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Explore every episode of the podcast NZZ Quantensprung
Dive into the complete episode list for NZZ Quantensprung. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| NZZ Quantensprung startet | 19 Sep 2025 | 00:02:17 | |
In der Natur ist ein Quantensprung klein – und doch verändert er alles. Ähnlich wirkt Wissenschaft: Jedem grossen Fortschritt geht eine kleine Idee voraus.
Was ist der nächste Durchbruch, der die Welt verändert? Ab dem 26. September geht «NZZ-Quantensprung» neuen Ideen aus Medizin, Raumfahrt, Technologie oder Biologie nach.
Jeden Freitag diskutiert Podcast-Host Lena Waltle mit dem Wissenschafts- und Tech-Team der NZZ über offene Fragen und darüber, welche Hürden noch genommen werden müssen, damit aus der Innovation Zukunft wird. Gemeinsam mit Experten und Unternehmern machen sie sich auf die Suche nach wissenschaftlichen Lösungen für die grossen Fragen unserer Zeit.
Host: Lena Waltle
Zusätzlich erscheint ebenfalls jeden Freitag der „NZZ Quantensprung“-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort.
Für Feedback und Wünsche erreicht ihr uns unter der Mailadresse quantensprung@nzz.ch. | |||
| Gedrucktes Leben: Organe aus dem Labor | 26 Sep 2025 | 00:22:25 | |
Was wäre, wenn wir neue Herzen, Lebern oder Nieren einfach ausdrucken könnten? Wenn sich Ersatzorgane in Serie produzieren, auf Vorrat lagern und so anpassen liessen, dass das Immunsystem sie leichter akzeptiert? Biodruck, Stammzell-Forschung und Gentechnik eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Aber wo bleiben die ersten Organe aus dem 3-D-Drucker?
Gast: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
Alexander Leutner, Geschäftsführer und Mitgründer Cellbricks
Bert Spee, Associate Professor an der Universität Utrecht
Michael Gelinsky, Professor an der Technischen Universität Dresden
Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen Newsletter. Dort findest du weitere Artikel und Studien zum Thema. | |||
| Wie Kernfusion die Energiequelle der Sonne auf die Erde holt | 03 Oct 2025 | 00:24:03 | |
Diese Woche fragen wir uns: Steht die Kernfusion vor dem Durchbruch und kann bald unsere Energieprobleme lösen? Der weltweite Stromhunger wächst rasant. Datenzentren, Elektromobilität und die Industrie verlangen nach günstigem, CO₂-freiem Strom. Energie aus Fusionskraftwerken könnte erneuerbare Energiequellen ergänzen, die Grundlast decken – und das ohne radioaktive Abfälle der Kernspaltung.
Gast: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktor Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
Frank Jenko, Professor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Brandon Sorbom, Mitgründer von Commonwealth Fusion Systems
Francesco Sciortino, CEO von Proxima Fusion
Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen Newsletter. Dort findest du weitere Artikel und Studien zum Thema. Mails an quantensprung@nzz.chh | |||
| Wie Autoimmunerkrankungen geheilt werden könnten | 10 Oct 2025 | 00:21:20 | |
Der Nobelpreis für Medizin und Physiologie geht dieses Jahr an die US-Amerikaner Mary Brunkow und Fred Ramsdall und den japanischen Forscher Shimon Sakaguchi. Sie haben einen Mechanismus entdeckt, der verhindert, dass unser Immunsystem dem Körper schadet. Diese Woche fragen wir uns: Wie kann die Medizin diese Forschung nutzen, um Autoimmunkrankheiten zu behandeln und Krebs zu bekämpfen?
Gast: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem: Christian Münz, Professor für Experimentelle Immunologie an der Universität Zürich Mike Recher, Immunologe am Universitätsspital und an der Universität Basel Die ersten Reaktionen der Nobelpreisträger
Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen Newsletter. Dort findest du weitere Artikel und Portraits der Chemie- und Physik-Nobelpreisträger.
Dein Feedback zur Folge gerne an quantensprung@nzz.ch | |||
| Schweizer KI - Europas Alternative zu Chat-GPT? | 17 Oct 2025 | 00:22:16 | |
Im September hat die Schweiz eine eigene öffentliche ChatGPT-Alternative veröffentlicht – Apertus. Forscher der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne haben sie als offenes, transparentes, kontrollierbares Modell entwickelt. Es soll den Grundstein legen für eine souveräne, europäische Alternative.
Wer die KI baut, bestimmt die Regeln: OpenAI, Microsoft, Apple, Google, Meta entscheiden welche Daten genutzt werden, welche Antworten erlaubt sind und wer Zugang bekommt. Keine europäische KI kommt derzeit an die Marktmacht und Fähigkeiten der ausländischen Konkurrenz heran. Kanzleien, Banken oder Behörden riskieren von den grossen Tech-Konzernen abhängig zu werden. Das Vorhaben ist ambitioniert: Im Vergleich mit anderen KI-Modellen zeigen sich einige Schwächen.
Kann sich eine KI wie Apertus gegen die starke Konkurrenz aus dem Silicon Valley behaupten?
Host: Lena Waltle
Gast: Ruth Fulterer, Wissenschaftsredaktorin NZZ
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Imanol Schlag, Co-Lead des Apertus Projekts und Forscher am ETH AI-Center
- Maria Grazia Giuffreda, Co-Direktorin des Schweizer Supercomputer-Zentrums CSCS in Lugano
Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Im Newsletter haben wir das Thema für dich zusammengefasst und die wichtiges Fakten aufgeführt. Du findest dort auch weitere Artikel und Inspiration aus dem Wissenschaftsressort.
