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Explore every episode of the podcast HUBER & SEILER – Die Sache mit dem Älterwerden

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TitlePub. DateDuration
Trailer | HUBER & SEILER12 Sep 202500:02:34

Die Sache mit dem Älterwerden ist der Podcast für alle, die älter werden wollen, ohne sich alt zu fühlen.

Brigitte Huber (61) und Stephan Seiler (44) sprechen über das, was sich verändert – im Kopf, im Körper und im Leben.

Mit Gästen, Geschichten und einem Blick aufs Alter, der neugierig macht statt Angst.


Brigitte und Stephan sprechen über das, was früher oder später wohl alle beschäftigt.


  • Wie bleibe ich geistig und körperlich fit? 
  • Was am Älterwerden wird besser, was schlechter – abgesehen von Haarausfall? Bindegewebe und Falten
  • Kann ich jetzt noch den Kilimandscharo besteigen? Und will ich das überhaupt?
  • Wie verändern sich Liebe, Arbeit, Freundschaft – und der Sex? 
  • Wie gehe ich um mit Endlichkeit und Verlust? Was gibt meinem Leben Sinn – heute und in Zukunft? 
  • Kann die künstliche Intelligenz das Älterwerden verschönern?
  • Will ich mich nochmal verändern?
  • Welche Macken darf ich behalten und welche sollte ich schleunigst loswerden? 
  • Mit welchen Maßnahmen können wir alle 100 werden? Oder ist das Gerede über Langlebigkeit (neudeutsch Longevity genannt) nur Blabla?
  • Was bringt es mir, mein biologisches oder gefühltes Alter zu ermitteln?
  • Wie kann ich meine Zeit dehnen?Was kann ich noch neu lernen? Gibt es noch Dinge, die ich zum ersten Mal warten noch auf mich? 
  • Was kann ich tun, um meine Lust auf ein bewusst gelebtes Leben jenseits der 40, 50, 60, 70 oder 80 zu bewahren?
  • Und wann ist man wirklich zu alt für etwas? (Zum Beispiel dafür, sich wie Stephan ständig die neuesten Turnschuhe zu kaufen.)


Mit ehrlichen Gesprächen zwischen zwei Generationen, persönlichen Einblicken und überraschenden Gästen geben Brigitte und Stephan dem Älterwerden einen neuen Ton: neugierig, entspannt, ironisch und ehrlich. Ohne Anti-Aging-Hysterie, ohne Klischees.

Versprochen!





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#2: Können wir alle Hundert werden, Volker Limmroth? Wie gelingt ein langes Leben? 08 Oct 202500:28:00

In Folge 2 geht es um eine große Frage: 


Was können wir selbst dafür tun, gesund 100 zu werden? Was liegt in unseren Genen – und wie viel können wir selbst dafür tun? 

(Spoiler: Jede Menge. Das behauptet zumindest unser Gast.)


Brigitte & Stephan sprechen mit dem Langlebigkeitsforscher Prof. Dr. Volker Limmroth über die neuesten Erkenntnisse.

Er gibt jede Menge Longevity-Tipps, die wir im Alltag umsetzen können.


Brigitte und Stephan lernen in dieser Folge einiges:

  • Zu wie viel Prozent wir unsere Lebenserwartung mit unserem Lebensstil steuern können. (Prof. Limmroth nennt sogar eine konkrete Zahl!)
  • Wie sinnvoll biologische Alterstests sind.
  • Warum unsere Oberschenkel und Tanzen lebensverlängernd sein können.
  • Welche Rolle Sinn, Spiritualität, Achtsamkeit und soziale Bindungen spielen.
  • Was wir von den Weltregionen lernen können, in denen die Menschen besonders alt werden.
  • Wie KI, Genom-Analyse und personalisierte Medizin uns in Zukunft womöglich noch älter werden lassen.
  • Worauf Prof. Limmroth niemals verzichten würde – auch wenn’s nicht lebensverlängernd ist.


Dazu ganz konkret:

  • Die wichtigsten Life-Hacks und Tipps für ein langes, gutes Leben.
  • Wie sich gute Gewohnheiten in den Alltag integrieren lassen.
  • Dass es auch guten Stress gibt, der uns nicht früher sterben lässt. (Der schlechte Stress aber schon.)
  • Und was Premieren mit unserem Zeitgefühl machen.


Kapitel

00:00 Einführung in die Langlebigkeit

02:51 Statistiken zur Lebenserwartung

05:54 Gesund leben: Prävention und Genetik

08:47 Die Rolle der Muskulatur für ein langes Leben

11:46 Ernährung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit

14:34 Zukunft der Medizin: Genomforschung und KI

17:31 Lebensstil und soziale Faktoren für Langlebigkeit

20:39 Praktische Tipps für ein gesundes Leben

23:34 Stressmanagement und Lebensqualität


Lektüre:

Prof. Dr. Volker Limmroth, Dr. Gerd Wirtz (2025), 

Der Longevity-Kompass

Ullstein



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#1 Na, wie alt fühlen wir uns heute? (Warum diese Frage wichtig ist, wenn wir lange leben wollen.) Mit Brigitte Huber & Stephan Seiler08 Oct 202500:47:55

In der ersten Folge sprechen Brigitte und Stephan über das gefühlte Alter, und was es mit uns macht.

Brigitte ist gerade 60 geworden, Stephan 45. Beide merken: Älterwerden ist nicht nur eine biologische, sondern v.a. eine soziale und emotionale Erfahrung.


Es geht um Fragen wie:

  • Wann fühlen wir uns eigentlich alt - und wann jung?
  • Warum sagen so viele: „Ich bin 42, aber fühle mich wie 28?“
  • Was hat das mit unserer Psyche, unserem Umfeld und unserer Sprache zu tun?
  • Welche Herausforderungen wie z.B. Altersdiskriminierung sind mit der Zahl verbunden? Wieso leiden auch junge Menschen unter Altersdiskriminierung? 
  • Warum ist es so wichtig, neue Premieren im Leben zu schaffen?
  • Welche Auswirkung hat das gefühlte Alters auf die tatsächliche Lebenszufriedenheit und Lebenserwartung?


Zitate

„Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“ 

Marcus Tullius Cicero, *106 v. Chr., †43 v. Chr. 

„Der Sturm wird immer stärker. Das macht nichts. Ich auch.“

Pippi Langstrumpf


Quellen:


Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle (2025) 

Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben, 

S. Fischer Verlag


Draaisma, Douwe (2006): 

Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird.

Piper


Wittmann, Marc (2016): 

The Passage of Time Across the Life Span

Psychology Today. 

https://t1p.de/550s6


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#3: Wie viele Menschen brauchen wir, um nie einsam zu werden? Wie setzen wir all die Longevity-Tipps um? Und wer interessiert sich überhaupt für die Sache mit dem Älterwerden? Viele Fragen, eine Folge – mit Brigitte Huber und Stephan Seiler15 Oct 202500:58:54

Wie viele Freundinnen und Freunde brauchen wir wirklich, um nie einsam zu werden? Zählt die Menge oder die Qualität?

Brigitte & Stephan sprechen über diese und andere Fragen rund ums Älterwerden. z.B.

  • über guten vs. schlechten Stress
  • über das gefühlte Alter im Alltag
  • über die Frage, wie man sein soziales Umfeld so auswählt, dass es einen trägt statt auszehrt.


Außerdem: Premieren, Neugier und ein TV-Moment, der das Thema Einsamkeit groß machte.


Was Du aus Episode #3 mitnehmen kannst: 

  • Veränderung beginnt bei uns, sonst bleibt alles beim Alten (ja, auch beim Älterwerden).
  • 60–70 % unseres Älterwerdens können wir selbst beeinflussen (Lifestyle, Mindset, Umgang mit Stress).
  • „Guter“ Stress existiert. Entscheidend ist Bewertung; Akzeptanz hilft bei Unveränderbarem.
  • Neugier ist ein Schlüssel fürs Gelassen-Älterwerden. Premieren halten wach und lebendig.
  • Einsamkeit betrifft nicht nur Hochaltrige; Großstadt-Umzüge & Lebensumbrüche sind Risikophasen.
  • Gegen Einsamkeit zählt nicht nur „der innere Kern“ - auch „lockere“ Kontakte (Verein, Kurs, Hobby) stabilisieren.
  • Qualität > Quantität: Freundeskreis bewusst „casten“ und Energieräuber erkennen. Abgrenzen ist erlaubt.
  • Generationenmix wirkt: Gespräche über Altersgrenzen erden und erweitern.


Referenzen:

  • Albert Einstein: "Die Definition von Wahnsinn ist - immer wieder dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten."
  • Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle (2025): Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben. (S. Fischer Verlage)
  • Staudinger, U. M.. Older need not mean less productive. Vortrag bei der Tsao Foundation, Singapur.
  • Deller, J. & Finsel, J.. Alternde Belegschaften: Risiken und Chancen. Leuphana Universität Lüneburg.
  • ⁠Barreto, Manuela et al.: Loneliness around the world. Age, gender, and cultural differences in loneliness. In: Personality and Individual Differences
  • Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (2024): Einsamkeitsbarometer 2024. Langzeitenwicklung von Einsamkeit in Deutschland.
  • Dr. Yael Adler: Genial ernährt (Droemer)
  • ARD-Video zur Einsamkeit: https://www.ardmediathek.de/video/die-carolin-kebekus-show/was-tun-gegen-einsamkeit/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYTBmYjE4MzgtNmU0Zi00ZWI4LWE5NWQtYzg0NTUwNjYwOGMw


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#4 Was müssen wir essen, damit wir uns in unserer Haut (lange) wohlfühlen, Yael Adler? (1/2)22 Oct 202500:51:35

Eigentlich sollte es in dieser Folge um die Haut gehen. Darum, wie wir sie frisch halten und gut aussehen.

Aber unser Gast Dr. Yael Adler hatte so viel mehr zu sagen. Daher bringen wir das Interview mit der Bestseller-Autorin in zwei Teilen.


In dieser Episode verrät Adler, wie wichtig unsere Ernährung ist, um nicht nur die Haut, sondern auch Zufriedenheit, Darmflora und Lebenserwartung zu verbessern. Sie gibt konkrete Tipps, um uns buchstäblich wohler in unserer Haut zu fühlen. Brigitte und Stephan haben viel gelernt im Gespräch mit der Hautärztin, Ernährungsmedizinerin und Bestsellerautorin („Haut nah“, „Genial ernährt“). Zum Beispiel:


  • Wie 30 verschiedene Pflanzen pro Woche sofort einen positiven Effekt auf unser Wohlbefinden haben (Haut, Psyche und Immunsystem inklusive).
  • Warum ein Esslöffel Tomatenmark täglich ein Anti-Aging- und ein krebshemmender Effekt sein kann.
  • Wie Snacks wie Chips unser Suchtzentrum triggern – und was dagegen hilft (außer sie nicht zu essen).
  • Wieso wir vor dem 65. Lebensjahr andere Eiweiße essen sollten als Ü65.
  • Welche Rolle Krafttraining spielt, wenn wir lange leben wollen.
  • Weshalb ihre Hypochondrie ein Motor für Yael Adler wurde (und was Hypochonder Stephan davon lernen kann).
  • Was es bringt, Nuss-, Samen- und Faser-Mischungen ins Frühstück zu rühren.
  • Wie Möhrensaft oder Grünkohl vor Sonnenlicht schützen.


Kapitelübersicht mit Timecodes:

00:00 Intro

02:15 30 Pflanzen pro Woche - Trend oder Wissenschaft?

06:14 Frühstück mit zehn Pflanzenpunkten

09:11 Woran merkt man, dass der Darm glücklich ist?

11:42 Was Ballaststoffe wirklich tun

16:12 Die drei goldenen 30er-Regeln fürs Älterwerden

19:52 Die Macht der Pflanzenfarben - von Tomate bis Rote Beete

23:46 Chips, Sucht und Glukose-Fallen

26:19 Eiweiß im Alter - pflanzlich oder tierisch?

35:00 Hypochondrie & Selbstwirksamkeit als Lebensstil


Teil 2 des Interviews mit Yael Adler erscheint am 29.10.2025 in Folge #5.


Referenzen: 

Dr. Yael Adler (2024): Genial ernährt - Klüger essen, entspannter genießen, besser leben, Droemer HC

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#5 Was (und was nicht) soll auf unsere Haut, damit wir länger jung aussehen, Yael Adler? (2/2)29 Oct 202500:39:18

Stephan schmiert, Brigitte zweifelt. Und Dr. Yael Adler? Lässt vieles einfach weg.

In Teil 2 des Gesprächs mit der Hautärztin und Bestseller-Autorin geht es um das, was wir auf unsere Haut tun, was davon wirklich wirkt – und in welchen Kosmetikprodukten mehr Marketing als echter Nutzen steckt. Vom guten Deo über Cremes und Sonnenmilch bis zu Hyaluron-, Retinol- oder Vitamin-C-Sera. Alles sehr lehrreich (vor allem für Stephan, der nun seine liebsten Routinen hinterfragt).

Aber Brigitte und Stephan biegen auch ab: Richtung guter Schweiß / schlechter Schweiß, zu Zucker und Süßstoffen, Kaffee und Möhrengrün sowie Paleo und Low-Carb-Diät.

Dazu einmal eisbaden. Soll ja gut tun.

Also: Einsteigen bitte!



Kapitelübersicht:

00:00 Intro

02:19 Yaels minimalistische Pflegeroutine (und die Sheabutter)

04:56 Sonnencreme – wirklich jeden Tag?

05:49 Skincare Fail: Wenn zu viel Pflege krank macht

06:13 Duschhygiene: Wie oft will die Haut duschen?

07:25 Reinigungswahnsinn vs. Hautbarriere

10:49 Challenge: 4 Wochen ohne Seife – mit Vorher-Nachher-Bild

11:02 Yaels Deo: Mit oder ohne Aluminium?

13:19 Ernährung & Schweiß: Knoblauch, Hormone und heißer Duft

15:04 Riechen Fleisch- oder Pflanzenfresser besser?

17:41 Kosmetikindustrie und das Marketing

23:57 Eisbaden als Anti-Aging-Methode (und warum es Yael umgehauen hat)

26:08 Nächste Premiere: Skilanglauf und der elastische Hintern

27:33 Entweder Oder (oder: Was Kaffee alles kann)

30:26 Paleo vs. Low Carb, und was man wirklich weglassen sollte

34:14 Kichererbsenwasser, Kaffeesatz, Möhrengrün

34:50 Hypochonder-Check: Wie merkt man, dass man wirklich krank ist?



