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Lesestunde: „Einer fehlt“ von Thommie Bayer – Teil 212 Sep 202400:55:39
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Thommie Bayer den zweiten Teil seines aktuellen Romans „Einer fehlt“. Die beiden langjährigen Freunde Paul und Schubert beschließen, nach Wien zu reisen, um ihrem Freund Georg zu helfen. Sie vermuten, dass dieser nach dem Tod seiner Frau in einer tiefen seelischen Krise steckt. Unterwegs erinnert sich Paul an die lange Freundschaft mit den beiden Männern und denkt darüber nach, wie diese sein Leben geprägt hat. „Einer fehlt“ ist im März 2024 im Piper-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Einer fehlt“ von Thommie Bayer05 Sep 202400:55:38
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Thommie Bayer aus seinem aktuellen Roman „Einer fehlt“. Die beiden langjährigen Freunde Paul und Schubert beschließen, nach Wien zu reisen, um ihrem Freund Georg zu helfen. Sie vermuten, dass dieser nach dem Tod seiner Frau in einer tiefen seelischen Krise steckt. Unterwegs erinnert sich Paul an die lange Freundschaft mit den beiden Männern und denkt darüber nach, wie diese sein Leben geprägt hat. „Einer fehlt“ ist im März 2024 im Piper-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Rättigen“ von Stefan Millius – Teil 204 Jul 202400:55:39
In unserer Lesestunde liest der Journalist, Buch- und Drehbuchautor Stefan Millius einen weiteren Auszug aus seinem Roman „Rättigen“. Im fiktiven Schweizer Dorf Rättigen wird aus dem beschaulichen Alltag das nackte Chaos, nachdem ein ungebetener Gast eingetroffen ist. Das Geschenk, das er mitgebracht hat, scheint verheißungsvoll, stiftet aber Unruhe. Denn nach seiner Ankunft stirbt niemand mehr. Plötzlich wird den Dorfbewohnern bewusst, wie willkommen der Tod gelegentlich sein kann. „Rättigen“ erschien im Juli 2008 bei Books on Demand.
Lesestunde: „Der Tod ist ein Kommunist“ von Giuseppe Gracia27 Jun 202400:55:37
In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia aus seinem Roman „Der Tod ist ein Kommunist“. Der Journalist Hofstetter besucht seinen Freund, einen emeritierten Philosophen, der in die Psychiatrische Klinik Hobelberg eingewiesen wurde. Der alte Mann ist nämlich davon überzeugt, dass hinter der aktuellen Impfpolitik eine Verschwörung steckt, die das Ziel hat, die männliche Bevölkerung unfruchtbar und gefügig zu machen. Nach seinem Besuch wird Hofstetter auf offener Straße entführt. Seine Kidnapper behaupten, dass schreckliche Ereignisse bevorstehen und dass Hofstetter eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Menschheit spielen werde. „Der Tod ist ein Kommunist“ erschien im Juli 2021 im Fontis-Verlag.
Lesestunde: „Rättigen“ von Stefan Millius20 Jun 202400:55:38
In unserer Lesestunde liest der Journalist, Buch- und Drehbuchautor Stefan Millius aus seinem Roman „Rättigen“. Im fiktiven Schweizer Dorf Rättigen wird aus dem beschaulichen Alltag das nackte Chaos, nachdem ein ungebetener Gast eingetroffen ist. Das Geschenk, das er mitgebracht hat, scheint verheißungsvoll, stiftet aber Unruhe. Denn nach seiner Ankunft stirbt niemand mehr. Plötzlich wird den Dorfbewohnern bewusst, wie willkommen der Tod gelegentlich sein kann. „Rättigen“ erschien im Juli 2008 bei Books on Demand.
Lesestunde: „Victor“ von Levi Krongold13 Jun 202400:55:39
In unserer Lesestunde liest der Autor Levi Krongold aus seinem Science-Fiction-Roman „Viktor“. Ein Mitarbeiter einer Überwachungsbehörde zur Gesinnungskontrolle von Bürgern namens Levi Krongold wird auf eine Dissidentengruppe angesetzt, die sich den staatlichen Überwachungsmaßnahmen immer wieder entzieht. Er trifft dabei auf die hübsche Studentin Suzanne Montenièr, in die er sich prompt verliebt – mit fatalen Folgen für sich selbst und auch für seine Zielperson. Denn Suzanne enthüllt ihm die Geheimnisse der elektronischen Schutzmaßnahmen der Dissidenten. „Viktor“ ist im August 2017 bei Epubli erschienen.



Lesestunde: „Niemandszeit“ von Jörg Bernig06 Jun 202400:55:38
In unserer Lesestunde liest der Lyriker, Erzähler und Essayist Jörg Bernig aus seinem Roman „Niemandszeit“. Es ist die Nacht zum 3. September 1946. Die Vertreibung der Sudetendeutschen ist in vollem Gange. Ein als „Der Jäger“ bekannter Mann kommt in ein verlassenes Dorf im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei. Dort beginnt er mit der Suche nach einer sudetendeutschen Frau namens Theres. Zur gleichen Zeit findet der Revolutionsgardist Antonín Mrha einen schwer verletzten Mann, der an Mrha eine Bitte richtet. Für sein literarisches Schaffen wurde Bernig vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Andreas-Gryphius-Ehrenpreis. „Niemandszeit“ erschien zuerst im Jahr 2002 und wurde 2020 von der Edition Buchhaus Loschwitz neu verlegt.



