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Explore every episode of the podcast Luft nach oben - der Beatmungspodcast

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TitlePub. DateDuration
Folge 1: O2 und CO230 Jan 202600:11:03
O2 und CO2 mĂŒssen getrennt betrachtet werden. O2 muss von außen in den Körper transportiert werden. CO2 muss aus dem Körper rausgebracht werden. Das allein verursacht wesentliche Unterschiede im Verhalten der beiden Gase. Hinzu kommen Unterschiede der physikalischen Eigenschaften. In der Folge wird die alveolĂ€re Gasgleichung hergeleitet, die AaDO2 und der PaO2/FiO2-Quotient (Horowitz-Quotient) besprochen.
Folge 0: Luft nach oben - der Beatmungspodcast28 Jan 202600:04:51
Wir - Romina Hohenhaus & Georg Mols - stellen uns vor, erzÀhlen, warum wir den Podcast machen und wen wir erreichen wollen.
Folge 2: Das Respiratorische System06 Feb 202600:15:46
In dieser Folge wird der funktionelle Aufbau des respiratorischen Systems besprochen. Hierbei wird zwischen dem Gasaustauscher, also der Lunge, und der Atempumpe unterschieden. Der Kreislauf gehört nicht zum respiratorischen System, muss aber mit betrachtet werden (nÀchste Folge). Störungen im Subsystem Lunge beeintrÀchtigen in allererster Linie die Oxygenierung. Störungen der Atempumpe vorranging die CO2-Elimination.
Folge 3: Störungen des Kreislaufs im Zusammenhang mit dem Respiratorischen System13 Feb 202600:11:24
Störungen des Kreislaufs wie etwa bei einer Lungenembolie können den pulmonalen Gasaustausch fast ungestört lassen oder ihn schwerwiegend beeintrĂ€chtigen. UrsĂ€chlich dafĂŒr ist nicht die Lunge, sondern u.a. der mögliche Abfall des Herzzeitvolumens. Dieser ist jedoch von Patient zu Patient sehr unterschiedlich, da er von einer kardialen VorschĂ€digung, von AnĂ€mie und Volumenstatus beeinflusst wird. Dies erklĂ€rt, warum die klinische Symptomatik in Bezug auf den Gasaustausch schwer vorhersagbar ist und nur bedingt mit der GrĂ¶ĂŸe der Lungenembolie korreliert.
Folge 4: Klinische Symptomatik von Hypoxie und Hyperkapnie20 Feb 202600:14:59
Auch in Bezug auf die klinische Symptomatik mĂŒssen O2 und CO2 getrennt betrachtet werden. Eine Hypoxie verursacht oft Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit und Verwirrtheit. Eine Zyanose kann, aber muss nicht auftreten. Hingegen geht eine Hyperkapnie – sofern das Atemzentrum nicht gestört ist – mit Luftnot und Unruhe einher. Schließlich ist Hyperkapnie der primĂ€re Atemantrieb. Erst bei Hypoxie tritt ein hypoxischer Atemantrieb zu Tage. Die Atemregulation erfolgt primĂ€r aus zwei GrĂŒnden ĂŒber das CO2: 1. Alarmfunktion. 2. Robustheit gegenĂŒber (höhenbedingter) Änderung des Barometerdrucks.
Folge 5: Therapeutische Strategien bei Hypoxie01 Mar 202600:15:16
Störungen des Lungenparenchyms durch Alveolarkollaps (Atelektasen) oder Eiter und Zellschrott in den Alveolen fĂŒhren in erster Linie zur Hypoxie. Wenn wir die so verursachte Hypoxie behandeln wollen, mĂŒssen wir die Alveolen also eröffnen und Sekret befreien. Dazu stehen uns prinzipiell 3 AnsĂ€tze zur VerfĂŒgung: 1. Die Einstellung der Beatmung, insbesondere des PEEP. 2. Die (ggf. assistierte) Spontanatmung. 3. Die Lagerung. Alle drei AnsĂ€tze werden mit Blick auf die Pathophysiologie besprochen.
Folge 6: Therapeutische Strategien bei Hyperkapnie06 Mar 202600:10:30
Heute geht es um die pathophysiologisch orientierte Therapie bei Störungen der Atempumpe, die meist mit einer Hyperkapnie einher gehen. ZunÀchst sollte man versuchen, kausal zu therapieren, also die Störung der jeweiligen Einzelkomponente der Pumpe direkt zu adressieren. Parallel dazu bzw. wenn das nicht geht, können wir die Einstellungen des BeatmungsgerÀtes verÀndern. Atemfrequenz und Tidalvolumen sind die entscheidenden Parameter.
