich geprägt hat. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 207 – Passkeys mit Martina Kraus | 12 May 2026 | 01:35:08 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Lösen Passkeys bald alle unsere Passwörter ab? Martina Kraus ist Application Security Engineer und Expertin für Web-Anwendungssicherheit und spricht mit uns über die sicherere Technologie. Martina erklärt, wie Passwörter funktionieren und welche Risiken sie bergen. Statt ein „Shared Secret“ zwischen Nutzer:in und Dienstleister:in zu nutzen, arbeiten Passkeys mit Public-Private-Key-Paaren, die vollständig unter der Kontrolle der Nutzer:innen bleiben und damit wesentlich phishing-resistenter sind. Martina führt Schritt für Schritt durch die technischen Grundlagen: symmetrische vs. asymmetrische Verschlüsselung, digitale Signaturen und die Funktionsweise von Passkeys in der Praxis. Sie zeigt, wie jeder Passkey für eine einzelne Website („Origin“) erstellt wird, wodurch Wiederverwendung ausgeschlossen ist und ein deutlich höheres Sicherheitsniveau entsteht. Außerdem erläutert sie die Unterschiede zwischen hardwarebasierten Passkeys und synchronisierten Passkeys, sowie die Vor- und Nachteile für die Nutzungserfahrung. Und wie immer sprechen wir in der programmier.bar auch über die Implementierung. Martina empfiehlt, auf Identity Provider wie Keycloak oder Auth0 zu setzen, um Passkeys produktionsreif zu integrieren, und erklärt die Rolle von WebAuthn und Client-to-Authenticator-Protokollen (CTAP2). Kritisch hinterfragt werden auch Edge Cases und Nutzungsfreundlichkeit: Account Recovery, verlorene Geräte und die Herausforderungen bei hardwaregebundenen Passkeys. Martina erklärt, wie mehrere Passkeys für wichtige Accounts als Backup hinterlegt werden können und welche Best Practices empfohlen werden, um den Ausfall eines Geräts abzufedern. Abschließend wagt Martina einen Ausblick auf die Zukunft der Authentifizierung: Obwohl Passwörter noch lange nicht verschwinden werden, ist die Entwicklung hin zu passwortlosen Systemen absehbar. Passkeys bieten dabei nicht nur höhere Sicherheit, sondern auch Komfort, sofern die Nutzer:innen die neuen Mechanismen verstehen und akzeptieren. Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 19/26: Deepseek V4 // Cursor SDK // Agentic Engineering | 07 May 2026 | 00:28:38 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Habt ihr unsere Videopodcasts schon gesehen? Unsere News-Folgen gibt es auf YouTube und Spotify als Video. Ihr möchtet auf der programmier.con 2026 (25.-26. November 2026) einen Talk halten? Dann meldet euch jetzt unter: cfp.programmier.bar In dieser Folge der AI News beschäftigen sich Dennis und Philipp mit der Frage, ob die Ära der subventionierten AI-Abos langsam zu Ende geht. Während GitHub Copilot seine Preismodelle anpasst und Limits bei Claude spürbarer werden, stellt sich für viele Entwicklungsteams die Frage: Wann ist ein lokales Modell oder eine eigene Rechenkapazität sinnvoller als die Cloud-Subscription? Passend dazu werfen wir einen Blick auf das neue DeepSeek V4, das mit den Versionen Pro und Flash nicht nur durch ein Kontextfenster von einer Million Token beeindruckt, sondern vor allem den Preiskampf bei Frontier-Modellen massiv verschärft. Ein weiteres Highlight ist die Einordnung von Andrej Karpathy zum Thema „Vibe Coding” vs. „Agentic Engineering”. Wir diskutieren, warum der einfache Zugang durch Prompting die Basis der Softwareentwicklung verbreitert, aber für professionelle Anwendungen ein tieferes Verständnis der Logik und Infrastruktur unerlässlich bleibt. Karpathy betont dabei, dass ihr zwar das Denken auslagern könnt, aber niemals das Verständnis für das System verlieren dürft. Zum Abschluss tauchen wir in das frisch veröffentlichte Cursor SDK ein. Damit erhaltet ihr die Möglichkeit, die Intelligenz des beliebten Editors direkt in eure eigenen Workflows, CI-Pipelines oder benutzerdefinierten UIs zu integrieren. Besonders spannend ist hierbei der Cloud-Modus, bei dem der Agent in einer isolierten VM arbeitet, während ihr lokal die volle Kontrolle behaltet. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Spezialfolge : An outlook on development with Pierre Tempel | 05 May 2026 | 00:53:03 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Diese Folge haben wir als Live-Podcast auf der DecompileD Konferenz aufgenommen. Das Gespräch fand daher ausnahmsweise auf Englisch statt. Unser Gast, Pierre Tempel, ist Director of Product Management bei GitHub und verbindet in seiner Rolle zwei Welten, die oft getrennt gedacht werden: tiefes technisches Verständnis und strategische Produktarbeit. In dieser Folge sprechen wir mit Pierre über seinen Weg vom Entwickler und Startup-CTO hin zu einer Führungsrolle bei GitHub. Wie verändert sich der Blick auf Software, wenn man plötzlich nicht mehr nur Features baut, sondern ganze Produktbereiche verantwortet? Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf seiner aktuellen Arbeit: statische Codeanalyse und AI-gestützte Security-Mechanismen. Wir klären, wie moderne Tools Schwachstellen im Code nicht nur erkennen, sondern direkt Lösungsvorschläge liefern – und was das für den Alltag von Entwicklungsteams bedeutet. Außerdem geht es um die Frage, wie sich Produktmanagement in hochkomplexen, technischen Domänen anfühlt: Wie nah muss man noch am Code sein? Wo hört Engineering auf, wo beginnt Produkt? Und natürlich schauen wir auch zurück: Von frühen Projekten in der Forschung (unter anderem im Bereich Brain-Computer Interfaces) bis zur Gründung eines eigenen Startups – welche Erfahrungen prägen Pierres Arbeit bis heute? Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 18/26: WordPress Plugin Übernahme // git Update // GitHub Skalierung // Apple Pay Lücke // Apple CEO | 30 Apr 2026 | 01:10:45 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Habt ihr unsere Videopodcasts schon gesehen? Unsere News-Folgen gibt es auf YouTube und Spotify als Video. Ihr möchtet auf der programmier.con 2026 (25.-26. November 2026) einen Talk halten? Dann meldet euch jetzt unter: cfp.programmier.bar Wir blicken auf eine ereignisreiche Woche zurück, in der von krimineller Energie im WordPress-Ökosystem bis hin zu tektonischen Verschiebungen in der Apple-Führungsetage alles dabei war. Außerdem erfahrt ihr, warum euer GitHub-Workflow gerade die globale Infrastruktur ins Schwitzen bringt. Passend zu unserer letzten Diskussion über potenzielle WordPress-Nachfolger hat uns die Realität eingeholt. Dave berichtet von einem massiven Vorfall, bei dem Plugins nach einer Übernahme durch die Firma „Essential Plugin“ mit Backdoors infiziert wurden. Dank eines Hinweises von unserem Sebi werfen wir einen Blick auf das aktuelle Git-Update. Die Version 2.54 bringt eine lang ersehnte Verbesserung für das Management von Git Hooks mit sich. Bisher waren diese lokal im .git-Ordner versteckt und ließen sich nur schwer im Team teilen oder versionieren. Mit dem Update könnt ihr Hooks nun direkt in der Git-Konfiguration definieren, sie global anwenden oder sogar mehrere Hooks für dasselbe Event (wie pre-commit) verketten. GitHub hat beeindruckende Zahlen zur Skalierung ihrer Infrastruktur veröffentlicht. Ursprünglich auf eine zehnfache Vergrößerung ausgelegt, korrigierte die