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Explore every episode of the podcast Lead the Asset - Maintenance Podcast

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TitlePub. DateDuration
Tödlicher Arbeitsunfall: Wenn Verantwortung als Führungskraft persönlich wird - Michael Lerchster27 Oct 202601:27:51

Ein tödlicher Arbeitsunfall in der Produktion: In dem Zellstoffwerk, in dem Michael Lerchster vier Jahre lang Technik und Instandhaltung geleitet hat, reißt eine Rohrleitung, ein Kollege stirbt. Er selbst war da schon nicht mehr im Unternehmen. Trotzdem wird er angeklagt.

Mit ihm auf der Anklagebank sitzen der Geschäftsführer, sein Vorgänger und der Leiter der mechanischen Werkstatt. Die Betriebsleiter sind nur als Zeugen geladen. „Du bist nicht der Betreiber und hältst trotzdem den Kopf hin."

Michael Lerchster erzählt, wie die Gesetzgebung Verantwortung auf Führungskräfte verschiebt, vom Streit mit dem eigenen Anwalt und von der Frage, ob er überhaupt noch Instandhalter sein will. Sein Anwalt wollte auf Fahrlässigkeit hinaus, er wollte den Freispruch. Und selbst danach konnte er sich nicht freuen, denn es war noch nicht vorbei.

Heute ist er Geschäftsführer der ML Technics GmbH und spricht offen darüber, damit andere nicht in dieselbe Gerichtsmühle geraten.

Was ich von ihm wissen wollte:
- Warum sind Bescheide, Audits und Prüfprogramme nur ein bedingtes Sicherheitsnetz für Führungskräfte?
- Warum steht meistens die Technik im Fokus und weniger der Betreiber?
- Warum ist nach dem Strafverfahren noch lange nicht Schluss?
- Was müssen Führungskräfte tun, um gar nicht erst in die Gerichtsmühle zu geraten?

#leadtheasset #instandhaltung #arbeitssicherheit

👉 FOLGE Michael Lerchster:
🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/mlerchst/
💻 Website - https://www.ml-technics.at

👉 FOLGE Benjamin Kuhn:
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🎙 Über den PODCAST:
Hier bei LEAD THE ASSET dreht sich alles um Instandhaltung und Asset Management. Entdecke mit uns praxisnahe Tipps, innovative Strategien und die neuesten Trends, um deine Ziele in der Technik voranzubringen.

Unser MOTTO:
Lead the Asset and don’t let the asset lead you.

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KAPITEL:
00:00 Intro
01:53 Vom Familienbetrieb in die Industrie
14:19 Der tödliche Arbeitsunfall
21:26 Die Leitung ohne Prüfprogramm
29:06 Ermittlungen gegen die Technik
34:06 Vernehmung und Streit mit dem Anwalt
41:12 Anklage und Hauptverhandlung
52:25 Nach dem Strafverfahren kommt die Zivilklage
01:06:03 Lessons Learned für Führungskräfte
01:21:05 Offen im Team darüber reden

„Der Stolz ist verloren gegangen“ Ein Rückblick auf 30 Jahre Instandhaltung mit Christoph Funken20 Oct 202601:13:41

Seit 20 Jahren dreht sich die Instandhaltung im Kreis. Neue Systeme, neue Methoden, neue Begriffe. Und trotzdem leistet sie in vielen Werken weit weniger, als sie könnte.

Mit Christoph Funken blicken wir auf eine Karriere zurück, die vor 30 Jahren an der Werkbank begonnen hat. Sie führte ihn über Konstruktion und Anlagenbau bis zur Leitung der Instandhaltung einer Müllverbrennungsanlage. Heute arbeitet er als Interimsmanager Instandhaltung und sieht viele Werkstätten von innen.

Instandhaltung ist längst mehr als Reparieren. Technik, Gesetze, Kosten und Menschen landen auf demselben Tisch, und die Erwartungen an die Führung steigen jedes Jahr. Gleichzeitig soll sich die Instandhaltung ständig verbessern, während Rollen, Prioritäten und Strukturen oft dieselben bleiben.

Christoph spricht offen darüber, wo die Instandhaltung heute steht, warum gute Ansätze im Tagesgeschäft versanden und weshalb die Antwort darauf selten in der Werkstatt liegt, sondern in der Führung.

Darum geht es in dieser Folge:

✅ 30 Jahre Instandhaltung im Rückblick: was sich verändert hat, was gleich geblieben ist und warum sich die Branche seit Jahren mit denselben Themen beschäftigt.
✅ Warum Veränderung in der Instandhaltung so schwerfällt: was gute Ideen im Alltag ausbremst, warum echte Veränderung Jahre braucht und welche Rolle das Management dabei spielt.
✅ Was auf Führungskräfte in der Instandhaltung zukommt: Anlagen, die immer komplexer werden, Erfahrungswissen, das mit der Rente geht, und eine Führung, die Menschen mitnehmen muss.

Was hält die Instandhaltung in deinem Werk davon ab, sich zu verändern? Schreib es in die Kommentare.

#leadtheasset #instandhaltung #maintenance

👉 FOLGE Christoph Funken:
🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/christophfunken/
💻 Website - https://menger.group/karriere/

👉 FOLGE Benjamin Kuhn:
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KAPITEL:
00:00 Intro
01:05 Warum sich die Instandhaltung im Kreis dreht
16:26 Der verlorene Stolz und der Feuerwehrmodus
23:31 Was darf man von Facharbeitern erwarten?
30:59 Instandhaltungskosten und die Frage, was eine Störung ist
36:02 Ausbildung, Schrauberlehrgang und Wertschätzung
47:38 Schlüsselpersonen, Priorisierung und Führung
1:08:42 Silberrücken, Provisorien und was wir von der Ukraine lernen

Predictive Maintenance gab es schon um 2000. Warum sind viele Werke trotzdem nicht weiter?13 Oct 202600:56:03

Predictive Maintenance aus der Cloud hieß um das Jahr 2000 noch Telediagnose via Internet. Die Idee ist also nicht neu. Trotzdem stecken in vielen Werken die Daten in Excel-Insellösungen, und Maschinen laufen schlecht beplant.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Göhringer hat damals genau darüber promoviert, war danach 15 Jahre bei Siemens, unter anderem beim Aufbau des Geschäftsfelds MES, und lehrt heute Digitalisierung und Automatisierung an der Hochschule Ansbach.

Im Gespräch mit Benjamin Kuhn geht es darum, warum die Technik längst da ist und die Umsetzung trotzdem stockt. An einem Forschungsprojekt zur KI-gestützten Produktionsplanung zeigt er, was sich ändert, wenn ein Plan nicht mehr Stunden am Freitagnachmittag kostet, sondern auf Knopfdruck entsteht. Und warum die erste Reaktion im Team oft eine Frage ist: Kann die KI das besser?

