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Explore every episode of the podcast Gelassen älter werden

Dive into the complete episode list for Gelassen älter werden. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Taufrisch #6 - 62 Jahre alt - Freiheit und Dankbarkeit pur02 Sep 202400:17:23
Einleitung: In dieser Episode von „Gelassen älter werden“ nimmt Bertram Kasper uns mit auf eine persönliche Reise durch seine Gedankenwelt, während er eine Workation in der Pfalz genießt. Er reflektiert über das Älterwerden, die Freiheit, die diese Lebensphase mit sich bringt, und die Bedeutung von Beziehungen, Gesundheit und Dankbarkeit. Es ist eine Folge voller Inspiration, in der er euch einlädt, selbst über euer Leben und eure Erfahrungen nachzudenken.

Zusammenfassung: Bertram spricht in dieser Folge über seine Erfahrungen mit dem Älterwerden und der neu gewonnenen Freiheit in dieser Lebensphase. Er teilt seine Gedanken zur Bedeutung von Freundschaften, zur Selbstfürsorge und zur Rolle der Dankbarkeit.

Zudem geht er auf die Ergebnisse der Witt-Studie ein, die unsere Generation als selbstbestimmt und lebenslustig beschreibt. Er stellt euch Fragen, die zum Nachdenken und zum Austausch anregen – wie ihr euer Älterwerden erlebt, was euch dankbar macht und wie ihr mit dem Gedanken an eure Endlichkeit umgeht.

Wichtigste Learnings:
  • Fokus und Einkehr: Eine bewusste Auszeit kann helfen, den Fokus im Leben neu zu finden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
  • Älterwerden als Freiheit: Die Lebensphase ab 60 bietet eine neue Form der Freiheit, die Bertram als befreiend und inspirierend erlebt.
  • Gesundheit und Fitness: Regelmäßige Bewegung und gesunde Gewohnheiten sind entscheidend, um das Leben in vollen Zügen genießen zu können.
  • Dankbarkeit: Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Dankbarkeit – für das Leben, für Beziehungen und für die Freiheit, die man in dieser Phase des Lebens genießen kann.
  • Freundschaft: Es sind nicht nur langjährige Freundschaften, die zählen, sondern auch kurze, intensive Begegnungen, die das Leben bereichern können.
Abschließende Worte: Bertram bedankt sich für die Unterstützung und lädt dazu ein, die Folge zu kommentieren und eigene Erfahrungen zu teilen. Er schließt die Episode mit dem Aufruf, das Leben zu genießen und gelassen älter zu werden.

Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!

Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.

Und eine Bitte an alle:

Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

Freundschaften im Alter28 Aug 202400:39:30
Freundschaften im Alter – Was sind die wichtigsten Learnings?
Im Alter gewinnen Freundschaften an besonderer Bedeutung. Sie bieten nicht nur soziale Unterstützung, sondern tragen auch maßgeblich zum seelischen Wohlbefinden bei. In einem Gespräch mit dem Psychotherapeuten Dr. Wolfgang Krüger, einem Experten für Freundschaften, werden zahlreiche wertvolle Einsichten und Tipps vermittelt. Dr. Krüger betont, dass Freundschaften im Alter nicht nur möglich, sondern auch äußerst bereichernd sind. In dieser Episode des Podcasts „Gelassenes Älterwerden“ teilt er seine Erkenntnisse über die Pflege und Neugewinnung von Freundschaften im späten Lebensabschnitt.
Wichtigste Learnings
  • Neue Freundschaften sind möglich und wertvoll: Auch im hohen Alter ist es möglich, neue Freundschaften zu knüpfen. Es erfordert Neugier und Offenheit, aber die Chancen stehen gut, neue bereichernde Beziehungen zu finden.
  • Bestandspflege bestehender Freundschaften: Bestehende Freundschaften sollten aktiv gepflegt werden. Regelmäßige Treffen und gemeinsame Aktivitäten helfen, die Bindung zu stärken.
  • Gesundheitliche Vorteile von Freundschaften: Freundschaften tragen zur mentalen und physischen Gesundheit bei. Einsamkeit kann das Immunsystem schwächen und die Lebensqualität mindern, während enge soziale Bindungen nachweislich das Leben verlängern.
  • Herzens- vs. Alltagsfreunde: Es ist hilfreich, zwischen Herzensfreunden und Alltagsfreunden zu unterscheiden. Herzensfreunde sind wenige und sehr enge Freunde, während Alltagsfreunde weniger tiefe, aber dennoch wichtige soziale Kontakte darstellen.
  • Intergenerationelle Freundschaften: Freundschaften zwischen älteren und jüngeren Menschen können für beide Seiten bereichernd sein. Ältere Menschen können Weisheit und Lebenserfahrung weitergeben, während sie gleichzeitig von der Energie und dem neuen Blickwinkel der Jüngeren profitieren.
  • Aktives Zugehen auf andere: Freundschaften entstehen nicht von selbst. Es ist wichtig, aktiv auf andere Menschen zuzugehen, sei es durch gemeinsames Interesse oder zufällige Begegnungen.
  • Konflikte offen ansprechen: Missverständnisse und Konflikte sind normal und sollten offen angesprochen werden. Eine ehrliche Kommunikation hilft, die Freundschaft zu festigen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
  • Gruppenaktivitäten als Freundschaftsbasis: Der Beitritt zu Gruppen oder Vereinen mit gemeinsamen Interessen kann eine gute Basis für neue Freundschaften sein. Hier trifft man auf Gleichgesinnte und hat automatisch Gesprächsthemen.
  • Freundschaft mit sich selbst: Die Basis für gute Freundschaften ist die Freundschaft mit sich selbst. Wer sich selbst akzeptiert und schätzt, kann auch anderen Menschen offen und freundlich begegnen.
Zusammenfassung

Freundschaften im Alter sind von unschätzbarem Wert und bieten zahlreiche Vorteile für die seelische und körperliche Gesundheit. Dr. Wolfgang Krüger hebt hervor, dass es nie zu spät ist, neue Freundschaften zu knüpfen und bestehende zu pflegen. Dabei ist es wichtig, aktiv auf andere Menschen zuzugehen, Konflikte offen anzusprechen und zwischen Herzens- und Alltagsfreunden zu unterscheiden. Intergenerationelle Freundschaften können eine besondere Bereicherung sein, und Gruppenaktivitäten bieten eine hervorragende Basis, um neue Kontakte zu knüpfen. Letztlich beginnt jede Freundschaft bei der Freundschaft mit sich selbst – wer sich selbst akzeptiert, kann auch anderen Menschen authentisch begegnen und langfristige, bereichernde Freundschaften aufbauen.

Hier geht es zu der Episode mit Dr. Ina Schmidt mit dem Titel "Freundschaftenzwischen Alt und Jung"

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#72 Gürtelrose – Wie die Nervenerkrankung das Leben von Maya für immer verändert hat05 Jun 202400:36:00
Herzlich willkommen zu einer neuen Episode in unserem Podcast „Gelassen älter werden“. Vielleicht erinnern sich die Hörerinnen und Hörer noch daran, dass im Oktober 2023 eineEpisode zum Thema „Gürtelrose – Wissen auf den Punkt gebracht“ mit Dr. Irmgard Landgrafveröffentlicht wurde. Dort haben Sie erfahren, dass etwa jede dritte Person im Laufe ihres Lebens an Gürtelroseerkrankt. In dieser Podcast-Folge spricht Catharina mit Maya, die das selbst erlebt hat. Voreinigen Jahren bekam sie völlig überraschend eine Gürtelrose im Gesicht. Trotz Behandlung leidet sie bis heute unter starken Nervenschmerzen. Maya erzählt in dieser Folge, wie die Krankheit ihr ganzes Leben beeinflusst hat und wie sie mit den täglichen Schmerzen umgeht. Leider sind Geschichten wie die von Maya kein Einzelfall. Bis zu 30 % der Gürtelrose-Betroffenen leiden unter Langzeitfolgen. Wer der Nervenerkrankung und den möglichen Folgen einen Schritt voraus sein möchte, sollte sich informieren und das Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt suchen. Eine Initiative von GSK. NP-DE-HZU-AUDI-240012; 05/2024

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#71 Teil 5 Liebe im Alter - Wissenschaftsblick - Prof. Perrig-Chiello22 May 202400:58:19

Willkommen zur finalen Episode unserer Reihe „Liebe im Alter“ - heute mit der Schweizer Professorin Pasqualina Perrig-Chiello. Es geht ganz konkret um die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und persönlichen Beziehungsgeschichten.

Über die letzten vier Wochen haben wir bewegende Einblicke in die Beziehungswelten langjährig liebender Paare erhalten. 

In dieser Episode rundet Prof. Pasqualina Perrig-Chiello unsere Serie ab, indem sie tiefgreifende wissenschaftliche Perspektiven zu langjährigen Beziehungen teilt. Ein intensives und spannendes Gespräch erwartet unser Hörerinnen und Hörer. Wichtige Erkenntnisse für alle Menschen, die in Beziehungen leben und noch möglichst lange leben wollen. 

Wie sagt Pasqualina Perrig-Chiello: 

Die Liebe ist ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden will. 
Ihre Forschung deckt ein breites Spektrum ab – von der Qualität und Dynamik langjähriger Ehen bis zu den Herausforderungen von Scheidungen im höheren Lebensalter.

Wichtige Learnings aus dem Gespräch mit Prof. Pasqualina Perrig-Chiello:
  1. Bedeutung von Kommunikation und Vergebung: Ein Schlüsselaspekt langjähriger Beziehungen ist die Fähigkeit, effektiv zu kommunizieren und bereit zu sein, zu vergeben. Diese Elemente sind essenziell, um Konflikte zu bewältigen und die Beziehung resilient zu gestalten.
  2. Gewissenhaftigkeit und emotionale Stabilität: Diese Persönlichkeitsmerkmale sind signifikante Prädiktoren für die Langlebigkeit und Qualität von Beziehungen. Gewissenhafte und emotional stabile Individuen neigen dazu, verlässliche und zufriedenstellende Partnerschaften zu führen.
  3. Wichtigkeit von Humor und Distanz: Laut Prof. Perrig-Chiello trägt die Fähigkeit, über sich selbst und gemeinsame Situationen lachen zu können, wesentlich zur Beziehungszufriedenheit bei.
  4. Rituale und Erneuerungen: Die Expertin betont auch die Rolle von Ritualen und Erneuerungen in der Beziehung. Diese können als emotionale Meilensteine dienen, die das gemeinsame Band stärken und die Verbindung erneuern.
  5. Balance zwischen Gemeinsamkeiten und individuellen Freiräumen: Eine gute Balance zu finden zwischen gemeinsamen Zielen und individuellen Interessen ist entscheidend. Dies fördert sowohl die persönliche Entwicklung als auch die Beziehungsdynamik.
  6. Anpassungsfähigkeit in verschiedenen Lebensphasen: Besonders im Kontext des Älterwerdens ist es wichtig, dass Paare fähig sind, ihre Beziehung den neuen Lebensumständen anzupassen und gemeinsam neue Wege zu gehen.
Zusammenfassung:In unserer Podcast-Episode mit Prof. Pasqualina Perrig-Chiello wurde deutlich, dass erfolgreiche langjährige Beziehungen nicht nur von anfänglicher Leidenschaft oder Glück abhängen, sondern von kontinuierlicher Arbeit an der Beziehung selbst. Die hervorgehobenen Aspekte wie Kommunikation, Gewissenhaftigkeit und die Fähigkeit zur Vergebung sind wesentliche Bausteine für das Fundament einer jeden dauerhaften Partnerschaft. Die Erkenntnisse der Forschung bieten wertvolle Ansätze, wie Paare ihre Beziehung im Laufe der Zeit nicht nur erhalten, sondern auch bereichern können.Diese Episode liefert nicht nur wissenschaftlich fundierte Einsichten, sondern auch praktische Tipps, die Paare jeden Alters inspirieren können, ihre Beziehungen liebevoll und beständig zu gestalten.Hier geht es zu ihrem neusten Buch "Own your age"! 

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#70 Teil 4 Liebe im Alter - Paare erzählen von ihrem Glück15 May 202400:46:06
In der vierten Episode der Podcast-Reihe "Gelingende und langjährige Beziehungen" teilen Carmen und Ralf Weverink, ein Paar, das seit über drei Jahrzehnten zusammen ist, ihre Erkenntnisse und Strategien für eine harmonische Partnerschaft. Ihre Geschichte ist eine von vielen, die Catharina Maria Klein und Bertram Kasper in dieser bewegenden Folge präsentieren, abgerundet durch die wissenschaftlichen Perspektiven der Psychologieprofessorin Pasqualina Perrig-Chiello. Das Ehepaar Weverink ist ein Beispiel für Paare, die trotz Herausforderungen und ohne Kinder ein erfülltes Leben führen. Sie betonen die Bedeutung gemeinsamer Interessen und die Akzeptanz individueller Freiräume. Ihr Geheimnis liegt in der Balance zwischen gemeinsamen Aktivitäten und der Pflege eigener Hobbys, wobei sie nie versucht haben, den anderen zu ändern. Eine der zentralen Lektionen aus ihrem gemeinsamen Lebensweg ist die Bedeutung von Kommunikation und Konfliktlösung. Sie bevorzugen es, wichtige Themen in einem neutralen Umfeld, wie einem Restaurant, zu besprechen, wo sie gezwungen sind, ruhig und konstruktiv zu kommunizieren. Ein weiteres Schlüsselelement ihrer Beziehung ist das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung für die Fähigkeiten des anderen. Sie zeigen, dass langfristige Beziehungen durch gegenseitige Unterstützung, auch in beruflichen Angelegenheiten, gestärkt werden. Carmen und Ralf und die anderen interviewten Paare bieten eine reiche Palette an Erfahrungen, die zeigen, dass langjährige Beziehungen nicht von einem einzigen Faktor abhängen, sondern von einer Kombination aus Respekt, Liebe, Geduld und der Bereitschaft, gemeinsam zu wachsen. Sie unterstreichen die Bedeutung, sich auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen und die Beziehung mit kleinen Gesten der Zuneigung und Anerkennung lebendig zu halten. Dieser Podcast bietet wertvolle Einblicke für Paare jeden Alters, besonders aber für die Zielgruppe über 60, die möglicherweise vor den Herausforderungen des Älterwerdens in einer Partnerschaft stehen. Die Geschichten und Ratschläge von Carmen und Ralf sowie der anderen Paare sind inspirierend und ermutigend. Sie zeigen, dass langjährige Beziehungen nicht nur möglich, sondern auch bereichernd und erfüllend sind.

Learnings dieser Episode:
  1. Individualität bewahren: Die Beziehung profitierte davon, dass beide Partner ihre eigenen Hobbys und Interessen pflegten, ohne den anderen zu deren Aufgabe zu drängen.
  2. Gemeinsame Hobbys schätzen: Neben individuellen Interessen haben gemeinsame Aktivitäten, wie Motorradfahren und Kanufahren, ihre Beziehung gestärkt.
  3. Offene und ehrliche Kommunikation: Sie bevorzugten, wichtige Themen in einem neutralen Umfeld wie einem Restaurant zu diskutieren, um eine offene und respektvolle Kommunikation zu gewährleisten.
  4. Konflikte positiv angehen: Eine Krise in ihrer Beziehung gab es nie. Sie sahen Herausforderungen eher als Gelegenheiten, ihre Beziehung zu stärken.
  5. Unterstützung in beruflichen und persönlichen Zielen: Beide haben einander in ihren beruflichen Ambitionen unterstützt, auch wenn es zu finanziellen Verlusten kam.
  6. Anpassungsfähigkeit: Sie haben berufliche Herausforderungen und die Entscheidung gegen Kinder gemeinsam gemeistert, was ihre Beziehung weiter festigte.
  7. Keine großen Themen aus kleinen machen: Sie haben gelernt, nicht aus kleineren Angelegenheiten große Konflikte entstehen zu lassen.
  8. Gegenseitiges Vertrauen und Balance: Sie vertrauten auf die Entscheidungskompetenzen des anderen in bestimmten Bereichen, was eine ausgewogene Beziehung schuf.
  9. Wertschätzung der gemeinsamen Zeit und Erlebnisse: Sie haben erkannt, dass die Zufriedenheit und das Glück innerhalb ihrer Beziehung nicht von externen Faktoren, sondern von ihrer gegenseitigen Gesellschaft und den geteilten Erlebnissen abhängen.
  10. Positives Sehen der kinderlosen Beziehung: Die Entscheidung gegen Kinder wurde als gegenseitige Entscheidung getroffen und hat ihnen ermöglicht, sich rundum auf ihre Beziehung und gemeinsame Interessen zu konzentrieren.
Hier geht es zur Homepage von Carmen!

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Taufrisch 5# 100 Tage Ruhestand09 May 202400:24:51
"100 Tage im Ruhestand – Erkenntnisse und Erfahrungen"


In dieser Episode von "Gelassen älter werden" reflektiert Bertram Kasper auf seine ersten 100 Tage nach dem offiziellen Berufsleben. Zusammen mit unserer Gastgeberin Catharina Maria Klein beleuchtet er, wie er sich auf diese neue Lebensphase vorbereitet und welche wichtigen Erkenntnisse er dabei gewonnen hat.



Wichtigste Learnings aus den ersten 100 Tagen Ruhestand:

  1. Vorbereitung ist der Schlüssel: Bertram hebt hervor, dass eine sorgfältige Vorbereitung auf den Ruhestand entscheidend ist, um sich leichter an die neue Lebensphase anzupassen. Dies umfasst sowohl die Planung der Zeitgestaltung als auch die mentale Einstellung auf den bevorstehenden Lebensabschnitt.
  2. Flexibilität in der Tagesstruktur: Die Abkehr von einer festen Routine kann eine Herausforderung darstellen, bietet jedoch auch Freiheiten. Bertram experimentiert mit einer Balance aus strukturierten und freien Wochen und findet Gefallen an dieser flexiblen Gestaltung seines Alltags.
  3. Aktive Beziehungspflege: Der Ruhestand hat es Bertram ermöglicht, alte und neue Beziehungen zu pflegen und intensiver zu leben. Er unternimmt bewusste Anstrengungen, um Freundschaften zu intensivieren und neue Kontakte zu knüpfen, auch über Generationengrenzen hinweg.
  4. Gesundheit und Selbstfürsorge: Bertram betont die Wichtigkeit, sich körperlich und geistig fit zu halten. Er hat seine sportlichen Aktivitäten sowohl im Kraftaufbau, als auch in der Ausdauer intensiviert. Zudem hat er die Meditation wiederentdeckt, was ihm hilft, Stress abzubauen und seinen Ruhepuls zu senken.
  5. Reflexion und Selbstbestimmung: Die Möglichkeit, sich regelmäßig Zeit für persönliche Reflexion zu nehmen, wird als wertvoll erachtet. Bertram plant, nach einem Wanderurlaub Zeit für sich zu nehmen, um seine Ziele und Pläne für die Zukunft weiter zu reflektieren und eventuell anzupassen.
  6. Neue Lebensperspektiven: Der Übergang in den Ruhestand wird nicht als ein Ende, sondern als eine Chance gesehen, neue Perspektiven zu entwickeln und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Zusammenfassung:


Bertram Kasper teilt offen seine Erfahrungen und Learnings aus den ersten 100 Tagen im Ruhestand. Die Episode gibt tiefe Einblicke in die emotionale und praktische Reise des Übergangs und bietet wertvolle Anregungen für alle, die sich auf diese Lebensphase vorbereiten oder sich bereits darin befinden. Durch seine Erzählungen wird deutlich, dass der Ruhestand nicht nur Herausforderungen, sondern auch bedeutende Chancen für persönliches Wachstum und Lebensfreude bietet.

Ein wichtiger Buchtipp der auf die Vorbereitung für den Ruhestand zielführend ist!

Hier der Link zur Taufrisch Folge zum Beginn der Freitätigkeit von Bertram

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#69 Teil 3 Liebe im Alter - Paare erzählen von ihrem Glück08 May 202400:47:32
Im dritten Teil dieser fünfteiligen Podcastreihe geht es um die Faktoren einer gelingenden langjährigen Beziehung.  
Wir sprechen mit Paaren, die seit 28 Jahren ein Paar sind und über 60 Jahre alt sind. Wir möchten etwas darüber erfahren, welche Aspekte dazu beigetragen haben, dass sie sich miteinander wohlfühlen und eine für beide glückliche Beziehung leben. Die Reihe schließen wir ab mit einem Gespräch mit Professorin Pasqualina Perrig-Chiello, die intensiv zu langjährigen Beziehungen geforscht hat. 

Die Gäste Petra und Axel erzählen von ihrer 50-jährigen Beziehung und wie sie sich kennengelernt haben. Sie teilen ihre Herausforderungen und wie sie damit umgegangen sind. Die Kommunikation und Streitkultur spielen eine wichtige Rolle in ihrer Beziehung. Sie betonen auch die Bedeutung von Vertrauen und Glauben. Obwohl sie keine festen Rituale haben, schätzen sie besondere Momente der Intimität und Romantik.  In diesem Gespräch teilen Petra und Axel ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer langjährigen Ehe.

Sie betonen die Bedeutung von Ehrlichkeit, Freiheit und dem Ertragen von Fehlern in einer Beziehung. Sie erzählen, wie sie mit Konflikten und Streit umgehen und wie sie einander stützen. Nachdem ihre Kinder aus dem Haus waren, haben sie die Freiheit und Zeit für sich selbst genossen und neue Herausforderungen angenommen. Sie betonen die Wichtigkeit von Gelassenheit und dem Genießen des Lebens. Abschließend geben sie die Botschaft weiter, dass Vertrauen und das Ertragen von Fehlern essenziell für eine starke Beziehung sind. Takeaways 
  1. Liebe auf den ersten Blick: Ihre Beziehung begann mit einer starken gegenseitigen Anziehung und dem Gefühl von Liebe auf den ersten Blick, was für beide eine bedeutende Grundlage ihrer Beziehung darstellt.
  2. Frühe Herausforderungen: Sie mussten früh im Leben gemeinsame Herausforderungen meistern, darunter die Akzeptanz ihrer Beziehung durch die Familie und das junge Elternsein. Diese Herausforderungen haben sie als Paar gestärkt.
  3. Kommunikation und Streitkultur: Lernen, effektiv zu kommunizieren und konstruktiv zu streiten, war ein entscheidender Faktor für die Stabilität ihrer Beziehung. Sie betonen die Wichtigkeit, "aber du" und "immer ich" in Konflikten zu vermeiden.
  4. Freiheiten und individuelle Interessen: Die Gewährung von Freiheiten und das Pflegen individueller Interessen wurden als essenziell für ihre Beziehung hervorgehoben. Beide betonen die Wichtigkeit, den anderen so zu lieben, wie er ist, und einander Freiraum zu lassen.
  5. Glaube und Vertrauen: Ihr Glaube und das gegenseitige Vertrauen spielen eine zentrale Rolle in ihrer Beziehung. Sie sehen ihre Liebe und ihre Beziehung als ein Geschenk und betonen die Wichtigkeit von Dankbarkeit und Demut.
  6. Gemeinsame Projekte und Herausforderungen: Die gemeinsame Bewältigung von Lebenskrisen und -herausforderungen, wie gesundheitliche Probleme und berufliche Veränderungen, hat ihre Beziehung weiter gefestigt. Sie sehen das gemeinsame Durchstehen von Schwierigkeiten als einen Prozess, der ihre Liebe stärkt.
  7. Erneuerung der Beziehung: Sie haben ihre Eheversprechen erneuert, was symbolisch ihre kontinuierliche Hingabe zueinander und ihre Bereitschaft, immer wieder neu füreinander zu wählen, unterstreicht.
  8. Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit: Die Fähigkeit, sich anzupassen, Veränderungen zu akzeptieren und gemeinsam als Team durch alle Phasen des Lebens zu gehen, wurde als Schlüssel für eine dauerhafte und erfüllende Partnerschaft identifiziert.


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#68 Teil 2 Liebe im Alter - Paare erzählen von ihrem Glück01 May 202400:50:12
Im zweiten Teil dieser fünfteiligen Podcastreihe geht es um die Faktoren einer gelingenden langjährigen Beziehung.  
Wir sprechen mit Paaren, die seit 28 Jahren ein Paar sind und über 60 Jahre alt sind. Wir möchten etwas darüber erfahren, welche Aspekte dazu beigetragen haben, dass sie sich miteinander wohlfühlen und eine für beide glückliche Beziehung leben. Die Reihe schließen wir ab mit einem Gespräch mit Professorin Pasqualina Perrig-Chiello, die intensiv zu langjährigen Beziehungen geforscht hat. 

In dieser Episode sprechen die Gäste Christine und Frank Hector über ihre 47-jährige Beziehung. Sie erzählen, wie sie sich kennengelernt und welche Herausforderungen sie überwunden haben. Die Kommunikation spielt eine wichtige Rolle in ihrer Beziehung, und sie haben im Laufe der Jahre eine gute Streitkultur entwickelt. Sie haben gelernt, ihre individuellen Bedürfnisse und Freiheiten in der Beziehung zu respektieren und zu unterstützen. 

Die Balance zwischen Verbindung und Autonomie ist für sie wichtig, und sie haben gelernt, ihre Beziehung als gemeinsames Ziel zu sehen. In diesem Gespräch teilen Christine und Frank Hector ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer 47-jährigen Beziehung. 

Sie betonen die Bedeutung von Romantik und Intimität in ihrer Beziehung und wie sie diese Aspekte am Leben erhalten. Sie diskutieren auch die Herausforderungen, die verschiedene Lebensphasen mit sich bringen, und wie sie diese gemeinsam bewältigen. 

Die Hectors teilen auch ihre Rituale, wie den Kennenlerntag, und wie diese dazu beitragen, ihre Beziehung zu stärken. Sie sprechen auch über die Resonanz aus ihrem Umfeld und wie sie mit anderen Paaren umgehen. Abschließend geben sie den Rat, dass es wichtig ist, gemeinsame Werte zu haben und Konflikte offen anzusprechen, um eine langfristige Beziehung aufzubauen. Takeaways 
  1. Gemeinsame Werte und Interessen: Sie haben früh festgestellt, dass sie ähnliche Werte teilen, was eine Grundlage für ihre anhaltende Beziehung bildet. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten – Christine mit eher männlichen Anteilen und Frank mit eher weiblichen – ergänzen sie sich gut.
  2. Kommunikation und Konfliktlösung: Eine offene und ehrliche Kommunikation ist für sie von zentraler Bedeutung. Sie haben gelernt, Konflikte anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden, statt Probleme zu ignorieren.
  3. Bereitschaft zur Arbeit an der Beziehung: Beide erkennen an, dass eine langfristige Beziehung Arbeit erfordert und sie bereit sein müssen, durch Konflikte zu gehen und daran zu arbeiten, um zusammenzubleiben.
  4. Gemeinsame Erlebnisse und Rituale: Sie pflegen Rituale wie die Feier ihres Kennenlerntags und gemeinsame Spaziergänge, die ihnen helfen, ihre Verbindung zu stärken und aufrechtzuerhalten.
  5. Umgang mit Herausforderungen: Sie haben gelernt, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen, sei es in Bezug auf familiäre Probleme von außen oder die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb ihrer Partnerschaft.
  6. Respektierung der Individualität: Trotz ihrer engen Bindung respektieren sie die Individualität des anderen und unterstützen einander Verfolgung persönlicher Interessen und Ziele.
  7. Anpassung an Veränderungen und Phasen des Lebens: Sie haben verschiedene Lebensphasen gemeinsam durchlebt und sich angepasst, sei es als Eltern oder im Umgang mit beruflichen Veränderungen, und haben dabei stets versucht, als Team zu agieren.
  8. Gleichberechtigung in der Beziehung: Von Beginn an war es ihnen wichtig, traditionelle Rollenmuster zu vermeiden und stattdessen eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen, in der beide Partner ihren Teil der Verantwortung übernehmen.
Hier geht es zur Homepage von Christine Hector!