Folge 7: Diagnostik: Klinische Untersuchung13 Mar 202600:10:52
Die klinische Untersuchung gerĂ€t immer in den Hintergrund gegenĂŒber apparativen diagnostischen Verfahren – zu Unrecht. Schließlich ist die klinische Untersuchung bestens geeignet, apparative Untersuchungen, die Zeit, Geld und/oder Strahlung kosten, sinnvoll zu planen. Außerdem ist sie oft das schnellste Verfahren in kritischen Situationen, in denen man manchmal nicht warten kann, bis das Sono-GerĂ€t vorgeglĂŒht ist oder eine Röntgen-Aufnahme angefertigt wurde.
Folge 8: Diagnostik: Röntgen-Thorax und CT20 Mar 202600:10:03
Die Röntgen-Aufnahme des Thorax ist die klassische radiologische Untersuchungsmethode auf der Intensivstation. Diese wird wegen des grĂ¶ĂŸeren Informationsgehaltes immer mehr durch die Computertomographie abgelöst. In dieser Folge werden die Vor- und Nachteile beider Methoden und ihre jeweiligen Indikationen aus intensivmedizinischer Sicht diskutiert. Dabei wird auch angesprochen, dass das „Mitfahren des Thorax“ in der CT, weil man z.B. das Abdomen untersucht, keine besonders gute Idee ist.
Folge 9: Diagnostik: Sonographie27 Mar 202600:11:17
In der heutigen Folge befassen wir uns mit der Sonographie. Schon seit langer Zeit wird sie zur Detektion und Quantifizierung von PleuraergĂŒssen eingesetzt. Relativ neu (im Vergleich zu anderen Einsatzgebieten der Sonographie) wird sie zur Erkennung eines Pneumothorax, eines Lungenödems oder eine Pneumonie eingesetzt. Hauptvorteile der Sonographie im Vergleich zu CT und Röntgen-Thorax sind die schnelle VerfĂŒgbarkeit, die fehlende Strahlenbelastung und die geringen Kosten. Nachteilig sind UntersucherabhĂ€ngigkeit mit deutlicher Lernkurve und der hohe Zeitaufwand fĂŒr die Beurteilung des Lungenparenchyms. In vielen, aber nicht allen FĂ€llen kann die Sonographie die Röntgen-Aufnahme des Thorax ersetzen oder zumindest ergĂ€nzen. Die Methode sollte jedenfalls wegen o.g. Vorteile noch weiter als bisher verbreitet werden.
Folge 10: Diagnostik: Blutgasanalyse03 Apr 202600:16:52
In der heutigen Folge geht es um die Blutgasanalyse. Diskutiert werden zunĂ€chst die möglichen Abnahmeorte (venös, gemischt-venös, kapillĂ€r und arteriell) und Probleme in der PrĂ€analytik. Anschließend besprechen wir ein mögliches Schema zur strukturierten Interpretation der Blutgasanalyse. Hierbei steht die Oxygenierung am Anfang, wobei zwischen der Frage nach Hypoxie und Oxygenierungsstörung differenziert werden muss. Dann folgt die Interpretation des SĂ€ure-Basen-Status und des PCO2, um zwischen Azidose und Alkalose und ihrer jeweiligen Ätiologie (respiratorisch bzw. metabolisch) unterscheiden zu können. Abschließend geht es um den „Beifang“ der Blutgasanalyse, also Hb, Elektrolyte usw.
Folge 11: Sauerstoff und HighFlow10 Apr 202600:16:22
Sauerstoff gehört zu unseren wichtigsten Medikamenten. In der heutigen Folge besprechen wir Indikationen und Applikationsformen von Sauerstoff (verschiedene Masken, Sauerstoff-Brille etc.). Anschließend wird die HighFlow-Therapie und ihre Vorteile gegenĂŒber der konventionellen Sauerstoff-Therapie und ihre möglichen Vorteile gegenĂŒber der Nicht-Invasiven Beatmung (NIV, nĂ€chste Folge) diskutiert.
Folge 12: Nicht-Invasive Ventilation (NIV)17 Apr 202600:14:54
Nicht-Invasive Ventilation (NIV) gewinnt immer mehr PopularitĂ€t. Wir besprechen in dieser Folge, was NIV eigentlich ist, wie diese Technik funktioniert und welche Möglichkeiten man beim Interface hat. Ebenso, wann NIV eingesetzt werden sollte, was gute und was weniger gute Indikationen sind. Besprochen werden auch die Nachteile und Kontraindikationen. Besonders wichtig: NIV sollte nicht ĂŒberreizt werden. Eine notwendige Intubation sollte nicht durch NIV verzögert werden.
Folge 13: Indikationen zur Intubation auf der Intensivstation24 Apr 202600:15:10
In der heutigen Folge sprechen wir ĂŒber die Indikation zur Intubation auf der Intensivstation. Wesentlich sind hier ein Versagen der oder Kontraindikationen fĂŒr die NIV bzw. der konventionellen Sauerstofftherapie, ein SchĂ€del-Hirn-Trauma, Vigilanzminderungen anderer Ursache, mangelnde Sekretdrainage, manifeste, nicht sofort bzw. anders behebbare Hypoxien und nicht behebbare Erschöpfung. Wir diskutieren auch, ob nur zu „BĂŒrozeiten“ extubiert werden sollte, wenn die Intensivstation nicht rund um die Uhr mit einem Facharzt besetzt ist.
