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Explore every episode of the podcast Irgendwas mit Recht | Vorbilder, Karrieren & Jobs im Jura-Podcast

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IMR391: Von der kleinen Kanzlei zur IKEA-Karriere, Bankjurist, Produktmanagement für Versicherungsprodukte, Restschuldversicherungen, CCD2-Umsetzung19 Oct 202600:28:30
Marc spricht mit Michael Döring, Head of Legal bei der IKANO Bank, über seinen ungewöhnlichen Werdegang vom Zivil- und Arzthaftungsrecht in einer mittelständischen Kanzlei über eine Rechtsabteilung bei IKEA bis zur Leitung der Rechtsabteilung einer Bank, wo Zahlungsverkehr und Verbraucherkreditrecht zu seinen Schwerpunkten gehören. Michael erzählt, wie er sich als Sachbearbeiter im Haftpflichtrecht ins Versicherungsrecht einarbeitete, welche Rolle Fachanwaltslehrgänge für seine Weiterentwicklung spielten und wie er innerhalb des Konzerns vom Vertragsrecht in den internationalen Einkauf wechselte und später als Produktmanager „Insurance Products“ die Versicherungsprodukte der gesamten Bank verantwortete. Das Gespräch beleuchtet, wie Unternehmen interne Wechsel zwischen juristischen und kommerziellen Rollen ermöglichen, welche Herausforderungen die neue Verbraucherkreditrichtlinie CCD2 und die Fernabsatzrichtlinie für Banken mit sich bringen und wie Restschuldversicherungen in der Praxis funktionieren. Wie verhandelt man Zahlungsgebühren über Ländergrenzen hinweg? Warum ist die Frage, ob Papier ein dauerhafter Datenträger ist, für Direktbanken praktisch hoch relevant? Und welche Voraussetzungen sollten Referendare mitbringen, die in einer Bank-Rechtsabteilung Station machen wollen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR390: Juristentag Erfurt, E-Examen Bayern, Associate-Knick, Astra for Law & KI-Korrektur12 Oct 202600:57:07
Marc Ohrendorf und Sven Störmann beleuchten Beschlüsse des 75. Deutschen Juristentags, die Quote des bayerischen E-Examens sowie veränderte Einstellungsmuster für Associates. Zudem diskutieren sie OpenAIs Legal-Vorstoß, mangelnde Digitalkompetenzen und den Einsatz von KI bei der Korrektur von Minifällen.
IMR389: Examensplanung, Lernpläne und Probeklausuren | Examens-Spezial-2 (Re-run #075)05 Oct 202600:38:17
In Folge 2 des IMR-Spezials für Eure Examensvorbereitung erfahrt Ihr, wann Ihr mit Eurer Examensplanung beginnen solltet und wann der richtige Zeitpunkt für den Schwerpunktbereich ist. Wir sprechen anschließend über die Frage, warum eine gute Zeitplanung in der Examensvorbereitung hilft, die Nerven zu bewahren: Kann zu viel Vorbereitung schaden? Wie lerne ich das Richtige? Warum kommt es auf Systemverständnis und Handwerkszeug an, nicht jedoch auf das Auswendiglernen von Meinungsstreitigkeiten? Schließlich erhaltet Ihr Buchtipps und Kriterien, nach denen Ihr das für Euch geeignete Repetitorium aussuchen solltet. Viel Erfolg für Eure anstehenden Klausuren!
IMR388: Markenrecht, Wahlwerbung und Marken, Identitätsdiebstahl, Weltraumrecht, Drohnenentwicklung28 Sep 202600:28:08
In der 388. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Adrian Zarm, IP-Rechtler bei CMS Hasche Sigle in Köln. Adrian schildert seinen Weg vom Studium über Referendariat bis zum Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht. Es geht um Markenverletzungen im politischen Wahlkampf, einen kuriosen Fall von Identitätsdiebstahl im Profifußball und die Frage, wann sich rechtliches Vorgehen gegen Trittbrettfahrer überhaupt lohnt. Zudem berichtet Adrian aus der Innovationsgruppe seiner Kanzlei über neue IP-Fragen im New-Space-Sektor und bei der schnellen Entwicklung von Verteidigungstechnologie wie Drohnen. Wie lässt sich geistiges Eigentum an Erfindungen im Weltall zuordnen? Warum scheitert Markenschutz oft an Wahlplakaten? Welche Rolle spielt das Arbeitnehmererfindungsrecht bei Soldaten, die Ausrüstung im Feld verbessern? Und worauf achtet Adrian bei Bewerbungen von Referendarinnen und Referendaren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR387: Berufseinstieg in der Steuerverwaltung, Führungsverantwortung, Digitalisierung im Finanzamt, KI-TaxBot Maxi21 Sep 202600:28:41
In der 387. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Laura Wilpert vom Hessischen Ministerium der Finanzen über i3hren Weg in die Steuerverwaltung. Nach dem Einstieg als Sachgebietsleiterin im Finanzamt führte ihr Weg über die Lehre und Organisationsentwicklung zur digitalen Transformation. Laura erläutert, wie das Einweisungsjahr auf Steuerrecht und Führungsaufgaben vorbereitet und warum transparente Kommunikation beim Berufseinstieg wichtig ist. Außerdem geht es um ein Pilotprojekt, bei dem Bürgerinnen und Bürger einen Festsetzungsvorschlag erhalten, sowie den KI-TaxBot Maxi für Beschäftigte der Steuerverwaltung. Wie läuft das strukturierte Bewerbungsinterview ab? Welche Aufgaben übernehmen Juristinnen und Juristen bei Digitalisierungsprojekten? Und welche Einblicke bietet eine Referendariatsstation? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IME039: Ärzte und das StGB – Teil 2: Fake-Arzt, Approbation gefälscht, Diebstahl von Urkunden, Anstellungsbetrug, Einwilligung in Heileingriff14 Sep 202600:31:21
In der 386. Episode von Irgendwas mit Recht, zugleich Episode 39 von Irgendwas mit Examen, spricht Marc – wie so oft – mit Charlotte Schmitt-Leonardy, Professorin an der Universität Bielefeld. Dieses Mal geht es um einen Medizinstudenten, der ohne bestandenes drittes Staatsexamen als approbierter Arzt arbeiten will. Anhand eines durchgehenden Falls prüft Prof. Schmitt-Leonardy, ob die Wegnahme fremder Zeugnisse einen Diebstahl darstellt, warum Fotokopien mangels Ausstellererkennbarkeit keine Urkunden im Sinne des Urkundsstrafrechts sind und wann das Herstellen noch Verfälschen einer Urkunde wirklich vorliegen. Im Zentrum steht die Betrugsstrafbarkeit bei der Bewerbung als Assistenzarzt, insbesondere der Eingehungsbetrug und die Berechnung des Vermögensschadens trotz tatsächlich erbrachter Arbeitsleistung. Abschließend geht es um die gefährliche Körperverletzung bei der Behandlung von Patienten, die Wirksamkeit ihrer Einwilligung und die Abgrenzung wesentlicher von unwesentlichen Irrtümern. Ab wann beginnt die Strafbarkeit einer Vorbereitungshandlung? Warum schützt das Strafrecht Originale, aber nicht deren Kopien? Wieso bleibt die Betrugsstrafbarkeit auch nach Rückzahlung des Gehalts bestehen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR385: Kauft keine Lerntipps von Leuten ohne Examen: der Rant, Beck-VC & Opsathon07 Sep 202600:23:02
In Episode 10 kritisieren Marc Ohrendorf und Sven Störmann kommerzielle Jura-Lerntipps von Social-Media-Creators ohne Top-Examen. Zudem beleuchten sie C.H.Becks neuen VC-Arm, den integrierten Bachelor in Bayern, den Einsatz von KI-Lerncoaches sowie Tools wie MCP-Server und juristische Texteditoren.