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#67 Teil 1 Liebe im Alter - Paare erzählen von ihrem Glück24 Apr 202400:45:00
Mit dieser Episode starten wir eine fünfteilige Reihe. Wir sprechen mit Paaren, die seit 28 Jahren ein Paar sind und über 60 Jahre alt sind. Wir möchten etwas darüber erfahren, welche Aspekte dazu beigetragen haben, dass sie sich miteinander wohlfühlen und eine für beide glückliche Beziehung leben. Die Reihe schließen wir ab mit einem Gespräch mit Professorin Pasqualina Perrig-Chiello, die intensiv zu langjährigen Beziehungen geforscht hat. 

In dieser Episode sprechen wir mit Christine und Matthias Jung über Faktoren für gelingende langjährige Beziehungen. Christine und Matthias sind seit 42 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Sie erzählen, wie sie sich kennengelernt und welche Hürden sie in ihrer Beziehung überwunden haben.  Sie betonen die Bedeutung einer stabilen Dialogkultur und regelmäßiger Gespräche. Zudem sprechen sie über die Balance zwischen Nähe und Distanz sowie den Umgang mit Konflikten und Krisen.  Sie betonen, dass Glück und individuelle Entwicklung eine wichtige Rolle in ihrer Beziehung spielen. In diesem Gespräch geht es um die Bedeutung der Dialogmethode in Beziehungen und wie sie in Konflikten helfen kann.  Die beiden Gesprächspartner haben intensiv über Dialoge reflektiert und Kriterien für gelingende Dialoge erarbeitet. Sie diskutieren auch die Entwicklung ihrer Beziehung in verschiedenen Lebensphasen, von der Elternschaft bis zum Ruhestand.  Dabei betonen sie die Bedeutung von Gelassenheit und Auseinandersetzung mit dem Alter. Sie teilen auch ihre Erfahrungen mit dem Auszug der Kinder und wie sie diese Umbruchphase bewältigt haben. Schließlich geben sie Tipps für eine lang anhaltendee und erfüllende Beziehung, wie gegenseitiger Respekt, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, sich anzupassen. Sie betonen auch die Bedeutung des Glücks in einer Beziehung. Takeaways Eine stabile Dialogkultur und regelmäßige Gespräche sind wichtig für eine langjährige Beziehung. Die Balance zwischen Nähe und Distanz sowie individueller Entwicklung ist entscheidend.Der Umgang mit Konflikten und Krisen erfordert Offenheit, Verständnis und die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen. Glück und individuelle Entwicklung spielen eine wichtige Rolle in einer langjährigen Beziehung. Die Dialogmethode spielt eine wichtige Rolle in Beziehungen und kann zu Konflikten führen. Die Entwicklung einer Beziehung in verschiedenen Lebensphasen erfordert Anpassung und Auseinandersetzung mit Veränderungen. Der Auszug der Kinder kann eine Umbruchphase sein, die sowohl Herausforderungen als auch neue Perspektiven bietet. Respekt, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, sich anzupassen, sind wichtige Elemente für eine langanhaltende und erfüllende Beziehung.

Das Quäntchen Glück spielt eine Rolle in einer Beziehung und kann nicht immer kontrolliert werden.   Links: Homepage von Christine Jung: https://frei-raeume.info Homepage von Matthias Jung: https://blog.matthias-jung.de  Hier die Links zu den anderen Episoden dieser Reihe:  

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#66 Älterwerden im Ländervergleich17 Apr 202400:47:44
In dieser Podcast-Episode werfen wir einen detaillierten Blick auf die Plattform Wir BestAger, gegründet von Ulrike Ischler und Jörg Schaden, und tauchen ein in die Welt der Best Ager im deutschsprachigen Raum. Die Gründer teilen ihre Visionen, Herausforderungen und die zentralen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten im Umgang mit dem Älterwerden in Österreich und Deutschland.

Was Sie erwartet:
  • Einblicke in die Gründungsgeschichte von Wir BestAger und das persönliche Engagement von Ulrike und Jörg.
  • Die dreifache Säulenstrategie der Plattform: Information und Wissen, Marktplatz für Unternehmen und Vernetzung.
  • Diskussionen über Altersbilder und die berufliche Situation von Best Agern in Österreich und Deutschland.
  • Perspektiven auf Selbstständigkeit und Unternehmertum im Best-Ager-Segment.
  • Visionen für die Zukunft und die Rolle politischer sowie gesellschaftlicher Unterstützung.
Wichtige Erkenntnisse:
Gemeinschaft und Austausch: Die Notwendigkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und voneinander zu lernen, steht im Mittelpunkt der Mission von WeareBestAger. Durch den Dialog und die Vernetzung entstehen neue Perspektiven und Chancen für ein aktives Älterwerden.
  1. Die Rolle von Information und Bildung: Durch hochwertige Blogbeiträge, Experteninterviews und themenspezifische Diskussionen will Wir BestAger das Bild des Alters realitätsgetreu anpassen und Best Ager motivieren, geistig sowie körperlich aktiv zu bleiben.
  2. Unterstützung für Selbstständige: Ein wesentliches Anliegen ist es, Selbstständigen und Unternehmern über 50 eine Plattform zu bieten. Dies adressiert eine Lücke in der bestehenden Unterstützungslandschaft und trägt zur Sichtbarkeit und Vernetzung von Best-Ager-Initiativen bei.
  3. Altersstereotype aufbrechen: Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind Best Ager oft mit veralteten Altersbildern konfrontiert. Die Arbeit von Wir BestAger zielt darauf ab, diese Stereotypen zu hinterfragen und ein zeitgemäßes, positives Altersbild zu fördern.
  4. Politische und gesellschaftliche Dimension: Die Initiative sieht sich auch im Dialog mit politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern, um die Rahmenbedingungen für Best Ager zu verbessern. Dies umfasst unter anderem die Schaffung von Anreizen und Unterstützungsstrukturen für ältere Arbeitnehmer und Selbstständige.

Fazit:
Diese Podcast-Episode bietet tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die das Älterwerden im 21. Jahrhundert mit sich bringt. Ulrike Ischler und Jörg Schaden von Wir BestAger teilen nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen und Visionen, sondern laden auch dazu ein, gemeinsam neue Wege zu beschreiten. Dabei steht die Überzeugung im Vordergrund, dass das Alter nicht als Bürde, sondern als Chance für individuelle und gemeinschaftliche Entfaltung verstanden werden sollte. Ein inspirierender Aufruf, aktiv zu bleiben, Neues zu wagen und das Leben in jedem Alter voll auszukosten. 

Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!

Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.

Und eine Bitte an alle:

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Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#65 Jobs für Rentner mit Margaret Heckel10 Apr 202400:41:02
Im neuesten Gespräch des Podcasts „Gelassen älter werden“ mit der renommierten Journalistin und Autorin Margaret Heckel steht ein Thema im Zentrum, das vielen Menschen ab dem sogenannten Rentenalter am Herzen liegt: 

Wie gestaltet man die zweite Lebenshälfte aktiv, erfüllt und mit Sinn? Heckel, die sich intensiv mit dem demografischen Wandel und seinen Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und Gesellschaft beschäftigt, teilt ihre tiefgründigen Einsichten und inspirierenden Ideen für ein produktives Leben im Unruhestand.

Die Kernbotschaft ihres kürzlich erschienenen Buches „Der Weg in den Unruhestand: 44 Jobideen für eine entspannte zweite Lebenshälfte“ richtet sich an diejenigen, die sich nicht mit dem traditionellen Ruhestandsbild zufriedengeben wollen. Heckel argumentiert, dass die heutige Langlebigkeit neue Chancen und Herausforderungen mit sich bringt, die es uns ermöglichen, unsere Lebensläufe neu zu gestalten – fernab der alten Dreiteilung aus Lernen, Arbeiten und Ruhestand.
Ein wesentlicher Aspekt, der in dem Gespräch hervorgehoben wird, ist die Flexibilität und Offenheit für lebenslanges Lernen. Heckel berichtet von Menschen, die im sogenannten Ruhestand vollkommen neue Berufswege einschlagen, sich weiterbilden oder ihre langjährigen Leidenschaften in berufliche Tätigkeiten umwandeln. Sie betont, dass die Entscheidung, in diesem Lebensabschnitt noch einmal neu anzufangen, eine tiefgreifende persönliche Bereicherung darstellen kann und sollte nicht von gesellschaftlichen Altersnormen eingeschränkt werden.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Bedeutung eines positiven Altersbildes. Heckel und die Podcast-Hosts diskutieren, wie ein Umdenken in der Gesellschaft dazu beitragen kann, die Potenziale älterer Menschen voll auszuschöpfen. Sie plädiert für eine Kultur, die Vielfalt und Innovation auch in späteren Lebensjahren fördert und unterstützt.

Heckels Vision eines „Unruhestands“ beinhaltet auch eine Kritik an der aktuellen Politik und Arbeitsmarktpraxis. Sie fordert mehr politische und gesellschaftliche Unterstützung für flexible Arbeitsmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und die Anerkennung der wertvollen Beiträge, die ältere Menschen leisten können und wollen. Der Fokus liegt auf der Erkenntnis, dass das Leben im Alter nicht nur eine Phase des Ausruhens sein muss, sondern eine Zeit des Wachstums, der Entwicklung und der Selbstverwirklichung sein kann.

Das Gespräch mit Margaret Heckel im Podcast „Gelassen älter werden“ eröffnet nicht nur neue Perspektiven auf das Alter und die Möglichkeiten, die es bietet, sondern liefert auch konkrete Beispiele und Anregungen, wie man diese Phase des Lebens aktiv und sinnstiftend gestalten kann. Ihre Botschaft ist klar: Der Unruhestand ist eine Chance, die zweite Lebenshälfte mit Neugier, Engagement und Freude zu bereichern. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Margaret Heckel im Podcast „Gelassen älter werden“ über den Unruhestand und die Gestaltung der zweiten Lebenshälfte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  1. Neugestaltung des Lebenslaufs: Das traditionelle Modell von Lernen, Arbeiten, Ruhestand ist überholt. Die verlängerte Lebenserwartung ermöglicht lauf neu zu gestalten und auch im höheren Alter neue berufliche und persönliche Wege zu gehen.
  2. Lebenslanges Lernen: Offenheit für Bildung und Weiterbildung in jedem Alter ermöglicht es, neue Interessen zu verfolgen und beruflich aktiv zu bleiben oder sich neu zu orientieren.
  3. Positive Altersbilder: Ein Umdenken in der Gesellschaft hinsichtlich der Wahrnehmung und Wertschätzung älterer Menschen ist entscheidend. Ein positives Altersbild fördert die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.
  4. Flexibilität und Individualität: Flexible Arbeitsmodelle und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten des Übergangs in den Ruhestand unterstützen ein erfülltes Leben im Alter. Jeder Mensch sollte entsprechend seiner Lebensumstände und Vorstellungen seinen Weg in den Unruhestand selbst bestimmen können.
  5. Pioniergeist: Ältere Menschen sind Pioniere einer neuen Lebensphase. Sie erschließen neue Berufsfelder, bringen ihre Erfahrungen ein und gestalten aktiv die Gesellschaft mit.
  6. Netzwerke und Austausch: Der Aufbau und die Pflege von Netzwerken, auch über den üblichen Freundes- und Bekanntenkreis hinaus, eröffnen neue Perspektiven und Möglichkeiten für den Unruhestand.
  7. Politische und gesellschaftliche Unterstützung: Eine Anpassung der politischen Rahmenbedingungen und eine größere gesellschaftliche Akzeptanz für die aktive Gestaltung des Alters sind notwendig, um die Potenziale älterer Menschen voll auszuschöpfen.
  8. Hartnäckigkeit und Mut: Die Umsetzung neuer Ideen und Projekte im Alter erfordert oft Hartnäckigkeit und den Mut, neue Wege zu gehen. Erfolgsgeschichten von Menschen, die im Unruhestand Neues gewagt haben, können als Inspiration und Motivation dienen.
Diese Erkenntnisse zeigen, dass der Unruhestand als eine lebendige, gestaltbare und wertvolle Phase des Lebens verstanden werden sollte, die reich an Möglichkeiten für persönliches Wachstum, soziales Engagement und berufliche Neuausrichtung ist.

Hier die Links zu den Podcasts in dieser Episode:

Elke Schilling
Elke Jensen
Ralf Sange

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#64 Sophie Rosentreter - Demenz im Alter - Chancen + Herausforderungen03 Apr 202400:51:20
In dieser Podcast-Folge tauchen wir in ein Thema ein, das vielen von uns bekannt ist und das einige womöglich auch persönlich erlebt haben: Demenz. Unser Gast heute ist die Demenz-Aktivistin Sophie Rosentreter aus Hamburg, ehemaliges Model und Fernsehmoderatorin, die nun ihre Reichweite nutzt, um über die Erkrankung aufzuklären.

Sophie Rosentreter bezeichnet sich selbst als Demenz-Aktivistin und hat zahlreiche Auszeichnungen für ihr Engagement erhalten, darunter den „Health Award“ 2012 und den „Deutschen Pflegepreis“ 2018. Durch Aufklärungsfilme und Bestseller-Bücher trägt sie maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für Demenz zu schärfen.

Im Interview gehen wir auf verschiedene Aspekte der Demenzerkrankung ein.; angefangen bei persönlichen Begegnungen mit dem Thema bis hin zu praktischen Hinweise für den Umgang mit Betroffenen. Dabei diskutieren wir Themen wie die Beschreibung der Krankheit, das Erkennen von Symptomen, die Bedeutung von Kommunikation und den Umgang mit demenziell veränderten Menschen.

Abschließend geben wir Hinweise für Begleitpersonen von Menschen mit Demenz und sprechen über die Bedeutung der Sensibilisierung junger Generationen für dieses Thema.

Wir hoffen, dass diese Episode dazu beiträgt, das Verständnis für Demenz zu vertiefen und Betroffenen sowie ihren Familien mehr Unterstützung und Wertschätzung zu bieten.

Hier die wichtigsten Learnings:

  1. Frühe Auseinandersetzung ist Schlüssel: Die Notwendigkeit, sich bereits in jungen Jahren mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen, wird betont. Dies hilft, besser vorbereitet zu sein und fördert ein gesellschaftliches Bewusstsein.
  2. Hilfe anzunehmen ist Stärke: Die Bedeutung, Unterstützung zu suchen und anzunehmen, wird hervorgehoben. Dies gilt sowohl für die Betroffenen als auch für die pflegenden Angehörigen und zeigt Stärke statt Schwäche.
  3. Demenz als Chance für Beziehungen: Anstatt Demenz nur als Verlust zu betrachten, bietet sie auch die Möglichkeit, Beziehungen auf neue Weise zu vertiefen und aus der veränderten Kommunikation und Interaktion zu lernen.
  4. Bedeutung von Geduld und Empathie: Im Umgang mit Demenz sind Geduld und ein empathischer Zugang essenziell. Dies hilft, die Welt aus der Perspektive der Betroffenen zu verstehen und fördert eine positive Interaktion.
  5. Gesellschaftliche Verantwortung: Die Gesellschaft hat die Verantwortung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Demenz zu fördern. Innovative Ansätze wie "Das Restaurant der falschen Bestellungen" in Japan dienen als Inspiration.
  6. Wichtigkeit der Kommunikation: Effektive Kommunikationsformen mit Demenzbetroffenen sind zentral, um deren Bedürfnisse und Gefühle zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
  7. Leben mit Demenz gestalten: Die Episode ermutigt dazu, das Leben mit Demenz aktiv zu gestalten und Möglichkeiten zur Förderung des Selbstwerts und der Teilhabe zu suchen.
  8. Akzeptanz und Offenheit: Das offene Gespräch über Demenz und die damit verbundenen Gefühle wird als wichtiger Schritt zur Bewältigung und Akzeptanz der Situation dargestellt.
  9. Lernen von Betroffenen: Die Episode unterstreicht, dass auch Gesunde viel von Menschen mit Demenz lernen können, insbesondere im Hinblick auf Authentizität und den Umgang mit Gefühlen.
  10. Gemeinschaft und Unterstützung: Der Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft und die Nutzung von Hilfsangeboten sind essenziell, um den Herausforderungen von Demenz gemeinsam zu begegnen.

Diese Learnings unterstreichen die Komplexität des Themas Demenz und die vielfältigen Möglichkeiten, positiv damit umzugehen. Sie laden ein, sich aktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen und sowohl persönlich als auch gesellschaftlich für einen besseren Umgang mit Demenz zu sorgen.
Die Lotsinnen-Arbeit, worüber wir in der Folge sprechen, ist das Projekt QplusAlter, eine Initiative der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg. Wer hierzu mehr erfahren möchte, klickt doch gerne hier: https://www.alsterdorf.de/initiative/qplusalter/ oder https://www.q-acht.net/qplus/qplusalter/

Da wir auch über Einsamkeit als einer der Risikofaktoren für die Entwicklung von Demenz sprachen, ist hier der direkte Link zu unserem Gespräch mit Klaus Siedenhans über Einsamkeit: https://gelassen-aelter-werden.de/60-wege-aus-der-einsamkeit-fuer-alt-und-jung/

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#79 Die Brücke zur Arbeit im Alter14 Aug 202400:34:23
EinführungIn dieser Folge von "Gelassen älter werden" haben wir einen besonderen Gast: Samuel Keitel. Der 22-jährige Unternehmer hat sich intensiv mit den beruflichen Perspektiven älterer Menschen auseinandergesetzt und gemeinsam mit zwei Partnern das Start-up Senior Connect gegründet. Dieses Unternehmen zielt darauf ab, Menschen in der zweiten Lebenshälfte neue berufliche Möglichkeiten zu eröffnen. Samuel spricht über die Motivation hinter Senior Connect, den gesellschaftlichen Bedarf und wie sein Start-up dazu beiträgt, dass ältere Menschen wieder aktiv ins Berufsleben einsteigen können. Gesprächsinhalte
  1. Hintergrund von Senior Connect
    • Samuel Keitel hat Senior Connect vor anderthalb Jahren mit zwei Partnern gegründet.
    • Die Idee entstand aus der Beobachtung, dass viele ältere Menschen auch nach der Pensionierung noch arbeiten möchten, aber nicht wissen, wie und wo sie sich bewerben können.
    • Eine Umfrage mit über 2000 Teilnehmern, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge, bestätigte diesen Bedarf.
  2. Ziele und Visionen von Senior Connect
    • Senior Connect möchte die Erfahrung und das Potenzial älterer Menschen nutzen und neue berufliche Türen für sie öffnen.
    • Es gibt eine wachsende Anzahl von Menschen über 50, die weiterhin arbeiten möchten, aber oft nicht wissen, wie sie dies realisieren können.
    • Die Plattform vermittelt zwischen diesen Senior Talents und Unternehmen, die ihre Expertise zu schätzen wissen.
  3. Erfahrungen und Herausforderungen
    • Ältere Menschen haben oft das Gefühl, dass sie auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gebraucht werden, was laut Samuel nicht der Realität entspricht.
    • Das Start-up setzt auf altersdiverse Teams, da Studien zeigen, dass diese Teams produktiver und innovativer sind.
    • Unternehmen, die auf altersdiverse Teams setzen, sind besser im Kampf gegen den Fachkräftemangel aufgestellt.
  4. Praktische Umsetzung und Matching-Prozess
    • Senior Talents können auf der Plattform Profile erstellen, ihre Fähigkeiten und Interessen angeben und sich auf passende Stellen bewerben.
    • Die Plattform nutzt Künstliche Intelligenz, um passende Stellenangebote und Kandidaten zu matchen.
    • Ein zukünftiges Feature soll es ermöglichen, dass Gespräche per Video- oder Telefonanruf in die Profile integriert werden.
  5. Rückmeldungen und Erfolge
    • Die Resonanz von Bewerbern ist durchweg positiv. Viele schätzen die persönliche Betreuung und den einfachen Bewerbungsprozess.
    • Unternehmen, die bereits mit Senior Connect zusammenarbeiten, sind begeistert von der Expertise und Erfahrung, die die älteren Mitarbeiter mitbringen.
    • Ein Beispiel für erfolgreiche Implementierung solcher Modelle sind die Senior Expert Pools bei Firmen wie ThyssenKrupp und Bosch.
  6. Zukunftsperspektiven und internationale Erfahrungen
    • Samuel und sein Team haben festgestellt, dass der Bedarf an solchen Vermittlungsplattformen nicht nur in Deutschland, sondern auch international, insbesondere in den USA, groß ist.
    • In den USA gibt es viele Menschen ohne ausreichende Altersvorsorge, die weiterhin arbeiten müssen. Hier könnte Senior Connect ebenfalls wertvolle Dienste leisten.
Zusammenfassung der wichtigsten Learnings
  • Viele ältere Menschen möchten auch nach der Pensionierung aktiv bleiben und arbeiten.
  • Senior Connect bietet eine Plattform, die diese Menschen mit passenden Arbeitgebern zusammenbringt.
  • Altersdiverse Teams sind produktiver und innovativer.
  • Der Matching-Prozess bei Senior Connect nutzt Künstliche Intelligenz, um perfekte Stellen-Kandidaten-Kombinationen zu finden.
  • Die Resonanz von Bewerbern und Unternehmen ist positiv, und es gibt bereits erfolgreiche Beispiele für die Integration älterer Mitarbeiter in den Arbeitsmarkt.
  • Das Konzept von Senior Connect hat auch international Potenzial, insbesondere in Ländern wie den USA, wo viele ältere Menschen ohne ausreichende Altersvorsorge weiterhin arbeiten müssen.
AbschlusswortWir danken Samuel Keitel für das inspirierende Gespräch und seine Einblicke in die Arbeit von Senior Connect. Für alle Interessierten, die mehr über Senior Connect erfahren oder sich auf der Plattform registrieren möchten, verlinken wir die Webseite in den Shownotes. Wir hoffen, dass diese Folge Ihnen Mut gemacht hat, Ihre beruflichen Träume auch in der zweiten Lebenshälfte zu verfolgen.

Hier der Link zu Senior Connect!

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#63 Du bist mehr als dein Alter26 Mar 202400:46:36
In der Podcast-Episode "Du bist mehr als dein Alter" mit Dr. Irene Kilubi, einer 37-jährigen Unternehmerin und Botschafterin für generationsübergreifendes Arbeiten, werden tiefgründige Einblicke in die Bedeutung des Alters in der Arbeitswelt und Gesellschaft gegeben. Kilubi, Gründerin der Organisation JOINTGENERATIONS, diskutiert die Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Generationen.

Ihr Buch "Du bist mehr als eine Zahl" dient als Leitfaden, um stereotype Altersbilder zu hinterfragen und bietet praktische Ansätze für eine produktive, generationenübergreifende Zusammenarbeit. Die Episode beleuchtet auch Kilubis persönliche Erfahrungen mit Altersdiskriminierung und wie sie sich für Inklusion und Vielfalt einsetzt. Durch die Diskussion verschiedener Themen wie Belastung, Social Media und Reverse Mentoring bietet die Episode wertvolle Perspektiven auf das Potenzial, das in der Überwindung von Altersstereotypen liegt. Damit betont sie die Wichtigkeit lebenslangen Lernens sowie die Anpassung von Arbeitsmodellen an die Bedürfnisse aller Altersgruppen.

 Aus dem Gespräch mit Dr. Irene Kilubi im Podcast "gelassen älter werden" lassen sich folgende wichtige Learnings zusammenfassen: 
  1. Generationenübergreifende Zusammenarbeit fördert Innovation und Empathie: Durch das aktive Engagement für Vielfalt und Inklusion können Menschen aller Altersgruppen voneinander lernen und gemeinsam an nachhaltigeren Lösungen arbeiten.
  2. Altersstereotype hinterfragen und aufbrechen: Sowohl jüngere als auch ältere Generationen können von diskriminierenden Annahmen betroffen sein. Es ist wichtig, diese Vorurteile zu erkennen und zu überwinden.
  3. Wertschätzung für jede Lebensphase: Das Buch „Du bist mehr als eine Zahl“ hebt hervor, dass das Alter nur eine Zahl ist und jeder Mensch, unabhängig von seinem Alter, wertvolle Beiträge leisten kann.
  4. Mut zur Selbstpräsentation und Nutzung von Social Media: Durch die Nutzung von Social Media können Menschen ihre Geschichten teilen, Unterstützung finden und zur Vorbildfunktion für andere werden, unabhängig vom Alter.
  5. Reverse Mentoring als Chance für beide Seiten: Jüngere Mitarbeiter können älteren Kollegen neue Perspektiven und Kenntnisse vermitteln, wodurch beide Seiten profitieren und sich auf Augenhöhe begegnen.
  6. Notwendigkeit von Flexibilität in Unternehmen: Unternehmen sollten Rahmenbedingungen schaffen, die es Menschen ermöglichen, in verschiedenen Lebensphasen produktiv und zufrieden zu arbeiten.
  7. Bedeutung von Resilienz und Work-Life-Balance: Es ist essenziell, Belastungen zu erkennen, Pausen zu machen und eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden.
  8. Wissenstransfer und lebenslanges Lernen fördern: Das Teilen von Erfahrungen und Wissen über Generationen hinweg ist ein Schlüssel zu langfristigem Erfolg und Zufriedenheit im Berufsleben.
Diese Einsichten betonen die Wichtigkeit eines offenen Dialogs, der Wertschätzung von Diversität und der Förderung einer Kultur des Lernens und der Unterstützung über alle Altersgrenzen hinweg.




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#62 Musik im Alter - sich selbst neu erfinden20 Mar 202400:48:57
In der neuesten Folge von "Gelassen älter werden", dem Podcast für die Generation 60 plus, widmet sich Bertram Kasper einem Thema, das vielen am Herzen liegt: Dem Übergang in den Ruhestand und wie dieser gelungen gestaltet werden kann. Der Podcast schafft es, durch persönliche Geschichten und inspirierende Beispiele, seinen Hörern wertvolle Erkenntnisse und Learnings mit auf den Weg zu geben.

Gast dieser Episode ist Matthias, ein ehemaliger Berufsschullehrer, der im Ruhestand eine beeindruckende zweite Karriere als Liedermacher startete. Durch seine Leidenschaft für die Musik und das Lernen des Gitarrenspiels im Alter, verdeutlicht Matthias, dass der Ruhestand eine Zeit der Neuerfindung und des persönlichen Wachstums sein kann. Seine Geschichte ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie wichtig es ist, offen für neue Herausforderungen zu sein und sich nie aufzugeben.
Ein weiteres zentrales Thema des Podcasts ist die Bedeutung des Kontakts zum inneren Kind. Matthias betont, wie essenziell es für das Älterwerden ist, die Verbindung zur eigenen Kindheit und den damit verbundenen positiven wie auch negativen Erfahrungen nicht zu verlieren. Er macht deutlich, dass diese Erinnerungen und Erlebnisse uns lehren, offen für neue Lösungen zu sein und sich nicht von den Schatten der Vergangenheit einschränken zu lassen.
Die Folge unterstreicht zudem die Wichtigkeit von Kreativität und dem Verfolgen eigener Leidenschaften für ein erfülltes Leben im Alter. Matthias' erfolgreiche Verwandlung von Gedichten Heinrich Heines in Lieder und sein Engagement in der Musikszene sind inspirierende Beispiele für die Möglichkeiten, die sich auch jenseits der Berufstätigkeit bieten.

"Musik im Alter - sich selbst neu erfinden" lautet die Devise dieser Podcast-Episode, die eindrucksvoll aufzeigt, wie der Übergang in den Ruhestand nicht nur gelassen, sondern auch aktiv und kreativ gestaltet werden kann. Matthias’ Erfahrungen und die damit verbundenen Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für alle, die vor oder im Ruhestand stehen und nach Wegen suchen, diese Lebensphase mit Freude und Sinn zu füllen.

Hier geht es zur Homepage von Matthias mit seinen Liedern!

Hier ganz konkret die Learnings zu Musik im Alter:
Erstes Learning: Sich neu erfinden ist das neue Altwerden.
Matthias lässt die gängige Vorstellung vom Ruhestand als eine Zeit der Ruhe und des Rückzugs hinter sich. Stattdessen packt er die Gitarre und das Kletterseil und zeigt, dass neue Hobbys und Karrieren nicht nur möglich, sondern auch bereichernd sind. Seine Botschaft? Es ist nie zu spät, eine Leidenschaft zu entdecken oder sogar eine neue Karriere zu starten.