Plattform ihre Prognose aufgrund des massiven Anstiegs von „Agentic Workflows“ auf das Dreißigfache. Seit Ende 2023 explodieren die Zahlen bei Pull Requests, Commits und neuen Repositories förmlich. Wir diskutieren, ob dieser Output an Code wirklich zu besserer Software führt oder ob wir lediglich die Rechenzentren mit KI-generiertem „Slop“ füllen. Jan bringt gleich zwei Updates aus der Apple-Ecke: Zuerst schauen wir uns eine besorgniserregende Lücke in Apple Pay an, die Visa-Karten im „Transit Mode“ betrifft. Durch eine Man-in-the-Middle-Attacke lassen sich biometrische Hürden umgehen, um unautorisierte Zahlungen auszulösen. Und zum Abschluss diskutieren wir die Nachfolge von Tim Cook. Mit John Ternus wird ein Hardware-fokussierter CEO das Ruder übernehmen. Schreibt uns! Folgt uns!< | |||
| Deep Dive 206 – Web Performance mit Christian Schaefer | 28 Apr 2026 | 01:21:28 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Web Performance ist kein Nice-to-have, sondern die Grundlage für gute User Experience. In dieser Folge sprechen Fabian und Garrelt mit Christian „Schepp“ Schaefer über die großen und kleinen Hebel für schnelle Webanwendungen. Der freiberufliche Web-UI-/UX-Engineer und Co-Host des Working Draft Podcasts bringt nicht nur tiefes technisches Wissen mit, sondern auch eine klare Haltung: Performance entsteht nicht nebenbei – sie ist eine bewusste Architekturentscheidung. Gemeinsam gehen wir zurück zu den Wurzeln der Web Performance und klären, warum die bekannte 80/20-Regel von Steve Souders auch heute noch gilt: Die meisten Bottlenecks entstehen im Frontend. Wir diskutieren, warum wir uns seit Jahren zwischen Server-Side Rendering und Client-Side-Logik hin- und herbewegen und was das für moderne Web-Architekturen bedeutet. Im Gespräch wird deutlich, dass Performance mehr ist als Ladezeit. Schepp erklärt die drei zentralen Dimensionen: Ladezeit, Runtime Performance und Layout-Stabilität – ein Faktor, der in der Praxis oft unterschätzt wird. Wir sprechen darüber, wie sich rechenintensive Aufgaben mithilfe von Web Workern und dem Actor Model aus dem Main Thread auslagern lassen, um Interaktionen flüssig zu halten. Dabei geht es auch um konkrete Tools wie Comlink und die Frage, wie man Rendering, Filter oder Übersetzungen sinnvoll parallelisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz moderner Browser-Features. Schepp zeigt, warum viele Probleme heute besser mit CSS als mit JavaScript gelöst werden können, etwa durch Scroll Snapping oder die neue Carousel API, die klassische Slider-Libraries überflüssig macht. Ergänzt wird das durch einen Blick auf Tooling und Messmethoden, von WebPageTest über die Chrome DevTools bis hin zu Real User Monitoring mit Sentry. Auch architektonische Entscheidungen werden kritisch beleuchtet. Anhand von Erfahrungen aus realen Projekten diskutieren wir, warum BEM in großen Codebases an Grenzen stoßen kann und weshalb ein Utility-First-Ansatz wie Tailwind CSS unter bestimmten Bedingungen Performance-Vorteile bringt. Schepp gibt außerdem Einblicke in seinen eigenen Stack rund um PHP und Twig und teilt Learnings aus der Praxis, inklusive der Frage, wie viel JavaScript wir Nutzer:innen heute eigentlich noch zumuten sollten. Wenn ihr verstehen wollt, wie ihr eure Webanwendung wirklich schneller macht – und nicht nur theoretisch darüber nachdenkt – ist diese Folge genau das Richtige für euch. Habt ihr Feedback zur Folge oder eigene Performance-Tricks? Schreibt uns auf Discord oder nutzt den Hashtag #GarreltMockRockt! Weitere Links aus der Folge: | |||
