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Explore every episode of the podcast Kannste dir nicht ausdenken!

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TitlePub. DateDuration
Räuberleiter statt Stutenbissigkeit - Vier Frauen, drei Alterlügen und ein Podcast-Jubiläum #5013 oct. 202600:42:54

Moini ihr Raketen 🚀

Heute feiern wir Jubiläum!!!!

50 Folgen "Kannste dir nicht ausdenken"!,

50!!!! 🥳

Wer hätte das gedacht? Ich vielleicht am allerwenigsten.

Und weil man so ein Jubiläum nicht einfach alleine feiert, habe ich mir Verstärkung geholt: Petra, Melle und Christiane.

Eigentlich wollte ich mit den dreien über Freundschaft, Altersunterschiede und meine gelegentlich etwas schwierige Beziehung zum Gedanken des Verlusts sprechen.

Ich hatte mir sogar einen richtig tiefgründigen Einstieg überlegt.

Nach ungefähr zwei Minuten fühlte ich mich gemobbt.

Läuft also.

Was passiert, wenn man vier Frauen mit ziemlich unterschiedlichen Persönlichkeiten, einer ordentlichen Portion Schlagfertigkeit und absolut keinem Interesse an gesellschaftlichen Altersgrenzen zusammenbringt?

Man spricht über Freundschaften zwischen Generationen, die Frage, ob wir unsere Liebsten irgendwann überleben, und darüber, warum Christiane selbstverständlich seit Jahren 39 ist.

Aber auch über etwas, das mir wirklich am Herzen liegt:

Warum machen Frauen sich eigentlich so häufig gegenseitig klein, statt sich groß zu machen?

Wir reden über Stutenbissigkeit, Konkurrenzdenken, erste Eindrücke und die Schubladen, in die wir Menschen stecken, bevor sie überhaupt den Mund aufgemacht haben.

Warum wirke ich auf manche Menschen arrogant, obwohl ich mich selbst überhaupt nicht so erlebe? Warum wird Petra aufgrund ihrer Körpergröße unterschätzt? Warum hält Christianes vermeintliche Coolness andere Menschen auf Abstand? Und warum ist Melles Ausstrahlung offenbar eine ziemlich wirksame natürliche Kontaktbarriere?

Und dann kommen wir zu dem, was uns vier wirklich verbindet.

Nicht, dass wir immer einer Meinung wären.

Nicht, dass wir niemals aneinandergeraten.

Sondern dass wir ehrlich miteinander sein können. Uns verletzlich zeigen dürfen. Uns gegenseitig etwas zutrauen. Und auch dann füreinander da sind, wenn es mal schwierig wird.

Oder, wie Melle es so wunderbar auf den Punkt bringt:

„Du kannst dich fallen lassen. Aber du fällst nicht.“

Dazwischen gibt es natürlich auch noch eine Geschichte mit einer Gemüsezwiebel, Rotwein in der Badewanne, einen völlig ungeplanten Ausflug zum Fußball, meinen legendären Radiogewinn und die Erkenntnis, dass man sich manchmal einfach trauen muss, weil eine andere Frau einem gezeigt hat, dass es möglich ist.

Und irgendwann entsteht ganz nebenbei unsere Quintessenz:

Wir brauchen keine Stutenbissigkeit. Wir brauchen mehr Räuberleitern.

Frauen, die sich gegenseitig hochhelfen, statt einander die Beine wegzuziehen.

Und vielleicht ist genau das mein schönstes Geschenk zu 50 Folgen: Menschen an meiner Seite zu haben, bei denen ich nichts beweisen muss und trotzdem über mich hinauswachsen darf.

Danke, dass ihr seit 50 Folgen dabei seid. ❤️

🎥 Diese Jubiläumsfolge gibt es auch mit Bild auf YouTube, wenn technisch alles nach Plan läuft.

Und jetzt seid ihr dran:

Habt ihr Menschen in eurem Leben, die euch die Räuberleiter machen? Oder habt ihr selbst schon erlebt, dass aus vermeintlicher Konkurrenz eine richtig gute Freundschaft geworden ist?

Schreibt es mir!

Und wenn euch die Folge gefällt, teilt sie, abonniert den Podcast und lasst gerne eine Bewertung da.

Kannste dir nicht ausdenken.

Ich gebe keine Pressekonferenzen mehr! Über Rechtfertigung und fremde Meinungen #4906 oct. 202600:13:53

Moini ihr Raketen 🚀

Warum machst du das? Ist das gesund? Darfst du das überhaupt? Und was sagen eigentlich die anderen Leute?

Offensichtlich ziemlich viel. 😏

In dieser Solo-Folge geht’s um diese ganz besondere Sorte Fragen, bei denen man irgendwann merkt:
Moment mal. Du willst gar nicht wissen, warum ich das mache. Du möchtest mir eigentlich erklären, warum ich es anders machen sollte.

Und plötzlich sitzt man mitten in einer Pressekonferenz über das eigene Leben.

Warum läufst du barfuß?
Warum arbeitest du so viel – oder so wenig?
Warum stillst du noch – oder nicht mehr?
Warum trägst du DAS mit deiner Figur?
Warum trennst du dich?
Warum brichst du Kontakt ab?
Warum machst du beruflich plötzlich etwas anderes?

Egal, wie wir uns entscheiden: Irgendwo sitzt offenbar immer jemand mit einem imaginären Klemmbrett und bewertet unsere Lebensführung.

Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, keine Kritik mehr anzunehmen. Andere Menschen können Dinge sehen, die wir selbst übersehen. Sie können berechtigte Einwände haben. Und manchmal müssen unsere Entscheidungen natürlich erklärt werden – insbesondere dann, wenn sie andere betreffen.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen:

„Ich möchte verstehen, warum du das so machst.“

und

„Überzeuge mich davon, dass du dein eigenes Leben richtig führst.“

Und auf Bewerbungsgespräche für mein eigenes Leben habe ich zunehmend wenig Lust.

Ich spreche darüber, warum wir uns manchmal schon für Entscheidungen rechtfertigen, bevor überhaupt jemand Kritik geäußert hat, warum Veränderungen bei uns manchmal mehr mit anderen Menschen machen als mit uns selbst – und warum eine Meinung zu haben noch lange nicht bedeutet, dass man sie überall abliefern muss.

Und ja: Am Ende müssen wir den Spieß auch einmal umdrehen.

Denn während wir uns darüber ärgern, dass andere unser Leben bewerten, dürfen wir uns durchaus fragen:

Wie oft sitzen wir eigentlich selbst mit diesem imaginären Klemmbrett da?

Vielleicht helfen drei Fragen:

Will dieser Mensch wirklich etwas verstehen?
Betrifft meine Entscheidung ihn tatsächlich?
Und möchte ich dieses Gespräch überhaupt führen?

Wenn die Antwort dreimal Nein lautet …

Pressekonferenz wegen mangelnder Relevanz abgesagt.

Kannste dir nicht ausdenken – dieses Mal wieder als Solo-Folge.

Und jetzt interessiert mich wirklich:

Wo habt ihr das Gefühl, euch ständig für euer eigenes Leben erklären zu müssen?


Mein Körper, mein Baby, MEINE Geburt! #4829 sept. 202601:02:32

Moini ihr Raketen 🚀

Zwei Frauen. Vier Kinder. Vier Hausgeburten.

Und trotzdem vier ziemlich unterschiedliche Geschichten.

Sirkka und ich haben beide unsere jeweils zwei Kinder zu Hause geboren. Für mich waren beide Geburten, obwohl sie völlig unterschiedlich verliefen, sehr schöne Erfahrungen.

Bei Sirkka sieht die Geschichte etwas anders aus.

Ihre erste Geburt dauerte mehr als 30 Stunden. Sie hatte eine Hebamme an ihrer Seite – und trotzdem blieb danach ein Gefühl zurück, das sie selbst irritierte:

Habe eigentlich ich dieses Kind geboren?

Denn eine Hausgeburt bedeutet nicht automatisch, dass eine Frau sich selbstbestimmt fühlt. Sirkka merkte im Nachhinein, wie sehr ihr eigenes Harmoniebedürfnis dazu geführt hatte, dass sie Dinge mitmachte, obwohl ihr Körper ihr eigentlich etwas anderes sagte.

Und genau diese Erfahrung veränderte ihre zweite Schwangerschaft.

Denn diesmal traf Sirkka eine Entscheidung, bei der ich im ersten Moment selbst kurz schlucken musste:

Sie bekam ihre zweite Tochter ebenfalls zu Hause – aber OHNE Hebamme.

Dabei waren nur ihr Mann und eine Freundin.

Warum entscheidet sich eine Frau nach einer schwierigen ersten Geburt dafür, beim zweiten Mal auf medizinische Geburtsbegleitung zu verzichten?

War das von Anfang an geplant? Hatte sie Angst?

Und was passiert, wenn man irgendwann feststellt:

Ich möchte nicht noch einmal Kompromisse mit mir selbst eingehen.

Darüber sprechen wir.

Und nein:

Diese Folge ist keine Werbung für Hausgeburten. Und erst recht keine Aufforderung zu einer Geburt ohne medizinische Begleitung.

Das sagen wir schon zu Beginn ziemlich deutlich. Uns geht es nicht darum, Frauen zu erklären, wo sie ihr Kind bekommen sollen.

Uns interessiert etwas anderes:

Was braucht eine Frau, damit sie sich während einer Geburt sicher, gesehen und selbstbestimmt fühlt?

Denn während meine zweite Geburt nicht einmal eine Stunde dauerte und mein Sohn – wie ich gerne sage – wie eine Rakete auf die Welt geschossen kam, dauerten Sirkkas Geburten jeweils mehr als 30 Stunden.

Und trotzdem beschreibt sie ausgerechnet ihre zweite, lange Geburt als absolute Traumgeburt.

Nicht, weil sie schmerzfrei oder schnell gewesen wäre.

Sondern weil sich ihr inneres Erleben verändert hatte.

Sie war zu Hause, verbrachte einen Teil des Tages im Garten, ihre Familie war in der Nähe, später standen Kerzen im Raum und vor allem hatte sie diesmal das Gefühl, ihrem eigenen Prozess folgen zu können.

Wir sprechen über die Rolle von Hebammen und darüber, wie wichtig eine Begleitung sein kann, bei der es wirklich matcht.

Über Sirkkas Entscheidung, Doula zu werden.

Über die Unterschiede zwischen Hebamme und Doula.

Über Ängste vor der Geburt.

Über Verantwortung.

Über medizinische Interventionen und persönliche Grenzen.

Über meine eigenen Erfahrungen mit Ärzten während meiner ersten Schwangerschaft.

Und darüber, warum ein Bauchgefühl nicht automatisch bedeutet, dass Angst verschwindet.

Vielleicht bedeutet Selbstbestimmung nämlich auch nicht:

„Ich habe keine Angst.“

Sondern:

„Ich schaue mir meine Angst an – und entscheide dann, was für mich richtig ist.“

Sirkka bringt es am Ende wunderbar auf den Punkt:

Traut euch hinzuschauen. Seid ehrlich mit euch, wie ihr euer Kind bekommen wollt. Ängste sind normal. Sie dürfen angeschaut werden.

Und ich habe eigentlich nur noch eines hinzuzufügen:

Vertrau dem Prozess. Vertrau deinem Körper. Du kannst das.

Ich wollte doch nur eine Gurke kaufen - Barfuß im Supermarkt und andere Begegnungen mit der Macht des kleinen Mannes #4725 sept. 202600:23:31

Moini ihr Raketen 🚀


Ich wollte nur eine Gurke kaufen. Wirklich.

Keinen Aufstand anzetteln.Keine Grundsatzdiskussion führen.Nicht das deutsche Lebensmittelrecht neu verhandeln.

Eine. Gurke. Kaufen.

Und dann kam ein Mann angehuscht und erklärte mir, ich müsse den Supermarkt verlassen.

Warum?

Ich hatte keine Schuhe an.

Nun bin ich bekanntermaßen überzeugte Barfußläuferin und offenbar inzwischen auch eine ernstzunehmende Gefahr für den deutschen Lebensmitteleinzelhandel.

Also fragte ich natürlich:

„Steht das in der Hausordnung?“

Antwort: Ja.

„Kann ich die sehen?“

Antwort: Nein. Aber es sei wegen der Hygiene.

Und spätestens da war sie geboren:

Eine neue spontane Folge „Kannste dir nicht ausdenken“ mit Melle. 😂

Denn Melle war beim ursprünglichen Gurken-Gate sogar live am Telefon dabei und während ich zwischen Gemüse und Hüttenkäse meinen persönlichen Kampf gegen die Schuhpflicht führte, lief in ihrem Kopf bereits mein Podcast-Jingle.

Wir reden über die wirklich drängenden Fragen unserer Zeit:

Warum sollte ein nackter Fuß im Supermarkt unhygienischer sein als eine Schuhsohle, die vorher über Straße, Park und möglicherweise noch durch einen Hundehaufen gelaufen ist?

Darf ein Geschäft einfach beschließen, dass nackte Füße draußen bleiben?

Woher soll ich eine Hausregel kennen, die ich nirgendwo lesen kann?

Und warum um alles in der Welt sollte ich meine Gurke mit den Füßen anfassen?

Wobei: Laut Melle wäre ich vermutlich gelenkig genug, um ein Erdbeersahnetörtchen mit dem großen Zeh über den Tresen zu reichen.

