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Explore every episode of the podcast Macher*innen aus der Musikbranche | REDFIELD Podcast
Dive into the complete episode list for Macher*innen aus der Musikbranche | REDFIELD Podcast. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| R#161 Update mit Sarah Lüngen, Mitgründerin The Changency | 01 Sep 2024 | 00:57:25 | |
Kann die Musikbranche wirklich grüner werden?
Sarah Lüngen gründete The Changency gemeinsam mit Katrin Wipper 2021. Seitdem bekam ihre Agentur für nachhaltigen Wandel viel Aufmerksamkeit, ihre Projekte wurden im ZDF „Plan B“, Tagesschau (Update Wirtschaft), in einem Spiegel Podcast oder bei einigen Awards präsentiert und honoriert.
Lüngen wird jetzt zum dritten Mal von Alexander Schröder im Redfield Podcast begrüßt. Sie gibt ein Update zum Weiterbildungsformat „Club of Change“, der SUSTAIN! Konferenz im Rahmen des Reeperbahnfestivals und erzählt welche Projekte weiterhin auf der Agenda stehen.
Außerdem analysiert sie die Nachhaltigkeit der vieldiskutierten Mega-Konzertreihe von Adele in München und klärt über die entsprechenden Schlüsse auf. Es gibt ein Fazit der „Ticket To Ride“ Sommerfestivals mit AnnenMayKantereit, eine Erklärung zu Green Sponsoring und weiteren Input für die Musikbranche.
Adele in München:
https://julianvogels.de/adele-in-munich-ein-event-der-superlative-auch-bei-den-co2-emissionen/
Nachtrag von Sarah Lüngen zu guten Beispielen am Ende der Folge:
https://www.nme.com/news/music/massive-attack-announce-huge-line-up-for-bristol-gig-buy-tickets-3751993
https://musically.com/2024/08/27/massive-attack-frustrated-at-music-industrys-climate-stasis/
www.the-changency.de
www.clubofchange.net
www.plantaseeed.de
www.tickettoride.net
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| R#160 mit Andreas Kohl, Gründer Exile On Mainstream & Vinyl Guru | 25 Aug 2024 | 01:33:57 | |
Bio, Frittenfett, Nachhaltigkeit: Alles über den Mythos Schallplatte.
Schon seit seiner Kindheit spielte Musik eine zentrale Rolle im Leben von Andreas Kohl. Früh zog es ihn auf die aktive Seite der Musikszene. Er begann mit dem Schreiben für Fanzines und arbeitete später für renommierte Magazine wie VISIONS und MINT. Gleichzeitig organisierte er Veranstaltungen in Clubs und gründete 1999, ursprünglich aus einer Laune heraus, sein eigenes Label: Exile On Mainstream.
Im Redfield Podcast spricht der Musikliebhaber, der auch beim Haarlem Vinyl Festival und der Making Vinyl Conference involviert ist, mit Gastgeber Alexander Schröder über seine familiäre Labelphilosophie. Augenzwinkernd meint er: „Entweder sind die Artists zu Beginn oder am Ende ihrer Karriere bei mir.“
Parallel zu seiner Labelarbeit war Kohl viele Jahre lang für die legendären Southern Records aus England tätig und leitete das Deutschlandbüro. Schon früh stand für ihn fest: „Mit 40 höre ich auf mit Promotion und Pressearbeit.“ 2013 endete dieses Kapitel, auch weil sich das Geschäftsmodell strukturell veränderte.
Der leidenschaftliche Vinylfan setzte seine Karriere fort und arbeitete für das große deutsche Presswerk Optimal Media. Heute ist er als „Vinyl Guru“ für den Musik- und Verpackungsbroker Key Production aus England tätig.
Im Interview schildert Kohl seinen Weg und beantwortet detailliert, aber verständlich, Fragen zu den wachsenden Produktionskapazitäten, zu Nachhaltigkeit und Recyclingmöglichkeiten von Schallplatten sowie zu neuen Produktions- und Rohstoffalternativen. Dabei spricht er offen über problematische Begrifflichkeiten und beleuchtet die Herausforderungen der Branche.
www.mainstreamrecords.de
www.keyproduction.co.uk
www.haarlemvinylfestival.com
www.makingvinyl.com
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| R#151 Update mit Fabian Schütze, Low Budget High Spirit & Golden Ticket | 09 Jul 2023 | 01:02:24 | |
Über eine Million neuer Songs pro Tag, weniger Viralität und mehr (Personal) Branding.
Redfield Podcast Stammgast Fabian Schütze gibt ein Update zu seinen c/o pop Panels, dem kommenden Low Budget High Spirit Magazin und was ihn in den letzten Wochen bewegte.
Dabei diskutiert er mit Gastgeber Alexander Schröder über die Europa-Expansionspläne von Rough Trade und auf Basis der neuen „Musikindustrie in Zahlen 2022“ Studie vom Bundesverband Musikindustrie (BVMI) über Retail und E-Commerce. Er verrät, ob er einen Plattenläden eröffnen würde und beleuchtet die Situation der deutschen Musikhändler, unter denen JPC nach wie vor als „Hidden Champion“ erscheint.
Ob sich 18-jährige überhaupt CDs kaufen? Im Rahmen vom Kulturpass wäre das möglich. Schütze und Schröder sprechen über Sinn und Unsinn des Programms, das ein Budget von 100 Millionen Euro besitzt und ca. 750.000 junge Erwachsene ansprechen soll. Wer kann profitieren, wofür wird es genutzt und taugt die App, die Schröder direkt ausprobiert hat.
Darüber hinaus gibt es natürlich ein KI-Update. Schütze erklärt, wie er KI in seinem Büroalltag nutzt. Damit einhergehend prognostizieren Analysten wie Goldman Sachs oder Midia Research in den nächsten Jahren mehr als eine Million neue Songs pro Tag auf Spotify & Co.
Aber was bedeutet das nicht nur für das Playlist Game, Artist Promotion und Marketing einzelner Acts? Wird (Personal) Branding wichtiger als die Musik? Und wäre es ein Segen, wenn es weniger Viralität geben würde, wie es das neue LinkedIn Update verkündet?
Musikindustrie in Zahlen 2022 vom BVMI
https://www.musikindustrie.de/fileadmin/bvmi/upload/06_Publikationen/MiZ_Jahrbuch/2022/BVMI_Musikindustrie_in_Zahlen_2022_ePaper_230420_geschuetzt.pdf
Podcast „The Illiac Suite“
https://www.denniskastrup.com/work/the-illiac-suite-new-podcast/
www.lowbudgethighspirit.com
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| R#61 mit Friederike Köchling, Tourmanagerin | 10 Dec 2020 | 00:37:09 | |
Anfang 2020 machte sie sich endgültig selbstständig. Ihr Terminkalender war voll – und wurde dann im März immer leerer. Friederike Köchling ist bereits seit vielen Jahren in der Livebranche unterwegs, tourmanagt Künstler wie Revolverheld oder Afrob, arbeitete auf der DSDS-Tour und betreut die Artist Villages bei großen Festivals wie Hurricane oder Wacken.
Im Redfield Podcast erzählt die von allen nur „Kike“ genannte Tourmanagerin, wie es sie in die Musikbranche verschlug, was man zum Beispiel von der Arbeit auf Galas lernen kann und wie man überhaupt das Tourmanagement von bekannten Acts übernehmen kann.
Darüber hinaus berichtet sie sehr offen über ihre aktuelle Situation in der Corona-Krise und wie es ihren Kolleginnen und Kollegen derzeit geht. Damit erzählt Friederike Köchling stellvertretend als Solo-Selbstständige von den Sorgen, die sie derzeit bewegen.
Um auf die Situation in der Branche aufmerksam zu machen, beteiligte sie sich zudem an der Foto-Aktion „Ohne Kunst und Kultur wird`s still“. Was sie damit bewirken möchte und wie die Reaktionen waren, berichtet sie Gastgeber Alexander Schröder im Redfield Podcast, der in Partnerschaft mit Ticketmaster entsteht.
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| R#60 mit Maik Strübe, Gründer von The Living Proof Agency | 08 Dec 2020 | 00:40:15 | |
Er war bereits in Folge #2 des Redfield Podcasts zu Gast. Ende März 2020 als Corona und der Lockdown losgingen, gewährten Maik Strübe und Oise Ronsberger zusammen mit Gastgeber Alexander Schröder in einer Sonderfolge zudem tiefe Einblicke in die Booking- und Livebranche. Während Tourmanager Ronsberger noch sein Label End Hits Records und eine Krankenpfleger-Ausbildung als zusätzliche Standbeine hatte, verlegte Strübe da gerade alle Konzerte in den Herbst und auf einen noch späteren Zeitpunkt.
Gegen Ende des Jahres wird es wieder Zeit für ein Update, zumal das Charity Event #lauterwerden am 12. und 13. Dezember thematisch durch den Redfield Podcast begleitet wird.
Der Gründer der Bookingagentur The Living Proof Agency erzählt, wie er die vergangenen Monaten erlebt hat und welche Erwartungen er an 2021 hat. Er spricht über die kommende Festivalsaison und welche Chancen diese für nationale Acts bereithalten könnte. Gemeinsam mit Alexander Schröder betrachtet er die aktuelle Situation auf dem Live- und Labelmarkt.
Und ganz nebenbei verrät Maik Strübe auch noch, um welchen außergewöhnlichen Posten er sich in seiner Heimatstadt Osnabrück beworben hat.
www.tlpa.de
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| R#59 mit Maria Paz Caraccioli Gutierrez von „Ohne Kunst und Kultur wird’s still“ | 06 Dec 2020 | 00:28:55 | |
Der Slogan und die Fotos vieler Kulturschaffenden erscheinen mittlerweile deutschlandweit auf großen Bannern und in immer mehr Städten. Maria Paz Caraccioli Gutierrez ist selber in Lübeck in der Kunst- und Kulturszene aktiv. Sie berichtet im Redfield Podcast über den Auslöser zum Start der Initiative „Ohne Kunst und Kultur wird’s still“, die sie initiierte.
Viele tausend Menschen sind betroffen, können ihren Beruf nicht mehr ausüben und gleichzeitig droht eine kulturelle Verarmung. Als Medienpartner begleitet der Redfield Podcast daher das Charity-Event #lauterwerden, das am 12. und 13. Dezember zahlreiche nationale Stars für einen Spendenmarathon auf eine Mixed Reality Bühne bringt und als kostenloser Konzertstream übertragen wird. Mit den Geldern sollen eben solche Menschen finanziell unterstützt werden, die Maria nun auf Plakaten sichtbar macht.
Warum diese Personen dabei nicht ernst oder anklagend erscheinen, was sie mit ihrer Kampagne erreichen möchte und wie die Initiative auch in Zukunft ihrer Branche helfen kann, erzählt Maria im Gespräch mit Alexander Schröder. Dabei berichtet sie über großes öffentliches Interesse an der Idee und vielen positiven Rückmeldungen.
www.ohnekunstundkulturwirdsstill.de
www.lauterwerden.de
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| R#58 Karl Nowak, Digital Business Developer | 29 Nov 2020 | 01:23:57 | |
Aus dem Punkrock-Tourbus ins Major-Musikbusiness. Mit der Band „Itchy Poopzkid“ düste er jahrelang quer durch Deutschland und das Ausland. Sein Job: Merchandiser. So lernte Karl Nowak bereits in jungen Jahren wahrscheinlich jeden Club in Deutschland kennen und tauchte mehr und mehr in das Musikbusiness ein. Parallel begann er sein Studium an der Popakademie und widmete sich vor allem digitalen und strategischen Feldern in der Musikbranche.