Referenzen:

Bücher von Dr. Yael Adler:

  • Genial vital (2023, Droemer Knaur) über Anti-Aging, Lebensstil, Körperwissen
  • Genial ernährt (2024, Droemer Knaur) über Ernährung, Mikronährstoffe, Darmflora


Zitate: 

„Die Haut ist das sichtbar gewordene Stück Seele.“ Paul Valéry, französischer Dichter

„Wir tragen alle unsere Geschichte auf der Haut.“ (anonym)


Begriffe:

  • Hormesis = Reiztherapie (z. B. Eisbaden, Sauna) zur Stärkung des Immunsystems
  • Low-Carb ist eine Diät, bei der möglichst auf Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Kohlenhydrate verzichtet wird.
  • Die Paleo-Diät orientiert sich an der Steinzeiternährung: viel Fleisch, keine Milchprodukte, kein Getreide, keine Hülsenfrüchte.


Bildreferenz:

  • Der Jungbrunnen von Lucas Cranach d. Ä. – als Bild für den ewigen Wunsch nach Verjüngung

Hinweis: 

Diese Folge ist Teil 2 unseres Gesprächs mit Dr. Yael Adler. Teil 1 findet Ihr in Episode „#4 Wie fühlen wir uns in unserer Haut wohl, wenn wir älter werden? (1/2)"


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#6 Wie treffen wir gute Entscheidungen? Wie korrigieren wir schlechte? Ist keine Entscheidung auch eine Entscheidung?05 Nov 202500:59:08
Da sich der Autor dieser Zeilen nicht dafür entscheiden kann, wie er diesen Text beginnt, wird er einfach drei Zitate zum Thema der Folge bringen:"Im Moment einer Entscheidung stehen wir allein.""Triff nie eine Entscheidung, wenn du wütend bist!""Kompliziert wird es immer dann, wenn man keine Entscheidung fällt."

Entscheidungen pflastern jedenfalls unseren Lebensweg.

Jede prägt uns.

In dieser Folge sprechen Brigitte und Stephan über die Macht (und OhnmachtI) kleiner und großer Entscheidungen.

Warum wir oft nicht die falschen, sondern die nicht getroffenen Entscheidungen bereuen. Wie viel Mut es braucht, das „vertraute Unglück“ gegen ein unbekanntes Glück einzutauschen. Bei welchen Entscheidungen keine Pro-und-Contra-Liste hilft. Wie das Älterwerden unseren Umgang mit Entscheidungen verändert. Wieso der Münzwurf unterschätzt wird. Und warum keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist.


Außerdem wirken immer noch Yael Adlers Ernährungs- und Pflegetipps nach (Folge #4 und #5).

Vor allem bei Stephan, der da noch ein paar Anschlussfragen hat.


*Horst A Bruder, Bankkaufmann

**Werner Braun, deutscher Aphoristiker

***Marc D. Moschiri, Manager


Kapitelübersicht

00:00  Reue, Entscheidungen und der Satz, der alles lostritt

02:30  Reichen 51 % richtige Entscheidungen?

05:00  Die schwersten Entscheidungen sind oft die, die wir nicht treffen

07:40  Das vertraute Unglück vs. das unbekannte Glück

10:00  Was falsche Entscheidungen uns lehren

15:00  Kopf oder Bauch?

20:00  Warum wir im Alter gelassener entscheiden

23:20  Torschlusspanik!

29:50  Die Münz-Methode

30:50  Kleine Entscheidungen, große Wirkung

38:00  Fehlkäufe

40:50  Drei kurze Fragen (u.a. Muss man sein Alter verraten?)

43:30  30 Pflanzen pro Woche und ein Tag ohne Handy

54:00  Premieren


Referenzen

Zitate: 

„Reue für die Dinge, die wir getan haben, kann durch die Zeit geheilt werden. Aber die Reue für etwas, das wir nicht getan haben, ist unheilbar.“

Sydney J. Harris, amerikanischer Journalist


„Das Leben besteht aus Entscheidungen, und jede Entscheidung, die du triffst, prägt dich.“

John C. Maxwell


Quellen:

  • Zeelenberg, Marcel & Pieters, Rik (2007): A Theory of Regret Regulation
  • Zeelenberg et al. (2002): The Inaction Effect in the Psychology of Regret
  • Bruine de Bruin et al. (2012): Journal of Behavioral Decision Making
  • Peters, Ellen et al. (2007): Psychology and Aging
  • Huber, Brigitte & Köhle, Anne-Bärbel (2025): Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben.

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#7 Warum sind wir alle Zeitoptimisten, Marc Wittmann? Wieso vergeht unsere Lebenszeit ständig anders schnell? Weshalb warten wir so ungern, selbst wenn wir genügend Zeit haben?12 Nov 202501:05:55

Ausgerechnet bei der Folge mit der Zeit funktioniert die Technik nicht.

Mikroausfall der mittelschweren Sorte.

Unser heutiger Gast, Zeitforscher, Psychologe und Zeitforscher Dr. Marc Wittmann, wartet gelassen.

Vielleicht, weil er weiß, dass unsere innere Uhr selten mit der äußeren übereinstimmt?

Schließlich klappt die Aufnahme doch noch.

Und Brigitte und Stephan wollen von Wittmann wissen, warum sich manche Jahre wie Wochen anfühlen und manche Minuten wie Ewigkeiten.

Wieso gutes Zeitmanagement im Job wichtiger sein soll als Kompetenz (wie Wittmann behauptet).

Ob eher Routinen oder Premieren die Zeit verdichten? Und was sie dehnt.

Außerdem sprechen sie über Handys, Wartezeiten im Supermarkt und den Versuch, den eigenen Zeitkompass neu zu kalibrieren.

Das alles in gut 60 Minuten.


Kapitelübersicht

00:00 Intro

02:43 Zeit versus Erfolg

03:12 Zwischen Menschen und Momenten

08:25 Der Körper als Uhr

10:55 Wenn Pläne ins Stolpern kommen

15:07 Zeitoptimismus

18:36 Im Sog des Scrollens

22:50 Drei Minuten Stille

28:19 Neues statt Routine

34:10 Nähe und Zeitgefühl

47:42 Wiederholungsschleifen

52:35 Zwischen Gestern und Morgen

58:12 Neue Augen, neuer Takt



Zitate

  • „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel, die wir nicht nutzen.“ Lucius Annaeus Seneca, um 49 n. Chr. 
  • „Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben“ Marcel Proust, französischer Schriftsteller.
  • „Carpe diem" = „Nutze den Tag", Römische Weisheit.


Referenzen

  • Marc Wittmann: „Gefühlte Zeit – Warum die Zeit verfliegt und wie man sie wieder gewinnt“ (C.H. Beck, 2013)
  • "The Marshmallow Test – Mastering Self-Control" (Little, Brown and Company), 2014.
  • "Circadianer Rhythmus und die Insula im Gehirn: Wie körperliche Zustände (Interozeption) unser Zeitempfinden prägen.



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#8 Schönheit ohne Ende? Was sind wir bereit, für unser Aussehen zu tun (ohne uns verrückt machen zu lassen)?18 Nov 202500:59:55

Eigentlich wollte Stephan mit Brigitte über den aktuellen Beauty-Trend sprechen. Darüber dass derzeit so viele Menschen Schönheitsbehandlungen vornehmen lassen. Aber dann sind die beiden ziemlich schnell bei den Themen Glücklichsein, Erwartungsmanagement und Statussymbolen gelandet. Wie wir aussehen und wie wir uns fühlen, hängt vielleicht doch stärker miteinander zusammen als gedacht (bzw. erhofft). Oder liegt die Themenwahl auch daran, dass sich Brigitte und Stephan bei der Aufnahme des Podcasts auch laufend selbst sehen – wegen des Videos, das bei der Aufzeichnung mitgeschnitten wird?

Während Stephan erzählt, dass sein Lieblingscafé einer ästhetischen Praxis weichen muss, erinnert sich Brigitte an die Zeit, in der Schönheits-OPs noch tabuisiert waren. Heute? Ein Markt so groß wie die Autoindustrie, und ein Druck, der immer früher beginnt.

Wie verändert es uns, wenn wir uns täglich auf dem Bildschirm betrachten? Warum schminken sich 16-Jährige eine halbe Stunde lang vor Schulbeginn, wieso verbringt jeder Deutsche im Schnitt täglich rund vier Stunden mit der eigenen Schönheit und weshalb schauen manche von uns mit Fünfzig entspannter in den Spiegel als mit Zwanzig?

Kapitelübersicht

00:00 Abraham Lincoln und die Frage, ob Glück eine Frage der Einstellung ist

03:22 Erwartungen, Wünsche und der innere Druck

05:36 Botox, Filler, Abnehmspritze

09:16 Der Beauty-Hype der jungen Generation

12:12 Body Positivity, Magersucht

18:34 Warum wir uns heute viel öfter sehen als früher

20:00 Corona, Kameras und verzerrte Selbstbilder

23:37 Schönheit als Währung 

26:11 Adipositas und die Diskrepanz der Körperideale

32:01 Feminismus und die unsichtbare Mitte

35:13 Muskeln und Schönheitsdocs

37:45 Gelassen älter werden

41:37 Der Blick der anderen

44:47 Premieren und erste Male

51:44 Drei kleine Fragen zum Älterwerden


Referenzen

„Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.“ Abraham Lincoln

„Das Geheimnis des Glücks ist, nicht zu viel zu erwarten.“ Unbekannt

„Wir möchten uns nicht nur schön machen, sondern wir müssen uns schön machen.“ Heather Widdows

„Schöne Menschen behaupteten immer, gutes Aussehen sei unwichtig, während sie mit dieser Währung um sich warfen wie unerfahrene Bankräuber.“ Barbara Kingsolver, „Die Unbehausten” (2025) 

„Self-Compassion” (verschiedene Ausgaben), Kristine Neff

„Perfect Me: Beauty as an Ethical Ideal”, Heather Widdows (2018)


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#9 Wie kommen wir in Kontakt – mit anderen und mit uns selbst, Stefanie Stahl? Was hilft, gelassen älter zu werden?26 Nov 202501:09:59

In dieser Folge holen Brigitte und Stephan ein Gefühl ins Rampenlicht, das wir alle kennen – manche nur sonntags, andere jeden Tag: Einsamkeit.

Ihr Gast, Deutschlands (nach Buchverkäufen) erfolgreichste Psychologin Stefanie Stahl, erzählt offen, dass sie dieses Gefühl bestens kennt. Früher vor allem als Single, wenn die Stille zu laut wurde und die Gedanken keinen Ausschaltknopf hatten. Was ihr half? Struktur, Ablenkung, Bewegung und Verbundenheit. Einsamkeit sei kein „Ich-bin-mal-allein“-Gefühl, sondern ein Mangel an Verbindung – zu anderen und zu sich selbst. Warum sich viele einsam fühlen, obwohl sie sozial eingebunden sind? Weil sie Rollen spielen, statt wirklich sie selbst zu sein. Ein echtes Stahl-Thema: Das Schattenkind, das sich versteckt, um bloß nicht abgelehnt zu werden. (Wie passend, dass ihr Mega-Bestseller “Das Kind in dir muss Heimat finden” Jubiläum feiert.)

Stefanie Stahl erzählt, dass sie schon mit 14 hochgerechnet hat, wie lang ihre Eltern noch leben – und sie selbst. Sie sagt: „Wenn ich morgen tot umfalle, war es trotzdem ein mega Leben.“

Stefanie Stahl erklärt, warum wir gesellschaftlich einsamer sind als früher, und spricht darüber, warum besonders Männer unter Einsamkeit leiden.

Wie man Einsamkeit erkennt und wie man verhindert, selbst ein granteliger alter Sack zu werden.

(Und wie Stephan den Kontakt zu seinen Mitspielern beim Handball verbessern kann.)

Stefanie Stahl hat auf alles eine klare Antwort – in dieser psychologischen Deep-Dive-Folge.

Kapitelübersicht

01:37 Was Stefanie Stahl macht, wenn sie sich einsam fühlt

07:08 Sind wir heute einsamer als früher?

10:20 Fühlt sich Einsamkeit mit 20 anders an als mit 60?

15:26 Die Angst vor Ablehnung

20:36 Warum besonders viele Männer einsam sind

27:19 Wie man den eigenen Vater zum Reden bringt

33:18 Alleinsein vs. Einsamkeit

41:40 Vergänglichkeit versus Hier und Jetzt

44:28 Warum die 60 ein anderer Marker ist als die 50

52:22 Einsam in Beziehungen: Was tun, wenn man nicht sofort gehen kann?

55:13 Prägungen vs. neue Wahlfreiheit

01:03:38 Stefanie Stahls Premieren


Referenzen

  • „Wenn der Mensch mehr weiß als andere, wird er einsam.“, C. G. Jung, Psychiater
  • „Das Alleinsein ist nichts, wovor man fliehen muss. Es ist der Ort, an dem man sich selbst findet.“, Hermann Hesse
  • „Das Kind in dir muss Heimat finden“, Stefanie Stahl (2015)
  •  „Jeder ist beziehungsfähig“, Stefanie Stahl (2017)
  • "Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben.", Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle (2025)



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#10 Warum gilt die Vorfreude als schönste Freude? Welche Kraft steckt wirklich in ihr? Wie können wir sie täglich wecken? Und wann ist Zweckpessimismus doch die bessere Wahl?03 Dec 202501:00:07

Brigitte zitiert gleich zu Beginn die polnische Dichterin Mascha Kaléko: „Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn. Ich freue mich vor allem, dass ich bin."

Nach der Folge mit Stefanie Stahl zum Thema Einsamkeit (#9) will Brigitte auf die helle Seite wechseln. Sie zitiert Studien, nach denen Vorfreude so starke Glücksgefühle wie kaum eine andere Tätigkeit ausschütten.


Stephan hingegen: Lebt lieber im Hier und Jetzt als auf der Wartebank des Glücks. Er sagt: Vorfreude und er seien seit drei Jahrzehnten keine Freunde mehr.

So wird das Loblied auf die Vorfreude zu einem Gespräch darüber, wann sie sinnvoll ist und wann sie mehr schadet als nützt.

Wie Erwartungen enttäuschen, warum Dopamin uns blenden kann und wann Franz Beckenbauers Zweckpessimismus doch die klügere Wahl ist.


Wie kann die Vorfreude die Sache mit dem Alter erleichtern?

Wieso freuen sich ältere Menschen gezielter als jüngere?

Und wie schafft man es, sich immer wieder auf ein Date zu freuen, ohne hinterher enttäuscht zu sein?


Außerdem: Stephans erste Botox-Erfahrung (270 Euro, null Reaktionen), Brigittes Donnerstagabende im Stau und die Frage, ob Münzwurf unterschätzt werden.


Kapitelübersicht:

02:26 Dopamin, der gute Stoff

04:20 War als Kind die Vorfreude wichtiger als das Geschenk?

06:52 Heimliche Glücksmomente im Stau

09:01 Reiseführer: Euphorie oder Mahnmal?