Natürlich bleiben wir nicht bei meinen Füßen.

Denn eigentlich regt mich etwas ganz anderes auf:

Willkür.

Stellt da jetzt jemand eine Regel auf, die im Zweifel dann nur für mich gilt?

Und damit landen wir bei der Deutschen Bahn, Hunden, die angeblich „auf den Schoß passen“ müssen, Doggen, die rückwärts auf Sofas einparken, Maulkörben in der Pariser Metro und Menschen, die plötzlich feststellen, dass sie am längeren Hebel sitzen.

Melle bringt es irgendwann ziemlich gut auf den Punkt:

Willkür + Ungerechtigkeit + Hilflosigkeit sind eine ziemlich beschissene Mischung.

Denn in dem Moment kannst du diskutieren, freundlich nachfragen oder dir die Regel zeigen lassen – trotzdem steht da jemand, der dir sagt:

„Du musst jetzt hier raus.“

Wir versuchen am Ende tatsächlich noch, eine pädagogisch wertvolle Quintessenz aus der Sache zu ziehen.

Wir scheitern.

Meine Alternative, vorher mit stark profilierten Schuhen über den Hundeplatz zu laufen und dann hygienisch korrekt einkaufen zu gehen, verwerfe ich ebenfalls wieder.

Und deshalb endet diese Folge mit der möglicherweise intellektuell wertvollsten Zusammenfassung meiner bisherigen Podcastkarriere:

„Ich hab heute auch keine Quintessenz. Der ist einfach ein Arsch-Arsch-Pimmel.“

Kannste dir nicht ausdenken.

It's never what you think #4622 sept. 202600:36:02

Moini ihr Raketen 🚀

Melle und ich machen heute mal den Erklär-Bär.


Wir sprechen heute mal darüber, was wir eigentlich machen, wenn wir nicht gerade in diesem Podcast über Männer, Trauer, Hooligans, Kommentarspalten oder unsere sonstigen geistigen Ergüsse philosophieren. 😄

Denn Melle hat etwas entwickelt bzw. – wie sie selbst sehr korrekt sagt – kuratiert, das inzwischen ein ziemlich wichtiger Bestandteil meiner eigenen Arbeit geworden ist:

MST – die Mental Screenshot Technik.

Eine Methode, mit der wir mit mentalen und emotionalen Blockaden arbeiten – und dabei versuchen, nicht nur auf das offensichtliche Symptom zu schauen, sondern auf das, was darunterliegt.

Melle erzählt von einer Klientin, die bereits sechs Jahre Psychoanalyse hinter sich hatte. Sie hatte ihre Kindheit aufgearbeitet, Zusammenhänge verstanden, vergeben – und trotzdem eine so massive Prüfungsangst, dass sie selbst sagte:

„Ich habe Angst, dass ich dabei sterbe.“

Was schließlich dahinter auftauchte, hatte auf den ersten Blick überhaupt nichts mit einer Prüfung zu tun.

Und genau darum geht es.

Denn manchmal können wir unser Problem mit dem Verstand zehnmal verstanden haben – und trotzdem reagiert etwas in uns weiterhin nach einer ziemlich alten Gebrauchsanweisung.

Ich erzähle von meiner eigenen Zahnarztangst, die plötzlich mit 16 oder 17 auftauchte – obwohl ich vorher nie Angst vor Zahnärzten hatte und auch kein entsprechendes negatives Erlebnis finden konnte.

Bis wir mit MST draufgeschaut haben.

Der Zusammenhang, der dabei auftauchte, hatte mit dem Zahnarzt erst einmal herzlich wenig zu tun.

Und Melle bringt irgendwann ein Bild, das diese ganze Folge ziemlich wunderbar zusammenfasst:

Da ist ein Wasserfleck an der Decke.

Du kannst ihn überstreichen.Du kannst darüber reden, wie du dich mit diesem Fleck fühlst.Du kannst lernen, besser mit dem Fleck zu leben.

Aber vielleicht wäre es irgendwann ganz sinnvoll, nachzusehen, wo eigentlich das Wasser herkommt.

Wir sprechen darüber, wie MST funktioniert, warum es keine Hypnose ist, wie innere Anteile und Visualisierung dabei eine Rolle spielen und warum der Coach dabei eher Co-Pilot als Fahrer ist.

Und wir sprechen auch über die Grenzen dieser Arbeit: Melle macht ausdrücklich klar, dass es nicht darum geht, psychische Erkrankungen oder Traumata eigenmächtig zu behandeln, und dass bei diagnostizierter PTBS oder anderen Erkrankungen gegebenenfalls ärztliche bzw. therapeutische Begleitung und Abklärung dazugehört.

Vor allem aber geht es um die Frage:

Muss ich eigentlich für immer so reagieren, nur weil ich irgendwann einmal gelernt habe, so zu reagieren?

Vielleicht nicht.

Vielleicht dürfen wir irgendwann den alten Rucksack aufmachen, ein paar Steine rausnehmen und feststellen:

Verdammt. So läuft es sich deutlich leichter.

Und nein: Ziel ist nicht, irgendwann völlig mackenfrei, erleuchtet und emotional durchrenoviert durchs Leben zu schweben.

Denn, wie wir in dieser Folge ebenfalls wissenschaftlich zweifelsfrei feststellen:

Leute ohne Macke sind Kacke. 😂

Eine Folge über alte Muster, Ängste, emotionale Blockaden, Hypnose, innere Anteile, unseren manchmal vollkommen ahnungslosen Verstand – und darüber, wie viel leichter das Leben werden kann, wenn wir nicht nur fragen:

„Was stimmt mit mir nicht?“

sondern vielleicht irgendwann:

„Was hat mein System eigentlich irgendwann gelernt – und brauche ich das heute noch?“

Kannste dir nicht ausdenken.

12€ für's Training?! Zu teuer!!! #4518 sept. 202600:44:15

Moini ihr Raketen 🚀

Was haben Hanson, Death Metal, Helene Fischer, 180 Kilo Körpergewicht, Schulsport und ein Kofferraum voller Kettlebells gemeinsam?

Offenbar genug für 40 Minuten Podcast.

Heute sitzt Björn bei mir, Sporttherapeut, Personal Trainer, ehemaliger Death-Metal-Vocalist und ein Mann, den ich ausgerechnet auf einem Hanson-Konzert kennengelernt habe.

Nein. Das kannst du dir wirklich nicht ausdenken.

Und während Björn bis heute darauf wartet, dass seine Frau ihr Versprechen einlöst und mit ihm auf ein Metal-Konzert geht, hat er sie inzwischen sogar zu Helene Fischer begleitet.

Wenn das keine Liebe ist, weiß ich auch nicht.

Aber irgendwann hören wir tatsächlich auf, über Musik zu reden.

Björn arbeitet Vollzeit als Sporttherapeut in einer psychosomatischen Rehaklinik – und arbeitet ebenfalls als Personal Trainer. Und damit landen wir ziemlich schnell bei einer Frage, die ich nur zu gut kenne:

Wie viel Arbeit ist eigentlich zu viel Arbeit, wenn die Arbeit gleichzeitig das ist, was man liebt?

Wir sprechen über 40-Stunden-Jobs plus Selbstständigkeit, Fahrzeiten, Trainingsplanung, Familie und die Arbeit, die niemand sieht. Über meine eigene Zeit mit Studio und 60-, 70- oder 80-Stunden-Wochen – und darüber, warum ich heute ziemlich klar sagen kann, dass dieser Aufbau auch auf Kosten meiner Familie gegangen ist.

Dann wird's fachlich.

Björn erzählt aus seiner Arbeit in der psychosomatischen Reha und von Menschen mit Depressionen, Burnout oder starkem Übergewicht, bei denen Bewegung eben nicht mit einem fröhlichen „Du musst dich einfach mal aufraffen!“ erledigt ist.

Denn ein Mensch mit 180 Kilo Körpergewicht ist nicht einfach „faul und futtert zu viel“.

Ein Mensch ist mehr als sein Gewicht.Mehr als seine Diagnose. Mehr als sein Trainingsplan.

Und manchmal besteht gutes Training eben nicht darin, jemanden maximal auszupowern, sondern darin, herauszufinden, wo dieser Mensch gerade steht und wie man ihn von dort aus mitnehmen kann.

Wir sprechen darüber, warum ein 08/15-Plan mit dreimal 15 Wiederholungen zwar irgendeinen Effekt haben kann, aber noch lange keine gute Trainingsplanung ist. Warum Belastungssteuerung wichtig ist. Warum Menschen verstehen sollten, was sie trainieren und warum. Und warum ein guter Trainer nicht derjenige ist, der dich möglichst schnell völlig zerstört.

Natürlich landen wir auch beim Schulsport.

Bei Kindern, die an der Stange eine Sechs kassieren, obwohl sie in anderen Sportarten richtig gut sind. Bei der Frage, ob wir Kinder überhaupt sinnvoll bewerten – und bei einem Satz, bei dem Björn und ich ziemlich schnell zusammenkommen:

Hol die Menschen dort ab, wo sie stehen.

Und dann müssen wir noch über Geld reden.

Denn offenbar darf ein Auto viel kosten.Ein Handy darf viel kosten.Für Gesundheit dagegen hätten wir es gerne günstig.

Ein guter Personal Trainer verkauft aber nicht einfach 60 Minuten seiner Zeit. Dahinter stecken Anamnese, Planung, Vorbereitung, Nachbereitung, Fahrtzeit, Equipment, Weiterbildung, Steuern und jede Menge Expertise. Björn rechnet vor, dass aus einer einzigen Personal-Training-Stunde schnell drei Stunden tatsächlicher Arbeit werden können.

Und während Menschen sich für 20 Euro im Monat im Fitnessstudio teilweise mit YouTube und Influencer-Tipps selbst ins Nirwana trainieren, sehen wir sie möglicherweise irgendwann später wieder.

Dann allerdings in der orthopädischen Reha.

Auch ein Geschäftsmodell.

Eine Folge über Training, Motivation, Selbstständigkeit und die Fitnessbranche – aber vor allem über eine ziemlich einfache Idee:

Gutes Training muss zum Menschen passen. Es darf anstrengend sein. Es sollte Spaß machen. Und gute Betreuung darf Geld kosten.

Ach ja: Hört ordentliche Musik. Wenn möglich Death Metal.

Sagt Björn. Ich übernehme dafür keine Haftung. 😂

Krönchen richten, Mund abputzen. Fürs Trauern haben wir leider keine Zeit? #4415 sept. 202600:25:13

Moini ihr Raketen 🚀

Letzten Montag ist meine Omi gestorben. Einer meiner absoluten Herzensmenschen.

Dienstag habe ich noch Termine abgesagt. Mit schlechtem Gewissen.

Mittwoch bin ich wieder arbeiten gegangen.

Nicht, weil ich fertig war mit Trauern. Sondern weil ich selbstständig bin, Rechnungen bezahlt werden müssen und das Leben offensichtlich nicht anhält, nur weil gerade einer der wichtigsten Menschen aus meinem verschwunden ist.

Und darum geht es heute ganz konkret:

Wann soll man eigentlich trauern?

In Deutschland gibt es keinen allgemeinen gesetzlichen Trauerurlaub. Gleichzeitig gibt es Kulturen und Religionen, in denen Trauer ganz selbstverständlich einen festen Platz bekommt: Menschen kommen zusammen, übernehmen den Alltag, bringen Essen, halten Rituale ab – und geben dem Verlust Zeit und Raum.

Warum haben wir diesen Raum so weitgehend verloren?

Ich spreche mit Melle darüber, wie unterschiedlich Menschen trauern. Darüber, dass jemand nach drei Jahren noch um seinen verstorbenen Partner weinen darf – und jemand anderes wenige Monate nach einem Verlust wieder lieben und glücklich sein darf. Beides kann richtig sein. Denn niemand von außen kann festlegen, wann Trauer „angemessen“, „zu viel“ oder endlich vorbei ist.

Wir sprechen auch über diesen merkwürdigen Satz:

„Sie war doch schon 94.“

Ja. Meine Omi durfte 94 Jahre alt werden. Und natürlich bin ich dankbar dafür.

Aber sie war trotzdem mein Lieblingsmensch.

Ich kann sie nicht mehr anfassen. Nicht mehr hören. Nicht mehr sehen. Nicht mehr riechen.

Natürlich tut mir das für mich weh.

Und vielleicht müssen wir endlich aufhören, Verlust danach zu bemessen, wer gestorben ist, wie alt dieser Mensch war oder welchen Verwandtschaftsgrad wir auf dem Papier miteinander hatten.

Melle und ich sprechen über unsere eigenen Verluste, über Menschen, die mit großen Gefühlen nicht umgehen können, über Nachbarschaft und Gemeinschaft – und über eine Freundin, die nach einem Todesfall in Nigeria etwas erlebt hat, das ihr in Deutschland gefehlt hatte: Menschen, die ihre Trauer nicht wegmachen wollten. Die mit ihr geweint, sie gehalten und ihren Schmerz einfach ausgehalten haben.

Vielleicht brauchen wir genau das wieder ein bisschen mehr.

Ein Dorf. Nicht jemanden, der die richtigen Worte findet.Nicht jemanden, der uns erklärt, dass das Leben weitergeht.Nicht jemanden, der entscheidet, wann es nun aber auch mal gut sein muss.

Sondern manchmal einfach jemanden, der neben uns sitzt, während wir den ganzen Tisch vollheulen.