Nachdem er ein gutes Jahr beim Zentralrat Mitte von Eric M. Landmann und Marc Feldmann verbrachte, wechselte er 2014 schließlich zu Universal Music. Im Redfield Podcast mit Alexander Schröder berichtet Karl Nowak, mit welchen Themen er sich dort auseinandersetzte. Vor allem der Aufbau des konzerneigenen Digitalvertriebs Spinnup mit eigenem A&R Ansatz beschäftigte ihn stark. Später arbeitete er an Enter Records, einem Joint-Venture zwischen Universal Music und der Electronic Sports League (ESL).
Beide betrachten seinen Werdegang und sprechen über moderne Auswertungs- und Vertriebsformen der Zukunft sowie die Chancen der Digitalisierung in der Musikwelt. Dabei wird deutlich wie sehr Nowak in Richtung Brands, Technologie und Business Development denkt.
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Im Anschluss an diese Folge spricht Alexander Schröder noch mit Lars-Oliver Vogt (President Brand Partnership & Media GSA bei Live Nation) über das Charity-Event #lauterwerden sowie den neu gegründeten Verein #crewnation. Bei dem Mixed Reality Konzertstream treten am 12. und 13. Dezember 2020 zahlreiche deutsche Stars wie Die Fantastischen Vier, Rea Garvey, Joy Denalane oder The Boss Hoss auf, um Spendengelder für Crews und Solo-Selbstständige zu sammeln.
www.lauterwerden.de
www.crewnation.org
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| R#57 mit Carsten Ehlich, Gründer von Merchcowboy | 22 Nov 2020 | 01:11:04 | |
Ist Direktvertrieb der Musikvertrieb der Zukunft? Carsten Ehlich ist einer der beiden Gründer des Merchandise-Fulfillment-Unternehmens Merchcowboy in Münster. Das ist in den letzten Jahren stark gewachsen und betreut nicht nur Bands wie Donots oder Madsen, sondern mittlerweile auch Künstler wie Pietro Lombardi, Atze Schröder oder Heiko und Roman Lochmann (früher auch bekannt als Die Lochis).
Als Moderator baute Ehlich außerdem ein stationäres Festivalradio für Highfield, Southside oder Hurricane auf, schließlich verfügt er über eine Vergangenheit als Radiojournalist für Delta Radio in Kiel.
Anekdotenreich erzählt er im Redfield Podcast mit Alexander Schröder, wie alles begann, welche Hürden dabei zu meistern waren und wie seine Firma wachsen konnte. Gemeinsam diskutieren sie über Musikvertriebsstrukturen der Zukunft und wie wichtig andere Plattformen in dem Geschäftsmodell von Merchcowboy sind. Ehlich berichtet zudem, wie viele Shops aktuell betreut werden, warum er gerade eine eigene Plattenfirma gründet und wie sein Unternehmen in Zeiten von Corona aufgestellt ist.
Dazu stellt er auch ein besonderes Anliegen vor, das er mit der Band Montreal realisiert hat. Beide bieten zusammen mit anderen Künstlern den Benefiz-Sampler „Merchcowboy – Mixtape Vol. 1“ an, dessen kompletten Erlöse an den Solidaritätsfond #handforahand gehen. Dieser unterstützt Freiberuflicher*innen aus der Veranstaltungsbranche schnell und unkompliziert.
www.merchcowboy.de
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| R#56 mit Steffi von Kannemann, Gründerin von Better Things | 15 Nov 2020 | 00:59:12 | |
Von Rebranding, Empowerment und der Entdeckung von skandinavischer Musik in Südeuropa. Nachdem sie in Rostock Politik und Soziologie studierte, tauchte Steffi von Kannemann in die Berliner Musikszene ein, engagierte sich politisch, organisierte Hardcore-Shows und legte Trash-Pop auf. Als ihr die Hauptstadt zu klein wurde, arbeitete sie in Barcelona für ein Elektro-Label und entdeckte im sonnigen Spanien die skandinavische Musik für sich. Sie verliebte sich nicht nur in die Sounds aus Skandinavien, sondern auch in die Kultur und Lebenseinstellung.
Zurück in Berlin startete sie „Nordic by Nature“ und brachte skandinavische Musik erst in die Großstadt, legte sie bei eigenen Parties auf, veranstaltete Konzerte und etablierte über die Jahre die gleichnamige Musikagentur. Diese wuchs stetig und unterstütze irgendwann nicht nur skandinavische Pop-KünstlerInnen.
Nicht nur deshalb, sondern auch durch das prägende Jahr 2020, firmierte von Kannemann ihr Unternehmen schließlich in „Better Things“ um. Neben den bekannten PR-Services etablierte sie im Rahmen des Rebrandings auch „Better Independent“; ein neues Projekt mit dem sie und ihr Team unabhängige MusikerInnen stärken und beraten möchten.
Über diese Entwicklung und ihren eigenen hörenswerten Better Independent Podcast spricht Steffi von Kannemann mit Alexander Schröder. Dabei erklärt sie im Redfield Podcast, wie wichtig ihr dieser neue Service ist, wie sie zukünftige Entwicklungen in der Musikbranche einschätzt und welche Unterschiede sie zwischen Deutschland und Skandinavien hinsichtlich einer fortschrittlichen Musiklandschaft sieht.
www.better-things.berlin
www.better-things.berlin/better-independent/ | |||
| R#55 mit Kevin Schulz, Gründer von Black Screen Records | 08 Nov 2020 | 01:08:25 | |
In der Nische zum Erfolg. Die Gamingbranche ist eine der umsatzstärksten im Unterhaltungsbereich. Doch was hat die Videospielindustrie mit Musik gemeinsam, wo sind Anknüpfungspunkte und wo sind Synergien zu schaffen? Kevin Schulz hat sich anfangs keine dieser Fragen gestellt, den Vinylsammler trieb die Frage nach seinem Lieblings-Gaming-Soundtrack 2015 zur fast schon spontanen Gründung von Black Screen Records. Seitdem veröffentlicht und vertreibt er diese Soundtracks; mittlerweile nicht nur auf Vinyl. Den unerwarteten Erfolg hat er bereits an seinem ersten Release festgestellt. Der Soundtrack von „Oddworld: Abe’s Oddysee“ wurde schnell tausendfach verkauft.
Im Gespräch mit Alexander Schröder erzählt Kevin Schulz von seinem Werdegang als freiberuflicher und lange unbezahlter PR-Manager für Bands und Labels aus dem Punk und Emo Bereich wie Basement oder Big Scary Monsters. Er berichtet von seiner Zeit als Autor für die Musikzeitschrift FUZE Magazine, der Ausbildung beim renommierten Musikvertrieb Cargo Records, einem abgebrochenen Medienrechtsstudium und von seinen Eltern, die ihn früh in das Gaming eintauchen ließen.
Kevin Schulz gibt Einblicke in die Welt der Videospielbranche, seine Faszination dafür und seine weltweiten Distributionswege. Denn Black Screen Records verkauft von Anfang an international, vorwiegend aus dem eigenen Online-Shop. Mittlerweile gehört Black Screen Records zu den größten europäischen Labels und Händlern für Gaming-Soundtracks, physisch wie digital.
www.blackscreenrecords.com
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| R#54 mit Ronny Krieger, General Manager Europe von Patreon | 01 Nov 2020 | 01:13:44 | |
Eigentlich hat er schon in fast allen Bereichen der Musikbranche gearbeitet. Ronny Krieger ist dort seit über 25 Jahren aktiv und leitet aktuell als General Manager die Europageschäfte der „Creator Founded Membership Platform“ Patreon. Außerdem ist er stellvertretender ehrenamtlicher Vorsitzender vom V.U.T. (dem Verband unabhängiger Musikunternehmerinnen und -unternehmer), sowie Mitglied im Fachausschuss „Digitalisierung und KI“ des Deutschen Kulturrats.
Der begeisterte Depeche Mode Fan erzählt im Gespräch mit Alexander Schröder von seiner Leidenschaft für elektronische Musik und seinem Werdegang als Labelmanager und Unternehmensberater in der Musikbranche. Er erklärt das Geschäftsmodell von Patreon, beleuchtet die Geschichte des US-Unternehmens und berichtet aktuelle Nutzerzahlen.
Dabei hatte Ronny Krieger eigentlich eine Lehre zum Bankkaufmann absolviert, bevor er im Alter von 20 Jahren beim damals renommierten Musikvertrieb EFA in Berlin zum Probearbeiten antrat. Von da an ging es zu verschiedenen Labels, darunter das Techno-Label Kanzleramt und zu Unternehmen wie Shutterstock oder Beatport. Gerade hier wird seine schon fast missionarische Begeisterung für Fortschritt, Technologie und Digitalisierung deutlich, wenn er rückblickend erzählt, wie er maßgeblich ab 2004 daran beteiligt war, digitale Vertriebsmodelle in Deutschland zu etablieren.
Auch hier wird klar: Der Crossfit-Enthusiast stürzt sich eigentlich immer vollständig in neue Aufgaben, will die Dinge voranbringen und verändern. Ob diese Einstellung ihn auch manchmal hindert, was ihn antreibt und welche Zukunftsthemen ihn beschäftigen, darüber spricht Ronny Krieger im Redfield Podcast.
www.patreon.de
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| R#53 mit Linus Braband, Gründer Krachmacher Marketing & Consulting | 25 Oct 2020 | 00:56:49 | |
Nach Stationen bei Warner Music, The Walt Disney Company oder Sony Music arbeitete Linus Braband zuletzt als Senior Product Manager für das Musiklabel der Starwatch Entertainment ProSiebenSat1 Gruppe. Dabei engagierte er sich unter anderem bei Kampagnen für Johannes Oerding, Udo Lindenberg, Versengold oder Zara Larsson.
Jetzt hat er sich mit seiner eigenen Agentur Krachmacher Marketing & Consulting selbstständig gemacht und zog von München nach Berlin. Da Linus Braband seine Karriere in der Musikbranche auch mit einer Station bei Redfield Records startete war klar, dass wir ihn als Freund des Hauses gerne für ein Update in den Redfield Podcast einladen.
Und so erzählt Linus Braband, was er in den letzten Jahren erlebt hat, wie überhaupt sein musikalischer Background ist und warum er sich gerade jetzt selbstständig macht. Gemeinsam mit Gastgeber Alexander Schröder spricht er über Karriereplanungen und -wendungen, die richtigen Marketing und Promotion Kanäle, Sinn und Unsinn von Markenkooperationen, die optimale Verwendung von sozialen Medien und beantwortet die Frage, ob es noch Sinn macht, Musikvideos zu veröffentlichen.
www.krach-macher.com
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| R#52 mit Kleopatra Tümmler, Künstlermanagerin | 18 Oct 2020 | 00:59:42 | |
Sie war am einzigen Autokino Berlins beteiligt, das sich bei 80 Bewerbern während des Corona-Sommers 2020 mit seinem Konzept bei den offiziellen Stellen durchsetzen konnte.
