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Explore every episode of the podcast Happy Bootstrapping - Der Podcast für Gründer:innen und Bootstrapper

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Fördermittelberatung gebootstrappt und verkauft: Marten Pieper, re:fund (#189)17 sept. 202601:26:56
Marten Pieper ist Gründer und Geschäftsführer von re:fund, einer tech-gestützten Fördermittelberatung mit einem achtköpfigen Team in Berlin und Hamburg. Gestartet ist er 2021 mit dem Legal Tech LexHub, nach der Trennung von seinen Mitgründern kam der Pivot in die Innovationsförderung. Heute stehen über 150 Kunden und mehr als 200 Projekte in den Büchern, abgerechnet wird ausschließlich im Erfolgsfall. Von den Anträgen, die re:fund einreicht, gehen über 95 Prozent durch, der Marktdurchschnitt liegt deutlich darunter. Wir sprechen über die Förderprogramme, wie die Forschungszulage, über die Kriterien, die ein Projekt erfüllen muss, und darüber, warum re:fund lieber vorab eine halbe Stunde prüft, statt jeden Fall anzunehmen. Dazu das Cashflow-Problem eines Bootstrappers, der erst nach der Auszahlung durchs Finanzamt seine Rechnung stellen kann. Außerdem erzählt Marten, wie er re:fund im Juli verkauft hat, warum am Ende das Bauchgefühl entschieden hat und was die mentale Belastung als alleiniger Gründer mit ihm gemacht hat.
Agentur Okeano bootstrapped SaaS "pylo" auf 10.000 Euro MRR (#188)10 sept. 202601:12:34
Leon Schubert ist Geschäftsführer der Okeano GmbH in Lippstadt, einer Software-Agentur mit sieben Leuten, davon fünf Entwickler. Seit rund anderthalb Jahren verkauft das Team zusätzlich ein eigenes Produkt: pylo, eine Backend-as-a-Service-Plattform, die Leon als Betriebssystem fürs Unternehmen beschreibt. Etwa 10.000 Euro MRR kommen inzwischen von pylo, rund 80 Prozent des Umsatzes macht weiterhin die Agentur. Ein Dutzend Firmen arbeitet mit der Plattform, dahinter steht eine vierstellige Zahl an Nutzern und bei einzelnen Kunden Millionen von Datensätzen. Abgerechnet wird nicht pro Nutzer, sondern nach Datenmenge, Speicher und Prozessschritten. Wir sprechen darüber, wie pylo aus 20 bis 40 ähnlichen Kundenprojekten entstanden ist, über Laravel, modifiziertes Postgres und GraphQL als Stack, über Agenturen als Multiplikatoren im Vertrieb – und darüber, warum das Agenturgeschäft für Leon der bessere Investor ist als ein Investor. Dazu: der teuerste Fehler der Firmengeschichte und die Suche nach Entwicklern in einer 70.000-Einwohner-Stadt.
Seobility: Bootstrapping on Steroids in der SaaS.group mit Matthias Lugert (#187)03 sept. 202601:18:54
Matthias Lugert ist CEO von Seobility, einem All-in-one-SEO-Tool aus Nürnberg. Er ist nicht der Gründer, sondern kam 2017 als vierter Mitarbeiter dazu und übernahm die alleinige Geschäftsführung nach dem Verkauf an die saas.group. Heute arbeiten dort knapp 20 Leute, der Umsatz liegt im mittleren siebenstelligen Bereich. Über 800.000 Menschen haben einen Account, jährlich kommen rund 100.000 dazu – zahlen tut davon etwa ein Prozent. Der Rest bleibt im Free-Tarif, und genau das ist Teil des Modells: Die kostenlosen Checks bringen bis heute den meisten Traffic und die meisten Anmeldungen. Bewusst kann Seobility weniger als Ahrefs oder Semrush und kostet dafür einen Bruchteil. Wir sprechen über Product-Led Growth ganz ohne Vertrieb, über den neuen MCP-Server, über die Frage, ob KI SEO überflüssig macht – und darüber, wie autonom eine Marke innerhalb einer Portfolio-Gruppe wirklich ist.
Rübenretter: 3,5 Mio. Euro Umsatz mit krummem Gemüse mit Pascal Lukas (#186)20 août 202601:10:33
Pascal Lukas rettet krummes Obst und Gemüse. Mit Rübenretter kauft er direkt beim Erzeuger auf, was wegen Größe, Form oder Schalenfehlern nie in den Handel käme, und verschickt es im Abo. Rund 3 bis 3,5 Millionen Euro Umsatz im Jahr, 10 bis 15 Tonnen pro Woche, 2.000 bis 2.500 Kisten. Geerntet wird extra für ihn. Angefangen hat es im Mai 2017 in der Garage hinter dem Obst- und Gemüsestand: sechs Kisten in der Woche, rund 2.000 Euro Startkapital, kein Kredit, kein Investor. Die ersten Kunden kamen über Regionalpresse und Influencer, die damals für eine einzige Box posteten. In der Spitze waren es 6.000 Kisten pro Woche und 40 Leute im Packteam. Wir sprechen über Margen im Frische-E-Commerce, über zwei Jahre gescheiterte Shop-Migration, über Lagersoftware, die er selbst gebaut hat, und darüber, warum die ausgelagerte Logistik zum Januar zurück ins eigene Haus kommt.
Markus Hetzenegger von NYBA: 75 Millionen Tickets ohne einen einzigen Investor (#185)13 août 202601:15:52
Markus Hetzenegger vermarktet Online-Tickets. Mit NYBA aus Frankfurt betreut er rund 1.200 Veranstaltungen im Jahr, unter anderem für Live Nation, Superstruct, Merlin Entertainment, Cirque du Soleil und die Adele-Shows in München. Daraus sind seit dem Start 75 Millionen verkaufte Tickets geworden, bei rund 400 Millionen Euro Werbebudget in 25 Märkten. Das Team dahinter: etwa 20 Leute. Angefangen hat alles mit 17 und Uni-Events, die statt mit Flyern über Facebook-Gruppen ausverkauft wurden. Davor: ein südspanisches Fischerdorf, Absagen von fast jeder Schule in Bayern, ein abgebrochenes duales Programm bei BMW und ein Lagerjob, um die frische Selbstständigkeit zu finanzieren. Kredit oder Investor gab es nie, die eigene Plattform ist ein guter siebenstelliger Betrag aus dem Cashflow. Wir sprechen über das Preismodell aus kleiner Lizenzgebühr und Performance-Anteil, über Meta, Google und TikTok, über Fuck-Ups und darüber, warum ein Exit für ihn kein Ziel ist.
Ben Kohler, FamilyManager: Familien-App neben dem Vollzeitjob (#184)06 août 202601:16:21
Ben Kohler ist Patchwork-Papa von vier Kindern, arbeitet Vollzeit als Angestellter und baut FamilyManager morgens vor allen anderen und abends, wenn alle schlafen. Die App bündelt Kalender, Aufgaben, Einkaufslisten und ein Credit-System für Kinder – und rechnet von Anfang an mit zwei Haushalten. Entstanden ist sie, weil keine der getesteten Familien-Apps ein Wechselmodell abbilden konnte. Seit dem ersten Commit im Februar 2026 sind rund 1.440 Nutzer in etwa 1.100 Haushalten dazugekommen, rein organisch, bei bislang etwa 2.500 Euro Umsatz. Knapp 4.700 Commits stecken darin, dazu über 1.500 automatisierte Tests und zwei KI-Review-Schleifen pro Pull Request. Auf die Produktivumgebung schreibt trotzdem nur Ben selbst. Wir sprechen über das Preismodell zwischen Abo und Lifetime, über den Vorwurf, die App sei KI-Slop, und über die ehrlichste Diagnose der Folge: Produkte bauen kann er, verkaufen nicht. Bis Ende 2027 will er trotzdem 2.000 zahlende Familien haben.
