Explore every episode of the podcast news:date Presseschau
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| 13. Januar 2025 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 13 Jan 2025 | 00:09:41 | |
Heute unter anderem mit Stimmen zu den Parteitagen von SPD, BSW und AfD. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk (Link zum Artikel) Sprecher: Joost Nellen | |||
| 08. Januar 2025 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 08 Jan 2025 | 00:09:29 | |
Die deutsche Klimabilanz ist ebenso Thema wie die Debatte über Karenztage im Krankheitsfall. Außerdem geht es um die Abschaffung des Faktenchecks bei den Angeboten des Internetkonzerns Meta. Redaktion: Helena Baers Deutschlandfunk (Link zum Artikel) Sprecher: Joost Nellen | |||
| 07. Januar 2025 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 07 Jan 2025 | 00:09:50 | |
Im Mittelpunkt der Kommentare stehen die schwierige Regierungsbildung in Österreich und der Wahlkampf in Deutschland. Redaktion: Ingrid Tramm, Deutschlandfunk (Link zum Artikel) Sprecher: Joost Nellen | |||
| 06. Januar 2025 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 06 Jan 2025 | 00:09:16 | |
Kommentiert wird der Plan von Bundesinnenministerin Faeser über den künftigen Umgang mit Geflüchteten aus Syrien. Zunächst geht es aber um die schwierige Regierungsbildung in Österreich. Redaktion: Cengiz Ünal, Deutschlandfunk (Link zum Artikel) Sprecher: Joost Nellen Korrekturen: Zum ersten Thema muss es im Auszug von ZEIT ONLINE folgendermaßen heißen: „Mit dem Rücktritt Nehammers ist auch die letzte Brandmauer gegen die Rechtspopulisten gefallen“. Zum selben Thema lautet der korrekte Auszug aus der Süddeutschen: „In Deutschland sollte man sich die politische Situation im Nachbarland, in dem man so gerne Urlaub macht, genau anschauen.“ Die letzte Korrektur zum Thema Österreich berichtigt die Aufzählung aus der NOZ, welche richtig heißt: „AfD, FPÖ, Trump und Co.“. | |||
| 02. Dezember 2024 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 02 Dec 2024 | 00:09:53 | |
Heute unter anderem mit Stimmen zum Wahlkampfauftakt von SPD-Kanzlerkandidat Scholz und zum neuen FDP-Generalsekretär Buschmann. Doch zunächst geht es um die Lage in dem Bürgerkriegsland Syrien, nachdem Dschihadisten die Großstadt Aleppo eingenommen haben. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 29. November 2024 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 30 Nov 2024 | 00:10:18 | |
Themen sind das Papier der FDP zur strategischen Planung des Bruchs der Ampelkoalition sowie eine umstrittene Risikobewertung von Bundesgesundheitsminister Lauterbach während der Corona-Pandemie. Zunächst geht es aber um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Strompreisbremse. Redaktion: Milena Reimann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 28. November 2024 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 28 Nov 2024 | 00:10:01 | |
Mit Stimmen zur Waffenruhe im Libanon, zum Koalitionsvertrag von SPD und BSW in Brandenburg und zum Verkauf eines umstrittenen VW-Werks in der chinesischen Uiguren-Provinz Xinjiang. Redaktion: Andreas Diel, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 27. November 2024 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 27 Nov 2024 | 00:09:54 | |
Einige Zeitungen kommentieren bereits die vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah, auch wenn diese erst nach Redaktionsschluss der Zeitungen verkündet wurde. Weitere Themen sind die Einstellung von Gerichtsverfahren gegen den künftigen US-Präsidenten Trump und die gestern erschienene Autobiografie von Alt-Bundeskanzlerin Merkel. Redaktion: Deutschlandfunk, Andreas Diel Sprecher: Joost Nellen | |||
| 26. November 2024 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 26 Nov 2024 | 00:10:08 | |
Themen sind der neue Bunker-Schutzplan, die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Rumänien und die Nominierung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten durch die SPD-Spitze. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 25. November 2024 - Die Presseschau aus deutschen Zeitungen | 25 Nov 2024 | 00:09:58 | |
Heute unter anderem mit Stimmen zum künftigen US-Präsidenten Trump, der weitere Kandidaten für sein Kabinett nominiert hat. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 22. November 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 22 Nov 2024 | 00:10:12 | |
