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TitlePub. DateDuration
Justus Frantz: „Wir müssen widersprechen!“ – Über Merz, Russland und die Macht der Musik22 Oct 202601:21:57

„Wir wollen ja widersprechen und wir müssen widersprechen, denn sonst würde ja die Politik vollkommen verrückt werden.“

Justus Frantz nimmt kein Blatt vor den Mund. Auf seiner Finca auf Gran Canaria spricht der weltbekannte Dirigent und Pianist mit Patrik Baab über die politische Entwicklung Deutschlands, den Verlust kultureller Werte und die wachsende Konfrontation mit Russland.

Seine Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz, Verteidigungsminister Boris Pistorius und Außenminister Johann Wadephul fällt scharf aus. Frantz wirft der politischen Führung vor, den Frieden aus den Augen verloren zu haben. Er fordert mehr demokratische Toleranz, Respekt vor dem Wählerwillen und eine Politik, die sich wieder am Wohl der Bevölkerung orientiert.

Doch dieses Gespräch ist weit mehr als eine politische Abrechnung.

Frantz erzählt von seiner Freundschaft mit Helmut Schmidt, der auf seiner Finca Bücher schrieb, Schach spielte und am Klavier Trost in der Musik Johann Sebastian Bachs fand. Er erinnert sich an Leonard Bernstein und die Gründung des Schleswig-Holstein Musik Festivals, das für ihn von Anfang an ein Friedensprojekt war.

Mitten im Kalten Krieg gelang es Frantz, Künstler aus der DDR und der Sowjetunion nach Deutschland zu holen. Musik sollte Menschen verbinden, die politisch voneinander getrennt waren.

Besonders persönlich wird das Gespräch, als Frantz von seiner Freundschaft mit dem russischen Dirigenten Valery Gergiev erzählt. Warum hielt er zu ihm, als andere auf Distanz gingen? Welche Folgen hatte diese Loyalität für ihn selbst? Und was sagt dieser Konflikt über den heutigen Umgang mit russischer Kultur aus?

Frantz erinnert sich auch an ein außergewöhnliches Geschenk zu seinem 80. Geburtstag: Gergievs Aufführung von Beethovens „Missa solemnis“.

Am Ende richtet sich der Blick auf die Zukunft. Frantz beklagt den Verlust von Bildung, kulturellem Bewusstsein und geistigen Idealen. Zugleich erklärt er, warum Musik für ihn bis heute Trost spendet – und weshalb selbst in schweren Zeiten Hoffnung bleibt.

Ein Gespräch über Politik und Krieg, Freundschaft und Loyalität, große Musiker und die Frage, was von Europas kulturellen Werten geblieben ist.

Kapitel:

00:00 – Intro
01:48 – Zu Gast bei Justus Frantz auf Gran Canaria
02:48 – Kritik an Friedrich Merz und der deutschen Politik
05:39 – Demokratie, Toleranz und Grundgesetz
08:36 – Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt
12:18 – Die heutige CDU-Führung
18:09 – Johann Wadephul und der Kulturverlust
20:20 – Politiker und der Wille des Volkes
22:22 – Persönliche Erinnerungen an Helmut Schmidt
25:10 – Sicherheitspolitik
27:00 – Brandmauer und Musikfestival als Friedensprojekt
31:52 – Junge Talente und Valery Gergiev
37:54 – Gergievs Ausladung: Freundschaft und Loyalität
42:07 – Beethovens „Missa solemnis“
44:11 – Der Blick auf Russland heute
50:37 – Meinungsfreiheit, Zensur und Kritik
53:37 – „Extremismus der Mitte“ und Alternativen
55:40 – Kulturverfall, Bildung und Hedonismus
57:38 – Musik als Trost und Hoffnung
01:01:54 – Musikalischer Ausklang

Die Aussagen und Bewertungen des Gesprächspartners geben dessen persönliche Einschätzungen wieder. Das Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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© 2026 Patrik Baab

Michael von der Schulenburg: „Die EU wird in dieser Form nicht überleben“18 Oct 202600:48:51

„Die Europäische Union wird in der heutigen Form nicht überleben.“ Mit dieser Prognose warnt der ehemalige UN-Diplomat und heutige Europaabgeordnete Michael von der Schulenburg vor den Folgen der europäischen Ukrainepolitik.

Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt er, warum er bei Europas politischer Führung einen gefährlichen Realitätsverlust beobachtet. Während sich die globalen Machtverhältnisse zugunsten Chinas und der BRICS-Staaten verschieben, halte die EU an überholten Vorstellungen ihrer eigenen Stärke fest. Statt diplomatische Lösungen zu entwickeln, setze sie auf Sanktionen, militärische Unterstützung und moralische Verurteilungen.

Besonders scharf kritisiert von der Schulenburg den Umgang des Europäischen Parlaments mit dem Ukrainekrieg. Aus eigener Erfahrung schildert er, wie über weitere Waffenlieferungen und militärische Eskalation abgestimmt wird, während diplomatische Initiativen seiner Ansicht nach kaum eine Rolle spielen.

Der frühere UN-Diplomat hält den Krieg für die Ukraine militärisch verloren und warnt vor einer weiteren Zerstörung des Landes. Seine Befürchtung: Ohne Verhandlungen könnte die Ukraine langfristig zu einem nicht mehr funktionsfähigen Staat werden.

Doch warum wird nicht verhandelt?

Von der Schulenburg sieht ein zentrales Hindernis darin, dass europäische Politiker die russischen Sicherheitsinteressen nicht ausreichend berücksichtigen. Er fordert direkte Gespräche mit Moskau und schlägt eine neutrale Ukraine außerhalb von NATO und EU vor. Zugleich erläutert er anhand seiner Erfahrungen als internationaler Vermittler, wie Friedensverhandlungen überhaupt wieder in Gang kommen könnten.

Auch Deutschlands Rolle steht zur Debatte: Sollte Berlin eine militärische Führungsrolle in Europa anstreben – oder stattdessen zum wichtigsten Vermittler für einen europäischen Frieden werden?

Am Ende steht eine grundsätzliche Frage: Kann Europa seinen politischen Kurs noch rechtzeitig ändern, bevor der Ukrainekrieg die Zukunft der Europäischen Union dauerhaft verändert?

Themen dieser Folge:

– Krise des traditionellen Parteiensystems
– Europas politischer Realitätsverlust
– BRICS und die neue globale Machtverteilung
– Ukrainekrieg und militärische Eskalation
– Fehlende Diplomatie im EU-Parlament
– Warum Friedensverhandlungen scheitern
– Russlands Sicherheitsinteressen und die NATO
– Eine neutrale Ukraine als Friedensmodell?
– Wirtschaftlicher Niedergang und Europas Isolation
– Deutschlands Verhältnis zu Russland und den USA
– Die Rolle Ursula von der Leyens
– Das Risiko eines ukrainischen Staatszerfalls
– Deutschlands mögliche Rolle als Friedensvermittler

Michael von der Schulenburg:
„Der Weg ist einfach, dass wir mit Russland reden müssen. Wir müssen uns hinsetzen.“

Kapitel:

00:00 – Intro
01:33 – Vorstellung: Michael von der Schulenburg
02:07 – Krise des Parteiensystems
05:37 – Europas politischer Realitätsverlust
09:24 – Globale Machtverschiebung & BRICS
12:00 – Ukrainekrieg & Eskalationsrisiken
16:13 – Fehlende Diplomatie im EU-Parlament
18:27 – Warum Verhandlungen blockiert sind
20:54 – Sicherheitsinteressen & Kriegsursachen
24:05 – Russische Positionen & gescheiterte Strategien
27:00 – Wirtschaftliche Folgen & Isolation Europas
31:32 – Europäische Eliten & die USA
35:56 – Deutschlands Interessen & Militärstrategie
39:19 – Europas gescheiterte Großmacht-Vision?
43:29 – Drohender Kollaps der Ukraine
45:18 – Gibt es einen Weg zum Frieden?

Die Aussagen und Prognosen des Gesprächspartners geben dessen persönliche politische Einschätzungen wieder. Das Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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© 2026 Patrik Baab

(DEUTSCH) Jeffrey Sachs: 180 Jahre Konfrontation mit Russland – Europas verpasste Friedenschancen17 Oct 202600:42:33

Hat Europa über Jahrzehnte die Chance auf Frieden mit Russland verspielt? Der amerikanische Ökonom und Columbia-Professor Jeffrey Sachs ist überzeugt, dass Europas heutige Russlandpolitik Teil eines historischen Fehlers ist, dessen Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Im Gespräch mit Patrik Baab erläutert Sachs die zentralen Thesen seines neuen Buches „Europas strategischer Fehler“. Er zeichnet eine Linie von der britischen Russlandpolitik der 1840er-Jahre über den Krimkrieg, Bismarcks Bündnispolitik und die beiden Weltkriege bis zur NATO-Osterweiterung und zum heutigen Ukrainekrieg.

Dabei stellt Sachs eine weitreichende Frage: Hätte die europäische Geschichte anders verlaufen können?

Besonders ausführlich beschäftigt er sich mit Deutschland. Nach seiner Interpretation hätte die Stalin-Note von 1952 eine frühere Wiedervereinigung ermöglichen können. Österreichs Neutralität von 1955 betrachtet er als Beispiel für eine alternative Sicherheitsordnung. Beide historischen Deutungen sind Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen.

Auch die Zeit nach 1989 spielt eine entscheidende Rolle. Sachs war damals selbst als Wirtschaftsberater in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion tätig. Er berichtet von seinen Begegnungen mit Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher – und erklärt, warum er die damaligen Hoffnungen auf eine gemeinsame europäische Friedensordnung für gescheitert hält.

Im Zentrum steht seine Kritik an der NATO-Osterweiterung. Sachs interpretiert den Ukrainekrieg als vermeidbare Eskalation einer westlichen Machtpolitik, die russische Sicherheitsinteressen nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Verantwortung für Russlands großangelegte Invasion 2022 und die Frage nach der souveränen Entscheidung der Ukraine bleiben dabei wesentliche Streitpunkte.

Doch Sachs bleibt nicht bei der historischen Analyse stehen. Er fordert direkte Gespräche zwischen Deutschland und Russland, eine Rückkehr zur Diplomatie und eine europäische Sicherheitsordnung, die nicht ausschließlich auf militärischen Bündnissen beruht.

Welche Rolle könnte die OSZE dabei spielen? Was müsste Bundeskanzler Friedrich Merz ändern? Und wie kann Europa seine Beziehungen zu Russland, China und den USA neu gestalten?

Themen dieser Folge:

– Europas Russlandpolitik und ihre historischen Wurzeln– Das britische Empire, das Great Game und der Krimkrieg– Bismarcks Bündnispolitik und der Erste Weltkrieg– Kalter Krieg und deutsche Neutralität– Die Stalin-Note von 1952 und Adenauers Entscheidung– Österreich 1955 als alternatives Sicherheitsmodell– Sachs’ persönliche Erfahrungen während der Wendezeit– Gorbatschow, Kohl, Genscher und die NATO-Osterweiterung– Der Ukrainekrieg und Sachs’ Neutralitätsvorschlag– Die geopolitische Rolle der USA, Chinas und Russlands– Friedrich Merz und die deutsche Außenpolitik– Direkte Diplomatie statt weiterer Eskalation– Die OSZE und eine neue europäische Sicherheitsordnung

Jeffrey Sachs:„Europa spricht derzeit nur die Sprache der Eskalation.“(Übersetzung aus dem Englischen)

Buch:Jeffrey Sachs – „Europas strategischer Fehler“

Kapitel:[Finale Kapitel werden ergänzt]

Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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Wolfgang Hummel: Nord Stream vor Gericht – Wer steckt hinter dem Anschlag?15 Oct 202600:59:14

Wer steckt hinter der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines? Und wird der Strafprozess tatsächlich aufklären, wer den Anschlag geplant und befohlen hat?

Im Gespräch mit Patrik Baab analysiert der Wirtschaftsanwalt Wolfgang Hummel den Nord-Stream-Prozess, die juristischen Streitfragen und die wirtschaftlichen Folgen der Pipeline-Sprengung vom 26. September 2022.

Im Mittelpunkt steht ein ukrainischer Angeklagter, dem eine Beteiligung an dem Anschlag vorgeworfen wird. Hummel erläutert die möglichen Verteidigungsstrategien: Ist die Identität zweifelsfrei geklärt? War Nord Stream zivile Infrastruktur oder ein militärisches Ziel? Welche Verantwortung trägt ein Soldat, der auf Befehl handelt? Und welches Gericht ist zuständig?

Besonders kritisch betrachtet Hummel die Grenzen des Strafverfahrens. Er bezweifelt, dass der Prozess sämtliche Hintergründe des Anschlags aufklären wird. Auch den Ausschluss geschädigter Unternehmen von der Nebenklage diskutiert er mit Blick auf Beweisrechte und mögliche Schadenersatzforderungen. Eine gezielte Vertuschung durch das Gericht behauptet er ausdrücklich nicht.

Im zweiten Teil geht es um die politischen und wirtschaftlichen Interessen. Hummel erinnert an Joe Bidens Äußerungen zu Nord Stream vor Beginn des Ukrainekriegs und untersucht die langjährige amerikanische Opposition gegen das Pipelineprojekt.

Seiner Auffassung nach spielen dabei drei wirtschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle: der Absatz von amerikanischem Flüssiggas, die Konkurrenz zur deutschen Chemieindustrie und die Interessen internationaler Finanzunternehmen. Aus diesen Interessen allein lässt sich allerdings keine Verantwortung für den Anschlag ableiten.

Das Gespräch führt weiter zur Energiepolitik der USA, zu Venezuela, Iran und China sowie zur Frage, ob amerikanische Investoren künftig bei Nord Stream einsteigen könnten.

Welche Folgen haben steigende Energiekosten für den deutschen Industriestandort? Welche Interessen verfolgen Polen und die Ukraine? Und warum wurde die Pipeline TurkStream im Schwarzen Meer nicht angegriffen?

Themen dieser Folge:

– Der Nord-Stream-Prozess und der ukrainische Angeklagte
– Identität, Befehlsnotstand und Völkerrecht
– Die Segeljacht „Andromeda“ und die Anklage
– Ausschluss der Nebenkläger und Schadenersatz
– Versicherungsstreit in London
– Bidens Nord-Stream-Aussage und die Bundesregierung
– US-Energieinteressen und amerikanisches LNG
– Mögliche Hintermänner und offene Ermittlungsfragen
– Nord Stream als geopolitischer Konflikt
– US-Investoren und die Zukunft der Pipelines
– Folgen für Deutschlands Chemieindustrie
– Polen, Ukraine und die Transitgebühren
– Warum TurkStream verschont blieb

Wolfgang Hummel:
„Energie ist der Hebel. Das ist ein politischer Hebel.“

Kapitel:

00:00 – Intro
01:15 – Begrüßung: Prozessauftakt vor dem Hanseatischen OLG
02:23 – Wer sitzt auf der Anklagebank?
04:11 – Geklärte Identität? Mehrere Pässe
06:06 – Völkerrecht: Zivile vs. militärische Infrastruktur
09:47 – Befehlsnotstand & gerichtliche Zuständigkeit
12:35 – Die Anklageschrift & die „Andromeda“
15:26 – Ausschluss der Nebenkläger
20:35 – Vertuschung oder Prozessökonomie?
24:02 – Lloyd’s Versicherung & Kriegsklausel
26:02 – Bidens Ankündigung & Bundesregierung
28:56 – US-Strategie gegen Nord Stream
30:06 – LNG, Chemieindustrie & Banken
32:32 – Was wusste die Bundesregierung?
34:28 – Ex-BND-Chef & angebliche Spuren
38:22 – Doppelte Standards bei Ermittlungen
40:30 – Energiekrieg: Venezuela & Naher Osten
47:00 – US-Investoren bei Nord Stream?
50:38 – Folgen für den Industriestandort
52:30 – Polen, Ukraine & Transitgebühren
56:08 – Warum TurkStream verschont blieb

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© 2026 Patrik Baab

Jeffrey Sachs: 180 Jahre Konfrontation mit Russland – Europas verpasste Friedenschancen14 Oct 202600:44:09

Hat Europa über Jahrzehnte die Chance auf Frieden mit Russland verspielt? Der amerikanische Ökonom und Columbia-Professor Jeffrey Sachs ist überzeugt, dass Europas heutige Russlandpolitik Teil eines historischen Fehlers ist, dessen Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Im Gespräch mit Patrik Baab erläutert Sachs die zentralen Thesen seines neuen Buches „Europas strategischer Fehler“. Er zeichnet eine Linie von der britischen Russlandpolitik der 1840er-Jahre über den Krimkrieg, Bismarcks Bündnispolitik und die beiden Weltkriege bis zur NATO-Osterweiterung und zum heutigen Ukrainekrieg.