Zweites Learning: Verbindung zum inneren Kind. Matthias betont die Bedeutung, in Verbindung mit dem eigenen inneren Kind zu bleiben. Diese Verbindung ermöglicht es, Neues zu lernen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und das Leben mit einer frischen Perspektive zu betrachten. Seine Geschichte zeigt, dass das Beibehalten von Neugier und Offenheit Schlüsselkomponenten für ein erfülltes Älterwerden sind.

Drittes Learning: Generativität über Profit. In einer Gesellschaft, die Leistung und Profit oft über alles stellt, erinnert uns Matthias daran, dass der wahre Wert im Leben in den Beiträgen liegt, die wir für die nachfolgenden Generationen leisten können. Sein Engagement in der Musik und im Klettern, aber auch sein politisches Bewusstsein, das er durch seine Lieder zum Ausdruck bringt, sind Beispiele dafür, wie man im Alter einen sinnvollen Beitrag leisten kann.
Viertes Learning: Akzeptanz von Veränderungen und Anpassungsfähigkeit.
Matthias spricht auch die unvermeidlichen physischen Veränderungen an, die das Älterwerden mit sich bringt, und betont die Wichtigkeit der Akzeptanz und Anpassung. Sei es durch den Wechsel zu kürzeren Skiern oder zum E-Bike, er zeigt, dass Anpassungsfähigkeit und die Nutzung von Hilfsmitteln es ermöglichen, aktiv und engagiert zu bleiben.

Fünftes Learning: Das Alter ist nur eine Zahl. Schließlich zerschlägt Matthias mit einem Lächeln auf den Lippen den Mythos des Alterns, indem er vorschlägt, nicht zu sagen, dass man 70 Jahre alt ist, sondern stattdessen "Level 70 erreicht“ hat. Eine humorvolle Art, das Alter zu betrachten, die deutlich macht, dass das wirkliche Alter im Herzen und im Geist liegt.

Matthias’ Geschichten und Erkenntnisse bieten nicht nur Inspiration und Unterhaltung, sondern auch wertvolle Lektionen für jeden, der sich auf den Weg in den Ruhestand macht oder bereits diesen neuen Lebensabschnitt genießt. Die wichtigste Botschaft? Der Ruhestand ist eine Bühne für Neuanfänge, persönliches Wachstum und die Verfolgung von Leidenschaften – mit einem guten Schuss Humor und Leichtigkeit. 

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#61 Hans Kammerlander - gelassen Älterwerden als Extrembergsteigers07 Mar 202400:51:39
Im neuesten Podcast "Gelassen älter werden" begrüßt Bertram Kasper den Extrembergsteiger Hans Kammerlander, eine Persönlichkeit, die das Älterwerden aus einer einzigartigen Perspektive betrachtet. Kammerlander, bekannt für seine außergewöhnlichen Bergbesteigungen und Abenteuer, teilt seine Lebenserfahrung und den Übergang in einen ruhigeren Lebensabschnitt. Kammerlander erzählt von seinen Anfängen im Bergsteigen, angetrieben von der Faszination und Leidenschaft für die Berge seiner Heimat Südtirol. Er berichtet von seinen zahlreichen Expeditionen, darunter die Besteigung von zwölf der vierzehn Achttausender und den zweithöchsten Gipfeln der sieben Kontinente. Sein Leben am Limit, stets begleitet von dem Risiko und dem Verlust von Freunden, prägte seinen Weg. Der Wendepunkt kam 2013, als Kammerlander beschloss, dem extremen Bergsteigen Adieu zu sagen und sich fortan den Schönheiten der Berge in aller Welt zu widmen, ohne dabei das Abenteuer aus den Augen zu verlieren. Diese Entscheidung spiegelt seine tiefe Verbundenheit mit der Natur und sein Bestreben, den Berg in all seinen Facetten zu erleben, wider. Besonders eindrücklich schildert Kammerlander den Moment seiner Abfahrt mit Skiern vom Mount Everest, ein Augenblick, der nicht nur alpine Geschichte schrieb, sondern auch sein Leben tiefgreifend beeinflusste. Er betont die Bedeutung der mentalen und körperlichen Vorbereitung für solch extreme Unternehmungen und die Wichtigkeit, seine Grenzen zu kennen und zu respektieren. Im Zentrum des Gesprächs steht Kammerlanders Transformation und sein Weg zu einem zufriedeneren Leben beim Älterwerden. Er reflektiert über den Wert des Innehaltens, der Besinnung auf das Wesentliche und der Suche nach Schönheit abseits der Gipfelerfolge. Diese Gelassenheit und sein bewusster Umgang mit der eigenen Endlichkeit und den Herausforderungen des Alterns bieten wertvolle Inspirationen für die Hörerinnen und Hörer. Kammerlanders Botschaft an die Gesellschaft und insbesondere an Menschen, die sich dem Ruhestand nähern, betont die Bedeutung von Neugier, Offenheit und der Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Sein Plädoyer für ein aktives, erfülltes Leben, das nicht von Ängsten oder der ständigen Suche nach Sicherheit eingeschränkt wird, ist eine Ermutigung für alle, die vor der Herausforderung des Älterwerdens stehen. Dieser Podcast liefert tiefe Einblicke in die Gedankenwelt eines außergewöhnlichen Menschen, der trotz aller Erfolge und Abenteuer die Bedeutung von Bescheidenheit, Dankbarkeit und der Freude an den kleinen Dingen des Lebens nicht aus den Augen verloren hat. Kammerlanders Lebensgeschichte ist eine Inspiration, das Alter als eine Zeit der Möglichkeiten und nicht der Einschränkungen zu sehen.

Hier die wichtigsten Aspekte rund um das Älterwerden 
  1. Die Akzeptanz von Veränderung: Veränderung ist ein konstanter Teil des Lebens und des Älterwerdens. Die Bereitschaft, sich anzupassen und Veränderungen positiv zu begegnen, ist entscheidend für ein erfülltes Leben.
  2. Die Bedeutung von Leidenschaft: Die Verfolgung persönlicher Leidenschaften und Interessen trägt maßgeblich zur Lebenszufriedenheit bei, unabhängig vom Alter.
  3. Die Wichtigkeit von Risikobereitschaft: Auch im höheren Alter ist es wichtig, Risiken einzugehen und neue Herausforderungen anzunehmen, um persönliches Wachstum und Erfüllung zu erleben.
  4. Die Kraft der Reflexion: Tiefgreifende, lebensverändernde Erfahrungen, wie Kammerlanders Abfahrt vom Mount Everest, verdeutlichen die Bedeutung von Reflexion über das Erlebte für die persönliche Entwicklung.
  5. Der Wert des Innehaltens: Die bewusste Entscheidung, einen Schritt zurückzutreten und das Leben in einem ruhigeren Tempo anzugehen, kann zu größerer Zufriedenheit und einem intensiveren Erleben der Welt führen.
  6. Die Suche nach Schönheit: Das Streben, Schönheit in der Welt zu entdecken und zu erleben, bereichert das Leben und sorgt für andauernde Inspiration und Glück.
  7. Das Bewusstsein für Endlichkeit: Ein offener Umgang mit der eigenen Endlichkeit und der Wunsch nach einem schnellen, würdevollen Abschied unterstreicht die Wichtigkeit, das Hier und Jetzt zu schätzen.
  8. Das Loslassen von Stress und Druck: Die Fähigkeit, sich von Stress und externem Druck zu befreien und stattdessen Gelassenheit und Ruhe zu pflegen, ist essenziell für ein gesundes Älterwerden.
  9. Die Erhaltung von Neugier und Offenheit: Die Bewahrung einer neugierigen und offenen Haltung gegenüber neuen Erfahrungen und Lernmöglichkeiten fördert die geistige Flexibilität und Vitalität.
  10. Die Wertschätzung von Gemeinschaft und Kultur: Engagements für soziale Projekte, wie Kammerlanders Arbeit in Nepal, zeigen, dass das Älterwerden auch eine Zeit des Gebens und der positiven Einflussnahme auf die Gemeinschaft sein kann.
Hier der Link zur Nepalhilfe, in der sich Hans Kammerlander engagiert! Nepalhilfe Beilngries e.V.

Und hier geht es zu Hans Kammerlanders Homepage!

Hier geht es zur Episode mit Anselm Grün. Er beschreibt auch wichtige Ansätze, wenn es darum geht sich mehr zurückzunehmen und loszulassen!

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#60 Wege aus der Einsamkeit für Alt und Jung21 Feb 202401:01:52
Heute zu Gast haben wir Klaus Siedenhans.

Auf deiner Homepage beschreibst du dich: Du bist „mit Leib und Seele Persönlichkeits-, Mental- und auch Feel-Good-Coach.“ Gleichzeitig bist du auch Autor und als Redner hältst du motivierende Vorträge über deine Bücher. Bei dir geht es um Freude und positive Gestimmtheit.
Heute bist du hier, weil wir mit dir über dein Buch sprechen wollen: „Nicht allein auf weiter Flur. Ein unterhaltsamer Wegbegleiter aus der Einsamkeit.“ Ein Buch als Kombination aus eigenen Erfahrungen und wissenschaftlicher Einordnung. Ein hochaktuelles Thema, doch nicht nur für ältere Menschen, sondern eben auch jüngere Zeitgenossen. Die Bundesregierung hat der gerade eine Strategie gegen Einsamkeit veröffentlicht. Hier der Link zum Papier. 

Verlosung

Wie angekündigt verlosen wir 3 signierte Bücher von Klaus Siedenhans über die Einsamkeit. Herzlichen Dank für die Bereitstellung. Wir bitten alle, die in den Lostopf kommen wollen, um folgenden Support:

Bewertet unseren Podcast auf ‚Apple Podcast‘ mit einem kleinen Text und möglichst vielen Sternen. Schickt dann einen Screenshot eurer Bewertung an folgende E-Mail-Adresse: info@gelassen-aelter-werden.de und schreibt bitte eure Post-Adresse dazu, damit wir diese – sofern ihr zu den 3 glücklichen Gewinnern gehört – an Klaus Siedenhans weiterleiten können. Die Möglichkeit zur Teilnahme besteht bis zum 15.03.2024. Alle Teilnehmenden kommen in den Lostopf. Catharina ist die Glücksfee. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Daten werden nach der Verlosung gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wege aus der Einsamkeit für Alt und Jung – darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

Wie beschreibst du Einsamkeit? Was tun, wenn ich mich einsam fühle?

Teufelskreis mit den eigenen Gedanken und Glaubenssätzen. Was passiert hier mit uns?

Ein paar Zahlen, Daten, Fakten: 3,5 Mio.. Menschen in D fühlen sich chronisch einsam. Menschen ü65 fühlen sich am wenigsten einsam. Am einsamsten fühlt sich die Altersgruppe unter 40. 

Was passiert über die Lebensspanne, dass wir im Alter weniger einsam sind?

Lebensstil, Einsamkeit und Sterberisiko: Wer einsam ist, hat ein 26 %% höheres Sterberisiko. --> Einsamkeit ist mind. genauso gefährlich wie 15 Zig./Tag, Übergewicht und mangelnde Bewegung. – will Klaus selbst einbringen

Warum haben soziale Kontakte im klassischen Gesundheitstrend kein Platz

Wieso sind immer mehr jüngere Menschen einsam?
Die sind doch viel in den sozialen Medien unterwegs, treffen sich auf Partys oder bei anderen Gelegenheiten.

Warum bekommen wir so wenig davon mit, dass so viele Menschen einsam sind?

Wir haben bei unseren Recherchen gelesen, dass es immer mehr Single-Haushalte gibt.
Hat auch das etwas mit dieser großen Einsamkeit zu tun? 

Ihr habt in eurem Buch auch über die möglichen Folgen von Einsamkeit geschrieben. Dass es emotionale Auswirkungen hat, dürfte jedem klar sein. Aber die körperlichen Folgen sind dann doch überraschend. Kannst du darüber ein wenig zählen?

Was kann nun jeder Einzelne, aber auch die Gesellschaft tun, um einsame Menschen zu unterstützen oder auch, um selbst nicht einsam zu werden?

Renteneinstieg: Wo liegen hier die Tücken in Bezug auf Einsamkeit?

Erkenntnis Wege aus der Einsamkeit: Etwas finden, worin ich aufgehe/was ich gerne tu.

Wo und wie können sich Generationen besser zusammentun? Wie können wir einander stützen?


Definition und Unterschied von Einsamkeit und Alleinsein:
  • Einsamkeit ist ein individuelles Gefühl ohne allgemeingültige Definition, das von Trauer bis zum Gefühl, niemanden zu haben, reichen kann. Jeder Mensch kennt dieses Gefühl in irgendeiner Form.
  • Der Unterschied zum Alleinsein liegt darin, dass Alleinsein eine positiv erlebte Zeit für sich selbst sein kann und nicht notwendigerweise negativ belastet ist.
Ursachen und Formen von Einsamkeit:
  • Einsamkeit kann in verschiedenen Formen auftreten, wie soziale Einsamkeit (fehlende soziale Kontakte) und emotionale Einsamkeit (mangelnde emotionale Unterstützung trotz vorhandener sozialer Kontakte).
  • Selbst inmitten von Menschen kann man sich einsam fühlen, wenn die Qualität der Beziehungen nicht den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Auswirkungen von Einsamkeit:
  • Einsamkeit hat nicht nur psychologische, sondern auch physische Auswirkungen, die von Depressionen und Angstzuständen bis hin zu einem erhöhten Risiko für körperliche Krankheiten reichen.
Strategien gegen Einsamkeit:
  • Sich selbst aktiv gegen Einsamkeit zu stellen, indem man alte Beziehungen wiederbelebt, neue soziale Kontakte knüpft und Gemeinschaftsaktivitäten nachgeht, die einem Freude bereiten.
  • Die Bedeutung des Unterschieds zwischen digitalen und realen Kontakten erkennen und realen Interaktionen den Vorzug geben.
Gesellschaftliche Verantwortung:
  • Es gibt eine gesellschaftliche Verantwortung, das Thema Einsamkeit zu entstigmatisieren und Unterstützungsangebote zu schaffen und bekannt zu machen.
Persönliche Entwicklung und Selbstwahrnehmung:
  • An der eigenen Einstellung arbeiten, positive Selbstgespräche führen und sich bewusst für Freundlichkeit und Offenheit gegenüber anderen entscheiden.
  • Die Wichtigkeit, sich für andere zu interessieren und echte zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, die über oberflächliche Kontakte hinausgehen.
Praktische Tipps für den Alltag:
  • Sich Mut machen, auch kleine Schritte zu wagen, wie zum Beispiel die Menschen um sich herum aktiv zu grüßen und sich in Gemeinschaftsaktivitäten einzubringen.
Die Rolle der Selbstreflexion:
  • Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Erkennens eigener Stärken und Interessen, um auf dieser Basis Aktivitäten zu wählen, die potenziell gegen Einsamkeit helfen können.

Abschluss:

Wenn sich Hörer*innen jetzt angesprochen fühlen oder jemanden kennen, der sich womöglich einsam fühlt. Welche drei Hinweise willst du diesen noch mitgeben?

Hier findet hier die Episode mit Elke Schilling von Silbernetz – ein Verein, der ein Telefonangebot gegen die Einsamkeit anbietet. Sehr tolle Initiative mit einer wirklich taffen Frau.
Und hier ab ihr den Link zur Homepage von Klaus Siedenhans.




Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!

Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.

Und eine Bitte an alle:

Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

Taufrisch #4 Frei sein - angekommen in der 3. Lebensphase10 Feb 202400:39:20
In dieser Folge spricht Catharina mit Bertram über seine erste Woche in der „Freiheit“ nach dem Ende seiner beruflichen Laufbahn. Frei sein, ein Gefühl, auf das er sich so sehr gefreut hat. Angekommen in der Phase der Freitätigkeit, angekommen in der dritten Lebensphase – wunderbar.

Bertram erzählt von seinem Gefühl des Ankommens und der Erleichterung und dem Druck, der langsam von ihm abfällt.
Bertram spricht von seinen Plänen für die 3. Lebensphase. Als Altersstratege hat er sich natürlich darauf vorbereitet. So will er z. B. Beziehungen zu ihm wichtigen Menschen pflegen, will ich mit jungen Menschen befreunden, und hat immer noch die Idee ein Buch zu schreiben. 

Bertram reflektiert seine Erfahrungen im Berufsleben und wie er sich auf den Ruhestand vorbereitet hat. Schließlich spricht er über seine Verabschiedung aus dem St. Elisabeth-Verein in Marburg und wie er sich selbst verabschiedet hat, indem er jedem Kollegen eine persönliche Spur hinterlassen hat. 

In diesem Gespräch geht es um die Bedeutung von Ruhe und Gelassenheit im Leben, die Wichtigkeit von Verabschiedungen, insbesondere im beruflichen Kontext, und die Aspekte, die bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden beachtet werden sollten. 

Es wird auch betont, wie wichtig es ist, ausreichend Zeit und Raum für Verabschiedungen zu schaffen. Des Weiteren wird die Palette der Gefühle beim Abschied thematisiert und die Wichtigkeit einer wertschätzenden Verabschiedung hervorgehoben, in Verbindung mit der Würdigung der Leistung von Mitarbeitenden für ihr Unternehmen. 

Abschließend wird die Bedeutung der Selbstreflexion und des Innehaltens betont, um den Übergang in eine neue Lebensphase gut zu gestalten. Frei sein - das könnt ihr für eure eigene Reflexion mitnehmen: Der Übergang in den Ruhestand kann ein Gefühl des Ankommens und der Erleichterung bringen.

Es ist wichtig, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen und neue Beziehungen zu pflegen.

Der Ruhestand ermöglicht, neue Projekte zu verfolgen und langgehegte Träume zu verwirklichen.

Eine wertschätzende Verabschiedung aus dem Unternehmen kann eine positive Wirkung haben und den Übergang erleichtern.

Ruhe und Gelassenheit im Leben sind wichtige Qualitäten, die es zu kultivieren gilt.Verabschiedungen sollten in beide Richtungen gehen und Raum für Wertschätzung bieten.
Bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden ist es wichtig, ihre Leistungen und Eigenschaften zu würdigen.Verabschiedungen sollten ausreichend Zeit und Raum einnehmen, um eine angemessene Wertschätzung zu ermöglichen.

Die Palette der Gefühle beim Abschied ist vielfältig und sollte Raum finden.

Eine wertschätzende Verabschiedung kann den Übergang in eine neue Lebensphase erleichtern.
Selbstreflexion und Innehalten sind wichtig, um den Übergang gut zu gestalten.


 Zusammenfassung der wichtigsten Learnings

Bertram Kasper teilt in diesem Podcast seine Erfahrungen und Einsichten aus der ersten Woche seiner Freitätigkeit nach dem offiziellen Ende seines Berufslebens. Die wichtigsten Learnings, die er seinen Hörern vermitteln möchte, umfassen:

  • Vorbereitung auf die neue Lebensphase: Bertram betont die Bedeutung einer langfristigen Vorbereitung auf den Ruhestand, die bei ihm bereits zwölf Jahre zuvor begann. Er spricht über die Errichtung eines Arbeitszeitkontos, das ihm ermöglichte, weiterhin Gehalt zu beziehen, und betont, wie wichtig es ist, sich bewusst und strategisch auf diese Veränderung vorzubereiten.
  • Ankommen und Freiheit genießen: Er beschreibt das Gefühl des "Angekommen seins" in dieser neuen Lebensphase und wie befreiend es ist, nicht mehr den beruflichen Verpflichtungen nachgehen zu müssen. Trotz einer Erkältung, die seine ersten Tage beeinträchtigte, erlebte er eine große Erleichterung und den Abfall von Druck.
  • Struktur und Zwecklosigkeit: Bertram spricht über die Bedeutung, sich eine Tagesstruktur zu geben, aber auch Zeiten des Zwecklos-Seins zu genießen. Er möchte lernen, einfach "in die Luft zu gucken" und das Leben ohne festgelegte Ziele zu genießen.
  • Beziehungen pflegen und neue Beziehungen aufbauen: Ein weiteres zentrales Thema ist das Pflegen alter und das Aufbauen neuer Beziehungen, insbesondere mit Menschen aus seiner Vergangenheit und Familie. Bertram legt Wert darauf, wieder engere Kontakte zu knüpfen und sich auch mit jüngeren Menschen zu vernetzen.
  • Weiterhin aktiv und engagiert bleiben: Trotz der Freitätigkeit plant Bertram, aktiv zu bleiben, indem er seine Erfahrungen und Fähigkeiten in Beratungsprojekte einbringt und an seiner persönlichen Entwicklung, wie Meditation und Sport, arbeitet. Sein Ziel ist es, gesund und geistig aktiv zu bleiben und gleichzeitig neuen Leidenschaften, wie dem Schreiben, nachzugehen.

Hier findet sich ein Link zum Podcast mit Wolfgang Schiele mit wegweisenden Impulsen zur aktiven Gestaltung der dritten Lebensphase. 
Hier eine Empfehlung für ein gutes Buch zum Älterwerden "Own your Age" von Pasqualina Perrig-Chiello.
Kapitel 00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas00:58 Bertrams erste Woche in der Freiheit03:20 Die Bedeutung von Freisein und Verloren sein06:13 Bertrams Pläne für die kommenden Jahre09:36 Die Herausforderung, Beziehungen zu jüngeren Menschen aufzubauen13:36 Bertrams Pläne für ein Buch15:45 Bertrams Erfahrungen im Berufsleben und die Vorbereitung auf den Ruhestand20:58 Bertrams Verabschiedung aus dem Unternehmen27:42 Bertrams eigene Verabschiedung29:37 Die Bedeutung von Ruhe und Gelassenheit im Leben30:39 Die Bedeutung von Verabschiedung31:08 Wichtige Aspekte bei der Verabschiedung von Mitarbeitenden33:46 Zeit und Raum für Verabschiedungen35:24 Die Palette der Gefühle beim Abschied36:15 Die Bedeutung einer wertschätzenden Verabschiedung37:07 Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Innehaltens

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#59 Selbstmanagement im Ruhestand mit Wolfgang Schiele31 Jan 202401:04:03
Heute ist zum zweiten Mal Wolfgang Schiele zu Gast. Wolfgang bezeichnet sich selbst als „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren und wir fügen noch hinzu, er ist ein echter Pionier im Kontext der dritten Lebensphase und dazu Blogger und Autor.

Heute sprechen wir mit Wolfgang über sein aktuelles Buchsprechen. Selbstmanagement im Ruhestand mit dem Untertitel Coachingmodelle für mehr Resilienz und Gelassenheit im Alter. Wie passend für unseren Podcast. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf zwei Kapitel: Nach beruflichen Alternativen mit Zufriedenheitswert und unsere Antreiber bestimmen die Stresslast. So entsteht ein kurzweiliges Gespräch, bei dem der Generationendialog auch nicht zu kurz kommt. Lasst euch überraschen und hört rein.

Selbstmanagement im Ruhestand - darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

Bevor wir in die vorbereiteten Kapitel einsteigen. Erzähl doch den Hörer*innen einmal, welche Intention du mit dem Buch verfolgst? Welchen Nutzen ziehen auch die Leser*innen daraus?

1.5 Nach berufliche Alternativenn mit Zufriedenheitswert

In diesem Kapitel beschreibst du, wie wir uns mit und über die eigene Berufstätigkeit identifizieren. Sie gibt uns eine bestimmte Rolle, Aufmerksamkeit, Verantwortung, soziale Teilhabe und Struktur. Gleichzeitig beschreibst du wunderbar, welchen Verlust wir erleiden, wenn wir, mit Einstieg in den Ruhestand, das alles nicht mehr haben.       
Welches Risiko birgt sich hier? Welche Lösungsstrategie schlägst du vor?

Ein paar Zahlen (Deutsche Alterssurvey 2014 ): Arbeitsmotivation bei berufstätigen Rentner*innen: ca. 75% Freude an der Arbeit, > 60% Zufriedenheit eine Aufgabe zu haben, ca. 60% soziale Anbindung. Und weniger als 40% aufgrund von finanzieller Notwendigkeit. Auf mich wirkt das sehr motivierend, einer beruflichen Tätigkeit weiter nachzukommen. Wie deutest du die Zahlen?

Alle sprechen von lebenslangen Lernen, geht das überhaupt? Wird unser Gehirn nicht auch immer älter, langsamer und träge4.1 Unsere Antreiber bestimmen die Stresslast..

In diesem Kapitel schreibst du über unsere inneren Antreiber. Hierbei geht es aber nicht um unsere intrinsische Motivation – also eine Motivation ausgelöst von persönlichen Werten – sondern eher um eine Art innere Stimme, die bestimmt, mit welcher Intensität wir Aufgaben gerade im Berufsleben erfüllen. Sie bestimmt somit unsere Stressbelastung.

Welche Antreiber hast du hier identifiziert? Was können wir tun, wenn wir uns darin wiedererkennen?

Nun lassen wir die Antreiber nicht im Unternehmen, sobald wir dieses aufgrund von Renteneinstieg verlassen. Wie können wir mit den Antreibern umgehen, gerade im Übergang von Berufsleben zur Freitätigkeit?

Abschlussfrage:

Hand aufs Herz, wie viel aus deinem Buch setzt du selbst um? 😉 Wie gehst du selbst mit dem Älterwerden um?

Der Generationenblick im Kontext des Buches: Wie können bspw. die Kinder oder jüngere Angehörige Menschen rund um den Renteneinstieg unterstützen?

Und hier der gut gefüllte Blog von Wolfgang: https://spaetefreiheitruhestand.com/

Im Podcast haben wir auf zwei andere Episoden hingewiesen.

Hier der Link zu Jonas fragt: https://gelassen-aelter-werden.de/57-den-lebensweisheiten-der-aelteren-auf-der-spur/

und

hier der Link zu Anselm Grün: https://gelassen-aelter-werden.de/gelassen-aelter-werden-mit-anselm-gruen/

Die wichtigsten Learnings aus dem Gespräch mit Wolfgang zum Thema "Selbstmanagement im Ruhestand"

  1. Vorbereitung auf den Ruhestand: Wolfgang Schiele betont die Bedeutung der Vorbereitung auf den Ruhestand, indem man sich über eigene Kompetenzen, Fähigkeiten, Werte, Glaubenssätze und Überzeugungen klar wird. Diese Selbstreflexion hilft, eine sinnvolle und zufriedenstellende Gestaltung der dritten Lebensphase zu erreichen.
  2. Selbstmanagement als Schlüssel: Im Ruhestand geht es darum, sich selbst zu managen, um Zufriedenheit und Selbstwert zu fördern. Schiele legt nahe, dass Ruheständler aktiv ihre Zeit gestalten und neue oder alte Interessen verfolgen sollten, um ein erfülltes Leben zu führen.
  3. Lebenslanges Lernen: Das Konzept des lebenslangen bzw. altersgerechten Lernens wird hervorgehoben. Neuroplastizität ermöglicht es, auch im Alter noch zu lernen und sich zu entwickeln. Das Lernen neuer Dinge fördert die geistige Flexibilität und trägt zu einem positiven Selbstbild bei.
  4. Umgang mit inneren Antreibern: Die Transformation von inneren Antreibern in Erlauber im Ruhestand kann zu weniger Stress und mehr Zufriedenheit führen. Statt sich von äußeren Erwartungen und Perfektionismus antreiben zu lassen, sollten Ruheständler sich erlauben, Dinge zu tun, die ihnen Freude bereiten und sinnvoll erscheinen.
  5. Generationendialog fördern: Der Austausch zwischen den Generationen ist wertvoll für ein besseres Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Ältere können ihr Erfahrungswissen teilen, während Jüngere neue Perspektiven einbringen. Dieser Dialog kann zur Überwindung von Altersstereotypen beitragen und ein gemeinsames Lernen ermöglichen.
  6. Bewusste Gestaltung des Ruhestands: Schiele ermutigt dazu, den Ruhestand als Chance für Wachstum und persönliche Entwicklung zu sehen. Indem man bewusst Entscheidungen trifft, wie man diese Lebensphase gestaltet, kann man zu tiefer Zufriedenheit und einem erfüllten Leben finden.