Lesestunde: „Leipziger Schule“ von Uwe Tellkamp30 May 202400:55:37
In unserer Lesestunde liest der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp aus seinem bisher noch unveröffentlichten Roman „Archipelagus 2 – Lava“ eine Passage unter dem Arbeitstitel „Leipziger Schule“. Die Handlung spielt im September 2015. Eine Flüchtlingskrise bricht über den Stadtstaat Treva herein. Die Herausforderungen sind groß. Jeder Behördenmitarbeiter, der irgend entbehrlich erscheint, wird ins Amt für Migration und Fortschritt zitiert, um dort bei der Bewältigung der Aufgaben zu helfen. Als das Chaos unbeherrschbar scheint, schaltet sich die Tausendundeinenachtabteilung ein. Der operative Vorgang „Sindbad“ wird ins Leben gerufen. „Archipelagus 2 – Lava“ wird voraussichtlich 2025 im Suhrkamp-Verlag erscheinen.


Lesestunde: „Nachrichten aus der Flüchtlingskrise“ – Teil 2 von Uwe Tellkamp30 May 202400:55:37
In unserer Lesestunde liest der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp einen weiteren Auszug aus seinem bisher noch unveröffentlichten Roman „Archipelagus 2 – Lava“ eine Passage unter dem Arbeitstitel „Nachrichten aus der Flüchtlingskrise“. Die Handlung spielt im September 2015. Eine Flüchtlingskrise bricht über den Stadtstaat Treva herein. Die Herausforderungen sind groß. Jeder Behördenmitarbeiter, der irgend entbehrlich erscheint, wird ins Amt für Migration und Fortschritt zitiert, um dort bei der Bewältigung der Aufgaben zu helfen. Als das Chaos unbeherrschbar scheint, schaltet sich die Tausendundeinenachtabteilung ein. Der operative Vorgang „Sindbad“ wird ins Leben gerufen. „Archipelagus 2 – Lava“ wird voraussichtlich 2025 im Suhrkamp-Verlag erscheinen.
Lesestunde: „Nachrichten aus der Flüchtlingskrise“ von Uwe Tellkamp23 May 202400:55:32
In unserer heutigen Lesestunde liest der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp aus seinem bisher noch unveröffentlichten Roman „Archipelagus 2 - Lava“ eine Passage unter dem Arbeitstitel „Nachrichten aus der Flüchtlingskrise“. Die Handlung spielt im September 2015. Eine Flüchtlingskrise bricht über den Stadtstaat Treva herein. Die Herausforderungen sind groß. Jeder Behördenmitarbeiter, der irgend entbehrlich erscheint, wird ins Amt für Migration und Fortschritt zitiert, um dort bei der Bewältigung der Aufgaben zu helfen. Als das Chaos unbeherrschbar scheint, schaltet sich die Tausendundeinenachtabteilung ein. Der operative Vorgang „Sindbad“ wird ins Leben gerufen. „Archipelagus 2 – Lava“ wird voraussichtlich 2025 im Suhrkamp-Verlag erscheinen.
Lesestunde: „Gesundheitsgewitter“ von Peter Paul Nawroth16 May 202400:55:32
In unserer Lesestunde liest der emeritierte Professor für Medizin und Autor Peter Paul Nawroth aus seinem Medizin- und Politikthriller „Gesundheitsgewitter“. Der aus der Pfalz stammende Friedrich Meyerhöfer will als PR-Berater in den USA Karriere machen. Er bekommt die Chance, den farblosen Vertreter der Republikaner, David Heagan, als zukünftigen amerikanischen Präsidenten aufzubauen. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes steht der Aufbau eines reglementierenden Gesundheitssystems, das tief in gesellschaftliche Bereiche hineinragt. „Gesundheitsgewitter“ ist im Februar 2024 im Verlag Waldkirch erschienen.
Lesestunde: „Der letzte Wille“ von Otto C. Honegger09 May 202400:55:36
In unserer Lesestunde liest der Filmemacher, Journalist und Buchautor Otto C. Honegger aus seinem aktuellen Tatsachenroman „Der letzte Wille“.  Die 90-jährige alleinstehende Gerti Homberger leidet unter zunehmender Demenz. Dr. Peter Gattiker, ein gewiefter Versicherungsvertreter und Anlageberater, gewinnt das Vertrauen der vermögenden Dame. Er beginnt, dies zu seinem finanziellen Vorteil zu nutzen – bis eine Strafanzeige der Familie Ermittlungen auslöst. Die wahre Geschichte basiert auf Gerichtsunterlagen, Verhörprotokollen, Aussagen von Beteiligten sowie auf persönlichen Erlebnissen und Gesprächen des Autors. Otto C. Honegger studierte Wirtschaft an der Universität St. Gallen und hat eine lange Karriere beim Schweizer Fernsehen hinter sich. Er arbeitete dort zunächst als Reporter und Moderator für die „Rundschau“, leitete das Wirtschaftsmagazin „Netto“ sowie die Sendung „Zeitspiegel“ und ab 1990 die Sendung „Dok“, die er zu einem Markenzeichen für Qualität am Bildschirm machte. Er realisierte zahlreiche, zum Teil preisgekrönte Dokumentarfilme in aller Welt. Sein Roman „Der letzte Wille“ ist im März 2024 in der Edition Königstuhl erschienen.