Dabei stellt Sachs eine weitreichende Frage: Hätte die europäische Geschichte anders verlaufen können?

Besonders ausführlich beschäftigt er sich mit Deutschland. Nach seiner Interpretation hätte die Stalin-Note von 1952 eine frühere Wiedervereinigung ermöglichen können. Österreichs Neutralität von 1955 betrachtet er als Beispiel für eine alternative Sicherheitsordnung. Beide historischen Deutungen sind Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen.

Auch die Zeit nach 1989 spielt eine entscheidende Rolle. Sachs war damals selbst als Wirtschaftsberater in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion tätig. Er berichtet von seinen Begegnungen mit Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher – und erklärt, warum er die damaligen Hoffnungen auf eine gemeinsame europäische Friedensordnung für gescheitert hält.

Im Zentrum steht seine Kritik an der NATO-Osterweiterung. Sachs interpretiert den Ukrainekrieg als vermeidbare Eskalation einer westlichen Machtpolitik, die russische Sicherheitsinteressen nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Verantwortung für Russlands großangelegte Invasion 2022 und die Frage nach der souveränen Entscheidung der Ukraine bleiben dabei wesentliche Streitpunkte.

Doch Sachs bleibt nicht bei der historischen Analyse stehen. Er fordert direkte Gespräche zwischen Deutschland und Russland, eine Rückkehr zur Diplomatie und eine europäische Sicherheitsordnung, die nicht ausschließlich auf militärischen Bündnissen beruht.

Welche Rolle könnte die OSZE dabei spielen? Was müsste Bundeskanzler Friedrich Merz ändern? Und wie kann Europa seine Beziehungen zu Russland, China und den USA neu gestalten?

Themen dieser Folge:

– Europas Russlandpolitik und ihre historischen Wurzeln
– Das britische Empire, das Great Game und der Krimkrieg
– Bismarcks Bündnispolitik und der Erste Weltkrieg
– Kalter Krieg und deutsche Neutralität
– Die Stalin-Note von 1952 und Adenauers Entscheidung
– Österreich 1955 als alternatives Sicherheitsmodell
– Sachs’ persönliche Erfahrungen während der Wendezeit
– Gorbatschow, Kohl, Genscher und die NATO-Osterweiterung
– Der Ukrainekrieg und Sachs’ Neutralitätsvorschlag
– Die geopolitische Rolle der USA, Chinas und Russlands
– Friedrich Merz und die deutsche Außenpolitik
– Direkte Diplomatie statt weiterer Eskalation
– Die OSZE und eine neue europäische Sicherheitsordnung

Jeffrey Sachs:
„Europa spricht derzeit nur die Sprache der Eskalation.“
(Übersetzung aus dem Englischen)

Buch:
Jeffrey Sachs – „Europas strategischer Fehler“

Kapitel:
[Finale Kapitel werden ergänzt]

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Peter Hänseler: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – Russland, der Westen und der globale Machtkampf11 Oct 202601:11:34

Peter Hänseler ist überzeugt: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen. Nicht als direkte Konfrontation zwischen den USA, Russland und China, sondern als globaler Machtkampf, der sich in regionalen Kriegen, Wirtschaftssanktionen und der Neuordnung internationaler Machtverhältnisse zeigt.

Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt der Herausgeber von „Forum Geopolitica“ eine weitreichende Prognose: Russland werde den Krieg in der Ukraine gewinnen – und der Westen stehe vor dem Verlust seiner globalen Vorherrschaft.

Hänseler verweist auf die veränderte Kriegsführung durch Drohnen, Russlands Rüstungsproduktion, Energie- und Rohstoffreserven, Staatsfinanzen und die aus seiner Sicht größere gesellschaftliche Bereitschaft, einen langen Krieg durchzuhalten.

Doch Patrik Baab hält dagegen: Auch Russland zahlt einen hohen Preis. Investitionen werden zurückgestellt, Sanktionen verteuern Importe und Arbeitskräfte haben das Land verlassen. Hänseler stimmt zu: Krieg und Sanktionen schwächen Russland. Gleichzeitig vertritt er die These, dass dieser Druck Russland zu größerer wirtschaftlicher Eigenständigkeit zwingt.

Damit verschiebt sich der Blick auf Deutschland. Was bedeuten hohe Energiepreise, Sanktionen und geopolitische Abhängigkeiten für den Industriestandort? Welche Interessen verfolgen die USA in Europa?

Von dort führt das Gespräch zum größeren globalen Konflikt: Iran, China, Russland und die BRICS-Staaten auf der einen Seite, der „kollektive Westen“ auf der anderen.

Hänselers zentrale These: Wir erleben einen historischen Machtwechsel. Der Westen verliere seine hegemoniale Stellung, während der globale Süden an Gewicht gewinnt. Hänseler erwartet, dass dieser Übergang von regionalen und stellvertretenden Kriegen begleitet wird.

Am Ende steht die gefährlichste Frage: Was geschieht, wenn in diesem Machtkampf die nukleare Hemmschwelle fällt?

Themen dieser Folge:

– Warum Hänseler mit einem russischen Sieg rechnet
– Drohnen und die veränderte Kriegsführung
– Rüstungsproduktion, Energie und Rohstoffe
– Schwächt der Krieg Russland trotz militärischer Vorteile?
– Sanktionen und wirtschaftliche Eigenständigkeit
– Mariupol und die Nachkriegsordnung
– Deutschlands Energiekrise und industrielle Zukunft
– Deutschland und die USA
– Iran, China und Russland
– BRICS und der globale Süden
– Hänselers These vom Niedergang westlicher Hegemonie
– Der „Dritte Weltkrieg“ als Kette regionaler Konflikte
– Die Gefahr einer nuklearen Eskalation

Peter Hänseler:
„Der Erste, der eine solche Waffe einsetzt, der nimmt eine Hemmschwelle weg, die wir jetzt seit August 1945 haben.“

Mehr über Peter Hänseler und Forum Geopolitica:
https://forumgeopolitica.com/de/
https://forumgeopolitica.com/de/ueber/autor/peter-hanseler-3

Kapitel:

00:00 – Intro
01:20 – Hat der Dritte Weltkrieg bereits begonnen?
03:00 – Moderne Kriegsführung in der Ukraine
06:20 – Russlands Rüstungsproduktion
08:35 – Autarkie & Rohstoffe
11:00 – Schuldenkrise im Westen
15:30 – Inflation & Leitzinsen
18:25 – Wehrbereitschaft: Russland vs. Westen
22:23 – Sanktionen, Investitionen & Arbeitsmarkt
31:47 – Wiederaufbau von Mariupol
36:38 – Rohstoffe & Investitionen im Donbass
40:12 – Eingefrorene russische Vermögen
43:48 – Energiekrise & deutsche Industrie
47:17 – USA, RAND & Europa
52:33 – US-Interessen im Nahen Osten
57:58 – Moskau, Peking & Teheran
01:02:45 – BRICS & globaler Süden
01:05:36 – Hegemoniewechsel & nukleare Eskalation

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(DEUTSCH) Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation10 Oct 202602:17:08

Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben.

Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde.

Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu.

Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod.

Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld.

Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen?

Themen dieser Folge:

– Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014– Die Entstehung der Gruppe Wagner– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur– Odessa und die wirtschaftliche Dimension– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und Europas

Scott Ritter:„The drones are what drives the war.“

Kapitel:

00:00:00 – Intro00:02:18 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter00:03:46 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk00:14:19 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir00:25:22 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO00:31:48 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 201400:35:00 – Nationalistische Bataillone & Ausländische Söldner00:38:04 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien00:46:50 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)00:54:51 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Flugzeugabsturz01:04:42 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale01:08:18 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken01:24:27 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur01:33:45 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen01:40:00 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie01:49:30 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow02:02:05 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten02:08:22 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für Europa


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Cara MariAnna: Was ich im Westjordanland gesehen habe08 Oct 202600:50:59

Warum reist eine amerikanische Journalistin selbst ins Westjordanland? Cara Marianna wollte nicht länger nur aus der Ferne beobachten. Mit ihrem Projekt „Palestinian Voices“ machte sie sich auf den Weg, um Menschen vor Ort zuzuhören – und ihre Geschichten einem westlichen Publikum zugänglich zu machen.

Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet Marianna von ihren Reisen nach Jerusalem, Bethlehem, Hebron und in ländliche Gemeinden des Westjordanlands. Ihre erste große Begegnung führt sie unmittelbar zurück ins Jahr 1948: Eine über 90-jährige Palästinenserin erzählt ihr, wie sie als 14-jähriges Mädchen unter einem Olivenbaum saß und plötzlich eine lange Kolonne vertriebener Menschen auf sich zukommen sah.

Marianna schildert Begegnungen mit Kindern, Bauern, Aktivisten und Bewohnern von Flüchtlingslagern. In Bethlehem erlebt sie neugierige Kinder, die sie auf Englisch ansprechen und wissen wollen: „Palestine or Israel?“ In ländlichen Gebieten trifft sie dagegen auf Kinder, deren Alltag nach ihrer Darstellung von Gewalt, Verhaftungen und der Angst um ihre Familien geprägt ist.

Das Gespräch führt weiter zu Beduinengemeinschaften und palästinensischen Dörfern, zu israelischen Siedlungen und Außenposten sowie zu Mariannas Beobachtungen von Verdrängung und eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Sie beschreibt außerdem, wie Bewohner Angriffe und Übergriffe mit ihren Mobiltelefonen dokumentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Flüchtlingslager. Marianna zeichnet den Weg von den Vertreibungen des Jahres 1948 über provisorische Zeltlager bis zu dicht bebauten Camps nach, in denen heute mehrere Generationen leben.

Im letzten Teil wird das Gespräch politischer und kontroverser. Marianna äußert ihre Sicht auf den 7. Oktober, die Hannibal-Direktive, Besatzung und Widerstand, Sanktionen gegen Israel und eine mögliche politische Zukunft für Israelis und Palästinenser. Bei Patrik Baabs Frage nach einer möglichen False-Flag-Operation zieht sie jedoch ausdrücklich eine Grenze: Diese Frage könne sie nicht beurteilen.

Themen dieser Folge:

– Warum Cara Marianna selbst ins Westjordanland reiste
– Das Projekt „Palestinian Voices“
– Eine Zeitzeugin und ihre Erinnerung an 1948
– Begegnungen mit Kindern in Bethlehem und ländlichen Gemeinden
– Alltag, Checkpoints und eingeschränkte Bewegungsfreiheit
– Beduinengemeinschaften und palästinensische Dörfer
– Siedlungen, Außenposten und Siedlergewalt
– Wie Palästinenser Übergriffe dokumentieren
– Geschichte und Gegenwart der Flüchtlingslager
– Mariannas Sicht auf den 7. Oktober und die Hannibal-Direktive
– Mandela, Widerstand und internationale Sanktionen
– Welche politische Lösung Marianna für möglich hält

Cara Marianna:
“As an American, I couldn’t sit still anymore.”
„Als Amerikanerin konnte ich nicht länger stillsitzen.“

Kapitel:

00:00Beweggründe für die Reise ins Westjordanland06:17 - Recherche vor Ort & erste Kontakte08:26 - Begegnung mit einer Zeitzeugin von 1948 in Ost-Jerusalem12:47 - Einreise über die Allenby-Brücke & die Lage im Westjordanland14:33 - Siedlerkolonialismus & Völkerrecht17:06 - Eindrücke und Begegnungen mit Kindern20:52 - Kontrollpunkte, Überwachung & Repression22:04 - Siedlergewalt und die Rolle der Armee in Kissan25:31 - Arbeit mit „Go Palestine“ in Hebron27:00 - Die Situation der Beduinen & Masafer Yatta32:38 - Westliche Politik & Reaktionen34:01 - Das Leben und der Alltag in den Flüchtlingslagern38:20 - Zerstörung von Kultur und Identität39:19 - Der 7. Oktober & Inhaftierungen im Westjordanland43:20 - Handlungsoptionen: Was kann die internationale Gemeinschaft tun?46:12 - Parallelen zu Südafrika & Nelson Mandela49:01 - Ausblick, Lösungsansätze & Fazit

Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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Ulrike Sumfleth: Die NGO-Partei – ein Gegenmodell zur Macht der Konzerne?04 Oct 202600:45:17

Nichtregierungsorganisationen stehen zunehmend in der Kritik: Wer finanziert sie? Wessen Interessen vertreten sie? Und wie unabhängig sind sie tatsächlich?

Die Hamburger Publizistin Ulrike Sumfleth stellt eine andere Machtfrage. In ihrem Buch „Macht neu verteilen – Wie eine NGO-Partei den Lobbyismus umkehrt“ argumentiert sie, dass nicht das Etikett NGO entscheidend sei, sondern Abhängigkeit, Finanzierung und die dahinterstehenden Netzwerke.

Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt Sumfleth daraus eine ungewöhnliche Idee: eine „NGO-Partei“. Sie soll sich systematisch für konzern- und möglichst staatsunabhängige zivilgesellschaftliche Organisationen öffnen und deren Expertise stärker in politische Entscheidungen einbringen. Sumfleth selbst will keine solche Partei gründen, sondern versteht ihr Modell als Konzept und Diskussionsangebot.

Im Zentrum steht ihre Kritik an der Macht großer Konzerne und vermögender Eigentümer. Sumfleth argumentiert, dass Kapital nicht nur wirtschaftliche Macht schafft, sondern auch Zugang zu Experten, Kommunikationsnetzwerken und politischer Beratung. Deshalb fragt sie: Wer bestimmt eigentlich, wer als Experte gehört wird?

Doch könnte eine solche NGO-Partei nicht selbst zum Ziel von Lobbyisten werden? Wie verhindert man Karriereinteressen, Fraktionsmacht und Unterwanderung? Was passiert, sobald Koalitionen geschlossen werden müssen? Patrik Baab konfrontiert Sumfleths Modell mit genau den Problemen, die sie bestehenden Parteien vorwirft.

Das Gespräch führt von staatlich finanzierten NGOs und sogenannten GONGOs über Lobbyismus und Transparenz bis zu Brüssel, dem BSW und der Frage nach einer neuen politischen Interessenvertretung. Besonders zugespitzt wird die Debatte, als Sumfleth die heutige gesellschaftliche Ungleichheit mit der Situation vor 1789 vergleicht und von einer „vorrevolutionären Phase“ spricht.

Am Ende formuliert sie ein bewusst schmales politisches Fundament: höhere Steuern auf sehr große Vermögen und Konzerne sowie Klima-, Arten- und Umweltschutz. Bei einem anderen zentralen Thema räumt Sumfleth dagegen selbst eine Leerstelle ein: Krieg und Frieden habe sie in ihrem Buch nicht ausreichend behandelt.