Wo liegen in Ihrem Werk die Daten längst vor, und die Entscheidung fällt trotzdem in einer Excel-Liste?

#leadtheasset #predictivemaintenance #instandhaltung

🔗 FOLGE Jürgen Göhringer:
🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/juergen-goehringer/
💻 Website - https://www.hs-ansbach.de/startseite

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KAPITEL:
00:00 KI-Hype und eine Idee aus dem Jahr 2000
07:24 MES als Start-up im Siemens-Konzern
12:06 Vom Konzern an die Hochschule Ansbach
17:00 Excel-Inseln und digitale Ökosysteme
21:09 KI in der Produktionsplanung
25:07 Faktor Mensch: Kann die KI das besser?
31:48 Vom Forschungsprojekt zum Produkt
36:27 Hype oder echter Nutzen?
42:06 Lehre und Studierende im KI-Zeitalter
50:49 Kein Kochrezept für den Mittelstand

Warum niemand mehr Arbeitsanweisungen schreiben sollte: Wie Instandhaltung 5x schneller dokumentiert29 Sep 202600:28:20

Ein Mann schraubt seit Jahrzehnten an denselben Anlagen. Dann soll er aufschreiben, wie das geht. Die Hälfte wird er weglassen, ohne es zu merken.

Roman Golomidov ist Gründer der Credular GmbH und kommt selbst aus dem Maschinenbau. Sein erstes Produkt, eine Wissensmanagement-Lösung mit AR-Brillen, hat er nach kurzer Zeit eingestellt. Was danach entstand, läuft heute unter Video-to-Guide bei Maschinenbauern und Produktionsunternehmen im DACH-Raum und wurde 2025 mit dem KVD Best Service Award ausgezeichnet.

In dieser Folge geht es um die Frage, warum Dokumentation in der Instandhaltung fast überall liegen bleibt und warum Schulungen das nicht auffangen.

Roman erklärt, wie aus einem mit dem Smartphone gefilmten Arbeitsvorgang automatisch eine schrittbasierte Anleitung entsteht, inklusive erkannter Werkzeuge und Sicherheitshinweise, und warum die gesprochene Sprache dabei über die Qualität des Ergebnisses entscheidet.

Nach seiner Erfahrung sinkt der Aufwand für Arbeitsanweisungen um 80 bis 90 Prozent. Außerdem sprechen wir darüber, warum die Anleitungen als PDF, Word oder HTML exportierbar bleiben und sich an SAP und andere Systeme anbinden lassen. Warum sind AR-Brillen im Werk gescheitert? Und was hat die Dokumentation von heute mit der Automatisierung von morgen zu tun?

Eine Frage an euch: Was ist eure bevorzugte Methode, um das Wissen eurer Mitarbeiter zu sichern?

#leadtheasset #instandhaltung #wissensmanagement #dokumentation

🔗 FOLGE Roman Golomidov:
🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/roman-golomidov-7214911b8/
💻 Website - https://www.credular.de/

🔗 FOLGE Benjamin Kuhn:
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KAPITEL:
00:00 Intro
00:50 Von der Uni zur eigenen Firma
03:34 Warum die AR-Brille in der Halle scheiterte
07:27 Der Pivot: Web-App statt Brille, Dokumentation statt Word
10:29 Video to Guide: vom Handyvideo zur fertigen Anleitung
18:19 Was es bringt: Zeitaufwand, Expertenblindheit, Use Cases
23:15 Wachstum, Vision und der demografische Wandel

Wie ein Operations Manager aus Beraterfrust ein eigenes Unternehmen gebaut hat - Robin Englmann22 Sep 202601:01:34

In dieser Folge geht's richtig zur Sache: Ich wollte von Robin Englmann wissen, warum er die Beraterzunft so kritisch sieht und was er stattdessen ganz anders machen will.

Sein Punkt: Der Berater bringt oft gar nicht die eigentliche Leistung. Er moderiert nur nach, was die eigenen Leute längst wissen, und verkauft es als seine Idee. Und natürlich bleibt die eigentliche Arbeit, die Umsetzung, an der Organisation hängen.

Genau da ist ihm der Kragen geplatzt und er hat gesagt: "Dann mach ich das jetzt eben selber. Und besser!"

Wir sprechen darüber, wo Beratung wirklich einen Mehrwert für die Organisation bringen kann und wo sie nur teure PowerPoint-Show ist. Wo der Unterschied liegt zwischen "der Organisation nachquatschen und Ideen klauen" und "wirklich liefern".

Aus dieser Überzeugung heraus hat er Biaround gegründet. Ich wollte von Robin wissen: Was macht er mit seinen Mitgründern anders? Wie hilft er seinen Werkleiterkollegen ganz konkret, nicht mit Buzzwords, sondern mit Ergebnissen, die man sieht? Und natürlich habe ich ihn auch gechallengt, ob das wirklich hält, was er verspricht ;-)

Ein Gespräch für alle, die schon mal einen Berater engagiert und sich hinterher gefragt haben, dass man es sich gleich selber hätte machen können.

#leadtheasset #maintenance #leadership #instandhaltung

🔗 FOLGE Robin Englmann:
🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/robin-englmann-811532124
💻 Website - https://biaround.de/

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KAPITEL:
00:00 „Der Berater sagt, er kann alles"
01:00 Begrüßung: Wer ist Robin Englmann?
02:51 Vom Chemikant zum Leiter Technik & Produktion
04:41 Eine Rolle für Produktion und Instandhaltung?
07:16 Warum Unternehmen Verantwortung abtrainieren
14:00 Der interne Kunde und die Silo-Falle
30:41 Aus Beraterfrust entsteht Biaround
32:58 Warum der beste Facharbeiter oft der schlechteste Chef wird
38:03 Von Papierstapeln zur smarten Datenpipeline
53:33 Würdest du deinen Job in der Technik deinen Kindern empfehlen?

Praxisbericht: Wie EVNs Technische Services Digitalisierung vorantreibt15 Sep 202600:54:41

Digitale Transformation wird oft als reines Technikprojekt verkauft. Bei Klaudia Ebner war das nie der Fall.

Sie leitet die Abteilung bei EVN, die ihr eigener Vorstand nur liebevoll Disneyland nennt. Digitalisierung, Daten, KI, Umwelt und Behörden unter einem Dach. Mit anderen Worten, sie leitet die Abteilung Technische Services.