Lesestunde: „Jans Attentat“ von Oliver Zimski29 Aug 202400:55:37
In unserer Lesestunde liest der Übersetzer und Autor Oliver Zimski aus seinem aktuellen Roman „Jans Attentat“. Der Hobbyhistoriker Jan Schirwindt ist überzeugt davon, dass er, anders als seine Vorfahren, Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet hätte. Um die Schuld, die einzelne Familienmitglieder auf sich geladen haben, zu bewältigen, lässt er sich auf eine neuartige Therapiemethode ein, die ihm ermöglicht, per Zeitreise in die Vergangenheit zu gelangen. Jan stellt fest, dass die Erfahrungen, die er dabei macht, den Blick auf seine Familie tiefgreifend verändern. „Jans Attentat“ ist im Juni 2024 bei Amazon Kindle erschienen.
Lesestunde: „2029 – Eine deutsche Zukunft“ von Werner Huber02 May 202400:55:34
In unserer Lesestunde liest der Physiker und Autor Werner Huber aus seinem Roman „2029 – Eine deutsche Zukunft“. Deutschland wird im Jahr 2029 von einer fortgeschrittenen Islamisierung und einer Eskalation von Gewalt und Extremismus beherrscht. Die kinderlose Ehe des Sozialwissenschaftlers Torsten Kirst und seiner Frau Judith steckt in der Krise. Abhilfe soll die Adoption von Maxim, eines Jungen aus Russland, schaffen. Die Adoption allerdings wird von Seiten der russischen Behörden an eine folgenschwere Bedingung geknüpft. „2029 – Eine deutsche Zukunft“ ist im Oktober 2020 im Gerhard-Hess-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Das schwarze Buch der Gier“ von Beile Ratut25 Apr 202400:55:36
In unserer Lesestunde liest die Schriftstellerin Beile Ratut aus ihrem Roman „Das schwarze Buch der Gier“. Es ist das Porträt einer Frau, die, ausgelöst durch das spurlose Verschwinden ihres Bruders an ihrem sechsten Geburtstag, in die Abgründe der Menschlichkeit blickt und die Wahrheitsfindung zu ihrer persönlichen Lebensaufgabe werden lässt. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Gibt es Normalität? Hat der Mensch einen Anspruch darauf? Und wenn ja, welche Rolle spielt die Gier des Menschen? „Das schwarze Buch der Gier“ ist im September 2013 im Ruhland-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Die Erscheinung – Die vierte Dimension im Leben des Dr. Winfried Noethrich“ von Harald Walach18 Apr 202400:55:33
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller, Wissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach aus seinem aktuellen Roman unter dem Titel „Die Erscheinung – Die vierte Dimension im Leben des Dr. Winfried Noethrich“. Der Sekretär von Kardinal Katz, Dr. Winfried Noethrich, ersinnt den Plan, mittels einer fingierten Marienerscheinung den allgemein schwindenden Glaubenseifer wieder zu aktivieren. Die Zeugin der Erscheinung ist in der Krankenschwester Marianne, einer früheren Bekannten Noethrichs, schnell gefunden. Schon bald ist klar, dass Marianne und Noethrich unterschiedliche Hoffnungen mit ihrer Begegnung verbinden. „Die Erscheinung – Die vierte Dimension im Leben des Dr. Winfried Noethrich“ ist im Dezember 2023 im Tredition-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Svalbard“ von Oskar Freysinger11 Apr 202400:55:37
In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Oskar Freysinger aus seinem aktuellen Roman mit dem Titel „Svalbard“. Das Buch behandelt die wahre Geschichte eines taubstummen jungen Mannes, der erfährt, dass er allmählich erblinden wird. Da es für ihn undenkbar ist, in seinem gewohnten Alltag zu verweilen, entschließt er sich, sein Leben zu verändern. Er beginnt zu reisen, immer auf der Suche nach neuen Erlebnissen, die später zu Erinnerungen werden sollen. „Svalbard“ ist im September 2023 im Brinkhaus-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Auslöschung“ von Giuseppe Gracia08 Feb 202400:55:38
In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia aus seinem neuen Roman „Auslöschung“. Ein Schweizer Journalist erlebt den Burnout, den körperlichen wie geistigen Verfall und schließlich den Tod seiner Frau Veronika. Diese Ereignisse lassen ihn über grundsätzliche Fragen des Lebens sowie über die Stellung des Menschen in der Gesellschaft nachdenken. Schon bald wird klar, dass er bei Themen wie Religion, Kultur, Liebe oder Sexualität in Widerspruch zum Zeitgeist gerät. Der Roman „Auslöschung“ ist am 18. Januar im Verlag Fontis erschienen.
Lesestunde: „Jenseits von Hollywood“ von Jürg Brändli01 Feb 202400:55:33
In unserer Lesestunde liest der aus dem Zürcher Oberland stammende Schriftsteller Jürg Brändli aus seinem aktuellen Buch „Jenseits von Hollywood“. Der junge Schweizer Filmregisseur Tim Spengler steht dank zweier erfolgreicher Filme am Anfang seiner Karriere in Hollywood. Durch eine kritische Äußerung zur Nahostpolitik fällt er beim amerikanischen Präsidenten in Ungnade. Er muss Hollywood verlassen und fängt in der Schweiz wieder ganz neu an. „Jenseits von Hollywood“ ist im September 2023 in der Edition Königstuhl erschienen.