Heute mit Stimmen zum Internationalen Strafgerichtshof, der Haftbefehl unter anderem gegen Israels Ministerpräsident Netanjahu erlassen hat. Zudem ist der Weltklimagipfel in Aserbaidschan Thema. Doch im Mittelpunkt steht die Ankündigung von Bundesverteidigungsminister Pistorius, auf die SPD-Kanzlerkandidatur zu verzichten. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 21. November 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 21 Nov 2024 | 00:10:12 | |
Unter anderem ist die Krise in der Autoindustrie Thema in den Kommentaren. Neben dem Vorschlag von IG Metall und dem Volkswagen-Betriebsrat für Kostensenkungen bei VW geht es auch um den angekündigten Stellenabbau bei Ford. Redaktion: Sonja Helmke, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 20. November 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 20 Nov 2024 | 00:10:24 | |
Heute mit Kommentaren zum G20-Gipfel in Brasilien und zum Lagebericht des Bundeskriminalamtes zu Straftaten gegen Frauen. Doch zunächst geht es um die Debatte in der SPD, wer als Kanzlerkandidat die Partei in den Bundestagswahlkampf führt. Redaktion: Dietmar Reiche, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 19. November 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 19 Nov 2024 | 00:09:29 | |
Kommentiert wird die Frage nach dem Kanzlerkandidaten bei der SPD sowie das Urteil des Bundesgerichtshofs zu einem Datenleck bei Facebook. Zunächst geht es aber um die Entscheidung der USA, der Ukraine den Einsatz weitreichender Raketen gegen militärische Ziele in Russland zu erlauben. Redaktion: Cengiz Ünal, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 18. November 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 18 Nov 2024 | 00:10:16 | |
Kommentiert werden die Kür von Robert Habeck zum Spitzenkandidaten der Grünen bei der kommenden Bundestagswahl sowie die zunehmenden Zweifel in der SPD, ob Olaf Scholz noch einmal als Kanzlerkandidat antreten soll. Weiteres Thema sind die Berichte über den angeblich kalkulierten Bruch der Ampel-Koalition durch die FDP. Redaktion: Thomas Grimmer, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 16. November 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 17 Nov 2024 | 00:10:25 | |
Kommentiert werden das Telefonat zwischen Bundeskanzler Scholz und Russlands Präsident Putin und die angekündigte Nominierung des Impfgegners Robert F. Kennedy zum künftigen US-Gesundheitsminister. Zunächst geht es um das Deutschlandticket, das für das kommende Jahr nun gesichert scheint. Redaktion: Florian Pustlauk, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 11. Oktober 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 11 Oct 2024 | 00:10:18 | |
Heute mit Stimmen zum Hurrikan „Milton“ in den USA und zur südkoreanischen Autorin Han Kang, die in diesem Jahr den Literaturnobelpreis erhält. Im Mittelpunkt steht jedoch der gemeinsame Vorschlag von Ampel-Fraktionen und Union zum besseren Schutz der Unabhängigkeit des Bundesverfassungsgerichts. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 10. Oktober 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 10 Oct 2024 | 00:09:57 | |
Kommentiert wird das diesjährige Schwarzbuch der Steuerzahler sowie die Verschiebung des Ukraine-Gipfels in Ramstein nach der Absage von US-Präsident Biden. Zunächst geht es aber um die Konjunkturprognose der Bundesregierung, die das zweite Jahr in Folge mit einer Rezession rechnet. Redaktion: Cengiz Ünal, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 09. Oktober 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 09 Oct 2024 | 00:10:22 | |
Themen sind die Vorstellung des neuen SPD-Generalsekretärs Miersch und das Gedenken an das Attentat von Halle heute vor fünf Jahren. Zunächst aber geht es um den Bericht über den Zustand der deutschen Wälder, den Landwirtschaftsminister Özdemir vorgelegt hat. Redaktion: Gesa Wicke, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 08. Oktober 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 09 Oct 2024 | 00:10:01 | |
Heute mit weiteren Stimmen zum Jahrestag des Angriffs der Terrororganisation Hamas auf Israel. Daneben ist die finanzielle Situation der Pflegeversicherung Thema. Im Mittelpunkt steht jedoch der Rücktritt von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. Redaktion: Jan Altmann, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| 07. Oktober 2024 - Der Pressespiegel aus deutschen Zeitungen | 07 Oct 2024 | 00:09:43 | |