Aufgebaut hat sie das mit einem klaren Prinzip vor Augen. Im Podcast sagt sie: "Vielleicht 30% Technik, aber eher 70% Menschen, Kultur, Wandel."

Für sie heißt das: erst die Menschen gewinnen, dann die Technik einführen. Ihr Fazit dazu bringt es auf den Punkt: "Technologie ist nur so gut wie der Mensch, der sie baut."

Wir sprechen darüber, warum sie mit Predictive Maintenance nicht begonnen hat, wie aus einem Commitment der Geschäftsführung eine ganze neue Organisation entstanden ist, welche Digitalisierungsstrategie sie für das Unternehmen verfolgt, und was andere Unternehmen daraus mitnehmen können, die gerade am Anfang dieses Weges stehen.

Dieser Podcast ist mehr ein Praxisbericht: von der ersten Analyse, zur Vision bis zur Strategie und dem kleinen aber größeren Auf und Ab in der Umsetzung. Das alles jetzt im Podcast.

#leadtheasset #maintenance #digitalisierung

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🔗 FOLGE Klaudia Ebner:
🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/klaudia-ebner-83b619154/
💻 Website - https://www.evn.at/

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KAPITEL:
0:00 Predictive Maintenance als Champions League: der Einstieg
1:04 Begrüßung und der Wechsel von Fraunhofer zu EVN
7:58 Die ersten Meter bei EVN, die Abteilung Disneyland
16:20 Wissensverlust bei einer Pensionierung und die abgeschalteten Kennzahlen
28:00 Data Governance und Verantwortung im operativen Betrieb
34:25 Predictive Maintenance und warum EVN nicht damit begonnen hat
38:07 Digitaler Zwilling und die Grenzen kritischer Infrastruktur
44:47 Die Ideenmanagement-App und der Blick auf KI

Der Instandhaltungsaward für Bayer ging an ein Problem, das jede Fabrik kennt - Matthias Markus08 Sep 202601:16:14

Ich habe Matthias Markus gefragt, wie viele Instandhalter seine KI-Software einspart.

Seine Antwort: keinen.


Er ist Technical Plant Manager bei Bayer und mit seinem Team hat er den Instandhaltungspreis gewonnen.


Vor zehn Jahren stand er vor einem vertrauten Problem: die Anlage lief, aber sobald ein Fehler auftrat, den nicht jeder kannte, stand die Produktion. Gemeinsam mit dem Dresdner Unternehmen Peerox entwickelte er MADDOX, ein KI-gestütztes Wissensmanagement-System, das heute über tausend dokumentierte Lösungswege umfasst, Fehlerabhängigkeiten aus den Maschinendaten liest und dem Mitarbeiter im Feld den passenden Lösungsvorschlag zeigt.

Im Gespräch geht es um die Fehlschläge auf dem Weg dahin – und warum eine funktionierende Software erstmal das Vertrauen der eigenen Kollegen verlieren kann.

Zentrale Aussage der Folge: Digitalisierung ersetzt keine Instandhalter. Sie macht sie erst wieder verfügbar für die Arbeit, für die man sie braucht.


Ich wollte wissen:

→ Warum eine ganze Nachtschicht stillstand, obwohl die Lösung nur zwei Klicks entfernt war

→ Warum eine funktionierende Software zuerst das Vertrauen der eigenen Kollegen verlor, bevor sie es gewann

→ Warum "wir sparen keinen einzigen Instandhalter" kein Rückschlag ist, sondern der eigentliche Gewinn des Projekts

→ Warum die Instandhaltung jetzt wichtiger wird statt überflüssiger – obwohl die Software ein Teil ihrer Wissensarbeit übernimmt

→ Warum der eigentliche Engpass in der Instandhaltung nicht die Technologie ist, sondern die Instandhalter selbst, die fehlen, um sie einzuführen

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🔗 FOLGE Matthias Markus:

🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/matthias-markus-02b378127/

💻 Website - https://www.bayer.com/en/career

💻 Mehr zu Peerox & MADDOX - https://peerox.de/en/


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KAPITEL:

00:00 Cold Open: "Wir brauchen keinen einzigen Instandhalter weniger"

01:22 Wer ist Matthias und wie tickt die Instandhaltung bei Bayer

05:02 Wie alles begann: von der Krise zum Schulungscenter

14:20 Der Zufallsfund aus Dresden: wie MADDOX entstand

24:25 Wissenskarten: Wissen sichern, bevor es verschwindet

31:40 Vom Linux-PC zur Cloud: die technische Reifung

38:33 Vom Piloten zum Instandhaltungspreis

48:27 Die Datenbrille: VR, das wirklich funktioniert

56:41 Warum AR noch nicht so weit ist wie VR

1:05:47 Scheitern, Nachwuchs und die Zukunft der Instandhaltung

Instandhaltungsleiter führen bald zwei Teams: eines aus KI-Agenten, eines an der Anlage – David Hahn01 Sep 202600:59:12

KI-Agenten übernehmen in der Instandhaltung heute schon Arbeit, die sonst am Schreibtisch liegen bleibt. Zwölf davon sind bei remberg vordefiniert und laufen bis zu dem Punkt, an dem ein Mensch freigibt. Damit steht die Instandhaltung vor der größten Veränderung seit der ersten Instandhaltungssoftware.

Wer heute ein Team führt, führt bald zwei: eines aus Menschen, eines aus Agenten. Und das entscheidet sich an der Führung, bevor es sich an der Software entscheidet.

Die Aufgaben bleiben. Weg fällt der Grund, warum zwei von drei Stunden nicht an der Anlage stattfinden. Genau dort zeigt sich, welches Werk seine Anlagenverfügbarkeit hält und welches den Anschluss verliert.

David Hahn, CEO von remberg, sitzt an dieser Schwelle. Er startete mit einer Box, die Maschinendaten abgreifen sollte, und hat sie nach einem Jahr eingestampft. Heute läuft sein CMMS in Konzernen mit 30.000 bis 40.000 Mitarbeitenden.

🎧 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

- Was sich an deiner Führungsrolle ändert, wenn du künftig Menschen und Agenten koordinierst.

- Welche Aufgaben du heute schon abgeben kannst und wo weiterhin ein Mensch entscheiden muss.

- Warum Instandhaltungsteams künftig über den Arbeitsvorrat konkurrieren, den sie bisher nie abarbeiten konnten.

- Wie KI das Arbeiten in der Instandhaltung neu definiert, von der Meldung bis zur Rückmeldung im System.

- Was passiert, wenn zu Menschen und Agenten später Inspektionsroboter als dritte Ressource dazukommen.