15:41 Training für mehr Vorfreude

20:21 Fußball und worauf sich Männer sonst noch freuen

25:30 Schadet Vorfreude bei Dates?

33:52 Hausaufgabenkontrolle: 30-Pflanzen, Zeitgefühl und Dashboard

47:31 Stephans Botox-Erlebnis und ein Tipp für eine Weihnachtsfeier mit Tiefgang

56:13 Vorfreude auf Oliver Kalkofe

Referenzen & Erwähnungen:

- „Ich freue mich, das ist des Lebens Sinn", Mascha Kaléko

- „The secret to happiness is having low expectations", Warren Buffett


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#11 Was ist so geil daran, ein Boomer zu sein, Oliver Kalkofe? Was war früher besser? Und darf man heute wirklich weniger sagen als damals? 09 Dec 202501:38:56

Stephan begrüßt Oliver Kalkofe, Satiriker, Komiker, Gesicht von „Kalkofes Mattscheibe“. Nur, dass er ihn zunächst Oliver Welke nennt. „Bester Start ever“, sagt Kalkofe. Im September ist er 60 geworden. Zum ersten Mal habe ihn ein runder Geburtstag tiefer getroffen, erzählt er. 

Brigitte und Stephan sprechen mit ihm über seine Generation, die sogenannten Babyboomer und über den Spott, den sich die Boomer ständig anhören müssen. Zurecht? Oliver Kalkofe hat dazu eine dezidierte Meinung. Genauso wie über den positiven Wert von Mangelerscheinungen und Langeweile. Er spricht über die Zeit, als YPS-Hefte das Größte und Fernsehen ein Fluchtpunkt für alle war, die was positives sehen wollten. Es geht auch um Redefreiheit, Humor damals und heute, um Memes, Diäten und die Frage, wie man gelassen älter wird, obwohl sich die Welt immer schneller dreht. Und auch darum, warum Kalkofe glaubt, dass er als Kind heute verloren wäre.


Kapitelübersicht

02:16 Was Oliver am Älterwerden cool findet

04:54 Boomersein als Gefühl und Generationserfahrung

12:18 Humor früher und heute – Kritik, Memes und neue Grenzen

16:26 Einfluss von Politik, Kirche & Medien in den frühen Jahren

23:59 Die 60 als neue Zäsur – Zeit, Freiheit, Gelassenheit

30:14 Körper und Kopf – erste Alterszeichen, Verletzlichkeit, Selbstironie

31:13 Fernsehen als prägende Bezugsperson

38:41 Nostalgie, Tempo der Welt & der Verlust alter Sicherheiten

42:34 Umgang mit alten TV-Rollen, Blackfacing & Selbstreflexion

49:10 Streitkultur, Canceln & die Frage: Was darf Humor?

55:22 Digitaler Wandel, Filterblasen & warum vieles heute überfordert

01:00:10 Körperbild, Diäten & der Kampf mit dem eigenen Stoffwechsel

01:05:19 Kindheitserinnerungen: YPS, Micky Maus & kleine Sensationen

01:12:40 Elternhaus, Erziehung & frühe Medienprägung

01:20:55 Beziehungen, Abschiede & warum Neues wichtig bleibt

01:23:51 Entweder/Oder

01:27:17 Kindheitshelden, Musik, Bofrost vs. Eismann

01:32:40 Mediennutzung heute – linear vs. Streaming


Referenzen

„Nie war früher schöner als jetzt. Ein Boomer blickt zurück nach vorn“, Oliver Kalkofe 2025.

"Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben", Anne-Bärbel Köhle und Brigitte Huber, 2025

"Kalk & Welk – Die fabelhaften Boomer Boys", der Podcast mit Oliver Welke und Oliver Kalkofe

"Das Leben ist zu wichtig, um es ernst zu nehmen", Oscar Wilde

"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt", Joachim Ringelnatz


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#12 Das Xmas-Special: Wie überstehen wir Weihnachten (in jedem Alter)? Welche Tipps helfen uns – und welche nicht?17 Dec 202501:00:02

Weihnachten. Für viele das schönste Fest des Jahres. Für andere das größte Sozialexperiment seit Jesu Geburt.

Brigitte und Stephan sprechen darüber, warum die Feiertage oft genau dort kippen, wo Nähe, Erwartungen und alte Rollen aufeinandertreffen. Sie tasten sich durch große Fragen und kleine Strategien: 

Was entlastet wirklich? Wann hilft Rückzug mehr als Harmonie? Und wie viel Vorbereitung braucht ein Fest?

Es geht um Geschenke, Grenzen, Generationsfragen – und um die leise Erkenntnis, dass jedes Weihnachten neu verhandelt werden muss.

Brigitte und Stephan nehmen sich dabei die wichtigsten Tipps zur Deeskalation vor, die die beiden finden konnten, und prüfen diese auf Umsetzbarkeit.


Kapitelübersicht

01:59 „Wie kommen wir da durch?“ – die eigentliche Ausgangsfrage der Folge

06:48 Neue Konstellationen und erste Male an den Feiertagen

10:12 Erwartungen, unausgesprochene Regeln und alte Rollenbilder

14:37 Nähe, Pflichtgefühl und das Bedürfnis nach Rückzug

20:36 Geschenke zwischen Geste, Pflicht und stiller Überforderung

24:02 Weniger Programmpunkte, mehr Luft 

27:04 Ich-Botschaften am Festtisch: reden, bevor es knallt

28:23 Das Safe-Word „Winterpause“ und die Idee vom Konfliktpaten

36:25 Streitthemen vorher benennen – und bewusst vertagen

44:49 Kleine Fragen, große Fragen und Premieren


Referenzen

  • Oliver Kalkofe (Gast aus Folge #11 als Referenz für „Boomer-Sprüche“)
  • Kartensets mit Fragen für Gespräche: „90 Fragen, die verbinden“ (beherzt), "Darf ich Dich das Fragen?" (Hotel Matze, beherzt), Familie (Hotel Matze, beherzt.)


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#13 Party on forever?! Warum es kein zu alt gibt, wenn wir feiern, tanzen (oder raven) wollen. Mit DJ HELL!24 Dec 202501:07:20

Brigitte und Helmut Josef Geier alias DJ Hell kennen sich seit der Jugend: aus dem Jugendzentrum in der oberbayerischen Provinz und aus der Stiege, dem Club, in dem der heutige Gast früh anfing aufzulegen. 

DJ Hell gehört zu den Gründervätern der deutschen Techno-Szene. Geboren 1962 in Altenmarkt an der Alz, seit knapp 50 Jahren DJ und fast jedes Wochenende unterwegs, vor einem Publikum, das oft dreimal so jung ist wie er. 

Brigitte und Stephan sprechen mit ihm darüber, warum der Kontakt zu jungen Menschen für ihn unverzichtbar ist, und was es braucht, um in einem Beruf, der ständig nach Neuem verlangt, nicht stehenzubleiben.

"Helli" erzählt auch davon, wie er sich fit hält, wenn er sich beruflich die Nächte um die Ohren schlagen muss.

Und von seiner Entscheidung, das eigene Leben nicht am Alter auszurichten. 

Transparenzhinweis: Das Gespräch haben wir im September 2025 aufgezeichnet.


Kapitelübersicht

00:00 Jugendzentrum und die Stiege

04:35 „Wie alt fühlst du dich?“ – zwischen Reisen und jungem Publikum

08:10 Der Antrieb: neue Wege statt Erfolgsrezept

09:45 Pioniermomente, Länder, erste Techno-Erfahrungen 

10:13 Vorbilder, Mentoren und Nachrufe

15:30 Techno-Szene früher, Konkurrenz zwischen Berlin, Frankfurt und München

25:45 Brüche im Rückblick: Digitalisierung, Krise, Pandemie

32:55 Generationenmix und Gespräche mit ganz jungen DJs

40:10 „Beim Auflegen spürt er das Leben“ – Glück, Druck, Selbstkritik

47:55 Love Parade / Siegessäule: 20 Minuten, eine Million Menschen 

50:30 Premieren, KI und neue Projekte

01:00 Ayurveda, Rituale und eigener Anspruch


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#14: Wie finden wir raus aus der Selbstoptimierungsfalle? Wann reicht „gut genug“? Und wie geht das überhaupt?30 Dec 202501:01:29

Schluss mit dem Optimierungswahn! Pünktlich zum Jahreswechsel hinterfragen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Diktat der Neujahrsvorsätze. Warum fühlen wir uns oft nicht gut genug, wenn wir nicht jeden Schritt tracken oder die perfekte Version unserer selbst sind? Brigitte vertritt die Position, dass „Gut genug“ kein Stillstand, sondern eine gesunde Überlebensstrategie ist, die uns vor Ausbrennen schützen kann. Stephan warnt, die Formel „Gut genug“ könne aber auch zu einer deaktivierenden Selbstzufriedenheit führen und lähmen. Das Streben nach Veränderung gleiche einem riesigen Tanker: Wer versucht, das Schiff mit Gewalt auf der Stelle zu wenden, wird scheitern, doch eine sanfte Kurskorrektur um nur ein Grad sorgt durch die Kraft der Wiederholung dafür, dass man langfristig an einem völlig neuen Ziel ankommt.

Brigitte und Stephan sprechen darüber, warum Perfektionismus oft eine „weibliche Geisel“ ist, aber auch Männer unter neuen Rollenbildern ächzen. Brigitte erklärt, wie ihr die 80-Prozent-Regel geholfen hat und wie sie ihren inneren „Sklaventreiber“ in eine gute Freundin verwandelt hat. Diese Folge liefert eine Portion Milde für das neue Jahr!


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Voltaire und das Dilemma: Ist das Bessere der Feind des Guten?
  • 03:15 – Die Psychologie der Neujahrsvorsätze: Motivation oder Frustfalle?
  • 06:50 – Selbstoptimierung extrem
  • 09:30 – Perfektionismus bei Frauen vs. der neue Leistungsdruck auf Männer
  • 15:45 – Das „Good Enough“-Prinzip nach Donald Winnicott & Jesper Juul
  • 20:10 – Die To-Do-Listen-Krise: Wie viele Punkte pro Tag sind eigentlich gesund?
  • 24:30 – Praktische Tools: Zeitkontingente und die 80-Prozent-Erfahrung
  • 36:00 – Selbstfürsorge: Warum wir mit uns wie mit einem guten Freund reden sollten
  • 45:20 – Kleine Fragen / Große Fragen
  • 53:40 – Unsere Premieren: Vom Seiler-Salon bis zu neuen Einladungen
  • 62:15 – Ausblick auf Folge 15: Das Thema „Trennen, aber richtig“ mit Dorothea Behrmann


Zitate

  • „Das Bessere ist der Feind des Guten.“ – Voltaire
  • „Perfekte Eltern sind ein Albtraum.“ – Jesper Juul
  • „Love it, change it or leave it.“ – Lebensmotto von Brigitte Huber
  • „Alles geht vorüber.“ – Lebensmotto von Stephan Seiler
  • „Reiß dich doch mal zusammen!“ – Der klassische innere Antreiber
  • „80 Prozent reichen voll und ganz.“ – Das geflügelte Wort gegen den Perfektionismus
  • „Maximizing versus Satisficing: Happiness Is a Matter of Choice“ – Schwartz et al.


Referenzen:

  • Donald Winnicott: Britischer Kinderpsychoanalytiker und sein Konzept der „Good enough mother“.
  • Jesper Juul: Familientherapeut.
  • Kristin Neff: Psychologin und Expertin für Selbstmitgefühl/Selbstfürsorge.
  • Mark Wittmann: Zeitforscher (Thema Zeitoptimismus).
  • Yael Adler: Ernährungs- und Hautspezialistin.
  • Volker Limmroth: Experte für Longevity.
  • Dorothea Behrmann: Trennungscoach.
  • Perfektionismus und Angststörungen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28980487/
  • Winnicott, Donald W.: The Child, the Family, and the Outside World (Penguin, 2021)


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#15 Gehen oder bleiben? Warum trennen sich immer mehr Menschen in der zweiten Lebenshälfte, Dorothea Behrmann? Und wie gelingt ein guter Neuanfang? 06 Jan 202601:09:34

Schluss jetzt?! Ausgerechnet am Anfang des Jahres steht für viele ein Ende: das Ende einer oft langjährigen Beziehung. Trennung tut weh. Immer. Aber wie gelingt es, Drama, Schmerz und Verletzung nicht unnötig groß werden zu lassen? Aus einer der sensibelsten Phasen des Lebens mit heilem Herz herauszugehen?

Das weiß Dorothea Behrmann, Trennungscoach und Paartherapeutin. Sie begleitet Menschen durch die “Sieben Phasen des Loslassens“, so auch der Titel ihres Buches. In dieser Folge spricht sie mit Brigitte und Stephan darüber, warum Trennung kein Scheitern ist, wieso die Zahl der späten Scheidungen Ü50/Ü60 rapide steigt und wie wir ausgerechnet mit zwei Zetteln auf dem Fußboden herausfinden können, ob wir gehen oder vielleicht doch bleiben sollen. Sind die Würfel bereits gefallen, weiß.die Expertin, welche Schritte wir unternehmen – und welche wir tunlichst vermeiden sollten.

Eine Folge für alle, die an Trennung denken, mittendrin stecken, verlassen wurden - und am Horizont den mutigen Neuanfang sehen wollen.

 

03:15 Warum der Jahresstart Trennungshochsaison ist

04:50 „Gescheiterte“ Beziehung – fatales Etikett und gesellschaftliches Stigma

08:30 Die Biologie der Trennung – warum uns Loslassen existentiell bedroht

11:00 Die Bedeutung der ersten Liebe und der Trend zur „Grey divorce“ 60+

15:00 Warum Trennung so oft Frauensache ist

22:10 Was Körper und Kopf verraten: Typische Alarmsignale

24:00 Krise oder mehr? Letzte Hoffnung Paartherapie

28:00 Gehen oder bleiben? die Zettel-Methode hilft

30:30 Wegen der Kinder zusammenbleiben - gute Idee?

32:30 Das Trennungsgespräch und warum weniger oft mehr ist

40:00 Hart, aber heilsam: die No-Contact-Regel

43:00 Täter-Opfer-Dynamiken und das quälende „Warum?“

46:00 Der Neuanfang: wie lange dauert es, bis das Herz heilt?

59:00 Lass uns Freunde bleiben?

