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Explore every episode of the podcast Millers Kryptowoche

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Europas Krypto-Börsenboom!22 Dec 202500:30:17

Krypto-Börsen erleben 2025 ein starkes Comeback. Klare regulatorische Rahmenbedingungen, wachsendes institutionelles Interesse und massive Zuflüsse von Risikokapital treiben den Markt. Seit Jahresbeginn haben Investoren über 42 Milliarden US-Dollar in Krypto-Unternehmen investiert – insbesondere in Börsen, Handelsinfrastruktur und digitale Finanzdienstleister. Parallel steigen die Handelsvolumina weltweit deutlich, und die prognostizierten Umsätze des Kryptomarktes erreichen mit mehr als 90 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand. Europa nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein und entwickelt sich zum dynamischsten Kryptomarkt weltweit.

Ein wesentlicher Treiber ist die Einführung des europäischen MiCA-Regelwerks, das für regulatorische Klarheit und Planungssicherheit sorgt. Gleichzeitig zeichnen sich mit Blick auf 2026 bereits weitere gravierende regulatorische Einschnitte ab: Mit CARF sowie der EU-Richtlinie DAC8 treten ab dem 1. Januar 2026 umfassende Melde- und Transparenzpflichten für Krypto-Börsen und -Dienstleister in Kraft. Für Privatanleger bedeutet dies vor allem eine deutlich höhere steuerliche Transparenz im Kryptohandel, da Transaktionen über zentralisierte Börsen künftig automatisiert an Steuerbehörden gemeldet werden.

Die Umsätze europäischer Krypto-Börsen haben sich seit 2020 mehr als versiebenfacht und sollen 2025 rund 26 Milliarden US-Dollar erreichen. Damit wächst Europa deutlich schneller als Nordamerika, Asien und auch der globale Durchschnitt. Inzwischen entfallen rund 30 Prozent der weltweiten Krypto-Börsenumsätze auf Europa. Parallel dazu steigt die Nutzerzahl stark an: In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als 250 Millionen Europäer Krypto-Börsen nutzen – nahezu zehnmal so viele wie noch 2020. Auch global setzt sich dieser Trend fort, der den Markt in Richtung einer Milliarde Nutzer treibt.

Mit dieser Thematik befasse ich mich vertiefend und einordnend in meinem aktuellen Podcast „Millers Kryptowoche“.

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Krypto-Steuern: Vorbild Österreich?15 Dec 202500:52:31

In Österreich wurde die einjährige Spekulationsfrist für Kryptowährungen im Rahmen der ökosozialen Steuerreform vor einiger Zeit abgeschafft. Die neuen Regelungen traten am 1. März 2022 in Kraft und gelten für alle Kryptowährungen, die ab dem 1. März 2021 angeschafft wurden. Diese gelten als „Neuvermögen“ und unterliegen nun unabhängig von der Haltedauer einem Sondersteuersatz von 27,5 %. Kryptowährungen, die bis zum 28. Februar 2021 erworben wurden, zählen als Altvermögen und können nach der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei verkauft werden.

In Deutschland kommt dagegen nach wie vor die Spekulationsfrist von 365 Tagen zur Anwendung. Gleichzeitig ist das sogenannte Tax-Loss-Harvesting für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum & Co. erlaubt. Der Handel mit Kryptowährungen fällt in Deutschland unter die Regelungen für private Veräußerungsgeschäfte gemäß § 23 EStG. Dadurch können Krypto-Verluste innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist steuerlich geltend gemacht werden, um Gewinne aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften auszugleichen und so die Steuerlast zu reduzieren.

Gerade zum Jahresende und nach den Marktabschwüngen der vergangenen Monate – aber auch vor möglichen steuerrechtlichen Veränderungen – ist Tax-Loss-Harvesting eine clevere Strategie zur Optimierung Ihrer Steuerlast als Krypto-Investor. Dabei werden gezielt Kryptowährungsverluste realisiert, um Gewinne steuerlich auszugleichen. Besonders im Hinblick auf mögliche Verschlechterungen im kommenden Jahr, etwa eine drohende Abschaffung der Steuerfreiheit nach einem Jahr analog zu Österreich, sollten Sie als Krypto-Anleger wachsam sein: Die Bundesregierung benötigt dringend Einnahmen und könnte Kapitalgewinnsteuern erhöhen oder strengere Regeln einführen, beispielsweise durch die Abschaffung der aktuell noch vorteilhaften Spekulationsfrist für Kryptowährungen. Mit dieser Thematik befasse ich mich in meinem heutigen Podcast Millers Kryptowoche.

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Krypto-Crash 202513 Oct 202500:45:34

Am vergangenen Freitag kam es zu einem beispiellosen Einbruch am Kryptomarkt: Innerhalb weniger Minuten verlor der Bitcoin rund 20.000 US-Dollar – ein Preissturz, der selbst erfahrene Marktbeobachter überraschte. Zahlreiche Altcoins stürzten in bodenlose Tiefen ab, teils mit Verlusten von –90% oder mehr. Besonders betroffen waren digitale Währungen, die stark mit Krediten oder riskanten Hebelprodukten gehandelt wurden. Die gesamte Marktkapitalisierung schrumpfte Schätzungen zufolge um Dutzende bis Hunderte Milliarden Dollar, als eine Welle automatischer Liquidierungen eine Kettenreaktion auslöste.

Als unmittelbarer Auslöser gilt die überraschende Ankündigung von Donald Trump, 100% Strafzölle auf chinesische Exporte in die USA zu erheben. Diese Eskalation im US-China-Handelskonflikt traf die globalen Finanzmärkte wie ein Schock. Doch nicht allein die politische Entscheidung sorgte für den dramatischen Absturz: Weitaus schwerer wogen die kaskadenartigen Liquidierungen hochriskanter Positionen und Derivate, bei denen Stop-Loss-Orders, Margin Calls und automatisierte Handelsalgorithmen eine unkontrollierte Abwärtsspirale in Gang setzten. Innerhalb weniger Stunden wurden laut Coinglass über 19 Milliarden US-Dollar an Positionen aufgelöst, betroffen waren bis zu 1,6 Millionen Trader, viele davon mit Totalverlust.

Die Folgen sind verheerend: Hunderttausende Anleger stecken tief in den roten Zahlen, und manche dürften ihre gesamten „Ersparnisse“ verloren haben. In den sozialen Medien kursieren erste Berichte über Verzweiflungstaten und Suizide – solche Meldungen sind mit Vorsicht und Mitgefühl zu betrachten, zeigen aber die Wucht der Ereignisse. Auch die klassischen Finanzmärkte gerieten unter Druck: Aktienindizes und Rohstoffpreise brachen ebenfalls ein – nur das Wochenende mit den geschlossenen Börsen verhinderte Schlimmeres. Der Crash verdeutlichte, wie eng Kryptomarkt und traditionelle Finanzsysteme inzwischen miteinander verflochten sind.

In meiner aktuellen Podcastfolge auf Millers Kryptowoche analysiere ich die Chronologie dieses historischen Ereignisses: vom ersten Aufleuchten warnender Signale über die Panikreaktion an den Märkten bis hin zum völligen Absturz. Ich erkläre, wie selbst erfahrene Händler von den Mechanismen der automatisierten Liquidierungen überrascht wurden und warum das Ausmaß des Crashs strukturelle Schwächen eines überhitzten Marktes offenlegt. Für Sie als langfristig orientierten Investor besteht dennoch kein Anlass zu Panik oder Aktionismus. Es war schlicht ein Krypto-Derivate Crash. 

Solche Marktbereinigungen gehören zu jeder Anlageklasse – sie sind schmerzhaft, aber sie schaffen Raum für Stabilität und neue Chancen. Nutzen Sie diese Episode, um zu verstehen, wie schnell Märkte kippen können – und warum Ruhe, Disziplin und Diversifikation jetzt wichtiger sind als je zuvor. Emotionen sind in solchen Phasen der größte Feind des Investors. Wer besonnen bleibt hat die besten Chancen, gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen.

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15 Krypto-Prognosen für 2024!11 Dec 202300:53:50

Im Jahr 1955 gründete John van Eck den Vermögensverwalter VanEck, der im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine innovativen börsengehandelten Indexfonds (ETFs) bekannt ist. Von ETFs auf Technologien wie der Artificial Intelligence bis hin zu Rohstoffen. VanEck ist nach wie vor ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in New York, das heute von Jan van Eck als CEO geleitet wird. Auch in der Welt der Kryptowährungen hat sich VanEck bereits einen Namen gemacht, durch die Auflage mehrerer ETFs bzw. ETNs. Ebenso wie der weit größere Vermögensverwalter BlackRock hat auch VanEck zwischenzeitlich Anträge auf Zulassung von Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingereicht.
 
Die Marktstudien, die seitens der Research-Abteilung von VanEck veröffentlicht werden, bewerte ich grundlegend als sehr hilfreich, für die fundierte Einordnung aktueller Entwicklungen am Markt für Kryptowährungen. Jetzt zum Jahresende veröffentlichen zahlreiche Banken, Vermögensverwalter und sonstige „Experten“ wie in jedem Jahr eine Vielzahl an Prognosen. Ich halte sehr wenig davon, zeitpunkbezogene Aussagen zu treffen, die Entwicklungen in langen Zeiträumen vorhersagen sollen. Das ist für mich ein Raten mit Zahlen, weil niemand eine Glaskugel hat. Das ist weit mehr Esoterik als Analytik.

Die letzten Jahre haben durch die Corona-Pandemie und den Ausbruch des Krieges in der Ukraine gezeigt, wie schnell Prognosen in Schall und Rauch aufgehen. Auch im kommenden Jahr muss wieder mit einer Vielzahl an heute noch unwahrscheinlichen oder unvorhergesehenen Ereignissen gerechnet werden. Dennoch möchte ich heute einen Blick auf die 15 Krypto-Prognosen werfen, die VanEck aktuell für das kommende Jahr veröffentlicht hat. Weil mir diese Aussagen teilweise sehr interessante Anregungen für tiefergehende Recherchen an die Hand geben. Mehr dazu in meinem heutigen Podcast von Millers Kryptowoche.

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Basiswissen Krypto-Exchange-Token!04 Dec 202300:43:00

Hinter sogenannten Krypto-Exchange-Token steht in der Regel der native Token einer Kryptobörse. Dieser wurde von dem jeweiligen Unternehmen erstellt, das die Kryptobörse betreibt. Hierzu erhalte ich häufig die Frage: Was sind eigentlich native Token? Native Token sind elementarer Bestandteil einer Blockchain. Ether (ETH) ist beispielsweise die Kryptowährung bzw. der native Token der Blockchain von Ethereum, weil dies ohne ETH als „Gas“ bzw. digitaler Treibstoff nicht betrieben werden kann. Die Vielzahl auf der Blockchain von Ethereum basierenden Token wie beispielsweise Chainlink (LINK), Shiba Inu (SHIB), Uniswap (UNI) oder Stablecoins wie der USD Coin (USDC) nutzen die Infrastruktur der Ethereum-Blockchain, werden aber nicht für den Betrieb des Ethereum-Netzwerkes benötigt. 

Nach klassischer Definition sind Krypto-Exchange-Token digitale Vermögenswerte in der rechtlichen Ausgestaltung von Utility-Token. Also Kryptowährungen, die mit bestimmten Anwendungen bzw. Funktionalitäten verknüpft sind. Der bekannteste und bedeutendste Krypto-Exchange-Token ist nach wie vor der Binance Coin BNB, mit einer Marktkapitalisierung von rund 35 Milliarden USD.

Da Krypto-Exchange-Token mit dem Erfolg und selbstverständlich auch mit dem Misserfolg einer Kryptobörse verbunden sind, bestehen ebenso große Chancen wie Risiken. Das hat der betrügerische Zusammenbruch der Kryptobörse FTX schmerzhaft gezeigt. Der Krypto-Exchange-Token von FTX ist der FTT. Dieser verzeichnete im Zuge des kometenhaften Aufstiegs von FTX einen ebenso starken Anstieg von rund einem USD auf annährend 70 USD, um im Zuge der FTX-Pleite auf rund 3 USD zu kollabieren. Ich werfe heute in meinem Podcast von „Millers Kryptowoche“ einen Blick auf die Welt der Krypto-Exchange-Token, die wichtigsten Grundlagen, Chancen und Risiken.

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Die 6 beliebtesten Bitcoin-Alternativen in Europa!27 Nov 202300:24:19

Eine Studie der Analysten von „Marketplace Fairness“ hat aktuell Daten von Google Trends ausgewertet um herauszufinden, welche Bitcoin-Alternativen (Altcoins) bzw. Ergänzungen zum Bitcoin (BTC) in jedem Land Europas am beliebtesten waren. Dabei wurde festgestellt, dass Ethereum (ETH) in ganz Europa eine überwältigende Mehrheit auf sich vereint und in 28 Ländern – darunter großen Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien – die beliebteste Bitcoin-Alternative bzw. Bitcoin-Ergänzung ist.
 
Für mich ist es keine Überraschung, dass Ethereum eine so hohe Marktdurchdringung hat. Vollkommen überrascht war ich allerdings von einer Kryptowährung, die in osteuropäischen Ländern offensichtlich sehr beliebt und verbreitet ist. Der Pi Coin (PI) ist die beliebteste Kryptowährung in acht europäischen Ländern, insbesondere Serbien, Rumänien und Kroatien. Der Pi Coin wurde 2019 zusammen mit dem Pi-Netzwerk ins Leben gerufen. Das Ziel des Pi Coins ist es, das Krypto-Mining alltäglichen Benutzern zugänglich zu machen, indem es die Möglichkeit bietet, die Coins über eine Smartphone-App zu schürfen.