#leadtheasset #maintenance #kmu

(Werbung) Hier geht's zum Maintenance Summit: https://remberg.com/de/maintenance-summit-2026


🔗 FOLGE David Hahn:

🤝 LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/davidhahnmunich/

💻 Website - https://remberg.com/


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KAPITEL:

00:00 Intro
01:16 Woher remberg kommt
10:29 Vom Maschinenbau in die Werke
15:18 Von der Assistenz in die Aktion
21:38 Zwei Teams führen: Menschen und KI-Agenten
24:44 Meldung per QR-Code in jeder Sprache
29:10 Rückmeldung sprechen statt tippen
34:32 Schichtbuch-Agent und raus aus dem Feuerwehrmodus
44:41 Warum 99 Prozent Anforderungen der Software schaden
49:18 Maintenance Summit und Davids Botschaft

Woran die Instandhaltung fast gescheitert wäre, bevor sie zur besten Österreichs wurde24 Aug 202601:06:05

Was ist eigentlich proaktive Instandhaltung? Dieser Frage bin ich mit Rudolf Raunig auf den Grund gegangen, der als ehemaliger Instandhaltungsleiter bei INNIO Jenbacher genau das aufgebaut hat.

Eine bestimmte Führungstechnik, Predictive Maintenance oder eine goldene Methode? Jeder will proaktive Instandhaltung haben. Wenige haben es tatsächlich geschafft. Und nur ganz wenige wurden dafür mit dem Preis für die beste Instandhaltung Österreichs ausgezeichnet.

Wie man dahin kommt und welche Schritte dafür notwendig sind, darüber sprechen wir in dieser Folge.

Was du aus dieser Folge mitnimmst:

→ Welche Kennzahlen gemessen werden sollten, um die Proaktivität der Instandhaltung tatsächlich zu fördern.

→ Wie eine gemeinsame Vision entwickelt wird, die ein Team zu einer der besten Instandhaltungen macht.

→ Was am Ende zur Auszeichnung als beste Instandhaltung Österreichs geführt hat.

→ Wie eine Risikoanalyse der Anlagen zur Grundlage jeder weiteren Entscheidung wird, von der vorbeugenden Instandhaltung bis zur Investitionsempfehlung.

#leadtheasset #instandhaltung #assetmanagement

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KAPITEL:
00:00:00 - Teaser: "Reaktionszeit ist nicht das Problem"
00:01:06 - Vom Einkauf in die Instandhaltung: Rudolf Raunigs Wechsel bei INNIO Jenbacher
00:06:47 - Eine Instandhaltung ohne Linie: Aufbau von vier Teams und der Lehrlings-Effekt
00:17:55 - Vision, Strategie und der gewählte Sprecher im Team
00:27:53 - Der Weg zur proaktiven Instandhaltung: Digitalisierung und Risikoanalyse
00:33:44 - Kennzahl gegen Bauchgefühl: Warum das Ersatzteil zählt, nicht die Reaktionszeit
00:40:16 - Datenbrille, Fehleranalyse und der Blick auf KI in der Instandhaltung
00:50:48 - Komfortzone, Stärken statt Schwächen und das Fazit zur proaktiven Führung

Warum euer Team nicht zu klein ist, sondern falsch beschäftigt30 Jul 202601:17:59

Zähl nach, wie viele Stunden deine Techniker diese Woche an einer Anlage standen. Überlastung in der Instandhaltung hat nicht immer nur mit der Personaldecke zu tun.

Zähl die anderen Stunden auch. Freigaben, Meetings, Ersatzteile suchen, Systeme pflegen. Das war ebenfalls Arbeit, nur nicht die, für die du sie eingestellt hast.

Meine Gäste heute: Pirmin Cavelti, Reliability Engineer und Maschinenprofiler. Und Benjamin Wessling, Berater für Gleitringdichtungen.

Was in dieser Folge auf den Tisch kommt:

- Warum zusätzliche Stellen im bestehenden System verschwinden, und welche Frage vor dem nächsten Antrag zu beantworten ist

- Was Zuständigkeitsgrenzen tatsächlich kosten. Pirmin Cavelti fragt bei einem Kunden nach, was eine Stunde Stillstand kostet: 20.000 bis 30.000 Euro. Der zuständige Elektriker saß in dieser Stunde im Meeting

- Warum Delegation in vielen Werken strukturell nicht vorgesehen ist, und warum das keine Frage des guten Willens einzelner Führungskräfte ist

- Was passiert, wenn fünfundzwanzig Jahre Anlagenwissen in Rente gehen und die geplante KI keine Datenbasis vorfindet

- Warum die Zeit an der Anlage in vielen Organisationen ihren Status verloren hat, und wer das zurückholen kann

Eine Frage bleibt offen. Wenn morgen zwei Techniker mehr da wären: Was genau würden sie tun, das heute liegen bleibt?

Folge Pirmin Cavelti:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/pirmin-cavelti

Website - https://www.zuverlaessig.ch

Folge Benjamin Wessling:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-wessling

Website - https://benjaminwessling.de

Folge Benjamin Kuhn:

LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/

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Kapitel:

0:00 Intro und Begrüßung

2:47 KI in der Instandhaltung: Hype oder Hilfe

12:18 Warum die Aufgaben wachsen, während alles leichter wird

16:48 15 Meetings und die stehende Anlage

21:07 Anlagenkenntnis statt Dokumentationspflicht

28:39 Vom Schrauber zur Führungskraft: warum Delegation ausbleibt

37:45 Zuständigkeitsgrenzen und Silos

50:10 Aussitzen, Feuerwehrmodus und die Kapazitätsfrage

Wenn der Produktionsleiter die Instandhaltung übernimmt mit Maik Jakob 14 Jul 202601:32:06

Ein Produktionsleiter, der gleichzeitig die Instandhaltung führt. Klingt nach der Antwort auf jedes Silo-Problem zwischen Technik und Produktion. Maik Jakob hat genau das erlebt, in einem inhabergeführten Automobilzulieferer, in einer Person.

Alle Perspektiven, die sich sonst im Meeting gegenübersitzen, lagen bei ihm. Er musste seine eigenen Entscheidungen selbst verkaufen. Wenn die Instandhaltung sagt, die Anlage muss jetzt stehen, musste er das gegenüber Geschäftsführer und Arbeitsvorbereitung begründen, wie sonst zwei getrennte Abteilungen es täten.

Später hat Maik dasselbe Modell noch einmal von der anderen Seite gesehen, als Teamleiter unter einem Produktionsleiter, der Produktion und Instandhaltung ebenfalls in Personalunion führte. Daraus hat er mitgenommen, wo dieses Modell trägt und wo eine wachsende Organisation eine zusätzliche Ebene braucht.

