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Feiern wir und genießen wir den Sommer!19 Jul 202400:02:35
Es gibt so Tage, da braucht man nicht rausgehen am Abend und trotzdem bekommt man mit, dass irgendetwas anders ist als sonst. Gestern Abend spürte man so eine Aufregung in der Stadt und andere Stimmen, Klänge und Düfte. Der Donnerstag vor dem Schützenfest ist hier in Olpe FAHNE HISSEN. Jedes Grundstück hat einen Fahnenmast und da wird am Abend die grünweiße Schützenfahne gehisst. Das dauert ja nur eine Minute, aber gefeiert wird das den ganzen Abend mit Grillparty im Garten mit den Nachbarschaften, mit Musik und fröhlichem Geplauder. Die Stadt ist erfüllt davon und an jeder Ecke hört und sieht man vergnügte Leute, die sich vorfreuen auf das Fest und alle begrüßen, die aus nah und fern zu diesem Fest nach Hause kommen.Bei uns zu Hause in Thüringen gibt es die Kirmes, die eine ebensolche Bedeutung hat. Das Dorf wird auf Vordermann gebracht und geschmückt und der Prozessionsweg für den Sonntag besonders schön zurechtgemacht. Feste zu feiern sind die wunderbaren Gelegenheiten zusammen zu kommen, Gemeinschaft zu erleben, sich des Miteinanders zu versichern. Schon Demokrit, ein griechischer Philosoph aus dem dritten Jahrhundert vor Christus hat den sehr treffenden Satz geprägt:Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr!Ob nun also Schützenfest oder Kirchweih, ob die Großkonzerte von Taylor Swift oder kleine Geburtstagspartys, ob Sommerfest oder Kindergartenabschluss, ob Bundesligastart oder Strandparty, ob Sonntagsgottesdienst oder Tauffeier am Nachmittag, feiern Sie die Feste die vor Ihnen liegen und genießen Sie das Miteinander, den Austausch und die Unbeschwertheit."Unser Leben sei ein Fest" heißt nicht umsonst eins der Lieder im Gotteslob. Feiern wir den Geist Gottes in unsere Mitte, das Wort Jesu, dass uns beschwingt und befreit, die Worte der Wahrheit, die uns Jesus auf den Weg mitgibt. Feiern wir und genießen wir den Sommer!
Öffne meine Augen, Herr18 Jul 202400:02:45
Es gibt einen Hymnus für das Morgenlob, den ich sehr gern mag und ihn auch immer mal zwischendurch auswähle. Nicht nur, weil er auch eine schöne Melodie hat und wir ihn gern singen, sondern auch, weil er mir mal ganz klar und deutlich Handlungsanweisungen gibt, aber verbunden mit der Bitte an Gott, mir das möglich zu machen. Öffne meine Augen, Herr,für die Wunder deiner Liebe.  Mit dem Blinden rufe ich:Heiland, mache, dass ich sehe.Öffne, meine Ohren, Herr,für den Anruf meiner Brüder. Lass nicht zu, dass sich mein Herzihrer großen Not verschließe.Öffne meine Hände, Herr,Bettler stehn vor meiner Türe und erwarten ihren Teil.Christus, mache, dass ich teile.Aber wenn ich dann noch ein bisschen müde in der Kapelle sitze und mit dem Gebet anfangen will, beginnt das genauso, wie jetzt der Hymnus: Da muss ich auch erst bitten, dass mir Gott die Lippen öffnet, damit ich überhaupt in der Lage bin ihn zu loben.Im Hymnus bitte ich dann zunächst, dass er mir die Augen öffnet, damit ich überhaupt fähig werde, die Wunder der Herrlichkeit zu sehen, die immer da sind und für die ich oft keinen Blick habe vor lauter Alltagskram. In Städten ist manchmal aufs Straßenpflaster gemalt: Blick heben! Und dann tut man das automatisch. Dann bitte ich um offene Ohren, damit ich mitkriege, wenn jemand auch nur ganz leise flüsternd oder in verklausulierter Sprache um Hilfe bittet.Und dann kann ich um offene Hände bitten, damit ich großzügig geben kann, wenn andere Bittende vor unserer Tür stehen oder eine Mail schicken oder am Telefon ganz kompliziert einen einfachen Wunsch haben.Also bitten wir: Öffne meine Augen, öffne meine Ohren und öffne meine Hände.
