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| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Appetizer: Pokémon Feuerrot, Big Walk und The Blood of Dawnwalker | 15 sept. 2026 | 00:59:09 | |
Bevor wir uns mit Jonas, unserem finalen Gast des laufenden Podcast-Jahres, auf die monumentale Aufgabe werfen, Piranha Bytes legendäre Gothic-Reihe zu erkunden, wollen wir erstmal ein wenig warm werden. Und wenn wir niemand anderen als meinen geliebten Bruder bei HENDIATRIS begrüßen, dann kann auch ein Appetizer mal fast an seine Grenze von einer Stunde Laufzeit geraten. Allerdings gibt es neben Jonas prägenden Videospielen auch noch einiges mehr zu besprechen. Auch wir spüren nämlich offensichtlich den Sog und müssen uns mal ein wenig über den anstehenden Videogame-Monolithen Grand Theft Auto VI unterhalten. Unser vorsichtiger Optimismus bezieht sich hierbei allerdings auf Parts des Spiels, die wohl nicht für alle im Vordergrund stehen werden: wird GTA VI die beste Dating Sim des Jahres?! Three boys can dream… Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Jonas Kuck Der Beitrag Appetizer: Pokémon Feuerrot, Big Walk und The Blood of Dawnwalker erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 15 – American McGee’s Alice (Adaption) | 01 sept. 2026 | 01:50:38 | |
Was wenn Alice, aber tWiSTeD?! Nicht süß und unschuldig wie bei Disney. Nein, nein. Mit einer ordentlichen Ladung 2000er Emo/Gothic. Wake me up! I can’t wake up!! Wenn ihr versteht, was ich meine. Denn dann erhaltet ihr in Summe American McGee’s Alice. Mit Unterstützung unseres hochklassigen Gastes Dominik nähern wir uns der dunklen Fantasy-Interpretation einer der bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte aus vielerlei Perspektiven. Ist der Soundtrack aus dissonantem Kinderspielzeug genial oder unhörbar? Hätte sich das finale Produkt deutlich mehr oder deutlich weniger wie Quake Arena anfühlen sollen? Warum zur Hölle reden wir eigentlich schon wieder über psychiatrische Institutionen? Und natürlich zum letzten Mal die allesentscheidende Frage unseres übergeordneten Themas: Wie gut funktioniert American McGee’s Alice als Adaption? Viel Spaß damit und wir hören uns in einem Monat wieder, wenn es heißt: “Iss ma’ ‘ne Wurst, Bruder!” (Gothic). Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ihr erreicht uns per Mail an podcast@hendiatris.de. Aber auch ein Follow auf Instagram, ein Review bei eurer Podcast Plattform, ein Like unter einem Post oder vor allem (!), wenn ihr HENDIATRIS weiterempfehlt; das wäre richtig klasse! Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Dominik Budziak Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Folge 15 – American McGee’s Alice (Adaption) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Appetizer: Mafia III, Children of Morta und The Incident at Galley House | 15 août 2026 | 00:42:30 | |
Dominik ist da und Dominik bringt viel mehr als NUR Wunderland. Unsere gemeinsame Folge rund um American McGee’s Alice erscheint in zwei Wochen am 01. September. Bis dahin reden wir über die prägenden Spiele, vor allem RPGs, aus der ludischen Vergangenheit unseres großartigen Gastes und finden dabei Überschneidungen und Wege fernab unseres gewöhnlichen Spielehorizonts. Aber zunächst stellen wir wie immer die Frage, was uns spielerisch in den letzten Wochen sonst noch so bewegt hat. Dominiks Replay von Mafia III bewegt uns dazu, die gesamte Serie ein wenig in den Blick zu nehmen. Seb hingegen hat ein kleines Update zum Ende von Firewatch und einen ersten Eindruck von Children of Morta, während Niklas gemeinsam mit seinem Schwager tief in The Incident at Galley House abgetaucht ist, aber glücklicherweise es auf der anderen Seite wieder rausgeschafft hat. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Dominik Budziak Der Beitrag Appetizer: Mafia III, Children of Morta und The Incident at Galley House erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 14 – Batman: Arkham Asylum (Adaption) | 01 août 2026 | 02:14:24 | |
Eine starke 92 auf Metacritic. Auftakt einer der legendärsten Trilogien der Videospielgeschichte. Eine der beliebtesten IPs des Planeten findet ihre ultimative Gaming-Umsetzung. So oder so ähnlich wird im Allgemeinen über Rocksteadys modernen (na ja, gerade noch so modernen) Klassiker Batman: Arkham Asylum gesprochen. Mit dem Spiel, über das im ersten Satz quasi immer gesagt wird, es “versetzt dich perfekt in die Rolle des Dark Knights”, konnten wir in unserer zweiten Folge zum Thema Adaption eigentlich also nichts falsch machen. Aber wie modern fühlt sich dieser mittlerweile auch schon fast 17 Jahre alte Klassiker tatsächlich noch an? Und wie spielt er sich als erster Teil mit der abgeschlossenen Trilogie im Rücken, die für den letzten Part bereits eine Konsolengeneration weitergesprungen war? Mit unserer fabelhaften Gästin Yasmina betrachten wir heute Arkham Asylum vor dem Hintergrund einer breiteren Diskussion rund um den legendären Beschützer Gotham Citys. Angefangen mit dem allerersten Comic über die Animated Series, George Clooney in Brustnippelpanzer und Adam West als König des Klamauks bis hin zum Game Boy Spiel zu Tim Burtons Filmen und Christopher Nolans modernen Interpretationen hat die Fledermaus mehr Facetten, als wir in einer Folge abschließend besprechen könnten. Aber das hält uns nicht davon ab, es zu versuchen. Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ihr erreicht uns per Mail an podcast@hendiatris.de. Aber auch ein Follow auf Instagram, ein Review bei eurer Podcast Plattform, ein Like unter einem Post oder vor allem (!), wenn ihr HENDIATRIS weiterempfehlt; das wäre richtig klasse! Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Yasmina Giebeler Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Folge 14 – Batman: Arkham Asylum (Adaption) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Appetizer – Twilight Princess, Star Fox und Firewatch | 15 juil. 2026 | 00:52:10 | |
Wir freuen uns sehr, für die kommende Folge zu Arkham Asylum Yasmina Giebeler als Gästin bei uns im Podcast begrüßen zu dürfen. Meine langjährige Ko-Op Gaming-Partnerin stellt sich und vor allem ihre Videospiel-Historie rund um Zelda, Monster Hunter und Skyrim heute im Appetizer bereits einmal vor. Als hätten wir mehr Ausreden gebraucht, mal wieder Elder Scrolls und Ocarina of Time zu thematisieren. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Yasmina Giebeler Der Beitrag Appetizer – Twilight Princess, Star Fox und Firewatch erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 13 – Spec Ops: The Line (Adaption) | 01 juil. 2026 | 01:42:36 | |
Spec Ops: The Line ist ohne Frage eines der meistdiskutierten Spiele der letzten zwanzig Jahre. Ob in zahllosen YouTube-Essays, Blog-Einträgen oder in Brendan Keoghs Buch Killing is Harmless, das Ost-Berliner Entwicklungsstudio Yager Development hat mit dem kontroversen 3rd-Person Shooter im Jahr 2012 einen wirkungsvollen wenn auch nicht unbedingt kommerziell erfolgreichen Klassiker geschaffen. Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ihr erreicht uns per Mail an podcast@hendiatris.de. Aber auch ein Follow auf Instagram, ein Review bei eurer Podcast Plattform, ein Like unter einem Post oder vor allem (!), wenn ihr HENDIATRIS weiterempfehlt; das wäre richtig klasse! Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Jörn Krebs Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Folge 13 – Spec Ops: The Line (Adaption) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Spezial-Folge: Summer Game Fest 2026 | 24 juin 2026 | 01:50:45 | |
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Und ich empfehle euch für diese Spezialfolge ganz besonders, euch das anzugucken. Ich kann es kaum fassen, aber ein Jahr ist vorbei. Im Juni ‘25 habe ich mich mit Michi aka AvaVII zusammengesetzt und eine Folge aufgenommen, in der wir uns über das Summer Game Fest des letzten Jahres ausgetauscht haben. Aber eigentlich wollten wir vor allem nach vier Jahren Pause die Rückkehr von HENDIATRIS ankündigen. Seitdem hat sich bei uns wieder viel verändert. Moritz hat sich verabschiedet und wir begrüßen stattdessen monatlich neue Gäst:innen in unserem Game Club. Einer davon war im März zur Tunic-Folge Paul Biegler. Und weil wir die Tradition eigentlich ganz hübsch finden und er sich dankenswerterweise erneut zur Verfügung gestellt hat, präsentieren wir euch heute unsere Spezial-Folge zum Summer Game Fest 2026. Mit einer kuratierten Liste aus zwölf(-ish) Trailern bewaffnet, habe ich Reaktionen und Diskussionen aus Seb und Paul herausgekitzelt. Ein paar medium bis hotte Takes zu den einzelnen Konferenzen gibt es auch noch obendrauf. Also, wenn das Summer Game Fest bisher an euch vorbeigegangen ist, könnt ihr mit dieser Folge den Anschluss finden. Oder euch einfach unsere Meinung zu den größten Überraschungen, Skandalen und ein buntes Potpourri an vielversprechenden Games downloaden. Viel Spaß und wir hören uns in einer Woche, wenn unsere Folge zu Spec Ops: The Line am Mittwoch, den 01. Juli erscheint. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Paul Biegler Der Beitrag Spezial-Folge: Summer Game Fest 2026 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Appetizer – Call of Duty, Micro Macro Crime City und Titanium Court | 15 juin 2026 | 00:26:55 | |
Momentan erleben wir viele Planänderungen und lassen uns davon gar nicht aus der Ruhe bringen. Eigentlich sollte heute unsere Spezial-Folge zum Summer Game Fest (SGF) 2026 erscheinen – ein besonderer Meilenstein, denn mit genau dieser Folge haben wir uns im letzten Jahr nach langer Pause bei HENDIATRIS zurückgemeldet. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Jörn Krebs Der Beitrag Appetizer – Call of Duty, Micro Macro Crime City und Titanium Court erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 12 – Child of Light (Magie) | 01 juin 2026 | 01:29:04 | |
Als Child of Light 2014 rauskam, wirkte es wie ein prägnanter Vertreter einer erstarkenden Ästhetik. Ein paar Jahre nach der Genese des legendären Xbox Summer of Arcade wurde auch den großen Publishern klar: es muss nicht immer die ewige Jagd nach dem Fotorealismus sein. Das Publikum für ein stilisiertes 2D Abenteuer in malerischen Aquarellfarben existierte nicht nur – es war am Wachsen.
Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Martha Telschow Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Folge 12 – Child of Light (Magie) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Appetizer – Mario Kart, Manga und Alabaster Dawn | 25 mai 2026 | 00:26:42 | |
Da wir den Aufnahmetermin diesen Monat ein paar Mal verschieben mussten, kommt der Appetizer etwas spät. Aber hey, dafür gab es in der Zwischenzeit ein Review für Mixtape (auf das ich sehr stolz bin übrigens!) und ihr müsst nicht lange auf die “richtige” Folge warten. Kommenden Montag ist unsere Diskussion zu Child of Light überall erhältlich. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Martha Telschow Der Beitrag Appetizer – Mario Kart, Manga und Alabaster Dawn erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Mixtape und das leere Versprechen der Greatest Hits | 19 mai 2026 | 00:12:00 | |
Ich höre gerne Musik und ich mag Alben. Ein tolles Album ist eine musikalische Reise, keine bloße Aneinanderreihung von Tracks. Rumours von Fleetwood Mac. Metallicas Black Album. Get Rich or Die Tryin’ von 50 Cent. Und natürlich folklore von Taylor Swift. Trotzdem verstehe ich natürlich den Reiz der Greatest Hits. “80er, 90er und das Beste von heute.” Aber bei dem Versuch, Musik so lange zu sieben, bis nur noch die Tracks übrig sind, auf die wir uns alle einigen können, nur das Beste vom Besten, nehmen wir notwendigerweise eine Reduktion vor. Wir entfernen den Kontext, den das Album liefert. Keine Reise ans Ziel. Ausschließlich Ziel. Die Idee eines Mixtapes wiederum verspricht, sehr wohl Kontext zu liefern und zwar persönlichen. Der Soundtrack unserer Jugend; die Musik, die uns verbindet; die die gesammelten Erinnerungen unserer Jugend bündelt und in ein stringentes, bedeutungsvolles Narrativ webt. Was für ein wundervoller Gedanke. Mixtape von Beethoven & Dinosaur hat genau diesen Spagat zwischen allgemeingültig und spezifisch für viele geschafft. Besonders bei der Mehrheit der Kritiker:innen ist der Titel voll gelandet, errung sogar für kurze Zeit den Platz des bestbewerteten Spiels des Jahres auf der Aggregatswebseite Open Critic. “Die quintessentielle Teenager Experience mit exquisitem Soundtrack und voller bedeutsamer Momente.” Mich persönlich haben die gut drei Stunden mit Mixtape perplex zurückgelassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Titeln, die für mich persönlich aus welchen Gründen auch immer nicht landen, habe ich große Schwierigkeiten, mir zu erklären, wie ausgerechnet dieses Spiel so viele überzeugen konnte. Das El Dorado des Walking Simulators, ein Spiel aus schönen Kulissen, deren hauchdünne Natur zu häufig zutage tritt, wenn ich auch nur vorsichtig hinter die glitzernden Fassaden blicke. Mixtape ist eine Coming-of-Age Story, deren Charaktere eine Pastiche des Genres sind, welches ohnehin bereits eine Tendenz aufweist, mit – nennen wir es großzügig – starken Archetypen zu arbeiten. Das Ergebnis ist sowas wie ein mehrfach durch Google Translate geschickter Text, dessen Essenz irgendwo noch ersichtlich ist, aber in dem sämtliche Feinheiten verloren gegangen sind. Die erste Hälfte des Spiels soll uns das Trio um Rebell:innen Cassandra, Slater und vor allem unsere Protagonistin Stacey vorstellen. Stacey liebt Musik, müsst ihr wissen. Sie hat außerdem eine sehr hohe Meinung über ihre eigene Fähigkeit, den perfekten Song für jede Gelegenheit zu finden. Und wann könnte das wichtiger sein als am letzten Abend in ihrer verschlafenen Kleinstadt, an dem sie es mit dem perfekten Mixtape nochmal so richtig krachen lassen wollen? Denn schon am nächsten Morgen wollen Slater und Cassandra den gemeinsamen Road Trip und Stacey ihre Flucht nach New York, wo sie ihrer Passion für Musik-Kuration nachkommen will, in die Tat umsetzen. So far, so Dazed and Confused. Oder Booksmart für die etwas Jüngeren. Mit einer Prise Ferris Bueller vielleicht. Und Charakterisierungen aus The Breakfast Club selbstverständlich. Der Punkt ist: es wird sich großzügig an Inspirationen bedient. Anders als die genannten Filme befinden wir uns aber eingangs kaum im Hier und Jetzt des Narrativs. Eine seltsame Entscheidung für meinen Geschmack. Stattdessen laufen wir für die erste Hälfte des Spiels durch ein Jugendzimmer nach dem anderen und erinnern uns mithilfe von Fotos und anderen Memorabilia an wiederum frühere Erlebnisse unserer drei Charaktere, zu denen wir zu dem Zeitpunkt noch gar keine Gelegenheit hatten, eine Beziehung aufzubauen. Staceys erster Kuss. Der nächtliche Einbruch im Dinopark. Aufnahmen in der Photo Booth. All das klingt auf dem Papier vage interessant, aber entbehrt jeglicher Substanz eben genau, weil wir die Charaktere noch nicht kennen. Nur die Hits, kein Kontext. Was Mixtape hier zur Schau stellt, spiegelt sich in dem Greatest Hits Ansatz des Soundtracks perfekt wider. Wenn Ellie und Riley in der DLC zu The Last of Us zusammen in die Photo Booth gehen, dann tun sie das nach einem gemeinsamen Tag in einem verlassenen Einkaufszentrum. Wir waren dabei, als die beiden sich in der Buchhandlung furchtbare Dad Jokes vorgelesen haben. Wir haben erlebt, wie aufwändig und teils gefährlich es war, den Strom überhaupt anzuschalten, der für einige Attraktionen des Nachmittags vonnöten war. Wir konnten beobachten, wie die beiden sich auch romantisch immer näher gekommen sind. Davon leben die Spannung, die Nähe und die Wärme, die Ellie und Riley in eben jener Photo Booth ausstrahlen. Das Highlight entwickelt nur dann Bedeutung, wenn es einen Kontrast gibt. Ansonsten ist alles nur gleichermaßen grell. Mixtape auf der anderen Seite präsentiert sich über weite Strecken durch die verzerrende Brille gleich doppelter Nostalgie. Während wir hoffentlich nostalgisch auf die gezeichneten Bilder einer nachempfindbaren Jugend blicken, schauen die Charaktere gleichermaßen nostalgisch auf die definierenden Momente ihrer gemeinsamen Zeit. Dabei entsteht zu selten das Gefühl, dabei zu sein, wenn tatsächlich Erinnerungen gemacht werden. Sondern nur wenn über die gemachten Erinnerungen reminisziert wird. In der zweiten Hälfte zieht der Plot dann etwas an. Der letzte gemeinsame Abend fängt an, in den Vordergrund zu treten. Autoritären Eltern wird entgegengetreten. Partys werden gepartyd. Alkohol wird gesucht, gefunden und konsumiert. Konflikte schwelen auf und werden beigelegt. Arme werden in fahrenden Autos stehend gehoben. Wie in der einen Szene aus The Perks of Being a Wallflower mit einem bisschen mehr magischen Realismus, ihr wisst schon. Das ist alles nicht der große Wurf, aber bietet wenigstens so etwas wie eine aktive Handlung. Dass die wohl als kathartischer Höhepunkt angedachte Konfrontationszene zwischen Cassandra und ihrem Arschloch-Cop-Vater ausgerechnet vor einer brennenden Holzhütte im Wald stattfindet, hat bei mir eher Bilder von den verheerenden Waldbränden in Kalifornien evoziert als cooles Teenager-Rebellentum, aber zugegebenermaßen behauptet Mixtape auch nie, in unserer Realität zu spielen. Es geht um eine Erhöhung des Erlebten, was mich persönlich nur noch weiter von dem Material distanziert hat. Mechanisch zusammengehalten wird das Ganze von teils inspirierten, teils monotonen aber durchweg behäbigen und ungenauen Minispielen, die mich zwar hier und da zum Schmunzeln brachten, aber kein Gefühl von Wirksamkeit in der Welt aufkommen lassen. Bliebe noch der Soundtrack. Nur die Hits, ich erwähnte es bereits. Wessen Hits bleibt für mich aber ein großes Fragezeichen. Vor allem die zeitliche Einordnung scheint mir schwierig bis unmöglich. Wahrscheinlich ist die Idee, einen zeitlosen Soundtrack anzubieten, der auf mich eher beliebig wirkt. Ein Gefühl, das erneut verstärkt, dass Mixtape keine Spezifität, schlimmer, keine Identität findet. Die gewählten Titel sind kaum in der Lage, tatsächlich eine zusammenhängende Ära zu definieren. Natürlich können Teenager auch ältere Songs hören, gerade wenn sie sich selbst als ausgewiesene Musik-Kennerinnen verstehen, aber wenn das titelgebende Mixtape sich hauptsächlich aus den 80ern und 90ern speist, Ausreißer in die 2000er und sogar 2010er Jahre aufweist sowie Oldies von 1971 einstreut, ergibt sich ein Bouquet aus 40 Jahren Musikgeschichte, das in dem Versuch, alle Jugenden zu erfassen, am Ende keine trifft. Und so präsentiert sich Mixtape letztlich als eine merkwürdig einförmige Nostalgie-Pampe, die sich aus viel zu vielen leeren Kalorien zusammensetzt und schon fast vorbei ist, wenn die Handlung endlich ein wenig Fahrt aufnimmt. In dem Jahr, in dem Meredith Gran mit ihrem Meisterwerk Perfect Tides: Station to Station eindrucksvoll gezeigt hat, wie profund und erhellend der Blick in die Vergangenheit sein kann, wenn er nicht von mehreren Einheiten leerer Nostalgie übergossen wurde, kann ich Mixtape wirklich niemanden ans Herz legen. Macht lieber eure eigenen Erinnerungen. Review: Niklas Kuck Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Dieses Review existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Mixtape und das leere Versprechen der Greatest Hits erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 11 – Fable (Magie) | 01 mai 2026 | 01:49:31 | |
Noch dieses Jahr soll es soweit sein: das heiß erwartete Fable Reboot mittlerweile unter der kreativen Federführung von Playground Games wird wohl im Herbst 2026 und damit sechs Jahre nach der Ankündigung veröffentlicht werden. Der perfekte Zeitpunkt also, um in die Vergangenheit zu schauen und das Spiel unter die Lupe zu nehmen, mit der das beliebte Xbox-RPG seinen Anfang nahm. Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de oder im HENDIATRIS-Discord-Server, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Şahin Balur Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Folge 11 – Fable (Magie) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Appetizer – Breath of the Wild, Hades und Paranormasight | 21 avr. 2026 | 00:47:05 | |