IMR384: Öffentliches Recht in der Wirtschaftskanzlei, Verfassungsbeschwerde schreiben, Promotion in Freiburg31 Aug 202600:29:35
In der 384. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Matthias Klatt, der bei GvW Graf von Westphalen in Hamburg im öffentlichen Recht tätig ist. Matthias erzählt von seinem Weg vom Jurastudium in Freiburg über die Promotion zu Sondervoten des Bundesverfassungsgerichts in Hamburg bis zum Berufseinstieg in der Wirtschaftskanzlei, den er eher zufällig über eine Referendarstation fand. Das Gespräch beleuchtet die Besonderheiten öffentlich-rechtlicher Beratung im Mittelstand, ein konkretes Gutachten zu Antisemitismus und Kulturförderung sowie den Ablauf von Verfassungsbeschwerdeverfahren mit ihren engen Vierwochenfristen und geringen Erfolgsaussichten. Warum verlangt das Bundesverfassungsgericht anders als andere Gerichte eine vollständige Sachverhaltsaufbereitung durch die Anwaltschaft selbst. Wie berät man Mandanten realistisch über Erfolgsaussichten von ein bis zwei Prozent. Welche Rolle spielt die eigene wissenschaftliche Prägung im Praxisalltag. Wie schätzt Matthias die aktuelle Lage auf dem Bewerbermarkt für Berufseinsteiger ein. Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß beim Hören!
IMR383: 200.000 Euro Einstiegsgehalt, Sustainability-Studie aus Singapur, neue IMR-Homepage, Wachstum der Fernuni Hagen24 Aug 202600:32:03
Marc Ohrendorf und Sven Störmann berichten aus dem neuen Studio an der Bucerius Law School in Hamburg und ordnen die auf bis zu 200.000 Euro gestiegenen Einstiegsgehälter bei Quinn Emanuel ein. Im Zentrum steht die vierjährige Sustainability-Studie der Anwaltskammer Singapurs, wonach nicht das Gehalt, sondern Kanzleikultur und psychische Gesundheit darüber entscheiden, ob Anwältinnen und Anwälte im Beruf bleiben, weshalb die Studie Investitionen in Führung statt in Wellnessprogramme fordert. Außerdem stellen sie die neue Homepage von Irgendwas mit Recht mit KI-gestützter Suche über alle Podcastfolgen vor und empfehlen Folge 378 zu Klausurtaktiken im zweiten Staatsexamen. Zum Schluss geht es um das Wachstum der Fernuniversität Hagen, steigende Lebenshaltungskosten als möglichen Grund für die Abwanderung von Präsenzunis, Sparzwänge bei staatlichen Fakultäten wie ausbleibende Klausurkorrekturen in Hamburg sowie positive Evaluationsergebnisse zum Einsatz von Descript im Jurastudium. Viel Spaß beim Hören!
IMR382: Glücksspielrecht, Legal Operations, KI-Workflows im Vertragsmanagement, Produktentwicklung, Karriereweg General Counsel10 Aug 202600:31:25
In der 382. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Carsten Muth, General Counsel bei der ZEAL Network SE in Hamburg, zu der Marken wie Lotto24, Tipp24, die Traumhausverlosung und die Traumautoverlosung gehören. Carsten schildert seinen Weg vom Jurastudium in Frankfurt mit Schwerpunkt IT- und Datenschutzrecht bis zu ZEAL, wo er seit über fünfzehn Jahren tätig ist. Das Gespräch beleuchtet den Unterschied zwischen Lotterievermittlung und Soziallotterien, Herausforderungen beim Aufbau neuer Produkte wie der Traumhausverlosung mit notariellen Kaufverträgen sowie den Aufbau einer sechsköpfigen Rechtsabteilung. Zudem geht es um Self-Service und KI-Workflows im Vertragsmanagement. Warum lohnt sich eine Legal-Engineering-Stelle kaum noch? Wieso ersetzt ein Legal-Ops-Mindset die Spezialrolle? Welche Rolle spielt n8n beim Aufbau eines Anfragesystems? Worauf achtet Carsten bei Bewerbungen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhaltet ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR381: 400.000 € an die Cayman Islands, Finanzwissen für Juristen, was Kanzleien über Prozesse und Tokens lernen07 Aug 202600:36:41
Marc Ohrendorf und Sven Störmann thematisieren einen 400.000-Euro-Betrug durch Fake-Rechnungen und betonen die Notwendigkeit von Legal Operations. Zudem diskutieren sie die Kosten des bayerischen Verbesserungsversuchs, das anwaltliche Versorgungswerk sowie aktuelle Trends bei KI-Tokenpreisen und Open-Source-Modellen im Rechtsmarkt.
IMR380: Due-Diligence-Digitalisierung, Teilweiser Abschied von der Billable Hour, Agentisches Arbeiten, Nachwuchsausbildung und KI03 Aug 202600:44:57
In der 380. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Friedrich Gebert und Dr. Christof Schneider von ARQIS. Friedrich ist Managing Partner, Christof leitet als Partner den Bereich Legal Innovation and AI. Beide erzählen von ihrem Weg zwischen Aktienrecht, M&A und Legal Tech und zeigen, wie ARQIS Abläufe wie die Chain-of-Title-Prüfung in der Due Diligence digitalisiert und für agentisches Arbeiten vorbereitet. Es geht um den Wandel vom Stundenhonorar hin zu Festpreisen, um die Aufbereitung interner Prozesse für den KI-Einsatz und um die Ausbildung des Nachwuchses, wenn KI-gestützte Simulationen klassische Lernkurven ergänzen. Warum verändert die W&I-Versicherung den M&A-Markt nachhaltiger als gedacht? Wieso sehen beide im Rechtsmarkt bislang keinen KI-Hype? Wie lässt sich anwaltliche Arbeit jenseits der Stunde bepreisen? Und welche neuen Mandantengruppen erreicht eine Kanzlei künftig durch mehr Preistransparenz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR379: Kanzleien bauen Produkte für Mandanten: Cooley GO Lab, Reform vertagt & Hackathons27 Jul 202600:34:21
Marc Ohrendorf und Sven Störmann analysieren den Rechtsmarkt: Vom Gehaltsvergleich zwischen Justiz und Großkanzlei über die vertagte Ausbildungsreform bis hin zu digitalen Fallbüchern. Zudem beleuchten sie, wie Kanzleien durch Cooley GO Lab zu Produktanbietern werden und warum Hackathons die juristische Arbeitswelt bereichern.