Denn, wie Melle am Ende sagt:

Gefühle sind Gefühle. Und wenn sie rausbrechen, ist es schön, wenn jemand da ist, der das aushalten kann.

Oder noch kürzer: Gefühle sind da, um gefühlt zu werden.

Eine etwas andere Folge von „Kannste dir nicht ausdenken“. Persönlicher. Leiser. Aber vielleicht gerade deshalb eine wichtige.

Wenn ihr gerade jemanden vermisst – oder jemanden kennt, der trauert – dann ist diese Folge vielleicht für euch. ❤️

Mach mal deinen Shit-Keller leer! Über öffentliche Empörung, Gruppendynamik und Dreck vor der eigenen Haustür #4311 sept. 202600:55:07

Moini ihr Raketen! 🚀

Satz der Stunde: Mach erstmal deinen eigenen Shit-Keller leer!

Melle ist wieder da – und diesmal weiß sie vorher nicht, worüber wir sprechen. Was natürlich dazu führt, dass wir innerhalb von 54 Minuten einmal quer durch die menschliche Psyche galoppieren.

Ausgangspunkt ist ein aktueller Fall rund um JP Krämer und ein veröffentlichtes Video, das Gewalt in seiner Beziehung zeigen soll. Und bevor hier jemand Schnappatmung bekommt: Nein, wir diskutieren nicht darüber, ob Gewalt okay ist. Ist sie nicht.

Uns interessiert etwas anderes: Was passiert eigentlich danach mit uns allen?

Warum reichen wenige Sekunden eines Videos, damit tausende Menschen plötzlich ganz genau wissen, wer Täter, Opfer, guter Mensch, schlechter Mensch und überhaupt für alle Zeiten gesellschaftlich verloren ist? Warum springen wir so bereitwillig auf Empörungszüge auf? Und warum fühlt es sich offenbar verdammt gut an, gemeinsam mit einer ganzen Kommentarspalte auf jemanden zu zeigen?

Von dort landen wir bei Gruppendynamik und dem Bedürfnis dazuzugehören. Bei Trollen im Internet. Bei Menschen, die glauben, der Nachbar grüße sie absichtlich nicht. Bei Fußballfans und der „dritten Halbzeit“. Bei teuren Marken, Hooligans und meiner kurzen Karriere mit 18-Loch-Springerstiefeln, Regenbogenschnürsenkeln und Glöckchen.

Und irgendwann wird es persönlicher.

Wir sprechen darüber, warum Menschen in Beziehungen bleiben, die ihnen nicht guttun. Über Prägungen, Selbstwert und alte Muster. Darüber, warum „Der ist halt so“ keine Entschuldigung für Gewalt ist – und warum die Frage nach dem Warum trotzdem etwas anderes ist als Täter-Opfer-Umkehr.

Außerdem geht's um Mental Load, Männer, die „Hast du deine Tage?“ für ein Argument halten, Kinder, die irgendwann tatsächlich lernen müssen, sich selbst ein Brot zu schmieren – und meinen Sohn, der das Problem mit der späteren Haushaltsführung ohnehin längst gelöst hat:

Er sucht sich einfach eine Frau, die das alles für ihn macht.


Mach erstmal deinen eigenen Shitkeller leer, bevor du bei anderen aufräumst.

Kannste dir nicht ausdenken. Kannste aber vielleicht mal drüber nachdenken.

Plazentamol, blaue Pillen und andere Missverständnisse #4204 sept. 202600:37:21

Moini ihr Raketen 🚀

Willkommen im Arbeitsalltag einer pharmazeutisch technischen Assistentin.

Dörthe ist eben dies, außerdem Freundin, Kleingärtnerin, selbsternannte Pummelfee – und eine Frau mit einer bemerkenswerten Fähigkeit, auch dann noch ziemlich freundlich zu bleiben, wenn andere Menschen längst sämtliche gesellschaftlichen Spielregeln über Bord geworfen haben.

Und Geschichten davon hat sie reichlich.

Wir sprechen über Plazentamol, die Salbe „mit dem Haschisch drin“, Fußgelenkmassagen, die eigentlich Bandagen sein sollten, fünf Liter Selleriesaft und die überraschend komplizierte Bestellung von „den weißen Tabletten“. Und ich erzähle nebenbei, warum ich mit ungefähr 15 Jahren in einer Eisdiele sehr selbstbewusst eine Kugel Kamasutra bestellt habe. Gemeint war Tiramisu. Natürlich.

Wir erfahren außerdem, was hinter einem Apothekentresen passiert, wenn Menschen samstagabends dringend ein verschreibungspflichtiges Medikament brauchen, aber leider keine Lust hatten, sich vorher um ein Rezept zu kümmern. Warum Dörthe die Plexiglasscheiben seit Corona inzwischen sehr zu schätzen weiß. Und was während der Pandemie eigentlich hinter den Kulissen los war, als plötzlich Masken und Desinfektionsmittel gebraucht wurden, die schlicht niemand hatte.

Aber irgendwann wird aus den lustigen Anekdoten ein Thema, das uns beiden dann doch ziemlich wichtig ist:

Wo endet ein flapsiger Spruch – und wo beginnt übergriffiges Verhalten?

Dörthe erzählt von einem Mann, der ihr erklärte, er habe immer gedacht, Rauchen mache schlank. Von Menschen, die ungefragt ihren Körper kommentieren. Und schließlich von einer Kundin, die Dörthe während einer Beratung zum Thema Abnehmen einfach über den Bauch streicht und feststellt: „Na, bei Ihnen dann nicht.“

Und genau da hört der Spaß irgendwann auf.

Denn wir dürfen witzeln. Wir dürfen unterschiedlicher Meinung sein. Wir müssen auch nicht jedes Wort dreimal auf gesellschaftliche Unbedenklichkeit prüfen.

Aber vielleicht könnten wir uns trotzdem gelegentlich daran erinnern, dass der Körper eines anderen Menschen kein öffentliches Diskussionsangebot und erst recht keine Freifläche zum Anfassen ist.

Dörthes Quintessenz ist am Ende deshalb herrlich einfach:

Lächelt die Menschen vielleicht einmal öfter an. Und wenn ihr unbedingt einen Spruch drücken wollt, seid darauf vorbereitet, dass die Retourkutsche möglicherweise sitzt.

Und bitte: Seid nett zu euren Apothekenmitarbeitern. Ihr wisst nicht, wer vor euch schon da war. 😂

Männer nur noch ambulant - Über das Altwerden, Selbstbestimmung und warum wir ein ganzes Dorf brauchen #4101 sept. 202600:43:27

Moini ihr Raketen 🚀

Wann wird Fürsorge eigentlich zur Bevormundung? Und wer entscheidet, was für einen anderen Menschen – oder ein Tier – noch ein gutes Leben ist?

Melle bringt diesmal ein Thema mit, das mit ihrer inzwischen 16-jährigen Hündin Anni beginnt.

Plötzlich geht es ihr schlecht und da steht diese ziemlich beschissene Frage im Raum: Eingreifen? Tierklinik? Abwarten? Loslassen? Und vor allem: Wie viel eigenen Willen dürfen wir jemandem lassen, wenn wir glauben, es besser zu wissen?

Und damit sind wir ziemlich schnell mittendrin in einem viel größeren Thema.

Wir sprechen über alte Menschen, die in ihrem Zuhause bleiben wollen. Über Pflegeeinrichtungen und darüber, was es mit einem Menschen macht, wenn irgendwann nicht nur Gesundheit und Mobilität verschwinden, sondern auch das eigene Zuhause, die eigenen Dinge und manchmal sogar das eigene Zimmer.

Ich erzähle von meiner Mutter und ihrer Odyssee durch verschiedene Einrichtungen – und von meiner Omi, die zwar Unterstützung braucht, aber bitteschön noch lange nicht bereit ist, den ganzen Tag Zeitung zu lesen, Mittagsschlaf zu machen und ansonsten verwaltet und geparkt zu werden.

Wir fragen uns, warum es für Kinder angeblich ein ganzes Dorf braucht, wir dieses Dorf aber irgendwann offenbar nicht mehr brauchen sollen. Was Einsamkeit mit Menschen macht. Warum Alter nicht bedeutet, keine Bedürfnisse, Wünsche oder Abenteuerlust mehr zu haben. Und warum wir dringend bessere Ideen dafür brauchen, wie verschiedene Generationen miteinander statt nebeneinander leben können.

Natürlich schaffen Melle und ich es trotzdem, unterwegs komplett abzubiegen und irgendwann kommen wir wieder dort an, wo alles angefangen hat:

Ein gutes Leben braucht nicht nur Versorgung. Es braucht Würde, Verbindung, Respekt und so viel Selbstbestimmung wie irgendwie möglich.

Egal, ob mit 16 Hundejahren, mit 90 Menschenjahren oder irgendwo dazwischen.

Und fürs eigene Alter steht der Plan inzwischen auch: eine ziemlich geile Ladies-Community – Männer gerne ambulant, aber nicht mehr stationär.


Wie möchtet ihr eigentlich einmal alt werden?

Wie viel ist dir deine Lebenszeit wert? Über Hypnose, Geld und Investitionen in dich selbst #4028 août 202600:24:34

Moini ihr Raketen 🚀

Arbeit darf Spaß machen. Erfolg darf Zeit brauchen. Und manchmal beginnt Veränderung schlicht damit, endlich loszugehen.

In dieser Folge habe ich Robin zu Gast – Hypnotiseur, Ausbilder, Coach, ehemaliger Sportgymnastiklehrer, Tänzer, Yogamensch und offensichtlich jemand, dessen Lebenslauf genauso geradlinig ist, wie meiner (NICHT 😂)

Kennengelernt haben wir uns bei meiner Breathwork-Ausbildung, bei der Robin mein Dozent war. Und weil wir ziemlich schnell festgestellt haben, dass sich unsere beruflichen Welten an erstaunlich vielen Stellen überschneiden, war klar: Den muss ich mir vors Mikro holen.

Wir sprechen darüber, warum Arbeit sich manchmal überhaupt nicht wie Arbeit anfühlt, wenn man liebt, was man tut – und warum das trotzdem nicht bedeutet, dass Erfolg einfach vom Himmel fällt. Über Selbstständigkeit, Rückschläge, 17 Jahre Unternehmertum, viel investiertes Geld und die ziemlich unsexy Wahrheit hinter „Mach dich selbstständig und arbeite von überall“. Denn nur weil etwas irgendwann leicht aussieht, heißt das noch lange nicht, dass der Weg dorthin leicht war.

Es geht außerdem um die Frage, was Veränderung und Lebensqualität eigentlich wert sein dürfen – und warum Menschen bereit sind, für dieselben Inhalte völlig unterschiedlich viel zu investieren. Robin erzählt dabei auch, warum er selbst nach eigener Aussage rund 200.000 bis 250.000 Euro in seine Aus- und Weiterbildungen gesteckt hat.

Und irgendwann landen wir bei einer Frage, die wahrscheinlich weit über Business hinausgeht:

Kann ich zufrieden sein mit dem, was heute ist – und trotzdem weiterwollen?

Unsere Antwort: unbedingt!

Denn Zufriedenheit darf nicht Stillstand bedeuten. Vielleicht ist sie sogar die ziemlich gute Basis, von der aus Entwicklung erst richtig Spaß macht.

Und wenn du gerade selbst an irgendeinem Punkt stehst und auf den perfekten Moment wartest: Starte! Geh los! Mach den ersten kleinen Schritt! Könnte ja gut werden!


Der Weg zu Robins Hypnose Basic Ausbildung Teil 1:

https://youtu.be/EpuU3Ctnbqw?si=soaUsIr2oSCwIiud


Der Weg zu Robins Homepage:

https://share.google/sDt9RZ95wXoEybL73

Kindesunterhalt, Kackiteilchen und die Kommentarhölle25 août 202600:13:50

Moini ihr Raketen 🚀

Manchmal nimmt eine Folge einen kleinen Umweg. Oder drei. 😂

Diese Episode ist ein bisschen anders entstanden als sonst: aus einem Gespräch mit Melle, einem spontanen Nachtrag und einem weiteren Nachtrag zum Nachtrag. Klingt wild – passt aber erstaunlich gut zusammen.

Ausgangspunkt war eigentlich ein Reel über Kindesunterhalt und finanzielle Realität als Mutter. Was danach in den Kommentaren passiert ist, hatte mit der ursprünglichen Frage irgendwann nur noch bedingt zu tun.

Plötzlich ging es um Arbeitsmoral, Männerwahl, gefärbte Haare, vermeintlich falsche Lebensentscheidungen – und um die offenbar revolutionäre Erkenntnis, dass Kinder tatsächlich Wohnraum, Strom, Wasser, Essen, Kleidung, Internet und ein Sozialleben brauchen. Wer hätte es gedacht. 🙃

Mit Melle spreche ich darüber, warum Menschen im Netz so schnell draufhauen. Was Anonymität und Gruppendynamik damit machen. Warum andere Meinungen offenbar so schwer auszuhalten sind. Ob Empathie schwindet, wenn Menschen selbst unter Druck stehen. Und über die ziemlich große Frage, ob Menschen grundsätzlich gut sind – und was unterwegs eigentlich passieren muss, damit davon manchmal nicht mehr besonders viel übrig bleibt.