Diese Learnings unterstreichen die Bedeutung von Selbstmanagement im Ruhestand, um eine zufriedenstellende und sinnvolle Lebensphase zu gestalten. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen Werten, Zielen und Interessen sowie einem offenen Dialog zwischen den Generationen kann der Übergang in den Ruhestand als bereichernde Lebensphase erlebt werden.



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#58 Vorbilder - auch für das Alter mit Tamara Dietl10 Jan 202400:25:33
Den folgenden Podcast habe ich auf Grundlage einer Idee aus dem Buch "Die bessere Hälfte" von Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Pro. Dr. med. Tobias Esch aufgenommen. Sie bezieht sich auf die "Grant Study".

Der Podcast wurde im Rahmen von "Denkraum Deutschland - Hey Alter" aufgenommen. Tamara Dietl wurde als Krisenexpertin und Autorin zu einer Diskussionsrunde über das Thema "Alter - eine Krise!?" von Miro Craemer eingeladen. 

Tamara Dietl war bereit mit mir über ihre ganz persönlichen Vorbilder zu sprechen.

Zur Grant Studie:

Die Grant-Studie der Harvard University ist eine der längsten Längsschnittstudien in der Geschichte der Psychologie. Seit ihrer Initiierung im Jahr 1938 hat sie wertvolle Erkenntnisse darüber geliefert, was zu einem langen und zufriedenen Leben beiträgt. In dieser Studie wurden 268 männliche Harvard-Absolventen über Jahrzehnte hinweg begleitet, um verschiedene Aspekte ihres Lebens zu erforschen. Die Ergebnisse der Studie haben entscheidende Muster der Lebenszufriedenheit aufgezeigt. Diese Aspekte spielen eine zentrale Rolle dabei, wie wir altern und wie zufrieden wir im Laufe unseres Lebens sind.
  • Beziehungen sind entscheidend für das Glück: Eine der zentralen Erkenntnisse ist, dass starke soziale Beziehungen, wie enge Freundschaften, eine glückliche Ehe und gute Familienbeziehungen, entscheidend für das Glück, die Lebenszufriedenheit und die psychische Gesundheit sind.
  • Frühe Beziehungen prägen das Leben: Die Qualität der Beziehung zu den Eltern, insbesondere in den ersten Lebensjahren, hat langfristige Auswirkungen auf die spätere Lebenszufriedenheit und emotionale Gesundheit.
  • Bewältigungsmechanismen beeinflussen die Lebensqualität: Die Art und Weise, wie Menschen mit Lebensherausforderungen umgehen, wirkt sich stark auf ihre spätere Lebensqualität aus. Positive Bewältigungsstrategien sind hierbei vorteilhaft.
  • Alkoholismus ist ein wichtiger Faktor für Unglück: Alkoholismus erwies sich als einer der Hauptfaktoren für Scheidung, psychische Erkrankungen und beruflichen Misserfolg.
  • Arbeit ist wichtig, aber nicht alles: Beruflicher Erfolg und Zufriedenheit sind wichtig, aber nicht so entscheidend für das allgemeine Glück wie qualitativ hochwertige Beziehungen.
Vorbilder können nach Tobias Esch und von Hirschhausen ebenfalls für die Lebenszufriedenheit einen wichtige Rolle spielen und durch das Vorleben einen inneren Kompass in uns verankern. So habe ich mit Tamara Dietl über ihre Vorbilder zu den Themen - Wissen weitergeben, Humor, Dankbarkeit, Naturverbundenheit, Bewegung, Hingabe und Tapferkeit - gesprochen:
Wissen weitergeben
Die Weitergabe von Wissen ist nicht nur ein Akt des Lehrens, sondern auch des Verbindens und des Aufbaus von Gemeinschaften. Personen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen aktiv teilen, haben oft ein höheres Maß an Lebenszufriedenheit erfahren. Dieser Austausch fördert ein Gefühl der Sinnhaftigkeit und des Beitrags zur Gesellschaft, was gerade im Alter eine wichtige Rolle spielt.

Humor
Humor ist ein mächtiges Werkzeug, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten lachen zu können, hilft nicht nur bei der Stressbewältigung, sondern stärkt auch soziale Bindungen. Mit Humor und Leichtigkeit kann das eigene Sein oft mit einer besseren geistigen Gesundheit und einem längeren Leben einhergehen.

Dankbarkeit
Dankbarkeit ist ein Schlüsselelement für ein zufriedenes Leben. Sie ermöglicht es uns, das Positive in unserem Leben zu erkennen und zu schätzen. Menschen, die Dankbarkeit üben, sind oft glücklicher und gesünder. Dankbarkeit hilft dabei, positive Emotionen zu kultivieren, was insbesondere im Alter wichtig ist, um sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.

Naturverbundenheit
Die Verbindung zur Natur hat einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Menschen, die Zeit in der Natur verbringen, weisen oft eine bessere körperliche und geistige Gesundheit. Naturverbundenheit fördert die Achtsamkeit und hilft dabei, Stress abzubauen, was im Alter zunehmend wichtiger wird.

Bewegung
Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein Schlüsselfaktor für ein langes und gesundes Leben. Bewegung hilft nicht nur dabei, Krankheiten vorzubeugen, sondern unterstützt auch die geistige Gesundheit. Vielfältig wird gerade beim Älterwerden darauf hingewiesen.

Hingabe
Hingabe, sei es in Beziehungen, Beruf oder Hobbys, trägt maßgeblich zur Lebenszufriedenheit bei. Menschen, die sich leidenschaftlich einer Sache widmen, erfahren oft ein höheres Maß an Erfüllung. Diese Hingabe kann im Alter ein wichtiger Aspekt sein, um das Gefühl von Relevanz und Zweck zu bewahren. Dazu adressiert es den Aspekt der Generativität (Welche meiner Fähigkeiten möchte ich für die nachfolgenden Generationen einsetzen?), der ebenfalls für ein bewusstes und gesundes Älterwerden ein wichtiger Faktor ist.

Tapferkeit
Das Leben erfordert Mut, und diejenigen, die Herausforderungen mit Tapferkeit begegnen, zeigen oft eine höhere Resilienz gegenüber den Unwägbarkeiten des Lebens. Tapferkeit im Umgang mit Schwierigkeiten kann bei Menschen zu einer besseren Anpassungsfähigkeit und Zufriedenheit im Leben führen.

Die Erkenntnisse der Grant-Studie sind nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern bieten auch praktische Leitlinien für ein erfülltes Leben. Vorbilder in diesen Bereichen zu haben, kann besonders beim Älterwerden eine unterstützende Rolle spielen. Sie zeigen Wege auf, wie man trotz der unvermeidlichen Herausforderungen des Lebens, Zufriedenheit und Erfüllung finden kann.

Diese Vorbilder dienen als Inspiration und Wegweiser, wie man das Leben aktiv gestalten und das Beste daraus machen kann. Sie zeigen, dass es nicht nur auf die äußeren Umstände ankommt, sondern auch darauf, wie wir mit diesen Umständen umgehen. Im Alter, einer Phase des Lebens, die oft mit Veränderungen und Herausforderungen verbunden ist, können diese Prinzipien besonders wertvoll sein. Sie bieten Strategien, um mit körperlichen Einschränkungen, dem Verlust von Liebsten oder anderen Veränderungen umzugehen.

Die Grant-Studie lehrt uns, dass ein zufriedenes und erfülltes Leben kein Zufallsprodukt ist, sondern oft das Ergebnis bewusster Entscheidungen und Einstellungen. Die Fähigkeit, Wissen zu teilen, Humor zu bewahren, Dankbarkeit zu üben, die Natur zu schätzen, körperlich aktiv zu bleiben, sich leidenschaftlich einer Sache zu widmen und mutig Herausforderungen zu begegnen, sind Fähigkeiten, die wir entwickeln und kultivieren können.

Schließlich ist es wichtig zu erkennen, dass diese Lebensweisen nicht nur individuell nützlich sind, sondern auch die Gemeinschaft stärken. Indem wir positive Vorbilder in diesen Bereichen sind, tragen wir nicht nur zu unserem eigenen Wohlbefinden bei, sondern auch zum Wohlergehen der Menschen um uns herum.

Die Grant-Studie ist ein kraftvoller Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen und Wege zu einem zufriedeneren und gesünderen Dasein zu finden. Sie ermutigt uns, unabhängig von unserem Alter, aktiv an unserem Wohlbefinden zu arbeiten und ein Leben voller Zufriedenheit, Freude und Sinn zu führen.

Folgende andere Podcastepisoden könnten interessant sein:

https://gelassen-aelter-werden.de/was-sagen-wissenschaft-und-praxis-zum-uebergang-ins-rentnerdasein/

oder

https://gelassen-aelter-werden.de/34-der-sinn-des-lebens-nicht-nur-im-alter-mit-christian-uhle/

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Taufrisch #3 Weihnachtsgrußpodcast23 Dec 202300:11:20
Weihnachtspodcast

Heute schicken wir euch einen Audio Weihnachtsgruß.

Wir wünschen euch und euren Lieben gesegnete Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiche Jahr 2024.

Es hat uns sehr viel Freude gemacht, diesen Podcast für euch zu produzieren. Wir bedanken uns herzlich fürs Zuhören und freuen uns auf Anregungen für neue Episoden. Und gerne dürft ihr Likes und Bewertungen auf den Podcastplattformen und in den Sozialen Medien da lassen.

Catharina liest euch einen Weihnachts- und Wintertext vor und ich lese einen Text von dem deutschen Soziologen Hartmut Rosa über den Schnee und seine Unverfügbarkeit.

Viel Freude beim Hören.

Herzlich eure Catharina und euer Bertram

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#57 Den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur19 Dec 202300:22:06
 Jonas – den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur

Wie schon im Feature zum Denkraum Deutschland „Hey Alter“ angekündigt, spreche ich in dieser Episode mit Jonas. Jonas wurde zu Denkraum Deutschland eingeladen, weil er den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur ist. 

Jonas ist ein junger Österreicher und spricht mit älteren Menschen über ihre Lebenserfahrungen. Einfühlsam und mit viel Geschick in der Art des Fragens, gelingt es ihm vortrefflich, etwas über die Lebensweisheiten all dieser Menschen zu erfahren. 

In kleinen Reels, die hochwertig gestaltet sind, möchte er vor allem junge Menschen einladen, von den Lebensweisheiten der Älteren zu profitieren. 

Zusätzlich leistet Jonas aus meiner Sicht einen Beitrag zur Verständigung der Generationen und versucht gleichzeitig mit Vorurteilen gegenüber Älteren aufzuräumen. 

Ich auf jeden Fall bin ein begeisterter Zuhörer und Zuseher. 

Im Gespräch spricht Jonas über folgende Aspekte zu den Lebensweisheiten der Älteren gesprochen: 

Jonas, erkläre doch einmal unseren Hörer:innen, was Du als junger Mann genau machst und wie darauf gekommen bist? 

Wie kommst Du zu Deinen Fragen? 

In Deinem Videopodcast, sieht das auf Instagram immer alles so locker aus? Wie bekommst Du das hin oder anders gefragt, wie führst Du die Menschen ein, die Du ansprichst? 

Was war Dein bisher schwierigstes Erlebnis und was Deine schönste Begegnung? 

Was lernst Du für Dich daraus? 

Du leistest aus meiner Sicher mit Deinem Format einen Beitrag zum Dialog der Generationen. Was hältst Du selbst in diesem Zusammenhang für wichtig, gerade wenn wir an die großen Herausforderungen unserer Zeit denken (Klima etc.)? 

Würdest Du mich gerne etwas fragen? 

 

Zum Instagram-Kanal von Jonas @jonas.fragt 

 



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#56 Ab wann sind wir alt und warum? Frank Leyhausen06 Dec 202300:48:36
 Heute befinde ich mich auf der Zukunft Personal Messe in Köln 2023, die größte Messe, die sich mit den verschiedensten Themen rund um Personalmanagement und die Zukunft des Arbeitens beschäftigt. Dabei geht es auch um Fachkräftemangel und hier und dort auch um die aktuell beginnende Renteneinstiegswelle. Für diese Themen habe ich heute Frank Leyhausen vor das Mikrofon bekommen. – Podcast Box mitten im Messetrubel. Neue Erfahrung. 

Herzlich willkommen, lieber Frank! Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast. 

Wir sprechen heute darüber, was der Renteneinstieg für ältere Mitarbeitenden, aber auch für Unternehmen zeitnah bedeutet. Wir zeigen, wie eine gute Vorbereitung auf den Renteneinstieg für beide Seiten gut gelingen kann. Auch werden wir auf den Aspekt des Fachkräftemangels eingehen und sprechen darüber, was „Ruheständler*innen“ damit zu tun haben. 

 Lieber Frank, magst Du Dich unseren Hörer*innen einmal kurz vorstellen? 

Seit über 20 Jahren beschäftigst Du Dich mit den Themen Demografie und Älterwerden – wie bist du auf das Thema gekommen und was ist Dir dabei besonders aufgefallen? 

Du bist international mit den Themen ageing, ageism und agetech – also Älterwerden, Altersdiskriminierung und Technik für das und im Alter - unterwegs. Was ist Dir bei den Themen besonders wichtig und welche Erfahrungen machst Du damit? 

2021 hast Du gemeinsam mit Deiner Box-Kollegin Anja Klute die Firma AgeForce1 gegründet. U.a. habt ihr ein digitales Selbstcoaching-Programm entwickelt. Dieses Programm soll Menschen begleiten, den Einstieg in den Ruhestand besser bzw. leichter zu gestalten und sich auf die neue Lebensphase vorzubereiten. Wie wird dieses online-Format angenommen? Welche Erfahrungen macht ihr da? 

Nun sind wir hier auf der Zukunft Personal. Du hattest bereits Deinen Auftritt zum Thema „Fachkräftepotential stärken“. Hier ging es natürlich auch um das Potenzial von älteren Mitarbeitenden.       
(Rebecca Ilgner) Altersbilder: Ab wann ist man alt? Überraschende Antworten
Studie aus Großbritannien: „Wie gesund es ist, Hobbys zu haben“ – hier geht es explizit um ältere Menschen. Was sind Deine Hobbies? Und was können wir unseren Hörer*innen mitgeben? 

Podcast – gelassen älter werden: Wie stehst Du selbst zum älter werden? Welche Vorbilder hast Du? 

Abschlussfrage: 

Welches Potenzial siehst Du im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen? 

Und hier könnt ihr die erste Episode von Catharina und mir hören!



Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#78 Lernen kennt kein Alter mit Dagmar Wagner31 Jul 202400:43:55
Lernen kennt kein Alter: Eine Reise durch die Weisheit des Alterns

In der heutigen Podcast-Episode „Gelassen älter werden“ begrüßen wir Dagmar Wagner, eine bemerkenswerte Frau, die nicht nur Regisseurin für Dokumentarfilme und Vortragsrednerin ist, sondern auch im Alter von 64 Jahren einen Master in Gerontologie abgeschlossen hat. Ihre Erfahrungen und Einsichten zum Thema Altern sind inspirierend und bieten wertvolle Erkenntnisse für alle, besonders für Menschen über 60 Jahre.

Die wichtigsten Learnings aus dem Gespräch:
  • Gelassenheit im Alter: Das Älterwerden sollte,, nicht von Sorgen und Ängsten begleitet sein. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass niemand genau weiß, wie das individuelle Alter aussehen wird. Gelassenheit und ein gesunder Lebensstil sind Schlüssel zum Wohlbefinden im Alter.
  • Humor und Lebensfreude: Hundertjährige Menschen zeigen oft einen erstaunlichen Humor und eine positive Lebenseinstellung. Diese Fähigkeit, über sich selbst und das Leben zu lachen, ist eine wichtige Ressource, um das Alter zu genießen und Herausforderungen zu bewältigen.
  • Selbstreflexion und Akzeptanz: Viele ältere Menschen entwickeln eine Fähigkeit zur Selbstreflexion und Akzeptanz, die es ihnen ermöglicht, mit ihren Gebrechlichkeit und Lebensveränderungen friedlich umzugehen. Diese innere Gelassenheit trägt wesentlich zur Lebensqualität bei.
  • Der Wert der Erfahrung: Die Geschichten und Lebensrückblicke älterer Menschen sind von unschätzbarem Wert. Sie bieten Einblicke und Weisheiten, die jüngeren Generationen helfen können, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und zu gestalten.
  • Lebensrückblick-Therapie: Diese Therapieform hilft älteren Menschen, positive Erlebnisse und gemeisterte Herausforderungen wieder zu erleben. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, auch zukünftige Herausforderungen zu meistern.
  • Selbstverantwortung: Selbstverantwortung und die Fähigkeit, das Beste aus jeder Situation zu machen, sind entscheidend. Das Leben ist oft geprägt von unerwarteten Wendungen, aber die Art und Weise, wie man darauf reagiert, ist maßgeblich für das persönliche Glück und die Zufriedenheit.
  • Selbstliebe und Selbstkritik: Ein gesundes Maß an Selbstliebe ist ebenso wichtig wie die Fähigkeit zur Selbstkritik. Diese Balance hilft, das eigene Leben reflektiert und zufrieden zu gestalten.
ZusammenfassungDas Gespräch mit Dagmar Wagner zeigt eindrucksvoll, dass Lernen kein Alter kennt. Gelassenheit, Humor und die Fähigkeit zur Selbstreflexion sind zentrale Aspekte, um das Alter positiv zu erleben. Die Lebensrückblick-Therapie hebt die Bedeutung hervor, sich auf positive Erinnerungen und Erfolge zu konzentrieren, um das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude im Alter zu stärken. Selbstverantwortung und ein ausgewogenes Verhältnis von Selbstliebe und Selbstkritik sind essenziell, um den Herausforderungen des Lebens konstruktiv zu begegnen.

Für Menschen über 60 Jahre bietet diese Episode wertvolle Einblicke und ermutigende Botschaften. Das Altern ist nicht nur eine Zeit des Rückzugs, sondern auch eine Phase der Erfüllung, der Weisheit und des tiefen Verständnisses für das Leben. Indem wir lernen, gelassen zu altern und unsere Erfahrungen wertzuschätzen, können wir diese Lebensphase in vollen Zügen genießen und positiv gestalten. Lernen kennt kein Alter und diese Erkenntnis kann uns allen helfen, unser Leben bis ins hohe Alter bereichernd und sinnvoll zu gestalten.

Hier geht es zur Homepage von Dagmar Wagner!

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#55 Gründen im Rentenalter - eine Idee rollt durch die Stadt22 Nov 202300:50:23
 Heute findet wieder eine ganz besondere Folge statt. Nicht nur, dass ich sie persönlich, so ganz in Live und in Farbe treffen darf, sondern eigentlich bin ich der Gast. Und zwar sitze ich gerade zusammen mit Elke Jensen, die Gründerin von City Caddy – was das genau ist und wie sie dazu kam, darüber sprechen wir gleich. Wir sitzen hier in ihrem Büro im schönen Hamburg, wo wir beide wohnen. 

So schön, liebe Frau Jensen, dass es geklappt hat, dass Sie bereit sind für eine Podcastaufnahme und wir uns hier persönlich bei Ihnen treffen können. 

Wir wollen heute darüber sprechen, was es bedeutet im höheren Alter noch eine Firma zu gründen, was es dafür braucht und mit welchen Herausforderungen Frau Jensen konfrontiert wurde. Und natürlich wollen wir Sie alle auch wissen lassen, was dieser CityCaddy eigentlich ist? 

Darüber haben wir bei Gründen im Rentenalter im Besonderen gesprochen:

 Liebe Frau Jensen, wollen Sie sich für unsere Hörer*innen kurz vorstellen? 

Erfinderin, Designerin und Gründerin von CityCaddy – Erzählen Sie doch mal genau, worum geht es bei dem CityCaddy? 

Rollator versus CityCaddy: Was spricht aus Ihrer Sicht für den CityCaddy? Für wen und wofür ist er? Und warum kein Rollator? 

Wo finden man Sie bzw. den CityCaddy? Muss man dafür nach Hamburg reisen? 

Gründen: Wie kamen Sie auf die Idee? Wer oder was hat sie inspiriert? Was hat Sie dazu bewegt, die Idee umzusetzen? 

Wie hat Ihr Umfeld reagiert? 

War CityCaddy Ihrer erste Gründung? 

Wie ist es im höheren Alter zu gründen? Wie ist es als Frau zu gründen? 

Mit welchen Herausforderungen wurden Sie konfrontiert und was würden Sie heute anders machen? Was können andere – und gerade Frauen – von Ihnen lernen oder abschauen? 

Gewinnerin von STARTiN Hamburg 2023. Was bedeutet dieser Gewinn für Sie? 

Reinhold Messner sagt: „Gelingendes Leben ist, wenn wir eine Idee zum Projekt zu machen und dieses umzusetzen.“ Wie beziehen Sie diese Aussage auf Ihr bisheriges Leben oder sogar auf die Umsetzung von CityCaddy? 

Allgemein: 

Älter werden – Podcast: Wie gehen Sie selbst mit dem Älterwerden um? Was nehmen Sie mit Leichtigkeit und woran müssen auch Sie knabbern? 

Abschlussfrage: 

Mit dem Blick, dass wir rein altersmäßig Mutter und Tochter sein könnten und in dem Podcast also zwei Generationen abbilden: Welches Potenzial sehen Sie im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen? Und welche Tipps, Tricks oder Weisheiten würden Sie gerne an die jüngeren Generationen weitergeben? 

Was würden Sie sich vielleicht auch von der jüngeren Generation wünschen?

Hier können Sie mehr über den CityCaddy erfahren!


Wer mehr über Gründen erfahren möchte, sei die Episode mit Ralf Sange mit dem Titel "Rentnerdasein, sinnvoll gründen für das Gemeinwohl, mit Ralf Sange" empfohlen. 

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

Taufrisch #2 Älter werden - na und?18 Nov 202300:12:39
Heute wurde wir beide inspiriert von der Dokumentation "Älter werden - na und?" beim ZDF. Moderiert von Katty Salie, Autorin ist Monika Unkelbach. Ausgestrahlt am 17.11.2023, also taufrisch.

Unser Eindruck: besonders sehenswert. Also gerne einschalten und wir hoffen, wir können euch neugierig machen.

Wir haben gesprochen über die Aussagen von Felix Nieder, ein 30-jähriges Model.

"Ich hatte vor der 30 ganz schön Angst".

Und ein ähnliches Statement kam auch von dem weltbekannter Tänzer "Friedhelm Vogel".

Frage an euch: Wie war es für euch, als ihr 30 geworden seid.

Ebenfalls wirklich crazy, fanden wir die Aussage von Madonna, 65 Jahre alt: "to age is a sin".

Wie kann jemand dazu kommen, so krass ablehnend dem Alter gegenüberzustehen. Für uns unbeschreiblich, auch wenn natürlich, wie bei den beiden Männern, die Branche und die Profession eine Rolle spielt.

Nicht umsonst hat die 55-jährige Schauspielerin Gesine Cukrowski die Initiative "Let's change the picture" gegründet. Damit versuchen Schauspielerinnen über 47 auf folgende Aspekte aufmerksam zu machen:

"Das Fernsehen und auch das Kino verbreiten ein klischeehaftes, vor allem aber völlig unzeitgemäßes Frauenaltersbild – es hat mit den 21 Millionen Frauen, die in Deutschland 47+ sind, wenig zu tun." Zitat auf YouTube.

Und dann haben wir noch über den Generationendialog im Kontext von Musik gesprochen. Marius Müller Westernhagen hat dazu eine klare Vorstellung. Er arbeitet regelmäßig und gerne mit jungen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Das hält auch ihn jung.

Im Übrigen wird diese von der Alternsforschung bestätigt. Ihr könnten einfach mal in die Episode mit Hans Werner Wahl hineinhören.

Abschließend hat uns das Zitat von Monika Maran (82 Jahre) beschäftigt, die immer noch als Schriftstellerin tätig ist. Sie sagt: "Für Menschen, die in Rente gehen, bricht ein Leben ab und etwas Neues - zunächst erst mal inhaltsloses - beginnt. Und entweder schaffen sie es, sich da einen Inhalt zu suchen oder enden, wenn sie Geld haben auf Kreuzfahrtschiffen oder wenn sie kein Geld haben vor dem Fernseher. 

Was denkt ihr dazu?

Wir enden mit einem Zitat vom bulgarisch-britischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1981 Elias Canetti: 

Es mag viele Nachteile haben, alt zu sein. Es hat unvergleichlich größere Vorteile.
Wie sehen für euch die unvergleichlich größeren Vorteile aus? Schreibt uns gerne und lasst auch eine Bewertung da. 

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#54 Hey Alter - Thema im Denkraum Deutschland07 Nov 202300:59:36
 Hey Alter – das Thema im Denkraum Deutschland 

Auf einen Hinweis von Tamara Dietl wurde ich von Miro Craemer für zwei Tage in den Denkraum Deutschland 2023 eingeladen. Kein Wunder, ging es doch vom 14.10. – 22.10. in der Pinakothek der Modernen in München um das Thema „Hey Alter“. 

Mit unserem Podcast „gelassen älter werden“ gehörten wir quasi 2 Tage zur Ausstellung. Welch ein Erlebnis. Ich durfte viele Menschen kennenlernen, Künstlerinnen und Künstler, Beteiligte an den Talkrunden und natürlich Besucherinnen und Besucher. 

Entstanden sind in den 2 Tagen 3 Podcastepisoden, die wir hier nach und nach verlinken werden. Dazu etwas ganz Neues, eine Art Feature zum Denkraum Deutschland „Hey Alter“, also vielleicht ein kleines Audiokunstwert oder eine Art Audioeventdokumentation. Entscheidet einfach für euch selbst. 

Als Einstieg empfiehlt sich die eigene Episode mit Miro Craemer „Denkraum Deutschland – Hey Alter“. Hier geht’s lang!

Dazu wird es eine Episode mit Jonas geben, der unseren Hörerinnen und Hörern sein Konzept von Jonas fragt, vorstellt. Er möchte als junger Mann, die Lebenserfahrungen alter Menschen und die damit verbundenen Weisheiten, gerne an junge Menschen weitergeben. Dazu nimmt er Interviews auf und verbreitet sie auf Instagram. Ein sehr schönes Format, also gerne einmal anschauen. 

Und es wird einen Podcast mit Tamara Dietl geben. Sie war beteiligt am Talk „Alter – eine Krise“ und ich spreche mit ihr über Vorbilder ihres Lebens, die zu einem gelingenden Leben beitragen. Grundlage dafür sind bestimmte Charaktereigenschaften, die besonders eng mit Zufriedenheit im Leben verknüpft sind. Dazu gehören z.B. Neugier, Dankbarkeit, Hoffnung. Wer sind ihre Vorbilder zu diesen Eigenschaften und wie wirken sie sich positiv auf ihr Leben aus. Ein lebendiges und intensives Gespräch. 

 Und in dieser Episode nehme ich sie mit, in meine Erlebnisse an 2 Tagen Denkraum Deutschland. 

