Explore every episode of the podcast Kunst und Gegenwart
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| TEIL 2: NORDART 2026 — BILDER, DIE UNSERE WIRKLICHKEIT VERÄNDERN | 18 Sep 2026 | 00:32:52 | |
Eine Frau treibt zwischen Plastikflaschen. Zwei Menschen posieren für ein Selfie vor Goyas Erschießungsszene. Und eine KI-Installation verwandelt das eigene Gesicht in fremde Wesen. Was machen solche Bilder mit unserem Blick auf die Welt? In dieser Folge von „Kunst und Gegenwart“ stehen die Kunstwerke der NordArt 2026 im Mittelpunkt. Ich stelle meine persönlichen Entdeckungen vor und frage, wie Kunst Erinnerung, Verletzlichkeit, Krieg und unser Verhältnis zur Natur erfahrbar macht. Besonders beeindruckt hat mich die zeitgenössische Malerei, darunter viele Positionen aus dem Baltikum. Ihre Bilder verändern Körper und Räume – und bringen uns dadurch menschliche Erfahrungen näher. Ein persönlicher Rundgang durch ausgewählte Werke in Büdelsdorf und eine Einladung, länger hinzusehen. Quellen nGbK · Realismus https://ngbk.de/de/diskurs/wissensspeicher/realismus MoMA · Surrealism and Dreams https://www.moma.org/collection/terms/surrealism/surrealism-and-dreams Whitechapel Gallery · Radical Figures https://www.whitechapelgallery.org/about/press/exhibition-announcement-new-directions-figurative-painting/ National Portrait Gallery · The Time is Always Now https://www.npg.org.uk/whatson/exhibitions/2024/the-time-is-always-now Centre Pompidou · La Figuration narrative https://mediation.centrepompidou.fr/education/ressources/ENS-figuration-narrative/ENS-figuration-narrative.html Centre Pompidou · New Realism https://mediation.centrepompidou.fr/education/ressources/ENS-newrea-EN/ENS-newrea-EN.htm Museo Nacional del Prado · The 3rd of May 1808 in Madrid https://www.museodelprado.es/en/the-collection/art-work/the-3rd-of-may-1808-in-madrid-or-the-executions/5e177409-2993-4240-97fb-847a02c6496c Tate Britain auf Google Arts & Culture · Ophelia https://artsandculture.google.com/asset/ophelia/-wGU6cT4JixtPA?hl=en-GB NordArt · Besucherinfo https://www.nordart.de/besucherinfo Hat Ihnen diese Folge neue Einblicke gegeben? Dann abonnieren Sie „Kunst und Gegenwart“, bewerten Sie den Podcast auf Spotify und teilen Sie die Folge mit Menschen, die sich für Kunst interessieren. So helfen Sie, den Podcast bekannter zu machen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online | |||
| TEIL 1: NORDART 2026 – VON DER EISENGIEßEREI ZUM KUNSTORT | GESCHICHTE UND BESUCHSTIPPS | 17 Sep 2026 | 00:16:17 | |
Eine ehemalige Eisengießerei, ein weitläufiger Skulpturenpark und Kunst, die im Gedächtnis bleibt: Zum Auftakt der NordArt-Serie von „Kunst und Gegenwart“ geht es nach Büdelsdorf bei Rendsburg. Wie wurde aus der Carlshütte ein Ort für internationale Kunst? Wie viel Zeit lohnt sich für einen Besuch? Und welche Bereiche übersieht man beim Rundgang leicht? Ich erzähle von der Geschichte des Geländes und gebe praktische Hinweise zu Eingängen, Wegen und Pausen sowie zur Kunst auf der oberen Ebene der Halle. Auch die Schwächen kommen zur Sprache: ein überfüllter Skulpturenpark, umständliche Kartenkontrollen und Ausstellungstexte, die nicht immer beim Verständnis der Werke helfen. Ein persönlicher, kritischer Rundgang zur Vorbereitung Ihres Besuchs. In Folge 2 stehen meine künstlerischen Entdeckungen im Mittelpunkt – insbesondere die Malerei, die mich auf der NordArt besonders beeindruckt hat. Hat Ihnen diese Folge neue Einblicke gegeben? Dann abonnieren Sie „Kunst und Gegenwart“, bewerten Sie den Podcast auf Spotify und teilen Sie die Folge mit Menschen, die sich für Kunst interessieren. So helfen Sie, den Podcast bekannter zu machen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online | |||
| TEIL 4: MANIFESTA 16 RUHR – GELSENKIRCHEN | 27 Aug 2026 | 00:24:59 | |
