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Max Appenroth liest aus »Queer durch den Regenbogen« beim 3. Litfest homochrom02 sept. 202400:43:53

Max Appenroth war einer von 25 Autor*innen beim 3. Litfest homochrom, das vom 27.10.–05.11.2023 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 29.10. aus seinem Debütroman »Queer durch den Regenbogen« gelesen. Ein Auszug aus seinem Buch ist auch in unserer Litfest-Anthologie »Queeres entdecken 2023« abgedruckt. Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende Max Appenroth ist ein Trans*-Aktivist, der 2021 als erster Trans*-Mann zum Mr. Gay Germany gekürt wurde. Als Gründer des Consulting-Unternehmens diversity sparq gibt er Vorträge, macht Workshops und hilft beim Team-Building – immer mit besonderem Fokus auf Diversität und Integration. Er ist jedoch auch Autor, hat 2022 mit dem illustrierten Kinderbuch »Egal was sich auch ändert, das Herz bleibt genau dasselbe« sein Debüt veröffentlicht und legt nun einen ersten Roman nach. Homepage: max-appenroth.com »Queer durch den Regenbogen« Eine Kleinstadt in Süddeutschland: Nachdem Ava auf einer Party beim Knutschen mit Paula gesehen wird, ist die Aufregung groß. Ava wird vor der gesamten Schule als lesbisch geoutet, gemobbt und ausgegrenzt. In Berlin soll alles besser werden. Dort findet Ava einen Ausbildungsplatz und eine neue Identität – outet sich als trans und nennt sich fortan Leo. Doch das soll nicht das letzte Coming-out in Leos Leben gewesen sein. Der 384-seitige Roman hat autobiografische Züge und ist am 29.09.2023 bei Community Editions erschienen. Das 3. Litfest homochrom wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine Produktion von homochrom e.V. © 2024 homochrom

Maria Braig liest aus »Bis hierhin und dann weiter« beim 3. Litfest homochrom21 août 202400:35:35

Maria Braig war eine von 25 Autor*innen beim 3. Litfest homochrom, das vom 27.10.–05.11.2023 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 28.10. aus ihrem Roman »Bis hierhin und dann weiter« (2022, Querverlag) gelesen. Ein Auszug aus ihrem Buch ist auch in unserer Litfest-Anthologie »Queeres entdecken 2023« abgedruckt. Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende Maria Braig wurde im Allgäu geboren und verbrachte dort die ersten 19 Lebensjahre. Anschließend studierte sie Germanistik, Geschichte und empirische Kulturwissenschaft in München und Tübingen. Sie lebt und arbeitet heute als Autorin in Osnabrück. In den letzten Jahren sind mehrere Romane entstanden, z.B. »Amra und Amir« (2015) oder »nie wieder zurück« (2019). Ihre Geschichten erzählen von Frauen aus unterschiedlichen Ländern, die versuchen, ein eigenständiges Leben zu führen, sowie von Menschen, die auf der Flucht sind oder abgeschoben werden. Homepage: maria-braig.de »Bis hierhin und dann weiter« Madiha in Deutschland hat viele Widerstände überwunden, um ihren eigenen Weg zu finden. Nun ist sie plötzlich in einer lesbischen Gewaltbeziehung gefangen und fragt sich, wie es so weit kommen konnte. Bevor sie sich noch weiter verstricken kann, fasst sie einen spontanen Entschluss, der sie selbst überrascht. Zur gleichen Zeit setzt sich ihre Nichte Ayesha, Nachwuchsspielerin in der pakistanischen Cricket-Nationalmannschaft der Frauen, während eines Auslandsspiels von ihren Mitspielerinnen ab und macht sich auf den Weg zu Madiha, von der sie sich Hilfe erhofft. Das 3. Litfest homochrom wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine Produktion von homochrom e.V. © 2024 homochrom

Florian Veelmann liest »Eichenprozessionsspanner« beim 3. Litfest homochrom20 août 202400:27:50

Florian Veelmann war einer von 25 Autor*innen beim 3. Litfest homochrom, das vom 27.10.–05.11.2023 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 30.10. beim Programmabend "intime Momente" erstmals seine Kurzgeschichte »Eichenprozessionsspanner« gelesen. Diese war bisher unveröffentlicht und ist erstmals in unserer Festival-Anthologie »Queeres entdecken 2023« abgedruckt. Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende Florian Veelmann 1997 in Oberhausen geboren, studiert Germanistik und Philosophie in Wuppertal. Bisher gab es kleinere literarische Veröffentlichungen in digitalen und gedruckten Literaturmagazinen. 2019 wurde ihm der Jurypreis »Junges Oberhausen« zuteil. Er schreibt zu den Themen Gewalt und Gegengewalt, Sexualität und Religion sowie Familie, Krankheit, Natur und Männlichkeit. Auf seiner Festplatte warten noch elf Romanrohlinge auf den Durchbruch. Instagram: florian_veelmann »Eichenprozessionsspanner« Ein Ausflug zu einem FKK-See, der Versuch eines Wiedersehens zweier Männer nach langer Krankheit, stößt beim Ich-Erzähler Reflexion über das eigene Verständnis von Sexualität, Beziehungsführen und Körperlichkeit an. Der biographische Text ist ein Versuch, zwischenmenschliche Distanz und Wortlosigkeit sowie das Scheitern einer Beinahe-Liebe in Worte zu fassen. Das 3. Litfest homochrom wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine Produktion von homochrom e.V. © 2024 homochrom

Sibylle Paraquin liest »Charming Pans« beim 3. Litfest homochrom18 août 202400:30:38

Sibylle Paraquin war eine von 25 Autor*innen beim 3. Litfest homochrom, das vom 27.10.–05.11.2023 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 29.10.2023 ihre Kurzgeschichte »Charming Pans« gelesen. Diese war bisher unveröffentlicht und ist erstmals in unserer Festival-Anthologie »Queeres entdecken 2023« abgedruckt. Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende Sibylle Paraquin studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Erlangen und stürzte sich danach in die Buchbranche, indem sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin in Darmstadt absolvierte. Seit 2017 lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Nürnberg. Aus viel Fantasie und gefühligen Gedichten schälte sich schließlich das Bedürfnis, Geschichten zu schreiben. 2018 begann sie das Fernstudium Prosaschreiben der Textmanufaktur und geht seither ihren Weg als Autorin. Instagram: zwischen_meinen_zeilen »Charming Pans« Eine Datingshow in nicht allzu ferner Zukunft, aber ohne Princess: Alle können sich verlieben und wer als Paar ins Ziel kommt, gewinnt das Preisgeld. Frau, nicht-binär, bi, lesbisch, egal. Isy ist eine der Kandidat*innen. Überall Kameras, ständig gefallen, damit das Publikum sie nicht rauswirft. Denn für sie ist die Teilnehme kein reiner Spaß. Doch ihr Herz schlägt nicht für eine*n der Kandidat*innen, sondern für Alua. Kann ihre Liebe Grenzen sprengen? Das 3. Litfest homochrom wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine Produktion von homochrom e.V. © 2024 homochrom

Andreas Obster liest »Die Prüfung« beim 3. Litfest homochrom16 août 202400:28:33

Andreas Obster war einer von 25 Autor*innen beim 3. Litfest homochrom, das vom 27.10.–05.11.2023 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 28.10.2023 seine Kurzgeschichte »Die Prüfung« gelesen. Diese war bisher unveröffentlicht und ist erstmals in unserer Festival-Anthologie »Queeres entdecken 2023« abgedruckt. Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende Andreas Obster hat Germanistik, Medienkommunikation und Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität zu Bonn studiert und ist in der Erwachsenenbildung tätig. Er hat Schreibwerkstätten wie auch Deutschkurse geleitet und schreibt Drehbücher, Romane und Kurzgeschichten, von denen mehrere in Anthologien veröffentlicht wurden. Instagram: asor_saar »Die Prüfung« Geflüchtet vor Anfeindungen der Familie und Gesellschaft kann Samir in Deutschland nicht so frei leben, wie er es gehofft hatte. Das Verstecken in seinem Alltag geht weiter. In der Sprachprüfung zu seinem Integrationskurs ist er einer Prüferin mit ihren ausländer- und queerfeindlichen Meinungen ausgeliefert. Durch die Prüfungsfragen reißen alte Erinnerungen auf und er muss seinen Wunsch nach einem freien Leben wie auch seine Persönlichkeit erneut verbergen, wenn er die Prüfung bestehen will. Das 3. Litfest homochrom wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Eine Produktion von homochrom e.V. © 2024 homochrom

Tatjana Scheel liest aus »Vielleicht habe ich dich nur erfunden« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 20:0014 sept. 202200:39:46

Tatjana Scheel war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 20:00 Uhr aus ihrem Debütroman »Vielleicht habe ich dich nur erfunden« (2022, Haymon Verlag) gelesen.

Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende


Tatjana Scheel
lebt als Drehbuchautorin in Berlin. Schon mit sieben Jahren schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte, in der die Liebe zwischen einem Apfel und einer Birne tragisch endete. Später studierte sie Drehbuch an der Filmuniversität Babelsberg und entdeckte ihre Leidenschaft für das Schreiben von Serien. Die Autorin wird von dem Wunsch angetrieben, komplexe Themen mit Leichtigkeit zu erzählen.


»Vielleicht habe ich dich nur erfunden«
Der erste Sprung ins kalte Wasser ist belebend. Als Alex wieder auftaucht, ist da Sheela. Selbstbewusst, unberechenbar, der Blick durchdringend. Ein paar Tage unter der Sonne Siziliens nur haben die beiden, um auszufechten: wer es an die Oberfläche schafft, wem Luft zum Atmen bleibt. Wer von den beiden bestimmt, in welche Richtung das Ganze geht. Alex steht kurz vor dem Abitur und weiß nicht, wohin mit ihren Gefühlen. Viel zu viel von ihr will nach draußen und sucht nach Widerhall in Sheela. Alex sehnt sich danach, sich fallen lassen zu können. Doch Sheela schreibt – ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer – ihre eigenen Regeln. Und verschwindet nur einen Moment später wieder. Damit beginnt es, das unbestimmte Verlangen, das Alex antreibt.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom
Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Verlags Haymon: haymonverlag.at

Stefan Hornbach liest aus »Den Hund überleben« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 19:0023 août 202200:33:19

Stefan Hornbach war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 19:00 Uhr aus seinem Debütroman »Den Hund überleben« (2021, Carl Hanser) gelesen.

Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende


Stefan Hornbach
geboren 1986 in Speyer, studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Neuere deutsche Literatur in München, Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mit seinem Theaterstück »Über meine Leiche« gewann er den Osnabrücker Dramatikerpreis. Für seinen Debütroman »Den Hund überleben« wurde er mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und Konstanz. Homepage: stefanhornbach.de


»Den Hund überleben«
Sebastian sollte überall sein, aber nicht in seinem alten Kinderzimmer, nicht in diesem Neubaugebiet irgendwo in Deutschland. Aber alles kommt anders: Drei Tumore sind in seinem Körper, zwei davon faustgroß. Die Chemotherapie muss so schnell wie möglich beginnen und Sebastian zieht wieder zu seinen Eltern. Eine schwere Zeit steht ihm bevor. Aber auf Sebastian warten auch seine alte Schulfreundin Jasna, die ebenfalls wieder in der Nachbarschaft wohnt, und Linus, in den er sich verliebt.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom
Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Verlags Carl Hanser: hanser-literaturverlage.de

Chromie-Gewinner Sunil Mann liest aus »Totsch« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 19:0023 août 202200:37:21

Sunil Mann war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 19:00 Uhr aus seinem Jugendbuch »Totsch« (2019, da bux) gelesen und wurde dafür mit dem Publikumspreis in der Chromie-Kategorie »Kurzgeschichte« gewürdigt.

Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende


Sunil Mann
als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren, lebt in Zürich. Er hat Psychologie und Germanistik studiert und beide Studiengänge erfolgreich abgebrochen. Nach dem Abschluss der Hotelfachschule heuerte er als Flugbegleiter an, seit 2018 ist er freischaffender Autor. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet. Homepage: sunilmann.ch


»Totsch«
Wegen seiner großen Klappe hat Olaf Ärger: mit der Lehrmeisterin, mit fiesen Typen, mit sich selber. Nur wenn es um sein Geheimnis geht, wird Olaf ganz still. Und immer begleitet ihn das Gefühl, ein »Totsch« zu sein. Natürlich ist Olaf nicht wirklich ein »Totsch«, ein unbedarfter Trampel, gar ein Depp. Auf der Suche nach sich selber fühlt er sich jedoch oft wie einer. Ein subtiles Buch über das Erwachsenwerden, Identitätssuche, Sehnsüchte und Hoffnungen, und stand auf der Shortlist für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2020.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom
Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Verlags da bux: dabux.ch

Bettina Barkhoven liest aus »Der Fuckepott« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 22:0023 août 202200:43:03

Bettina Barkhoven war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 22:00 Uhr aus ihrem Roman »Der Fuckepott« (2022, Selbstverlag) gelesen.

Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende


Bettina Barkhoven
wurde 1969 in Essen geboren. Sie ist Lehrerin und lebt mit ihrem Mann sowie zahlreichen Tieren in einem alten Haus in Bochum. Mehrere ihrer Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Im März 2022 erschien ihre erste eigene Veröffentlichung, die Anthologie »Der Geist der Zeche«. Ihr Debütroman »Der Fuckepott« erschien im April 2022 und der zweite Teil dieser Geschichte im Juli 2022.


»Der Fuckepott«
Die Träume begraben, das Studium auf Eis: Marko macht nicht viel aus seinem Leben. Und dann ist da noch seine Freundin, die er eigentlich nicht mehr liebt und die er mit Männern betrügt. Seine Schuldgefühle unterdrückt er mit Drogen – Hauptsache, keiner merkt, wie es ihm geht. Eines Nachts begegnet er Jochen, der ihn mit seiner Offenheit und Liebenswürdigkeit mitreißt. Marko öffnet sich, will sein Leben ändern, doch nun treten Erinnerungen an Gewalterfahrungen, Verlust und Versagen zutage. Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen zunehmend. Auf dem Weg aus seinem Gedankenchaos braucht Marko Vertrauen in andere – und vor allem in sich selbst.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
© 2022 homochrom

Jan Ranft liest »Vereiste Zuckerwatte« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 19:3020 août 202200:43:51

Jan Ranft war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 19:30 Uhr seine bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte »Vereiste Zuckerwatte« gelesen.

Wenn du in den Genuss von mehr queerer Kultur kommen möchtest, dann unterstütze den gemeinnützigen homochrom e.V. mit einer steuerlich absetzbaren Spende: homochrom.de/spende


Jan Ranft
geboren 1974 in Rheinland-Pfalz, lebt und arbeitet als Mediengestalter im Saarland. Von 2007 bis 2012 bloggte er im Studio3-Podcast zu schwulen Themen. Er schreibt Kurzgeschichten mit überwiegend schwulen Protagonisten. Einige Charaktere tauchen dabei immer wieder auf und Handlungsstränge werden wie ein roter Faden fortgesetzt. So führt auch sein diesjähriger Beitrag die Kurzgeschichte »Frittierte Sonnenstrahlen« fort, mit der er am Litfest 2021 teilgenommen hatte. 119 seiner Kurzgeschichten sind im Sammelband »Himbeer-Zitronenjoghurt« (2022) erhältlich. Homepage: schwulekurzgeschichten.de


»Vereiste Zuckerwatte«
Frank, der Protagonist aus Jan Ranfts Kurzgeschichte »Frittierte Sonnenstrahlen«, trifft nach über 30 Jahren durch Zufall Knut wieder, den Frank als Jugendlicher am Autoscooter auf dem Cannstatter Wasen kennen gelernt hatte. Zwei Leben, die völlig unterschiedlich verlaufen sind, und doch vereint die beiden Männer der gleiche Wunsch.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Saskia Rönspies liest aus »natida ni fylur – Die Prophezeite der Sonne« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 18:3020 août 202200:34:49

Saskia Rönspies war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 18:30 Uhr aus ihrem bisher unveröffentlichten Roman-Manuskript »natida ni fylur – Die Prophezeite der Sonne« (vsl. Herbst 2023, Weltenbaum-Verlag) gelesen.

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Saskia Rönspies
Jahrgang 1981, hat lange nur die vermeintlichen Erwartungen anderer erfüllt, bis sie mit ihrem Beruf als Deutsch- und Theater-Lehrerin und dem Schreiben ihren Herzensweg gefunden hat. Durch ihre Leidenschaft für mittelalterliches Reenactment schafft Saskia authentische Fantasywelten mit willensstarken Frauenfiguren. Da Farbtupfer auch in den düstersten Settings nicht fehlen dürfen, finden sich in all ihren Geschichten queere Liebesgeschichten, auch wenn diese nicht immer im Fokus stehen. Unter anderem hat sie den Zweiteiler »Die Melodie des Lichts« (2017 & 2019) veröffentlicht. Homepage: duesterbunte-fantasy.de


»natida ni fylur – Die Prophezeite der Sonne«
Elara träumt davon, ihre Heimat als Kriegerin zu verteidigen. Doch dann trifft sie auf die charmante Talvi, eine Winterländerin – und damit ihre Feindin. Wenn Elara auf ihren Verstand hört, wartet ein sicheres, aber unglückliches Leben auf sie, denn als Tochter eines Fürsten wird von ihr erwartet, die Ehefrau eines Adligen zu werden. Folgt sie ihrem Herzen, bricht sie damit nicht nur alle Konventionen ihres Landes, sondern setzt auch viele Leben aufs Spiel. Als zudem ihre magischen Fähigkeiten außer Kontrolle geraten, wird sie allein durch ihre Existenz zur Gefahr für sich selbst und alle anderen.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Verlags Weltenbaum: weltenbaumverlag.com

Tanja Meurer liest aus »Helden« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 17:3020 août 202200:42:07

Tanja Meurer war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 17:30 Uhr aus ihrer Kurzgeschichte »Helden« gelesen.

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Tanja Meurer
geboren 1973 in Wiesbaden, ist gelernte Bauzeichnerin aus dem Hochbau, arbeitet seit 2001 in bauverwandten Berufen. Nebenberuflich ist sie als Autor und Illustrator für verschiedene Verlage tätig. Bevorzugte Genres sind Mystery, Horror, Thriller, Krimi, Steampunk, Steamfantasy und Fantasy – vorwiegend im schwul-lesbischen Bereich und sehr oft mit historischen Bezügen. Derzeit arbeitet sie an dem Krimi »Jenseits der Hoffnung« und dem unheimlichen historischen Krimi »Unstillbarer Hunger«. Homepage: schattengrenzen.de


»Helden«
Daniel will ein Held sein wie der Spectre, anders als alle anderen, vor allem nicht krank. Aber in ihm ist mehr als der Wunsch, ein Superheld zu sein. Er fühlt sich der düsteren Comic-Figur tief verbunden. Im Traum begegnet ihm ein Mann, der dem Spectre ähnelt. Als der Fremde behauptet, Daniels Zukunft zu sein, ist der Junge zutiefst verstört. Tanja Meurers Kurzgeschichte »Helden« erschien im März 2022 in voller Länge in der Anthologie »Wie ein bunter Traum: Teenie-Träume«.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Nicole Stranzl liest aus »Tür im Sand« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 17:0020 août 202200:40:27

Nicole Stranzl war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 17:00 Uhr aus ihrem siebten Roman »Tür im Sand« (2022, MAIN-Verlag) gelesen.

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Nicole Stranzl
wurde 1994 in Graz, Österreich, geboren. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 17, die Veröffentlichung folgte, als sie 19 war. Nach ihrem Journalismus- und PR-Studium arbeitete sie hauptberuflich bei einer Pflegeagentur und nebenberuflich als Webradio-Moderatorin. Derzeit ist sie als Redakteurin bei der »Kleinen Zeitung« im Regionalbüro Weiz tätig. Bisher hat sie sieben Bücher veröffentlicht, weitere sind in Planung. Homepage: nicole-stranzl.at


»Tür im Sand«
Verschleppt von Taliban. Gefoltert. Luca Salieri kann kaum glauben, dass er aus dem afghanischen Kriegsgebiet entkommt, in dem er als Arzt ohne Grenzen gearbeitet hat. Doch ihm ist keine Pause vergönnt. Zu Hause in Italien will er Ruhe finden – und Jack, den Soldaten, dem sein Herz gehört. Überraschenderweise trifft Luca ihn tatsächlich in seiner Heimatstadt. Doch das Wiedersehen endet in einem Schock: Lucas Zwillingsschwester ist schwanger – ausgerechnet von Jack.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
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Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des MAIN-Verlags: main-verlag.de

Katharina Lucas liest aus »Liebe (oder so)« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 16:0020 août 202200:34:35

Katharina Lucas war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 16:00 Uhr aus ihrem unveröffentlichten Roman-Manuskript »Liebe (oder so)« gelesen.

