Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattieren NZZ Deutschland-Chefredakteur Florian Eder und Redakteurin Beatrice Achterberg im Wechsel mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark.
«Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung.
Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de
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Franca Lehfeldt, Journalistin und Unternehmerin, spricht über alte Rollenzuschreibungen und übergriffige Erwartungen, die die Gesellschaft an Mütter stelle. Nicht die Frau, sondern die Mutter sei benachteiligt. Den Grund dafür sieht sie vor allem im Steuer- und Betreuungssystem. Ein „Dreiklang der Fehlanreize“ - bestehend aus kostenloser Mitversicherung, Steuerklassenmodell und Minijobs - führe dazu, dass Frauen oft nicht frei über ihre Berufs- und Lebensplanung entscheiden würden, sondern entlang politischer Rahmenbedingungen und fehlender Alternativen.
Im Gespräch erklärt Lehfeldt außerdem, warum Kürzungen beim Elterngeld und der Abbau von Betreuungsinfrastruktur aus ihrer Sicht die falschen Antworten auf die demographischen Herausforderungen Deutschlands sind. In Zeiten von Sparzwang würde reflexartig Infrastruktur zurückgebaut werden: "Kitas werden geschlossen, Eltern werden konfrontiert mit weiteren Wegen." Dabei gebe es wegen der niedrigen Geburtenrate ein Momentum für die frühkindliche Bildung: Ohne einen Euro mehr auszugeben, könne es endlich einen "wirklich kind-gerechten" Betreuungsschlüssel geben. Nur: "Familien haben keine Lobby, Eltern gehen nicht auf die Straße, weil sie dafür gar keine Zeit haben und Kinder können nicht wählen." Das sei die Ausgangslage, wegen der man Familien im politischen Diskurs gern mal hinten überfallen lasse.
Gast: Franca Lehfeldt, Journalistin und Unternehmerin
Host: Beatrice Achterberg
Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger
Foto Franca Lehfeldt: Luca Giselle
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Mehr zum Thema:
[Ifo-Studie: Elterngeldreform könnte Sparziel deutlich verfehlen ](https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-10-21/elterngeldreform-koennte-sparziel-deutlich-verfehlen)
[Wie der Neoliberalismus die Familien frisst. Eine Gastkommentar](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/neoliberalismus-und-familien-warum-eltern-unter-druck-stehen-ld.1892701)
Monitor Familienforschung des Bundesfamilienministeriums: [Was heißt hier familienfreundlich? Vorstellungen und Erwartungen von (potenziellen) Eltern ](https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/214804/1c81ea8e6ecd001d17bba9184141ebc3/mff-familienfreundlichkeit-data.pdf)
Wie unmenschlich ist Politik, Michael Roth?
Thursday, October 15, 2026 • Duration 39:57
Michael Roth kennt die Unnachgiebigkeit und Härte des politischen Geschäfts, er konnte sie schliesslich selbst 27 Jahre lang als Mitglied des Bundestags miterleben. Und: Er hat sie auch mitbefördert. «Sicher habe ich auch Menschen durch meine sehr direkte Art bisweilen verletzt.» Dieser raue Wind war aber auch einer der Gründe, wieso Roth sich im März 2025 aus dem Bundestag verabschiedete. Der SPD-Aussenpolitiker blickt daher aus einer besondere Perspektive auf den jüngsten Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Parteivorsitzende und Bundesarbeitsministerin. Und auf die Bilanz der Regierung von Kanzler Friedrich Merz: «Die Vorstellung, dass die Koalition aus CDU, CSU und SPD dieselben Fehler macht mit anderen Leuten und die Republik noch schlimmer in den Quark haut, hätte ich nicht für möglich gehalten.»
Gast: Michael Roth, SPD-Politiker
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
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Weiterführende Informationen:
In Michael Roths Buch "Zonen der Angst" könnt ihr [hier reinlesen](https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15865866/38844406_leseprobe%20zonen%20der%20angst.pdf).
Auf der Website des Bundestags kann man Michael Roths letzte Rede als Bundestagsabgeordneter noch einmal [ansehen](https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7629088).
Auf[ seinem Instagram-Profil ](https://www.instagram.com/michael.roth.mdb/)gibt Michael Roth Einblick in sein Leben.
Foto Michael Roth: Ali Arslan
Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?
Thursday, October 8, 2026 • Duration 47:12
Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch «Ich bin doch kein Rassist, aber...» fordert Korrektiv-Chefredakteurin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von den politischen Rändern übersteigert werden. In «NZZ Machtspiel» plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz.
Es gelte auszuhalten, «dass beides gleichzeitig stimmen kann», so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Warum sie auf Vorwürfe von Ahmad Mansour gegenüber Correktiv reagiert, wie sie sich den kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt und wo die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing verläuft, das hört ihr in dieser Folge von «Machtspiel».
Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber".
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft
Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr
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Mehr zum Thema:
Analysen und Berichte zur Migration findet ihr hier
Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland
Mehr zur Kritik an der Geheimplan-Recherche von Correctiv bei Übermedien
Hier geht's zum zitierten Welt-Artikel über antisemitische Straftaten
Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung stoppen, Ahmad Mansour?
Thursday, October 1, 2026 • Duration 39:59
Islamismus, Rechts- und Linksextremismus: In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" warnt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour vor einer zunehmenden Radikalisierung. Bis in die Mitte der Gesellschaft hätten Menschen verlernt, Widerspruch auszuhalten und andere Meinungen gelten zu lassen. In "NZZ Machtspiel" beschreibt Mansour eine Gesellschaft, die sich in Echokammern eingerichtet hat und abweichende Meinungen zu schnell als feindselig empfindet.
Dagegen helfe nur, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so Mansours Ansatz - gerade auch mit Andersdenkenden. Er habe sich vorgenommen, mit allen zu reden: "Ich werde nicht alle gewinnen, ich werde nicht alle irgendwie zum Nachdenken bringen. Aber jeder Versuch ist es wert, um Menschen zu erreichen. Gesellschaften spalten sich in dem Moment, wo sie nicht miteinander reden." Warum Ahmad Mansour gegen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft kämpft - und trotzdem genau diese befürchtet, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel".
Gast: Ahmad Mansour, Gründer und Geschäftsführer der MIND prevention (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention) gGmbH und Teil der "R21-Experten" der Denkfabrik R21.
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion und Produktion: Utz Dräger, Max Kuball
Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland).
Die Website von MIND prevention findet ihr [hier](https://www.mind-prevention.com/).
Mansours Buch "Haltung ohne Hass" ist am 4. September 2026 [im Berlin Verlag](https://www.piper.de/buecher/haltung-ohne-hass-isbn-978-3-8270-1544-0) erschienen.
Mansour in einem [ARD-Beitrag](https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/von-der-kunst-den-anderen-auszuhalten-haltung-ohne-hass-von-ahmad-mansour/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hMGE0ZmNiYy1hZTUxLTQzNGUtYTZjNS1hNTc3ODU1OGFhNjg) über den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD.
Wie gewinnt die politische Mitte die junge Generation zurück, Stefan Kolev?
Thursday, September 24, 2026 • Duration 37:59
Er ist Professor für Wirtschaftspolitik, FDP-Mitglied und eine der markantesten wirtschaftsliberalen Stimmen Deutschlands: Stefan Kolev kritisiert in «NZZ Machtspiel» das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis des Staates und den Verlust des Aufstiegsversprechens für junge Menschen. Damit hängt aus seiner Sicht ihre zunehmende Entfremdung von der politischen Mitte zusammen.
Von seinem Heimatland Bulgarien und den osteuropäischen Ländern im Allgemeinen könne Deutschland Resilienz lernen: "Ich versuche nicht, wie eine deutsche Eiche zu stehen und dem Schock partout zu widerstehen, sondern ich verbiege mich, ein klein bisschen wie das Schilfrohr.“ Wie Kolev das mit der aktuellen politischen Lage zusammenbringt und welche Erfahrungen er im Strassenwahlkampf für seine Partei gemacht habt, hört ihr in dieser Folge.
Gast: Prof. Dr. Stefan Kolev, Leiter des Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft und Professor für Wirtschaftspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion und Produktion: Clara Engelien, Dominik Schottner
Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland).
Wenn ihr Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ habt, [ probiert es gerne drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Die Vita und die Publikationsliste unseres Gastes könnt ihr [hier nachlesen](https://www.ludwig-erhard-forum.de/unser-team/stefan-kolev/).
Eine Leseprobe seines neuen Buches "Wohlstand für Junge" gibt es auf [den Seiten seines Verlages](https://media.herder.de/leseprobe/978-3-451-07404-2/index.html).
Wie steht das BSW zur AfD, Fabio De Masi?
Thursday, September 17, 2026 • Duration 38:33
Fabio De Masi spricht in "NZZ Machtspiel" über die Folgen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Co-Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht erteilt einer Koalition mit der AfD eine Absage und kündigt an, dass die BSW-Abgeordneten weder Ulrich Siegmund von der AfD noch Sven Schulze von der CDU zum Ministerpräsidenten wählen würden. Allerdings rechnet De Masi nicht damit, dass es überhaupt so weit kommt: "Mein Eindruck ist, dass die AfD aktuell gar nicht regieren möchte."
Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erläutert De Masi, was er sich von den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erhofft. Außerdem erläutert er den Vorschlag seiner Partei, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern "überparteiliche Ministerpräsidenten" zu wählen. Und er wettet mit Beatrice Achterberg um sein geliebtes Rennrad, dass es das BSW in zehn Jahren noch gibt.