Themen dieser Folge:

– NGOs, GONGOs und die Frage politischer Abhängigkeit
– Wer besitzt gesellschaftliche Macht?
– Konzernmacht und politische Einflussnetzwerke
– Wer bestimmt, welche Experten gehört werden?
– Was ist eine „NGO-Partei“?
– 51 Prozent konzernunabhängige Politikberatung
– Lobbyismus, Transparenz und politische Selbstbindung
– Kann sich eine neue Partei vor Korruption schützen?
– Zivilgesellschaft als politische Gegenmacht
– Sumfleths Vergleich mit 1789
– Links und Rechts oder Gemeinwohl?
– Milliardärssteuern und Konzernbesteuerung
– Warum Krieg und Frieden im Buch eine Leerstelle bleiben

Ulrike Sumfleth:
„Ich sehe ehrlich gesagt die Weltgesellschaft in einer vorrevolutionären Phase.“

Kapitel:

00:00 – Begrüßung & Vorstellung von Ulrike Sumfleth

03:30 – Der Einfluss von Konzernmacht auf Wirtschaft & Gesellschaft

11:45 – Lobbyismus in den Schaltzentralen der Politik

19:20 – Wo versagen die etablierten Strukturen?

27:00 – Die Idee einer neuen Partei: Beweggründe & Vision

35:10 – Kernanliegen, Ziele und programmatische Schwerpunkte

41:30 – Wie geht es weiter? Mobilisierung & Ausblick

44:00 – Fazit & Verabschiedung

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Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation01 Oct 202601:51:39

Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben.

Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde.

Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu.

Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod.

Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld.

Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen?

Themen dieser Folge:

– Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk
– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben
– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“
– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden
– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014
– Die Entstehung der Gruppe Wagner
– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod
– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front
– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur
– Odessa und die wirtschaftliche Dimension
– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau
– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation
– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und Europas

Scott Ritter:
„The drones are what drives the war.“

Kapitel:

00:00:00 – Intro
00:01:58 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter
00:03:15 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk
00:11:47 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir
00:21:10 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO
00:26:24 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 2014
00:29:07 – Nationalistisches Bataillone & Ausländische Söldner
00:31:30 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien
00:38:41 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)
00:45:20 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Absturz
00:54:36 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale
00:58:03 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken
01:10:05 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur
01:17:33 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen
01:22:20 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie
01:29:56 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow
01:39:42 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten
01:44:49 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für Europa
01:51:15 – Fazit & Verabschiedung

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Nord Stream: Wer sprengte die Pipelines? Moritz Enders über Andromeda, Hersh und die USA27 Sep 202600:49:50

Eine Segeljacht, eine kleine Crew, mehrere Sprengsätze – und eine Pipeline in rund 80 Metern Tiefe. Kann der Anschlag auf Nord Stream tatsächlich so abgelaufen sein?

Der Filmemacher Moritz Enders hat für seine Dokumentation „Nord Stream – Die Sprengung“ die Hintergründe des Anschlags untersucht. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt er, warum er erhebliche Zweifel an der Andromeda-Rekonstruktion hat.

Enders fragt: Wie viele Tauchflaschen wären nötig? Wie funktioniert die Dekompression in dieser Tiefe? Wie hält man eine Segeljacht über der Pipeline in Position? Wie transportiert und befestigt man Unterwassersprengstoff?

Daraus entwickelt Enders seine These einer professionell vorbereiteten militärischen Kommandooperation. Das Gespräch behandelt Seymour Hershs umstrittene Rekonstruktion, das NATO-Manöver BALTOPS, Poseidon-Aufklärungsflugzeuge, mögliche Zündmechanismen sowie Spezialtaucher und Tauchboote. Enders hält eine US-amerikanische Beteiligung für wahrscheinlich, macht aber mehrfach deutlich, wo seine Recherche keine abschließenden Antworten liefert.

Im zweiten Teil geht es um die geopolitische Bedeutung von Nord Stream. Enders verbindet den Anschlag mit dem Verhältnis zwischen Deutschland, Russland und den USA, mit Energiepolitik, amerikanischem Flüssiggas und der Heartland-Theorie. Sein Film zieht zudem eine historische Parallele zur Bagdadbahn.

Schließlich geht es um Joe Bidens Äußerungen zu Nord Stream 2, Olaf Scholz’ Auftritt in Washington, die deutschen Ermittlungen und die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen für Deutschland.

Themen dieser Folge:

– Wie plausibel ist die Andromeda-Rekonstruktion?
– Tauchen und Sprengstoff in rund 80 Metern Tiefe
– Dekompression, Positionierung und Spezialausrüstung
– Ungereimtheiten, Spuren und Beweismaterial
– Warum Enders eine militärische Operation für plausibler hält
– Seymour Hersh, BALTOPS und die Nord-Stream-Sabotage
– Poseidon-Aufklärungsflugzeuge und mögliche Zündmechanismen
– Enders’ These einer möglichen US-Beteiligung
– Deutschland, Russland und die geopolitische Bedeutung von Nord Stream
– Fracking-Gas und wirtschaftliche Interessen
– Heartland-Theorie und die Parallele zur Bagdadbahn
– Biden, Scholz und die Frage nach deutscher Souveränität
– Deutsche Behörden und die Aufklärung
– Reaktionen auf Enders’ Dokumentarfilm

„Was vollkommen deutlich wird, ist ja, dass es eine hochkomplexe Aktion ist. Das ist eine militärisch geplante Kommandoaktion, die Monate vorher geplant werden muss.“
– Moritz Enders

Kapitel:

00:00 – Einleitung: Zweifel an der offiziellen Andromeda-These
03:00 – Technische Hürden & Tauchlogistik in 80 m Tiefe
06:24 – Ungereimtheiten der Route & Beweislage
10:20 – Militärische Dimension & Seymour Hershs Recherchen
13:07 – Zündmechanismen & Analyse durch Akustik-Experten
18:15 – Planung in den USA & Spezialeinheiten
22:56 – Flugbewegungen der Poseidon-Aufklärungsflugzeuge
24:28 – US-Strategie gegen Nord Stream im Vorfeld
26:00 – Geopolitische Einordnung & die Heartland-Theorie
30:00 – Wirtschaftliche Interessen: Fracking-Gas & Industriestandort
33:05 – Historischer Vergleich: Die Bagdadbahn im 1. Weltkrieg
37:44 – Der Auftritt von Scholz und Biden in Washington
40:12 – Rolle der deutschen Behörden & des Generalbundesanwalts
43:30 – Transatlantische Bindungen in der Politik
46:30 – Kinoausstrahlung & Reaktionen der Medien

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(DEUTSCH) Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“25 Sep 202601:21:52

Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt sie, warum sie mit ihrem früheren Chef gebrochen hat und weshalb sie Frieden, Neutralität und einen grundlegenden Strategiewechsel für die Ukraine fordert.

Mendel spricht ungewöhnlich offen über ihre Zeit im Präsidentenbüro. Sie erzählt von Selenskyjs Umgang mit Kritik, seinem Fokus auf öffentliche Wirkung und PR und von jenem Moment im Jahr 2021, in dem sie zu der Überzeugung gelangte, der Dialog mit Russland werde abreißen. Dennoch unterstützte sie Selenskyj nach dem russischen Angriff 2022 zunächst weiter. Heute blickt sie selbstkritisch darauf zurück.

Besonders persönlich wird das Gespräch, als Mendel über ihre Heimatregion Cherson spricht. Sie schildert die Folgen des russischen Beschusses, die Angst der Zivilbevölkerung und den demografischen Niedergang der Ukraine. Russland und Putin spricht sie ausdrücklich nicht von der Verantwortung für den Krieg frei. Gleichzeitig wirft sie Selenskyj vor, Chancen auf Verhandlungen ausgeschlagen und den eigenen Machterhalt über die Interessen des Landes gestellt zu haben.

Weitere Themen sind Korruption, Mobilisierung, politische Sanktionen gegen Mendel, der Maidan, die NATO-Frage und die Verhandlungen von Istanbul 2022. Mendel plädiert für eine neutrale Ukraine und sagt: „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“

Am Ende richtet sich der Blick nach vorn: Was kommt nach Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch einmal eine politische Rolle in der Ukraine übernehmen?

Themen dieser Folge:

– Warum Julija Mendel mit Selenskyj gebrochen hat– Ihre persönlichen Erfahrungen im Präsidentenbüro– Sanktionen, Meinungsfreiheit und politischer Druck– Cherson und die menschlichen Kosten des Krieges– Korruption, Mobilisierung und der Zustand der ukrainischen Demokratie– Warum Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ– Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte– Maidan und ihre heutige Sicht auf die Ereignisse von 2014– NATO-Mitgliedschaft oder Neutralität?– Istanbul 2022 und Mendels Sicht auf verpasste Friedenschancen– Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen– Was kommt nach Selenskyj – und welche Rolle könnte Mendel spielen?

Julija Mendel:„Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“

Kapitel:

(00:00) Julija Mendel: von der Insiderin zur Kritikerin(02:59) Mirotworez und Angst um ihre Familie(04:39) Warum sie nicht ins Europäische Parlament durfte(08:10) Selenskyjs Sanktionen gegen Mendel(09:51) Ist die Ukraine noch eine Demokratie?(11:56) Cherson: die menschlichen Kosten des Krieges(16:42) Warum Mendel Selenskyj mitverantwortlich macht(17:51) So erlebte sie Selenskyj persönlich(21:35) „Ein fantastischer Schauspieler“(24:43) Oligarchen, Geld und Korruptionsvorwürfe(30:04) Maidan: Mendels Blick zurück(34:26) NATO oder Neutralität?(34:59) Wie Mendel Selenskyjs Sprecherin wurde(36:27) PR statt Strategie? Erfahrungen aus dem Präsidentenbüro(39:23) Warum sie 2021 ging(43:17) Ukraine vor dem russischen Großangriff(47:40) Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem unterstützte(49:51) Waffenlieferungen und Korruption(51:49) Istanbul 2022 und die Friedensverhandlungen(55:18) Welche Rolle spielte Boris Johnson?(56:25) Mendels Weg zum Frieden: Neutralität(1:00:19) Was kostet dieser Krieg die Ukraine?(1:03:26) Trump und die Friedensfrage(1:05:50) Hat Selenskyj noch Rückhalt?(1:07:06) Was kommt nach Selenskyj?(1:07:25) Würde Julija Mendel selbst bereitstehen?

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Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“24 Sep 202601:09:39

Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt sie, warum sie mit ihrem früheren Chef gebrochen hat und weshalb sie Frieden, Neutralität und einen grundlegenden Strategiewechsel für die Ukraine fordert.

Mendel spricht ungewöhnlich offen über ihre Zeit im Präsidentenbüro. Sie erzählt von Selenskyjs Umgang mit Kritik, seinem Fokus auf öffentliche Wirkung und PR und von jenem Moment im Jahr 2021, in dem sie zu der Überzeugung gelangte, der Dialog mit Russland werde abreißen. Dennoch unterstützte sie Selenskyj nach dem russischen Angriff 2022 zunächst weiter. Heute blickt sie selbstkritisch darauf zurück.

Besonders persönlich wird das Gespräch, als Mendel über ihre Heimatregion Cherson spricht. Sie schildert die Folgen des russischen Beschusses, die Angst der Zivilbevölkerung und den demografischen Niedergang der Ukraine. Russland und Putin spricht sie ausdrücklich nicht von der Verantwortung für den Krieg frei. Gleichzeitig wirft sie Selenskyj vor, Chancen auf Verhandlungen ausgeschlagen und den eigenen Machterhalt über die Interessen des Landes gestellt zu haben.

Weitere Themen sind Korruption, Mobilisierung, politische Sanktionen gegen Mendel, der Maidan, die NATO-Frage und die Verhandlungen von Istanbul 2022. Mendel plädiert für eine neutrale Ukraine und sagt: „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“

Am Ende richtet sich der Blick nach vorn: Was kommt nach Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch einmal eine politische Rolle in der Ukraine übernehmen?

Themen dieser Folge:

– Warum Julija Mendel mit Selenskyj gebrochen hat
– Ihre persönlichen Erfahrungen im Präsidentenbüro
– Sanktionen, Meinungsfreiheit und politischer Druck
– Cherson und die menschlichen Kosten des Krieges
– Korruption, Mobilisierung und der Zustand der ukrainischen Demokratie– Warum Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ– Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte– Maidan und ihre heutige Sicht auf die Ereignisse von 2014– NATO-Mitgliedschaft oder Neutralität?– Istanbul 2022 und Mendels Sicht auf verpasste Friedenschancen– Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen– Was kommt nach Selenskyj – und welche Rolle könnte Mendel spielen?

Julija Mendel:
„Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“

Kapitel:

(00:00) Julija Mendel: von der Insiderin zur Kritikerin(02:59) Mirotworez und Angst um ihre Familie(04:39) Warum sie nicht ins Europäische Parlament durfte(08:10) Selenskyjs Sanktionen gegen Mendel(09:51) Ist die Ukraine noch eine Demokratie?(11:56) Cherson: die menschlichen Kosten des Krieges(16:42) Warum Mendel Selenskyj mitverantwortlich macht(17:51) So erlebte sie Selenskyj persönlich(21:35) „Ein fantastischer Schauspieler“
(24:43) Oligarchen, Geld und Korruptionsvorwürfe
(30:04) Maidan: Mendels Blick zurück(34:26) NATO oder Neutralität?(34:59) Wie Mendel Selenskyjs Sprecherin wurde(36:27) PR statt Strategie? Erfahrungen aus dem Präsidentenbüro(39:23) Warum sie 2021 ging(43:17) Ukraine vor dem russischen Großangriff(47:40) Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem unterstützte(49:51) Waffenlieferungen und Korruption(51:49) Istanbul 2022 und die Friedensverhandlungen(55:18) Welche Rolle spielte Boris Johnson?(56:25) Mendels Weg zum Frieden: Neutralität(1:00:19) Was kostet dieser Krieg die Ukraine?(1:03:26) Trump und die Friedensfrage(1:05:50) Hat Selenskyj noch Rückhalt?(1:07:06) Was kommt nach Selenskyj?(1:07:25) Würde Julija Mendel selbst bereitstehen?

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Julija Mendel: „Frieden kann nicht prorussisch sein" – Ex-Sprecherin Selenskyjs rechnet mit der Kriegspolitik ab23 Sep 202600:36:21

Julija Mendel, ehemalige Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hält vor EU-Parlamentariern in Straßburg, am 16. September 2029 eine Rede über die humanitären und gesellschaftlichen Folgen des Krieges. Sie schildert den Zusammenbruch des Alltags in der Ukraine, kollabierende Demografie, zerstörte Infrastruktur, traumatisierte Kinder und fordert einen Kurswechsel hin zu Verhandlungen.