Und weil unter meinem Reel gleichzeitig einiges zum Thema Kindesunterhalt durcheinandergeraten ist, gibt es zum Schluss noch einen kleinen Reality-Check:

Kindesunterhalt lebt nicht in einem Briefumschlag, aus dem ausschließlich neue Turnschuhe und Schulhefte bezahlt werden dürfen.

Kinder haben einen ganz normalen Lebensbedarf. Und der besteht eben nicht nur aus Dingen, auf denen „FÜRS KIND“ steht.

Eine etwas zusammengepuzzelte Folge über Unterhalt, Care-Arbeit, Kommentarspalten, Empathie, Gruppendynamik und die bemerkenswerte Fähigkeit des Internets, innerhalb kürzester Zeit komplett die Contenance zu verlieren.

Kannste dir nicht ausdenken. Kannste aber drüber reden.

Viel Spaß beim Hören.

Freundlich wäre keine Information verloren gegangen #3821 août 202600:41:25

Moini ihr Raketen 🚀

Freundlich wäre keine Information verloren gegangen!!!

Über Trolle, Projektion und menschliche Abgründe im Internet

Was passiert eigentlich, wenn ein Reel plötzlich nicht 400, sondern über 24.000 Menschen erreicht – und sich unter den fast 800 Kommentaren menschliche Abgründe auftun?

Genau das ist passiert.

Ein kurzer Ausschnitt aus der letzten Podcastfolge über Alleinerziehende, Unterhalt, finanzielle Belastung und ein System, das Familien nicht immer besonders gut auffängt, welches ich bei Instagram geteilt habe, geht plötzlich durch die Decke. Und mit der Reichweite kommen sie: die ungefragten Ratschläge, die Schuldzuweisungen, die Beleidigungen – und erstaunlich viele Männer mit einer sehr starken Meinung zu Nasenpiercings, Tattoos, Zahnspangen und der Frage, wer überhaupt Kinder bekommen sollte.

Melle und ich fragen uns deshalb:

Warum reicht es manchen Menschen nicht zu sagen: „Ich sehe das anders“?

Warum wird aus einer anderen Lebensrealität plötzlich ein Charakterfehler?

Warum erzeugt das Internet eine solche Lust am Abwerten – und was hat Projektion damit zu tun?

Wir sprechen über Trolle und Shitstorms, über Alleinerziehende und finanzielle Realität, über alte Rollenbilder, Verantwortung nach Trennungen und darüber, warum „Dann geh halt mehr arbeiten“ vielleicht doch keine besonders brillante gesellschaftspolitische Lösung ist.

Außerdem klären wir, warum eine Haftanstalt möglicherweise das attraktivere All-inclusive-Angebot ist, Kampffischforen offenbar gefährliches Terrain sind und weshalb eure Mutti vermutlich sehr traurig wäre, wenn sie eure Instagram-Kommentare lesen müsste.

Eine Folge über einen Shitstorm, der eigentlich viel weniger über die Person im Reel erzählt als über diejenigen, die darunter kommentieren.

Kannste dir nicht ausdenken. Kannste aber offensichtlich kommentieren.

Sorgerecht ja, Sorgepflicht offenbar optional - Über Kinder-Reha, Alleinerziehende, Unterhalt und deutschen Behördenirrsinn #3718 août 202600:42:21

Moini ihr Raketen 🚀

Manchmal ist es nötig und sinnvoll, dass ein Kind eine medizinisch notwendige Reha bewilligt kriegt und man denkt dann ja als Mama erstmal:

Wie schön. Da kümmert sich jetzt jemand.

Hahahahahaha.

Nein. 😂

Denn plötzlich stellen sich ganz andere Fragen:

Wer fährt eigentlich sechs Wochen mit?

Wer kümmert sich währenddessen um das andere Kind?

Was passiert mit meiner Arbeit?

Und vor allem: Wer bezahlt eigentlich meinen wirtschaftlichen Totalausfall, wenn ich selbstständig bin?

Spoiler: An einigen Stellen lautet die Antwort offenbar einfach: Tja, schade. Naja, kann man nix machen. 🤷🏻‍♀️ 😐

Nina und ich arbeiten uns in dieser Folge durch die wunderbare Welt aus Kinder-Reha, Verdienstausfall, Fahrtkostenerstattung, Unterhalt, Ferienbetreuung, Zahnspangen, Klassenfahrten, Ausbildungsbeihilfe und der faszinierenden deutschen Behördenlogik.

Und irgendwann landen wir bei einer Frage, die eigentlich verdammt simpel klingt:

Wenn zwei Menschen gemeinsam sorgeberechtigt sind – warum bedeutet das nicht automatisch, dass auch beide gleichermaßen Sorge tragen müssen?

Denn ein Kind hört nach einer Trennung ja nicht plötzlich auf, gemeinsame Verantwortung zu sein.

Und Unterhalt ist auch kein großzügiges Geschenk an die Ex-Partnerin, mit dem sie sich heimlich dreimal jährlich auf die Malediven verabschiedet.

Kinder kosten Geld. Ziemlich viel sogar.

Und manchmal brauchen sie neben Geld etwas völlig Verrücktes:

Zeit. Betreuung. Anwesenheit. Verantwortung.

Zwischendurch erfahren wir außerdem, warum Nina als Sechsjährige erstmal ihre Mutter fragen musste, ob sie „mit Ausländern spielen darf“, lernen Onkel Erwin im Feinripp samt Hämorrhoiden kennen und stellen fest, dass Kinder erschreckenderweise irgendwann ein eigenes Gehirn entwickeln und anfangen, selbst zu denken.

Unangenehm. 😂

Und während ich mich langsam auf Betriebstemperatur rede, erklärt Nina mir selbstverständlich:

„Nichts geschieht ohne Grund.“

Sie kann wirklich froh sein, dass zwischen uns mehrere hundert Kilometer liegen.

Am Ende bleibt eine Folge, die lustig ist – aber bei einem Thema landet, das alles andere als lustig ist:

Warum geraten vor allem Alleinerziehende und Selbstständige so schnell zwischen sämtliche Raster, sobald Familie nicht nach dem vorgesehenen Standardmodell funktioniert?

Warum gibt es gemeinsames Sorgerecht, aber Verantwortung lässt sich offenbar deutlich leichter wegorganisieren?

Und wie soll ein Elternteil all das auffangen, wenn Geld, Zeit und Möglichkeiten schlicht endlich sind?

🎙️ Eine Folge über Familie, Trennung, Elternverantwortung, Selbstständigkeit, Kinder-Reha und ein System, bei dem wir mehr als einmal dachten:

Kannste dir nicht ausdenken.

Und jetzt seid tatsächlich ihr gefragt:

Wenn ihr Erfahrungen mit Kinder-Reha, Verdienstausfall bei Selbstständigen, Unterstützungsleistungen für Alleinerziehende oder irgendeinem Fördertopf habt, den ich bisher übersehen habe:

Bitte schreibt mir. Wirklich.

Vielleicht sitzt irgendwo eine Rakete und kennt genau die Lösung, die ich noch nicht gefunden habe. 🚀

Und wenn ihr jemanden kennt, der beim Wort „Sorgerecht“ auch regelmäßig denkt:
„Schön. Und wo ist eigentlich die Sorgepflicht?“

Dann schickt ihm diese Folge.

Bis zur nächsten Folge, ihr Raketen. ❤️

Wie komme ich legal ins Gefängnis? Eine absurde Geschichte über Einbrecher, Resozialisierung, Gefängnisse und meine morbide Neugier #3614 août 202600:27:26

Moini ihr Raketen 🚀

Ich würde ja wahnsinnig gern mal ein Gefängnis von innen sehen.

Tja...und plötzlich erzählt Melle, dass ihr das beinahe mal gelungen ist und wir kommen zur wahrscheinlich absurdesten Einbruchsgeschichte, die ich je gehört habe.

Ein verschwundener Haustürschlüssel.

Eine offene Wohnungstür.

Ein Einbrecher, der mit einer gestohlenen Kreditkarte shoppen geht...und anschließend tatsächlich wieder zur Tankstelle fährt, um eine defekte Guthabenkarte umzutauschen.

Spoiler: Das lief nicht ganz nach Plan. 😂

Während ich also eigentlich nur einen Weg finden will, legal in ein Gefängnis zu kommen, lande ich mit Melle – wie so oft – plötzlich bei ganz anderen Fragen:

Was geht in einem Leben schief, dass jemand kriminell wird?

Wie funktioniert Resozialisierung?

Warum interessieren uns Orte, an die wir eigentlich niemals kommen können?

Und wie bitteschön schafft man es eigentlich, sich legal ein Gefängnis anzuschauen, ohne selbst straffällig zu werden?

Kannste dir nicht ausdenken.


Jetzt brauchen wir als eure Hilfe!

👉 Kennt ihr eine Möglichkeit, ein Gefängnis legal von innen zu besichtigen?

Vielleicht arbeitet ihr selbst in einer JVA, kennt jemanden oder wisst von Führungen, Projekten oder Tagen der offenen Tür.

Falls ja: Bitte meldet euch!

Unser öffentliches Renommee soll schließlich erhalten bleiben. 😂

Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst mir gerne eine Bewertung da und schickt sie an Menschen weiter, die genauso morbide neugierig sind wie wir.

Welpengehirn zum Frühstück löffeln und trotzdem gute Musik machen?! Ein ehrliches Gespräch über Musik, Moral, Erinnerungen und Emotionen #3511 août 202600:26:35

Moini ihr Raketen 🚀

Kann man die Musik eines Menschen lieben... und den Menschen selbst trotzdem ablehnen?

Genau diese Frage hat mich in dieser Woche nicht mehr losgelassen.

Was passiert eigentlich, wenn ein Künstler, dessen Musik uns seit Jahren begleitet, plötzlich wegen schwerer Straftaten oder fragwürdiger Aussagen in den Schlagzeilen steht?

Darf ich das Lied trotzdem noch hören?

Unterstütze ich dadurch automatisch den Menschen dahinter?

Oder ist ein Song irgendwann einfach mein Song geworden – unabhängig davon, wer ihn geschrieben hat?

Gemeinsam mit Melle spreche ich über genau dieses moralische Dilemma.

Und wie so oft landen wir völlig ungeplant an einem Ort, an den wir ursprünglich gar nicht hinwollten.

Die große Frage: Warum trauern wir um Künstler, die wir nie persönlich kennengelernt haben?

Warum können uns bestimmte Lieder innerhalb einer Sekunde zurück in unsere erste Liebe, den Sommer 2003 oder an einen längst vergangenen Moment katapultieren?

Und warum fühlt sich Musik manchmal an wie ein Stück Zuhause?

Am Ende bleibt für mich vor allem ein Gedanke hängen:

Vielleicht trauern wir beim Tod eines Künstlers gar nicht nur um diesen Menschen... sondern um einen Teil unserer eigenen Geschichte.

Und ehrlich gesagt finde ich diesen Gedanken wunderschön.

Jetzt seid ihr dran!

👉 Gibt es einen Künstler, den ihr heute bewusst nicht mehr hört?

👉 Oder einen Song, der euch sofort an einen ganz bestimmten Menschen oder Lebensabschnitt erinnert?

👉 Könnt ihr Werk und Künstler voneinander trennen?

Schreibt mir unbedingt eure Gedanken – ich glaube, bei dieser Frage gibt es kein richtig oder falsch.

⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat, freue ich mich riesig über eine Bewertung bei Spotify, Apple Podcasts oder überall dort, wo ihr mich hört.

Und wenn ihr jemanden kennt, der bei Diskussionen über Kunst, Moral oder Musik sofort Feuer fängt…

…schickt ihm diese Folge. 😄🎧

Ich kann nicht mal Suppe mit links essen, aber ein Auto fahren? Linkshänder, Gehirn, Gewohnheiten und warum wir manchmal gegen unsere Natur leben. #3407 août 202600:32:48

Moini ihr Raketen 🚀

Mal ehrlich...

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, welcher Hand ihr eigentlich euer Leben anvertraut?

Nein? Ich bis vor Kurzem auch nicht.

Bis mir plötzlich aufgefallen ist, dass ich mit links weder vernünftig schreiben noch eine Suppe essen kann... aber problemlos ein Auto mit 150 km/h lenke. 🤔🚗

Aus dieser völlig absurden Beobachtung entwickelt sich eine Folge, die wir so definitiv nicht geplant hatten.

Denn plötzlich sprechen wir über Linkshänder, Gehirnhälften, Kindheit, Erziehung, Gewohnheiten und darüber, was passiert, wenn Menschen gegen ihre natürliche Dominanz "umerzogen" werden.

Spoiler: Es ist deutlich spannender, als es erstmal klingt.

Und irgendwo zwischen EC-Karten, Gitarren, Schlagzeug, England, Spiegelschrift und einer erstaunlich klugen Linkshänder-Beraterin landen wir bei einer Frage, die eigentlich viel größer ist:

Wie oft leben wir eigentlich gegen unsere Natur – ohne es überhaupt zu merken?

Warum manche Menschen jahrzehntelang gar nicht wissen, dass sie eigentlich Linkshänder sind.

Wie so häufig gilt:

Wir starten bei einer völlig belanglosen Alltagsbeobachtung...

...und landen 30 Minuten später irgendwo zwischen Neurowissenschaft, Kindheit und Selbstreflexion.

Kannste dir nicht ausdenken.

Jetzt seid ihr dran!

👉 Seid ihr Rechts- oder Linkshänder?