Folgendes ist zu hören: 

·        Fahrt nach München und ankommen in der Großstadt ·        Miro Craemer erklärt das Konzept ·        Ich spreche mit Jonas zu Jonas fragt ·        Besucher Emanuel ·        Ich spreche mit Fotograf – Fine Art Analog – Karl Heinz Rothenberger, 1945 ·        Besucher Nina und Niklas ·        Ich spreche mit Wolfgang Flatz, 1952 ·        Ich spreche mit Tamara Dietl, 1964 ·        Heimweg 

 
 

Hier finden sie weitere Hinweise zu den Künstlern aus den Interviews: 

Zur Biografie von Miro Craemer, 1969 

Zitiert von https://www.glockenbachbiennale.com/team 

Miro Craemer studierte Theaterwissenschaft, Psycholinguistik und Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, bevor er 15 Jahre als Art Director für diverse Modelabels tätig war. Seit 2007 arbeitet er ausschließlich als freier Künstler in den Bereichen Textil, Performance und multimediale Installation und fungiert dabei gleichzeitig als Kunstvermittler und Kurator. Einem „Erweiterten Kunstbegriff“ folgend, erforscht er in zumeist interdisziplinären Projekten das integrative und soziale Potenzial von Kunst, teilweise auch im öffentlichen Raum. Unter den Projekten sind zu nennen: „Togetthere_fACTory“ (Pinakothek der Moderne, München, 2016) „Cord of Desires“ (Karachi, Augsburg, Wien, 2016/17), „OVERxCOME“ (Karachi, München2017), „Vigor“ (München, 2021) und „Chapel of Connectedness“ (Augsburg, 2021). Miro Craemer nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil, u. a. an der Karachi Biennale 2017, der Lahore Biennale 2018, den „Personal Structures“ (Performance „Cosmosoluna“) in Venedig 2019, im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg 2020/21, im Buchheim Museum, Bernried, 2021/22, und zuletzt im KOENIGmuseum, Landshut, 2022. Seit 2019 realisiert er für die Pinakothek der Moderne den „Denkraum Deutschland“, ein diskursives Ausstellungs- und Kunstvermittlungsformat zu gesellschaftlichen Themen, das 2021 mit dem Art Museum Award der European Museum Academy ausgezeichnet wurde. Das seit 2020 erscheinende Magazin „MAG – Museum und gesellschaftlicher Wandel“ verfolgt den bewusst niederschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur. Seit 2020 leitet er den Kunstraum „mim | Raum für Kultur“ in München mit einem explizit lokal ausgerichteten Programm an der Schnittstelle von Kunst und Design. 2022 initiierte er die GLOCKENBACH BIENNALE. 

 Hinweise zu Karl Heinz Rothenberger von seiner Homepage: 

K.H. Rothenberger wurde 1945 in Landshut geboren und studierte Medizin in München und Zürich.
 Nach Assistenzarztjahren in der Inneren Medizin und Chirurgie wendete er sich der Urologie zu. Nach fundierter Facharztausbildung konzentrierte er sich als Oberarzt vermehrt auf operative Techniken und wissenschaftliche Forschung, z.B. der damals brandneuen Lasertechnik. 1983 kehrte er als Chefarzt in seine Heimatstadt zurück und gründete die Urologische Klinik.
 
 Parallel dazu widmete sich Rothenberger schon früh der Fotografie, so beteiligte er sich bereits 1967 mit 2 Arbeiten an der Ausstellung des Deutschen Jugendfotowettbewerbs in Düsseldorf. Inzwischen hat sich der Künstler und Arzt ganz auf die SchwarzWeiss-Fotographie in analoger Kleinbildtechnik fokussiert. Früher kamen Spiegelreflexkameras zum Einsatz, jetzt hat die Leica M7 Priorität. „Subjektiv durch das Objektiv“, „gesehen mit den Augen des Fotografen“ sind frühe Programmpunkte im Schaffen Rothenbergers. Sie beinhalten auch die Wahrhaftigkeit in der Fotografie, die nachträgliche Manipulation des einmal festgehaltenen Augenblicks wird abgelehnt.
 
 In der Regel unterbleiben selbst Ausschnittvergrößerungen, sichtbar am demonstrativen Leica-Rahmen. Die Sichtweise Rothenbergers ist neugierig und interessiert, aber auch einfühlend und wohlwollend, nie verletzend und indiskret. Neben industriellen & handwerklichen Arbeiten steht die Darstellung der menschlichen Persönlichkeit und landschaftliche Formen in der Themenliste obenauf, gesehen in Einzelausstellungen von Wien über München, Berlin bis Algund/Italien und Herrmannstadt/Rumänien, sowie einer Gruppenausstellung in Hamburg. Acht Kalender, sieben Bücher sowie Zeitschriftenbeiträge runden den Arbeitskatalog ab. 

 
Zur Biografie von Wolfgang Flatz, 1952 

Zitiert von seiner Homepage: 

„Vielleicht bedeutet „hören“ etwas ganz anderes für jemanden, der als zehnjähriger Hirtenjunge allein auf der Alm miterlebt, wie alte 156 ihm anvertrauten Rinder nach einem Blitzeinschlag in der Blockhütte bei lebendigem Leib verbrennen. Und der in diesem unbeschreiblichen Gebrüll noch deutlich die Stimme des mitgefangenen Schäferhundes vernimmt.
 
 Dass (Wolfgang) FLATZ seine Kindheit als hart bezeichnet, liegt aber keineswegs an diesem Ereignis. Der Sohn eines Eisenbahnschlossers hatte als Mitglied einer Familie aus der Unterschicht nicht nur unter dem sozialen Druck zu leiden, sondern auch unter seinem Vater – und als sensibler Mensch unter der geistigen Dumpfheit des ruralen Vorarlberger Umfelds, in welchem er aufwuchs. Der Weg zur Kunst war insofern nicht nur ein metaphorischer Akt der Befreiung- Das gestalterische Talent, das während seiner Goldschmiedelehre zum Vorschein kam, verhalf FLATZ zu einem Stipendium in Deutschland. „Emigration“ hat er seine Entscheidung, Österreich zu verlassen, genannt, und die heutige politische Entwicklung, die ja nicht aus dem Nichts entstanden ist, gibt ihm auch in der Wortwahl erschreckend Recht.
 
 Das war 1974, und seine ersten öffentlichen Auftritte hatten FLATZ bereits eine kurzfristige Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt eingebracht (nebst der Androhung, es im Wiederholungsfall nicht unter einem halben Jahr bewenden zu lassen). In München, wo er bis heute wohnhaft geblieben ist, studierte er Kunstgeschichte an der Universität und Malerei an der Akademie. Und stellte fest, dass die Mittel der „klassischen“ Bildenden Kunst seinem Mitteilungsbedürfnis nicht entsprachen, weil sie sein Lebens-, Körper- und Kunstgefühl nicht trafen. Das ist für FLATZ nicht voneinander trennbar, und so suchte er sich seine genuine Ausdrucksweise – die Performance, als der Begriff noch gar nicht kanonisiert war. Dies geschah erst, indem er auf die documenta 1977 eingeladen wurde, wo er einiges seiner späteren Konzepte vorwegnahm: eine Flugblattaktion mit der Mitteilung „FLATZ nimmt an der dokumenta 6 nicht teil“.
 
 Abwesenheit ist eine radikale Form der Präsenz: ein Fehlen. Noch radikaler ist FLATZ‘ Art des Auftretens, des Daseins. In Handtücher eingenäht auf einer öffentlichen Toilette, damit man sich an ihm abtrocknet. Nackt als Zielobjekt für Dartpfeile. Oder zwischen Stahlplatten bis zur Bewusstlosigkeit hin- und hergeschlagen als Glockenklöppel zu den Klängen eines Wiener Walzers.
 
 Demontagen nannte FLATZ die Reihe seiner Aktionen von 1986 bis 1991, zu denen die letztgenannte in der Synagoge zu Tiflis gehörte, und stets spielte Musik in ihnen eine zentrale Rolle. Für FLATZ war die CAGEsche Gleichberechtigung aller Laute eine Selbstverständlichkeit, der Kontrast von klassischem Wohlklang und den Geräuschen der jeweiligen Aktion machte die „Komposition“ erst aus, als Metapher für sein Verständnis von Kunst, die alles andere als ein ästhetischer Zufluchtsort sein soll.
 
 1994 wurde FLATZ zum Mekka der Avantgarde, den Donaueschinger Musiktagen, eingeladen. Zwei Jahre zuvor fiel er in einem anderen Mekka für Gegenwartskunst auf: der IX. documenta in Kassel. Mit seinen berühmt gewordenen, von der Decke hängenden schwarzen Sandsäcken versperrte er den Zugang, so dass man sich durchboxen musste – und mit jedem Stoß automatisch die Mitbesucher beeinträchtigte, durch deren Bewegung wiederum der eigene Weg versperrt wurde…
 
 Das war eine der ersten „Physical Sculptures“, zu denen die Tätowierung auf FLATZ‘ Rücken ebenso gehört wie der speziell angefertigte schwarz-rot-goldene Porsche mit dem Wiener Nummernschild W-FLATZ 2. Oder der beinahe verbotene Brecht-Abend, bei dem ein (toter) Schimmel auf der Bühne gehäutet wurde, während eine anfangs nackte Sopranistin in weiß eingekleidet wurde. Womit wir wieder bei der Musik wären, die als akustisches und somit physikalisches Phänomen ein ideales Material für FLATZ darstellte: unmittelbar, emotional, mediengerecht (was noch lange nicht angepasst heißt) und vor allem: lebendig, jung.
 
 Mit einer Stimme, die eine Skulptur für sich ist, lag es nahe, dass er immer öfter prominentere Angebote erhielt, als Gastsänger eine Platte aufzunehmen. Die Anfragen fielen insofern auf fruchtbaren Boden, als FLATZ, vom Gedanken angeregt, den Schwerpunkt seines Schaffens immer mehr auf die Musik verschob. Und seine künstlerische Unabhängigkeit wahrte: 1998 präsentierte er seine erste Vinyl mit dem Titel „Physical Sculpture“.
 
 Donaueschingen und Pop, Was für viele unvereinbar erscheint, ist für FLATZ nie ein Widerspruch gewesen, in keiner Facette seines Schaffens. Als Künstler will er Menschen erreichen, und zwar nicht nur ein paar Akademiker. Das Elitäre ist seine Sache nie gewesen, und so hat er immer nach Ausdrucksformen gesucht, die auch verstanden werden: nach der adäquaten Sprache für das jeweilige Thema. FLATZ ist deshalb nicht nur ein Pionier der Performance-Kunst geworden, sondern auch des Crossover (als man das bestenfalls für eine verbotene Art hielt, die Straße zu überqueren).
 
 Nach dem Erfolg der Vinyl kamen Angebote großer Labels. FLATZ‘ Entscheidung fiel auf Sony/Epic und Karl Bartos als Komponist/Produzent. Für seine früheren Experimente mit elektronischer Musik mit KRAFTWERK bekannt, war er der ideale Partner, um zu den FLATZschen Texten (und nach seinen Vorstellungen bezüglich des Charakters jedes Songs) die Musik für den Computer zu komponieren, die von Toy Productions London (Depeche Mode, Bjork, u.v.m.) produziert und gemischt wurden. Halt FLATZ – ganz ohne Körper? Ohne Instrument? „Der Computer ist das Instrument der Zukunft“ sagte er, „und auch das demokratischste, weil es jedem zugänglich ist“.
 
 Er, der Anfang der 80er mit der Band „Clerico“ auf Festivals auftrat (am selbstgebauten Bass, auch so eine Skulptur), sieht er keinen Grund, puristisch zu sein. „Akustisch erzeugte Musik ist ein Relikt, wie die Oper“ – und für nostalgische Anachronismen hat FLATZ nichts übrig. Pop-Musik ist für ihn als junges, authentisches Ausdrucksmittel relevant.
 
 Das ungenierte Physische des Techno ohne seine Monotonie, die Open-Air-Atmosphäre der späten 70er ohne naive Betulichkeit, die soziale Aggressivität des Punk und die Aufbruchstimmung der ursprünglichen Neuen Deutschen Welle zusammenzuführen – so in etwa kann man FLATZ‘ neues Projekt umschreiben. Oder: Eine mediale Skulptur, die ihre Botschaft gleichzeitig an Emotion und Intellekt richtet. Denn eines ist der vielseitige FLATZ nie gewesen: ein Künstler des l’art pour l’art. Seine Aktionen beziehen sich immer auf den Menschen und die Gesellschaft, stellen Strukturen in Frage, zeigen oft die Ambivalenz der Gefühle in Bezug auf Gewalt, Konsum und Gesellschaft. Das ist FLATZ‘ künstlerisches Erbe zu Lebzeiten, und bei aller Vorsicht mit derartigen Prognosen – zu den wenigen Kulturerzeugnissen aus den 80ern, die eine reelle Chance haben, noch in hundert Jahren präsent zu sein, gehört die deutschlandfahnenfarbende Postkarte mit der Aufschrift FRESSEN/FICKEN/FERNSEHEN.
 
 Dieses Motto hat er auf der neuen Platte übrigens auch vertont, neben zwei Neuver-sionen der schon bekannten „Ich“ und „Virus“ sowie neun weitere Tracks. Direkte, suggestive Lieder, in denen FLATZ den Text kompromisslos, repetitiv, eindringlich artikuliert, während die Musik – völlig gleichberechtigt – mit hartem Rhythmus und präzisen Effekten den Hörer völlig in ihren Bann zieht. Lebendige, laut zu hörende Musik, die aufrüttelt, weil sie destruktiv und aufmunternd zugleich ist, weil in ihr Aggression und Zärtlichkeit (überraschend sanft: das balladeske „Wunderkind“) ganz nah beieinanderliegen. Diese Spannung erzeugt Energie. jene Energie, die für FLATZ‘ gesamtes Schaffen charakteristisch ist, und die das ausmacht, was wir Leben nennen“
 
 Text: Axel Sanjos 

 Zur Biografie von Tamara Dietl, 1964 

Zitiert von ihrer Homepage: 

Krise ist... 

...ein produktiver Zustand“, hat Max Frisch einmal gesagt, „man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Das fällt angesichts der Corona-Krise unendlich schwer. Und doch hat Max Frisch Recht. Damit wir Krisen produktiv nutzen und sie kraftvoll meistern können, ist es wichtig zu verstehen, was eine Krise eigentlich ist. Denn sie ist weit mehr als ein unüberwindbar scheinendes Problem. 

Eine Krise ist ein Ausnahmezustand, eine Unter­brechung der Kontinuität. Sie ist ein belastender, temporärer, in seinem Verlauf und seinen Folgen offener Veränderungsprozess. Eine Krise ist dadurch gekennzeichnet, dass die vertrauten Bewältigungs­strategien, die wir bisher für das Lösen von Problemen parat hatten und die uns immer weitergeholfen haben, jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen. Jedem Menschen, jeder Gemeinschaft und jeder Gesellschaft ist es immer wieder möglich, neue Bewältigungs­strategien zu entwickeln und neue Ressourcen zu entdecken. Bewältigungsstrategien und Ressourcen, die uns stark machen können. 

Natürlich noch nicht in der ersten Phase einer Krise, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wir unter Schock stehen und die Krise nicht wahrhaben wollen. In dieser Phase gilt es, die Schock­starre zu überwinden und die Krise langsam anzunehmen. Denn sie ist da – ob wir wollen oder nicht. In dem Moment, wo wir sie in unser Leben zu integrieren, kann es durchaus sinnvoll sein, das Beste aus ihr zu machen. Denn wir sind auf der Welt, um unserem Leben Sinn geben – auch in Krisenzeiten. Oder vielleicht gerade dann besonders intensiv. 

Der Anspruch, dass das Leben uns etwas zu bieten hätte, der Anspruch, dass es einen Garantie­schein auf ein sicheres, gesundes, ja glückliches Leben gibt - dieser Anspruch ist in Wahrheit ganz schön verdreht. Die Perspektive ist nämlich genau andersherum. Die Unsicherheit ist der Normalfall. Und zwar immer. Nicht nur in der Krise. In Phasen aber, die über einen langen Zeitraum (relativ) stabil sind, bilden wir uns ein, wir seien sicher und unser schönes Leben würde immer so weitergehen. Doch das ist in Wahrheit eine Illusion. 

Viktor Frankl, nach dessen Sinn-Theorie ich eine Zusatz­ausbildung zum Krisencoach gemacht habe, hat gesagt: „Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten – das Leben zu ver-antworten hat.“ Das zutiefst Befriedigende an dieser Form der Eigenverantwortung dem Leben gegenüber ist die Selbstbestimmtheit, die mit ihr einhergeht, und die gerade in Krisen elementar wichtig ist. Denn diese Selbst­bestimmtheit macht frei. Auch den Begriff der Freiheit hat Frankl so definiert, dass er uns gerade in Krisen wirklich weiterhelfen kann. Denn: „Die Freiheit des Menschen ist selbstverständlich nicht eine Freiheit von Bedingungen“, sagt Frankl. „Sie ist überhaupt nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas, nämlich die Freiheit zu einer Stellungnahme gegenüber all den Bedingungen.“ In dieser Freiheit „zu etwas“ liegt der Schlüssel zum sinnvollen Umgang mit Krisen. Auch der jetzigen Corona-Krise. Wie wollen wir uns zu dieser Krise stellen? Wir als Individuen? Aber auch wir als Gemeinschaft? Es gibt drei Möglichkeiten, aus einer Krise hervorzugehen: Erstens die Wiederherstellung des alten Gleichgewichts. Zweitens eine negative Veränderung, die eine Fehlentwicklung zur Folge hat. Und drittens eine positive Veränderung, die durch eine sinnvolle Weiterentwicklung gekennzeichnet ist. 

In all meinen Krisen habe ich mich immer für diese dritte Möglichkeit entschieden: die Kraft in mir zu entdecken, die mir hilft an der Krise zu wachsen. Welche Haltung es dafür braucht und welche emotionalen und mentalen Werkzeuge wir dafür trainieren müssen – davon handelt mein Buch. Hier habe ich beschrieben, welche Mechanismen wir brauchen, um die Chance und den Sinn in der Krise zu entdecken. Denn nur so können wir sie in einen produktiven Zustand verwandeln und ihr damit den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen. 



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#53 Gürtelrose - Wissen auf den Punkt gebracht25 Oct 202300:37:18
Herzlich willkommen zu einer neuen Episode in meinem Podcast „Gelassen älter werden“. Vielleicht erinnern sich noch die Hörerinnen und Hörer daran, dass ich im Mai 2023 eine Episode zum Thema „Wie die Altersmedizin beim Altern helfen kann“ mit Dr. Jürgen Bludau (Gerontologe und Altersmediziner) aufgenommen habe. 

Dort haben wir unter anderem über die Gürtelrose Impfung gesprochen. Das Thema „Gürtelrose“ möchte ich heute mit Frau Dr. Irmgard Landgraf-Fachärztin für Innere Medizin – vertiefen. 

Herzlich willkommen, Frau Dr. Landgraf. 

Sie sind seit vielen Jahren als Fachärztin für innere Medizin in ihrer internistischen Hausarztpraxis tätig. Sie engagieren sich in Forschung und Lehre, veröffentlichen regelmäßig und halten Vorträge und sind für Ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden. 

Bevor wir konkreter über Gürtelrose sprechen, interessiert mich folgende Frage: 

Wie kommt es bei Ihnen zu dem übergreifenden Engagement als Ärztin in Forschung und Lehre, bei Vorträgen und Veröffentlichung und welche Auswirkungen hat das auch auf Ihre Arbeit als Ärztin? 

Ein paar einführende Worte zum Thema „Gürtelrose“: 

Das Risiko einer Gürtelrose-Erkrankung ist größer, als viele denken – im Laufe seines Lebens erkrankt einer von drei Menschen an der Viruserkrankung – jährlich sind das in Deutschland rund 400.000 Personen. Grund ist eine Reaktivierung des Windpocken-Erregers Varizella Zoster, den 95 Prozent der über 60-Jährigen meist seit der Kindheit in sich tragen. 

Bei bis zu 30 Prozent aller Gürtelrose- Patient*innen treten Komplikationen auf. Am häufigsten sind dies anhaltende Nervenschmerzen, die als sogenannte Post-Zoster-Neuralgie wochen-, monate- oder auch lebenslang andauern können. In dieser Podcast-Folge erfahren Sie mehr über die Erkrankung Gürtelrose, ihre Entstehung, Symptome, Risikofaktoren sowie Schutzmöglichkeiten. Diese Folge wird unterstützt von GSK. 

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.impfen.de/guertelrose 

Hier noch ein weiterführender Link zum Thema Vorsorge für ein gesundes Älterwerden: 

Ratgeber Impfen als Vorsorge für ein gesundes Älterwerden (bagso.de) 

Freigabenummer: NP-DE-HZU-AUDI-230004; 10/23 



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Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.

Und eine Bitte an alle:

Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

Taufrisch #1 Peter Kraus und das Alter23 Oct 202300:10:24
Catharina und ich haben uns ein Kurzformat für unseren gemeinsamen Podcast überlegt. Es ist damit das erste gemeinsam entwickelte Konzept im Zuge unserer Zusammenarbeit. Wir wollen aktuelle Themen - just in time - aufgreifen, die uns in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen oder im Internet anspringen und uns im gemeinsamen Dialog - auch generationsübergreifend - dazu austauschen. Das Format benötigt noch einen Namen und wir möchten alle Hörerinnen und Hörer einladen, sich an der Namensfindung zu beteiligen.

Gegenwärtig nennen wir es "Taufrisch", doch wir sind auf eure Ideen gespannt.

Doch jetzt zu Peter Kraus und der ersten Episode von "Taufrisch":

Wer der Babyboomer Generation kennt nicht Peter Kraus, sind wir doch alle mit ihm mehr oder weniger aufgewachsen. 

Peter Kraus wird im März 2024 85 Jahre alt und plant zu seinem Geburtstag ein großes Konzert. Wer ihn auf der Bühne gesehen hat, weiß um seine Präsenz und seine Energie. Ein Bündel von Lebensfreude. 

Heute Morgen habe ich folgende Notiz in der Oberhessischen Presse gelesen, ich zitiere:

Sänger Peter Kraus (84) hält sich im hohen Alter mit Arbeit fit. "Ich habe einen neuen Leitspruch: 'Ich lass den alten Mann nichr rein'", sagte der seit den 1950er Jahren aktive Rock 'n' Roller der Deutschen Presse-Agentur. Statt ein beschaulisches Rentnerdasein in seinem Haus in der östereichischen Steiermark zu genießen, plant er an seinem 85. Geburtstag am 18. März ein Konzert in München. "Ein weiter gestecktes Ziel zu haben ist schon sehr wichtig, damit man frisch und jung bleibt", sagt er. Alt zu sein sei nicht schrecklich: "Man muss sich einfach dagegen wehren."
Diese Meldung war Anlass, für unsere erste Folge "Taufrisch". Hier könnt ihr hören, was wir zu seinen Aussagen denken und welche Freude wir beim Austausch hatten.

Wer es wissenschaftlicher mag, sei die Episode mit Hans Werner Wahl, einem der bekanntesten deutschen Alternsforscher an Herz gelegt. 

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#52 Denkraum Deutschland - Hey Alter mit Miro Craemer21 Oct 202300:16:58


Heute bin ich bei Denkraum Deutschland "Hey Alter" in der Pinakothek der Moderne in München.

Ich darf 2 Tage Eindrücke sammeln in der Begegnung zwischen Menschen aller Altersgruppen und der Kunst mit ihren Künstlerinnen und Künstlern. Ein interaktives Format, entwickelt von Miro Craemer, ganz in der Tradition von Joseph Beuys. 

So ist die Ausstellungsankündigung:

 
Bereits zum 5. Mal findet in der Pinakothek der Moderne der DENKRAUM DEUTSCHLAND statt – ein interdisziplinäres, bewusst niederschwelliges Projekt der Bildung und Vermittlung. 
Eine Woche lang tauschen sich Kulturschaffende und Expert:innen unterschiedlicher Fachgebiete mit dem Museumspublikum über aktuelle gesellschaftspolitische Themen aus. 

Im Zentrum des DENKRAUM DEUTSCHLAND 2023 steht das Alter und der intergenerationelle Dialog – ein hochaktuelles Thema und eine Tatsache: Denn die Menschen in Deutschland werden älter und weniger. Wie gehen Künstler:innen mit dieser Entwicklung um? Auf welche Weise spiegelt sich Lebenserfahrung im Design? Wo eröffnen sich in der Architektur Räume für ältere Menschen? Und welche Rolle spielen die unterschiedlichen Altersgruppen im Museum? 
Ein Projekt von Miro Craemer in Zusammenarbeit mit der Bildung und Vermittlung der Pinakothek der Moderne 
Die erste Episode erscheint heute und es ist morgen noch Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen.

Mit Miro habe ich über folgende Aspekte gesprochen:

 Wie sind Sie auf die Idee für Denkraum Deutschland ganz generell gekommen? Was war der Auslöser für „Hey Alter“?  Wie repräsentiert aus Ihrer Sicht „Hey Alter“ die verschiedenen Facetten des Älterwerdens, sowohl die positiven als auch die herausfordernden Aspekte?  Wie kann die Kunst dazu beitragen, den Dialog und das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern und Vorurteile abzubauen?  Welche Emotionen und Gedanken werden bei Ihnen durch ausgestellten Werke hervorgerufen? Wie spiegeln sie die Ihre ganz eigenen Erfahrungen des Älterwerdens wider?  Was war für Sie bisher das ganz persönliche Highlight seit der Eröffnung am 14.10.2023?  Welche Herausforderungen sehen Sie als Künstler und Macher von solchen Ausstellungen auf unsere Gesellschaft zu kommen und welche Lösungsansätze sehen Sie?  Würden Sie mich gerne etwas fragen? 




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#51 Therapie im Alter - allein oder zu zweit auf der Couch11 Oct 202300:52:23
 Heute spreche ich mit Prof. Dr. Meinolf Peters über ein eher unbeachtetes und wahrscheinlich mit Vorurteilen belastetes Thema.  „Therapie im Alter – allein oder zu zweit auf der Couch“. 

Herzlich willkommen, Prof. Peters. 

Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Therapie im Alter“ und sind Mitherausgeber der Zeitschrift „Psychotherapie im Alter“ und Geschäftsführer des Instituts für Alterspsychotherapie und Angewandte Gerontologie. 

Ein breites Feld mit vielen unterschiedlichen Einflugschneisen. In unserem Gespräch würde ich gerne den Schwerpunkt auf Therapie bzw. Paartherapie im Alter legen. 

Unsere Gesellschaft wird mehr und mehr zu einer langlebigen Gesellschaft. Somit gibt es immer mehr ältere Menschen, Beziehungen dauern länger bzw. werden auch mit über 60 Jahren noch einmal neu bewertet, so dass die Trennungszahlen langsam doch kontinuierlich zunehmen. 

Da stellt sich die Frage: Kann Therapie oder Paartherapie im Alter helfen, auch beziehungserhaltende Wege zu gehen. Oder anders gefragt, woran lassen sich stabile Beziehungen auch in der dritten Lebensphase erkennen, was sind die Wirkfaktoren, die sich als beziehungsstabilisierend erweisen? 

Und welche anderen Themen finden ihren Rahmen in der Therapie mit älteren Menschen? Und es soll ganz praktisch werden: Wie finde ich einen guten Therapeuten und wer übernimmt die Kosten?

Darüber haben wir im Einzelnen im Zusammenhang mit Therapie im Alter gesprochen:

 Wenn ich das sagen darf, Sie sind 1952 geboren und damit im 71-stgen Lebensjahr. Wie hat sich ihr Blick auf das Thema „Therapie im Alter“ mit dem eigenen Älterwerden verändert? 

Und wann spricht die Medizin oder die Psychologie überhaupt von Therapie im Alter? Wozu und wieso könnte sich ein Mensch mit 65, 70 oder älter noch in Therapie begeben? 

Gibt es Zahlen, wie viele Menschen über 60 Jahren eine Therapie in Anspruch nehmen bzw. bräuchten? 

Was sind die häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter, die eine therapeutische Behandlung notwendig werden lassen können? 

Was kann ich tun, wenn ich an mir selbst Veränderungen wahrnehme oder mir mein soziales Umfeld Rückmeldungen zu meinen Verhalten, z.B. äußeren und inneren Rückzug, gibt? 

Wie finde ich eine gute Therapeutin oder einen guten Therapeuten und wer übernimmt die Kosten? 

Wodurch sind mögliche Therapeuten auf Therapie im Alter qualifiziert? Bedarf es überhaupt einer besonderen Qualifizierung? 

Wie kann ich mir als ältere Mensch eine Therapie im Alter vorstellen? Wie läuft eine Therapie ab? 

Wie zeigt sich eine Wirksamkeit? 

Gibt es vielleicht ein besonders eindrückliches Beispiel, das Sie unseren Hörerinnen und Hörer erzählen können? 

Kommen wir zur Paartherapie: Gehen Menschen im Alter als Paar zu Ihnen in die Praxis? 

Welche Themen begegnen Ihnen dabei und welche Ziele verbinden ältere Paare mit der Therapie? 