Darüber hinaus kann Kleopatra Tümmler auf eine beeindruckende Karriere in der Musikbranche zurückblicken. Die startete 2000 bei Sony Music und als sie zwei Jahre später zu Universal Music wechselte, war sie u.a. als Managerin International Exploitation am massiven internationalen Durchbruch von Tokio Hotel beteiligt.
Als sie die Pop-Stars a-ha kennenlernte, war es „Liebe auf den ersten Blick“ und schon bald tourte sie als Tourmanagerin mit den Norwegern um die ganze Welt – und das ohne jegliche Erfahrungen in diesem Job.
Seitdem arbeitet Tümmler weiterhin auf Tour für viele Größen und begleitete sogar Take That als Crew-Mitglied zwischen 2007 und 2009 auf zwei riesigen Tourneen, die jeweils ca. 40 Millionen US-Dollar umsetzten.
Gleichzeitig begann für die Berliner Musikmanagerin auch die Arbeit im Künstlermanagement und sie betreute u.a. Kurt Krömer, Jamie Lee, Michael Patrick Kelly oder aktuell Till Brönner.
Im Redfield Podcast mit Alexander Schröder zeichnet Kleopatra Tümmler ihren Weg nach und beschreibt, welche Herausforderungen sie dabei meistern musste. Die beiden sprechen über ihre Management-Philosophie und wie sich Musikmanager*innen eigentlich heutzutage selbst vermarkten sollten.
Außerdem erzählt die Macherin, wie sie es schaffte, gemeinsam mit einem Team das einzige Autokino Berlins während des Sommers 2020 in Zeiten der Corona Pandemie zu realisieren.
www.kleotuemmler.com
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| R#150 mit Elke Kuhlen, Asterix Westphal, Ueli Häfliger | 02 Jul 2023 | 01:24:32 | |
Über Ghosting im Podcast-Business, von KI bis Schwenkgrill und dem perfekten Beitrag für den Eurovision Song Contest.
Die große Jubiläumsfolge zum 150. Redfield Podcast mit Elke Kuhlen (Festivaldirektorin c/o pop), Asterix Westphal (Musik- und Medienanwalt) und Ueli Häfliger (Radio- und Podcast-Profi u.a. mit dem „Goldstückli“).
In Berlin sprechen diese drei wunderbaren Gäste mit Alexander Schröder in einer unterhaltsamen Runde nicht nur über das Podcast-Business. Ueli Häfliger gibt tiefe Einblicke in die Zahlen und Herausforderungen des „Goldstückli“ Musik-Podcasts, den er zusammen mit Winson produziert. Spannend: Er macht deutlich, dass seine Kuration erst auf andere Kurator*innen angewiesen ist, um die richtigen Songs in der schieren Masse zu finden.
Elke Kuhlen zieht ein Fazit zum Kölner Branchenevent c/o pop, das in diesem Jahr erfolgreich 20. Geburtstag feierte. Dabei geht sie auf die diverse Programmplanung ein, zieht Vergleiche zum aktuellen Stand der Branche und erklärt, ob Big Data beim Booking eine Rolle spielen kann.
Gemeinsam mit Asterix Westphal diskutieren sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI, warum diese gerade für Mood Music hilfreich sein könnte und welche weiteren Einsatzmöglichkeiten sich mithilfe dieser Technologie bieten könnte.
Auf der Suche nach dem nächsten deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest kommt das Quartett nach einiger Diskussion, Sportvergleichen, Sinnhaftigkeit und Insights von einer Erwachsenen-Seite sogar auf einen gemeinsamen Nenner. In diesem Zuge wird aber auch die Frage gestellt, ob etablierte Artists kein Interesse an dem Contest haben und ob eine einjährige Pause, wie vom Deutschen Musikrat empfohlen, wünschenswert wäre.
Lord of the Lost beim Eurovision 2023
https://www.youtube.com/watch?v=dyGR4YWlPEs
Eurovision 2023 Traffic Insights
https://www.pornhub.com/insights/eurovision-2023
Joost, Ski Aggu & Otto Waalkes - Friesenjung (Official Video)
https://www.youtube.com/watch?v=LMzAssOr2zE
www.c-o-pop.de
www.asterixwestphal.de
www.goldstueckli.de
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| R#51 mit Sebastian Kahlich, Director Sales & Marketing bei Ticketmaster | 11 Oct 2020 | 00:57:06 | |
Er machte MTV Unplugged Sessions, brachte Big Brother Bewohner zum Singen und war an weiteren bemerkenswerten Momenten der Musikbranche beteiligt.
Seine Karriere in der Musikbranche startete Sebastian Kahlich vor knapp 20 Jahren bei Jive Records, dem zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich größten Independent Label der Welt. Später ging es über Zomba Records zu RTL. Dort arbeitete er an TV Musik-Kooperationen oder Artist Development, brachte Dschungelbewohner oder andere Reality Show Teilnehmer zum Singen und wertete Produkte der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ mit aus.
Über den Umweg Icon Impact, die Handy Soaps noch vor dem Smartphone entwickelten, ging es 2006 schließlich zu Viacom. Hier vermarktete er die Musiksender MTV und VIVA bis es ihn als Director Brand Partnerships zu Starwatch Entertainment zog.
Anfang 2020 wechselte er zu Ticketmaster und in die Livebranche. Dann kam Corona und der Krisenmodus. So berichtet Sebastian Kahlich im Redfield Podcast mit Alexander Schröder über den aktuellen Stand der Dinge bei Ticketmaster und welche Wachstumschancen das Geschäftsmodell durch Ticketing oder Software- und Servicedienstleistungen bietet. Er stellt klar, welche Möglichkeiten auch schon kleine Veranstalter haben und warum das Unternehmen den Redfield Podcast ab sofort als Partner unterstützt.
Er skizziert für welche Marken und in welchen Größenordnungen sich Kooperationen z.B. auf Musikfestivals wirklich lohnen und fragt, wann die ersten Baumärkte neben den Festival-Supermärkten öffnen.
Sebastian Kahlich spricht außerdem über seine vielen Eindrücke und Anekdoten, die er im Laufe der Jahre in der TV- und Entertainmentbranche sammeln konnte. Dabei zeigt sich, welches außergewöhnliche Netzwerk er im Laufe der Jahre gespannt hat, was nicht nur in seinen ca. 22.000 Follower auf LinkedIn deutlich wird.
www.ticketmaster.de
https://business.ticketmaster.de
www.redfield-podcast.de | |||
| R#50 mit Eric M. Landmann, Manager der Beatsteaks & Gründer ZentralRat Mitte | 23 Aug 2020 | 01:07:24 | |
Er managt eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands und begleitet die Beatsteaks quasi seit den Anfängen 1995. Außerdem war Eric M. Landmann jahrelang Herausgeber vom Uncle Sally*s, einem der auflagenstärksten deutschen Musikmagazine mit einer sechsstelligen Auflage. Er engagierte sich immer stark im Event- und Marketinggeschäft, so dass das Sally*s nach dem Ende der Zeitschrift seit 2011 als Fullservice Agentur für Mediaberatung und -planung weitergeführt wird. Parallel dazu gründete er mit Marc Feldmann den ZentralRat Mitte. Gemeinsam arbeiten sie hier an Vermarkungs- und Kommunikationsstrategien für Marken und Unternehmen wie Levis, Deezer oder Gibson Guitar.
Zur Jubiläumsfolge 50 vom Redfield Podcast berichtet Eric Landmann, wie er damals die Beatsteaks entdeckte und schon wenige Jahre später beim ersten großen Plattenvertrag mit der Punkrock-Legende Epitaph Records begleitete. Er erklärt, warum es mit Torsten Dohm einen zweiten Manager für die Beatsteaks gibt und unter welchen Umständen der Band der kommerzielle Durchbruch gelungen ist.
Landmann gibt Einblicke in seine jahrelange Karriere, die zu Beginn vor allem auf Konzertveranstaltungen fußte. Er erinnert sich daran, warum das Uncle Sally*s letztendlich eingestellt werden musste und erklärt, an welchen Projekten der ZentralRat Mitte arbeitet. Dabei verrät er auch, was es tatsächlich kostet, ein Autokino in Berlin zu betreiben und welche Aufregung es um sein Zitat für eine Newcomer-Radioquote gab, das im April veröffentlicht wurde und seinen Ursprung in einer WhatsApp-Gruppe hatte, in der eine Vielzahl deutscher Bandmanager vertreten sind.
www.myzrm.de
www.redfield-records.de | |||
| R#49 mit Jochen Schuster, Gründer/CEO von Getnext.to & Musikmanager | 16 Aug 2020 | 01:01:10 | |
Als General Manager der Universal Music Domestic Division Polydor/Island arbeitete Jochen Schuster mit Stars wie Avicii, a-ha, Helene Fischer oder The Boss Hoss und war an unzähligen Gold- und Platin-Auszeichnungen beteiligt. Nachdem der gebürtige Niederländer seine Karriere in der Musikindustrie bei Sony Music in den Neunzigern startete, wechselte er bald als Marketingchef der Hörspiel-Spezialisten Karussell in den Universal Music Konzern und durchlief dort diverse Führungspositionen.
In die sechzehn Jahre bei Universal fiel auch eine seiner kommerziell erfolgreichsten Veröffentlichungen: Schnappi, das kleine Krokodil! Das Musikprojekt wurde durch das gleichnamige Lied zum internationalen Bestseller und kommerziell höchst erfolgreich ausgewertet.
Gleichzeitig betreute Jochen Schuster große TV-Projekte wie die Castingformate „The Voice of Germany“ oder „Star Search“ auf Sat 1. Als besonderes Highlight erinnert er sich an „Unser Star für Oslo“ und den Triumph von Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest 2010, den er als Teil des Teams hautnah vor Ort in Norwegen erlebte.
Im Redfield Podcast mit Alexander Schröder berichtet Jochen Schuster von seiner ereignisreichen Karriere in der Musikbranche und wie er sich 2014 als Musikmanager und Berater für Unternehmen und Brands selbstständig machte.
Aktuell arbeitet er viel für seine neue „Direct To Fan“ Plattform Getnext.to, die bereits von Künstlern wie Henning Wehland, Das Lumpenpack oder Joachim Witt genutzt wird. Im Gespräch erklärt er, aus welcher Motivation heraus er sich an diesem Start-Up beteiligt und welches ergänzende Erlösmodell er für Künstler und Kreative etablieren möchte.
Darüber hinaus analysiert er die derzeitige Situation für Plattenfirmen und Künstler, die alle Beteiligten immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Schuster stellt klar, worauf es dabei ankommt und mit welchen Themen er sich derzeit beschäftigt.
www.getnext.to
www.redfield-records.de | |||
| R#48 mit Marcus Fitzgerald, Gründer und CEO von gigmit | 09 Aug 2020 | 01:00:06 | |
Datengetrieben zum nächsten Livekonzert. Gigmit versteht sich als digitale Plattform für Konzertbooking und verbindet europaweit mittlerweile über 120.000 Künstler und Veranstalter miteinander. Alexander Schröder spricht im Redfield Podcast mit gigmit-Gründer und CEO Marcus Fitzgerald über die Digitalisierung der Musikbranche und das bereits 2012 gegründetes Start-Up, in das auch Sony Music investiert hat.