👉 Oder habt ihr gerade beim Hören festgestellt, dass ihr euch da vielleicht gar nicht so sicher seid?

Schreibt mirunbedingt eure Erfahrungen.

Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst gerne eine Bewertung da.
(Und ja... Melle liegt bei unserem kleinen Sterne-Wettbewerb aktuell noch vorne. Das können wir doch so nicht stehen lassen. 😏)

Du bist so alt, du stirbst bald - Was Kinder wirklich denken und warum Erwachsene dringend entspannter werden müssen #3304 août 202600:34:18

Moini ihr Raketen 🚀

Kinder sind faszinierende kleine Menschen.

Sie sagen, was sie denken.Sie stellen Fragen, auf die Erwachsene niemals kommen würden.Und manchmal hauen sie Sätze raus, bei denen man gleichzeitig lachen, im Erdboden versinken und über das Leben nachdenken möchte.

In dieser Folge sprechen Melle und ich genau darüber.

Ausgangspunkt war eigentlich das geniale Interview mit meinem Sohn.
Doch plötzlich landen wir mitten in einer viel größeren Frage:

Wann hören wir eigentlich auf, so ehrlich zu sein wie Kinder?

Warum sagen wir irgendwann nicht mehr, was wir wirklich denken?

Warum entschuldigen wir uns ständig dafür, "zu viel" zu sein?

Und warum trifft uns der Satz "Jetzt sei doch mal leise." manchmal selbst als Erwachsene noch mitten ins Herz?

Natürlich wird auch gelacht. Sehr viel sogar.

Zum Beispiel über Kinder, die fremden Menschen im Supermarkt erklären, dass sie bald sterben werden...

...oder warum Kassiererinnen angeblich hässliche Fingernägel haben...

...oder weshalb meine Söhne offenbar der Meinung sind, ich hätte einen ziemlich großen Hintern. 🤷🏼‍♀️😂

Aber zwischen all diesen Geschichten steckt etwas, das uns beide sehr bewegt:

Kinder kommen nicht auf die Welt mit dem Gedanken, dass sie zu laut, zu viel oder falsch sind.

Das lernen sie. Und genau darüber lohnt es sich zu sprechen.

Jetzt seid ihr dran:

Welchen Satz hat ein Kind zu euch gesagt, den ihr niemals vergessen werdet?

Oder:

Wann wart ihr das letzte Mal so ungefiltert ehrlich wie ein Kind?

Ich freue mich auf eure Geschichten.

Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst gerne eine Bewertung da – und schickt sie an Menschen weiter, die Kinder haben... oder selbst nie ganz aufgehört haben, Kind zu sein.

Mama und Sohn - Das Enthüllungsinterview ;) #3231 juil. 202600:44:32

Moini ihr Raketen 🚀


Diese Folge ist für mich etwas ganz besonderes. Gast dieses Mal: mein Sohn.

Das Ergebnis?

Ich musste lachen. Ich musste hier und da ziemlich schlucken. Und an manchen Stellen habe ich mich selbst ziemlich ertappt.

Wir sprechen darüber, ob ich eine strenge Mama bin, warum ich angeblich ständig arbeite, weshalb manche Regeln für ihn völlig unverständlich sind und warum er glaubt, dass ich heimlich den ganzen Tag Katzenvideos schaue. 🐱😂

Aber zwischen all den witzigen Geschichten entstehen auch unglaublich ehrliche Momente über Vertrauen, Familie, Fehler, Streit, Zusammenhalt und das, was Eltern und Kinder oft füreinander empfinden, ohne es ständig auszusprechen.

❤️ Würde mein Sohn mich als Mama weiterempfehlen?

🙈 Welche meiner Angewohnheiten treiben ihn regelmäßig in den Wahnsinn?

🚗 Warum ich beim Fußball offenbar zu viel coache.

🍝 Was ich richtig gut koche – und was bitte nie wieder auf den Tisch kommen sollte.

🧦 Warum Kinder glauben, dass Eltern zu Hause eigentlich gar nicht arbeiten.

🐆 Welches Tier ich laut meinem Sohn wäre.

🏕️ Wie lange ich wohl bei "7 vs. Wild" überleben würde.

❤️ Warum Mama-Sohn-Tage mit Nachos und Kuscheldecke zu seinen absoluten Highlights gehören.

Und ganz zum Schluss beantwortet mein Sohn eine Frage, mit der ich selbst nicht gerechnet hätte:

"Worauf glaubst du, bin ich als Mama am meisten stolz?"

Ich verspreche euch:
Diese Antwort hat mein Herz ziemlich berührt.

💬 Jetzt seid ihr dran:

Was würden eure Kinder wohl antworten, wenn ihr ihnen dieselben Fragen stellen würdet?

Und falls ihr selbst Kinder seid:
Was würdet ihr euren Eltern schon immer gern einmal sagen?

Ich bin gespannt auf eure Geschichten.

⭐ Wenn euch diese besondere Folge gefallen hat, lasst gerne eine Bewertung da und teilt sie mit Menschen, die selbst Kinder haben – oder einmal Kinder waren. ❤️

Ehrlich, persönlich und ungefiltert - eure Fragen - meine Antworten #3128 juil. 202600:16:30

Moini ihr Raketen 🚀

Aus der Fragerunde bei Instagram ist diese Folge entstanden und ich habe hier nur einige der Fragen herausgezogen. Herrlich und herrlich skurril zum Teil. 😂

Ihr habt gefragt – ich antworte!

Herausgekommen ist ein herrlich bunter Mix aus ganz persönlichen, lustigen und teilweise ziemlich schrägen Fragen. Genau mein Ding.

Wir sprechen über Ängste, Macken, Ernährung, Selbstständigkeit, das Mamasein, Entscheidungen, die ich heute anders treffen würde.

Zwischendurch gibt's außerdem eine kleine "Entweder-oder"-Runde – inklusive der vermutlich schwierigsten Entscheidung meines Lebens: Helene Fischer oder Apache? 😄

Und ganz zum Schluss klären wir noch eine Frage, mit der ich ehrlich gesagt nie gerechnet hätte...

Es geht, wie könnte es auch anders sein, natürlich um Füße.

Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. 😂

Wenn eure Frage diesmal nicht dabei war: Keine Sorge! Es wird gewiss eine Fortsetzung geben.

Also schreibt mir gerne auf Instagram oder direkt unter die Folge:
Welche Frage wolltet ihr mir schon immer mal stellen?

Vielleicht landet genau sie in der nächsten Q&A-Episode.

Danke für euer Interesse, all das tolle, wertvolle Feedback und allen bisherigen Gästen 1000 Dank für eure Zeit und euer Einlassen.

Was Jürgen Klopp mit guter Führung zu tun hat und was eine gute Führungskraft wirklich ausmacht #3024 juil. 202600:42:53

Moini ihr Raketen 🚀

Manche Menschen haben einen Chef. Andere haben eineFührungskraft. Und das ist ein verdammt großer Unterschied.

In dieser Folge spreche ich mit Robert – Führungskraft,Familienvater, ehemaliger Karatetrainer und jemand, der einen Satz gesagt hat,der mir noch lange im Kopf bleiben wird:

"Ich versuche die Führungskraft zu sein, die ichselbst gerne gehabt hätte."

Wir reden darüber, warum Menschen ganz unterschiedlichgeführt werden wollen, weshalb Kommunikation wichtiger ist als jede Excel-Tabelle, warum Reibung manchmal notwendig ist und weshalb Vertrauen deutlich mehr bewirkt als Kontrolle.

Ganz nebenbei landen wir natürlich wieder irgendwo zwischen Bundeswehr, Karate, Kindererziehung, Jürgen Klopp, Ingenieuren, Beziehungen und Hansa Rostock...

...also eigentlich genau da, wo dieser Podcast immer landet:
Komplett woanders als geplant. 😄

In dieser Folge geht's unter anderem um:

🚀Was gute Führung wirklich ausmacht

🚀Warum Geld nicht der einzige Motivator ist

🚀Wie man ein Team führt, ohne sich aufzuspielen

🚀Warum Kommunikation fast jedes Problem lösen kann

🚀Was wir von Jürgen Klopp lernen können

🚀Warum Kinder manchmal leichter sind als Erwachsene (oder auch nicht...)

🚀Und weshalb ein guter Chef nicht der Lauteste sein muss


Am Ende bleibt vor allem eine Erkenntnis:

Menschen folgen keiner Position. Sie folgen Menschen.

Und genau darüber lohnt es sich, mal zu sprechen.

⭐ Wenn euch diese Folge gefallen hat, lasst gerne eine Bewertung da. Das hilft diesem kleinen Podcast tatsächlich enorm.

📩 Und schreibt mir unbedingt:

Welche Eigenschaften muss eine richtig gute Führungskraftfür euch haben?

Oder ganz ehrlich:

Hattet ihr schon mal einen Chef, bei dem ihr morgensgedacht habt: "Heute kündige ich."?

Oder einen, für den ihr jederzeit wieder arbeiten würdet?

Ich bin gespannt auf eure Geschichten.

Was, wenn deine Kindheit auf einer völlig falschen Gesichte basiert? Eltern, Kindheit, Familiengeschichten, Schuldgefühle und warum Wahrheit manchmal Jahrzehnte braucht #2921 juil. 202600:32:59

Moini ihr Raketen 🚀


Manchmal wächst man mit Geschichten auf, die sich völlig selbstverständlich anfühlen, weil man sie einfach immer so zu hören bekommen hat.

"Dein Vater wollte dich nicht."

"Zu seiner Mutter hat man automatisch die engste Bindung."

"Das war eben einfach so."

Und irgendwann – Jahre oder sogar Jahrzehnte später – stellt sich heraus:

Vielleicht war es überhaupt nicht so.

In dieser Folge sprechen Petra und ich über unsere völlig unterschiedlichen Beziehungen zu unseren Eltern, über Schuldgefühle, Loyalität, Krankheit, verpasste Chancen und die Erkenntnis, dass unsere Eltern oft selbst nur Kinder ihrer eigenen Geschichte waren.

Wir reden über Mütter, die nicht geben konnten, was ihre Kinder gebraucht hätten. Über Väter, die viel mehr geliebt haben, als man ihnen zutraute. Über Familiengeschichten, die sich erst durch alte Fotos, Briefe oder Gespräche neu zusammensetzen. Und darüber, wie befreiend – und gleichzeitig schmerzhaft – Wahrheit sein kann.

Natürlich landen wir zwischendurch auch wieder dort, wo wir immer landen:

Zwischen Aperol, Uschi-Wochenende, philosophischen Gesprächen und der Erkenntnis, dass Familie selten so einfach ist, wie sie von außen aussieht.

❤️ Warum nicht jeder automatisch ein Mama-Kind ist

❤️ Wie Schuldgefühle ganze Jahrzehnte bestimmen können

❤️ Was passiert, wenn Familiengeschichten plötzlich infrage gestellt werden

❤️ Warum Perspektivwechsel manchmal heilsamer sind als Antworten

❤️ Welche Rolle Krieg, Erziehung und Generationen für unsere Beziehungen spielen

❤️ Und weshalb unsere Eltern oft ihr Bestes gegeben haben – auch wenn es für uns nicht gereicht hat

Am Ende bleibt eine Erkenntnis, die mich seit dieser Aufnahme nicht mehr loslässt:

Nicht alles, was wir über unsere Familie glauben, ist zwangsläufig die Wahrheit. Und manchmal beginnt Heilung genau dort, wo wir bereit sind, unsere Geschichte noch einmal neu anzuschauen.

Wenn euch diese Folge berührt hat, freue ich mich riesig über eine 5-Sterne-Bewertung. Damit helft ihr meinem kleinen Podcast enorm.

💬 Und jetzt interessiert mich eure Geschichte:

Seid ihr eher Mama- oder Papa-Kind?

Gab es in eurer Familie irgendwann eine Wahrheit, die alles verändert hat?

Oder habt ihr irgendwann erkannt, dass eure Eltern vor allem eines waren:

Menschen.

Mit ihrer eigenen Geschichte.

Mit ihren eigenen Wunden.

Und ihren eigenen blinden Flecken.

Mit 70km/h ins Chaos #2817 juil. 202600:09:27

Moini ihr Raketen 🚀

Eine kleine Geschichte aus meinem Alltag, wo ich mir einfach nur denke: "Echt jetzt?! Warum genau?!

Ich wollte wirklich einfach nur zur Arbeit fahren.

Mehr nicht.

Das Universum hatte allerdings andere Pläne.

🚗 Auto springt erst gar nicht an

🚗 Dann fährt es plötzlich nur noch 70 km/h

🚗 Danach leuchtet eine Kontrolllampe auf, von der ich bis dahin nicht mal wusste, dass sie existiert

🚗 Und als kleines Highlight riecht es im Innenraum plötzlich nach Benzin

INNEN!!

Während ich also darüber nachdenke, ob mein Auto gleich explodiert oder ich heute Abend bei RTL Aktuell lande...

...fahren zwei junge Männer neben mich und sagen völlig entspannt:

„Übrigens... Sie ziehen seit ein paar Kilometern eine Benzinspur hinter sich her."

Ach. Na dann. 😂

Eigentlich ist das eine Geschichte über eine Autopanne.

Eigentlich. In Wahrheit ist sie viel größer.

Denn mitten im größten Chaos begegnen mir drei Menschen, die mir völlig uneigennützig helfen.

Einfach so.