Gast: Fabio De Masi, Co-Vorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht sowie Mitglied des Europäischen Parlaments
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Max Kuball, Hanna Ender
Foto Fabio De Masi: European Union 2025 - Source: EP / Emilie Gomez
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Mehr zum Thema:
Ein Porträt von Fabio De Masi in der [FAZ](https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-mecklenburg-vorpommern/wagenknechts-nachfolger-fabio-de-masi-ist-bsw-vorsitzender-ohne-freude-201168615.html) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Ein Interview im [Freitag](freitag.de/autoren/sebastianpuschner/bsw-chef-fabio-de-masi-wir-wollen-die-afd-hinter-der-brandmauer-hervorziehen) mit BSW-Chef Fabio De Masi.
Die ["Volksstimme" aus Magdeburg](https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/bsw-schliesst-koalition-mit-afd-nun-doch-aus-4319762) zu den Koalitionsdebatten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
[t-online](https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101433528/-mecklenburg-vorpommern-kann-merz-stuerzen-wagenknecht-startet-wahlaufruf.html) über den Aufruf von Sahra Wagenkecht vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.
Wie geht's nach Sachsen-Anhalt für Kanzler Merz weiter, Ralf Schuler?
Thursday, September 10, 2026 • Duration 37:12
Er kommt direkt aus dem Bundestag, wo er die Generaldebatte verfolgt hat, in die NZZ-Redaktion in Berlin: Ralf Schuler, langjähriger Hauptstadt-Korrespondent, früher für den Springer Verlag, jetzt bei Nius. Der gebürtige Berliner tauscht sich oft und intensiv mit Spitzenpolitikerinnen und -politikern aus, das Smartphone ist dafür sein zentrales Werkzeug.
Die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Folgen sind natürlich auch im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg die zentralen Themen. Für ihn ist der Sieg der AfD «im Grunde eine Zäsur, die so tief ist, dass man sagen könnte, hier endet ein Stück weit bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte.» Für Friedrich Merz sieht Schuler eigentlich keine Chance mehr, das Lenkrad herumzureissen. Er belegt das mit seiner Beobachtung des Kanzlers in der Generaldebatte im Bundestag: «Da merkte man einfach, dass ein Ertrinkender verzweifelt versucht, irgendwie etwas Festes zu bekommen. Ich fürchte, dass man in den Regierungsfraktionen jetzt begriffen hat, dass es mit diesem Kanzler nicht weiter geht.»
Gast: Ralf Schuler, Politikchef von Nius
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Elisabeth Krafft, Dominik Schottner, Max Kuball
Foto Ralf Schuler: Wolf Lux
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Mehr zum Thema:
Eine Datenanalyse der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-afd-triumphiert-in-sachsen-anhalt-und-beweist-dass-alle-anderen-sie-voellig-falsch-eingeschaetzt-haben-ld.10022702) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Der Newsblog des [Deutschlandfunks](https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-zur-landtagswahl-in-sachsen-anhalt-100.html) zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Zahlen und Fakten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei der [Bundeszentrale für politische Bildung](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/581006/landtagswahl-in-sachsen-anhalt-2026-afd-staerkste-kraft/)
Wie kommt die CDU aus der Sackgasse, Andreas Rödder?
Thursday, September 3, 2026 • Duration 38:30
Andreas Rödder, Historiker, Professor in Mainz und Gründer der Denkfabrik Republik21, spricht über die "absolute Sackgasse", in die sich die CDU hineinmanövriert habe - und benennt mögliche Auswege. Der ehemalige Leiter der CDU-Grundwertekommission sieht das politische System vor einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel. "Das Pendel schwingt nach rechts. Und die entscheidende Frage ist, ob es der Union gelingt, das Pendel in der rechten Mitte abzufangen oder ob es nach rechts außen durchschwingt."
Im Gespräch stellt Rödder sein Konzept der roten Linien vor und erläutert, warum eine Minderheitsregierung der CDU mehr als nur eine Notlösung sein könnte. Zudem argumentiert er, weshalb er ein AfD-Verbotsverfahren für den einzig redlichen Weg hält und wie er die aktuelle Stimmung in der Union wahrnimmt.
Gast: Andreas Rödder, Historiker, Leiter der Denkfabrik "Republik21"
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger
Foto Andreas Rödder: Bert Bostelmann
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Mehr zum Thema:
Was steht in Sachsen Anhalt auf dem Spiel? Eine Analyse [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/es-ist-eine-wahl-auf-die-ganz-deutschland-schaut-was-steht-in-sachsen-anhalt-auf-dem-spiel-ld.10020721?srsltid=AfmBOoqVwVZaViLyiIYjoRlijNK9R8_O1_BY5Ep9SEEAVfi6bHRIerDa)
Informationen und Hintergründe zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beim [MDR](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl)
"Rote Linien, statt Brandmauern". Andreas Rödder führt das Konzept in diesem Artikel der [Denkfabrik 21](https://denkfabrik-r21.de/rote-linien-statt-brandmauern-zehn-bedingungen-buergerlicher-politik/) inhaltlich weiter aus.