Lesestunde: „Höllriegelskreuth“ von Renate Tebbel25 Jan 202400:55:35
In unserer Lesestunde liest die Autorin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Renate Tebbel aus ihrer Romanbiografie „Höllriegelskreuth“. Im Sommer des Jahres 1954 hält sich Erika Mann, die Tochter von Thomas Mann, in einer Klinik in Höllriegelskreuth bei München auf. Während vier Wochen soll sie mittels verschiedener Behandlungsmethoden – unter anderem einer Schlaftherapie – von ihrer Alkohol- und Zigarettensucht geheilt werden. Das Buch eröffnet dem Leser einen Blick auf Erika Manns Leben und ihr familiäres Umfeld. „Höllriegelskreuth“ ist im Januar 2023 bei Vilobri erschienen.
Lesestunde: „Ich weiß wo du wohnst“ von Jochen Hering18 Jan 202400:55:34
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Jochen Hering aus seinem Roman „Ich weiß, wo du wohnst“. Die fast 70-jährige Franzi ist befremdet über viele Ungereimtheiten und Widersprüche im ersten Corona-Jahr. Sie zieht sich zurück auf eine idyllische Parzelle mitten in der Hansestadt Bremen. Weil sie sich der Hetze gegen die Ungeimpften nicht anschließt, wird sie in eine Kette bedrohlicher Ereignisse verstrickt. „Ich weiß, wo du wohnst“ erschien am 6. November 2023 bei Books on Demand.
Lesestunde: „Lieber geschieden als tot“ von Joachim Güntner11 Jan 202400:55:34
In unserer Lesestunde liest der ehemalige NZZ-Redakteur Joachim Güntner aus seinem Roman „Lieber geschieden als tot“. Hauptfiguren sind der aus der Spur geworfene Ex-Staatsanwalt Georg, die attraktive, bedenkenlose Carmen und ihr Liebhaber Stefan, den sein Selbstverständnis als Frauenverwöhner in Schwierigkeiten bringt. Güntner entwirft eine Scheidungs-, Liebes- und Krisengeschichte aus der Mitte der Gesellschaft, die Krimi und psychologische Skizze in einem ist. „Lieber geschieden als tot“ erschien am 15. September 2023 in der Edition Noack & Block.
Lesestunde: Kurzgeschichten von Akif Pirinçci (Wiederholung)04 Jan 202400:53:53
In unserer Lesestunde bringen wir diesmal drei Kurzgeschichten aus der Feder des deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci. Zwei von ihnen stammen aus dem Novellenband „Odette“, eine veröffentlichte der Autor auf seinem Blog. In „Bruder, oh mein Bruder“ erzählt Pirinçci anhand einer Begebenheit aus der eigenen Biografie, wie gemeinsame Erinnerungen Familien formen und zusammenhalten, aber auch entzweien können. Auch die Geschichte „Manfred“ handelt von der Bürde der Erinnerung und davon, welche seelischen Verheerungen der Blick in die Vergangenheit anrichten kann. „Sad Song of Ingo“ schließlich folgt den Höhen und Tiefen eines musikalischen Wunderkinds und zeigt, wie das Leiden an den Zumutungen des menschlichen Daseins zu einer glamourösen Angelegenheit werden kann. Die Kurzgeschichten „Manfred“ und „Sad Song of Ingo“ sind im Juli 2021 im Moderne-Zeiten-Verlag erschienen. Es liest Akif Pirinçci.
Lesestunde: „Die Notlösung“ von Hans F. Ott – Teil 222 Aug 202400:55:37
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Hans F. Ott aus seinem Roman „Die Notlösung“. Ulrike erfährt in der Schule vom tödlichen Autounfall ihrer großen Liebe Michael. Ihre noch nicht sichtbare Schwangerschaft stellt Ulrike vor zusätzliche Probleme, die sie mit der Heirat ihres Verehrers Karl Umlauf lösen will. „Die Notlösung“ ist 2023 im Verlag United p.c. erschienen.
Lesestunde: „Tiefer Schafsee“ von Kathrin Schmidt (Wiederholung)28 Dec 202300:55:37
In unserer Lesestunde bringen wir einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman der Schriftstellerin Kathrin Schmidt mit dem Arbeitstitel „Tiefer Schafsee“. Betty Abraham hat als Journalistin mit dem Thema Geflügelmast für Furore gesorgt. Während eines Schreibseminars in einem Gutshaus im Osten Deutschlands wird sie auf einen anscheinend betrunken herumlaufenden Hahn aufmerksam, den sie zur Pflege mit in ihr Zimmer aufnimmt. Der Gärtner Ulrich Blossweitz macht sich auf die Suche nach dem Tier. Schnell wird deutlich, dass die Lebenswelten der gefeierten Journalistin aus dem Westen, und dem schwarz arbeitenden Vorruheständler aus dem Osten, vollkommen verschieden sind. Kathrin Schmidt wurde unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis, dem Anna-Seghers-Preis und dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.
Lesestunde: Evelyn Kitzing – Weihnachtsgeschichten19 Dec 202300:55:33
In unserer Lesestunde liest die Erzählerin Evelyn Kitzing drei Weihnachtsgeschichten: „Die Lichter“ von Hans Christian Andersen, „Das vertauschte Weihnachtskind“ von Victor Blüthgen und „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf. Diese Märchen und Erzählungen entstammen einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren und sind doch in dem Wunsch nach Stille, Frieden und menschlicher Wärme miteinander verbunden.
