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Explore every episode of the podcast Inspect & Impact

Dive into the complete episode list for Inspect & Impact. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Was ist die eine Sache, die heute den größten Impact hätte?15 sept. 202600:18:09

Du bist hier richtig: Aus Agile Unfiltered ist Inspect & Impact geworden, gleicher Feed, gleicher Marc. Neuer Name, erste Folge: Willkommen bei Inspect & Impact. Aus Agile Unfiltered ist etwas Neues geworden — und in dieser Pilotfolge erfährst Du, warum.

Vielleicht kennst Du das: Der Kopf ist voll, die Liste länger als der Tag, und Du weißt nicht, womit anfangen. So ging es mir heute Morgen wieder. Die eine Frage, die mich da rausholt, ist immer dieselbe — und genau um sie dreht sich diese Folge.

Fragen, um die es geht:

  • Warum heißt dieser Podcast ab jetzt Inspect & Impact — und warum ist das kein kosmetischer Anstrich, sondern eine Konsequenz?
  • Was ist die eine Sache, die Du heute tun kannst, sodass alles andere leichter oder überflüssig wird?
  • Warum ist Fokus kein Zeitmanagement-Trick, sondern eine Entscheidung darüber, was Du nicht tust?
  • Wieso verschärft KI das Problem, statt es zu lösen — mehr Output, mehr Lärm, aber mehr Wirkung?
  • Was haben 500 Features, von denen der Kunde drei braucht, mit Deinem eigenen Arbeitstag zu tun?
  • Und warum wird Impact gerade jetzt, in der Krise, vom Nice-to-have zur Überlebensfrage?

Inspiriert unter anderem von Gary Kellers „The One Thing" — und von allem, was mir 1.500 Menschen in meiner Umfrage über die letzten Monate geschrieben haben.

Meine kleine Hausaufgabe für Dich: Stell Dir morgen früh diese eine Frage, bevor Du irgendetwas anderes tust.

Das ist neu: Auch meine Community heißt jetzt Inspect & Impact — breiter, Richtung Team- und Organisationsentwicklung, für alle, die echten Impact erzeugen wollen statt agiles Theater weiterzuspielen. Im November treffen wir uns wieder zum großen Open Space in Rückersbach und schreiben gemeinsam ein Inspect-&-Impact-Manifest. Wenn Du dabei sein willst: einfach bei mir melden.

Mehr von mir & Einstieg in die Community: https://marcloeffler.eu · LinkedIn

Der erste Schritt, Deinen Wert an Wirkung zu koppeln — das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505

Back to Basics — was bleibt und was jetzt kommt08 sept. 202600:17:09

Das ist das Finale einer Reise. Elf Wochen lang habe ich Dich durch das geführt, was mir meine Community in einer Umfrage geschrieben hat — rund 1.500 Menschen habe ich gefragt. Heute ziehe ich den Schlussstrich. Und mache gleichzeitig einen Anfang.

Denn wenn ich alles wegnehme, was wir in diesen Wochen besprochen haben, bleibt ein überraschend kleiner, harter Kern. Und der ist wichtiger denn je.

Fragen, um die es geht:

  • Was von „agil" bleibt eigentlich übrig, wenn KI den ganzen Rest schneller macht?
  • Warum war das hier nie eine Methodenkrise — sondern immer etwas anderes?
  • Welche Grundfähigkeiten kannst Du gerade nicht wegprompten — und warum entscheiden genau die künftig über Deinen Wert?
  • Wieso reicht Impact alle zwei Jahre nicht mehr — sondern muss alle zwei Tage passieren?
  • Und was hat sich dadurch an dem verändert, wie ich selbst weiterarbeite?

Und jetzt kommt das Neue: Ab nächster Woche heißt dieser Podcast nicht mehr Agile Unfiltered, sondern Inspect & Impact. Auch meine Community trägt jetzt diesen Namen — breiter aufgestellt, Richtung Team- und vor allem Organisationsentwicklung, für alle, die echten Impact erzeugen wollen statt agiles Theater weiterzuspielen. Mir ist dabei egal, welches Tool, welches Framework Du nutzt. Wenn es Wirkung bringt und Dich wettbewerbsfähig hält, ist es das richtige. Wenn nicht, gehört es weg.

Danke an alle, die bei der Umfrage mitgemacht haben — Ihr wart der Rohstoff für elf Folgen.

Mehr von mir & Einstieg in die Community: https://marcloeffler.eu · LinkedIn

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Boris Gloger: Kein Recht auf Gehorsam01 sept. 202600:51:56

Zurück aus der Sommerpause — und ich sitze zum ersten Mal seit Langem wieder nicht allein am Mikro. Zu Gast ist Boris Gloger, einer der prägenden Köpfe der agilen Szene im deutschsprachigen Raum. Sein erster Auftritt bei mir war Folge 50 — jetzt ist die sechste Auflage seines Scrum-Buchs der Anlass für ein ehrliches Gespräch darüber, was in 25 Jahren Agilität gelungen ist und was eben nicht.

Fragen, um die es geht:

  • Warum braucht es 2026 überhaupt noch ein Scrum-Buch — wo der Prozess doch längst zu Ende beschrieben ist?
  • Was meint Boris mit „kein Recht auf Gehorsam" — und warum kommt Innovation nur, wenn jemand die Regeln nicht befolgt?
  • Warum sind unsere agilen Tools mit den Jahren wirkungsloser geworden, obwohl sie inzwischen jeder kennt?
  • Wieso ist ein Task Board eigentlich ein Fieberthermometer — und was passiert, wenn man es als Arbeitsvorschrift missbraucht?
  • Kriegt ein Scrum Master seinen Auftrag — oder muss er ihn selbst erzeugen?
  • Warum ist gerade jetzt, mit KI, der Moment, für den die agile Szene 20 Jahre lang alles vorbereitet hat — und warum verpassen wir ihn womöglich?
  • Und was hat eine römische Uhr mit den sechs Ebenen einer gelungenen Transformation zu tun?

Ein Gespräch über Diagnosewerkzeuge statt Prozess-Voodoo, über den Mut zur Auftragsklärung — und über die vielleicht wichtigste Frage zum Schluss: Warum sich das Bleiben in einem System, das nicht will, selten lohnt.

Zu Gast: Boris Gloger

Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn

Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505

Die Teamcharta: So legst Du das Fundament für Dein Team25 août 202600:21:35

Die letzte Urlaubsfolge, bevor ich nächste Woche mit neuen Themen durchstarte. Ich bin gerade selbst seit ein paar Monaten in einem neuen Projekt — und hatte da wieder das Vergnügen, mit dem Team eine Teamcharta zu erarbeiten. Neues Team, neues Glück.

Passend dazu habe ich eine frühe Folge ausgegraben (Nummer 57, aus dem zweiten Jahr dieses Podcasts) zum selben Thema. Denn eine Teamcharta ist eines der besten Instrumente, um den Boden für ein Team zu bereiten.

Fragen, die ich beantworte:

  • Was ist eine Teamcharta überhaupt — und warum entscheidet sie mit über Erfolg oder Scheitern?
  • Warum gilt: „Zeig mir, wie Dein Projekt startet, und ich sage Dir, wie es endet"?
  • Wie baust Du eine Produktvision, die im Teamraum sichtbar bleibt statt in einem Dokument zu verschwinden?
  • Was ist der Unterschied zwischen Definition of Done und Akzeptanzkriterien — und warum werden die ständig verwechselt?
  • Wie hilft Dir ein Team-Radar, Deine Schnittstellen und Stakeholder in den Griff zu bekommen?
  • Und warum lohnt es sich, die Scrum-Werte nicht nur zu nennen, sondern für Dein Team zu übersetzen?

Nächste Woche geht's mit neuen Themen weiter.

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Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): → https://www.digistore24.com/product/702505

Retro-Blueprint: Schritt für Schritt zur ersten Retrospektive18 août 202600:27:41

Auch diese Woche bin ich im Sommerurlaub — und habe die bisher meistgehörte Folge dieses Podcasts überhaupt ausgegraben. Offenbar interessiert Euch das Thema ganz besonders: Wie gestalte ich meine allererste Retrospektive?

Ich gebe Dir einen kompletten Blueprint an die Hand — für Deine erste Retro, aber auch, wenn Du schon ein paar hinter Dir hast, ist bestimmt etwas dabei.

Fragen, die ich beantworte:

  • Was brauchst Du wirklich, bevor die Retro startet — vor Ort wie remote?
  • Welches bewährte Phasenmodell gibt Deiner Retro eine klare Struktur?
  • Wie bekommst Du auch die stillen und introvertierten Teilnehmer von Anfang an ins Boot?
  • Warum ist die eine Phase, die fast alle überspringen, die entscheidende — und was passiert, wenn Du sie weglässt?
  • Wieso solltest Du von Experimenten sprechen statt von Maßnahmen?
  • Und womit fängt jede zweite Retro an, damit Ihr Euch nicht im Kreis dreht?

Ein kleiner Werbeblock in eigener Sache: Mein Buch „Retrospektiven in der Praxis" ist im Februar 2026 in zweiter Auflage erschienen. Wer tiefer einsteigen will, findet dort alle Formate und viel Handwerk.

Nächste Woche gibt's das nächste Schätzchen.

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So fährst Du Dein Team garantiert gegen die Wand11 août 202600:43:13

Ich bin diese Woche im Sommerurlaub — und habe für Dich ein echtes Schätzchen aus dem Archiv geholt. Diese Folge ist ursprünglich 2018 erschienen (damals Episode 13) und war für lange Zeit eine meiner erfolgreichsten überhaupt.

Ich hatte damals das Vergnügen, mit Marc Bleß satirisch zu philosophieren — und diesmal drehen wir alles um: Statt zu fragen, wie Teams großartig werden, fragen wir, wie Du garantiert jede Leidenschaft im Team zerstörst. 

Fragen, um die es (mit einem Augenzwinkern) geht:

  • Wie sicherst Du Dir am schnellsten die alleinige Verantwortung — und einen Schutzengel auf Führungsebene dazu?
  • Warum sind individuelle Ziele, wechselnde Teams und „atmende Ressourcen" die perfekten Werkzeuge für den Stillstand?
  • Wie erstickst Du jede gute Idee zuverlässig — oder machst sie zu Deiner eigenen?
  • Welche Rolle spielen zentrale Tools, undurchschaubare Prozesse und ein Wiki, in dem niemand etwas findet?
  • Und warum ist der Satz „Das haben wir seit 175 Jahren so gemacht" das Ende jeder Transformation?

Zwei Warnungen vorweg: Es geht satirisch zu. Und die beiden Marcs am Mikrofon musst Du an der Stimme auseinanderhalten — viel Vergnügen dabei.

Nächste Woche wartet schon das nächste Schätzchen auf Dich.

Zu Gast: Marc Bless von blessai.de

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KI killt keine Agilität — sie killt schlechte Organisation04 août 202600:16:12

„Wie sollten neue Organisationsformen im Zeitalter von KI aussehen?" Diese Frage kam in meiner Umfrage — und ich glaube, die meisten stellen sie falsch herum.

In dieser Folge geht's um KI. Aber nicht so, wie Du es vielleicht erwartest.

Fragen, die ich beantworte:

  • Warum verändert KI eigentlich gar nichts an Deiner Organisation — und was macht sie stattdessen?
  • Was hat der KI-Hype mit der Dotcom-Blase von 2000 zu tun, die ich als Student live miterlebt habe?
  • Warum machen gute Organisationen mit KI einen Sprung — und schlechte einen Absturz?
  • Wieso ist „mehr Output" fast nie „mehr Wirkung" — und was hat mein Claude-Code-Fettnäpfchen beim Kunden damit zu tun?
  • Macht KI Agilität überflüssig — oder ist das Gegenteil der Fall?
  • Welche eine Frage solltest Du Dir vor jedem KI-Einsatz stellen?
  • Und was hat die zeitweise Abschaltung von Fable und Mythos mit europäischer Souveränität zu tun?

Mein Merksatz vorweg: KI ist ein Brandbeschleuniger. Die Frage ist nur, ob bei Dir ein Lagerfeuer brennt — oder Deine Hütte.

Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Gerade wenn KI den Output explodieren lässt, wird Dein menschlicher Wert die entscheidende Währung — und den musst Du zeigen können. → https://www.digistore24.com/product/702505

Mehr von mir: https://marcloeffler.eu · LinkedIn

Die Teams glauben nicht, was Du sagst — sie glauben, was Du belohnst28 juil. 202600:20:53

„Das Top-Management ist immer noch im Taylorismus gefangen. Es unterstützt Agilität mit Worten, handelt aber widersprüchlich." So stand es in meiner Umfrage.