Filip Mierzwa von STUR: Vom Affiliate-Blog zur eigenen DTC-Brand ganz ohne VC (#183)30 juil. 202601:28:42
Filip Mierzwa ist Mitgründer von STUR aus Berlin. Mit Simon Köstler-Prada betreibt er seit 2016 den Testblog Pfannenhelden.de, gegründet wurde STUR 2019. Heute macht das 14-köpfige Team Gusseisenpfannen, die komplett in Deutschland gegossen, nachbearbeitet und eingebrannt werden. Aus 500 Newsletter-Anmeldungen wurden bis zum Kampagnenstart 25.000. Im Oktober 2020 sammelte STUR auf Kickstarter 1,25 Millionen Euro ein – das 20.000-Euro-Ziel nach drei Minuten, über 450.000 Euro am ersten Tag. Danach hieß es: 18.000 Pfannen produzieren und die eigene Supply Chain von null aufbauen. Wir sprechen über die Vorbereitungszeit vor der Kampagne, warum Filip und Simon die Angebote der Löwen ausgeschlagen haben, Amazon-Preise über Shop-Niveau und die Frage, wie ein Produkt mit 50 Jahren Garantie überhaupt skaliert. Filips Antwort: mit STUR bis Ende 2030 in 1 Million Küchen zu sein und ein Sortiment, das über die Pfanne hinauswächst.
RaphRoxs: MTB-Bekleidung für Frauen – mit Raphaela Franke (#182)23 juil. 202601:04:26
Raphaela Franke ist Gründerin von RaphRoxs, einer Marke für Mountainbike-Bekleidung, die ausschließlich für Frauen entwickelt wird. Gelernte Elektronikerin für Geräte und Systeme, dann Modedesignerin, hat sie zuvor Funktionskleidung bei Engelbert Strauss und Schöffel entwickelt, bevor sie ihre Leidenschaften Design und Mountainbiken zur eigenen Brand verband. Kernprodukt ist die perfekt sitzende MTB-Hose in 14 Größen, in Europa produziert und gemeinsam mit über 100 Riderinnen getestet. Raphaela kündigte ihren Job, setzte alles auf eine Karte und ging als One-Woman-Show ein Jahr später mit ihrem Shopify-Shop live – finanziert aus Erspartem statt aus Investorengeld. Im Gespräch erzählt sie von der zähen Produzentensuche, dem Risiko dreistelliger Stückzahlen pro Farbe und davon, wie ihre Bike-Community aus Empfehlungen echte Verkäufe macht. Es geht um D2C-Fokus, community-getriebene Produktentwicklung und ihren Plan, bewusst langsam zu bootstrappen und irgendwann ein Frauenteam aufzubauen.
„95 Prozent im E-Commerce sind Execution" – Femke Bohling von THREE.E (#181)16 juil. 202601:27:57
Femke Bohling ist Geschäftsführerin und Mitgründerin von THREE.E, einer bootstrapped E-Commerce-Agentur aus Hamburg. Vor der Gründung war sie fast zehn Jahre bei ABOUT YOU, zuletzt als Director Brand & Advertising – davor bei Rocket Internet und Inno Games im Performance Marketing. 2024 gründete sie THREE.E gemeinsam mit ihrem Kernführungsteam aus dem ABOUT-YOU-Umfeld. Der Name steht für Expertise, Execution und Enablement. Statt hübscher Strategieslides berät die Agentur E-Commerce-Unternehmen wie Kapten & Son, RYZON oder Tom Tailor bis in den operativen Maschinenraum – und hat ihr komplettes internes Operating System auf KI umgestellt. Im Gespräch erklärt Femke, warum 95 Prozent im E-Commerce Execution sind, wie KI ihre Audits um 30 Prozent günstiger macht und weshalb es trotzdem Erfahrung und Urteilsvermögen braucht. Dazu: Loyalty, GEO-Hype, bewusst begrenztes Wachstum und die Frage, wie Gründen mit zwei Kindern funktioniert.
Vom Excel-Absturz zur digitalen Lösung für Aufzugsverwaltung mit Liftmanagement.software (#180)09 juil. 202601:13:06
Michael Wirth ist seit über 40 Jahren in der Aufzugsbranche, hat auf zwei Kontinenten in elf Ländern Aufzüge gebaut und berät heute mit dem Deutschen Aufzugsdienst unabhängig Betreiber, Hausverwaltungen und Fachplaner. Sein Schwiegersohn Stephan Wirth entwickelt seit 30 Jahren Software, ist seit neun Jahren selbstständig und lebt im spanischen Galicien. Gemeinsam haben die beiden EAS360 gebaut – eine Software, die Wartung, Prüffristen, Angebote und Kosten von Aufzügen an einem Ort bündelt. Herzstück ist ein Marktpreisvergleich, der überteuerte Angebote sofort entlarvt. Über 320 Aufzüge werden verwaltet, ein Kunde sparte im ersten Jahr rund 40 Prozent seiner laufenden Kosten. Angefangen hat alles mit einer verknüpften Excel-Tabelle, die drei Tage vor einem Familienbesuch abstürzte. Im Gespräch geht es um die Reibung zwischen Praktiker und Entwickler, die zähe Vermarktung in einer extrem konservativen Branche und die neue App EAS-Y 360, mit der Hausmeister Störungen melden und Inaugenscheinnahmen per Smartphone dokumentieren.
Über 3 Millionen verkaufte Bücher, 30.000 Newsletter-Abonnenten – Alex Pohl alias Oliver Moros (#179)02 juil. 202601:34:01
Alex Pohl ist hauptberuflicher Schriftsteller aus Leipzig – und gleichzeitig ein halbes Dutzend Autoren. Unter Pseudonymen wie Oliver Moros, L.C. Frey, Rita Hansen und Ina Straubing hat der gebürtige Chemnitzer über drei Millionen Bücher verkauft. Davor arbeitete er als Ingenieur, Tontechniker und Musiker. Sein größtes Projekt ist die Berliner Thriller-Reihe „Edel und Stein" (als Oliver Moros) mit aktuell 21 Bänden – komplett im Self-Publishing. Über Amazon, Kindle Unlimited, Amazon Ads und einen Newsletter mit etwa 30.000 Abonnenten hat er daraus ein profitables Ein-Personen-Verlagsgeschäft gebaut, in dem jedes Buch und Pseudonym ein eigenes Asset ist. Im Gespräch erklärt Alex, warum er ohne Plot und ohne KI schreibt, wie Pseudonyme als Risikostreuung wirken und weshalb er auf maximale Unabhängigkeit statt maximalen Gewinn optimiert. Außerdem: der Einstieg in den stationären Buchhandel, eine neue Ermittler-Reihe und sein neues Fiction-Podcast-Format.
