Im impulse-Podcast "Jetzt erst recht!" erzählen Unternehmer, wie sie Krisen trotzen und sich, ihre Firma und ihr Team für die Zukunft aufstellen. Die Gespräche mit impulse-Herausgeber Nikolaus Förster machen Mut, Widerständen entgegenzutreten und Rückschläge als Chance zu nutzen.
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#26 „Wir wurden mit unserem Heinsberger Kennzeichen vom Hof gejagt“ - Carsten Finke und Ralf Aldenhoven, Inperfektion
Episode 26
Tuesday, November 16, 2021 • Duration 31:49
Ralf Aldenhoven und Carsten Finke erfuhren im März 2020, welche Probleme der Standort Ihres Unternehmens Inperfektion mit sich bringt. Ihre Heimat, der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ging damals durch die Medien, weil es dort enorm viele Corona-Fälle gab. Eine Katastrophe für die Firmen der Umgebung. Wie prekär die Situation war, stellten Aldenhoven und Finke am 12. März 2020 fest, als sie wegen ihres Kennzeichens bei einem Unternehmen abgewiesen wurden, bei dem sie ein Projekt fertigstellen wollten: „Wir durften das Gelände nicht betreten und wussten, wir kriegen unsere Arbeit nicht getan“, so Finke. Doch Abwarten und Nichtstun kam für die beiden Geschäftsführer nicht in Frage. Sie wollten ihr 2017 gegründetes Automatisierungstechnik-Unternehmen retten – und schrieben dafür einen Hilferuf per E-Mail an Politiker, befreundete Unternehmen und Banken. So machten sie erst den Landtag in Düsseldorf, dann die Medien und verschiedene Banken auf ihr Problem aufmerksam und bekamen schnell finanzielle Unterstützung. Seitdem ist das Unternehmen gewachsen, die Anzahl der Mitarbeiter hat sich fast verdoppelt. Wie Ralf Aldenhoven und Carsten Finke nun 40 statt 25 Mitarbeiter führen, was die Betreffzeile der E-Mail war und welche Rolle ein gutes Netzwerk spielte, erzählen sie in der 26. Episode des Podcasts „Jetzt erst recht“.
Weitere Infos gibt es hier: inperfektion.de
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#25 „Wir haben 30 Millionen Euro rausgehauen“ – Alexander Giesecke und Nicolai Schork, Simpleclub
Episode 25
Monday, October 11, 2021 • Duration 31:01
Simpleclub ist eine der erfolgreichsten Lern-Apps Deutschlands. Lange gingen Gründer Alexander Giesecke, 26, und Nicolai Schork, 27, davon aus, organisch zu wachsen. Doch dann kamen im Frühjahr 2020 Gerüchte auf, die Schulen würden wegen Corona schließen. Wenige Tage später trat das Undenkbare ein – Millionen Schüler mussten zuhause bleiben. Giesecke und Schork wurden von unzähligen Lehrern und Rektoren bestürmt, sie zu unterstützen – und entschieden spontan: Die App wird kostenlos rausgegeben. Zu fünft verteilten sie 1,9 Millionen Lizenzen. „Das war ein Wert von 30 Millionen Euro, den wir in einer Woche rausgehauen haben“, sagt Giesecke. Doch das stellte das junge Unternehmen vor ein neues Problem – wie münzt man das in einen langfristigen Erfolg um, ohne sich als Krisengewinnler angreifbar zu machen? Giesecke und Schork warfen ihre komplette Strategie um: Wenn sie keine Nachhilfe-App sein wollten, die nur am Nachmittag genutzt wird, sondern das ganze Lernsystem Schule digitalisieren wollen, dann müssen sie jetzt groß denken. Wie die beiden Unternehmer ihr rasantes Wachstum von 30 auf 120 Mitarbeiter bewältigten, warum sie nun doch auf Wagniskapital setzen und wie das Schulbuch der Zukunft aussieht, erzählen Giesecke und Schork in der 25. Episode des Podcasts „Jetzt erst recht“.