Jetzt könnte ich eine Folge machen, in der ich aufs Management eindresche. Mache ich nicht — das wäre zu einfach und ändert nichts. Heute drehe ich stattdessen die Kamera nach oben und frage: Warum tun selbst Führungskräfte, die es ernst meinen, am Ende doch das Gegenteil?

Der Twist dabei: In meiner Umfrage hat eine Geschäftsführung den „Rückfall in klassische Denk- und Handlungsmuster" selbst zugegeben. Das war kein Coach, der schimpft — das war die Spitze, die sich selbst durchschaut hat.

Worum es geht:

  • Die Sammlung der Widersprüche: „Werdet selbstorganisiert" — aber jede Entscheidung geht weiter hoch. „Sagt uns die Wahrheit" — und wer sie sagt, kriegt Ärger. „Wir brauchen Vertrauen" — und daneben läuft die Anwesenheitskontrolle.
  • Mein Goldfisch-Problem: Du hältst Menschen jahrzehntelang im Goldfischglas, wirfst sie dann in den agilen Ozean und wunderst Dich, dass sie nicht schwimmen.
  • Mein Merksatz: Die Teams glauben nicht, was Du sagst. Sie glauben, was Du belohnst.
  • Warum es passiert — und warum es meist keine Heuchelei ist: unveränderte Belohnungssysteme, Boni auf Einzelziele, beförderte Helden. Wer Helden belohnt, bekommt Helden.
  • Das Sandwich-Problem: Das Mittelmanagement soll Macht abgeben und wird gleichzeitig an alten KPIs gemessen. Die sind nicht die Täter — die sind eingeklemmt.
  • Warum in der Krise alle zurück in alte Muster fallen — obwohl es in einer komplexen Welt gerade keine Best Practices gibt.
  • Meine Kritik an der akademisierten agilen Beratung: Schöne Theorien und neue Frameworks helfen niemandem, dessen Hütte gerade brennt.
  • Die Fahrrad-Analogie: Zwei Tage Basistraining ist wie einem Kind einen Film übers Fahrradfahren zeigen — und dann erwarten, dass es fährt.

Was Du als Führungskraft tun kannst:

  • Nicht mehr predigen. Einen Widerspruch auflösen, sichtbar. Das schlägt zehn Grundsatzreden. (Auch eine Klopp-Brandrede verpufft, wenn keine Taten folgen — Strohfeuer statt Lagerfeuer.)
  • Vertrauen baust Du durch eine Entscheidung, die Du nachweislich abgegeben und nicht zurückgeholt hast. Ich habe erlebt, was passiert, wenn ein Chef seine Product Owner dauernd überstimmt: Irgendwann fragt sie keiner mehr — und irgendwann sind sie weg.
  • Schau in Dein eigenes System: Wofür bekommen die Leute bei Euch tatsächlich Anerkennung? Das ist Eure echte Kultur, nicht das Plakat an der Wand.
  • Und wenn Du es nicht ändern kannst, weil das System über Dir es nicht zulässt: Sag es laut. Ehrlichkeit über Grenzen schlägt Versprechen, die Du nicht hältst.

Was Du in einer agilen Rolle tun kannst:

  • Hör auf, die Führung bekehren zu wollen. Fang an, sie zu entlasten.
  • Widersprüche sachlich benennen, nicht vorwurfsvoll: „Wir verlangen X und belohnen Y — was davon soll gelten?"
  • Sieh das Mittelmanagement als Verbündeten, nicht als Feindbild. Die sitzen im gleichen Loch wie Du.
  • Sprich die Sprache, die oben ankommt: Wirkung und Risiko, nicht Werte und Prinzipien.

Schreib mir: Welcher Widerspruch nervt Dich gerade am meisten — von oben oder bei Dir selbst? marc@marcloeffler.eu

Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Wer die Führung erreichen will, muss zuerst ihre Sprache sprechen. Genau dafür gibt es darin den Brückenschlag-Teil: https://www.digistore24.com/product/702505 

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Gute Arbeit, die keiner sieht, sieht aus wie gar keine Arbeit21 juil. 202600:15:39

„Warum wird das Management mich eigentlich nicht kündigen, um Geld zu sparen? Denn ich bin nicht ersetzbar.” Dieser O-Ton aus meiner Umfrage klingt nach Selbstbewusstsein. Ist aber eher das Gegenteil. Denn die entscheidende Frage bleibt offen: Wo sind die Zahlen?

Nach mehreren Folgen Diagnose wird’s heute Handwerk. Wir rechnen Deinen Wert aus — live, mit Zahlen. Aufgenommen übrigens vom Münchner Flughafen, bei zwei Stunden Verspätung. Manchmal muss man die Zeit eben nutzen.

Worum es geht:

  • Warum wir so schlecht darin sind, unseren Wert zu zeigen: Wir sind stolz, wenn andere glänzen — und werden dabei unsichtbar. Die Ironie: Je besser Du wirst, desto weniger sieht man Deine Arbeit.
  • Meine Gitarristen-Analogie: Drei Meister spielen völlig entspannt ein irrwitziges Stück. Sieht aus wie nichts. Ist wahre Meisterschaft.
  • Der Rückwärtsgang, den ich gerade beobachte: Firmen, die Coaches und Scrum Master gestrichen haben — und jetzt merken, dass die Teams schlechter laufen.
  • Die Falle: Bau Dir bloß keine hübsche Metrik. Velocity hoch, Burndown grün, Happiness-Index — das ist Schein-Agilität auf Personenebene. Wert beweisen heißt nicht Zahlen erfinden.
  • Deine Übung: Fünf Dinge, die ohne Dich nicht oder schlechter passiert wären. Nicht Tätigkeit — Wirkung.

Die vier Rechenwege, die fast immer funktionieren:

  • Verhinderte Fehlentscheidung — Feature gestoppt, bevor Wochen reinflossen. Ich kenne Fälle aus der Scrum Master Journey, wo sich Millionen nachweisen ließen.
  • Schnellere Entscheidung — mein Lieblingsbeispiel aus der Medizintechnik: ein Dokument, das ein Jahr durch die Organisation pingpongte. Alle Beteiligten in einen Raum gesetzt, nach zwei Stunden fertig.
  • Gehaltene Menschen — eine ungeplante Nachbesetzung kostet schnell ein halbes Jahresgehalt. Bei komplexen Produkten dauert echte Einarbeitung Jahre.
  • Geschrumpfte Meetings — 3 Stunden pro Woche, Team von sieben, 45 Wochen: über 900 Stunden im Jahr. Das ist ein halber Mitarbeiter. Sag das mal im Führungsgespräch.

Ja, das ist Pi mal Daumen. Aber Milchmädchenrechnung mit Zahl schlägt Bauchgefühl ohne Zahl. Jedes Mal.

Und dann sagst Du es richtig: Bau Dir einen Satz ohne ein einziges agiles Wort. „Im letzten halben Jahr habe ich dafür gesorgt, dass [Wirkung] — grob [Zahl]. Ohne diese Rolle passiert das nicht von selbst.” Fünf Minuten freitags, in denen Du Deine Wirkung dieser Woche notierst — keine Reporting-Monster, nur eine Spur.

Und wie mein Opa schon sagte: Wenn Du einen guten Job machst, dann erzähl den Leuten davon. Denn sonst macht es keiner. Niemand wird Werbung für Dich machen.

Mein Fazit: Du wirst nicht gestrichen, weil Du nichts wert bist — sondern weil niemand Deinen Wert beziffern kann.

Mach mit: Rechne Deine Zahl aus und schick sie mir an marcloeffler.eu. Ich sag Dir ehrlich, ob sie trägt.

Das „Unverzichtbar”-Workbook (39 €): Genau diese Übungen — die fünf Dinge, die vier Rechenwege, der eine Satz — mit rotem Faden zum Durcharbeiten. 15 Seiten, rund 90 Minuten. Link unten.

Links:

Zeremoniemüde — keiner will mehr in die Retro14 juil. 202600:14:52

„Teams werden zeremoniemüde." „Unsere Retros sind nichtssagend." Zwei O-Töne aus meiner Umfrage. Und dann kommt der Reflex, auf den ich früher selbst reingefallen bin: Dann brauchen wir halt ein neues Retro-Format!

Nein. Braucht Ihr nicht.

Vor Jahren habe ich in Polen einen Vortrag voller kreativer Retro-Ideen gehalten. Danach kam Bob Marshall auf mich zu und sagte: „You're doing the wrong thing righter." Der Satz hat gesessen — und er ist der Kern dieser Folge.

Worum es geht:

  • Warum ein neues Format nur Kosmetik ist: Du kannst dieselbe folgenlose Sitzung in zehn Formaten abhalten. Sie bleibt folgenlos.
  • Meine Arzt-Analogie: Wenn er Dir jedes Mal nur die Symptome beschreibt, aber nie behandelt — irgendwann wechselst Du den Arzt.
  • Was Teams wirklich müde macht: Es passiert nichts. Es darf nichts passieren. Es ist nicht sicher, ehrlich zu sein. Oder es ist schlicht die falsche Zeremonie — manchmal braucht es keine Retro, sondern eine Entscheidung von oben.
  • Die konsequenzlose Organisation: Warum nicht nur Retros, sondern auch Planning, Review und Daily für den Eimer sind, wenn nichts folgt.
  • Und ja, ich habe ein ganzes Buch über Retros geschrieben — und sage Dir trotzdem: Manche Retro gehört abgeschafft, nicht verbessert.

Was tatsächlich wirkt:

  • Eine Retro endet nie ohne mindestens eine Veränderung — mit Hypothese, Verantwortlichem, Datum und sichtbar am Board. Lieber eine, die passiert, als fünf, die keiner verfolgt.
  • Harte Timeboxen gegen endloses Gelaber (z. B. 20 Minuten für die Insights-Phase) — nur so bleibt Zeit für echte Maßnahmen.
  • Die Frage tauschen: nicht „was lief gut?", sondern „was ändern wir konkret, bis wann?"
  • Jede Retro startet mit dem Check der letzten Maßnahme. Nicht umgesetzt? Dann ist genau das Dein Thema. Retros hängen zusammen — startet nicht jedes Mal auf der grünen Wiese.
  • Themen jenseits der Teamgrenze eskalieren — Stichwort Circle of Influence.
  • Retro-Pause ist erlaubt: Nutz die Zeit für Teambuilding, statt Theater zu spielen.

Für Führungskräfte: Deine Rolle ist nicht mitreden, sondern liefern. Retros sind Bestellungen bei Dir. Eine Veränderung, sichtbar durchgezogen, ist Gold wert — dann verschwindet die Müdigkeit von selbst. Und wenn nach fünf Retros nichts umgesetzt wurde: Dann ist nicht das Team müde. Dann bist Du das Problem.

Mein Fazit: Agilität löst keine Probleme. Sie macht sie sichtbar. Lösen musst Du sie selbst.

Erwähnt in der Folge:

  • „Retrospektiven in der Praxis", 2. Auflage — alle Formate, viel Handwerk, plus der Umgang mit schwierigen Retros. Überall, wo es Bücher gibt.
  • Probleme mit Deinem Chef bei der Umsetzung? Melde Dich, wir schauen gemeinsam drauf: marcloeffler.eu
Schein-Agilität: Wenn echte Agilität gar nicht mehr das Ziel ist07 juil. 202600:18:15

„Verwässerte, bürokratische Agilität ist Mainstream. Echte Agilität ist gar nicht mehr das Ziel." Diesen Satz habe ich in meiner Umfrage gelesen. Und das Unangenehme ist: Ich glaube, er stimmt. Noch unangenehmer: Wir machen alle mit.

In dieser Folge geht's ums agile Theater — und um die Frage, warum wir alle auf der Bühne stehen, obwohl wir wissen, dass das Stück schlecht ist.

Worum es geht:

  • Was Schein-Agilität wirklich ist: alle Zeremonien laufen, aber unter der Haube ändert sich nichts. Wie Rostschutzfarbe übers rostige Gerüst.
  • Mein Merksatz: Schein-Agilität ist nicht, wenn man es falsch macht. Es ist, wenn man es richtig aussehen lässt.
  • Warum wir alle mitspielen — weil es bequem ist. Fürs Management (Transparenz-Optik ohne Kontrollverlust), für Teams (Termine ohne Verantwortung) und für uns (weitermoderieren, bloß nicht auffallen). Und ja: Ich habe auch schon mitgespielt.
  • Die Fitnessstudio-Analogie: Abo abgeschlossen, Vertrag gepostet, fühlt sich fit an — nur hingehen tut keiner.
  • Der eine Test: Führt das, was Du siehst, zu einer Veränderung — oder nur zum nächsten Meeting?
  • Woran Du Schein erkennst: Retros ohne Konsequenz, Transparenz ohne Handlung, „selbstorganisiert" ohne Mandat, WIP-Limits, an die sich keiner hält.
  • Warum Agilität ein Diagnosewerkzeug ist, kein Problemlöser — und warum echte Agilität wehtun darf.
  • Warum Schein-Agilität gerade jetzt gefährlich ist: In der Sparlage sind teure Zeremonien ohne sichtbaren Nutzen die perfekte Streichposition. Nicht Agilität wird gestrichen — sichtbar sinnloses Theater wird gestrichen. Und Du stehst mit drin.
  • Wie Du aussteigst, ohne den Job zu riskieren: nicht rebellieren, sondern klug benennen. In der Retro nicht „was lief gut?", sondern „was ändern wir konkret, wer bis wann?". Deinen Wert an Wirkung koppeln, nicht an Moderation. Und die ehrliche Grenze: Manchmal will das System das Theater — dann ist Gehen die mutigste Entscheidung.