Vom Verlagsvertrag zum Self-Publishing: Wie der Feedbackdoktor sein Buch bootstrappte (#178)25 juin 202601:21:45
Dr. Marvin Behrendt ist als Feedbackdoktor Coach, Trainer, Speaker und Autor. Das promovierte Arbeiterkind kam über eine Agenturtätigkeit, Schalke 04, den Aufbau eines Inkubators und eine Stelle als Top-Führungskraft bei thyssenkrupp in die Selbstständigkeit. Seit zwei Jahren begleitet er als Solopreneur Menschen und Organisationen rund um Führung, Veränderung und sein Herzensthema Feedback – als Marke aufgebaut über LinkedIn mit rund 25.000 Followern. Sein erstes Buch „Feedback sicher geben und nehmen" ist vor gut zwei Monaten erschienen, bewusst im Self-Publishing über Amazon. Einen Verlagsvertrag ließ Marvin wegen zweier „Pferdefüße" platzen und zog das Buch lieber als Bootstrapping-Projekt selbst durch – bis auf Platz zwei der Amazon-Nische Personalentwicklung. Die KI war dabei Fluch und Segen zugleich. Im Gespräch geht es um Geschäftsmodell, Unternehmenspakete, Akquise über Netzwerk und LinkedIn, KDP-Tricks und die Frage, wie viel ein Buch als Lead Magnet bringt. Und um den nächsten Schritt: eine KI-App als „Personalabteilung für Unternehmen ohne Personalabteilung".
Die European Container Cloud mit Jonas Scholz von sliplane.io (#177)18 juin 202601:14:54
Jonas Scholz ist Co-Founder von Sliplane, einer deutschen Container-Hosting-Plattform (genauer: einem Platform-as-a-Service). Man verbindet sein GitHub-Repository, Sliplane baut die App und deployt sie auf eigener Infrastruktur – inklusive Reverse-Proxy, Domains, SSL und Backups. Der Claim: European Container Cloud. Gegründet 2024 von Jonas und Co-Founder Lukas, betreuen sie heute zu zweit (plus Werkstudentin) rund 1.100 zahlende Kunden in fünf Regionen. Angefangen hat alles als Nebenprojekt neben dem Freelancing. Der erste echte Wachstumssprung kam über den n8n-Hype, als plötzlich hunderte User per Klick eine Instanz starten konnten. Dank niedriger Fixkosten war Sliplane früh profitabel – der Weg zu den ersten zahlenden Kunden aber zäh und linear. Wir sprechen über Marketing via dev.to (über 160 Artikel, 50.000 Follower), Souveränität, die Hetzner-Preiserhöhung, den selbstgebauten Tech-Stack auf Cloud Hypervisor – und die harte Realität von 24/7-On-Call zu zweit.
HappySupport: Das Hilfe-Center, das sich selbst aktuell hält (#176)11 juin 202601:09:08
Henrik Roth ist Co-Founder und CMO von HappySupport, einem selbstaktualisierenden Hilfe-Center für SaaS-Unternehmen. Das Tool verbindet sich über GitHub mit der Codebase, erkennt nach jedem Commit, welche Doku veraltet ist, und schlägt Updates vor – dazu kommt ein Recorder, der aus einem kurzen Klickdurchlauf fertige Schritt-für-Schritt-Artikel und In-App-Touren baut. Gegründet hat Henrik HappySupport 2025 mit Niklas Gysinn (CEO & CTO), seit März ist er voll dabei. Finanziert wird das Ganze über eine equity-freie Pre-Seed-Runde aus dem BW-Pre-Seed-Programm, mit Fabian Silberer (sevDesk) und Benedikt Brand (Flip) als Business Angels. Die Preise reichen vom Free-Tier bis 899 Euro im Monat; aktuell gibt es erste zahlende Kunden und fünf Pilotkunden, aber noch keinen Product Market Fit. Wir sprechen über seine dritte Gründung nach BeWooden und neuroflash, wie er als unbekannte Marke über LLM-Sichtbarkeit den ersten Demo-Call über Claude bekam, warum ihm eine niedrige Churn-Rate wichtiger ist als schnelles Wachstum – und welches Ziel er sich für Ende 2026 gesetzt hat.
Bestattungen zum Festpreis, online buchbar – wie Memovida den Markt aufrollt (#175)04 juin 202601:16:57
Katia Lübbert ist Co-Founderin und CMO von Memovida, einem modernen Bestattungsunternehmen aus Berlin-Prenzlauer Berg. Nach über 20 Jahren Brand Marketing für US-Konzerne wie PayPal und Coca-Cola ist sie Ende 2024 zu Manuel Kaiser gestoßen, der Memovida Anfang 2024 gegründet hatte. Obwohl sie beide keinen Bestatter-Hintergrund haben, betreut Memovida heute rund 100 Familien im Monat an mittlerweile schon 6 Standorten. Memovida bietet Bestattungen bundesweit zum Festpreis an, transparent und online buchbar – eine Feuerbestattung kostet in Berlin 2.550 Euro inkl. aller Behördengänge. Heute sind sie elf Leute mit sechs Standorten, machen knapp 100 Fälle pro Monat und sind seit September 2025 profitabel - noch mit Ausreißern nach unten, weil Sterbewellen schwer planbar sind. Wir sprechen über den Quereinstieg aus dem Konzern, das Standortmodell vom Co-Working-Space zum Ladenlokal, SEO + SEA als 99-Prozent-Akquisekanal und warum Standesämter teilweise immer noch ein Fax wollen.
Wildling Shoes: Von 100.000 € Crowdfunding zu 500.000 Paar Schuhen im Jahr (#174)28 mai 202601:18:26
Katia Lübbert ist Co-Founderin und CMO von Memovida, einem modernen Bestattungsunternehmen aus Berlin-Prenzlauer Berg. Nach über 20 Jahren Brand Marketing für US-Konzerne wie PayPal und Coca-Cola ist sie Ende 2024 zu Manuel Kaiser gestoßen, der Memovida Anfang 2024 ohne Bestatter-Background gegründet hatte. Memovida bietet Bestattungen bundesweit zum Festpreis an, transparent und online buchbar – eine Feuerbestattung kostet in Berlin 2.150 Euro inkl. aller Behördengänge. Heute sind sie elf Leute mit sechs Standorten, machen knapp 100 Fälle pro Monat und sind seit September 2025 profitabel, mit Ausreißern nach unten, weil Sterbewellen schwer planbar sind. Wir sprechen über den Quereinstieg aus dem Konzern, das Standortmodell vom Co-Working-Space zum Ladenlokal, SEO als 99-Prozent-Akquisekanal und warum Standesämter teilweise immer noch ein Fax wollen.
200 Anwender, 5 Mitarbeiter, Ziel 3.000 Seats bis Jahresende bei amaiko.ai (#173)21 mai 202601:08:37
Christian und Stefan Kirsch sind Brüder – und seit Mai 2025 gemeinsame Gründer der amaiko GmbH, 50/50, beschlossen auf der OMR. Christian führt parallel weiter die Passion4IT aus Viechtach, Stefan kommt aus der Berliner Startup-Szene und hat den harten Cut gemacht. amaiko ist ein KI-Buddy für den Wissensarbeiter im Mittelstand, tief integriert in Microsoft 365 und Teams – ein fortlaufender Chat, der Kontext behält, Mails sortiert, Aufgaben anlegt und die Tonalität aus den letzten 100 E-Mails übernimmt. 30 Euro pro Seat im Monat, Token inklusive. 200 Anwender heute, 3.000 Seats bis Jahresende sind das Ziel. Wir sprechen über die Architektur als Agentennetzwerk, das Bruder-Co-Founding, warum sie weder Investoren noch Silicon Valley wollen, wie drei Senior-Entwickler mit Claude Code den Output von früher 20 bis 30 Leuten erreichen – und wie 140 Leads bei der OMR zustande kamen.