Ein Fest für Herz, Leib und Seele05 Jul 202400:02:54
Am Mittwoch, dem Fest des heiligen Apostels Thomas, haben wir etwas Ungewöhnliches erlebt. Wir wussten, dass der Apostel Thomas der Begründer und Patron der indischen Christen ist. Aber seine Bedeutung ist uns an dem Tag erst aufgefallen. Ein Konvent von fünf Schwestern einer indischen Gemeinschaft konnte endlich ihr neues Domizil in einem renovierten Pfarrhaus im Nachbarstädtchen beziehen. Also haben sie mit vielen Gästen und vielen ihrer Schwestern aus ganz Deutschland einen wunderschönen Gottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert. Ein Weihbischof und deutsche und indische Priester haben ihn zelebriert und alle indischen Teilnehmer*innen haben mehrere Lieder in ihrer Sprache Malayalam gesungen. Schon das Liedblatt, dass die indischen Mitfeiernden hatten, sah aus wie ein Kunstwerk und die Melodien sind so wunderbar und herrlich anders, dass es mir immer eine Freude ist, mich in die Melodien einzuschwingen.Die Begrüßung durch eine indische Schwester in gutem Deutsch hatte feine deutsche Sprachbilder. Sie hat von Menschen gesprochen, die wie ein Fels in der Brandung für sie waren, von Helfern, die wie deutsche Eichen fest hinter ihnen stehen, von Menschen aus der Gemeinde, die wie fleißige Bienen unentwegt gearbeitet haben und von anderen, die als Engel zu ihnen geschickt worden sind. Es war eine Freude ihr zuzuhören und ich habe wieder gemerkt, dass wir nüchternen Deutschen es ein bisschen verlernt haben, in solch schönen Bildern zu reden. In einer kleinen Prozession ist dann das Allerheiligste in ihr Haus in die Kapelle geleitet worden und dann wurde alles mit Weihrauch und Weihwasser gesegnet. Und dann natürlich kein Fest ohne Festessen, das im Pfarrheim im Nachbardorf bereitet war und herzliche und fröhliche Atmosphäre mit viel Lachen und Plaudern und Loben und Danken.Für mich und meine Mitschwester, die wir in den letzten Jahren in unserer Gemeinschaft viel öfter die Schließung von Konventen erlebt haben, war es ein Fest für Herz, Leib und Seele und eine schöne Gewissheit, sie in unserer Nähe zu haben. Die nicht mehr so selbstverständlich geäußerte Fürbitte um Ordensberufungen in unsere Kirche konnte ich wieder aus ganzem Herzen mitbeten. 
Das Herz am rechten Fleck!01 Mar 202400:02:23
Vorige Woche hatte ich Besuch. Ronny war hier. Er ist ein Mann mittleren Alters, der in einer Stadt im Hessischen lebt, in einer betreuten Sozialwohnung wohnt, einen Behindertenausweis hat und damit, je nach Lust und Laune quer durchs Land fährt. Irgendwann hatte er etwas über Olpe gelesen und machte sich auf den Weg dieses Städtchen kennen zu lernen. Und so landet er auch irgendwann bei uns und fragt nach Kaffee und Brot, aber eigentlich nach einem gemütlichen halben Stündchen Plauderei. Es ist für mich manchmal eine Herausforderung im wahren Sinn des Wortes: herausgerufen werden, meine Arbeit liegen lassen, Kaffee kochen, Brote machen und plaudern mit jemandem, dessen geistiger Horizont sehr eingeschränkt ist, der aber etwas sehr Liebevolles und Freundliches ausstrahlt. Und dann legt er mir eine Tafel Schokolade hin und sagt: Ich habe Ihnen etwas mitgebracht. Sie ist zwar billig, aber sie ist von Herzen. Und ich sitze da mit offenem Mund und staune ihn an und freue mich von Herzen.Und dann hat er mir eine Geschichte erzählt, die mich beeindruckt hat: ein anderer Mann lebte in seiner Nähe auch in einer betreuten Sozialwohnung. Als er aber krank wird und das Alleinsein nicht mehr aushält, zieht er einfach zu Ronny. Als das Amt es gemerkt hat, so sagt Ronny, haben sie ihm kein Geld mehr gegeben und die Wohnung jemand anderem vermietet. Und bleibt bei ihm, bis er stirbt. "Wovon habt ihr gelebt?", habe ich ihn erstaunt gefragt. "Von meiner Rente, ich habe alles mit ihm geteilt", erzählt er lächelnd.Und ich habe ein bisschen Gänsehaut und bin sehr dankbar für Ronnies Lektion.  