XRP (Ripple) war die beliebteste Währung in drei Ländern: den Niederlanden, Luxemburg und dem Vereinigten Königreich. Dash (DASH), Cardano (ADA) und Tether (USDT) erwiesen sich als die beliebtesten Kryptowährungen in jeweils einem Land. Dash als die beliebteste Währung in Armenien, Cardano war die beliebteste in Finnland und Tether in Montenegro. Meine analytische Einschätzungen zu diesen Zahlen gebe ich Ihnen in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.

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Die deutschen Krypto-Banken kommen!20 Nov 202300:28:38

Als erste deutsche Universalbank hat die Commerzbank jetzt die sogenannte Kryptoverwahrlizenz seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erhalten. Diese Lizenz nach § 1 Abs. 1 a Satz 1 Nr. 6 Kreditwesengesetz (KWG) ermöglicht die Verwahrung von Kryptowerten wie Bitcoin oder Ethereum, als Voraussetzung für weitere Dienstleistungen im Bereich der digitalen Vermögenswerte. In einem ersten Schritt strebt die Commerzbank an, ihren institutionellen Kunden eine sichere, regulatorisch konforme und zuverlässige Plattform für die Verwahrung von Kryptowerten auf Basis der Blockchain-Technologie zur Verfügung zu stellen. 

Mir der Deutschen Bank hat auch das größte Geld- bzw. Kreditinstitut Deutschlands bereits eine Kryptoverwahrlizenz beantragt. Auch hier dürfte die Erteilung durch die BaFin nur noch eine Frage der Zeit sein. Mit Bezug auf die Bilanzsumme ist die DZ Bank die zweitgrößte Bank in Deutschland. Dahinter steht die Dachorganisation der Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbanken) in Deutschland. Mit der DekaBank hat auch das Spitzen-Institut der Sparkassengruppe bereits eine Krypto-Verwahrlizenz beantragt. Darüber hinaus forciert die Deutsche Börse ihre Strategie im Bereich der Blockchain-Technologie. Die Börse Stuttgart ist hier bereits bestens positioniert mit ihren Krypto-Handelsplattformen BISON und BSDEX sowie einer Kryptoverwahrlizenz für ihre Tochtergesellschaft blocknox. Mehr zu diesen Entwicklungen in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.

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BlackRock rockt die Blockchain!13 Nov 202300:32:36

BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Der US-Konzern hat durch seine globalen Beteiligungen nicht nur einen große ökonomischen, sondern auch politischen Einfluss. Die Dimensionen der Macht des 1988 in New York City gegründeten Unternehmens sind dabei gigantisch. BlackRock verwaltet über 9 Billionen US-Dollar und übt als Aktionär direkt oder treuhänderisch für seine Kunden einen wesentlichen Einfluss auf tausende von Banken und Unternehmen weltweit aus. BlackRock ist beispielsweise der größte Investor im Deutschen Aktienindex DAX. Neben dem Geld von Privat-Anlegern verwaltet BlackRock das Vermögen von Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und Unternehmen.  

Auch politisch ist Black Rock bestens vernetzt. Die EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen lässt sich beispielsweise von Black Rock beraten. Der CDU-Politiker Friedrich Merz saß bis Jahresbeginn 2020 im Aufsichtsrat von BlackRock Deutschland. Darüber hinaus spielt BlackRock auch bei den Entscheidungsprozessen der Notenbanken eine bedeutende Rolle. Für die Europäische Zentralbank EZB fungiert der US-Konzern als Berater für das billionenschwere Anleiheaufkaufprogramm, zur Stützung des Euro-Systems. Für die US-Notenbank Federal Reserve (FED) fungiert BlackRock ebenso als wichtiger Berater. Als bedeutendste „Weltmacht der Finanzen“ betreibt BlackRock ein Risiko-Analyse-System, oder besser gesagt einen Supercomputer, namens Aladdin (Asset Liability Debt Derivative Investment Network), das rund 200 Millionen Kalkulationen pro Woche durchführt und die Finanzmärkte weltweit signifikant beeinflusst.

Der Chef von BlackRock galt in der Vergangenheit als Bitcoin-Kritiker, der noch vor wenigen Jahren die führende Kryptowährung überwiegend mit illegalen Geschäften wie Drogenhandel oder Geldwäsche in Verbindung gebracht hat. Diese Sichtweise hat sich geradezu diametral gewandelt. Zuletzt sprach er im Zusammenhang mit Bitcoin von einer "Flucht in Qualität". Über seine Tochtergesellschaft iShares, dem global führenden Anbieter für börsengehandelte Indexfonds (ETFs), wird BlackRock in Zukunft auch Kryptowährungen für diese Kundengruppen zugänglich machen. Nach dem Antrag auf einen iShares Bitcoin-Spot-ETF wurde jetzt auch ein Antrag auf einen iShares Ethereum-Spot-ETF bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingereicht. Mehr zu dieser Thematik in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.

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Das Krypto-Business der Telekom!06 Nov 202300:37:28

Die Deutsche Telekom MMS GmbH ist ein Digital-Dienstleister mit Sitz in Dresden, der sich auf die Beratung von Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen bei der digitalen Transformation spezialisiert hat. Die Telekom MMS ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, einem der bedeutendsten DAX-Konzerne und neben SAP einem der wenigen, auf digitale Geschäftsmodelle spezialisierten DAX-Unternehmen in Deutschland. Telekom MMS beschäftigt mittlerweile rund 2.200 Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland.  

Dabei liegen die Schwerpunkte auf Bereichen wie Digital Commerce, Websites, Intranet, Marketing, Big Data, Künstliche Intelligenz, Mobile Solutions, Retail, Security und Industrie 4.0. Nach wie vor relativ unbemerkt ist Telekom MMS mittlerweile auch eines der bemerkenswertesten Unternehmen in Deutschland, dass sich der Blockchain-Technologie und den damit verbundenen Kryptowährungen geöffnet hat und sein Krypto-Business mit hoher Dynamik vorantreibt.  

Blockchains enthalten wertvolle Daten für Applikationen, Anwender und Entwickler. Dabei nehmen notwendige Datenanalysen stets einen großen Arbeitsaufwand in Anspruch, in Kombination mit einem hohen technischen Verständnis, da jeder Block einzeln untersucht werden muss. In diesem Bereich ist Telekom MMS tätig, indem die Datenverarbeitung vereinfacht wird. Dazu betreibt Telekom MMS ihre eigenen Nodes (Knotenpunkte) als sogenannter Indexer und verarbeitet Datenabfragen, beispielsweise für Ethereum, dem nach dem Bitcoin zweitgrößten Blockchain-Netzwerk. Ich werfe heute in meinem Podcast von „Millers-Kryptowoche“ einen Blick auf die wichtigsten Krypto-Meilensteine von Telekom MMS, auch in Bezug auf die bereits integrierten Blockchains und Kryptowährungen zu denen neben Ethereum u.a. auch Polygon, Polkadot, The Graph, Chainlink, Celo oder MultiversX zählen.

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Der globale Krypto-Adoptionsindex 2023!30 Oct 202300:46:48
Die letzten Monate und Jahre waren für die Kryptomärkte verbunden mit extremen Höhen und Tiefen. Aktuelle Daten des Blockchain-Analysehauses Chainalysis verdeutlichen jedoch, dass digitale Vermögenswerte rund um Bitcoin, Ethereum & Co. immer mehr Anwendungen finden. Dabei unterscheidet sich die Einführung und Marktdurchdringung von Kryptowährungen von Region zu Region. Der aktuelle Chainalysis-Bericht „The 2023 Geography of Cryptocurrency Report“ liefert eine Vielzahl hochinteressanter Daten. Beispielsweise warum Zentral- und Südasien die Zukunft der Kryptowährungen sein könnten. Ebenso Analysen zur Auswirkung von Richtlinien und Vorschriften auf die Nutzung von Kryptowährungen und die Reaktion von Privatanlegern und institutionellen Investoren auf den Krypto-Winter. Der Global Crypto Adoption Index 2023 von Chainalysis bewertet darüber hinaus alle Länder nach der Einführung von Kryptowährungen an der Basis. Bei der Auswertung der Einführung von Kryptowährungen an der Basis geht es um die Ermittlung des höchsten Rohwerts der Investments und der Transaktionsvolumen in Kryptowährungen. Oder kurz im Klartext: In welchen Ländern werden Kryptowährungen durch „Durchschnittsbürger“ am stärksten genutzt. Auf diese Auswertung der Regionen und das damit verbundene Länder-Ranking lege ich in meinem heutigen Podcast von „Millers-Kryptowoche“ meinen Fokus und nehme Bezug auf die Top-20-Länder in der Kryptowelt.


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Blockchain und Digitaler Euro!23 Oct 202300:52:12

 Heute lege ich in meinem Podcast von „Millers Kryptowoche“ den Fokus auf die Sicht der Unternehmen in Deutschland, im Hinblick auf die Blockchain-Technologie und die durch die EZB geplante Einführung des digitalen Euro. Eine knappe Mehrheit (54 %) der Unternehmen in Deutschland hält die Blockchain für eine wichtige Zukunftstechnologie, rund ein Drittel (37 %) zeigt sich dem Thema Blockchain gegenüber interessiert und aufgeschlossen – aber nur 5 % haben Blockchain-Technologien im Einsatz. Weitere 7 % sind in einer Implementierungs- oder Test-Phase, 9 % sind in der Analyse- und Informationsphase und 10 % diskutieren den Einsatz. 

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 653 Unternehmen ab 50 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor zwei Jahren lag der Anteil der Unternehmen, die die Blockchain eingesetzt haben, erst bei 1 %. Damals gaben zudem 87 % an, sich mit dem Thema noch überhaupt nicht beschäftigt zu haben, aktuell sind es mit 54 % deutlich weniger. 

82 % der Unternehmen befürworten die Einführung des Digitalen Euro! 

In der deutschen Wirtschaft gibt es einen breiten Wunsch nach der Einführung eines digitalen Euro. 82 % sind der Meinung, die EZB sollte eine solche Währung emittieren, nur 15 % sprechen sich dagegen aus. Das ist das Ergebnis einer weiteren Befragung von 653 Unternehmen ab 50 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Viele Unternehmen befürchten, dass ohne einen digitalen Euro die Digitalwährungen anderer Staaten in der EU zum Einsatz kommen und so unsere ethischen Werte untergraben könnten (84 %). Zwei Drittel (65 %) gehen davon aus, dass ohne einen digitalen Euro in der EU private Digitalwährungen zum Einsatz kommen werden, die geldpolitische Maßnahmen erschweren. 

Drei Viertel (74 %) glauben, dass es auf einem künftigen Kapitalmarkt etwa mit tokenbasierten Wertpapieren einen digitalen Euro auf Grundlage der Blockchain braucht, um nahtlose Zahlungs- und Abwicklungsprozesse zu ermöglichen. Rund die Hälfte (48 %) sieht in der Industrie den Bedarf an einem digitalen und programmierbaren Euro, um Zahlungsprozesse zu automatisieren, etwa bei Machine-to-Machine-Zahlungen im Internet of Things. 56 % sehen Vorteile eines digitalen Euros für Bürgerinnen und Bürger, da diese so auch bei abnehmender Bedeutung von Bargeld direkten Zugang zur Zentralbankwährung hätten. Nur 6 % meinen, es gebe keine Gründe für einen digitalen Euro. Meine Einschätzungen zu diesen Zahlen hören Sie in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“ 

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Ethereum 8.000 US-Dollar bis 2026?16 Oct 202300:36:30

Heute widme ich mich in meinem Podcast Ethereum und einer bemerkenswerten Studie der Standard Chartered Bank (SCB) zu der Blockchain von Ethereum. Ethereum bzw. Ether (ETH) ist die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung nach dem Bitcoin. Am 27. November 2013 wurde das White Paper von Vitalik Buterin, einem der Gründer von Ethereum, veröffentlicht. Die Finanzierung erfolgte durch ein sogenanntes Initial Coin Offering (ICO). Dabei erhalten Investoren als Gegenleistung für die Finanzierung eines Projekts Token, durch die sie von Beginn an einem Projekt beteiligt sind. Vom 22. Juni bis 2. September 2014 konnte man Ethereum gegen Bitcoin erwerben.

 

Einer der wichtigsten Meilensteine in der Historie von Ethereum war der sogenannte „The Merge“. Der am 15. September 2022 durchgeführt wurden. Ab dem Block 15537383 wurde der Konsens-Algorithmus Proof of Work (PoW) deaktiviert und durch Proof of Stake (PoS) ersetzt. Der Großteil aller Kryptowährungsprojekte wird heute im Ethereum-Netzwerk durchgeführt. Einer der ältesten Token-Standards auf Basis der Ethereum-Blockchain ist der ERC-20 Token.

 

Ethereum ist als Open-Source-Blockchain-Plattform programmierbar. Das heißt, auch Sie können damit dezentralisierte Anwendungen in ihrem Netzwerk erstellen. Die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind enorm. Aus diesem Grunde werden zahlreiche innovative Entwicklungen, auf Basis des Ethereum-Netzwerks entwickelt. Die erfolgreiche Migration der Ethereum-Blockchain hin zum energieeffizienten Konsensus-Algorithmus Proof-of-Stake hat den Grundstein dafür gelegt, dass Ethereum in Zukunft weiter wachsen und seine Funktionalitäten und dezentralen Applikationen (dApps) weltweit ausbreiten kann. Der Bitcoin ist für mich das absolute Krypto-Basis-Investment als „Digitales Gold“. Ethereum hat hingegen das realistische Mega-Potenzial, sich zu einer „Krypto-Apple“ bzw. einer Art „Weltcomputer“ zu entwickeln!

