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Explore every episode of the podcast NZZ Weekend
Dive into the complete episode list for NZZ Weekend. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Dirty Harry in Zürich: Harald Schmidt über Polenwitze, AfD-Angst und die Kunst, einfach weiterzumachen | 02 Oct 2026 | 01:27:06 | |
Er hat die Late-Night nach Deutschland gebracht, eine Sendung mit dem Rücken zum Publikum gemacht – aus Respekt vor Miles Davis – und eine andere auf Französisch, obwohl er kein Französisch kann. Mit neunundsechzig tritt Harald Schmidt auf, als gäbe es kein Morgen, und versteht das als Beruf, Hobby und Lebensinhalt in einem. Zu Gast bei Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen erzählt Dirty Harry, wie ihn seine Eltern – sudetendeutsche Vertriebene – mit Ironie und Parodie geprägt haben, warum er Polen-Witze aufgehört hat zu machen (Stichwort: fünfzehn Prozent Wirtschaftswachstum) und wieso ihm heute völlig egal ist, ob ihn die Teenager in der Fussgängerzone noch kennen. Schmidt erklärt, weshalb er sich nie für eine Partei einspannen lassen würde, warum er Deutschland weit weniger in der Krise sieht als die meisten – und was er nachts auf dem Traumschiff durch die Kabinenwand alles mitbekommt. Dazu: Stalkerinnen, Strandkörbe im Kanzleramt, Kreuzfahrten für Reiche und eine Helikopter-App für Zürich. Und: Harald Schmidt verrät seinen einzigen Lebensplan – auf der Bühne zu stehen, bis er umfällt.
Gast: Harald Schmidt, Entertainer und Kabarettist
Host: Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag
Postproduktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| KI, Klumpenrisiko und private Konkurrenz: Schweizer Post-CEO Pascal Grieder über den härtesten Job in seiner Karriere | 25 Sep 2026 | 00:57:59 | |
Die Schweizer Post hat trotz schwindendem Briefgeschäft sehr wohl eine «rosige Zukunft» – davon ist zumindest ihr neuer Chef überzeugt. Pascal Grieder, seit Ende 2025 an der Spitze des Konzerns, ist zu Gast bei «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli und erklärt, wann frühestens die tägliche Zustellung fallen könnte. Er verrät, warum die Häkeltierchen aus den Postfilialen verschwinden, wieso PostFinance trotz «Klumpenrisiko»-Vorwurf keins sei, und wie er auf die britische Konkurrentin Revolut reagiert. Zum Thema künstliche Intelligenz zeichnet Grieder ein optimistisches Bild: Roboter in Verteilzentren, autonome Postautos in der Ostschweiz – und die Überzeugung, dass neue Jobs die wegfallenden ersetzen werden. Persönlich wird es, wenn Grieder über seinen Kulturschock nach der Rückkehr aus Singapur spricht, das Klischee vom «beinharten Mackie» bei McKinsey widerlegt – und verrät, dass sein größter Traum eine Reise zu den Galápagos-Inseln ist.
Gast: Pascal Grieder, CEO der Schweizerischen Post
Host: Beat Balzli
Produktion: Simon Berginz, Ellie Media
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| Oligarchen, Ostdeutschland und Adenauer: Roger de Weck über den Aufstieg der Rechtspopulisten und Europas letzte Chance | 18 Sep 2026 | 01:08:05 | |
Er stammt aus einer Freiburger Familie, hat jahrelang als Chefredaktor mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt diskutiert, war Generaldirektor beim SRF – und bezeichnet sich selbst als «linken liberalen Konservativen» im Sinne von Ex-Bundespräsident Joachim Gauck. Roger de Weck, Autor, Sohn eines Bankiers, Journalist und einer der profiliertesten Intellektuellen der Schweiz, ist zu Gast bei Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli. De Weck erklärt, warum er die CDU nicht für das Grundproblem des AfD-Aufstiegs hält – und warum eine härtere Migrationspolitik die Rechtspopulisten nicht schwächt, sondern stärkt. Er seziert, weshalb der Wirtschaftsliberalismus «dringend über die Bücher müsste»: von Wohneigentum, das für junge Menschen unerschwinglich wird, über KI-Konzerne als «Plagiatsmaschinen», bis zur UBS-Rettungsgarantie auf Kosten der Bevölkerung. Zum Thema Europa zeichnet der Gast ein düsteres Bild: drei autoritäre Grossmächte, ein Chaosbogen rund um den Kontinent – und eine Schweiz, die sich als «Trittbrettfahrer der Trittbrettfahrer» aufführe. Persönlich wird es, wenn de Weck von seinem Vorbild Konrad Adenauer schwärmt, die Linken für den Verlust der kleinen Leute kritisiert – und verrät, warum er mit bald dreiundsiebzig Jahren bereits seinen grössten Traum lebt.