Lesestunde „Das Haus und das Lamm“ von Christian Lehnert14 Dec 202300:55:36
In unserer Lesestunde liest der Dichter und Theologe Christian Lehnert aus seinem Roman „Das Haus und das Lamm. Fliegende Blätter zur Apokalypse des Johannes“. In der Erzählung zieht sich ein Mann in ein altes Bauernhaus im Osterzgebirge zurück. Er ringt mit der Frage: Was heißt es, in der heutigen Welt zu Hause zu sein? Zur begleitenden Lektüre wird ihm die Apokalypse des Johannes. Unvermittelt findet der antike Text eine beunruhigende Aktualität in den Umbrüchen der Gegenwart. Christian Lehnert wurde unter anderem mit dem Hölty-Preis und dem Eichendorff-Literaturpreis ausgezeichnet. „Das Haus und das Lamm. Fliegende Blätter zur Apokalypse des Johannes“ erschien im September 2023 bei Suhrkamp.
Lesestunde: „Sie kommen!“ von Volker Mohr07 Dec 202300:55:31
In unserer Lesestunde liest diesmal der Schweizer Schriftsteller Volker Mohr drei Kurzgeschichten aus seinem neuen Novellenband „Sie kommen!“. In „Das Rathaus“ findet der Protagonist Emil Buchmann in seiner Stadt dort, wo sonst das Rathaus stand, eine alte Villa. Die anderen Bürger jedoch scheint dieser Umstand nicht zu stören. Die Hauptfigur in „Der Vortrag“, Roland Weiss, sucht während eines Vortrags die Toilette auf. Er erhält von der Toilettenfrau eine beunruhigende Warnung. In „Das Grabungsfeld“ besteigt Norbert Franzen mit einer Frau eine archäologische Grube. Dort sehen sie einen Mann aus der Vergangenheit. Mohr lässt die Protagonisten in seinen Geschichten irritierende Situationen erleben, die die Frage aufwerfen, was Wirklichkeit und was Einbildung ist. „Sie kommen!“ ist am 12. November im Loco-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Il Bastardo“ von Claudio Michele Mancini30 Nov 202300:55:38
In unserer heutigen Lesestunde liest der deutsch-italienische Schriftsteller Claudio Michele Mancini aus seinem Roman „Il Bastardo“. Alessandro Valverde, Ermittler bei der italienischen Anti-Mafia-Behörde DIA, soll ein blutiges Massaker aufklären, bei dem es auf der Piazza einer sizilianischen Kleinstadt fünf Tote gegeben hat. Für Valverde steht fest: Ein eiskalter Profikiller hat ganze Arbeit geleistet. Ist der „Pulitore“ nun auch hinter der Journalistin Gianna her, deren neunjährige Tochter bei dem verbrecherischen Blutbad ebenfalls ums Leben gekommen ist? Mancini, Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters, schreibt seit vielen Jahren Bücher über die „ehrenwerte Gesellschaft“. 2006 erschien mit „Infamità“ sein erster Mafia-Roman. Grundlage bilden häufig reale Kriminalfälle, die er akribisch recherchiert. „Il Bastardo: Ein Mafia-Roman“ ist 2015 bei Knaur erschienen.
Lesestunde: „Coronöse Geschichten (2)“ von Cornelia Leymann23 Nov 202300:55:36
In unserer Lesestunde bringen wir eine weitere Lesung von Cornelia Leymann mit Kurzgeschichten aus ihrem Buch „Coronöse Geschichten“. Die Kieler Autorin spottet, sinniert und trauert über alltägliche Begebenheiten der Corona-Zeit und der Zeit danach. In ihren Geschichten lernen wir Mutti, Jutta, Joschi, Jan und Erika kennen und erfahren, wie sie mit den Absurditäten, die ihnen begegnen, klarkommen. „Coronöse Geschichten“ ist 2022 bei Books on Demand erschienen.
Lesestunde: „Coronöse Geschichten“ von Cornelia Leymann16 Nov 202300:55:31
In unserer Lesestunde liest diesmal Cornelia Leymann Kurzgeschichten aus ihrem Band „Coronöse Geschichten“. Die Kieler Autorin spottet, sinniert und trauert über die Maßnahmen der Corona-Zeit und damalige alltägliche Begebenheiten. In ihren Geschichten lernen wir Mutti, Jutta, Hedwig, Herta und Jan kennen und erfahren, wie sie mit den Absurditäten, die ihnen begegnen, klarkommen.
„Coronöse Geschichten“ ist 2022 bei Books on Demand erschienen.
Lesestunde: „ich. und. du.“ von Andreas Kollmann09 Nov 202300:55:36
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller und Jurist Andreas Kollmann aus seiner Novelle „ich. und du.“. Der 67-jährige „Seniorenstudent“ Thomas Hermann lernt an der Universität drei Studenten kennen: Die finanziell etwas klammen Heike, Lorenz – und einen anderen Studenten, der ebenfalls den Namen Lorenz trägt. Um zu helfen, hat Thomas die Idee, eine gemeinsame Gaststätte zu eröffnen. Zu viert gehen sie das Projekt an, was natürlich auch Probleme mit sich bringt. „ich. und du.“ ist 2022 bei Neobooks erschienen.
Lesestunde: „Der Dreieckswald“ von Rolf Stolz02 Nov 202300:55:32
In der Lesestunde liest der Schriftsteller, Psychologe und Fotograf Rolf Stolz aus seiner Erzählung „Der Dreieckswald“. Erzählt werden Geschichten, Erlebnisse, Fantasien und Träume eines Kindes, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Mühlheim an der Ruhr aufwächst, auf der Straße, am Rand von Wäldern, Wiesen und zerstörten Häusern. Der Krieg ist vorbei, aber er lebt auch geisterhaft fort, nicht zuletzt in den Spielen der Kinder, in denen der Kampf untereinander und gegen Außenstehende eine zentrale Rolle spielt. Das literarische Werk von Rolf Stolz umfasst Romane, Lyrik, Essays, Kinderbücher und Erzählungen. „Der Dreieckswald“ erschien 1992 in der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik „Sterz“.