Die im Jahr 1969 in London gegründete Standard Chartered Bank ist als börsennotiertes und systemrelevantes Kreditinstitut weltweit aktiv. Dabei liegt auch ein großer Fokus auf Ländern in Afrika und Asien. Die Hauptumsätze werden heute schon in Hongkong, Südkorea und Indien sowie weiteren Teilen Asiens erwirtschaftet. Brandaktuell haben Analysten der Standard Chartered Bank eine hochinteressante Studie zu Ethereum veröffentlicht, mit bemerkenswerten Kursprognosen: Etherum hat das Potenzial, bis Ende des Jahres 2026 einen Kurs von 8.000 US-Dollar zu erreichen. Dieses Niveau gilt dabei als erst der Anfang der Reise von Ether in Richtung der bereits zuvor von der Bank geschätzten langfristigen Spanne von 26.000 bis 35.000 US-Dollar. Begründung: Ethereum wird immer häufiger in Blockchain-basierten intelligenten Verträgen, den sogenannten „Smart Contracts“, sowie im Gaming und der „Tokenisierung“ traditioneller Vermögenswerte sowie der Finanzwirtschaft eingesetzt.

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Die 3 Bitcoin-Arten der Zukunft! 09 Oct 202300:39:13

Aktuell sorgt eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters für einen relativ starken „Aufruhr“ in der Bitcoin-Community. Reuters bezieht sich dabei auf die mächtige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel. Die im englischen unter Bank for International Settlements (BIS) bekannte Institution ist eine internationale Organisation der Bankwirtschaft, die bereits im Jahr 1930 gegründet wurde. 60 Zentralbanken und vergleichbare Finanzorganisationen sind Mitglieder, sodass die BIZ häufig auch als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet wird.
Die Meldung von Reuters besagt nun, dass ein globales Testlabor einer Zentralbank den Prototyp eines Bitcoin-Überwachungssystems entwickelt hat, das den Behörden ein klareres Bild darüber vermitteln soll, wie, wann und wo die Kryptowährung verwendet wird. Das Projekt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit dem Codenamen Atlas wurde vor mehr als fünf Jahren bei der niederländischen Zentralbank ins Leben gerufen, doch sein potenzieller Wert wurde in den letzten 18 Monaten durch eine Reihe gravierender Betrugsfälle und Zusammenbrüche in der Krypto-Industrie unterstrichen. Die Aufsichtsbehörden sind zunehmend besorgt darüber, dass Kryptowährungen aufgrund ihrer dezentralen Natur ein Risiko darstellen, insbesondere nach dem Zusammenbruch der Blockchain Luna und des Stablecoins TerraUSD sowie der FTX-Plattform im letzten Jahr.

Anerkennung und Bedeutung von Bitcoin und Kryptowährungen steigen auch bei den Zentralbanken
Atlas hat eine „Proof of Concept“-Plattform geschaffen, die Daten sowohl aus öffentlich zugänglichen „On-Chain“-Krypto-Ledgern als auch aus schwieriger zu beschaffenden „Off-Chain“-Daten sammelt, die nur von einigen Börsen und Benutzern gemeldet werden. Diese Informationen liefern dann ein grobes Bild der Kryptowährungsaktivitäten. Da Krypto-Wallets jedoch anonym und ohne Angabe des Standorts des Eigentümers eingerichtet werden können, sind sie nicht unbedingt präzise. Der „Innovation Hub“-Prototyp der BIZ erstellt „Dashboards“, die Informationen anzeigen, z. B. wie viele Bitcoin zu bestimmten Zeiten in bestimmten Teilen der Welt in US-Dollar umgewandelt werden.
Die Daten können auch einen Einblick in die Akzeptanz und relative Bedeutung von Kryptomärkten geben, wenn diese an Popularität gewinnen oder sinken. Grenzüberschreitende Kryptoflüsse seien für Zentralbanken im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Zahlungen, Wirtschaftsanalysen und Zahlungsbilanzstatistiken besonders relevant, so die BIZ. In einigen Ländern können sie einen erheblichen Teil der grenzüberschreitenden Überweisungen ausmachen, der aufgrund der aktuellen Datenlücken schwer zu quantifizieren ist.

Mein Fazit: Sturm im Wasserglas – Drei Arten von Bitcoin in der Zukunft
Diese angebliche „Horror-Meldung der globalen Überwachung“ ist wieder einmal nichts weiter als ein Sturm im Wasserglas und überhaupt nichts Neues. Es ist sogar positiv zu werten, dass der Bitcoin mittlerweile so eine bedeutende Rolle spielt, dass sich die BIZ mit derart intensiven Datenerhebungen befasst und Kontrollsysteme entwickelt. Zentralbanken müssen sich aus erster Hand Wissen über Krypto und DeFi sowie die Risiken und Chancen aneignen, die sie für das Finanzsystem darstellen. Die Dashboards werden nun einer Gruppe von Zentralbanken zur Verfügung gestellt, um Erfahrungen zu sammeln und Weiterentwicklungen zu tätigen. 
Ich prognostiziere heute schon, da

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Krypto-Vermögen explodiert!06 Oct 202500:48:27

Die Zahl der Krypto-Millionäre ist weltweit auf ein nie dagewesenes Niveau gestiegen. Laut dem neuen Crypto Wealth Report 2025 von Henley & Partners zählt die Welt inzwischen 241.700 Krypto-Millionäre – ein Anstieg um 40 % innerhalb nur eines Jahres. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei Bitcoin: Die Zahl der Bitcoin-Millionäre kletterte um 70 % auf 145.100, während die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen im Juni 2025 rund 3,3 Billionen US-Dollar erreichte – ein Plus von 45 % im Jahresvergleich. Dieses Wachstum verändert die Struktur des globalen Wohlstands grundlegend.

Heute verfügen 450 sogenannte Centi-Millionäre über Krypto-Portfolios im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar, und weltweit werden bereits 36 Krypto-Milliardäre gezählt. Diese Dynamik geht mit einer historischen Welle institutioneller Akzeptanz einher und zeigt deutlich, dass Kryptowährungen längst kein Nischenthema mehr für Technikbegeisterte sind.

Das Besondere an diesem Boom liegt in seiner ortsunabhängigen Natur. Mit nichts weiter als einer Seed-Phrase lässt sich Milliardenvermögen weltweit bewegen – unabhängig von Wohnsitz oder Bankkonto. Für Staaten, Steuerbehörden und Banken bedeutet das eine tiefgreifende Herausforderung, während Investoren neue Dimensionen globaler Flexibilität gewinnen.

Die Verbindung von digitalem Vermögen und internationaler Bewegungsfreiheit wird dabei immer enger. Wohlhabende Investoren suchen gezielt nach krypto-freundlichen Staaten, die rechtliche Sicherheit und Programme für Aufenthalt oder Staatsbürgerschaft bieten. Besonders hoch bewertet im aktuellen Index sind Singapur, Hongkong, die USA, die Schweiz und die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai).

In meinem aktuellen Podcast Millers Kryptowoche befasse ich mich mit den interessantesten Zahlen und Erkenntnissen aus dem brandaktuellen Crypto Wealth Report 2025 von Henley & Partners.

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Krypto-Staking gewinnt an Bedeutung!02 Oct 202300:47:15
Aktuelle Studien zeigen, dass bereits 10% der Deutschen Kryptowährungen besitzen und weitere 30 bis 40% sind am Kauf von Kryptowährungen interessiert sind. Daneben bieten immer mehr Broker und Banken Kryptowährungen an. Weltweit planen sieben von zehn Unternehmen, Kryptowährungen in den nächsten zwei Jahren in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Über 70% der professionellen Anleger glauben, dass Institutionen innerhalb von sieben Jahren etwa 60% der digitalen Vermögenswerte in ihrem Besitz haben werden, im Gegensatz zu der aktuellen Situation, in der Institutionen nur etwa 3% besitzen, während Privatanleger 97% halten.
Besonders die Tokenisierung hat das Potenzial, mittelfristig die gesamte Wertschöpfungskette im Wertpapierbereich zu revolutionieren. Vor diesem Hintergrund eröffnen sich für Banken und traditionelle Finanzinstitute zahlreiche Chancen im Bereich von Kryptowährungen und digitalen Assets.In der traditionellen Banken- und Finanzwelt erhalten Anleger Zinsen auf Einlagen. Von Sparbüchern und Sparbriefen über Tagesgelder und Festgelder bis hin zu fest- oder variabel verzinsten Wertpapieren in Form von Anleihen. Durch die Blockchain-Technologie und die damit verbundenen Kryptowährungen gewinnen digitale Vermögenswerte mittlerweile an Bedeutung und dringen auch immer stärker in die klassische Finanzbranche vor. Dabei stehen Investoren in Kryptowährungen nicht nur langfristige Anlagestrategien (Hodling), aktive Handelsstrategien (Trading), das Verleihen von Kryptowährungen (Lending) zur Verfügung, sondern sie haben zwischenzeitlich auch die Möglichkeit zusätzliche Einnahmen durch das sogenannte Staking zu generieren.

Das institutionelle Interesse an Staking wird massiv steigen 

Auch auf der Seite der institutionellen Investoren wie Banken, Vermögensverwalter, Family Offices, Fondsgesellschaften oder Pensionskassen ist zu beobachten, dass die Nachfrage nach Staking-Services zunimmt. Die Bank Frick aus Liechtenstein hat bereits im Februar 2023 Staking-Services eingeführt. Aktuell hat die Börse Stuttgart Digital bekannt gegeben, dass sie im kommenden Jahr gemeinsam mit der Versicherungsgesellschaft Munich Re Full-Service-Staking-Lösungen für den institutionellen Markt einführt und der Vermögensverwalter Wisdom Tree hat jetzt ein Ethereum-Staking-Wertpapier aufgelegt. Das Staking von Kryptowährungen gewinnt sowohl für Privatanleger als auch im Bereich der so wichtigen institutionellen Investoren weiter an Bedeutung. Das Wort Stake bedeutet Anteil. Beim Staking setzen Sie Ihre Kryptowährungen - die auf dem Konsens-Algorithmus „Proof of Stake“ (PoS) basieren - als Anteil dafür ein, die Funktionalität der jeweiligen Blockchain als sogenannter Validator zu unterstützen, indem neue Blöcke hinzugefügt werden. Im Gegenzug erhalten sie dafür eine Belohnung in Form lukrativer Staking-Erträge (Rewards). Staking ist allerdings auch mit Risiken verbunden. Neben dem reinen Kursrisiko Ihrer ins Staking gegebenen Kryptowährungen lassen sich diese in drei wesentliche Risikofaktoren einstufen: Betriebs-, Währungs- und Kontrahentenrisiko. Auch hierfür gibt es mittlerweile Lösungen im Anlage- und Risikomanagement.


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Die Blockchain als Tresor für mobile Werte!25 Sep 202300:35:46

 Grundbücher, Bilanzen, Patente, Urkunden, Echtheitszertifikate, Gesundheitsakten, Zeugnisse oder auch reale Werte wie Immobilien, Goldbarren oder Unternehmensanteile lassen sich fälschungssicher über eine Blockchain erfassen und verwalten. Aus dieser digitalen Verkettung entsteht eine Liste, die die Werte ihrer Benutzer und alle anderen abgespeicherten Datensätze zu jedem Zeitpunkt rechtssicher und kryptografisch versiegelt und dokumentiert. Zugleich bildet solch eine Blockchain ein globales Transaktionsregister, das Werte handelbar macht, und zwar in Form von Token. 

Ein Token ist, vereinfacht gesprochen, eine Art virtueller Wertgutschein oder aus juristischer Perspektive eine digitale Besitzurkunde. Der Clou: Die Blockchain ist fälschungssicher. Rückwirkend kann dort nichts verändert oder entfernt werden. Die einzelnen Glieder einer Blockchain, ihre Verbindungen und damit die gesamte Kette (Chain) sind unzerstörbar. Transaktionen finden zu minimalen Kosten nahezu in Echtzeit statt. Es gibt keine Möglichkeiten, den einmal transferierten digitalen Besitz (ohne Mitwirken des Empfängers) wieder zurückzuholen oder gar ein zweites Mal zu verkaufen. 

In der Finanzwirtschaft werden nach meiner Erwartung klassische Wertpapiere in Zukunft durch Token ersetzt werden, weil sich Token in den unterschiedlichsten Investment-Bereichen als neue technologische und juristische Gattung digitaler Wertpapiere erzeugen und verwalten lassen. Mittlerweile hinken die Gesetzgeber und Behörden der technologischen Entwicklung nicht mehr hinterher, sondern haben regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen, die Rechtssicherheit schaffen. Das gilt auch für Deutschland im Rahmen der Blockchain-Strategie der Bundesregierung, die dringen mit weiterem Leben gefüllt werden muss. Ich werfe heute einen Blick auf die erste europäische Plattform, die Sammlerstücke (Collectibles) tokenisiert, um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, welche – teilweise kuriosen und exotischen – Gegenstände heute schon tokenisiert werden, auf Basis der Blockchain-Technologie.

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Achtung Krypto-Identitätsbetrug! 18 Sep 202300:46:34

Bereits seit den 90er-Jahren wird unser tägliches Leben immer digitaler. In den letzten Jahren hat die Dynamik der Digitalisierung massiv zugenommen. Gleichzeitig reißt die digitale Vernetzung von immer mehr Lebensbereichen eine immer größer werdende Lücke in Ihre Privatsphäre. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Datenskandal offenbart wird. Im Zeitalter der (bald) totalen Digitalisierung sind Ihre persönlichen Daten längst zu einem Handelsgut und somit zu einer wertvollen Währung geworden. Für Sie persönlich, für Staaten, Unternehmen, aber auch für Kriminelle. Daten sind die Goldminen unserer Zeit!

Identitätsmissbrauch, auch als Identitätsdiebstahl oder Identitätsbetrug genannt, bezeichnet die missbräuchliche Verwendung personenbezogener Daten durch Dritte. Das Ziel ist es überwiegend, in betrügerischer Absicht einen Vermögensvorteil zu erlangen. Vermögensschäden durch Identitätsmissbrauch, Angriffe auf Bankkonten, Kryptobörsen, Blockchain-Wallets, Kreditkartenbetrug oder gestohlene Passwörter sind Themenbereiche, die immer mehr Bürger treffen. 

Ein Identitätsdiebstahl gefährdet Ihre Kryptowährungen!