Gast: Roger de Weck, Autor und Journalist
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| Mobbing, Militär und Megawatt: Grünen-Chefin Lisa Mazzone über Bundesrat Rösti, Wettrüsten, Drohbriefe und FDP-Wurzeln | 11 Sep 2026 | 01:03:36 | |
Sie verbringt ihre Ferien am liebsten am Walensee, hat einen italienischen Pass, wuchs als Tochter von Naturwissenschaftlern auf, studierte trotzdem Literatur und findet, dass die Reichen stärker zur Kasse gebeten und Waffenexporte gestoppt werden sollten. Die ehemalige Genfer Ständerätin Lisa Mazzone ist seit 2024 Präsidentin der Grünen Partei der Schweiz und zu Gast bei Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli. Mazzone erzählt, wie sie mit Hasskommentaren und stinkenden Botschaften in ihrem Briefkasten umgeht und weshalb sie überzeugt ist, dass Frauen in der Politik härter angegriffen werden als Männer. Mazzone wirft Bundesrat Albert Rösti Lobbypolitik vor, verteidigt ihre Forderung nach einem Ausstieg aus fossilen und nuklearen Energien und erklärt, warum sie trotz aller Widerstände am Ziel von hundert Prozent erneuerbarer Energie festhält. Balzli hält ihr entgegen, dass ihre Forderungen nach einem gratis Halbtax-Abo oder einem Staatssekretariat für Klimapolitik selbst im linken Lager auf Ablehnung stossen. Zum Thema Sicherheitspolitik erklärt Mazzone, warum sie die Aufrüstung der Schweizer Armee kritisch sieht, gleichzeitig aber die Ukraine unterstützt wissen will, und wieso sie in Rohstoffhandel und Diplomatie unterschätzte Hebel sieht. Persönlich wird es, wenn Mazzone vom frühen Tod ihrer Mutter erzählt, von ihrem verstorbenen Bruder und wie diese Erlebnisse sie nach eigener Aussage « stärker» gemacht haben. Zum Schluss verrät sie ihren grössten privaten Traum: möglichst viele Sprachen zu sprechen.
Gast: Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne Partei Schweiz
Host: Beat Balzli
Produktion: Tonya Rupp
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| Tripadvisor fürs Spital: Ex-CSS-CEO Philomena Colatrella über Bedeutungsverlust und die Feigheit der Politik | 04 Sep 2026 | 00:58:43 | |
Fünf Sprachen, eine Leidenschaft fürs Klavier, aber nicht unbedingt für das Bundesamt für Gesundheit. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Philomena Colatrella, die bis vor wenigen Monaten CEO der CSS Gruppe war und damit eine der mächtigsten Krankenkassenmanagerinnen des Landes. Heute sitzt sie unter anderem im Verwaltungsrat des französischen Versicherungsgiganten AXA. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein beinahe schon naturgesetzhaftes Phänomen: die stetig steigenden Gesundheitskosten in der Schweiz. Laut ETH-Prognosen wird bereits kommendes Jahr die 110-Milliarden-Grenze geknackt, was die Krankenkassenprämien weiter nach oben treiben dürfte. Verantwortlich dafür ist ein Mix aus Überalterung, technologischem Fortschritt, einer mächtigen Ärzte- und Pharmalobby und einer wachsenden Anspruchsinflation der Patienten. Sind wir einfach alle zu wehleidig geworden?
