„Ach, das macht dem doch nichts.“ – ein Satz, den man bei unangenehmen Abbruchsignalen im Hundetraining immer wieder hört. Aber wenn es dem Hund wirklich nichts machen würde: Würde das Signal dann überhaupt funktionieren?
In dieser Folge spreche ich mit Hundetrainerin und Hey-Fiffi-Gründerin Sonja Meiburg darüber, wie Abbruchsignale freundlich und belohnungsbasiert aufgebaut werden können – und warum ein Hund nicht unbedingt wissen muss, dass er etwas „nicht darf“. Vielleicht reicht es nämlich völlig, wenn er das Verhalten einfach sein lässt.
Wir sprechen unter anderem darüber, was ein Abbruchsignal eigentlich leisten soll und ob ein freundlich aufgebautes Abbruchsignal unerwünschtes Verhalten versehentlich verstärken kann.
Außerdem geht es um Teamsignale, Geruchsbomben und Speedstar-Sessions – und darum, wie praktische Alternativen zum klassischen „Nein!“ aussehen können.
Und: Wer bis ganz zum Ende hört, bekommt von Sonja noch einen richtig guten Extra-Tipp für den Trainingsalltag.
Shownotes:
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„Nix da“-Signal
Wie ein freundlich aufgebautes Abbruchsignal ganz konkret aussehen kann, zeigt Sonja am Beispiel des „Nix da“-Signals im Anti-Giftköder-Training:
https://www.hey-fiffi.com/anti-giftkoeder-training/nix-da-signal/
Der Geschirrgriff
Ein weiteres praktisch aufgebautes Signal für Situationen, in denen ein Hund gestoppt oder aus einer Situation geholt werden soll – ohne dass der Griff ins Geschirr unangenehm werden muss:
https://www.hey-fiffi.com/basistraining-hunde/der-geschirrgriff/
Verhalten abbrechen durch „Ranhangeln“
Hier zeigt Sonja, wie ein Hund lernen kann, sich beim sogenannten Ranhangeln an der Leine freiwillig zum Menschen umzudrehen – als freundliche Möglichkeit, Verhalten zu unterbrechen und den Hund aus einer Situation herauszuführen:https://www.hey-fiffi.com/spaziergang-mit-hund/verhalten-abbrechen-durch-ranhangeln/