Drei Kirchen, ein Musiktheater und sehr unterschiedliche Erfahrungen: Welche Stationen der Manifesta 16 Ruhr in Gelsenkirchen lohnen sich – und welche können Sie bei begrenzter Zeit auslassen? Im vierten und letzten Teil meiner Manifesta-Reihe besuche ich St. Bonifatius, St. Anna und St. Josef sowie die Arbeiten von Yves Klein im Musiktheater im Revier. Ich untersuche, wo Kunst, Architektur und Menschen aus dem Stadtteil tatsächlich zusammenfinden – und wo wichtige gesellschaftliche Themen noch keine überzeugende Ausstellung ergeben. Zu den Höhepunkten gehören für mich die Malerei über Migration und Fremdsein in St. Bonifatius, darunter İhsan Eces „Passbilder BRD“ und Jannis Psychopedis’ präzise Anti-Stillleben. In St. Josef verwandelt eine blaue Membran von Penique Productions den gesamten Kirchenraum. Neu zusammengesetzte Kirchenbänke und Havîn Al-Sîndys Heuschreckenschwarm machen den viel beschworenen Wandel der Kirche dort räumlich erfahrbar. Meine Empfehlungen sind St. Bonifatius und St. Josef. St. Anna bleibt abgesehen von Psychopedis’ „Rotem Radio“ künstlerisch dünn. Auch den Abstecher zu Yves Klein können Sie bei einem eng getakteten Rundgang auslassen. Zum Abschluss ziehe ich Bilanz nach vier Folgen: Die Manifesta 16 Ruhr ist keine durchgehend überzeugende Kunstausstellung – ihre stärksten Orte zeigen jedoch, wie ehemalige Kirchen zu neuen öffentlichen Räumen werden können. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| TEIL 3: MANIFESTA 16 RUHR - DUISBURG, ESSEN UND BOCHUM | 27 Aug 2026 | 00:18:59 | |
Fünf Kirchen, drei Städte und sehr unterschiedliche Ausstellungen: Welche Stationen der Manifesta 16 Ruhr in Duisburg, Essen und Bochum lohnen sich – und welche können Sie bei begrenzter Zeit auslassen?
In dieser Folge besuche ich die Kulturkirche Liebfrauen in Duisburg, St. Marien und St. Gertrud in Essen sowie Christ-König und St. Anna in Bochum. Ich untersuche, wie überzeugend die Kunst auf die Architektur, Geschichte und heutige Nutzung der Kirchen reagiert. Gelsenkirchen folgt separat im vierten und letzten Teil der Serie.
Zu den Höhepunkten gehören für mich Arbeiten von Elizabeth Price und Abbas Zahedi in Duisburg sowie von Eva Koťátková, Małgorzata Mirga-Tas und Aline Bouvy in Bochum. Andere Stationen bleiben trotz wichtiger gesellschaftlicher Themen künstlerisch schwach. In St. Gertrud geht es außerdem um den Plagiatsvorwurf gegen Nasan Turs „Elevation“ und um den aus meiner Sicht unzureichenden Umgang der Kuratoren mit dieser Kontroverse.
Am Ende stehen zwei eindeutige Empfehlungen: die Kulturkirche Liebfrauen und Christ-König. St. Marien und St. Anna können Sie bei knapper Zeit streichen. St. Gertrud bleibt vor allem deshalb relevant, weil Sie sich dort selbst ein Bild von einem zentralen Konflikt dieser Manifesta machen können.
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| TEIL 2: MANIFESTA 16 RUHR - SO PLANEN SIE IHREN BESUCH | 26 Aug 2026 | 00:15:58 | |
Zwölf Kirchen, vier Städte und zahlreiche weitere Projekte: Wie lässt sich die Manifesta 16 Ruhr sinnvoll besuchen, ohne daraus eine Rundreise durch das gesamte Ruhrgebiet zu machen? In dieser Folge entwickle ich aus den offiziellen Parcours einen eigenen Besuchsplan. Ich erkläre, wie viel Zeit Sie einplanen sollten, welcher Standort sich zum Übernachten eignet und warum die Wege zwischen Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum leicht unterschätzt werden. Außerdem erfahren Sie, was für Auto, Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel spricht – und warum weniger Stationen am Ende oft die bessere Wahl sind. Dazu stelle ich meine Route mit acht Kirchen und dem Musiktheater im Revier vor. Noch geht es nicht um die Bewertung der Kunst, sondern um eine realistische Planung, mit der Sie Ihre eigene Auswahl treffen können. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| TEIL 1: MANIFESTA 16 RUHR – WAS IST DIE MANIFESTA? | 24 Aug 2026 | 00:13:19 | |