| News AI 17/26: Anthropic: Opus 4.7, Claude Design, Mythos Preview // Codex Updates // Kimi 2.6 // Qwen 3.6 | 23 Apr 2026 | 00:28:07 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? In dieser Folge der AI News begrüßen euch Dennis und Philipp. Philipp meldet sich direkt aus den USA und steht gerade kurz vor der Google Cloud Next in Las Vegas. Gemeinsam tauchen die beiden tief in die neuesten Veröffentlichungen von Anthropic ein. Den Anfang macht ein Modell, das fast schon zu gut für die Öffentlichkeit ist: Claude Mythos. In einer Preview-Phase zeigt Anthropic hier Fähigkeiten im Bereich Security und Vulnerability Research, die so weit fortgeschritten sind, dass das Modell vorerst nur ausgewählten Partner:innen im Rahmen des „Project Glasswing“ zur Verfügung gestellt wird, um das Internet sicherer zu machen, bevor es in falsche Hände gerät. Erinnert ihr euch noch an die Anfänge von GPT-2? Wir diskutieren, ob dieser „Safety-First“-Ansatz Marketing oder Notwendigkeit ist. Ganz konkret für euch nutzbar ist dagegen das Update auf Claude Opus 4.7. Die Benchmarks, besonders im Coding-Bereich, machen einen ordentlichen Satz nach vorne. Aber Vorsicht beim Budget: Durch einen neuen Tokenizer verbraucht das Modell bis zu 35 % mehr Tokens für den gleichen Text. Wir besprechen, was das für eure API-Kosten bedeutet und warum das Modell trotzdem ein No-Brainer für komplexe Aufgaben bleibt. Passend dazu hat Anthropic Claude Design gelauncht – ein Tool, mit dem ihr ganze Design-Systeme und interaktive Prototypen direkt per Prompt erstellen könnt. Ob das wirklich der viel beschworene „Figma-Killer“ ist oder eher eine mächtige Brücke zwischen Idee und Code, erfahrt ihr in der Folge. Auch bei OpenAI gibt es Neuigkeiten, speziell für die Codex MacOS Anwendung. Mit der neuen „Computer Use“-Integration kann die KI nun direkt auf eurem System agieren, sei es in Slack, im Browser oder direkt in eurer Entwicklungsumgebung für Swift-Projekte. Wir schauen uns an, wie die neuen In-App-Browser-Editoren und die Integration von Image 1.5 euren Workflow beschleunigen können – auch wenn einige Features in der EU noch auf sich warten lassen oder nur über Feature-Flags erreichbar sind. Zum Abschluss werfen wir einen Blick nach China, wo sich das Karussell der Open-Weights-Modelle immer schneller dreht. Kimi 2.6 beeindruckt mit extremen Fähigkeiten für „Long-Horizon Agentic Use Cases“ und tausenden parallelen Tool-Calls. Gleichzeitig schickt Alibaba Qwen 3.6 ins Rennen, das in der MoE-Variante (Mixture of Experts) sogar Googles Gemma in einigen lokalen Szenarien den Rang abläuft. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| CTO-Special #40: Marie Kilg von Deutsche Welle | 21 Apr 2026 | 01:31:20 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Fabi und Garrelt sprechen mit Marie Kilg, freie Journalistin und Chief AI Officer bei der Deutschen Welle, über ihren ungewöhnlichen Karriereweg zwischen Journalismus und Technologie. Marie gibt Einblicke in ihre Arbeit als Host von „Der KI-Podcast“ der ARD und erklärt, wie sie schon früh ein starkes Interesse an Technik entwickelte – von HTML-Büchern als Jugendliche bis hin zu neuronalen Netzwerken während ihrer Zeit bei Amazon. Marie erzählt, wie sie als Quereinsteigerin ihre Leidenschaft für KI entdeckte und erste technische Projekte umsetzte, darunter ein feministischer Twitter-Bot und ein Chatbot, der ihren Lebenslauf erzählt. Ihre Erfahrungen bei Amazon, zunächst als Content Editor für Alexa, später als Senior Product Manager, prägten ihr technisches Verständnis erheblich. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf Maries Experimenten mit KI-generierten Texten, insbesondere der automatisierten Kolumne für die taz. Sie beschreibt, wie sie frühzeitig mit GPT-3 experimentierte, Texte für eine nichtmenschliche Kolumnistin generierte und dabei die Herausforderungen von Prompting, Kontextfenstern und der Textqualität meisterte. Dabei zeigt sie, wie Kreativität und technisches Know-how kombiniert werden können, um journalistische Inhalte auf innovative Weise zu produzieren und welche Learnings daraus generiert wurden. Marie gibt zudem Einblicke in ihre Arbeitsweise als Chief AI Officer: Sie versucht, stets auf dem neuesten Stand der KI-Entwicklung zu bleiben, testet neue Tools praktisch und analysiert, welche Technologien realistisch sind und welche eher Marketingzwecken dienen. Dabei hilft ihr die Erfahrung aus der Tech-Branche, um PR-Botschaften kritisch zu hinterfragen und die Realität hinter den Schlagzeilen einzuschätzen. Abschließend diskutieren dir drei die Zukunft von KI, insbesondere in Text- und Knowledge-Work-Anwendungen, und stellen heraus, dass die größten Herausforderungen nicht nur technologisch, sondern auch organisatorisch und sicherheitsrelevant sind. Hier findet ihr die Lese-Empfehlungen von Marie:
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| News 16/26: HTML in Canvas // EmDash // MDN Update // human.json // Google Ranking | 16 Apr 2026 | 00:46:15 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Habt ihr unsere Videopodcasts schon gesehen? Unsere News-Folgen gibt es auf YouTube und Spotify als Video. Ihr möchtet auf der programmier.con 2026 (25.-26. November 2026) einen Talk halten? Dann meldet euch jetzt unter: cfp.programmier.bar Dave bringt uns ein Thema mit, das die Web-Entwicklung nachhaltig verändern könnte: HTML in Canvas. Aktuell müssen wir uns oft zwischen der Barrierefreiheit des DOMs und der Performance von Canvas entscheiden. Ein neues Proposal der WICG will das ändern. Jan hat sich den selbsternannten WordPress-Nachfolger von Cloudflare angeschaut: EmDash. Das CMS basiert auf Astro, bringt gute AI Integration mit und nutzt eine innovative Architektur, bei der Plugins in isolierten Cloudflare Workers ausgeführt werden. Das verspricht zwar ein enormes Plus an Sicherheit, wirft aber auch Fragen zum Vendor Lock-in auf. Garrelt wirft einen Blick auf das massive MDN Update. Das Mozilla Developer Network hat seine Front-end-Architektur grundlegend umgebaut und ist dabei von React zu Web Components gewechselt. Warum dieser Schritt für mehr Performance und bessere Maintainability sorgt und wie das Team dabei eigene Server-Components-Lösungen implementiert hat, könnt ihr im MDN Frontend Deep Dive nachlesen. In Zeiten von KI-generiertem „Slop“ stellt Dennis das Protokoll human.json vor. Die Idee dahinter: Ein Proxy-Trust-Netzwerk, mit dem ihr verifizieren könnt, dass eure Inhalte tatsächlich von Menschen stammen. Wir diskutieren kritisch, ob ein solches Label wirklich nötig ist oder ob am Ende nicht doch einfach nur die Qualität des Contents zählen sollte. Zum Abschluss gibt es noch ein wichtiges Update für euer SEO-Ranking. Google geht gegen Back-button Hijacking vor. Google stuft dieses Verhalten nun offiziell als Malware-ähnlich ein, was direkte Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen hat. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Deep Dive 205 – AI Evals mit Martin Seeler | 14 Apr 2026 | 01:03:01 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Ein Modell-Update bei OpenAI oder Anthropic ist schnell gemacht. Aber wie stellt ihr sicher, dass eure Anwendung danach noch genau das tut, was sie soll? In dieser Folge, aufgenommen auf der DecompileD in Dresden, sprechen wir mit Martin Seeler, Senior Staff AI Engineer bei Blue Yonder, über die Welt der AI Evals und den Unterschied zwischen einem reinen „Vibe-Check“ und belastbarer Teststrategie für GenAI-Produkte. Im Fokus stehen die drei Säulen der Evaluation: Code-based Evals, LLM-as-a-Judge und Human-in-the-loop. Außerdem geht es um Error Analysis, Failure Modes und wie ihr aus Logs durch Clustering eine eigene Fehler-Taxonomie entwickelt. Wir besprechen, warum binäre Bewertungen (True/False) oft hilfreicher sind als Scores, wie ihr Kosten, Latenz und Qualität gegeneinander abwägt und wie Tools wie Langfuse, Phoenix, promptfoo oder Braintrust euch beim Monitoring und Testing unterstützen. Wenn ihr wissen möchtet, wie ihr eure KI-Anwendung vom Prototypen in einen stabilen Enterprise-Betrieb überführt und Evals gezielt für Fine-Tuning oder Reinforcement Learning nutzt, ist dieser Deep Dive genau richtig für euch. Vielen Dank an das Team der DecompileD für die Gastfreundschaft und an Vodafone für die Bereitstellung der Räumlichkeiten mit Blick auf die Trainingsfelder von Dynamo Dresden! Schreibt uns! Folgt uns! Bluesky Musik: Hanimo | |||
| News AI 15/26: Gemma 4 // Seadance 2.0 // Hermes Agent | 09 Apr 2026 | 00:28:39 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Habt ihr unsere Videopodcasts schon gesehen? Unsere News-Folgen gibt es auf YouTube und Spotify als Video. Ihr möchtet auf der programmier.con 2026 (25.-26. November 2026) einen Talk halten? Dann meldet euch jetzt unter: cfp.programmier.bar In der neuen Folge AI 15/26 begrüßen euch Dennis und Philipp, die die spannendsten Entwicklungen der Woche sortieren. Im Fokus steht das massive Release von Gemma 4, Googles neuestem Open-Source-Streich, der nicht nur multimodal überzeugt, sondern dank der Apache-2.0-Lizenz auch rechtlich für deutlich weniger Kopfzerbrechen in euren Projekten sorgt. Wir schauen uns an, was die verschiedenen Modellgrößen von 2B bis 31B leisten und warum ihr Gemma 4 ab sofort nativ auf eurem Smartphone über die Google AI Edge Gallery testen könnt. Außerdem werfen wir einen Blick auf Seadance 2.0 von ByteDance. Das Videomodell sorgt mit 15-sekündigen Clips inklusive Sound für Aufsehen, musste nach heftiger Kritik aus Hollywood aber in Sachen Copyright ordentlich nachbessern. Ihr könnt es jetzt direkt in CapCut ausprobieren. Für alle, die tiefer in die Welt der Agenten eintauchen wollen, stellt Philipp den Hermes-Agenten von Nous Research vor. Im Gegensatz zu eher Konsumierenden-orientierten Tools richtet sich dieser Python-basierte Agent-Harness primär an Unternehmen und die Forschung. Wir besprechen die Vorteile der engen Ollama-Integration und wie ihr damit hochwertige Traces für das Fine-Tuning eurer eigenen Modelle generiert. Zum Abschluss gibt es wichtige Insights zu den jüngsten Security-Vorfällen: Wir klären auf, warum der Leak von Claude Code doch brisanter war als gedacht und wie eine extrem perfide Social-Engineering-Masche mit gefaketen Slack-Workspaces zum Axios-Leak führte. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Spezialfolge : DecompileD 2026 aus Dresden | 07 Apr 2026 | 01:03:59 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Frischer Wind aus Elbflorenz! In dieser Folge nehmen euch Dennis und Dave mit auf die DecompileD 2026 nach Dresden. Gemeinsam mit ihrem Gast Philipp Lein von DevBoost lassen sie die Highlights der Konferenz Revue passieren und teilen ihre persönlichen Eindrücke vom Ostradome-Gelände. Warum Dresden mittlerweile viel mehr als nur Barock zu bieten hat und was sich hinter dem Netzwerk von Silicon Saxony verbirgt, erfahrt ihr in diesem Recap. Die drei sprechen über