63:00 Rubriken und ein letzter Mutmacher-Tipp

 

Referenzen

 

o  „Die sieben Phasen des Loslassens“, Dorothea Behrmann, 2025

o  „Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“, Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025

o  „The First Cut is the deepest.“, Rod Stewart, Songzitat

o  Oprah Winfreys Podcast-Folge zum Thema „Gray Divorce“:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/gray-divorce-after-50-adult-children-the-fallout-for/id1782960381?i=1000733845235

o  „Lieber bekanntes Unglück als unbekanntes Glück.“ (Redewendung).

o  „Man wird nicht durch das, was man loslässt, kleiner, sondern durch das, woran man sich klammert.“ – Simone de Beauvoir.

o   „Nichts in diesem Leben ist von Dauer. Nicht einmal unsere Sorgen.“ – Charlie Chaplin.

o  „Romeo und Julia“, William Shakespeare

o  „Kramer gegen Kramer“, Film, 1979

 

 

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#16 Was kostet es, jung zu bleiben? Wie hoch ist der soziale Preis von Longevity? Worauf müssen wir persönlich verzichten, wenn wir lange leben wollen?13 Jan 202601:11:10

Würdet Ihr auf die gemeinsame Zeit mit Eurem Partner / Eurer Partnerin verzichten, um statistisch gesehen länger zu leben? Stephan ertappt sich dabei, wie er Schritte, Schlafstunden oder Weingläser zählt – immer mit dem Ziel, sich „Zeit zu kaufen“ für die medizinischen Durchbrüche der Zukunft. Doch wie hoch ist der soziale Preis für die perfekte Disziplin? Brigitte hält mit ihrer bewährten Mischkalkulation dagegen: Laufen und Verzicht auf Fleisch ja, aber die Weinschorle in Gesellschaft muss bleiben.

In dieser Folge diskutieren wir über radikale Lebensumstellungen, die Weggabelung mit Ü40 und warum es manchmal gesünder ist, ein Ziel bewusst zu verfehlen, statt sich von der eigenen Smartwatch knechten zu lassen. Außerdem: Inwiefern Detektivspielen in der Kindheit die beste Vorbereitung auf das Leben war und wie es war, die Raunächte zu begehen.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro & Das Schnitzler-Prinzip: Tun oder Ersehnen?
  • 03:15 – Die Wette auf die Zukunft: Warum Stephan jetzt Schritte zählt
  • 08:30 – Longevity extrem: Schlafplan versus Beziehungsleben
  • 14:45 – Lebensspanne vs. Gesundheitsspanne: Was wollen wir wirklich?
  • 20:10 – Die Mischkalkulation: Balance zwischen Laufen und Laster
  • 28:50 – Mythos Weggabelung: Muss man sich mit 40 entscheiden?
  • 35:20 – Hoffnung Medizin: Die Verdopplung des Wissens und wann Krebs endlich heilbar sein wird
  • 42:15 – Kleine Fragen, große Fragen: u.a. olympische Träume
  • 50:00 – Kindheits-Revival: Von Detektiven und Brettspielen
  • 58:30 – Unsere Premieren: Raunächte und KI-Experimente
  • 01:05:00 – Ausblick: Finanzielle Freiheit mit Helma Sick


Zitate & Redewendungen

  • „Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt und nicht was wir ersehnt haben.“ – Arthur Schnitzler
  • „Ich möchte mir Zeit kaufen.“ – Stephan Seiler
  • „Den Feind gar nicht erst im Haus haben.“ (über Süßigkeiten-Vorräte) – Brigitte Huber


Referenzen & Erwähnungen

  • Stefanie Stahl: Psychologin und Buchautorin (Thema Reflexion)
  • Prof. Volker Limmroth: Longevity-Experte
  • Karius und Baktus: Kinderbuch-Klassiker
  • Circus Roncalli: https://www.roncalli.de/
  • SpieleHitster (Musik-Ratespiel), QuizduellKniffelRomyTriominus


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#17 Geld, Freiheit, Lebensfreude – wie geht’s zur finanziellen Unabhängigkeit, Helma Sick? Welche Stolperfallen lauern v.a. für Frauen? Und wie reisen wir im Alter mit leichtem Gepäck?20 Jan 202601:27:16

„Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“ Dieses Credo von Helma Sick ist heute aktueller denn je. Brigitte beginnt das Interview mit der Grande Dame der Finanzberatung und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes mit einem schamhaften Geständnis. Und schon sind wir mittendrin in Helmas Lebensthema: der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen. Auch Stephan kennt viele Fälle, wo der Mann am Steuerrad der Finanzen sitzt. Schicksal? Nicht für Helma. Sie ermuntert Frauen jeden Alters, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Und zitiert Simone de Beauvoir: „Frauen, die nichts fordern, bekommen das, was sie fordern, nämlich nichts."

 

Raus aus der Opferrolle: Das war auch immer Helmas Haltung. Sie gibt uns tiefe Einblicke in ihre bewegende Lebensgeschichte, von einer traumatischen Kindheit über die Leitung eines Frauenhauses, der Gründung ihrer Beratungsfirma „Frau & Geld“ bis hin zu ihrem späten Glück in einer Seniorenresidenz. In dieser Episode erfahrt Ihr, warum es für einen Ehevertrag fast nie zu spät ist, weshalb Lebensfreude die beste Rendite ist und wie man es schafft, im Alter „mit leichtem Gepäck“ zu reisen.

Eine Folge, die Mut machen soll, die eigene Freiheit konsequent zu planen!

 

Kapitelübersicht

 

05:20 Die Rückkehr der „Tradwives“ und die Sehnsucht der jungen Leute

16:00 Die Rentenfalle: Warum West-Frauen oft nur 830 € Rente bekommen und was wir von Ost-Biografien lernen können.

18:30 Geld und Liebe: Warum Frauen endlich fordern müssen und wie man Rentenlücken ausgleicht.

22:00 Ehegattensplitting – Wie es Frauen schadet

27:00 Scheidung mit Schmerz – aber ohne finanzielles Desaster

27:40 Ein Blick zurück: Einschneidene Erlebnisse in der Kindheit und im Frauenhaus

39.50 Mit der Perücke zur Bewerbung

44.00 Rettung durch Therapie

55:00 Gründung der Agentur „Frau & Geld“: gegen alle Widerstände zum Erfolg

01:09:30 Wie gutes Älterwerden gelingt

01:16:00 Eine starke Stimme, die liebevoll schimpft

01:20:40 Premiere Bundesverdienstkreuz, Schmetterlinge im Bauch und vom Privileg, nichts mehr beweisen zu müssen.

 

Zitate und Redewendungen

• „Frauen, die nichts fordern, bekommen das, was sie fordern, nämlich nichts.“ (Simone de Beauvoir).

• „Alter ist das große Privileg, dass man nichts mehr zu beweisen hat.“ (Virginia Woolf).

• „Es reicht völlig aus, eine ausreichend gute Mutter zu sein.“ (Donald Winnicott)

 

Referenzen

 „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“, Helma Sick und Renate Schmidt, 2015  

 „Väter als Täter“, Barbara Kavemann und Ingrid Lohstätter, 1984

Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“, Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025

„Ein Zimmer für sich allein“, Virginia Woolf, 1929

„Lebenslinien“ (Dokumentarfilm über Helma Sick, Bayerisches Fernsehen).

Shell Jugendstudie (aktuelle Ergebnisse zu Rollenbildern).

Brigitte-Studie „Frauen auf dem Sprung“ (mit Jutta Allmendinger).

Gleichstellungsberichte der Bundesregierung


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#18 Wie bringen wir mit Ritualen Halt in unser Leben? Wann werden Routinen zum Käfig? 27 Jan 202601:04:10

„Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir letztlich unser Leben.“

In dieser Folge von Huber & Seiler geht es ans Eingemachte: Sind wiederkehrende Abläufe nur notwendige bis lästige Automatismen oder das geheime Gerüst für ein zufriedenes Älterwerden? Während Stephan erstmal seine beeindruckende 14-Punkte-Morgenroutine präsentiert, zieht Brigitte die Grenze zwischen Routinen und Ritualen.

Wir diskutieren über verbindende Partnerschaftsrituale und trennende Routinen, über Barack Obamas Anzüge und kleine Gesten, die uns Halt geben. Zudem wagen wir uns an die ganz großen Fragen: Würden wir unsere Ungeduld oder unser ADHS wegzaubern lassen, wenn eine Fee käme? Eine Folge über die Macht der Wiederholung, die Erkenntnis, dass das Leben kein Vorspiel ist, und die Tücken, die im Einräumen von Geschirrspülmaschinen lauern.

 

 

Kapitelübersicht

00:00 – Intro: Das Zitat von Annie Dillard und das Leben als Theaterstück

03:15 – Stephans 14-Punkte-Plan: Von heißem Wasser bis zum Ordnungsprinzip

12:30 – Routine vs. Ritual: Wo das Herz und die Aufmerksamkeit wohnen

10:00 – Gut gegen Stress und in Übergangsphasen: die gesunde Kraft der Rituale,

18:45 – Rituale zu zweit: Partner-Check-ins und die „Spülmaschinen-Challenge“

22:00 – Die Rolle des Körpers

25:00 – Routinen statt unnötiger Entscheidungen: Was wir von Obama & Co lernen können

28.:40 - Eine Minute gegen Lampenfieber

34:20 – Kleine Fragen, große Fragen: Max Frisch und das Schicksal der Menschheit

46:10 – Absurd unwichtig: Rückblick mit Kopfschütteln

57:30 – Die Feen-Frage: Über ADHS, Ungeduld und die Akzeptanz des „Gesamtpakets“

01:05:15 – Unsere Premieren

01:10:30 – Ausblick auf die nächste Folge mit Sextherapeutin Ann-Marlene Henning


Zitate & Redewendungen

• „Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir natürlich letztlich unser Leben.“ (Annie Dillard)

• „Ich will keine Entscheidung darüber treffen, was ich anziehe oder esse. Ich habe zu viel andere Entscheidungen zu treffen.“ (Barack Obama)

• „Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und all Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?“ (Max Frisch)

• „It won't count a year from now.“ (Englische Redewendung)


Referenzen & Erwähnungen

„Rituale, die dein Leben verändern“, Michael Norton, 2024

"Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben", Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025


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#19 Wie verändert sich unser Sex, wenn wir älter werden, Ann-Marlene Henning? Wie können wir die Lust wecken, wenn sie mal verloren geht?03 Feb 202601:05:17

Hört der Sex wirklich auf, nur weil wir älter werden? Ganz im Gegenteil: „Man wird alt, wenn man aufhört, Sex zu haben“, sagt unser heutiger Gast, die bekannte Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning. In dieser intensiven Folge räumen wir mit Tabus auf und sprechen direkt und ohne Selbstzensur über das, was im Schlafzimmer passiert (oder eben nicht mehr passiert). Warum ist die Länge einer Beziehung oft die größte Gefahr für die Lust? Wie gehen wir mit körperlichen Veränderungen wie der Menopause oder Erektionsstörungen um? Ann-Marlene erklärt uns, warum das Gehirn unser wichtigstes Sexualorgan ist, wie wir „Hauthunger“ stillen und warum die Klitoris in Anatomiebüchern viel zu lange vernachlässigt wurde. Eine Folge voller Aha-Momente, praktischer Tipps für den Alltag und einer großen Portion dänischer Gelassenheit.

Hört rein und entdeckt eure Lust neu!


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro: Warum wir über Sex im Alter sprechen müssen
  • 04:20 – Zu Gast: Ann Marlene Henning – Von „Make Love“ in die Podcast-Praxis
  • 09:15 – Die Lustfalle: Warum die Beziehungsdauer das Verlangen killt
  • 15:30 – Körperliche Hürden: Schmerzen, Trockenheit und Stehvermögen
  • 22:10 – Die Wiederentdeckung der Klitoris: Anatomie der Lust
  • 30:45 – Gehirn-Intimität: Warum wahre Begegnung im Kopf stattfindet
  • 38:20 – Solo-Sex, Tools und Fetische als Motor im Alter
  • 46:10 – Hauthunger: Wenn Berührung zur Bedrohung wird
  • 54:00 – Deutsche Scham vs. dänische Offenheit: Ein transgenerationales Thema
  • 01:02:00 – Das Entweder-oder-Spiel & Ann Marlenes handwerkliche Premiere


Zitate & Redewendungen

  • „Man hört nicht auf Sex zu haben, weil man alt wird. Man wird alt, wenn man aufhört Sex zu haben.“ (Ann Marlene Henning / dänischer Werbespot)
  • „Die größte Gefahr für den Sex ist die Länge der Beziehung.“
  • „Wahre Intimität entsteht nicht zwischen den Genitalien, sondern zwischen den Gehirnen.“ (David Schnarch)
  • „Der erotische Geist ist nicht besonders politisch korrekt.“
  • „Do it for Denmark!“


Referenzen

  • ZDF-Serie: „Make Love“ mit Ann Marlene Henning
  • Bücher von Ann Marlene Henning: u.a. „Liebespraxis“, „Make Love“, „Make more Love“ 
  • Peggy Kleinplatz: „Magnificent Sex“
  • Buch von David Schnarch: „Intimität und Verlangen“
  • Werbekampagne: „Do it for Denmark“
  • Buch von Brigitte Huber und Anne Bärbel Köhle: „Endlich ich“


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#20 Wem gehört unsere Lebenszeit? Warum fühlen wir uns schuldig, wenn wir nicht sofort antworten? Darf man als Großeltern auch mal „Nein“ sagen? Hilft ein Münzwurf bei schweren Zeitfragen?10 Feb 202601:04:30

Es ist 21:30 Uhr, der Arbeitstag eigentlich vorbei, doch das Handy auf dem Tisch blinkt unaufhörlich. Kennst du das Gefühl, dass deine Zeit gar nicht dir selbst zu gehören scheint? 

In dieser Folge widmen wir uns der radikalen Frage: Wem gehört meine Lebenszeit? Wir sprechen über den modernen „Sofortismus“ und warum wir oft aus Angst vor Konflikten antworten, statt aus Lust.

Brigitte und Stephan diskutieren darüber, ob man im Alter das Recht hat, gegenüber Enkelkindern und Familie „Nein“ zu sagen, um die eigene Würde und Eigenzeit zu wahren. Wir teilen persönliche Strategien gegen den Zeitdiebstahl – von der Münzwurf-Methode bis zum befreienden Blick aus der Zukunft. Außerdem erfährst du, warum Stephan keine Türklinken mehr anfasst und welche Pflanzenzüchtung aus ihrer Jugend Brigitte heute unangenehm ist. 