Wer sagt denn, dass ein Appetizer kurz sein muss?! Außer Sebs Blick, als ich das fünfte Spiel unserer kleinen Vorfolge in den Ring geworfen habe. Aber wie dem auch sei: heute dürft ihr euch gemeinsam mit uns für Fable aufwärmen. Und zwar nicht nur mit unserem tollen Gast Şahin sondern auch mit viel Zelda, einer Prise Opus: Prism Break, einem Hauch The Messenger und natürlich insbesondere den Spielen, die ihr im Titel bereits gelesen habt. Also, guten Appetit, lasst es euch schmecken… und wenn es das tut, dann lasst natürlich gerne andere an der kleinen Snack-Mahlzeit teilhaben. Wir hören uns am 01. Mai wieder, wenn wir am Tag der Arbeit zum Schuften nach Albion in die Welt von Fable aufbrechen. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Şahin Balur und Paul Biegler Der Beitrag Appetizer – Breath of the Wild, Hades und Paranormasight erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 10 – Tunic (Magie) | 01 avr. 2026 | 01:41:29 | |
Fünf Jahre nach der Ankündigung erschien Tunic von Designer Andrew Shouldice heiß antizipiert im Jahr 2022 und wurde kritisch wie allgemein sehr gut rezipiert. Vier Jahre später spielt das Zelda-inspirierte (fast) Solo-Projekt aber keine so große Rolle im Diskurs wie beispielsweise Outer Wilds oder FEZ (siehe HENDIATRIS-Folgen zu Lagerfeuer und Perspektive). Möglicherweise wurde Tunic etwas vorschnell als Zelda-like zu den Akten gelegt, obwohl es mit gewiefter Meta-Progression und Rätseln, die bis heute nicht abschließend gelöst worden sind, unter der Eisbergspitze des isometrischen Action-Spiels noch einen mächtigen Hang an Tiefe zu bieten hat. Wie immer freuen wir uns über eure Rückmeldungen, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de oder im HENDIATRIS-Discord-Server, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Paul Biegler Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Der Beitrag Folge 10 – Tunic (Magie) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Appetizer – Factorio, Handy Trash und Pokémon Pokopia | 15 mars 2026 | 00:20:13 | |
Jeden Monat, wenn wir uns zur Aufnahme der neuen Folge treffen, quatschen wir uns erstmal warm. “Was habt ihr sonst noch so gespielt?”, ist die entscheidende Frage. Aus diesen Segmenten stammt auch immer das kurze Folgen-Intro vor der Titelmusik. “Aber was”, haben wir uns gedacht: “spricht eigentlich dagegen, diesen kleinen Appetizer auch mit euch zu teilen?”. Außerdem könnt ihr euch so jeden Monat auf eine zweite (Mini-)Folge HENDIATRIS freuen und unsere hot takes zu aktuellen Spieleveröffentlichungen hören. Ganz fluffig und unbeschwert. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe, Hannah Ryan und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guests: Paul Biegler und Jana Meschede Der Beitrag Appetizer – Factorio, Handy Trash und Pokémon Pokopia erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 9 – Finding Paradise (Zeitreise) | 01 mars 2026 | 02:08:38 | |
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Es ist soweit! Der HENDIATRIS-Discord-Server ist da!! Für alle, die Lust haben, mitzuspielen, mitzudiskutieren und auch mitzubestimmen. Bisher geht es hauptsächlich darum, den Server zu nutzen, um die aktuellen Game Club Spiele zu besprechen. Perspektivisch wollen wir eure Beiträge natürlich auch in den Podcast-Folgen mit einstreuen. Aber ähnlich wie HENDIATRIS selbst soll auch der Discord-Server mit uns und euch wachsen. Warum soll es nicht einmal im Jahr ein Community-Thema geben? Oder die Möglichkeit, Spiele vorzuschlagen? All das ist denkbar. Seid dabei und bestimmt die Richtung, in die wir segeln, einfach selbst mit. Wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass HENDIATRIS Staffel 3 für das Jahr 2026 vollständig ausgebucht ist! Wir freuen uns auf ein aufregendes Podcast-Jahr mit den unterschiedlichsten Themen, Genres, Spielen und Gäst:innen. Das nächste Thema und die nächsten drei (!) Spiele erfahrt ihr heute schon in der Folge. Mitglieder des Discord-Channels können sogar alle weiteren Spiele und Themen des Jahres einsehen. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Guest: Hannah Ryan Der Beitrag Folge 9 – Finding Paradise (Zeitreise) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 8 – Day of the Tentacle (Zeitreise) | 01 févr. 2026 | 01:58:42 | |
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Es ist soweit! Der HENDIATRIS-Discord-Server ist da!! Für alle, die Lust haben, mitzuspielen, mitzudiskutieren und auch mitzubestimmen. Bisher geht es hauptsächlich darum, den Server zu nutzen, um die aktuellen Game Club Spiele zu besprechen. Perspektivisch wollen wir eure Beiträge natürlich auch in den Podcast-Folgen mit einstreuen. Aber ähnlich wie HENDIATRIS selbst soll auch der Discord-Server mit uns und euch wachsen. Warum soll es nicht einmal im Jahr ein Community-Thema geben? Oder die Möglichkeit, Spiele vorzuschlagen? All das ist denkbar. Seid dabei und bestimmt die Richtung, in die wir segeln, einfach selbst mit. Es ist soweit: HENDIATRIS Staffel 3 mit neuem Gäst:innen-Format geht heute mit Phase 1 an den Start! Natürlich ist das nur der erste Schritt für ein hoffentlich aufregendes Podcast-Jahr mit den unterschiedlichsten Themen, Genres, Spielen und Gäst:innen. All das ist momentan noch nicht komplett in trockenen Tüchern, aber heute gibt es schon einmal ein erstes Update und die Jahresplanung steht auch schon fast. Nach unserem ersten fantastischen Gast Tammo Löwe freuen wir uns dann, für die März-Folge Hannah Ryan begrüßen zu dürfen. Gerade jetzt sind eure Rückmeldungen natürlich enorm wichtig, um den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Besonders der neue Discord-Server ist dafür natürlich perfekt. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Tammo Löwe und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 8 – Day of the Tentacle (Zeitreise) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 7 – Chrono Trigger (Zeitreise) | 01 janv. 2026 | 02:23:37 | |
Diese Folge existiert auch in Videoform auf YouTube. Es ist soweit! Der HENDIATRIS-Discord-Server ist da!! Für alle, die Lust haben, mitzuspielen, mitzudiskutieren und auch mitzubestimmen. Bisher geht es hauptsächlich darum, den Server zu nutzen, um die aktuellen Game Club Spiele zu besprechen. Perspektivisch wollen wir eure Beiträge natürlich auch in den Podcast-Folgen mit einstreuen. Aber ähnlich wie HENDIATRIS selbst soll auch der Discord-Server mit uns und euch wachsen. Warum soll es nicht einmal im Jahr ein Community-Thema geben? Oder die Möglichkeit, Spiele vorzuschlagen? All das ist denkbar. Seid dabei und bestimmt die Richtung, in die wir segeln, einfach selbst mit. Nach den vielen Experimenten gegen Ende des Jahres kehrt jetzt im Januar nicht wirklich der Alltag zurück. So traurig wir sind, uns erneut von Moritz als permanenten Host bei HENDIATRIS zu verabschieden, so aufgeregt sind wir auch, unser neues Gäst:innen-Format einzuführen und hoffentlich auch über die Zeit auszubauen. All das ist momentan noch im Fluss, aber rechnet spätestens in der Februar-Folge mit einem Update. In dieser – so viel sei schon einmal enthüllt – dürft ihr euch dann auf guest host no. 1 freuen, nämlich den fantastischen Tammo Löwe. Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 7 – Chrono Trigger (Zeitreise) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Spezial-Folge: Game of the Year 2025 (GOTY) | 20 déc. 2025 | 02:19:02 | |
Diese Folge ist auch als Videoversion mit Gameplay und mehr auf YouTube verfügbar. Gibt es eine Branche, die ihre Awards am Ende des Jahres so zelebrieren, wie die der Videospiele? Wie dem auch sei, 2025 ist es mal wieder Zeit für eine HENDIATRIS-Version davon. Neben unserem Game of the Year (beziehungsweise Niklas’ Top 10) geht es auch um einen Rückblick auf unser Podcast-Jahr, ein paar Neuerungen und vieler witziger Gaming-Momente der letzten 12 Monate. Also, nehmt euch einen Tee, setzt euch ans Feuer und lasst mit uns das Spielejahr 2025 Revue passieren. Schöne Feiertage und guten Rutsch wünschen wir euch bis zum 01. Januar, denn da begrüßen wir euch pünktlichst ins neue Jahr mit unserer Folge zu Chrono Trigger. Wir freuen uns übrigens nach wie vor über eure Mithilfe, den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Niklas Kuck Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Spezial-Folge: Game of the Year 2025 (GOTY) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Dispatch oder: wie Kontext aus Schwächen Stärken macht | 13 déc. 2025 | 00:08:10 | |