Kommentiert wird die Kritik an der geplanten Prämie, die Bürgergeld-Bezieher nach einem Jahr im Job bekommen sollen. Zunächst geht es aber um den Terrorangriff der Hamas auf Israel, der sich heute zum ersten Mal jährt. Redaktion: Cengiz Ünal, Deutschlandfunk Sprecher: Joost Nellen | |||
| Blick in die Zeitungen am 05.10.2024 | 04 Oct 2024 | 00:04:08 | |
Lebhaft diskutiert in einigen Zeitungen von morgen wird ein Appell der Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer und Woidke, sowie von CDU-Chef Voigt aus Thüringen, für eine andere Ukraine-Politik. Die RHEINISCHE POSTaus Düsseldorf meint, in Wahrheit sei das Plädoyer ein „Liebesbrief“ an BSW-Chefin Wagenknecht:„Kein Wunder, dass die Angebetete entzückt reagiert. Da geht jetzt was. Denn die Botschaften sind die, die Wagenknecht gebetsmühlenartig immer wieder sendet. Mehr Diplomatie, mehr Entschlossenheit hinsichtlich von Verhandlungen, weniger US-Raketen in Deutschland – Moskau wird jubeln.“Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg erinnert:„Wie sehr Putin diplomatische Initiativen verhöhnt, hatte erst tags zuvor Kanzler Scholz erfahren müssen: Kein Anschluss unter dieser Nummer, als er mit Putin telefonieren wollte. So dürfte den drei Landes-Fürsten zwar klar sein, dass sie mit ihrer Aktion dem Frieden keinen Millimeter nähergekommen sind. Aber sie haben sich näher an das BSW herangerobbt.“Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG wundert sich, warum Kretschmer, Voigt und Woidke dem BSW nicht gleichzeitig Grenzen aufgezeigt haben. Denn:„Wagenknecht braucht die Koalitionen im Osten nicht weniger dringend als Union und SPD. Nur die Regierungsbeteiligung beschert ihrem raketenhaften Aufstieg die nächste Zündung – auf dem Weg in die Umlaufbahn Bundespolitik.“Themenwechsel: Die EU-Mitgliedsstaaten haben den Weg freigemacht für zusätzliche Zölle auf Elektroautos aus China. Deutschland allerdings votierte dagegen – nach einem Machtwort von Kanzler Scholz. Der SPIEGEL erkennt darin eher Machtlosigkeit:„Gegenüber Peking hat der Kanzler sich als erpressbarer Juniorpartner gezeigt, der im Zweifel lieber den Kotau wählt. Zudem hat er demonstriert, dass ihm die kurzfristigen Interessen heimischer Autohersteller wichtiger sind als die der EU, die nur geschlossen gegen China bestehen kann.“Dass die EU-Kommission gegen unfaire Wettbewerbspraktiken vorgeht, findet die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG richtig.„Doch selbst ohne Subventionen werden chinesische Hersteller wegen ihrer Größe sowie niedrigerer Produktions- und Rohstoffkosten einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil haben. Die Branche braucht ein Konzept, um die Folgen sinkender Umsätze in China abzufedern. Ein Kanzler, der das mit Nachdruck einfordert, würde Unternehmen und Beschäftigten mehr helfen als einer, der Pfründe verteidigt, die längst verloren sind.“Die RHEIN-ZEITUNG aus Koblenz dagegen findet Scholz´s Entscheidung wirtschaftspolitisch richtig:„Mit gegenseitigen Zöllen zu reagieren, hat dem internationalen Handel noch nie geholfen. Nun droht eine weitere Eskalation mit China, das seinerseits mit Zöllen auf europäische Produkte reagieren dürfte – wenn der EU-Kommission bis zum Ende des Monats nicht doch noch eine Verhandlungslösung gelingt.“ ©Deutschlandfunk, Die jeweiligen Zeitungen | |||
| Blick in die Zeitungen am 04.10.2024 | 03 Oct 2024 | 00:03:43 | |
Zum Jahrestag der Deutschen Einheit schreibt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: „Der 3. Oktober ist der Tag, an dem Dank über den Ostdeutschen ausgeschüttet wird. Da werden ‚Lebensleistungen‘ gewürdigt wie sonst nur auf Friedhöfen. Wohlige Routine, die angesichts der Wahlerfolge einer demokratiefeindlichen Partei nicht aufrechterhalten werden konnte. Der Kanzler hat versucht, den ‚Stimmungen und Verstimmungen‘ im Osten Rechnung zu tragen. Den richtigen Ton getroffen hat er nicht.“Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG hält es für fraglich, ob ökonomische Unterschiede und mangelnde Repräsentation als Gründe für Frust und Wut im Osten angeführt werden können:„Viele Städte in Ostdeutschland sind in einem so guten Zustand, dass man schlecht gelaunte Bewohner in einen Bus nach Gelsenkirchen oder Duisburg setzen möchte, damit sie den Unterschied sehen.