Mein Fazit: Wer Bullshit früh und sachlich benennt, ist wertvoller als der, der still weitermoderiert. Lass uns dieses agile Theater gemeinsam beenden.

Erwähnt in der Folge:

Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Der erste Schritt raus aus dem Theater ist, den eigenen Wert an echte Wirkung zu koppeln. Genau das machst Du darin — in rund 90 Minuten. Link in den Shownotes.

Links:

Vom Coach zur Führungskraft: der ehrliche Reality-Check29 juin 202600:13:25

„Ich suche einen neuen Job und denke über Weiterqualifizierung nach. Vielleicht ist es besser, selbst in Führung zu gehen." Diesen Satz aus meiner Umfrage kann ich gut nachvollziehen. Aber er hat einen Haken — wenn nicht sogar mehrere.

In dieser Folge stelle ich die ehrliche Frage: Ist selbst Führungskraft werden die mutige Weiterentwicklung — oder die elegante Flucht?

Worum es geht:

  • Warum der Gedanke gerade jetzt kommt: Du willst endlich am Hebel sitzen statt zu moderieren — und kennst die Battles Teamleiter gegen Scrum Master.
  • Die guten Gründe: Du willst gestalten, nicht nur begleiten. Wer Systeme versteht, kann sie auch bauen.
  • Der Haken, über den keiner spricht: Mehr Gestaltungsfreiraum? Im Sandwich-Mittelmanagement oft Fehlanzeige. Selbst als Geschäftsführer sitzen Gesellschafter mit am Tisch. Ich erzähl's aus meiner eigenen Rolle.
  • Die unbequeme Frage: Willst Du wirklich in die Führung — oder nur raus aus einer Rolle, die wehtut? Wenn die alte Rolle nie funktioniert hat: Wer war eigentlich immer dabei?
  • Warum Führung Dein Sichtbarkeits- und Wertproblem nicht löst, sondern verschärft — plötzlich wirst Du an Ergebnissen gemessen, nicht an Moderation.
  • Der Rollenirrtum: Viele wollen den Titel, nicht den Job. Das sind zwei verschiedene Dinge.
  • Was Führung wirklich heißt: nicht Macht, sondern Verantwortung für die Bedingungen, unter denen andere gut arbeiten. Als Coach kritisierst Du das System — als Führungskraft bist Du es.
  • Die dritte Option: In Führung gehen ohne den Titel. Einfluss kommt über das Mandat, nicht über die Hierarchie. Hol Dir das Mandat über saubere Auftragsklärung — dann gestaltest Du längst.

Mein Rat: Bevor Du die Rolle wechselst, beweise erst den Wert in der jetzigen. Wer seinen Wert sichtbar macht und Wirkung zeigt, führt schon — ganz ohne Visitenkarte. Und den will auch keiner loswerden.

Mein Merksatz: Führung ist kein Aufstieg aus dem Problem. Es ist der Umzug mitten hinein.

Spielst Du selbst mit dem Gedanken? Schreib mir, was Dich treibt — wir quatschen eine halbe Stunde und ich spiegel Dir ehrlich zurück, ob das was für Dich ist.

Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): Egal ob Du in Führung gehst oder Deine Rolle behältst — beides scheitert an unsichtbarem Wert. Genau dafür ist das Workbook der erste Schritt: https://www.digistore24.com/product/702505 

Links:

Was kommt eigentlich nach Scrum?23 juin 202600:17:20

„Wir arbeiten bald nicht mehr nach Scrum und suchen eine passendere Arbeitsweise." Diesen Satz habe ich in meiner Umfrage mehrfach gelesen. Und jedes Mal gedacht: gute Frage — aber vielleicht die falsche.

In dieser Folge gehe ich Post-Scrum ehrlich auf den Grund. Meine unbequeme Vermutung: Die meisten brauchen gar kein neues Framework. Sie haben das alte nie richtig gemacht.

Worum es geht:

  • Warum die Flucht zum nächsten Framework so verlockend ist — Zeremoniemüdigkeit, Schein-Agilität, verwässerte Bürokratie als Mainstream
  • Meine Diät-Analogie: Du kannst von Keto zu Paleo zu Intervallfasten wechseln — am Ende geht's um weniger essen, mehr bewegen. Beim Framework ist es genauso.
  • Die unbequeme Frage: Habt Ihr Scrum je richtig gemacht — oder war's Cargo-Cult? Termine, Board, Rollen, und der Rest Augenwischerei.
  • Warum Scrum nie das Problem war: Wir sind das Erkannte nie angegangen. Das ist Change Management — von Kurt Lewin bis John Kotter, alte Fähigkeiten, die wir wieder rausholen müssen.
  • Die legitimen Nachbarn — Kanban, Flight Levels, Team Topologies, Product Operating Model, Shape Up, unFIX — und warum auch die nichts ändern, wenn Du nicht handelst.
  • „Alter Wein in neuen Schläuchen": mein Blick ins 10x-Org-Buch.
  • Was wirklich nach Scrum kommt: kein Tool, sondern eine Haltung — und der Mut, uns endlich wirklich zu verändern.

Mein Fazit: Prinzipien schlagen Methode. Outcome schlägt Output. Weniger Dogma, mehr Wirkung.

Und für alle, die als Scrum Master gerade um ihre Rolle bangen: Es geht nicht darum, zu heulen, dass Scrum nicht zu 100 % umgesetzt wird — sondern darum, Deinen Wert sichtbar zu machen und Dir das Mandat zu holen. Genau dafür habe ich das „Unverzichtbar"-Workbook gebaut: 15 Seiten, 90 Minuten, wie Du Deinen Wert in Führungssprache übersetzt. Link unten.

Links:

  • Das „Unverzichtbar"-Workbook (39 €): https://www.digistore24.com/product/702505 
  • Schreib mir: marcloeffler.eu · LinkedIn
  • Gefällt Dir Agile Unfiltered? 5 Sterne auf Spotify oder eine Bewertung bei Apple Podcasts — zwei Sekunden, große Wirkung.
Schein-Agilität: Wenn echte Veränderung nie das Ziel war16 juin 202600:25:31

Ich habe meine Community gefragt, womit sie gerade wirklich kämpft — über 1.500 Leute auf meiner Liste. Was zurückkam, war sehr spannend.

In dieser Folge teile ich die größten Schmerzen ungefiltert: die wackelnde Rolle, eine Führung, die ich oft nicht erreiche, und eine Schein-Agilität, die echte Veränderung längst aufgegeben hat. Mein Fazit vorweg: Wir stecken nicht in einer Methodenkrise. Wir stecken in einer Identitätskrise. Und die ehrliche Antwort darauf ist nicht Verteidigung, sondern Klartext.

Worum es geht:

  • Warum die Rolle von Scrum Master, Agile Master und Coach gerade überall hinterfragt wird — und wo wir selbst Schuld daran tragen
  • „Das komplette Agile-Coaches-Team wurde wegrationalisiert" — Konsolidierung als Marktrealität
  • Warum „Ich erreiche die Führung nicht" vom Nebenthema zum Hauptmotiv geworden ist — und warum das Problem im System sitzt, nicht im Team
  • Schein-Agilität, Zeremoniemüdigkeit und die Suche nach dem, was nach Scrum kommt
  • KI: nicht Angst, sondern Skepsis — und warum mich der Hype an die Dotcom-Blase erinnert, die ich selbst miterlebt habe
  • Die Überraschung: Warum die Hälfte sagt, Agilität wird wichtiger — obwohl die Rolle wackelt
  • Mein Aufruf: Schein-Agilität klar benennen, statt weiter agiles Theater zu spielen

Das war der erste Block von mehreren. In den nächsten Folgen gehe ich jedem Schmerz einzeln nach — den Anfang macht die Schein-Agilität.

Mach mit: Die Umfrage läuft noch — https://form.jotform.com/261604149649059. Je mehr Input, desto besser.

Schreib mir: Welches Thema hat Dich getroffen? Per DM auf LinkedIn oder über das Kontaktformular auf marcloeffler.eu.

Werde Teil der Community: Die Scrum Master Journey öffnet sich gerade Richtung Team- und Organisationsentwicklung. Live-Event im November — https://marcloeffler.eu/scrum-master-journey.

Gefällt Dir der Podcast? 5 Sterne auf Spotify oder eine Bewertung bei Apple Podcasts — dauert zwei Sekunden und hält den Podcast am Leben.

Warum dein Team jede Veränderung mitmacht, wenn der Preis stimmt.28 avr. 202600:12:15

"Wir haben ein Change-Problem." – Bullshit. Wir haben ein Relevanz-Problem. Marc räumt in dieser Episode mit dem Märchen vom „Widerstand gegen Veränderung“ auf. Wer sich über blockierende Mitarbeiter beschwert, hat meistens schlichtweg ein Produkt (Agilität) im Angebot, das für die Beteiligten keinen erkennbaren Wert hat.

Anhand von Beispielen aus dem echten Leben – von der Homeoffice-Revolution bis zur TV-Fernbedienung – zeigt Marc, dass Menschen Veränderung lieben, solange der persönliche Vorteil (WIIFM - What’s in it for me) sofort spürbar ist.

Was dich in dieser Folge erwartet:

  • Der Bohrmaschinen-Fehler: Warum agile Coaches seit Jahren Werkzeuge verkaufen, statt Löcher in Wände zu bohren.

  • Währung der Rollen: Warum Entwickler, POs und CFOs völlig unterschiedliche Gründe brauchen, um Agilität zu wollen.

  • Die 24-Stunden-Regel: Warum Change innerhalb von Tagen Resultate liefern muss, nicht erst in Monaten.

  • Agile Undercover: Wie du echte Probleme löst, ohne das Wort „Agile“ ein einziges Mal in den Mund zu nehmen.

Dein nächster Schritt:

Hast du das Gefühl, deine Transformation tritt auf der Stelle? Marc bietet ein Leadership Audit an: In drei Tagen finden wir die echten Hebel in deinem Unternehmen – zum Festpreis, ohne achtseitige Berater-Dokumente, sondern mit sofort umsetzbaren Lösungen.

Kontakt & Feedback:

Vernetz dich mit Marc auf LinkedIn und diskutiere mit: https://www.linkedin.com/in/marcsteffenloeffler/ 

Ich weiß auch nicht, was kommt — aber ich weiß, wie man sich darauf vorbereitet!21 avr. 202600:27:20

Ich war eine Woche in Tunesien — beruflich beim Kunden, mitten in einer IT-Modernisierung. Change-Begleitung mit meiner FRIDGE-Methodik: Kubernetes, Terraform, Cybersecurity auf der technischen Seite, ich auf der menschlichen. Und direkt danach: diese Folge.

Gerade hat man das Gefühl: diese Krise ist einmalig. Trump bombardiert den Iran, die Straße von Hormuz wird dicht, Ölpreise schießen hoch, KI disruptiert Geschäftsmodelle. So schlimm wie jetzt war es doch noch nie.

War es aber. Und genau darum geht's heute.

Ein Blick zurück: Disruption ist kein neues Phänomen

Ich zeige, dass wir uns seit Jahrzehnten alle paar Jahre in vermeintlich einmaligen Krisen befinden:

  • 1970er: Ölkrise, Zusammenbruch von Bretton Woods, nuklearer Kalter Krieg
  • 1980er: Rezession, höchste Arbeitslosigkeit seit der Nachkriegszeit, Tschernobyl
  • 1990er: Zusammenbruch der Sowjetunion, Asienkrise, Jugoslawienkrieg
  • 2000er: 9/11, Finanzkrise 2008
  • 2010er: Eurokrise, Arabischer Frühling, Flüchtlingskrise, Brexit
  • 2020er: Corona, Ukraine-Krieg, KI-Disruption, Trump 2.0

Das Muster: Alle 5-7 Jahre eine Situation, die sich einmalig anfühlt. Und jedes Mal sagen die Beteiligten: So etwas haben wir noch nie erlebt.