Gast: Philomena Colatrella
Host: Beat Balzli
Produktion: Tonya Rupp, Ellie Media
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| Hitzewallungen, Hormone und Hochleistung: Gynäkologin Tanja Volm über Menopause, Mythen und den Druck zu funktionieren | 28 Aug 2026 | 01:06:15 | |
Host Nicole Althaus, Autorin und Kolumnistin der «NZZ am Sonntag», spricht mit der Gynäkologin und Gendermedizinerin Tanja Volm über die Menopause – eine Lebensphase, die Millionen Frauen betrifft und trotzdem lange ein blinder Fleck der Medizin war. Volm erklärt, warum der männliche Körper jahrzehntelang als Norm galt und weshalb Beschwerden von Frauen bis heute häufig unterschätzt werden.
Sie spricht darüber, was in den Wechseljahren hormonell passiert, woher Schlafstörungen, Brain Fog, Gelenkschmerzen oder Gewichtszunahme kommen und wann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein kann. Ausserdem geht es um Krafttraining, Ernährung und die Frage, wie Arbeitsplätze besser mit dieser Lebensphase umgehen können.
Volm erzählt auch, warum sie selbst lange versucht hat, unverändert leistungsfähig zu bleiben – und weshalb sie die Wechseljahre heute als Chance sieht, neu zu überlegen, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist.
Gast: Tanja Volm, Gynäkologin und Expertin für Gendermedizin
Host: Nicole Althaus
Produktion: Andreas Wullschleger und Tanja Luchsinger, Ellie Media
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| Fleiss, Fehler und Familie: Ringier-CEO Marc Walder über Hundevideos, die KI-Könige und die Zukunft des Sonntagblicks | 21 Aug 2026 | 01:23:28 | |
Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli trifft Marc Walder, seit 2012 CEO des Ringier-Konzerns, zum Gespräch über Longevity, künstliche Intelligenz und die Zukunft der Medienbranche. Walder erzählt von seinem strengen Morgenritual, seinen Supplements gegen das Altern und wie ihn sein 60. Geburtstag zur Reflexion über die eigene Endlichkeit brachte. Im Zentrum steht die Disruption der Medienökonomie durch KI: Walder rechnet vor, wie stark der Traffic durch Large Language Models bereits eingebrochen ist, nennt das Training der KI-Modelle mit fremden Inhalten den «grössten Diebstahl der Geschichte» und erklärt, warum eine Kooperation mit Google trotzdem «alternativlos» ist. Ausserdem spricht er über seine Sorge vor dem branchenweiten Stellenabbau durch KI, seine umstrittene Rolle während der Corona-Pandemie und die «Corona-Leaks» um seinen Kontakt zum Sprecher von Alain Berset. Sehr persönlich wird es, wenn Walder über seinen Vater, den Architekten, seinen Schulabbruch zugunsten der Tenniskarriere und sein enges Verhältnis zu Verleger Michael Ringier spricht. Zum Schluss verrät er, warum der Sonntagsblick in seiner heutigen Form verschwindet – aber nicht eingestellt wird – und was er beruflich und privat noch erreichen will.
Gast: Marc Walder, CEO Ringier
Host: Beat Balzli
Produktion: Tonya Rupp
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| «Ich vertraue der Kunst mehr als jeder andere Mensch, der je gelebt hat», sagt Jonathan Meese | 14 Aug 2026 | 01:36:47 | |
Jonathan Meese gilt vielen als Provokateur, Schwätzer oder Wahnsinniger. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen zeigt sich ein anderer Jonathan Meese: verletzlich, kindlich, fast schon zärtlich. Der Künstler spricht über seine schwierige Kindheit als schüchternstes Wesen aller Zeiten, seinen Zufallsweg an die Hamburger Kunsthochschule und seine Mission, die «Diktatur der Kunst» an die Macht zu bringen – als Gegenentwurf zu Politik, Ideologie und Religion. Sehr persönlich wird es, wenn Meese von der Pflege seiner schwerkranken, 96-jährigen Mutter erzählt, der er sein Leben und sein Werk verdankt. Ausserdem spricht Meese auch über seine Haltung zu Alice Weidel, Donald Trump und zur AfD und über sein Verhältnis zu Hitler-Darstellungen in der Kunst und sein selbstgeschriebenes «Erz-Totalitätsmanifest», das er live verliest.