IMR378: Klausurtaktik im zweiten Staatsexamen, Tipps für das Referendariat, Fehlerquellen bei der Subsumtion, Jammer-Argumente, Tipps für die mündliche Prüfung20 Jul 202600:39:24
In der 378. Episode spricht Marc mit Katja Fambach. Sie ist Vizepräsidentin des Amtsgerichts Offenbach und leidenschaftliche Prüferin. Das Gespräch beleuchtet ihren Weg in die Justiz sowie die Herausforderungen der Referendarausbildung. Katja erklärt, warum sich das Prüfungssystem seit über 100 Jahren kaum verändert hat und wie wichtig eine strukturierte Klausurtaktik im Zivilrecht des zweiten Staatsexamens ist. Sie gibt wertvolle Einblicke in ihre Korrekturpraxis und beschreibt typische Fehler beim Subsumieren, wobei sie scherzhaft zwischen Philosophen, Populisten und Geschichtenerzählern unterscheidet. Zudem teilt sie praktische Tipps für den Aktenvortrag und die mündliche Prüfung. Wie findet man die sogenannten Jammer-Argumente im Sachverhalt? Welche Rolle spielt die Pauspapier-Methode? Wie bewahrt man im Prüfungsgespräch einen kühlen Kopf? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR377: Karriere als Wirtschaftsjurist, Change Management, AI-Adoption in der Großkanzlei13 Jul 202600:32:52
In der 377. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Nina-Marie Luckhaupt. Sie arbeitet als Senior Legal Technology Manager bei DLA Piper in München. Nina-Marie berichtet von ihrem Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Augsburg und ihrem Einstieg als Wirtschaftsjuristin im Real-Estate-Bereich, wo sie direkt mit KI in Berührung kam. Das Gespräch beleuchtet die wachsende Bedeutung hybrider Berufsbilder wie Legal Engineers sowie die Strukturierung moderner Kanzleiteams. Zudem gibt sie praxisnahe Einblicke in den Einsatz von KI bei DLA Piper, von M&A-Due-Diligence bis zu automatisierten KI-Agenten im Markenrecht. Wie unterstützen KI-Tools die tägliche Mandatsarbeit und wo liegen die Grenzen? Welche Rolle spielt Change Management bei der Einführung neuer Software? Warum lohnt sich das zweite Staatsexamen auch bei einer alternativen Karriere? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR376: Sind Daten der Burggraben? LexisNexis-CEO, neuer Bucerius-Bachelor & Legal Data Science10 Jul 202600:39:43
Die Episode behandelt den Einsatz von Legal Data Science in der juristischen Forschung und Lehre. Themen sind die statistische Analyse von Rechtskomplexität, der neue Bucerius-Bachelor „Märkte digitaler Gesellschaft“, die Bedeutung von Daten für KI-Anbieter wie LexisNexis sowie aktuelle examensrelevante Rechtsprechung im Strafrecht.
IMR375: Patent Litigation, Promotion nach dem zweiten Examen, Weg zur Partnerschaft, Unified Patent Court, Komplexe Technik verständlich erklären06 Jul 202600:34:19
In der 375. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Katharina Pehle. Sie arbeitet als Partnerin bei Bird & Bird in München. Katharina berichtet von ihrem Studium in Passau, Genf und Münster sowie ihrer mühsamen Promotion nach dem zweiten Examen. Als Patent Litigator erklärt sie die Besonderheiten von Patentstreitigkeiten und die Auslegung von Schutzansprüchen am Beispiel von LEDs. Zudem beleuchtet das Gespräch den Unified Patent Court, Opt-out-Verfahren und ihren Weg in die Partnerschaft. Wie läuft eine Promotion nach dem zweiten Examen ab? Warum wählen Patentinhaber oft das Opt-out-Verfahren? Wie vereinfacht man komplexe Technik für Richter? Welche Rolle spielen persönliche Sympathien im Bewerbungsprozess? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IME038: Ärzte und das StGB – Teil 1: Körperverletzungsdelikte, horizontale und vertikale Arbeitsteilung, erschlichene Einwilligung und Freiheitsberaubung (§§ 223, 224, 229, 239 StGB)29 Jun 202600:52:00
In der 38. Episode von Irgendwas mit Examen spricht Marc erneut mit Charlotte Schmitt-Leonardy – dieses Mal über medizinstrafrechtliche Sachverhalte, die auch für die Pflichtfachprüfung relevant sind. Im ersten Teil dieser kleinen, zweiteiligen Miniseries zu Ärzten, die mit dem StGB in Konflikt geraten. Zunächst beleuchten sie einen Behandlungsfehler am Knie und besprechen die fahrlässige Körperverletzung durch Unterlassen.Wie grenzen sich horizontale und vertikale Arbeitsteilung ab? Wann entfällt die Zurechnung bei Fehlern des Assistenzpersonals? Im Anschluss geht es um Täuschung bei einer Folgeoperation, die erschlichene und hypothetische Einwilligung.  Ist ein Heileingriff stets eine Körperverletzung? Gilt das Skalpell als gefährliches Werkzeug? Und schließlich: Erlischt ein Einverständnis bei einer Fixierung im Delir? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie einen Gesamtüberblick zu allem, was Ihr hierzu im Examen wissen müsst, erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR373: Kirkland KI-Investment mit Palantir, OpenAI Legal Vertical Strategie, KI-Tutoring vs Jura-Professoren, Effektive Erstellung von Karteikarten, Berufsbild Project Manager in Kanzleien26 Jun 202600:51:18
Marc Ohrendorf und Sven Störmann analysieren Kirkland & Ellis’ 500-Millionen-Dollar-KI-Investment mit Palantir sowie OpenAIs Vorstoß in den Rechtsmarkt. Zudem diskutieren sie eine Stanford-Studie zum KI-Tutoring, geben Tipps zur Erstellung von Karteikarten und beleuchten das Berufsbild des Legal Project Managers in Großkanzleien.
IMR372: Überblick Sonderserie Gute Examensvorbereitung | Examens-Spezial-1 (Re-run #074)22 Jun 202600:25:25
Für alle Studierenden: Episode 1 des IMR-Examens-Spezials für Eure gute Examensvorbereitung. Prof. Dr. Dr. h.c. Dauner-Lieb und Euer Gastgeber, RA Marc Ohrendorf, LL.M., geben Euch einen Überblick über diese Sonderserie. Ihr erfahrt, wie Ihr von der jahrzehntelangen Prüfungserfahrung von Prof. Dauner-Lieb profitieren könnt und warum es sich lohnt, einzuschalten. Hört, warum Jura Kommunikation ist und wie Ihr durch gute Struktur und Sprache Eure KollegInnen von morgen überzeugt. Erfahrt, warum JuristInnen, die sich für Technik sowie Digialisierung interessieren und etwas gestalten wollen ausgesprochen gute Chancen auf dem Jobmarkt der Zukunft haben.
IMR371: C2C#4, Berufsbild Legal Engineer, DJT-Gutachten zur juristischen Ausbildung, Integrierter Bachelor, AI Slop und Justiz15 Jun 202600:46:49
In der 371. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Katharina Pehle. Sie arbeitet als Partnerin bei Bird & Bird in München. Katharina berichtet von ihrem Studium in Passau, Genf und Münster sowie ihrer mühsamen Promotion nach dem zweiten Examen. Als Patent Litigator erklärt sie die Besonderheiten von Patentstreitigkeiten und die Auslegung von Schutzansprüchen am Beispiel von LEDs. Zudem beleuchtet das Gespräch den Unified Patent Court, Opt-out-Verfahren und ihren Weg in die Partnerschaft. Wie läuft eine Promotion nach dem zweiten Examen ab? Warum wählen Patentinhaber oft das Opt-out-Verfahren? Wie vereinfacht man komplexe Technik für Richter? Welche Rolle spielen persönliche Sympathien im Bewerbungsprozess? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IME037: Examensrelevante Rechtsprechung Teil I: Vermögensdelikte, Finalzusammenhang beim Raub, Luftpumpe als Waffe, Werkunternehmerpfandrecht und Betrug (§§ 249, 250 Abs. 1 Nr. 1b), 263 StGB)08 Jun 202600:45:08
In der 37. Episode von Irgendwas mit Examen spricht Marc mit Charlotte Schmitt-Leonardy über aktuelle examensrelevante Rechtsprechung in Vermögensdelikten. Sie beleuchten vier aktuelle Entscheidungen des BGH und des OLG Hamm. Die Themen umfassen den finalen Zusammenhang beim Raub sowie die Einordnung einer Luftpumpe als Scheinwaffe, das Werkunternehmerpfandrecht im Kontext des Betrugsschadens und die unbefugte Datenverwendung beim Wertpapierhandel. Wie wirkt sich ein verspäteter Entschluss zur Wegnahme auf die Qualifikation als Raub aus? Wann gilt ein Alltagsgegenstand wie eine Luftpumpe als gefährliches Werkzeug? Warum führt ein fehlender Fahrzeugbrief trotz Pfandrecht zu einem strafrechtlich relevanten Vermögensschaden? Welche Anforderungen stellt die Rechtsprechung an die unbefugte Datenverwendung beim Computerbetrug via App? Und wie grenzt man den versuchten Computerbetrug bei fehlenden Kontrollmechanismen ab? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR369: Industriehaftpflicht, Rückrufaktionen managen, Kanzlei vs. Unternehmen, Produkthaftung, Karrierestart im Versicherungsrecht01 Jun 202600:30:45
In der 369. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Florian Wegmann. Er arbeitet als Counsel bei der Kanzlei BLD. Florian erläutert seinen Weg vom Studium in Münster bis zum Versicherungsrecht. Das Gespräch beleuchtet die Arbeit in der Industriehaftpflicht und es geht um komplexe Sachschäden und Produkthaftung. Zudem hört Ihr von Florian, wie man Rückrufaktionen in verschiedenen Branchen managed. Er spricht über die Zusammenarbeit mit Sachverständigen und gibt Einblicke in die Abwägung zwischen Syndikusrolle und Anwaltsberuf. Wie unterscheiden sich Haftungsfragen bei Schrauben von denen bei Solarpaneelen? Welche Rolle spielen technische Erprobungsklauseln im Versicherungsvertrag? Warum entscheiden sich junge Juristen für die Prozessführung statt der Rechtsabteilung? Wie läuft die Kommunikation mit Sicherheitsbehörden während eines Rückrufs ab? Welche fachlichen Schwerpunkte sind für den Einstieg entscheidend? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
From Campus to Career #3 - Wie KI in Kanzleien funktioniert, Warum Freshfields Harvey und Legora umgeht, Claude for Legal Deep Dive30 May 202600:46:00
Marc Ohrendorf und Sven Störmann analysieren den strategischen Deal zwischen Freshfields und Anthropic. Sie diskutieren, warum Großkanzleien KI-Intermediäre wie Harvey umgehen, beleuchten das neue Berufsbild des Legal Engineers und thematisieren die Bedeutung von Digital Literacy sowie KI-gestützten Korrekturen in der juristischen Ausbildung.