Weitere Infos hier: simpleclub.com
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#24 Aufgeben war keine Option – Annabell Unmüßig, Black F House
Episode 24
Tuesday, August 24, 2021 • Duration 34:04
Wenige Tage vor dem zweiten Lockdown im November 2020 eröffnete Annabell Unmüßig ihre Freiburger Herberge. Ein besseres Timing hätte es nicht geben können. Klingt sarkastisch, war aber wirklich so – denn Unmüßig wendete den Ausnahmezustand zum Guten: „Wir haben Personal, wir haben Kosten. Den Kopf in den Sand stecken, ist absolut keine Option gewesen“, sagt die Gründerin. Stattdessen nutzte sie den Lockdown für eine Art Soft Opening ihres „Black F House“. Sie konnte in Ruhe ihr Konzept der „Serviced Apartments“, einer Mischung zwischen Hotel und Wohnungen, in den Markt einführen, hatte wochenlang Zeit, Kinderkrankheiten und kleine Mängel nach der Eröffnung „gemütlich und entspannt“ abzuarbeiten. „Hätten wir in dieser Phase schon eine Auslastung von 50 bis 60 Prozent gehabt, wäre das todpeinlich gewesen“, erzählt sie im impulse-Podcast „Jetzt erst recht“. Nach dem Ende des Lockdowns schnellte ihre Auslastung nach oben, die Start-up-Gründerin plant bereits die nächsten Häuser. Wie Annabell Unmüßig furchtlos die Eröffnung durchzog, warum sie Probleme liebt und was sie sich als Unternehmertochter von ihrem Vater abgeschaut hat, hören Sie in der 24. Folge.
Weitere Infos gibt es hier: www.blackf.house
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#23 Die Show geht weiter - Philipp Westermeyer, OMR
Episode 23
Tuesday, July 20, 2021 • Duration 33:50
Etwas Koketterie ist dabei, wenn Philipp Westermeyer sein Unternehmen ganz altmodisch einen "Fachverlag für Digitalbusiness" nennt - schließlich hat er eine der modernsten Medienmarken in Deutschland aufgebaut. Westermeyer veranstaltet mit OMR ein Festival für über 50.000 Besucher, produziert und moderiert einen bekannten Podcast, ist Seminar- und Weiterbildunganbieter. Doch auch den Event- und Digitalspezialisten traf Corona hart: Das schon geplante OMR-Festival musste er 2020 zwei Monate vor dem Beginn absagen. Gerade noch rechtzeitig - so musste Westermeyer zwar einen Millionenverlust verkraften, konnte den Ruin aber abwenden. Anstatt zu überwintern und die Zeit nach Corona abzuwarten, erfand Westermeyer sich neu: Endlich wurde für die Ideen, die er schon immer im Kopf hatte, Platz frei, erzählt er im impulse-Podcast "Jetzt erst recht". In der 23. Folge verrät er, wie er während Corona seine Messe digitalisierte und daneben das größte Impfzentrum Europas hochzog, wer seine Vorbilder sind und welches entscheidende Erlebnis ihn zum Unternehmer machte.
Weitere Infos gibt es hier: omr.com
#22 Lieber frisch und klein als groß und alt - André Deimling, Brauerei Broy
Episode 22
Thursday, June 24, 2021 • Duration 35:22
André Deimling ist ein Senkrechtstarter in der Bierszene - und das ausgerechnet im Corona-Krisenjahr 2020. Der 28-Jährige Marketingexperte fand, dass sich die etablierten Brauereien schwer damit tun, junge Kunden an sich zu binden und authentisch zu sein. Also gründete er mit Broy eine, wie er sagt, "Start-up-Brauerei". Mit Witz und unkonventionellem Marketing katapultierte Deimling sein Bier in die Herzen und Gläser junger Biertrinker, die den Sommer 2020 mangels Gastronomie in den Parks und Straßen verbringen mussten. Deimling, der sich auch André Broy nennt, wollte eigentlich drei Lokale eröffnen, durfte das wegen Corona aber nicht. Statt den Investitionen nachzuweinen, benannte er seine geschlossenen Kneipen kurzerhand in "Tankstellen" um und verkaufte sein frisch gezapftes Broy-Bier to go. Das brachte ihm zwar amtlichen Ärger mit Nachbarn und Behörden ein, aber auch eine enorme Bekanntheit. "Alles, was wir machen, fällt sehr positiv auf." In der 22. Folge des Podcasts "Jetzt erst recht" erzählt Deimling von seiner neuesten Idee, einem App-gesteuerten Biertank, warum Corona für ihn "das Spielfeld geebnet" hat und warum er so gern die großen Brauereien provoziert - gemäß seinem Spruch "Lieber frisch und klein als groß und alt".