800 WordPress-Sites in Wartung – vom Hack zum 10-Personen-Team bei wp-wartung24.de (#172)14 mai 202601:28:12
Marc Nilius betreibt mit WP-Wartung24 (Webwisser GmbH) aus Wissen im Westerwald einen der größten unabhängigen Anbieter für WordPress-Wartung im deutschsprachigen Raum. Mit zehn Leuten betreut sein Team rund 800 Websites in der regelmäßigen Wartung – plus 400 weitere, die unregelmäßig bei ihm landen. Was 2015 als Reaktion auf einen üblen Phishing-Hack der eigenen Website begann, wurde durch Mundpropaganda zum tragenden Geschäftsmodell: Updates, Backups, Security-Monitoring, Reparatur gehackter Seiten, alles aus einer Hand. Im Gespräch erzählt Marc, wie er 2018 mit 50.000 Euro Jahresumsatz seinen Vollzeit-Switch wagte, wieso er die GmbH wegen eines geplatzten Hosting-Deals gründen musste und warum Wartung heute viel mehr bedeutet als nur Update-Buttons klicken. Wir sprechen über sein eigenentwickeltes Monitoring-Plugin auf 800 Sites, den großen Plugin-Skandal vom April 2026 (30+ infizierte Erweiterungen), WordPress 7 mit den neuen KI-Konnektoren – und ein neues Produkt, das Marc hier zum ersten Mal öffentlich andeutet. Außerdem geht es um einen Erschöpfungsmoment 2019 vor der ersten Einstellung, White-Label-Geschäft mit Hostern und Agenturen, Preise ab 35 Euro pro Monat und Marcs Blick auf die Zukunft von WordPress in einer Welt aus statischen Seiten und KI-Builders.
5.000 Euro Retainer und ein Gründerprogramm für 1.000 Euro im Monat (#171)07 mai 202601:06:14
Julia Derndinger sitzt in Berlin und arbeitet seit zehn Jahren als Sparringspartnerin für Unternehmer:innen – nach über 20 Jahren als selbst gegründete Mehrfachunternehmerin. Im 1:1-Retainer für 5.000 Euro im Monat begleitet sie bis zu fünf Later-Stage-Gründer:innen mit Umsätzen zwischen 5 und 70 Millionen Euro – same day verfügbar, ohne Vertrag, monatlich kündbar. Ihre Kunden bleiben im Schnitt drei Jahre und länger. Parallel läuft TeamJulia – ihr Gründerprogramm für 1.000 Euro im Monat, in dem sie mit Programmleiterin Johanna Küster und externen Expert:innen bis zu 20 Unternehmer:innen pro Jahrgang zwölf Monate remote begleitet. 80 Prozent gebootstrappt, 50 Prozent Frauen, ein Strategietag pro Jahr vor Ort in Berlin. Im Gespräch geht es um Visionäre als Co-Founder, das Spielfeld-Bild für die CEO-Rolle, warum Reflexionsvermögen Unternehmerskill Nummer eins ist und warum die meisten Startups nicht an falschen, sondern an fehlenden Entscheidungen scheitern.
Mandelbaum.ai: Semantische Suche für Online-Shops aus einer Agentur ausgegründet (#170)30 avr. 202601:15:54
Carl Hartmann und Tim Raderschad sitzen in Köln und haben am 1. April Mandelbaum als GmbH ausgegründet – eine semantische Suche für Online-Shops, mit der Kundinnen und Kunden in natürlicher Sprache wie mit ChatGPT nach Produkten suchen können. Entstanden ist das Produkt aus der E-Commerce-Agentur Dynabase heraus, deren Gründer heute als Angel-Investoren beteiligt sind. Die Mehrheit liegt bei Carl und Tim. Technisch läuft alles selbst gehostet in Deutschland auf Kubernetes, mit einem eigenen, auf E-Commerce feingetunten Open-Source-Modell und Qdrant als Vector-Datenbank. Der Wechsel weg von OpenAI brachte bessere, schnellere und günstigere Ergebnisse. Integriert wird per Crawler, Shopify-App oder Produkt-Feed – Zero-Configuration zum Start. Beim Pricing geht Mandelbaum bewusst gegen den Markt: bezahlt wird nur bei Conversion, in festen Tiers ohne Surprise-Bills. Die ersten Kunden kamen über das Agenturnetzwerk, dann über Messen und eine zufällige Akquise im Run Club bei Ryzon. Flagship-Kunde Foto Leistenschneider bezeichnet die Suche als Wettbewerbsvorteil, den er keinem Konkurrenten weiterempfehlen würde. Im Gespräch geht es außerdem um Customer vs. Complainer aus The Mom Test und den Anspruch, in Europa eine ernstzunehmende KI-Alternative aufzubauen.
4.700 Euro MRR ohne Marketing mit PIM System für Online Shops (#169)23 avr. 202601:08:35
Florian Feilmeier sitzt in Oberösterreich und betreibt mit TRADElube eine Integrationsplattform und PIM-System für E-Commerce – parallel zu einem 12-Stunden-Job als Senior Softwareentwickler. Seine Plattform verbindet drei Warenwirtschaftssysteme mit Shopware, WooCommerce und Shopify. Die größte Nischenstärke: der Fahrradhandel. Aus Zufall reingerutscht, als ein Warenwirtschaftshersteller 2020 mit seiner extern entwickelten Schnittstelle nicht zufrieden war. Heute bedient Florian rund 60 Kunden mit 4.700 Euro MRR – und hatte die letzten fünf Jahre praktisch kein Marketing-Budget. Die Warenwirtschaftshersteller empfehlen TRADElube direkt weiter, ohne Provisionsvertrag, ohne formale Kooperation. Sein USP: ein durchgehendes Tracing-System, das jeden Datentransfer nachvollziehbar macht – entscheidend, weil Schnittstellenhersteller immer als erste verdächtigt werden, wenn etwas nicht passt. Der nächste Schritt: neue Branchen über Kaltakquise per Brief. 20 Werkzeughändler pro Woche, handverlesen. Langfristig will Florian entweder einen Mitgründer finden oder den Umsatz so steigern, dass sich eine Festanstellung rechnet.