IMR367: Vielseitige Insolvenzverfahren, Hubrschraubereinsatz statt Bandstillstand, Insolvenzquote, Sanierungsverfahren, StaRUG25 May 202600:34:22
In der 367. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Leonard Szabo. Er ist Rechtsanwalt im Bereich Restrukturierung und Insolvenzrecht bei der Kanzlei FPS in Hamburg. Leonard berichtet von seinem Studium in Jena und Bonn sowie seiner Dissertation über Sportinsolvenzen. Er erklärt den Wandel vom klassischen Konkurs hin zu modernen Sanierungsverfahren. Darüber hinaus erhaltet Ihr von Leonard Einblicke in den Berufsalltag zwischen Gläubigerinteressen und Standorterhalt. Zudem teilt er Tipps für Bewerbungen und den Umgang mit künstlicher Intelligenz. Wie wird man vom Praktikanten zum Experten für Krisensituationen? Welche Rolle spielt die Vorberücksichtigung von Insolvenzgründen für die Haftungsvermeidung? Warum kann ein Hubschraubertransport wirtschaftlicher als ein Bandabriss in der Produktion sein? Welche Anforderungen stellen moderne Kanzleien heute an den juristischen Nachwuchs? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR366: Private Clients, Stiftungsrecht, Nachfolge in Familienunternehmen, Anwalt als Fixxer, Vertrauensbasierte Beratung18 May 202600:27:05
In der 366. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Florian Oppel. Florian ist Partner bei YPOG und berät vermögende Privatpersonen sowie Familienunternehmen. Er berichtet von seinem Werdegang und dem interdisziplinären Baukasten aus Steuerrecht, Erbrecht und Gesellschaftsrecht. Die Folge beleuchtet die strategische Gestaltung von Stiftungen und die Herausforderungen bei internationalen Nachfolgeprozessen. Florian erklärt die Bedeutung von Vertrauen und klarer Kommunikation in der exklusiven Mandatsarbeit. Zudem geht es um globale Trends wie die Wegzugsbesteuerung und nachhaltige Investitionsstrategien. Wie etabliert man sich als junger Jurist in diesem diskreten und komplexen Marktumfeld? Welche psychologischen Hürden müssen bei der Übergabe großer Vermögenswerte überwunden werden? Warum bevorzugen Mandanten oft rechtliche Sicherheit gegenüber einer riskanten Steueroptimierung? Und wie beeinflussen internationale Strukturen die Mobilität moderner Unternehmerfamilien? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR365: Bucerius Legal Innovation Hub, Praxis-Forschung Legal Tech und KI, Berufspendeln, Hamburg Legal Hackathon11 May 202600:37:28
In der 365. Episode spricht Marc mit Dr. Florian Skupin. Er leitet das Center for Legal Technology and Data Science sowie den Bucerius Legal Innovation Hub an der Bucerius Law School. Florian berichtet von seinem Weg vom BWL-Studium über die Promotion bis hin zum Wissenschaftsmanagement. Das Gespräch thematisiert die wachsende Komplexität von Gesetzen bei gleichzeitig stagnierenden Nachwuchszahlen sowie die Transformation klassischer Kanzleistrukturen hin zu interdisziplinären Teams. Zudem beleuchten Marc und Florian die Chancen und Risiken von KI in der Justiz. Wie verändert generative KI die tägliche Arbeit in Rechtsabteilungen und Kanzleien? Welche neuen Rollenbilder wie der Legal Connector entstehen durch den technologischen Wandel? Wie kann die Justiz trotz drohender Pensionierungswellen ihre Leistungsfähigkeit durch Technik sichern? Welche praktischen Möglichkeiten haben Studierende heute um sich frühzeitig digitale Zusatzqualifikationen aufzubauen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR364: Anlagenbau-Streitigkeiten, Secondment in der Schweiz, Pitches aus Unternehmenssicht, AI in Schiedsverfahren und Litigation04 May 202600:35:52
In der 364. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Sebastian Wülbeck. Er ist Partner bei Dentons in Düsseldorf. Sebastian erklärt seine Begeisterung für die mathematische Logik juristischer Gutachten und beleuchtet den Wert von Secondments am Beispiel der Schweiz. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von künstlicher Intelligenz im Kanzlei- und Litigation-Alltag. Wie verändert KI die Anforderungen an den juristischen Nachwuchs konkret? Warum kehrte er nach der Zeit im Unternehmen zurück in die Kanzlei? Welche Rolle spielen technische Details in komplexen Streitigkeiten im Anlagenbau? Worauf kommt es ihm bei Bewerbungsgesprächen jenseits der Noten wirklich an? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR363: Jura-Influencer bei FUNK, die Juristen, Jura für Massenpublikum erklären, Umgang mit Hate Speech und Kommis27 Apr 202600:27:22
In der 363. Episode von IMR spricht Marc mit Clemens Pfeiffer. Clemens arbeitet als Journalist und Content Creator für funk. Er erklärt seinen Weg vom Studium in Düsseldorf über die Lehrstuhlarbeit hin zum Fernsehen. Das Format bereitet rechtliche Themen für eine junge Zielgruppe zwischen 14 und 29 Jahren auf und Clemens schildert den Spagat zwischen viralen Hooks und einer fehlerfreien juristischen Recherche. Er thematisiert den Umgang mit Hasskommentaren und KI-generierten Falschbehauptungen in den sozialen Medien. Zudem gibt er Einblicke in die tägliche Redaktionsarbeit und die Produktion von Kurzvideos. Wie gelingt die Gratwanderung zwischen juristischer Präzision und der notwendigen Kürze auf Social Media? Welche Rolle spielen Algorithmen bei der Auswahl rechtlicher Bildungsinhalte für Jugendliche? Warum ist die Fehlertoleranz beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk besonders gering? Wie unterscheidet sich die Arbeit vor der Kamera von klassischen juristischen Berufsfeldern? Welche Fähigkeiten benötigen Nachwuchsjuristen für eine Karriere im Bereich Legal Journalism? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
From Campus to Career #2 - Kanzlei mit 10 Mrd. USD Umsatz, Workshop gute Unireps, Harvey zieht bei MS Copilot und Claude ein, Schleifenmodell an der Bucerius, dskrpt Campuslizenz25 Apr 202600:33:08
Marc Ohrendorf und Sven Störmann diskutieren Kirkland & Ellis’ Rekordumsatz von 10 Milliarden Dollar und die Integration von Harvey in Microsoft Copilot. Zudem werden Kanzlei-Metriken, das juristische 'Schleifenmodell' in der Lehre sowie das neue Berufsbild des Legal Product Managers als Karriereoption für Juristen analysiert.