den spürbaren Wandel der Konferenz: Weg vom reinen Deep-Tech-Fokus, hin zu einer engen Verzahnung von Produkt-Management und Software-Entwicklung. Wusstet ihr beispielsweise, warum eine dedizierte Product Stage für die Synergie im Team so entscheidend sein kann? Das sind die Schwerpunkte dieser Folge: Unsere Live-Podcast-Premiere! Dennis und Dave berichten von ihrer ersten Live-Aufnahme auf der großen Bühne mit Pierre von GitHub. Erfahrt, wie es sich anfühlt, vor Publikum über die Zukunft von KI-gestützter Entwicklung zu philosophieren und welche kognitive Last ein Live-Chat mit sich bringt. Wie gut funktioniert das Konzept einer Silent Disco, bei dem ihr per Kopfhörer zwischen den Tracks wechselt, während ihr durch die Hallen flaniert? Außerdem besprechen wir, warum die DecompileD für viele in der Region wie ein großes Community-Treffen wirkt und was es mit den legendären Gin-Chips und hitzigen Beerpong-Matches auf sich hat. Natürlich besprechen wir auch spannende Talks – von emotionalen Einblicken in die Welt der Start-up-Gründung bis hin zu technischen Visionen und Hardware-Hacks. Obendrein gibt es einen kleinen Liebesbrief an die Stadt Dresden, vom Zwinger über die Frauenkirche bis hin zur Halbleiter-Industrie. Egal, ob ihr selbst vor Ort wart oder wissen wollt, ob sich die Reise nach Sachsen für euch lohnt: Diese Folge liefert euch die volle Ladung Konferenz-Feeling und ordnet die aktuellen Trends der Entwicklungs-Community ein. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| Spezialfolge : DevLand 2026 aus dem Europa-Park | 07 Apr 2026 | 00:37:16 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Jan berichtet von seinen persönlichen Eindrücken der DevLand 2026 aus dem Europa-Park in Rust. Schon die Location allein sorgt für Aufmerksamkeit: Auch wenn der Park teilweise geschlossen war, vermittelte das Conference Center mit direktem Zugang zu ausgewählten Parkbereichen ein einzigartiges Ambiente, das Freizeitpark-Feeling und Fortbildung kombinierte. Die Konferenz selbst präsentierte sich überraschend kompakt und die Veranstalter:innen meldeten rund 500 Anmeldungen. Das Programm war breit gefächert: Neben klassischen Developer-Themen wie AI, Data, Infrastructure und Cloud gab es auch Sessions zu Women in Tech oder Personal Branding. Besonders gefallen haben praxisnahe und technische Vorträge, zum Beispiel zu Vektordatenbanken oder zum Constraint-Development. Die DevLand überrascht mit einem spannenden Preismodell: Das günstigste Ticket kostete knapp 100 Euro, während höhere Ticketstufen zusätzliche Benefits wie Catering, Fastlane-Sitzplätze und Networking-Events boten. Damit war die Konferenz trotz exklusiver Location überraschend zugänglich und bot ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Organisatorisch wurde deutlich, dass die DevLand natürlich in ihrem ersten Jahr noch Wachstumspotenzial hat: Während Keynotes und Sessions teilweise rar besucht waren, konnte die Location bei Bedarf mehr Platz bieten. Abschließend diskutiert die Crew darüber, dass die Kombination aus Content, Networking und Freizeitpark-Erlebnis eine besondere Konferenzatmosphäre schafft. Trotz kleiner organisatorischer Herausforderungen bietet die DevLand einen guten Mix aus Fachwissen, Inspiration und Spaß. Jan empfiehlt, die Konferenz im nächsten Jahr im Auge zu behalten. Schreibt uns! Folgt uns! | |||