Ohne Gegenleistung.

Und plötzlich denke ich:

Vielleicht ist unsere Gesellschaft doch noch nicht komplett im Eimer.

Oder anders gesagt:

Das Universum darf mich künftig gern etwas subtiler auf die Probe stellen.


Und jetzt seid ihr dran:

Was war eure größte "Kannste dir nicht ausdenken"-Autopanne?

Oder habt ihr selbst schon einmal völlig fremden Menschen geholfen?

Ich bin gespannt auf eure Geschichten. 🚀

Bitte Katzen und Hamster nicht in der Mikrowelle trocknen! #2714 juil. 202600:34:22

Moini ihr Raketen 🚀

Mal ehrlich, Hinweisschilder entstehen doch nicht einfach so.

Da schreibt doch niemand morgens beim Kaffee:

"Weißt du was? Heute hängen wir mal ein Schild auf: Bitte hier keine Gebisse ablegen."

Nein. Da muss vorher irgendetwas passiert sein.

Und genau damit beginnt diese Folge...

Von fliegenden Gebissen, Hamstern in der Mikrowelle und völlig absurden Gesetzen aus aller Welt landen wir plötzlich bei einer Frage, die überraschend tief geht:

Warum sind uns manche Dinge eigentlich peinlich?

Wann lernen wir Scham?

Warum lachen kleine Kinder einfach weiter, während Erwachsene erst einmal panisch prüfen, ob jemand zugesehen hat?

Und warum können manche Menschen über ihre größte Bruchlandung lachen... während andere sich Jahrzehnte später noch an einen einzigen blöden Satz erinnern?

In dieser Folge geht es unter anderem um:

🦷 Gebisse, die offensichtlich irgendwo liegen geblieben sind
🦌 Elche, die man in den USA vorsichtshalber nicht aus Flugzeugen werfen darf
🐹 Hamster, Katzen und andere Dinge, die definitiv nicht in die Mikrowelle gehören
😂 Die schönsten "Das darf doch nicht wahr sein!"-Momente unseres Lebens
💔 Warum Scham oft viel tiefer sitzt, als wir glauben
❤️ Und weshalb ein einziger Satz manchmal ein ganzes Leben lang nachhallen kann.

Zwischen herrlich absurden Geschichten und echtem Tiefgang stellen wir fest:

Peinlich ist oft gar nicht das, was passiert. Sondern das, was wir daraus über uns selbst machen.

Also:

Lacht über euch.

Lacht mit anderen.

Aber bitte niemals über jemanden, der gerade Hilfe braucht.

Und falls ihr irgendwo ein völlig absurdes Warnschild entdeckt: schickt es uns bitte sofort!!!!

Wir müssen dringend wissen, welche Geschichte dahinter steckt. 😄


📣 Jetzt seid ihr dran!

Welches Warnschild, Gesetz oder welcher Hinweis hat euch schon einmal komplett aus der Bahn geworfen?

Oder noch besser:

Seid ihr vielleicht selbst der Grund, warum heute irgendwo ein Hinweisschild hängt? 😅

Schreibt uns – wir freuen uns auf eure Geschichten!


Mehr von Melle findet ihr im Podcast:
„Nicht verrückt, nur menschlich“ – überall, wo es Podcasts gibt.

Und wenn euch „Kannste dir nicht ausdenken“ gefällt, freue ich mich riesig über ⭐⭐⭐⭐⭐ und natürlich darüber, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt.

Denn manchmal beginnt die beste Geschichte eben mit einem Schild, auf dem steht: „Bitte hier keine Gebisse ablegen.“ 🦷😄

Mit Anlauf ins Fettnäpfchen und warum passieren peinliche Momente immer mit Publikum? #2610 juil. 202600:30:59

Moini ihr Raketen 🚀

Wer hat eigentlich beschlossen, dass peinliche Momente immer Publikum brauchen oder Missgeschicke dann passieren, wenn man sie am wenigsten braucht?!

Da schüttelt eine Frau völlig harmlos ihren Rucksack aus dem Fenster und plötzlich liegt der Fahrradschlüssel in der Dachrinne.

Und damit beginnt eine Folge voller Geschichten, bei denen ihr euch garantiert mindestens einmal denkt:

"Oh Gott... das hätte auch ich sein können."

In dieser Folge geht's unter anderem um:

🚲 Fahrradschlüssel mit Hang zur Freiheit🚂 Warum ich mit 40 das Bahnfahren offenbar komplett verlernt habe🕶️ meine geheime Superkraft in Bezug auf Sonnenbrillen🚽 Klopapier am Schuh und andere soziale Katastrophen😴 Menschen, die tatsächlich beim Laufen oder Fahrradfahren einschlafen und🎢 Zentrifugierte Zigaretten auf der Kirmes

Und irgendwo zwischen all den Fettnäpfchen, Missgeschicken und "Kannste dir nicht ausdenken"-Momenten stellen wir fest:

Shit happens.

Nicht nur dir.Nicht nur mir.Sondern wirklich jedem.

Also seid ein bisschen milder mit euch und lacht ruhig auch mal über euch selbst.

Spoiler:Wir tun's auch. 😄

❤️ PS: Verratet uns doch mal eure filmreifste "Kannste dir nicht ausdenken"-Geschichte. Die Chancen stehen gut, dass daraus irgendwann Teil 2 wird... und ehrlich gesagt freuen wir uns jetzt schon auf eure Katastrophen. 😅

Todesanzeigen und selbstgebastelte Briefumschläge #2507 juil. 202600:29:46

Moini ihr Raketen 🚀🚀

Ich hab da vielleicht... eine etwas morbide Marotte. Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alleine bin!!!!

Denn sobald ich eine Zeitung in die Hand bekomme, lese ich als Erstes die Todesanzeigen. Ja, schon immer. Und nein... ich weiß nicht genau, warum. 😅Zum Glück ist Melle da, um das Ganze mal psychologisch einzuordnen – oder es zumindest zu versuchen.Und plötzlich landen wir bei:

🪦 Todesanzeigen und Friedhöfen

💌Brieffreundschaften, Flaschenpost und verlorenen Tagebüchern

📖 Geschichten fremder Menschen

👻 alten Häusern, Erinnerungen und einem möglicherweise sehr ordnungsliebenden Geist

❤️und der Frage, warum uns das Leben anderer manchmal so sehr berührt

Diese Folge beginnt herrlich schräg und endet überraschend wohlig-warm. Denn vielleicht lesen wir Todesanzeigen gar nicht, weil uns der Tod fasziniert. Vielleicht fasziniert uns einfach das Leben, das dahintersteckt.


🚀 Viel Spaß beim Hören!


Hier findet ihr Melles Bücherempfehlung:

https://amzn.eu/d/08g0bqLI

Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum #2403 juil. 202600:42:09

Moini ihr Raketen 🚀

Heute ist Torsten mein Gast und ich bin seeeehr glücklich darüber!

Denn seine Geschichte fasziniert mich:

Torsten hat Maschinenbau studiert, jahrelang als Ingenieur gearbeitet und irgendwann festgestellt:

"Mein Kopf verdient zwar Geld... aber mein Herz kündigt gerade."

In dieser Folge sprechen wir über einen Lebensweg, der mutiger kaum sein könnte.

✨ Wie aus einer persönlichen Krise plötzlich Yoga, Meditation und Breathwork wurden🧘 Warum Schweigen manchmal tiefer geht als jedes Gespräch💛 Weshalb Selbstliebe viel weniger kitschig ist, als sie klingt💼 Warum ein sicherer Job nicht automatisch glücklich macht🌊 Und weshalb der Sprung ins kalte Wasser manchmal der erste Schritt in Richtung Freiheit ist

Wir sprechen über Spiritualität, Wissenschaft, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstständigkeit, das innere Kind, Atemarbeit, Humor... und darüber, warum man seinem Bauchgefühl vielleicht doch öfter zuhören sollte als seinem Kopf.

Eine Folge zum Lachen, zum Nachdenken und vielleicht auch ein kleines bisschen zum Nachhausekommen.

🚀 Viel Freude beim Hören!

https://www.yogaschule-freiraum.de

https://www.eversports.de/s/yogaschule-freiraum-zentrum-des-inneren-lichts

https://www.instagram.com/yogaschule.freiraum?utm_source=qr

https://www.facebook.com/share/1BZWY8j2bW/?mibextid=wwXIfr

Zwischen Schweineschnitzel und panierter Mücke #2330 juin 202600:19:24

Moini ihr Raketen🚀

Normal ist, wer... Fleisch isst?! 🤔

Kannste dir nicht ausdenken.

Ausgerechnet ein Nachbarschaftsgespräch bringt uns heute zu einer ziemlich großen Frage:

Wer entscheidet eigentlich, was "normal" ist?

In dieser Folge reden wir über:
🥩 Fleisch, Vegetarismus und Veganismus
🤯 Warum Menschen sich ständig gegenseitig bewerten
🐷 Tierwohl, Massentierhaltung und Sonntagsbraten
🦗 Warum Christiane problemlos eine Grille essen würde... aber beim Schwein aufhört
🦟 Und warum Mücken plötzlich eine erstaunlich wichtige Rolle spielen

Es geht nicht darum, jemanden zu bekehren.

Sondern darum, einfach mal einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen:

Warum finden wir Menschen eigentlich immer genau das normal, was wir selbst tun?

Eine Folge über Ernährung, Toleranz, Kultur, Moral... und natürlich wieder mit einer ordentlichen Portion "Kannste dir nicht ausdenken".

💡 Fun Fact zum Schluss:

Wie ist das eigentlich mit Insekten? Empfinden die Schmerzen?

Die ehrliche Antwort lautet: Wir wissen es bis heute nicht sicher.

Insekten reagieren zwar eindeutig auf Verletzungen und können sogar lernen, schmerzhafte Situationen zu vermeiden. Ob sie Schmerzen jedoch bewusst so erleben wie ein Schwein oder andere Säugetiere, ist wissenschaftlich bislang nicht geklärt. Genau deshalb werden Insekten heute deutlich vorsichtiger beurteilt als noch vor einigen Jahren.

Kevin, der Disco-Pumper und Sabine, die wahre Heldin #2226 juin 202600:09:23

Moini ihr Raketen 🚀


104 Jahre alt werden wollen, aber keine Zeit für einenSpaziergang haben?!

Kannste dir nicht ausdenken!                                

Wir leben in einer Zeit mit Schlaftracking, Blutzuckersensoren, Biohacking, Longevity, Smart Rings und 37 verschiedenen Magnesiumsorten.

Und trotzdem schlafen die meisten zu wenig, bewegen sichkaum, trinken zu wenig Wasser und stehen permanent unter Stress.

Warum reden wir eigentlich ständig über die letzten 5 %Optimierung, während die ersten 95 % noch gar nicht stattfinden?

In dieser Folge wird's ein bisschen unbequem.

💥 Warum die Gesundheitsbranche ihr Geld oft an den Menschen verdient, die ohnehin schon gesundheitsbewusst sind

💥 Warum Wissen längst nicht mehr unser Problem ist

💥 Weshalb ich glaube, dass wir kein Informations-, sondern ein Umsetzungsproblem haben

💥 Und warum für mich nicht der Mensch gewinnt, der noch mehr Gewichte hebt – sondern derjenige, der heute zum ersten Mal überhaupt losgeht

 

Am Ende verändert nicht die neueste Fitness-Uhr dein Leben,sondern….?!

Was ist eure Meinung?Was sind eure Erfahrungen?

🚀 Viel Spaß beim Hören!

Barbados bis Bad Doberan - Weltenbummlerin trifft Dorfpomeranze #2123 juin 202600:32:36

Moini ihr Raketen 🚀

Manchmal trifft man Menschen und denkt sich:

"Boah, ist DAS ein krasses Leben!"

Und dann stellt sich heraus, dass das Gras woanders vielleicht gar nicht so viel grüner ist.

Meine heutige Gästin Vicky arbeitet international im Klimabereich, war beruflich und privat gefühlt überall auf der Welt unterwegs, reist mit Surfbrett durch die Gegend und hat schon an Orten gelebt, die ich erstmal googeln musste.

Und dann gibt's mich.

Mit zwei Kindern, zwei Hunden, 2 Wachteln und einer ewig unerfüllten Reiselust.

In dieser Folge sprechen wir über:

✈️ Arbeiten und Leben rund um den Globus

🌍 Entwicklungshilfe, Klimaprojekte und fremde Kulturen

🎒 Reisen mit Rucksack statt Rollkoffer

🏠 Warum das Gras woanders manchmal doch nicht grüner ist

🐕 Und warum spontane Weltreisen mit Kindern, Hunden und Wachteln organisatorisch gewisse Herausforderungen mit sich bringen

Außerdem klären wir die wirklich wichtigen Fragen:

Kann man Flugangst haben, wenn man noch nie geflogen ist?

Warum schlafen manche Menschen freiwillig mit sechs Fremden in einem Hostelzimmer?

Und weshalb sitzt man manchmal allein auf Barbados mit zwei Cocktails und wünscht sich trotzdem Gesellschaft?

Eine Folge über Reisen.