Weitere Infos gibt es hier: broy.beer
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# 21 Lasse keine Krise ungenutzt verstreichen – Jens Geimer, Westerwald-Brauerei
Episode 21
Wednesday, May 19, 2021 • Duration 36:35
Auch im Westerwald entfaltete die Corona-Krise ihr volles Programm: Das Kerngeschäft von Jens Geimer, Mitinhaber der Westerwald-Brauerei, brach weg. Wie alle mittelständischen Bierbrauer sind auch die Westerwälder mit ihrer Hauptmarke Hachenburger Pils stark in der Gastronomie und bei Events. Als Kneipen und Restaurants im Lockdown dicht machten, musste sich Geimer also nicht nur um seinen eigenen Betrieb, sondern auch um die seiner Kunden sorgen. Er holte seine Vertriebsmitarbeiter nach einer Woche aus der Kurzarbeit zurück und schulte sie um – fortan halfen sie den Kunden bei der Beantragung der Corona-Soforthilfen. Warum? „Lasse keine Krise ungenutzt verstreichen“, so Geimers Motto, frei nach Winston Churchill. Die Westerwälder brannten in der Corona-Krise ein ganzes Ideenfeuerwerk ab – vom „Aromahopfen-Drive-In“ über neue Biersorten bis hin zu einem eigenen Radiosender. Lohn der Mühen: schwarze Zahlen trotz Umsatzminus. Welche Marketing-Ideen Geimer mit seinem Team entwickelte und wie er die Hachenburger Community immer wieder aktivierte und ausbaute, schildert er in der 21. Folge von „Jetzt erst recht!“.
Weitere Infos gibt es hier: hachenburger.de
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#20 Mission Maultasche – Sebastian Werner, Gründer von I Love Mauldasch
Episode 20
Tuesday, April 20, 2021 • Duration 33:56
Sebastian Werner und seine Mitgründer sind in und um Stuttgart bekannt für ihre Maultaschen, ihre Geschäftsidee ist preisgekrönt. Dann kam der Corona-März 2020 – und ihr Catering-Geschäft war innerhalb von drei Tagen tot. Ein Wochenende war ihm nur schwindelig, erzählt Werner, dann beschloss er, dass er zu den Gewinnern dieser Krise gehören will. Er setzte sich mit seinem Team zusammen und fragte sich: Was bleibt noch übrig? Was können wir tun? Antworten gab es reichlich: die Community aktivieren, mehr E-Commerce, Maultaschen in Dosen abfüllen und sogar Maultaschen-Automaten aufstellen. Natürlich gab es auf dem Weg dahin Herausforderungen und Probleme. Wie man die löst? Einfach machen, sagt Werner. Jetzt steht der Unternehmer kurz davor, die Krise eigenständig bewältigt zu haben – obwohl das Catering-Geschäft noch immer am Boden liegt. Wie er das bewerkstelligt hat, wie er sich und sein Team motiviert und Probleme überwindet, erzählt Werner in der 20. Folge von „Jetzt erst recht!“.