Unterschiedliche Umfragen zeigen, dass mindestens ein Drittel (33%) der Verbraucher in Europa bereits Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind. Damit ist der Identitätsdiebstahl mittlerweile die zweithäufigste Betrugsart in Europa und hat in den letzten Jahren Schäden in Höhe von annähernd 25 Milliarden Euro verursacht. Dabei sind offengelegte Online-Daten nach wie vor eine häufige Quelle für einen Identitätsdiebstahl. Hier liegt auch eine große Gefahr für jeden Krypto-Investor, rund um seine digitalen Vermögenswerte in Form von Bitcoin, Ethereum und Co.

 Derzeit versenden Online-Kriminelle zahlreiche Mails, WhatsApps oder SMS mit schädlichen Links. Beim Draufklicken wird Schadsoftware auf dem PC oder Handy installiert. Oder aber die Empfänger werden über den Link aufgefordert, persönliche Daten einzugeben, etwa Passwörter oder Kontodaten. Ebenso werden Sie häufig direkt aufgefordert Geld zu überweisen oder Kryptowährungen allen voran Bitcoin und Ethereum zu übertragen. Damit bereichern sich die Cyber-Diebe. 

 Anwender fallen leider immer wieder auf derartige Maschen herein, da sich die Täter als vertrauenswürdige Absender ausgeben, wie beispielsweise den Hersteller von Hardware-Wallets Ledger, Krypto-Dienstleister wie Foreus oder auch das Finanzamt. Drei aktuelle Praxisfälle präsentiere ich Ihnen heute als Sensibilisierung und Warnung. Ebenso gehe ich auf den Fall "Bitcoin Harry" ein, über den aktuell sogar die BILD-Zeitung berichtet.

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88.200 Krypto-Millionäre!11 Sep 202300:41:24

Weltweit gibt es 88.200 Krypto-Millionäre, von denen knapp die Hälfte (40.500) ihr Vermögen in Bitcoin halten. Dies geht aus dem ersten „Crypto Wealth Report“ hervor, der von den führenden internationalen Spezialisten für Vermögens- und Investitionsmigration, Henley & Partners, aktuell veröffentlicht wurde. 425 Millionen Einzelpersonen besitzen mittlerweile Krypto-Währungen auf Basis der hochinteressanten Erhebungen. 

Dieser erste Krypto-Vermögensbericht seiner Art enthält exklusive Statistiken über die Anzahl der Krypto- und Bitcoin-Millionäre, Centi-Millionäre und Milliardäre, die vom globalen Wealth Intelligence-Unternehmen New World Wealth zur Verfügung gestellt wurden, sowie Erkenntnisse von führenden Wissenschaftlern, Branchenexperten und Krypto-Akteuren. Er enthält auch den neuen Crypto Adoption Index von Henley & Partners, der die besten Programme für den Wohnsitz und die Staatsbürgerschaft durch Investitionen für Krypto-Investoren vergleicht. Dabei werden mehr als 750 Datenpunkte ins Verhältnis gesetzt und Krypto-freundliche Investitionsmigrationsländer auf der Grundlage des Grads der Akzeptanz und Integration von Krypto-Währungen und der Blockchain-Technologie bewertet.

Eine weitere Erkenntnis: Trader, Miner, Investoren und „Kryptopreneure" erkunden mittlerweile Investment-Migrationsstrategien, um ihre Interessen zu schützen. Henley & Partners hat nach eigenen Angaben in den letzten sechs Monaten einen signifikanten Anstieg der Anfragen von Krypto-Millionären verzeichnet, die sich gegen mögliche zukünftige Verbote des Handels oder der Verwendung von Krypto-Währungen in ihren eigenen Ländern schützen und die Risiken einer aggressiven Steuerpolitik, die digitale Vermögenswerte an der Quelle besteuert, abmildern wollen. Ich werfe heute in meinem Podcast von „Millers Krypto-Woche“ einen Blick auf wesentliche Entwicklungen, Zahlen und Länder aus dem weltweit ersten „Crypto Wealth Report“.

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DigiCent und programmierbares Geld!04 Sep 202300:47:55

Hiermit melde ich mich wieder zurück aus meinem Sommerurlaub in Asien. Ich hatte gemeinsam mit meiner Frau und meinen beiden Kindern wieder einmal eine fantastische Zeit in Thailand und bin immer wieder aufs Neue fasziniert von diesem traumhaften Land. Die Freundlichkeit, der Optimismus der Menschen, das Essen, die Flora und Fauna, aber auch der hohe Grand der Digitalisierung begeistern mich immer wieder. Bei meinen zahlreichen Ausflügen bin ich beispielsweise auf den abgelegensten Inseln gelandet und hatte ein weit besseres Internet zur Verfügung als „zuhause“ in Bayern auf dem Land, bei meiner Mama. 

Im Gegensatz zum „Digitalen Entwicklungsland“ Deutschland gibt es in Thailand ebenso interessante wie innovative Entwicklungen, die ich als richtungsweisend bewerte, die in zahlreichen Medien im deutschsprachigen Raum jedoch negativ eingestuft werden. Die Pheu-Thai-Partei hat angekündigt, eine Digitalwährung mit einem Ablaufdatum von 6 Monaten einzuführen. Diese Währung soll in Form von Digitalen-Gutscheinen via Smartphone im Wert von 10.000 Baht (263 Euro) an die Bevölkerung übermittelt werden und kann nur in einem regionalen Umkreis von 4 Kilometern vom Wohnort der Bürger ausgegeben werden. Ich bewerte das innovative Konzept als hervorragend, weil durch dieses zeitlich begrenzte Anreizsystem ganz gezielt eine regionale Wirtschaftsförderung umgesetzt werden kann! Das Konzept ist übrigens in analoger Form nicht neu, sondern erinnert an das sogenannte Schwundgeldsystem bzw. das „Wunder von Wörgl“. 

Es ist wichtig, auf die Risiken der Digitalisierung – auch mit Blick auf unser (Bar)Geld – hinzuweisen. Angstmachereich und pauschale Ablehnung jeglicher Innovation und Veränderung gehören jedoch nicht dazu! Programmierbares Geld bietet große Vorteile. Beispielsweise könnten staatliche Zuwendungen in Form von Transferleistungen dadurch weit gezielter gesteuert und kontrolliert werden, wodurch dem Sozialbetrug weit besser Einhalt geboten werden könnte. Neben diesen Themen gehe ich befasse ich mich heute auch noch mit dem Konzept des sogenannten DigiCents, den Digital- bzw. E-Euro und den Entwicklungen der Shrinkflation. Ebenso einem „kritischen“ Brief, der mich erreicht hat und dessen Inhalte mich zunächst einmal sprachlos gemacht hatten!

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Tether ist ein Staatsanleihen-Token!07 Aug 202300:34:06

Das Hauptziel von Stablecoins wie Tether mit seinem Währungskürzel USDT ist es, zu jeder Zeit einen festen Preis und Kurs beizubehalten. Trotz der Benennung der Kryptowährung als Stablecoin ist Tether aus technologischer Sicht ein Token, der die Blockchain von Ethereum nutzt. Dabei ist Tether an den US-Dollar (USD) gekoppelt, was auch an am Währungskürzel USDT zum Ausdruck kommt. Um die Stabilität des Kurses von Tether zu gewährleisten unterhält das hinter der Kryptowährung stehende Unternehmen Tether Labs Reserven an USDT. Steigt die Nachfrage, gibt das Unternehmen weitere Token aus. Sinkt die Nachfrage und USDT werden zurückgegeben, werden diese wiederum gegen US-Dollar getauscht und der Gegenwert der in USD ausgegebenen USDT Coins werden technologisch vernichtet, um den Kurs möglichst stabil in der Relation USD/USDT von 1:1 sicherzustellen. Das gelang in der Historie von Tether überwiegend, aber nicht immer. Es gab auch massive kurzfristige Ausreißer. Im Juli 2018 notierte Tether in der Spitze bei 1,32 US-Dollar pro USDT. Im März 2015 fiel der Coin zwischenzeitlich auf 0,57 US-Dollar pro USDT. Die temporären Abweichungen von der Parität zum USD sind in den letzten Jahren jedoch weit geringer ausgefallen. Dennoch müssen sich Tether-Investoren dieses Risikos bewusst sein.

Aufgrund seiner weitestgehenden Wertstabilität wird Tether häufig zur Liquiditätshaltung und zum Handel mit unterschiedlichen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum verwendet, ohne dass Investoren eine Konvertierung in eine Fiat-Währung wie den US-Dollar oder den Euro vornehmen müssen. Fiat-Währungen sind offizielle Zahlungsmittel, die von Staaten und Finanzinstitutionen wie den jeweiligen Notenbanken reguliert werden. Tether hingegen ist eine privatwirtschaftliche Kryptowährung, die an eine Fiat-Währung gekoppelt ist. Die Hinterlegung von Tether erfolgt hingegen bei weitem nicht ausschließlich mit Giralgeld bzw. Geldmarktguthaben. In der Vergangenheit wurde immer wieder Kritik laut, dass die Reserven von Tether nicht im erforderlichen Ausmaß vorhanden sind. Oder dass nicht ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen für den Fall großer Auszahlungswünsche. Dadurch würde die Gefahr bestehen, dass bei einem großen Abverkauf die Bindung an den US-Dollar nicht mehr sichergestellt werden könnte. 

Mittlerweile zeigt sich das Tether Labs zunehmend transparent in Bezug auf seine Reserven. Vor Kurzem veröffentlichte das Unternehmen einen Bericht, der Einblick gibt in die Verteilung der Tether-Reserven. Die international tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO hat die USDT-Reserven nach den Kriterien internationaler Rechnungslegungs-Standards geprüft. 

Mein Fazit nach Analyse der USDT-Zahlen: Tether ist mittlerweile ein Staatsanleihen-Token, weil Milliardensummen in US-Treasury Bonds veranlagt sind.

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Währungssysteme: Geld - Gold - Bitcoin - BRICS31 Jul 202300:36:39

Vom 22. bis 24. August 2023 findet ein wichtiges Treffen der BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) in Johannesburg statt. Ein wichtiger Diskussionspunkt soll dabei die Einführung einer neuen Gemeinschaftswährung dieser Länder sein. Wie dieses Vorhaben genau ausgestaltet sein soll, steht derzeit noch in den Sternen. Die irrationalen Spekulationen überschlagen sich hingegen im Vorfeld. Aus meiner Sicht wäre beispielsweise ein Währungskorb aus den teilnehmenden Ländern denkbar, vergleichbar wie es in Europa vor Einführung des Euros von 1979 bis 1998 mit dem ECU (European Currency Unit) als Recheneinheit der Fall war. Die einzelnen Landeswährungen der BRICS-Staaten würden dann gewichtet nach Wirtschaftskraft oder anderen Kennzahlen zur Berechnung der neuen BRICS-Währung herangezogen werden, wodurch dann Handels- und Finanzgeschäfte zwischen den Teilnehmerländern mit dieser neuen Verrechnungseinheit abgewickelt werden könnten. Bis zu einer derartigen Umsetzung wäre es jedoch ein äußerst langer Weg, allen voran mit Blick auf die großen Probleme Russlands. Dass es zur Einführung einer neuen goldgedeckten BRICS-Währung kommt, bewerte ich hingegen als absurd.  

In den letzten Wochen habe ich wiederholt Leserzuschriften erhalten, mit Fragen zu einer angeblich schon bald kommenden BRICS-Goldwährung. Auslöser dafür sind zahlreiche Medienberichte, die sich teilweise auf Meldungen des russischen Propaganda-Senders Russia Today (RT) beziehen. Behauptet wird dabei, dass Putins neuer „Gold-Standard“ den US-Dollar ablösen soll. Das ist aus meiner Sicht schlicht Nonsens. Eine goldgedeckte Währung – also ein neuer Goldstandard – müsste nicht nur eine fixe Relation und Bindung zum Goldpreis haben. Sondern auch ein jederzeitiges Einlösungsrecht mit Bezug zu einem Feingramm oder einer Feinunze physischen Goldes. Die geopolitischen, ökonomischen und vor allem geldpolitischen Konsequenzen und die damit verbundenen gravierenden Risiken wären für die BRICS-Staaten, die so unterschiedliche Rahmenbedingungen aufweisen, weder akzeptierbar noch tragbar.

 Als ebenso absurd bewerte ich die Ansichten von Robert F. Kennedy Jr., der versucht seinen großen Namen als Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu nutzen. Eine seiner Forderungen: Den US-Dollar durch Gold, Silber, Platin oder Bitcoin zu decken! Auch die Aussagen des Neffen von John F. Kennedy sind schlicht als ökonomischer bzw. populistischer Nonsens zu interpretieren.

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Krypto-Influencer: 37% irreführende Inhalte!24 Jul 202300:30:41

Als Influencer werden seit den 2000er Jahren Multiplikatoren bezeichnet, die ihre starke Präsenz und ihr Ansehen in sozialen Netzwerken dazu nutzen, um beispielsweise Produkte, Dienstleistungen oder einen bestimmten Lifestyle und damit wiederum verbundene Angebote zu bewerben. Ein gezieltes Marketing von Unternehmen mit derartigen Influencern wird als Influencer-Marketing bezeichnet. In den letzten Jahren haben auch im Bereich der Geldanlage, bei Börsenempfehlungen, Aktientipps, Altersvorsorge und Investments im Allgemeinen diese Social Media-Trends verstärkt Einzug gehalten. Hier spricht man von sogenannten Finfluencern. Dahinter stehen Personen, die sich in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, TikTok oder Reddit mit Finanzthemen beschäftigen und dabei eine hohe Zahl an Nutzern erreichen.