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 16. Januar16 Jan 202000:03:32
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 15. Januar15 Jan 202000:02:58
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 14. Januar14 Jan 202000:02:52
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 10. Januar10 Jan 202000:02:35
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Der Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 9. Januar09 Jan 202000:02:14
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in OIpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 8. Januar08 Jan 202000:02:40
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in OIpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 7. Januar07 Jan 202000:03:23
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 6. Januar06 Jan 202000:02:34
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag eine aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 3. Januar03 Jan 202000:03:15
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in OIpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 2. Januar02 Jan 202000:02:44
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in OIpe.
Gönne dich dir selbst29 Feb 202400:03:15
Wir Menschen wünschen es exakt. Schon die alten Römer haben sich gemüht, den exakten Kalender zu erstellen. Irgendwann hat man gemerkt, dass es nicht ganz hinkommt mit dem Sonnenjahr. Da hätten wir jedes Jahr sechs Stunden Zeitabweichung und nach und nach würde sich alles verschieben. Die Jahreszeiten, die Monatsdaten, die Zählweise. Und so wurde, nach mehreren Kalenderreformen das Schaltjahr eingeführt. Alle vier Jahre hat der Februar einen Tag mehr.Heute ist dieser Tag. Und was machen Sie damit? Schade, nichts anderes als alle anderen Werktage. Ein Donnerstag wie jeder andere. Ein Schalttag ist also dafür da, dass der Kalender stimmt, dass die Abläufe und Jahreszeiten in ihren Bahnen laufen. Diesen Tag können wir doch tatsächlich einmal nutzen, wie es Bernhard von Clairvaux an seinen früheren Mönch Papst Eugen III. schreibt. In einem klugen Brief versucht er ihm darzulegen, dass alle diese unglaublich vielen Dinge, die er zu tun hat, nicht klug sind, wenn ihm nicht die Besinnung und das im Einklang leben mit sich selbst vorausgeht.Er schreibt dann: "Es ist viel klüger, du entziehst dich von Zeit zu Zeit deinen Beschäftigungen, als dass sie dich ziehen und dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem du nicht landen willst. Wenn du dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst und keinen Raum mehr für Besinnung vorsiehst, soll ich dich da loben? Damit deine Menschlichkeit allumfassend und vollkommen sein kann, musst du also nicht nur für alle anderen, sondern auch für dich selbst ein aufmerksames Herz haben. Denn was würde es dir nützen, wenn du – nach dem Wort des Herrn (Mt16,26) – alle gewinnen, aber als einzigen dich selbst verlieren würdest?" und dann noch ein sehr entscheidender Tipp von ihm: "Wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sag nicht: Tu das immer, ich sage nicht: Tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da."Und ich denke, da kann dieser 29. Februar, dieser Schalttag, ein Tag sein, den Schalter einmal zwischendurch umzulegen und Dich Dir selbst zu gönnen. Trauen Sie sich. 