IMR361: Vom Referendar zum Managing Partner, KI und Recruiting, Branchen-Kenntnis aufbauen, Venture Capital-Beratung20 Apr 202600:38:29
In der 361. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Nicolas Gabrysch. Er ist Managing Partner bei Osborne Clarke Deutschland. Nicolas berichtet vom Aufbau des Kölner Büros ab 2001 sowie seiner Spezialisierung auf Venture Capital und die Zusammenarbeit mit Technologie-Experten. Es geht um die Leitung einer Großkanzlei mit über 600 Mitarbeitenden sowie den Einfluss von KI auf den Arbeitsalltag und Ausbildung. Nicolas erklärt die Bedeutung von Branchenwissen für den Nachwuchs: Wie entwickelt man sich vom Associate zum Managing Partner einer internationalen Kanzlei? Welche Auswirkungen hat KI auf das zukünftige Einstellungsverhalten? Warum ist tiefes Branchenverständnis für junge Juristen heute unverzichtbar? Wie lässt sich eine moderne Kanzleikultur bei schnellem Wachstum bewahren? Welche Eigenschaften helfen beim Aufbau eines Netzwerks im Startup-Bereich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Neuer Video-Pod (x Bucerius): From Campus to Career #1 - Betriebsklima in Kanzleien vs. Inhouse, KI-Adoption, Legal Tech Map, Reformansätze juristische Ausbildun, Lernplattform dskrpt19 Apr 202600:30:08
Marc Ohrendorf und Sven Störmann starten ihr neues Videoformat Campus to Career. In der ersten Folge: Betriebsklima in Kanzleien vs. Inhouse, KI-Adoption bei Jurist:innen laut Thomson Reuters Report, die neue Legal Tech Map, das Hamburger Protokoll zur Lehre im KI-Zeitalter, E-Examen und die Lernplattform dskrpt.
IMR359: LinkedIn für Juristen, gute Jura-Posts, Networking-Tipps, Content-Strategie (LinkedIn-Live re-run)13 Apr 202600:39:29
In der 359. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Karsten Bartels über die Relevanz von LinkedIn für Juristen. Karsten ist Partner bei HK2 Rechtsanwälte und teilt seine Erfahrungen zur digitalen Positionierung in der Rechtsbranche. Welche Elemente machen ein professionelles Profil aus und wie wichtig ist eine präzise Tagline? Warum ist proaktives Vernetzen oft wertvoller ist als die reine Produktion von Beiträgen? Wie geht man mit Gegenwind um? Wann setzt man auf Social Media und wann auf die klassische Publikation? Weshalb könnte das digitale Profil bald den traditionellen Lebenslauf ersetzen? Wie lassen sich durch gezielte Interaktionen wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR358: Mandantenmanagement, Arbeitgeber bewusst wählen, Besteuerung der öffentlichen Hand, komplexe Steuerplanung, Durchhaltevermögen im Studium07 Apr 202600:29:40
In der 358. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Robin Eberle von Advant Beiten. Der Rechtsanwalt gibt Einblicke in seinen Weg zum Steuerrecht und den kombinierten Studiengang in Mannheim. Die beiden beleuchten die Besonderheiten der Besteuerung der öffentlichen Hand und die Abgrenzung zu privaten Unternehmen. Robin erklärt, weshalb Zucker steuerlich privilegiert ist und wie sich die Mehrwertsteuer in der Gastronomie auswirkt. Zudem thematisieren sie die Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen und die Vorteile einer juristischen Vorbildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Restrukturierung großer Konzerne und der Mitnahme steuerlicher Verlustvorträge. Wie gestaltet man komplexe Unternehmensstrukturen bei über einhundert beteiligten Gesellschaften optimal? Welche Rolle spielen politische Erwägungen neben rein rechtlichen Vorgaben bei großen Mandaten? Worauf achten Kanzleien im Bewerbungsgespräch und was macht ein pfiffiges Motivationsschreiben aus? Weshalb werden Soft Skills und Kommunikationsfähigkeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz immer bedeutender? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR357: Größte Arbeitsrechts-Kanzlei, Promotion nach zweitem Examen, Weg zur Partnerin und Familie, BAG zur Verdachtskündigung, Bewerbungstipps30 Mar 202600:27:32
In der 357. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Anja Dachner von Kliemt in München. Anja berichtet von ihrem Weg von der Pfalz über das Studium in Freiburg bis zur Promotion im Arbeitsrecht. Warum wollte sie ursprünglich Musikerin werden und wie hat eine Vorlesung im Sachenrecht ihre Pläne nachhaltig verändert? Sie erläutert die Vorteile einer Promotion nach dem zweiten Staatsexamen und ihren Einstieg in die anwaltliche Praxis. Ein zentrales Thema ist der Aufstieg zur Partnerin und die Vereinbarkeit von Karriere und Familie in einer Großboutique. Zudem geht es um einen komplexen Compliance-Fall bei einem Softwareunternehmen mit strafrechtlichen und vergaberechtlichen Bezügen. Wie verhalten sich interne Ermittlungen zur zweiwöchigen Kündigungsfrist bei außerordentlichen Kündigungen? Was hat das Bundesarbeitsgericht zum Zeitpunkt der Kenntniserlangung des Arbeitgebers in solchen Fällen entschieden? Welche Rolle spielen künstliche Intelligenz und menschliches Verhandlungsgeschick in der arbeitsrechtlichen Beratung? Antworten auf diese und viele weitere Karrierefragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR356: Private Equity, Büroaufbau in Frankfurt, Team-Spirit, Netzwerken als Karrierefaktor23 Mar 202600:25:57
In der 356. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Mirjam Meyer. Sie ist Rechtsanwältin im Bereich Private Equity bei Kirkland und Ellis in Frankfurt. Mirjam berichtet von ihrem frühen Entschluss Jura zu studieren und ihrem Weg über Freiburg nach Frankfurt. Die beiden reden über die Besonderheiten von Private Equity im Vergleich zu klassischem M&A oder Restrukturierungen. Sie gibt spannende Einblicke in einen intensiven Deal und die Bedeutung von Teamarbeit unter Zeitdruck. Warum ist Neugierde für den Berufseinstieg in einer Großkanzlei so entscheidend? Wie funktioniert die standortübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Kanzlei konkret? Welche Anforderungen stellt die Beratung von Finanzinvestoren an junge Talente? Wie lässt sich eine moderne Arbeitsatmosphäre mit den hohen Ansprüchen einer Transaktionskanzlei vereinbaren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR355: Energiewende gestalten, dezentrale Quartiersversorgung, 3 Kinder & Partnerin, Arbeit beim Anwaltverein, Enabler statt Bedenkenträger16 Mar 202600:34:00