Folge 14: Die Intubation auf der Intensivstation01 May 202600:16:01
Die Intubation auf der Intensivstation hat ganz andere Herausforderungen als die Intubation im OP. Der Gasaustausch ist oft eingeschrĂ€nkt, der Patient ist in der Regel nicht nĂŒchtern bzw. hat eine gestörte Magenentleerung, der Kopf des Patienten ist oft schlechter zugĂ€nglich als im OP, das Equipment ist oft schlechter als in der AnĂ€sthesie etc. Die Intubation kommt zwar auf der Intensivstation hĂ€ufig vor. Dennoch ist die Routine aller Beteiligten in der AnĂ€sthesie in aller Regel grĂ¶ĂŸer. Wir besprechen, wie man diese Fallstricke beherrscht und den Intubationsvorgang so sicher wie irgend möglich macht.
Folge 15: Modi der kontrollierten Beatmung08 May 202600:16:50
Heute sprechen wir ĂŒber die verschiedenen Modi der kontrollierten Beatmung. ZunĂ€chst klĂ€ren wir die Begriffe druckgesteuert, zeitgesteuert, druckkontrolliert und volumenkontrolliert. Dann diskutieren wir das Flussmuster der beiden zeitgesteuerten Modi (druckkontrolliert und volumenkontrolliert) und ihre postulierten und realen Vor- und Nachteile. Schließlich besprechen wir die Indikationen der beiden Modi und ihren Abwandlungen bzw. Weiterentwicklungen.
Folge 16: Tidalvolumen bei ARDS15 May 202600:13:58
In dieser Folge sprechen wir ĂŒber das Tidalvolumen (Atemzugvolumen) bei ARDS-Patienten. Lange Zeit wurden 6 mL/kg bezogen auf das Idealgewicht empfohlen. Schon seit gut 20 Jahren ist jedoch klar, dass diese strikte Empfehlung keine gute wissenschaftliche Basis hat. Daher wurden nun endlich die einschlĂ€gigen Empfehlungen und Leitlinien korrigiert. Wir sprechen auch ĂŒber die notwendige Individualisierung des Atemzugvolumens und die praktischen Schwierigkeiten auf dem Weg dorthin.
Folge 17: PEEP bei ARDS22 May 202600:17:49
In der heutigen Folge sprechen wir ĂŒber den PEEP bei ARDS. In der klinischen Praxis wird der PEEP oft nach der Oxygenierung eingestellt. Auch die berĂŒhmte Studie des ARDS-Network nutzte die Oxygenierung als Basis fĂŒr die Einstellung des PEEP (vgl. Literatur in den Shownotes). Hier wurden die allseits bekannten FiO2/PEEP-Tabellen entwickelt, die sich auf vielen Intensivstationen finden. Die Studie zeigte keinen Unterschied in der Überlebensrate zwischen Hoch- und Niedrig-PEEP-Strategie. Möglicherweise war der PEEP in beiden Gruppen zu niedrig. Viel problematischer ist aber, die Oxygenierung als Basis fĂŒr die PEEP-Einstellung heranzuziehen. Die Überlegungen dahinter besprechen wir im Podcast. Ebenso, welche Alternativen es gibt bzw. nicht gibt.
Folge 18: Bauchlage: Warum und warum wirkt sie?29 May 202600:14:48
Die heutige Folge wurde live auf dem KOSII in Konstanz aufgenommen. Wir besprechen die Evidenz fĂŒr die Bauchlage und ihre Wirkmechanismen. D.h. es geht primĂ€r um die Frage, warum die Bauchlage beim schweren ARDS die Überlebenschancen unserer Patienten verbessert. In der nĂ€chsten Folge geht es um praktische Aspekte der Bauchlage, also wann, wie lange am Tag, wie lange im Krankheitsverlauf und wie.
Folge 19: Bauchlage: Wann ist sie indiziert und wie gehen wir praktisch vor?05 Jun 202600:12:08
Nach Erörterung der Wirkmechanismen der Bauchlage geht es heute mehr um praktische Aspekte: Wann ist die Bauchlage konkret indiziert? Was hat sie fĂŒr Komplikationen? Wie kann man diese unwahrscheinlicher machen? Wie gehen wir praktisch vor? Wie lange sollte der Patient pro Tag auf dem Bauch liegen? Wie lange im Krankheitsverlauf? Wann hören wir mit der Bauchlagerung wieder auf? Ab sofort gehen wir in den Sommer-Modus. Die nĂ€chsten Folgen erscheinen nun nicht mehr in wöchentlichen, sondern in 4-wöchentlichen AbstĂ€nden. Die nĂ€chste Folge (Folge 20: Andere Lagerungen) erscheint somit am 3.7.2026.
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