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| Ein Medikament gegen das Vergessen: Können wir Alzheimer stoppen? | 24 Oct 2025 | 00:25:01 | |
Seit Kurzem ist in der EU das Mittel Lecanemab zugelassen. Die umstrittene wie ersehnte Therapie damit verlangsamt den Verlauf der Krankheit. Die Forschung denkt derweil schon einen Schritt weiter: Sie will die Demenz nicht nur bremsen, sondern heilen.
Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Medizinjournalistin
Host: Lena Waltle
Ausserdem hörst du in dieser Folge:
- Claudia, die an Alzheimer erkrankt ist, und ihre Tochter Nicole
- Prof. Dr. med. Timo Grimmer, Leiter des Zentrums für Kognitive Störungen und des Neurochemischen Labors
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| Wie die Wettervorhersage mit KI immer präziser wird | 31 Oct 2025 | 00:22:31 | |
Wie kann eine KI das Wetter präzise vorherzusagen, wenn sie noch nicht einmal das Prinzip der Schwerkraft versteht?
Der Hurrikan «Melissa» traf am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde die Karibikinsel Jamaika. Es ist einer der stärksten Wirbelstürme, die je im Atlantik beobachtet wurden. Vier Meter hohe Sturmfluten und heftiger Regen überfluten Küstenorte, vielerorts brach die Stromversorgung zusammen. Die rund drei Millionen Einwohner der Insel waren vorbereitet - so gut es eben ging. Denn seit Tagen war klar: Der Sturm triff den Süden der Insel. Trotz seiner ungewöhnlichen Route konnte der Verlauf des Hurrikans ziemlich genau vorhergesagt werden – mit künstlicher Intelligenz.
Ob Hurrikans oder Unwetter auf der Wanderung – auf Basis der Wetterprognosen fällen wir täglich Entscheidungen. Der Klimawandel macht Wetterextreme, Starkregen und Gewitter wahrscheinlicher. Je besser die Vorhersagen, desto eher sind Schutzmassnahmen möglich. KI verspricht grosses Potenzial mit präziseren Frühwarnsysteme Leben zu retten.
Host: Lena Waltle
Gast: Sven Titz, Meteorologe und NZZ-Wissenschaftsredaktor
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Peter Knipperts, Professor am Karlsruher Institut für Technologie
- Peter Düben, Leiter der Abteilung Erdsystem Modelle beim Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen
Unseren Test zu den Wetterapps findest du in der [NZZ].(https://www.nzz.ch/technologie/wetter-apps-im-ueberblick-warum-unterscheiden-sich-die-prognosen-ld.1635366)
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| Dem Axolotl wachsen Beine nach. Die regenerative Medizin will das auf Menschen übertragen | 07 Nov 2025 | 00:20:56 | |
Bis heute gibt es keine Möglichkeit, verlorene Arme oder Beine medizinisch wiederherzustellen. Auch ein durchtrenntes Rückenmark bleibt dauerhaft beschädigt. Die regenerative Medizin will das ändern. Und die Forschung am Axolotl macht vor, wie es gehen könnte.
Wie können wir dem menschlichen Körper beibringen, sich selbst zu erneuern?
Host: Lena Waltle
Gast: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Elly Tanaka, ist Direktorin am Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien
- Michael Levin, Entwicklungsbiologe an der Tufts University in Boston.
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| Die Abnehmspritze lässt Kilos purzeln – jetzt soll sie auch Schlanke gesünder machen | 14 Nov 2025 | 00:22:06 | |
Die Abnehmspritzen sollen in den USA günstiger werden, und bald sollen ähnliche Mittel auch in Pillenform erhältlich sein. Damit bekommen Millionen Menschen mit Adipositas und Übergewicht Zugang zu dem Abnehmmittel – doch Forschende setzen viel grössere Hoffnung in diese Medikamente. Sie sollen nicht nur bei Übergewicht, sondern auch bei Herzinfarkten, Gelenkproblemen, Nierenversagen, Alzheimer oder sogar Suchterkrankungen helfen.
Wir fragen uns: Wie kann ein Medikament, das eigentlich nur Appetit dämpfen soll, gegen so viele Krankheiten wirken?
Host: Lena Waltle
Gast: Michael Brendler, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Matthias Tschöp, Präsident der Ludwig-Maximilian-Universität München
- Martin Heni, Leiter der Diabetologie am Universitätsklinikum Ulm
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff zur Abnehmspritze | |||
| Wie eine Covid-Impfung das Leben von Krebspatienten verlängert – und uns einer Impfung gegen Krebs näherbringt | 21 Nov 2025 | 00:23:59 | |
Selten sind Nachwirkungen der Covid-Pandemie so erfreulich. Es zeigt sich: Wenn Krebspatienten während ihrer Behandlung auch eine Covid-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bekommen haben, dann lebten sie länger. Nach über zwanzig Jahren Forschung könnte ausgerechnet die Corona-Pandemie der mRNA-Impfung gegen Krebs zum Erfolg verhelfen.
**Wir fragen uns**: Ist das ein Schritt hin zur Heilung von Krebs?
Host: Lena Waltle
Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Niels Halama, Leiter der Abteilung Translationale Immuntherapie am Krebsforschungszentrum in Heidelberg
- Carole Bourquin, Professorin für Pharmakologie an der Universität Bern
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff zur Impfung gegen Krebs.
**NZZ LIVE**
Gesundheit und Geopolitik – wie sicher ist Europas Versorgung mit Medikamenten?