Aber eigentlich auch über Mut, Freiheit, Träume und darüber, einfach mal loszugehen.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀


- Vickys Website: https://www.victoriagonsior.com

- Linkedin Profil: https://www.linkedin.com/in/victoria-gonsior-37a69028/

- Buch: Der Salzpfad https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1078286850?ProvID=11000482&gad_source=1&gad_campaignid=95007548&gbraid=0AAAAADwkCX4q8a2NCKQZSsvNIYP_aepAJ&gclid=CjwKCAjw0dPRBhAPEiwAE5vTTlYof4s3nAiFOcUYxUivLCI2o5QMMz3vSUDOzgPYVXUmB7KmDzxdpxoC02UQAvD_BwE

- Projekt in Sierra Leone: https://www.circle-of-yoga.org/in-sierra-leone

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#20 Handschuhe sind keine Schuhe und wir sind keine Würstchen19 juin 202600:24:40

Moini ihr Raketen 🚀

Diese Folge begann mit einer völlig harmlosen Frage:

Warum heißen Menschen aus Frankreich eigentlich Franzosen… und nicht Frankreicher?

Und ab da ging es bergab.

Gemeinsam mit Melle wollte ich heute eine Petition zur dringend notwendigen Reform der deutschen Sprache starten.

Denn mal ehrlich:

🤨 Warum heißt es Handschuh und nicht Handsocke?

🤨 Warum fährt man auf der Auffahrt nicht auf – sondern parkt?

🤨 Warum sind wir Deutsche, aber keine Deutschlander?

🤨 Warum ist eine Erdbeere keine Beere, aber eine Banane schon?

🤨 Und wer zur Hölle hat beschlossen, dass aus einem Panda keine PANDEN werden dürfen, sondern Pandas?


Kurz gesagt:

Wir stellen heute die deutsche Sprache, die Geografie und ungefähr 2000 Jahre Menschheitsgeschichte in Frage.

Mit gefährlich wenig Fachwissen.
Aber sehr viel Begeisterung.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀


P.S: Falls jemand Etymologe, Linguist oder offizieller Vertreter der Frankreicher ist: Bitte meldet euch. Wir haben Fragen.

#19 Scheiße im Karton ist auch ein Geschenk16 juin 202600:29:17

🚀 Moini ihr Raketen,

Kennt ihr diese Situationen, in denen das Universum euch ein "Geschenk" schickt und ihr euch nur denkt:

"Das ist kein Geschenk. Das ist Scheiße im Karton."

Genau darüber sprechen Christiane und ich heute.

Denn manchmal sind es genau die Dinge, auf die wir absolut keine Lust haben, die später unser Leben verändern.

Christiane wollte nicht auf ein Seminar.
Sie wollte die Menschen dort nicht kennenlernen.
Sie wollte nicht in die Mitte des Kreises.

Und heute?

Sind daraus Freundschaften entstanden, die sie nie wieder missen möchte.

Wir sprechen über Widerstand, persönliche Entwicklung, Frauenfreundschaften, Mut, unbequeme Wahrheiten und warum die größten Geschenke manchmal verdammt schlechte Verpackungen haben.

Oder anders gesagt:

Manchmal steht das Universum vor deiner Tür, reicht dir einen Karton und sagt: "Vertrau mir."

Und du denkst: "Das riecht aber sehr nach Scheiße."

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#18 Lügenläuse und die Sache mit den schwarzen Füßen12 juin 202600:29:21

Moini ihr Raketen 🚀

Mal ehrlich:

Wie viele völlig absurde Dinge habt ihr als Kind geglaubt?

🍎 Verschluckst du einenApfelkern, wächst ein Apfelbaum in deinem Bauch.
🍒 Isst du Kirschen, darfst du direkt danach nichts trinken, sonst bekommst du Läuse im Bauch.😵 Schiel nicht – sonst bleiben die Augen so stehen.
📺 Sitz nicht so dicht vorm Fernseher, sonst gibt es viereckige Augen.

🥤Cola macht schwarze Füße.
🫣Und Kaugummis bleiben ungefähr bis zur Rente im Magen.

In dieser Folge graben Melle und ich uns tief hinein in denAmmenmärchen-Keller unserer Kindheit.

Wir sprechen über die Geschichten, mit denen Kinder seitGenerationen groß werden, warum Erwachsene sowas überhaupt erzählen und welche dieser Mythen erstaunlich hartnäckig bis heute überlebt haben.

Eine Folge irgendwo zwischen Kindheitserinnerung,Psychologie, Erziehung und komplettem Unsinn.

Und jetzt mal ehrlich:

Wer von euch hat nach Cola wirklich auf seine Füße geguckt?

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀


🌿 Mehr über Melle und ihre Arbeit:
https://www.mellesiegfried.de


P.S. Das kurze Video vom Hund von Baskerville seht ihr bei Youtube.

#17 Warum Aliens gegen uns ziemlich normal sind und Ellenbogen eine echte Alternative wären09 juin 202600:25:30

Moini ihr Raketen 🚀

Diese Folge beginnt mit einer völlig normalen Frage.

Und endet irgendwo zwischen:
👽 Aliens
👅 Zungen im Mund anderer Menschen
🐕 Hunden an Schnürchen
🤧 „Riech mal!“
und Menschen, die laut mit sich selbst sprechen.

Kurz gesagt: Es wird absurd.

Melle und ich haben uns gefragt:

Wer hat irgendwann beschlossen, dass Zuneigung am besten dadurch ausgedrückt wird, dass man einem anderen Menschen die Zunge in den Mund steckt?

Außerdem klären wir:
🚀 Was Aliens über die Menschheit denken würden
🚀 Weshalb wir alle deutlich mehr Marotten haben als wir zugeben
🚀 Warum „Riech mal!“ manchmal traumatische Folgen haben kann
🚀 Und weshalb wir vermutlich alle ein bisschen einen an der Waffel haben

Eine Folge voller absurder Gedankengänge, kurioser Alltagsbeobachtungen und der Erkenntnis:

Vielleicht sind Menschen einfach insgesamt ziemlich seltsam.

Und genau deshalb lieben wir sie.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#16 Der Preis der gemeinsten Frau in meinem Leben geht an...05 juin 202600:10:48

Moini ihr Raketen 🚀

Kurze Frage:

Wer ist eigentlich die gemeinste Frau in eurem Leben?

Die Kollegin?
Die Nachbarin?
Die Ex-Freundin?

Oder vielleicht ...

ihr selbst?

In dieser Folge geht's um Frauen.
Um Freundschaft.
Um Ehrlichkeit.
Um Neid.
Um Unterstützung.

Aber vor allem geht es um diese Stimme in unserem Kopf, die uns erzählt:

👉 Das reicht noch nicht.
👉 Die anderen können das besser.
👉 Was glaubst du eigentlich, wer du bist?

Und darum, warum wir Frauen brauchen, die uns manchmal liebevoll den Kopf waschen und sagen:

„Jetzt hör endlich auf, so einen Unsinn über dich selbst zu erzählen!“

Eine Folge über starke Frauen.
Echte Freundschaft.
Selbstzweifel.
Und die Menschen, die uns daran erinnern, wer wir sind, wenn wir es selbst vergessen haben.

#15 Ich kaufe ein E und löse Bratwurst02 juin 202600:30:13

Moini ihr Raketen 🚀

Kurze Frage:

Wenn das System euch nicht sein lässt, wer ihr gefühlt schon immer seid und sein wollt...

Was würdet ihr tun, um das zu ändern?!

Und wie schwer kann es schon sein, das zu ändern?

Antwort:

SEHR.

Ich habe 17 Jahre lang versucht, offiziell die Person zu werden, die ich ohnehin für alle immer schon bin und die sowieso schon jeder kannte.

17 Jahre!!!!!
Mehrere Ablehnungen und jede Menge Bürokratie.
Und die Erkenntnis, dass ich offenbar vieles hätte werden dürfen, nur nicht einfach Jule.

In dieser Folge sprechen Melle und ich über:

📋 absurde Behördenlogik
💸 Namensänderungen für den Preis eines Kleinwagens
🤯 warum manche Menschen unbedingt darauf bestehen, dich anders zu nennen, als du genannt werden möchtest
😂 Bratwurst als potenziellen Vornamen
👶 Arbeitsnamen in der Schwangerschaft
🫶 und die Frage, wie viel Identität eigentlich in einem Namen steckt

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#14 Das ist hoffentlich ein Scherz und wer ist eigentlich Kurt?29 mai 202600:27:08

Moini ihr Raketen 🚀

Kurze Frage:

Wenn ihr euren absoluten Lieblingskünstler treffen würdet…
WAS würdet ihr sagen?

Etwas Tiefgründiges?
Etwas Emotionales?
Irgendwas mit: „Deine Musik hat mein Leben verändert“?

Ja, dachte ich auch.

Und dann traf ich tatsächlich Xavier Naidoo…
…ungeduscht, in Arbeitsklamotten, maximal gestresst,
nachdem halb Hamburg wegen HSV gegen St. Pauli kollabiert ist.

Und mein Gehirn hielt es für angemessen zu sagen:

...Ach, hört selbst...

Mit dabei heute: Jenny ❤️

Meine Freundin seit 22 Jahren.
Davon die ersten 12 Jahre, ohne uns jemals gesehen zu haben.

Und dann plante diese Frau MONATELANG heimlich die größte Überraschung meines Lebens.

In dieser Folge geht’s um:
💌 Internetfreundschaften von früher
🎤 Fangirl-Momente des Todes
🚗 komplette Eskalation in Hamburg City
😂 maximal unangenehme erste Reaktionen
🫶 echte Loyalität und die Frage:
Warum benimmt man sich eigentlich komplett bescheuert, sobald Emotionen ins Spiel kommen?

Plus:
Es gibt Originalaufnahmen von diesem Tag.
Und ich sag mal so:
Meine Nervenzusammenbruch-Energie war deutlich hörbar.

#13 Arschloch-Lehrer, Flohwalzer und Nervenzusammenbrüche26 mai 202600:21:50

Moini ihr Raketen 🚀

In dieser Folge wird’s nostalgisch, traumatisch undstellenweise wirklich erschreckend lustig.
Melle und ich sprechen über:

🏫 Schulzeit-Erinnerungen

👩🏻‍🏫 Lehrer mit Machtkomplexen🧮 emotionale Schäden durch Mathematik...

🫨 … und warum manche von uns vermutlich bisheute leichte Panik bekommen, sobald irgendwo ein Overheadprojektor angeht.


Außerdem geht es um:
📚 Lehrer, die Kinder motivieren wollten
…und andere, die aktiv angekündigt haben, ihr Leben zu ruinieren
🎹 Musiklehrerinnen mit Nervenzusammenbruch wegen des Flohwalzers
🥛 Frischli-Milch zum Aufknicken
⭐ Sternchen, Perlen und emotionale Manipulation in der Grundschule
🧠 warum gute Noten oft absolut nichts darüber aussagen, was ein Mensch später wirklich kann
🔥 und weshalb das Schulsystem manche Kinder eher klein macht als stärkt

Kurz gesagt:
Eine Folge über Schultraumata, Lieblingslehrer, Arbeiterkinder und Dellen im System.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#12 Die rechte Spur ist keine Lava!22 mai 202600:08:17

Moini ihr Raketen 🚀

Diese Folge ist eine Liebeserklärung an deutsche Autofahrer.
Also… eine sehr aggressive Liebeserklärung.

Ich spreche heute über:
🚗 Menschen, die die rechte Spur behandeln, als wäre sie radioaktiv verseucht
🤢 Erwachsene Menschen, die im Auto archäologische Nasenausgrabungen durchführen… UND ESSEN
💥 Lichthupen-Rambos mit Todessehnsucht
📺 Leute, die während der Fahrt einfach komplette Filme für Erwachsene gucken
🫠 und Überholmanöver, bei denen du zwischenzeitlich emotional reifst und biologisch alterst

Kurz gesagt:
Eine Folge über fragile Egos, psychologische Abgründe und Achim im LKW, der seine Nebenhöhlenproduktion snackt.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#11 Schniedelwutz, Dinkel-Dörte und Glitzer-Frischkäse19 mai 202600:17:22

Moini ihr Raketen 🚀

Heute wird’s pädagogisch hochbrisant.
Also wirklich.
Es gab einen Elternabend.
Wegen… meines Erziehungsstils.

Oder genauer gesagt: wegen meiner Kinder.
Die ihre Geschlechtsorgane einfach als das bezeichnen, was sie sind.

Skandalös offenbar.

Ich spreche mit Nina außerdem über:
🍷 Elternabende, die man nur mit Thermobecher überlebt
🛁 Jungs, die im Waschbecken sitzen und offensichtlich kurz vor der gesellschaftlichen Verwahrlosung stehen
🧝‍♂️ Wichtel Ole, der mit Alufolie eine komplette Lehrkraft eskalieren ließ
🥖 Dinkel-Dörtes, Öko-Latschen und Waldorfschul-Eltern
🔪 Schnitzmesser auf Klassenfahrt
💥 Und die wirklich wichtige Frage:
Wann genau haben Erwachsene eigentlich beschlossen, keinen Spaß mehr zu haben?

Zwischen Glitzer-Frischkäse, Penissen, Wichtelstreichen und pädagogischem Kontrollverlust wird relativ schnell klar:
Die eigentliche Herausforderung an Kindern…
…sind manchmal gar nicht die Kinder.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#10 Kein Alkohol ist auch keine Lösung und Schuld sind die Veganer!15 mai 202600:19:24

Moini ihr Raketen 🚀

Heute wird’s wild.
Denn offenbar reicht es schon völlig aus, keinen Alkohol trinken zu wollen, um behandelt zu werden, als hätte man gerade angekündigt, nach Peru auszuwandern um dort eine Alpakafarm zu eröffnen.