Der gebürtige Dresdner Marcus Fitzgerald begann schon als Teenager damit Konzerte zu veranstalten. Aufgrund seiner Erfahrungen plädiert er für mehr Digitalisierung in der Veranstaltungsbranche und entwickelte gigmit, um das zeitaufwendige und mit Kosten und Networking verbundene Booking von Shows zu vereinfachen. Er ist sich sicher, dass auch das Booking-Geschäft mittel- bis langfristig ähnlich einschneidende Veränderungen erleben wird, wie der Musikvertrieb oder grundsätzlich der Handel.
Ob der Booking Agent dann überflüssig wird? Für Fitzgerald ist zumindest klar, dass moderne Tools der Schlüssel für zukünftigen Erfolg sind und Veränderungen auch immer Chancen mit sich bringen. Gigmit setzt stark auf die Datenanalyse aus verschiedenen Quellen wie Facebook oder Spotify, um daraus konkrete – auch regionale - Empfehlungen auszusprechen.
Marcus Fitzgerald spricht außerdem über seinen Werdegang vom Konzertveranstalter zum Start-Up-Gründer und gibt seine Einschätzung zur Lage der digitalen Musikbranche ab. So ist nicht nur sein Erfolg mit gigmit, sondern auch seine Sicht auf das hohe Modernisierungspotenzial der Branche ein zentrales Thema seines Schaffens und dieser Podcast-Folge.
www.gigmit.com
www.redfield-records.de | |||
| R#47 mit Anne Haffmans, Head of Domino Recording Deutschland | 02 Aug 2020 | 01:14:10 | |
Sie weiß, wie Daft Punk ohne Helme aussehen. Anne Haffmans war nach dem Einstieg in die Musikbranche beim von der Holtzbrinck Verlagsgruppe gegründeten Musikunternehmen Intercord schnell als Label Managerin für die legendäre Plattenfirma Mute Records von Daniel Miller tätig. Sie arbeitete für internationale Künstler wie Nick Cave, Erasure, Moby oder Depeche Mode. Später betreute sie mit Domino Recording in Deutschland ein weiteres renommiertes UK-Label, das durch Künstler wie Franz Ferdinand oder Arctic Monkeys noch einmal deutlich in den Fokus der Öffentlichkeit rückte.
Zusätzlich engagiert sie sich vielseitig, ist Mitgründerin und Vorsitzende im Verein zur Förderung der Popkultur e.V., die den „Preis der Popkultur“ als Alternative zur mittlerweile eingestellten Branchenauszeichnung „Echo“ verleihen. Neben weiteren Engagements im Rahmen von Nachwuchsförderung innerhalb der Musikbranche ist sie als Jurymitglied für die Initiative Musik tätig und berichtet im Redfield Podcast, wie Musiker für das Künstlerförderprogramm ausgewählt werden und gibt Einblicke in den Entscheidungsprozess.
Anne Haffmans erzählt von den wichtigsten Stationen ihrer langen Karriere - von den Anfängen, die sie eher zufällig ins Musikgeschäft trieben und wie es sich anfühlt, plötzlich mit Stars wie Depeche Mode zusammenzuarbeiten, die sie dann jahrelang begleitete.
Sie berichtet von ihrem weiteren Werdegang, der sie nach Stationen bei EMI nach Köln und schließlich nach Berlin zurück zu Mute und Domino zog. Im Gespräch mit Alexander Schröder ordnet sie ein, ob es heutzutage noch möglich ist, so prägende Labels aufzubauen, welche Eigenschaften erfolgreiche Künstler und Labelmacher wie Daniel Miller (Mute) oder Laurence Bell (Domino) verinnerlicht haben und warum sie sich so vielseitig engagiert.
Beide sprechen auch über die oft thematisierte Radioquote für deutschsprachige Musik, die sie klar ablehnt, sowie die Rolle von Frauen in Führungspositionen innerhalb der Musikbranche und warum sie hier mittlerweile eine Frauenquote befürwortet.
www.dominomusic.com
www.redfield-records.de | |||
| R#46 mit Lukas Rössler, Gründer von Whaaat (Invest In Music) | 26 Jul 2020 | 00:34:37 | |
Investments, Musikrecht und die Welt der Musikverlage – in dieser Episode des Redfield Podcasts geht es um moderne Geschäftsmodelle in der Musikwelt und um eine neue Idee mit Songrechten Geld zu verdienen.
Podcast-Gast Lukas Rössler erzählt im Gespräch mit Alexander Schröder von seiner frisch gestarteten Finanzierungsplattform Whaaat, die Künstler mit Investoren zusammenbringt. Der Österreicher ist selber als Musiker und Produzent aktiv. 2010 gründete er die New Media Agentur Fosbury und arbeitete bereits mit Kunden wie Nike, Sony Music Austria, Oracle oder Strabag Real Estate.
Im Sommer 2020 geht es mit den Finanzierungen für die ersten Künstler über die neue Plattform los. Investoren wie Musikfirmen, aber auch Fans des Künstlers können Anteile an Songrechten erwerben; die Tantiemen erhält der Künstler. So wird die Vision einer modernen Finanzierung, die der Künstler dann zum Beispiel für Marketing, PR oder Produktionen nutzen kann, mit dem traditionsreichen Verlagsgeschäft kombiniert. Langfristig will Rössler verschiedene Modelle rund um Whaaat aufzubauen und über das Verlagsrecht hinausdenken.
Im Podcast geht es außerdem um interessante Startups im Musikbereich, um effektive Datenerfassung und wie man das Musikverlagsgeschäft generell modernisieren könnte.
www.whaaat.eu
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| R#45 mit Stephan Thanscheidt, CEO von FKP Scorpio | 19 Jul 2020 | 01:05:30 | |
Vom Stagehand zum CEO von einem der größten europäischen Veranstalter für Festivals, Tourneen und örtlichen Konzerten mit diversen ausländischen Tochterfirmen.
Stephan Thanscheidt führt die Geschäfte von FKP Scorpio gemeinsam mit Firmengründer Folkert Koopmans, bei einem Jahresumsatz von zuletzt 200 Millionen Euro in der Firmengruppe. Und dass in einem relativ margenarmen Geschäft, wie Thanscheidt betont.
Im Redfield Podcast berichtet er über seine Anfänge als lokaler Veranstalter von Punkrockshows in Mönchengladbach und darüber wie es ihn als Eventchef zum Musikmagazin VISIONS nach Dortmund sowie schließlich nach Hamburg zu FKP Scorpio zog. Dort war er anfangs als Head of Festivalbooking angestellt, trug plötzlich ein erheblich gestiegenes Maß an Verantwortung und stieg 2013 zum CEO auf.
Seitdem gestaltet er gemeinsam mit Koopmans und einer Belegschaft von knapp 200 Angestellten die Livebranche maßgeblich mit. FKP Scorpio ist einer der größten Festivalveranstalter Europas, Darunter sind Namen wie das Hurricane und Southside Festival, Highfield, M‘era Luna oder das Deichbrand, aber auch diverse ausländische Festivals. Und diese fallen im Jahr der Corona-Pandemie alle aus.
Wie das zu CTS Eventim gehörende Unternehmen damit umgeht und wie Thanscheidt die Zukunft der Eventbranche einschätzt, erklärt er pointiert im Gespräch mit Alexander Schröder. Dabei erläutert er auch, welchen Stellenwert das Unternehmen bei der weltweiten Headlinersuche besitzt und welche Herausforderungen hier zu meistern sind.
www.fkpscorpio.com
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| R#44 mit Robert Kasel, Mitgründer von Nicebandnights | 12 Jul 2020 | 01:02:43 | |
Er ist seit fast 20 Jahren in der Veranstaltungsbranche erfolgreich unterwegs. Alexander Schröder begrüßt in dieser Folge Robert Kasel und spricht mit ihm über seinen Werdegang und die aktuelle Situation während der Corona-Pandemie.
Die Wege von Redfield Records und Kasel kreuzten sich schon zu Beginn. Das erste Konzert veranstaltete er u.a. mit der ersten Band auf Redfield Records - bereits vor fast 20 Jahren. Mittlerweile ist der gelernte Koch mit Nicebandsnights eine feste Größe in Trier, Koblenz und Umgebung und veranstaltet dort große und kleine Konzerte. Wie er damals begann sein Netzwerk zu knüpfen, ersten Kontakt zu Bookingagenturen aufzubauen und wie er den aktuellen Stand der Livebereich vor und nach Corona bewertet, erzählt er in dieser Folge.
Kasel ist aber auch als Merchandise Manager von Christina Stürmer oder Max Giesinger aktiv und betreut die Live-Verkäufe dieser und anderer Künstler. Dabei ist sein beruflicher Werdegang unzertrennlich mit Jupiter Jones verknüpft. Die Band aus der Eifel, welche mit „Still“ einen Megahit landete, der 2011 zum meistgespielten deutschsprachigen Lied im deutschen Radio wurde, begleitete er nahezu von Anfang an als Booker, Tourmanager oder Merchandiser und verfolgte hautnah den Aufstieg in die Hitparaden.
www.facebook.com/nicebandnights
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| R#43 mit Malte Karstan, E-Commerce Consultant | 05 Jul 2020 | 01:22:27 | |
Welchen Status hat der physische Musikvertrieb heutzutage und was ist die optimale Verkaufs- und Vertriebsstruktur für Tonträger in der Zukunft? In dieser Folge vom Redfield Podcast dreht sich alles um das Thema Musikvertrieb mit Schwerpunkt E-Commerce.
Malte Karstan ist als E-Commerce Consultant tätig und verfügt über einen jahrelangen Background in der Musikbranche. Dort war er u.a. beim Hamburger Musikvertrieb Membran in Führungsposition tätig.
Er verfügt über eine Expertise von über 20 Jahren E-Commerce-Erfahrung und betreut vom DAX-Konzert über ein angehendes Unicorn bis hin zum Mittelständler oder Local Hero die unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen.
Im Gespräch mit Alexander Schröder erklärt Malte Karstan die aktuell beste Form des physischen Musikvertriebs und beschreibt, worauf man hier genau achten sollte. Ob FBA oder FBM, sie thematisieren die ideale Amazon-Strategie und in welcher Form man hier gewinnbringend mitspielen kann und sich nicht von der Marktmacht erdrücken lassen muss. Dabei immer im Blick: Die eigenen Absatzkanäle und die Produkthoheit.
Sie diskutieren, welches Unternehmen den Tonträgerhandel im E-Commerce aktuell gut betreibt und wie Chancen und Risiken in der Zukunft aussehen.
www.mkc.consulting
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| R#42 mit Peter Finger, Gründer von Acoustic Music | 28 Jun 2020 | 00:57:48 | |
Der renommierte Musiker Peter Finger erlangte bereits mit knapp 20 Jahren seinen internationalen Durchbruch und ist seitdem in der Weltspitze der Akustikgitarristen unterwegs. Der Startschuss für eine jahrzehntelange erfolgreiche Karriere! Wer sich mit akustischer Gitarrenmusik beschäftigt, kommt weder an Peter Finger noch an Acoustic Music vorbei.