**Wann**: 27. November 2025 im NZZ Foyer in Zürich
Das Event ist schon fast ausverkauft – aber für treue Quantensprung-Hörer habe ich zwei Tickets beiseite gelegt.
Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt mir an quantensprung@nzz.ch - die Gewinner benachrichtigen wir.
Und für alle anderen: wer schnell ist, kann über [NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/gesundheit-und-geopolitik-wie-sicher-ist-europas-versorgung-mit-medikamenten) noch ein Ticket buchen. | |||
| Rechenzentren im All: Techfirmen schiessen Datencenter in den Weltraum | 28 Nov 2025 | 00:25:06 | |
Elon Musk plant gigantische KI-Rechenzentren ausserhalb der Erdatmosphäre aufzubauen. Der Unternehmer ist überzeugt, dass sich der für die Datenzentren nötige Solarstrom im Weltall leichter gewinnen lässt, wenn die technischen Hürden erst einmal überwunden sind.
Wie diese Hürden überwunden werden können, besprechen wir in der aktuellen Folge Quantensprung:
Denn bereits am 2. November hat eine SpaceX-Rakete einen besonderen Satelliten in den Orbit gebracht: Starcloud-1 umkreist nun in 350 Kilometern Höhe die Erde. An Bord hat er den leistungsstärksten KI-Computerchip, der jemals ins All flog. Auf der Erde stecken Hunderttausende dieser Chips in riesigen Rechenzentren, in denen Chatbots wie Chat-GPT trainiert werden. Der eine Chip reicht, um zu zeigen: KI-Berechnungen könnten auch im Weltraum laufen.
Wir fragen uns: Lassen sich so die Energieprobleme von KI lösen?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsjournalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Philip Johnston, CEO von Starcloud
- Michael Gschweitl forscht an der ETH Zürich an Raumfahrtsystemen und ist Technical Lead beim Startup Inkubator der ETH und ESA
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https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/
*Wir haben im Podcast von Gigawatt pro Jahr gesprochen. Das ist nicht korrekt: Die Einheit Gigawatt bezieht sich auf die kontinuierliche Leistung, die ein Kraftwerk liefert, nicht auf die Gesamtmenge Energie, die es über einen bestimmten Zeitraum - zum Beispiel ein Jahr - produziert. Für die gesamte Energiemenge spricht man von Gigawattstunden. In diesem Fall würde eine 5-GW-Solaranlage kontinuierlich so viel Strom liefern wie 5 Kraftwerke. Die Energiemenge über ein Jahr würde man ausrechnen, indem man diese 5 Gigawatt mit der Anzahl Betriebsstunden in einem Jahr multipliziert. Wenn man für ein Jahr 8000 Betriebsstunden annimmt, würde das also 40 000 Gigawattstunden - oder 40 Terawattstunden - ergeben. | |||
| Hitler, Beethoven und Ötzi: Was uns alte DNA wirklich über historische Personen und die Vergangenheit verrät | 05 Dec 2025 | 00:23:47 | |
Hatte Hitler einen kleinen Penis? Und war er obendrein autistisch, schizophren und bipolar? Eine neue Doku des britischen TV-Senders Channel 4 antwortet darauf mit einem tendenziellen «Ja». Sie bezieht sich auf die genetische Analyse eines Blutflecks, den der Diktator bei seinem Selbstmord 1945 auf einem Sofa im Führerbunker hinterlassen haben soll. Was die Doku da aufkocht, widerspricht allen Regeln wissenschaftlichen Arbeitens, die weitreichenden Interpretationen sind extrem fragwürdig. Doch davon sollten wir uns nicht täuschen lassen. Denn richtig gemacht und interpretiert, hat sich die Analyse von alter DNA zu einem wichtigen Werkzeug für die Geschichtsforschung entwickelt.
Wir fragen uns: Was kann menschliche DNA zur Geschichtsforschung beitragen?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Georg Rüschemeyer
In dieser Folge hörst du ausserdem:
Sven Cichon, Leiter der Medizinischem Genetik am Universitätsspital Basel
Johannes Krause, Biochemiker und Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig
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| Quantencomputer: Wie die Rechner der Zukunft funktionieren | 12 Dec 2025 | 00:25:35 | |
Wie sichert man ein Geheimnis? So, dass nicht einmal der stärkste Supercomputer das Passwort knacken kann? Banken, Regierungen, Militärs verschlüsseln geheime Informationen nach dem sogenannten RSA-System. Diese Verschlüsselung basiert auf einem mathematischen Prinzip: Es ist einfach, zwei sehr grosse Primzahlen miteinander zu multiplizieren. Aber extrem schwierig, aus dem Ergebnis wieder die ursprünglichen Primzahlen zu berechnen – sogar die besten Supercomputer würden dafür Jahrhunderte brauchen. Doch ein Quantencomputer könnte so eine Verschlüsselung in Stunden oder sogar Minuten knacken.
Wir fragen uns: Was können Quantencomputer heute schon – und wann werden sie Rechenproblem besser lösen als herkömmliche Computer?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Christian Speicher
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Stefan Wörner, Forscher und Manager bei IBM
- Enrique Solano, Gründer von Kipu Quantum
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| Künstliche Intelligenz als Lehrer: wie uns KI-Tutoren schlauer machen | 18 Dec 2025 | 00:24:54 | |
Was macht ein Furby im Podcast-Studio? Ja, ich meine wirklich den Furby. Die Spielzeug-Eule aus den späten 90er-Jahren, die seither Eltern in den Wahnsinn treibt. Denn ausser pausenlos Kauderwelsch zu brabbeln, kann sie nicht viel.