Gast: Jonathan Meese
Host: Peer Teuwsen
Produktion: Simon Berginz, Ellie Media
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| Winterblues, Windräder und Wunschdenken: Axpo-Chef Christoph Brand über AKW, die Solar-Illusion und ein Horrorszenario | 07 Aug 2026 | 01:20:24 | |
Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli spricht in dieser Folge mit Christoph Brand, seit sechs Jahren CEO der Axpo, dem grössten Energieunternehmen der Schweiz. Brand erzählt, wie ihn die Aufregung um sein Millionengehalt getroffen hat, weshalb ihm ein Schweizer Chefredaktor gestanden haben soll, bewusst irreführend über ihn berichtet zu haben – und warum er trotzdem daran festhält, dass Leistung und Lohn zusammengehören sollten.
Im Zentrum steht die Frage, wie real die Gefahr einer Strommangellage im kommenden Winter ist, warum Sonnenenergie die «Winterflaute» nicht lösen kann und weshalb Brand auf eine Kombination aus neuen Windparks und einer Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerke setzt. Er erklärt das sogenannte «Missing-Money-Problem» der Energiebranche, kritisiert die zunehmende Polarisierung energiepolitischer Debatten und rechnet vor, wie viel ein Bauer mit einer einzigen Windturbine auf seinem Land verdienen kann.
Dazu: Warum sich Brand mit über 55 nicht als Auslaufmodell fühlt, was ihn an seinem gescheiterten Sunrise-Orange-Deal noch heute beschäftigt, wie seine Frau ihn regelmässig auf den Boden zurückholt – und weshalb er das Saxofonspiel aus seiner Jazzschulzeit in Bern schon lange vernachlässigt.
Gast: Christoph Brand, CEO Axpo
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler und Simon Berginz, Ellie Media
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| Wiederholung: Jacques Herzog über eine lebenslange Freundschaft und die Frage, was Räume mit uns machen | 31 Jul 2026 | 00:52:56 | |
Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft Jacques Herzog, den weltberühmten Basler Architekten und Mitbegründer von Herzog & de Meuron, dem Büro hinter der Elbphilharmonie, der Tate Modern und dem Olympiastadion in Peking. Herzog erzählt, wie er mit sechs Jahren in der Primarschule Pierre de Meuron traf und nie wieder losliess, warum er Chemie studierte, bevor er zufällig zur Architektur kam und weshalb er sich bis heute schwertut, sich schlicht als Architekt zu bezeichnen. Es geht um das erste Projekt, das blaue Haus in Oberwil mit seinen schielenden Bullaugen, um die Frage, wie eine Tür mehr als nur ein auf- und zugehen sein kann, und um den Unterschied zwischen Ambivalenz und Ideologie. Dazu: Servietten-Skizzen als Glücksmomente, Le Corbusier als warnendes Beispiel, und warum das Zeitalter des Stararchitekten vorbei ist. Und: Jacques Herzog verrät seinen bescheidenen letzten Wunsch.
Gast: Jacques Herzog, Architekt und Mitgründer von Herzog & de Meuron
Host: Peer Teuwsen
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| Wiederholung: Robo-Mobbing: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht | 24 Jul 2026 | 01:03:14 | |
In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging.
Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden.
Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt.
Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will.
Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne
Host: Beat Balzli
Produktion: Simon Berginz, Ellie Media
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| Wiederholung: House of Cards im Engadin: Christian Jott Jenny über Intrigen und Superreiche im Welttheater St. Moritz | 17 Jul 2026 | 01:14:08 | |
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Christian Jott Jenny – Sänger, Jazzfestival-Gründer, Theaterproduzent und bis Ende Jahr Gemeindepräsident der alpinen Nobelgemeinde St. Moritz. Jenny erzählt von Intrigen in der Gemeinde, von gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn und der schwierigen Liebesbeziehung zu seinem Dorf, dem es jetzt noch besser geht, seit die Welt aus den Fugen ist. Das Gespräch dreht sich um einsame Superreiche, einen glücklichen indischen Milliardär im Coop, russische Oligarchen, Wohnungsnot und die Frage, warum die Einheimischen selbst schuld sind, wenn sie alles an den Meistbietenden verkaufen. Dazu: ADHS als Karrierevorteil, Satire in Zeiten wo die Realität jeden Witz überholt – und was die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit Führungsversagen zu tun hat. Und: Christian Jott Jenny verrät seinen grössten Traum, der ihn wohl für immer nach Pjöngjang führen würde.