Themen dieser Rede:– Die Realität des Krieges: Kinder ohne Bildung und Zukunftsperspektive– Die Lage an der Front und in Regionen wie Cherson– Mendels Kritik an Selenskyjs Maximalforderungen und Vorwürfe von Korruption– Der dramatische Bevölkerungsrückgang und die wirtschaftliche Lage der Ukraine– Meinungsfreiheit unter Druck: Die Kriminalisierung von Friedensforderungen– Das Scheitern von Sanktionen und die Forderung nach Diplomatie

„Frieden kann nicht prorussisch sein. Frieden ist der einzige Weg aus der Krise." – Julija Mendel

Kapitel:
(00:00) Einleitung & Begrüßung(00:17) Julija Mendel über ihre Rolle und den Bruch mit der Kiewer Linie(02:30) Die Realität des Krieges: Kinder ohne Bildung und Zukunft(05:15) Kampf ums Überleben: Die Lage an der Front und in Cherson(08:40) Großmacht-Ideen vs. Rettung der Ukraine(11:30) Gekündigte Vereinbarungen und Selenskyjs Maximalforderungen(14:00) Die bittere Demografie: Der schrumpfende Staat(16:45) Zerstörte Wirtschaft und wachsende Abhängigkeit(19:10) „Frieden kann nicht prorussisch sein": Meinungsfreiheit unter Druck(22:00) Zwangsmobilisierung und Korruption im Führungszirkel(24:45) Aufrüstung, Feindbilder und westliche Illusionen(28:15) Scheitern der Sanktionen und Notwendigkeit von Diplomatie(31:00) Autokratische Tendenzen und Repression gegen Friedensstimmen(33:20) Das finnische Modell vs. Afghanistan-Szenario(34:50) Schlussappell an Europa: Verhandlungen statt Zerstörung(35:40) Danksagung

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Julija Mendel: „Frieden ist nicht pro-russisch“ – Selenskyjs Ex-Sprecherin rechnet mit Europas Ukrainekurs ab22 Sep 202600:23:33

Julija Mendel war Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen scharfen Kritikerinnen und fordert ein Ende der militärischen Eskalation. In Straßburg will sie ihre Botschaft vor Abgeordneten des Europäischen Parlaments vortragen – doch sie darf das Parlamentsgebäude nicht betreten.

In diesem „Zur Sache“ berichtet Patrik Baab aus dem Hotel Grand-Île, nur wenige Schritte vom Europäischen Parlament entfernt. Während Mendel ihre Rede per Video hält, tagt im Nebenraum eine kanadische Delegation um Premierminister Mark Carney. Für Baab werden die beiden Hotelräume zum Sinnbild zweier politischer Richtungen: hier Mendels Forderung nach Verhandlungen, dort die strategische Annäherung zwischen Kanada und der EU.

Mendel spricht über die menschlichen Kosten des Ukrainekriegs, Korruption und die Politik Selenskyjs. Ihre zentrale Botschaft: Frieden zu fordern sei nicht pro-russisch. Russlands Krieg verurteilt sie ausdrücklich, zugleich warnt sie davor, ukrainische Menschenleben einer Strategie dauerhafter militärischer Eskalation unterzuordnen.

Doch der Beitrag stellt noch eine zweite Frage: Welche politische Rolle könnte Mendel künftig spielen? Baab zeichnet ihren Weg von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin nach und untersucht ihre politischen Schnittmengen mit Donald Trump, J.D. Vance und Marco Rubio. Als er sie auf die Rolle der USA anspricht, will Mendel die Frage nicht beantworten.

Daraus entwickelt Baab seine Hypothese: Könnte Mendel für Washington eine politische Rolle in einer Ukraine nach Selenskyj spielen?

Themen dieser Folge:

– Warum Julija Mendel nicht ins Europäische Parlament durfte– Von Selenskyjs Sprecherin zu seiner Kritikerin– Mendels Appell für Verhandlungen und ein Ende der Eskalation– „Frieden ist nicht pro-russisch“– Die menschlichen und gesellschaftlichen Kosten des Ukrainekriegs– Mendels Kritik an Selenskyj und europäischen Entscheidungsträgern– Mark Carney und die strategische Annäherung zwischen Kanada und EU– Unterschiedliche Interessen Washingtons und Brüssels– Mendels politische Schnittmengen mit Trump, Vance und Rubio– Die Frage nach einer politischen Neuordnung der Ukraine

„Wenn ihr wirklich gegen Russland kämpfen wollt, geht an die Front. Zensiert nicht die Ukrainer, die nach Frieden rufen.“
– Julija Mendel

Kapitel:

(00:00) Straßburg: der politische „Tatort“(01:45) Zwei Räume, zwei politische Richtungen(03:25) Warum Julija Mendel nicht ins Parlament darf(05:30) Mendels Friedensappell(07:45) Ukrainekrieg: Menschenleben und Kriegsziele(09:15) „Frieden ist nicht pro-russisch“(11:00) Mendel über Selenskyj und die Ukraine(13:20) Wer ist Julija Mendel heute?(15:20) Die Frage nach Washington(17:00) Trump, Rubio und Vance: politische Schnittmengen(19:00) Washington und Brüssel: unterschiedliche Strategien?(21:00) Mendel nach Selenskyj?(22:30) Rückkehr zum „Tatort“ Grand-Île

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Patrik Baab: Tagebuch meines Todes – Warum ich meine Flucht vorbereitet habe20 Sep 202600:35:13

Was nimmt man mit, wenn man glaubt, sein Land verlassen zu müssen? Wie schützt man seine Kommunikation? Wohin bringt man sein Geld? Und was geschieht mit einem Menschen, der nachts darauf wartet, dass es an seiner Tür klingelt?

In „Tagebuch meines Todes“ verbindet Patrik Baab persönliche Erfahrungen und Ängste mit einer fundamentalen Kritik an der politischen Entwicklung Deutschlands und Europas. Ausgangspunkt ist eine Reise nach Malta: eine anonyme SIM-Karte, die Suche nach einem Bankkonto, ein vorbereiteter Fluchtkoffer und die Frage, wie eine Flucht aus der EU aussehen könnte.

Baab erinnert an berufliche Konsequenzen und öffentliche Kampagnen nach seinen Reisen in den Donbass, an Konflikte mit Universität und Arbeitgeber sowie an eine Vorladung der Berliner Staatsanwaltschaft. Aus dieser persönlichen Geschichte entwickelt er seine politische These: Sanktionen, Überwachung, Aufrüstung, Informationskontrolle und Ukrainekrieg seien Ausdruck einer Entwicklung, die demokratische und rechtsstaatliche Sicherheiten zunehmend gefährde.

Der Vortrag weitet sich schließlich zu einer Analyse von EU, NATO, Finanzindustrie und Kriegsökonomie aus. Baab stellt die These auf, dass Europas Aufrüstung eine politische und wirtschaftliche Eigendynamik entwickelt habe, die den Frieden selbst zum Problem werden lasse.

Doch am Ende kehrt die Geschichte dorthin zurück, wo sie begonnen hat: zu einem einzelnen Menschen und seiner Angst. Traum und Wirklichkeit verschwimmen – bis zur Vision des eigenen Todes.

Themen dieser Folge:

– Warum Patrik Baab eine mögliche Flucht vorbereitet
– Berufliche Ausgrenzung und seine Erfahrungen nach den Donbass-Reisen
– Mirotworez, Staatsanwaltschaft und die Angst vor Verfolgung
– Anonyme SIM-Karte, Kreditkarte und digitale Überwachung
– EU-Sanktionen und Baabs Kritik an rechtsstaatlichen Defiziten
– Informationskontrolle und kognitive Kriegsführung
– Malta, Luxemburg und die Finanzierung der Aufrüstung
– Rüstungsindustrie und die These vom ökonomischen Kriegszwang
– Ukrainekrieg und europäische Machtpolitik
– Schlaflosigkeit, Todesangst und die „Zeit der Monster“

„Was würde man mitnehmen müssen im Augenblick der Flucht, der den Rückweg auf immer verschlöße.“
– Patrik Baab

Kapitel:

(00:00) Tagebuch meines Todes: Flucht durch Valletta
(03:30) Die Liste, auf der sein Name steht
(05:30) Ausgrenzung, Kündigung und öffentliche Kampagnen
(08:30) Staatsanwaltschaft und Angst vor den Folgen einer Aussage
(10:30) Kreditkarte: die verräterische digitale Spur
(12:00) Der Fluchtkoffer unter dem Bett
(15:00) Sanktionen und die Angst vor staatlicher Verfolgung
(18:00) Malta, EU-Eliten und politische Netzwerke
(22:00) Finanzsystem und Kriegsökonomie
(25:00) Aufrüstung: Wird Frieden zum Problem?
(27:00) „Bankrott oder Krieg“ – Baabs These über Europas Sackgasse
(30:00) Schlaflosigkeit und Todesangst
(33:00) „Es war die Zeit der Monster“

Dieser Vortrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.

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Ralph Bosshard: Der „Schattenkrieg“ – Neutralität Geheimdienste, Spezialkräfte und der Ukrainekrieg17 Sep 202601:28:23

Ralph Bosshard, früherer Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee und geopolitischer Analyst, spricht mit Patrik Baab über die Schweizer Neutralität, Geheimdienstaktivitäten und die Rolle westlicher Spezialkräfte im Ukrainekrieg.

Ausgangspunkt ist die Frage, wie neutral die Schweiz heute noch ist. Bosshard beschreibt NATO-Netzwerke und mutmaßliche Aktivitäten ukrainischer Nachrichtendienste und spricht von einem „Schattenkrieg“ auf Schweizer Boden. Dabei unterscheidet er mehrfach zwischen eigener Erfahrung, Schlussfolgerungen und Vermutungen.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs sind Bosshards persönliche Erfahrungen bei der OSZE in der Ukraine. Er berichtet von Beobachtungen aus Kiew, Kramatorsk und Mariupol und schildert, warum er davon ausgeht, dass westliche Nachrichtendienste und Sonderoperationskräfte bereits 2014 in der Ukraine tätig waren.

Im weiteren Verlauf geht es um Stay-Behind-Strukturen, CIA-Stationen, mögliche britische Operationen, westliches Personal an komplexen Waffensystemen und schließlich um die Frage, wie dieser Krieg überhaupt noch beendet werden könnte.

Themen dieser Folge:

– Schweizer Neutralität und NATO-Netzwerke
– Bosshards These vom „Schattenkrieg“ in der Schweiz
– Ukrainische und westliche Nachrichtendienste
– Gladio, P26 und mögliche neue Stay-Behind-Strukturen
– Maidan 2014 und Bosshards Einschätzung westlicher Einflussnahme
– Seine persönlichen Erfahrungen bei der OSZE in der Ukraine
– CIA-Stationen und verdeckte Strukturen
– Westliche Spezialkräfte in der Ukraine
– Britische Kräfte, Odessa und die Kerch-Brücke
– Westliches Personal bei Drohnen und Langstreckenwaffen
– Eskalation und die Frage nach einem politischen Ausweg

Ralph Bosshard:
„Es gibt einen Schattenkrieg auf dem Boden der Schweiz. Das ist so.“

Kapitel:

(00:00) Schweizer Neutralität unter Druck
(04:44) NATO-Netzwerke in der Schweiz
(07:15) Geheimdienste und der „Schattenkrieg“
(10:58) CIA, MI6 und Einflussstrukturen
(16:30) Gladio, P26 und Stay Behind
(20:16) Der Drohnenfall Leipzig
(28:31) Maidan und westliche Geheimdienste
(35:28) Bosshards OSZE-Erfahrungen
(43:28) Wurde die OSZE instrumentalisiert?
(47:29) Die CIA-Stationen in der Ukraine
(49:28) Aufbau einer Stay-Behind-Organisation?
(54:14) Westliche Spezialkräfte in der Ukraine
(56:28) Britische Kräfte und verdeckte Operationen
(58:44) Die Kerch-Brücke
(1:05:33) Bundeswehr-Spezialkräfte in der Ukraine?
(1:09:54) Fernwaffen gegen Russland
(1:21:24) Wo endet dieser Krieg?
(1:24:37) Frieden erst nach einem „Elitentausch“?

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Blumen für Piskarewka: Leningrad, deutsche Schuld und die neue Konfrontation mit Russland15 Sep 202600:31:36

Was bedeutet deutsche Erinnerung an die Blockade von Leningrad in einer Zeit, in der Deutschland und Russland politisch wieder zu Gegnern werden?

Die Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft sammelt 4.000 Euro für den Ehrenfriedhof Piskarewka bei St. Petersburg – die größte Begräbnisstätte für Opfer der Blockade von Leningrad. Bei einem Besuch in der russischen Botschaft in Berlin spricht Patrik Baab mit Torsten Rexin von der Gesellschaft für deutsch-russische Freundschaft, dem russischen Botschafter Sergej Netschajew und dem Autor und Professor Michael Schneider.

Ausgehend von der Aktion „Blumen für Piskarewka“ führt die Reportage zurück in die Jahre 1941 bis 1944: Hunger, extreme Kälte und der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Rexin und Schneider kritisieren, dass die Blockade von Deutschland nicht als Völkermord anerkannt wird.

Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Gegenwart. Wie konnte aus der deutsch-russischen Verständigung nach 1945 eine neue politische Konfrontation werden? Welche Rolle spielt Deutschland im Ukrainekrieg? Und wie groß ist die Gefahr einer weiteren Eskalation?

Themen dieser Folge:
– „Blumen für Piskarewka“: Warum Deutsche für einen russischen Ehrenfriedhof sammeln
– Die Blockade von Leningrad und das Gedenken an ihre Opfer
– Warum Rexin und Schneider die Blockade als Völkermord bezeichnen
– Deutsche Erinnerungskultur und historische Verantwortung
– Der Zerfall der deutsch-russischen Beziehungen
– Botschafter Netschajew: „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“
– Warum Netschajew den Ukrainekrieg als „nicht deutschen Krieg“ bezeichnet
– „Unsere Geduld ist nicht unendlich“: Russlands Warnung vor weiterer militärischer Unterstützung
– Michael Schneiders These von „Schuldumkehr“ und „seelischer Entlastung“
– Die Sorge vor einer weiteren Eskalation bis hin zu einem neuen großen Krieg

„Denn so gehen immer Kriege los, dass die diplomatischen Kanäle gekappt werden und dann nur noch die Waffen sprechen.“
– Michael Schneider

Kapitel:
(00:00) „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland“
(00:59) Blumen für Piskarewka
(02:19) Warum die Blockade als Völkermord bezeichnet wird
(05:07) Deutsch-russische Verständigung und zerstörte Brücken
(08:00) „Russland ist mitnichten unser Feind“
(09:47) Sergej Netschajew über Erinnerung und deutsch-russische Beziehungen
(12:45) Warum Leningrad in Russland unvergessen bleibt
(15:24) Netschajew über den Drohnenvorfall in Leipzig
(17:20) „Dieser Konflikt ist nicht deutscher Krieg“
(17:52) „Unsere Geduld ist nicht unendlich“
(19:15) Netschajews Hoffnung für Deutschland und Russland
(20:57) 125 Gramm Brot: die Blockade von Leningrad
(23:21) „Dann nur noch die Waffen sprechen“
(24:11) Michael Schneider über Deutschlands Rolle im Ukrainekrieg
(25:09) Vernichtungskrieg und historische Schuld
(27:44) NATO-Osterweiterung und Ukrainekrieg
(28:27) Schneiders These von der „seelischen Entlastung“
(29:50) Die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen
(30:26) „Schlafwandel in einen neuen Weltkrieg“

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Larisa Tropkina: Stalingrad, Ukrainekrieg und die zerstörten deutsch-russischen Beziehungen13 Sep 202600:55:01

Larisa Tropkinas deutsche Synchronisation wurde mithilfe einer KI-generierten Stimme erstellt.

Larisa Tropkina, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Sport, Tourismus und Jugend im Stadtrat von Wolgograd und Schuldirektorin, spricht mit Patrik Baab über die Erinnerung an Stalingrad, das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland und den Krieg in der Ukraine.

Sie erzählt, wie Kriegserfahrungen bis heute in Familien und Schulen weitergegeben werden: von ihrer Mutter, die als Kind Hunger und Krieg erlebte, von einem Abschlussjahrgang des Jahres 1941, aus dem niemand zurückkehrte, und von der Frage, wie historische Erinnerung an kommende Generationen weitergegeben werden kann.