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Katharina Lucas
ist gelernte Musicaldarstellerin und schreibt in erster Linie Kurzgeschichten und Theaterstücke. Ihr Stück »Asta! Asta! Asta!« über Asta Nielsen läuft seit mehreren Spielzeit auf der Insel Hiddensee. Sie ist Mitglied der ältesten deutschen Sprachgesellschaft, dem Pegnesischen Blumenorden, und Gründungsmitglied des Theaterkollektivs Spiegelrand. Aktuell sucht sie einen Verlag für ihren Roman »Liebe (oder so)“, mit dem sie zum zweiten Mal beim Litfest homochrom vertreten ist.


»Liebe (oder so)«
Hanna hat einen tollen Freundeskreis, gerade ihr Abi in der Tasche und ein paar halbgare Zukunftspläne, als die quirlige Finn in ihr Leben stolpert. Schnell entwickelt sich zwischen den zwei jungen Frauen eine tiefe Freundschaft, die in eine queer-platonische Beziehung mündet. Doch die zwei müssen schnell feststellen, dass Beziehungen ohne romantische Gefühle nicht unbedingt einfacher zu führen sind. Und während Hannas Freund*innen selbst mit dem Erwachsenwerden zu kämpfen haben, suchen sie und Finn ihren ganz eigenen Weg.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Gepo Lynx liest »Perfektion« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 15:0020 août 202200:40:36

Gepo Lynx war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 15:00 Uhr ihre unveröffentlichte Kurzgeschichte »Perfektion« gelesen.

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Gepo Lynx
1991 in Nordrhein-Westfalen geboren. Ihre Karriere begann mit Gedichten, von denen mehrere unter anderem Pseudonym erschienen sind. Nachdem sie mit ihrer Kurzgeschichte den Jugendliteraturpreis von Nordrhein-Westfalen gewann, wandte sie sich Büchern zu. Mit einem bewegten Leben als Arzt, ehrenamtlicher Sozialarbeiter, ehemaliger Entwicklungshelfer und professioneller Sexualaufklärer (ja, das gibt es als Beruf) erzählt sie am liebsten von Menschen, in die man sich sonst nie hineindenken würde.


»Perfektion«
Jannis ist genau das, was viele schwule Jugendliche sind, aber nie sein wollten – schüchtern, nerdig und so sexy wie Oma beim Fensterputzen. Sein Schwarm ist natürlich kein anderer als der Star der Schule – intelligent, sportlich, charmant. Es folgt keine klischeehafte Wendung, wo der begehrteste Kerl eines Jahrgangs plötzlich innere Schönheit erkennt, mitnichten. Durch einen Unfall verliert er Teile seiner Bewegungsfähigkeit und ernährt sich fortan von seiner Bitterkeit. Doch Jannis bringt das nicht davon ab, den Ex-Schulschwarm für sich haben zu wollen.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
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Sina Vogt liest »Hand zum Glück« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 14:0020 août 202200:42:56

Sina Vogt war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 14:00 Uhr ihre unveröffentlichte Kurzgeschichte »Hand zum Glück« gelesen.

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Sina Vogt
Jahrgang 1966, veröffentlichte als Journalistin neben vielen Artikeln 2008 die Biografie einer Menschenrechtlerin bei Heyne. Schreiben ist ihre Leidenschaft seit dem 6. Lebensjahr, privat und professionell. Nach dem Schreiben vieler Geschichten für die Schublade oder als Geschenk für andere veröffentlichte sie 2020 und 2021 den BDSM-Romance-Zweiteiler „Dominante Leidenschaft“ im Selbstverlag unter dem Pseudonym Lady Rosewood. Homepage: sinavogt.eu


»Hand zum Glück «
Christiane, 55, bekommt Besuch von ihrer Nichte Antonia. Die hat Redebedarf: Ihre neue Liebste findet, über Masturbation spreche man nicht. Die Tante erzählt eine Geschichte aus dem Jahr 1992, als eine kleine Gruppe Frauen auf dem Womyn’s Music Festival in Michigan einen besonderen Weg fand, das Tabu des Redens über Masturbation von Frauen zu brechen.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


Eine Produktion von homochrom e.V.
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Stefan Zumkehr liest aus »Bettgesichter« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 13:0020 août 202200:44:11

Stefan Zumkehr war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 10.07.22 um 13:00 Uhr aus seinem unveröffentlichten Roman-Manuskript »Bettgesichter« gelesen.

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Stefan Zumkehr
Jahrgang 1979, wuchs als Dorfkind in der niedersächsischen Provinz auf. Bereits als Junge träumte er davon, selbst mal ein Buch zu schreiben, tatsächlich begann er aber erst mit 25 Jahren damit. Aus Liebe zur Literatur folgte ein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg und des Biografischen und Kreativen Schreibens in Berlin. Diverse Beiträge sind in Anthologien erschienen. Derzeit arbeitet er an seinem Debütroman »Bettgesichter«, einem queeren Roadtrip, der der eigenen Positionsbestimmung dient, aber auch ein Zeichen gegen wieder erstarkende Homophobie setzt.


»Bettgesichter«
Just ist 17, mit der Schule fertig und müsste deswegen glücklich sein: Endlich hat das Mobbing ein Ende und ein Neuanfang scheint möglich. Aber da ist der Mann seiner Mutter, Manfred, der ein Arsch ist und ihn zur Jobsuche zwingt. Dabei weiß Just weder, wer er ist, noch, was er in Zukunft machen möchte, und Corona macht die Sache nicht einfacher. Unfreiwillig landet Just in der Obhut des Verlagsmitarbeiters Ronald, der für ein Fotoprojekt mit dem Schwulenaktivisten Conny zusammenarbeiten muss. Zu dritt begeben sie sich in einem geklauten VW-Bus auf einen Roadtrip quer durch Deutschland.


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»Julana – Endlich ich! – Mein Weg vom Jungen zum Mädchen« beim 2. Litfest homochrom, 10.07.2022, 12:0020 août 202200:30:05

Julana Gleisenberg war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 10.07.22 um 12:00 Uhr ihr Kinderbuch »Julana – Endlich ich! – Mein Weg vom Jungen zum Mädchen« (2021, Basic Erfolgsmanagement Eva-Maria Popp) vorgestellt – und ihr Bruder Justin den Erwachsenen-Ratgeber.

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Julana Gleisenberg
Jahrgang 2009, ist ein Mädchen und so normal wie jeder Mensch. Manche wissen, dass sie trans* ist. Sie hat viel Unsinn im Kopf, doch ist sehr ernst, wenn es darum geht, LGBTIQ*-Menschen zu helfen. Kunsterziehung ist ihr Lieblingsschulfach Schule, sie ist immer am Basteln und eine große Zockerin, wenn sie darf.


Justin Gleisenberg
Jahrgang 2007, steht voll hinter und auch vor seiner Schwester. Er unterstützt sie, wo es geht, und ist immer für einen lockeren Spruch zu haben. Er bastelt gern an seiner Eisenbahn, oft zusammen mit seiner Schwester. Er mag Englisch und Animés.


»Julana – Endlich ich! – Mein Weg vom Jungen zum Mädchen«
Julana hatte das Glück, dass sie ihren Eltern früh ihr Trans*-Sein offenbaren konnte und von ihnen angenommen wurde. Als Elfjährige verfasste sie dieses 32-seitige Kinderbuch, in dem sie altersgerecht von ihrem eigenen Erlebnissen erzählt: ihrem frühen Gefühl, anders zu sein, die Reaktionen von anderen Kindern im Kindergarten und in der Schule wie auch dem Moment, als sie ihr Trans*-Sein begriff.

Der begleitende Ratgeber für Erwachsene, »Julana – Endlich ich! – Trans*-Kinder verstehen und begreifen«, erschien Ende Juli 2022.


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Andreas Jungwirth liest aus »Wir haben keinen Kontakt mehr« beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 20:0020 août 202200:49:38

Andreas Jungwirth war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 09.07.22 um 20:00 Uhr aus seiner Erzählung »Wir haben keinen Kontakt mehr« (2019, Edition Atelier) gelesen.

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Andreas Jungwirth
1967 im österreichischen Linz/Donau geboren. Schauspielstudium in Wien. 1990 bis 2010 lebt er in Deutschland. Seit 1997 schriftstellerische Arbeiten. Von Anfang an gilt seine Liebe dem Hörspiel. Für ORF, ARD und Deutschlandfunk sind zahlreiche Originalstücke und Adaptionen entstanden. Seit seiner Rückkehr nach Wien ist er auch als Hörspielregisseur und Moderator von Publikumsveranstaltungen für den ORF/Ö1 tätig. Er schreibt Jugendbücher und Romane, zuletzt »Im Atlas«, erschienen 2022.


»Wir haben keinen Kontakt mehr«
David verschlägt es von einer Stadt in die nächste, studiert, hat verschiedene Jobs. Er lernt Menschen kennen und verliert sie wieder aus den Augen. Die Promiskuität, der schnelle, unverbindliche Sex prägen Davids Sozialverhalten. Doch verborgen unter der Oberflächlichkeit nehmen sich Davids Abgründe immer mehr Raum, wachsen Frustration, Selbstzerstörung und Gewalt. Bis das Ventil krachend in die Luft geht. Die Erzählung umfasst zwar nur 80 Seiten, trotzdem liefert sie neben einem Porträt Davids, einen Abriss schwulen Lebens über den Zeitraum von knapp 40 Jahren.


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Hanna Bertini liest »Valkyrenglück« beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 19:3020 août 202200:37:51

Hanna Bertini war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 19:30 Uhr ihre Kurzgeschichte »Valkyrenglück« gelesen.

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Hanna Bertini
lebt in Niedersachsen und Berlin. Sie veröffentlicht regelmäßig Kurzprosa und Aphorismen in Anthologien und Literaturzeitschriften. 2022 erhielt sie mit ihrem Text »Zähne« den introspektiv Kurzprosapreis der prosa:ist:innen. Die Schreibgruppe WOBBS und das Berliner ForumWort sind ihre literarischen Heimathäfen.


»Valkyrenglück«
Kara verrichtet seit Jahrhunderten denselben Job: Helden vom Schlachtfeld nach Walhalla bringen. Doch als sie an diesem Tag unterwegs ist, entwickeln sich die Dinge etwas anders – der Held ist nicht, was er scheint. Und nach Walhalla will er erst recht nicht. Was soll Kara tun? Odins Auftrag erfüllen oder ihrem Herzen folgen? Hanna Bertinis Kurzgeschichte »Valkyrenglück« erschien 2019 in der Anthologie »Yggdrasil der Weltenbaum – Valkyren, Die Töchter Odins« des Wölfchen Verlags.