Was ist die Manifesta – und was unterscheidet sie von der Biennale in Venedig und der documenta? Zum Auftakt der vierteiligen Serie geht es um die Geschichte und das besondere Konzept der „europäischen nomadischen Biennale“, die alle zwei Jahre an einen neuen Ort zieht. Die Folge zeichnet ihre Entwicklung vom Europa der Nachwendezeit bis zur Manifesta 16 im Ruhrgebiet nach. Sie fragt zugleich, wie sich internationale Großausstellungen verändert haben: Warum stehen heute Installationen, Performances und gesellschaftspolitische Konzepte stärker im Mittelpunkt? Welche Rolle spielt der jeweilige Austragungsort? Und wie viel Erklärung braucht Gegenwartskunst? Eine persönliche und kritische Einführung in die Manifesta – ohne Kuratorensprech und als Grundlage für die weiteren Folgen über Planung, Ausstellungsorte und Kunstwerke im Ruhrgebiet. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| YAYOI KUSAMA: NACH KÖLN IST VOR AMSTERDAM | 16 Aug 2026 | 00:10:58 | |
Yayoi Kusama – Punkte, Kürbisse, Spiegelräume. Ich kannte die Bilder, aber ihr eigentliches Werk kannte ich nicht. Die große Ausstellung im Museum Ludwig in Köln hat meinen Blick auf eine der bekanntesten Künstlerinnen unserer Zeit grundlegend verändert. In dieser Folge von KUNST UND GEGENWART geht es um die überraschend radikale Seite Yayoi Kusamas: ihre frühen Zeichnungen und Naturmotive, die obsessiven Infinity Nets, ihre Jahre in New York, körperliche Objektarbeiten und politische Happenings – und um die Frage, wie aus einer kompromisslosen künstlerischen Bildsprache eine weltweit vermarktete Marke wurde. Mein Fazit nach Köln: Die Punkte erklären nicht das Werk. Das Werk erklärt die Punkte. Und wer Kusama nur als Pop-Ikone kennt, kennt vielleicht gerade den interessantesten Teil ihrer Kunst noch nicht. Die Ausstellung zieht nun weiter nach Amsterdam und ist ab dem 12. September 2026 im Stedelijk Museum zu sehen. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| TEIL 4: BIENNALE VENEDIG 2026 – KUNST ZWISCHEN MORAL UND SPEKTAKEL: MEINE PERSÖNLICHE BILANZ | 10 Jun 2026 | 00:15:39 | |
In der vierten und letzten Folge meiner Biennale-Reihe ziehe ich eine persönliche Bilanz der Biennale Venedig 2026. Nach mehreren Tagen zwischen Giardini, Arsenale und nationalen Pavillons stellt sich die Frage: Welche Kunstwerke bleiben tatsächlich in Erinnerung – und welche leben vor allem von Theorie, Moral und Aufmerksamkeit? Ich spreche über den deutschen Pavillon mit seiner intensiven Selbstreflexion über Ostdeutschland, Erinnerung und Identität, den österreichischen Pavillon zwischen Performance, Spektakel und Voyeurismus sowie über Beiträge aus Irland, Guatemala und Japan. Dabei geht es auch um die Frage, welche Formen von Leid und gesellschaftlicher Ungerechtigkeit in der Gegenwartskunst sichtbar gemacht werden – und welche oft unsichtbar bleiben. Gleichzeitig stelle ich zwei meiner persönlichen Entdeckungen der Biennale vor: Nick Cave und Lee Ufan. Ihre Arbeiten wirkten auf mich gerade deshalb so stark, weil sie nicht ständig erklären, moralisieren oder provozieren, sondern zunächst eine unmittelbare emotionale Erfahrung ermöglichen. Diese Episode ist keine kunsthistorische Analyse, sondern der persönliche Blick eines Besuchers auf eine Biennale zwischen politischem Anspruch, kultureller Selbstvergewisserung und echter künstlerischer Wirkung. Was sagt die Biennale 2026 über unsere Gegenwart aus? Wo überzeugt die Kunst? Wo verliert sie sich in Theorie und Eventcharakter? Und warum bleiben manchmal ausgerechnet die leisesten Arbeiten am längsten im Gedächtnis? Eine kritische Abschlussbetrachtung zur Biennale Venedig 2026 und zur Frage, welche Rolle Kunst in einer zunehmend polarisierten und reizüberfluteten Welt noch spielen kann. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| TEIL 3: BIENNALE VENEDIG 2026 – NATIONALE PAVILLONS: EIN MODELL AM LIMIT | 03 Jun 2026 | 00:14:06 | |