Längst gibt es auch Influencer, die sich auf die für viele Menschen und Investoren ebenso komplexe wie lukrative Welt der Kryptowährungen rund um Bitcoin, Ethereum, Blockchain-Projekte und der mittlerweile tausenden am Markt auf den unterschiedlichsten Krypto-Handelsplattformen gelisteten Altcoins spezialisiert haben. Ein Krypto-Influencer ist eine Person, die durch ihre Aktivitäten auf Social-Media-Plattformen einen erheblichen Einfluss im Bereich der Kryptowährung erlangt hat. Diese Personen sind oder geben vor Branchenexperten zu sein, die ein tiefes Verständnis der Technologie haben und dadurch wertvolle Einblicke in Märkte und Trends geben können.

Dabei machen sie nicht selten auch auf bestimmte Projekte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährung aufmerksam, wodurch sie die Branche in gewisser Weise prägen können. Häufig sind damit auch dubiose Eigeninteressen verbunden, beispielsweise durch Provisionszahlungen oder im Vorfeld eingegangenen oder erhaltenen Beteiligungen in Form von Coins und Token. Daher sind Expertise, Seriosität und Integrität von Krypto-Influencern genaustens zu prüfen. Wie wichtig dieser Aspekt ist, zeigt – stellvertretend für andere Social Media-Plattformen – eine aktuelle Studie von DaapGambl zu Krypto-Inhalten auf TikTok. Das erschreckende Ergebnis: Schätzungsweise 37% basieren auf irreführenden, also falschen Aussagen und 47% der Krypto-Influencer auf TikTok sind mit den besprochenen bzw. beworbenen Projekten in irgendeiner Form finanziell verbunden. Hier besteht somit ein massiver Interessenskonflikt!

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Ripple: Krypto-Sieg über die SEC!17 Jul 202300:24:12

Der 13. Juli 2023 dürfte in die Geschichte der Kryptowährungen eingehen. Weil an diesem Donnerstag ein weitreichendes Gerichtsurteil in den USA gefällt wurde, das nicht nur für das US-Unternehmen Ripple Labs und seine Kryptowährung XRP enorm positive Auswirkungen mit sich bringt, sondern eine massiv positive Ausstrahlwirkung auf die gesamte Krypto-Industrie haben wird, allen voran in den USA.
Die ebenso restriktive wie destruktive US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC hat unter Führung ihres fragwürdigen Chefs Gary Gensler eine regelrechte Klatsche vor US-Gericht erhalten. Mit Ausnahme des Bitcoin, den die SEC als Rohstoff (Commodity) bewertet, versucht die Behörde seit Jahren alle anderen Kryptowährungen (Altcoins) weitestgehend als Wertpapiere (Securities) einzustufen.

Das hätte zur Folge, dass in den USA tätige Kryptobörsen wie Coinbase entsprechende Wertpapierhandelslizenzen benötigen und die jeweiligen Kryptowährungen als Wertpapiere registriert werden müssten, mit umfassenden Auflagen. Deswegen hat die SEC unlängst auch eine Klage gegen die bedeutendste US-Kryptobörse Coinbase eingereicht mit dem Vorwurf, illegalen Wertpapierhandel zu betreiben. Eines der ersten Krypto-Projekte, das bereits vor Jahren in Kreuzfeuer der SEC geraten ist, war dabei das US-Unternehmen Ripple Labs, mit seiner Kryptowährung XRP. Die SEC hat Ripple Labs seither mit umfassenden Anschuldigungen überzogen, im Dezember 2020 eine Klage eingereicht und seither zähe Prozesse geführt. Jetzt hat der Richter des für die Zivilklage zuständigen US-Gerichtes das Urteil gefällt, dass Ripple Labs durch den Verkauf digitaler Token an die Öffentlichkeit nicht gegen Wertpapiergesetze verstoßen hat. XRP ist nicht als Wertpapier einzustufen!
 
Mein Fazit: Dieses Gerichtsurteil ist ein Meilenstein für die gesamte Krypto-Industrie. Regulierung ist wichtig, aber Kryptowährungen lassen sich nicht über uralte Wertpapiergesetze aus dem letzten Jahrhundert regulieren. Die USA sollten sich ein Vorbild an Europa und der EU-MiCA-Regulierung nehmen. Hier ist bereits der rechtssichere Nährboden für die Zukunft der Blockchain-Adaptionen rund um Bitcoin, Ethereum & Co. vorhanden.

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De-Risking durch Kryptowährungen!10 Jul 202300:43:57

Den Begriff „De-Risking“ lesen wir in der letzten Zeit relativ häufig. Beispielsweise im Zusammenhang mit der Energiepolitik Deutschlands und der in der Vergangenheit so starken Abhängigkeit von Russland. Mit Blick auf China wird derzeit häufig von „De-Risking“ gesprochen und geschrieben. Damit ist eine Risikoreduktion dahingehend gemeint, dass bislang noch bestehende Abhängigkeiten in den Lieferketten reduziert bzw. besser diversifiziert werden. In der Wirtschaft bedeutet das, dass Unternehmen analysieren, bei welchen Rohstoffen oder Produkten sie besonders abhängig sind von chinesischen Produzenten bzw. Lieferanten. Sind mögliche Klumpenrisiken analysiert und identifiziert, folgt im Zuge des „De-Risking“ die Suche nach neuen oder weiteren Bezugsquellen in anderen Ländern.
 
In der Betriebswirtschaftslehre gibt es dafür einen altbekannten Begriff, nämlich die Strategie von Unternehmen, durch Erweiterung oder Modifizierung ihrer Produkte und Dienstleistungen, oder der Geschäftsbereiche mittels Risikostreuung die Gewinnchancen zu verbessern und Verlustrisiken zu minimieren. Das nennt sich Diversifikation. Ich bin ein gebürtiger Bayer aus dem Regierungsbezirk Schwaben. Uns Schwaben ist nicht nur „Sparen und Häusle bauen“ in die Wiege gelegt, sondern auch „De-Risking“ oder Diversifikation. Das heißt dann auf schwäbisch: „Wer streut rutscht nicht aus!“. Als gelernter Banker kenne ich Diversifikations-Strategien auch seit Jahrzenten aus dem Kapitalanlagebereich. Also nicht alle Eier in einen Korb legen, sondern auf unterschiedliche Anlageklassen und Anlagestrategien, Branchen und Länder streuen.

Laser Digital, Nomuras Tochtergesellschaft für digitale Vermögenswerte, hat vor Kurzem eine unabhängige globale Umfrage bei professionellen Anlegern in 21 Ländern in Auftrag gegeben in Bezug zu Kryptowährungen rund um Bitcoin, Ethereum & Co. Die institutionellen Investoren stammen aus den Bereichen Pensionsfonds, Vermögensverwalter, Family Offices, Hedgefonds und Investmentfonds, Versicherungsvermögensverwalter und Staatsfonds. Die Auswertung liefert interessante Aspekte. 96% der Befragten sehen in digitalen Vermögenswerten neben traditionellen Anlageklassen wie festverzinslichen Wertpapieren, Bargeld, Aktien und Rohstoffen eine Möglichkeit zum „De-Risking“ und zur weiteren Diversifizierung ihrer Investitionen bzw. Ihres ungedeckten Geldes.

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Luftbuchungen bei Bitpanda!29 Sep 202501:00:04

Aus aktuellem Anlass widme ich mich heute erneut der bei Krypto-Anfängern beliebten Kryptobörse Bitpanda aus Österreich. Während die Bitpanda-Fans gerade den angeblich so großartigen Token-Burn des neuen Bitpanda-Haustokens Vision (VSN) von exakt 40.000.000 Tokens feiern, wird nun klar, warum dieser so hoch ausfällt: Grund ist ein erneuter zentralistischer Eingriff der Bitpanda-Zentrale, in diesem Fall durch die „Bitpanda Web3-Stiftung“ aus der Schweiz.

Das ist zwar kaum zu glauben, aber nachvollziehbar – denn nach dem Flop der Web3-Wallet (die mit DeFi ohnehin nichts zu tun hatte) wollte man offenbar nicht gleich zu Beginn den nächsten Fehlschlag eingestehen. Anstelle echter Transparenz setzt Bitpanda erneut auf Intransparenz. Veröffentlicht werden musste es dennoch – und ich zitiere den übersetzten Originalwortlaut: 

„Für diesen ersten Burn hat die Vision Web3 Foundation aus ihrer Kasse Subventionen bereitgestellt, um den Prozess anzukurbeln, wodurch das Gesamtangebot unter die ursprünglichen 4,2 B (Anmerkung: 4,2 Milliarden) Token fiel.“

Das ist nichts anderes als eine Luftbuchung, wie man sie von Schneeballsystemen kennt. Wer an echte Dezentralität glaubt, sollte sich sehr genau überlegen, ob er Projekte unterstützt, bei denen zentrale Instanzen nach Belieben in die Tokenomics eingreifen können. Gerade im Kryptomarkt gab es in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele, in denen solche Eingriffe für Privatanleger schmerzhaft endeten – von nachträglichen Änderungen der Tokenverteilung bis hin zu eingefrorenen Wallets. Ein Gegenbeispiel liefern dezentrale Protokolle wie Uniswap oder Aave: Hier entscheidet nicht ein Unternehmen im Alleingang, sondern die Community über Governance-Prozesse und Abstimmungen. Solche Systeme sind zwar manchmal langsamer, bieten aber deutlich mehr Schutz vor willkürlichen Maßnahmen. 

Bitpanda hat als selbsternannter „Ankündigungsweltmeister“ zwar ähnliche Governance-Funktionen in Aussicht gestellt, die Historie zahlreicher Bitpanda-Projekte zeigt jedoch, dass solche Versprechen entweder immer weiter in die Zukunft verschoben oder letztlich gar nicht umgesetzt werden.

Für Privatanleger entsteht durch zentralistische Eingriffe nicht nur ein massives Kontroll- und Vertrauensrisiko, sondern auch ein erhebliches Verlustrisiko, wenn diese Maßnahmen den Marktpreis beeinflussen. Wer sein Kapital absichern möchte, sollte daher auf Selbstverwahrung setzen und auf Projekte vertrauen, deren Regeln durch Smart Contracts und dezentrale Governance festgelegt sind. Diesen aktuellen Vorgängen bei Bitpanda widme ich mich ausführlich in meinem Podcast „Millers Kryptowoche“.

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20 Krypto-Steueroasen!03 Jul 202300:32:20

Mittlerweile ist auch in der Welt der Kryptowerte bzw. Kryptowährungen angekommen, dass dem Finanzamt die Möglichkeit nicht entgangen ist, dort erhebliche Gewinne zu erzielen. Während in den „Gründungs-Jahren“ von Bitcoin & Co. noch die Vision galt, einen Markt ohne intermediären und vor allem ohne staatliche Regulation zu schaffen, sind wir heute schlauer. Krypto-Börsen gehen pleite und der Staat besteuert Einnahmen aus Krypto-Verkäufen. Krypto und Steuern gewinnen deutlich an Bedeutung. Hierzu bekannt sein dürfte das BMF-Schreiben (Bundesfinanzministerium) zur Frage der Besteuerung des Stakings bzw. des Yield Farmings. 

Jüngste Entwicklung war beispielsweise ein Sammelauskunftsersuchen der Finanzverwaltung NRW an eine große Krypto-Börse. Hintergrund ist, dass es dem Finanzamt verständlicherweise nicht möglich ist, zu besteuern, wenn es von den grundlegenden Sachverhalten bzw. Handelsaktivitäten keine Kenntnis hat. Nun hat aber auch die Finanzverwaltung mittlerweile Kenntnis davon, wie eine Blockchain, eine Wallet und eben auch eine Krypto-Börse funktioniert. 

Cayman Islands, Bahamas, Dubai? Nur um es einmal festzuhalten, Deutschland ist in Europa eine absolute Krypto-Steueroase! In Europa sind Monaco, Malta, Gibraltar, Deutschland, Portugal, die Schweiz, Liechtenstein, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Griechenland Krypto-Steueroasen, wobei Deutschland aufgrund seines Spekulationsfrist-Besteuerungsregimes und einer kompletten Steuerfreiheit - nach einer Haltefrist von 365 Tagen - mit bemerkenswerten Vorteilen hervorsticht. Mit Blick auf den internationalen Steuer-Kontext kann sich die Position Deutschlands auf Rang 13 auch sehen lassen. Hinter 12 Ländern, die alle als relativ starke Volkswirtschaften und klassische Niedrigsteuerländer bzw. Steueroasen eingestuft werden können, mit Ausnahme von El Salvador. 

Deswegen ist es für jeden Krypto-Investor wichtig, seine steuerlichen Rahmenbedingungen zu kennen und seine steuerlichen Hausaufgaben zu machen. Alternativ bleibt eine Wohnsitzverlagerung in eine Krypto-Steueroase. Ich blicke in meinem heutigen Podcast auf die stark unterschiedlichen Krypto-Steuersätze in europäischen Ländern und auf die 20 attraktivsten Krypto-Steueroasen der Welt.

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7 Kryptoverwahrer in Deutschland!26 Jun 202300:34:09

Kryptowährungen hatten ursprünglich zum Ziel, sich außerhalb der finanzaufsichtsrechtlichen Normen zu bewegen. Es wurde häufig argumentiert, dass Bitcoin und Co. nicht justiziabel seien, da die virtuellen Währungen dezentralisiert, anonymisiert und internationalisiert seien und somit nicht reglementierbar. Diese Mythen, denen manche Bitcoin-Puristen heute noch nachhängen, sind längst ad absurdum geführt. Kryptowährungen wie der Bitcoin sind nicht anonym, sondern pseudonym. Die unregulierten Übertragungswege und Schnittstellen ins konventionelle Fiat-Geldsystem werden immer stärker ausgedünnt. Deswegen ist es so essenziell wichtig, sich mit den geltenden  gesetzlichen Vorschriften und ihren fortlaufenden Veränderungen zu befassen. Das gilt sowohl für das Aufsichtsrecht wie auch das Steuerrecht.
 