Gast: Christian Jott Jenny, Gemeindepräsident von St. Moritz, Sänger, Entertainer und Produzent
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| Wiederholung: Scham, Skripte und Schlafzimmertüren: Sexualtherapeutin Karoline Bischof über das, worüber wir nicht reden | 10 Jul 2026 | 01:01:47 | |
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Autorin Nicole Althaus trifft Karoline Bischof, Gynäkologin, klinische Sexologin und Mitbegründerin des Zentrums für Interdisziplinäre Sexologie und Medizin in Zürich. Bischof erzählt, wie ein feministischer Funken im Triemli Spital und ein Studienjahr in San Francisco sie zur profiliertesten Sexualtherapeutin der Schweiz gemacht haben – inklusive Pflichtprogramm: hundert Stunden Porno schauen für die Ausbildung. Es geht um sexuelle Skripte, die schon auf dem Wickeltisch beginnen, um Schmerzen, die junge Frauen für normal halten, und warum der Mythos vom natürlichen Sex einer der schädlichsten überhaupt ist. Dazu: Orgasmus-Gap, Rough-Sex-Trend, Genitaloperationen aus dem Pornokanal – und warum Verführung eigentlich mit Empathie beginnt, nicht im Schlafzimmer. Und: Karoline Bischof erklärt, warum sie mit 90-Jährigen lieber arbeitet als mit Gynäkologie-Patientinnen – und was Beckenbewegungen beim Gehen verraten.
Gast: Karoline Bischof, Sexologin, Sexualtherapeutin und Gynäkologin
Host: Nicole Althaus
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| Wiederholung: Bundesrat Albert Rösti über strenge Väter, grosse Niederlagen und Friedensgespräche beim Fondue | 03 Jul 2026 | 01:13:48 | |
Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli mit Bundesrat Albert Rösti (SVP), Vorsteher des UVEK, über seinen Werdegang vom Bauernsohn aus dem Berner Oberland bis in den Bundesrat. Es geht um Status, Ehrgeiz, Vorbilder, Resilienz, Fehleinschätzungen und prägende Erfahrungen im Elternhaus. Rösti erzählt vom Wiener Opernball, über Künstliche Intelligenz, den steigenden Arbeitsdruck, seine Schwäche für Donald Trump, die Grenzen der Regierungsfähigkeit in der Zeitenwende und warum es im Bundesrat manchmal laut wird. Und: Albert Rösti verrät seinen grössten Traum, der etwas mit Musik zu tun hat.
(Diese Episode wurde Ende März 2026 aufgezeichnet)
Gast: Bundesrat Albert Rösti (SVP)
Host: Beat Balzli
Produktion: Tonya Rupp, Ellie Media
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| Kleckern statt Klotzen – ESA-Chef Josef Aschbacher über Elon Musks Billionen-Wette und Europas Rückstand im Weltraum | 26 Jun 2026 | 01:01:02 | |
Mit dem Börsengang von SpaceX wird Elon Musk zum ersten Billionär der Geschichte – und der Kampf um den Weltraum bekommt eine neue Dimension. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, spricht mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli über Musks Wette auf Rechenzentren im Orbit, die Risse zwischen Europa und den USA und die Frage, ob der alte Kontinent das nächste grosse Rennen im All verschläft.
Aschbacher erzählt, wie er als Bauernsohn in einem Tiroler Bergdorf vom Mond träumte, sich mit zwölf Jahren gegen den eigenen Vater durchsetzte, um nicht den Hof übernehmen zu müssen und warum seine Bewerbung als Astronaut für die Astro-Mir-Mission einst scheiterte. Es geht um den ersten KI-Chip im Weltraum, den die ESA 2017 für 70 Dollar kaufte, um Europas Antwort auf Starlink namens Iris², um die geplante dauerhafte Mondsiedlung ab 2032 und um die Frage, warum Europa im Gegensatz zu den Amerikanern oft "kleckert statt klotzt". Aschbacher spricht über die wichtiger werdende Rolle der ESA im Bereich Verteidigung, die Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland im Weltraumgeschäft – und verrät seinen grössten Traum.