Dieses Review existiert auch in Videoform auf YouTube. Das Element, welches Videospiele von anderen Medien primär unterscheidet, ist die Entscheidung. Drehe ich das Tetromino, bevor es nach unten plumpst? Soll Mario nach links oder rechts laufen? Interaktivität ist zugleich Stärke und Schwäche des Mediums. Insbesondere wenn es um die Erzählstruktur geht. Ein Buch, ein Film, eine Serie haben den narrativen Spannungsbogen vollständig unter Kontrolle. Der große Twist kommt auf Seite 273. In Minute 14 von Folge 53 küssen sich die beiden Charaktere endlich.Videospiele hingegen müssen den Freiraum, den sie ihren Spieler:innen gewähren, miteinbeziehen. Und so können wir grob zwei Paradigmen unterscheiden, die unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen. Auf der einen Seite gibt es Spiele, die von Tabletop-Rollenspielen inspiriert den größtmöglichen Freiraum bieten wollen. Sie liefern einen mechanischen Rahmen für den Drang, selbst eine Geschichte zu erzählen. Doch die daraus resultierende überwältigende Anzahl an Möglichkeiten ist kaum zu bändigen. Es muss Limits geben. Wenn ein Spiel nicht eine Version einer Geschichte darstellen können muss, sondern dutzende, hunderte, tausende, ist es ein fast unmöglicher Drahtseilakt, thematische Handlungsfäden und Stringenz zu bewahren. Auf der anderen Seite steht eine Art von entscheidungsbasiertem Narrativ, das es in der Form noch gar nicht so lange gibt. Serienreife Erzählungen, die einer klaren Handlung folgen, aber anhand von steten Entscheidungsmomenten leichte Variationen derer präsentieren, entstanden in den frühen 2010er Jahren. Vor allem die Entwicklungsstudios Telltale und Dontnod übernahmen hier eine Pionierfunktion und erlebten mit Spielen wie The Walking Dead und Life Is Strange große Erfolge. Doch der rasante Aufstieg des neuen Erzählgenres erlebte einen ebenso plötzlichen Abfall. Sobald es zu offen ersichtlich ist, dass ein Großteil der getroffenen Entscheidungen nur minimale Auswirkungen auf die Geschichte entwickeln, stellt sich sehr schnell die Frage, warum überhaupt eine Entscheidung getroffen wurde. Handelt es sich nur um ein Spiegelkabinett, das – einmal als solches enthüllt – die ursprüngliche Magie nie wieder einfangen kann? Diese ungewöhnlich ausschweifende Kontextualisierung ist vonnöten, um den Erfolg von AdHoc-Studios neuester Umsetzung der zweiten dieser zwei Erzähl-Ideen nachvollziehen zu können. Denn Dispatch ist deswegen ein riesiger Triumph, weil es die Stärken des gewählten Paradigmas voll ausspielt und dabei elegant in der Lage ist, diverse Schwächen ebenfalls ins Positive zu wenden. In Sachen Animation, Voice Acting und Charakterdesign ist Dispatch kaum von einer Netflix-Serie zu unterscheiden. Wenig verwunderlich, denn genau so eine sollte das Projekt auch ursprünglich mal werden. In einer Welt, die irgendwo in der Mitte zwischen den Avengers und The Office gefangen ist, muss der ehemalige Superheld Robert Robertson III, besser bekannt als Mecha Man, lernen, ohne seine überwältigende Mech Suit Gutes zu tun. Dafür nimmt er ein Jobangebot als “Dispatcher” an, ein Team von ehemaligen und hoffentlich reformierten Superschurk:innen anzuleiten, um sie nicht nur ihren Stärken und Schwächen entsprechend einzusetzen, sondern sie dabei auch zu inspirieren, menschlich und professionell zu wachsen. Das Salz an der Suppe, das dem Spiel den nötigen Kick gibt, ist die Ausgestaltung der Welt in einer Form, die ich nur als sexy Comedy zu beschreiben in der Lage bin. Wenn sich ein Charakter ganz ungeniert in Anwesenheit der Kamera selbst befriedigt, finden das manche wahrscheinlich zu voyeuristisch oder tun Humor im Raum der Sexualität ohnehin als juvenil ab, doch ich persönlich erlebe die Darstellungen in Dispatch als äußerst erfrischend. Romantik und Sexualität spielen eine große Rolle in unserer Erfahrungswelt, finden aber in Videospielen sehr selten Repräsentationen, die sich authentisch anfühlen. Gefangen zwischen männlicher Wunscherfüllung und wenig überzeugenden Animationen stellt sich Sex eher selten tatsächlich sexy dar. Als Serie ist Dispatch also klasse, aber wieso funktioniert es als Videospiel so gut? Vermutlich gehen die Meinungen hier noch stärker auseinander als bei der Erzählweise. Neben dem gelegentlichen Auswählen von Dialogoptionen übernehmen wir Spieler:innen nämlich Roberts Arbeitsschichten als Dispatcher. Und zwar in Form eines Minispiels, bei dem wir einen Teil der Stadtkarte von Los Angeles betrachten, gelegentlich Sicherheitssystem hacken, aber vor allem die Mitglieder unseres Teams losschicken, um etwa alten Damen über die Straße zu helfen, kleine Überfälle zu vereiteln oder Bomben zu entschärfen, die ganze Blöcke in Gefahr bringen. Dabei gilt es selbstverständlich, jeweils die richtigen Held:innen für den Job auszuwählen. Der Ablauf dieser Schichten hat keine weiteren Auswirkungen auf den Plot. Wir können die spätere Eskalation nicht verhindern, indem wir an den ersten beiden Tagen besonders viele Probleme sehr effizient lösen. Und das ist auch gut so. Denn Dispatch hat eine Geschichte zu erzählen und ein narratives Momentum, das mich schnell von einer Folge in die nächste sog. Die Aufgabe des Mini-Spiels ist es viel mehr, den enorm unterhaltsamen Charakteren Raum zu geben, sich auszutauschen. Zwischen erheiternden Hintergrundgeschichten, herzerwärmenden Beziehungen, die sich behutsam ausbilden und Sticheleien, die mich überraschend häufig zum Lachen bringen können, unterstützt die Dispatch-Schicht in erster Linie die Fülle der Erzählung. Das passiert aber auch auf der mechanischen Ebene, die es in der Form eben nur in einem Spiel geben kann und rechtfertigt, dass wir es hier nicht mit einer Serie zu tun haben. Wenn sich die beiden anfänglichen Außenseiter:innen gegenseitig finden und sowohl die Synergien ihrer Fähigkeiten als auch die Entwicklung ihrer Beziehung untereinander zeitgleich stattfindet, dann spielt Dispatch voller Selbstbewusstsein in einer Stelle des Spiels, die eigentlich eine Schwäche sein sollte, Stärke um Stärke aus. Eben weil es versteht, dass die Charaktere stets im Mittelpunkt stehen sollten. Ich persönlich habe mich nie an dem Schall-und-Rauch-Problem des Genres gestoßen. Es war mir nicht egal, welchen Charakter ich gerettet habe und welchen ich habe sterben lassen, nur weil der oder die jeweils Überlebende nur wenig später die Gruppe verlassen würde. Mich bewegt, WARUM ich eine Entscheidung getroffen habe. Dass ich in Dispatch fast durchgängig eine überzeugende Antwort auf diese Frage gefunden habe, ist der Beleg eines besonderen Spiels. Staffel 2 kann nicht schnell genug kommen. Review: Niklas Kuck Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Der Beitrag Dispatch oder: wie Kontext aus Schwächen Stärken macht erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Clair Obscur – Expedition 33: von weichen Teppichen und tanzbarem Parkett (Review) | 06 déc. 2025 | 00:09:25 | |
Dieses Review existiert auch in Videoform auf YouTube. Clair Obscur ist im umgangssprachlichen Sinne ein Phänomen, einzigartig in seiner speziellen Rezeptur. Der Prolog ist ein perfekter Auftakt, der es vermag, innerhalb weniger Minuten emotionale Höhe- und Tiefpunkte zu kreieren, und diese geschickt mit der Mythologie des Spieleuniversums zu verschmelzen. Die Charaktere entfalten sich behutsam und vielschichtig in ihrem Charm wie ihrer Tragik. Die Welt ist wie gemalt, atemberaubend und voller beeindruckender Bilder und Kulissen. Der rundenbasierte Kampf mit den bedrohlichen Nevrons vereint taktische Planung und actiongeladenes Reaktionsvermögen zu einer potenten Mischung. Expedition 33 findet Platz für die dramatischsten Wendungen und die albernsten Momente. Die Story ist voller Momentum und Überraschungen, aber findet einen ganz eigenen Weg, die vielzähligen Stränge der Erzählung zu einer kohärenten Einheit zu verweben. Was bleibt, ist einer der filigransten Teppiche, den meine metaphorischen Füße je streifen durften. Warum also bleibe ich, nach diesem Spiel, das so viele rundherum begeistern konnte, hauptsächlich mit der Feststellung zurück, dass ich Pakett eigentlich viel lieber mag. Vielleicht muss ich dafür doch ein anderes Bild heranziehen und mich nochmal auf die Rezeptur besinnen. Clair Obscur: Expedition 33 ist eine göttliche Lasagne. Nur die besten Zutaten, behutsam aufgeschichtet und übergossen mit einer Bechàmel, die Königen Tränen in die Augen treibt. Vor so viel Hingabe, Handwerk und H-irgendwas anderes mit H kann man nur Respekt haben. Und gleichzeitig wollte ich eigentlich Spaghetti Bolognese essen. Denn die verschiedenen Elemente des Spiels sind größtenteils fein säuberlich getrennt. Bedeutungsvolle Unterhaltungen zwischen den Charakteren finden im Camp statt. Dort stehen meine Mitstreiter:innen aus Lumière erwartungsvoll aufgereiht. Also schreite brav von Sciel zu Lune zu Maelle zu Monoco zu Esquie, um das jeweils nächste Level ihrer genuin fantastisch geschriebenen Hintergundgeschichte zu erfahren. Ist das abgehakt geht es zurück auf die Weltkarte und vermutlich wenig später in eines der vielen abwechslungsreichen und kreativen Dungeons, die die Welt zu bieten hat. Und diese wissen natürlich in erster Linie mit interessanten Gegner:innen, Monstern bzw. Nevrons aufzuwarten. Über die längste Zeit werden diese Gefechte nie trivialisiert. Denn es geht um weitaus mehr, als immer wieder den A-Knopf zu drücken und Angriff auszuwählen. Eigene Attacken erhalten einen Bonus, wenn die Eingabe entsprechend getimed ist. Die Fähigkeiten der Charaktere müssen bedacht eingesetzt werden. Nicht nur haben sie alle im Kampf eigene Mechaniken, diese können und müssen auch untereinander Synergien ergeben, um vor allem die anspruchsvolleren Bosse zu besiegen. Sobald diese dann ihre eigenen Angriffe präsentieren, gilt es, besonders aufzupassen. Denn nur wenige richtig sitzende Schläge können unsere Expedition bereits mühelos dezimieren. Ausweichen, springen, parieren: Die Defensive ist alles andere als passiv. Untermalt von einem häufig bombastischen Soundtrack liegt nun der Fokus also entschieden auf den Kämpfen. Doch spätestens bei der nächsten Speicherflagge fällt auf, dass wir einige Level aufgestiegen sind und außerdem drei neue Waffen und fünf neue Pictos gefunden haben. Einige unserer Pictos, also unterstützender Fähigkeit, mit denen wir unsere Charaktere ausstatten können, sind in der Zwischenzeit außerdem in unseren Pool von Luminas übergegangen, die wir entsprechend unserer verfügbaren Lumina-Punkte nun also für die gesamte Party zur Verfügung haben. Und ähnlich wie Sandfall Interactive fast jeden Kampf zu einem aktiven Part des Spielerlebnisses macht, sind auch die Pictos nicht geschaffen worden, um einfache 6% Eisresistenz hinzuzufügen. Weit gefehlt. Stattdessen finden wir mit beeindruckender Regelmäßigkeit