Im politischen Teil des Gesprächs geht es um die seit 2022 weitgehend eingefrorenen deutsch-russischen Beziehungen, Bürgerdiplomatie und die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf Wolgograd. Tropkina vertritt dabei deutlich die russische Sicht auf den Krieg und äußert kontroverse Positionen zur Ukraine, zum Westen und zur Rolle Deutschlands. Zugleich plädiert sie dafür, die persönlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschen und Russen nicht abbrechen zu lassen.

Themen dieser Folge:
– Stalingrad und Wolgograd: Wie Kriegserinnerung über Generationen weitergegeben wird
– Schule und Geschichte: Warum persönliche Familiengeschichten für Tropkina wichtiger sind als abstrakte Erinnerung
– Deutschland und Russland: Was seit 2022 von Austausch und Zusammenarbeit geblieben ist
– Bürgerdiplomatie: Können Menschen erhalten, was die Politik zerstört?
– Ukrainekrieg: Tropkinas Sicht auf Russland, die Ukraine und den Westen
– „Rache für Stalingrad?“: Eine kontroverse Deutung heutiger deutscher und westlicher Politik
– Drohnenalarm, Verwundete und Geflüchtete: Wie der Krieg Wolgograd erreicht
– Wolgograd oder Stalingrad? Die Debatte um den Namen der Stadt
– Hoffnung auf eine Wiederannäherung zwischen Deutschen und Russen

Kapitel:
(00:00) Stalingrad und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
(03:35) Tropkinas Familiengeschichte und die Erfahrungen ihrer Mutter
(06:54) Wie Schulen historische Erinnerung weitergeben
(08:41) Der Abschlussjahrgang, aus dem niemand zurückkehrte
(10:45) Persönliche Geschichten statt abstrakter Geschichte
(12:40) Was seit 2022 aus den deutsch-russischen Beziehungen wurde
(14:25) Bürgerdiplomatie und persönliche Kontakte
(17:36) Tropkinas Sicht auf den Ukrainekrieg
(19:00) Informationskrieg und das Bild Russlands im Westen
(22:00) Die These von der „Rache für Stalingrad“
(25:08) Was aus der deutsch-russischen Freundschaft wurde
(27:39) Drohnenalarm und die Auswirkungen des Krieges auf Wolgograd
(31:21) Verwundete, Geflüchtete und gesellschaftliche Unterstützung
(35:03) Jugendliche, Mariupol und ukrainische Kinder
(38:12) Infrastruktur und Entwicklung Wolgograds
(44:33) Wirtschaft, Industrie und Arbeitsplätze
(47:10) Soll Wolgograd wieder Stalingrad heißen?
(49:21) Kann das Verhältnis zu Deutschland wieder repariert werden?
(51:51) Tropkinas Botschaft an deutsche Politiker

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Norbert Häring: Der „Wahrheitskomplex" – Wie NGOs und Faktenchecker im Staatsauftrag Meinungen steuern10 Sep 202601:31:30

Wirtschaftsjournalist und Buchautor Dr. Norbert Häring analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Entstehung eines weltumspannenden „Wahrheitskomplexes". Seine These: Staaten, Militärbündnisse und Geheimdienste lagern die Festlegung verbindlicher Narrative unter dem Deckmantel der Desinformationsbekämpfung an ein Netzwerk aus NGOs, Stiftungen und Faktencheckern aus.

Themen dieser Folge:
– Der Wahrheitskomplex: Härings Analyse der Auslagerung von Zensurfunktionen an scheinbar unabhängige Akteure– Kognitive Kriegsführung: Warum NATO und Thinktanks den menschlichen Verstand als Schlachtfeld betrachten– Digital Services Act: Wie die EU-Regulierung aus Härings Sicht algorithmische Drosselung ermöglicht– Das System Correctiv & Co.: Die Verflechtung staatlich finanzierter Recherche-Netzwerke mit Ministerien– Von 2014 bis zur Ukraine: Der Aufbau der westlichen Zensurinfrastruktur laut Häring– Rückeroberung des Debattenraums: Wege zur Verteidigung der Meinungsfreiheit

„Zensur findet heute nicht mehr mit dem Stempel des Zensors statt, sondern über die Auslagerung an private Dienstleister im Auftrag des Staates."

„Der Wahrheitskomplex" von Norbert Häring – [Buch-Link einfügen]

Kapitel:
(00:00) Einstieg: Zensur im modernen Staat(01:40) Der Wahrheitskomplex & Norbert Härings Recherchen(04:12) Kognitive Kriegsführung: Der Geist als Schlachtfeld(06:00) Digital Services Act & Zensurauslagerung(08:08) NATO, Atlantic Council & US-Vorgaben(10:17) Denunziation & Zensurerfahrung in der Praxis(11:10) Corona, Krisensteuerung & Militärbezüge(12:56) Ursprung 2014: Ukraine-Konflikt & Propagandakrieg(14:18) StratCom & Hybride Kriegsführung(16:40) Faktenchecker & die Rolle von Correctiv(19:10) Allianz für resiliente Informationsgesellschaft(23:35) Finanzierungsströme & staatliche Steuerung(28:10) Zersetzung des freien Journalismus(34:15) Kriminalisierung von Kritik & Abweichung(42:00) Überwachung digitaler Kommunikationsräume(51:20) Geopolitische Feindbilder als Herrschaftsinstrument(01:01:45) Der Umbau des Rechtsstaats(01:12:10) Die Illusion freier Medienmärkte(01:21:05) Gegenöffentlichkeit & alternative Kanäle(01:28:15) Fazit & Wege aus der Zensurspirale

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Hermann Ploppa: Der neue Feudalismus – Wie BlackRock und andere Superreiche. die Demokratie aushöhlen06 Sep 202601:01:11

Politikwissenschaftler und Autor Hermann Ploppa spricht mit Patrik Baab über die Transformation der Gesellschaft in einen „neuen Feudalismus". Seine These: Eine kleine Schicht von Superreichen und Finanzakteuren wie BlackRock und Vanguard höhlt demokratische Strukturen aus – mit frappierenden Parallelen zum mittelalterlichen Lehnswesen, nur mit modernster Überwachungstechnologie.

Themen dieser Folge:
– Der neue Feudalismus: Ploppas Analyse einer Refeudalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft– Die Macht der Schattenbanken: Wie BlackRock aus seiner Sicht Staaten in die Schuldknechtschaft treibt– Privatisierung des Krieges: Kriege als Geschäftsmodell für die Rüstungsindustrie– Überwachungsstaat und Palantir: Die Rolle von Peter Thiels Software– Angst als Herrschaftsinstrument: Wie ein „Einschüchterungsstaat" laut Ploppa entsteht– Zerstörung der Vernunft: Bildungssystem, digitale Medien und künstliche Intelligenz

„Freiheit und Demokratie sind für die neuen Eliten nicht mehr mit ihrem Profitstreben vereinbar."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Die Rückkehr des Feudalismus(02:10) Was ist Feudalismus? Von Leibeigenen und Kronzeugen(04:20) Bill Gates und der Zugriff auf das Genom(06:50) Der Schockzustand: Wenn Rechtsstaatlichkeit suspendiert wird(09:10) BlackRock: Die Logik der Heuschrecken(11:50) Finanzkapitalismus vs. reale Bedürfnisse(14:10) Wetten auf den Untergang: Die Jagdlogik der Politik(16:40) Rüstungswahn: Wenn der Krieg zum Konjunkturprogramm wird(19:30) Schachmatt: Die strategische Fehlkalkulation im Nahen Osten(22:10) Die große Enteignung: Das Ende des Privateigentums(24:30) Refeudalisierung der Öffentlichkeit nach Habermas(27:10) Schuldknechtschaft: Warum Staaten erpressbar sind(29:40) Gazastreifen & Ukraine: Privatisierter Wiederaufbau(33:20) Lobbyismus auf höchster Ebene: Die Rolle von Friedrich Merz(35:20) Eugenik 2.0: Die Optimierung des Menschen(38:40) mRNA & Biopolitik: Der übergriffige Staat(41:40) Bevölkerungswachstum vs. Sozialpolitik(43:40) Zerstörung der Vernunft: Vom Buch zum TikTok-Fragment(46:10) KI: Geistige Fertignahrung für die Massen?(49:10) Krieg gegen die eigene Bevölkerung: Überwachung & Sheriffs(52:10) Fiktive Bedrohungen als Herrschaftssicherung(54:50) Ausweg: Genossenschaften und demokratische Instandbesetzung

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Rafael Lutz: „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz" – Verabschiedet sich die Schweiz von der Neutralität?03 Sep 202601:09:11

Journalist und Buchautor Rafael Lutz spricht mit Patrik Baab über sein Buch „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz". Seine These: Transatlantisch orientierte Eliten in Politik, Medien und Militär drängen das Land systematisch Richtung NATO – und stellen damit die verfassungsmäßige Grundlage der Neutralität infrage.

Themen dieser Folge:
– Die Erosion der Neutralität: Wie der Bundesrat seit 2022 EU-Sanktionen gegen Russland übernimmt– Das NATO-Netzwerk in Bern: Lutz' Analyse zum Einfluss von Denkfabriken und Rüstungslobbyisten– Der F-35-Skandal: Rüstungsgeschäfte und die Abhängigkeit von Washington– Cognitive Warfare: Der Versuch, kritische Stimmen laut Lutz zu marginalisieren– Personalpolitik: Wie Diplomaten und Militärs aus ihren Ämtern gedrängt werden– Rüstungskonzerne: Verflechtungen zwischen Schweizer Verteidigungsapparat und der Industrie

„Wir machen die Schweiz zur Zielscheibe, anstatt sie als neutralen Mediator in Stellung zu bringen."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Die Schweiz am Scheideweg(01:40) Das NATO-Netzwerk: Wer drängt in das Bündnis?(06:10) Neutralität unter Beschuss: Die Zäsur von 2022(09:40) Druck aus Washington: Die Rolle von Wendy Sherman(12:50) Milliarden für die Ukraine: Kosten und Konsequenzen(14:40) Einmischung: Ukrainische Diplomatie als Zensurorgan(17:00) Geheimdienstliche Intrigen: Attentate auf Schweizer Boden?(21:20) Die Neutralitätsinitiative: Diffamierung als „Putin-Propaganda"(24:00) Waffenbrüderschaft: Gemeinsame Übungen mit der NATO(26:30) Der F-35 Skandal: Fixpreis-Lügen und Abhängigkeiten(29:40) Munitionspartnerschaften: Von einer Abhängigkeit in die nächste(33:20) Cognitive Warfare: Der Krieg um die Köpfe in der Schweiz(37:10) Kausa Jean-Daniel Ruch: Wenn die Israel-Lobby Personalpolitik macht(41:10) Denunziation bei der OSZE: Ein Militärdiplomat im Visier(44:50) Pelli Pulli: Die finnische Handschrift in der Sicherheitspolitik(48:20) Rekrutierung aus Think Tanks: Die akademische NATO-Reserve(50:40) Rüstungsgiganten: Elbit und die Drehtüreffekte in Bern(53:50) BlackRock & Co: Die Profiteure des Rüstungsbooms(55:40) Journalisten im Kampfanzug: Die Rolle der NZZ(57:30) Fazit: Zwischen Hochverrat und Demokratieverlust

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Kari Poutiainen: Der Mord an Olof Palme – War der schwedische Premier zu gefährlich für die NATO?30 Aug 202601:08:00

Der Autor und Palme-Experte Kari Poutiainen analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Schattenseiten der offiziellen Ermittlungen zum Mord an Olof Palme. Seine These: Palmes Plan einer atomwaffenfreien Zone in Skandinavien und seine Annäherung an Gorbatschow machten ihn zu einem Sicherheitsrisiko für NATO und USA.

Themen dieser Folge:
– Palme als Bedrohung: Warum sein Plan einer atomwaffenfreien Zone aus Poutiainens Sicht in Washington Alarm auslöste– Die Achse Palme-Gorbatschow: Diplomatische Annäherungen zwischen Stockholm und Moskau– Der unsichtbare Begleiter: Ein mysteriöser „Sicherheitsmann" am Tatort– Geheimdienst-Netzwerke: Poutiainens Blick auf CIA und SÄPO in Stockholm– Parallelen zu Aldo Moro: Die Anatomie von Staatsverbrechen aus seiner Sicht– Warum Poutiainen die „Einzeltäter"-Theorie für unhaltbar hält

„Die Ermittlungen waren von Anfang an ein Witz. Palme wurde nicht von einem Verrückten getötet, sondern von Kräften, die in ihm ein Hindernis für die globale Geopolitik sahen."

Die deutsche Version des Interviews: https://youtu.be/YpIAOH4F4g4
Film „Olof Palme 40 Jahre": https://youtu.be/2StLwnGBt-c

Kapitel:
(00:00) Warum Olof Palme für die USA und die NATO „gefährlich" wurde(03:30) Die Allianz mit Gorbatschow: Ein Plan für ein neutrales Europa(07:40) Indizien im Sperrbezirk: Die Rolle der CIA in Stockholm(12:00) Das „Brotherhood" der Geheimdienste: SÄPO und die internationale Vernetzung(15:00) Stay-Behind-Armeen und die Schattenarmeen in Schweden(18:30) Desinformation als Waffe: Warum „Whistleblower" oft Nebelkerzen werfen(23:30) Der beige gekleidete Mann: Ein unidentifizierter Zeuge oder der Operator?(28:50) Die Parallelen zum Fall Aldo Moro: Militärische Präzision am Tatort(37:00) Manipulation der Zeugen: Wie Lisbet Palme beeinflusst wurde(44:00) Wer kontrollierte die Ermittler? Hans Holmér und das SÄPO-Bidding(49:00) Die Farce der „Lone Gunman"-Theorie und der Scandia-Mann(53:15) Craig Williamson und die südafrikanische Spur: Fakt oder Ablenkung?(57:30) Exportverbot und High-Tech: Wie Palme zwischen die Fronten geriet(01:02:00) „Suicided": Wenn Zeugen und Beteiligte im Gefängnis sterben(01:05:00) Warum Palmes Ideen heute im „Kalten Krieg 2.0" fehlen

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Olga Petersen: Flucht aus Deutschland – Eine Ex-AfD-Politikerin über ihr neues Leben in Russland27 Aug 202600:58:33

Die ehemalige AfD-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, Olga Petersen, berichtet Patrik Baab von ihrer Flucht aus Deutschland nach Russland. Ihre Darstellung: Politischer Druck, mediale Hetze und der Einsatz des Jugendamts hätten sie gezwungen, mit vier Kindern und einem Hund ihre Heimat zu verlassen.

Themen dieser Folge:
– Die Nacht-und-Nebel-Flucht: Warum Petersen unter dem Vorwand eines Urlaubs Deutschland verließ– Politischer Druck im Parlament: Die Folgen ihrer Weigerung, einer ukrainischen Delegation zu applaudieren– Wahlbeobachtung in Moskau: Ihre Sicht auf die Reaktionen auf ihre Berichterstattung zur Präsidentschaftswahl 2024– Jugendamt und Schule: Petersens Darstellung des Drucks auf ihre Familie– Bildungsvergleich Deutschland–Russland: Ihre Einschätzung zum Lehrstoff ihrer Kinder– Ausblick: Ihre Perspektive auf Heimat, Patriotismus und die deutsch-russischen Beziehungen

„Sobald du nicht gegen Russland bist, bist du der Feind der Demokratie."