Deswegen bin ich froh, dass ich mir schon sehr frühzeitig entsprechende Rechts- und Steuerexperten in mein Netzwerk geholt habe. Speziell für den Bereich des Kryptorechts. Das Kryptorecht ist ein Querschnitt aus unterschiedlichen Rechtgebieten wie etwa des IT-Rechts, Finanzaufsichtsrechts, Finanzanlagerechts, Vertragsrechts, des Datenschutzrechts, des Geldwäscherechts (KYC-Verfahren), Wettbewerbsrechts, Verbraucherrechts und des Steuerrechts. Für mich gibt es in diesem Bereich des Kryptorechts in Deutschland keine bessere Wirtschaftskanzlei als die von SBS LEGAL Schulenberg & Partner aus Hamburg. Es vergeht kaum keine Woche, in der ich mich hier nicht fachlich austausche.

Aus gegebenem Anlass blicke ich heute einmal auf das sogenannte Kryptoverwahrgeschäft. Der Hintergrund liegt in der aktuell bekannt gewordenen Meldung, dass die Deutsche Bank eine Kryptoverwahrlizenz bei der BaFin beantragt hat. Wer Kryptowährungen, Kryptowerte oder private kryptografische Schlüssel für Dritte verwahrt, sichert oder verwaltet, benötigt ebenfalls eine BaFin-Erlaubnis, da dies ein erlaubnispflichtiges Kryptoverwahrgeschäft darstellt. Das Kryptoverwahrgeschäft stellt eine Finanzdienstleistung im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) dar. In Deutschland gibt es bislang erst 7 Kryptoverwahrer mit entsprechender Zulassung.

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Was sind eigentlich Krypto-Aktien?19 Jun 202300:28:49

Im Juni 2022 wurde ein Eckpunktepapier veröffentlicht, das das sogenannte Zukunftsfinanzierungsgesetz ankündigte. Seit Mitte April 2023 liegt nun der Referentenentwurf für das Gesetz zur Finanzierung von Investitionen zur Sicherung der Zukunft (ZuFinG) vor. Ein besonders bemerkenswerter Lösungsansatz zielt darauf ab, die Beschaffung von Kapital zu vereinfachen. Insbesondere sollen regulatorische Erleichterungen beim Börsengang, eine erleichterte Kapitalerhöhung im Gesellschaftsrecht und die Möglichkeit der Einführung von Aktien mit Mehrstimmrechten dazu beitragen, die Eigenkapitalgewinnung zu erleichtern.

Ein erster Schritt wurde mit der Öffnung des Gesetzes über elektronische Wertpapiere gemacht, so dass elektronische Namensaktien als Krypto-Aktien ausgegeben werden können. Dadurch sollen in Zukunft Aktienemissionen auf der Grundlage der Blockchain-Technologie ermöglicht werden. Diese Anpassung des Gesetzes war ein bedeutender Schritt, um die Nutzung der Blockchain-Technologie im Finanzsektor weiter voranzutreiben und die Ausgabe sowie den Handel von digitalen Aktien zu erleichtern. Die Einführung von Krypto-Aktien bzw. Aktien-Token und die Etablierung eines Krypto-Registers wird nach meiner Einschätzung erhebliche Auswirkungen auf die Finanzwirtschaft in Deutschland mit sich bringen. Diese Chancen gilt es für Politik, Behörden, Banken, Unternehmen und Privatpersonen zu nutzen. Die Tokenisierung und das regulierte und somit rechtssichere Krypto-Ökosystem gewinnt im Fahrwasser der Digitalisierung in Deutschland und Europa weiter an Bedeutung.

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Die E-Geld Token kommen! 12 Jun 202300:34:38

Die regulatorischen Entwicklungen in Europa stehen in einem krassen Gegensatz zur aktuellen Situation und dem Regulierungs-Chaos in den USA. Hier nimmt die mächtige Wertpapieraufsichtsbehörde SEC unter ihrem fragwürdigen Vorsitzenden Gary Gensler eine offen feindselige Haltung gegenüber Krypto-Unternehmen ein. Darüber hinaus unternimmt die SEC bislang so gut wie nichts, um einen funktionierenden Regulierungsrahmen zu schaffen, der es Krypto-Unternehmen in den USA ermöglicht, innerhalb eines klar regulierten und rechtssicheren Raumes zu operieren. Deswegen ging die führende US-Kryptobörse Coinbase bereits selbst in die Offensive und hat ihrerseits eine Klage gegen die SEC eingereicht. Gleichzeitig werden verstärkt Lizenzen im Ausland angestrebt.
 
Für Europa liegt jetzt eine große Chance auf dem Silbertablett bereit, sich zu einem globalen Drehkreuz für digitale Vermögenswerte zu entwickeln. Dazu zählen auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die sogenannten E-Geld Token. Diese erfüllen in der Kryptowelt sowohl eine Wertaufbewahrungsfunktion (Store of Value), sie dienen als Recheneinheit und vor allem dem Krypto-Zahlungsverkehr (Payments).

Haben Sie schon einmal von ARTs oder EMTs im Zusammenhang mit Kryptowährungen gehört? Das sind keine exotischen oder gar dubiosen Shitcoins, sondern durch die EU-Regulierung und explizit die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) definierte Kryptowerte. Nämlich "Wertreferenzierte Token" (Asset-Referenced-Token - ART) und E-Geld Token (Electronic Money Token - EMT). Ich gebe Ihnen hierzu heute eine kurze Einführung.

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Bitcoin: Countdown zum Halving!05 Jun 202300:40:59

Eine der grundlegendsten Regeln in der Volks- und Betriebswirtschaftslehre ist der Zusammenhang von Angebot und Nachfrage. Je mehr von einem bestimmten Gut produziert wird oder am Markt vorhanden ist, desto höher ist die Angebotsmenge und bei gleichbleibender Nachfrage wirkt dieser Effekt negativ auf den Preis. Gleiches gilt im umgekehrten Fall, je seltener ein nachgefragtes Gut, desto höher sein Preis. Dieses Prinzip gilt nicht nur für Güter, sondern auch für unser Geld in Form von Währungen. Je mehr Geld durch die Zentralbanken geschöpft wird, desto höher ist die „wahre“ Inflation und somit der Kaufkraftverlust einer Währung. Eine der wichtigsten Kennzahlen dafür ist die sogenannte Geldmenge. Das ist der gesamte Geldbestand einer Volkswirtschaft, der sich im Umlauf befindet. Die wichtigste Kennzahl ist dabei die Geldmenge M3 (Money 3). In der Euro-Zone sind das im Wesentlichen alle ausstehenden Banknoten und Münzen, Einlagen und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren sowie Geldmarktpapiere, wie beispielsweise Geldmarktfonds. Die Geldmenge M3 kann von der Europäischen Zentralbank relativ willkürlich erhöht werden. Je mehr Euro seitens der Notenbanken ausgegeben werden, desto höher ist dabei der inflationäre Effekt im Hinblick auf die Kaufkraftstabilität des Euro.

Geradezu diametral gegensätzlich funktioniert das Bitcoin-System. Neue Bitcoin (BTC) werden durch einen Prozess namens „Mining“ generiert, bei dem Computer rechenintensive Probleme lösen, um Blockbelohnungen (Block Rewards) zu verdienen. Neben der strengen Limitierung des Bitcoin auf maximal 21 Millionen Stück gibt es beim Bitcoin mit dem sogenannten Halving eine eingebaute Inflationsschutz-Funktion. Dieses wichtige Ereignis in der Kryptowelt wirft jetzt wieder seine Schatten voraus, weil es für das Jahr kommende Jahr 2024 vorprogrammiert ist. Jeweils nach 210.000 Blöcken findet alle vier Jahre eine Halbierung der Belohnung für die Miner statt. Im Mai 2020 erfolgte das 3. Bitcoin Halving. Ich werfe heute einen Blick zurück auf die Entwicklungen des Bitcoin, rund um die letzten Halving-Ereignisse, mit einem Ausblick in die Zukunft. Ebenso auf das Rahmenwerk des Stock-to-Flow-Modell (S2F). Dieses dient dem Verständnis dafür, wie Bitcoin-Halbierungen den Preis beeinflussen können. Das Stock-to-Flow-Modell ist ein Instrument zur Quantifizierung der „Knappheit“ einer bestimmten Ressource und wurde bereits in großem Umfang auf Rohstoffe wie Gold und Silber angewendet. 

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Die Tokenisierung boomt in Deutschland!29 May 202300:34:15

Die Blockchain-Technologie ist weit mehr als „nur“ der Bitcoin. Ich weiß, dass die zahlreichen - ideologisch und dogmatisch - angehauchten Bitcoin-Maximalisten derartiges geradezu verteufeln wie der Leibhaftige das Weihwasser. Umso mehr ist es mir ein Anliegen und eine große Freude auf die positiven technologischen, ökonomischen und juristischen Entwicklungen in diesem Bereich hinzuweisen. 

Die Blockchain-Technologie entwickelt sich rasant, neue Märkte erschließen sich und erste praktische Anwendungsmöglichkeiten finden bereits Verwendung. So hat beispielsweise die Nasdaq mit Linq die erste Private Blockchain basierte Handelsplattform geschaffen, welche das Potenzial besitzt, die Settlement Zeit und das Risiko um bis zu 99% zu senken. Deutschland geht bei der Tokenisierung voran und hat mit dem Gesetz zur Einführung von elektronischen Wertpapieren (eWpG) den Weg für die Digitalisierung des Wertpapiers geebnet. Des weiteren wurde auf europäischer Ebene die Regulierung von Krypto-Assets durch die Markets in Crypto Assets Verordnung (MiCA) vorangetrieben. Das Markvolumen von Kryptowertpapieren könnte daher bereits 2026 bei 34% am Gesamtvolumen der Brutto-Neuemissionen liegen.

Aufgrund der Rechtssicherheit durch die klare Regulierung seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zeigen die Zahlen, dass die Tokenisierung in Deutschland heute bereits in Meilenschritten voranschreitet. Nach wie vor relativ unbemerkt von zahlreichen Marktteilnehmern wurden in diesem Jahr bereits Kryptowertpapiere im Volumen von mindestens 150 Mio. Euro emittiert. Die größte Emission stammt dabei vom altehrwürdigen DAX-Konzern Siemens, auf Basis der Blockchain von Polygon, auf der auch die zweitgrößte Emission der GreenRock Energy Gruppe basiert. Viele weitere Emissionen basieren hingegen auf der Blockchain von Ethereum.

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Ledger Wallet: Der Sturm im Wasserglas!22 May 202300:47:47

Das 1. Gebot in der Welt der Kryptwährungen lautet: „Not your keys, not your coins“. Das bedeutet: Nur wenn Sie die Privaten Schlüssel (Private Keys) als Besitznachweis für Ihre Kryptowährungen selbst in der Hand haben, sind Sie auch der Eigentümer Ihrer wertvollen Cryptocoins rund um Bitcoin, Ethereum & Co. Ansonsten delegieren Sie die Verantwortung für Ihren Besitz und somit am Ende des Tages Ihr Eigentum an eine Zentralinstanz, wie beispielsweise die einer Kryptobörse.
Diesem zentralen Anbieter müssen Sie uneingeschränkt vertrauen. Deswegen rate ich schon seit Jahren zur Sicherung Ihrer wertvollen Cryptocoins mittels der Nutzung einer soliden Hardware-Wallet, als Tresor und Datensafe für Ihre Kryptowährungen wie beispielsweise die Hersteller/Produkte Trezor, Ledger, Bitbox, Keepkey, SecuX oder Ellipal. Das französische Technologie-Unternehmen Ledger SAS mit Sitz in Paris ist einer der führenden Hersteller in der Welt der Hardware-Wallets und zählt mit seinen Produkten Ledger Nano S, Ledger Nano S Plus, Ledger Nano X und dem neuen Ledger Stax zu meinen langjährigen Favoriten. Daran hat sich nichts geändert.
Derzeit steht eine neue Anwendung mit Namen „Ledger Recover“ im Kreuzfeuer der Kritik der globalen Krypto-Community, im Speziellen aber bei Bitcoin-Puristen, die teilweise ein sektenähnliches Verhalten an den Tag legen und dubiose Eigeninteressen verfolgen. Beispielsweise dadurch, dass Sie ihre Warnungen mit Produkt-Partnerschaften zu konkurrierenden Hardware-Herstellern verknüpfen und dafür Vertriebs-Provisionen kassieren.
Lassen Sie sich als Ledger-Nutzer von derartigen subversiven Subjekten bitte nicht verrückt machen, dafür gibt es keinen Anlass! Gleichzeitig sind die Methoden der Krypto-Youtuber bzw. Bitcoin-Influencer, die gleichzeitig Produkte vertreiben und Anbieter promoten, nicht nur wettbewerbsrechtlich zu hinterfragen, sondern juristisch angreifbar, wie ein aktuelles erstes Urteil zeigt. Das Urteil vom 20.04.2023 (mit dem Aktenzeichen Az.: 312 O 58/22), hat die auf Vertriebs-, Wettbewerbs- und Kryptorecht hochspezialisierte Rechtsanwaltsgesellschaft SBS LEGAL Schulenberg & Partner vor Kurzem vor dem Landgericht Hamburg gegen den sogenannten „Blocktrainer“ Roman Reher und sein Unternehmen die bCyber GmbH erwirkt.