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 1. Januar01 Jan 202000:03:22
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 31. Dezember31 Dec 201900:03:09
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 30. Dezember30 Dec 201900:02:30
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 27. Dezember27 Dec 201900:03:17
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 25. Dezember25 Dec 201900:03:29
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 24. Dezember24 Dec 201900:03:06
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina vom 23. Dezember23 Dec 201900:03:19
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina vom 20. Dezember20 Dec 201900:03:12
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 19. Dezember19 Dec 201900:02:44
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 18. Dezember18 Dec 201900:02:29
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Nehmen wir uns Zeit für Gottes Schöpfung!28 Feb 202400:02:50
Wir haben in unserem kleinen Garten auf der Stadtmauer ein paar uralte Birnbäume, die schief und schräg stehen. Und da ist es ganz einfach, verschiedene Vogelfutterstationen aufzuhängen und nachzufüllen. Wir machen das seit einigen Jahren, weil immer wieder dazu aufgerufen worden war, die Vögel, die in unseren Breiten immer mehr gefährdet sind, zu füttern und im Sommer auch Wasserschalen hin zu stellen. Und diese Futterstation ist echt ein Segen. Zum einen für die vielfältigen Vögel, die hier verlässlich Futter bekommen. Und für uns, die wir manchmal am Küchenfenster stehen bleiben und dem Treiben vergnügt zuschauen. Da kommen Meisen verschiedener Sorten, Kleiber und Rotkehlchen. Und dann haben wir in der Nachbarschaft eine Dohlenkolonie. Die haben leider wenig Vergnügen, weil die Landeplätze und Futterzugänge extra so sind, dass nur kleine Vögel drankommen, landen können und in Ruhe futtern. Aber, auch kleine Vögel sind wählerisch. Wenn zu viele Haferflocken im Futter sind, schmeißen sie die raus und suchen nach den kleinen Körnern und den Sonnenblumenkernen.Die Dohlen sitzen in der Nähe auf der Mauer, mustern das muntere Treiben von manchmal mehr als 10 Vögelchen gleichzeitig und haben Zeit. Wenn die Kleinen satt sind, dann kommen sie. Sie haben genau gesehen, dass die kleinen die Haferflocken rausgeworfen haben und brauchen jetzt also nur noch über den Rasen spazieren und unterhalb der Futterstation aufpicken, was sie sehr gründlich tun. Manchmal kommen auch die Tauben vom Kirchdach nebenan. Aber die haben keine Chance und werden laut krächzend vertrieben.Dieser Tage ist mir der Reis, fürs Mittagessen angebrannt, weil ich so gebannt den Vögelchen zugeschaut habe. Wenn Sie ein paar Minuten Entspannung heute brauchen, halten Sie Ausschau nach Vögeln und schauen und hören Sie ihnen zu. Es ist einfach wunderbar! 
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 17. Dezember17 Dec 201900:03:19
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 16. Dezember16 Dec 201900:03:01
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 13. Dezember13 Dec 201900:02:41
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 12. Dezember12 Dec 201900:02:30
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 11. Dezember11 Dec 201900:02:51
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 10. Dezember10 Dec 201900:02:38
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 09. Dezember09 Dec 201900:02:47
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 06. Dezember06 Dec 201900:02:33
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 5. Dezember05 Dec 201900:02:51
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 4. Dezember04 Dec 201900:02:38
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Gottes wunderbare Gegenwart in uns27 Feb 202400:03:08
Die Kirche sieht völlig anders aus. Sie ist in warmes Licht getaucht. Große orangene Stoffbahnen hängen aus der Decke herab und deuten die Altarinsel nochmal anders. Viele Lichterbecher sind dort auf Steinen verteilt und die Kirchenbeleuchtung ist auf ein Minimum reduziert. Beim Einzug tragen Jugendliche das typische Tafelkreuz von Taize nach vorn und stellen es markant auf. Es gibt eine kurze Begrüßung und dann viel Gesang. Minutenlang die gleiche Melodie mit einprägsamem Text, von einem Projektchor sehr gekonnt und einladend gesungen. Und immer mehr Menschen in der vollen Kirche singen mit. Nach und nach werden alle Lichter aller Mitfeiernden entzündet, weil Christus dein Licht unsere Schatten verklärt. Ein Evangelium in 6 Sprachen gelesen und Fürbitten für die unendlich scheinende Liste der Länder in denen kriegerische Auseinandersetzungen sind und für jedes wird ein Licht auf den Altar gestellt. Stille, Vaterunser, Segen und Ankündigung von Zeit. Und die Einladung, die je eigene Kerze nach vorn zu bringen, mit Anliegen und Sorgen vor Gott zu tragen und weiterhin die wunderschönen Gesänge, die gesammelte Atmosphäre und das Gespür für die Gegenwart des Göttlichen. Das ist es glaube ich, was die Menschen an dieser Form des Gottesdienstes so lieben: alle Sinne werden angesprochen, die ruhigen Gesänge, die jeder sehr schnell mitsingen oder summen kann, keine festgelegten Rituale und ein Gefühl des Geborgenseins in Licht, Raum und Klang. Leib und Seele, Herz und Verstand kommen zur Ruhe und können sich einschwingen, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dass tief in uns schlummert und so selten zutage kommen kann. Das Geheimnis der Gegenwart Gottes in jedem Menschen und im Sakrament des Altares, in Licht und Klang und im Kreuz, durch das uns Tod in Auferstehung errungen worden ist. Ich hätte noch stundenlang bleiben und lauschen und staunen und beten können. Vergewissern wir uns doch öfter dieser wunderbaren Gegenwart Gottes in uns.  