Doch der Furby im Podcast-Studio ist ein aufwendig umgebautes Einzelstück. Er gehört der 10-jährigen Qiana. Ihr Vater hat das Spielzeug mit Chat-GPT verbunden. Deshalb kann es mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sprechen – und könnte Qiana auch bei Matheaufgaben helfen, mit ihr Vokabeln üben oder ihre Wissensfragen beantworten.
Wir fragen uns: Ist Künstliche Intelligenz ein guter Lehrer?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Gioia da Silva
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Paul Vogt, Professor am Bernoulli Institut für Mathematik, Informatik und Künstliche Intelligenz an der Universität Groningen
- Gerd Kortemeyer, ehemaliger Physikprofessor in den USA, arbeitet heute im Rektorat an der ETH. Dort hat er Ethel entwickelt,
Der Quantensprung-Podcast geht in die Winterpause. Die nächste Folge erscheint am 16. Januar.
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| Neue Haut aus dem Labor: Wie die Brandopfer aus Crans-Montana behandelt werden | 16 Jan 2026 | 00:22:48 | |
Nach schweren Brandverletzungen entscheidet ein Organ über Leben und Zukunft: die Haut. Seit dem Brand in Crans-Montana kämpfen Ärzteteams in der Schweiz und im Ausland um junge Patienten – und um ausreichend Haut, um ihre Wunden zu schützen.
Diese Folge von «NZZ Quantensprung» zeigt, warum Verbrennungen ab einem bestimmten Grad lebensgefährlich sind, weshalb einfache Verbände nicht ausreichen und wie Spenderhaut, Kunsthaut oder sogar Fischhaut Zeit gewinnen. Im Fokus stehen moderne Hauttransplantationen, ihre Grenzen bei grossflächigen Verletzungen und die Hoffnung, die im Labor gezüchtete Haut heute bietet.
Host: Lena Waltle (NZZ Wissenschaftsredaktion)
Co-Host: Michael Brendler, Wissenschaftsjournalist und Mediziner
Gäste:
- Prof. Clemens Maria Schiestl, ehemaliger Leiter Plastische Chirurgie Kinderspital Zürich
- Adrien Daigeler, Leiter Verbrennungszentrum Tübingen
Weitere Artikel zu[ Crans-Montana](https://www.nzz.ch/themen/crans-montana)
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| Autonomes Fahren: Wenn uns das Auto nicht mehr braucht | 23 Jan 2026 | 00:23:07 | |
Autonome Fahrzeuge gelten als eine der größten Mobilitätsrevolutionen unserer Zeit. In dieser Folge von «NZZ Quantensprung» fahren wir im selbstfahrenden Taxi durch das Furttal bei Zürich – dort, wo die Schweiz ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Robotaxis sammelt. Wie sicher fahren autonome Autos heute wirklich? Und was braucht es, damit sie im Alltag bestehen können?
Herbie Schmidt, Mobilitätsexperte der NZZ, spricht mit Host Anna Weber über hochpräzise Karten, Sensoren wie Lidar, Radar und Kameras, mit denen die Roboautos sicher durch den Verkehr kommen sollen - und über die unterschiedliche Strategien von Herstellern wie Dabei nutzen Hersteller wie Waymo, Baidu oder Tesla.
Gast: Herbie Schmidt, NZZ-Mobilitätsredaktor
Host: Anna Weber
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Prof. Roland Siegwart, ETH Zürich, Robotik und autonome Systeme
- Matthias Rödter, Präsident Swiss Transit Lab
Weitere Artikel zum Autonomen Fahren findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/themen/autonomes-fahren).
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| Superintelligente KI: Wie ChatGPT zum Genie wird | 30 Jan 2026 | 00:25:38 | |
Wie nah sind wir wirklich an einer Artificial General Intelligence (AGI) oder sogar an Superintelligenz? In dieser Folge von „NZZ Quantensprung“ ordnen wir ein, was heutige KI-Systeme leisten – und warum sie trotz rasanter Fortschritte noch weit von menschlicher Intelligenz entfernt sind.
Ausgehend von Aussagen führender KI-Forscher wie Demis Hassabis, Daniel Kokotaijo, Andreas Krause und Yann LeCun diskutieren wir zentrale Fragen der aktuellen KI-Debatte: Was unterscheidet die uns bekannte KI von AGI? Reicht es, bestehende Modelle weiter zu skalieren – oder braucht es völlig neue Ansätze wie Weltmodelle, bessere Erinnerung und effizienteres Lernen? Und welche Rolle spielen Kreativität, Logik und menschliche Erfahrung?
Co-Host: Ruth Fulterer: Technologie-Redaktorin
Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Daniel Kokotaijo, unabhängiger Zukunftsforscher, ehemals OpenAI
- Andreas Krause, Professor für Informatik, ETH Zürich, Vorsitzender ETH AI Center
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| MOF: Künstliche Kristalle, die Wasser aus Wüstenluft gewinnen | 06 Feb 2026 | 00:21:42 | |
MOFs versprechen versprechen Anwendungen, die im Zeitalter des Klimawandels immer wichtiger werden:
Metal-Organic Frameworks können Wasser aus extrem trockener Luft gewinnen, CO₂ aus Abgasen oder sogar direkt aus der Atmosphäre filtern und Schadstoffe aus Gewässern entfernen. Deshalb werden sie oft als Wundermaterial gefeiert.
In dieser Folge von „Quantensprung“ fragen wir: Was können MOFs wirklich?
Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte des Chemikers Omar Yaghi, der 2025 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Wir erklären, wie MOFs funktionieren, warum ihre riesige innere Oberfläche so besonders ist und weshalb sie für Klima- und Umweltanwendungen interessant sind.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Jonathan De Roo, Professor für Nanomaterialien, Universität Basel
- Roland Resel, Professor für Physik, Technische Universität Graz
Und noch ein Hinweis: Unser Podcast "NZZ Akzent" baut aus! Ab dem 7. Februar erscheint jeden Samstag eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier](https://www.nzz.ch/podcast/akzent) entlang zur ersten Samstagsfolge. Unser Italienkorrespondent Luzi Bernet erzählt unter anderem von einer Begegnung mit der Mafia in Neapel, und er besucht stolze italienische Handwerker.
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. | |||
| Google als KI-Sieger: Warum der Konzern unsere Zukunft prägen wird | 13 Feb 2026 | 00:25:26 | |
Kaum ein Unternehmen kennt uns so gut wie Google. Der weiss auch Alphabet, der Konzern hinter der Suchmaschine, wer unsere Freunde sind, welche Video-Präferenzen wir haben und welche Fragen uns gerade beschäftigen. Google Maps, Gmail, Google Workspace, das Android-Betriebssystem, YouTube und natürlich die Suchmaschine sollen nun zu einem digitalen persönlichen Assistenten verbunden werden: mit der Google-KI Gemini. Die soll uns dann lästige Arbeiten abnehmen: Termine verschieben, Reisen buchen, Geburtstagspartys vorbereiten.
Für viele gilt weiterhin Chat-GPT von der Firma Open AI als Synonym für Künstliche Intelligenz. Dabei ist OpenAI nicht das einzige Unternehmen, das an KI arbeitet.
Google steht seit 25 Jahren für den Zugang zu Information. Doch mit dem Start von ChatGPT geriet der Tech-Gigant unter Druck. In dieser Folge analysieren wir, wie es Google mit Gemini 3 im KI-Rennen zurück an die Spitze geschafft hat – und warum Talente, Daten, eigene Chips und Milliardeninvestitionen dabei entscheidend sind.
Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Technologieredaktor
Host: Lena Waltle
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Sundar Pichai, CEO von Google
- Lila Ibrahim, COO von Googles KI-Unternehmen DeepMind
- Joana Bryson, Professorin für Ethik und Technologie an der Hertie School Berlin
Aufgepasst: NZZ Akzent baut aus! Jeden Samstag erscheint eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier entlang zur ersten Samstagsfolge.](https://www.nzz.ch/podcast/akzent)
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| Designerbabys aus dem Silicon Valley: wie uns Startups intelligenter machen wollen | 20 Feb 2026 | 00:22:15 | |
CRISPR gilt als eine der mächtigsten Technologien der modernen Biologie. Mit der Genschere lassen sich DNA-Sequenzen gezielt verändern – um schwere Erbkrankheiten wie Sichelzellanämie zu behandeln oder sie sogar vor der Geburt zu verhindern.
Die neuen Biotech-Tools haben auch das Interesse der Pronatalisten in den USA geweckt, einer Bewegung, die sich für mehr und aus ihrer Sicht optimierte Babys einsetzt. Unterstützt von Milliardären aus dem Silicon Valley, planen gleich mehrere amerikanische Startups, die DNA menschlicher Embryonen zu manipulieren – und die Intelligenz kommender Generationen zu verbessern. Doch wenn dabei etwas schiefgeht, werden die Fehler auch an alle Nachkommen vererbt.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Martin Amrein, Wissenschaftsredaktion NZZ
Ausserdem in der Folge zu hören:
- Jacob Corn (Professor für Genombiologie, ETH Zürich)
- Kelly Ormond (Bioethikerin, ETH Zürich),
- Cathy Tie (Gründerin Manhattan Genomics).
Aufgepasst: NZZ Akzent baut aus! Jeden Samstag erscheint eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier entlang](https://www.nzz.ch/podcast/luzi-bernet-als-italien-korrespondent-zwischen-mafia-glanz-ld.1920236) zur ersten Samstagsfolge.
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newslette](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)r findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. | |||
| Organchips: Der bessere Weg zur personalisierten Medizin – ohne Tierversuche | 27 Feb 2026 | 00:23:30 | |
Organe auf einem Chip könnten Tierversuche in der Medikamentenentwicklung grundlegend verändern.
Statt Mäuse krank zu machen, züchten Forschende menschliche Zellen auf Plastikchips und bilden so zentrale Funktionen von Lunge, Leber oder Blut-Hirn-Schranke realistisch nach.
In dieser Folge von «Quantensprung» geht es um Organ-on-a-Chip-Technologie, personalisierte Medizin und die Vision eines «Body on a Chip».
Wie funktionieren diese Systeme? Warum scheitern so viele Wirkstoffe trotz erfolgreicher Tierversuche am Menschen? Und können Organchips präzisere, ethischere und günstigere Tests ermöglichen?
Host: Lena Waltle
Co-Host: Esther Widmann, Wissenschaftsredaktion NZZ
In dieser Folge hörst du ausserdem
- Olivier Guenat, Physiker und Mitgründer von Alveolix, forscht am ARTORG Center der Universität Bern
- Ilka Maschmeyer von TissUse in Berlin, spezialisiert auf Multi-Organ-Chips
Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.(https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) | |||
| Brain-Computer-Interfaces: Wie Michael den Computer mit Gedanken steuert | 06 Mar 2026 | 00:23:29 | |
Michael “Michi” Mehringer hat einen Stecker im Hinterkopf. Seit einem Moped-Unfall als Jugendlicher ist er vom Hals abwärts gelähmt. Jetzt hat er als erster Querschnittsgelähmter in Europa eine Hirn-Computer-Schnittstelle mit 256 Elektroden im Gehirn. Mit ihr trainiert er, einen Computer-Cursor und sogar einen Roboterarm allein mit seinen Gedanken zu steuern.