Acoustic Music entstand 1988 und Peter Finger wurde mit seiner eigenen Plattenfirma zum Unternehmer. Einen Schritt, der er eigentlich nie gehen wollte. Mittlerweile gehören unter anderem zwei Fachmagazine, eine Konzertreihe und seine eigene Gitarren-Manufaktur zur „Acoustic Music Family“. Sitz hat die Firma im Lutherhaus in Osnabrück. Hier befinden sich ein Konzertsaal, Büroräume, Ton- und Videostudio sowie der Guitar Basar - das eigene Fachgeschäft für Akustikgitarren.
Im Gespräch mit Alexander Schröder berichtet Peter Finger von den Anfängen seiner Karriere, die früh einen rasanten Verlauf nahm. Sie sprechen über die Besonderheiten der Akustikgitarrenmusik-Szene, deren Absatzkanäle und darüber, wie Acoustic Music eine der wichtigsten Anlaufstellen für akustische Gitarrenmusik geworden ist und welche Rolle der Musiker Peter Finger dabei einnimmt.
www.acoustic-music.de
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| R#149 mit Anna-Lena Öhmann, Kulturmanagerin | 25 Jun 2023 | 00:50:53 | |
Über engagiertes Ehrenamt und reichhaltige Kulturförderung.
Schon zu und nach ihrer Schulzeit wirkte Anna-Lena Öhmann an Musicals und Festivals mit. Eine Zeit, die sie prägte, wie sie im Redfield Podcast ausführt. Kultur sei ohne Ehrenamt nicht möglich, trotzdem müsse es weiterhin vielfältige finanzielle Fördermittel geben, betont die Rheinländerin.
Im Zuge ihres Musikwissenschaft- und Kulturmanagement-Studiums zieht sie nach Weimar. Zu Pandemie-Beginn tritt sie schließlich ihre neue Stelle als Kulturmanagerin der Bundesgartenschau Erfurt hat. Mehr als 1,5 Millionen Besuchende erleben an 171 Tagen ein vielfältiges Kulturprogramm; während das Orga-Team den Umgang mit neuen Regeln und Maßnahmen lernen muss.
Ende 2022 wird sie Fachreferentin für Musik bei der Stadt Weimar; eine ostdeutsche Kleinstadt mit enormer kultureller Historie, die bis in die Gegenwart reicht. Öhmann macht deutlich, wie wichtig ihr bei den Aufgaben und Zielen in diesem Job ein funktionierendes Netzwerk ist und sie sich als „Möglichmacherin“ sieht, die versucht Kultur in vielfältiger Form sichtbar und erlebbar zu machen.
Im Gespräch mit Alexander Schröder beleuchtet sie auch ihre ehrenamtliche Tätigkeit für die Musikinitiative diePOP für Thüringen, sowie das Music Women Thüringen Netzwerk, das kürzlich mit weiteren Beteiligten die Plattform #musicmetoo Germany veröffentlichte, um sich aktiv gegen Übergriffe und Machtmissbrauch in der deutschen Musikbranche einzusetzen.
www.diepop.de
www.musicwomengermany.de
www.instagram.com/music.th.women
www.musicmetoo.de
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| R#41 mit Imke Machura, Gründerin der Raketerei | 21 Jun 2020 | 01:01:51 | |
Sie ist Mentorin der wahrscheinlich größten Musikerinnen-Community im deutschsprachigen Raum. Imke Machura startete 2017 ihren Raketerei Podcast. Seitdem porträtiert und interviewt sie dort Frauen, welche die Musikszene aktiv mitgestalten, macht sie sichtbar und will so Musikerinnen Inspiration und Mut geben.
Vorher war sie seit vielen Jahren aktiver Teil der Musikbranche, arbeitete als Bookerin sowie Produkt- und Labelmanagerin für Indie-Labels. Aufgrund des positiven Feedbacks auf ihren Podcast und zahlreicher Anfragen, startete sie schließlich die Raketerei Community, die mittlerweile über 1.000 Musikerinnen umfasst. Mit ihrem Konzept gewann sie zum Launch den MusicWorx Publikumspreises der Freien und Hansestadt Hamburg und startete voll durch.
Seitdem unterstützt sie Musikerinnen dabei, eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, feilt an deren Außendarstellung, der individuellen Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, berät zu Reichweitenaufbau und Wachstum. Ihr Ziel ist es, die Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sich diese erfolgreich und selbstständig in der Musikbranche positionieren können.
Im Gespräch mit Alexander Schröder berichtet Imke Machura über ihren persönlichen Background, erzählt von den Anfängen der Raketerei und in welchen Schritten sie diese aufgebaut hat. Dabei macht sie deutlich, welchen Service sie anbieten kann und warum sie eine „Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche“ bietet.
Beide sprechen über die Situation in der derzeitigen Corona-Krise und wie sie gemeinsam mit ihrer Community in nur wenigen Tagen ein erfolgreiches Online-Festival auf die Beine gestellt hat.
www.raketerei.de
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| R#40 mit Manuel "Mantu" Overbeck, Gründer von 1st Strike | 14 Jun 2020 | 01:10:38 | |
Sehr spannende Spotify Insights zu Playlisten und Wachstumstreibern werden in dieser Podcast-Episode betrachtet.
Manuel Overbeck wuchs in den Neunzigern im pulsierenden Berlin auf. Von dort aus trat Techno und House seinen Siegeszug an. Manuel ravte mit und genoss die Musik in vollen Zügen. Als DJ Mantu tauchte er aktiv in die Szene ein und arbeitete später unter anderem zehn Jahre bei Universal Music als DJ Promoter und später A&R Manager.
2018 gründete er mit dem früheren General Manager von Ministry of Sound Recordings
Sven Koslik das Unternehmen 1st Strike, welches sich auf Management, Label und Publishing in der elektronischen Musiksparte spezialisiert hat und die weltweit bekannten DJs Thomas Gold und Deniz Koyu managt.
Im Gespräch mit Alexander Schröder beleuchtet Manuel Overbeck die Besonderheiten der elektronischen Musik. Dabei konkretisiert er die Philosophie von 1st Strike und den Fokus seiner Firma, insbesondere bei der Optimierung von Promotion- und Marketingmaßnahmen, vor allem zwecks Verbesserung von Spotify-Streamings und Algorithmus-Treibern. Overbeck erzählt hier ganz konkret von möglichen Wachstumschancen und Ansätzen, die er für seine Künstler verfolgt.
www.1st-strike.de
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| R#39 mit Michael Bisping, Geschäftsführer a.s.s. concerts & promotion | 07 Jun 2020 | 01:01:01 | |
Sie sind seit über 40 Jahren in der Livemusikbranche etabliert. Die Hamburger Konzertagentur a.s.s. concerts & promotion GmbH wurde 1979 von Dieter Schubert gegründet und Michael Bisping stieß 1986 dazu. Der Jurist entschied sich damals gegen den erlernten Beruf und für seine Leidenschaft. So arbeitete er vorher unter anderem auch schon im Bremer Konzertbüro vom jetzigen CTS Eventim CEO Klaus-Peter Schulenberg.
Im Gespräch mit Alexander Schröder bewertet Michael Bisping die aktuelle Lage für seine Firma sowie die von der Corona-Krise weiterhin massiv betroffene Branche. Darüber hinaus berichtet der Konzertveranstalter aus der Firmengeschichte und beleuchtet die wichtigsten Learnings und Meilensteine. Zu denen gehörten zweifelsohne der Aufbau und die langjährige Zusammenarbeit mit etablierten Künstlern wie Fury In The Slaughterhouse, Faithless, Juli oder Wir sind Helden.
2013 folgte schließlich ein großer Umbruch im Unternehmen. Mehrheitsanteile wurden verkauft und spezialisierte Divisionen wie Selective Artists oder Dragon Productions aufgebaut und verstärkt. Michael Bisping erklärt die Strategie dahinter und welche Vorteile er und sein Geschäftspartner Dieter Schubert in diesem Vorgehen sahen. Er wirft außerdem einen Blick auf die zukünftige Situation in der Livebranche und erklärt für wie zukunftssicher er sein Geschäft sieht.
www.assconcerts.com
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| R#38 mit Julia Gudzent, Festivalbookerin bei Goodlive Artists | 31 May 2020 | 01:00:25 | |
Ob Melt, Splash, Berlin Festival oder das deutsche Lollapalooza: Die Karriere von Julia Gudzent im Booking-Geschäft ist eng mit diesen herausragenden Livemusik-Events verbunden. Insbesondere das Melt Festival begleitet die gebürtige Bayerin schon seit ungefähr 15 Jahren.
Sie arbeitet für die Firmengruppe Goodlive Artists, die wie viele andere Unternehmen aus der Livebranche schwer von der Corona-Krise getroffen wurden. Alle für 2020 geplanten Festivals wurden auf das folgende Jahr verschoben.
Im Gespräch mit Alexander Schröder berichtet Julia Gudzent von der aktuellen Situation. Darüber hinaus sprechen die beiden über ihren Karrierestart. Schon mit 15 Jahren veranstaltete sie ihr erstes Konzert, begleitete schnell internationale Bands als Tourmanagerin durch Europa und blieb der Musikbranche trotz journalistischer Ausflüge dauerhaft treu.
Mit dieser Erfahrung und den tiefen Einblicken in die Bookingbranche kann sie unter anderem die Notwendigkeit einer zunehmenden Event-Kommerzialisierung einordnen, den Anteil von Ticketverkäufen abschätzen und beurteilen, wie wichtig es geworden ist, dass auch das Rahmenprogramm auf Festivals immer bunter und lauter wird oder wie Yoga-Festivals funktionieren.
Darüber hinaus engagiert sie sich in dem Netzwerk musequality, das sich für mehr Gleichberechtigung von Frauen sowie der Unterstützung weiblicher Künstlerinnen einsetzt. Ein Thema, das ihr persönlich sehr wichtig ist.
www.goodlive.ag
www.musequality.de
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| R#37 Spezialfolge mit Dennis Müller, Chefredakteur Fuze Magazine & Musiker KMPFSPRT | 23 May 2020 | 00:27:02 | |
Wie veröffentlicht man ein kostenloses Print-Medium, wenn das Anzeigenaufkommen in der Corona-Krise rapide abnimmt? Dieser Frage musste sich Dennis Müller stellen, denn er ist Chefredakteur vom Fuze Magazine. Die Spezialisten für Hardcore, Metalcore und artverwandte Sounds müssen derzeit auf sämtliche Anzeigen für Konzerte und Tourneen verzichten, Releases werden verschoben und der Heftumfang wurde notgedrungen reduziert. Was das bedeutet und ob die Chancen nun steigen, im Fuze Magazine erwähnt zu werden, erklärt Müller im Interview mit Alexander Schröder.
Als Bassist der Punkrock-Band KMPFSPRT kennt Dennis Müller auch die andere Seite der Branche seit vielen Jahren. Die Kölner entschieden sich ganz bewusst dafür, ihr neues Album am 17. Juli zu veröffentlichen und sich nicht von der Krise beirren zu lassen. Die Gründe dafür und warum das Release zehn Songs mit einer Gesamtspielzeit von nur zehn Minuten enthält, verrät Dennis Müller im Redfield Podcast.
www.fuze-magazine.de
www.kmpfsprt.de
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| R#36 Spezialfolge mit Johannes Fürst, Director, Marketing & Sales GSA bei The Orchard | 22 May 2020 | 00:23:08 | |
Als wir die Redfield Podcast – Spezialwoche zur aktuellen Lage in der Musikbranche geplant haben, war uns klar, dass wir über die derzeitige Situation und Entwicklung der digitalen Musikdistribution sprechen und diese einordnen wollen. Als für viele Menschen der tägliche Weg zur Arbeit oder in die Schule plötzlich wegfiel, änderte sich beispielsweise auch das Streamingverhalten, weg von Audio- zu mehr Videoinhalten.