In der 355. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Dr. Malaika Ahlers. Sie ist Partnerin im Berliner Büro der Kanzlei ADVANT Beiten. Malaika berichtet von ihrem Weg aus dem Rheinland über Stationen in London und Australien bis nach Berlin. Die Folge beleuchtet ihren Einstieg in das hochaktuelle Energierecht und die Arbeit an der Schnittstelle zur Politik. Warum entschied sie sich gegen den diplomatischen Dienst und für die Verbandsarbeit beim Deutschen Anwaltverein? Wie verändert die europäische Regulatorik die tägliche Beratungspraxis in der Energiebranche? Welche Vorteile bietet ein internationaler Kanzleiverbund wie ADVANT für junge Talente? Und wie gelingt der Spagat zwischen anspruchsvoller Mandatsarbeit und privater Logistik ohne lokales familiäres Netzwerk? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR354: Hackerangriffe abwehren, komplexe Cloud-Verträge, Ransomware & Cyber Breaches, vom Richterwunsch in die Kanzlei, Leidenschaft im Bewerbungsgespräch09 Mar 202600:31:29
In der 354. Episode von Irgendwas mit Recht ist Dr. Henrik Hanßen von Hogan Lovells zu Gast. Henrik wollte ursprünglich Richter werden, doch während des Referendariats entdeckte er seine Leidenschaft für die internationale Rechtsberatung. Heute liegt sein Schwerpunkt im IT-Recht und Datenschutzrecht. Ein zentrales Thema der Folge sind komplexe Verträge im Bereich Cloud Computing. Diese Verträge müssen unzählige regulatorische und technische Anforderungen von Unternehmen erfüllen. Ebenso berichtet er eindrucksvoll über den juristischen Umgang mit Ransomware-Angriffen. Dabei geht es um erpresserische Hackerangriffe auf Unternehmensnetzwerke. Wie laufen solche extrem eiligen Einsätze ab? Welche gesetzlichen Meldepflichten bestehen für betroffene Unternehmen? Warum vertrauen Unternehmen kriminellen Gruppierungen bei der Datenfreigabe? Zudem verrät unser Gast wertvolle Tipps für angehende Juristen. Worauf achten Großkanzleien wirklich bei Bewerbungsgesprächen? Sind Examensnoten am Ende das wichtigste Kriterium? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR353: Managing Partner & Senior Partner, Ownership und Unternehmermindset, Big Law Boutique, Kanzleiwachstum seit 20 Jahren, Karrierechancen bis Tokio23 Feb 202600:43:05
In der 353. Episode von IMR sind Dr. Shigeo Yamaguchi und Dr. Friedrich Gebert von ARQIS zu Gast. Shigeo ist Gründungspartner und heute Senior Partner der Kanzlei, Friedrich ist Managing Partner und Leiter der Fokusgruppe Regulatory. Im Gespräch berichten sie von der Entwicklung der Kanzlei seit der Gründung 2006, dem Wachstum von rund 20 auf über 200 Mitarbeitende und dem Anspruch, als Big Law Boutique Exzellenz mit klarem Fokus zu verbinden. Die beiden geben Einblicke in den Aufbau neuer Praxisbereiche, in strategische Entscheidungen innerhalb der Partnerschaft und in die Neuaufstellung der Kanzleiführung mit einem Senior Partner für Strategie und einem Managing Partner für das operative Geschäft. Was bedeutet es konkret, eine Big Law Boutique zu sein? Wie entstehen Fokusgruppen und warum ist unternehmerisches Denken für Anwältinnen und Anwälte zentral? Welche Rolle spielen Ownership und Mindset für den Berufseinstieg? Wie gelingt nachhaltiges Wachstum ohne starre Umsatzvorgaben? Und wie positioniert sich eine Kanzlei zwischen Spezialisierung und Transaktionsstärke? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR352 (x Bucerius CLP): Gute Führung und AI, AI Adoption, Scientist Mindset, kritisches Denken in Zeiten von KI16 Feb 202600:27:07
Die 352. IMR-Episode erscheint erneut gemeinsame mit der Bucerius Law School (Center on the Legal Profession / Bucerius Legal Innovation Hub). Zu Gast ist Prof. Dr. Madeleine Bernhardt und wir diskutieren gemeinsam, warum AI nicht nur ein Technologiethema ist, sondern vor allem ein Führungsthema. Es geht um die Frage, wie Kanzleien und Rechtsabteilungen AI sinnvoll implementieren und welche Rolle Emotionen, professionelle Identität und psychologische Sicherheit dabei spielen. Welche Auswirkungen hat es, dass Menschen KI-Systemen Absichten und Emotionen zuschreiben? Wie verändert sich kritisches Denken, wenn Chatbots Entwürfe bestätigen oder scheinbar objektiv Feedback geben? Und wie gelingt AI-Adoption in Partnerschaften mit unterschiedlichen Zukunftsbildern und Machtstrukturen? Anhand konkreter Beispiele aus dem Kanzleialltag erfahrt Ihr, wie Führungskräfte mit offenen Fragen, klaren Guardrails und einem Scientist Mindset Orientierung geben können. Viel Spaß!
IMR351: Leistungs- und Notendruck entspannt begegnen, Corona-Ref, Datenrecht, AI Act, strategische Datenschutzklagen09 Feb 202600:30:53
In der 351. Episode von IMR spricht Marc mit Sebastian Mauer, Rechtsanwalt im Datenrecht bei Graf von Westphalen in Frankfurt. Sebastian schildert seinen eher zufälligen Weg ins Jurastudium, seine entspannte Haltung zu Noten und Leistungsdruck sowie seine Erfahrungen im Corona-Referendariat. Er berichtet über erste Berührungspunkte mit Datenschutz, den bewussten Verzicht auf eine Promotion und den Wechsel von der Großkanzlei in ein Umfeld mit planbareren Arbeitszeiten. Inhaltlich geht es um Datenrecht, Datenschutz, IT-Recht und die praktischen Auswirkungen der DSGVO sowie des AI Acts. Sebastian erklärt, wann Unternehmen unter den AI Act fallen, welche Pflichten auch bei der Nutzung externer KI-Systeme bestehen und warum Schulung und Transparenz zentrale Rollen spielen. Zudem gibt er Einblicke in die Arbeit als externer Datenschutzbeauftragter und schildert typische Konflikte rund um Auskunftsansprüche und strategische Klagen. Wie gelangt man entspannt durch Studium und Referendariat? Was bedeutet der AI Act konkret für Unternehmen? Und wie praxisnah ist die Arbeit im Datenschutz wirklich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR350: COO einer int. Wirtschaftskanzlei, wie sich juristische Arbeit verändert, Blick über klassische Karrierepfade hinaus, Konzeption moderner Arbeits- und Büro-Modelle, New Work02 Feb 202600:33:17
In der 350. Episode von IMR spricht Marc mit Annette Höher-Bäuerle von A&O Shearman in Frankfurt über ihren ungewöhnlichen Karriereweg zwischen Rechtsabteilung, internationalem M&A und operativer Unternehmensführung. Annette schildert, warum sie sich früh für eine Inhouse-Laufbahn entschied, welche Rolle betriebswirtschaftliches Wissen für Juristinnen und Juristen spielen kann und wie ihre Erfahrungen aus dem Konzernumfeld heute ihre Arbeit als COO einer Großkanzlei prägen. Im Mittelpunkt stehen zudem die Struktur und Funktionsweise einer international integrierten Wirtschaftskanzlei, die Herausforderungen des Kanzlei-Merger zwischen Allen & Overy und Shearman & Sterling sowie die Konzeption moderner Office- und Arbeitsmodelle. Außerdem geht es um den Einsatz von KI im Kanzleialltag, neue Rollenprofile im Rechtsmarkt und die Frage, wie sich juristische Arbeit künftig verändert. Welche Fähigkeiten werden für den juristischen Nachwuchs wichtiger? Wie kann man sich schon im Studium strategisch auf neue Berufsbilder vorbereiten? Und welche Chancen eröffnet der Blick über klassische Karrierepfade hinaus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR349: Deutsch-Französisches Doppelstudium, Promotion als beste Zeit der Ausbildung, IP- und Patentrecht, Ref-Station in Speyer26 Jan 202600:29:50