Was Resilienz wirklich bedeutet

Resilienz bedeutet nicht, Notfallpläne zu schreiben. Es bedeutet, Führungssysteme aufzubauen, in denen Menschen an den richtigen Schaltstellen Entscheidungen treffen können — auch ohne Anweisung von oben.

Wie ein Orchester, das nie zusammengeprobt hat und plötzlich unter Stress vor hundert Zuschauern auftreten soll. Selbst wenn die Einzelmusiker gut sind — es klingt nicht zusammen.

Zentrale Voraussetzung: Psychologische Sicherheit. Nur wenn Menschen sich trauen, Dinge auszuprobieren — und Fehler machen dürfen — entstehen neue Lösungen für neue Situationen.

Krisengewinner vs. Krisenverlierer

Krisengewinner haben vorher investiert — in Kultur, in Systeme, in Menschen. Sie haben Rahmen geschaffen, in denen sich Teams frei bewegen können. Sie haben Führungskräfte, die ihre Leute kennen, Stärken einsetzen und Raum für Wachstum schaffen.

Krisenverlierer rudern zurück. Sie zentralisieren, dirigieren von oben. Und hoffen, dass es irgendwie vorbeizieht.

KI-Readiness: kein Abkürzung möglich

Unternehmen, die noch nicht digitalisiert sind, können KI nicht nutzen. Unternehmen, die nicht agil sind, werden mit KI Schwierigkeiten haben. Die Reihenfolge ist: Digitalisierung → Agilisierung → KI-Readiness. Abkürzungen funktionieren nicht.

Das AMPLIFY Audit

Ich arbeite gerade mit einem neuen Modell, das Führungskräften und Organisationen hilft, KI-ready zu werden. Kern ist das AMPLIFY Audit: In maximal drei Tagen analysiere ich für einen Festpreis, wo ihr steht — und liefere einen priorisierten Aktionsplan für die nächsten Schritte.

Du bist Führungskraft, Abteilungsleiter oder Geschäftsführer und das klingt interessant? Dann meld dich gern für ein erstes Gespräch.

Links
Die 100-Millionen-Euro-Lüge – Warum euer Prozess-Theater jetzt implodiert07 avr. 202600:11:25

„Wenn du stolz auf deine 50 zertifizierten Scrum Master und deine perfekte Jira-Hygiene bist, dann schalt am besten jetzt ab.“

In dieser Episode graben wir die Leiche der Agilität aus. Marc räumt mit dem weitverbreiteten Missverständnis auf, dass Agilität etwas mit „schnellerem Bauen“ zu tun hat. Die Wahrheit ist schmerzhaft: Die meisten Unternehmen haben das Agile Manifest zwar gelesen, aber nicht die Eier gehabt, es umzusetzen. Statt echter Transformation gab es teures Wasserfall-Theater mit neuen Vokabeln.

Doch jetzt kommt der Endgegner: Die Künstliche Intelligenz. Wenn KI die Delivery-Kosten gegen Null drückt, was bleibt dann von deinem Job als Agile Coach oder Scrum Master übrig?

Die harten Fakten dieser Folge:
  • Die Velocity-Falle: Warum es völlig egal ist, wie schnell der Hamster im Rad läuft, wenn das Rad im Keller steht. Wir haben Customer Collaboration durch eine Mauer aus Jira-Tickets ersetzt.

  • Der KI-Hammer: KI schreibt Code, baut Prototypen und moderiert bald deine Sprints. Wer sich nur als „Prozesswächter“ definiert, ist in zwei Jahren arbeitslos.

  • Vom Verwalter zum Strategen: Dein einziger Überlebensweg ist der Wechsel in den „Problem Space“. Verstehst du wirklich, welchen Schmerz ihr beim Kunden löst?

  • Das 0-Euro-Ticket: Marcs radikale Methode für das nächste Refinement. Wenn keiner erklären kann, wer gefeuert wird oder Geld verliert, wenn ein Feature nicht gebaut wird – dann lösch das Ticket. Sofort.

Die „Unfiltered“ Challenge für deine Woche:

Geh morgen in dein Team-Meeting. Sobald die Diskussion über Story Points losgeht, brichst du ab. Stell die eine Frage, die wirklich zählt: „Welchen konkreten Schmerz eliminieren wir hier gerade?“ Kann es keiner in einem Satz sagen? Dann stoppt den Sprint.

„Agilität ist nicht tot. Aber eure Interpretation davon verdient den Gnadenschuss.“

Ressourcen & Links:
Knapp 350 Folgen Agilität – was hat sich wirklich verändert?02 avr. 202600:29:57

Knapp 350 Folgen, fast neun Jahre Podcast, über 20 Jahre Agilität. Ich blicke zurück – ehrlich, selbstkritisch und mit drei Kernerkenntnissen, die aus meiner Sicht den größten Unterschied machen. Plus: Was hat sich wirklich verändert? Und was leider nicht?

Meine 3 Kernerkenntnisse
  • 1. Agilität löst keine Probleme – sie macht sie sichtbar. Wie ein Diagnosetool am Auto: Fehlercodes auslesen ist nur der erste Schritt. Reparieren musst du selbst.
  • 2. Kontext ist King. Kein Framework lässt sich 1:1 kopieren. Erst in den Kühlschrank schauen (FRIDGE Method®), dann das passende Rezept wählen.
  • 3. Wer liefert, hat Recht. Agilität ist kein Sozialprogramm. Am Ende zählt echter Outcome – was Kunden einen Mehrwert bringt.
Was sich leider nicht verändert hat
  • Product Owner ohne echte Entscheidungsgewalt (in ~80 % der Fälle)
  • Retrospektiven, in denen immer dieselben Themen auftauchen – ohne Konsequenz
  • Agile Transformationen als IT-Rebranding-Projekt
  • Coaching-Aufträge, die enden, bevor echte Veränderung einsetzt
  • Selbstorganisation als Lippenbekenntnis – Hierarchie verkleidet sich, verschwindet nicht
Was sich verbessert hat
  • Die Sprache: Selbstorganisation, psychologische Sicherheit sind keine Fremdwörter mehr
  • KI als Hebel: zwingt Unternehmen zum Experimentieren
  • Eine reifere Generation von Coaches: weniger Dogmatismus, mehr Pragmatismus
  • Es gibt Unternehmen, die es wirklich leben – täglich liefern, längst über Scrum hinaus

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Agile Unfiltered: Agilität ohne Geschwätz. Jede Woche.

KI in Retrospektiven – Gamechanger oder Hype?23 mars 202600:25:49

In dieser Episode teile ich, was ich auf der Agile Stuttgart in meiner Session zu KI in Retrospektiven diskutiert habe – und was mir seitdem noch durch den Kopf geht. Retrospektiven gehören für mich nach wie vor zu den mächtigsten Werkzeugen in der agilen Toolbox. Und KI kann sie besser machen – wenn man weiß, wie.

Das bespreche ich in dieser Episode

  • Welche Probleme klassische Retros haben – und warum Teams müde werden
  • 3+1 Einsatzfelder für KI: vor, während, nach der Retro – und über die Zeit
  • 4 konkrete Prompts, die du sofort nutzen kannst
  • Grenzen & Fallen: Wo KI scheitert (und warum das wichtig ist)
  • Weitergedacht: Was ist jetzt möglich, was vorher nicht ging?

Die 4 Prompts aus der Episode

Prompt 1 – Retro-Auswertung

Prompt:

Hier sind die Ergebnisse unserer letzten Retrospektive: [Liste einfuegen]. Welche Muster erkennst du? Was wiederholt sich? Welches Thema hat den groessten Hebel fuer das Team?

Prompt 2 – Massnahmen schaerfen

Prompt:

Formuliere aus diesen drei Retro-Punkten konkrete, umsetzbare Massnahmen mit Verantwortlichem und Zeitrahmen: [Punkte einfuegen]

Prompt 3 – Retro vorbereiten

Prompt:

Wir sind ein Software-Team, Sprint 24, die Velocity ist gesunken, zwei Bugs sind in Produktion. Welche Retro-Fragen waeren jetzt besonders relevant? Schlage 5 vor.

Prompt 4 – Langzeitvergleich

Prompt:

Hier sind die Massnahmen aus unseren letzten vier Retros: [Liste einfuegen]. Was haben wir wirklich umgesetzt? Was taucht immer wieder auf, ohne geloest zu werden?

Sofort-Tipp-Prompt

Prompt:

Nach unserer letzten Retro haben wir folgende Punkte gesammelt: [Liste einfuegen]. Formuliere daraus die drei wichtigsten Massnahmen, priorisiert nach Wirkung, mit je einer konkreten ersten Aktion, einem Verantwortlichen (Rolle reicht) und einem Zeitrahmen.

Links & Ressourcen

Frage an dich

Nutzt du schon KI in Retrospektiven? Was funktioniert, was nervt? Schreib mir auf LinkedIn – ich bin wirklich neugierig.

Ist das agile Manifest noch zeitgemäß?17 mars 202600:35:08

Das Agile Manifest wird 25 Jahre alt. Ein Viertel Jahrhundert. Ich gehe die 4 Wertepaare und 12 Prinzipien im Lichte von 2026 durch: Was gilt noch? Was muss neu interpretiert werden? Und was ist aktueller denn je?

Highlights aus den 12 Prinzipien
  • Wertvoll liefern ist wichtiger als früh liefern – das Schlüsselwort im ersten Prinzip
  • Nachhaltige Entwicklung: ein Tempo, das dauerhaft haltbar ist – Sprint heißt nicht Dauerrennen
  • Technische Exzellenz ist kein Widerspruch zu Agilität
  • Einfachheit: die Kunst, nicht-getane Arbeit zu maximieren – mit KI wichtiger denn je
  • Effektiv (das Richtige tun) schlägt effizient (irgendetwas schnell tun)
  • Regelmäßige Reflexion: Feedbackloops verkürzen, nicht verlängern
Meine wichtigsten Punkte aus der Folge
  • Am häufigsten missverstanden: Individuen > Prozesse bedeutet nicht, keine Prozesse zu haben
  • KI-Zeitalter verschärft das Einfachheits-Prinzip: mehr Können = größere Gefahr von Overengineering
  • Sprint impliziert fälschlicherweise Dauerrennen – Nachhaltigkeit ist gemeint
  • Effektivität vs. Effizienz: kleiner Unterschied, riesige Auswirkung
  • Das Manifest beschreibt ein Was, nicht ein Wie – das Wie liegt bei dir
  • Mein Tipp: Nicht das ganze Manifest auf einmal – pick dir einen Punkt und frag, wie gut ihr das wirklich macht
Erwähnt in dieser Folge

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Agile Unfiltered: Agilität ohne Geschwätz. Jede Woche.

Organisationsentwicklung mit dem Star Model von Jay Galbraith10 mars 202600:21:26

Brillante Strategie, aber nichts passiert? Alle rennen, aber in verschiedene Richtungen? Das ist kein Motivationsproblem – das ist ein Designproblem. In dieser Folge spreche ich über das Star Model von Jay Galbraith – eines der klarsten Frameworks für Organisationsdesign, das kaum jemand kennt.

Der Auslöser: ein neues Kundenprojekt mit Fokus auf Organisationsentwicklung – und ein Modell, das ich nach Jahren wieder ausgegraben habe und das erschreckend aktuell ist.

Die 5 Elemente des Star Models
  • ⭐ Strategie – Wie kommen wir dorthin, was wir uns vorgenommen haben? Gibt allen anderen Elementen die Richtung.
  • ⭐ Struktur – Wer entscheidet was? Wo liegen Macht, Verantwortung, Entscheidungsbefugnisse?
  • ⭐ Prozesse – Wie fließen Informationen? Wie arbeiten Teams zusammen? Wie wird koordiniert?
  • ⭐ Rewards – Welches Verhalten wird wirklich belohnt? (Boni, Anerkennung, Karriere)
  • ⭐ People – Wer ist da, was können die, wie werden sie entwickelt?

Alle fünf müssen aufeinander abgestimmt sein. Fehlt eines, bricht der Stern zusammen.

Die wichtigsten Punkte aus der Folge
  • Org-Redesigns scheitern meistens, weil NUR Struktur verändert wird – alles andere bleibt beim Alten.
  • Rewards sind laut Galbraith der stärkste Verhaltenstreiber – stärker als Leitbilder und Führungsreden.
  • Individuelle Boni + Teamwork-Kultur = lokale Optimierung statt Zusammenarbeit.
  • Scrum ist ein klassisches Beispiel: Als reiner Prozess eingeführt, ohne Anpassung der anderen Elemente – scheitert es regelmäßig.
  • Alignment schlägt Exzellenz: Lieber alle 5 Elemente gut abgestimmt als in einem Bereich weltklasse sein.
  • People und Rewards sind die am häufigsten vernachlässigten Punkte – mit den größten Auswirkungen.
Meine Frage an dich

Welches Element des Sterns fehlt gerade bei dir? Schau mal drauf – und wenn du jemanden brauchst, der mitschaut und Impulse gibt, meld dich.