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Ursula Knoll liest aus »Lektionen in dunkler Materie« beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 19:0020 août 202200:34:56

Ursula Knoll war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 19:00 Uhr aus ihrem Debütroman »Lektionen in dunkler Materie« (2022, Edition Atelier) gelesen.

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Ursula Knoll
1981 in Wien geboren. Studium der Germanistik, Judaistik und Romanistik in Wien, Bishkek, Washington D.C. und Prag. Ausbildung zur Dramatikerin am Burgtheater Wien und bei den wiener wortstaetten. Literaturwissenschaftliche Promotion über NS-Täter*innenschaft. Zahlreiche Theaterstücke. Debütroman 2022. Lebt und arbeitet in Wien. Homepage: ursulaknoll.net


»Lektionen in dunkler Materie«
Wenn Menschen scheinbar aus dem Nichts ausflippen, steckt manchmal ganz schön viel dahinter. Bei Ines Geiger etwa, die aus Frust auf ihren Arbeitsalltag nur noch positive Asylbescheide ausstellt. Bei Heide, die mit ihrem kleinen Sohn den Kindergarten besetzt, weil die Öffnungszeiten für eine Alleinerzieherin ein Witz sind. Oder bei ihrer Exfrau, der Astronautin Katalin, die angesichts einer sturen KI in ihrer winzigen Kabine auf der Raumstation ISS rabiat wird, während die Aktivistin Milka aus Protest gegen die Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelindustrie im Supermarkt mit Tomaten um sich wirft.


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Sabine Reifenstahl liest »Nuancen von Liebe« beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 18:3020 août 202200:45:02

Sabine Reifenstahl war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 18:30 Uhr ihre Kurzgeschichte »Nuancen von Liebe – Wenn der Zufall Schicksal spielt« gelesen.

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Sabine Reifenstahl
möchte Lesende berühren, denn Worten wohnt Magie inne. Beruflich von Zahlen und Fakten gefesselt, lässt sie in der Freizeit ihre Fantasie von der Leine. Die Autorin entführt in fremde Welten, zeigt geheimnisvolle Orte oder menschliche Grenzbereiche. Dabei wirbt sie für Akzeptanz und Verständnis gegenüber dem Leben und der Liebe in allen Facetten. Dutzende Kurzgeschichten wurden in Anthologien und Literaturmagazinen veröffentlicht. Ihr Debütroman »Aus Drei wird Liebe« ist 2021 im MAIN-Verlag erschienen und weitere werden folgen. Homepage: sabinereifenstahl.de


»Nuancen von Liebe – Wenn der Zufall Schicksal spielt«
Kurt blickt auf ein langes, glückliches Leben mit seiner Frau und besten Freundin Sofia zurück. Doch nach ihrem Tod holen ihn die Erinnerungen an seine erste Beziehung ein. Als seine Enkelin von Problemen mit ihren Eltern berichtet, weil sie eine Frau liebt, erzählt er von der Liebe seines Lebens: Antoine. 1963 war diese Liebe strafbar. Obwohl sich die Zeiten geändert haben, scheint das Schicksal sich zu wiederholen. Doch bei der Unterstützung seiner Enkelin findet er heraus, dass man nie zu alt ist für die Liebe. Sabine Reifenstahls Kurzgeschichte »Nuancen von Liebe« wurde im Mai 2022 erstmals in der Benefiz-Anthologie »Zufall oder Schicksal?« von Homo Schmuddel Nudel abgedruckt.


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Gespräch zum queeren Christentum beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 18:0020 août 202200:43:14

Das 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest) hat vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden. Am 09.07.22 um 18:00 Uhr haben wir uns nach den Lesungen der beiden Bücher »Katholisch und queer – Eine Einladung zum Hinsehen, Verstehen und Handeln« (2021, Bonifatius) sowie »Out in Church – Für eine Kirche ohne Angst« (2022, Herder) mit folgenden Personen zum Thema queeres Christentum unterhalten – moderiert von Tobias Altehenger:


Ramona Krämer
Jahrgang 1992, geboren im Saarland, studierte Praktische Theologie und Soziale Arbeit, Bildungsreferentin bei der KjG im Erzbistum Köln und Mitglied der Steuerungsgruppe von #OutInChurch.


Veronika Gräwe
geboren1990, Religionswissenschaftlerin und Doktorandin der Pastoralpsychologie, Ko-Sprecherin des Katholischen LSBT+ Komitee und Aktivistin bei #OutInChurch.


Hendrik Johannemann
Doktorand an der Freien Universität Berlin, forscht zu Queerfeindlichkeit in Südkorea, engagiert sich in der Initiative Queer Cusanus, und setzt sich für eine queerfreundliche Kirche ein, unter anderem beim Synodalen Weg.


Ines-Paul Baumann
Pastor* der MCC Köln (Metropolitan Community Church), studierte Gender & Diversity an der Rhine-Waal University of Applied Sciences, gibt Workshops zum Thema Queer & christlicher Glaube, macht Bildungsarbeit und Beratung für Regenbogenfamilien und geschlechtliche Vielfalt im rubicon in Köln.


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Emilia Grace liest aus »Schicksalshelfer Mehl« beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 16:0020 août 202200:31:31

Emilia Grace war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 16:00 Uhr aus ihrer Erzählung »Schicksalshelfer Mehl« gelesen.

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Emilia Grace
wurde 1986 in Essen geboren und hat dort ihre Kindheit und Jugend verbracht. 2007 verschlug es sie ins schöne Sauerland, wo sie mit ihrem Ehemann und vier Hunden lebt und leidenschaftlich gerne schreibt. Ihre erste Geschichte entstand im April 2020 und seitdem schweigt die Muse nicht mehr. Sie ist im queeren Bereich zuhause. Dort schreibt sie lesbische und schwule Kurzromane.


»Schicksalshelfer Mehl«
Samiras Chef ist mindestens ebenso furchtbar wie die Arbeit selbst, dazu kommt das permanente Mobbing durch die Kollegen. Jana hingegen leitet engagiert ihre eigene Firma und pfeift auf One-Night-Stands. Beiden Frauen haben gemein, dass sie etwas suchen: die eine ein bisschen Glück und die andere ein wenig Liebe. Als sich die zwei begegnen, verspinnt das Schicksal fleißig die Lebensfäden von Samira und Jana — und ganz plötzlich steht die Frage im Raum, ob sich da eventuell genau die richtigen Menschen getroffen haben. Ein erstes Date wird geplant.
»Schicksalshelfer Mehl« erschien als Teil des Sammelbands »Unverhofft Liebe – Samira und Jana« (2021, Selbstverlag).


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Nicole Eick liest aus »Wer kennt diese Frau?« beim 2. Litfest homochrom, 09.07.2022, 15:0020 août 202200:42:15

Nicole Eick war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 09.07.22 um 15:00 Uhr aus ihrem Krimi-Roman »Wer kennt diese Frau?« (2021, Edition Tingeltangel) gelesen.

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Nicole Eick
geboren 1957 in Karlsruhe, dort 1976 Abitur gemacht, 1978 – 1983 Studium der Sozialpädagogik in Bamberg, nach dem Studium in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern tätig gewesen, zuletzt Leiterin des Klinischen Sozialdienstes des Klinikums Coburg, seit Ende 2020 in Altersteilzeit, nebenberuflich Autorin und freie Journalistin, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Nicole hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter »Wort verjährt nicht« (2020), den Krimi »Hinter dem Fenster« (2019), das Lesebuch »Buchstabensuppe« (2017) sowie ihr Debüt »Abfall« (2012). Homepage: nicole-eick.de.to


»Wer kennt diese Frau?«
Ein Frauenarzt liegt tot im Apartment der Edelprostituierten Eva – die Dame allerdings ist verschwunden. So weit, so gut und noch ein klassischer Kriminalfall. Ungewöhnlich allerdings: Alle DNA-Spuren im Apartment sind XY. Dennoch gerät Gudrun, die Putzfrau und Freundin Evas, ins Visier der Ermittlungen und ihre leidvolle Geschichte kommt zutage: von diffusen Erinnerungen an eine Kindheit in den 60ern mit vielen Bauchschmerzen und entwürdigenden Untersuchungen über eine schambesetzte Jugend mit vermeintlicher Entfernung der Gebärmutter bis hin zur ersten Beziehung zu einem Priesteranwärter. Gudrun sieht keinen anderen Weg mehr, als künftig ein Doppelleben zu führen …


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung der Edition Tingeltangel: edition-tingeltangel.de

Eli Levén liest aus »Gib ihnen, wovon sie träumen« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 21:0020 août 202200:39:56

Eli Levén war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 08.07.22 um 21:00 Uhr aus seinem ursprünglich schwedischen, nun ins Deutsche übersetzten Debütroman »Gib ihnen, wovon sie träumen« (2021, Ink Press) gelesen.

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Eli Levén
Der schwedische Schriftsteller wurde 1984 in Södertälje geboren und lebt zurzeit in Stockholm, verbrachte aber auch einige Zeit in Berlin. Sein Debütroman wurde 2010 veröffentlicht. Mit Regisseur*in Ester Martin Bergsmark schrieb Eli gemeinsam das Drehbuch für die Verfilmung, die 2014 unter dem Titel »Something Must Break« ins Kino kam. Der Film erhielt 2015 einen Guldbagge für beste Hauptdarstellerin und war in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ nominiert, erhielt zudem mehrere Festivalauszeichnungen. 2020 erschien Elis zweiter Roman in Schweden.


»Gib ihnen, wovon sie träumen«
Sebastian und Andreas lieben sich. Zusammen wollen sie der Langeweile entkommen und auf keinen Fall so werden, wie alle anderen. Mit dem androgynen und schlanken Körper in Frauenkleidern, der ständig bereit ist, von Fremden in Besitz genommen zu werden, versucht Sebastian, die Lücke zu füllen, die eines Tages wirklich gefüllt wird – von Ellie. Sie ist Sebastians andere Hälfte und wird von Andreas sowohl geliebt als auch wegen ihrer frustrierenden Unzugänglichkeit gefürchtet.
Als Sebastian realisiert, dass er Ellie freilassen, Kraft in sich selbst finden und sein Glück unabhängig von anderen finden muss, gerät der Sommer zu einem Entscheidungskampf um die Liebe, in dem Andreas und Sebastian Wege wählen, die ihr Leben für immer bestimmen.


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Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Verlags Ink Press: ink-press.ch

Kevin Junk liest aus »Fromme Wölfe« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 19:3020 août 202200:48:59

Kevin Junk war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 08.07.22 um 19:30 Uhr aus seinem Debütroman »Fromme Wölfe« (2021, Querverlag) gelesen.