Kapitel:(00:00) Einleitung: Die Flucht aus Deutschland(01:40) Das erste Jahr in Russland: Ankommen und Realisieren(06:10) Der Eklat in der Bürgerschaft: Verweigerter Applaus für die Ukraine(09:40) Krieg im Donbas: Die ausgeblendete Vorgeschichte(12:50) Rüstungswahn: Wenn nur noch die Waffenindustrie floriert(14:40) Repressalien und Bedrohungen: Der Alltag als Oppositionelle(17:00) Wahlbeobachtung 2024: Warum Fakten zur Gefahr wurden(21:20) „Männer in Zivil": Geheimdienstlicher Druck bei der Rückkehr(24:00) Gender-Gaga an Schulen: Die Indoktrination der Kinder(26:30) Sippenhaft: Wenn das Jugendamt politisch instrumentalisiert wird(29:40) Die AfD im Zwiespalt: Transatlantiker vs. Realpolitiker(33:20) Die Logik des Kapitals: Ideologien als Spielzeug der Mächtigen(37:10) Transsexualismus als Kassenleistung: Die Prioritäten der Regierung(41:10) Entmenschlichung: Der Weg in den Transhumanismus(44:50) Bildungscheck: Warum Russland Deutschland abhängt(48:20) Werte und Heimat: Die Bedeutung von Hymne und Tradition(50:40) Patriotismus vs. Nationalismus: Die Liebe zu zwei Ländern(53:50) BlackRock und die Interessen der Globalisten(55:40) Der letzte Weltkrieg? Die Gefahr einer atomaren Eskalation(57:30) Ausblick: Perspektiven für eine souveräne Zukunft

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Henry Söderström: Der Mord an Olof Palme – Neue Beweise gegen die Einzeltäter-Theorie23 Aug 202601:13:58

Henry Söderström, Sohn des ranghöchsten Polizeibeamten in der Mordnacht von Olof Palme, spricht mit Patrik Baab über eines der größten ungelösten Rätsel der politischen Zeitgeschichte. Er präsentiert Beweise und Augenzeugenberichte, die aus seiner Sicht der offiziellen „Einzeltäter"-Version widersprechen und auf eine internationale Verschwörung hindeuten.

Themen dieser Folge:
– Die manipulierten Minuten: Warum der Polizeialarm laut Söderström in der Tatnacht verzögert wurde
– Gefälschte Beweise? Die Geschichte der erst Tage später gefundenen Projektile
– Palme und die Iran-Contra-Affäre: Sein mögliches Motiv im internationalen Waffenhandel
– „Stay Behind"-Armeen und die NATO: Söderströms Spur zur Operation „Tree"
– Südafrika-Verbindung: Der Geheimdienst und rechte Netzwerke in der schwedischen Polizei
– 40 Jahre Vertuschung: Warum Söderström eine internationale Wahrheitskommission fordert

„Mein Vater wusste von Anfang an, dass hier etwas nicht stimmt. Die Zeit ist reif, die Wahrheit ans Licht zu bringen, solange noch Zeitzeugen leben."

Kapitel:
(00:00) Die Alarmverzögerung: 6 Minuten für den Attentäter
(02:00) Die Mordnacht in Stockholm: Henrys persönliche Erinnerung
(03:30) Das Schweigen der Zentrale: Söderströms Vater am Tatort
(07:40) Die Diskrepanzen im Polizeiprotokoll
(13:15) Die Theorie der Polizeiverstrickung
(14:40) Manipulation der Tonbänder: Die verschwundenen Beweise
(16:50) Die Walkie-Talkie-Männer: 80 ignorierte Zeugen
(18:50) Ohne Leibwächter: Eine Einladung zum Mord?
(19:50) Die Bullet-Story: Warum die Magnum-Munition ein Fake war
(24:20) Hans Holmér: Ein Bürokrat übernimmt die Ermittlungen
(27:00) Die Spur der Kurden (PKK) als Ablenkungsmanöver
(30:30) Iran-Contra und Oliver North: Palmes gefährliches Eingreifen
(38:40) Das „Traitor Track": Warum Palme für die NATO ein Problem war
(42:00) Operation „Tree": Das geheime Treffen in Wiltshire
(45:40) Mysteriöse Todesfälle: Der Fall Algernon und Frankovich
(47:15) Die P2-Loge und das Telegramm: „Der schwedische Baum wird gefällt"
(50:15) Der südafrikanische Hit-Team-Track: Craig Williamson in Stockholm
(54:15) Die Übung zum Staatsstreich: Tarnung für das echte Attentat?
(58:00) Der Cover-up der schwedischen Justiz
(01:01:00) Die „Baseball-Gang": Rechte Netzwerke innerhalb der Polizei
(01:06:00) Der „Scandia-Mann": Die letzte schwache Lösung der Staatsanwaltschaft
(01:10:00) Der Appell für eine Wahrheitskommission (Palme 40)

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Jan Opielka: Polens Zerrissenheit – Zwischen Solidarität mit der Ukraine und historischen Wunden20 Aug 202601:51:06

Der polnische Journalist Jan Opielka analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die geopolitische Lage Polens im Ukrainekrieg. Im Fokus: Warum die anfängliche Solidarität mit ukrainischen Geflüchteten Risse bekommt und welche historischen Traumata sowie politischen Interessen das Verhältnis zwischen Warschau, Kiew und Moskau prägen.

Themen dieser Folge:– Stimmungswechsel in Polen: Wie nationalistische Kräfte das Thema für den Wahlkampf nutzen– Historische Wunden: Das Massaker von Wolhynien und der Streit um die Heldenverehrung der UPA– Polens „USA-Religion": Opielka über die transatlantische Vernetzung der polnischen Eliten– Wirtschaftliche Konkurrenz: Die Angst vor dem EU-Beitritt der Ukraine in der Landwirtschaft– Der antirussische Komplex: Zwischen historischer Erfahrung und Ängsten– Nord Stream und „Thank you, USA": Opielkas Einordnung der polnischen Reaktion

„Die Waffen liefern die Reichen, die Armen liefern die Leichen."

Das Buch zum Thema: „Mit Russland für einen Politikwechsel" (Hrsg. Jan Opielka)

Kapitel:(00:00) Einleitung: Wo steht Polen heute?(03:23) Kippt die Stimmung gegenüber der Ukraine?(08:35) Das Trauma von Wolhynien: Massaker und Erinnerung(13:55) Die Provokation der Heldenverehrung: UPA und Bandera(18:07) EU-Beitritt der Ukraine: Kosten und Agrar-Konflikte(26:10) Die Giedroyc-Doktrin: Polens Sicherheitsstrategie(32:01) Der antirussische Reflex: Geschichte und Gegenwart(36:05) Transatlantische Seilschaften: Die Rolle von Sikorski und Co.(47:32) Warschauer Aufstand 1944: Heldentum vs. Fehlentscheidung(52:50) Solidarność und das Kriegsrecht: Jaruzelski im Zwiespalt(58:47) Friedrich Merz und die deutsche Aufrüstung(01:06:50) USA-Verehrung und die militärische Abhängigkeit(01:15:30) Europa handelt gegen das eigene Interesse(01:20:20) Nord Stream: „Thank you, America"(01:26:20) Wege zum Frieden: Ist ein Ausgleich mit Russland möglich?(01:32:40) Zerfallserscheinungen und die Angst vor dem großen Krieg(01:41:00) Drei Bedingungen für eine friedliche Lösung(01:43:30) Musikalischer Abschluss: „Schwarzes Meer" von Jan Opielka

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Sachar Prilepin: Vom Schriftsteller zum Frontkämpfer – Ein russischer Autor über Donbas, Attentat und Krieg16 Aug 202600:42:58

Sachar Prilepin, einer der meistgelesenen Schriftsteller Russlands und ehemaliger Kommandeur im Donbas, spricht mit Patrik Baab über die Hintergründe des Konflikts. Gezeichnet von einem Attentat, das er 2023 nur knapp überlebte, schildert er seine Sicht auf die Verbundenheit zwischen Russland und der Ukraine und die Realität an der Front.

Themen dieser Folge:
– Der Weg in den Konflikt: Warum Prilepin die Schreibmaschine gegen das Gewehr tauschte– Der Donbas 2014: Prilepins Sicht auf den Aufstand als Volksbewegung– Militärische Realität: Feldkommandeure, westliche Söldner und die frühen Kriegsjahre– Das Attentat: Prilepin über den Verlust seines Kameraden und die Folgen– Minsk und 2022: Warum Prilepin den Einmarsch als Präventivschlag interpretiert– Appell an Deutschland: Seine Botschaft zu Frieden und Eskalation

„Das Vaterland steht über allem und das Leid meines Volkes ist weitaus wichtiger als Sanktionen. Wir müssen alles tun, um eine solche Vernichtung von Menschen zu verhindern."

Die Originalversion mit deutschen Untertiteln: https://youtu.be/YEt9NO-HM94

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Ein Schriftsteller an der Front(01:05) Positionen jenseits des Mainstreams(02:35) Identität: Die Ukraine als Teil Russlands(04:09) Familiengeschichte & Weltkriege(05:18) Zerfall der UdSSR & Einmischung(06:30) Maidan 2014: Doppelte Standards(08:21) Volksaufstand im Donbas 2014(11:41) Wahrheit über den Aufbruch(13:38) Igor Girkin & die Rolle des FSB(16:32) Strategie: Slawjansk & Strelkow(18:54) Alexander Sachartschenko im Porträt(21:17) Schattenmächte: CIA & Söldner(22:41) Wagner im Donbas: Einordnung(24:42) Beraterjahre: Improvisation vs. Kreml(27:44) Attentat auf Sachartschenko(28:32) Oligarchen & Rinat Achmetow(30:50) Die Macht der Volksrepubliken(32:05) Minsk: Diplomatie oder Aufrüstung?(34:52) 2022: Ein unvermeidlicher Schritt?(36:21) Dienst in der Rosguardia(38:03) Das Attentat 2023: Überlebenswunder(39:40) Leben mit Sanktionen(40:15) Zukunft: Sackgasse oder Sieg?(40:51) Botschaft an Deutschland(41:54) Fazit: Kampf der Perspektiven

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Patrik Baab: Die FAZ-Frage „mehr Russen töten" – Wenn Journalisten zu Kriegsakteuren werden15 Aug 202600:16:24

Journalist Patrik Baab analysiert die Suggestivfrage des FAZ-Korrespondenten Michael Martens an Präsident Selenskyj, wie man dabei helfen könne, „mehr Russen zu töten". Seine These: Der Vorfall ist kein handwerklicher Fehler, sondern Symptom eines Rollenwechsels vom Berichterstatter zum Akteur im „Cognitive Warfare".

Themen dieser Folge:– Journalismus im Blutrausch: Baabs Einordnung der Frage als Rollenwechsel vom Beobachter zum Kombattanten– Die Tradition des Russenhasses: Historische Parallelen aus Baabs Sicht– Verstoß gegen das Grundgesetz? Baabs Einschätzung zur verfassungsrechtlichen Friedenspflicht– Das Schweigen der Redaktionen: Wie die FAZ auf die Kritik reagierte– Die geopolitische Quittung: Folgen für Deutschland als Industriestandort

Ein Kommentar über journalistische Distanz und die Frage, wo die Grenze zwischen Berichterstattung und Aktivismus verläuft.

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Eine mörderische Suggestivfrage der FAZ(01:42) Rollenwechsel: Wenn Journalisten zu Aktivisten werden(03:03) Cognitive Warfare: Der Krieg um die Köpfe und die NATO-Strategie(04:14) Historische Kontinuitäten: Russenhass als Form des Rassismus(05:31) Rechtsbruch: Verstoß gegen die Friedenspflicht des Grundgesetzes(06:41) Das Versagen der Justiz: Wo bleiben die Staatsanwälte?(07:44) Medien-Gleichschaltung: Das dröhnende Schweigen im Mainstream(09:14) Die Stellungnahme der FAZ: Eine Analyse der Doppelmoral(10:21) Geopolitische Realitäten: Von der Osterweiterung bis zum Energie-Aus(13:00) Echo aus Moskau: Die Wirkung deutscher Kriegstreiberei in Russland
(15:14) Fazit: Ein Appell für eine neue Informationsdiät

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Diether Dehm: „Aufstieg und Niedertracht" – Verrat, Karriere und die Geschichte der Bundesrepublik13 Aug 202601:03:05

Der Liedermacher, Autor und Politiker Diether Dehm spricht mit Patrik Baab über seine Romantrilogie „Aufstieg und Niedertracht". Aus marxistischer Perspektive beschreibt er, wie kritische Impulse der 68er-Generation vom System absorbiert wurden – und welche Rolle Geheimdienste und wirtschaftliche Eliten dabei spielten.

Themen dieser Folge:
– War die DDR das „bessere Deutschland"? Dehms Blick auf Ost und West
– Die „Diagonalkarriere": Wie individueller Aufstieg laut Dehm zur moralischen Isolation führt
– Geheimdienstlich-medialer Komplex: Dehm über Journalisten und die Zusammenarbeit mit dem BND
– Die Rolle von SPD und Grünen: Eine Abrechnung mit dem „Umkippen" einstiger Friedensparteien
– Literarische Tradition: Warum sich Dehm in der Nachfolge von Tolstoi und Balzac sieht
– Sexuelle Revolution und Kommerz: Von der Jugendbewegung zu neuen Abhängigkeiten

„Wenn du dich auf deine Karriere einlässt – nur auf die Karriere – hast du schon den ersten Schritt zur Individualisierung, zur Isolation getan."

„Katharina" von Diether Dehm: https://buecher.krasser.guru/produkt/katharina/


Kapitel:(00:00) Einleitung: Auf den Spuren der Partisanen(02:03) Die Trilogie „Aufstieg und Niedertracht"(04:03) Rudi Hermann: Das „schlechte Alter Ego"(05:58) War die DDR das bessere Deutschland?(07:44) Zwei Lebensstile: West-Gönnerhaftigkeit vs. Ost-Skepsis(09:52) Russlandfreundlichkeit im Westen und Osten(11:51) In jeder Hilfe lauert der Übergriff(13:17) Die Jagd auf die Deutsche Bank und die Asse-Affäre(15:44) Der Pakt mit dem Mephisto: Deals mit der Stasi(18:29) Journalisten am Gängelband der Geheimdienste(21:19) Der Fall Heribert Schwan und die Unterwanderung der Medien(22:34) Die Diagonalkarriere: Von links unten nach rechts oben(24:51) Das Verstellungstheater der parlamentarischen Demokratie(28:35) Wie man einen Parteitag manipuliert(31:51) Wolf Biermann und der Verkauf der Seele(35:20) Zwischen Puff und Ortsverein: Die Moral der Macht(38:12) Tolstois „Auferstehung" als literarische Matrix(43:58) Die Zukunft des Bürgertums und der Humanismus(46:17) Billiges Gas und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung(50:58) Der Moment, in dem Parteien kippen(55:08) Abschied von der SPD und der Jugoslawienkrieg(58:58) Ausblick auf Band 3: Die Zeit nach der Einheit

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Anton Chizhenok (Oligarkh): Russische Kunst zwischen Zensur, Symbolsprache und Europa09 Aug 202600:48:24

Anton Chizhenok, Künstler und Art Director der Petersburger Band „Oligarkh", spricht mit Patrik Baab über die Rolle von Kunst und Kultur im heutigen Russland. Sein Projekt verbindet orthodoxe Gesänge und slawische Folklore mit elektronischen Beats – ein Brückenschlag, wie er ihn selbst versteht.