 

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Warum "mehr arbeiten" nicht die Lösung ist!03 mars 202600:26:45
Worum geht es in dieser Folge?

Wir müssen mehr arbeiten – das höre ich gerade überall in der politischen Debatte. Ich widerspreche. Nicht weil ich Bequemlichkeit verteidige, sondern weil ich weiß: Mehr Stunden in ein kaputtes System stecken bringt mehr kaputten Output. Das eigentliche Problem ist nicht Faulheit – es sind die Systeme, die kluge Menschen täglich daran hindern, wirklich gute Arbeit zu leisten.

Was du in dieser Folge mitnimmst
  • Warum Effektivität wichtiger ist als Effizienz – und was der Unterschied wirklich bedeutet
  • Welche 6 Systembremsen Unternehmen täglich Leistung kosten
  • Warum parallele Projekte der größte Produktivitätskiller sind
  • Was eine Organisation braucht, um wirklich zu liefern
  • Wie du als Führungskraft sofort einen ersten Hebel ansetzen kannst
Erwähnte Konzepte & Quellen
  • Peter Drucker: "There is nothing so useless as doing efficiently that which should not be done at all."
  • Goldfischglas-Prinzip: Mitarbeiter, die jahrelang kein Selbstmanagement leben durften, können es nicht plötzlich abrufen
  • Verlustleistung ab 3 parallelen Projekten: mehr Verlust als Arbeitsleistung
  • Flight Levels: Portfolio-Fokus als Systeminstrument
  • FRIDGE-Method® – mein Framework zur Analyse und Auflösung von Systemblockaden
Dein Impuls aus dieser Folge

Wie viele Projekte laufen bei euch gerade parallel? Was passiert, wenn du die Hälfte streichst – was würde wirklich zusammenbrechen? Und was würde sich plötzlich bewegen?

Links & Kontakt
Viele Retrospektiven sind nutzlos (und wie du es besser machst)24 févr. 202600:18:08

Hand aufs Herz: Würde dein Team weinen, wenn die Retrospektive morgen ausfällt – oder heimlich Champagner aufmachen?

In dieser Episode spreche ich darüber, warum so viele Retros wirkungslos sind, weshalb sie trotzdem der wichtigste Termin im agilen Arbeiten bleiben und wie du sie wieder zu einem echten Hebel für Veränderung machst.

Darum geht es in der Folge
  • Warum Retrospektiven oft als Pflichttermin ohne Mehrwert wahrgenommen werden

  • Weshalb unscharfe Maßnahmen der häufigste Killer guter Retros sind

  • Warum Dokumentation (z. B. in Confluence) keine Verbesserung erzeugt

  • Wie Zombie-Retros und Maßnahmen-Friedhöfe entstehen

  • Warum psychologische Sicherheit die Grundlage jeder guten Retro ist

  • Wieso jede Retro auf der vorherigen aufbauen muss (keine „Grüne-Wiese-Retros“)

  • Wie Hypothesen helfen, echte Wirkung statt Symptombekämpfung zu erzielen

  • Was eine Arbeitsretrospektive ist – und warum sie Umsetzung beschleunigt

Der Retro-Bullshit-Check

Deine Retro ist sehr wahrscheinlich wirkungslos, wenn …

  1. viel diskutiert wird, aber keine klaren Ergebnisse entstehen

  2. Maßnahmen regelmäßig definiert, aber nie umgesetzt werden

  3. nur Symptome behandelt werden, keine Ursachen

  4. im Team spürbare Retro-Müdigkeit herrscht

  5. kritische Themen aus Harmoniebedürfnis vermieden werden

Zentrale Learnings
  • Lieber eine gute, umsetzbare Maßnahme als fünf, um die sich niemand kümmert

  • Maßnahmen müssen SMART sein

  • Wirkung entsteht nur durch Umsetzung, nicht durch Protokolle

  • Retros sind der wichtigste Feedback-Loop im agilen Arbeiten

  • Wer liefern will, muss auch in der Retro liefern

Empfehlung & Gewinnspiel 🎁

📘 Neuauflage „Retrospektiven in der Praxis“ Komplett überarbeitet für Remote- & Hybrid-Setups inkl. Tipps & Tricks zum Thema psychologischer Sicherheit 📅 Versand ab ca. 26. Februar

👉 Gewinnspiel: Hinterlasse eine Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify, schicke mir einen Screenshot – und sichere dir die Chance auf eine von zwei signierten Ausgaben.

Outpace the Crisis: Wie du schneller lernst als die Konkurrenz pleite geht17 févr. 202600:15:25

Während viele Unternehmen noch Prozesse diskutieren, testet der Wettbewerb längst Hypothesen am Markt. In dieser Episode spreche ich darüber, warum Geschwindigkeit heute über Überleben oder Untergang entscheidet – und warum Lernen der eigentliche Wettbewerbsvorteil ist.

Du erfährst,

  • warum Langsamkeit kein operativer Mangel, sondern ein echtes Geschäftsrisiko ist

  • weshalb Perfektion und übertriebene Planung Unternehmen ausbremst

  • warum große Teams oft langsamer sind als kleine, fokussierte Einheiten

  • wie kurze Feedback-Schleifen Risiken minimieren und Umsatz sichern

  • weshalb „80 % heute“ besser sind als „100 % irgendwann“

  • warum schnelle Entscheidungen Lernen erst möglich machen

Kernbotschaft: Agilität bedeutet nicht Meetings und Rituale, sondern schnelle Feedback-Loops, echtes Lernen und konsequentes Anpassen. Wer schneller lernt, bleibt relevant.

Die 5 Fragen aus der Episode
  1. Was ist das absolut Kleinste, das wir heute live bringen können, um echtes Marktfeedback zu bekommen?

  2. Welche Regel, welches Meeting oder welcher Prozess hindert uns gerade aktiv daran, echten Wert zu liefern?

  3. Wenn wir das Hauptproblem des Kunden morgen lösen müssten – was würden wir sofort weglassen?

  4. Trauen wir uns, die unangenehme Wahrheit auszusprechen, oder reiten wir gerade ein totes Pferd?

  5. Zahlt das, was wir gerade tun, direkt auf Umsatz oder ein reales Kundenproblem ein – oder nur auf das Backlog?

Empfehlung: 👉 Lade dir das Delivery Manifest herunter, drucke es aus und häng es dir sichtbar auf. Weniger diskutieren, mehr liefern.

Links: – Delivery Manifest: https://marcloeffler.eu/wp-content/uploads/2025/12/Delivery-Manifest.pdf

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Transformation ohne Schmerz ist Selbstbetrug10 févr. 202600:16:53

Warum fühlen sich so viele agile Transformationen erstaunlich bequem an – und scheitern genau deshalb?

In dieser Folge spreche ich darüber, warum echte Veränderung ohne Reibung nicht funktioniert und woran du erkennst, ob ihr wirklich transformiert oder nur neu labelt.

In dieser Episode erfährst du:

  • warum Agilität ohne unbequeme Entscheidungen wirkungslos bleibt

  • woran du erkennst, dass ihr nur „grün anmalt“, statt wirklich zu verändern

  • welche typischen Ausweichmanöver Transformationen sabotieren

  • warum Fokus, Priorisierung und Machtverschiebung weh tun müssen

  • welche klaren Signale für echte Transformation sprechen

Kernaussage: Wenn sich alle wohlfühlen, ist sehr wahrscheinlich nichts passiert.

📩 Themen, Fragen oder Widerspruch? Schreib mir – gern greife ich das in einer nächsten Folge auf.

Hilfe, mein Team liefert nicht – was wirklich hilft (und was nicht)27 janv. 202600:25:21

Hilfe, mein Team liefert nicht – was wirklich hilft (und was nicht)

Warum liefern Teams nicht – obwohl alle motiviert wirken?

In dieser Episode spreche ich über eine unbequeme Wahrheit: In den seltensten Fällen ist das Team das Problem. Fast immer ist es das System, in dem das Team arbeitet.

Du erfährst, warum Appelle, Druck und Micromanagement nichts bringen – und welche systemischen Hebel wirklich dafür sorgen, dass Teams wieder Verantwortung übernehmen und ins Liefern kommen.

In dieser Folge geht es u. a. um:

  • Warum Teams immer systemlogisch handeln

  • Psychologische Sicherheit als zentralen Performance-Hebel

  • Wozu starke Visionen Voraussetzung für Selbstorganisation sind

  • Warum Entscheidungsfreiraum wichtiger ist als Kontrolle

  • Wie Fokus und weniger Parallelität sofort Wirkung zeigen

  • Weshalb du immer die Teams bekommst, die dein System „verdient“

Diese Folge richtet sich an alle, die genug haben von Agile-Theater und endlich Ergebnisse sehen wollen.

Agile Unfiltered – der Podcast für alle, die Veränderung pragmatisch denken und umsetzen wollen.

Wie Du Deinem Team hilfst, wirklich cross-funktional zu werden (und nicht nur so zu tun)13 janv. 202600:17:47

In dieser Episode von 'Agile unfiltert' diskutiert Marc Löffler, wie Teams cross-funktional werden können. Er beleuchtet die Probleme der Effizienzlüge, die durch Experten-Ego und Bequemlichkeit verstärkt werden. Zudem gibt er praktische Tipps, wie Unternehmen ihre Teams resilienter und lernfähiger machen können, um langfristigen Erfolg zu sichern.

Key Takeaways:

  • Cross-funktionale Teams sind entscheidend für langfristigen Erfolg.
  • Die Effizienzlüge führt zu Managementversagen.
  • Experten-Ego kann als Wachstumsbremse wirken.
  • Bequemlichkeit hindert Teams am Fortschritt.
  • Wissen sollte im Team verteilt werden, um Abhängigkeiten zu vermeiden.
  • Shadowing ist eine wichtige Methode zur Wissensweitergabe.
  • Aufgaben sollten nach Lernbedarf und nicht nach Skill verteilt werden.
  • Die Definition of Done sollte Wissenstransfer beinhalten.
  • Teams müssen ihre Komfortzone verlassen, um zu wachsen.
  • Agile Methoden sollten auf den tatsächlichen Nutzen ausgerichtet sein.

 

Die Agile Entrümpelung: 3 Dinge, die wir 2026 nicht mehr mitschleppen23 déc. 202500:13:25

Das ist kein klassischer Jahresrückblick mit Sektlaune. Das ist ein Hausputz. Marc macht in dieser letzten Folge des Jahres den Reality-Check. 

Für 2026 gilt: Fitteres Agil statt mehr Agil.

In dieser Episode erfährst du, welchen Ballast du jetzt abwerfen musst, um im neuen Jahr lieferfähig zu bleiben – und warum Harmonie dich innovationstechnisch ruiniert.

DAS NIMMST DU MIT (KEY TAKEAWAYS):

  • Der Tod des Selbstzwecks: Warum wir aufhören müssen zu fragen "Ist das Scrum?" und anfangen müssen zu fragen "Hilft das dem Kunden?".

  • Schluss mit Kuscheln: Warum "Psychologische Sicherheit" oft mit Nettigkeit verwechselt wird und warum wir wieder professionelle Reibung brauchen, um Innovation zu erzeugen.

  • Done > Perfect: Warum Perfektionismus (gerade in Deutschland) unser größter Bremsklotz ist und warum eine 80%-Lösung, die heute live geht, besser ist als eine 100%-Lösung, die nie kommt.

  • Der Mindset-Shift 2026: Warum wir nicht auf die Politik warten dürfen, sondern als Scrum Master und Agile Leader selbst die Verantwortung für den Erfolg übernehmen müssen.

ZITATE ZUM TEILEN:

"Wir sollten 2026 nicht fragen 'Ist das Scrum?', sondern 'Hilft das dem Kunden?'"

"Psychologische Sicherheit heißt eben nicht, dass wir alle kuscheln. [...] Wir wollen wieder mehr Reibung haben, weil mehr Reibung bringt mehr Innovation."

"Lieber eine 80 % Lösung liefern wie eine 80 % Lösung [planen]. [...] Done is better than perfect."

ACTION ITEM:

Hör auf, Vorsätze zu schmieden. Mach eine "Not-To-Do"-Liste. Druck dir diese 3 Punkte aus, knüll sie zusammen und wirf sie weg – symbolisch für den Ballast, den du 2026 nicht mehr brauchst.