Eine Folge über die Kunst, genauer „Ja“ zu sagen, wenn die Jahre kostbarer werden.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Seneca und die Kunst, Zeit nicht zu verschwenden
  • 04:20 – Erreichbarkeit um 21:30 Uhr: Ein moderner Fluch?
  • 08:15 – Warum „Work-Life-Balance“ ein schwieriger Begriff ist
  • 12:50 – Der „Sofortismus“: Druck durch kurze Reiz-Reaktions-Intervalle
  • 18:30 – Abgrenzung: Müssen Großeltern immer verfügbar sein?
  • 24:45 – Die Blue Zones und das Geheimnis des Gebrauchtwerdens
  • 31:10 – Entscheidungshilfe: Kopf oder Zahl?
  • 35:50 – Große Fragen: Zeitreisen in die Steinzeit und die Zukunft
  • 42:15 – Jugendsünden: Von Bronchialtee und Türklinken-Neurosen
  • 50:00 – Geburtstagsplanung: Feier-Queen vs. Kneipen-Abend
  • 54:30 – Unsere Premieren: Einschlafrituale und Schimmelentfernung
  • 59:00 – Ausblick: Treffen mit der „Gedächtnispäpstin“ Hannah Monyer


Zitate & Redewendungen

  • „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – Lucius Annaeus Seneca (1 - 65 n.Chr.)
  • „Beschleunigung ist keine Lösung für das Zeitproblem, sondern seine Ursache.“ – Hartmut Rosa (*1965)
  • „Alte Menschen sollen nicht nur nach ihrer Nützlichkeit beurteilt werden, sondern nach ihrem Recht auf Würde, Eigenzeit, Selbstachtung.“ – Elke Heidenreich („Altern“)


Referenzen




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#21 Wie halten wir unser Gehirn fit, Hannah Monyer? Wie schärfen wir unser Gedächtnis? Und was können wir getrost vergessen? (1/2)17 Feb 202601:05:52

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Sie noch genau wissen, wo Sie vor zehn Jahren im Urlaub waren, aber heute Morgen Ihren Parkplatz suchen mussten? Unser Gedächtnis ist kein staubiges Archiv, sondern eine lebendige Konstruktion, die ständig an unserer Zukunft baut.

In dieser Folge begrüßen wir eine der renommiertesten Hirnforscherinnen weltweit: Professorin Hannah Monyer. Sie lehrt an der Uni in Heidelberg und erklärt uns, warum Vergessen absolut lebensnotwendig ist, um in der Gegenwart klarzukommen, und wieso unser Gehirn ab 50 zwar schrumpft, wir dem Abbau aber aktiv entgegenwirken können. Erfahrt, weshalb zehn Kilometer Radfahren und das Auswendiglernen von Gedichten das perfekte „Gehirn-Futter“ sind und wie wir schlechte Tage durch gezieltes „Überschreiben“ unserer Gedanken retten können. Eine Folge voller Aha-Momente, die beweist: Wir sind unserem Alterungsprozess im Kopf nicht hilflos ausgeliefert!


Teil 2 des Interviews erscheint kommende Woche.


Kapitelübersicht

00:00 – Begrüßung und Gastvorstellung: Prof. Hannah Monyer

02:50 – Morgensport und Gedichte: Das Fitnessprogramm der Expertin

05:40 – Konstruktion statt Archiv: Wie Erinnerungen wirklich entstehen

10:15 – Parkplatz-Frust vs. Langzeitwissen: Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis

15:30 – Das Vorurteil als „schnelles Urteil“: Die Macht unserer Schemata

19:45 – Gehirn-Abbau ab 50? Was die Radiologie verrät

24:10 – „Windows of Opportunity“: Sprachen und Musik im Alter lernen

27:50 – Erinnerungen gezielt überschreiben: Strategien gegen negative Gedanken

34:20 – Mythos Babybett: Können wir uns an die Zeit im Mutterleib erinnern?

44:15 – Marcel Proust und der Geruch der Kindheit

49:00 – Ausblick auf Teil 2 und Verabschiedung


Zitate und Redewendungen

„Es fällt einem wie Schuppen von den Augen.“ – Über den Belohnungseffekt beim Begreifen.

„Last in, first out.“ – Die traurige Regel des Gedächtnisverlusts bei Demenz oder Traumata.

„Die Nervösen sind das Salz der Erde.“ – Ein Verweis auf die Empfindsamkeit als Teil der Persönlichkeit.

„Ich werde Ihnen sagen, ich sage Ihnen, ich habe Ihnen gesagt.“ – Hannah Monyers Formel für einen guten Vortrag.


Referenzen & Empfehlungen

Das geniale Gedächtnis von Hannah Monyer und Martin Gessmann.

Marcel Proust – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Die berühmte Madeleine-Szene).

Johann Wolfgang von Goethe: An den Mond.

Eduard Mörike: Er ist’s (Frühling lässt sein blaues Band...).

Franz Schubert – Winterreise.

Endlich ich! – Anne-Bärbel Köhle und Brigitte Huber


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#22 Können wir unser Hirn mit 60 noch einmal neu programmieren, Hannah Monyer? Wie gehen wir mutig mit der Angst vor Demenz um? Und hilft Mountainbiking tatsächlich gegen das Vergessen?24 Feb 202600:46:48

Vergisst Du ständig Namen oder sucht verzweifelt nach dem richtigen Wort? Keine Sorge, Du bist nicht allein – und meistens ist es völlig normal! In dieser Folge tauchen wir mit der renommierten Gedächtnisforscherin Prof. Hanna Monyer noch tiefer in die Geheimnisse unseres Gehirns ein. Warum Routine tödlich für unsere Entwicklung ist und wieso Dein Gehirn „erste Male“ braucht, um jung zu bleiben. Wir sprechen darüber, weshalb das Alter um die 60 eine riesige Chance für radikale Veränderungen bietet, warum Multitasking eine Lüge ist und wie man den Mut findet, öfter „Nein“ zu sagen.

Eine Folge voller Inspiration für alle, die nicht nur älter, sondern dabei auch klüger werden wollen.


Bei dieser Folge handelt es sich um Teil des Interviews mit Hannah Monyer.

Teil 1 des Gesprächs findest Du in Folge 21.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Willkommen zu Teil 2: Wann wird Vergessen zum Problem?
  • 03:45 – Der Alphabet-Trick: Was tun, wenn Namen fehlen?
  • 08:15 – Demenz in der Familie: Persönliche Einblicke und Strategien
  • 13:50 – Die Macht der „Premieren“: Wie Neues das Gehirn rettet
  • 21:30 – Mythos Multitasking: Warum Konzentration der Schlüssel ist
  • 27:10 – Die Chance der 60er: Mut zur Selbstbestimmung
  • 33:40 – Entweder Oder: Von Palinka, Cello und großen Zitaten


Zitate und Redewendungen

  • Rainer Maria Rilke: „Ich lebe mein Leben in den Ringen, die sich um die Dinge ziehen. Ich werde den letzten nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.“
  • Friedrich Nietzsche: „Das Gedächtnis sagt, ich habe das getan. Der Stolz sagt, das kann ich nicht getan haben. Schließlich gibt das Gedächtnis nach.“
  • Jean Paul: „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“


Referenzen

  • Hanna Monyer: Das geniale Gedächtnis.
  • Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: Endlich Ich!


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#23 Wann ist es Zeit für eine Freundschaftsinventur? Welche Freunde tun uns gut? Wie finden wir neue Seelenverwandte in jedem Alter? Sind Freunde im Job ein Risiko oder eine Bereicherung?03 Mar 202601:14:59

„Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“

Dieses Zitat von Ralph Waldo Emerson bildet den Kern unserer heutigen Folge. Doch wie steht es um unsere Freundschaften, wenn wir älter werden? Brigitte und Stephan gehen der Sache auf den Grund: Ist es zynisch, mit Mitte 40 strategisch darüber nachzudenken, wer in 30 Jahren noch da sein wird?

Wir sprechen über die Mathematik der Freundschaft (warum man 200 Stunden für echte Tiefe braucht), den Umgang mit Energie-Abflüssen und die Frage, ob man als Chef oder Chefin wirklich mit dem Team befreundet sein kann. Außerdem verraten wir, warum ein Buchclub oder eine Runde Boule das Tor zu neuen Seelenverwandten sein kann und warum Stephan befürchtet, auf der 18. Geburtstagsparty seiner Neffen und Nichten nur als Getränkenachschub geduldet zu sein. Taucht mit uns ein in eine Folge voller ehrlicher Bestandsaufnahmen!


Kapitelübersicht

  • 00:00 Laut denken dürfen: Was Freundschaft im Kern ausmacht
  • 05:30 Die 200-Stunden-Regel: Kann man Freundschaft berechnen?
  • 11:45 Wüstenzeiten: Wenn man in einer neuen Stadt bei Null anfängt
  • 18:10 Freunde im Job: Zwischen Hierarchie und Herzlichkeit
  • 26:50 Die Inventur: Wenn Freunde zu Energie-Vampiren werden
  • 36:15 Neue Freunde finden: Tipps von Buchclub bis Sportverein
  • 45:30 Große Fragen, kleine Fragen: Vom Olympia-Fieber bis zur Puzzle-Leidenschaft
  • 53:00 Premieren & Ausblick: Kapverden-Reise und Gast Bas Kast

Zitate & Redewendungen

  • „Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“ – Ralph Waldo Emerson (1803-1882), Amerikanischer Philosoph und Schriftsteller.


Referenzen & Erwähnungen

  • Bas Kast: Wissenschaftsjournalist und Autor von „Der Ernährungskompass“ sowie dem kommenden „Vitaminkompass“
  • Stefanie Stahl: Psychologin (erwähnt im Kontext neuer Kontakte), siehe Folge 9.
  • Hans Meiser: TV-Moderator.
  • Popkultur: Die Simpsons, Die Schwarzwaldklinik, Berlinale.


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#24 Sind Nahrungsergänzungsmittel Geldmacherei oder Medizin, Bas Kast? Was bringen uns die vielen Pillen wirklich beim Älterwerden? Wie gefährlich ist der unkontrollierte Markt der Supplements? (Interview Teil 1/2)10 Mar 202601:11:28


Sind Nahrungsergänzungsmittel nur Abzocke oder der Schlüssel zu einem langen Leben? Bestseller-Autor Bas Kast war jahrelang Skeptiker, doch mehr als 1000 Studien und eine persönliche Familiengeschichte haben seine Sicht verändert. In dieser Folge erfahrt ihr, warum ein einfaches Multivitamin das Gehirn angeblich um fünf Jahre verjüngen kann, welches Spurenelement Hoffnung bei Demenz macht und warum Bas Kast heute sogar mit seinem Arzt auf Lithium anstößt. Er räumt auf mit Social-Media-Hypes, diskutiert mit Brigitte Huber und Stephan Seiler die Rehabilitation der Hormonersatztherapie und blickt tief in die Wissenschaft der Langlebigkeit / Longevity. Außerdem singt ein Lob der Unbequemlichkeit und spricht über „genetische Vorsorge“. Was das ist, erfahrt ihr in dieser Folge voller Aha-Momente für alle, die gesund alt werden wollen!


Kapitelübersicht:

  • 00:00 – Rein in die Folge mit Mr. Longevity Bas Kast
  • 04:30 – Vom Skeptiker zum Befürworter: Warum Bas Kast seine Meinung änderte
  • 08:15 – Bas Kasts „Big Three“: B12, Vitamin D und Omega-3
  • 11:20 – Hoffnung bei Alzheimer? Die spektakuläre Harvard-Studie
  • 15:50 – Social Media vs. Wissenschaft: Der Kampf gegen Desinformation
  • 22:10 – Multivitamine für das Gedächtnis: Das Gehirn 5 Jahre jünger machen?
  • 26:45 – Selbstversuch Lithium: Über „Sternenstaub“ und Trinkwasser-Studien
  • 32:15 – Gefahren der Überdosierung & die Tücken des Lebensmittelrechts
  • 37:40 – Persönliche Einblicke: Genetische Tests (BRCA2) und Prostatavorsorge
  • 45:10 – Hormonersatztherapie: Zwischen veralteter Angst und neuem Hype
  • 52:30 – Kritik der DGE & das Fazit zur „Selbstnormalisierung“


Referenzen & Erwähnungen:

  • Bücher von Bas Kast: Der Ernährungskompass, Der Kompass für die Seele, Der Vitaminkompass.
  • Buch: „Endlich Ich“ von Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle
  • Studien: Die Harvard-Studie zu Multivitaminen und Gedächtnisabbau; die WHI-Studie (Women's Health Initiative) zur Hormonersatztherapie.
  • Essay: „Lob der Unbequemlichkeit“ von Bas Kast.
  • Organisationen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).


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#25 Welche Supplements tun uns gut, Bas Kast? Welche können wir uns sparen – und welche schaden uns? (Interview 2/2)17 Mar 202601:13:19

In dieser Folge setzen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Gespräch mit Bestseller-Autor Bas Kast fort und nehmen den unkontrollierten Markt der Nahrungsergänzungsmittel unter die Lupe. Erfahrt in diesem Supplement-Deep-Dive alles wesentliche über diverse Mittelchen. 

Etwa, warum Melatonin oft überschätzt wird und wieso manche Trends wie Ashwagandha sogar gefährlich sein können. Brigitte und Stephan lernen, weshalb Salz gefährlich ist, Kaliumsalz aber eine echte Lebensversicherung fürs Herz sein kann und warum Bas Kast empfiehlt, im Sommer für zehn Minuten splitternackt in die Sonne zu gehen. Außerdem: Inwiefern ist Muskelkraft wichtiger als Ausdauer, was haben Omega-3-Kapseln mit Herzrhythmusstörungen zu tun und wieso macht uns die Suche nach Sinn glücklicher als die bloße Jagd nach Spaß. Zumindest wenn es nach Bas Kast geht.



Kapitelübersicht

  • 00:00 Begrüßung & Start von Teil 2 des Interviews
  • 04:30 Schlaf-Hacks: Melatonin-Dosierung und die Risiken von Ashwagandha
  • 13:20 Das Salzmysterium: Warum Natrium tötet und Kalium schützt
  • 19:15 Vitamin C & Vitamin D
  • 29:45 Krafttraining & Creatin
  • 36:30 Omega-3 & Collagen
  • 47:15 Retinol, Sonnencreme und Anti-Aging-Cremes
  • 54:30 Projekt „Slowager“: Alzheimer-Früherkennung durch neue Biomarker
  • 62:00 Kasts Philosophie des Älterwerdens: Sinnhaftigkeit statt nur Spaß


Zitate und Redewendungen

  • „In der Natur gibt es weder Belohnung noch Strafe. Es gibt Folgen.“ – Robert G. Ingersoll
  • „Es ist nie zu spät, um das zu werden, was man hätte sein können.“ – George Eliot
  • „Werde, der du bist.“ – Untertitel von Bas Kasts Roman


4. Referenzen

  • Bas Kast: Ernährungskompass, Kompass für die Seele, Der Vitamin- und Nährstoffkompass
  • Albrecht Vorster: Warum wir schlafen.
  • Webseite: vitaminkompass.com (Updates von Bas Kast).
  • App: DMinder (Vitamin-D-Tracker).