In dieser Folge besuchen wir Michi am TUM Klinikum rechts der Isar in München. Wir schauen den Forschern bei der Arbeit über die Schulter und erklären, wie Hirn-Computer-Schnittstellen funktionieren: Wie lesen Elektroden elektrische Signale aus Nervenzellen aus? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim Übersetzen von Gedanken in Befehle?
Gleichzeitig diskutieren wir die grossen Visionen rund um Hirnchips – von medizinischen Anwendungen bei Lähmungen oder Schlaganfällen bis zu den ambitionierten Ideen von Firmen wie Neuralink. Könnte man eines Tages Sprache direkt aus dem Gehirn lesen? Oder sogar das Bewusstsein digital speichern?
Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Medizin- und Biologieredaktor
Produktion: Sarah Ziegler
In dieser Folge hörst du ausserdem:
· Michael Mehringer (Patient mit Hirnimplantat)
· Melissa Zavaglia (Neuroingenieurin)
· Bernhard Meyer (Neurochirurg)
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| Humanoide Roboter im Haushalt: Nie mehr abwaschen, bügeln, aufräumen | 13 Mar 2026 | 00:22:47 | |
Humanoide Roboter sollen bald unsere Wohnungen aufräumen, Wäsche waschen oder den Geschirrspüler ausräumen. Erste Modelle lassen sich bereits vorbestellen – doch wirklich autonom sind sie noch nicht. In dieser Folge schauen wir uns an, wie weit die Entwicklung der Roboter-Butler tatsächlich ist und welche technischen Durchbrüche noch fehlen.
Wir sprechen über neue Ansätze aus der Robotik und der KI: vom Reinforcement Learning in virtuellen Simulationen bis zum Imitation Learning, bei dem Roboter direkt von menschlichen Bewegungen lernen. Gleichzeitig zeigt sich, warum Hausarbeit für Maschinen besonders schwierig bleibt – denn jeder Haushalt ist ein anderes, komplexes Chaos.
Ausserdem diskutieren wir, welche Rolle generative KI in der Robotik spielt, wie Investoren Milliarden in humanoide Roboter stecken und welche Auswirkungen diese Technologie künftig auf Arbeit, Gesellschaft und Privatsphäre haben könnte.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Aude Billard, Robotik-Professorin, EPFL
- Simon Fischinger, CEO der Robotik-Firma Synapticon
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| Nachfolge der ISS: Private Firmen erobern das All | 20 Mar 2026 | 00:25:51 | |
Die Zeit der Internationalen Raumstation ISS geht dem Ende zu. Es beginnt eine neue Ära privat betriebener Raumstationen. Sie sollen Astronauten, Forscher von Unternehmen und Universitäten sowie wohlhabende Touristen im erdnahen Orbit willkommen heissen. Dort soll ein Marktplatz im All entstehen, wie es die Nasa formuliert.
Diese Episode beleuchtet, wie sich der Orbit Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum entwickelt. Die Schwerelosigkeit im Orbit bietet einzigartige Möglichkeiten für Forschung und Produktion. Aber der Mensch ist für diesen Ort langfristig nicht gemacht.
Ein Blick in die Zukunft zeigt, wie künstliche Schwerkraft den Weg zu interplanetaren Reisen und langfristigen Habitaten im All ebnet.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Marie-Astrid Langer, NZZ-Korrespondetin im Silicon Valley
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Tom Shelley vom Raumfahrtunternehmen Vast
- Oliver Ullrich, Professor an der Universität Zürich
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| Für immer jung: Dieser Cocktail dreht das Altern zurück | 27 Mar 2026 | 00:24:05 | |
In dieser Folge von Quantensprung begleiten wir mehrere Forscher auf dem Weg zum langen, vielleicht sogar ewigen Leben. Steve Horvath, der schon mit 18 Jahren das "Gilgamesch-Projekt" gründete, um den Tod zu überlisten. Heute, Jahrzehnte später, liefert er mit der sogenannten epigenetischen Uhr das Werkzeug, um unser wahres biologisches Alter präzise zu messen. Denn das unterscheidet sich oft deutlich von der Zahl in unserem Pass.
Wir schauen im Labor von Ferdinand von Meyenn an der ETH Zürich hinter die Kulissen der Zellverjüngung: Wie funktioniert der "Yamanaka-Cocktail", der spezialisierte, erwachsene Zellen zurück in den Zustand von Babyzellen versetzt?
Ausserdem erfahren wir, warum Forscher wie David Sinclair bereits erste Tests an Menschen vorbereitet und ob eine Verjüngungsspritze uns tatsächlich ein ewiges Leben bescheren könnte.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Stephanie Lahrtz
Produktion: Sarah Ziegler
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Steve Horvath, Langlebigkeits-Forscher, Mathematiker, Biostatistiker und Erfinder der epigentischen Uhr
- Ferdinand von Meyenn, Professor für Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich
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| Artemis 2: Was Astronauten vor galaktischer Strahlung schützt | 10 Apr 2026 | 00:24:24 | |
Der Weltraum ist ein faszinierender, aber auch lebensfeindlicher Ort. Mit der Artemis-2-Mission wagt sich die Menschheit weiter ins All vor als jemals zuvor, um eine dauerhafte Basis auf dem Mond zu errichten. Doch jenseits des schützenden Magnetfelds der Erde lauert eine unsichtbare Gefahr: hochenergetische Strahlung aus fernen Galaxien und von der Sonne.