Jannik Lindner: Vom Affiliate-Imperium zu KI-SaaS mit rawshot.ai und careertrainer.ai (#168)16 avr. 202601:32:27
Jannik Lindner aus Österreich hat sich vom Affiliate-Marketer zum KI-Produktgründer entwickelt – mit einer ehrlichen Geschichte dazwischen. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Flo und Alex baute er unter der Global Commerce Media GmbH ein Affiliate-Imperium mit sechsstelligen Monatsumsätzen auf. Als der Bereich zu kippen begann, lehnten sie ein Kaufangebot ab und steckten ihr Cashpolster in eine Meeting-Software – die am Ende keine einzige Lizenz verkaufte. rawshot.ai generiert KI-Produktfotos für Fashion-Brands und Online-Shops – konsistente Models, kein Prompten, skalierbar. Ende Januar gestartet, nach weniger als zwei Monaten rund 100 zahlende Kunden bei über 3.000 registrierten Nutzern. Wachstum läuft ausschließlich über SEO und ChatGPT-Sichtbarkeit, kein Paid Marketing. Preise ab 9 Dollar im Monat. careertrainer.ai bietet audiobasierte KI-Rollenspiele für Führungskräfte und Vertrieb. Die Plattform wächst heute vor allem über White-Label-Partner aus der Organisationsentwicklung. Janniks Fazit: Solopreneur wollte er werden – und merkte schnell, dass es ihm nicht liegt.
Wie Dario Digregorio Apps baut, weil er Bock drauf hat – nicht weil er muss (#167)09 avr. 202601:04:01
Dario Digregorio aus Rosenheim entwickelt Flutter-Apps in seiner Freizeit – neben einem 80%-Job als Softwareentwickler bei Next Level Coffee, wo er an der nächsten Generation von Kaffeemaschinen arbeitet. Seine erste App ist YAWA – Yet Another Weather App. Was sie von anderen Wetter-Apps unterscheidet: keine Features-Liste, keine Datenpräzisionsversprechen – sondern aufwändige Animationen, die Wetterbedingungen sichtbar machen. Wer sieht, dass es stärker regnet, sieht das auch in der Animation. Seine zweite App Apol (Kurzform für "apolar") ist eine Debattier-App, bei der KI-Personas unterschiedliche Positionen vertreten. Was Dario selbst überrascht hat: Die App wächst organisch, vor allem in Ländern mit aktiver Debattierkultur – China, Russland, Nigeria, Philippinen. 1.000 monatliche Nutzer, ohne bezahltes Marketing.
Wie Kambria-Gründer Silvano D'Agostino KI in den deutschen Mittelstand bringt (#166)02 avr. 202601:21:31
Silvano D'Agostino hat Organisationspsychologie studiert – und baut heute KI in den deutschen Mittelstand ein. Als Co-Founder von Kambria begleitet er mittelständische Unternehmen auf dem Weg zur KI-befähigten Organisation. Sein Ausgangspunkt: Transformation ist kein Technologieproblem, sondern ein Menschenproblem. In dieser Folge reden wir über 150.000 Euro Co-Pilot-Lizenzen, die nach drei Monaten keiner nutzt, über Schattennutzung von KI-Tools in fast jeder Organisation, und über einen Ansatz, der nicht mit Rollouts beginnt, sondern mit Pionieren. Silvano erklärt, wie Kambria in sechs aktiven Monaten 30 Projekte gewonnen hat – bootstrapped und inzwischen profitabel. Außerdem: Was hinter dem Namen Kambria steckt, warum die eigene Open-Source-Plattform ohne Nutzerlizenzgebühren auskommt, und warum ein Viertel der KI-Projekte am Ende gar keine KI braucht.
monee Haushaltsbuch-App mit 250.000 iOS-Downloads – nebenher entwickelt (#165)26 mars 202601:15:13
Stephan Lerner entwickelt nebenher die Haushaltsbuch-App monee – manuell, ohne Bankkonto-Sync, bewusst schlank. Was 2022 als persönliches Werkzeug begann, hat heute über 16.000 täglich aktive Nutzer und 250.000 iOS-Downloads. Der Wendepunkt: Als er die App 2023 auf kostenlos umstellte, explodierte das Wachstum von 40 auf 2.700 täglich aktive Nutzer – ganz ohne bezahltes Marketing. Reddit funktioniert seither als organischer Kanal, solange die App kostenlos bleibt. Heute steckt Stephan im klassischen Dilemma: Das kostenlose Modell ist sein Wachstumsmotor, erschwert aber die Monetarisierung. Ein Gespräch mit Fynn Kliemann brachte in vielen Punkten Klarheit. Jetzt setzt er vorerst auf Spenden. – und erzählt, wie er das alles mit zwei Kleinkindern und einem 4-Tage-Job stemmt.
Kaffeemacher: Von der NGO zur 10-Mio.-Kaffee-Brand (#164)19 mars 202601:39:52
Benjamin Hohlmann hat aus einem Freiwilligendienst in Bolivien und einer NGO-Karriere heraus ein außergewöhnliches Kaffeebusiness aufgebaut: Die Kaffeemacher vereinen heute Cafés, Rösterei, Kaffeeschule und Online-Shop mit rund 50 Mitarbeitenden und knapp 10 Millionen Umsatz. Das Rückgrat: ein YouTube-Kanal mit 131.000 Abonnenten, 35 Millionen Aufrufen und acht Minuten Watchtime. Die deutsche Tochter macht allein 4 Millionen € Umsatz, entstanden aus zu viel Nachfrage aus dem deutschen Markt, welche aus der Schweiz logistisch schwierig zu bedienen war. Ben erklärt, warum alle Testmaschinen selbst gekauft werden, wie ein Corona-Home Barista Online Kurs in wenigen Wochen 50.000 Franken einspielte – und was es bedeutet, eine Kaffeeplantage durch staatliche Enteignung zu verlieren. Dazu: Purpose Business ohne Investoren, Employee Ownership und die Frage, wie man als Gründer rechtzeitig loslässt.
Bootstrapped zur Nr. 1: Wie Choosy den DACH-Essensplaner-Markt gewann (#163)12 mars 202601:23:32
Vanessa Westphal ist Mitgründerin von Choosy – dem meistgenutzten Essensplaner im DACH-Raum. Die App plant die Woche intelligent: personalisierte Rezeptvorschläge, Vorratsverwaltung, smarte Einkaufsliste. Choosy denkt wie ein Restaurant – welche Zutaten lassen sich mehrfach verwenden, was passt zum Budget? Das Ergebnis: bis zu 1.000 Euro Ersparnis pro Jahr für Premium-Nutzer. Das dreiköpfige Team – remote, zusammengefunden über Y Combinator – startete mit einer halben Million Euro Fremdkapital und VC-Wachstumspfad. Zwei Jahre später lagen sie fast bei null. Ein Tipp von Holger Seim, Gründer und CEO von Blinkist, brachte die Wende: bootstrappen, Premiummodell einführen, Fokus auf das Produkt. Letzten Monat: 250.000 Euro Umsatz. Warum Free-Nutzer den meisten Supportaufwand verursachen, wie Choosy im Play Store Chefkoch überholt hat – und was mit 6,99 Euro Monatsabo und 139-Euro-Lifetime-Deal Richtung USA geplant ist.