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich die Doppelrolle auf Entscheidungen, Tempo und Priorisierung zwischen Produktion und Instandhaltung auswirkt. Maik Jakob erklärt, warum er sich selbst als Übersetzer zwischen Shopfloor und Management versteht, und warum eine funktionierende Instandhaltung immer eine starke Produktion braucht und umgekehrt. Er spricht auch darüber, was passiert, wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird, ohne dass die Aufgabe zu ihm passt.

Maik Jakob war Produktionsleiter und Leiter Instandhaltung und ist heute freiberuflicher Berater für Industrieunternehmen. In dieser Folge teilt er, was er aus mehreren Rollen und Unternehmen über die Zusammenarbeit von Produktion und Instandhaltung gelernt hat.

Was denkst du: Sollten Produktion und Instandhaltung von einer Person geführt werden, oder braucht es zwei eigenständige Perspektiven? Schreib es in die Kommentare.

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🔗 FOLGE Maik Jakob:
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KAPITEL
00:00 – Wie alles begann: Produktionsleiter und Instandhaltungsleiter in einer Person
02:22 – Das ungewöhnliche Bewerbungsverfahren beim Automobilzulieferer
03:20 – Erster Tag als Produktionsleiter: Ein Maschinenpark im Chaos
09:05 – Aktiv eingreifen: Die Klipp-Klapp-Lösung und Führung ohne Ego
25:49 – „Die Anlage muss jetzt stehen": Vertrauen zwischen Produktion und Instandhaltung
39:41 – Der Sprung in die Selbstständigkeit als Berater
49:11 – Wenn externe Berater an der Unternehmenskultur scheitern
58:49 – Chaos, Ticketsysteme und der Amazon-Effekt
1:08:29 – Das Peter-Prinzip: Wenn der beste Techniker zur Führungskraft wird
1:16:17 – Fehlerkultur, Lessons Learned und der Blick nach vorne

Alles landet bei der Instandhaltung. Aber nur selten die richtigen Tools.02 Jul 202601:06:46

In vielen Betrieben gibt es diesen einen Menschen.

Er weiß, welcher Handgriff an welcher Anlage entscheidet. Er kennt die Fehlerhistorie, auch wenn sie nirgends sauber dokumentiert ist. Er weiß, was in SAP steht und was nur auf dem kurzen Dienstweg läuft.

Und dieser Mensch geht in zwei Jahren in Rente.

Bis ein neuer Instandhalter selbstständig arbeiten kann, vergehen in vielen Betrieben ein bis zwei Jahre. Er muss erst verstehen, welche Anlage welche Eigenarten hat, was dokumentiert ist und wen er fragen kann.

Wer daraus ein persönliches Leistungsproblem macht, schaut zu kurz. Oft fehlt schlicht das System, mit dem Wissen sauber weitergegeben wird.

In dieser Folge ist Elisa Roth wieder zu Gast. Sie ist Gründerin von Augmented Industries und baut KI-gestützte Systeme für Wissensmanagement in der industriellen Instandhaltung.

Wir sprechen darüber, wie Unternehmen ihr Wissen so nutzbar machen, dass neue Mitarbeiter schneller arbeitsfähig werden, erfahrene Kollegen weniger erklären müssen und Verbesserungen nicht jedes Mal von vorne beginnen.

Was konkret in dieser Folge steckt:

- Warum Erfahrungswissen zum Risiko wird, wenn es nur in einzelnen Köpfen steckt
- Warum viele Wissensmanagement-Piloten nie in die Fläche kommen
- Wie neue Mitarbeiter schneller eingearbeitet werden, ohne Experten dauerhaft zu binden
- Welche Metriken zeigen, ob ein KI-Projekt in der Praxis wirklich funktioniert
- Wie Schritt-für-Schritt-Guides aus bestehenden Anweisungen entstehen
- Wie Werke mit gleichen Anlagen ihr Wissen teilen und Kosten senken

Der Kern der Folge:
Instandhaltung soll heute Störungen lösen, Anlagen verfügbar halten, Wissen sichern, neue Leute einarbeiten und KI vorbereiten. Aber viele Organisationen haben ihr nie die Zeit, Rollen, Daten und Werkzeuge gegeben, die dafür nötig wären.

Genau darüber sprechen wir.

#leadtheasset #wissensmanagement #instandhaltung

🔗 FOLGE Dr. Elisa Roth:
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Kapitel:
0:00 Intro
1:17 Was ist Wissensmanagement wirklich?
5:38 Preboarding: Skill-Check bevor Bewerber Tag 1 erleben
11:07 Wenn Sprachbarriere als Leistungsproblem gilt
15:46 Schweizer Taschenmesser: Was Instandhaltung wirklich tragen soll
30:00 Rollout, Betriebsrat & 120.000 € Ausfallkosten
43:53 Was passiert wenn Checklisten über den Zaun fliegen
50:11 So läuft ein KI-Projekt: Diagnose, Expertenwissen, Kennzahlen
1:00:12 Alle Routinetätigkeiten in die Checkliste – Pflicht oder Überzeugung?

Wie KI-Agenten die Administration in der Instandhaltung übernehmen werden - Markus Seidl16 Jun 202601:45:02

Während in der Instandhaltung über KI-Agenten und automatisierte Planung gesprochen wird, tippen viele Instandhalter noch immer manuell Meldungen in SAP-PM, legen Aufträge an und buchen Stunden. Das System läuft. Aber als Steuerungsinstrument wird es kaum genutzt.

Ich sehe das in vielen Unternehmen. SAP-PM ist vorhanden, aber die Möglichkeiten, die drin stecken, werden nicht abgerufen. Ich wollte deshalb von Markus Seidl wissen, wie Instandhaltungsorganisationen aus dieser Tippmaschinen-Logik herauskommen und was sie heute verändern müssen, damit sie in drei oder fünf Jahren nicht noch weiter zurückfallen.

Markus berichtet aus der Praxis von Kunden, die ihr SAP-System über 20 Jahre hinweg individuell ausgebaut haben. Eigene Programme, eigene Dashboards, Lösungen für jeden Sonderfall. Heute stehen diese Unternehmen in der Sackgasse. Neue Funktionen, moderne Oberflächen und aktuelle Planungswerkzeuge lassen sich kaum noch nutzen. Andere Kunden, die im Standard geblieben sind, sind fünf bis zehn Jahre weiter.

Im Gespräch sprechen wir über SAP S/4HANA als Prozessprojekt, über Planungsmappen, Fiori Apps, die Integration externer Dienstleister und darüber, welche Grundlagen Unternehmen brauchen, damit KI-Agenten später einen belastbaren Nutzen in der Instandhaltungsplanung liefern können. Die Frage, die sich durch die ganze Folge zieht: Ist das Tippmaschinen-Image von SAP-PM bald Geschichte? Und wenn ja, für wen?