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Kevin Junk
geboren 1989, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Japanologie mit Schwerpunkt moderne Literatur und Kultur in Trier, Berlin und Kyoto. Junk ist seit 2011 als freier Autor tätig und schreibt für verschiedene Medien über Gegenwartskultur. 2021 erschien sein Roman »Fromme Wölfe« im Querverlag, wo er auch die Reihe »Parabolis Virtualis« mit neuer, queerer Lyrik herausgibt. Im September 2022 erscheint der Lyrikband »Re: re: AW: Liebe« im Verlagshaus Berlin. Daneben erschienen Texte von ihm in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. Homepage: kevinjunk.de


»Fromme Wölfe«
Eine Nacht, die alles verändert. Eine Nacht, nach der alles anders ist, alles im Rausch verschwimmt. Samstagabend in Berlin: fünf junge Menschen streifen allein oder mit Freunden durch die Stadt auf der Suche nach Musik, Rausch und Gemeinschaft. Eine schicksalshafte Nacht, in der Pakte geschlossen, Herzen gebrochen, Geschlechtergrenzen sich auflösen und neue Wege beschritten werden. Neben den Protagonist*innen wird die Stadt in diesem Episodenroman zu einer der Hauptfiguren. Ein Berlin-Roman, der uns rasant durch das Nachtleben führt, als wären wir dabei im bass-schweren Club.


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Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Querverlags: querverlag.de

Melanie Vogltanz liest »No Filter« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 18:3020 août 202200:43:37

Melanie Vogltanz war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 18:30 Uhr ihre Kurzgeschichte »No Filter« gelesen.

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Melanie Vogltanz
1992 in Wien geboren, hat ihren Magister in Deutscher Philologie, Anglistik und LehrerInnenbildung an der Universität Wien gemacht. 2007 veröffentlichte sie ihr Romandebüt; weitere Veröffentlichungen im Bereich der Dunklen Phantastik folgten. 2016 wurde sie mit dem Encouragement Award der European Science Fiction Society ausgezeichnet. Ihr Roman »Shape Me« wurde für den Deutschen Science-Fiction-Preis und den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. Homepage: melanie-vogltanz.net


»No Filter«
Die Geschichte ist in einem Near-Future-Setting angesiedelt, in einer Welt, in der ein Upload-„Assistenz“-Programm alle digitalen Inhalte verwaltet und Content automatisch zensiert. Semele, eine der beiden Protagonistinnen, ist an dieses System gewöhnt und hat es nie hinterfragt – bis sie ihre Mutter verliert und merkt, dass sie keine Coping-Mechanismen hat, um mit ihrer Trauer umzugehen. Sie begegnet Eris, der zweiten Protagonistin, die ein illegales Speakeasy-Kino mit alten Filmen betreibt und ihr eine Alternative zur Toxic Positivity zeigt, mit der Semele von allen Seiten konfrontiert wird. Melanie Vogltanz‘ bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte »No Filter« wird demnächst in der 10. Ausgabe des queerfeministischen Magazins Queer*Welten erscheinen.


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Talia May liest aus »Ein Sommer und der Duft von Freiheit« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 18:0020 août 202200:43:17

Talia May war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 18:00 Uhr aus ihrem Debütroman »Ein Sommer und der Duft von Freiheit« (2021, Selbstverlag) gelesen.

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Talia May
queer, Feministin und noch schlimmer: eine Frau, die Autorin ist! Sie und dich unterscheidet nicht viel. Auch sie ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, Gedanken und einer Geschichte. Was ihr schon als Kind klar geworden ist? Sie hört gern zu und gibt den Menschen um sie herum eine Stimme, wenn diese es nicht können. LGBTQIA+, Black Lives Matter, Feminismus und so vieles mehr, das findest du bei ihr. Homepage: taliamay.com


»Ein Sommer und der Duft von Freiheit«
Ein warmer Sommer, den Juliet, wie jedes Jahr auf Ihrer Heimatinsel in Griechenland genießt. Welches Klischee, dass die Menschen nach Skopelos kommen, damit sie von den Filmen »Mamma Mia« schwärmen, zu ABBA tanzen und hoffen, die Wirkung von Aphrodite zu spüren, sich zu verlieben und sorgenfrei zu sein. Eigentlich glaubt Juliet nicht an dieses Klischee, doch die einmalige Begegnung mit einer fremden Frau lässt sie nicht mehr los. Dann, an einem unscheinbaren Morgen, treffen neue Sommergäste der Villa ihrer Familie ein. Als Juliet das Ehepaar kennen lernt, wird ihr klar, dass sie schon einmal in die blauen Augen der Frau gesehen hat. Zum ersten Mal lässt sich Juliet einen unbeschwerten Sommer lang von ihren Gefühlen leiten.


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Lilienne Erie liest »Wenn wir Vögel wären« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 17:0020 août 202200:46:10

Lilienne Erie war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 17:00 Uhr ihre Kurzgeschichte »Wenn wir Vögel wären« gelesen.

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Lilienne Erie
fühlt sich in den Genres Gay Romance, Jugendbuch und Fantasy zuhause. Mit lebendigen Dialogen, ein wenig Dramatik und viel Herz haucht sie ihren Figuren und Geschichten Leben ein. Sie hat bereits mehrere Bücher bei verschiedenen Verlagen und Obscur Couleur e.V., einem Verein für Zeichner*innen und Autor*innen, sowie Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Seit 2021 ist sie ebenfalls als Übersetzerin im Gay-Romance-Genre tätig.


»Wenn wir Vögel wären«
Leon und Kian sind seit ihrer Studienzeit ein Paar und haben sich mit der Eröffnung des kleinen Szenecafés Colors einen Traum erfüllt. Sie haben das Café und sie haben einander – also alles, was sie brauchen. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn da draußen gibt es Menschen, die sie für ihre Liebe verachten, und die beschmierte Schaufensterscheibe des Cafés soll erst der Anfang sein … Eine zarte Liebesgeschichte über Träume, Diskriminierung und Zusammenhalt. Lilienne Eries Kurzgeschichte erschienen 2018 in einer anderen, längeren Fassung in der Anthologie »AFB – Alternative für Blaue« der Initiative Gay Autoren gegen Rechts.


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Jenny Wood liest aus »Totenfluch« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 16:0020 août 202200:43:36

Jenny Wood war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 08.07.22 um 16:00 Uhr aus ihrem Roman »Totenfluch – Ein Fall für Mafed und Barnell« (2022, Art Skript Phantastik Verlag) gelesen.

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Jenny Wood
lebt, seit sie 1985 geboren wurde, im schönen Ruhrgebiet. Ihr Heim teilt sie mit einem verrückten Schlagzeuger, einer Katze und jeder Menge Bücher. Seitdem sie ein Teenager war, schlägt ihr Herz für phantastische Literatur. Da sie nie den Ring ins Feuer werfen sollte und Drachentöter auch nicht mehr gebraucht werden, entschied sie sich nach einer längeren Findungsphase für den öffentlichen Dienst. Die Arbeit mit Menschen bereitet ihr große Freude und die Literatur ist der perfekte Ausgleich zur harten Realität.


»Totenfluch – Ein Fall für Mafed und Barnell«
Die Ewigkeit kann lang sein, wenn man nicht mehr angebetet wird.
Als vergessener, ägyptischer Totengott hat Mafed kein Problem mit dem Sterben. Gut, dass er seine verbliebenen Fähigkeiten als Rechtsmediziner beim NYPD einsetzen kann. Nur Detective Ian Barnell kennt sein Geheimnis.
Im Metropolitan Museum of Arts wird ein Sicherheitsbeamter ermordet – ausgerechnet in der ägyptischen Abteilung. Handelt es sich dabei um einen missglückten Raub oder steckt mehr dahinter? Als dann auch noch eine alte Freundin von Mafed auftaucht, gerät seine Welt ins Wanken und plötzlich muss er sich einer Vergangenheit stellen, mit der er glaubte, längst abgeschlossen zu haben.


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Veröffentlichung des gelesenen Textauszugs mit freundlicher Genehmigung des Art Skript Phantastik Verlags: artskriptphantastik.de

Chromie-Gewinner Dima Lubimov liest aus »Liebe mit gesenktem Blick« beim 2. Litfest homochrom, 08.07.2022, 15:0020 août 202200:44:19

Dima Lubimov war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 08.07.22 um 15:00 Uhr aus seinem Debütroman »Liebe mit gesenktem Blick« (2022, MAIN-Verlag) gelesen und wurde dafür mit dem Publikumspreis in der Chromie-Kategorie »Nachwuchs« gewürdigt.

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Dima Lubimov
Geboren und aufgewachsen in Kasachstan, lernte Dima sehr früh, groß zu träumen: von unerreichbaren Orten, Freiheiten, die er in seiner Heimat nicht ausleben konnte, sowie von verbotener Liebe. Nach dem Germanistikstudium in Kasachstan bekam er die Chance, ein Masterstudium in Deutschland zu absolvieren. Das war der Anfang einer großen Reise. Der Abschluss im Fach Deutsch als Fremdsprache brachte ihn zu einem Job, von dem er schon immer geträumt hat: Als Dozent für Deutschkurse gibt er sein Wissen weiter und hilft Migranten dabei, sich in der für sie neuen Welt zurechtzufinden.


»Liebe mit gesenktem Blick«
Schüchtern und ohne einen Hauch von Selbstbewusstsein. Umgeben von Leuten und Meinungen, die ihn verunsichern und seinen Vorstellungen feindlich entgegenstehen. Der achtzehnjährige Dima hat nicht die besten Voraussetzungen auf dem Weg zu seinem Traum: Aufgewachsen in einer kasachischen Provinzstadt, wünscht er sich nichts sehnlicher als eine Beziehung mit einem Mann. Doch kann es funktionieren, wenn Zweifel und Ängste unaufhaltsam an ihm nagen? Wenn sein ganzes Umfeld ihm signalisiert, dass er auf einem falschen Weg ist und sich etwas Verbotenes wünscht?


Das 2. Litfest homochrom wurde von der Kunststiftung NRW sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


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Gespräch zu queerer Jugendliteratur mit Anne Schelzig, Juliane Seidel & Hansjörg Nessensohn beim 2. Litfest homochrom, 07.07.2022, 21:1520 août 202200:48:04

Das 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest) hat vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden. Am Eröffnungsabend haben wir uns nach den drei Lesungen mit den Autoren Anne Schelzig, Juliane Seidel und Hansjörg Nessensohn über ihre Texte und das Thema queere Jugendliteratur unterhalten.