Aus Ihrer langjährigen Erfahrung heraus: Was würden Sie sagen, sind die zentralen Voraussetzungen für immer länger dauernde Beziehungen? Welche Aspekte würden Sie als beziehungserhaltend beschreiben? 

Was empfehlen Sie älteren Paaren, wenn einer oder beide Partner merken, dass sich z.B. durch den Beginn der Rente Dynamiken auf der Paarebene verändern? 

Und gibt es in diesem Zusammenhang ein Beispiel, dass Sie schildern könnten? 

Wenn wir langsam zum Ende kommen. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 

Hier erreichen Sie Prof. Dr. Peters:

https://www.psychotherapie-im-alter.de/






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#50 Gelassen älter werden trifft Babyboomer-Stories20 Sep 202301:11:32
Diese Episode erscheint zeitgleich bei uns und auch bei Babyboomer-Stories. Dort in etwas veränderter Form.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus dem Mikrozensus 2021 gehen in den nächsten 15 Jahre pro Monat 75.000 Menschen in Rente. Insgesamt werden bis 2036 fast die 13 Millionen erreicht. Hier sprechen wir von der Generation der Babyboomer.

Da scheint es sinnvoll zu sein, dieser Gruppe mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sowohl individuell als auch gesellschaftlich. Die Stichworte liegen auf der Hand. 

Was kommt nach der Berufstätigkeit? Wie erhalte ich mir meine sozialen Beziehungen, wenn ich nicht mehr arbeite? Wie gestalte ich mein Leben jenseits von Arbeit sinnvoll? Wie fördern wir den Dialog zwischen den Generationen? Wie sichern wir die Generationengerechtigkeit? Wird es noch genug Pflegekräfte geben? Was ist mit der zu erwartenden Rentenlücke?  

Hier sprechen jetzt vier Menschen miteinander, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven aufgemacht haben, die Gruppe der Menschen über 60 mehr in den Blick zu nehmen. Wir sprechen unter anderem darüber, wie so Podcasten ein guter Weg sein kann, wie es zu den Podcasttiteln kam, welche Visionen und Ziele uns leiten und wie wollen wir selber alt werden. Und was wird für die Hörerinnen und Hörer noch zu erwarten sein?

Und alle 4 Menschen sind mit Begeisterung und Herzblut dabei. Es macht ihnen einfach Spaß zu Podcasten und dabei etwas zu lernen und so ganz persönliche Entwicklungen auszulösen.

So hat Bertram zum Beispiel in dieser Episode von Stefan einen Satz mitgenommen, der es wirklich in sich hat:

"Ich will ohne Ende neugierig sein, um dann hoffentlich auf mein Ende neugierig zu sein"!

Freuen Sie sich also auf ein kurzweiliges Gespräch von Menschen, die sich aufgemacht haben, sich aktiv mit dem Älterwerden und den damit verbunden Übergängen auseinanderzusetzen. Und das Besondere ist, sie lassen andere daran teilhaben.

Neu an Bord im Podcast "gelassen älter werden" ist in der jetzt schon 2. Episode Catharina Maria Klein. Sie bringt mit ihren 33 Jahren den Blick der jungen Generation ein. So wird ein echter Generationen-Dialog möglich. Hier der Link zur 1. Episode mit Catharina.

Darüber haben wir bei "gelassen älter werden" trifft "babyboomer-stories" gesprochen:
 Wer sind wir? Und wie sind wir auf das Podcasten gekommen? 

Wieso willst Du Bertram bzw. Du Catharina „gelassen älter werden“ – und wieso dieser Titel? 

Erzählt doch mal, wieso Ihr (Stefan und Constanze) Euren Podcast „Babyboomer Stories“ genannt habt? Und was hat das mit Euch zu tun, mal unabhängig von Eurem Alter? 

Wieso wolltest Du Bertram Deinen Podcast nicht so nennen? 

Was wollen wir mit unseren Podcasts erreichen, welche Ziele haben wir?

Welche Themen sollen in unseren Podcast zur Sprache kommen und wieso sind diese Themen uns wichtig?

Wie hat sich Dein Leben durch den Podcast verändert, Bertram

Welche Resonanz bekommt Ihr auf Euren Podcast von Euren Berufskollegen aus dem Bereich Journalismus? (Stefan und Constanze

Bertram: Du willst ja lernen für Dein eigenes Älterwerden. Was hast Du schon gelernt? 

Was war Eure bisher schönste Erfahrung, seid Ihr gemeinsam den Podcast macht? (Stefan und Constanze und auch Catharina

Jetzt einmal Butter an die Fische: Wie wollen wir denn eigentlich älter werden? (an alle 4

Und gibt es bei uns ein Wunschalter?

Deine Tipps für „junge Podcaster“ wie uns? :-) (Bertram

Was wünschen wir uns für die Weiterentwicklung unserer Podcasts? Was soll noch kommen? Auch wenn wir noch mehr Zeit haben! (an alle 4

Planen wir noch weitere Projekte über den Podcast hinaus? (an alle 4)

Wer mehr von Babyboomer-Stories hören möchte, hier geht es lang!





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#49 Bauernhof statt Altenheim14 Sep 202300:35:24
Wie ihr als meine regelmäßigen Podcast Hörerinnen und Hörer wisst, hatte ich mir zum Ziel gesetzt, innerhalb der Episoden auch immer wieder vielversprechende und innovative Projekte zum Leben im Alter vorzustellen. 

Den Anfang machte im September 2021 der Kapellenbrink in Bielefeld. Hier der Link zur Episode: https://gelassen-aelter-werden.de/anders-alt-werden-leben-und-wohnen-im-kapellenbrink-in-bielefeld/ 

Hört gerne in diese Episode noch einmal rein. Der Kapellenbrink existiert inzwischen seit mehr als 25 Jahren und verfügt vor diesem Hintergrund über eine entsprechende langjährige Erfahrung. 

Heute soll es um ein weiteres Projekt gehen. Dies trägt den spannenden Namen “Bauernhof statt Altenheim“. 

Darüber spreche ich mit Anja Kopp, sie ist Projektleiterin und Gründerin dieses Projektes. Und mit dabei ist Anna-Lena aus dem Vorstandsteam des Projektes. 

Herzlich willkommen, Anja und herzlich willkommen, Anna-Lena Gerdon.

Ihr werdet jetzt unsere Hörerinnen mitnehmen in die Welt eures Projektes und darüber erzählen, wie es dazugekommen ist, wie der Entwicklungsstand ist und was alles noch zu erwarten sein wird. 

Darüber haben wir bei Bauernhof statt Altenheime gesprochen:
 Ja, fangen wir doch beim Anfang an, wie ging alles los, wie kam es zu der Idee den Verein „Bauernhof statt Altenheim“ zu gründen?

Was ist eure Motivation dazu und welche gesellschaftliche Fragestellung adressiert ihr damit?

Und wenn ich richtig informiert bin, habt ihr euch auch durch die Universität Hohenheim begleiten lassen. Was hat die Untersuchung der Studentinnen und Studenten denn konkret ergeben? 

Die Studierenden haben auch eine ganz besondere Zielgruppe ausgemacht. Vielleicht könnt ihr dazu etwas sagen. 

Wie ist euer Konzept und wie stellt ihr euch dann das Leben in der Umsetzung vor? Vielleicht kannst du jetzt einmal etwas genauer zu dem Konzept erzählen und

Und toll wäre, wenn ihr den Stand eures Projektes schildert.

Welche Stolpersteine gab es zu meistern?

Wie sehen jetzt die weiteren Planungen aus?

Und wie kann man mit euch Kontakt aufnehmen?

Haben wir noch was Wichtiges vergessen im Kontext eures Projektes? 

 Homepage: https://bauernhofstattaltenheim.de/ 




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#48 Jung und Alt gesellen sich gern29 Aug 202301:00:26
Echt, ja wirklich, heute die 50. Episode. Da wird es Zeit für Neues. Und so habe sich das Catharina Maria Klein und ich auch gedacht. 

Ab heute gibt es im Podcast "gelassen älter werden" eine Gastgeberin (Catharina Maria Klein) und einen Gastgeber (Bertram Kasper). Damit können wir für Sie die Perspektive zweier Generationen einbringen. Die der Generation Y oder Millennials (1980 - 1994) und, wie gehabt, die eines Babyboomers (1955 - 1969). 

Jung und Alt gesellen sich gern, das können Sie in dieser Folge hören. Wir hatten wirklich viel Spaß und Sie können uns gut kennenlernen. 

Worüber haben wir bei "Jung und Alt gesellen sich gern" im Einzelnen gesprochen:

Zuerst einmal haben wir uns vorgestellt. Wo kommen wir her, wie ist unser Hintergrund und vor allem, was fasziniert uns beide am Thema "Älterwerden".

Und wir sprechen darüber, wie wir uns kennengelernt haben und was uns von der gemeinsamen Kooperation versprechen. 

Von Anfang an, hatte ich die Idee eine weibliche Stimme mit, in den Podcast zu integrieren. Tamara Dietl hat mir Mitte 2021 einen "Korb" gegeben, da sie sich mehr dem Schreiben widmen wollte. Dann hatte ich länger keine wirkliche Idee, bis ich bei LinkedIn Catharina Maria Klein kennengelernt habe. 

Ich konnte Sie als Gast in einigen anderen Podcasts erleben und mich hat gleich ihre authentische und natürliche Art angesprochen. Das "Alter" ist ihr ein echtes Herzensthema und ich finde, das kommt durch ihre Persönlichkeit voll zum Ausdruck.

Also jetzt haben wir im Podcast Frau und Mann, wir haben zwei Generationen und als Duo haben wir im gemeinsamen Dialog die Chance noch kreativer und ideenreicher zu sein. 

Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass jetzt noch mehr jüngere Menschen in den Podcast reinhören oder ihn ihren Eltern empfehlen. Also eine kleine Marketingstrategie schimmert hier durch. 

Und wir haben miteinander ein kleines Fragespiel in den Podcast integriert. So haben Sie die Chance, uns erweitert kennenzulernen und auch die treuen Hörerinnen und Hörer erfahren noch etwas über Bertram.

Dabei erfahren Sie z.B. wieso Catharina ihren Namen gar nicht so mochte und wie Bertram in einem ganz bestimmten Tunnel im Landkreis Marburg Biedenkopf laut juchzt, egal, wer gerade in der Nähe ist. Was Catharina mit Pompeji verbindet und was Bertram auf ein großes Plakat am Alexanderplatz schreiben würde. 

Vergangenheit:
Was magst Du an Deinen Namen? - fragt Bertram CatharinaWoran erkenne ich heute noch das Kind in Dir? - fragt Catharina Bertram
Heute:Welchen Satz schreibst Du auf eine große Plakatwand am Alexanderplatz? - fragt Catharina BertramInwiefern bist Du merkwürdig? - fragt Bertram Catharina
Morgen: Wo würdest Du Dich verstecken, wenn die Welt untergeht?  - fragt Bertram Catharina Auf welches Alter freust Du Dich?  - fragt Catharina Bertram  
Zum Schluss sprechen wir über die Abschlussfrage, die Bertram bisher immer seinen Gästen gestellt hat:

Also erfahren Sie, was wir über eine immer langlebigeren Gesellschaft denken? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen wir rund um das Älterwerden sehen und was ist unsere Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings ist.

Und in der Episode gab es Hinweise auf folgende Episoden:

Mit Christian Uhle: Der Sinn des Lebens - nicht nur im Alter!

und

mit Dr. Jörg Bernardy: Wie das gute Leben beim Altern helfen kann?

Auch hier lohnt das Reinhören!!!

Und schreibt uns doch, was auf Eurem Plakat am Alexanderplatz stehen würde!

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#77 Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht17 Jul 202400:51:03
Willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts „Gelassen älter werden“, in dem wir heute ein besonders sensibles und bewegendes Thema ansprechen: das Sterben. Unsere heutige Gästin ist Julia Kalenberg, die Autorin des Buches „Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht“. 
In ihrem Buch erzählt Julia die bewegende Geschichte ihres Vaters, dessen letzte Monate und die tiefen Einblicke, die sie daraus gewonnen hat. Gemeinsam mit Julia reflektieren wir über die Bedeutung, offen über den Tod zu sprechen und wie dies unser Leben bereichern kann.
Inspiration für das BuchJulia berichtet, dass der Tod ihres Vaters im Frühjahr 2020 sie dazu inspiriert hat, dieses Buch zu schreiben. In den offenen Gesprächen mit anderen Menschen über Tod und Sterben fand sie den Mut, sich den schwierigen Momenten zu stellen, anstatt wegzuschauen. Eine wichtige Rolle spielte auch eine Begegnung auf dem Jakobsweg, wo eine Mitpilgerin sie ermutigte, ihre Erfahrungen aufzuschreiben.

Der Titel des BuchesDer Titel „Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht“ entstand aus einer tiefen Erkenntnis. Julia reflektiert, wie ihr Vater sie und ihre Geschwister durchs Leben begleitet hat und nun auch im Sterben ein Vorbild für sie war. Der Verlag war von diesem authentischen und bedeutungsvollen Titel ebenfalls sofort überzeugt.

Die letzten Monate mit dem VaterJulia beschreibt die letzten Monate mit ihrem Vater als eine Zeit voller Emotionen und bedeutungsvoller Momente. Trotz der anfänglichen Schockdiagnose Lungenkrebs konnten sie diese Zeit aktiv gestalten und durch Gespräche und Tagebuchaufzeichnungen die Erlebnisse verarbeiten. Besonders wertvoll war, dass sie aufgrund der Pandemie-Situation ihren Vater im Krankenhaus besuchen durfte.

AbschiedsnachrichtenEine besondere Idee ihres Vaters war es, sich noch zu Lebzeiten von Freunden und Bekannten zu verabschieden. Julia und ihr Bruder sammelten Nachrichten, die ihrem Vater vorgelesen wurden. Dies ermöglichte einen bewussten und liebevollen Abschied, auch wenn es am Ende für ihren Vater zu viel wurde und sie dies entsprechend dosierten.

Gestaltung der letzten ZeitEine intensive Erfahrung war die gemeinsame Übung zur „gewünschten Zukunft“, die Julia mit ihrer Familie durchführte. Dabei stellten sie sich vor, wie sie auf die letzte Zeit mit ihrem Vater zurückblicken und wofür sie dankbar sein würden. Diese Übung half ihnen, ihre Bedürfnisse auszudrücken und die verbleibende Zeit bewusst und wertschätzend zu gestalten.

Persönliches Wachstum und ErkenntnisseJulia betont, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod und Sterben sie tief geprägt und in ihrem persönlichen Wachstum enorm weitergebracht hat. Sie hat gelernt, wie wichtig es ist, offen über diese Themen zu sprechen und sich aktiv einzubringen, um die Zeit des Abschieds sinnvoll zu gestalten.

Hoffnung im AbschiedIn ihrem Buch beschreibt Julia, wie sich die Hoffnung im Laufe der Zeit verändert hat. Anfangs war die Hoffnung, dass ihr Vater gesund wird, doch schließlich wich diese einer Zuversicht, dass sie die letzte Zeit gemeinsam gut gestalten können.

Zusammenführung von Beruf und persönlichem ErlebenJulia plant, ihre Erfahrungen und ihre berufliche Expertise als Leadership-Trainerin und Coach zusammenzubringen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Räume zu schaffen, in denen offen über Tod, Sterben und Verletzlichkeit gesprochen werden kann. Sie ist überzeugt, dass dies zu einem besseren Miteinander und einer tieferen Verbindung innerhalb von Teams führen kann.
Zusammenfassung der wichtigsten Learnings:
  • Offenheit im Gespräch: Der Mut, offen über Tod und Sterben zu sprechen, kann helfen, die Zeit des Abschieds aktiv zu gestalten.
  • Bedeutung der Gemeinschaft: Die Einbindung von Familie und Freunden kann den Abschied erleichtern und für wertvolle gemeinsame Erinnerungen sorgen.
  • Gestaltungsspielräume nutzen: Auch in schwierigen Zeiten gibt es Möglichkeiten, den Prozess mitzugestalten und eigene Bedürfnisse einzubringen.
  • Hoffnung und Zuversicht: Die Hoffnung kann sich wandeln, von der Genesung zur Zuversicht, die letzte Zeit gut miteinander zu verbringen.
  • Verbindung von Beruf und Privatleben: Erfahrungen aus dem persönlichen Erleben können in den beruflichen Kontext eingebracht werden, um eine tiefe, empathische Zusammenarbeit zu fördern.
  • Selbstwirksamkeit und Wachstum: Die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Tod kann zu persönlichem Wachstum und einer gestärkten Selbstwirksamkeit führen.
Wir danken Julia Kalenberg herzlich für ihre Offenheit und die tiefen Einblicke in ihre Erfahrungen. Ihr Buch „Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht“ ist ein wertvoller Beitrag, um das Thema Sterben in unserer Gesellschaft aus der Tabuzone zu holen und offen darüber zu sprechen.

Abschließend möchten wir unsere Hörerinnen und Hörer ermutigen, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und die Zeit, die uns bleibt, bewusst und wertschätzend zu gestalten.
Die Methode „Gewünschte Zukunft“Im Gespräch schildert Julia Kalenberg eine bemerkenswerte Methode, die sie gemeinsam mit ihrer Familie angewandt hat, um die letzte Zeit mit ihrem Vater bewusst und positiv zu gestalten. Diese Methode nennt sich „gewünschte Zukunft“ und ist ein Konzept aus der lösungsfokussierten Therapie und dem Coaching. Sie hilft, sich auf positive Aspekte und Möglichkeiten zu konzentrieren, anstatt sich in Defiziten und negativen Gefühlen zu verlieren. Hier ist eine detaillierte Beschreibung dieser Methode, wie sie von Julia und ihrer Familie angewendet wurde:

Die Methode Schritt für Schritt
  1. Einführung und Erklärung:
    • Julia erklärte ihrer Familie die Idee der „gewünschten Zukunft“, inspiriert von einem lösungsfokussierten Kollegen.
    • Die Familie setzte sich zusammen und stellte sich vor, wie sie am Ende des Lebens ihres Vaters zurückblicken würden.
  2. Erstellung eines Plakats:
    • Julia klebte vier Blätter Papier zusammen, um eine große Fläche zu schaffen, die als visuelles Hilfsmittel diente.
    • In die Mitte des Plakats schrieben sie den Titel „Letzte schönste Zeit“ – ein positiver und hoffnungsvoller Name für die verbleibende gemeinsame Zeit.
  3. Reflexion und Austausch:
    • Jeder in der Familie durfte auf das Plakat schreiben. Sie beantworteten Fragen wie:
      • Wofür sind wir dankbar?
      • Welche Stärken haben uns geholfen?
      • Wie haben wir die Zeit miteinander gestaltet?
    • Diese Übung ermöglichte es jedem, seine Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken, ohne direkt auf Konfrontation zu gehen.
  4. Einbindung des Vaters:
    • Julia brachte das Plakat ins Krankenhaus zu ihrem Vater und fragte ihn, ob er etwas hinzufügen möchte.
    • Ihr Vater fügte das Wort „Frieden“ hinzu, was für ihn von zentraler Bedeutung war.
  5. Erweiterung auf die erweiterte Familie:
    • Am nächsten Tag oder übernächsten Tag wurden die Ehepartner und Kinder hinzugezogen, die ebenfalls auf das Plakat schreiben durften.
    • Dies förderte ein Gefühl der Gemeinschaft und Verbundenheit über den engsten Familienkreis hinaus.
  6. Aktive Gestaltung der Zeit:
    • Die Familie nutzte die Erkenntnisse aus der „gewünschten Zukunft“-Übung, um die letzte Zeit mit dem Vater aktiv und bewusst zu gestalten.
    • Sie organisierten zum Beispiel, dass Freunde Abschiedsnachrichten schicken konnten und versuchten, möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen.
Vorteile der Methode
  • Förderung der Kommunikation: Diese Methode half der Familie, offen über ihre Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, ohne direkte Konfrontation.
  • Fokus auf das Positive: Indem sie sich auf positive Aspekte konzentrierten, konnten sie die schwere Zeit mit Hoffnung und Zuversicht füllen.
  • Gemeinsame Gestaltung: Die aktive Einbindung aller Familienmitglieder schuf ein Gefühl der Gemeinschaft und der gemeinsamen Verantwortung.
  • Bewältigung der Trauer: Das bewusste Gestalten der letzten gemeinsamen Zeit half der Familie, die Trauer besser zu bewältigen und Frieden zu finden.
Anwendung im Alltag und BerufJulia ist überzeugt davon, dass diese Methode nicht nur in der Sterbebegleitung wertvoll ist, sondern auch im beruflichen Umfeld große Vorteile bringen kann. Sie untersucht, wie Teams und Organisationen von der Anwendung der „gewünschten Zukunft“-Methode profitieren können, um über schwierige Themen wie Tod und Trauer zu sprechen. Sie glaubt, dass ein offener Umgang mit diesen Themen zu einem besseren Miteinander und einer tieferen Verbindung innerhalb von Teams führen kann.Die Methode „gewünschte Zukunft“ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich aktiv mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen und gemeinsam nach positiven Lösungen zu suchen. Julia Kalenbergs Erfahrung und ihr Buch sind inspirierende Beispiele dafür, wie diese Methode Menschen helfen kann, schwierige Zeiten zu meistern und dabei inneren Frieden und Gemeinschaft zu finden.

Hier geht es zur Homepage von Julia: https://www.juliakalenberg.ch/

Julia Kalenberg bietet Lesungen und Workshops zu ihrem Buch auf für Unternehmen an.

Hier sind zwei Hinweise auf weitere Folgen, die sich mit den Themen Trauer, Abschied, Vergänglichkeit und selbstbestimmtes Sterben befassen:

Mit Dr. Ina Schmidt: https://gelassen-aelter-werden.de/ueber-die-vergaenglichkeit/

Mit Christine Kempkes: https://gelassen-aelter-werden.de/trauer-kennt-kein-alter/

Mit Suzann Viola Renninger: https://gelassen-aelter-werden.de/35-selbstbestimmt-sterben-gerade-auch-im-alter/

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#47 Was, wenn ich 100 Jahre alt würde?07 Aug 202300:35:47
Herzlich willkommen zu einer neuen Episode im Podcast gelassen älter werden und heute ist neben dem Inhalt auch einiges anderes neu.
Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen? Wer mag, kann auch noch mal zurückspulen. 

Die Musik für das Intro und das Outro ist neu. Dazu geht ein herzlicher Dank an Stefan Kissel raus, ein Freund und Kollege, der sein Leben lang Musik begeistert ist. Und die sicherlich auch noch bis ins hohe Alter sein wird. 

Und es taucht ein neuer Name auf. Catharina Maria Klein. Sie ist ab Herbst Co-Host im Podcast „gelassen älter werden“. Und hat sie hat in diesem Podcast schon mitgewirkt und erzählt, was sie tun würde, wenn sie wüsste, dass sie 100 Jahre alt wird. Sie ist knapp über 30, studierte Gesundheitspädagogin und hat dazu eine wissenschaftliche Weiterbildung in Gerontopsychologie absolviert. 
Es ist noch etwas neu, denn bei diesem Podcast haben so viele Menschen mitgewirkt wie in keiner der Episoden vorher  

Es sind zusammen 14 Personen, 11 Frauen und 3 Männer. 

Angeregt durch das Magazin „Brand eins“, das im März 2023 titelte: Was, wenn wir alle 100 werden?, kam ich auf die Idee meinen Hörerinnen und Hörer die Frage zu stellen: Was würdest du vielleicht in deinem Leben anders machen, wenn du sicher wüsstest, dass du 100 Jahre alt wirst? 
Und die Antwort konnte ganz unkompliziert über einen Messengerdienst per Mikro aufgenommen werden. Auch eine neue Erfahrung für mich. Eins kann ich euch jetzt schon sagen, die Antworten waren so bunt, wie das Leben und die Menschen sind.  

Doch jetzt noch ein paar ernste Gedanken zum Thema „Was, wenn ich 100 Jahre alt würde?“  

Unsere Gesellschaft wird immer langlebiger, darüber habe ich hier schon öfter gesprochen. Unter anderem auch mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx. 

Erst im Juli 23 veröffentlichte das hessische Statistische Landesamt neue Zahlen zur Lebenserwartung. Ich zitiere: hessischen Männer wurden 1972 noch 68,2 Jahre alt, 2022 sogar schon 78,9 Jahre, also 10,7 Jahre älter. Frauen wurden 1972 9,2 Jahre älter. Bei ihnen ist der Durchschnitt von einst 74,1 Jahre auf 83,3 Jahre gestiegen. Bundesweit sind die Zahlen vergleichbar. 

Noch eine spannende Zahl diesmal vom Statistischen Bundesamt: Bevölkerungvorausberechnungen zeigen, dass im Jahr 2070 Frauen etwa 90 Jahre alt werden können und Männer 86 Jahre alt. Die Zahlen belegen also, dass wir im Schnitt alle zehn Jahre ein Jahr Lebenserwartung hinzubekommen. Mit ein wenig Schmunzeln im Gesicht könnte ich dann daraus ableiten, dass Frauen Ende des nächsten Jahrhunderts im Schnitt 100 Jahre alt werden könnten. Männer würden es erst Mitte des nächsten Jahrhunderts schaffen. 

Der Leiter des Arbeitsbereichs demografische Daten beim Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock Dmitri Jdanov spricht davon, dass die im Jahr 2022 geborenen Mädchen zu 28 % die Chance haben, die magische Grenze von 100 Jahren zu überwinden. Bei den Jungen sind es 7 %. Quelle: Brand 1.3.2023 

Da kann schon die Frage berechtigt sein, wie lange es noch dauern wird, bis wir im Schnitt 100 Jahre alt werden, da sich ganz unabhängig von den ganzen Zahlen Heerscharen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit beschäftigen, wie wir immer älter werden können. Die Frage nach der Unsterblichkeit beschäftigt doch viele Menschen und ein anstrebenswertes Ziel zu sein. 

Viel entscheidender scheint es mir aktuell zu sein, sich mit der Frage zu beschäftigen, was es denn für die eigene Lebensplanung, für die eigene persönliche Ausrichtung im Leben und für die Gesellschaft bedeutet, wenn wir immer älter werden. 
Deshalb auch meine Frage, will ich doch auch hier in meinem Podcast Anregungen dafür schaffen, die gewonnenen Jahre ein wenig mehr in den eigenen Fokus zu nehmen. Wie will ich mein Leben gestalten? Welche Prioritäten möchte ich setzen? Wie will ich meine Gaben und Fähigkeiten für ein größeres Ganzes einsetzen? Was kann ich vielleicht noch Gutes in meinem sozialen Umfeld tun? 
Also ihr dürft gespannt sein, welche Antworten meine Hörerinnen und Hörer zu der Frage: Was würdest du vielleicht in deinem Leben anders machen, wenn du sicher wüsstest, dass du 100 Jahre alt wirst? Geben. 

Spannend finde ich, dass sich deutlich mehr Frauen an dieser Frage beteiligt haben. Ich sage herzlich Danke an alle, die mitgemacht haben. Dies sind in der alphabetischen Reihenfolge der Vornamen: Andreas, Bertram, Brigitte, Katharina, Heike, Heike, Ina, Janine und Victoria im Tandem, Julia, Nina, Ralf, Ruth, und Ursula. Und jetzt viel Freude und Inspiration. 

 



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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#46 Bei Verlust im Alter Trost finden18 Jul 202300:35:12
Das Thema Trauer und Abschied spielt besonders in der dritten Lebensphase, aber auch im Leben generell eine zentrale Rolle, besonders, wenn ich einen lieben Menschen verliere.  Noch immer scheint das Thema Trauer und vor allem auch der Umgang damit ein Tabu zu sein. Wobei in den letzten Jahren von verschiedenen Menschen und auch Organisationen Entwicklungen in Gang gesetzt wurden, das Thema mehr und mehr zu Enttabuisierung und damit mitten in das Leben zu holen.  Auch in diesem Podcast habe ich schon mit Dr. Ina Schmidt zum Thema Abschied und mit Christine Kempkes zum Thema Trauer und mit Viola Renninger über das Thema selbstbestimmtes Sterben gesprochen.  Heute geht es um das Thema Trauer und Verarbeitung von Trauer bzw. Umgang mit Trauer, aber auf eine ganz andere Art und Weise.  Dazu habe ich Hendrik Lind eingeladen. Er ist zusammen mit seiner Frau, Gründer der Matching Plattform Trosthelden.  Herzlich willkommen Hendrik.  Das Motto von Trosthelden ist: „Trauer braucht einen Gegenüber“. 