"Je höher die Brandmauer, desto stärker wurde die AfD", ein [NZZ Artikel](https://www.nzz.ch/report-und-debatte/rechter-populismus-wie-deutschland-mit-der-afd-umgehen-sollte-ld.1870631) von Andreas Rödder.
Wie kann man irreguläre Migration nach Europa beenden, Gerald Knaus?
Thursday, August 27, 2026 • Duration 36:32
Migrationsforscher Gerald Knaus spricht über Wege, irreguläre Zuwanderung nach Europa einzudämmen oder gar zu beenden. Wie können die europäischen Staaten die Kontrolle darüber zurückgewinnen, wer zu ihnen kommt - und gleichzeitig die menschenrechtlichen Standards aufrechterhalten?
Im Gespräch stellt Knaus sein Konzept von Asylverfahren in sicheren Drittstaaten vor und erläutert, warum er der Ansicht ist, dass sich irreguläre Migration so zügig auf nahezu Null senken ließe. Außerdem erläutert er, warum die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen für ihn "Theaterpolitik" sind und dass eine Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl nur sehr wenig verändern würde.
Gast: Gerald Knaus, Vorsitzender der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI)
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner
Foto Gerald Knaus: Olesia Ponomarenko
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Mehr zum Thema:
Interview mit [Gerald Knaus](https://www.nzz.ch/international/europa-koennte-die-irregulaere-migration-drastisch-reduzieren-sagt-gerald-knaus-der-migrationsexperte-hat-einen-plan-der-offenbar-auch-in-europaeischen-regierungen-auf-offene-ohren-stoesst-ld.1909256) über sein "Projekt Zero"
Ein [Correctiv-Artikel](https://correctiv.org/aktuelles/flucht-und-migration/2026/08/19/die-eu-hat-derzeit-kein-konzept-migrationsforscher-knaus-ueber-ceuta/) über die Lage in der spanischen Exklave Ceuta und wie die EU darauf reagieren sollte
Ein Video-Portrait vom [ORF](https://on.orf.at/video/14329978/kreuz-quer-nah-dran-der-grenzgaenger-gerald-knaus) vom Juli 2026.
Ein Gastkommentar aus dem österreichischen Nachrichtenmagazin [Profil](https://www.profil.at/meinung/gerald-knaus-luegen-mythen-und-politik/403076363) führt aus, warum das Jahr 2015 für uns auch heute noch politisch bestimmend ist.
Was kann man vom Osten lernen, Holger Friedrich?
Thursday, August 20, 2026 • Duration 49:03
Verleger Holger Friedrich spricht über seinen Blick auf die deutsche Medienlandschaft: den Umgang mit ostdeutschen Wählern und seinen Anspruch, mit _Berliner Zeitung_ und _Ostdeutscher Allgemeiner_ ein Gegenangebot zu etablierten Medien zu schaffen.
Im Gespräch geht es um die Kritik des Verlegers am Medienestablishment, den Vorwurf des „Wahlbetrugs“, seine Reisen nach Russland und China sowie seinen Blick auf die Berliner Wahlen. Dabei stellt sich auch die Frage: Schaffen Friedrichs Medien eine neue Perspektive – oder am Ende nur ein neues Gegenmilieu?
Gast: Holger Friedrich, Verleger und Unternehmer
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion: Dominik Schotter, Hanna Ender
Foto Holger Friedrich: Thomas Meyer
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Mehr zum Thema:
Essay von [Holger Friedrich](https://ostdeutscheallgemeine.com/article/hueber-den-gebrauch-des-ostens-holger-friedrich-10228340) über sieben Jahre als Verleger im Mediengeschäft
"Der Systemsprenger" - ein [Spiegel-Portrait](https://www.spiegel.de/kultur/berliner-zeitung-verleger-holger-friedrich-und-seine-ddr-geschichte-a-00000000-0002-0001-0000-000173324622) über Holger Friedrich
Ein kritischer Blick auf den Verleger und die neue [Ostdeutsche Allgemeine Zeitung](https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/april/holger-friedrich-und-die-oaz-wie-ein-verleger-demokratiefeinde-hofiert) aus Blätter für deutsche und internationale Politik
Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/feuilleton/holger-friedrich-wie-putin-freundlich-ist-die-berliner-zeitung-ld.1738285): Holger Friedrich hat es aus einem Ostberliner Plattenbau zum Millionär gebracht. Heute gilt er als gefährlichster Verleger Deutschlands. Zu Recht?
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