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#26 Sind wir schon klüger geworden? Was bleibt hängen nach einem halben Jahr „Die Sache mit dem Älterwerden“? Die große Recap-Folge mit den besten Tipps und Tricks aus 25 Folgen!24 Mar 202601:04:57


Ihr Lieben, seit genau einem halben Jahr begleiten wir uns nun gegenseitig beim Älterwerden – und heute ziehen wir Zwischenbilanz. In dieser Jubiläumsfolge (Nr. 26!!!) machen Brigitte und Stephan den großen Kassensturz: Welche der Tipps unserer hochkarätigen Expertinnen und Experten haben wir wirklich umgesetzt? Erfahrt, warum Stephan jetzt täglich Tomatenmark isst, wieso Brigitte beim Thema „Nicht-Eincremen“ kläglich gescheitert ist und erinnert Euch gemeinsam mit den beiden daran, weshalb das Vergessen eigentlich eine Superkraft unseres Gehirns darstellt. 

Wir blicken zurück auf Gänsehautmomente mit Helma Sick, Lebensweisheiten von DJ Hell und die Erkenntnis, dass „Gut genug“ oft der gesündeste Weg ist. Mit den besten Tipps von Stefanie Stahl, Yael Adler, Volker Limmroth, Hannah Monyer, Oliver Kalkofe und vielen anderen unserer bisherigen Gäste. 

Ein ehrliches Recap voller Selbstversuche, technischer Tücken und einem spannenden Ausblick auf die nächsten Gäste.


Kapitelübersicht

  • 00:00 Moin! Wir feiern 26-Wochen-Jubiläum.
  • 04:50 Das gefühlte Alter: Warum wir uns 8-10 Jahre jünger schätzen sollten.
  • 14:30 Best-of Gesundheit: Tomatenmark, 30 Pflanzen und die Sache mit den Treppen.
  • 27:15 Finanzen & Psyche: Was uns Helma Sick und Stefanie Stahl gelehrt haben.
  • 41:10 Zeit & Langeweile: Warum Premieren das Leben dehnen.
  • 52:45 Sex & Intimität: Hauthunger und dänische Lebensweisheiten.
  • 62:30 Persönliche Fehlschläge: Von Botox-Versuchen und Eincreme-Zwang.
  • 73:10 Ausblick: Auf wen wir uns in den nächsten 26 Wochen freuen.


Zitate und Redewendungen

  • „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – Seneca.
  • „Man hört nicht auf Sex zu haben, weil man alt wird. Man wird alt, wenn man keinen Sex mehr hat.“ – Dänisches Sprichwort.
  • „Ich habe mich dagegen entschieden, alt zu werden.“ – DJ Hell.


  • Bücher: 
  • Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: Endlich ich!
  • Helma Sick: Ein Mann ist keine Altersvorsorge
  • Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden.


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#27 Welcher Kampf lohnt sich, Micky Beisenherz? Was bedeutet es, als Mann heutzutage älter zu werden? Und wie bleibt man als Vater dauerhaft cool?01 Apr 202601:15:48

Er ist die Stimme, mit der viele in Deutschland wach werden: (Michael) Micky Beisenherz, Moderator (u.a. Kölner Treff im WDR), Autor und Host diverser erfolgreicher Podcasts (u.a. Apokalypse & Filterkaffee, Friendly Fire, Fußball MML). Aber wie blickt ein Mann, der gefühlt überall gleichzeitig stattfindet, auf die große 50, die unaufhaltsam näher rückt? In dieser Folge sprechen wir mit Micky über seine Urfamilie (die „Kennedys der Klempnerei“) in Castrop-Rauxel, warum er sich manchmal morgens wie eine rostige Gießkanne fühlt und weshalb für ihn das Neinsagen zu den wichtigsten Fähigkeiten des Älterwerdens zählt. Wir erfahren gemeinsam mit Euch, wann Micky Ironie nicht nur als Stilmittel, sondern als Schutzschild nutzt, wie er mit Flops umgeht und warum echte Männerfreundschaften weit über das Fachsimpeln über Fußball hinausgehen sollten. Apropos Freundschaften: Micky erzählt auch, wieso er so viele Freundschaften mit Promis pflegt, warum er immer noch nicht weiß, wo er seinen 50. Geburtstag feiern wird – und wie das nächste „todesbeschissene“ Erlebnis zu einem wertvollen Abenteuer wird.


Mal wieder eine Folge mit Tiefgang. Dazu Mickys unnachahmlicher Humor und die Erkenntnis, dass man sich im Herzen immer wie ein kleiner Junge fühlen darf – auch wenn man immer länger braucht, bis man das Geburtsjahr beim Scrollen gefunden hat.


Die Folge mit Micky Beisenherz ist unser Ostergeschenk an Euch (und auch an uns selbst). Weil nicht nur die Feiertage bevorstehen, sondern wir immer noch unser halbjähriges Jubiläum begehen, möchten wir dieses zusätzlich mit einer Premiere begehen: 


Dies ist unser erster Video-Podcast! Ihr könnt Micky und uns also auch dabei zusehen, wie wir im Studio in Hamburg miteinander reden. Möglich ist dies in unserem YouTube- sowie unserem Spotify-Kanal. Die Links stehen unten.


Vielen Dank an Philipp Westermeyer und Podstars by OMR für die freundliche Unterstützung! https://www.podstars.de


Kapitelübersicht

  • 00:00 Begrüßung & Vorstellung: Micky Beisenherz
  • 03:15 „Kennedys der Klempnerei“: Aufwachsen im Ruhrgebiet
  • 07:45 Die magische 50: Panik oder Gelassenheit?
  • 12:30 Zwischen Fußballplatz und Pilates-Matte
  • 18:00 Der Umgang mit öffentlichen Niederlagen
  • 23:40 „Choose your Battles“
  • 29:15 Männlichkeit heute und Feminismus
  • 35:50 Warum gemeinsame Erlebnisse zählen
  • 41:20 Privat vs. Öffentlich: Wo Micky die Grenze zieht
  • 46:10 Nächste Premieren
  • 51:30 Entweder-Oder


Zitate & Redewendungen

  • „In die Badewanne langsam eintauchen“ (Metapher für sanfte Themen-Einstiege nach Jule Jankowski)
  • „Paroli laufen lassen“ (In Anlehnung an ein Horst-Hrubesch-Zitat)
  • „Eigentlich ist der Türsteher zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ (Micky Beisenherz)
  • „Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.“ (Arthur Schopenhauer)
  • „Je älter ich werde, desto mehr höre ich auf die Leute, die sagen: Das geht nicht.“ (Jean Cocteau)


Referenzen

  • Podcasts: Apokalypse und Filterkaffee, Fußball MML, Friendly Fire.
  • TV: Kölner Treff (WDR), Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (RTL), Die letzte Instanz (WDR).
  • Print/Online: Stern-Kolumne. https://www.stern.de/kultur/micky-beisenherz/
  • Buch: „Endlich Ich“ (Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025) 
  • Film: Ein Sommer in Italien (Dokumentation über die WM 1990).


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#28 Wie gelingt der Weg in den Ruhestand, Sonja Schiff? Wo lauern Fallen, wo warten Chancen? Wie entsteht ein „gnadenlos positiver“ Blick aufs Alter?07 Apr 202601:25:34

Eine gewaltige Zäsur: der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand hat es in sich. Zumal danach mit etwas Glück weit mehr als eine kurzes Finale wartet - wir sprechen über eine Lebensphase von 25 bis 30 Jahren in hoffentlich meist guter Gesundheit. Doch wie füllt man diese enorme Zeitspanne, ohne in ein „schwarzes Loch" zu fallen? Unsere Gästin Sonja Schiff, Gerontologin und Ruhestandscoach, blickt „gnadenlos positiv" aufs Älterwerden und räumt mit Mythen auf. Im Gespräch mit Brigitte Huber und Stephan Seiler erklärt sie, wie man den Übergang vom „Hamsterrad" in die Freiheit psychologisch meistert, warum jetzt eine große Chance wartet, sich selbst zu entdecken, warum Enkelkinder nicht der alleinige Lebensinhalt sein sollten und warum sie selbst mit 60 noch einmal als DJ „Vintage Venus" völlig neu angefangen hat. Eine Folge voller Inspiration für alle, die Älterwerden nicht als Abbau, sondern als Reifung und Wachstum begreifen wollen.

 

Kapitelübersicht

o 00:00 - Begrüßung & Intro: Sonja Schiff - Expertin fürs Älterwerden

o  04:15 - Definition: Älterwerden als lebenslanger Prozess - von Geburt an

o  09:30 - Ziele mit 95: Warum es nie zu spät für Klavierstunden oder ein Saxophon ist

o  17:45 - Die neue Dimension: 30 Jahre Ruhestand im Vergleich zu früheren Generationen

o  21:30 - Wer schafft den Übergang? Die 20-Prozent-Quote und psychologische Hürden

o  26:50 - Die 5-Jahre-Übung: Den „stinknormalen" Tag im Ruhestand visualisieren

o  35:20 - Die Phasen des Ruhestands: Von der Honeymoon-Phase bis zur Reorientierung

o  43:10 - Partnerschaft & soziale Kontakte: Warum wir rechtzeitig reden müssen

o  62:15 - Mut zum Neustart: Wie Sonja Schiff zur ,Vintage Venus" am DJ-Pult wurde

o  71:00 - Premieren und Entweder-Oder:


 

Zitate & Redewendungen

 

o  „Entschuldige, das ist mein erster Ruhestand. Ich übe noch."

·      Loriot

o  „Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein." -

Joan Collins

o  „Alterwerden bedeutet ursprünglich 'Reifen und Wachsen'."

·      Indogermanischer Wortstamm.

o  „Ein sehr guter Einstieg in die Pension erfordert einen sehr guten Ausstieg aus der Arbeitswelt." - Sonja Schiff

 

Referenzen

o  Robert Atchley: US-Gerontologe und sein Phasen-Modell des Ruhestands.

o  DJ Wika (Polen) & DJ Gloria (Schweden): Vorbilder für das

Auflegen im hohen Alter. 29

o  Vintage Venus: Sonja Schiffs Künstlername als DJ für die Generation 60+.

o  Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: Endlich 60! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben (2025)


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#29 Gut älter werden im Job – wie geht das, Tina Müller? Warum sollten wir unsere Stärken stärken, statt Schwächen zu jagen? Was können wir dabei von der Generation Z lernen?14 Apr 202601:03:06

In dieser Folge begrüßen Brigitte und Stephan eine der erfolgreichsten Managerinnen im deutschsprachigen Raum: Tina Müller. Sie hat Marken wie Opel und Douglas transformiert und führt derzeit als Vorstandschefin die Traditionsmarke Weleda. Aber statt über harte Managementstrategien reden wir über Fragen, die viele von uns bewegen. Zum Beispiel: Was braucht es, um im Job erfolgreich älter zu werden? Wie gehen wir mit dem Druck um, auch optisch immer jung bleiben zu müssen? Warum sollten wir unsere Stärken stärken, statt nur Schwächen zu jagen?

Tina Müller gibt ganz persönliche Einblicke, warum sie heute gelassener auf Krisen blickt und wie sie gelernt hat, ihren Perfektionismus abzulegen. Sie verrät, wie sie durch einfaches Atmen ihren Stress besiegt, warum ihre besten Freundinnen für sie jede Therapie ersetzen und weshalb sie trotz Longevity-Checkup niemals auf ihr Lieblingsdessert Sabayone verzichten würde. Sie erklärt, was wir uns von der Generation Z in Sachen Abgrenzung abschauen können, warum ihr biologisches Alter sieben Jahre unter dem in ihrem Pass liegt und auf welche Longevity-Checkups sie gerne verzichtet. Eine Folge voller Einblicke, wie man im Job nicht nur alt wird, sondern dabei vital und sich selbst treu bleibt. Hör rein und parke dein Denken übers Älterwerden im Kopf neu um!


Kapitelübersicht

  • 00:00 Begrüßung
  • 04:00 Female Empowerment: Brauchen wir die Quote noch?
  • 10:00 Job-Challenges: Warum Frauen oft zu perfektionistisch sind
  • 14:00 Stärken stärken: Klares Profil statt Einheitsbrei
  • 17:00 Leadership im Wandel: Von Autorität zu menschlicher Emotion
  • 19:00 Reverse Mentoring: Was Tina Müller von Yael Meier lernt
  • 25:00 Die Sache mit dem Alter: Longevity und der Wunsch nach Vitalität
  • 28:00 Biologischer Checkup: 7 Jahre jünger als im Pass
  • 32:00 Stress-Management: Die Kraft der richtigen Atmung
  • 37:00 Wahre Freundschaft als Therapie-Ersatz
  • 40:00 Weleda-Transformation: Von roten Zahlen zum Rekordergebnis
  • 54:00 Entweder Oder


Zitate & Redewendungen

  • „Umparken im Kopf“ (Berühmter Slogan aus Tina Müllers Zeit bei Opel).
  • „Das Leben schrumpft oder wächst im Verhältnis zu unserem Mut.“ (Anaïs Nin).
  • „In jedem endlichen Leib leuchtet der Stern der Unsterblichkeit.“ (Ita Wegmann).


Referenzen

  • Buchtitel: „Zum Jungbleiben ist es nie zu spät“ von Tina Müller.
  • Unternehmen: L'Oreal, Wella, Henkel, Opel, Douglas, Weleda.
  • Persönlichkeiten: Yael Meier (Schweizer Unternehmerin & Influencerin), Ita Wegmann (Mitbegründerin von Weleda und Pionierin), Rudolf Steiner.
  • „Endlich Ich" (Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025)


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  • Spotify: https://open.spotify.com/show/1GYojA702fIy6rzbhlUwFJ
  • Apple: https://podcasts.apple.com/de/podcast/huber-seiler-die-sache-mit-dem-%C3%A4lterwerden/id1839438594
  • Audible: https://www.audible.de/podcast/HUBER-SEILER-Die-Sache-mit-dem-Aelterwerden/B0FQS4MTSM
  • YouTube: https://www.youtube.com/@HuberSeiler


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#31 Was hast Du gegen Selbstliebe und „gut genug“, Ildikó von Kürthy? Wieso willst Du weniger lachen? Und ab wann genau ist es ungesund, sensibel zu sein?28 Apr 202601:18:21

In dieser Folge wird es besonders persönlich. Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy ist zu Gast und räumt gründlich mit dem modernen Diktat der Selbstliebe auf. Warum sie den Begriff „gut genug“ am liebsten aus dem Vokabular streichen würde und weshalb sie sich heute, mit 58 Jahren, lieber wie eine „coole 70-Jährige“ fühlt, erfahrt Ihr in diesem Gespräch der intensiveren (und immer wieder lustigeren) Art. Wir sprechen auch über die Wucht der Wechseljahre, die Ildikó „heiß erwischt“ haben, und warum das Altern für Frauen oft immer noch eine gesellschaftliche Sollbruchstelle ist. Von ihrem mutigen (und kurzen) Ausflug auf den Laufsteg bei Heidi Klum bis hin zur viel diskutierten Schnatterzonen-Kritik von Denis Scheck. Ildikó gewährt uns tiefe Einblicke in ihre Welt der Verletzlichkeit und ihre ganz persönliche „Bleibefreiheit“. 