“Die NÜRNBERGER ZEITUNG nennt es „... ein völlig falsches Verständnis von Einheit, politische, landsmannschaftliche, kulturelle Unterschiede einer vermeintlich perfekten Einheit zuliebe einebnen zu wollen. Auch wenn der Föderalismus, also die starke politische Stellung der Länder, anfällig ist für Umständlichkeiten bei der Entscheidungsfindung und Zuständigkeits-Wirrwarr, so ist er doch ein Wesenskern der deutschen staatlichen Verfasstheit.“Tausende Menschen haben in Berlin für Frieden in der Ukraine und im Nahen Osten demonstriert. Die Zeitung DIE WELT kritisiert:„Kein Wort darüber, wer der Aggressor ist (Putin), kein Wort darüber, wer sein Land auf Kriegswirtschaft ausgerichtet hat (Putin) und immer wieder mit dem Einsatz von Atomwaffen droht (Putin).“Die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG wirft ein:„Ein Pazifismus, der das Recht des Stärkeren hinnimmt, kann keinen stabilen Frieden hervorbringen, sondern ermutigt geradezu zu noch mehr Gewalt und Imperialismus.“Die RHEIN-ZEITUNG aus Koblenz meint:„Waffenlieferungen an die Ukraine und Israel sind richtig. Richtig ist aber auch, dass nichts unversucht bleiben darf, um den Krieg in der Ukraine und auch die Eskalationsspirale im Nahen Osten auf diplomatischem Weg zu beenden.“Der Kreml hat verhalten auf Spekulationen über ein bevorstehendes Telefonat zwischen Bundeskanzler Scholz und Russlands Staatschef Putin reagiert. Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg umschreibt es mit diesem Wort:„Abgeblitzt. So lässt sich die diplomatische Schmach für Olaf Scholz zusammenfassen. Es gebe ‚keine gemeinsamen Themen‘, ließ der Kreml-Herr postwendend ausrichten. Und machte damit klar: Scholz ist für ihn mindestens eine Nummer zu klein, um mit ihm über die Ukraine zu sprechen – da müsste schon US-Präsident Biden anrufen.“ ©Deutschlandfunk, Die jeweiligen Zeitungen | |||
| Blick in die Zeitungen am 03.10.2024 | 03 Oct 2024 | 00:04:02 | |
„Keine persönlichen Angriffe, keine wüsten Wortgefechte, wie es in der aufgeheizten Atmosphäre des Wahlkampfs zu erwarten gewesen wäre. Es geht doch!“, bilanziert DIE GLOCKE aus Oelde zum Auftritt des Republikaners J.D. Vance und des Demokraten Tim Walz, befürchtet jedoch eine Ausnahme: „Denn wes Geistes Kind Vance ist, zeigte er etwa, als er es vermied, sich von der gefährlichen Mär des gestohlenen Wahlsiegs von 2020 zu distanzieren, mit der sein Chef Donald Trump seine Anhängerschaft immer wieder aufstachelt. Und das frühere Staatsoberhaupt war es auch, das sich nicht scheute, die TV-Debatte live mit beleidigenden und unsachlichen Kommentaren auf seiner Online-Plattform zu begleiten.“Die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG schreibt: „Viel zu entscheiden hat der künftige Vize eh nicht. Wichtiger sind Sympathiewerte. Vance schadet Trump durch das Image, ein genauso schräger Charakter zu sein wie der Ex-Präsident selbst. Zu den beliebtesten Witzen über ihn gehört die Falschbehauptung, dass sein millionenfach verkaufter Roman eine erotische Vorliebe für Sofas erkennen lasse. Walz wiederum hilft Harris, weil man sich ihn als knuffigen Opa auch auf dem eigenen Sofa vorstellen könnte.“ DIE FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG meint in ihrer Online-Ausgabe zu Vance: „Er steht für eine Vielzahl machthungriger Politiker, die den Trumpismus durchschaut haben und für sich zu nutzen wissen. Zumindest im Fall eines abermaligen Sieges des heute 78 Jahre alten Republikaners stünde Vance in der besten Ausgangsposition, Trumps Erbe anzutreten. Der Beweis, dass die Leute einen Trumpismus ohne Trump wollen, steht allerdings noch aus.“ Der Nahost-Konflikt ist Thema im STRAUBINGER TAGBLATT: „Israel scheint fest entschlossen, die größten Bedrohungen auszuschalten. Das ist der Grund für das robuste Vorgehen im Gazastreifen und gegen die Hisbollah im Libanon. Die größte Gefahr sehen Premier Benjamin Netanjahu, seine Regierung und viele Israelis jedoch in einer iranischen Atombombe. Möglich, dass Israel nun, nachdem die Hisbollah als erste Verteidigungslinie des Mullah-Regimes enthauptet und geschwächt ist, auch das Atomprogramm ins Visier nimmt.“DER TAGESSPIEGEL aus Berlin fordert dagegen: „Es wird Zeit, Wege aus dem Konflikt zu beschreiten. Für alle Beteiligten. Auch für Israel. Die Wege gibt es, sie sind vorgezeichnet. Israel hat seine Ziele erreicht. Die Angreifer sind geschlagen. Sollten sie ihr Haupt doch noch einmal erheben, wird Israel sich wehren – wie, das weiß die Welt. Und Freunde in der Not sind da. Die Spannung ist gegenwärtig so hoch, zu hoch. Sie darf sich jetzt nicht in noch mehr Gewalt entladen.“ ©Deutschlandfunk, Die jeweiligen Zeitungen | |||