Modifizierungen, die weitreichende taktische Konsequenzen mit sich bringen. Also ist es jetzt mal wieder Zeit, in eine weitere Schicht vorzudringen: die des Fähigkeiten- und Ausrüstungsmenüs. Letztendlich hoffe ich, mit diesen Beschreibungen zweierlei verschiedene Reaktionen zu evozieren und zwar anhand von unterschiedlichen Präferenzen. Denjenigen, die ganz verzückt sind von den weitreichenden Möglichkeiten in Sachen Planung, Kampfgeschehen sowie Tiefe der Charakterentwicklung und Erzählweise, ist Clair Obscur sicherlich uneingeschränkt zu empfehlen. Aber dann gibt es da vielleicht auch ein paar, die meiner Interpretation näher stehen und sich von der schieren Last unnachgiebiger Bedeutsamkeit ermüdet fühlen. Einen Teller Spaghetti kann ich mühelos durchmischen. Cremige Sauce, geraspelter Parmesan, frische Pasta, gehackte Petersilie. Alles verschmilzt elegant und entfaltet eine gemeinsame Identität. Doch Expedition 33 stellte sich mir eben als Lasagne dar, deren Schichten so perfekt wie perfekt getrennt waren. Ganz besonders ist mir das aufgestoßen, wenn es um die Charakterentwicklung geht, die ohnehin gegen Ende des Spiels zumindest um eine Bedeutungsebene beraubt wird, wenn auch zugegebenermaßen aus nachvollziehbaren Gründen in einer genialen Geschichte, die ihre eigentliche Intention erst spät bereit ist, preiszugeben. Für sich genommen waren die Konversationen in Sachen Drehbuch, Animation und schauspielerischem Handwerk spitzenklasse. Doch anstatt diese gleichmäßig verteilt im ganzen Gericht zu vermischen, gießen mir alle Charaktere brav aneinandergereiht in einer praktischen halben Stunde am Stück ihr Herz aus. Eine Lasagneplatte eben. Insgesamt führt das trotz aller Artistik zu dem Gefühl einer sterilen Welt. Alles hat seinen technisch und narrativ ausgeklügelten Platz, aber für mich ist dem Gesamtprodukt nie Leben eingehaucht worden. Surreale Landschaften sind ohne einen inneren Zusammenhalt nebeneinander drapiert. Der Kontinent ist eine Ansammlung von Leveln, nicht Orten. Zu keinem Zeitpunkt war ersichtlich, welche Region warum wo angeschlossen ist. Darum geht auch überhaupt nicht. Sandfall wollte keine lebendige sondern eine fantastische Welt schaffen. Ganz explizit sogar. Aber während neben mir der Zug auf unmögliche Art und Weise den aufschwebenden Gleisen ins Nirgendwo folgt und mein Essen kalt wird, kann ich den Gedanken nicht abschütteln, dass ich gerne gewusst hätte, warum und für wen die Infrastruktur überhaupt existiert. Im dritten Akt spiegelt sich diese zerfaserte Welt dann auch in den Kämpfen und dem Kern des Spiels wider. So wurde das Suchen nach Nebenmissionen vor dem anstehenden Finale zu einer sehr durchwachsenen Angelegenheit. Zu häufig konnte ich mit meinen Builds entweder kaum einen Kratzer in übermächtigen Bossen hinterlassen oder fegte sie mit einer Mühelosigkeit von der Karte, dass sich der Weg zu ihnen kaum gelohnt hatte. Eine ausgeklügelte Schwierigkeitskurve, die Clair Obscur über weite Teile auszeichnete, wich fragmentierten Herausforderungen. Und erneut. Alle für sich genommen an der richtigen Stelle im Spiel beeindruckend, voller thematischer Reichhaltigkeit und doch im Gesamtbild zersplittert und erratisch. Und so endete meine Zeit mit Expedition 33 nicht so phänomenal wie sie begonnen hatte und hinterlässt doch Spuren. Ein Bild mit strahlenden Farben, bedrohlichen Schatten und verblüffenden Details. Aber wenn ich einen Schritt zurücktrete, sehe ich trotzdem noch kein Meisterwerk. Review: Niklas Kuck Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Der Beitrag Clair Obscur – Expedition 33: von weichen Teppichen und tanzbarem Parkett (Review) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 6 – Whispers of a Machine (Vertrauen) | 01 déc. 2025 | 01:29:12 | |
2025 neigt sich dem Ende zu und unsere letzte reguläre Folge des Jahres ist hier. Und womit könnte man dieses besser verabschieden als mit der Fragen: wie könnte eigentlich eine Post-AI-Gesellschaft aussehen? Als Clifftop Games und Faravid Interactive 2019 das Point’n Click Adventure, um das es sich dieses Mal dreht, veröffentlichten, hatten sie vermutlich noch keine Vorstellung davon, wie nur sechs Jahre später Bildungssysteme unter dem massiven Druck von LLMs wie ChatGPT ächzen würden; waren noch nicht in das zweifelhafte Vergnügen gekommen, unzählige gefakte Tiervideos über die Timelines fliegen zu sehen und haben doch eine Spielewelt geschaffen, die diese Strukturen bereits überwunden hat. Oder vielleicht doch nicht?! Doch von uns kommt im Dezember noch einiges. Am 20.12. erscheint unsere Game of the Year Extravaganza als Spezial-Folge. Auch das ein oder andere Review wird noch den Weg in eure Feeds finden. Die gibt es übrigens auch auf YouTube als Video-Versionen. Was es damit auf sich hat und wie es bei HENDIATRIS im neuen Jahr weitergehen soll, erfahrt ihr ebenfalls in der GOTY-Folge. Aber schon einmal so viel: vielen Dank, dass wir 2025 zurückkommen durften und nach wie vor auf euer Interesse stoßen. Jede einzelne Person, die den Podcast hört, ist ein krasses Kompliment für uns und wir hoffen für uns wie für euch das Projekt immer wieder neu denken und verbessern zu können. Danke! Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 6 – Whispers of a Machine (Vertrauen) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Hollow Knight: Silksong oder: der nadelspitze Schmerz verblassender Liebe (Review) | 22 nov. 2025 | 00:07:02 | |
Dieses Review existiert auch in Videoform auf YouTube. Hollow Knight: Silksong ist ein exzellent designtes Spiel. Die Welt strahlt mit einer bedachten Historizität, die From Software Konkurrenz macht. Die im Laufe des Spiels zaghaft aufblühenden Ortschaften wimmeln vor wuseligen Charakteren, deren Charme und Eigenartigkeit sich wunderbar einweben in die komplexe Geschichte um Macht, Glauben und dem Unwillen, aufzugeben. Der Combat ist vielschichtig, anspruchsvoll und motiviert, die verschiedenen Tools zu meistern; die nächste Herausforderung triumphierend hinter sich zu lassen. Und so konnte ich meinem Herzen kaum vertrauen, als ich in den ersten zehn Stunden in Pharloom als großer Fan von Hollow Knight feststellen musste, dass Silksong sich tatsächlich und wahrhaftig in der von mir im Vorhinein vorsichtig abgetanen Position befand, seinen eigenen Vorgänger potenziell als mein Lieblings-Metroidvania ablösen zu können. Es war am Ende von Akt 1, nachdem ich fast drei Stunden mit dem Endboss dieses Abschnitts gerungen hatte und endlich als Sieger hervorging, als ich mir fast sicher war. Silksong ist das Meisterwerk, auf das ich nicht zu hoffen gewagt hatte. In diesen drei Stunden mit der furchteinflößenden Letzten Richterin, stellte ich in verblüffter Reflexion fest, war ich zu kaum einem Zeitpunkt genervt. Der Weg zum Boss wurde perfektioniert, die erste Phase gemeistert; wissbegierig, störrisch und bereit, zu lernen, erklomm ich immer und immer wieder die Anhöhe zu den Pforten der Kathedrale, um mich dem Urteil der Richterin fortlaufend zu stellen. Zu schwach. Zu langsam. Zu zögerlich. Das konnte nur funktionieren, weil ich fortwährend spürte, wie ich besser wurde. Freude entspringt nicht allein dem Sieg. Ein Angriff, der mich vor wenigen Minuten noch regelmäßig aus dem Konzept brachte? Kein Faktor mehr. Ein Sprung, der mich noch jüngst unbedacht aus der Reserve lockte? Verpufft wirkungslos. Zu spüren, wie sich das Blatt in meinem Fall zugegebenermaßen langsam wendete und mein Triumph von einem frommen Wunsch zu einer grimmen Unvermeidlichkeit transformierte, war alles, was ich mir von einer Herausforderung in einem Videospiel erhoffen konnte. Doch dann folgte Akt 2 und mit ihm die langsame und schmerzvolle Erkenntnis, dass nach weiteren 25 Stunden mit diesem großartigen Spiel mehr Respekt als Liebe übrig bleiben würde. Denn dann kam die Wilde Biestfliege. Auch sie nötigte mir drei Stunden Spielzeit ab; dieses Mal allerdings standen für mich Frustration, Wut und Resignation im Vordergrund. Doch fangen wir von vorne an. Nach knappen 30 Stunden mit dem Spiel näherte ich mich spürbar dem zumindest vorläufigen Ende. Auf der Suche nach dem finalen Teil eines Puzzles, was mich zum Endboss bringen sollte, fand ich eine Herausforderung, der ich mich nicht sofort hingeben wollte. Stattdessen verschlug es mich um ein weiteres Mal in die entfernten Enden und versteckten Ecken des Königreichs, die ich bis hierhin nicht ausreichend erkundet hatte. Zu viele Fragen blieben noch offen, zu viele Geheimnisse unerkundet. Also machte ich mich auf den verhängnisvollen Weg, ihnen auf die Spur zu kommen. Denn egal, wohin ich mich auch wendete, die gleiche Herausforderung erwuchs überall: Gegner, die sich nicht durch ihre interessanten Bewegungen und kraftvollen Angriffe auszeichneten, sondern schier durch ihre Anzahl. Nicht alle Arenen in Silksong wissen nämlich mit beeindruckenden Bossen zu glänzen – ein ebenso großer Teil von ihnen ist gefüllt mit vielen normalen Gegnern, die sich gemeinsam auf die Protagonistin Hornet stürzen. Nun kann auch diese Form der Schwierigkeit beziehungsweise deren Meisterung eine große Freude sein. Und ohne Frage gibt es zahlreiche Spieler:innen, die ohne große Probleme eine um die andere Arena siegreich verlassen. Ich gehöre nicht dazu. Die Wilde Biestfliege steht also leider nur sinnbildlich für eine wiederkehrende Frustration, die mich letztlich lustlos, mechanisch und ein bisschen taub zurückließ und in den letzten Stunden bis zum Bad Ending begleitete. Ich hatte nämlich das zweifelhafte Vergnügen, direkt zwei Mal hintereinander an verschiedenen Orten auf diesen Boss zu treffen, der zufällig weitere kleine Gegner in der Arena beschwören kann und mir bis zum Ende schleierhaft machte, wie ich den Kaskaden von