2.500 € MRR seit 10 Jahren: Wie Daniel Schreiber nebenbei zwei SaaS-Produkte betreibt (#162)05 mars 202601:12:21
In Folge 162 spreche ich mit Daniel Schreiber, Softwareentwickler aus Offenbach und Indie-Hacker mit zwei aktiven SaaS-Produkten. Sein Cloud Backup for Podio läuft seit über zehn Jahren stabil bei rund 2.500 Euro MRR – entstanden aus eigenem Bedarf bei seinem früheren Startup Wechselfuchs. Mit 40 zahlenden Kunden und minimalem Aufwand ein zuverlässiger Nebenverdienst. Sein neuestes Projekt doloc.io ist ein KI-basiertes Übersetzungstool für App-Entwickler, das Sprachdateien kontextbasiert über eine API übersetzt und sich direkt in den Build-Prozess integrieren lässt. Anders als klassische Translation-Plattformen setzt doloc auf Geschwindigkeit statt Komplexität – doch die größte Herausforderung bleibt die Distribution. Daniel teilt auch offen seine Fails: Vali Pod fand keinen einzigen zahlenden Kunden, Wechselfuchs wurde an Wechselpilot verkauft. Ein ehrliches Gespräch über Nischenprodukte, das Distribution-Problem und seine „Alles kann, nichts muss"-Philosophie als Indie-Hacker.
Wie Sven Feliks nach 14 Jahren Mercedes das Gastro-SaaS visito.me bootstrappt (#161)26 févr. 202601:11:09
In Folge 161 spreche ich mit Sven Feliks, der nach 14 Jahren bei Mercedes die Abfindung genommen hat, um sich voll auf sein Startup visito.me zu konzentrieren – eine All-in-One-SaaS-Plattform für die Gastronomie. Zusammen mit drei Studienkollegen hat er visito aufgebaut: digitale Speisekarte, Reservierungssystem, Bestellungen, Stempelkarten und seit kurzem ein AI Voice Agent – alles ab 69 Euro im Monat. Die Gründungsgeschichte ist klassisch Bootstrapping: Ein Freitagabend während Corona, ein Anruf an die Jungs, um 3 Uhr morgens stand der erste Prototyp. Samstagfrüh lief Sven durch Stuttgart von Gastro zu Gastro – mit Preisen wie auf dem Basar. Heute hat visito 154 Gastronomen auf der Plattform, davon 35 zahlende Kunden, und sticht teilweise sogar OpenTable aus. Sven spricht ehrlich über die Herausforderung, als IT-Team Vertrieb und Marketing zu lernen, über seinen selbst organisierten Hackathon mit der Stadt Stuttgart und warum er sich keinen Plan B erlaubt – noch nicht.
1.800 Kunden: Wie Andreas Wittig mit seinem Bruder vier AWS Marketplace Produkte und mehr betreibt (#160)19 févr. 202601:22:26
In Folge 160 spreche ich mit Andreas Wittig, der zusammen mit seinem Bruder Michael seit elf Jahren die widdix GmbH betreibt – zu zweit, ohne Angestellte, mit 1.800 Kunden weltweit. Die beiden haben sich auf Produkte rund um AWS spezialisiert und den Sprung vom Consulting zum reinen Produktgeschäft geschafft. Angefangen hat alles bei einem Fintech-Startup in Stuttgart, das scheiterte. Andreas und Michael machten sich mit ihrem frisch aufgebauten AWS-Know-how selbstständig, schrieben zwei Fachbücher und begannen neben dem Consulting nach der 80/20-Regel eigene Produkte zu entwickeln. Ihr Virenscanner für Amazon S3 – Bucket AV – wuchs langsam, aber stetig und ist heute ihr größtes Produkt mit 60–70 Prozent US-Kunden. Andreas spricht offen über die Herausforderung, vier Produkte zu zweit zu betreiben, über Pricing-Experimente, die ISO-27001-Zertifizierung für rund 10.000 Euro pro Jahr und warum er nach elf Jahren Selbstständigkeit mit seinem Bruder noch nie ernsthaft Streit hatte.
229.000 YouTube Abonnenten: Wie Alex Schäfer CarRanger zum Vollzeitjob machte (#159)12 févr. 202601:32:42
In Folge 159 spreche ich mit Alex Schäfer, der mit seinem YouTube-Kanal CarRanger 229.000 Abonnenten erreicht hat und seit Herbst 2025 Vollzeit davon lebt. Der 35-Jährige testet alles, was vier Räder hat – vom 2.000-Euro-Gebrauchten bis zum 200.000-Euro-Neuwagen. Dafür hat er seinen sicheren Konzern-Job nach 16 Jahren aufgegeben. Alex erzählt offen, wie er neun Monate für die ersten 100 Abonnenten brauchte und warum er sich bewusst gegen Hersteller-Bezahlung entschieden hat – mit Konsequenzen: Von BMW über Mercedes bis Porsche wurde er noch nie zu einem Presseevent eingeladen. Sein Geschäftsmodell basiert auf YouTube-Werbeeinnahmen und ausgewählten Werbepartnern im Verhältnis knapp 50:50. Spannend sind auch seine Einblicke in die Produktionsrealität: ein Arbeitstag pro Video, zwei bis drei Longform-Videos plus tägliche Shorts, alles als One-Take und zu 99 % alleine produziert. Alex erklärt, warum er bewusst auf Skalierung verzichtet und sein Hobby als „bezahlte Selbstverwirklichung" bezeichnet.
1000 Anrufe, 50 Termine, 5 Kunden: Die Pentacode-Story (#158)05 févr. 202601:18:10
In Folge 158 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Lorenz Strasser, der Pentacode aufgebaut hat – eine HR Workforce Management Software für den Mittelstand. Mit 22 Mitarbeitern verwalten sie 60.000 aktive Mitarbeiter und haben über 15 Millionen Schichten geplant. Die Firma ist kostendeckend, cash-positiv und komplett bootstrapped ohne Investoren. Lorenz startete 2012, verfestigte die Idee 2017 und benannte später in Pentacode um. Nach zwei Unternehmensgründungen, darunter 13 Gastronomie-Standorte mit 500+ Mitarbeitern, fehlte ihm die passende Software für KMUs. Seine Kaltakquise-Bilanz am Anfang: 1000 Anrufe, 50 Termine, 5 Kunden. Seine klare Haltung: "Wer zahlt, bestimmt die Musik" – deshalb nie externes Kapital. Lorenz teilt seine drei Erfolgsfaktoren: Zuversicht über einen langen Zeitraum, Resilienz und Frusttoleranz. Sich selbst in Frage stellen, ob die Organisation noch funktioniert, sei entscheidend. Außerdem spricht er über Sport jeden Tag, Cello spielen, 25 Jahre Ehe und dass er heute keine Kaltakquise mehr machen muss.
Weinwunder bootstrapped: Weine, die es in Deutschland nicht gibt (#157)29 janv. 202601:12:56
In Folge 157 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Andreas Krause, der Ende 2021 weinwunder gegründet hat – einen Online-Weinshop mit Weinen, die in Deutschland nicht erhältlich sind. Der Eventmanager betreibt das Ganze als Family Business mit seiner Lebensgefährtin nebenberuflich und macht aktuell bis zu 50.000 Euro Umsatz im Jahr bei 60 Artikeln im Portfolio. Die Gründung begann in der Pandemie, als Andreas' Eventbranche komplett brach lag. Mit seiner Passion für Wein und der Erkenntnis, dass er nur mit Alleinstellungsmerkmal im Haifischbecken eine Chance hat, startete er mit drei Weinen. Heute hat er Weine aus Spanien, Italien, Deutschland und arbeitet an Frankreich – alles bootstrapped aus Eigenmitteln. Andreas teilt offen, warum er nach drei Jahren über externe Finanzierung nachdenkt. Sein Ziel: 2026 ausweiten, 2027 profitabel werden. Außerdem spricht er über seine vier Säulen-Strategie und dass Leidenschaft wichtiger ist als schneller Profit.