Gast: Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA
Host: Beat Balzli
Produktion: Simon Berginz, Ellie Media
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| Botox & Brustvergrösserung – Alexandra Lüönd, reichste Jungunternehmerin der Schweiz, übers Geschäft mit der Schönheit | 19 Jun 2026 | 00:50:22 | |
Sieben Schönheitschirurgen lehnten sie als Patientin ab – Alexandra Lüönd gründete daraufhin ihre eigene Klinik. Heute zählt Beauty2Go acht Standorte, 60'000 Patientinnen und gilt als eine der erfolgreichsten Unternehmensgeschichten der Schweizer Ästhetikbranche. Der nächste Expansionsschritt ist bereits geplant. Denn die Branche boomt, weltweit sorgt das Geschäft mit der Schönheit jährlich für einen dreistelligen Milliardenumsatz, Tendenz stark steigend. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli erzählt Lüönd, warum Botox und Filler für sie ein Akt der Emanzipation sind, Private Equity in der Medizin nichts verloren hat, viele Menschen so sorglos mit ihrem Körper umgehen und ob eine Schönheits-OP die eigene Identität stärkt - oder eben nicht. Zudem schildert Lüönd, wie sie und ihr Bruder in frühester Jugend den Vater verloren und ihre peruanische Mutter mit grossen Geldsorgen die beiden Kinder alleine grossziehen musste – eine einschneidende Erfahrung, die zum Treiber ihrer Karriere wurde. Und die Jungunternehmerin gesteht ihren schwersten Momente im Berufsleben: dem Tag, an dem sie das Büro zum letzten Mal als CEO verliess, am Bettrand weinte und sich als frischgebackene Verwaltungsratspräsidentin fragte, was sie jetzt mit der neu gewonnenen Freizeit anfangen soll.
Gast: Alexandra Lüönd
Host: Beat Balzli
Produktion: Andreas Wullschleger, Ellie Media
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| Ambivalenz und Architektur: Jacques Herzog über eine lebenslange Freundschaft und die Frage, was Räume mit uns machen | 12 Jun 2026 | 00:53:02 | |
Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft Jacques Herzog, den weltberühmten Basler Architekten und Mitbegründer von Herzog & de Meuron, dem Büro hinter der Elbphilharmonie, der Tate Modern und dem Olympiastadion in Peking. Herzog erzählt, wie er mit sechs Jahren in der Primarschule Pierre de Meuron traf und nie wieder losliess, warum er Chemie studierte, bevor er zufällig zur Architektur kam und weshalb er sich bis heute schwertut, sich schlicht als Architekt zu bezeichnen. Es geht um das erste Projekt, das blaue Haus in Oberwil mit seinen schielenden Bullaugen, um die Frage, wie eine Tür mehr als nur ein auf- und zugehen sein kann, und um den Unterschied zwischen Ambivalenz und Ideologie. Dazu: Servietten-Skizzen als Glücksmomente, Le Corbusier als warnendes Beispiel, und warum das Zeitalter des Stararchitekten vorbei ist. Und: Jacques Herzog verrät seinen bescheidenen letzten Wunsch.
Gast: Jacques Herzog, Architekt und Mitgründer von Herzog & de Meuron
Host: Peer Teuwsen
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| Robo-Mobbing und Medienpanik: EPFL-Professor Marcel Salathé über die Frage, ob uns die KI dumm und arbeitslos macht | 05 Jun 2026 | 01:03:16 | |
In der Corona-Zeit war er das Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung, jetzt gilt er als der KI-Versteher der Schweiz: Professor Marcel Salathé ist Epidemiologe und Co-Leiter des AI Centers an der EPFL in Lausanne. Salathé wollte ursprünglich Rockstar werden: Er spielte Keyboard in der Band Phébus und war Vorgruppe von Lenny Kravitz, ehe er eine wissenschaftliche Karriere einschlug. In der Corona-Zeit wurde er als Mitentwickler der SwissCovidApp zum Gesicht der digitalen Pandemiebekämpfung – und als «aktivistische Diva» beschimpft, weil ihm alles zu langsam ging.
Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli geht es um Medienpanik bezüglich der Künstlichen Intelligenz und Horrorszenarien als Geschäftsmodell, um Robo-Mobbing als attraktives Narrativ oder auch um Geoffrey Hintons Fehlprognose über Radiologen, die in Zukunft angeblich nicht mehr gebraucht würden.