Darüber haben wir im Zusammenhang mit Verlust im Alter gesprochen:

 Henrik, erzähl doch mal wie seid ihr auf die Idee mit Trosthelden gekommen? Und was ist dein Hintergrund bzw. was hat euch motiviert diesen Weg zu gehen? 

Bei meiner Vorbereitung habe ich gelesen, dass ihr ein besonderes Matching System entwickelt habt, das euch im Besonderen auszeichnet. Ich glaube, ihr geht sogar so weit, dass hier von einer jeweils individuellen Trauersprache sprecht. Wärst du so freundlich, uns und unseren Hörerinnen das einmal zu erläutern. 

Was waren die Herausforderungen bei der Entwicklung eures besonderen Ansatzes bzw. Konzeptes? 

Und wieso seid ihr euch so sicher, dass euer Ansatz Trauernden wirklich neue Chancen des Umgangs mit der eigenen Trauer ermöglicht? 

Wer meldet sich bei Trosthelden an, versucht doch einfach einmal einen Überblick zu geben, welche Menschen das sind? 

Wie ist der Anmeldeprozess und wie stellt ihr sicher, dass der Datenschutz gewährleistet ist? 

Welche Kosten entstehen? 

Und dann beantwortet ihr ja rund um das Handling viele Fragen. Und ihr gebt Hinweise zum möglichen Umgang mit den jeweiligen Trauerfreunden. Könntest du bitte einmal die wichtigsten Aspekte zusammenfassen, damit unsere Hörerinnen einen guten Überblick bekommen? 

Was sind die nächsten Herausforderungen oder welche weiteren Projekte plant ihr im Zusammenhang mit Trosthelden?

Hier findet ihr Trosthelden!

Und hier die Hinweise zu den Episoden mit Dr. Ina Schmidt, Christine Kempkes und Suzann Viola Renninger (in der Reihenfolge):

https://gelassen-aelter-werden.de/trauer-kennt-kein-alter/

https://gelassen-aelter-werden.de/ueber-die-vergaenglichkeit-und-die-angst-vor-dem-altwerden/

https://gelassen-aelter-werden.de/35-selbstbestimmt-sterben-gerade-auch-im-alter/



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#45 Podcast starten mit 60+ ein Hauch Magie (Brigitte Hagedorn)27 Jun 202300:46:56
 Heute möchte ich mit einer Expertin über das Thema Podcast sprechen und ganz besonders darüber, wenn sich Menschen über 60 aufmachen wollen, einen eigenen Podcast an den Start zu bringen. 

Herzlich willkommen, Frau Hagedorn. 

Sie beraten seit vielen Jahren Menschen und Unternehmen, die einen eigenen Podcast auf den Weg bringen wollen und sie schreiben Bücher über das Thema, unter anderem in der 3. Auflage das Buch „Podcasting – Schritt für Schritt zum eigenen Podcast“. Sie gehören selbst zur Generation der Babyboomer und können sich deshalb gut in diese Zielgruppe hineinversetzen. 

Aktuell für diese Episode habe ich noch mal nachgeschaut, wie viele Podcasts es speziell für Babyboomer gibt. Diese lassen sich an einer Hand abzählen. Viele Podcasts, die in der Corona Zeit neu begonnen wurden, sind schon wiedereingestellt. 

Gehen wir von einer Gruppe von fast 20 Millionen Menschen über 60 Jahren in Deutschland aus, sollte hier ein riesiger Hörer und Hörerinnen Pool sein, auch wenn die älteren Menschen weniger Podcast affin sind als junge Menschen. Radiohörerinnen waren sie auf jeden Fall schon immer. Insofern sind sie mit den Themen Audio und Hören vertraut. 

Also wir wollen Mut machen, sich einmal mit dem Thema zu beschäftigen und vielleicht selbst mit dem Podcast starten, auf den Weg zu machen.

Darüber haben wir im Zusammenhang mit Podcast starten mit 60+ gesprochen:
 
  • Frau Hagedorn, wie sind Sie selbst zum Podcasten gekommen? Und vielleicht können Sie unsere Hörerinnen einfach mal mitnehmen in ihre Geschichte als Podcasterin? 
  • Schon Stefan Schreyer hat vor 2 oder 3 Jahren in einer Kolumne geschrieben, dass er in der Gruppe der Babyboomer eine große Zielgruppe für Podcasts ausmacht. Wie ist Ihre Meinung dazu Frau Hagedorn und welche Podcasts kennen Sie für diese Zielgruppe?
  • Wenn ich nun als Babyboomer einen Podcast auf den Weg bringen will, worauf sollte ich achten bzw. womit sollte ich beginnen? Wahrscheinlich ist es gut, wir gehen das einfach mal Schritt für Schritt durch. 
  • Bedeutsame Aspekte zum Podcast starten:
KonzeptionPersona bzw. ZielgruppeThemenfindungTechnikVeröffentlichungsprozess - der sogenannte RSS FeedRechtliches 
  • Wenn, wir langsam zum Ende kommen. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 
Brigitte Hagedorn hat eine entspannte Einstellung zum Podcast. Diese Haltung ermutigt, es einmal selbst auszuprobieren. Dabei ist ihr wichtig, dass jeder Mensch mit einem Podcast zur Senderin oder zum Sender werden kann. Den Moment der Veröffentlichung beschreibt sie als magisch. Sie macht durch und durch Mut. Sie steht also für Podcast starten leicht gemacht und das auch von Menschen in der dritten Lebensphase.

Link zur Brigitte Hagedorn

Link zum Babyboomer-Stories Podcast mit Constanze Abratzky und Stefan Robine.

Hier können Sie meine Geschichte zum Podcast "gelassen älter werden" lesen. 




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#44 Stil und stylishe Produkte für das Alter06 Jun 202300:33:12


Heute geht es im weitesten Sinne um Stil im Alter. Und ganz speziell geht es um stylishe Produkte für Menschen über 60. Dazu habe ich mir 2 Gäste eingeladen. Einmal Kathrin Bardt und Heinrich Schnitzer. 

Herzlich willkommen Kathrin und herzlich willkommen Heinrich. 

Kathrin, du hast zusammen mit Christiane eine Homepage, auf der ihr inspirierende Geschichten, Menschen und Initiativen erzählt, die das Älterwerden als Chance begreifen und die Mut machen. Und sucht Produkte für das Alter im weitesten Sinne, die jedoch ästhetisch, funktional und hochwertig sind und zudem noch das Leben im Alter leichter machen sollen. Das stelle ich mir als anspruchsvolle Aufgabe vor. 

Und daran lässt sich gut die Geschichte von dir, Heinrich, anschließen. Du hast zusammen mit deinem Vater Albrecht ein Laufrad für Erwachsene entwickelt. Ausgangspunkt war eine zunehmende Bewegungseinschränkung und die Idee vom Fahrrad einfach die Kette und die Pedale abzumontieren. Daraus habt ihr dann das sollso entwickelt. Ein echtes Highlight und dazu noch stylish. So konnte sich der Aktionsradius deines Vaters wieder ausweiten. 

Und interessant finde ich auch, dass ihr beide in den 50ern seid und damit natürlich das Thema „Älterwerden“ auch näherkommt.


Stil und stylishe Produkte für das Alter - darüber haben wir im Detail gesprochen:
 Kathrin, erzähle doch mal, wie seid, ihr auf die Idee für age of style gekommen und was ist eure Vision? 

Und wie hast du Heinrich mit seinem sollso kennengelernt? 

Kommen wir zum sollso. Tauchen wir doch einmal etwas tiefer in die Geschichte von sollso ein. Wie ist es zu der Idee gekommen und wie können sich unsere Hörerinnen und Hörer den Weg bis zum Laufrad von heute vorstellen.  

Welche Zielgruppen sprecht ihr mit dem sollso an? Und wie sind in diesem Zusammenhang die Reaktionen auf eurer Laufrad und wie wird es von den Menschen eingesetzt? 

Und wie können sich die Hörer:innen und Hörer bei age of style den Prozess der Geschichten- und Produktfindung vorstellen? Wie recherchiert ihr und wie entwickelt sich aus eurer Sicht der Markt aktuell, gerade bei der Größe der Zielgruppe? 

Und Kathrin, gibt es noch ein anderes Produkt, dass euch besonders ins Auge gefallen ist. 

Gibt es ein Produkt, dass du gerne erfinden würdest oder von dem du dir wünschst, dass es erfunden werden würde? 

Und Heinrich, welche Produkte wären aus deiner Sicht für ein gelingendes Älterwerden hilfreich? Entwickelt ihr vielleicht sogar bei euch ein Weiteres? 

Was würdest du dir an Entwicklung wünschen, welche Vision hättest du für eine Gesellschaft mit einer Kultur des proaging? 

Wie Heinrich blickst du auf die Zukunft einer immer langlebigeren Gesellschaft? Und was ist deine Vision in diesem Kontext? 

Und dann würde mich natürlich interessieren, welche neuen Ideen stehen bei euch an. 

Heinrich… 

Kathrin…

Hier der Link zu age of style!

Hier der Link zum sollso!

 Und wer etwas über die Mentale Vorbereitung auf das Alter erfahren möchte, sei die Episode mit Wolfgang Schiele empfohlen: https://gelassen-aelter-werden.de/ideen-fuer-den-ruhestand-wolfgang-schiele/ 




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Und eine Bitte an alle:

Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#43 Wie die Altersmedizin beim Altern helfen kann?14 May 202300:52:25
Heute möchte das Älterwerden einmal aus einer mehr medizinischen Sicht beleuchten, es geht also um Altersmedizin Dazu begrüße ich Dr. Jürgen Bludau. Herzlich willkommen, Herr Bludau. 

Sie sind Geriater oder Altersmediziner und haben aus genau dieser Perspektive ein Buch geschrieben mit dem wunderbaren Titel „Alt werden ist ein Vergnügen – wenn Sie es richtig anstellen“. 

Und wie das „richtig anstellen genau geht“ darum soll es heute in unserem Gespräch gehen. Wir sprechen über präventive Maßnahmen wie z.B. Ernährung und Bewegung, wir sprechen über eine gute medizinische Altersvorsorge. Doch wir wollen auch einen Blick auf die dubiosen Heilsversprechen der Anti Aging Industrie werfen. Und wir sparen auch nicht die weniger schönen Seiten des Älterwerdens aus, wie z.B. Gedächtnisverlust, Pflege im Alter, Krebs und Demenz in einer immer langlebigeren Gesellschaft. 

Wir wollen gemeinsam dazu ermutigen, die Möglichkeiten der modernen Medizin in Anspruch zu nehmen, ohne für eine Maximalmedizin zu sprechen. Dazu gehören im Besonderen die Vorsorgemöglichkeiten und auch die Möglichkeiten zur Impfung. Ebenso wichtig ist einen Kommunikation auf Augenhöhe mit den behandelnden Ärzten. Also viele spannende Aspekte der Altersmedizin, über die es beim Älterwerden nachzudenken lohnt. Steigen wir ein: 

Altersmedizin oder Geriatrie - darüber haben wir gesprochen:  Herr Bludau, Sie sind Geriater, was macht ein Altersmediziner denn genau? Und vielleicht anschließend: was macht Ihnen an Ihrer Aufgabe besonders Freude? 

Podcast Vergleich Kinderheilkunde Pädiatrie zu Geriatrie??? 

Bestimmt können Sie zu Beginn unseren Hörerinnen und Hörern einmal erklären, was beim Älterwerden konkret passiert? Welche Prozesse setzen da ein? 

Sie zitieren an einer Stelle Otfried Höfe, konkret aus seinem Buch „Die hohe Kunst des Alterns" im Kontext der Diskussion um eine medizinische „Optimal - statt einer Maximaltherapie“ vor allem auch bei hochaltrigen Menschen. Dabei geht es um „eine Kunst des Unterlassens, für die es eine Urteilskraft, eine geriatrische Klugheit braucht, die im Blick auf das Patientenwohl entscheidet, wo man noch tätig werden soll und wo man auf Tätigkeit besser verzichtet “. Sie schreiben diesem Satz schließen Sie sich aus vollem Herzen an. Was meinen Sie konkret dabei und haben Sie vielleicht auch ein Beispiel? 

Was können Menschen aus medizinischer Sicht, sagen wir mal so ab 60 Jahren konkret tun, um das eigene Älter werden positiv zu gestalten? 

Welche Vorsorgeuntersuchungen oder auch Impfungen würden Sie als Altersmediziner anraten? 

Aus meiner Sicht ist es so, auch wenn ich es in dieser Form sicher etwas vereinfacht ist, dass es immer noch viele altersdiskriminierende Tendenzen in unserer Gesellschaft gibt. Daran hat sicher die milliardenschwere Anti Aging Industrie einen großen Anteil. Sie selbst äußern sich als Mediziner ziemlich eindeutig dazu. Was empfehlen Sie in diesem Zusammenhang? 

An einer Stelle in Ihrem Buch sagen Sie, dass wenn 80 Jahre alt sind, wir bis dahin ca. 400000 Stunden auf den Beinen waren und unser Herz stolze 2,5 Milliarden Mal geschlagen hat. Da ist es nicht verwunderlich, wenn uns dann irgendwann doch altersbedingte Erkrankungen einholen. Welche sind in diesem Zusammenhang die häufigsten Erkrankungen nach Ihrer Erfahrung und wie lässt sich am besten damit umgehen? 

Können Sie noch etwas zum Thema Krebs im Alter sagen? 

Und ich denke unser Hörer:innen und Hörer interessiert auch sehr das Thema „Demenz“. 

Dann empfehlen Sie auch eine besondere Kommunikation mit dem Hausarzt, wie sehen da Ihre Tipps konkret aus? 

Was mich auch vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen interessieren würde, gehen Männer und Frauen mit Vorsorge bzw. auch Erkrankungen im Alter unterschiedlich um? 

Wie schauen Sie als Gerontologe auf das eigene Älterwerden? 

Abschließend frage ich meine Gäste: Herr Bludau, wie blicken Sie aus Ihrer Brille als Altersmediziner auf die Tatsache, dass im Jahr 2050 vermutlich mehr als 30 Millionen EU-Bürger pflegebedürftig sind. Welche Herausforderungen sehen Sie auf unsere immer langlebigere Gesellschaft zukommen und welche Ansätze zur Lösung sehen Sie vielleicht?

Hinweis zum Buch

Hören Sie auch den Podcast mit Prof. Tobias Esch!





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#42 Mit 60 Jahren nochmal mit Käse durchstarten24 Apr 202300:44:28
 Mit 60 Jahren noch mal mit Käse durchstarten von Bertram Kasper | Apr 26, 2023 | Arbeitswelt, Beziehungen, Freizeit, Leben im Wandel - Lifestyle, Menschen

Herzlich willkommen Wolfgang!

Ich habe Dich in meinen Podcast eingeladen, da Du mit 60 Jahren noch mal die Firma „Mosel-Käse Event“ gegründet hast. Du bist sozusagen ein Beispiel dafür, beruflich wieder zu Deinen ursprünglichen Wurzeln, als Ingenieur für Milch- und Molkereiwirtschaft zurückzukehren. Deine Firma hat ein Motto: „Age isn´t important – unless you are cheese“, das ebenfalls zu meinem Podcast passt und darüber wollen wir natürlich auch sprechen.Und wenn ich das so sagen darf: Du verfolgst dabei eine Mission, die Dir eine echte Herzensangelegenheit zu sein scheint, wenn Dich Deine Kunden in Deiner ganzen Begeisterung erleben, ist das durch und durch zuspüren. 

Du hast nämlich die Käseregion von Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Luxemburg, der Wallonie und Lothringen zur groß regionalen Käseregion im Herzen Europas auserkoren und suchst handverlesen nach Käsespezialität von kleineren Käsereien und kombinierst die Events mit Weinen, Bier, Vietz oder Destillaten.
Mit 60 Jahren gründet Wolfgang Mosel – Käse Event - darüber haben wir gesprochen:

Steigen wir doch einfach mal ein. Du hast ja überhaupt eine bewegte Biografie hinter Dir und hast Dich sozusagen immer wieder neu erfunden. Magst Du einmal etwas dazu erzählen und was mich im Besonderen interessiert: Zu welchen mentalen Entwicklungen hat das bei Dir geführt, die es Dir leichter gemacht haben, mit 60 Jahren noch mal zu gründen?

Und wie bist Du dann konkret auf die Idee gekommen, „Mosel-Käse Events“ zu gründen?Wolfgang Fusening von Mosel Käse Event

Und wie ist es für Dich wieder zurück zu Deinen beruflichen Wurzeln zu kommen?

Was bietest Du konkret mit „Mosel-Käse Events“ an und wie würdest Du Deine Mission beschreiben?

Wie findest Du die einzelnen Käsereien und wie kann ich mir die Kombination mit den Getränken vorstellen? Was kannst Du zu diesem Prozess sagen. Wie kreierst Du sozusagen die Geschmackserlebnisse für Deine Kunden?

Und dann hast Du ja das Motto, ich habe es schon bei der Anmoderation erwähnt: „Age isn´t important – unless you are cheese“. Wie meinst Du das genau und weshalb bist Du der Überzeugung, dass Alter gar nicht so wichtig ist? Und ich bin ja sozusagen „Käselaie“, wieso ist im Gegensatz dazu das Alter bei Käse so bedeutsam?

Als abschließende Frage: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

Hier finden Sie alles Weitere zu Wolfgang und Mosel Käse Event!

Hier können Sie mehr zum Thema „Gründung“ hören. 




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#41 Welche Rolle spielt Persönlichkeit im Alter? (Eva Asselmann)04 Apr 202300:47:05
 Heute möchte ich über das weltweit bekannteste und wissenschaftlich fundierteste Persönlichkeitsmodell der Big Five sprechen und wie sich die Persönlichkeit im Alter entwickelt bzw. vielleicht verändert. 

Dazu habe ich die Persönlichkeitsforscherin Frau Prof. Eva Asselmann von der Pottsdamer Health and Medical Universität eingeladen. 

Herzlich willkommen, Frau Asselmann. 

Sie haben das Buch „Woran wir wachsen – Welche Lebensereignisse unsere Persönlichkeit prägen und was uns wirklich weiterbringt“ geschrieben. Dies habe ich im Herbsturlaub mit Begeisterung gelesen. Und wahrscheinlich wundert es unsere Zuhörerinnen und Zuhörer nicht, dass die Persönlichkeit beim Älterwerden eine Rolle spielt. So gibt es z.B. einen Einfluss darauf, ob es mir leichter oder schwieriger fällt, mit dem Älterwerden umzugehen oder wie gut ich in der Lage bin, mich an altersbedingte Veränderungen anzupassen bzw. dafür Wege des Umgangs zu finden.

Persönlichkeit im Alter - darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

Was ist Persönlichkeit überhaupt und wie entsteht sie ganz generell? 

Das Modell der Big Five besteht aus fünf zentralen Persönlichkeitsmerkmalen. Dazu gehören die Offenheit für neue Erfahrungen, die Gewissenhaftigkeit, die Extraversion, die Verträglichkeit und der Neurotizismus auch emotionale Stabilität oder Instabilität genannt. Wären Sie so freundlich, unseren Hörer:innen einmal zu erläutern, was es mit diesen Merkmalen auf sich hat? 

Jetzt heißt ja mein Podcast „gelassen älter werden“ und tatsächlich schreiben Sie in Ihrem Buch, dass viele Erwachsene im mittleren und höheren Alter verträglicher und emotional stabiler werden und die Gewissenhaftigkeit eher abnimmt. Also eigentlich relativ gute Voraussetzungen, die Herausforderungen zu meistern, oder? Die Offenheit nimmt ebenfalls ab, was ein Handicap darstellen könnten. Würden Sie uns diese Zusammenhänge genauer erläutern. 

Und dann sprechen Sie bezogen auf unser Leben von der Kontrollüberzeugung und der Nährung unseres Selbstwertgefühls. Der Peak für beides ist bei etwa 60 Jahren, danach nehmen diese Werte ab. Mit welchen Auswirkungen geschieht dies und gibt es dafür beim Älterwerden eine Kompensationsmöglichkeit. 

„Die Kunst (nicht nur) im hohen Alter besteht darin, das Unvermeidliche zu akzeptieren und im besten Fall sogar zu kompensieren“ ist ein Zitat von Ihnen. In diesem Zusammenhang erwähnen Sie die sozioemotionale Selektivitätstheorie von der amerikanischen Entwicklungspsychologin Laura Carstensen. Was hat es damit auf sich und wie hilft die Anpassung der eigenen Werte und Ziele beim Älterwerden. Welche Persönlichkeitseigenschaften sind dafür hilfreich und welche anderen Hinweise gibt es dazu? Vielleicht auch gerade vor dem Hintergrund möglicher Erkrankungen oder auch Verlust von wichtigen Menschen. 

An einer Stelle empfehlen Sie, die eigene Grabrede zu schreiben? Welchen Effekt kann diese Übung im Kontext des Älterwerdens haben? 

Und dann sagt uns die Forschung, dass eher gewissenhafte Menschen länger leben. Woran liegt das genau? 

Was würden Sie sich vor dem Hintergrund Ihrer Profession als Persönlichkeitsforscherin wünschen, wenn es darum geht in unserer immer langlebigeren Gesellschaft eine Kultur des pro Aging zu etablieren? 

Homepage von Eva Asselmann


Und wie angekündigt: Podcast zum Lebensteppich




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#40 Meinem Leben einen Ton geben - Audiografie als Lebensrückblick13 Mar 202301:07:15
Wir haben uns über das Thema Audiografie und Podcast kennengelernt und sind dazu schon öfter im Gespräch gewesen. Uns verbindet die Begeisterung für das Medium Audio in Verbindung mit der Geschichte von Menschen. 

Genau darüber wollen wir heute sprechen. Wie kann es gelingen, Verwandten und/oder Freunden ein Vermächtnis des eigenen Lebens zu schenken oder zu hinterlassen? Meine Stimme bewahrt durch Audiografie. 

Wie schreibst Du auf Deiner Homepage: „Rente, Pension, Ruhestand - all diese Begriffe für die neue Lebensphase drücken nur unzureichend aus, was wir damit verbinden. Es ist ein Übergang, der uns gleichsam zur Ruhe kommen lässt und Energien für einen neuen Aufbruch mobilisiert. Einen Großteil unseres Lebens haben wir schon hinter uns, wenn wir diese Phase erreichen. In der Audiografie können wir dankbar zurückblicken - und uns selbst neu orientieren. Was soll jetzt kommen? Was darf enden? Und was wollen wir vielleicht weitergeben?“ 

Und ich selbst freue mich, dass ich gerade eine Ausbildung zum Audiograf bei Ingo Stoll machen darf. Damit gehören ab Ende 2023 Audiografien mit zu meinem Portfolio.

Darüber haben wir zum Thema Audiografie gesprochen:

 Ingo, stelle Dich doch bitte einmal unseren Hörerinnen und Hörern vor. Was machst Du genau, bzw. was ist Audiografie? 

Und wie bist Du auf die Audiografie gekommen? 

Wir wollen ja heute im Speziellen über Audiografie in der dritten Lebensphase sprechen. Wer fragt Dich an und mit welcher Motivation? 

Wie ist dann der Prozess bis zur fertigen Audiografie aufgebaut? 

Wie sieht dann Deine Arbeit als Audiograf genau aus und wie entsteht die die fertige Audiografie? 

Was ist aus Deiner Sicht das Besondere, wenn sich Menschen in dieser Form verewigen? 

Und welche Bedeutung kann dies für die Angehörigen haben?

Hier können Sie sich über Ingo Stoll und seine Arbeit informieren:

Ingo Stoll Audiograph





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#39 Costa Rica ein Lebensort fürs Alter21 Feb 202300:59:37
 Heute spreche ich mit zwei langjährigen Freundinnen, sie heißen Sibylle und Petra, sind beide 69 Jahre alt, die eine ist mit 44 Jahren nach Costa Rica ausgewandert und die andere war bis zu ihrer Rente in Deutschland berufstätig. 

Beide habe immer dafür gesorgt, dass ihre Freundschaft auch über den Atlantik hinweg erhalten geblieben ist. 

Und beide haben sich immer in ihrem jeweiligen Bereich für gesellschaftliche Themen interessiert und Visionen für neue Gesellschafts- und Zusammenlebensmodelle entwickelt und zum Teil auch realisiert. 

Wir wollen darüber sprechen, ob Costa Rica ein Lebensort fürs Alter ist, wie eine Freundschaftt auch über Entfernungen erhalten bleiben kann, was aus den Visionen geworden ist und wie die Zukunftspläne der beiden für die nächsten 10 Jahre aussehen. 

Und Sibylle Altenkirch hat in den Jahren auf Costa Rica als Autorin in einem Roman mit dem Titel „Die Stimme – alles könnte ganz anders sein“ ein neues Gesellschaftsmodell entwickelt, an dem Petra auch ihren Anteil hat. Also lassen sie sich mitnehmen in eine spannende Geschichte.

Petra Schreiber sagt zum Buch ihrer Freundin: "Menschen mit Visionen sind oft sympathisch, denn sie haben wenig Barrikaden im Kopf. Sibylle Altenkirch ist so ein Mensch. Lassen Sie sich mitnehmen auf einen Traumflug in eine menschlichere Welt".

Sibylle Altenkirch such ganz konkret Menschen, die auch Freude daran hätten, sich etwas in einer Gemeinschaft für das Alter auf Costa Rica aufzubauen.

Hier der Link zu ihr: https://www.casas-pelicano.com/


Darüber haben wir, ob Costa Rica ein Lebensort fürs Alter ist, im Einzelnen gesprochen:

 Beginnen wir doch einfach mal ganz konkret, was würdet ihr als euer schönstes gemeinsames Erlebnis auf Costa Rica beschreiben? 

Und wie habt ihr euch kennengelernt? 

Und Sibylle, wann bist du dann nach Costa Rica ausgewandert und mit welcher Motivation? 

Wie können sich die Hörer:innen und Hörer vorstellen, wie lebst du dort, wie sieht dein Alltag aus? 

Petra, wie war - ab dem Zeitpunkt wo Sibylle ausgewandert ist - deine Entwicklung, was ist dort bei dir ins Zentrum gerückt? 

Und wie habt ihr eure Freundschaft gepflegt? 

Wie seid ihr im Gespräch geblieben, auch über eure jeweiligen Projekte und Visionen? 

Wie sieht eure Bilanz aus heutiger Sicht aus? 

Sibylle, was magst du zu deinem Buch erzählen und welche Rolle hat dabei auch der Ort Costa Rica gespielt? 

Und wie stellt ihr euch die nächsten 10 Jahre vor, welche Ideen habt ihr dazu? 

Sibylle, was würdest du zu Costa Rica ein Lebensort fürs Alter sagen? Wie geht ein Leben auf Costa Rica?

Vor dem Hintergrund eurer eigenen Erfahrungen, welche Hinweise bzw. Empfehlungen würdet ihr Menschen für den Übergang in die dritte Lebensphase geben wollen? 

Als abschließende Frage: Was würdet ihr sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist eure Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 





Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!

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Und eine Bitte an alle:

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Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

#38 Gedanken über das Älterwerden31 Jan 202301:24:43

Heute ist in mehrfacher Hinsicht eine echte Premiere und darüber freue ich mich sehr. Erstens: Wir sind live, Zweiten: Wir sind das erste Mal zu viert an den Mikrofonen, Drittens: Wir sind alle keine in der Öffentlichkeit stehenden Personen, Viertens: Es gibt keinen echten Fahrplan und Fünftens: Wir sprechen einfach ganz gemütlich und ganz subjektiv bei einem schönen Getränk unsere Gedanken über das Alter aus. Dabei lassen wir uns von unseren ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen leiten. 