Diesen Eindruck bestätigt Johannes Fürst, kann aber auch sagen, wie die Plattformen auf die Krise reagiert haben und wer sogar von der veränderten Situation aktuell profitieren kann. Fürst ist als Director, Marketing & Sales GSA bei dem international tätigen Digitalvertrieb The Orchard dicht an diesen Themen dran und gibt Empfehlungen für Künstler und Labels.
Im Gespräch mit Alexander Schröder beantwortet er außerdem die Frage, ob es sogar eine Chance sein könnte, aktuell neue Musik zu veröffentlichen und welche Kanäle gerade gut bespielt werden können. Gemeinsam sprechen sie außerdem über die derzeit gesteigerte Effektivität von Digitalmarketing-Spendings.
www.theorchard.com
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| R#35 Spezialfolge mit Stefan Schröder von #kulturretter | 21 May 2020 | 00:29:32 | |
Weit über 100.000 Euro Spendengelder konnten Stefan Schröder und seine drei Mitstreiter von #kulturretter bereits einsammeln. Eigentlich als Veranstalter und Manager mit seiner „Unterhaltungsreederei“ in der Kulturbranche aktiv, traf auch ihn die Corona-Krise deutlich.
Schröder und seine Mitstreiter setzen die Idee für die Spendenaktion früh und schnell um und trafen dabei genau ins Schwarze. Die #kulturretter realisierten im April ein tägliches und kostenloses Streamingangebot, das an die Spendenbereitschaft der Zuschauer appellierte und zudem mit cleveren Merchandising-Ideen, vom eigenen Gin bis zum Kinder-Malbuch zum Ausdrucken, auftrumpfte.
Im Gespräch mit Alexander Schröder berichtet der Macher aus Bayern wie die Idee rasant an Fahrt gewann, was die Hebel für den Erfolg waren und warum sogar der Tabakkonzern Philip Morris auf die Aktion aufmerksam wurde. Außerdem blickt er in die Zukunft, in der kuratierte Livestream-Aktionen von etablierten Indie-Festivals im Rahmen der #kulturretter Plattform geplant sind.
www.kulturretter.de
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| R#34 Spezialfolge mit David Strempel von Coretex Records | 20 May 2020 | 00:34:07 | |
Der legendäre Berliner Plattenladen Coretex Records wird von David Strempel und zwei weiteren Geschäftsführern geleitet. In Folge 19 besuchte ihn Alexander Schröder bereits für ein Interview zum Redfield Podcast in Kreuzberg, jetzt gibt es das Update zur Corona-Krise in der Musikbranche.
Strempel berichtet, was die Ladenschließungen und vorsichtigen Öffnungen für ihn, sein Team und den gesamten Kiez bedeuten. Er erzählt von der derzeitigen wirtschaftlichen Lage für den auf Hardcore und Punk spezialisierten Plattenladen sowie Mailorder, der Solidarität in der Szene und Branche und seine Einschätzungen zu neuen Chancen. Dabei waren die Berliner nicht nur sehr früh Anbieter von gebrandeten Atemschutzmasken, sondern bauten ihre eigene Merchandise-Kollektion konsequent auf die Zielgruppe aus.
Und dann war da noch die Sache mit dem eigenen Bier, das ausgetrunken werden musste…
www.coretex.de
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| R#33 Spezialfolge mit Michael Milkowski von MoreCore | 19 May 2020 | 00:30:54 | |
Nachdem der Geschäftsführer vom deutschsprachigen Online-Magazin Morecore.de bereits in Redfield Podcast Folge 14 zu Gast war, berichtet Michael Milkowski in der Spezialwoche über die aktuelle Situation in der Corona-Krise.
Während es beim Spezialisten für harte Klänge generell überschaubare Einschnitte im Medienbereich gab, fiel ein wichtiges Standbein der jungen Firma in der aktuellen Situation plötzlich komplett weg. Die beliebten Morecore-Parties können aktuell in ganz Deutschland nicht mehr stattfinden, so dass sich Milkowski, der auch selber als DJ auflegt, kurzerhand dazu entschloss, einen 24-Stunden-Spendenstream auf der Plattform Twitch zu organisieren.
Im Redfield Podcast mit Alexander Schröder ordnet Milkowski die wirtschaftliche Lage für das Online-Magazin ein, berichtet über die Entstehungsidee des erfolgreichen 24-Stunden-Streams, wie dabei der Begriff „Loopcore“ entstand und stellt den neuen MoreCore-Podcast „Kerngeschäft“ vor.
www.morecore.de
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| R#32 Spezialfolge mit Stefan Jonas, Veranstalter der Booze Cruise | 18 May 2020 | 00:24:21 | |
Ob als Fanzine-Macher oder Konzertveranstalter, Stefan Jonas ist schon lange in der Punkrockszene aktiv und beheimatet. Die fünfte Booze Cruise sollte in diesem Jahr in Hamburg und Bristol stattfinden. Das Punkrockfestival hätte 60 Bands in mehreren Clubs auf die Bühnen gebracht, doch die Corona-Krise machte allen Beteiligten einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Stefan Jonas initiierte kurzentschlossen ein Livestream-Festival, das mittlerweile schon am fünften Wochenende stattgefunden hat und durch Eintrittsgelder Spenden in fünfstelliger Höhe einsammeln konnte. Der Veranstalter berichtet in der täglichen Spezialfolge des Redfield Podcasts, wie er die Boatless Booze Cruise organisiert, welche Tücken dabei ein internationales Line-Up haben kann und welche Zukunftstrends so eine Vorgehensweise etablieren könnte.
www.boozecruise.de
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| R#148 mit Colin Hauer, CEO von Hörbuch Hamburg | 18 Jun 2023 | 01:16:10 | |
Entrepreneurship in der Musikbranche. Vom Indie zum Hörbuch.
Als Jugendlicher gründete Colin Hauer sein erstes Unternehmen – eine Social Media Community für Teenager. Nach dem Verkauf und Schulabschluss zog es den kulturbegeisterten Deutsch-Australier an die Popakademie und zu Universal Music, wo er sich weiterhin mit digitalen Medien beschäftigen konnte.
Parallel gründete er mit Jörg Peters Humming Records, ein eigenes Boutique-Indie-Label, das nach neun Jahren an Neubau Music verkauft wurde.
Im Redfield Podcast spricht Colin Hauer mit Alexander Schröder über seine berufliche Entwicklung, die ihn u.a. zu dem ersten großen deutschen Musik-Streaming-Anbieter Simfy, zum E-Commerce Giganten Amazon oder dem renommierten Verlag Bastei Lübbe führte. Trotz gewisser Erfolge entschied er sich nie dafür, sein eigenes Label zum Vollzeit-Job zu machen.
Später etablierte er eine Unternehmensberatung für die Medienbranche und entwickelte einen angeschlossenen Hörbuch-Publisher mit KI-Unterstützung.
Im Gespräch wird klar, wie nachhaltig Hauer sein Netzwerk auf organischem Weg aufbaute und wie neugierig er sich neue Branchen, Technologie und Chancen anschaut.
Im Redfield Podcast erzählt er offen und reflektiert, wie schwer es war, seine eigenen Unternehmen hinter sich zu lassen, um sich auf seine derzeitige Geschäftsführertätigkeit bei Hörbuch Hamburg zu konzentrieren. Dabei gibt es auch vielfältige Einblicke in die Entstehung von Hörbüchern und den Marktmechanismen.
www.hoerbuch-hamburg.de
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| R#31 Spezialfolge mit Sascha Hörold von der Alex Mofa Gang | 17 May 2020 | 00:24:21 | |
Die Auftaktepisode der Spezialwoche (mit einer täglichen Folge) zur aktuellen Situation in der Musikbranche berichtet von Musikern ohne Auftritte, Crew-Mitgliedern ohne Jobs und wie eine Band kurzerhand ihren Jahresplan auf den Kopf stellen musste.
Nachdem die Alex Mofa Gang ihr drittes Album „Ende offen“ 2019 auf Redfield Records veröffentlichte, tourte die Rockband unermüdlich in den Clubs und auf den größten Festivalbühnen. Die Jahresplanung ist seit der Corona-Krise und den damit einhergehenden Veranstaltungsverboten komplett auf den Kopf gestellt worden. Aber nicht nur als Musiker, sondern auch als Crew-Mitglieder, Backliner oder Lichttechniker sind einzelne Bandmitglieder gleich doppelt betroffen.
Frontmann Sascha Hörold berichtet im Redfield Podcast mit Alexander Schröder, wie sich die Band bis zuletzt auf ihre eigentlich im April gebuchte Deutschlandtour vorbereitete und welche Aufgaben nun eine neue Priorität einnehmen. Außerdem erzählt er, warum sie auf Livestreams verzichten und stattdessen gleich ein ganzes Livealbum veröffentlichen.
www.alexmofagang.de
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| R#30 mit Martin Böttcher, CEO und Gründer von Impericon | 10 May 2020 | 01:18:32 | |
Impericon sind einer der wichtigsten Player in der alternativen Musikszene, wenn es um Bandmerchandise geht.
Martin Böttcher gründete das mittlerweile mittelständische E-Commerce Unternehmen 2004 zusammen mit Ulrich Schröter in Leipzig. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker erzählt im Redfield Podcast von den Anfängen und ersten Gehversuchen im Merchandise-Geschäft. Überwiegend im Bereich der harten Musik zuhause, importierten Böttcher und Schröter erst T-Shirts von angesagten Szenebands nach Europa, um das Geschäft später mit Lizenzen, Tourbestückung und Onlinehandel auszuweiten.
Diesem Geschäftsmodell sind die Merchandise-Experten weitestgehend treu geblieben, auch ein Markenrechtsstreit konnte sie 2011 nicht bremsen. Unter Einbeziehung der Kunden firmierten sie von Imperial Clothing zu Impericon um und wachsen seitdem. Während sie nach Aussagen von Böttcher in einer sehr spitzen Nische aktiv sind, in der nur wenige Mitbewerber existieren, erweiterten sie ihr Sortiment in den letzten Jahren spürbar und leiteten dafür auch intern einen echten Change-Prozess ein. Waren früher die bekanntesten Künstler harte Metalcore-Bands wie Parkway Drive, Bring Me The Horizon oder Heaven Shall Burn, befinden sich nun auch Merchandise-Artikel populärer Rockstars wie Metallica, Led Zepplin oder AC/DC im Online-Shop und tragen neben Streetwear und Fashion zum mittlerweile niedrigen zweistelligen Millionenumsatz pro Jahr bei.
Schon früh erkannten Böttcher und sein Team dabei, wie wichtig die eigene Marke ist. Sie ließen Kunden für ihre Kataloge modeln, sind mit eigenen Ständen auf den Musikfestivals präsent und etablierten eigene Events wie die Progression Tour oder die Impericon Festivals.