Salathé spricht über die Schuldenbremse als «Version 1.0 einer Software», die Schweiz als drohende digitale Kolonie und weshalb er ihr als KI-Standort nur die Note 4,5 gibt.
Ausserdem: Warum seine Frau und er den gemeinsamen Kindern Social Media erst ab 16 erlauben, wie seine Frau als Winzerin KI-Tools nutzt, weshalb er täglich mindestens eine Stunde Baby Grand spielt – und was sein grösster Traum ist, den er unbedingt noch verwirklichen will.
Gast: Marcel Salathé, Epidemiologie-Professor, Co-Leiter AI-Center an der EPF in Lausanne
Host: Beat Balzli
Produktion: Simon Berginz, Ellie Media
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| FDP-Co-Präsidentin Vincenz-Stauffacher über Liberalismus, Netzstrümpfe, Baukräne und Debatten mit Schwiegersöhnen | 29 May 2026 | 01:09:43 | |
FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher spricht mit Host und Chefredaktor der NZZ am Sonntag über den schwierigen Stand des Liberalismus, die Spaltung der FDP in der EU-Frage, den Umgang mit der 10-Millionen-Initiative, und warum die Schweizerinnen und Schweizer vergessen haben, was sie reich gemacht hat. Es geht um den Zeitgeist, der die Vollkaskogesellschaft zunehmend stärker zu gewichten scheint als die Eigenverantwortung. Vincenz-Stauffacher erzählt vom Hellebarden-Klamauk am Familientisch mit SVP-Schwiegersohn Mike Egger, über frauenfeindlich beschmierte Wahlplakate, Karin Keller-Sutters Strafanzeige und den heftigen Streit um die UBS-Kapitalanforderungen. Und was sie auch verrät: Warum sie einst Pudelfriseuse werden wollte, mitunter schrille Outfits trägt und was ihre grössten Träume sind. Spoiler: Eine Einladung zum Zürcher Sechseläuten gehört auch dazu. | |||
| Scham, Skripte und Schlafzimmertüren: Sexualtherapeutin Karoline Bischof über das, worüber wir nicht reden | 22 May 2026 | 01:01:56 | |
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Autorin Nicole Althaus trifft Karoline Bischof, Gynäkologin, klinische Sexologin und Mitbegründerin des Zentrums für Interdisziplinäre Sexologie und Medizin in Zürich. Bischof erzählt, wie ein feministischer Funken im Triemli Spital und ein Studienjahr in San Francisco sie zur profiliertesten Sexualtherapeutin der Schweiz gemacht haben – inklusive Pflichtprogramm: hundert Stunden Porno schauen für die Ausbildung. Es geht um sexuelle Skripte, die schon auf dem Wickeltisch beginnen, um Schmerzen, die junge Frauen für normal halten, und warum der Mythos vom natürlichen Sex einer der schädlichsten überhaupt ist. Dazu: Orgasmus-Gap, Rough-Sex-Trend, Genitaloperationen aus dem Pornokanal – und warum Verführung eigentlich mit Empathie beginnt, nicht im Schlafzimmer. Und: Karoline Bischof erklärt, warum sie mit 90-Jährigen lieber arbeitet als mit Gynäkologie-Patientinnen – und was Beckenbewegungen beim Gehen verraten.
Gast: Karoline Bischof, Sexologin, Sexualtherapeutin und Gynäkologin
Host: Nicole Althaus
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| SBB-Chef Vincent Ducrot über Morddrohungen, laute Sitzungen, starke Mütter und wie KI „2000 Stellen transformieren“ wird | 15 May 2026 | 00:55:17 | |
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Vincent Ducrot, seit 2020 Konzernchef der SBB, aufgewachsen im Freiburger Dorf Châtel-Saint-Denis als Sohn einer Nationalrätin und eines Tierarztes. Ducrot erzählt, wie er über den Fussball zu den Pfadfindern gekommen ist, was er von seinen Eltern abgeschaut hat, von seiner Strategie in Sitzungen und warum Lügen für ihn eine rote Linie sind. Es geht um den umstrittenen Siemens-Auftrag und die Morddrohungen, die er dafür kassierte, um das Dosto-Debakel und was die SBB daraus gelernt hat, um einen gefährlichen Investitionsstau, um Schwarzfahrer, Bodycams und den gesellschaftlichen Anstandsverlust. Dazu: Algorithmen, die man nicht durchschaut, Arbeitsplätze, die wegen des Einsatzes von KI verschwinden werden – und warum ein kostenloses Halbtax-Abo eine schlechte Idee ist. Vincent Ducrot verrät zudem seinen grössten Traum – der erstaunlich bescheiden ausfällt für einen Mann, der 35'000 Mitarbeitende führt.