Lesestunde: „Gier und das Kaspische Meer“ von Martin Bartholmy26 Oct 202300:55:36
In unserer Lesestunde liest der deutsch-amerikanische Schriftsteller Martin Bartholmy zwei Erzählungen aus seinem neuen Novellenband „Gier und das Kaspische Meer“. In der Titelgeschichte erleben wir einen scheinbar ganz normalen Tag im Leben des Protagonisten Simon. Für ihn jedoch ist er ereignisreich und bedeutsam. In „Der Erprober und der Prediger“ verbindet zwei Männer eine geheime Liebe. Sie bewirkt, dass sich die beiden in ihren herausfordernden Berufen gegenseitig beschützen. „Gier und das Kaspische Meer“ ist im August bei Books on Demand erschienen.
Lesestunde: „Die Notlösung“ von Hans F. Ott15 Aug 202400:55:38
In unserer Lesestunde liest der Schriftsteller Hans F. Ott aus seinem Roman „Die Notlösung“. Ulrike Steinheimer wächst in den 70er-Jahren in einem kleinen Dorf im Osten Deutschlands bei ihrer alleinstehenden Mutter auf. Kurz vor Ende ihrer Schneiderlehre verliebt sie sich in Michael Bergmann, einen Mitschüler, der im Gegensatz zu ihr aus einem wohlhabenden Elternhaus kommt. Dies bringt sie in große Schwierigkeiten. „Die Notlösung“ ist 2023 im Verlag United p.c. erschienen.
Lesestunde: „Manfred“ und andere Kurzgeschichten von Akif Pirinçci19 Oct 202300:55:30
In unserer heutigen Lesestunde hören Sie drei Kurzgeschichten aus der Feder des deutsch-türkischen Schriftstellers Akif Pirinçci. In zwei von ihnen geht es um die Bedeutung von Erinnerungen und darum, wie die gemeinsame Vergangenheit Menschen zusammenführt, aber auch entzweien kann. Auch die dritte Geschichte zeigt: entscheidend für das Leben ist nicht, was sich im Außen abspielt, sondern wie wir im Inneren die Geschehnisse bewerten. Die Kurzgeschichten „Manfred“ und „Sad Song of Ingo“ sind im Juli 2021 als Teil des Erzählbandes „Odette“ im Modernezeitenverlag erschienen,„Bruder, oh mein Bruder“ veröffentlichte der Autor auf seinem Blog „Der kleine Akif“. Pirinçci erlangte in den 90er Jahren mit seinen Katzen-Krimis internationales Renommé. In seiner gegenwärtigen Schaffensphase setzt er im Internet und mit seinen Veröffentlichungen den zweifelhaften Kapriolen des Zeitgeistes die scharfzüngige Kritik des Gesellschaftskritikers entgegen.
Lesestunde: „Tiefer Schafsee“ von Kathrin Schmidt12 Oct 202300:55:37
In unserer Lesestunde bringen wir einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman der Schriftstellerin Kathrin Schmidt mit dem Arbeitstitel „Tiefer Schafsee“. Betty Abraham hat als Journalistin mit dem Thema Geflügelmast für Furore gesorgt. Während eines Schreibseminars in einem Gutshaus im Osten Deutschlands wird sie auf einen anscheinend betrunken herumlaufenden Hahn aufmerksam, den sie zur Pflege mit in ihr Zimmer nimmt. Der Gärtner Ulrich Blossweitz macht sich auf die Suche nach dem Tier. Schnell wird deutlich, dass die Lebenswelten der gefeierten Journalistin aus dem Westen und des schwarzarbeitenden Vorruheständlers aus dem Osten vollkommen verschieden sind. Kathrin Schmidt wurde unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis, dem Anna-Seghers-Preis und dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.
Lesestunde: „Wunderbare neue Welt“ von Volker Mohr05 Oct 202300:55:32
In unserer Lesestunde liest der Schweizer Schriftsteller Volker Mohr aus seinem Novellenband „Wunderbare neue Welt“. Dem Journalisten Herbert Wolter fällt in der Erzählung „Das Interview“ während eines Termins mit dem Flüchtlingsdelegierten ein verdächtiges Emblem an dessen Kragen auf. In „Das Solarfeld“ hört der Umweltpolitiker Albert von Bronnen während der Fertigstellung eines seiner Projekte eine körperlose Stimme. Mohr erzählt in seinen Geschichten von irritierenden Ereignissen und wirft die Frage auf, was Wirklichkeit und was Einbildung ist. „Wunderbare neue Welt“ ist 2017 im Loco-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Die wunderbare Reise des Herrn Maria“ von Eugen-Maria Schulak28 Sep 202300:55:35
In unserer Lesestunde liest der österreichische Schriftsteller, Philosoph und Musiker Eugen-Maria Schulak aus seinem Roman „Die wunderbare Reise des Herrn Maria“. Nach seiner letzten botanischen Expedition sitzt Herr Maria, von einer tödlichen Krankheit bedroht, in Quarantäne. Die ihm verbleibende Zeit will er dazu nutzen, wichtige Momente seines Lebens noch einmal eingehend zu betrachten. Diese werden von einem angeheuerten Philosophen gedeutet, so dass der Protagonist am Ende sich selbst und die Welt ein bisschen besser versteht. „Die wunderbare Reise des Herrn Maria“ ist 2022 im Amalthea-Signum-Verlag erschienen.