Ich spreche mit Melle über:
🍷 Warum Menschen komplett irritiert reagieren, wenn du keinen Alkohol willst
🥜 Weshalb plötzlich alle Ernährungsberater werden, sobald du sagst, dass du etwas nicht verträgst
🍰 Warum Omas trotzdem Nusskuchen backen
🫠 Weshalb „Ach komm, EIN Stück geht doch“ offenbar ein gesellschaftliches Grundgesetz ist
💥 Und warum wir dringend lernen müssen, andere Menschen einfach mal in Ruhe zu lassen

Zwischen Histaminintoleranz, Fastenkuren, Butter-im-Spargelwasser, sozialem Gruppenzwang und inneren Anteilen wird schnell klar:
Es geht längst nicht nur um Essen oder Alkohol.
Es geht um Erwartungen.
Um Zugehörigkeit.
Und darum, warum andere Menschen sich plötzlich persönlich angegriffen fühlen, wenn du einfach nur Wasser trinken willst.

Kannste dir nicht ausdenken. 🚀

#9 Parallelogramme, Bürokratie und Gedichtinterpretationen12 mai 202600:08:52

Willkommen im Erwachsenenleben.
Bitte ziehen Sie eine Nummer und halten Sie Ihre Sozialversicherungsunterlagen von 2002 bereit.

In dieser Folge frage ich mich ernsthaft, warum ich zwar dieFläche eines Dreiecks berechnen kann, aber niemand mir jemals erklärt hat:

👉 warum man Kontoauszüge aufheben sollte,👉 wie Rentenkasse funktioniert,👉 oder weshalb Behördenbriefe grundsätzlich dieselbe Energie haben wie passive Aggression auf Briefpapier.

Zwischen Scheidungsunterlagen, abgebrannten Dokumenten, verschwundenen Krankenkassen und Schülerjobs aus den frühen 2000ern wird mir plötzlich klar:

Wir wurden auf ziemlich viel vorbereitet.
Nur nicht aufs echte Leben.

Ich spreche über:

👉 verwaltete Erwachsenen-Panik👉 fehlende Lebensbildung👉 wilde Bürokratie-Endgegner

👉 die Erkenntnis, dass Erwachsensein oft einfach nur improvisieren mit WLAN ist👉 und die große Frage:
Warum weiß Konstanze angeblich immer alles?

Falls ihr euch also schon mal gefragt habt, warum euch niemand beigebracht hat, wie man Verträge liest, Fristen versteht oder emotional stabil bleibt, während irgendein Amt „dringend“ schreibt:

Diese Folge ist für euch.

Und für alle, die nachts um 23:48 Uhr halb weinend vorOnline-Formularen sitzen.

Also eigentlich für uns alle.

#8 Geschwister(UN)Liebe und Ordensschwestern08 mai 202600:30:37

Internat als letzte Rettung vor dem ganz normalen Familienwahnsinn?

In dieser Folge habe ich Petra zu Gast – Unternehmerin, KI-Expertin und ehemalige Internats-Rebellin mit erstaunlich viel Erfahrung in Sachen:
„Wie bringe ich Erwachsene möglichst effizient an ihre Grenzen?“

Ausgangspunkt ist mein aktueller Mama-Alltag mit zwei Söhnen, die sich zwar genetisch nahestehen, emotional aber offenbar regelmäßig über ein Auswanderungsprogramm nachdenken. Zwischen fliegenden Fetzen, grauen Haaren und der kurzen Überlegung, ob Babyklappen eigentlich auch Teenager nehmen, kam mir der Gedanke:

Internat. Vielleicht ist das die Lösung. Oder wenigstens eine hübsche Fantasie.

Petra erzählt, wie sie selbst als 15-Jährige ins Internat kam – nach einer eher… sagen wir mal… lebhaften Pubertätsphase mit Kippen, Polizei und sehr kreativen Ideen zur Selbstverwirklichung.

Was dann folgt, ist überraschend:
kein Internats-Horrorfilm, kein kalter Schlafsaal, keine pädagogische Vollkatastrophe – sondern eine Geschichte darüber, wie echtes Interesse, klare Führung und liebevolle Konsequenz ein Leben verändern können.

Wir sprechen über Geschwister, Überforderung, Rebellion, Internatskosten, Mütter am Rande der Belastbarkeit und die Frage:

Was brauchen Kinder eigentlich wirklich, wenn zu Hause gerade alles knirscht?

Eine Folge über Familie, Grenzen, Zuwendung – und darüber, warum manchmal nicht Strafe verändert, sondern jemand, der wirklich hinschaut.

Und natürlich über die wichtigste Frage überhaupt:
Wie viele Jobs müsste ich eigentlich noch annehmen, um zwei Internatsplätze zu finanzieren?


Ihr wollt Petra und ihre Arbeit näher kennenlernen?

👉 https://www.holistic-business-academy.de

👉 https://www.lifestyle-quality.de

#7 Fremde Irre, Anomalien und hässliche Hosen05 mai 202600:15:17

Manchmal reicht ein Spaziergang…
…und wildfremde Menschen beleidigen dich, sozusagen im Vorbeigehen. Aber NICHT direkt. Ins Gesicht.
Nein, ganz subtil über deinen Hund.

In dieser Folge geht’s um:
→ eine absolut absurde Begegnung beim Gassi gehen→ warum Menschen ungefragt Dinge sagen, die keiner hören wollte→ „Du siehst müde aus“ & „Hast du abgenommen?“ – gut gemeint, trotzdem schwierig
→ und die große Frage:
Muss wirklich alles, was wir denken, auch raus?

Mit dabei:

Nina – mit einer sehr eigenen „Anomalie“, viel Humor und der Fähigkeit, mein Chaos charmant zu erden 😄

Zwischen Lachen, Fremdscham und ehrlichen Gedanken wird schnell klar:Wir alle machen das.
Nur merken wir’s meistens nicht oder nicht rechtzeitig.

👉 Also kleine Einladung:
Achtet heute mal drauf, was ihr sagt…und was man sich vielleicht auch einfach sparen kann. 😉

Und ist euch vielleicht schon etwas Ähnliches passiert?

#6 Von Influencern und Tränen bei der Arbeit01 mai 202600:09:00

Arbeit muss schwer sein.Anstrengend.Und bitte mit mindestens einem genervten Gesichtsausdruck.

…sonst zählt es nicht.

Ich erlebe das ständig:Weil ich lache.Weil ich Spaß habe.Weil es leicht wirkt.

Deshalb

- wird es weniger ernst genommen
- wird es weniger wertgeschätzt

- wird plötzlich alles zu „mal fix“

„Jule, kannst du mal eben…“

Und Jule macht.Weil Jule gern hilft.

Bis Jule merkt:Das ist nicht mal eben.Das ist meine Arbeit.

Und gleichzeitig sitzen meine Kinder da und sagen:„Ich will Influencer werden.“

Weil es augenscheinlich leicht verdientes Geld ist.

Genau DAS ist das Problem.

Die Dinge, die leicht aussehen…sind oft die, für die jemand am meisten gearbeitet hat.

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Leistung:Es so gut zu können, dass es leicht wirkt.

👉 Erzähl mir mal:Wann wurde deine Arbeit zuletzt nicht ernst genommen?

Und wie viel Spaß habt ihr bei der Arbeit?

#5 10.000 Schritte, eine Gurke und ein Zaubertrank28 avr. 202600:22:36

In dieser Folge wird’s… sagen wir mal… spannend.
Und ein kleines bisschen absurd.

Ich habe meine Freundin Caro zu Gast – Mama, meisten ziemlich klar im Kopf 😜 und mit pädagogischem Hintergrund. Also genau die richtige Person, um diese Geschichte einzuordnen.

Es geht um Arzttermine mit und für Kinder und um Antworten auf viele Fragen.
Bekommen haben wir… nennen wir es mal kreative Vorschläge.


Wenn du Lust auf Schokolade hast – dann iss...

Tja - hört rein. ;)


#4 Weiter atmen, Schmerz genießen28 avr. 202600:05:20

Diese Folge ist keine „richtige“ Folge.
Zumindest nicht im klassischen Sinne.

Sie ist eher sowas wie ein kurzer Realitätscheck.

Für euch. Und für mich.

Denn bevor es hier weitergeht, ist mir eine Sache wichtig:

👉 Das hier wird nicht perfekt.Und damit meine ich nicht technisch. Ich meine inhaltlich.

Ich bin nicht die Person, die Dinge fünfmal durchdenkt, alles glattzieht und dann ein fertiges, sauber verpacktes Ergebnis präsentiert.

Ich rede, wie ich denke.Manchmal schnell. Manchmal ungefiltert.
Und manchmal auch so, dass ich im Nachhinein denke:
„Ja… hätte ich vielleicht auch anders sagen können.“

 

Und genau das ist der Punkt.

Ich will hier nichts vorspielen, keine perfekte Version von mir.
Kein „so sollte es sein“. Sondern das, was ist.

Ich nehme vieles mit Humor. Nicht, weil alles lustig ist - sondern weil das meine Art ist, damit umzugehen.

👉 Mit meiner Familie👉Mit meinen Kindern👉Mit meinem Leben👉Und auch mit meiner Arbeit

Und auch da vielleicht wichtig:

Ich arbeite mit Menschen. Aber nicht nach Schema F.

Ich glaube nicht an:– „Reiß dich einfach zusammen“– den perfekten Plan– oder daran, dass Disziplin dein Problem ist

Ich glaube, dass wir oft genau wissen, was wir tun sollten…und trotzdem etwas in uns dagegen arbeitet.

Und genau da setze ich an.

Was du hier bekommst?

Kein Hochglanz. Kein durchgeplantes Konzept.Und ganz sicher keinen Podcast, der immer perfekt geschnitten ist.

Sondern:

👉 Gedanken, die entstehen, während ich sie ausspreche👉 Geschichten, die nicht glattgebügelt sind👉 und ein bisschen echtes Leben

Und ganz ehrlich? Ich hab aktuell noch keine Ahnung, wo das hier genau hinführt.

Ich probiere aus. Ich lerne. Ich wachse da rein.

Und ihr könnt dabei zusehen.Oder eben zuhören.

Wenn DIR das zu unruhig ist –ist das völlig okay. Dann bist du hier wahrscheinlich falsch.


Wenn du aber genau das suchst - dann bleib.

Denn genau dafür gibt es diesen Podcast:

Für die Momente,
die nicht perfekt sind…

…aber verdammt echt.

#3 Overthinking und die Evolution26 avr. 202600:06:17

Ein verpasster Anruf vom Arzt.
Eine Nachricht ohne Antwort.
Ein „Wir müssen mal sprechen“.

Und plötzlich läuft im Kopf ein kompletter Katastrophenfilm.

In dieser Folge geht es um etwas, das wir alle ziemlich gut können:
überdenken, interpretieren und uns selbst komplett verrückt machen.

Warum denkt unser Gehirn Dinge zu Ende, die noch gar nicht angefangen haben?
Wieso reagieren wir emotional auf Szenarien, die nur in unserem Kopf existieren?

Und wie viel Energie verlieren wir eigentlich in Situationen, die nie passieren?

Zwischen Alltagsbeobachtung, Humor und einem kleinen Blick hinter die Kulissen unseres Denkens wird schnell klar:
👉 Du bist damit nicht allein.

Willkommen bei „Kannste dir nicht ausdenken“.

#1 Hundekacke und Restaurantbesuche26 avr. 202600:10:03

Ich laufe seit 20 Jahren barfuß.
Nicht nur im Sommer. Immer.

Und nein – das Spannende daran sind nicht meine Füße.
Sondern die Reaktionen.

„Und wenn du in Glasscherben trittst?“
„Was ist mit Hundekacke?“
„Ist das nicht verboten?“

👉 Die meisten Menschen fragen nicht aus Kritik.
Sondern, weil es außerhalb ihrer Gewohnheit liegt.

Und genau das ist der Punkt.

Wie viele Dinge machen wir eigentlich nur,
weil man sie eben so macht?

#2 Nachbarschaftsprobleme und Brötchen als Lösung26 avr. 202600:41:17

Was passiert, wenn der Nachbar morgens um acht den Garten zur Großbaustelle macht – und ein einziger Satz gereicht hätte, um alles zu entspannen?

In dieser Folge spreche ich mit meiner Herzensfreundin Melle über Nachbarschaft, Kommunikation, Wut, alte Muster und diese Momente, in denen einem innerlich komplett der Arsch platzt.

Aus einem ohrenbetäubenden Getöse im Nachbargarten wird ziemlich schnell ein Gespräch darüber, warum uns manche Situationen so unverhältnismäßig treffen – und was es mit uns selbst zu tun haben kann, wenn uns etwas noch Tage später beschäftigt.

Es geht um unausgesprochene Erwartungen, getriggerte Knöpfe, Brötchen als Nachbarschaftswaffe und die Frage:
Was passiert eigentlich in uns, wenn wir uns nicht gesehen, nicht ernst genommen oder abgewatscht fühlen?

Ehrlich, lustig, manchmal herrlich absurd – und wie immer mitten aus dem echten Leben.

Willkommen bei „Kannste dir nich ausdenken“.


Ihr wollt Melles Arbeit näher kennenlernen?

👉 https://www.mellesiegfried.de/mini-modul/

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