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US-Schuldenobergrenze versus Bitcoin-Obergrenze!15 May 202300:30:30

Die aktuellen Diskussionen und Entwicklungen rund um die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA zeigen wieder einmal eindrucksvoll, wie krank das bestehende Fiat-Geldsystem ist. Bei allen getroffenen Maßnahmen werden nicht die Ursachen bekämpft, sondern die Symptome kaschiert. In den letzten 70 Jahren wurde die US-Schuldenobergrenze 78-mal angehoben. Seit 1976 wurde die US-Bundesverwaltung mittlerweile 21-mal stillgelegt durch sogenannte Government Shutdowns.
Die mit 34 Tagen längste Haushaltssperre ereignete sich über den Jahreswechsel 2018/2019. Auslöser war eine Forderung Donald Trumps nach zusätzlichen Mitteln für eine Mauer an der mexikanischen Grenze.
2013 war ich während meine Aufenthalts in New York selbst einmal betroffen vom Government Shutdown. Im diametralen Gegensatz zu diesem fragilen Fiat-Ökosystem steht die Konzeption und Funktionalität der Bitcoin-Blockchain. Der Bitcoin ist frei von Schulden und streng limitiert auf maximal 21 Millionen Stück BTC. Die Produktion neuer Blöcke und Bitcoin ist durch den Halving-Algorithmus klar vorausdefiniert bis in das Jahr 2140.
Werden Sie sich bitte bewusst: Das Geldwesen der USA basiert auf juristischen Verträgen, die fortlaufend geändert werden müssen, um einen Systemkollaps zu verhindern. Die Systematik der Bitcoin-Blockchain basiert auf klarer Mathematik. Diese Fakten machen den Bitcoin als dezentrale Anlageklasse so wertvoll!

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Blockchain Games: Die 10 beliebtesten Krypto-Spiele! 08 May 202300:27:55

Meine beiden Kinder sind begeisterte Gamer, das heißt sie spielen mit großer Freude Videospiele. Zu meiner Zeit gab es dafür den Amiga 500 von Commodore, die Konsole Atari 2600 und später den mobilen Gameboy von Nintendo. Heute sind diese Geräte längst museumsreif. 
Meine Kinder hingegen spielen ihre Online Games auf dem Smartphone oder dem iPad via Apps. Ihr beliebtestes Spiel ist Roblox. Hinter Roblox verbirgt sich eine Gaming-Plattform, auf der Nutzer eigene Computerspiele erstellen und mit anderen Anwendern teilen und spielen können. Auf der Roblox-Plattform gibt es mit Robux auch eine eigene virtuelle Währung. Während viele Spiele auf Roblox kostenlos verfügbar sind, haben Nutzer unterschiedliche Möglichkeiten, ihre selbst erstellten Inhalte gegen die virtuelle Robux-Währung anzubieten. Bei manchen Spielen müssen sich Nutzer erst mit Robux einen Zugang zu diesem Spiel erkaufen. 
Auch Roblox selbst verkauft digitale Gegenstände und virtuelle Sammlerstücke (Collectibles) innerhalb der Spiele. Mein Sohn hat mir berichtet, dass er bereits mehrere virtuelle Gegenstände mit Robux gekauft und später teurer weiterverkauft hat. Diese Entwicklung zeigt, wie frühzeitig Kinder heute schon mit digitalen Welten und den Systematiken virtueller Währungen in Kontakt kommen. 
Deswegen werden diese jungen Generationen auch ein großes Verständnis für Kryptowährungen haben. Play-to-Earn ist längst nicht nur für Kinder ein Multi-Milliardenbereich, sondern erlaubt es Gamern jeglichen Alters beim Spielen auch Kryptowährungen zu verdienen, zu besitzen und zu handeln. Deswegen gilt heute mein Blick den 10 beliebtesten Blockchain-Games, die überwiegend auf Ethereum basieren.  

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Die Blockchain als Trennbankensystem!01 May 202300:32:57

Nach den massiven Verwerfungen im US–Bankensektor haben zahlreiche Kunden ihre Gelder von kleineren Regionalbanken abgezogen und zu Großbanken überwiesen, oder in Geldmarktfonds gesteckt. Das Vertrauen in das klassische Bankensystem scheint nachhaltig gestört. Ein weiterer Beleg dafür ist der Fakt, dass US–Banken derzeit bei der Zentralbank Fed so viel kurzfristige und teure Liquidität abrufen, wie zuletzt im Zuge der Finanzkrise des Jahres 2008. Diese Entwicklungen sind ein Indikator dafür, dass sich die Banken untereinander nicht mehr vertrauen.
Selbst die Versicherungen gegen einen Zahlungsausfall der USA (CDS) sind zuletzt auf ein neues Rekordniveau angestiegen. Inmitten dieser fragilen Gemengelage startet Apple einen regelrechten Angriff auf die Bankenbranche.
Die Ursachen der Probleme im heutigen Bankensystem reichen jedoch viel weiter zurück. Ein wichtiger Grund ist die Aufweichung der späteren Abschaffung des US-Trennbankensystems. Sie hingegen können mittels der Blockchain-Technologie und Kryptowährungen jetzt bereits Ihr eigenes Trennbankensystem schaffen!

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Bitcoin: Fakten statt Casino!22 Sep 202500:28:01

Mark Branson, Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), hat beim Handelsblatt-Bankengipfel am 3. und 4. September 2025 in Frankfurt eine bemerkenswerte Aussage getroffen: Bitcoin und andere Kryptowährungen seien „mehr Casino als Investment“. Eine derart pauschale Abwertung ist aus meiner Sicht höchst problematisch – besonders von einem Behördenchef. Er sollte vielmehr die Chancen und das Potenzial dieser Technologie für den Finanzplatz Deutschland im Blick haben.

Dem stehen klare Daten gegenüber: Eine aktuelle Analyse von Bitwise, einem führenden US-Vermögensverwalter für Krypto- und Blockchain-Fonds, zeigt ein völlig anderes Bild. Über den Zeitraum von 2010 bis 2025 ergibt sich für Bitcoin folgendes Bild: Nach einem Tag liegt die Verlustwahrscheinlichkeit bei 46,9%, nach einem Monat sinkt sie auf 42,2%, nach einem Jahr auf 23,5%. Wer drei Jahre oder länger investiert bleibt, hat nur noch eine Verlustwahrscheinlichkeit von 0,7%.

Das steht in krassem Gegensatz zum echten Casino. Dort ist der Erwartungswert für Spieler immer negativ – egal ob Roulette, Black Jack oder Slots. Alle Spiele besitzen einen eingebauten Hausvorteil (House Edge) zwischen 1% und 10%. Je länger man spielt, desto sicherer gewinnt am Ende das Casino.

Die Bitwise-Daten senden eine klare Botschaft: Ein langfristiger Anlagehorizont senkt das Risiko bei Bitcoin erheblich. Für Investoren, die sich wegen der hohen Volatilität bisher zurückgehalten haben, kann das ein entscheidender Impuls sein. Und auch für bereits investierte Krypto-Anleger sind diese Erkenntnisse wichtig: Sie helfen, in Phasen starker Schwankungen ruhig zu bleiben, statt panisch zu verkaufen.

Mit diesen Fakten befasse ich mich in der aktuellen Ausgabe meines Podcasts „Millers Kryptowoche“.

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Ertragssystem Staking!24 Apr 202300:31:00

Das sogenannte Staking gewinnt an den Kryptomärkten weiter an Bedeutung. Stake bedeutet Anteil. Dabei setzen Sie Ihre Kryptowährungen - die auf dem Konsens-Algorithmus „Proof of Stake“ basieren - als Anteil dazu ein, die Funktionalität der jeweiligen Blockchain zu unterstützen, indem neue Blöcke hinzugefügt werden. Im Gegenzug erhalten sie dafür eine Belohnung in Form lukrativer Staking-Rewards.

Die nach Marktkapitalisierung mit Abstand größte Staking-Kryptowährung ist Ethereum (ETH). Nach dem erfolgreich umsetzten Shanghai-Upgrade ist der grundlegende Weg zu Ethereum 2.0 jetzt abgeschlossen. Die Blockchain von Ethereum wird sein Staking-Ratio in naher Zukunft nach meiner Einschätzung signifikant steigern. Gleichzeitig gilt es aber auch, die Risiken von Staking zu beachten. Die Auswahl des Staking-Dienstleisters bzw. des Validators ist dabei von entscheidender Bedeutung.

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Digitales Gold!03 Apr 202300:45:18

Henry Ford traf einst die Aussage „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Zitat heute so viel Gültigkeit besitzt wie selten zuvor in der Geschichte. Die Staaten sind hochverschuldet, das globale Bankensystem ist fragil und unser Geld ist todkrank.
Der Bitcoin hat hingen zuletzt seiner Bezeichnung als „Digitales Gold“ alle Ehre gemacht. Neben der Wertaufbewahrungsfunktion des Bitcoin werden die Zahlungsverkehrsfunktionen des Bitcoin heute noch massiv unterschätzt. Auch dieser Aspekt wird sich nach meiner felsenfesten Überzeugung weiter positiv entwickeln.  Ich beurteile die aktuelle makroökonomische und geldpolitische Gemengelage als positiv für Kryptowährungen.
Kommt es zu erneuten Verwerfungen an den Kapitalmärkten und im Bankensystem, wird der Bitcoin mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter als Fluchtwährung dienen. Kommt es zu einer Entspannung an der Zinsfront ist das ebenfalls positiv für Kryptowährungen, wie auch für Technologie-Aktien.

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Die 4 wichtigsten Token!27 Mar 202300:27:12

Digitale Vermögenswerte machen aktuell weniger als 1% des globalen Finanzsystems aus, wachsen jedoch exponentiell. Die Blockchain-Technologie und eine neue Generation von Plattformen zur Tokenisierung ermöglichen, alle digital archivierten Inhalte in einen digitalen Vermögenswert mit anerkanntem Wert und festgelegtem Eigentum umzuwandeln.
Die Umwandlung erfolgt in Form sogenannter Token. Das sind Kryptowerte, die auf einer Blockchain wie beispielsweise Ethereum basieren. Heute werfe ich einen Blick auf die 4 wichtigsten Arten von Token: Payment Token, Non-Fungible Token (NFT), Utility-Token und Security-Token.
 
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Schlechtes Geld und kranke Banken!20 Mar 202300:38:29

Vor rund 15 Jahren kollabierte mit Lehman Brothers eine der größten US-Investmentbanken. Das globale Geld- und Bankensystem stand kurzfristig vor der Kernschmelze. Innerhalb weniger Tage sind jetzt in den USA mit Silvergate Capital, der Signature Bank und der Silicon Valley Bank drei Banken in die Pleite gerutscht. Zahlreiche Medien und „Finanzexperten“ beschwichtigen derzeit, dass die Entwicklungen und die Situation nicht vergleichbar ist mit dem Jahr 2008 und eine neue Finanzkrise nicht zu befürchten ist.
Die Wahrheit ist, dass die Auswirkungen der Finanzkrise durch Rettungsmaßnahmen der Politik und der Notenbanken lediglich eingefroren wurden. Rein die Symptome wurden kaschiert, die Ursachen nicht bekämpft. Das unerwartet gestiegene Zinsniveau sorgt jetzt für Tauwetter bei der Wirkung der inflationären Rettungspakete und die Probleme kommen wie ein Bumerang mit noch höherer Dynamik zurück. Unser zentralisiertes Geld- und Bankensystem ist todkrank.
Bitcoin, Ethereum & Co. sind für mich vor dem Hintergrund dieser bedenklichen Entwicklungen alternative Ausgleichsysteme, die wertvolle Diversifikationseffekte mit sich bringen. In einer zentralisierten Geld- und Bankenwelt, die in zahlreichen Bereichen aus den Fugen geraten ist. Werden oder bleiben Sie sich bitte bewusst: Der Bitcoin wurde als Antwort auf die große Finanzkrise 2008 geschaffen - Der Bitcoin ist gesundes Geld, weil frei von Schulden, Zinsen und streng limitiert!
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Steuerrecht: Kryptowährungen sind wirtschaftlich wertvoll!13 Mar 202300:33:12

Wenn Sie bereits mit Kryptowährungen gehandelt haben oder handeln möchten, sollten Sie die neueste Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14.02.2023 beachten: Krypto-Gewinne sind steuerpflichtig.
Virtuelle Währungen sind Wirtschaftsgüter, die einen Kurswert haben und als Zahlungsmittel auf Handelsplattformen gehandelt werden. Weil Bitcoin, Ethereum & Co. auf Handelsplattformen wie Kryptobörsen gehandelt werden können, einen Kurswert haben – unabhängig ob Algorithmus oder nicht – und weil man sie auch für Zahlungsvorgänge verwenden kann, sind sie wirtschaftlich wertvoll.
Die Gewinne aus dem Ver- und Ankauf von diesen Kryptowährungen sind folglich private Veräußerungsgeschäfte. Sie unterliegen deswegen dem Einkommenssteuergesetz. Bei einem privaten Veräußerungsgeschäft innerhalb einer Spekulationsfrist von einem Jahr muss der Gewinn versteuert werden. Nach Ablauf von 365 Tagen fällt jedoch keine Steuer an und der – im Gegensatz zu Wertpapieren wie Aktien, Investmentfonds, ETFs oder Zertifikaten – positive Effekt der Steuerfreiheit tritt ein.
Mein Fazit: Das BFH-Urteil ist zu begrüßen, weil es für Klarheit und Rechtssicherheit sorgt und die steuerlichen Vorteile von Kryptowährungen stärkt!

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Abu Dhabi, Apple, Siemens, Tesla: Die Blockchain boomt!06 Mar 202300:32:38

Die regulierte Blockchain-Plattform Swarm hat vor Kurzem die Einführung eines weltweit ersten öffentlichen Anlageangebots für Apple, Tesla und zwei ETFs für US-Staatsanleihen auf seiner Plattform für dezentralisierte Finanzen (DeFi) bekannt gegeben.
Siemens hat als eines der ersten deutschen Unternehmen ein digitales Wertpapier nach dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) in Höhe von 60 Millionen Euro und einer Laufzeit von einem Jahr auf einer öffentlichen Blockchain emittiert.
Hub71, das Tech-Ökosystem von Abu Dhabi, hat eine neue Initiative namens Hub71+ Digital Assets gestartet. Dieses Ökosystem widmet sich der Weiterentwicklung von Web3, einem dezentralisierten Online-Raum, der auf Innovationen wie der Blockchain-Technologie und Metaverse-Anwendungen aufbaut.
Als erster Branchenverband weltweit ermöglicht der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) die Verleihung der offiziellen Gold-, Platin- und Diamond-Auszeichnungen auf der Blockchain.
Diese Entwicklungen zeigen: Die Blockchain-Technologie ist weit mehr als nur der Bitcoin und dringt sowohl in der Finanz- als auch in der Realwirtschaft immer weiter vor. Deswegen ist es nicht nur intelligent in Kryptowährungen zu investieren, sondern auch in Aktien rund um Blockchain & Co.