Eine Folge für alle, die keine Lust auf Weichzeichner haben und wissen wollen, warum echte Verbundenheit wichtiger ist als jedes Krafttraining.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro 
  • 02:15 – Coole 70: Ist Reife besser als Jugendlichkeit?
  • 11:00 – Longevity-Wahn: Zwischen Krafttraining und Rinderkraftbrühe
  • 13:50 – Sklavin ihres Schrittzählers
  • 20:00 – Das Leben als Problemzone: Wenn die Hitzewallung die Lebenslust bremst
  • 25:30 – Perimenopause: Warum Aufklärung so wichtig ist
  • 37:45 – GNTM-Abenteuer: Mutproben und die hässliche Seite der Abwertung
  • 44:15 – Die Kraft der Frauenfreundschaften: Von Schminktipps bis Todesangst
  • 48:00 – Warum tiefe Gespräche unter Männern oft Arbeit sind
  • 60:00 – Kritik & Dünnhäutigkeit: Die Debatte um Denis Scheck
  • 72:00 – Entweder/Oder
  • 82:30 – Ildikós Abrechnung mit „Optimismus-Tourette“ und Selbstliebe


Zitate & Redewendungen

  • „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“Viktor Frankl 
  • „Seht ihr nun, dass das Leben ein Schlaf ist und das Alter sein Erwachen?“August Strindberg
  • „Flachland des Optimismus“ – Harald Schmidt über den Zwang zum Positiven.
  • „News aus der Schnatterzone einer Damentoilette“ – Die umstrittene Kritik von Denis Scheck an Ildikó von Kürthys neues Buch „Alt genug“.
  • „Optimismus-Tourette“ – Ildikós Begriff für den Zwang, alles positiv zu sehen.


Referenzen & Buchempfehlungen

  • Ildikó von Kürthy: „Alt genug“ (2026).
  • „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM, Pro7).
  • Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben “ (2025)
  • Die genannten anderen Folgen dieses Podcasts: Folge 9 (Stefanie Stahl), Folge 14 (Gut genug?), Folge 27 (Micky Beisenherz).


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#30 Kannst Du mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen? Wann sind Rucksäcke peinlich? Und wie wichtig ist Neugier für gutes Altern?21 Apr 202600:54:15

Willkommen zur große Fragt-uns-was-ihr-wollt-Folge!


In diesem Special drehen wir den Spieß um: „Ask us anything!“ Wir haben eure Fragen gesammelt und sprechen offen über alles, was euch beim Älterwerden bewegt. Warum lösen SB-Kassen bei manchen Stress aus, während andere die Zeitersparnis lieben? Darf man als Professor noch im Rucksack-Look erscheinen, und welche Turnschuhe sind eigentlich altersgerecht? Wir tauchen tief ein in die Welt der Nostalgie, diskutieren über die Sichtbarkeit älterer Menschen im Stadtbild und verraten Euch unsere ganz persönlichen Top-Lieblingstipps – vom Tomatenmark bis zu den körpereigenen Drogen nach dem Sex. 

Eine Folge voller Humor, persönlicher Einblicke und der Erkenntnis, dass Neugier die beste Medizin gegen das „Einrosten“ ist.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro
  • 01:45 – Die Sache mit den SB-Kassen
  • 08:10 – Dresscode & Alter: Rucksäcke, Jeans und Sneaker
  • 15:10 – Früher war alles besser
  • 21:10 – Wie man auch mit 95 noch Neues lernt
  • 27:40 – Von Neugier und dem Drang, die Welt zu verstehen
  • 35:05 – Generationsgerechte Begrüßung: Umarmung, Handshake oder Fistbump?
  • 41:15 – Unsichtbarkeit im Alter: Wenn Senioren aus dem Stadtbild verschwinden 
  • 46:15 – Warum dieser Podcast Werbung enthält
  • 48:30 – Namenssuche: Wie nennen wir unsere Community?
  • 50:30 – Brigittes und Stephans Lieblingstipps
  • 55:40 – Einbein-Stand, Nüsse und körpereigene Drogen
  • 58:00 – Jung fühlen vs. Gut fühlen
  • 64:00 – Ausblick: Ildikó von Kürthy und die Debatte um ihr neues Buch


Zitate & Redewendungen

  • „Früher war alles besser“ – Verena aus Aachen & die Nostalgie-Debatte.
  • „Morgen ist ein anderer Tag“ – Scarlett O’Hara (Vom Winde verweht).
  • „Jeder Gang macht schlank“ – Über die Wichtigkeit von Muskeln im Alltag.
  • „Mehr Sein als Schein“ – Stefans heutiges Lebensgefühl.
  • Sokrates über die Sorgen der älteren Generation bezüglich der Jugend.


Referenzen & Buchempfehlungen

  • Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (2025)
  • Ildikó von Kürthy: „Alt genug“ (2026)
  • Yale-Studie: Über die positive Entwicklung geistiger und körperlicher Kraft ab 65.
  • Podcast-Rückblicke: Oliver Kalkofe (Folge 11), Sonja Schiff (Folge 28), Hanna Monyer (Folge 21/22), Dr. Yael Adler (Folge 4/5), Ann-Marlene Henning (Folge 19).
  • Weitere Podcasts: „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ (Kaulquappen) & „Gemischtes Hack“ (Hackis).


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#32 Warum will heute jeder Toaster ein iPhone sein, Gabriel Yoran? Liegt es an uns oder ist die Technik wirklich komplizierter geworden? Und wieso sollten wir aufhören, unseren Eltern beim Drucker-Problem zu helfen?05 May 202600:54:46

Kennt Ihr das? Der neue Toaster braucht ein Update, der Herd lässt sich nur noch über ein störrisches Touch-Feld bedienen und die Waschmaschine spielt nach getaner Arbeit minutenlang Franz Schubert. In dieser Folge begrüßen wir den Autor und Unternehmer Gabriel Yoran, der mit seinem Bestseller „Die Verkrempelung der Welt“ einen Nerv getroffen hat. Wir sprechen darüber, warum vermeintlicher Fortschritt oft ein Rückschritt in der Bedienbarkeit ist. Und weshalb wir uns nicht länger einreden lassen sollten, dass wir „einfach zu alt“ für die Technik sind. Von der toxischen Beziehung zur Apple Watch bis hin zum Schicksal der Kindergeneration, die als unbezahlter IT-Support für große Tech-Konzerne missbraucht wird – diese Folge deckt schonungslos auf, wieso uns der tägliche Krempel so viel Lebenszeit raubt. Eine Folge für alle, die sich nach „Quiet Quality“* sehnen und endlich wieder selbstbewusst entscheiden wollen, was wirklich gut für sie ist. Und was nicht.


*Was das ist, erklärt Gabriel in dieser Episode.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro: Wenn der Toaster ein Update braucht
  • 05:30 – Das Herd-Trauma: Warum Touchscreens in der Küche unnötig sind
  • 12:15 – Das Lichtschalter-Rätsel in Hotels und anderer Krempel
  • 18:40 – Krempel oder Dinge, die schlechter sind, als sie sein müssten
  • 27:10 – Der Duschschlauch-Skandal
  • 34:20 – Konsum-Verantwortung: Warum wir unseren Augen nicht trauen sollten
  • 42:15 – Abschied von der Apple Watch: Der Weg zur analogen Freiheit
  • 49:50 – IT-Support für die Eltern: Wie Hersteller unsere Zeit stehlen
  • 58:30 – Die Premiere
  • 65:00 – Entweder/Oder
  • 71:20 – Outro


Zitate aus der Folge, die bei uns hängen blieben:

  • „Jeder Herd will eigentlich ein BMW sein und jeder Thermostat ein iPhone.“ – Gabriel Yoran über den Design-Wahn.
  • „Gute Dinge machen gute Dinge mit uns, schlechte Dinge schlechte.“ – Gabriel Yorans Leitspruch für bewussten Konsum.
  • „Die Dinge, die du besitzt, besitzen irgendwann dich.“
  • „Quiet Quality“ – Die Sehnsucht nach Produkten, die sich nicht wichtig machen.
  • „Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit Geld, das wir nicht haben ...“ 


Referenzen

  • Gabriel Yoran: „Die Verkrempelung der Welt“ (2025).
  • Marie Kondo: „Magic Cleaning“ und die Frage nach dem „Spark Joy“.
  • Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich!“ (2025)
  • Podcast-Rückblicke: Folgen 21 & 22 mit Hannah Monyer (Gedächtnisforschung) und Folge 11 mit Oliver Kalkofe.


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#33 Wie finden wir in unserem Alter einen neuen Job, Bettina Groetzki? 12 May 202601:09:10

Schluss mit der Unsichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt! In dieser Folge räumen wir mit dem Vorurteil auf, dass Karrierewege ab 50 in der Sackgasse enden. Unser Gast Bettina Groetzki hat mit 60 Jahren selbst den Mut bewiesen, ihr vertrautes Umfeld zu verlassen und ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Wir besprechen, warum die klassische Bewerbung per Online-Portal oft ins Leere führt und wie Ihr stattdessen die Macht Eurer Netzwerke nutzt, um im verdeckten Arbeitsmarkt sichtbar zu werden. Bettina erklärt uns, warum wir uns nicht als Opfer von Umstrukturierungen fühlen müssen und wie wir unsere Selbstzweifel – darunter viele alte Bekannte aus der Kindheit – endlich in die Schranken weisen. Erfahrt, warum Ihr als erfahrene Fachkräfte oft loyaler und krisenfester seid als die junge Konkurrenz und wie Ihr mit einer einfachen Visualisierungsübung Euren idealen nächsten Job herbeirufen könnt. Eine Folge voller Empowerment, die Lust darauf macht, das berufliche Ruder noch einmal selbst in die Hand zu nehmen.


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro & Bettinas Neustart mit 60
  • 06:15 – Wenn man im eigenen Unternehmen unsichtbar wird
  • 11:30 – Die vielen Facetten der Altersdiskriminierung
  • 18:50 – Vorurteile im Check: Sind Jüngere wirklich belastbarer?
  • 26:40 – Kostenfaktor vs. Loyalität: Die wahre Rechnung für Firmen
  • 34:20 – Freude empfinden und Schmerz vermeiden
  • 41:10 – Netzwerken statt Berufsportale: Wege aus der Bewerbungsfalle
  • 49:30 – Raus aus der Opferrolle, rein ins Handeln
  • 58:00 – Die Macht der Visualisierung: Schreib Deinen idealen Tag auf!
  • 61:15 – Meine Premiere, Deine Premiere: Tandemsprung und das erste Enkelkind
  • 63:30 – Entweder/Oder & Abschied


Zitate & Redewendungen

  • „Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ – Seneca.
  • „Frauen, die sich korrekt benehmen, machen selten Geschichte.“ – Laurel Ulrich.
  • „Man ist die Summe der fünf Menschen, mit denen man sich am häufigsten umgibt.“.
  • „Jeder Gang macht schlank“ – Im Kontext von Bewegung und Fitness im Alter.
  • „Glauben heißt: nicht wissen wollen, was wahr ist.“ – (Thematisch passend zu Glaubenssätzen).


Referenzen & Buchempfehlungen

  • Bettina Groetzki (Mitautorin): „Frau, fit, fähig 50 plus – Ich habe alles, was der Job braucht, nur nicht das Alter“.
  • Bettina Groetzkis Beratungsfirma könnt ihr auf der Webseite https://www.erfolgreif.de und auf https://www.instagram.com/erfolg.reif erreichen.
  • Studien: Leuphana Universität (Schlüsseleigenschaften), Steinbeis Hochschule (Digitalisierung Ü50).
  • Verweise auf bereits erschienene Folgen von Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden: Folge 29 (Tina Müller – Älterwerden im Job), Folge 9 (Stefanie Stahl – Glaubenssätze), Folge 21 & 22 (Hannah Monyer – Gedächtnis).


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#35 Ist die Furcht vor KI berechtigt – oder dürfen wir uns auf sie freuen, Andreas O. Loff? Wie gelingt in jedem Alter ein entspannter Umgang mit ChatGPT und Co.? Worauf sollten KI-Neulinge und KI-Geübte achten? Und ab wann putzt ein Roboter das Zuhause?26 May 202601:26:35

Alle reden über KI, die in immer mehr Anwendungen, Programmen und Apps steckt. Sogar Papst Leo XIV. hat dem Thema im Mai 2026 eine Enzyklika gewidmet.

Diese Folge (die wir vor den Äußerungen des Papstes aufgezeichnet haben) passt also perfekt in die Zeit. Und zu jeder Gefühlslage:

Die einen treibt die Angst vor KI um. Viele nutzen KI-Programme längst privat oder beruflich. Und einige freuen sich schon auf den Roboter, der bald das Bad putzen wird.

Diese Folge ist für Euch alle! Wir räumen mit einigen Schreckensszenarien auf, blicken neugierig in die KI-Zukunft.

Zu Gast ist Andreas O. Loff, KI-Pionier und Autor des KI-Buchs „Das geht nicht mehr weg.“

Er erklärt, warum KI eine Infrastrukturtechnologie wie Strom ist: Man sieht sie nicht, aber sie ist fast überall. Er erklärt, wie sie uns bei banalen Dingen wie Behördenbriefen oder Reiseplanung helfen kann.

Andreas erklärt, wieso es beim Umgang mit KI-Modellen (wie ChatGPT, Claude, Gemini u.a.) zentral sei, den eigenen Spieltrieb wiederzuentdecken.

Er blickt nach vorn und verrät, wo konkret uns KI bald helfen kann (siehe Fensterputzroboter). Und wann KI-Modelle heute schon Gold wert sein können, zum Beispiel wenn sie uns entscheidende Hinweise geben, mit denen unser Arzt / unsere Ärztin eine lebensrettende Diagnose stellen kann. Und wie sie vor Einsamkeit schützen kann. Andreas O. Loff ruft uns dazu auf, keine Angst vor der Technik zu haben. Sie sei ein Werkzeug, ein Instrument. Weder gut noch böse. Wie bei einem Hammer oder Strom entscheide der Mensch, wozu er ihn benutze, für etwas Gutes oder etwas Schlechtes.

Daher sollten wir alle uns besser mit KI-Modellen vertraut machen. Damit sie uns helfen, im Alltag genauso wie beim Älterwerden.

Und wir mit den Gefahren adäquat umzugehen.

Diese Folge für alle, die die digitale Welt selbst gestalten, statt sich von ihr abhängen zu lassen.