Lesestunde: „Liquid“ von Herbert Genzmer21 Sep 202300:55:33
In der Lesestunde liest der Schriftsteller und Übersetzer Herbert Genzmer aus seinem Thriller „Liquid“. Die Biochemikerin Madeleine Alberti arbeitet im Jahr 2029 als Forscherin in einer künstlich erschaffenen Agrarstadt mitten in der Wüste New Mexikos. Tatsächlich aber wird im Geheimen an diesem Ort mit neuartigen bargeldlosen Zahlungsmethoden experimentiert. Ein liquider Chip wird dabei in die mexikanischen Landarbeiter implantiert und dient fortan als Kredit- und Informationsträger. Als Madeleine die wahren Hintergründe bewusst werden, flieht sie aus den USA und findet zunächst Zuflucht bei dem Chef eines mexikanischen Drogenkartells. Allmählich wird auch ihm die Bedeutung und das Ausmaß der Forschung für sein Leben und das aller Menschen deutlich.
Lesestunde: „Keine Träume“ von Nikola Schröder-Liefring14 Sep 202300:55:31
In unserer Lesestunde hören Sie heute einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman „Keine Träume“ der ehemaligen Ärztin Nikola Schröder-Liefring. Das Manuskript ist der vierte Roman aus einer Serie, in der medizinische und psychologische Zusammenhänge anhand spannender Geschichten szenisch aufbereitet werden. Die Autorin absolvierte vor rund zwei Dekaden ein Schriftstellerstudium. Sie publiziert seit 2019 unter dem Pseudonym Ben A. Deyval. Mit ihrem neuen Roman versucht die Autorin, das komplexe Geschehen in der Corona-Zeit auch aus medizinischer Sicht zu bearbeiten. Die alte Chirurgin Nero aus Berlin errichtet auf Mallorca eine kleine Containerklinik am Strand und sieht sich mit interkulturellen Missverständnissen konfrontiert. Das vorliegende Manuskript bezieht sich auf das Jahr 2019, in dem für Mediziner und Banker bereits der kommende Sturm sichtbar war. Es liest Nikola Schröder-Liefring.
Lesestunde: „Waidwund“ von Max Stadler07 Sep 202300:55:31
In der Lesestunde liest der Schriftsteller und literarische Übersetzer Max Stadler aus seinem Kriminalroman „Waidwund“. Darin wird der wohlhabende, einflussreiche oberpfälzische Landwirt Nübler ermordet. Da der Verstorbene nicht gerade sehr beliebt war, mangelt es nicht an Verdächtigen. Dabei geraten auch Umweltaktivisten ins Blickfeld. Sie bekämpfen die Großbauern im Landkreis, da diese der Politik der Klimawende anhängen, Windräder aufstellen lassen und damit den Erhalt der Wälder gefährden. Schnell wird klar, dass der Mord einen politischen Hintergrund haben könnte. Polizist Leitner soll den Fall aufklären. Er selbst war allerdings kein Freund des Mordopfers, sondern steht auf der Seite der Umweltschützer.
Max Stadler studierte Sinologie, Geschichte und Skandinavistik in Berlin, Straßburg und Stockholm und arbeitet seit 2005 als literarischer Übersetzer. Er hat über fünfzig Bücher aus dem Englischen, dem Französischen und dem Schwedischen übertragen. Er ist Mitinitiator der Bürgerinitiative für vernünftige Energiepolitik „Vernunftkraft“.
Lesestunde: Sommerfestival – „Simonettas Schatten“ von Ludwig Drahosch31 Aug 202300:55:31
Best of „Lesestunde": Ludwig Drahosch - „Simonettas Schatten“

In unserer Lesestunde liest der österreichische Autor Ludwig Drahosch aus seiner aktuellen Erzählung „Simonettas Schatten“. Der alte Maler Giorgio lebt zurückgezogen in Florenz. Jeden Abend sitzt er vor seinem Lieblingscafé und beobachtet die Schatten der Passanten. Eines Nachts sieht er einen ganz besonderen Schatten, der ihn an die Renaissance-Schönheit Simonetta Vespucci erinnert. Daraus gewinnt Giorgio neue Inspiration und macht sich auf Spurensuche. Ludwig Drahosch, 1969 in Wien geboren, ist Maler, Filmemacher, Schriftsteller und Dozent an der LIK Akademie für Foto und Design in Wien. Seine Erzählung „Simonettas Schatten“ erschien im Oktober 2022.
Lesestunde: Sommerfestival – "Die Nacht von Madrid" von Paul Ingendaay – Teil 224 Aug 202300:55:31
Best of Lesestunde: Paul Ingendaay - „Die Nacht von Madrid“ Teil 2

In unserer Lesestunde bringen wir eine Erzählung von Paul Ingendaay mit dem Titel „Die Nacht von Madrid“. Sie stammt aus seinem gleichnamigen Band mit Erzählungen, die im Jahr 2016 im Piper-Verlag erschienen sind. Ingendaay, 1961 in Köln geboren, hat viele Jahre als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker in Madrid gelebt. 1997 erhielt der den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Gebrauchsanleitung für Andalusien“ und der Roman „Königspark“. Die Erzählung „Die Nacht von Madrid“ passt thematisch ein wenig in diese Wochen der Fußballweltmeisterschaft.