Angriffen in einer von Lava gefüllten Arena effektiv und vor allem konstant ausweichen könnte. Letztlich brauchte es zwei Dinge, um den Kampf zu schaffen. Erstens stellte ich fest, dass ich bei einem mir bis dahin unbekannten Schmied meine Waffe gleich zwei Mal verbessern konnte, was dazu führte, dass einer meiner Spezialangriffe nun ausreichte, um eine der kleinen Lavafliegen, die mir das Leben so schwer machten, mit einem einzelnen Schlag zu erledigen. Und zweitens brauchte es trotzdem eine glückliche Runde, in der die Wilde Biesfliege entschied, nur selten weitere Gegner zu beschwören. Und so ging ich aus einem weiteren Kampf triumphierend hervor. Nicht weil ich gelernt hatte und die Früchte meiner Arbeit ernten durfte, sondern weil der Zufall und ein mechanisches Upgrade mir über die Schwelle geholfen haben. Und damit war der Bann gebrochen. Die rosarote Brille mir mit aller Macht von den traurigen Augen gerissen. Hollow Knight: Silksong sollte nie mehr für mich werden, was es zwischenzeitlich war. Nach weiteren fünf Stunden sah ich etwas distanziert den Abspann an mir vorbeiziehen. Was für eine Reise, was für ein Spiel. Doch obwohl mir nichts diese ersten zehn magischen Stunden nehmen kann, werde ich nicht in den optionalen dritten Akt aufbrechen. Das überlasse ich denjenigen, deren Liebe nicht erloschen ist. Ich derweil wende mich anderen Dingen zu und winke nochmal aus der Entfernung. Voller Respekt. Review: Niklas Kuck Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Der Beitrag Hollow Knight: Silksong oder: der nadelspitze Schmerz verblassender Liebe (Review) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Spezial-Folge – Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 (Erste Eindrücke) | 15 nov. 2025 | 00:46:09 | |
Tiefer Seufzer. Da sind wir nun. 21 Jahre nach dem Release von Vampire: The Masquerade – Bloodlines trifft fast pünktlich zu Halloween die Sequel ein. Von Hardsuit Lab zu The Chinese Room gab es während der langen und krisengeplagten Entwicklung des Titels nicht nur einen Wechsel des zuständigen Studios, sondern auch eine ganze Menge Fragezeichen. Aber nachdem Seb und ich vor ein paar Jahren den ersten Teil in seiner glorreichen, zerfressenen, faszinierenden Gesamtheit auf Twitch gestreamt hatten, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, zumindest ein kleines Halloween-Spezial mit der Sequel aufzunehmen. Dafür haben wir uns Vampirkostüme zurecht gemacht, den Gaming PC eingepackt und in ein absurdes Hotel eingecheckt, um… wisst ihr was? Hört am besten einfach die Folge. Oder: in dem Fall noch besser – schaut das Video! Im Rahmen unserer Re-Integration von YouTube habt ihr dort nicht nur die passenden Eindrücke aus unserem Playthrough, sondern stellenweise auch Bilder zu unseren Live-Reaktionen. Also: https://www.youtube.com/@hendiatrispod Wir freuen uns übrigens nach wie vor über eure Mithilfe, den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow und Niklas Kuck Der Beitrag Spezial-Folge – Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 (Erste Eindrücke) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 5 – It Takes Two (Vertrauen) | 01 nov. 2025 | 01:17:50 | |
Vertrauen und Ehe, das ist schon ein Thema, oder? Wer glaubt überhaupt noch an die Ehe? Romantiker:innen gibt es unter uns sicherlich einige, aber Skeptiker:innen, die auf die Rolle der Ehe als Institution hinweisen, die historisch eng an das Patriarchat und damit der Unterdrückung von Frauen gebunden ist, sind nicht von der Hand zu weisen. Reden wir darüber in dieser Folge? Nein, eigentlich gar nicht. Denn trotz oder gerade wegen des ernsten Themas einer Ehekrise und anstehenden Scheidung möchte das schwedische Entwicklungsteam von Hazelight Studios vor allem humoristisch in die digitale Wundertüte greifen. Mit It Takes Two gelingt ihnen 2021 dabei ein Coup. Von Fachpresse wie Publikum gefeiert ist das Spiel ein voller Erfolg. Alle lieben es. Halt. Moment. Wirklich alle? Ein kleiner gallischer Podcast stellt sich der Lobhudelei tapfer entgegen und findet an dem Träger des Game Awards für Bestes Spiel nicht nur Sonnenseiten. Wir freuen uns übrigens nach wie vor über eure Mithilfe, den Podcast besser zu machen. Feedback generell aber auch gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, ist wertvoll für uns. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 5 – It Takes Two (Vertrauen) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 4 – Ico (Vertrauen) | 01 oct. 2025 | 01:48:39 | |
Unsere zweite Staffel geht in ihr zweites Thema. Wir lassen düstere Dystopien hinter uns und wenden uns einem hoffentlich hoffnungsvolleren Thema zu: Vertrauen. Und freuen wir uns natürlich weiterhin außerordentlich über Feedback oder gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, eure Meinung zu dem Titel. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Vielen Dank an der Stelle für die leidenschaftlichen Rückmeldungen zur Stray-Folge! Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 4 – Ico (Vertrauen) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 3 – Stray (Dystopie) | 01 sept. 2025 | 01:33:14 | |
Heute kommen alle Katzenliebhaber:innen auf ihre Kosten! Oder vielleicht auch nicht. Sagen wir mal, dass die Meinungen zum Thema Haustiere etwas auseinandergehen bei den drei Hosts. Und auch zum Spiel selbst – Stray, das feline Action-Adventure, das 2022 von BlueTwelve Studios veröffentlicht wurde – haben wir zumindest ein paar kritische Bemerkungen. Aber das heißt nicht, dass wir nicht auch tolle Elemente finden, die uns zum Schnurren bringen. Und freuen wir uns natürlich weiterhin außerordentlich über Feedback oder gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, eure Meinung zu dem Titel. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Sind wir dem Spiel nicht gerecht geworden? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 3 – Stray (Dystopie) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 2 – NORCO (Dystopie) | 01 août 2025 | 01:25:56 | |
Schön, dass Ihr auch bei Folge 2 vom neugeborenen HENDIATRIS Game Club dabei seid! Heute geht es in den schwierigen zweiten Teil unserer Trilogie zum Thema Dystopie. Dafür nehmen wir uns Sebs Titel vor: das 2022 veröffentlichte Retro-Point’n-Click-Adventure NORCO von Geography of Robots. Insbesondere weil wir gerade erst wieder angefangen haben, freuen wir uns außerordentlich über Feedback oder gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, eure Meinung zu dem Titel. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Interpretiert ihr ganze Passagen komplett anders? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 2 – NORCO (Dystopie) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 1 – 1000xRESIST (Dystopie) | 01 juil. 2025 | ||
Und damit: herzlich willkommen zurück bei HENDIATRIS – HENDIATRIS Game Club, um genau zu sein. Heute starten wir in unser erstes Thema. Moritz wollte gerne mit uns über Dystopien sprechen und genau das werden wir über die ersten drei Folgen tun. Als erstes hört ihr heute unsere Diskussion zu dem narrativen Indie-Mega-Hit des letzten Jahres: 1000xRESIST von sunset visitor, welches Niklas Wahl zu dem Thema war. Wir sind natürlich sehr gespannt, wie das neue Format bei euch landet. Hoffentlich geht es euch wie uns, dass ihr die nun intensiveren Diskussionen zu den einzelnen Titeln gewinnbringend findet. Wir freuen uns sehr über Feedback oder gerade, wenn ihr ein Spiel ebenfalls gespielt habt, eure Meinung zu dem Titel. Haben wir etwas wichtiges übersehen? Interpretiert ihr ganze Passagen komplett anders? Schreibt uns! Ob per Mail an podcast@hendiatris.de, über Instagram oder andere Kanäle, wir sind an euren Takes interessiert. Cover: Martha Telschow und Moritz Bauer Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 1 – 1000xRESIST (Dystopie) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 0 – Summer Game Fest und HENDIATRIS Re-Launch (mit Special Guest AvaVII) | 17 juin 2025 | ||
Es ist immer noch ein bisschen unwirklich, dass ich das gerade schreibe, aber: HENDIATRIS ist zurück. Nachdem wir vor mittlerweile vier Jahren (!) das Projekt auf Eis gelegt hatten, war der Podcast für uns eigentlich vom Tisch. Für alle, die besonders neugierig sind und nicht bis zum Ende der Folge warten wollen, ist hier das neue Konzept erläutert. Wie damals auch, näheren wir uns Videospielen anhand von bestimmten thematischen Rahmen. Logo: Martha Telschow Titelmusik: Paul Biegler, David Pfabe und Niklas Kuck – HENDIATRIS Game Club Hosts: Sebastian Telschow, Moritz Bauer und Niklas Kuck Der Beitrag Folge 0 – Summer Game Fest und HENDIATRIS Re-Launch (mit Special Guest AvaVII) erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 17 – Inseln: Technik, Affen, Erinnerungen | 26 mars 2021 | 02:27:59 | |
Alles hat ein Ende nur HENDIATRIS hat… drei? Nach Moritz’ Abschied und unseren schnell verworfenen Live-Folgen verabschieden wir uns heute vom Podcast, der uns in den letzten anderthalb Jahren so sehr beschäftigt hat. Wir blicken stolz auf 17 Themen sowie acht Select und zwei Spezial-Folgen zurück und bedanken uns bei allen, die uns durch dieses aufregende Projekt begleitet haben. Zum Abschluss wenden wir uns dem Thema Inseln zu; wie passend, denn auf solchen machen wir jetzt erstmal (zumindest in unserer Fantasie) Urlaub vom Podcasten. Schwimmt mit uns ein letztes Mal auf das Meer der Videospiele und entdeckt unsere persönlichen Atolle. Den Anfang vom Ende macht Michi mit seinem Ausflug auf eine Insel, deren Detailtreue die Welt der Videospiele zum Zeitpunkt des Releases den kollektiven Atem anhalten ließ. Sequels sollten folgen und das Inselmotiv hinter sich lassen, aber einige Aspekte machen den ersten Teil heutzutage nach wie vor bemerkenswert. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 17 – Inseln: Technik, Affen, Erinnerungen erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 16 – Farben: Träume, Grau, Neonkontrast | 26 févr. 2021 | 01:35:30 | |