Kapitel:

  • 00:00 – Intro
  • 05:15 – Was ist KI wirklich? 
  • 15:30 – KI im Alltag: Vom kochenden Kühlschrank bis zum Musik-Lehrgang
  • 28:45 – Die Roboter kommen
  • 35:10 – Die Kunst des Promptens: Wie man der Maschine die richtigen Fragen stellt
  • 42:20 – Medizin-Check: Warum KI Leben retten kann
  • 50:15 – Ethik & Einsamkeit: Avatare Verstorbener und digitale Empathie
  • 58:00 – Medienkompetenz: Schutz vor Enkeltrick 2.0, Fake-News und Kunst & KI
  • 73:10 – Meine Premiere, deine Premiere
  • 75:40 – Entweder/Oder: Charles Darwin vs. BF Skinner
  • 83:00 – Warum die KI nicht mehr weggeht

Zitate & Redewendungen

  • „Das Gegenteil von Arbeit ist nicht Nichtstun, sondern Spielen.“ – Joko Winterscheidt & Klaas Heufer-Umlauf
  • „Das Problem ist nicht, ob Maschinen denken, sondern ob Menschen es tun.“ – B. F. Skinner, US-Psychologe, 1904-1990
  • „Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, sondern die, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ – Charles Darwin zugeschrieben, tatsächlich aber von Leon C. Megginson, 1921 - 2010, Business-Professor.

Referenzen

  • Andreas O. Loff: „Das geht nicht mehr weg“ (Buch, Rowohlt Verlag, 2026).
  • Florence Gaub: „Zukunft – Eine Gebrauchsanweisung“ (Buch, DTV, 2023).
  • Film: „Tims Vermeer“.
  • Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, S. Fischer, 2025)
  • KI-Tools: ChatGPT, Gemini, Claude, Midjourney.
  • Verweise auf schon erschienene Folgen: Folge 21/22 (Hannah Monyer – Gedächtnis) und Folge 34 (Ines Imdahl – Einschätzung der Menschen 50+).

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#34 Midlife-High statt Midlife-Crisis? Wie ticken Menschen 50+ wirklich, Ines Imdahl? Warum halten sich so viele Klischees? Und wieso ignoriert die Werbung die finanzstärkste Generation Deutschlands?19 May 202600:56:32

Schluss mit den Beigetönen! In dieser Folge räumen wir mit der Psychologin und Marktforscherin Ines Imdahl gründlich im Klischee-Kabinett auf. Warum stellt die Werbung Menschen 50+ oft pauschal als hilfsbedürftig und technikfremd dar?

Dabei haben diese immerhin Techno und das Internet erfunden! 

Aber das wird kaum gesehen, weder von Jüngeren noch von TV-Serienmachern oder der Werbung. Stattdessen: werden wir mit Werbespots für Blasenschwäche und Treppenlifte zugeballert. 

Ernsthaft? 

Wie ticken die Generationen Ü50 wirklich? Das hat Ines Imdahl und ihr Team vom Meinungsforschungsinstitut Lönnecker Imdahl Rheingold Salon erforscht. Und überraschendes herausgefunden.

Mit Ines sprechen wir über das faszinierende Phänomen des „Midlife High“ statt der Midlife Crisis und warum wir heute mit 50+ anspruchsvoller, selbstbewusster und konsumfreudiger sind als je zuvor. Ines erklärt uns auch, warum es für die junge Generation hilfreich ist, uns oft lieber im „Heile-Welt-Modus“ zu sehen und weshalb es eine „Frechheit“ ist, dass wir medial oft nur zwischen Heidi Klum und Inkontinenz-Einlagen stattfinden. Eine energetisierende Folge, die uns zeigt, warum wir uns gerade jetzt erst richtig „mittendrin“ fühlen. Egal ob mit Anfang 40, Mitte 60 oder Ü75. 



  • 00:00 – Nase voll von 50-Plus-Klischees
  • 05:30 – Die Studie: Tiefenpsychologische Einblicke ins Selbst- und Fremdbild
  • 11:00 – Das Märchen vom „Altersgerechten“: Warum die Jugend uns in Beige sehen will
  • 18:40 – Techno, Kiffen & KI: Wieso wir die wahren Innovations-Treiber sind
  • 25:15 – Midlife High statt Midlife Crisis: Weshalb wir uns heute „mittendrin“ fühlen
  • 34:20 – Werbe-Blindheit: Warum 30-jährige Marketing-Leute uns nicht verstehen
  • 36:45 – RTL-Gründer Helmut Thoma & sein Erbe der „werberelevanten Zielgruppe“
  • 43:10 – Meine Premiere, Deine Premiere: Späte Zahnspangen und Tanzkurse
  • 45:30 – Entweder/Oder und ein Plädoyer für mehr Sichtbarkeit


Zitate & Redewendungen

  • „Der Mensch kann nicht wählen, ob er alt wird. Er kann wählen, wie er es tut.“ – Viktor Frankl, 1905-1997, Österreichischer Neurologe und Psychiater
  • „Altern ist nicht verlorene Jugend, sondern eine neue Stufe von Möglichkeit und Kraft.“ – Betty Friedan, 1921-2006, Amerikanische Publizistin


Referenzen & Buchempfehlungen


  • Ines Imdahl & Rheingold Salon: Tiefenpsychologisch repräsentative Studie zur Generation 50+.
  • MaLisa-Studie zur Sichtbarkeit und Darstellung von Frauen in audiovisuellen Medien.
  • Yale-Studie über die positiven Auswirkungen eines optimistischen Altersbildes.
  • Verweise auf bereits erschienene Folgen von Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden: Folge 17 (Helma Sick – finanzielle Unabhängigkeit für Frauen) und Folge 13 (DJ Hell – Über das Nicht-Altern).


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#36 Welche Ernährung hilft gut durch die Wechseljahre, Susanne Liedtke? Unser Frauen-Special, das auch gerne alle Männer anhören dürfen!02 Jun 202601:20:59

Die Wechseljahre sind „hardcore stigmatisiert“, meint unser heutiger Gast. 

Wir (also Brigitte und Stephan) finden: Es wird Zeit, das endlich zu ändern!

In dieser Folge begrüßen wir Susanne Liedtke, die sich selbst gerne als „Chief Menopause Officer“ bezeichnet und mit ihrer Plattform „Nobody Told Me“ Frauen durch diese oft turbulente Lebensphase begleitet.

Wir sprechen darüber, warum die Ernährung der stärkste Hebel ist, um Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder die gefürchtete „Frozen Shoulder“ in den Griff zu bekommen. 

Susanne erklärt uns, wann Kaffee als „flüssiges Gemüse“ durchgeht, weshalb wir für unsere Knochendichte unbedingt in die Muckibude müssen und warum Safrantee Balsam für die Seele ist. 

Entstanden ist, wie wir finden, eine Folge voller praktischer Tipps, die zeigen: Es ist nie zu spät, den eigenen Körper neu zu verstehen und die zweite Lebenshälfte aktiv zu gestalten (sorry für den Marketing-Sprech, aber ihr wisst, was wir meinen, oder?).

Das Gespräch hat auch Stephan, der sich ansonsten in dieser Folge ziemlich zurückgehalten hat. Er weiß nun besser, was in den Frauen in seiner Umgebung vorgeht, wenn sie in die Wechseljahren kommen. 


Kapitelübersicht

  • 00:00 – Intro & Susannes Weg zur „Chief Menopause Officer“
  • 07:15 – Das Tabu brechen: Wenn Frauen in den Wechseljahren landen
  • 13:10 – Die 7-Minuten-Falle: Warum Gynäkologen oft die Zeit für Beratung fehlt
  • 15:45 – Ernährung als Hebel: Von Safrantee und getreidefreiem Porridge
  • 23:20 – Milchalkohol & Hafermilch: Die Wahrheit über flüssige Kohlenhydrate
  • 24:45 – Knochengesundheit & Osteoporose: Warum wir Kraftsport brauchen
  • 28:10 – Schlafstörungen adé: Der Einfluss von Alkohol und Blutzucker
  • 33:30 – Meal Prep & Kantinen-Hacks: So gelingt gesundes Essen im Alltag
  • 40:15 – Der 21-Tage Body Reset: Gutes reinlassen, Ballast abwerfen
  • 54:30 – Meine Premiere, Deine Premiere: Warum Susanne plötzlich wieder Leber isst
  • 59:10 – Warum Beziehungen wichtiger sind als Ernährung


Zitate & Redewendungen

  • „Die Nahrung, die du zu dir nimmst, kann entweder die sicherste Form von Medizin oder die am langsamsten schleichende Form von Gift sein.“ – Ann Wigmore.


Referenzen & Buchempfehlungen

  • Susanne Liedtke, Christina Enzmann, Anne-Katrin Weber: Nobody Told me
  • Susannes Liedtkes Plattform heißt „Nobody Told Me“. Zu finden unter https://nobodytoldme.com
  • Dr. Sara Gottfried: „Hormon Reset“ (Buch).
  • Sheila de Liz: „Woman on Fire“ (Buch).
  • Podcast-Rückblicke: Dr. Yael Adler (Folgen 4 & 5), Bas Kast (Folgen 24 & 25).
  • Studien: Hochschule Furtwangen zur Menopause Rating Scale.


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#37 Altern Männer anders, Jonathan Apasu? Welche Blutwerte sollte jeder Mann ab 40 kennen? Und ist Testosteron tatsächlich das Wundermittel gegen alle Männerleiden?09 Jun 202601:05:36

Männer sterben im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen. Ein Grund ist so simpel wie erschreckend: Viele gehen lieber zum TÜV als zum Arzt. In dieser Folge räumen wir mit dem Männer-Stigma auf. Zu Gast ist Jonathan Apasu, Mediziner und Experte für Männergesundheit, der uns erklärt, warum wir ab 30 jährlich etwa ein Prozent unserer Muskelmasse und unseres Testosterons verlieren, warum das kein Schicksal, wie es aufzuhalten ist. Wir sprechen über die Macht des Testosterons, das weit mehr ist als ein reines Libido- und Aggressionshormon, und warum chronischer Stress sowie Schlafmangel echte Testosteron-Killer sind. 

Erfahrt, welche Blutwerte (von PSA bis Apo B) ab 40 auf Euren Zettel gehören und warum Omega-3 und Kreatin nicht nur für Bodybuilder sinnvoll sein können. 

Eine Folge für alle Männer, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen, und für alle Frauen, die ihre Männer besser verstehen (und eventuell einen dezenten Hinweis zu mehr Vorsorge geben) möchten.


Kapitelübersicht


  • 00:00 – Intro: Warum wir heute über Männergesundheit sprechen
  • 04:30 – Biologisches Altern: Was passiert ab dem 30. Lebensjahr?
  • 08:15 – Eitelkeit & Rollenbilder: Warum Männer Schwäche verdrängen
  • 15:00 – Testosteron-Mythen: Zwischen Doping-Stigma und Lebenselixier
  • 22:40 – Die drei Säulen: Wie Testosteron Psyche, Körper und Sex beeinflusst
  • 31:10 – Labocheck: So bestimmt man den freien Testosteronwert richtig
  • 39:25 – Stress & Schlaf: Wenn Schlafmangel die Hormone killt
  • 46:50 – Vorsorge-Fahrplan: PSA, Cholesterin und HbA1c ab 40
  • 55:15 – Supplements: Omega-3, Proteine und die Kraft von Kreatin
  • 63:40 – Lifestyle-Check: Alkohol-Noxen und der Weg zur Gym-Routine
  • 71:00 – Ausblick auf Teil 2: Gesundheit in jedem Jahrzehnt


Zitate & Redewendungen


  • „Das Ächzen und Stöhnen beim Aufstehen.“ – TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf über erste Altersanzeichen.
  • „Eustress vs. Distress.“ – Über die Glockenkurve der Leistungsfähigkeit.
  • „Die Menge macht das Gift.“ – Jonathan Apasu zum Thema Alkoholkonsum.


Referenzen & Buchempfehlungen



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#38 Wieso gilt der Penis als die Antenne des Herzens, Jonathan Apasu? Und warum kann diese für Männer lebensrettend sein? (Interview 2/2)16 Jun 202601:07:57

In der Fortsetzung unseres intensiven Gesprächs mit dem Männerarzt Dr. Jonathan Apasu geht es ans Eingemachte: Wir brechen Tabus! 

Es geht um die männliche Sexualität und klären, warum Erektionsstörungen oft ein Frühwarnsystem für das Herz sind (und auch schon kleine Veränderungen ein Indiz für ein akutes Herzkreislaufproblem sein können). Wir diskutieren, ob das beliebte 7-Minuten-Training ausreicht oder ob wir für echte Langlebigkeit doch eher auf schwere Gewichte setzen müssen. Ihr erfahrt, wieso Depressionen bei Männern oft unentdeckt bleiben und wie man den inneren Schweinehund bei der Vorsorge besiegt. Wir lernen, warum es nie zu spät ist, mit Sport zu beginnen – egal ob man 40 oder 80 ist. 


Eine Folge voller medizinischer Insights, persönlicher Anekdoten und einem Plädoyer für mehr Offenheit und echtes Bauchgefühl.



Kapitelübersicht


  • 00:00 – Intro & Rückblick auf Teil 1
  • 02:40 – Die Fitness-Lüge? 7-Minuten-Training vs. echte Progression
  • 07:00 – Biologisches Altern messen: VO2 Max & Muskelkraft
  • 14:00 – Sport-Premieren & warum die Achillessehne bei 40+ oft streikt
  • 17:00 – Männliche Sexualität: Warum wir über Erfolge reden, aber über Probleme schweigen
  • 20:00 – Gefäß-Check: Warum der Penis die „Antenne des Herzens“ ist
  • 23:00 – Die blaue Pille: Organische Ursachen vs. psychischer Leistungsdruck
  • 27:00 – Andropause: Gibt es die männlichen Wechseljahre wirklich?
  • 34:00 – Schattenseiten: Einsamkeit und unterdiagnostizierte Depressionen
  • 37:00 – Der ultimative Vorsorge-Fahrplan für Männer von 35 bis 65
  • 44:00 – Jonathans Premiere: Vom Arzt zum Gründer und zum ersten Triathlon
  • 46:00 – Entweder/Oder: Proteinshake, Eisbad und das Bauchgefühl
  • 53:00 – Brigittes und Stephans Fazit & Hörtipps


Zitate & Redewendungen


  • „Der Penis ist die Antenne des Mannes“ – Professor Frank Sommer aus Hamburg über das Frühwarnsystem für Krankheiten.
  • „Das Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.“ – Joan Collins, britische Schauspielerin und Fotomodell.
  • „Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.“ – George Bernard Shaw, Dramatiker und Politiker.


Referenzen


  • Adon Health: Jonathan Apasus Beratungsfirma für Männergesundheit. https://adon-health.de 
  • Vorsorge-Checks: Check-up 35, PSA-Analyse (Prostata), Koloskopie (Darm), Bauchaorten-Screening.
  • Podcast-Rückblicke: Folge 27 (Micky Beisenherz), Folge 36 (Susanne Liedtke), Folgen 24 & 25 (Bas Kast).


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