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Die Top 5 Krypto-Nationen!27 Feb 202300:26:23

Eine aktuelle Analyse von „Cryptobetting“ führt die Länder mit dem größten Interesse an Bitcoin und Kryptowährungen auf. Dazu wurden Google Trend-Suchanfragen auf der ganzen Welt nach Ländern ausgewertet, die nach dem Begriff „Bitcoin“ suchen. Die ermittelten Ergebnisse wurden in weiterer Folge zusammen mit der Anzahl der Bitcoin-Geldautomaten in jedem Land pro 100.000 Einwohner und den zur Verfügung stehenden Daten zum Besitz von Kryptowährungen pro Land ausgewertet. Diese Metriken wurden anschließend zu einem Index kombiniert, um jedem Land eine Bewertung von 100 zuzuweisen. Somit kann aufgezeigt werden, welche Länder am meisten an Bitcoin und Kryptowährungen interessiert sind.

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Geldmaschine KI - Achtung bei AI-Coins!20 Feb 202300:36:53

Derzeit in aller Munde ist das vom US-Startup OpenAI entwickelte Softwareprogramm ChatGPT, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiert. AI steht dabei für die gleichbedeutende englischsprachige Bezeichnung „Artificial Intelligence“.
Microsoft hat bereits Milliarden US-Dollar in dieses Unternehmen gepumpt und plant weitere Investments. ChatGPT ist ein Chatbot, der mithilfe von Künstlicher Intelligenz die unterschiedlichsten Anfragen beantworten kann. Die Qualität der Ergebnisse ist dabei bislang unerreicht. Die Technologie basiert auf sogenannten tiefen neuronalen Netzen. Die damit verbundenen Lerneffekte führen zu einer noch anspruchsvolleren Version des maschinellen Lernens.
Neben dem Blick auf BigTechs wie Apple, Alphabet, Amazon, Meta oder Microsoft werden auch kleinere AI-Unternehmen und deren Aktien profitieren. Ebenso ist die Künstliche Intelligenz auch ein Treiber bzw. eine weitere Säule für, bzw. das Anwendungspotenzial von Kryptowährungen. Gleichzeitig gilt es darauf zu achten, nicht in einen Hype rund um angepriesene, angebliche AI-Coins bzw. KI-Token zu verfallen. Sehr wohl gibt es aber hochattraktive AI-Coins!

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China goes Krypto: Warnung vor der Yuan Pay Group!13 Feb 202300:33:45

Die chinesische Regierung hat in den letzten Wochen umfangreiche Fördermaßnahmen für ihre virtuelle Zentralbankwährung, den digitalen Yuan (E-Yuan) durchgeführt. Diese Aktionen dienen dazu, die Massenakzeptanz der zentralisierten digitalen Währung des E-Yuan durch eine tägliche Nutzung zu forcieren.
China wird schon in wenigen Jahren die größte Volkswirtschaft der Welt sein und die USA ablösen. Das Reich der Mitte hat heute bereits über 900 Millionen Internetnutzer, die mit ihren Smartphones ihr digitales Leben organisieren. Das sind mehr Digital-Verbraucher, als die USA und Europa zusammen haben. Ich begrüße diese Entwicklungen, weil dadurch Millionen von Menschen an die Blockchain-Technologie herangeführt werden.
Leider missbrauchen unseriöse Anbieter wie die Yuan Pay Group durch gefälschte Medienberichte derzeit verstärkt diese Entwicklungen und versprechen angeblich lukrative Investments in Chinas neue Kryptowährung. Achtung: Dahinter steht ein Betrug!

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Die Zukunft gehört den Token!06 Feb 202300:36:32

Seit dem Erstarken der Kryptowährungen wurden auch abseits des Bitcoin digitale Vermögenswerte einer immer breiteren Zielgruppe bekannt. Sowohl für Privatleute als auch für institutionelle Investoren können Token in Zukunft als alternative Form der Geldanlage dienen. Finanzmärkte und ihre Vermögenswerte sind längst von der Digitalisierung erfasst. Sowohl für Investoren als auch für Unternehmen spielen Token dabei eine immer präsentere Rolle. Ein Token (Zeichen, Marke, Münze) repräsentiert dabei technologisch und rechtlich einen Vermögenswert, Vermögensgegenstand oder ein bestimmtes Wirtschaftsgut.
Aktuell wurde beispielsweise seitens einer Bank aus dem Fürstentum Liechtenstein ein physischer Diamant auf der Blockchain von Ethereum tokenisiert, so dass sich Kunden einen Anlagediamanten auch in ihr Depot einbuchen können. Im Gegensatz zu Coins haben Token keine eigene Blockchain. Sie können jedoch mit relativ wenig Aufwand auf existierenden Blockchains erzeugt werden. Die Boston Consulting Group und die Digitalbörse ADDX gehen davon aus, dass tokenisierte Vermögenswerte 2030 bereits ein Volumen von 16 Billionen US-Dollar erreichen werden, das entspricht zehn Prozent des globalen Bruttoinlandprodukts.
Mein Fazit: Wir leben inmitten einer vielschichtigen Zeitenwende. In den Megatrend der Tokenisierung sollte deswegen jeder intelligente Investor auf breit diversifizierten Wegen investieren. Ich zeige Ihnen hierfür im Rahmen von KRYPTO-X - durch meine exklusiven Wochenberichte - wirkungsvolle Mittel und praxisnahe Wege.

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Gefährliche Krypto-Brücken!15 Sep 202500:34:34

Brücken (Bridges) zu DeFi-Anwendungen stellen ein erhebliches Risiko für Blockchain-Wallets dar. Diese digitalen Verbindungsstellen ermöglichen es, Kryptowährungen von einer Blockchain auf eine andere zu übertragen – und sind dadurch ein beliebtes Angriffsziel für Hacker. Erst kürzlich wurde beim Staking-Anbieter KILN eine gravierende Sicherheitslücke bekannt, über die bei Nutzern der Krypto-App SwissBorg Millionenbeträge entwendet wurden. Solche Fälle verdeutlichen, wie verletzlich selbst große und etablierte Plattformen sind.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ich Anfragen zu unbekannten Token erhalte, die plötzlich in Hardware-Wallets wie dem Ledger oder in mobilen Wallets wie MetaMask auftauchen. Ebenso häufig werde ich auf neue Blockchain-Projekte, Presales, Airdrops oder ICOs angesprochen, die vermeintlich attraktive Investmentchancen versprechen. Leider häufen sich die Schadensmeldungen von Nutzern, die unbedacht mit diesen Token interagieren oder gefährliche Freigaben in ihren Wallets erteilen. Oft geschieht dies, ohne dass sich die Betroffenen der Tragweite dieser Transaktionen bewusst sind.

Wallet-Anbieter, DeFi-Protokolle, Smart Contracts und Blockchain-Brücken geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Daher möchte ich Sie in dieser Podcast-Folge nicht nur für diese Risiken sensibilisieren, sondern Ihnen auch ein wichtiges Werkzeug an die Hand geben.

Wenn Sie eine dezentrale Anwendung (dApp) wie eine DEX oder einen NFT-Marktplatz nutzen, erteilen Sie der Anwendung meist eine sogenannte „Approval“. Das ist eine dauerhafte Freigabe, mit der diese dApp berechtigt wird, bestimmte Token in Ihrer Wallet zu bewegen. Vielen Nutzern ist nicht klar, dass solche Genehmigungen oft zeitlich unbegrenzt bestehen bleiben – selbst dann, wenn die dApp schon lange nicht mehr verwendet wird. Das birgt ein enormes Risiko: Wird der Smart Contract später kompromittiert oder handelt es sich um ein betrügerisches Projekt, können Ihre Token ohne weitere Bestätigung abgezogen werden.

In meiner aktuellen Episode von „Millers Kryptowoche“ erkläre ich, welche grundlegenden Sicherheitsanforderungen Sie beachten sollten, wie Sie diese Freigaben überprüfen und zurücksetzen – und damit Ihre digitalen Werte optimal schützen können.

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Diese 19 Kryptowerte hält der Staat!30 Jan 202300:24:59

Deutschlands Bundesregierung hat vor Kurzem im Rahmen einer sogenannten "Kleinen Anfrage" Auskunft über die durch den Bund gehaltenen, im Zuge von Strafverfahren beschlagnahmten, Kryptowerte im Zeitraum von 2015 bis 2022 gegeben. Die an die Bundesregierung in diesem Zusammenhang gestellten Fragen und die Antworten beinhalten teilweise sehr interessante Aussagen. Beispielsweise eine Auflistung der 19 Kryptowährungen und die dadurch ersichtliche, sehr geringe Menge. Dafür gibt es aber plausible Gründe, weil für Ermittlungs- und Beschlagnahmungsverfahren eben in aller Regel nicht der Bund zuständig ist, sondern die Länder, über die jeweiligen Landesjustizbehörden.
Ebenso interessant finde ich, dass der Handel des Bundes über Kryptobörsen wie Bitcoin.de stattfindet. Dennoch muss klar festgehalten werden, dass die AFD-Anfrage auf eine Beteiligung der Bundesregierung an möglichen Krypto-Spenden für die Ukraine über die dubiose und gescheiterte Kryptobörse FTX abzielte. Das ist - wenig überraschend - nicht der Fall und die gestellten Fragen beurteile ich in weiten Teilen als Nonsens.
Berichte bzw. Aussagen in YouTube-Videos mit dem Inhalt "In diese Kryptowährungen investiert der Staat" sind ebenso Unsinn, weil es sich bei der Liste der durch den Bund gehaltenen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und zahlreichen weiteren Altcoins nicht um gezielte Investments handelt, sondern um Beschlagnahmungen, oder Käufe zu Test- und Überwachungszwecken im Rahmen von Ermittlungsmaßnahmen.

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Bitcoin und der Proof of Keys Day!23 Jan 202300:31:37

Eine zunehmende Zahl an Privatinvestoren interessiert sich mittlerweile für Investments in Kryptowährungen. Allen voran der Bitcoin als Krypto-Weltleitwährung und "digitales Gold", sowie Ethereum als "Krypto-Apple" und "Weltcomputer" stehen dabei im Fokus. Gleichzeitig halten Finanzprodukte auf Kryptowährungen immer stärker Einzug in die Bankenwelt, über Derivate wie Zertifikate oder sonstige börsengehandelte Anlagevehikel im Bereich der sogenannten Exchange Traded Products (ETP).
Eine vor Kurzem veröffentlichte Analyse von Fineqia International zeigt, dass selbst im Krisenjahr 2022 die Anzahl der ETP weltweit deutlich angestiegen ist. Von 109 zum Jahresende 2021 auf 162 im Dezember 2022. Das entspricht einem Zuwachs von +50%. Die verwalteten Vermögenswerte sind jedoch um -66% gesunken, was den Rückgang der Kurse bei Kryptowährungen in Höhe von durchschnittlich -64% sehr gut widerspiegelt.
Für Privatanleger sind derartige Krypto-Finanzprodukte wie Zertifikate oder ETPs allerdings nicht empfehlenswert, weil sie mit fortlaufenden Kosten belastet und zentralisiert (Emittenten- bzw. Kontrahentenrisiken) sind, ohne die Möglichkeit der so wichtigen Wallet-Sicherung. Ebenso sind die ETFs steuerlich nachteilig, weil sie unabhängig von der Haltedauer unter die Abgeltungsteuer fallen. Setzen Sie deswegen als langfristig orientierter Privatanleger ausschließlich auf Investments in echte, blockchainbasierte Kryptowährungen und verwalten Sie Ihre Zugangsschlüssel (Private Keys) selbst. Nehmen Sie sich den "Proof of Keys Day" zum Vorbild, an dem seit 2019 an jedem 3. Januar an das erste Gebot in der Krypto-Welt erinnert wird: "Not your Keys, not your Coins!".

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13 Digital-Payment Trends 2023!16 Jan 202300:41:24

2022 war abermals ein turbulentes Jahr. Die Covid-Pandemie plätscherte weiter vor sich hin, der russisch-ukrainische Krieg brach aus, die Energie- und Rohstoffkrise spitzte sich zu, die Inflation schoss in die Höhe und die Konsumausgaben gingen in den Keller. Die Folgen von all dem – und mehr – waren im Onlinehandel zu spüren: Der Boom durch die Lockdowns war vorbei. Und doch hat uns dieses Jahr auch viel gelehrt, vielleicht sogar mehr, als wir denken. Die schwierigen Zeiten haben den E-Commerce Handel widerstandsfähiger gemacht: Unternehmen wurden flexibler, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und die Zukunft des Bezahlens ist definitiv digital.

Dazu zählt auch die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen rund um Bitcoin, Ethereum & Co. Der Schweizer Online-Zahlungsdienstleister Payrexx hat in einer hervorragenden Ausarbeitung aktuelle und zukünftige Trends analysiert, die den digitalen Zahlungsverkehr 2023 in der Schweiz prägen und beeinflussen werden. Onlinehändler ebenso wie Verbraucher und Digital-Investoren sollten diese im Auge behalten. Gleichzeitig lassen sich diese Digital-Trends aus der Schweiz selbstverständlich auch auf andere Länder und Regionen übertragen. Die Payment-Funktionen von Kryptowährungen werden nach meiner Einschätzung nach wie vor unterschätzt und bergen in diesem Kontext ein großes Potenzial. Von den Fortschritten beim Lightning-Network des Bitcoin bis hin zu spezifischen Payment-Coins.

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