In dieser Folge von Quantensprung erfährst du, warum Astronauten bei einem Sonnensturm Schutz in einer Art improvisierten Kissenburg suchen müssen und weshalb Plastikflaschen, ein Wurfzelt oder ein Anzug aus Wasser die Rettung sein könnten.
Wir begleiten die Astronauten auf ihrer Reise um den Mond. Es geht um das neue Wettrennen zum Mond, die langfristigen Pläne für eine Mars-Besiedlung und die Frage, ob wir Menschen für das Leben im All sogar genetisch anpassen müssen.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Anna Weber: NZZ-Wissenschaftsredaktion
Produktion: Nadine Landert
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Christoph Schuy, Physiker am Teilchenbeschleuniger in der Nähe von Darmstadt
- Manon Minsart und Lenny Van Daele, Chemiker an der Universität Gent, Belgien
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Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter in die Unbekannten des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und ehemaligen NASA-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen: Wie können wir das Weltall als Lebensraum erschliessen? Du kannst dabei sein beim ersten Quantensprung LIVE Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen finden gibt es hier: (https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung). | |||
| Kryonik: Tiefgekühlte Leichen warten in Zürich auf die Auferstehung | 17 Apr 2026 | 00:22:36 | |
Kryoniker haben Grosses vor: Sie wollen eines Tages den Tod bezwingen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, lassen sie ihre Körper nach dem Ableben bei minus 196 Grad Celsius in Stickstofftanks einlagern – in der Hoffnung, irgendwann wiederbelebt zu werden. Während die Technologie bei winzigen Embryonen und Larven von Fliegen bereits funktioniert, ist das Einfrieren und Wiederauftauen eines ausgewachsenen, komplexen Körpers eine enorme wissenschaftliche Hürde.
In dieser Folge besucht Eva Mell ein Kryo-Zentrum in der Schweiz, in dem Körper für 200.000 Euro in Metallmänteln kopfüber gelagert werden.
Host: Lena Waltle
Co-Host: Eva Mell
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Emil Kendziorra, CEO von tomorrow.bio
- Julia Neubauer, Leiterin der Abteilung Stammzell- und Kryotechnologie am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT).
Produktion: Sarah Ziegler
Hier findest du die [Quantensprung-Folg](https://www.nzz.ch/podcast/fuer-immer-jung-ein-cocktail-dreht-das-altern-zurueck-haelt-eine-verjuengungstherapie-fit-bis-120-ld.1930566)e über die Zellverjüngung.
Feedback gerne an quantensprung@nzz.ch
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| Mini-AKW: Neue Reaktoren versprechen ein Comeback der Kernenergie | 24 Apr 2026 | 00:22:36 | |
Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Kernkraft eine Renaissance. Angesichts steigender Energiepreise, des Klimawandels und geopolitischer Instabilitäten rücken neue Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) in den Fokus der Wissenschaft und Politik.
Eine neue Ära der Kernenergie bricht an und in dieser Folge von Quantensprung wollen wir wissen, wie sie funktioniert. CO2-arm, sicher und grundlastfähig – das sind die Versprechen der Kernenergie. Wir beleuchten den technologischen Sprung von klassischen Druckwasserreaktoren hin zu innovativen Konzepten der vierten Generation, die mit flüssigem Natrium gekühlt werden und sogar Atommüll wiederverwerten könnten. Dabei blicken wir kritisch auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Frage der Endlagerung und das Risiko der Proliferation.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Andreas Pautz, Leiter des Zentrums für Nukleare Technologien am Paul-Scherrer-Institut
- Annalisa Manera, Professorin an der ETH-Zürich
Produktion: Antonia Moser
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| Adios Moskitos: Wie Gentech uns von Mücken befreit | 08 May 2026 | 00:24:44 | |
Mücken nerven. Sie sirren, hinterlassen juckende Stiche - und vor allem übertragen sie weltweit tödliche Krankheiten wie Malaria oder Dengue. In dieser Folge von NZZ Quantensprung gehen wir der radikalen Frage nach: Könnten wir Mücken nicht einfach ausrotten?
Im Laufe der Geschichte gab es schon viele Bemühungen, Mücken zu bekämpfen: vom massiven DDT-Einsatz auf Sardinien bis hin zu modernen Methoden wie der "Sterile Insekten Technik". Was in der Vergangenheit nie Erfolg hatte, könnte mit neuen gentechnischen Methoden klappen: Eine einzige im Labor genetisch veränderte Mücke könnte ihre ganze Art ausrotten. Doch was wären die ökologischen Folgen? Wir diskutieren, ob es sinnvoller wäre, statt der Mücke selbst nur die gefährlichen Erreger in ihrem Körper verschwinden zu lassen.
Host: Anna Weber
Co-Host: Esther Widmann
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Niels Verhulst, Professor an der Universität Zürich
- Doreen Werner, Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)
Produktion: Sarah Ziegler
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Mails an quantensprung@nzz.ch
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| Mythos: Wie KI für mehr Cybersicherheit sorgt | 15 May 2026 | 00:22:58 | |
Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten.
KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz.
In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann.
Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für Cybersicherheit
- Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-Maersk
Produktion: Sarah Ziegler
Fragen, Anregungen und Kritik gerne an quantensprung@nzz.ch
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| Das Starship: Wie die grösste Rakete der Welt die Menschen zum Mars bringt | 22 May 2026 | 00:21:56 | |
Das Starship soll die Menschheit zum Mond und zum Mars bringen. Mit einer Länge von 124 Metern ist es die grösste Rakete, die je gebaut wurde, und soll bis zu 100 Tonnen Nutzlast ins All transportieren. Elon Musks ambitioniertes Ziel lautet: Bis zum Jahr 2050 möchte er eine Million Menschen auf dem Mars ansiedeln, um die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen. Dafür setzt SpaceX auf eine technologische Neuerung: Die vollständige Wiederverwendbarkeit beider Raketenstufen, um die enormen Kosten der Raumfahrt drastisch zu senken.
Doch der Weg dorthin erfordert echte Rocket Science. Neben den modernsten Raptor-3-Triebwerken müssen extreme Herausforderungen wie das Auftanken im Orbit und die enorme Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gemeistert werden.
In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf die ersten Raketen von SpaceX zurück, analysieren die aktuellen Testflüge und besprechen mit Experten, wie ein Leben auf dem Mars in unserer Lebenszeit noch Wirklichkeit wird.
Host: Lena Walte, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Martin Tajmar (Professor für Raumfahrt an der TU Dresden)
- Hans Königsmann (deutscher Raumfahrtingenieur und ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter)
Produktion: Nadine Landert
Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter ins Unbekannte des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und dem ehemaligen Nasa-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen diskutieren wir über die Frage, wie das Weltall als Lebensraum erschlossen werden kann. Sie können dabei sein beim ersten «Quantensprung»-Live-Event im Kaufleuten in Zürich.
Tickets und weitere Informationen findest du hier: https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung?utm_source=MoEngage&utm_medium=EMAIL&mktcid=nled&mktcval=229&kid=nl229&ga=1
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| Ein Trip gegen Depressionen - wie Psychedelika glücklicher machen sollen | 29 May 2026 | 00:20:14 | |
Paul leidet seit 16 Jahren an einer schweren Depression. Antidepressiva stabilisierten ihn zwar, doch mit starken Nebenwirkungen. Nun testet er eine ungewöhnliche Therapie mit Psilocybin, dem Wirkstoff aus Magic Mushrooms.
Die Psychedelika fluten das Gehirn und lösen für einige Stunden starke Halluzinationen aus. Gerade für depressive Menschen, bei denen sonst nichts wirkt, sind sie eine grosse Hoffnung. Nur wenige Sitzungen sollen ihnen helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und langfristig ein zufriedenes Leben zu führen.
In dieser Folge Quantensprung schildert Paul, wie sich ein Trip mit Psilocybin anfühlt, und was es in ihm ausgelöst hat. Ausserdem sprechen wir mit Experten über den aktuellen Stand der Forschung zu Psychedelika und finden heraus, wie sie wirken - und bei wem.
Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin
Co-Host: Joscha Dutli, freier Journalist
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Paul, Patient in Psychedelika-assistierter Therapie (Name und Stimme von der Redaktion geändert)
- Helena Aicher, Psychotherapeutin in Zürich
- Gerhard Gründer, Psychiater und Leiter einer grossen Studie zur Wirksamkeit von Psilocybin
Produktion: Sarah Ziegler
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| SpaceX: Die Technologien hinter Elon Musks 1,8 Billionen Dollar-Firma | 05 Jun 2026 | 00:24:20 | |
SpaceX plant den grössten Börsengang der Geschichte und will dabei eine Bewertung von 1,8 Billionen Dollar erreichen. Doch das Unternehmen von Elon Musk ist längst mehr als eine reine Raketenfirma. Um die gigantischen Pläne für die Modernisierung des Starlink-Satellitennetzwerks, den Bau von Rechenzentren im All für die künstliche Intelligenz und die spätere Kolonisierung des Mars zu finanzieren, braucht das Unternehmen frisches Kapital.
In dieser Folge von Quantensprung werfen wir einen Blick auf die Technologien hinter dem Erfolg von SpaceX. Wir sprechen über die teilweise wiederverwendbare Falcon 9, das Starlink-Netzwerk, das bereits zwei Drittel aller aktiven Satelliten weltweit ausmacht, und das neue Starship. Zudem beleuchten wir die ambitionierte Idee, Rechenzentren ins Weltall zu verlegen, um dort die KI der Zukunft zu trainieren und die Probleme auf der Erde zu umgehen. Und es geht darum, wie das Ökosystem SpaceX Musk irgendwann zum Mars bringt.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion
In dieser Folge hörst du ausserdem:
- Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, ehemaliger Forschungsdirektor der NASA und Leiter der Initiative ETH Zürich Space
- Olivier de Weck, Raumfahrtforscher am MIT in Boston
- Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion
- Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Am Dienstag, 30. Juni 2026 spreche ich mit dem ehemaligen Nasa Chefwissenschafter Thomas Zurbuchen und der Astronautin Rabea Rogge über den Lebensrauf Weltall. Um 20.00 Uhr im Kaufleuten, Zürich - sei dabei!
Tickets und weitere Informationen finden Sie [hier](https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung).
Links zu den weiteren Folgen:
Mehr über [Rechenzentren im All](https://www.nzz.ch/podcast/kuenstlicher-intelligenz-droht-auf-der-erde-der-strom-knapp-zu-werden-nun-weichen-die-techfirmen-auf-den-weltraum-aus-ld.1913189):
Mehr über das [Starship](https://www.nzz.ch/podcast/das-starship-die-groesste-rakete-der-welt-soll-die-menschen-zum-mars-bringen-was-kann-das-raumschiff-von-elon-musk-ld.10007459): | |||
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