Wer liefert, hat Recht: Das Ende des Scrum Guides & Dein neues Manifest16 déc. 202500:20:45

DIE WAHRHEIT: Dein Scrum-Zertifikat ist wertlos. In der aktuellen Wirtschaftslage interessiert sich niemand für deine perfekt moderierten Dailies oder ob die Timebox eingehalten wurde. Der CFO fragt nur eins: "Was haben wir verkauft/geliefert?"

Wenn deine Antwort "Wir haben den Prozess optimiert" lautet, stehst du auf der Abschussliste. Zurecht.

In dieser Episode beenden wir das Prozess-Theater. Wir ersetzen Dogma durch Delivery. Marc legt die Karten auf den Tisch und stellt dir das Werkzeug vor, das deine Karriere retten wird: Das Delivery Manifest.

WAS DU HEUTE ÄNDERST:

  • Der Realitäts-Check: Warum "Scrum by the Book" gerade jetzt unterlassene Hilfeleistung für dein Unternehmen ist.

  • Die Business-Triage: Wie du Meetings identifizierst, die sofort gestrichen werden müssen (ohne Diskussion).

  • Die neue Währung: Warum "Outcome" das einzige ist, was dich vor Kündigungen schützt.

  • DAS DELIVERY MANIFEST: Die 5 Gesetze für radikalen Pragmatismus. Ausdrucken. Unterschreiben. Liefern.

DEIN COMMITMENT: Lade dir das Manifest herunter (Link unten). Druck es aus. Unterschreib es. Es ist mir egal, ob es deinem Agile Coach gefällt. Es geht darum, ob deine Firma überlebt.

LINKS: 🔥 Lade das Delivery Manifest hier herunter: https://marcloeffler.eu/wp-content/uploads/2025/12/Delivery-Manifest.pdf  📸 Die Challenge: Mach ein Foto von deinem unterschriebenen Manifest, poste es auf LinkedIn und tagge Marc Löffler. Wir teilen die Mutigen.

TIMESTAMPS: (00:00) Warum dein Scrum Guide ein Kündigungsgrund ist (02:30) Zertifikats-Jäger vs. Ergebnis-Lieferer (06:45) "Wer liefert, hat Recht" – Das neue Mantra (12:00) Die Business Triage: Meetings gnadenlos streichen (15:30) Das Delivery Manifest: Die 5 Gesetze (zum Mitschreiben)

Teilzeit im Scrum Team: So gelingt die Integration ohne Reibungsverluste09 déc. 202500:18:57

Ist Scrum nur etwas für Vollzeit-Teams? Ein klares Nein! Doch wenn Teammitglieder nur 50 % bis 80 % ihrer Zeit zur Verfügung haben, gerät der klassische Scrum-Rhythmus oft ins Stolpern – besonders bei synchronen Events wie dem Sprintwechsel.

In dieser Folge von Agile Unfiltered widmet sich Marc einer Hörerfrage von Micha: „Wie involviert man Teammitglieder, die beim Sprintwechsel nicht anwesend sind?“

Marc zeigt auf, warum Anwesenheit verhandelbar ist, aber Engagement und Transparenz nicht. Er liefert dir konkrete Strategien, Tools und Methoden, wie du Teilzeitkräfte nicht nur „duldest“, sondern als vollwertige Mitglieder integrierst – ohne dass Wissensinseln entstehen oder das Sprintziel gefährdet wird.

Das erwartet dich in dieser Folge:
  • Das Teilzeit-Dilemma: Warum Teilzeit im Scrum Team nichts mit „Multitasking in 5 Projekten“ zu tun hat und warum wir uns darauf einstellen müssen.

  • Synchron vs. Asynchron: Kreative Lösungen für Reviews und Retrospektiven, wenn der Kalender „Nein“ sagt (Stichwort: Loom & Mural).

  • Das Buddy-System: Wie ein rotierender Partner im Team dafür sorgt, dass keine Infos verloren gehen.

  • Erwartungsmanagement: Was das Team von der Teilzeitkraft erwarten darf – und umgekehrt. Warum Proaktivität hier die wichtigste Währung ist.

  • Dokumentation statt Flurfunk: Warum „haben wir kurz besprochen“ in hybriden Setups tödlich ist.

Zitate aus der Folge:

"So eine Teilzeitkraft soll halt nicht nur geduldet sein, es ist ja am Ende trotzdem Teil vom Team."

"Anwesenheit ist verhandelbar [...] Aber Engagement und Transparenz sollte eben nicht verhandelbar sein."

"Wissensinseln sind immer ein Riesenproblem. Und je mehr wir in Silos arbeiten [...] umso höher ist die Gefahr, dass Probleme auftreten."

🔗 Links & Ressourcen:
Ist Agilität wirklich tot? - Ein Interview mit Prof. Dr. Philipp Diebold02 déc. 202500:38:26

Du hast es in den Medien und auf LinkedIn gelesen: Agilität sei am Ende. Ist das nur Gerede oder steckt etwas dahinter?

In dieser knallharten Folge von Agile Unfiltered stellen sich Marc Löffler und Prof. Dr. Philipp Diebold der provokanten Frage: Ist Agilität gescheitert?

Erfahre, warum deine Firma trotz Scrum nicht agil ist und was du wirklich brauchst, um in der aktuellen Krise resilient zu bleiben.

Was dich in dieser Folge erwartet:
  • Das große Missverständnis: Woran erkennst du, ob dein Team nur "agile Rituale" abspult oder wirklich agil denkt? Du lernst den entscheidenden Unterschied zwischen agiler Haltung und bloßem Tool-Einsatz kennen.

  • Warum Berater verschwinden: Steckt die Agilität in der Krise, weil Firmen sparen, oder weil viele agile Rollen ihren tatsächlichen Mehrwert nicht transparent machen konnten? Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen.

  • Klonen ist keine Option: Wenn du Prozesse erfolgreicher Teams kopierst, wirst du scheitern. Wir erklären, warum in komplexen Umgebungen (wo Menschen arbeiten) keine Rezepte funktionieren.

  • Der KI-Fokus-Test: Die Einführung von KI entlarvt, wo die meisten Firmen noch im Wasserfall-Denken feststecken. Finde heraus, welchen einen Schritt du überspringen musst, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Nimm aus dieser Folge mit:
  • Die Agilität stirbt nicht – aber die Methode, wie du sie bisher gelebt hast, vielleicht schon.

  • Warum Anpassung immer der schwierigste Schritt bleibt – und wie du ihn in deinem Unternehmen endlich meisterst.

Höre rein, wenn du wissen willst, was nach Scrum, Kanban und SAFe kommt – und warum die Antwort so simpel ist, dass sie oft übersehen wird.

Die 5 größten Missverständnisse über Psychologische Sicherheit25 nov. 202500:20:23

In dieser Folge von Agile Unfiltered räume ich mit einem der am meisten missverstandenen Themen der agilen Welt auf: psychologische Sicherheit. Viele glauben immer noch, dass sie etwas mit Wohlfühlkultur, Harmonie oder „wir haben uns alle lieb“ zu tun hat. Die Realität ist eine ganz andere.

Ich zeige dir, weshalb echte psychologische Sicherheit nichts mit Kuschelkurs zu tun hat, sondern mit radikaler Ehrlichkeit, Konsequenz, klaren Erwartungen und echter Risikobereitschaft.

Praxis-Tipps aus der Folge
  • Retro-Frage: „Was habe ich letzte Woche gedacht – aber nicht ausgesprochen?“

  • Feedback-Regel: Nutze Ich-Botschaften statt Du-Angriffen

  • Teamcharter: Gemeinsame Regeln für Kommunikation, Konflikte & Konsequenzen

  • Reflexion im Sprint-Ende: „Wie habe ich psychologische Sicherheit unterstützt oder verhindert?“

Mein Fazit

Psychologische Sicherheit ist kein Ponyhof. Kein „Wir haben uns alle lieb“. Kein Esoterik-Workshop.

Sie ist die Grundlage für Teams, die entscheiden, lernen, Fehler aushalten, innovativ sind – und nicht erst dann aufwachen, wenn es zu spät ist.

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Wenn du als Scrum Master wirklich wirksam werden willst: --> Scrum Master Journey – der bewährte Weg zu Sichtbarkeit, Systemverständnis und Einfluss

Warum KI ohne Agilität nicht funktioniert!20 nov. 202500:22:07

In dieser ersten Folge von Agile Unfiltered spreche ich darüber, warum die Einführung von KI in klassischen Organisationen scheitert, wenn keine agile Arbeitsweise dahintersteht. KI ist aktuell überall – aber echte Wirksamkeit entsteht nur, wenn Unternehmen die Voraussetzungen schaffen, die KI wirklich braucht: schnelle Lernzyklen, cross-funktionale Teams, psychologische Sicherheit und eine klare Ausrichtung auf echten Nutzen.

Ich teile fünf zentrale Gründe, warum KI ohne Agilität nicht funktionieren kann, und erzähle aus meinen eigenen Erfahrungen, was in der Praxis schiefgeht – und wie es besser geht.

Mein Fazit:

KI ist kein Wundermittel. Ohne Agilität wird sie zum nächsten Hype, der durchs Dorf getrieben wird. Mit agilen Prinzipien wird sie dagegen zu einem mächtigen Werkzeug, das echte Probleme löst.

Erwähnte Beispiele & Insights:
  • Warum datenarme KI-Anwendungen oft nur Halluzinationen produzieren

  • Warum KI in Unternehmen häufig mehr Arbeit erzeugt statt weniger

  • Wie du KI sinnvoll auf bestehenden Daten einsetzt

  • Beispiele aus meiner Beratung & Kursentwicklung

  • Warum Unternehmen mit Plan-First-Mentalität scheitern

Weiterführende Links & Ressourcen

Scrum Master Journey – Werde als Scrum Master wirklich wirksam: https://marcloeffler.eu/scrum-master-journey/

Agile Transformation Manager Ausbildung – Die systemische Weiterbildung für alle, die Transformationen professionell durchführen wollen: https://marcloeffler.eu/ausbildung-agile-transformation-manager/ 

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Danke fürs Zuhören – wir hören uns nächsten Dienstag wieder bei Agile Unfiltered.

— Marc

Agile Unfiltered - Trailer20 nov. 202500:00:49

Agile Unfiltered – mit Marc Löffler ist der Podcast für alle, die echte Transformation erleben und verstehen wollen.

Ohne Filter. Ohne Buzzwords. Ohne Theater.

Marc Löffler gehört zu den bekanntesten Agile Coaches im deutschsprachigen Raum und bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Transformationsprojekten, Leadership-Workshops und Teamcoaching mit.

In jeder Folge bekommst du:

  • ungeschönte Einblicke in reale Transformationen

  • Werkzeuge, die wirklich wirken

  • systemische Perspektiven auf Teams & Organisation

  • Klartext über Leadership, Change und Zusammenarbeit

  • praktische Tipps für Scrum Master, Agile Coaches & Führungskräfte

Die Folgen sind ehrlich, direkt und sofort nutzbar.

Neue Folge jeden Dienstag.

Scrum Master & Impediments: Was wirklich deine Aufgabe ist21 oct. 202500:27:55

In dieser Episode geht es um ein Thema, das in fast jeder agilen Organisation auftaucht – aber selten bewusst und professionell gehandhabt wird: Impediments. Was genau ist eigentlich ein Impediment? Wie grenzt es sich von Risiken, Verbesserungen oder „Nice-to-have“-Themen ab? Und vor allem: Welche Rolle hat der Scrum Master dabei – löst er Impediments selbst oder sorgt er dafür, dass andere sie lösen können?

Ich beleuchte Schritt für Schritt die wichtigsten Fragen rund um das Thema Impediment Management und zeige, warum es nicht reicht, Blockaden einfach nur zu erkennen. Du erfährst:

  • wie du Impediments definierst und von Risiken oder Improvements unterscheidest

  • welche Arten von Impediments du als Scrum Master selbst adressieren solltest – und welche nicht

  • warum du nicht zum „alleinigen Problemlöser“ werden darfst, sondern das Team befähigen solltest

  • wie ein Impediment-Prozess aufgebaut wird – vom Teamboard bis zu Flight Levels

  • wie der POPCORN Flow als leichtgewichtiger Prozess hilft, Impediments sichtbar zu machen und systematisch zu lösen

  • warum Impediment Management immer auch eine Frage von Transparenz, Ownership und Leadership-Einbindung ist

Du bekommst praxisnahe Beispiele, konkrete Strukturvorschläge und erfährst, wie du Impediments nicht nur behandlest, sondern zum Motor echter kontinuierlicher Verbesserung machst – im Team und über Teamgrenzen hinaus.