Themen dieser Folge:
– Oligarkh als Kunstprojekt: Vom „Schlafzimmer-Produzenten" zur international gefeierten Band
– Identität zwischen Ost und West: Warum Russland für Anton kulturell tief in Europa verwurzelt bleibt
– Leben im Ausnahmezustand: Die Flucht nach Serbien 2022 und die Rückkehr nach Russland
– Symbolische Sprache: Wie russische Künstler heute unterhalb der Strafbarkeitsgrenze kommunizieren
– Kultur als „Soft Power": Die Gratwanderung zwischen staatlicher Förderung und künstlerischer Unabhängigkeit
– Zwischen den Stühlen: Auftritte im Westen und die Nominierung für den Berlin Music Video Award

„Russische Kultur und Literatur sind seit über tausend Jahren Teil Europas. Für mich gibt es diese Trennung im Inneren nicht, egal wie die politische Situation aussieht."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Russland als Teil der europäischen Kultur
(01:30) Wer ist Anton? Die Ursprünge der Band Oligarkh
(04:20) Der Name „Oligarkh": Zwischen Etymologie und 90er-Dokumentationen
(07:15) Von St. Petersburg auf die internationalen Bühnen
(08:30) Die Verbindung zu Daria Dugina und Alexander Dugin
(11:50) Die Flucht 2022: Auf dem „Philosophenschiff" nach Belgrad
(14:40) Schätzungen zur Emigrationswelle junger Russen
(16:00) Die Rückkehr nach Russland: Familie und finanzielle Realität
(17:30) Politische Repression und die „symbolische Sprache"
(19:30) Zwischen den Stühlen: Auftritte im Westen und staatliche Förderung
(22:50) Die Kunst der Collage: Visuelle Identität und Wiedererkennung
(26:30) Kooperationen: Von Gebeten bis zu „World of Tanks"
(29:30) St. Petersburg: Das Fenster nach Europa bleibt offen
(33:30) Vergleich mit Leningrad und Sergey Shnurov
(36:00) Professor Karaganov und das Ende der „europäischen Reise"
(39:10) Der Ukraine-Konflikt: Persönliche Betroffenheit und rechtliche Grenzen
(41:40) Die Mission: Post-sowjetische Länder kulturell verbinden
(43:10) Kultur als politisches Instrument: Der Fall Gergiev
(44:30) Berlin Music Video Awards: Nominierung neben Björk und Rosalía
(45:40) Ausblick: Neue Projekte
(48:10) Fazit und Abschluss

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Blutige Konkursverschleppung – Warum unsere Eliten den Krieg brauchen: Eine Analyse von Patrik Baab.06 Aug 202600:50:50

London, Kriege und das Kartenhaus der Derivate – Die City als Kriegstreiber?

Journalist Patrik Baab blickt zurück auf seine Zeit als Korrespondent in London und zieht eine Bilanz: Seine These – hinter der Fassade der City of London verbirgt sich ein Finanzsystem, das Kriege zur eigenen Existenzsicherung benötigt. Am Beispiel des Irak-Kriegs 2003 und der Ukraine zeigt er auf, wie Ressourcen als Sicherheiten für ein wankendes System dienen.

Themen dieser Folge:
– Die City of London: Baabs Blick auf Finanzlobby und Kriegsfinanzierung
– „Alle Kriege sind Bankenkriege": Ressourcen als Grundlage für Derivatgeschäfte
– Die Rolle der Oligarchen: Wie ukrainische Vermögen in Steuerparadiese fließen
– Geopolitische Weichenstellungen: Big Energy und die Burisma-Verbindung
– Baabs Bilanz: Der Ukraine-Konflikt als „Konkursverschleppung" des Finanzsystems

Ein Bericht über die, die laut Baab am Krieg verdienen, damit das System nicht zusammenbricht.

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Prof. Dietrich Murswiek: Sanktionen gegen Journalisten – Höhlt die EU die Meinungsfreiheit aus?02 Aug 202601:02:43

Der Staats- und Völkerrechtler Professor Dietrich Murswiek analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die neue EU-Sanktionspraxis gegen Einzelpersonen. Seine These: Was die EU als Instrument gegen „russische Desinformation" und „hybride Kriegsführung" darstellt, höhlt rechtsstaatliche Grundpfeiler aus und greift die Meinungsfreiheit direkt an.

Themen dieser Folge:
– Sanktionen als Existenzbedrohung: Kontosperrungen und faktisches Berufsverbot für Journalisten
– Prävention oder Strafe? Die juristische Grauzone der EU-Verordnungen ohne vorherige Anhörung
– Die Verantwortung der Nationalstaaten: Warum deutsche Ministerien laut Murswiek den Eid auf das Grundgesetz aufs Spiel setzen
– Digital Services Act und „Trusted Flagger": Wie die EU über Plattformen Druck auf unerwünschte Narrative ausübt
– Der Begriff der Desinformation: Wann Kritik an der Regierung zur Zensur wird
– Der Fall Jacques Baud: Ein Warnsignal für den Journalismus

„Gerade das ist der Kern der Meinungsfreiheit, dass auch Meinungen unter dem Grundrechtsschutz stehen, mit denen kaum jemand übereinstimmt – und vor allen Dingen, mit denen die Regierung nicht übereinstimmt."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Meinungsfreiheit als Kern der Demokratie
(01:30) Die neue EU-Sanktionsverordnung 2024
(03:15) Was Individualsanktionen in der Praxis bedeuten
(06:30) Premiere: Sanktionen gegen EU-Staatsangehörige
(09:00) Faktisches Berufsverbot und soziale Isolation
(11:30) „Sippenhaft"? Wenn Familienmitglieder mitgetroffen werden
(14:45) Präventivmaßnahme oder versteckte Strafe?
(19:15) Der Mangel an rechtlichem Gehör
(22:20) Unbestimmte Rechtsbegriffe als Instrument der Willkür
(26:45) Angriff auf EU-Gegennarrative
(28:30) Der Fall Jacques Baud und die Warnung an Journalisten
(33:50) Konstruierte Beweise für „Zusammenarbeit mit Russland"
(37:30) Die Verantwortung der nationalen Minister
(41:15) Gewaltenteilung in der EU: Ein durchbrochenes Prinzip
(43:10) Digital Services Act: Zensur durch die Hintertür?
(49:15) Die Rolle der NGOs und „Trusted Flagger"
(53:50) RT-Verbot und der Kampf um die Informationshoheit
(56:30) Mündige Bürger vs. staatliche Bevormundung
(01:00:10) Fazit: Wie retten wir die Demokratie?

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Von Sanktionen zu Kriegsrecht und Ausnahmezustand 30 Jul 202600:44:46

Patrik Baab: Sanktionen, Kriegsrecht und der „Einschüchterungsstaat" – Wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird

In diesem Vortrag analysiert Journalist und Politikwissenschaftler Patrik Baab die Sanktionspolitik des Westens gegen Russland. Seine These: Unter dem Vorwand von Sicherheit und Kampf gegen „Desinformation" werden rechtsstaatliche Prinzipien systematisch ausgehöhlt.

Themen dieser Folge:
– Sanktionen als Machtinstrument: Baabs Analyse, warum restriktive Maßnahmen aus seiner Sicht weniger demokratischen Werten dienen als der Sicherung westlicher Hegemonie
– Die Erosion des Rechtsstaats: Umgehung gerichtlicher Verfahren und das Prinzip der „Kontaktschuld"
– Geopolitische Hintergründe: Die Rolle von NATO und RAND Corporation aus Baabs Sicht
– Humanitäre Kosten: Eine kritische Bilanz der globalen Sanktionspolitik
– Der Magnitzki Act: Baabs kritische Einordnung der Entstehungsgeschichte
– Appell: Warum Baab die aktuelle Politik als Verstoß gegen das Friedensgebot des Grundgesetzes sieht

„Sanktionen sind ein Herrschaftsinstrument zur Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen, politischer Macht und kultureller Hegemonie."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Sanktionen als Herrschaftsinstrument
(02:56) Beispiel 1: Die Ausschaltung von Kritikern durch Finanzsanktionen
(05:22) Verschärfung des Strafrechts und die „Jedermannspflicht"
(07:24) Die Rückkehr der Sippenhaft und Kontaktschuld
(08:45) Rechtsgutachten: Warum Sanktionen illegal sind
(12:22) Beispiel 2: NATO-Strippen und das nichterklärte Kriegsrecht
(17:14) Repression gegen Friedens- und Regierungsgegner
(20:06) Beispiel 3: Sanktionen als Mordinstrument – Das Beispiel Kuba
(24:50) Die schockierende Bilanz: Millionen Tote durch Wirtschaftskriege
(27:41) Beispiel 4: Der Magnitzki Act – Propagandalügen als Kriegswaffe
(31:36) Die geheimdienstliche Einbindung von William Browder
(35:08) Das Ziel der RAND Corporation: Russland destabilisieren
(38:01) Fazit: Die Zerstörung des Völkerrechts und der Ausnahmezustand
(41:53) Die EU als Kriegsmaschine und der Weg zum Widerstand

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Michael Schneider: Kriegsökonomie und Geschichtsvergessenheit – Was treibt die Konfrontation mit Russland?26 Jul 202601:00:05

Der Schriftsteller und Professor Michael Schneider analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die historischen und ökonomischen Triebkräfte hinter der aktuellen Konfrontation mit Russland. Seine These: Hinter dem moralischen Narrativ stehen Finanzinteressen und eine tief verwurzelte historische Verdrängung.

Themen dieser Folge:
– Ökonomie des Krieges: Michael Schneiders Analyse des Russlandfeldzugs 1941 als „Amortisationsplan" der deutschen Wirtschaft
– „All wars are Bankers Wars": Die Rolle des Finanzkapitals bei der Befeuerung von Konflikten
– Die Macht der Banken: Wie BlackRock- und Goldman-Sachs-Manager ihren Einfluss bis in Regierungen ausweiten
– Täter-Opfer-Umkehr: Warum die Verbrechen an den Sowjetbürgern im deutschen Gedächtnis ein Tabuthema bleiben
– Der Verrat der Intellektuellen: Karrieredenken, Selbstzensur und das Schweigen der Universitäten
– Zivilisatorischer Regress: Digitalisierung, KI und die Gefahr einer geschichtslosen Gesellschaft
– Das wankende Imperium: Schneiders Thesen zu den USA, Nord Stream und der Deindustrialisierung Europas

„Ein Imperium, das so mit seinen Vasallen umgeht, zeigt nur, wie tief es selber in der Scheiße steckt."

Kapitel:
(00:00) Ökonomie und Geschichte: Kann ein verlorener Krieg gewonnen werden?
(01:45) Der Russlandfeldzug als Amortisationsplan der deutschen Wirtschaft
(03:50) „All wars are Bankers Wars": Die Rolle des Finanzkapitals in modernen Konflikten
(06:10) Die Macht der Banken: Wenn BlackRock- und Goldman-Sachs-Manager regieren
(07:50) Beutezug Ukraine: Verträge über Rohstoffe und Energievorkommen
(11:10) Management von Staatsschulden: Wie man mit dem Ruin anderer Geld verdient
(13:40) Das verdrängte Menschheitsverbrechen: Gedenkkultur und ihre blinden Flecken
(16:40) Täter-Opfer-Umkehr: Die schleichende Vererbung der Russophobie
(19:55) Kollektive Entlastung: Der 24. Februar 2022 als „Befreiung zum Hass"
(25:45) Der Verrat der Intellektuellen: Karrieredenken vs. Zivilcourage
(28:30) Ideologische Säuberung: Selbstzensur in Verlagen und Universitäten
(32:20) Embedded Philosophy: Wie der deutsche Geist zum Speichellecker der Macht wurde
(38:15) Zivilisatorischer Regress: Von der Aufklärung zur geschichtslosen KI-Gesellschaft
(43:10) Identitäres Denken als Ersatz für die Vernunft
(50:10) Aggressionsverschiebung: Wie soziale Wut politisch instrumentalisiert wird
(55:20) Ein wankender Koloss: Die USA zwischen Finanzkollaps und Aggression gegen Vasallen
(57:55) Nord Stream und Deindustrialisierung: Wenn Imperien ihre Verbündeten opfern

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Wolfgang Effenberger: „Operationsplan Deutschland" – Militarisierung, Angst und das Gebot der Friedenstüchtigkeit23 Jul 202601:08:25

Der ehemalige Bundeswehr-Hauptmann und Publizist Wolfgang Effenberger analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die globale Eskalationsdynamik und die Transformation der Kriegsführung. Seine These: Während die Politik von „Kriegstüchtigkeit" spricht, gerät das Friedensgebot des Grundgesetzes aus dem Blick.

Themen dieser Folge:
– Kriegstüchtigkeit vs. Friedenstüchtigkeit: Warum Effenberger die aktuelle Rhetorik für verfassungswidrig hält
– Operationsplan Deutschland: Die Ausrichtung ziviler Infrastruktur auf den Ernstfall
– US-Militärdoktrinen seit 1973: „Operations other than War" und Strategien der Destabilisierung
– Kognitive Kriegsführung: Propaganda, Angst und der Zugriff auf die menschliche Wahrnehmung
– Geopolitik: Unipolare vs. multipolare Weltordnung und die Mobilisierung des globalen Südens
– Das Erbe der Geschichte: Warum das kollektive Gedächtnis an vergangene Kriege verblasst

„Wir müssen friedenstüchtig werden. Kriege haben noch nie Probleme gelöst, sondern immer nur neue geschaffen, die über Generationen hinweg traumatisieren."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Der Brandgeruch der Geschichte
(01:12) Wer ist Wolfgang Effenberger? Vom Offizier zum Analysten
(01:56) Friedenstüchtigkeit: Das Grundgesetz als Maßstab
(05:01) Operationsplan Deutschland: Militarisierung der Gesellschaft
(08:42) Kognitive Kriegsführung: Propaganda und Angst
(11:56) Das Feindbild Russland: Historische Wurzeln
(19:55) Wirtschaftskrieg: Sanktionen und Deindustrialisierung
(23:51) US-Doktrinen im Check: TRADOC und globale Dominanz
(29:07) Von Jugoslawien bis heute: Deutschlands Rolle in Konflikten
(35:50) Eurasien im Visier: Der Kampf um das „Herzland"
(42:29) Multipolarität: Der Aufstieg des globalen Südens
(54:35) Moderne Kriegsführung: Hyperschallwaffen und Drohnen
(55:22) Der Zugriff auf den Menschen: Transhumanismus und kognitive Kontrolle
(01:02:48) Globale Verschiebungen: Das Ende der US-Hegemonie?
(01:06:31) Fazit: Appell zur diplomatischen Vernunft

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„Russland wird Deutschland nicht angreifen – alles Lüge": Stalingrad-Veteran Alexander Strukow19 Jul 202600:50:18

Oberst a.D. Alexander Strukow: Stalingrad mahnt – Ein russischer Veteran über Krieg, Propaganda und Frieden

Oberst Alexander Strukow, Vorsitzender des Veteranenverbandes in Wolgograd, spricht im Gespräch mit Patrik Baab über historische Parallelen und die gegenwärtigen Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Auf Stalingrader Boden reflektiert er über die Bedeutung der Erinnerung – und warnt vor einer nuklearen Eskalation.

Themen dieser Folge:
– Erinnerung als Mahnung: Warum ein Granatsplitter von 1941 heute als Friedenssymbol dient
– Der Veteranenverband: Wie 300.000 Mitglieder in Wolgograd historische Wahrheit bewahren wollen
– Propaganda und Feindbilder: Warum Strukow Warnungen vor einem russischen Angriff auf Deutschland als Lüge bezeichnet
– Der Ukraine-Konflikt aus russischer Sicht: Krim, Donbas und die Rolle des Westens
– Leben unter Drohnenbeschuss: Wie Wolgograd auf die neue Bedrohung reagiert
– Brücken der Freundschaft: Erinnerungen an Deutschland und der Appell zur Verständigung

„Dieses Metall soll dem Frieden dienen, nicht für Granaten oder Raketen verwendet werden. Wir müssen alles tun, um einen neuen Krieg und eine solche Vernichtung von Menschen zu verhindern."