Im Gespräch mit Alexander Schröder berichtet Martin Böttcher von den ersten Wachstumstreibern, seiner Sicht auf die Branche sowie einem Vertriebskanal wie Amazon und welche internationalen Pläne funktionierten und welche scheiterten. Gemeinsam überlegen sie, ob Eigenmarken für Impericon sinnvoll erscheinen, ob sich Bandmerchandise bei Fashion-Trends noch etwas abschauen kann und wie er über eigene Offline-Läden denkt.
www.impericon.de
www.redfield-records.de | |||
| R#29 mit Oliver Arnold, Mitgründer Zündstoff Booking und Musiker Radio Havanna | 03 May 2020 | 01:06:18 | |
Mit 13 Jahren veranstaltete er sein erstes Konzert und ist seitdem in der Musik- und Veranstaltungsbranche aktiv.
Oliver Arnold spielt bei der deutschsprachigen Punkband Radio Havanna Gitarre, die Anfang 2020 ihr siebtes Album auf eigenem Label veröffentlichte. Parallel zu seinem Musikerdasein war der gebürtige Thüringer aber auch immer Organisator für seine Band und Macher in der alternativen Musikszene, strickte sein Netzwerk, buchte Touren, veranstaltete Konzerte und Festivals.
Als seine Band die thüringische Provinz verließ und nach Berlin zog, heuerte Arnold bei F-Cat an. Dort tauchte er bei der etablierten Agentur für Weltmusik, Jazz, Reggea und Rock in die professionelle Musikbranche ein und entdeckte neue Musikrichtungen für sich - blieb dem Punkrock sowie dem damit einhergehenden DIY-Spirit gleichzeitig immer verbunden.
Als er nach einigen Jahren zu Sparta Booking wechselte (Gründer Florian Brauch war Gast im Redfield Podcast #1), betreute er das Berliner Büro der Münsteraner Agentur und gründete nach der Firmenauflösung mit seinem Sparta-Kollegen Niclas Almér Henßen im Herbst 2019 Zündstoff Booking. Beide brachten Künstler wie Adam Angst, Montreal, Itchy oder Milliarden mit, nahmen neue Bands unter Vertrag und stürzten sich motiviert in die Arbeit.
Die Corona-Krise katapultierte die junge Firma wenig später direkt in eine Phase ohne jegliche Einnahmen, worüber Oliver Arnold im Gespräch mit Alexander Schröder offen spricht. Er betrachtet die Auswirkungen und ordnet Zukunftschancen und -ausrichtungen innerhalb der Bookingbranche ein.
Darüber hinaus beleuchten beide den beruflichen Werdegang von Arnold, seine Stationen auf diesem Weg und sprechen über die Gründe und den Zeitpunkt, welche bei Radio Havanna für einen deutlichen Karrieresprung sorgten.
www.zuendstoff.berlin
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| R#28 mit Heiko Blocher, Gründer von Schwarzmahler | 26 Apr 2020 | 01:18:08 | |
Der Kaffeespezialist aus der alternativen Musikszene. Der gelernte Diplom-Sozialpädagoge Heiko Blocher gründete Schwarzmahler 2011 in der Elternzeit als reinen Online-Versandhandel. Seitdem vertreibt er seinen Kaffee mit Haltung. Die Bohnen werden ausschließlich direkt gehandelt und unter biologischen Gesichtspunkten angebaut.
Auch wenn Blocher im Gespräch mit Alexander Schröder über „unfassbar viele Fehler“ berichtet, die er gemacht habe - seine Unternehmensgeschichte ist beeindruckend. Nachdem der Kaffeeliebhaber nie den Kaffee fand, den er selber gerne trinken würde, experimentiere er herum, begeisterte erst Freunde und Verwandte und wuchs stetig.
Mittlerweile beliefert Schwarzmahler schon 30 Abnehmer in ganz Deutschland und zog kürzlich in ein zweites, größeres Ladenlokal in Stuttgart.
Er habe noch nie Anzeigen oder Werbung geschaltet, stattdessen immer mit seinen Kaffeespezialitäten, verbunden mit klar definiertem Image und Außendarstellung überzeugen können. Dabei konnte er sich schon früh seines musikalischen Netzwerks bedienen, schließlich tourte Heiko Blocher jahrelang als Sänger durch die Punk- und Hardcore-Szene und platzierte seine Kaffeepakete kurzerhand am Merchtisch seiner damaligen Band. Sein Ladenlokal und Café in Stuttgart ist mittlerweile auch ein beliebter Tourstopp für bekannte Musiker.
Im Podcast erzählt Blocher, wie wichtig die Markenpositionierung für Schwarzmahler ist, beleuchtet den Prozess von Import und Röstung der Kaffeebohnen, welchen Kunden er seine Produkte nicht empfehlen kann und welche musikalischen Kooperationen für ihn funktionieren. Gemeinsam mit Alexander Schröder diskutiert er über den Vertrieb und warum es Schwarzmahler Kaffee nicht im Lebensmitteleinzelhandel gibt.
Außerdem berichtet der Kaffeespezialist in welcher Situation er sich in der Corona-Krise befindet und wie die Lage in Stuttgart und Baden-Württemberg diesbezüglich aktuell aussieht.
www.schwarzmahler.de
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| R#27 mit Joachim Hiller, Gründer vom OX Verlag | 19 Apr 2020 | 01:16:25 | |
Er sei „der Botschafter des Punk“ meinte das Solinger Tageblatt einmal. Seit über 30 Jahren veröffentlicht der mittlerweile in der Klingenstadt ansässige Joachim Hiller das OX Fanzine und etablierte sein Heft zu einer festen Größe unter den deutschsprachigen Musikmagazinen. Inhaltlich im Punkrock, Hardcore und Rock’n’Roll beheimatet, verlegt Hiller seit einigen Jahren außerdem das Fuze Magazine für Metalcore und artverwandte Musikstile, sowie das vegane Magazin „Kochen ohne Knochen“.
Im Redfield Podcast erzählt Joachim Hiller wie er den Start von Redfield Records begleitete, welchen Anteil er an der Gründung hatte und wie sich die Wege direkt oder indirekt immer wieder kreuzten.
Der Herausgeber berichtet weiter über die eigenen Anfänge, von dem damals schon existenten Netzwerk rund um seine schwäbische Heimat und welche Ereignisse auch die Aufmerksamkeit für das OX Fanzine spürbar steigerten. Er erklärt außerdem die Vertriebswege des Zeitschriftenhandels und in welcher Lage sich sein Verlag sowie die Musikmedienbranche in der Corona-Krise befinden.
Für ihn ist klar, dass er am Print-Produkt festhalten wird, sich aber trotzdem auch immer wieder neue Entwicklungen anschaut. Hiller berichtet über die Beweggründe für die Konzeptionierung seiner beiden weiteren Zeitschriften und in welcher Situation sich das Fuze Magazine und „Kochen ohne Knochen“ von Beginn an behaupten mussten. Dabei war insbesondere die Marktetablierung im Ernährungssegment eine neue Herausforderung, wie er eindrucksvoll schildert.
www.ox-fanzine.de
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| R#26 mit Saskia Rienth, Artistbranding & Mediencoaching | 12 Apr 2020 | 01:10:18 | |
„Die Marken-Macherin“ nannte die Süddeutsche Zeitung sie einmal. Saskia Rienth berät Musikerinnen und Musiker in Sachen Artist Branding und bietet Mediencoaching für die Kreativbranche an.
Ihr Vater komponierte eines der meistaufgeführten Kindermusicals in Deutschland und so stand sie schon mit 13 Jahren auf großen Bühnen, sang, tanzte, musizierte und moderierte deutschlandweit. Später arbeitete sie 12 Jahre lang beim SWR DASDING und MDR JUMP als Radio-Moderatorin und Redakteurin bis sie sich 2013 als Coach selbstständig machte und seitdem in vielen Medien präsent ist; obwohl sie noch nie Werbung für ihr Angebot gemacht hat.
Während ihrer Radiozeit studierte Rienth Musikbusiness an der Popakademie in Mannheim und Mediengestaltung in Weimar. Zusätzlich arbeitete sie für Universal Music und begleitete die damals aufstrebenden Tokio Hotel bei ihren Promotion-Terminen. Schon damals war ihr bewusst, wie wichtig es für Künstler ist, Medien passend zu bespielen und das Bild von der eigenen Band selbstständig zu formen.
Im Podcast mit Alexander Schröder erklärt Saskia Rienth, mit welcher Methode sie Bands und Künstlern beim authentischen Aufbau ihres Images helfen kann. Sie beschreibt, wie man eigene Geschichten gewinnbringend für sich erzählt und welche Musikerin aktuell absolut alles richtig macht.
Sie erzählt von ihrer Laufbahn, warum sie so fasziniert vom Medium Radio ist, welche Rollen Moderatoren-Teams im Programm einnehmen müssen und warum sie ihr Radio-Engagement beendete und sich als Coach selbstständig machte.
www.saskiarienth.de
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| R#25 mit Fabian Schütze, Gründer von Golden Ticket | 05 Apr 2020 | 01:02:54 | |
Musikbusiness neu denken. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Credo durch die Karriere von Fabian Schütze, der in Leipzig seine Agentur Golden Ticket führt und vorher als Teil des Kreativkollektivs Analogsoul als Musiker und Gestalter jahrelang sehr engagiert war.
Ob Booking, Management, Publishing oder Digitalvertrieb, Schütze und sein Team sind Manager, Ratgeber und Macher mit starkem DIY-Fokus und klaren Zukunftsvisionen.
Mit Golden Ticket Sessions und Golden Ticket Tapes kuratieren und entwickeln sie Releaseformate und Plattformen, mit Listen To Leipzig liefern sie tägliche Kulturtipps für ihre Heimatstadt und mit Low Budget High Spirit gibt es reichlich Meinung, Visionen und Informationen zur Situation und Zukunft der Musikindustrie. Vor allem im monatlichen Newsletter sorgt Schütze immer wieder für kontroversen Gesprächsstoff und Anregungen.
Im Podcast mit Alexander Schröder erzählt Fabian Schütze, ob er für seine Meinung schon einmal richtig Gegenwind erhalten hat, wie er die Zukunftsfähigkeit der deutschen Musikbranche beurteilt und ob es in Zukunft noch Musiklabels geben wird. Außerdem diskutieren die beiden, ob es in absehbarer Zeit auch zu einer Demokratisierung von Booking kommen könnte und warum er auf jeden Fall in Leipzig bleibt. Eine spannende Einschätzung zur Zukunft der hiesigen Musikbranche.
www.golden-ticket.de
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| R#24 Spezialfolge mit Maik Strübe und Oise Ronsberger | 29 Mar 2020 | 00:59:45 | |
Wie ist die aktuelle Situation der Musikbranche in der derzeitigen Corona-Krise? Diese Frage diskutieren Maik Strübe von The Living Proof Agency und Oise Ronsberger von End Hits Records sowie Tourmanager von Bands wie Parkway Drive oder Boysetsfire mit Alexander Schröder im Redfield Podcast.
Während man überall abgesagte oder verschobene Konzerte und Festivals, Spendenaufrufe und Konzertstreams findet, beherrscht doch eine große Ungewissheit die Wirtschaft.