In der 349. Episode von IMR spricht Marc mit Dr. Laura Woll, Rechtsanwältin bei McDermott Will & Schulte, über ihren juristischen Werdegang und ihre heutige Tätigkeit im IP- und Patentrecht. Ausgangspunkt ist ihr Doppelstudium im deutschen und französischen Recht im Saarland, das ihr früh eine internationale Perspektive eröffnete. Thema sind zudem Unterschiede der juristischen Ausbildung in Frankreich und Deutschland sowie ihre Stationen im Referendariat, unter anderem in Speyer. Laura schildert ihre bewusste Entscheidung für eine Promotion nach dem zweiten Examen und gibt Einblicke in effizientes Arbeiten und Schreiben. Inhaltlich geht es ausführlich um ihre Praxis als IP-Litigatorin mit Schwerpunkt Patentrecht, insbesondere um Verfahren vor dem Einheitlichen Patentgericht. Anhand konkreter Beispiele werden Nichtigkeits- und Verletzungsverfahren erläutert. Ein weiterer Fokus liegt auf standardessentiellen Patenten und den kartellrechtlichen Herausforderungen rund um FRAND-Lizenzen. Welche Rolle spielt das Einheitliche Patentgericht für junge Juristinnen und Juristen? Wie arbeitet man sich in hochkomplexe technische und rechtliche Fragen ein? Und welche Fähigkeiten sind für den Einstieg ins Patentrecht besonders wichtig? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR348: Vielfalt von M&A-Transaktionen, Überraschungen in der Inbox, hybrider LL.M. in Turin, Fähigkeiten als Projektmanager, Jurastudium ohne Vorprägung19 Jan 202600:28:54
In der 348. Episode von IMR spricht Marc mit Nastasja Bührmann, Rechtsanwältin bei Herbert Smith Freehills Kramer, über ihren Weg in die Großkanzlei und ihre Tätigkeit im Bereich Corporate und M&A. Ausgehend von ersten Berührungspunkten mit dem Anwaltsberuf in der Schulzeit schildert Nastasja ihr Jurastudium in Münster, ihre Schwerpunktwahl im Gesellschaftsrecht und frühe praktische Erfahrungen in Wirtschaftskanzleien. Die Folge beleuchtet, warum sie sich bewusst für die anwaltliche Tätigkeit und gegen Justizberufe entschieden hat und welche Rolle Teamarbeit und Kommunikation dabei spielen. Ausführlich erklärt sie, wie Transaktionen ablaufen, was sich hinter Due Diligence, Signing und Closing verbirgt und warum Corporate und M&A mehr ist als reiner Unternehmenskauf. Zudem berichtet sie über ihren LL.M. nach dem zweiten Staatsexamen in Turin, der sie sehr geprägt hat. Was hat sie dort für ihren weiren Weg mitgenommen? Welche Fähigkeiten sind neben guten Noten entscheidend und für wen eignet sich ein ihrem vergleichbarer Karriereweg? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR347: Assoziierte Partner als Vorstufe zum Equity Partner, Unterschied zum Counsel, Internal Investigations, Presserecht und Glaubensgemeinschaften12 Jan 202600:37:01
In der 347. Episode von IMR spricht Marc mit Hanna Wiedenhaus und Julian Leucht, jeweils Associated Partner bei Esche Schümann Commichau in Hamburg. Beide berichten von ihren persönlichen Wegen ins Jurastudium, ihren Stationen im Referendariat und ihren bewussten Entscheidungen für die Anwaltschaft. Im Mittelpunkt stehen ihre heutigen Tätigkeiten: Hanna gibt Einblicke in das Vertriebs-, Kartell- und Compliance-Recht sowie in die Praxis von Internal Investigations, während Julian das Presserecht, Meinungsfreiheit und die rechtliche Begleitung sensibler Veröffentlichungen erläutert. Gemeinsam diskutieren sie die besondere Rolle multidisziplinärer Kanzleien, den Umgang mit unternehmerischer Verantwortung und die Bedeutung von Grundrechtsabwägungen im anwaltlichen Alltag. Außerdem erklären sie das Karrieremodell des Associated Partners als Zwischenschritt zur Partnerschaft und reflektieren, welche Erwartungen sie an den juristischen Nachwuchs haben. Wie laufen Compliance-Untersuchungen konkret ab? Welche Herausforderungen bringt das Presserecht in sensiblen Fällen mit sich? Wie unterscheidet sich der Associated Partner vom Counsel und Equity Partner in einer Kanzlei? Und was macht eine gute Vorbereitung auf die (Equity) Partnerschaft aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR346: Jura-Karriere in der Versicherung, Rechtsservice aufbauen, kuriose Fälle und internationale Streitbeilegung05 Jan 202600:27:38
In dieser Folge spricht Marc mit der Juristin Kristina Schwarze von der ARAG über ihren Weg in die Inhouse-Tätigkeit, ihre Entwicklung von der Fallbearbeitung im Rechtsservice über die Inhouse-Mediation hin zur heutigen internationalen Managementrolle im Claims Management. Sie erläutert, wie der Rechtsservice als erste emotionale und organisatorische Anlaufstelle für Versicherte funktioniert, warum dort über 300 Juristinnen und Juristen tätig sind und welche Rolle Legal Tech im Kerngeschäft der Rechtsschutzversicherung spielt. Im Mittelpunkt steht zudem die Mediation, zunächst im deutschen Kontext und dann in der internationalen Ausprägung: Wie funktionieren Shuttle- und Videomediation praktisch, wie gelingt grenzüberschreitende Konfliktlösung etwa in familienrechtlichen Konstellationen und welche kulturellen Unterschiede sind tatsächlich relevant. Kristina berichtet außerdem von ihrem Aufbau eines Mediationsangebots in der italienischen Niederlassung, vom Zusammenspiel mit externen Dienstleistern und von einem norwegischen Legal-Tech-Anbieter, der Mediation vollständig digitalisiert abbildet. Abschließend geht es um den Einsatz von KI in der täglichen juristischen Arbeit bei der ARAG, etwa beim effizienteren Umgang mit umfangreichen Falldokumenten, sowie um die Frage, welche Kompetenzen Studierende, Referendarinnen und Referendare heute mitbringen sollten. Wie verändert KI konkret die Arbeit von Inhouse-Juristinnen, Mediatoren und Claims-Managern? Welche Chancen ergeben sich für junge Juristinnen abseits des klassischen Kanzleipfads in einer internationalen Versicherung? Und welche Rolle spielen Sprachkenntnisse, Offenheit für neue Arbeitsformen und der Umgang mit digitalen Tools für die eigene Karriereentwicklung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß.