Es ist Februar und in wenigen Tagen wechselte die deutsche Wetterlandschaft von grau und weiß in blühendes Frühlingsbunt und hellen Sonnenschein. Und so beschäftigen wir uns diesen Monat mit dem Thema Farben. Welches Spiel hat eigentlich die schönsten Farben und wo spielen sie eine besondere Bedeutung im Gameplay oder thematisch. Diese Fragen besprechen wir dieses Mal ganz bunt mit euch. Nachdem wir alle ein paar unserer aktuellen Medienhighlights mit euch geteilt haben, beginnt Niklas mit einer verträumten Insel, auf dem der Windfisch haust. Koholint war jedoch nicht immer mit Farben gesegnet und bietet daher einen so eindrücklichen Kontrast. Seb begibt sich hingegen in eine Welt, aus der Farbe verschwunden ist und sich ein tiefer Trauerschleier über alle gelegt hat, den es mit Aquarell und Bestimmheit zu bearbeiten gilt. Und Michi wirft sich ins tosende Treiben einer wilden Farbschlacht rund um Neonfarben, transformierende Kinder und koordiniertem Teamplay. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 16 – Farben: Träume, Grau, Neonkontrast erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 15 – Schleichen: Agent:innen, Cyborgs, Militärs | 29 janv. 2021 | 02:49:20 | |
Es ist soweit: HENDIATRIS geht live. Ihr habe unsere erste thematische Twitch-Show verpasst? Keine Sorge, das Archiv taucht weiterhin ganz normal am Freitag im Podcastfeed auf. Und wer weiß, nächstes Mal seid ihr vielleicht auch live dabei. Dann geht es zwar nicht mehr um das Thema “schleichen”, aber auch die nächsten Folgen haben es in sich. Heute geht es auf jeden Fall um ein strittiges Genre. Was macht eigentlich ein Schleichspiel aus? Wie sehr darf ein solches unsere Geduld auf die Probe stellen? All das und noch viel mehr versteckt sich in unserer Folge. Michi beginnt heute mit einem Geheimtipp des taktischen und rundenbasierten Schleichens rund um futuristische Großkonzerne, Spionage-Abenteuern mit rasendem Puls und im Cartoon-Stil realisierte Geheimagent:innen, die mit allen Wassern gewaschen sind. Niklas verliert sich in einer immersiven Welt voller Verschwörungen, in der Schleichen kein Muss ist und damit um so reizvoller, wenn System geschickt gegeneinander ausgespielt werden. Und zum Abschluss muss Seb als hyperkompetente Ein-Mann-Spezialeinheit Schergen mit allen Tricks und Kniffen des modernen Soldaten das Handwerk legen. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 15 – Schleichen: Agent:innen, Cyborgs, Militärs erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 9 | 15 janv. 2021 | 00:56:59 | |
Es ist kurz vor drei. Matti und ich haben bereits gegessen und stolpern in sein Zimmer. Mit Grinsen auf dem Gesicht schmeißen wir die PlayStation an. Das Surren des optischen Laufwerks verrät: die Disk ist in bester Ordnung und bis ich gegen halb acht aufbreche, verbringen wir die nachfolgenden Stunden mit Cloud, Aerith und Barret in Midgar. Heute blicken wir auf diese prägenden Gaming-Erlebnisse mit einer Portion Wehmut, aber auch einem Schmunzeln, dass wir uns damals unseres Glücks gar nicht bewusst waren. Doch einmal im Jahr – zumindest für einige von uns – gibt es ein paar magische Tagen, an denen diese Kindheitsstunden wieder ein bisschen näher rücken. Familie, Kinder, Arbeit, Verplichtungen – alles tritt ein wenig in den Hintergrund, wenn “zwischen den Jahren” für einen kurzen Moment alles entschleudigt. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 9 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 14 – Papier: Zitronen, Gesänge, Scherenschnipsel | 26 déc. 2020 | 01:15:31 | |
Dieses Jahr gibt es im Dezember keine klassische Weihnachtsfolge, obwohl unser heutiges Thema Papier durchaus in eine Verbindung gebracht werden kann. Vor zwei Tagen haben schließlich einige von euch hoffentlich schöne Geschenke aus ihren dekorativen Papierumhüllungen gerupft. Wir haben uns allerdings eher mit anderen Funktionen und Umsetzungen von Papier beschäftigt. Ein kleines Podcastgeschenk von uns für euch sozusagen. Anfangen darf heute Niklas mit einer Welt, die in ihrer Gesamtheit inklusiver aller Puzzle aus Papier und Pappe von Hand gebastelt wurde. Seb präsentiert im Anschluss einen Rollenspiel-Klassiker, der ohne Notizblock zur Hand kaum denkbar zu spielen wäre. Und Michi schließt die Runde mit einem Plattformer, dessen Kreativität aus dem Spiel in die Realität zurückstrahlt. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 14 – Papier: Zitronen, Gesänge, Scherenschnipsel erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 8 | 11 déc. 2020 | 01:38:34 | |
Das – nun ja – herausfordernde Jahr 2020 neigt sich seinem Ende zu und wie alle Gaming-Enthusiast*innen stellen natürlich auch wir uns die Frage: Welche Spiele haben die vergangenen zwölf Monate geprägt? Welche haben unsere persönlichen Spielelandschaften dieses Jahr am Prägnantesten gestaltet? Und weil ja acht Augen bekannterweise mehr sehen und acht Daumen mehr zocken als sechs, haben wir uns wieder einmal Verstärkung von der wundervollen Wanda ins Boot geholt. Nicht immer sind es jedoch die brandneuen Beiträge, die ein Jahr dominieren und so starten wir folgerichtig mit den besten “alten” Spielen des Jahres, bevor wir euch unsere GOTYs vorstellen. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 8 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 13 – Abschied: Hexenhaus, Trickbetrüger, Raketenstart | 27 nov. 2020 | 01:25:01 | |
Vor ziemlich genau einem Jahr ist unsere erste Folge erschienen. Zwölf Monate später ist es jetzt Zeit für den ersten Abschied. Moritz zieht sich als regulärer Host zurück und konzentriert sich in Zukunft auf seine Passion, die Spezial-Folgen. An seine Stelle tritt ab sofort Michi. Aber zuvor wird heute Abschied gefeiert mit dem Original-Trio und drei Spielen, die das Thema heiter, ernst und hoffnungsvoll beleuchten. Den Einstieg übernimmt Seb auf den Spuren einer vom Schicksal verfolgten Familie, die in ihrem verwinkelten, verwunschenen Haus aller tragischen Vorfälle zum Trotz nie aus den Augen verlieren, wie schön das Leben sein kann und dass, wenn wir wir Abschied nehmen, ein Teil der Person immer bei uns bleibt. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 13 – Abschied: Hexenhaus, Trickbetrüger, Raketenstart erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 7 | 13 nov. 2020 | 01:34:42 | |
Es ist so weit. Mit der Geburtstagsfolge zum einjährigen HENDIATRIS-Jubiläum starten heute unsere neue Website, neues Design und natürlich – last but not least – unser neuer Host Michael. Pünktlich zur AvaVII-ten Select Folge, wenn man so möchte. Und wir möchten. Also, macht euch bereit für eine völlig neue Select-Experience und taucht mit uns ab in einen vielleicht nicht ganz perfekten Konsolen-Launch. Denn ab sofort starten wir Select mit aktuellen Diskussion der heißesten, wichtigsten oder interessantesten Themen rund um die Welt der Videospiele. Michis langjährige Erfahrung als Gaming- und Technikjournalist kommt uns da natürlich allemal zu Gute, wenn wir Aktuelles durch drei teilen. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 7 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 12 – Zombies: Konsequenz, Infektion, Kontingenz | 30 oct. 2020 | 01:50:31 | |
Der Oktober neigt sich dem Ende zu. Und die gruseligste Zeit des Jahres feiert mit Halloween ihr letztes großes Hurra. Da konnten natürlich auch wir bei HENDIATRIS nicht widerstehen und präsentieren euch heute voller Stolz unsere neue Folge zum Thema Zombies! Was? Diese ausgelutschten Gehirnschlürfer fragt ihr euch? Beruhigt euch, wie gewöhnlich dürft ihr mehr Abwechslung bei uns erwarten als drei generische Shooter. Und zum Abschluss lassen wir sogar noch eine richtige Bombe platzen. Aber zuvor wenden wir uns mal wieder drei sehr unterschiedlichen Spielen und der Genese der Zombiefiktion zu. Moritz macht dabei den Anfang und situiert uns mit der tragischen Geschichte von Lee und Clementine aus Telltales modernem Klassiker direkt im Herzen des Genres. Der Beitrag Folge 12 – Zombies: Konsequenz, Infektion, Kontingenz erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Spezial: Internationaler Tag der Obdachlosen | 09 oct. 2020 | 01:32:57 | |
Am 10. Oktober wird seit einer Dekade der Internationale Tage der Obdachlosen veranstaltet. In online Diskussionen und Fachtagungen von internationalen Hilfsorganisationen entstanden, soll er vor allem ein Schlaglicht auf die lokale Arbeit werfen und dabei Möglichkeiten aufzeigen, sich zu engagieren. In diesem Sinne widmen wir uns heute dem Thema der Obdachlosigkeit aus geschichtlicher und politischer Perspektive, bevor wir das Indie Survival-RPG CHANGE: A Homeless Survival Experience unter die Lupe nehmen und die Darstellung und mechanische Umsetzung des Auf-der-Straße-Überlebens diskutieren. Wir laden euch ein, dieses schwierige Thema mit uns anzureißen und vielleicht ein bisschen ins Grübeln zu kommen. Insbesondere zu dieser Folge interessiert uns euer Feedback und eure Meinungen. Kontaktiert uns also gerne über Instagram, Twitter oder E-Mail. Musik: Delve Interactive Der Beitrag HENDIATRIS Spezial: Internationaler Tag der Obdachlosen erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 11 – Rückkehr: Schiffe, Särge, Spurensuche | 25 sept. 2020 | 01:35:45 | |