Morgenimpuls mit Schwester Katharina am 3. Dezember03 Dec 201900:02:17
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 02.Dezember02 Dec 201900:02:42
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 29. November29 Nov 201900:02:26
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 28. November28 Nov 201900:02:35
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 27. November27 Nov 201900:02:47
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 26. November26 Nov 201900:02:21
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 25. November25 Nov 201900:03:07
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 22. November22 Nov 201900:02:37
Die Kirche feiert den Tag "Unsere liebe Frau in Jerusalem". Die war eine "fromme Powerfrau", erklärt Schwester Katharina in ihrem Impuls.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 20. November20 Nov 201900:02:19
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 19. November19 Nov 201900:02:58
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Hören wir nicht auf füreinander zu beten26 Feb 202400:02:51
Am 16. Januar ist Heike gestorben. Mit nur 53 Jahren. Heike war keine ganz enge Freundin, aber wir kannten uns schon sehr lange, hatten Zeiten mit intensiverem Kontakt und seit dem Beginn ihrer Erkrankung – vor ungefähr fünf Jahren – haben wir uns auch nie ganz aus den Augen verloren: Hin und wieder mal eine WhatsApp, ab und zu ein Telefonat. Ich wollte ihr zeigen, dass ich sie bei ihrem Kampf gegen den Krebs – mit all den Höhen und Tiefen – nie ganz vergesse und sie so gut es ging auf die Distanz begleite.Am Ende von WhatsApp-Nachrichten oder Telefonaten habe ich fast immer gesagt: Ich bete für dich! Denn ich wusste, Heike ist eine gläubige Frau, die diesen langen Kampf gegen den Krebs ohnehin nur mit ihrem Gottvertrauen und ihrem Glauben schaffen konnte. Als sie kurz nach Weihnachten entschieden hatte in ein Hospiz zu gehen, weil sie wusste, dass die letzte Etappe zu gehen ist, hatte ich sie auch wieder gefragt: Was kann ich für dich tun? Wenn es irgendetwas gibt, was ich für dich tun kann, dann sag Bescheid. Und Heike antwortete diesmal: Bete weiter für mich! Ich kann es im Moment nicht!Mich hat diese Antwort sehr berührt und demütig gemacht, weil niemand von uns weiß, wie wir selber einmal in unseren letzten Lebensstunden mit dem liebevollen Angebot Gottes umgehen werden. Egal, wie wir in guten Lebzeiten zu ihm standen. Ob uns der Zweifel packt oder die Angst ins Nichts zu fallen. Und ob Gott uns dann so weit weg erscheint, dass wir nicht mehr mit ihm sprechen können.Aber Heike und auch ich glauben beide an die Kraft und auch die Wirkung des Gebets. Dass sie mich gebeten hat für sie zu beten – sozusagen stellvertretend – das war eine Bitte aus dem tiefen Glauben heraus, dass Gott uns letztlich hört und dass seine Liebe jedes Dunkel hell machen kann. Die Macht und Kraft des Gebetes zu Gott war auch in Heikes letzten Lebensstunden eine unumstößliche Wahrheit für sie. Hören wir nicht auf füreinander zu beten. Beten wir gerade für die, denen in den dunklen Stunden des Lebens die Stimme versagt.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 15. November15 Nov 201900:02:30
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
Morgenimpuls von Schwester Katharina am 13. November13 Nov 201900:02:10
Die Franziskanerin Schwester Katharina gibt im DOMRADIO jeden Tag einen aktuellen Impuls aus ihrem Leben als Ordensfrau in Olpe.
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