Sie als Hörer:innen wollen wir dadurch anregen, sich einmal selbst Gedanken über das Alter zu machen. 

Und ich begrüße in unserer Runde, Christiane – herzlich willkommen Christiane, Ernst – herzlich willkommen Ernst und Thomas – herzlich willkommen Thomas. Und ich bin natürlich dabei, diesmal in einer Doppelrolle, Moderator und sozusagen auch Gast bei mir. 

 Hier können Sie etwas über die Gelassenheit im Alter lesen! 

Im Zusammenhang mit dem Älterwerden möchte ich gerne auf den Podcast vom Elmar Stracke verweisen. Ebenfalls sehr hörenswert! 



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#0 Trailer "gelassen älter werden" der 60+ Podcast12 Jul 202400:06:35
Trailer: Vorstellung des Podcasts „gelassen älter werden“


Beschreibung:
Willkommen zum Trailer unseres Podcasts „gelassen Ääter werden“. In dieser Episode stellen sich die Gastgeber Bertram Kasper (62 Jahre) und Catharina Maria Klein (34 Jahre) vor und erklären, wie die Idee zum Podcast entstanden ist.


Inhalte der Episode:

  • 00:00:23 – Begrüßung und Vorstellung des Podcasts.
  • 00:00:28 – Vorstellung der Gastgeber: Bertram Kasper und Katharina Maria Klein.
  • 00:00:43 – Entstehungsgeschichte des Podcasts: Bertram erzählt von seinen Gedanken und Erfahrungen seit 2019, die zur Gründung des Podcasts führten.
  • 00:02:06 – Wie Catharina zum Podcast kam und ihre Perspektive auf das Älterwerden.
  • 00:02:33 – Catharina über die Themen des Podcasts: Freundschaft, Liebe, Übergang vom Berufsleben, Gesundheit, Krankheit, Vergänglichkeit, Tod und mehr.
  • 00:03:49 – Bertram über seine Erkenntnisse und beeindruckende Gäste aus dem Podcast.
  • 00:05:08 – Die Vision des Podcasts: Inspiration, Information und Ermutigung für die Hörer.

Höhepunkte:

  • Die Entstehung des Podcasts: Bertram reflektiert über seine Gedanken zum Älterwerden und die Motivation, eine Kultur des Proaging zu fördern.
  • Zusammenarbeit der Generationen: Catharina bringt ihre Perspektive als jüngere Mitmoderatorin ein und betont die Bedeutung eines bunten und vielseitigen Blicks aufs Älterwerden.
  • Vielfältige Themen: Von Gesundheit über Freundschaften bis hin zur Akzeptanz der eigenen Vergänglichkeit – der Podcast beleuchtet zahlreiche Aspekte des Älterwerdens.
  • Inspirierende Gäste: Wissenschaftler, Autoren, langjährige Paare und Philosophen teilen ihre Einsichten und Erfahrungen.

Unsere Vision:
Wir möchten dich inspirieren, informieren und ermutigen, das Älterwerden aktiv und nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Gleichzeitig wollen wir das generationsübergreifende Miteinander stärken und gemeinsam eine positive Zukunft gestalten.


Höre den Podcast:
Abonniere uns kostenfrei auf allen Plattformen, wo es Podcasts gibt, und besuche unsere Homepage für weitere Informationen und unser umfangreiches Magazin.
Feedback:
Hast du Kommentare, Rückmeldungen oder Themenvorschläge? Wir freuen uns auf dein Feedback!


Viel Spaß beim Zuhören und Inspirieren lassen!












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#37 Ernährung beim Älterwerden neu gedacht (Christoph Klotter)09 Jan 202300:36:04
 Herzlich willkommen Herr Prof. Klotter  

Ich freue mich sehr, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind. Wir wollen heute über das Thema „Ernährung beim Älterwerden“ sprechen. Viele meiner Hörerinnen und Hörer wissen aus der eigenen Erfahrung, dass mit dem zunehmenden Alter Muskel- und Knochenmasse sowie der Wasseranteil abnehmen, gleichzeitig steigt der Fettanteil. Bei geringerer körperlicher Aktivität führt das dazu, dass Grund- und Leistungsumsatz sinken und der Körper somit weniger Energie benötigt. Die körperlichen Veränderungen sind im gewissen Umfang normal. Doch wenn die Ernährung nicht angepasst wird, kann das Körpergewicht steigen und damit verbunden auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und chronischer Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2. 

Sie sind Dipl. Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Professur für Ernährungspsychologie und Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda im Fachbereich Ökotrophologie und versuchen, die Schnittstelle zwischen Psychologie und Ökotrophologie zu besetzen. Und Sie befassen sich mit der Identitätsbildung über Essen. 

 
  • Vielleicht steigen wir damit ein, dass Sie uns einmal erklären, wo die Gefahren bezogen auf die Ernährung im Alter liegen oder anders ausgedrückt, was sollte ich in den Blick nehmen, um nicht anfällig für Erkrankungen zu werden. 
  • Kann ich bei bestimmten Alterserkrankungen meinen Gesundheitszustand durch Ernährung verbessern? 
  • Wodurch ist unser Essverhalten geprägt und welche Rolle spielt dabei unser Unbewusstes und wie gehe ich auch gerade im Alter um? Welche Hinweise haben Sie in diesem Zusammenhang, gerade als Ernährungspsychologe? 
  • Wie wäre aus Ihrer Sicht eine optimale Form der Ernährung im Alter? Welche Tipps haben Sie in diesem Zusammenhang? 
  • Wenn ich so an mich denke, dann gibt es Momente, z.B. jetzt im vergangenen Sommer, da habe ich richtig Lust ein Eis in einer Eisdiele zu essen. Und wenn ich mich dann umschaue, sehe ich meistens auch eine größere Schar ältere Menschen, die ebenfalls ihr Eis so richtig genussvoll genießen. Wieso ist bei uns Menschen die Lust auf etwas Süßes so groß und wie bekomme ich das besser in den Griff. 
  • Sie haben den Begriff der lustvollen Ernährungskompetenz geprägt, was meinen Sie damit konkret und wie kann ich mir das beim Älterwerden zu eigen machen? Wie kann ich lernen, wieder mehr auf meinen Geschmackssinn zu achten? 
  • Wenn ich herausfinden will, was mir wirklich guttut, wie sollte ich dabei konkret vorgehen? 
  • Wie ernähren Sie sich selbst? 
  • Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit 66 Jahren schon mitten in der dritten Lebensphase angekommen? 
  • Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie als Ernährungspsychologe sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden, und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 
 Hier können Sie über Tipps für die dritte Lebensphase lesen. Ernährung beim Älterwerden ist einer der Aspekte. 




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#36 Freitätigkeit – nach dem Beruf und vor dem Ruhestand14 Dec 202200:32:33
 Herzlich willkommen, Herr Prof. Leopold Stieger!

Sie beschäftigen sich mit Ihrer Internetseite senior4sucess mit unterschiedlichen Themen rund um das Älterwerden und das schon seit über 30 Jahren. Sie sind 1939 geboren und in Österreich der Pionier für Personalentwicklung. Sie haben mehrere Firmen gegründet und heute, mit 83 Jahren setzen Sie sich immer noch aktiv dafür ein, dass die neue Lebensphase zwischen Berufstätigkeit und Ruhestand als Chance gesehen wird, die eigenen Potenziale zu entdecken und einzubringen. Sie haben dazu den Begriff der Freitätigkeit geprägt und genau darüber wollen wir heute sprechen. 

Darüber haben wir im Detail gesprochen: 

Fangen wir einmal damit an, was war im letzten Jahr Ihr schönstes Erlebnis rund um Ihr Älterwerden? 

Ich hatte es schon erwähnt, Sie haben den Begriff der Freitätigkeit geprägt und darüber auch ein Buch geschrieben. Was meinen Sie genau damit und wieso ist dieser Begriff für Sie so bedeutsam? 

Und Sie plädieren ganz stark dafür, dass es sinnvoll ist, sich auf den Übergang in den Ruhestand und auf die Phase der Freitätigkeit in der dritten Lebensphase vorzubereiten. Welche Hinweise würden Sie gerne meinen Hörerinnen und Hörern geben. Was empfehlen Sie vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Erfahrungen? 

Im Moment wird immer deutlicher, dass wir eine langlebigere Gesellschaft werden und dass der Renteneintritt der sogenannten Babyboomer den Fachkräftemangel verschärft. Deshalb rückt das Thema „Erwerbstätigkeit in der Rente“. Wie sehen Sie auch als ehemaliger Unternehmer das Thema. 

Jetzt gehören Sie vom Lebensalter schon fast zu den Hochaltrigen. Als hochaltrig gilt jemand, wenn er über 85 Jahre ist. Eine neue Studie zeigt, das fast 75 % von ihnen sich immer im Sozialraum engagieren wollen und sich auch gesellschaftlich äußern wollen. Wir bekommen also eine 4 Lebensphase? Herr Stieger, wie blicken Sie darauf? 

Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, wo Sie mit fast 85 Jahren kurz vor der vierten Lebensphase sind? 

Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie als Experte für das Älterwerden sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden, und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

Hier geht es zur Homepage von Prof. Leopold Stieger:  https://www.seniors4success.at/

 Folgende Episode könnte für Sie auch interessant sein. Hier geht es um Unternehmensgründungen als Senior mit Ralf Sange. https://gelassen-aelter-werden.de/31-rentnerdasein-sinnvoll-grunden-fur-das-gemeinwohl-mit-ralf-sange 

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#35 Selbstbestimmt sterben, gerade auch im Alter!23 Nov 202201:02:10
 Heute geht es um das Thema „Selbstbestimmt sterben – auch im Alter. Wir wollen sprechen über eine differenzierte Haltung zum Sterben wollen, Sterben können und Sterben dürfen.

Dazu begrüße ich die Philosophin und Autorin Suzann Viola Renninger. 

Herzlich willkommen, Frau Renninger. 

Sie sind Autorin des Buches: „Wenn Sie kein Feigling sind, Herr Pfarrer – Werner Kriesi hilft sterben“.

Grundlage Ihres Buches sind unzählige Gespräche mit Werner Kriesi – einem Schweizer Freitodbegleiter, der schon sehr viele Menschen in den Freitod begleitet hat und mit noch mehr Menschen über das Thema gesprochen hat. Eingeschobenen haben Sie philosophische, theologische und soziologische Passagen, um den Lesenden, die mit der Diskussion um das Recht auf selbstbestimmtes Sterben verbundene Grauzonen und den emotionalen Widersprüchen reflektierbar und erlebbar zu machen. Dazu schreiben Sie auch etwas über das Thema Altersfreitod. Dieses gewinnt bei einer immer langlebigeren Gesellschaft an Bedeutung, da sich in den letzten 10 Jahren die Zahl der Hochaltrigen über 85 mehr als verdoppelt hat, Ende Dezember 2021 waren über 2,6 Millionen Menschen in Deutschland über 85 Jahre alt. 

Darüber haben wir gesprochen:
 
  • Frau Renninger, was hat Sie dazu bewogen, Ihr Buch zu schreiben? 
  • Das Karlsruher Urteil zum selbstbestimmten Sterben vom Februar 2020 spricht in den ersten beiden Leitsätzen folgendes aus: 
a) Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs.1 GG) umfasst als Ausdruck persönlicher Autonomie ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. 

b) Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen. Die Entscheidung des Einzelnen, seinem Leben entsprechend seinem Verständnis von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz ein Ende zu setzen, ist im Ausgangspunkt als Akt autonomer Selbstbestimmung von Staat und Gesellschaft zu respektieren. 
  • Mich würde interessieren, was das Urteil bei Ihnen ausgelöst hat? Und was wird es aus Ihrer Sicht verändern bzw. was wäre aus Ihrer Sicht ein guter Weg, der jetzt beschritten werden könnte? 
  • Das Thema „Freitod“ spaltet nach wie vor die Gesellschaft. Sie haben eine Stelle im Buch, wo sie von Menschen sprechen, die bezogen auf ihre Haltung auf zwei Planeten leben. Dies kann sich auch innerhalb von Familien zeigen. Wie sollte aus Sicht von Ihnen bzw. Werner Kriesi das Thema im engeren Umfeld besprochen werden? Was haben Sie in den Gesprächen mit Werner Kriesi dazu erfahren? 
  • Und weiter: was können Menschen tun, um mit ihren damit oft einhergehenden gefühlsmäßigen Berg- und Talfahrten umzugehen? 
  • In Ihrem Buch bieten Sie den Lesenden unterschiedliche philosophische, soziologischen und religiöse Ausflüge an, um das Thema „selbstbestimmtes Sterben“ aus diesen verschiedenen Denkrichtungen zu beleuchten. Ich würde gerne auf die von Epiktet eingehen, einem Philosophen, der die Schule der Stoa vertritt, die gerade in der heutigen Zeit eine Renaissance erlebt. Epiktet verwendet ein Bild „Die Tür steht offen“, was meint er damit genau? 
  • Die Erfahrungen zeigen auch, dass viele Menschen, froh sind, wenn sie die Option haben, frei aus dem Leben zu gehen. Viele nehmen die Möglichkeit dann jedoch nicht in Anspruch. Was verändert vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen, Frau Renninger, die Option auf einen möglichen Freitod. 
  • Kommen wir zum Altersfreitod. Mir war dieser Begriff bis zur Lektüre Ihres Buches gar nicht präsent. Ich habe nur immer gehört, dass die Suizidraten bei älteren Menschen über 65 und vor allem dann bei Menschen über 80 im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung deutlich zunehmen und dass die Dunkelziffer enorm ist. Im Buch erzählt Werner Kriesi von einem Mann über 80-jährigen Mann, der für sich Sterbehilfe in Anspruch genommen hat und Sie selbst sind als sogenannte „Zeugin“ bei einer 91 – jährigen Dame dabei. Altersfreitod, ich für mich würde gerne aus heutiger Sicht diese Möglichkeit haben, ohne meine Angehörigen oder auch mich in eine schwierige Situation zu bringen. Was denken Sie dazu? 
  • Frau Renninger, was glauben Sie, können Menschen im Alter tun, um sich auch mehr mit dem Ende, dem Sterben auseinanderzusetzen und was sind für Sie Kennzeichen guter Gespräch auch über den Freitod? 
  • Wenn Sie etwas wünschen könnten, wohin sollte sich die Möglichkeit zum Freitod entwickeln? 
Hier geht es zur Homepage von Suzann Viola Renniger!




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#34 Der Sinn des Lebens auch im Alter mit Christian Uhle02 Nov 202201:34:17
Heute mal kein Interview, sondern ein Gespräch über den Sinn des Lebens!

Heute wollen wir über den Sinn des Lebens sprechen. Dazu habe ich Christian Uhle eingeladen. Denn er hat gerade ein Buch darüber geschrieben, mit dem Titel „Wozu das alles?: Eine philosophische Reise zum Sinn des Lebens“. Herzlich willkommen Christian.

Wir beide haben uns im Vorgespräch vorgenommen, mehr ein Gespräch als ein Interview zu führen. Ich glaube, das entspricht ganz deinem Verständnis einer tiefen Begegnung und einem hoffentlich echten Dialog und das hat ja auch viel mit einem sinnvollen Leben zu tun, wie wir vielleicht noch hören werden. Und spannend finde ich auch, dass hier zwei Generationen über den Sinn sprechen, du bist 31 Jahre alt und ich gerade 60 geworden.

Wieso habe ich dich eingeladen? So seit ich ungefähr 50 geworden bin, haben mich mehr und mehr mit Fragen nach dem Sinn des Lebens beschäftigt und dies hat jetzt, mit meiner Auseinandersetzung mit dem Älterwerden – auch im Rahmen meines Podcasts noch mal deutlich zugenommen. 

Du sprichst von vier zentralen Auslösern für Sinnkrisen – also Phasen, in denen uns der Sinn abhandenkommt - und diese sollen auch der Rahmen für unser Gespräch sein. Dies sind Zweck- und Ziellosigkeit, Gleichgültigkeit, Getrenntheit und Entfremdung und Vergänglichkeit. Gerade im Kontext von Übergängen oder Transformationen, die Menschen zu durchleben haben, kann es zu Dysbalancen und damit zu Sinnkrisen kommen. Und der Übergang in die dritte Lebensphase bietet allerlei Herausforderungen, wenn es um die Frage nach dem Sinn des Lebens geht. Eine spannende Zahl aus deinem Buch:

„69 Prozent aller Menschen in Deutschland stellen sich regelmäßig Sinnfragen des Lebens.[4] 

"Nicht immer geschieht das auf so dramatische Weise, wie es manch existenzialistische Abhandlung vermuten lässt – im Gegenteil: Die Sehnsucht nach Sinn kann einfach ein konstruktiver Wunsch nach mehr Orientierung und Tiefe im Leben sein, nach Verbundenheit und Antwort, ein Wunsch, sich für etwas Lohnenswertes einzusetzen.“ 

Zweck – und Ziellosigkeit 

„Die Frage: Wozu bin ich hier?, stellen Menschen nicht aus Wissensdurst, sondern weil sie Orientierung suchen. Die Hoffnung ist, einen Kompass an die Hand zu bekommen. Die Sinnfrage stellt sich in Momenten von Ziellosigkeit, wenn alles vergeblich und unwichtig erscheint. Worauf sollen wir unsere Energie richten? An welchen Leitsternen, an welchen Zielen sollen wir unser Leben ausrichten? Was ist wirklich wichtig? – Dies sind die eigentlichen Fragen nach einem zweckhaften Sinn.“ 

Arbeit fällt weg, welcher Zweck, welches Ziel tritt an diese Stelle?

Was kann das „Wozu oder Wofür“ in der dritten Lebensphase sein? 

„Die Antwort klingt simpel, aber ist im Grunde radikal: Nur für andere Lebewesen kann unser Handeln einen Sinn haben. Entweder wir tun, was uns selbst glücklich macht, oder wir tun, was gut für andere ist, und erfüllen einen zweckhaften Sinn. Alles Weitere ist sinnlos.“ 

Bezug zu den beiden Podcasts mit Gerald Hüther und zu Alternsforscher Hans Werner Wahl. 

„Die Fürsorge um andere Menschen kann unserem Leben einen tragfähigen Sinn geben, der uns Orientierung bietet und unser eigenes Leben bereichert. Ihm entspringen Gründe zu leben: weil es etwas Wichtiges zu tun gibt.“ 

Gleichgültigkeit 

Für mich ein schwieriges Gefühl, ich möchte weder mir selbst gegenüber ein Gefühl der Gleichgültigkeit haben, noch dass andere sich mir gegenüber gleichgültig verhalten. Wodurch erlange ich Bedeutsamkeit? Durch Arbeit, durch Beziehung zu anderen Menschen, vielleicht dadurch, dass sich diesen Podcast mache. Wie erhalte ich mir beim Älterwerden eine Art Bedeutsamkeit? 

 „Dass Menschen ein Gefühl von Bedeutsamkeit brauchen, um ihr Leben als sinnvoll zu erfahren, ist eine Kernaussage der Sinnforschung. [1] Wie aber können wir Bedeutsamkeit erfahren? 

Nur unsere Mitmenschen können uns Bedeutung beimessen, nur sie können uns sehen und bejahen. 

"Zwischen ich und du – nicht allein im Herzen, sondern in gelebten Beziehungen erwächst Bedeutsamkeit und Sinn. Diese Sicht wird auch durch psychologische Studien gestützt. Für die allermeisten Menschen sind enge Beziehungen die wichtigste Sinnquelle im Leben. [3] Umgekehrt kämpfen vor allem Personen mit Sinnkrisen, die das Gefühl haben, von anderen unerwünscht zu sein. [4]“ 

Philia – als besondere Form der Liebe, sie gilt anderen Menschen in ihrer lebendigen Gesamtheit. – darauf will ich setzen, weil ich glaube, dass die Beziehung und die Verbindung zu Menschen bedeutungsvoll sind. Gerade gestern habe ich eine Dokumentation über gemeinschaftliches Wohnen gesehen, wo es jungen Menschen darum geht, ein ganz eigenes Lebenskonzept in einer Gemeinschaft zu entwickeln und das auch mit einem gesellschaftspolitischen Ansatz zu verbinden. 

„Dafür müssen wir uns öffnen und zeigen, müssen umgekehrt die anderen und ihre Antworten wichtig nehmen, damit wir durch sie Sinn erfahren. Eine solche Sinnbeziehung entsteht also immer wechselseitig –, wenn wir uns dialogisch als du und ich aufeinander einlassen. Besonders spürbar wird dieser dialogische Sinn daher meist in Beziehungen zu nahestehenden Personen. Auch er stellt einen Grund dar weiterzuleben: weil du anderen wichtig bist. So entspringen die Suche nach Freundschaft und die Suche nach Schicksal dem gleichen Grundbedürfnis: dem Bedürfnis nach Antwort.“ 

„Dialog kann nur entstehen, wenn sich beide Seiten einander öffnen, authentisch äußern, zuhören und sich berühren lassen. Diese Vorstellung einer dialogischen Haltung ist verwandt mit Erich Fromms Haltung des Seins, mit Martin Bubers Ich-Du-Beziehung und mit Hartmut Rosas Weltanverwandlung. 

"All diese Konzepte betonen die Bereitschaft, sich zu verändern, zu wachsen und den eigenen Standpunkt zu verlassen. Dafür brauchen wir Empathie; die Fähigkeit, den eigenen Horizont zu überschreiten und durch die Augen unseres Gegenübers zu blicken.[2]"

"Und wir brauchen die Demut, unsere eigene Perspektive als eine unter mehreren einzuordnen. Noch stärker als Agape (Nächstenliebe) heißt Philia also teilnahmsvoll zu sein, an der Innenwelt des anderen teilzunehmen, sich selbst mitzuteilen – Welt zu teilen und gemeinsame Welt zu schaffen. So treten wir heraus aus der inneren Isolation, gehen eine Verbindung ein. Unsere Welt wächst. Gemeinsam sind wir weniger allein. In dieser Verbundenheit entsteht etwas Neues."

"Ein Dialog ist mehr als nur die Summe von dir und mir. Er entfaltet sich zwischen uns, gewinnt eine eigene Energie und Lebendigkeit: Wir sprechen. Plötzlich entsteht eine neue Idee. Kam sie von mir oder von dir? Keiner von uns wäre allein darauf gekommen, aber im Gespräch liegt sie vor uns, ganz offensichtlich und klar. Dialog ist eine Praxis des Miteinanders. Er ist eine Bewegung aufeinander zu, er ist eine Kraft, die uns verändert. Im Dialog schreiben wir einander Bedeutsamkeit zu, wir schaffen eine Sinnbeziehung.“ 

Beziehungen werden im Alter weniger, da im Umfeld immer mehr Menschen sterben. Mehrgenerationenfamilien gibt es immer weniger. Wie sich in Beziehung setzen? Freundschaften über die Generationen hinweg schließen. Wie gelingt es, dialogische und teilnahmsvolle Begegnungen zu gestalten? 

Es geht auch um die Entwicklung einer neuen Identität für das eigene Älterwerden, da es so wenig Vorbilder gibt, weil wir so lange leben, wie niemals zuvor – wir sind eine langlebige Gesellschaft. 

Getrenntheit und Entfremdung 

„Wenn wir uns hingegen spürend auf die Welt einlassen, können wir eine Verbindung erleben, die in Momenten der Entfremdung abhandengekommen ist. Unsere Sinnlichkeit ermöglicht eine eigene Form des Sinns: den leiblichen Sinn. Indem wir diese Ebene stärken, verringern wir die Kluft und Entfremdung zwischen Ich und Welt – und können in Flow-Momenten möglicherweise sogar Einheit erfahren. Wie bei den anderen Sinndimensionen gilt auch hier: Der leibliche Sinn ist ein Teil der Antwort – aber kann nicht die Ganze sein.“ 

Das ist mir jetzt im Leben schon wichtig und wird mir im Alter wahrscheinlich noch wichtiger werden, ein leiblicher Sinn… Mich spüren, in der Natur sein, mich mit ihr in Verbindung setzen…Das war für mich schon immer wichtig, meinen Körper und mich zu spüren. 

Meine Frau z.B. tanzt sehr gerne und spürt sich damit in Verbindung mit sich und der Musik 

„Wir sind und bleiben sprachliche Wesen. Darin könnte man auf den ersten Blick ein Problem sehen, weil Sprache ein rein leibliches Dasein verhindert. Aber das wäre zu kurz gedacht, die Frage ist vielmehr: Wie können wir unsere Sprachlichkeit konstruktiv nutzen, anstatt sie wie eine Trennscheibe zwischen uns und die Welt zu legen? Können wir den Dingen mit unserem Verstand einen Sinn abgewinnen, Zusammenhänge erkennen, uns mit ihnen vertraut machen? Dies sind Fragen nach einem narrativen Sinn. Indem wir die Welt um uns herum deuten, können wir uns darin sowohl praktisch orientieren als auch emotional zu Hause fühlen – verbunden und zugehörig. Ein solcher Sinn umfasst Weltdeutungen genauso wie Selbstdeutungen. In beiden Facetten trägt ein dialogisches Prinzip zum Gelingen bei."

"Wenn wir die Welt nicht allein deuten, sondern uns anderen Perspektiven dialogisch öffnen, wird unser narrativer Sinn vollständiger und tragfähiger. Wenn wir die Welt nicht permanent zu kontrollieren versuchen, sie nicht allein durch den rationalen, positivistischen Blick auf Distanz bringen, sondern sie auch poetisch betrachten, entdecken wir einen Zauber und empfinden Verbundenheit. Und wenn wir die Geschichten unseres Ichs – unsere narrativen Identitäten – gemeinsam und dialogisch entwickeln, dann entstehen Bande, in denen wir uns als eigenständiges Subjekt erfahren und dennoch nicht isoliert existieren.“ 

Vergänglichkeit 

„Ob im Gilgamesch-Epos, der Thora, bei Shakespeare oder Tolstoi – in unzähligen Variationen wurde die dunkle Botschaft formuliert: Unser Leben ist kaum mehr als ein flüchtiger Wimpernschlag, letztlich läuft alles auf nichts hinaus. Dieser Schmerz scheint so alt zu sein wie die Menschheit selbst. Und klar, fraglos ist unsere Sterblichkeit eine sehr traurige Sache. Aber warum sollte deshalb gleich alles sinnlos sein?“ 

Die Endlichkeit kommt im Alter im näher und die Einladung zur Auseinandersetzung nimmt zwangsläufig mit jeder neuen Einschränkung, vielleicht auch mit jeder neuen Zipperlein oder gar Krankheit zu. Bezug zum Podcast von Anselm Grün … Annehmen und Loslassen …. 

Fazit: 

„Sinn liegt nicht jenseits des Menschen, sondern entsteht zwischen Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen. Sinn liegt nicht jenseits der sichtbaren Welt, sondern mitten in unserer alltäglichen Lebenserfahrung. Insofern ist es auch eine gemeinschaftliche, gesellschaftliche Aufgabe, ein sinnerfülltes Leben für alle zu ermöglichen. Sinn und Selbstverwirklichung sind keine rein privaten Angelegenheiten. Äußere Umstände können es uns erleichtern oder erschweren, Haltungen einzuüben, die Sinn im Leben geben.“ 

 „Die Sehnsucht nach Sinn ist vor allem eine Sehnsucht, in der Beziehung zu anderen Menschen aufgehoben zu sein, etwas zu bewirken, gehört zu werden, geliebt zu werden, zugehörig zu sein, etwas zu bedeuten. Als soziale und kooperative Spezies sind uns diese Wünsche zeit- und kulturübergreifend angeboren. Kein Wunder, immerhin gelangen wir nur durch andere überhaupt ins Sein, bekommen am Anfang unseres Lebens Nahrung, erlernen die Sprache, in der wir unsere Welt deuten wie auch uns selbst. Gemeinsam können wir daran mitwirken, Sinn zu ermöglichen. Denn falls es keine Götter gibt, die über uns wachen, sollten wir uns gegenseitig umso stärker unterstützen.“ 

Anmerkung: Alle Texte in "Anführungszeichen" sind Zitate aus dem Buch von Christian Uhle.



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