Gast: Vincent Ducrot, Konzernchef SBB
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| House of Cards im Engadin: Christian Jott Jenny über Dorfkönige, Intrigen und Superreiche im Welttheater St. Moritz | 08 May 2026 | 01:14:06 | |
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Christian Jott Jenny – Sänger, Jazzfestival-Gründer, Theaterproduzent und bis Ende Jahr Gemeindepräsident der alpinen Nobelgemeinde St. Moritz. Jenny erzählt von Intrigen in der Gemeinde, von gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn und der schwierigen Liebesbeziehung zu seinem Dorf, dem es jetzt noch besser geht, seit die Welt aus den Fugen ist. Das Gespräch dreht sich um einsame Superreiche, einen glücklichen indischen Milliardär im Coop, russische Oligarchen, Wohnungsnot und die Frage, warum die Einheimischen selbst schuld sind, wenn sie alles an den Meistbietenden verkaufen. Dazu: ADHS als Karrierevorteil, Satire in Zeiten wo die Realität jeden Witz überholt – und was die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit Führungsversagen zu tun hat. Und: Christian Jott Jenny verrät seinen grössten Traum, der ihn wohl für immer nach Pjöngjang führen würde.
Gast: Christian Jott Jenny, Gemeindepräsident von St. Moritz, Sänger, Entertainer und Produzent
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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| Weltkrieg, Weltraum & die Lehren aus der Iran-Krise: Airbus-Defence-CEO Schöllhorn | 01 May 2026 | 00:45:20 | |
Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli spricht in dieser Folge mit Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence & Space und damit Chef einer der weltweit grössten Rüstungskonzerne. Der ehemalige Hubschrauberpilot analysiert die Zeitenwende in der europäischen Sicherheitspolitik. Es geht um die Frage, ob Russland die NATO bis 2029 angreifen könnte, um die Abhängigkeit Europas von amerikanischen Waffen und ob es beim F-35 tatsächlich einen Killswitch gibt. Schöllhorn erklärt, warum der Eurofighter-Kampfjet von Airbus kein Oldtimer ist, welche Lehren sich aus der Irankrise ziehen lassen, was hinter dem Desaster beim Rüstungsprojekt FCAS steckt und weshalb der Weltraum zum nächsten Schlachtfeld wird. Und: Michael Schöllhorn verrät, wie es war, als Sohn eines Starfighter-Piloten aufzuwachsen und warum sein grösster Traum etwas mit seinen Kindern zu tun hat.
Gast: Michael Schöllhorn, CEO Airbus Defence & Space
Host: Beat Balzli
Produktion: Tonya Rupp, Ellie Media
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| Bundesrat Albert Rösti über strenge Väter, grosse Niederlagen und Friedensgespräche beim Fondue | 24 Apr 2026 | 01:13:51 | |
«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. In der Premiere spricht Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli mit Bundesrat Albert Rösti (SVP), Vorsteher des UVEK, über seinen Werdegang vom Bauernsohn aus dem Berner Oberland bis in den Bundesrat. Es geht um Status, Ehrgeiz, Vorbilder, Resilienz, Fehleinschätzungen und prägende Erfahrungen im Elternhaus. Rösti erzählt vom Wiener Opernball, über Künstliche Intelligenz, den steigenden Arbeitsdruck, seine Schwäche für Donald Trump, die Grenzen der Regierungsfähigkeit in der Zeitenwende und warum es im Bundesrat manchmal laut wird. Und: Albert Rösti verrät seinen grössten Traum, der etwas mit Musik zu tun hat.
(Diese Episode wurde Ende März 2026 aufgezeichnet)
Gast: Bundesrat Albert Rösti (SVP)
Host: Beat Balzli
Produktion: Tonya Rupp, Ellie Media
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