IME036: Vergessene Delikte Teil I, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, falsche Verdächtigung, Strafvereitelung (§§ 113, 114, 145d, 164, 258 StGB)22 Dec 202500:40:37
In dieser Irgendwas mit Examen-Episode spricht Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy über sogenannte vergessene Delikte im Strafrecht, also Vorschriften, die in Vorlesungen, Reps und Klausuren leicht unter den Tisch fallen, obwohl sie häufig an examensrelevante Konstellationen andocken. Ausführlich geht es zunächst um den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach § 113 StGB und den tätlichen Angriff nach § 114 StGB, einschließlich ihrer Funktion als lex specialis zur Nötigung, der Bedeutung der Rechtmäßigkeit der Diensthandlung als objektive Strafbarkeitsvoraussetzung und der Frage, wie weit man in einer Strafrechtsklausur wirklich öffentlich-rechtlich prüfen muss. Anhand eines Fußballfalles rund um einen Platzverweis im Stadion und den Einsatz der Polizei werden typische Klausurkonstellationen, die Rolle von Reformen, Qualifikationen und Irrtümern sowie das Verhältnis zu Delikten wie Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Straßenverkehrsdelikten aufgezeigt. Im zweiten Teil wendet sich Charlotte drei weiteren gerne vergessenen Normen zu: dem Vortäuschen einer Straftat nach § 145d StGB, der falschen Verdächtigung nach § 164 StGB und der Strafvereitelung nach § 258 StGB. Sie erläutert, wann eine Anzeige gegen Unbekannt nicht ausreicht, was unter Vortäuschen und Verdächtigen zu verstehen ist, warum § 164 eine objektiv falsche Beschuldigung einer konkret individualisierbaren Person voraussetzt und in welchem Verhältnis § 145d StGB zu § 164 StGB steht. Zudem werden typische Fallgestaltungen mit Brüdern oder Freunden, die den wahren Täter schützen wollen, der Nemo-tenetur-Grundsatz, die Bedeutung von Anfangsverdacht und Zeugenaussagen sowie die Privilegierung der Angehörigenhilfe in § 258 Abs. 6 besprochen. Wie und warum werden Konstellationen zu §§ 113, 114, 145d, 164 und 258 StGB aus Prüfersicht oft mit Klassikern wie Körperverletzung, Diebstahl oder Aussagedelikten kombiniert? Wie findet man in der Klausur diese vergessenen Delikte, wenn sie im Rep kaum vorkamen? Wie weit muss eine verwaltungsrechtliche Prüfung zu polizeilichen Maßnahmen wirklich gehen, um im Examen zu überzeugen, ohne sich zu verzetteln? Welche Rolle spielt das Systemverständnis des Straf- und Strafprozessrechts, etwa beim Zusammenspiel von Selbstschutz, Aussagepflichten, Justizschutz und Ressourcenschonung?  Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IME035: Gefährdungsdelikte, Beinahe-Unfall, Begriff der konkreten Gefahr (§§ 231, 306a, 315b, 315c StGB)18 Dec 202500:39:37
In dieser Folge spricht Marc erneut mit Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy. Es geht um Gefährdungsdelikte als besondere Form der Erfolgsdelikte und die Abgrenzung zu klassischen Verletzungsdelikten. Ausgehend von der Dogmatik der Erfolgsdelikte erläutert Prof. Schmitt-Leonardy, was eine konkrete Gefahr dogmatisch ausmacht, warum Gefährdungsdelikte trotz fehlender Rechtsgutsverletzung Erfolgsdelikte sind und welche Rolle der examensrelevante Beinahe-Unfall spielt. Anhand von Beispielen aus den Straßenverkehrsdelikten, etwa den §§ 315b, 315c StGB, sowie den Brandstiftungsdelikten, insbesondere § 306a StGB, wird herausgearbeitet, wie konkrete, abstrakte und abstrakt-konkrete Gefährdungsdelikte voneinander abzugrenzen sind und weshalb gerade konkrete Gefährdungsdelikte in Examensklausuren so beliebt sind. Ihr erfahrt, nach welchen Kriterien sich eine konkrete Gefahr in der Klausur feststellen lässt, welche Bedeutung die ex-ante Betrachtung und der Blick eines sachverständigen Beobachters haben und wie sich dies auf Vorsatz, Rücktritt und die Argumentation zur objektiven Zurechnung auswirkt. Außerdem wird mit § 231 StGB ein häufig übersehenes, aber examensrelevantes abstraktes Gefährdungsdelikt vorgestellt, bei dem bereits die Beteiligung an einer Schlägerei strafbar sein kann und genau das wichtige Besonderheiten bei Beteiligung, der objektiven Bedingung der Strafbarkeit und dem Prüfungsaufbau mit sich bringt. Wie streng muss man den Gefahrenbereich und die Nähe zum Schadenseintritt in der Klausur fassen, damit die konkrete Gefahr wirklich vorliegt? In welchen Konstellationen kippt eine bloß abstrakte Gefährlichkeit in eine konkrete Gefährdung um und wie können Sachverhaltsdetails euch dabei helfen? Warum ist § 231 StGB so weit gefasst und welche kriminalpolitischen Überlegungen stecken hinter dieser Norm, die teils kritisch gesehen wird? Und wie wirken sich Gefährdungsdelikte darauf aus, ob und wann ein strafbefreiender Rücktritt noch möglich ist? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß beim Hören - und viel Erfolg für Euer Examen!
IMR343: Als Dozent an der Hochschule für Finanzen NRW lehren, Unterschied zwischen Sitzungsvertretung und Praxis als Staatsanwalt, KI in der Steuer-Hausarbeit08 Dec 202500:28:01
In dieser 343. Folge spricht Marc mit seinem Namensvetter Marc Radon über einen ungewöhnlichen Karriereweg innerhalb der Justiz und Finanzverwaltung. Er berichtet von den prägenden Erfahrungen in der Sitzungsvertretung und der Erkenntnis, dass ihn die einsame, aktenzentrierte Arbeit in der Staatsanwaltschaft langfristig nicht erfüllt. Anschließend schildert er den Wechsel in eine Kanzlei im Steuerstrafrecht sowie den Eintritt in die Finanzverwaltung. Heute lehrt er an der Hochschule für Finanzen in Nordrhein-Westfalen, erklärt, wie man Dozent wird und welche Chancen eine Fachhochschulprofessur innerhalb der Finanzverwaltung bietet. Was sollte man über die tatsächliche Arbeit in der Staatsanwaltschaft wissen, bevor man sich dafür entscheidet? Welche Möglichkeiten eröffnet die Finanzverwaltung für Juristinnen und Juristen jenseits des klassischen Finanzamtsklischees? Wie plant man einen Weg in die Lehre und perspektivisch eine Professur an einer Fachhochschule für Finanzen? Und wie sinnvoll ist der Einsatz von KI in Studium und Praxis wirklich, wenn man langfristig ein fundiertes juristisches Verständnis aufbauen möchte? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
IMR342: Come in & find out: Douglas an die Börse bringen, Glocke der Frankfurter Börse läuten, von der Kanzlei in die Rechtsabteilung wechseln, Secondments, LL.M. in London01 Dec 202500:29:44
In der 342. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Christian Wensing, Volljurist und heute in leitender Position in der Rechtsabteilung von Douglas. Christian erzählt, wie er über ein Faible für Sprachen, einen juristischen Vater und erste vage Berufsüberlegungen zum Jurastudium in Münster gekommen ist, warum ihn wirtschaftsnahe Themen wie Kartell- und Gesellschaftsrecht fasziniert haben und wie Stationen im Bundeskartellamt, in Großkanzleien und in der Rechtsabteilung von Henkel seinen Wunsch nach internationaler Arbeit geprägt haben. Es geht darum, weshalb er den eher ungewöhnlichen Weg gewählt hat, den LLM erst nach dem zweiten Examen in London zu machen, welche Rolle Sprache und Netzwerke spielen. Wie bereitet sich ein europaweit tätiger Retailer mit Milliardenumsätzen auf ein Börsen-Listing vor? Was bedeutet eine umfassende Due Diligence aus Unternehmenssicht konkret und wie koordiniert man intern Datenräume, Fragenkataloge und externe Berater? Was unterscheidet die Perspektive eines Kanzlei-Anwalts von der eines Unternehmensjuristen, der auch die Integration von Zukäufen und die langfristige Entwicklung im Konzern begleitet? Wie fühlt es sich an, wenn Kapitalmarktrecht plötzlich zum täglichen Handwerkszeug wird, obwohl man ursprünglich aus dem Private-Equity- und M&A-Bereich kommt? Und welche Überlegungen sollten Studierende und Referendarinnen anstellen, wenn sie zwischen Großkanzlei, LLM, Promotion und Unternehmensjuristerei abwägen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
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