Explore every episode of the podcast Kosmos Kind
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| FrĂŒh geboren â spĂ€te Folgen? Mit Bea Latal | 20 nov. 2020 | 00:25:46 | |
Die Fortschritte der Medizin ermöglichen das Ăberleben von extrem frĂŒh geborenen Kindern. «Die Ăberlebenschancen sind bereits nach 23 Wochen sehr gut; jedoch ist das unreife Gehirn bei diesen Kindern Ă€usserst empfindlich», erklĂ€rt EntwicklungspĂ€diaterin Bea Latal. Dies kann unter UmstĂ€nden Folgen fĂŒr ihre kognitive, sprachliche und motorische Entwicklung haben, die bis ins Erwachsenenalter andauern. «Doch unsere Langzeitbeobachtungen zeigen erfreulicherweise, dass die LebensqualitĂ€t der meisten Kinder und Erwachsenen ausgezeichnet ist; viele können ein vollkommen normales Leben fĂŒhren.» Wie sich Kinder nach extremer FrĂŒhgeburtlichkeit entwickeln und welche Möglichkeiten die Medizin bietet, erfahren Sie im Vortrag von Bea Latal. Sie gibt zudem alltagsnahe Empfehlungen, was frĂŒhgeborene Kinder stĂ€rkt und wo sie UnterstĂŒtzung benötigen. Finden Sie alle weiteren Referent*innen der Vortragsreihe "Kosmos Kind" auf der Website der Akademie. FĂŒr das Kind. Zur PersonProf. Dr. Bea Latal ist Leiterin der Abteilung EntwicklungspĂ€diatrie am UniversitĂ€ts-Kinderspital ZĂŒrich; die Kinder- und Jugendmedizinerin ist zudem Extraordinaria fĂŒr EntwicklungspĂ€diatrie ad personam an der UniversitĂ€t ZĂŒrich. Am Kinderspital werden pro Jahr ĂŒber 1500 Kinder aller Altersstufen mit Entwicklungs- und VerhaltensauffĂ€lligkeiten abgeklĂ€rt, beraten und therapeutisch begleitet. Die Professorin und Forscherin hat sich zudem auf Kinder mit Entwicklungsrisiken spezialisiert: FrĂŒhgeborene sowie Kinder mit einem schweren angeborenen Herzfehler. Im Rahmen von Langzeitstudien beobachtet sie deren Entwicklung, untersucht eventuelle AuffĂ€lligkeiten und SpĂ€tfolgen und unterstĂŒtzt sie dabei, ihre LebensqualitĂ€t zu verbessern. Ziel der Studien ist auch, jene Folgen zu erkennen, die bei der Geburt und in den ersten Lebensjahren noch nicht absehbar sind. FĂŒr ihre Forschungsarbeit wurde die Mutter von zwei Söhnen mehrfach ausgezeichnet â u.a. mit dem «Newburger-Bellinger Cardiac Neurodevelopmental Award» und dem «Georg Friedrich Götz-Preis». | |||
| Der Medienalltag von Kindern - Chancen und Risiken | 13 oct. 2020 | 01:09:37 | |
Er zĂ€hlt zu den profiliertesten Schweizer Forschern ĂŒber die Mediennutzung im Kinder- und Jugendalter: Prof. Dr. Daniel SĂŒss ist Medienpsychologe, MedienpĂ€dagoge und Kommunikationswissenschaftler. Die von ihm betreuten reprĂ€sentativen Studien zum Medienalltag der jungen Generation in der Schweiz (JAMES- und MIKE-Studien) liefern jeweils die empirische Basis fĂŒr den â in der Gesellschaft oft kontrovers gefĂŒhrten â Diskurs ĂŒber den «richtigen» Umgang mit Medien. Daniel SĂŒss leitet das Psychologische Institut der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und ist Professor fĂŒr Mediensozialisation und Medienkompetenz an der UniversitĂ€t ZĂŒrich. WĂ€hrend zehn Jahren war Daniel SĂŒss in der Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen aller Stufen tĂ€tig. Sein Engagement gilt darĂŒber hinaus dem Erkenntnistransfer von der Forschung in die Medienbildung, in den Jugendmedienschutz und in die Beratung von Erziehenden. Zum Vortrag «Wenn wir den Medienumgang von Kindern verstehen wollen, mĂŒssen wir ihren gesamten Alltag in den Blick nehmen», so das PlĂ€doyer des renommierten Medienpsychologen. «Denn sowohl Medienerfahrungen als auch direkte Erfahrungen können entwicklungsförderlich oder riskant sein.» Immer jĂŒngere Kinder bewegen sich selbststĂ€ndig per Smartphone im Internet und sind dabei auch mit neuen Risiken konfrontiert. Sie konsumieren nicht nur Angebote von Dritten, sondern geben auch viel von sich selbst preis. Sie erproben ihre IdentitĂ€t auf der digitalen BĂŒhne, die eng mit dem direkten Alltag verwoben ist. Neben Medienanbietern und Regulierungsbehörden, die ihren Teil zu einer kindergerechten Medienwelt beitragen mĂŒssen, kommt Eltern und PĂ€dagogen eine wichtige Rolle zu, betont Daniel SĂŒss. Sein Appell: «Begleiten Sie die Kinder bei diesen Schritten. Als Bezugspersonen können Sie dazu beitragen, dass Kinder Medienkompetenz erwerben und sich selbst- und sozialverantwortlich verhalten.» Wie Ihnen Forschungs- und Anwendungsprojekte helfen können, den passenden Stil fĂŒr die eigene Familie oder Schulklasse zu finden â das verrĂ€t Daniel SĂŒss in seinem Vortrag. | |||
| Kinder beim Lernen begleiten - mit Sonja Perren | 17 juin 2020 | 00:25:03 | |
Wie können wir Kinder beim Lernen begleiten? Dazu sprach Entwicklungspsychologin Sonja Perren vor einem Live-Publikum. Perren ist Professorin fĂŒr Entwicklung und Bildung in der frĂŒhen Kindheit an der UniversitĂ€t Konstanz sowie an der PĂ€dagogischen Hochschule Thurgau (PHTG). Positive Beziehungen und anregende Interaktionen sind die Basis fĂŒr Entwicklung und Lernen von Kindern. Damit ist die Beziehungs- und Interaktionsgestaltung ein wichtiges QualitĂ€tskriterium fĂŒr KindertagesstĂ€tten und Spielgruppen. «Unsere Forschung zeigt, dass die meisten Fachpersonen gut darin sind, die Kinder emotional und in Bezug auf ihr Verhalten zu unterstĂŒtzen», erlĂ€utert Sonja Perren. «Bei der aktiven LernunterstĂŒtzung gibt es jedoch noch enormes Entwicklungspotenzial.» | |||
| Trailer | 04 mars 2020 | 00:00:37 | |
Was ist das Beste fĂŒr mein Kind? Wie können Eltern und Schule den Weg in ein gelingendes, selbststĂ€ndiges Leben gestalten? Und was brauchen Kinder und Jugendliche, damit es ihnen seelisch und körperlich gutgeht? Antworten auf diese Fragen geben Beziehungsexperte Guy Bodenmann, Ethikerin Barbara Bleisch, MedienpĂ€dagoge Daniel SĂŒss, Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm und viele weitere. VerstĂ€ndlich, inspirierend und alltagsnah. Ein Podcast der Akademie. FĂŒr das Kind und der Stiftung Elternsein. | |||