Annes Lese-Video: https://youtu.be/QbMfzSkfAFw
Julianes Lese-Video: https://youtu.be/XrR0GuNy7PM
Hansjörgs Lese-Video: https://youtu.be/Pp0bzi-ijFI


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Chromie-Gewinner Hansjörg Nessensohn liest aus »Mut. Machen. Liebe.« beim 2. Litfest homochrom, 07.07.2022, 20:30 20 août 202200:30:04

Hansjörg Nessensohn war einer von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Er hat zur Eröffnung am 07.07.22 um 20:30 Uhr aus seinem dritten Roman »Mut. Machen. Liebe.« (2021, Ueberreuter) gelesen. Seine Lesung wurde mit dem Publikumspreis in der Chromie-Kategorie »Roman« gewürdigt.

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Hansjörg Nessensohn
geboren 1976 am Bodensee, studierte Medienwissenschaft in Thüringen und lebt seit 2006 in Köln. 2019 erschien sein Debüt »Und dieses verdammte Leben geht einfach weiter«. Es folgten 2020 der Jugendthriller »Delete Me – Deine Geheimnisse leben weiter« und 2021 der Coming-of-Age-Roman »Mut. Machen. Liebe«. Parallel zu seiner schriftstellerischen Tätigkeit schreibt er Drehbücher (u.a. für die Fernsehserie »Hubert ohne Staller«) und bereitet mit Hilfe zweier Drehbuchförderungen der Film- und Medienstiftung NRW die Verfilmung seiner Geschichten vor. Homepage: hansjoerg-nessensohn.de


»Mut. Machen. Liebe.«
Wie viel Mut braucht es zu fühlen? Wie viel Kraft, um zu bewahren? Und wie viel Liebe, um zu verzeihen?
Paul (19) will beim Wandern durch Italien einiges vergessen – vor allem Jonas, seinen ehemals besten Freund. Jonas, der ihn heimlich durch ein Video geoutet hat. Wenigstens lenkt ihn seine 80-jährige Begleiterin mit einer Geschichte ab … Sommer 1957: Helmut und Enzo lernen sich kennen – und lieben. Einen Sommer kämpft Helmut, der eigentlich verlobt ist, mit diesen schrecklich-schönen Gefühlen. Dann endet alles mit einer Katastrophe: Verhaftungen nach dem § 175 und einem Fehler, den Helmut sich nicht verzeihen kann …
Zwei Sommer, vier Leben, ein Herzschlag! Erlebe eine Geschichte über Liebe, die dich packt und nicht mehr loslässt!


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Anne Schelzig liest aus »Nicht die Liebe macht blind [...]« beim 2. Litfest homochrom, 07.07.2022, 20:0020 août 202200:27:00

Anne Schelzig war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat zur Eröffnung am 07.07.22 um 20:00 Uhr aus ihrem Debütroman »Nicht die Liebe macht blind, sondern die Sehnsucht danach« (2022, Querverlag) gelesen.

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Anne Schelzig
ist in Leipzig geboren, verbrachte die letzten Vorwendejahre in Berlin und die Zeit danach in einer kleinen Stadt im Schwarzwald. Im Westen der Ossi und im Osten der Wessi zu sein, schärfte ihren Blick für regionale Überheblichkeiten sowie ihren Sinn für Situationskomik. Sie ist zunehmend genervt von affektiv geführten Debatten und wünscht sich faire Diskurse auf Basis der jeweils aktuellen Faktenlage. Sie arbeitet als Lehrerin in Frankfurt (Oder). Homepage: anneschelzig.de


»Nicht die Liebe macht blind, sondern die Sehnsucht danach«
Als Tochter lesbischer Mütter selber lesbisch – muss das sein? Mit dieser Frage schlägt sich nicht nur Laura herum. Auch ihre Mütter hoffen insgeheim auf eine spätpubertäre Phase. Doch nach dem tragischen Ende ihrer ersten Beziehung hat Laura sowieso ganz andere Probleme, die ausgerechnet ein Umzug nach Berlin lösen soll. Mittels jahrelang antrainierter Scheinkompetenz sichert sie sich kurz vorher nicht nur ein begehrtes WG-Zimmer im Szenekiez, sondern auch die lang ersehnte Stelle im Kindergarten. Als bekennende Zweck-Pessimistin hält sie alles Perfekte für Heuchelei und glaubt, auf Rück- und Zwischenfälle bestens vorbereitet zu sein. Doch damit, dass die Dinge auch mal glatt laufen können, hat sie nicht gerechnet.


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Juliane Seidel liest aus »Der goldene Ritter« beim 2. Litfest homochrom, 07.07.2022, 19:15 20 août 202200:22:49

Juliane Seidel war eine von 36 Autor*innen beim 2. Litfest homochrom (homochrom.de/litfest), das vom 07.-10.07.2022 in Köln stattgefunden hat. Sie hat zur Eröffnung am 07.07.22 um 19:15 Uhr aus ihrer Kurzgeschichte »Der goldene Ritter« gelesen.

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Juliane Seidel
wurde 1983 in Suhl geboren und lebt in Wiesbaden. Neben ihrer Arbeit als Teamassistentin steckt sie viel Zeit und Herzblut in queere Projekte (den Rezensionsblog »Like a Dream«, das Lesefestival QUEER gelesen) und schreibt seit über zehn Jahren fantastische Kinder- und Jugendbücher. Unterdessen hat sie, neben der Kinderbuchreihe »Assjah« und der Urban-Fantasy-Reihe »Nachtschatten«, auch Veröffentlichungen im queeren Bereich vorzuweisen, darunter mehrere queere Benefizanthologien. Auch ihr Urban-Fantasy-Jugendbuch »Herz aus Kristall« stellt queere Heldinnen in den Mittelpunkt. Homepage: juliane-seidel.de


»Der goldene Ritter«
Nacht für Nacht wird der 12-jährige Theo in seinen Träumen von düsteren Schattenwesen gejagt, die ihm Beschimpfungen zuflüstern, die er auch tagsüber von seinen Klassenkameraden zu hören bekommt. Während ihm im Traum der goldene Ritter beisteht, hofft er in der Realität auf die Unterstützung seines Mitschülers Nathanael, den er bewundert. Die Kurzgeschichte erschien im März 2022 in voller Länge in der Anthologie »Wie ein bunter Traum: Kinder-Träume«, die Juliane Seidel herausgegeben hat.


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Litfest homochrom – 06.08.21, 15:00 – Dima von Seelenburg liest aus seinem Roman »Eis bricht langsam« + Gespräch26 août 202100:33:41

Dima von Seelenburg war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 15:00 Uhr aus seinem Roman »Eis bricht langsam« gelesen.

Dima von Seelenburg – Ein weltoffenes Elternhaus mit nahezu allen Möglichkeiten, sich frei zu entwickeln, bescherte Dima eine glückliche Kindheit und Jugend am Rande einer westdeutschen Kleinstadt. Sein Sport, die Musik von Bryan Adams sowie das Literaturangebot der nahegelegenen Stadtbücherei prägten seine jungen Jahre. Mittlerweile lebt er in Berlin, tut dies gern, fährt auch kurze Strecken mit dem Elektroroller und wünscht sich eine nachhaltigere und sozialere Politik und Gesellschaft. Nach Reisen in über 90 Länder der Erde hat sich das große Fernweh im Laufe der Jahre gelegt, die Sehnsucht nach dem Meer treibt ihn jedoch nach wie vor regelmäßig aus der Hauptstadt in Richtung Süden und Norden. Neben seinem Romandebüt hat er zahlreiche Kurzgeschichten in diversen Anthologien platziert, die allesamt über einen queeren Protagonisten verfügen.

»Eis bricht langsam« – Eine Tonbandkassette, ein angestaubter Schnappschuss, eine BRAVO von 1989 … das genügt, um aus dem Heute ein Gestern zu machen. Plötzlich ist Aljoscha wieder Schüler, ein von seinen Gefühlen verunsicherter Lockenkopf. Und verliebt! In Tobias, den Eishockeyspieler mit dem unwiderstehlichen schiefen Grinsen. Der erste Kuss, das erste Mal und eine Nacht unter einem Himmel voller Sternschnuppen. Alles könnte perfekt sein. Könnte… Dimas Coming-of-Age-Roman »Eis bricht langsam«, den er im März 2018 auf der großen Jugendliteratur-Bühne der Leipziger Buchmesse mit einer Lesung vorstellte, ist 2017 im Main-Verlag erschienen.

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Litfest homochrom – 06.08.21, 16:00 – Michelle Mommertz liest ihre Kurzgeschichte »Mein Leben vor Arne« + Gespräch26 août 202100:31:19

Michelle Mommertz war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat.  Sie hat am 06.08.2021 um 16:00 Uhr ihre Kurzgeschichte »Mein Leben vor Arne« gelesen.

Michelle Mommertz – studiert im Master Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Das Schreiben ist für Michelle eine Möglichkeit politisch und gesellschaftskritisch zu agieren, und sich künstlerisch mit den Problemen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem queerfeministische Themen. Neben Kurzgeschichten und Romantexten, schreibt Michelle auch immer wieder Lyrik und nimmt gelegentlich an PoetrySlams teil. Michelles Debütroman „Der rote Käfer“ handelt von einer lesbischen Protagonistin, die ihren Platz auf der Welt sucht und gleichzeitig den Tod ihrer Mutter verarbeitet. Der Roman soll im Jahr 2023 im Butze-Verlag erscheinen.

»Mein Leben vor Arne« – Anne ist lesbisch. Anne ist eine Frau. Aber nicht immer. Manchmal steht sie vor dem Spiegel, nackt und betrachtet ihre Brüste voller Abscheu. Dabei mochte sie die sonst eigentlich ganz gerne. Nur in jenen Momenten, an jenen Tagen, sie nannte sie ihre Nicht-Tage, da erschienen sie ihr so unpassend, so weiblich, so falsch an ihrem Körper. Sie wünschte sie sich fort, als wären es ihre Brüste, die sie zu einer Frau machten. Sie begibt sich auf eine Suche nach ihrer eigenen Identität. Diese Kurzgeschichte ist noch unveröffentlicht.

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Litfest homochrom – 06.08.21, 17:00 – Kadir Özdemir liest seine Kurzgeschichte »Ich kann immer noch umkehren«+ Gespräch26 août 202100:34:43

Kadir Özdemir war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 17:00 Uhr seine Kurzgeschichte »Ich kann immer noch umkehren« gelesen.

Kadir Özdemir – hat Neuere Geschichte und Soziologie studiert. Er lebt in Hannover und arbeitet im Feld von Antirassismus, LSBTIQ* und Intersektionalität. Seine Texte wurden in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er an seinem Debütroman. 2021 erhielt er den Clinch Festival Award.