Das Organisationsprinzip der Biennale Venedig stammt aus dem 19. Jahrhundert: Staaten repräsentieren sich über Kunst, in eigenen Pavillons, unter eigener Flagge. In dieser dritten Folge der Serie steht genau dieses Modell unter Beobachtung — nicht als Anklage, sondern als Strukturfrage. Denn die Künstler auf dieser Biennale arbeiten mehrheitlich länderübergreifend, leben zwischen Kontinenten, beschäftigen sich mit Diaspora, Grenzverschiebungen und kulturellen Identitäten, die sich nie sauber in Nationalstaaten haben einordnen lassen. Belarus zeigt den Extremfall: kein offizieller Pavillon, stattdessen eine Exil-Ausstellung über staatliche Kontrolle und Überwachung. Pakistan und Punjab zeigen, dass historische Kulturräume nationale Grenzen grundsätzlich überschreiten. Moldawien, der ukrainische Hirsch auf der Flucht, Boettis gestrickte Weltkarten mit Staaten, die längst nicht mehr existieren — überall taucht dieselbe Frage auf: Wie stabil sind politische Ordnungen überhaupt? Laurie Anderson bringt es auf den Punkt: Die eigentliche Krise ist keine Faktenkrise, sondern eine Geschichtenkrise. Gesellschaften leben in konkurrierenden Erzählungen über Nation, Zukunft und Identität. Die Biennale macht das sichtbar — ob sie will oder nicht. Themen dieser Folge: Biennale Venedig 2026 · nationale Pavillons · Belarus · Ukraine · Moldawien · Punjab · Alighiero Boetti · Laurie Anderson · Geopolitik · kulturelle Identität · Kunstpodcast · Gegenwartskunst Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| TEIL 2: BIENNALE VENEDIG 2026 – WER DARF DIE WELT BESCHREIBEN? KUNST, KOLONIALGESCHICHTE UND DER GLOBALE SÜDEN | 27 May 2026 | 00:16:46 | |
Die Biennale Venedig 2026 ist zu groß für eine Folge – deshalb beginne ich mit der Hauptausstellung. Kuratorin Koyo Kouoh hat eine Ausstellung hinterlassen, die Europa konsequent von außen betrachtet: Kolonialgeschichte, Rohstoffausbeutung, Migration und kulturelle Macht werden überwiegend von Künstlern aus Afrika, der Karibik, Südamerika und Indonesien erzählt. Das Ergebnis ist weniger eine Kunstschau als eine geopolitische Bestandsaufnahme – in vergleichsweise ruhigem Tonfall, mit Themen, die alles andere als ruhig sind. In dieser Folge: Johannes Phokela zu Kolonialismus und niederländischer Handelsmacht, der Kongo-Pavillon zu Kupfer und digitaler Lieferkette, Michael Armitage, Ayrson Heráclito und die Frage, ob Kouohs Konzept der „Minor Keys" aufgeht. Wenn Ihnen diese Einordnung etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| TEIL 1: BIENNALE VENEDIG 2026 – VENEDIG ÜBERLEBEN: INSIDER-TIPPS FÜR IHREN BESUCH | 17 May 2026 | 00:11:54 | |
Die Biennale Venedig ist keine normale Kunstausstellung – sie ist ein logistisches Experiment. Wer unvorbereitet hinfährt, verliert schnell Zeit, Geld und Nerven. In dieser Folge geht es deshalb nicht um Kunst, sondern ums Überleben: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Lido oder Venedig? Nachtzug oder Flieger? Wie funktioniert das Vaporetto-System, wo umgeht man die Warteschlangen, und warum sollte man mindestens die Hälfte der Zeit außerhalb von Giardini und Arsenale einplanen? Meine persönlichen Insider-Tipps für alle, die 2026 zur Biennale fahren – oder es ernsthaft vorhaben. Wenn Ihnen diese Folge etwas gebracht hat: Abonnieren Sie den Podcast, hinterlassen Sie eine Bewertung und geben Sie die Episode weiter – damit erreichen solche Inhalte mehr Menschen. Fragen und Themenwünsche: podcast@haraldschmidt.online – weitere Informationen unter haraldschmidt.online/podcast | |||
| DAS KALTE HERZ: THEMA VERFEHLT | 17 May 2026 | 00:10:33 | |
Kaum ein Märchen beschreibt die Gegenwart so präzise wie Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“. Nicht mehr nur als Geschichte über Gier, sondern als Parabel über Selbstoptimierung, emotionale Verhärtung und die Ökonomisierung des Menschen. In dieser ersten Episode von KUNST UND GEGENWART analysiert Harald Schmidt die Ausstellung „Das kalte Herz“ im Kunstmuseum Stuttgart — und erklärt, warum sie aus seiner Sicht das philosophische und gesellschaftliche Potential des Stoffes weitgehend verfehlt. Es geht um soziale Medien, Plattformlogik, technologische Entfremdung, algorithmische Sichtbarkeit und die Frage, was vom Menschen übrig bleibt, wenn Effizienz wichtiger wird als Verletzlichkeit. KUNST UND GEGENWART versteht Kunst nicht primär als Dekoration oder Kunstbetrieb, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Weitere Informationen: haraldschmidt.online | |||