#sap #maintenance #leadtheasset #instandhaltung

🔗 FOLGE Markus Seidl:
🤝 LinkedIn – linkedin.com/in/markusseidl
💻 Website – sap.com/germany/index.html

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KAPITEL:
00:00 Intro: SAP-PM als Tippmaschine und was sich verändern könnte
00:54 Markus Seidl: 26 Jahre SAP und Instandhaltung
03:00 Von R3 bis S/4HANA: Was sich in 25 Jahren verändert hat
05:29 Erste Projekte und was frühe Einführungen gelehrt haben
09:20 Warum historisch gewachsene Anpassungen die Innovationsfähigkeit einschränken können
11:32 Wann lohnt es sich, vom SAP-Standard abzuweichen?
16:05 Wie ein S/4HANA-Wechsel als Prozessprojekt gelingt
38:57 Reifegrade in der Instandhaltung: Von der Störungsreaktion zur Wartungsplanung
41:44 Warum Planung und Terminierung in vielen Unternehmen zu kurz kommen
45:34 Planungsmappen: Wartungsfenster strukturieren und Ressourcen im Griff behalten
51:22 Externe Dienstleister und Herstellerdaten in SAP einbinden
56:00 Mobile Instandhaltung und Fiori Apps im Feldeinsatz
86:59 Wie KI-Agenten die Instandhaltungsplanung in SAP unterstützen könnten
88:16 Planer-Agent, Scheduling-Agent und wie Assistenten einzelne Agenten koordinieren
94:19 Was Unternehmen heute brauchen, um KI-Agenten sinnvoll einzusetzen
99:06 Abschluss: Was Markus Seidl Kunden mitgibt und wo er den größten Hebel sieht

Warum Lean als Sparmaßnahme immer scheitert und wer am Ende die Rechnung zahlt - Tihomir Zadro19 May 202601:59:49

Fünf Mitarbeiter verbessern einen Prozess. Der fünfte wird danach entlassen.

Die anderen vier haben ganz schnell verstanden, was das bedeutet.
So stirbt eine Verbesserungskultur, die man gerade noch geglaubt hat zu fördern.
Durch eine Botschaft, die jeder versteht:

Wer besser wird, macht sich selbst überflüssig.
Tihomir Zadro nennt das die falsche Waffe in falschen Händen.
Er hat Unternehmen gesehen, wo Lean Mitarbeiter entwickelt hat, die abends nach Hause gingen und ihren Freunden erzählen mussten, wie es sich anfühlt, in Prozessen zu arbeiten, wo alles klickt. Und er hat Unternehmen gesehen, wo Lean ein anderes Wort für Kostensenkung war.
Was den Unterschied macht, ist eine Frage, die gestellt wird oder eben nicht: Was machen wir, wenn wir produktiver werden?

Wer keine Antwort darauf hat, spart sich ins Schrumpfen.
Sein japanischer Lehrmeister Herr Takeda hat ihm das in neun gemeinsamen Jahren in eine Formel gegossen:
Arbeit = Tagesgeschäft + Verbesserung
Die linke Seite ist in den meisten Unternehmen mehr oder weniger gut organisiert. Die rechte passiert alle zwei Monate in einem Workshop mit Post-its an der Wand und wenig Umsetzung.
Die Fragen die mich nicht losgelassen haben:
- Was entscheidet, ob aus Produktivität Wachstum wird oder eine gestrichene Stelle?

- Was unterscheidet ein Unternehmen, das durch Lean wächst, von einem das sich ins Schrumpfen spart?

Wie erkennt ein Mitarbeiter, ob Lean wirklich ernst gemeint ist?

- Was braucht ein Mechaniker, der zuhause Motoren restauriert, damit er dasselbe Feuer ins Werk mitbringt?

- Warum hört jemand auf Ideen zu haben, obwohl er sie hat?

#lean #production #maintenance #instandhaltung

FOLGE Tihomir Zadro:

LinkedIn:

https://www.linkedin.com/in/tihomir-zadro-2bb45b259/

Website:

https://www.zadroconsulting.de/

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KAPITEL:

0:00 Lean als falsche Waffe: Wenn Mitarbeiter die Rechnung zahlen

2:08 Vom Studenten zum Lean-Experten: Tihomirs Start

7:41 Herr Takeda: Was ein japanischer Berater für immer verändert hat

13:56 9 Jahre Lean-Erfahrung: Die Lernmomente, die prägen

34:23 Lean als Sparmaßnahme: Warum Vertrauen verloren geht

37:52 Lean als System verstehen: Mehr als Methoden und Workshops

1:00:49 Lean erfolgreich einführen: Die Perspektive der Geschäftsleitung

1:27:47 Shopfloor Management: Warum Führung ans Geschehen gehört

1:39:04 Problemlösung und PDCA im Arbeitsalltag

1:56:45 Fazit: Begeisterung startet Lean, Disziplin hält es am Leben

90% der technischen Fehler sind vorher bekannt. Warum sehen wir sie nicht? – Victor Splittgerber14 Apr 202601:01:20

Ein Mitarbeiter steht vor einer Anlage. Fehlercode unbekannt. Er sucht. Findet etwas. Behebt es. Nächste Woche steht der nächste Kollege vor derselben Anlage. Gleicher Fehler. Sucht wieder von vorne.

Wenn neue Technologie in den Betrieb kommt, passiert meistens dasselbe. Die Anlage wird geliefert, eingewiesen, übergeben. Was danach fehlt ist das Wissen für den Alltag. Bei realen Fehlern, unter Zeitdruck, mit Mitarbeitern die zwanzig andere Dinge gleichzeitig erledigen.

Victor Splittgerber, CEO von WAKU Care, hat das aus nächster Nähe erlebt und daraus seine Konsequenz gezogen.

Eine Instandhaltungssoftware, die ihre DNA in der Analytics hat. Weil er überzeugt ist: wer nicht zuerst versteht, was wirklich passiert, optimiert am falschen Ort.

In diesem Gespräch geht es darum:

  • Warum derselbe Fehler immer wieder auftaucht, obwohl dein Team alles gibt.
  • Warum die Ursache meistens da war, aber nie wirklich verstanden wurde.
  • Warum du ohne das richtige System täglich im Blindflug entscheidest.

Und wo der echte Hebel liegt, wenn du Verfügbarkeit dauerhaft verbessern willst.

Wenn du für Anlagenverfügbarkeit verantwortlich bist, wirst du dich in diesem Gespräch wiederfinden.