 

Psychologische Sicherheit durchgespielt - Ein Interview mit Dr. Joachim Maier13 oct. 202500:40:36

Ohne psychologische Sicherheit ist jede Transformation ein zahnloser Tiger. Gemeinsam mit Dr. Joachim (Joe) Maier (Institut für Angewandte Psychologie, Zürich) klären wir, was psychologische Sicherheit wirklich bedeutet, wie man sie misst – und wie Teams sie praktisch stärken. Anlass ist sein neues Buch „Psychologische Sicherheit durchgespielt“.

Das nimmst du mit
  • Definition (nach Amy Edmondson): Ein Gruppenklima, in dem Menschen offen sprechen können (Elefanten im Raum/Scharen unterm Teppich) – ohne Angst vor Beschämung oder Sanktionen.

  • Die 3 beobachtbaren Hebel (Joachim):

    1. Angstfreie Kommunikation

    2. Gleichberechtigte Redeanteile

    3. Soziale Sensibilität

  • Messung – simpel & wirksam:

    • Kernfrage (1–10): „Ich fühle mich in diesem Team sicher.“

    • Ergänzend nutzbar: Edmondson-Items (DE), plus die Google-Signale aus Project Aristotle (Redeanteile & soziale Sensibilität).

    • Schwellenwerte: < 6 = prekär (externe Begleitung sinnvoll) • 6–8 = Graubereich (Self-Service möglich) • > 8 = stark (selbstorganisiertes Weiterentwickeln).

  • Paradox & Praxis: In unsicheren Kontexten wird schon das Messen schwierig. Lösung: Fragebogen + Challenge kombinieren – Beobachtung in Aktion schlägt Selbstauskunft.

  • Challenges (Beispiele): Helium-Stab/Hula-Hoop, LEGO-Aufgaben, Joachims „Arche“ (Online-Open-Source-Challenge: arks.ch) zur Sichtbarmachung psychologisch sicherer Kreise im Team.

  • Innere Sicherheit = Spiegel: Führungskräfte sind oft Flaschenhals. Erst Selbstregulation (Window of Tolerance, Atem, Bodyscan, Meditation), dann Teamübungen.

  • Mythbuster: Psychologische Sicherheit ≠ Harmonie. Konflikte sind nötig – aber in einem sicheren Rahmen, damit Reibung zu Wachstum statt Drama führt.

  • PASSION-Modell (Marc): „P“ wie Psychological Safety als Basis für echte Lern- und Leistungsfähigkeit.

Ressourcen & Links
  • Joachims Buch: Psychologische Sicherheit durchgespielt (inkl. Download-Material).

  • Arche-Challenge: Open-Source-Übung zur Teamdiagnose: arks.ch

  • Project Aristotle (Google): Hinweise auf Redeanteile & soziale Sensibilität.

Gewinnspiel 🎁

Wir verlosen 2 Exemplare von „Psychologische Sicherheit durchgespielt“. So machst du mit:

  1. Bewertung für den Podcast auf Spotify oder Apple Podcasts schreiben.

  2. Screenshot an marc@marcloeffler.eu senden oder via LinkedIn an Marc.

  3. Unter allen Einsendungen losen wir 2 Gewinner:innen – die Chancen sind gut. 😉

Woran erkenne ich einen guten Scrum Master?02 oct. 202500:21:17

In dieser Episode spreche ich über ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt: die Suche nach einem wirklich guten Scrum Master. Aktuell ist der Markt voll von Angeboten, aber wie filtert man die Spreu vom Weizen? Ich teile meine persönlichen Kriterien und Erfahrungen, die mir geholfen haben, die richtigen Talente zu finden.

In dieser Folge erfährst du:

  • Vom Preis zur Persönlichkeit: Warum der Stundensatz nur ein oberflächlicher Indikator ist und wie wichtig das Bauchgefühl im Bewerbungsgespräch sein kann.

  • Die Rolle während des Sprints: Die größte Herausforderung für viele Scrum Master ist die Arbeit zwischen den Sprint-Events. Ich verrate, welche Aufgaben ein Scrum Master im laufenden Sprint wirklich wertvoll machen.

  • Fallstudien im Interview: Wie eine kleine Fallstudie helfen kann, die wahre Denkweise eines Scrum Masters zu erkennen und seine Konfliktfähigkeit zu testen.

  • Agiles Mindset als Basis: Welche Fragen Aufschluss darüber geben, ob ein Scrum Master sich kontinuierlich weiterbildet und wirklich agil denkt.

  • Das Konzept der psychologischen Sicherheit: Ich erkläre, warum dieses Thema für mich ein absolutes Muss für jeden guten Scrum Master ist und warum ohne es jegliche agile Initiative zum Scheitern verurteilt ist.

Weitere Themen, die in der Folge erwähnt werden:

Höre rein und finde heraus, wie du den perfekten Scrum Master für dein Team findest – oder dich selbst als der richtige Kandidat positionierst.

Hast du eine Frage zu agilen Themen, die dich brennend interessiert? Schreibe mir auf LinkedIn, Instagram oder per Mail an marc@marcloeffler.eu – ich greife deine Themen gerne in einer der nächsten Episoden auf!

Wie ermittle ich den richtigen Business Value? - Ein Interview mit Tim Klein25 sept. 202500:37:16

In dieser Episode tauchen Marc Löffler und sein Gast, Tim Klein von den Produktwerkern, tief in das Thema Backlog-Priorisierung und Business Value ein. Tim, beleuchtet, warum der Wert eines Backlog-Items nicht nur eine Frage des Bauchgefühls ist, sondern eine solide strategische Grundlage erfordert.

Tim erklärt, wie fehlende Visionen und Strategien zu ineffizienten Sprint Backlogs führen und warum agile Teams oft wie eine "Flipperkugel" hin- und hergeworfen werden.

Marc und Tim diskutieren praktische Ansätze, um aus dem Teufelskreis der ziellosen Priorisierung auszubrechen:

  • Produktprinzipien: Ein leichtgewichtiges Framework, das dir hilft, den Entscheidungsrahmen für dein Team zu schaffen. Tim erläutert, wie diese Prinzipien, ähnlich dem agilen Manifest, bei Abwägungsentscheidungen unterstützen – zum Beispiel, ob Datenschutz wichtiger ist als Performance.

  • Wirkungsorientierte Sprintziele: Statt eine Liste von Aufgaben zu erstellen, fokussierst du dich auf den "Outcome". Ein gutes Sprintziel beschreibt, welche Wirkung dein Team mit dem Sprint erzielen will, was es für die User oder das Unternehmen verbessert und bietet so einen klaren Nordstern für die tägliche Arbeit. Marc betont die Wichtigkeit dieses Ziels für das Selbstmanagement der Entwickler.

  • Daily Scrum als Kompass: Das Daily Scrum ist mehr als ein Status-Meeting. Es ist der tägliche Check-in, um zu sehen, wie das Team dem Sprintziel näher kommt. Beide betonen, wie der Fokus auf das Sprintziel die Effektivität des Dailys drastisch steigert und verschwendete Zeit vermeidet.

📚 Buchempfehlungen von Tim & Marc

Für alle, die tiefer in das Thema eintauchen möchten, empfiehlt Tim folgende Bücher:

  • Product Direction von Nacho Bassino (Product Strategy, Product Roadmaps, OKRs)

  • Good Strategy, Bad Strategy von Richard Rumelt (Klassiker der Strategie-Entwicklung)

  • Product Roadmap Relaunched von Bruce McCarthy (Fokus auf Product Roadmaps)

  • Build What Matters von Ben Foster

  • North Star Playbook von John Cutler

  • Playing to Win von Roger L. Martin (allgemeine Strategie)

Vielen Dank fürs Zuhören! Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gerne mit deinen Kollegen und hinterlasse uns eine Bewertung!

Wie mache ich meine Arbeit als Scrum Master sichtbar?18 sept. 202500:17:51

In dieser Folge geht es um eine wichtige Frage für Scrum Master und Agile Coaches: Wie machen sie ihre eigene Arbeit transparent?

Darum geht es in der Episode:

  • Herausforderung der Transparenz: Ich erkläre, warum die Arbeit eines Scrum Masters oft nicht so klar ist wie die eines Entwicklers.

  • Backlog nutzen: Eine Lösung ist, abschließbare Aufgaben, die nicht in jedem Sprint wiederkehren (z.B. die Lösung von Impediments), auf das Sprint Backlog oder Kanban Board zu setzen. Das schafft Verbindlichkeit und Sichtbarkeit.

  • KPIs und Metriken: Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Wert zu zeigen, ist das Festlegen und Messen von Kennzahlen. So wird sichtbar, wie der Scrum Master die Effizienz des Teams steigert.

  • Aktive Kommunikation: Auch ist es wichtig, im Daily Scrum Updates zu geben. So wird sichtbar, was im Hintergrund geleistet wird, um dem Team zu helfen.

Viel Spaß beim Reinhören.

Was brauchen gute Teams?04 sept. 202500:20:24

In dieser Episode der Agile Transformation Toolbox spreche ich darüber, was erfolgreiche Teams ausmacht – und warum manche Gruppen nie über den Status einer losen Ansammlung von Einzelpersonen hinauskommen.

Du erfährst:

  • Warum ein klares Wozu die Grundlage jedes starken Teams ist

  • Welche Rolle eine Teamcharta spielt und wie ihr damit Rahmenbedingungen und Identität schafft

  • Wie du mit der FRIDGE Method dein Team systematisch reflektieren und weiterentwickeln kannst

  • Welche Bedeutung Regeln, Iterationen und Konsequenz für den Teamerfolg haben

  • Warum Ziele, Drive und Engagement entscheidend sind, um dauerhaft wirksam zu bleiben

  • Wie du mit der Wunderfrage eine inspirierende Teamvision entwickeln kannst

  • Und wie das PASSION-Modell zusätzliche Orientierung für gesunde, lernende und fokussierte Teams bietet

Egal ob du Scrum Master, Agile Coach oder Führungskraft bist: Du bekommst konkrete Fragen und Werkzeuge an die Hand, um dein Team auf das nächste Level zu bringen.

Wenn dir die Episode gefallen hat, freue ich mich, wenn du den Podcast weiterempfiehlst – damit mehr Teams verstehen, was sie brauchen, um gemeinsam wirklich erfolgreich zu sein.

Welche Skills du dir als Scrum Master JETZT aneignen solltest24 juil. 202500:15:49

Die Luft wird dünner für Scrum Master – zumindest für jene, die ausschließlich auf Team-Ebene unterwegs sind. In dieser Episode erfährst du, welche Fähigkeiten du dir jetzt aneignen solltest, um nicht nur überlebensfähig, sondern wirklich wirksam zu sein.

Darüber spreche ich in dieser Folge:

  • Warum der Scrum Master Markt aktuell schwierig ist – und was das mit falschen Erwartungen zu tun hat

  • Was du als Scrum Master JETZT lernen musst, um zukunftsfähig zu bleiben

  • Wie du von der reinen Teamarbeit in die Organisationsentwicklung kommst

  • Warum du Transformationen strategisch begleiten musst (und wie du dir den Auftrag holst)

  • Wieso Change-Kompetenz und der Umgang mit Widerstand heute Pflicht sind

  • Wie du deinen Impact mit Metriken und KPIs sichtbar machst

  • Warum du dich intensiv mit agiler Führung auseinandersetzen solltest – und wie du selbst zum Vorbild wirst

Fazit: Scrum Master, die in ihrer Rolle stagnieren, werden es zunehmend schwer haben. Wer jedoch den Schritt Richtung Transformationsexperte wagt, kann nicht nur überleben, sondern gestalten.

Links & Ressourcen zur Folge: 🎓 Scrum Master Journey – Werde der Scrum Master, den Unternehmen wirklich brauchen 👉 Mehr erfahren

🚀 Agile Transformation Manager Ausbildung – Werde zum strategischen Treiber agiler Veränderung 👉 Infos & Terminbuchung

🤖 KI-gestütztes GPT-Tool für agile Transformationen 👉 Agile Transformation Mentor GPT

📬 Feedback, Ideen oder Themenwunsch? Schreib mir direkt auf LinkedIn oder an marc@marcloeffler.eu

Wie transformiert man von einer Projekt zu einer Produktorganisation?17 juil. 202500:42:39

In dieser Episode sprechen Marc Löffler und Thomas Hartmann über den entscheidenden Unterschied zwischen einer Projekt- und einer Produktorganisation – und warum dieser Unterschied so wichtig ist, wenn es um Skalierbarkeit und nachhaltige Wertschöpfung geht. Thomas teilt Erfahrungen aus der Praxis, spannende Kundenbeispiele und gibt Einblicke in sein neues Buch „From Project to Product Mode“. Gemeinsam analysieren sie die sieben typischen Herausforderungen, die Unternehmen beim Wechsel vom Projekt- zum Produktmodus überwinden müssen.

Themen dieser Episode:

  • Was unterscheidet Projekte von Produkten – und warum ist das mehr als nur ein Buzzword?