»Ich kann immer noch umkehren« – Nach einem unerwarteten Unfall des Partners entdeckt die Erzählperson die Geheimnisse des Verstorbenen. Zwischen Wut, Einsamkeit und der Lust aggressiv und verletzend zu sein, nimmt die Trauerbewältigung ihren Lauf. Eine spontane Reise zu einer Großtante bringt schließlich den Moment, der radikal Erlösung oder Auslöschung mit sich bringen kann. Zwar ist der Text zum Zeitpunkt der Lesung noch unveröffentlicht, soll aber im November in der 5. Ausgabe des Magazins Glitter erscheinen.

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Litfest homochrom – 06.08.21, 18:00 – Katharina Lucas liest »Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« + Gespräch 26 août 202100:26:56

Katharina Lucas war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 06.08.2021 um 18:00 Uhr ihren Monolog »Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« gelesen.

Katharina Lucas – schreibt, seit sie Buchstaben aneinanderreihen kann. Wie es erste Gehversuche als Autor*in so an sich haben, existieren irgendwo einige furchtbare, vernachlässigte Romananfänge, aber durch Fehler lernt man schließlich. Heute schreibt sie hauptsächlich Kurzgeschichten und Theaterstücke, zuletzt ein Auftragswerk für die Insel Hiddensee über das Leben der Filmdiva Asta Nielsen. Mit ihren Kurzgeschichten war sie zweimal im Finale des fränkischen Literaturwettbewerbs und beim Projekt „Curt Schreibkrise“. Außerdem lebt sie ihre Theaterleidenschaft als gelernte Musicaldarstellerin und freie Sängerin.

»Charlie oder die unerhörte Existenz einer zwei im Binärcode« – „Die Welt ist binär. 0 oder 1. Schwarz oder weiß. Männlich oder weiblich.“ So steht es in Charlies Abschiedsbrief. Denn Charlie ist eine Zwei. Ein Störfaktor. Eine Ziffer, die das System nicht lesen und damit nicht tolerieren kann. Charlie ist Agender – ohne Geschlecht – und zerbricht an einer Welt, die nur männlich und weiblich kennt. In der Anderssein mit Unverständnis und Spott bestraft wird. Eine brüchige Beziehung zu den Eltern, Mobbing, Verlust und schließlich die verzweifelte Suche nach der eigenen Identität und Zugehörigkeit – das sind die Treppenstufen, die Charlie Schritt für Schritt auf das Dach des Hochhauses geführt haben. Eine frühere Fassung des Textes wurde 2017 in Form eines Theaterstücks mit Musik aufgeführt, er ist aber sonst nicht weiter verfügbar.

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Litfest homochrom – 06.08.21, 19:00 – Frank Schablewski liest zwei Istanbul-Texte + Gespräch26 août 202100:39:25

Frank Schablewski war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 19:00 Uhr zwei seiner Texte über Istanbul gelesen.

Frank Schablewski – Geboren 1965 in Hannover studierte er Bildende Kunst sowie Literatur an der staatlichen Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf; 1987 folgten Tanzstudien. Hieraus entwickelte sich eine intensive Auseinandersetzung mit Tanz und Sprache. Auf Festivals für modernen Tanz wurden seine choreographierten Gedichte in Deutschland, Frankreich und Spanien gezeigt. Seit 2001 hielt er sich längere Zeit im Ausland auf. Neben dem literarischen Schaffen entstehen Katalogtexte und literarische Kunstreden sowie Übertragungen aus dem Englischen und dem Hebräischen. In jüngster Zeit beschäftigen sich zunehmend Komponisten mit seinem lyrischen Werk. Er war u.a. zu den Poesiefestivals in Berlin (2005), Basel (2006, 2014), Dornbirn (2007) und Istanbul (2008, 2009, 2016), zur dOCUMENTA13, Festivals für Neue Musik und 2017 zum Beethovenfest in Bonn eingeladen. Ausgewählte Gedichte wurden ins Spanische und Hebräische sowie ins Slowenische übersetzt. Er lebt in Düsseldorf.

»Ein Paar aus vier Menschenhälften« – Istanbul ist der Ort einer Liebe, eines tödlichen Verbrechens. Hier lebt ein verheiratetes Paar auf unsicherem Grund, die Metropole selbst ist höchst erdbebengefährdet. Die Stadt und das Meer werden zum großen Sinnbild, als wäre der Schoß der Erde das Ziel der Geliebten. Der Roman »Ein Paar aus vier Menschenhälften« erschien 2020 im Rimbaud Verlag.

»O« – »O« heißt auf Türkisch »er« und auch »sie« und »es«. In Istanbul lebt die größte Gemeinschaft an Transgendern. O gehört dort zum Leben der »schönen Jungen«. Sie sind Mann, Frau und Kind. Im Osmanischen Reich gab es eine Kompanie der »schönen Jungen« in der Armee, die für die sinnlichen Bedürfnisse der Soldaten verantwortlich war. Der Text erschien im Band 278 der Zeitschrift Die Horen.

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Litfest homochrom – 06.08.2021, 19:30 – Philipp Reichert liest seine Kurzgeschichte »Nachspiel« + Gespräch26 août 202100:25:10

Philipp Reichert war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 06.08.2021 um 19:30 Uhr seine Kurzgeschichte »Nachspiel« bei #allabendlichqueer gelesen, der regelmäßigen Online-Lesereihe der Literatunten, die an diesem Wochenende live vom Litfest gesendet haben.

Philipp Reichert – begann im Alter von 15 Jahren mit dem Schreiben literarischer Texte. 2008 und 2009 publizierte er vier Kurzgeschichten in den Anthologien »Herzklopfen und andere Lebenszeichen« sowie »Zwischenstation und 35 andere Hotelgeschichten«. Er studierte von 2008-2018 Germanistik und Romanistik in Köln, Straßburg, Freiburg und Lille. 2018 erschien das Sachbuch »Hannah Arendts Literaturrezeption. Dichtung und Erzählen nach dem Traditionsbruch« im Büchner Verlag. Derzeit arbeitet Philipp Reichert am Romanmanuskript »Die Weite der Welt« wie auch Erzählungen. Er lebt als freier Autor in Köln und schreibt bevorzugt über zwischenmenschliche sowie familiäre Beziehungen. Dabei nutzt er häufig Ironie und sprachliche Distanz zu seinen Figuren.

»Nachspiel« – Was wäre, wenn man zwei Expartner hätte? Was wäre, wenn man von dem einen in Freundschaft getrennt wäre, den anderen jedoch nach einer kurzen, heftigen Affäre auch nach vielen Jahren nicht vergessen könnte? Und was, wenn diese beiden Expartner sich plötzlich kennen – und lieben lernen würden? Was wäre, wenn diese Beziehung als einzige funktioniert? Wie würde der Dritte sich fühlen? Was würde passieren, wenn die beiden Expartner herausfänden, welchen gemeinsamen Nenner sie haben? Welche Gedankenspiele, welche Verwerfungen, welche Situationen würden entstehen? Welche Kränkungen wären im Spiel? Und können, wollen, sollten diese drei als Gruppe zusammenfinden? Diese Kurzgeschichte ist noch unveröffentlicht.

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Litfest homochrom – 06.08.21, 20:00 – Mirjam Müntefering liest aus ihrem Roman »Anders geht immer« + Gespräch 26 août 202101:04:27

Mirjam Müntefering war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 06.08.2021 um 20:00 Uhr aus ihrem Roman »Anders geht immer« gelesen.

Mirjam Müntefering – Ihr Romandebüt erschien 1998 und in 2021 wird bereits ihr 47. Verlagstitel veröffentlicht. Sie ist „genrepolygam“, schreibt Fantasy, Romance, Cosycrime und historische Stoffe für unterschiedliche Verlage und Altersklassen von 3 – 300 Jahre. Neben ihren rein queeren/lesbischen Geschichten ist auch in der Mehrzahl ihrer Mainstream-Titel lesbisches und schwules Leben vertreten mit dem Ziel, Queerness als Selbstverständlichkeit sichtbar zu machen. 2009 wurde ihr für ihr Gesamtwerk der CouLe-Preis für couragierte Lesben verliehen. Homepage: mirjam-muentefering.de

»Anders geht immer« – Die siebzigjährige Charlotte möchte eigentlich nur einen ruhigen Lebensabend verbringen – auch wenn ihre lesbischen Freundinnen sie immer wieder dazu drängen wollen, endlich den „Schrank zu verlassen und sich als eine von ihnen zu outen“. Doch dann muss sie ihre Großnichte Lotta für eine Weile bei sich beherbergen. Das Zusammenleben mit dem springlebendigen Teenager holt Charlotte aus ihrer Komfortzone. Dann taucht auch noch Lottas Lehrerin „die olle Schubert“ bei Charlotte auf: Irene Schubert hat Charlotte schon vor dreißig Jahren mal den Kopf verdreht, und sie scheint nichts von ihrem Charme eingebüßt zu haben… Der Roman »Anders geht immer« erschien 2015 im Ulrike Helmer Verlag.

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Litfest homochrom – 06.08.21, 21:45 – Maike Clemens liest aus ihrem Roman »Tagebücher aus dem Meer« + Gespräch26 août 202100:36:41

Maike Clemens war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 06.08.2021 um 21:45 Uhr aus ihrem Roman »Tagebücher aus dem Meer« gelesen.

Maike Clemens – Geboren in Tübingen wuchs sie zunächst in niederländischen Delft auf. Mit vier Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Österreich und begann im selben Alter selbstständig zu lesen. Schon bald wurde bei ihr eine Hochbegabung, besonders eine Begabung für das kreative Schreiben und die Musik festgestellt. Während ihrer Zeit am Gymnasium begann Maike kurze Texte, aber auch ganze Romane zu schreiben, die unveröffentlicht blieben. Nachdem sie ihre Matura 2015 mit hervorragendem Erfolg abschloss, begann sie ein Musikstudium auf der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und schloss dieses im Januar 2020 ab.

»Tagebücher aus dem Meer« – Mitten im Zweiten Weltkrieg betritt der 24-jährige Paul Winter, vermeintlich glücklich verheiratet, zum ersten Mal das U-Boot U 130. Dessen Kapitän Joachim Jensen wird für seine Gelassenheit in jeglicher Situation geschätzt, muss seine Homosexualität jedoch aufgrund des Verbots der gleichgeschlechtlichen Liebe unterdrücken. Trotz der Enge des Bootes – 50 Mann auf knapp 120 Quadratmetern –kommen sich Joachim und Paul bei den Feindfahrten bald unerwartet nahe und die allgegenwärtige, drohende Gefahr des Todes schweißt zusammen. Während der Liegezeit in der Kleinstadt Lorient beginnen die beiden Männer schließlich eine geheime Affäre. Maikes Debütroman »Tagebücher aus dem Meer«, inspiriert von den Kriegserfahrungen ihres Urgroßvaters, erschien im November 2020 im Himmelstürmer Verlag.