| News 14/26: Claude Code Source Leak // Axios Security Incident // Apple App Store vs. Vibe Coding | 02 Apr 2026 | 00:47:11 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Habt ihr unsere Videopodcasts schon gesehen? Unsere News-Folgen gibt es auf YouTube und Spotify als Video. Ihr möchtet auf der programmier.con 2026 (25.-26. November 2026) einen Talk halten? Dann meldet euch jetzt unter: cfp.programmier.bar Außerdem gibt es noch freie Plätze bei unserem nächsten Meetup: Am 9. April spricht Julia Kordick über Agentic Coding. In dieser Folge sprechen wir über folgende Themen: Durch einen Source-Map-Leak wurden etwa 500.000 Zeilen unverschlüsselten TypeScript-Codes von Claude Code temporär veröffentlicht. Dennis und die Crew diskutieren, wie relevant dieser Code tatsächlich ist und wo sich eigentlich die Alleinstellungsmerkmale von Coding Agents verstecken. Weiter geht es mit einem NPM-Sicherheitsfall, bei dem ein bösartiges Paket als Dependency eingeschleust wurde. Die Post-Install-Scripts führten Remote-Code aus, was eine vollständige Kompromittierung von Systemen ermöglichen konnte. Jan erklärt, wie clever der Angriff vorbereitet war und welche Sicherheitsmaßnahmen für Maintainer:innen und Entwickler:innen zu empfehlen sind. Dave berichtet von Apples Vorgehen gegen Vibe-Coding-Apps. Im App Store wurden mehrere Apps blockiert oder entfernt, die es User:innen ermöglichen, eigene Apps zu vibecoden. Die Diskussion dreht sich um die Balance zwischen Kontrolle, Qualitätssicherung und Innovation: Apple will scheinbar die Plattformintegrität wahren, gleichzeitig entstehen neue Unsicherheiten für Entwickler:innen, die interaktive Coding-Tools anbieten. Dennis richtet den Blick auf das neuste Update von Google Stitch, ein AI-gestütztes Tool für Design- und Vibe-Design-Workflows. Die Hosts teilen ihre ersten Erfahrungen und reflektieren über Limitierungen bei der Integration bestehender Designs. Für Prototyping und neue Interfaces bietet Stitch spannende Ansätze, bleibt aber in der iterativen Nutzung hinter klassischen Design-Tools zurück. Außerdem wirbt Jan für die SoCraTes Konferenz: Die 15. Ausgabe der „International Conference for Software Craft and Testing“ findet vom 27. bis 30. August in Soltau statt und widmet sich im Open-Space-Format samt Workshops allen Themen rund um So | |||
| Spezialfolge : Barkeeping mit Tobias Müller | 01 Apr 2026 | 01:29:45 | |
Wie hat dir die Folge gefallen? Wir haben lange genug über Code gesprochen. Heute geht’s um Cocktails und das, was unseren Namen prägt: die Bar! Passend zum 1. April sprechen wir in diesem Deep Dive nicht über Frameworks, AI oder Architektur, sondern gemeinsam mit Tobias Müller über Drinks und Barkultur. Tobias ist Barkeeper und Chef de Bar in der Jahreszeiten Bar des Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg und gibt uns Einblicke in seinen Arbeitsalltag hinter der Bar. Er erklärt, wie er kreative Drinks entwickelt, Gäst:innen betreut und dabei stets die Atmosphäre im Blick behält. Dabei wird deutlich, dass dieser Beruf viel mehr mit sich bringt als nur Mixen: Es geht um Community, Kommunikation und das richtige Gespür für den Raum. Tobias vergleicht seinen Job mit anderen Berufsfeldern und zeigt auf, wie entscheidend Erfahrung, Ruhe und Aufmerksamkeit für die Qualität eines Bar-Erlebnisses sind. Ein zentrales Thema der Folge ist die Entwicklung der Barkultur in Deutschland. Tobias spricht über die Bedeutung von Signature Drinks, die wachsende Beliebtheit alkoholfreier Cocktails und wie man selbst ohne Alkohol ein herausragendes Geschmackserlebnis schaffen kann. Neben technischen Details zur Cocktailherstellung teilen die Hosts und Tobias persönliche Anekdoten, etwa über Lieblingsdrinks und besondere Erinnerungen, die Geschmack und Emotion verbinden. Abschließend gibt Tobias einen Ausblick auf Trends in der Barwelt für 2026. Schreibt uns! Folgt uns! | |||