Abonnieren kostet nichts. Hilft aber, dass solche Gespräche weiter möglich sind.

FOLGE Victor Splittgerber:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/victor-splittgerber

Website: wakucare.com

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KAPITEL:

01:01:34 Victors Weg – vom Robotik-Ingenieur zum Softwaregründer

01:08:53 Warum der Roboter nach zwei Wochen in der Ecke steht

01:16:23 Was Robotik und klassische Instandhaltung gemeinsam haben

01:22:32 Humanoid-Roboter – näher als du denkst

01:29:18 Fachkräftemangel und das Wissen das mit in Rente geht

01:33:40 Wie KI aus Fehlern lernt, die sonst niemand speichert

01:39:00 Ersatzteile, Sweetspot und Risikobewertung

01:50:57 Maschinendaten – Wege die kaum jemand kennt

01:55:22 Kollaborative Instandhaltung und wie man startet

Euer wichtigstes System heißt nicht SAP. Es heißt Peter - Dr. Elisa Roth31 Mar 202600:41:16

Peter hat 30 Jahre Erfahrung. Er weiß, warum die Anlage dieses Geräusch macht. Er weiß, welches Ventil nach 4.000 Stunden anfängt zu tropfen. Er weiß Dinge, die in keinem SAP-Langtext und auch in keinem anderen System stehen. In keinem Handbuch. Nirgendwo.

Das Problem: Peter geht bald. Und alles, was er weiß, geht mit durch die Tür. Niemand hat ihn je gefragt. Niemand hat es aufgeschrieben.

In dieser Folge spreche ich mit Dr. Elisa Roth, CEO von Augmented Industries über die Frage, die jeder Instandhaltungsleiter beantworten muss: Wie sichere ich das Wissen, das nur in den Köpfen meiner besten Leute steckt?

Was du aus dieser Folge mitnimmst:

- Warum Wissensverlust das eigentliche Problem ist und Fachkräftemangel nur das Symptom

- Was passiert, wenn 2029 die Babyboomer Generation geht und nichts dokumentiert ist

- Wie du mit einem einfachen Interview Ansatz heute anfangen kannst, Expertenwissen zu sichern

- Warum Sprechen statt Schreiben die Dokumentation in der Instandhaltung grundlegend verändert

- Wie KI gestützte Assistenz den Instandhalter an der Anlage unterstützt, ohne ihn zu ersetzen

Für alle, die eine Instandhaltung führen und sich fragen: Was passiert, wenn mein Bester morgen nicht mehr kommt?

Wenn dir solche Gespräche gefallen und du mehr von echten Praktikern hören willst, dann lass gerne ein Abo da auf YouTube oder Spotify. Das kostet dich nichts, hilft mir aber mega, den Podcast weiter auszubauen.

#maintenance #leadtheasset #wissensmanagement #shopfloor #instandhaltung

FOLGE Dr. Elisa Roth:

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Website - https://flow-tool.com/

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Kapitel:

00:00 Intro

01:46 Elisas Weg: Von Cambridge in den Shopfloor

07:02 Hype vs. Realität - Was von AR/VR wirklich bleibt

10:03 Fachkräftemangel und die Herausforderung in der Instandhaltung

12:34 Die Lösung: KI Wissensmanagement von Onboarding bis Störfall

22:42 Erste Praxiserfahrungen und Akzeptanz im Werk

28:46 Gründungsgeschichte und Vision: 1 Million Techniker bis 2030

32:49 So startet man mit Wissensmanagement - Tipps und Ausblick

Wie du bares Geld im Ersatzteilmanagement der Instandhaltung sparst - Lukas Morys12 Mar 202600:27:01

Ersatzteilmanagement kostet – keine Frage. Doch wie sparst du dabei richtig Geld und vermeidest teure Ausfallzeiten?

In dieser Folge sprechen Benjamin Kuhn und Lukas Morys über die besten Strategien, um deine Ersatzteilprozesse effizienter zu gestalten. Du erfährst, wie du durch smarte Bestandsführung und optimierte Abläufe Kosten senkst und gleichzeitig deine Prozesse sicherer machst.

Spare Zeit, Geld und Nerven. Jetzt reinhören und direkt umsetzen!

FOLGE Lukas Morys
LinkedIn – Lukas Morys https://www.linkedin.com/in/lukasmorys/
LinkedIn – Scable https://www.linkedin.com/company/scable/
Website https://scable.io/de/

FOLGE Benjamin Kuhn
LinkedIn – Benjamin Kuhn https://www.linkedin.com/in/benjamin-kuhn-4968a5228/
LinkedIn – NXTmaintenance https://www.linkedin.com/company/nxtmaintenance/
Academy https://nxtmaintenance.academy/

ÜBER DEN PODCAST

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Nur 1 % ist WERTSCHÖPFEND in der Instandhaltung und der Rest? - Marvin Bunjes26 Feb 202600:30:19

Instandhaltung ist oft nur eine Schraube. Ein halber Gewindegang.
Nur der letzte Ruck zählt als „wertschöpfend“ in der Wartung.

Aber was ist mit dem ganzen Rest?

Was bedeutet Wertschöpfung in der Instandhaltung wirklich?

Gemeinsam mit Marvin Bunjes, Lean-Experte und Organisationsentwickler, schauen wir hinter das Buzzword #1 der Branche.

Wann wird aus Technik ein echter Beitrag zum Geschäftserfolg?
Wann ist Reparieren eigentlich Verschwendung?
Und warum liegt der größte Hebel oft ganz woanders als gedacht?

Für alle, die raus aus der Feuerwehrrolle wollen –
und rein in den Modus: Wir liefern echten Wert.

Jetzt reinschauen, teilen und diskutieren.
Und gerne weiterschicken an alle, die in ihrer Instandhaltung noch nach echter Wertschöpfung suchen.

FOLGE Marvin Bunjes
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marvin-bunjes/
Website: https://marvinbunjes.de

FOLGE Benjamin Kuhn
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LinkedIn NXTmaintenance: https://www.linkedin.com/company/nxtm...
Website: https://nxtmaintenance.academy/

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Was war dein größtes Takeaway?
Ich freue mich über Austausch und Feedback.

Was ich in 20 Jahren auf dem Shopfloor immer wieder sehe – Werner Wörle19 Feb 202600:39:52

„Wenn du nicht sitzen bleibst, dreht der Pilot um.“

Jeder kennt diesen Satz. Das Kind steht trotzdem auf. Das Flugzeug dreht natürlich nicht um.

Und das Kind merkt: Hier passiert nichts. Rein gar nichts.