Kommunikation für Aldi bis Quantum Computing: Jannis Johannmeier von The Trailblazers (#156)22 janv. 202601:32:11
In Folge 156 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Jannis Johannmeier (JJ) aus Bielefeld, der The Trailblazers aufgebaut hat – eine Kommunikationsagentur für Pioniere und Vordenker. Mit 15 Mitarbeitern (oder „15 plus 5 mit KI“) betreut er 25-30 Partner, darunter Quantum Computing, Drohnen, tradierte Mittelstandsunternehmen & Familienunternehmen oder internationale Konzerne. JJ startete bei der Bild-Zeitung mit Anfang 20 während der Online-First-Umstellung. Nach zwei Jahren intensivem „Schwanzvergleich“ wurde er aussortiert, aber das Thema Storytelling hatte sich bei ihm eingebrannt. Über die Founders Foundation kam er zum Unternehmertum und gründete 2020 mit Kristof und Jule The Trailblazers. Seine klare Regel war dabei: Niemals eine Einzelgründung und niemals eine Firma, die nach ihm selbst heißt. JJ kritisiert das „Retten“-Narrativ in Politik und Gesellschaft scharf. „Retten ist das schwächste kommunikative Konzept“, sagt er – Deutschland brauche stattdessen ein positives Narrativ. Seine „Tag eins“-Mentalität fordert die Frage: Was würdest du weiterhin machen, wenn heute Tag eins wäre? Seine Antwort: Hör auf mit allem anderen und mach nur Sachen, auf die du Bock hast. Kommunikation ist für ihn die Basis für jeden Wandel, und dank Technologiesprüngen sei die Welt gerade wie „Kolumbus landet in Amerika“
1.400$ MRR mit Wetter-App: Die Sonuby-Story (#155)15 janv. 202601:19:28
In Folge 155 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Julian Meier aus Berlin, der die Wetter-App Sonuby entwickelt hat. Der Indie-Entwickler macht 1.400 Dollar MRR und arbeitet parallel als Freelancer, um seine Lebenskosten zu decken. Sein Ziel: 20.000 Dollar pro Monat statt pro Jahr. Julians Weg begann mit 16 Jahren auf einer Klassenfahrt, als er einem Mitschüler beim Programmieren zusah. Er bestellte zwei Bücher über HTML und PHP und baute die Website für seinen Vater. Mit 20 startete er bei Meteoblue als dualer Student und entwickelte deren iOS-App. 2019 kündigte er und startete Sonuby mit Fokus auf Nischenzielgruppen wie Fotografen und Surfer. Julian teilt seine App-Store-Optimization-Strategie: Keine neue App mehr ohne ASO-Research. Er nutzt Tools wie Astro, prüft Keywords weltweit und testet mit Search Ads. Seine sechs geplanten Apps werden alle ASO-first entwickelt. Außerdem spricht er über 60-80 Stunden-Wochen und warum Marketing 80% der Arbeit sein müsste.
Agentur-Exit, 63k MRR und über 1.100 Kunden mit alfima.io in 7 Monaten (#154)08 janv. 202601:07:32
In Folge 154 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Alexander Bünk aus Hamburg, der seit Mai 2025 alfima.io aufbaut – ein All-in-One-Tool für Creator und Coaches. In sieben Monaten haben er und seine Co-Founder 1.138 zahlende Kunden gewonnen und machen 63.000 Euro MRR mit einem Team von neun Leuten. Alex' Geschichte beginnt direkt nach dem Abi, als er 2017 mit Finn und Marco die Agentur AFM Media gründete – die größte Agentur im deutschsprachigen Raum für Creator und Coaches mit 42 Mitarbeitern. 2024 machten sie einen "Naketano-Move" und beendeten die Agentur einfach, statt sie zu verkaufen. Der Name alfima.io entstand aus ihren drei Vornamen: Alex-Finn-Marco. Alex erzählt, warum er sein Deutsch-Abi nach zwei Stunden mit drei Punkten abgab, wie sie durch "arschgünstig und arschviel arbeiten" wuchsen, und warum er hunderte Onboarding-Calls selbst führt. Seine Philosophie: Leader stehen in der vordersten Reihe, nicht hinten am Schreibtisch.
Von Kinderbetten zu eigenem Buch und B2B SaaS: Jannis von kcalculator.de (#153)01 janv. 202601:20:52
In Folge 153 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Jannis Kuhrt aus Bayreuth, der kcalculator aufgebaut hat – eine B2B SaaS-Lösung für Ernährungsfachkräfte. Der 36-jährige gründet nebenberuflich und hat bereits drei Businesses hochgezogen: Kinderbetten, Low-Carb-Müsli "Lüsli" und jetzt kcalculator. Seine Reise begann mit Kinderbetten – erst für die Tochter gebaut, dann sieben Jahre verkauft mit Schauspielerin Nina Bott als Testimonial. Als die Margen unter anderem durch den Versand aufgefressen wurden, kam kcalculator Müsli. Mit seiner Ernährungsberater-Ausbildung erkannte er die Lücke für digitale Tools. So entstand KiloCalculator mit Vue.js, Firebase und Hetzner. Jannis teilt seine Vision "Service as a Software statt SaaS", spricht über 30-40% Suchvolumen-Einbruch durch Google AI, und wie er mit zwei Töchtern, Corporate-Job und Side-Projects jongliert. Seine Erfahrungen aus drei Gründungen hat er in einem Buch über nebenberufliches Gründen zusammengefasst.
Marswalk Media: Von 80 TikTok-Followern zu 5 Millionen Euro Umsatz (#152)18 déc. 202501:16:05
In Folge 152 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Victor Vécsei aus Wien, der 2020 mit 20 Jahren Marswalk gegründet hat – eine Gen Z Agentur, die Unternehmen und Konzernen hilft, junge Zielgruppen auf Social Media zu erreichen. Heute beschäftigt das Unternehmen 45 Mitarbeiter, macht 5 Millionen Euro Jahresumsatz und hat Büros in Wien und Berlin. Victors Weg begann mit 14 Jahren, als er YouTube-Videos drehte und nur 80 Follower hatte. 2018 startete er mit TikTok Horror-Sketches und wurde mit 80.000 Followern zum größten Horror-Channel in Österreich. Parallel schloss er sein Wirtschaftsstudium ab und bot mit seinem Co-Founder Unternehmen TikTok-Content an – erst fast gratis, dann kamen die Empfehlungen und der erste Umsatz. Victor teilt offen seine härteste Phase, als eine der ersten Mitarbeiterinnen nach vier Monaten kündigte und er komplett zweifelte. Außerdem erzählt er, warum sie bewusst 16-22-Jährige einstellen, um am Puls der Zeit zu bleiben, und warum er KI als Chance statt Bedrohung sieht.