In dieser Spezialfolge schauen wir hinter die Kulissen und Alexander Schröder spricht mit Maik Strübe und Oise Ronsberger über die derzeitige Situation in der Live- und Labelbranche, insbesondere in den eigenen Unternehmen. Man diskutiert akute Probleme, Herausforderungen für die kommenden Monate, aber auch gleichzeitig Chancen, die diese Krise kreativen Köpfen bieten kann.
www.tlpa.de
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| R#23 mit Erik Laser, Innovationsberater | 22 Mar 2020 | 01:04:46 | |
Er war der erste Chief Digital Officer der deutschen Musikindustrie und managte unter anderem Jennifer Rostock. Erik Laser war schon in jungen Jahren in der hessischen Musikszene aktiv, veranstaltete Konzerte, knüpfte so unbewusst sein Netzwerk und war mit seiner eigenen Band ganz dicht am Majordeal.
Als der Traum nach dem Umzug nach Berlin geplatzt war, begann die Karriere in der Musikindustrie bei Motor Entertainment, der neuen Firma von Tim Renner, nachdem dieser Motor Music bei Universal verlassen hatte. Laser unterstützte dann Jennifer Rostock als Manager, baute seine eigene Management-Firma auf und wechselte im Anschluss zu Warner Music. Dort wurde er schließlich der erste Chief Digital Officer der deutschen Musikbranche und ist mittlerweile als Innovationsberater und Digital Transformation Consultant selbstständig und weiterhin als Musiker in der Band „Bloodhype“ aktiv.
Was seine Karriere für ihn bedeutet, welchen Blick er auf technische Möglichkeiten, digitale Transformation und Entwicklungspotentiale für Musiker aktuell und in Zukunft sieht, diskutiert Laser im Redfield Podcast mit Alexander Schröder. Dabei macht der Digitalexperte immer wieder deutlich, wie wichtig einzig und alleine der gute Song für ihn ist und es gar nicht immer richtig sei, nur datenbasiert Entscheidungen in der Musikbranche zu treffen.
www.laserlaser.biz
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| R#22 mit Elina Hage, Gründerin von Artifier Management | 15 Mar 2020 | 00:57:16 | |
Vom ältesten Klassiklabel der Welt zu „Neue Meister“ und einem eigenen Management.
Während es im Redfield Podcast hauptsächlich um Rock- und Indie-Musik mit allen lauten und leisen Facetten geht, wagt Gastgeber Alexander Schröder in dieser Folge einen Ausflug in die Klassikbranche.
Elina Hage begeisterte sich schon früh für das Klavier, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und trat ihren ersten richtigen Job in der Musikbranche gleich bei der legendären Plattenfirma Deutsche Grammophon an, die 1898 in Hannover gegründet wurde und von Universal weitergeführt wird.
Später wechselte Hage zum Label „Neue Meister“ und ist bei der 2016 von Edel für zeitgenössische Musik ins Leben gerufenen Plattform mittlerweile als A&R Managerin tätig.
Nachdem sie einen großen Bedarf am Markt erkannte, gründete Elina Hage 2019 zusätzlich Artifier Management in Berlin und betreut zeitgenössische Künstler wie Kai Schumacher, Anna Luca und mehr.
Im Redfield Podcast erklärt Elina, wie sie als A&R Managerin neue und vielversprechende Künstler entdeckt, welche Trends derzeit in der zeitgenössischen Musik entstehen und welche Kanäle bevorzugt bespielt werden. Sie spricht mit Alexander Schröder darüber, ob Klassik-Künstler Merchandise verkaufen und wie sich die Spielort- und Bookingsituation sowie die Label-Landschaft in Deutschland generell darstellt.
Gemeinsam beleuchten sie die speziellen Anforderungen hinsichtlich Promotion und sich ständig wandelnder Musikmedien, Budgetierungen, Mood-Playlists, Instagram und einer Onlinelandschaft für klassische Musik.
www.artifier.de
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| R#147 Update mit Sascha Winkler und Constantin Hochwald von Brain’n’Dead | 11 Jun 2023 | 00:52:33 | |
Von Porzellan bis Moshpit. Warum Marken im Metal glücklich werden könnten.
Nachdem Constantin Hochwald und Sascha Winkler von der Werbeagentur Brain’n’Dead bereits in Folge 112 zu Gast waren, gibt es jetzt die Fortsetzung. Die beiden bekennenden Metal-Fans, Musiker und beste Freude seit Schultagen, sprechen im Redfield Podcast erneut über Metal, Markenkooperationen und was ihnen in den letzten Monaten aufgefallen ist.
Dabei betrachten sie gemeinsam mit Gastgeber Alexander Schröder gute wie schlechte Beispiele und kritisieren ganz deutlich eine preisgekrönte Kampagne beim Wacken Open Air. Der Vorwurf: Die putzigen Metal-Fans würden nur als „Zirkusäffchen“ vorgeführt.
Dazu gibt es einige Zahlen, mit denen sie ihre Thesen von der Bedeutung der großen Metal-Fangemeinde untermauern, die als loyal und zahlungskräftig gilt.
Und dann gibt es noch die Erklärung, warum hochwertiges Porzellan und Metal-Festival zusammenpassen könnten und wie sie versuchen würden, der Pflegebranche mit einer Personal-Kampagne unter die Arme zu greifen.
Sabaton - Bismarck
https://www.youtube.com/watch?v=oVWEb-At8yc
„Heavy Silence“ Werbespot
https://www.youtube.com/watch?v=mA6z5UH0d_A
Liquid Death
https://liquiddeath.com
Frostbite Orckings (KI Metal Band)
https://www.youtube.com/channel/UCh7tbH5iilv0rdMaxQhqKkg
www.b-and-d.de
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| R#21 mit Torsten Pistol, Gründer von Pistole Hardcore Food | 08 Mar 2020 | 01:03:49 | |
Er deale mit hochwertigen Lebensmitteln sagt er über sich. Im Podcast-Interview mit Alexander Schröder berichtet Torsten Pistol über seine Philosophie, die stark in der Hardcore-Musik verwurzelt ist und die er für sein Geschäft zu 100 Prozent lebt. So war schnell klar, dass diese spannende Geschichte auch im Redfield Podcast stattfinden sollte, der sich hauptsächlich der Musikbranche widmet, aber auch immer wieder Ausflüge in das kreative Netzwerk unternehmen soll.
Pistole berichtet von den Anfängen in einer kleinen Garage und dem jetzigen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt; seinem „Headquarter“. Der wunderschöne, alte Vierseitenhof steht idyllisch im Artland im nördlichen Landkreis Osnabrück. Von dort vertreibt er mit seinem Team hochwertige Lebensmittel, die er auf ausgedehnten Reisen findet. Hier veranstaltet er Events, bei denen er seine beiden Leidenschaften vereint: Laute Hardcore-Bands spielen und es werden erlesene Speisen und Getränke gereicht, die Spitzenköche zubereiten.
Was auf den ersten Blick mehr als ungewöhnlich erscheint, schafft Pistole in einer einzigartigen Geschichte miteinander zu verbinden und gewinnt immer größere Popularität. Die beiden Gesprächspartner blicken auf das aktuelle und zukünftige Geschäftsmodell sowie dessen Vertriebsstrukturen. Dabei beliefert Pistole Hardcore Food bereits schon jetzt zahlreiche Spitzenköche und gehobene Gastronomie mit den ausgewählten Produkten. Schwerpunkte sind hier neben Spirituosen, Ölen oder Essig vor allem Fisch, den er früher selbst schon züchtete und der ihn direkt zum Start seiner Selbstständigkeit bis zu Tim Mälzer, einem der bekanntesten deutschen Köche, brachte.
www.hardcorefood.de
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| R#20 mit Chris Histel, Gründer und Podcast-Host von „Innerlich Elvis” | 01 Mar 2020 | 00:58:50 | |
Er möchte ambitionierten Band dabei helfen, ihr Musikbusiness besser zu verstehen und selber in die Hand zu nehmen.
Chris Histel war bereits in den Neunzigern als Musiker und DJ in einer Hip-Hop-Formation aktiv. Einen Major-Labeldeal lehnte die Gruppe ab und löste sich später auf. Eine Zeit, von der er zugibt, dass die beteiligten Künstler keinerlei Wissen vom Musikbusiness hatten und auch wenig Neugier verspürten, dies zu ändern.
Später engagierte sich der Saarländer vielfältig, vor allem in seiner Heimatregion, organisierte Fortbildungsveranstaltungen, brachte sich in der Kulturszene ein und lernte die vielen Bereiche nach und nach aktiv kennen. 2014 gründete er schließlich „Innerlich Elvis“ als Label für eine befreundete Band, buchte Konzerte und beriet die Musiker. Im Laufe der Zeit trat die Wissensvermittlung immer mehr in den Vordergrund und mittlerweile ist Histel als Berater und Coach für Musiker tätig, insbesondere im DIY-Bereich. Seit 2018 veröffentlicht er außerdem den „Innerlich Elvis Podcast“ für den er Gäste interviewt und über Themen wie Facebook Marketing, Networking in der Musikbranche oder GEMA und GVL berichtet.
Im Podcast mit Alexander Schröder betrachtet Chris Histel seinen eigenen Weg in der Musikbranche und erzählt, warum er und seine Mitmusiker damals keinen Major-Plattenvertrag unterschreiben wollten. Er erzählt, warum er mit dem Podcasting begonnen hat und was seiner Meinung nach den meisten Künstlern fehlt.
Online Booking Bootcamp:
www.innerlichelvis.de/booking-bootcamp
www.innerlichelvis.de
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| R#19 mit David Strempel, Geschäftsführer von Coretex Records | 23 Feb 2020 | 01:09:38 | |
Einer der bekanntesten Plattenläden Deutschlands steht in Berlin-Kreuzberg. Bereits seit über 30 Jahren am Markt, ist Coretex Records auf Punkrock und Hardcore-Musik spezialisiert, weltweit etabliert und bestens mit der Szene vernetzt.
David Strempel wurde vom Kunden zu einem der drei Geschäftsführer. Im Laufe der letzten Jahre baute er die eigene Merchandise-Kollektion engagiert aus und scheut sich nicht davor neue Dinge auszuprobieren. Neben der schwarzen Hardcore-Seife bietet der Plattenladen und beliebte Szenetreffpunkt im Herzen von Kreuzberg mittlerweile auch eigenes Bier an, selbstverständlich regional gebraut. Nur zwei von weiteren Accessoires und Produkten, die mehr und mehr den Weg in die Verkaufsregale neben Tonträgern, Merchandise sowie Fashion finden, für die extra ein zweites Ladenlokal angemietet wurde.
Gemeinsam mit Alexander Schröder betrachtet David Strempel die Geschichte von Coretex Records, die kurz vor der Wende in einem besetzten Haus begann. Strempel erklärt, wie offen die drei Geschäftsführer über weitere Geschäftsmodelle denken und warum sie viele aber nicht umsetzen wollen. Sie diskutieren die Zeiten von CD- und Vinyl-Boom, analysieren die Marktpositionen von spezialisierten Plattenläden gegenüber Amazon sowie die effektivsten Werbekanäle und warum engagierte Social Media – Aktivitäten so wichtig für das Mailorder-Geschäft sind.
www.coretexrecords.com
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