Nach fast dreimonatiger Abstinenz ist es nun endlich soweit: Seb kehrt in den Podcast zurück und bringt selbstverständlich auch direkt ein passendes Thema mit. Spätestens seit Homers Dichtungen sind die Sagen zurückkehrender Held*innen ein absolut klassischer Erzähmythos, der uns in weitreichende Kunstformen begleitet. Aber auch in die Welt der Videospiele? Dieser Frage gehen wir heute mit drei grundverschiedenen Titeln näher auf den Grund. Die namensgebende Rückkehr der Obra Dinn im Jahre 1807 macht den Anfang und ist nur die Initialzündung für konkretes, metaphorisches und magisches Zurückkehren in Lucas Popes zweitem Geniestreich. Dabei bemüht sich Niklas, euch das monochrome Rästeln auf hoher See schmackhaft zu machen. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 11 – Rückkehr: Schiffe, Särge, Spurensuche erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 6 | 11 sept. 2020 | 01:34:41 | |
Ein vorerst letztes Mal dürfen wir uns heute freuen, Wandas Stimme in der Folge und nicht nur im Intro genießen zu können. Auch diesen Monat präsentieren wir euch aktuelle Spiele und die Auswertung der letzten Folge zum Thema The Legend of Zelda. Und der September hat es diesbezüglich in sich! Wir starten mit dem wohligen Management-Plattformer Spiritfarer, den wir auch bereits auf unserem neuen Twitch-Kanal gestreamt haben und stellen uns die Frage, ob man die letzte Reise ins Jenseits eigentlich überoptimieren kann. Im Anschluss spricht Wanda eine eher vorsichtige Empfehlung für die neue Netflix-Serie Biohackers aus, bevor Moritz sich in Rise of the Tomb Raider, dem PS-Plus-Titel des vergangenen Julis, dem Pro und Contra Lara Crofts Abenteuer nähert. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 6 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 10 – The Legend of Zelda: Freiheit, Masken, Bilderrahmen | 28 août 2020 | 01:54:12 | |
Listen! Wir haben zwar immer noch (fast) keinen Seb, aber wir haben erneut eine wunderbare Wanda und ein tadelloses Thema. Denn heute erkunden wir mit unserer Gästin die Welt von Hyrule und darüber hinaus in The Legend of Zelda. Das ist gar kein richtiges Thema? So ein Quatsch! Eine Serie, die sich seit 1986 nicht nur gehalten sondern stets weiterentwickelt hat, weist so viele Facetten und reichhaltiges Diskussionspotential auf, dass sie so manch anderes Konzept mühelos in den Schatten stellt. Auf insgesamt 19 Konsolen (na gut, wenn man auch die etwas abstrusen Titel mitzählt) vom NES bis zur Switch sind zahlreiche revolutionäre Titel der Zelda-Reihe erschienen und wir stellen euch heute unsere Favoriten vor. Unabgesprochen aber glücklicherweise genau richtig entstammen unsere drei Spiele sehr unterschiedlichen Phasen und Designethea Nintendos. Ob Top-Down-2D, frühes 3D oder ausgereifte Open-World, heute ist für alle was dabei. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 10 – The Legend of Zelda: Freiheit, Masken, Bilderrahmen erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 5 | 14 août 2020 | 01:30:44 | |
Da sich der gute Seb weiterhin in der Babypause befindet, begrüßen wir heute unsere fantastische Intro-Stimme Wanda als Gästin bei HENDIATRIS. Wie mittlerweile üblich werten wir gemeinsam die letzte Folge zum Thema Grenzen aus, bringen ein paar Serien, Spiele und Kuriositäten mit und geben schon einmal einen Ausblick auf das nächste Thema The Legend of Zelda. Wanda gibt gleich zu Beginn ihr Bestes, die Hitze in den Griff zu bekommen mit dem Frozen 2 Making-Of Into the Unknown. Welcher Song ist der tatsächliche Show-Stopper? Warum muss Niklas immer jeden Scheiß mitsingen? Und wer zur Hölle ist Jonathan Gruff? Findet es in unserem ersten Segment heraus. Im Anschluss erklärt uns Niklas, inwiefern er denkt, letzte Woche vielleicht Frog Fractions 4 gespielt zu haben, aber sicher ist sich da ehrlich gesagt niemand. Moritz auf der anderen Seite genießt die moralischen Grauzonen in The Man in the High Castle und erklärt uns, was ein Heisenberg Gerät ist. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 5 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 9 – Grenzen: Steine, Stempel, Bruderliebe | 24 juil. 2020 | 02:11:38 | |
HENDIATRIS: Das sind gewöhnlicherweise Moritz, Seb und Niklas. Aber diesen und kommenden Monat hat der gute Seb schlichtweg mal Besseres zu tun, als mit uns über Videospiele zu quatschen. Davon lassen wir uns aber natürlich nicht beirren und machen die Not zur Tugend. Heute begrüßen wir nämlich mit Michael Wieczorek den ersten Gast in der Geschichte des Podcasts. Quasi eine Grenzüberschreitung an und für sich, die uns auch schon direkt zu unserem Thema bringt. Grenzen sind in Videospielen fundamental und überall. Als (un-)sichtbare Begrenzung eines Levels, als großes Versprechen riesiger Open-World-Games in der Form idealisierter Grenzenlosigkeit, in Gewaltdarstellungen, Plattformexklusivität und an tausend anderen Stellen. Das Medium an sich ist eng mit der Grenzüberschreitung verknüpft, vielleicht sogar teilweise davon definiert. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 9 – Grenzen: Steine, Stempel, Bruderliebe erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 4 | 10 juil. 2020 | 01:58:09 | |
Eine neue Welle von Missbrauchsvorwürfen hat über die letzten Wochen die Gaming Industrie erschüttert. Und das nicht zum ersten Mal. Wir positionieren uns dazu und überlegen, wie die längst überfällige Transformation aussehen könnte und welche Strukturen aufgebrochen werden müssen, um diesen ständigen Machtmissbrauch effektiv zu ächten und Menschen vor Übergriffen zu schützen. Für Hintergrundinformationen findet ihr hier Berichterstattungen zu dem Thema:
Nach diesem schwierigen wie wichtigen Einstieg widmen wir uns der Auswertung unserer letzten Folge, bei der ihr zum ersten Mal mitbestimmen konntet, wer das Thema für sich entscheiden sollte. Es war ein sehr knappes Rennen und wir wollen uns an dieser Stelle für eure rege Teilnahme bedanken. Und wer jetzt mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, muss nächstes Mal eben selbst mit abstimmen. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 4 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 8 – Theater: Münzen, Mühen, Clownsgeschichten | 26 juin 2020 | 02:17:04 | |
Wenn wir Videospiele als Medium in den Dialog mit anderen Kunstformen treten lassen, sprechen wir meistens über Filme. Mit dem Adjektiv “cinematisch” schmücken sich die Prestigetitel der Industrie gerne. Aber warum eigentlich? Liegt der Vergleich mit dem Theater nicht viel näher? Schließlich geht es in Spielen nicht selten darum, eine Rolle einzunehmen. Performanz als Konstante des (Schau-)Spielens ist also die Wurzel sowohl der Bühne als auch in weiten Teilen von Games. So eine grundlegende Beobachtung eröffnet uns natürlich mal wieder ein weites Feld an Möglichkeiten. Zunächst schlüpfen wir dafür voll und ganz in die Rolle eines Superagentens, der sich nicht immer an sein Drehbuch hält und infolgedessen zumeist ins Improvisationstheater sozialer Räume stolpert. Anschließend blicken wir auf eine untergehende Kleinstadt, deren Schicksal eng mit dem Theater verbunden ist und die das Bühnenlicht immer wieder überraschend auf die eigene Artifizialität richtet. Zum Abschluss widmen wir uns dann noch einem traurigen Clown, der viel lieber Schauspieler sein möchte und schlussendlich aber ein echter Held sein muss, wenn Welten aufeinandertreffen. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 8 – Theater: Münzen, Mühen, Clownsgeschichten erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Select: Folge 3 | 12 juin 2020 | 01:35:03 | |
Wir beginnen heute mit ein paar Worten im Sinne der Black Lives Matter Bewegung, die nicht nur in den USA eine große Bedeutung entwickelt hat und sich mit aller Macht gegen Rassismus und Polizeigewalt richtet. Der Kebekus-Brennpunkt zum Thema “Rassismus”: https://www.youtube.com/watch?v=5wIvvH-gJFk Im Anschluss wenden wir uns wie gewohnt unseren Tipps des Monats zu. Seb durchlebt mit The Last Dance auf Netflix die legendäre Ära der Chicago Bulls um Michael Jordan und co. Niklas kann sich aufatmend nun doch mal wieder über Star Wars freuen und hat eine Menge Spaß mit Disney’s The Mandalorian. Moritz hingegen vermisst während der Pandemie die U-Bahn so sehr, dass er mit Mini Metro sein eigenes Strteckennetz entwirft. Und direkt wieder verwirft. Titelmusik: Purple Planet – Funk City Der Beitrag HENDIATRIS Select: Folge 3 erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| Folge 7 – Wasser: Virus, Atlas, Existenz | 22 mai 2020 | 02:07:18 | |
In etwa 65% des menschlichen Körpers, 2/3 des Planetens und 100% in dem Glas, das ich mir gleich gönnen werde; Wasser ist vor allem eins: omnipräsent. Angefangen mit den Tiefen des Ozeans eines fremden Planetens und der frenetischen Suche nach einem Impfstoff über eine gescheiterte Gesellschaft in einer isolierten Unterwasserstation bis hin zu gefluteten Laboren und der Frage des Seins beherbergen diese virtuellen Meere eine beeindruckende Bandbreite an Themen. Und wir wollen sie mit euch erkunden. Titelmusik: bensound – All that Der Beitrag Folge 7 – Wasser: Virus, Atlas, Existenz erschien zuerst auf Hendiatris. | |||
| HENDIATRIS Spezial: Folge 1 - Tag der Befreiung | 08 mai 2020 | 02:25:18 | |
Der 08. Mai 1945 ist der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und dieses Jahr – 75 Jahre später – zum ersten Mal im Berlin der Bundesrepublik Deutschland zum (einmaligen) Feiertag erklärt worden. Wenn ihr also heute Abend noch nichts vorhabt, dann hört doch einfach mal rein. Und wenn ihr mitdiskutieren wollt, dann meldet euch. Über Instagram, Twitter, E-Mail oder wie auch immer. Musik: Paintbucket Games PS: Und dass Moritz im zweiten Teil des Podcasts wie aus einem Grammophon klingt, war natürlich beabsichtigt, um die historische Perspektive zu unterstreichen und kein technischer Fehler… nicht. Der Beitrag HENDIATRIS Spezial: Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus erschien zuerst auf Hendiatris. | |||