Werner Wörle hat mir im Podcast genau dieses Bild gegeben. Und dann gesagt: Genau so scheitert Führung im Shopfloor.

Regeln werden aufgeschrieben. Aber nicht durchgezogen.

Heute lassen wir es durchgehen. Morgen auch. Und irgendwann wundern wir uns, warum keiner die Standards ernst nimmt.

Im Gespräch ging es nicht um 30 Shopfloor-Regeln. Es ging um sechs ganz einfache ;-)

Sechs klare Dinge, die man einfach durchziehen muss.

Wir sprechen darüber:

  • Warum Werners Shopfloor-Runden zu 99 % pünktlich starten und was das langfristig mit der Kultur im Werk macht
  • Wie man Diskussionen führt, ohne dass sie eskalieren
  • Warum „müsste, sollte, bräuchte“ oft kein Gerede ist. Es sind Verbesserungen auf dem Silbertablett
  • Ab wann Disziplin aufhört, anstrengend zu sein, und zur Gewohnheit wird

Wenn sich dein Shopfloor jeden Morgen anfühlt wie täglich grüßt das Murmeltier, dann hör rein. #leadtheasset

#instandhaltung #maintenance #production #shopfloor

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Kapitel:

00:00 Intro: Das langweiligste Thema?

03:15 Warum Shopfloor-Runden zu lang werden

05:40 Regel #1: Absolute Pünktlichkeit

08:20 Die 4-Sekunden-Toleranz erklärt

11:30 Das rote Kreuz am Shopfloor-Board

14:45 Regel #2: Standardisierte Visualisierung

18:20 Der linke, mittlere und rechte Teil

22:10 Regel #3: Wie man richtig berichtet

25:40 Die Profifrage vs. die Laienfrage

28:50 Das Flugzeug-Prinzip: Leere Drohungen

33:15 Konsequenz bedeutet Berechenbarkeit

36:40 "Müsste, sollte, könnte" das Silbertablett an Verbesserungen

39:50 Die bayerischen Verben

42:20 Gewohnheiten schlagen Methoden

45:10 Die 6 prägenden Shopfloor-Regeln

47:30 Für wen ist Shopfloor-Management?

Wenn Dienstleister und Kunde perfekt zusammenarbeiten – Dennis Lubsch12 Feb 202600:31:25

Eine kurze, aber entscheidende Phase im Jahr der Instandhaltung, in der alles perfekt laufen muss. 

Jetzt zeigt sich, wie wertvoll eine starke Instandhaltung und zuverlässige Industriepartner wirklich sind.

In unserem neuesten Video-Podcast spricht Dennis Lubsch von Bilfinger über:

- Trends im Turnaround

- Lessons Learned aus 10 Jahren

- Der ideale Vorbereitung und TAR-Prozess 

- Erfolgreiche Partnerschaften

Jetzt auf YouTube #leadtheasset 

#Bilfinger #Turnaround


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Kapitel:
01:55 Wie erklärt man Kindern industrielle Arbeit?
04:45 Einstieg ins Turnaround-Management
08:20 Was ist ein Turnaround und warum ist er kritisch
12:50 Herausforderungen: Fachkräftemangel & Komplexität
22:30 Digitalisierung, Planung & Lessons Learned

Der Jobwechsel ist nicht das Problem. Die Angst davor schon.05 Feb 202601:09:43

Viele nennen es Loyalität.

Andere nennen es Vernunft.

Und irgendwann stellt sich leise diese eine Frage.

Should I stay or should I go now!

In dieser Podcastfolge mit Dr. Thomas Löbel sprechen wir darüber, warum der Jobwechsel oft nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Angst davor.

  • Die Angst, etwas zu verlieren.
  • Die Angst, einen Fehler zu machen.
  • Die Angst, dass es woanders noch unsicherer sein könnte.

Im Podcast schauen wir auf Karrieren, die nach außen stabil wirken und innen immer mehr Kraft kosten.

Auf Ingenieure und Fachkräfte, die fachlich stark sind, aber spüren, dass sie seit Jahren nicht mehr wachsen.

Und auf Loyalität, die sich langsam verändert, vom inneren „Ja, das ist mein Job“ hin zu einem täglichen Aushalten.

Wir sprechen darüber, warum viele im Job bleiben, obwohl sie innerlich längst zweifeln.

  • Über typische Gedanken wie „gerade nicht der richtige Moment“.
  • Über fehlendes Feedback und permanente Rechtfertigung als Warnsignale.
  • Über Dankbarkeit, die manchmal zur stillen Blockade wird.

Und darüber, wie man ehrlicher mit der eigenen Angst umgehen kann, statt sie zu verdrängen.

Ein Gespräch über Entscheidungen, Aufschieben, Scheitern und die Klarheit, die entsteht, wenn man sich die richtigen Fragen erlaubt.

Viel Spaß beim Reinhören.
#Karriere #Jobwechsel #AngstVorVeränderung #LeadTheAsset

🔗 FOLGE Dr. Thomas Löbel

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Kapitel:
00:00 Should I stay or should I go now – warum diese Frage gerade so viele beschäftigt
04:32 Wer ist Dr. Thomas Löbel und warum er Ingenieure coacht
10:15 Wenn der sichere Job nur noch ein Gefühl ist
18:40 Loyalität oder stilles Aushalten im Job
27:55 Warnsignale im Alltag: Feedback, Rechtfertigung, Stillstand
38:20 Die Angst vor Veränderung – bleiben oder gehen
49:10 Klarheit finden statt endlos Grübeln
01:00:30 Karriere, Scheitern und die Frage nach dem eigenen Weg

Von ZERO zu 100% mehr Wertschätzung03 Mar 202400:27:59

In der heutigen Folge von Lead the Asset widmen wir uns der Frage, ob die Wertschätzung für Instandhaltung tatsächlich so hoch ist, wie sie sein könnte. Es wird beleuchtet, warum die Anerkennung oft erst dann ihren Höhepunkt erreicht, wenn Anlagen stillstehen. Der Fokus liegt auf den Themen Image, Wertschätzung und Sichtbarkeit im Bereich der Instandhaltung. Zu Gast ist Lukas Morys, Geschäftsführer von Scable und bekannt aus dem Podcast "Factory 21". Gemeinsam wird erörtert, wie ein verstaubtes Image der Instandhaltung aufgebrochen und durch mehr Sichtbarkeit in ein positives Licht gerückt werden kann. Dabei geht es auch um praktische Maßnahmen, mit denen die Instandhaltung unmittelbar sichtbarer gemacht werden kann. Ein spannender Einblick in die Notwendigkeit, das Image der Instandhaltung neu zu definieren und zu verbessern.


🔗 FOLGE Lukas Morys:

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