Zenbox: Doomscrolling gestoppt mit physischem Digital Detox Device (#151)11 déc. 202501:12:03
In Folge 151 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Konstantin Singer aus Stuttgart, der seit 12 Monaten Zenbox als Side-Project neben seinem Mercedes-Job aufbaut – ein physisches "Digital Detox Device" zum App-Blocken. Der 36-jährige hat im ersten Jahr über 10.000 Euro Umsatz erreicht und seinen ersten B2B-Kunden mit mehreren hundert Devices gewonnen. Die Idee entstand aus persönlichem Problem: Seine Tochter schlief schlecht, er wachte nachts auf und endete beim Doomscrolling. Konstantin wollte ein physisches Device, das härter triggert als Software-Lösungen. Dank KI-Tools wie Cursor schaffte er in drei Stunden den ersten Prototyp. Das Device kostet 49,90 Euro, funktioniert ohne Abo, offline und ohne Account. Konstantin teilt seine Lowphase im Sommer, warum intrinsische Motivation entscheidend ist, und sein ambitioniertes Ziel von 100.000 Euro Umsatz für nächstes Jahr. Außerdem: Wie er nachts bis 3-4 Uhr programmierte und warum er Apple einen Brief als Hardware-Besitzer schreiben musste.
Finally Freelancing - Mehr verdienen, weniger arbeiten als Freelancer? (#150)04 déc. 202501:20:37
In Folge 150 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Maruan Faraj aus Hamburg, der 2020 "Finally Freelancing" gegründet hat – die größte Beratung für Freelancer im deutschsprachigen Raum. Mit über 1.200 betreuten Kunden, einem Newsletter mit 50.000+ Abonnenten und Millionen Social-Media-Impressions pro Monat hat er eine starke Marke aufgebaut. Maruan kam mit sechs Jahren aus dem Irak nach Deutschland, studierte Kommunikationsdesign und arbeitete als Frontend-Designer. 2014 machte er sich selbstständig – nachdem seine Firma liquidiert wurde und eine Jimdo-Bewerbung unbeantwortet blieb. Rückblickend das Beste, was ihm passieren konnte. Besonders spannend: Sein Team schrumpfte von 17 auf 7 Leute bei gleichbleibendem Umsatz, unter anderem durch Prozess- und KI-Optimierung. Maruan teilt seine Content-Strategie, warum er um 5 Uhr morgens aufsteht, und wie er Deep-Work-Blocks für maximalen Output nutzt.
Vom Silicon Valley nach Heilbronn: Oliver Hanisch und die Campus Founders (#149)27 nov. 202500:34:33
In Folge 149 von Happy Bootstrapping spreche ich gemeinsam mit Matthias Schwarz vom Rocketing Healthcare Podcast mit Oliver Hanisch, dem CEO der Campus Founders in Heilbronn. Oliver hat selbst einen Startup-Hintergrund, mehrfach gegründet und 15 Jahre in Silicon Valley gelebt – bevor er sich bewusst für Heilbronn entschied. Die Campus Founders sind die Veranstalter der Heilbronn Slush'd und bauen eine Plattform für Startups in einer der dynamischsten Startup-Regionen Deutschlands. Oliver erzählt, warum er vom Silicon Valley nach Heilbronn zog, wie das Ökosystem mit Mittelstand und Forschung zusammenspielt, und was die Campus Founders Community ausmacht. Wir sprechen auch über das Gründen nebenher aus dem Vollzeitjob heraus, das neue Gravity-Gebäude, der Community Day am 4. Dezember und was 2026 geplant ist.
500.000€+ MRR mit Zeit- und Projekterfassung: Die Clockodo-Story (#148)20 nov. 202501:11:54
In Folge 148 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Moritz Hofmann, der vor 13 Jahren mit seinem Schulfreund Thomas Clockodo gegründet hat – eine Projekt- und Arbeitszeiterfassung. Moritz und sein Team von 35 Leuten machen heute über 6 Millionen Euro ARR (500.000+ MRR), komplett gebootstrapped.
Von der Grillzange zum 8-stelligen Umsatz: 10 Jahre Silberthal (#147)13 nov. 202501:13:35
In Folge 147 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Matthias Schnitzler aus Stuttgart, der vor 10 Jahren Silberthal gegründet hat – eine D2C-Brand für Küchen- und Genussprodukte. Der 34-jährige BWL-Absolvent macht heute mit seinem Team von 15 Leuten einen niedrig 8-stelligen Umsatz, komplett gebootstrapped.
85% Adventskalender-Verkauf vor November: Die Duschbrocken-Story live von der Slush'd (#146)06 nov. 202501:02:44
In Folge 146 von Happy Bootstrapping spreche ich zum zweiten Mal mit Johannes Lutz von Duschbrocken aus Stuttgart – nach Folge 6 Anfang 2023 ist er zurück im Podcast. Vor 7,5 Jahren hat er mit seinem Mitgründer Christoph Duschbrocken gestartet, eine D2C-Brand für plastikfreie Pflegeroutine.
Siebenstelliger Umsatz mit AI-Musikvideos: Neural Frames komplett gebootstrapped (#145)30 oct. 202501:14:24
In Folge 145 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Nicolai Klemke aus Berlin, der mit Neural Frames eine AI-Plattform für Musikvideos aufgebaut hat. Der promovierte Physiker und passionierte Musiker macht heute siebenstelligen Jahresumsatz und ist komplett gebootstrapped und profitabel.
7.000 auf der Warteliste: Das mechanische Walking Pad "Office Walker" (#144)23 oct. 202501:17:03
In Folge 144 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Johannes Kettmann aus Berlin, der nach drei kaputten elektrischen Laufbändern nun sein eigenes mechanisches Walking Pad entwickelt: Den Office Walker.Der studierte Physiker und Softwareentwickler hat bereits über 30.000 Euro in Prototypen investiert und heute startet seine Kickstarter Kampagne.
Von 5.000 auf 30.000 Dollar MRR - Sebastian von HabitKit zurück nach 2 Jahren (#143)16 oct. 202501:14:24
In Folge 143 von Happy Bootstrapping ist Sebastian von HabitKit nach zwei Jahren zurück – mit beeindruckender Entwicklung: Von 5.000 MRR auf über 30.000 Dollar Monatsumsatz in Spitzenzeiten. Der 32-Jährige hat den Sprung zurück in die Vollselbstständigkeit gewagt und lebt heute von seiner Habit-Tracking-App.
Hardware-Bootstrapping: Phil baut mit Zyke Band die Whoop-Alternative ohne Abo (#142)09 oct. 202501:11:27
In Folge 142 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Phil von zykeband.com, der mit 28 Jahren ein Hardware-Startup ohne Investoren aufbaut. Seine Mission: Ein Fitness-Tracker ohne Abo-Modell, bei dem alle Daten lokal bleiben.
Von 0 auf 8.500 Dollar MRR – Martin Höllers Weg zum Vollzeit-Indie-Developer (#141)02 oct. 202501:10:22
In Folge 141 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Martin Höller von inyourface.app, der nach fünf Jahren nebenberuflicher App-Entwicklung den Sprung in die Vollselbstständigkeit gewagt hat. Was als spontane Idee für einen unpünktlichen Kollegen begann, bringt heute monatlich wiederkehrende Umsätze im vierstelligen Bereich.
maro.coffee: 430 Komponenten, 400 verkaufte Maschinen, null Investoren (#140)25 sept. 202501:20:00
In Folge 140 von Happy Bootstrapping spreche ich mit Max Grimm von maro.coffee, der mit 24 Jahren ein revolutionäres Hardware-Startup aufgebaut hat. Was 2020 als Bastelprojekt im Kinderzimmer begann, ist heute ein siebenstelliges Unternehmen mit besonderen Espressomaschinen.
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