#19 Mischt euch ein! Ein Plädoyer für mehr Digitalisierung – Verena Pausder, Haba Digitalwerkstätten
Episode 19
Thursday, November 12, 2020 • Duration 36:55
Wenn wir so weitermachen, sind wir bald das Naherholungsgebiet Chinas, sagt Verena Pausder, eine der bekanntesten Gründerinnen Deutschlands und Unternehmerin mit starker Meinung. Sie hat das Buch "Das neue Land" geschrieben und will Politik und Gesellschaft wachrütteln: Deutschland, das "alte Land", bekomme alle Chancen zur Digitalisierung "auf dem Silbertablett" serviert - und nutze sie nicht. Ohne Corona wäre das Buch nicht so kämpferisch ausgefallen, sagt sie. Die Pandemie habe gezeigt, wie dringlich die Digitalisierung ist, wie dringend Deutschland ein funktionierendes Homeschooling und New Work braucht. In ihrem Buch fordert sie aber nicht nur den digitalen Umbau im neuen Land, sondern zudem neue Rechtsformen - etwa die "nGmbH", die nachhaltige GmbH. Diese soll erwiesenermaßen nachhaltig und klimaneutral wirtschaften und ihre Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen. In der 19. Folge des impulse-Podcasts erzählt die Expertin für digitale Bildung auch von ihrer unternehmerischen Niederlage mit einer Salatbar - und was sie von ihrem Onkel Johannes Rau gelernt hat.
Mehr Informationen zu Pausders neuem Buch finden Sie hier: verenapausder.de/dasneueland
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#18 Kooperation zwischen Start-up und dem Mittelstand – Kerstin Hochmüller, Marantec und Torsten Bendlin, Valuedesk
Episode 18
Tuesday, September 15, 2020 • Duration 44:20
Die Coronakrise eröffnet einem die Chance, Neues zu starten und Ideen zu voranzutreiben, die bislang nur zögerlich verfolgt wurden. Das gilt auch für Kooperationen. Gerade in der Krise hat sich gezeigt, wie wertvoll es sein kann, mit Partnern zusammen etwas auf die Beine zu stellen – und Veränderungen anzustoßen. Großes Potenzial haben insbesondere Kooperationen zwischen Familienunternehmen und Start-ups. Ein Beispiel greifen wir in dieser Podcast-Folge auf: die Zusammenarbeit zwischen dem Familienunternehmen Marantec, das Antriebs- und Steuerungssysteme sowie Sicherheitselemente für Tore entwickelt, sowie dem Start-up Valuedesk, das sich seit 2017 darauf spezialisiert hat, mit neuen Prozessen und Software Kosten zu sparen. Kerstin Hochmüller, geschäftsführende Gesellschafterin von Marantec, und der Valuedesk-Gründer Torsten Bendlin erzählen im Podcast von Kulturunterschieden und wie beide Unternehmen voneinander lernen konnten. Alle Infos zu Marantec und Valuedesk finden Sie hier: marantec-group.com sowie valuedesk.de. Sie wollen impulse 30 Tage kostenlos testen? Alle Informationen dazu unter: impulse.de/testen.
#17 In schwierigen Zeiten agil entscheiden – Verena Köppel, Haufe-Umantis
Episode 17
Thursday, August 20, 2020 • Duration 33:51
Wie können wir zügig kluge unternehmerische Entscheidungen treffen? Diese Frage treibt den Software-Hersteller Haufe-Umantis seit Jahren um. Im Sommer 2019 führte das Unternehmen aus St. Gallen den so genannten Advice-Prozess ein: Seitdem kann jeder Mitarbeiter Entscheidungen anstoßen und selbst treffen, vorausgesetzt, er oder sie hat vorher den Rat aller betroffenen Kollegen und von Experten eingeholt. Ende Februar startete Verena Köppel, selbst einfache Haufe-Umantis-Mitarbeiterin in Teilzeit, einen solchen Advice-Prozess: Sie sah die Coronakrise kommen und fand es nötig zu handeln. Sie stellte Quarantäneregeln auf, stoppte Businesstrips und entschied schließlich, das Büro zu schließen und die knapp 200 Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken – obwohl ihre eigene Geschäftsleitung die Maßnahmen anfangs noch übertrieben fand. Im Podcast erzählt sie, welche Auswirkungen das für Haufe-Umantis hatte und welche Rahmenbedingungen Unternehmen schaffen müssen, damit solche demokratischen Entscheidungsformen funktionieren. Alle Infos zu Haufe-Umantis finden Sie hier: umantis.com. Sie wollen impulse 30 Tage kostenlos testen? Alle Informationen dazu unter: impulse.de/testen.