Lesestunde: Sommerfestival – "Die Nacht von Madrid" von Paul Ingendaay_Teil 117 Aug 202300:55:31
Best of „Lesestunde": Paul Ingendaay - "Die Nacht von Madrid"

In unserer Lesestunde bringen wir eine Erzählung von Paul Ingendaay mit dem Titel: „Die Nacht von Madrid“. Sie stammt aus seinem gleichnamigen Band mit Erzählungen, die im Jahr 2016 im Piper Verlag erschienen sind. Ingendaay, 1961 in Köln geboren, hat viele Jahre als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker in Madrid gelebt.1997 erhielt der den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Zuletzt erschienen von ihm das Buch: „Gebrauchsanleitung für Andalusien“ und der Roman:“Königspark“. Die Erzählung: „“Die Nacht von Madrid“ passt thematisch ein wenig in diese Wochen der Fußballweltmeisterschaft.
Lesestunde: „Die Beschließerin“ von Kaspar Schnetzler – Teil 208 Aug 202400:55:47
In unserer Lesestunde liest der Journalist und Schriftsteller Kaspar Schnetzler den zweiten Teil seines Romans „Die Beschließerin“. Die inzwischen erwachsene Lore beginnt als Journalistin bei der „Neuen Zürcher Zeitung“ zu arbeiten. Der unerwartete Tod ihres geliebten Vaters ist für Lore ein tiefgreifender Verlust. Dennoch führt dieser schmerzhafte Einschnitt zu einer neuen Freiheit. Er ermöglicht ihr, sich vollständig ihrer journalistischen Arbeit zu widmen. „Die Beschließerin“ ist 2022 im Bilgerverlag Zürich erschienen.
Lesestunde: Sommerfestival – „Sieben Tage Sommer" von Thommie Bayer10 Aug 202300:55:31
Best of „Lesestunde": „Sieben Tage Sommer" von Thommie Bayer

In der Lesestunde liest der Schriftsteller Thommie Bayer. Er wurde 1953 in Esslingen am Neckar geboren und studierte in den 1970er-Jahren freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Nebenbei war er über viele Jahre als Liedermacher tätig und feierte mit seiner eigenen Band einige musikalische Erfolge. Seit den 1980er-Jahren konzentrierte sich Bayer auf die Schriftstellerei, verfasste Romane und Erzählungen, aber auch Drehbücher sowie Sketche und Glossen für den Rundfunk.
Thommie Bayer liest aus seinem aktuellem Roman „Sieben Tage Sommer“: Max ist über siebzig und hat fünf alte Freunde in seine Villa an der Côte d’Azur eingeladen. Diesen Menschen ist er vor Jahrzehnten auf einer Wanderung begegnet. Sie haben ihm bei einem Überfall das Leben gerettet. Max tauscht E-Mails mit Anja aus, einer sehr viel jüngeren Freundin, und bittet sie, die Gäste zu empfangen und zu bewirten. Erst allmählich wird enthüllt, was Max eigentlich im Sinn hat, und alles kommt ganz anders als gedacht. „Sieben Tage Sommer“ erschien in diesem Jahr im Piper-Verlag.
Lesestunde: „Was ist eigentlich los?“ von Monika Maron (5)03 Aug 202300:55:35
In der heutigen Lesestunde bringen wir den fünften und letzten Teil der Lesung mit Monika Maron aus ihrem Band „Was ist eigentlich los?“ mit den Episoden „Uns geht es gut“, „Neues aus dem Osten“ und „Unser galliges Gelächter“. Diese ausgewählten Essays aus vier Jahrzehnten hat Maron exklusiv für den Kontrafunk gelesen. Die Schriftstellerin wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Monika Maron veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde mit vielzähligen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, dem Deutschen Nationalpreis, dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen und dem Ida-Dehmel-Literaturpreis. Die Essaysammlung erschien 2021 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist als CD in unserem Shop erhältlich.
Lesestunde: „Was ist eigentlich los?“ von Monika Maron (4)27 Jul 202300:55:34
In der heutigen Lesestunde bringen wir den vierten Teil der Lesung mit Monika Maron aus ihrem Band „Was ist eigentlich los?“ mit den Episoden „Warum ich nie Latein gelernt habe“, „Das Licht des Wissens“, „Links bin ich schon lange nicht mehr“ und „Das Leben als Werk“. Diese ausgewählten Essays aus vier Jahrzehnten hat Maron exklusiv für den Kontrafunk gelesen. Die Schriftstellerin wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Monika Maron veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde mit vielzähligen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, dem Deutschen Nationalpreis, dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen und dem Ida-Dehmel-Literatur-Preis. Die Essaysammlung erschien 2021 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist als CD in unserem Shop erhältlich.
Lesestunde: „Was ist eigentlich los?“ von Monika Maron (3)20 Jul 202300:55:34
In der Lesestunde bringen wir den dritten Teil der Lesung mit Monika Maron aus ihrem Band „Was ist eigentlich los?“ mit den Episoden „Liebster Heinrich!“, „Ich war ein antifaschistisches Kind“ und „Im Osten nichts als Opfer“. Diese ausgewählten Essays aus vier Jahrzehnten hat Maron exklusiv für den Kontrafunk gelesen. Die Schriftstellerin wuchs in der DDR auf, siedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg über und lebt seit 1993 in Berlin. Monika Maron veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Sie wurde mit vielzähligen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, dem Deutschen Nationalpreis, dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen und dem Ida-Dehmel-Literaturpreis. Die Essaysammlung erschien 2021 beim Verlag Hoffmann und Campe. Das Hörbuch ist als CD in unserem Shop erhältlich.
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