  • Warum viele Organisationen in der "Egg Organization"-Falle stecken

  • Die 7 Dimensionen des Product Mode Wechsels:

    1. Segmentierung

    2. Pricing

    3. Product Discovery

    4. Produktmanagement-Struktur

    5. Priorisierung & Roadmap

    6. Push vs. Pull in der Entwicklung

    7. Konfigurierbarkeit vs. Custom Code

  • Welche Rolle Product Leader beim Wandel wirklich spielen

  • Warum ein gemeinsames Ziel („Wozu?“) der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation ist

  • Wie du als Product Leader über das eigene Silo hinaus denken musst

📚 Das Buch zum Podcast: From Project to Product Mode – von Thomas Hartmann & Sebastian Borggrewe Ein praktischer Guide für B2B-Softwareunternehmen auf dem Weg zur skalierbaren Produktorganisation.

👉 Gewinne ein Exemplar! Hinterlasse eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts, mach einen Screenshot und sende ihn an From Project to Product Mode

  • 🧑‍🏫 Product Masterclass: https://product-masterclass.com/

  • Vernetzte dich mit den Autoren auf LinkedIn:

  • Kann ein Scrum Master eine agile Transformation leiten?10 juil. 202500:11:32

    In dieser Episode der Agile Transformation Toolbox gehe ich einer Frage auf den Grund, die mir immer wieder gestellt wird: „Kann ein Scrum Master eine agile Transformation verantworten – oder ist das Wunschdenken?“

    Du bekommst von mir eine ehrliche, differenzierte Antwort – mit Klartext, Erfahrungswerten und einer klaren Empfehlung für deine Rolle in der agilen Welt.

    Das erfährst du in dieser Folge:

    1. Warum der Scrum Guide mehr verspricht, als die Realität oft hergibt

    2. Was in der Praxis fehlt: Auftrag, Hierarchie, Tooling & Vertrauen

    3. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um Transformationen wirksam zu begleiten

    4. Warum es ohne Stabsstelle und echten Auftrag kaum funktionieren kann

    5. Was du brauchst, um vom Scrum Master zum echten Transformation Manager zu werden

    Fazit: Scrum Master könnten viel bewirken – wenn sie den Auftrag, die Mittel und die Position dafür hätten. In den meisten Fällen fehlt es aber an genau diesen drei Dingen. Deshalb brauchst du mehr als ein Zertifikat: Du brauchst eine fundierte Ausbildung, echte Werkzeuge – und Sichtbarkeit im System.

    Lust auf den nächsten Schritt?

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    📆 Buche jetzt dein kostenloses Infogespräch: 🔗 https://bookme.name/marcloeffler/lite/infogesprach-agile-transformation-manager 

    🎧 Jetzt reinhören, abonnieren & weitersagen – überall wo es Podcasts gibt. Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung!

    Wie kann ich SAFe sinnvoll einsetzen?03 juil. 202500:17:21

    In dieser Episode nehme ich mir das wohl umstrittenste Skalierungs-Framework der agilen Welt vor: SAFe – das Scaled Agile Framework.

    Viele feiern es. Ich… eher nicht. Aber ich erkläre dir auch, warum – und was trotzdem sinnvoll daran sein kann.

    Du erfährst:

    • Warum ich SAFe nicht verteufle, aber trotzdem sehr kritisch sehe

    • Was SAFe gut macht – besonders jenseits der Entwicklungsteams

    • Wie du SAFe als Inspirationsquelle statt Blaupause nutzen kannst

    • Wo SAFe im Vergleich zu LeSS oder Nexus punktet – und wo es verliert

    • Warum du dir SAFe nur anschauen solltest, wenn du das Fundament wirklich im Griff hast

    • Und wieso ich trotz aller Kritik regelmäßig darin stöbere

    📌 Links zur Episode:

    📣 Du willst Transformation wirklich verstehen – und nicht nur buzzworden? Dann ist meine Agile Transformation Manager Ausbildung genau das Richtige für dich.

    5 Gründe warum agile Transformation wegen schlechter Führung scheitern26 juin 202500:19:49

    In dieser Folge der Agile Transformation Toolbox nehme ich dich mit in die häufigsten Gründe, warum agile Transformationen in Unternehmen scheitern. Und das nicht theoretisch, sondern mit jeder Menge persönlicher Erfahrungen, einem Hauch Musik – und klaren Impulsen für Führungskräfte.

    Inklusive: persönliche Anekdoten aus 40 Jahren Musik, der Geschichte mit dem verschwundenen Dyson-Lüfter – und warum Miles Davis nie an „falsche Töne“ glaubte.

    Mehr erfahren:

    Agile Transformation Manager Ausbildung Lerne, wie du Transformationen mit echter Wirkung gestaltest – mit Struktur, Haltung und Leidenschaft: https://marcloeffler.eu/ausbildung-agile-transformation-manager/ 

    📨 Kontakt für Keynotes & Impulsvorträge Du willst deine Führungskräfte inspirieren und die Flamme wieder entfachen? Ich bringe mein Saxophon mit 😉 https://marcloeffler.eu 

    Warum das Scrum Guide Expansion Pack mehr schadet als nützt17 juin 202500:21:52

    In dieser Folge nehme ich das frisch veröffentlichte Scrum Guide Expansion Pack kritisch unter die Lupe. Gemeinsam mit Jeff Sutherland, Ralph Jocham und John Coleman wurde dieses „Add-On“ zum offiziellen Scrum Guide vorgestellt – aber statt Klarheit bringt es für mich vor allem eins: Verwirrung.

    Darüber spreche ich in der Episode:

    • Was das Expansion Pack eigentlich will – und warum es dabei scheitert

    • Warum der Outcome-Fokus zwar wichtig, aber hier schlecht operationalisiert ist

    • Wie neue Rollen wie „Adaptive Executive“ oder „Supporter“ eher für Chaos sorgen

    • Wieso KI, Beyond Budgeting, Soziokratie & Co. nur „Name-Dropping“ sind

    • Warum das Expansion Pack für Anfänger:innen brandgefährlich ist

    • Und: Was ich mit der FRIDGE Method® anders mache

    Mein Fazit: Das Expansion Pack liefert wenig echten Mehrwert, überfordert die Praxis – und entfernt sich vom ursprünglichen Lean-Gedanken von Scrum. Für erfahrene Praktiker:innen vielleicht interessant, für alle anderen eher verwirrend.

    Hier kannst du tiefer einsteigen:

    👉 Infos zur Agile Transformation Manager Ausbildung: https://marcloeffler.eu/ausbildung-agile-transformation-manager/ 

    Wie kann man KI bei agilen Transformationen einsetzen?12 juin 202500:15:18

    KI ist in aller Munde – aber was bedeutet das konkret für agile Transformationen? In dieser Folge zeige ich dir 5 praktische Einsatzbereiche, wie eine gut trainierte KI – in meinem Fall ein eigens gebautes GPT – dich als Agile Coach, Scrum Master oder Transformation Manager unterstützen kann.

    Du erfährst:

    • Warum KI kein Ersatz, aber ein starker Assistent sein kann

    • Welche 5 Use Cases in deiner Transformation besonders hilfreich sind

    • Wie mein GPT funktioniert und was es alles kann

    • Warum speziell trainierte KIs echte Gamechanger für deine Arbeit sein können

    Highlights aus der Folge:

    1. Initialdiagnose: Wie GPTs bei der Ist-Analyse und dem Erstellen eines Transformations-Backlogs helfen

    2. Krisenbegleitung: Unterstützung bei Blockaden und Stagnation

    3. Sparring: Coaching-Input für Scrum Master & Agile Coaches

    4. Workshopdesign: Hilfe bei Aufbau und Moderation agiler Workshops

    5. Change-Strategie: Unterstützung beim Entwickeln skalierbarer Strategien

    Interessiert an meinem GPT für agile Transformationen? Dann melde dich hier zur Warteliste an und erfahre als Erste:r, wenn es verfügbar ist!

    Die 5 Prinzipien agiler Transformationen03 juin 202500:20:42

    Was haben gesunde Lebensführung und agile Transformation gemeinsam? Mehr als du denkst!

    In dieser Episode der Agile Transformation Toolbox spreche ich über die fünf wichtigsten Prinzipien, die du als Scrum Master, Agile Coach oder Transformation Manager kennen solltest – wenn du agile Veränderungen nicht nur starten, sondern auch nachhaltig verankern willst.

    Das erwartet dich in dieser Folge:

    • Warum „Frameworks“ nicht ausreichen – und was du stattdessen brauchst

    • Die Kraft von Kaizen: Was kleine Schritte mit großer Wirkung zu tun haben

    • Warum du unbedingt KPIs brauchst – aber nur die richtigen!

    • Wie „Kill a Stupid Rule“ dein Unternehmen besser machen kann

    • Wieso „einfach mal machen“ oft besser ist als der perfekte Plan

    • Was das Pareto-Prinzip mit deinen Transformationserfolgen zu tun hat

    Die fünf Prinzipien sind keine Theorie – sie stammen direkt aus meiner praktischen Arbeit in dutzenden agilen Transformationen.

    Erwähnte Ressourcen:

    Jetzt reinhören, abonnieren und gerne mit Kolleg:innen teilen, die gerade an einer Transformation arbeiten.

    Ist der agile Hype vorbei?23 mai 202500:17:18

    Ist Agilität nur noch ein Buzzword vergangener Tage? Oder erleben wir gerade den Reifeprozess agilen Arbeitens?

    In dieser Solo-Episode spreche ich darüber, warum die Nachfrage nach agiler Beratung aktuell abnimmt – und warum das nicht bedeutet, dass Agilität keine Rolle mehr spielt. Ganz im Gegenteil.

    Du erfährst:

    • Warum der Hype um Agilität nachlässt – und das sogar gut ist

    • Weshalb Agilität kein Selbstzweck ist, sondern ein Mittel zur Veränderungskompetenz

    • Wie Unternehmen ohne echte Kundenorientierung und Innovationskraft gegen die Wand fahren

    • Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, agiles Denken neu zu verankern

    • Was agile Teams leisten können – selbst mit weniger Ressourcen

    • Und welche Angebote ich für Unternehmen, Scrum Master & Agile Coaches bereitstelle, um Transformationen erfolgreich zu meistern

    Spoiler: Agilität ist nicht tot – sie ist wichtiger denn je. Gerade in einer Welt voller Unsicherheiten, technologischem Wandel und wachsender Komplexität braucht es klare Prinzipien, kurze Feedbackzyklen und echte Kundenzentrierung.

    Erwähnte Ressourcen & Angebote

    🙌 Du hast Feedback oder möchtest mich weiterempfehlen?

    Ich freue mich riesig über jede Weiterempfehlung, Bewertung oder Nachricht von dir.

    Wenn du jemanden kennst, für den das Thema relevant ist: Bitte weitersagen!

    Denn Agilität bleibt – wenn wir sie sinnvoll einsetzen.

    Was ist PUMO? Und warum solltest Du es kennen? - Ein Interview mit Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler15 mai 202500:37:57

    In dieser Folge der Agile Transformation Toolbox spreche ich mit Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler, Professor für Management & Entrepreneurship, über ein brandneues Konzept, das in der Unternehmenswelt aktuell viel Aufmerksamkeit erhält: PUMO.

    PUMO ist die Weiterentwicklung bekannter Akronyme wie VUCA oder BANI und hilft dir, die aktuellen Herausforderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Strategiearbeit besser zu verstehen – und damit umzugehen.

    PUMO steht für:

    • P – Polarized: Warum du dich nicht mehr zu jedem Thema neutral verhalten kannst (oder solltest)

    • U – Unthinkable: Wie du dich auf das vorbereitest, was heute noch undenkbar erscheint

    • M – Metamorphic: Warum sich Geschäftsmodelle und Branchen grundlegend und dauerhaft wandeln

    • O – Overheated: Wie du trotz gesellschaftlicher Überhitzung einen klaren Kopf behältst

    Wir sprechen darüber:

    • Was PUMO konkret bedeutet und wie es entstanden ist

    • Wie du PUMO in Strategiearbeit, Transformation und Change Management einsetzen kannst

    • Welche Denkfehler viele Unternehmen aktuell machen – und wie du sie vermeidest

    • Warum Agilität alleine keine Ausrede für reaktives Abwarten sein darf

    Jetzt reinhören und besser vorbereitet sein auf das, was kommt!

    Mehr über Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler:

    Dir hat die Folge gefallen? Dann freue ich mich über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Oder folge mir auf LinkedIn: Marc Löffler

    Wenn du dich systematisch auf Transformationen vorbereiten willst, schau dir meine Ausbildung zum Agile Transformation Manager an: --> Alle Infos zur Ausbildung

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