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Litfest homochrom – 07.08.21, 12:00 – Sabine Reifenstahl liest »Unter dem Zauber des Nordlichts«+ Gespräch26 août 202100:27:53

Sabine Reifenstahl war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 07.08.2021 um 12:00 Uhr ihre Kurzgeschichte »Unter dem Zauber des Nordlichts« gelesen.

Sabine Reifenstahl – In Mecklenburg lebend beschäftigt sie sich beruflich mit Zahlen und Fakten, findet in der Freizeit Freude an Sagen und Legenden. Bücher sind seit jeher ihre Leidenschaft, selbst Geschichten erzählen die logische Konsequenz. Als Autorin entführt sie in fremde Welten, zeigt geheimnisvolle Orte oder menschliche Grenzbereiche. Dabei wirbt sie für Toleranz gegenüber dem Leben und der Liebe in allen Facetten. Zahlreiche ihrer Kurzgeschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht, das Romandebüt erscheint bald im MAIN-Verlag. Weitere Projekte sind in Vorbereitung. Homepage: sabinereifenstahl.de

»Unter dem Zauber des Nordlichts« – Jukkarsjärvi, der Ort, an dem Träume wahr werden. Chris besucht das Eishotel, den Ort seiner Liebe, und erinnert sich an die Vergangenheit, Zeiten im zusammengezippten Schlafsack, heiße Erlebnisse in einer eisigen Suite. Gefangen vom Zauber der Nordlichter erlebt er nun ein weiteres Wunder. Diese Kurzgeschichte ist Teil von Sabines Sammlung »MANNigfaltig: Wenn Männer lieben «, erhältlich im Main-Verlag.

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Litfest homochrom – 07.08.21, 13:00 – Hanni Fux liest aus ihrem Roman »Samuel – einfach richtig« + Gespräch26 août 202100:36:47

Hanni Fux war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 07.08.2021 um 13:00 Uhr aus ihrem Roman »Samuel – einfach richtig« gelesen.

Hanni Fux – ist ein Pseudonym, unter dem die Autorin veröffentlicht. Geboren 1968 in Frankfurt a.M., lebt sie seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Bevern, einem kleinen Ort im Süden Niedersachsens. Ihren Beruf als Medizinische Fachangestellte gab sie vor Jahren auf und macht das, was sie liebt: Sie betreut Kinder und schreibt queere Romane aus Überzeugung; bislang wurden zwei veröffentlicht. Ihr Schreibstil ist ebenso offensiv und direkt wie sie selbst. Mit ihren Romanen wirbt sie für mehr Akzeptanz und Toleranz. Sie hasst Schubladendenken und festgelegte Normen der heteronormativen Öffentlichkeit.

»Samuel – einfach richtig« – Samuel und Jasper kennen sich seit ihrer Kindheit. Eine tiefe Freundschaft verband die beiden. Nur, dass Samuel damals noch Natalie hieß. Zwölf Jahre später treffen sie sich wieder. Was zwischen ihnen steht, sind Jahre der Sprachlosigkeit, aber vor allem ein Missverständnis, das sie beinahe ihre Freundschaft gekostet hätte. Dieses verlorene Vertrauen wieder aufzubauen, erfordert mehr Kraft, als sie für möglich gehalten hätten. Was macht Männlichkeit aus? Was tiefe Freundschaft? Und was wahre Liebe? Der Roman »Samuel – einfach richtig« erschien im Oktober 2020 im Main-Verlag.

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Litfest homochrom – 07.08.21, 14:00 – Laszlo Hartmann liest ihre Kurzgeschichte »Meermädchenliebe« + Gespräch26 août 202100:34:16

Laszlo Hartmann war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 07.08.2021 um 14:00 Uhr ihre Kurzgeschichte »Meermädchenliebe« gelesen.

Laszlo Hartmann – zog nach dem Abi nach West-Berlin, lebte in einem von Frauen besetzten Haus und jobbte als erste Türsteherin Kreuzbergs in einer Szenedisko. Nebenbei studierte sie Literaturwissenschaft und Publizistik, stieg quer in die Medienwelt ein und arbeitet seitdem als Redakteurin, Regisseurin, Autorin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie schreibt und veröffentlicht Kurzprosa und arbeitet an ihrem ersten Roman mit dem Arbeitstitel »Fremde Wellen«. Homepage. »Hauptsache-Geschichten.com  »Meermädchenliebe« Es war einmal ein Meermädchen, die vielleicht letzte ihrer Art, sie lebte meermädchenseelenallein am kalten Polar und wollte unbedingt ein Menschenmädchen werden, hatte allerdings immerzu ein Aber. Sie verliebte sich einfach in keinen der Menschenmänner, die in der Arktis forschten. Als sie eines Tages auf einem Forschungsschiff zwei Frauen entdeckte, die »ineinander verschlungen bebten, glitschten, pulsierten«, konnte sie zuerst nicht glauben, was sie sah. Kein Aber in Sicht! »Meermädchenliebe« ist im Juni 2020 in der Anthologie »Meerjungfrauen – Das geheime Leben der Fabelwesen« im Independent Bookworm Verlag erschienen.

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Litfest homochrom wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

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Litfest homochrom – 07.08.21, 15:00 – Thomas Pregel liest aus seinem Roman »Der Erste von uns« + Gespräch26 août 202100:49:35

Thomas Pregel war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 07.08.2021 um 15:00 Uhr aus seinem Roman »Der Erste von uns« gelesen.

Thomas Pregel – Er wurde 1977 in schleswig-holsteinischen Bad Segeberg geboren und wuchs im beschaulich-schönen Dorf Schönböken auf (das in seiner Holsteiner Trilogie sein literarisches Pendant namens Kaltsommer erhielt). Nach Abitur und Zivildienst zog er zwecks Studiums der Judaistik, Soziologie und Mittelalterlichen Geschichte nach Berlin. Dort lebt er auch heute noch und arbeitet als freier Lektor, Dozent und Lehrer. Und er schreibt: seit seinem 12. Lebensjahr Romane, Novellen und Kurzgeschichten, viele davon bereits veröffentlicht. Nachdem er lange beim Größenwahn Verlag war, ist er im März 2021 mit seinem Werk zum MAIN Verlag umgezogen. Homepage: thomaspregel.de

»Der Erste von uns« – Armin, 69, Karola, 67, Rolf, 63, und Gundula, 58, haben gerade ihren Bruder Eckhardt, 65, beerdigt. Sie treffen sich nach der Trauerfeier im Kaminzimmer, als wollten sie nur gemeinsam um ihn trauern. Doch schon bald wird klar, dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen, nämlich sich dessen Erbe zu sichern und es Gerd, dem Lebensgefährten ihres Bruders, abspenstig zu machen. In seinem kammerspielartigen Gesellschaftsroman lässt Thomas Wunsch und Wirklichkeit, Tugend und Untugend im engsten Familienkreis aufeinandertreffen und zeigt auf, dass guten Absichten nicht immer gute Taten zur Folge haben müssen. Der Roman »Der Erste von uns« erschien im März 2020 im Größenwahn Verlag.

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Litfest homochrom – 07.08.21, 16:00 – Sophie Mrotzek liest ihre Kurzgeschichte »Die Kälte im Juni« + Gespräch26 août 202100:13:17

Sophie Mrotzek war eine von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Sie hat am 07.08.2021 um 16:00 Uhr ihre Kurzgeschichte »Die Kälte im Juni« gelesen.

Sophie Mrotzeck – 2004 als Tochter eines Ost-Berliners und einer 10 Jahre jüngeren schwäbischen Mutter in Stuttgart geboren, ist sie momentan vor allem hinter ihrem Schulabschluss her. Schon seit dem Grundschulalter lenkt sie sich mit ihrer Leidenschaft zu schreiben erfolgreich von der Realität ab. Impressionen aus Psychiatrien, Mobbing und zerrütteten Familienverhältnisse verarbeitet sie in Kurzgeschichten und Gedichten. Erste literarische Veröffentlichungen hatte sie in der Anthologie „Frankfurt Young Stories 2020“ sowie beim Bundesjugendwettbewerb Lyrix im Dezember 2020.

»Die Kälte im Juni« – Die Liebe, die wir teilen ist das größte auf dieser Welt. Du und ich und alles andere wird egal. Weil ich dich liebe und du mich liebst und wir uns so lieben und alles alles alles gegen uns zu sein scheint und weil wir so brennen und frieren und weil wir weinen und kaum noch wissen, ob vor Glück oder Kummer. Sag mir, wo ich dich finde, wenn du deinen Eltern von uns erzählt hast. Sag mir, wo du bist und ich bin da und wir lieben uns. Sag mir, wo du bist, denn ich kann dich nicht finden. Die Kurzgeschichte ist bislang noch unveröffentlicht.

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Litfest homochrom – 07.08.21, 17:00 – Armin Wühle liest aus seinem Roman »Getriebene« + Gespräch26 août 202100:34:44

Armin Wühle war einer von 33 Autor*innen beim Litfest homochrom, das vom 06.-08.08.2021 in Köln stattgefunden hat. Er hat am 07.08.2021 um 17:00 Uhr aus seinem Roman »Getriebene« gelesen.

Armin Wühle – studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim sowie Geschichte und Soziologie in Hannover, wo er auch lebt. Er war Finalist des 25. Open Mike und Stipendiat des Klagenfurter Literaturkurses. Als Netzwerker der Queer Media Society setzt er sich für mehr Sichtbarkeit queerer Themen im Literaturbetrieb ein, zuletzt als Mitinitiator der Kampagne #pridebooks2021. Homepage: arminwuehle.com

»Getriebene« – Wie können wir den Missständen in der Welt begegnen? Die Figuren in Armin Wühles Romandebüt »Getriebene« finden darauf verschiedene Antworten – so auch Milo und Mahmu, zwei junge Männer, die sich in den Wirren eines Bürgerkriegs kennen und lieben lernen. Gemeinsam mit einer Gruppe Jugendlicher bringen Sie ein Theaterstück auf die Bühne und erobern sich so ein Stück Hoffnung zurück. Ihr zunächst schamhafter Umgang mit dem eigenen Begehren beginnt sich zu wandeln, angesichts eines Kriegs, »der das Surreale alltäglich werden ließ und das Vertrauen und die Intimität eines anderen Menschen lebensnotwendig machten«. Der in Bosnien und im Libanon recherchierte Roman »Getriebene« ist im Februar 2021 im S. Marix Verlag erschienen.

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Litfest homochrom wurde im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

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