Die Originalversion des Interviews: https://youtu.be/ywETLijOHSI

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Historische Splitter & heutige Mahnung
(01:42) Der Veteranenverband: Bewahrung der Wahrheit in Wolgograd
(05:03) Das Symbol des Friedens: Ein Granatsplitter von 1941
(07:10) Volk und Armee: Der Geist von Stalingrad & das Pavlov-Haus
(09:25) Neofaschismus & Propaganda: Der Blick auf heutige Feindbilder
(11:51) Kriegserinnerungen: Grausamkeit darf sich nicht wiederholen
(13:12) Ein starker Staat: Respekt durch militärische Professionalität
(14:40) „Alles Lüge": Warum Russland Deutschland nicht angreifen wird
(17:06) Die Ukraine-Frage: Historische Verbundenheit & geopolitische Ziele
(21:17) Donbas & Krim: Der Wille des Volkes vs. westliche Pläne
(22:30) Drohnenkrieg: Der Westen als Konfliktpartei & die Rolle der Industrie
(24:00) Bedrohung in der Heimat: Drohnenalarm über Wolgograd
(25:52) Besonnenheit statt Eskalation: Die Geduld des „russischen Bären"
(27:44) Wirtschaftliche Stabilität: Leben unter Sanktionen
(31:18) Geopolitische Spannungen: Armenien & das Spiel der Amerikaner
(34:34) Patriotismus heute: Freiwillige & die Ehre des Vaterlandes
(39:05) Soziale Fürsorge: Unterstützung für Veteranen & ihre Familien
(41:51) Das nukleare Risiko: Warnung vor dem „Geist aus der Flasche"
(43:30) Die letzten Augenzeugen: Vermächtnis der Stalingrader Kämpfer
(46:00) Botschaft an Deutschland: Seid wachsam & wagt Freundschaft
(49:23) Fazit: Hoffnung auf eine gemeinsame friedliche Zukunft

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Vizeadmiral a.D. Kay-Achim Schönbach: „Großsprecher-Getue" statt Diplomatie – wie nah ist die NATO am Krieg?16 Jul 202601:20:30

Kay-Achim Schönbach: „Großsprecher-Getue" statt Diplomatie – Wie die NATO-Rhetorik eskaliert

Vizeadmiral a.D. Kay-Achim Schönbach, ehemaliger Inspekteur der Marine, analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die wachsende Konfrontation zwischen NATO und Russland. Seine Warnung: Die Eigendynamik der Eskalation verbaut zunehmend den Weg zurück zur Diplomatie.

Themen dieser Folge:
– Rhetorik als Sackgasse: Warum Sprüche wie „Ready to fight tonight" das Risiko eines unkontrollierten Konflikts erhöhen
– Sicherheit auf hoher See: Die Lage im Baltikum und Ärmelkanal – von festgesetzten Tankern bis zu russischen Kampfflugzeugen
– Panzerbrigade Litauen: Warum die Verlegung für Schönbach funktional wenig Sinn ergibt
– Grauzonen: Ab wann machen Zielsoftware und Aufklärungsdaten den Westen zur Kriegspartei?
– Wehrhafte Friedfertigkeit: Das Prinzip des „Igels" und offene Kanäle nach Moskau
– Geopolitik: Der US-Fokus auf China und die Lasten für Europa

„Dieses Großsprecher-Getue hilft niemandem und provoziert nur. Manche haben Angst davor, erwischt zu werden, wenn sie der Diplomatie den Vorrang geben vor der Waffe."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Diplomatie vs. „Großsprecher-Getue"(02:11) „Ready to fight tonight": Gefährliche Rhetorik(06:33) Die Sackgasse der verbalen Eskalation(07:52) Zwischenfall im Ärmelkanal: Piraterie-Vorwürf(12:37) Drohnen im Baltikum: Die Rolle der NATO(14:23) Grauzonen: Ab wann ist man Kriegspartei?(17:33) Deeskalation: Notwendigkeit eines Mindset-Wechsels(21:26) Frontberichte vs. politische Narrative(25:51) Hardliner im Kreml: Wer folgt auf Putin?(29:22) Das Schweigen der Diplomaten als Risiko(33:50) KI & Satellitendaten: Digitale Kriegsführung(38:30) Bedrohungsszenario 2029: Plausibilität im Check(42:12) Wehrhafte Friedfertigkeit: Das Prinzip „Igel"(46:46) Materialschlacht und die Grenzen der Bundeswehr(51:58) Geopolitik: Fokusverschiebung der USA auf China(58:30) Europäisierung des Konflikts & Lastenverteilung(01:04:00) Drehscheibe Deutschland: Infrastruktur am Limit(01:07:45) Panzerbrigade Litauen: Symbolik vs. Nutzen(01:14:45) Neue Friedensinitiativen & deutsche Diplomatie(01:19:30) Fazit: Mehr Diplomatie wagen

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Justus Frantz: Musik als Brücke – Warum kulturelle Ausgrenzung Deutschland ärmer macht12 Jul 202600:45:41

Der Dirigent und Pianist Justus Frantz, Gründer des Schleswig-Holstein Musikfestivals, spricht im Gespräch mit Patrik Baab über die verbindende Kraft der Musik in Zeiten politischer Gräben. Seine Warnung: Der Ausschluss russischer Künstler und die wachsende Provinzialität gefährden das kulturelle Erbe Europas.

Themen dieser Folge:
– Musik als Friedensbotschaft: Warum Kunst niemals Waffe, sondern immer Brücke sein muss
– Professur am Moskauer Konservatorium: Seine Erfahrungen zwischen dortiger Wertschätzung und der Stimmung im Westen
– Erbe und Verantwortung: Erinnerungen an seine Mentoren Herbert von Karajan und Leonard Bernstein sowie die Freundschaft mit Helmut Schmidt
– Kritik an der Ausgrenzung: Warum Reiseverbote und der Ausschluss russischer Künstler ein kultureller Irrweg sind
– Zwischen Flucht und Hoffnung: Kindheitserfahrungen von Krieg und Vertreibung und ihr Einfluss auf seinen Blick auf die Gegenwart
– Die Zukunft Europas: Ein Appell für Vernunft, Empathie und ein gemeinsames europäisches Haus

„Musik ist nie Bewaffnung, Musik ist immer Brücke. Wenn wir Musik machen, dann tun wir das aus Liebe zu den Menschen – es ist eine große Inspiration und etwas Herrliches."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Musik als Brücke
(01:51) Professur am Moskauer Konservatorium
(03:24) Erbe von Karajan und Bernstein
(08:21) Persönliche Fluchterfahrung
(13:30) Musik als verbindendes Element
(16:42) Freundschaft mit Helmut Schmidt
(20:27) Kritik an Reiseverboten und Isolation
(23:51) Geschichtsvergessenheit in der Politik
(28:16) Warnung vor kultureller Ausgrenzung
(32:32) Verfall der politischen Vernunft
(35:36) Rückkehr zum Geist der Aufklärung
(37:11) Philharmonie der Nationen
(41:33) Sorge um den Zustand der Gesellschaft
(44:31) Appell für Bildung und Frieden

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© 2026 Patrik Baab

Harald Kujat: Eskalationsspirale Ukraine – Wie nah ist der große Krieg in Europa?09 Jul 202601:35:24

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, analysiert im Gespräch mit Patrik Baab die Eskalationsdynamik des Ukraine-Krieges. Seine Warnung: Das Risiko eines unkontrollierbaren Konflikts zwischen NATO und Russland wächst täglich – und ist im Ernstfall nicht mehr beherrschbar.

Themen dieser Folge:
– Die Erosion der Sicherheit: Warum das Risiko eines konventionellen NATO-Russland-Krieges nicht mehr berechenbar ist
– Bedrohungsanalysen im Check: Was US-Geheimdienste und NATO-Führung tatsächlich zu einem russischen Angriff sagen
– Eskalation in der Grauzone: Westliche Zielsoftware bei Angriffen im russischen Hinterland – ab wann ist Deutschland Kriegspartei?
– Das Scheitern der Diplomatie: Von den Verträgen 2021 bis zu den Istanbul-Gesprächen
– Verfassungsauftrag: Wird die Bundesregierung dem Friedensgebot des Grundgesetzes noch gerecht?
– Perspektiven: Wie ein realistischer Friedensplan für Europa aussehen könnte

„Wir gefährden die Zukunft künftiger Generationen mit dieser Politik. Das Risiko ist im Augenblick nicht mehr beherrschbar, wenn der Ernstfall eines NATO-Russland-Konflikts eintritt."

Kapitel:
(00:00) Einleitung: Die Eskalationsspirale
(02:11) Westliche Ziele vs. militärische Realität
(05:49) Bedrohungsanalyse: EU, NATO & USA
(08:29) Angriffe im russischen Hinterland
(12:11) Gefahr einer unkontrollierbaren Reaktion
(14:28) Kriegspartei durch Software & Technik?
(17:33) Geopolitik: Das Erbe von Anchorage
(21:10) Materielle Überlegenheit Russlands
(23:11) NATO-Beitritt & Sicherheitsgarantien
(29:19) Russische Kriegsziele im Wandel
(31:02) Warum Diplomatie im Vorfeld scheiterte
(39:15) Kissingers Vision der Neutralität
(42:01) Das Friedensgebot des Grundgesetzes
(45:01) Bundeswehr & Landesverteidigung
(47:21) Gleichgewicht der Kräfte: Lehren von Helmut Schmidt
(48:35) Das Ende der Rüstungskontrolle
(51:57) Multipolarität: Russland und China
(56:51) Die Europäisierung des Konflikts
(59:30) Satellitendaten & digitale Kriegsführung
(01:03:05) Vertrauen & Lehren aus der Kubakrise
(01:09:22) Bedeutung neuer Waffensysteme (Oreschnik)
(01:13:52) Verluste und Personalnot der Ukraine
(01:17:51) Stimmung in der Bevölkerung
(01:21:16) Spezialkräfte & NATO-Präsenz vor Ort
(01:25:08) Ein konkreter Lösungsvorschlag
(01:32:09) Deutschlands Verantwortung
(01:34:47) Fazit: Plädoyer für Vernunft

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Deutsche Panzer im Donbass – was die Hüterin von Stalingrad heute fühlt – Irina Skortschenko05 Jul 202600:30:51

Irina Skortschenko: Die Hüterin von Stalingrad – Erinnerung gegen das Vergessen

Irina Alexandrowna Skortschenko bewahrt als Forschungsleiterin des Museums der Schlacht von Stalingrad in Wolgograd die Erinnerung an einen Vernichtungskrieg, der Millionen Menschen das Leben kostete. Im Gespräch mit Patrik Baab mahnt sie: Das Vergessen historischer Fakten ist der erste Schritt zur Wiederholung der Katastrophe.

Themen dieser Folge:
– Der Auftrag des Museums: Warum persönliche Schicksale wie das des Arztes Ponomarenko Geschichte lebendig halten
– „Jenseits der Wolga gibt es für uns kein Land": Die strategische und psychologische Bedeutung Stalingrads als Wende des Zweiten Weltkriegs
– Der Preis des Krieges: Warum stets die Zivilbevölkerung am höchsten zahlt
– Geschichtsverfälschung: Ein kritischer Blick auf die mediale Aufarbeitung der Befreiung von Auschwitz
– Der 9. Mai als „Fest mit Tränen in den Augen" und kultureller Code Russlands
– Wie man jungen Generationen den Wert des Friedens vermittelt
– Hoffnung auf Versöhnung und ein friedliches Miteinander der Völker

„Krieg ist das allerschlimmste – ich hätte mir nie vorstellen können, dass sich das wirklich wiederholt und ich das mit eigenen Augen erleben würde."


Die originale Videofassung des Interviews: https://youtu.be/BeFzb0YPzfU


Kapitel:
(00:00) Einleitung: Deutsche Panzer im Donbass – Ein schmerzhafter Rückblick
(01:51) Der Auftrag des Stalingrad-Museums
(03:03) Persönliche Reliquien: Wie das Museum Vermissten einen Ort gibt
(04:54) Das Schicksal des Arztes Ponomarenko
(08:26) Scharfschütze Wassili Saizew
(12:01) Die Zivilbevölkerung in der Schlacht
(14:07) Das Traktorenwerk: Panzerproduktion unter Beschuss
(15:08) Die Kapitulation von Paulus
(17:08) Stalingrad als strategische Wende
(17:58) Geschichtsverfälschung heute
(19:17) Der 9. Mai als kultureller Code
(20:56) Vermittlung an die Jugend am Mamajew-Hügel
(22:33) Gefahr der Geschichtsvergessenheit
(23:53) Die Angst vor der Wiederholung der Geschichte
(25:17) Politik vs. Menschlichkeit
(26:13) Die russische Seele: Mitgefühl gegenüber Gefangenen
(27:18) Rassismus und Russophobie
(28:13) Hoffnung auf Versöhnung
(29:21) Botschaft an Deutschland


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Die neue Lust am Militarismus: Hans-Eckardt Wenzel über unsere Sprachlosigkeit02 Jul 202600:55:26

Der Poet, Musiker und Denker Hans-Eckardt Wenzel analysiert in diesem intensiven Dialog mit Patrik Baab den geistigen und politischen Zustand eines Landes, das sich – oft unbewusst – am Tor zur Vorhölle eingerichtet hat. Während die offizielle Politik von „Kriegstüchtigkeit“ spricht, seziert Wenzel die Sprachlosigkeit und den Realitätsverlust einer Gesellschaft, die in ihren eigenen Gewissheiten gefangen scheint.Im Gespräch mit Hans-Eckardt Wenzel geht es um:– Das Tor zur Vorhölle: Warum wir die wachsenden Bedrohungen unserer Zeit im Alltag ausblenden und uns stattdessen in einer trügerischen Scheinwelt einrichten. – Die Theatralisierung der Politik: Warum heutige Politiker oft wie Schauspieler eines Provinztheaters agieren und Inszenierung wichtiger geworden ist als echte Analyse. – Der Verlust des Dialogs: Wie das monologische Prinzip und das Errichten von „Brandmauern“ das demokratische Fundament und die Fähigkeit zum Erkenntnisgewinn untergraben. – Die Rolle der Kunst: Warum realistische und kritische Kunst systematisch an den Rand gedrängt wird und einer Wellness-Industrie des Entertainments weichen musste. – Krieg als Management der Aufmerksamkeit: Über die Mechanismen der Aggressionsverschiebung und warum politische Unsicherheit oft in aggressivem Militarismus mündet. – Die Falle der Hoffnung: Warum Hoffnung manchmal den Blick auf die Realität verstellt und warum die Klarsicht auf die Katastrophe der erste Schritt zu ihrer Abwendung sein könnte.„Wir befinden uns wieder in einer Phase der Verblödung, wo die Schrecken der Vergangenheit vergessen werden.“Hans-Eckardt Wenzel, dessen Denken tief in den Erfahrungen zweier deutscher Systeme verwurzelt ist, blickt ohne Illusionen auf den Niedergang des Westens. Er zeigt auf, wie durch Zensur, Denkverbote und die Erosion der Sprache die intellektuelle Basis schwindet, die notwendig wäre, um den Weg aus der Krise zu finden.Ein Gespräch über die Sehnsucht nach dem Humanum, die Arroganz der Macht und die Notwendigkeit, der Wahrheit wieder eine Sprache zu geben, bevor das Schweigen endgültig wird.Kapitel:00:00 – Einleitung: Das Tor zur Vorhölle und der Realitätsverlust 04:15 – Die Scheinwelt: Warum wir die heranziehende Gefahr ignorieren 10:15 – Macht & Kapital: Das Ende der klassischen politischen Analyse 18:00 – Kriegstüchtigkeit: Wenn politische Schwäche in Militarismus umschlägt 26:10 – Die Krise der Medien: Vom Journalismus zur Hofberichterstattung 35:30 – Der Verlust des Dialogs: Warum das Gespräch als Erkenntnisquelle stirbt 42:15 – Sprachverbote & Zensur: Die Erosion unseres Denkvermögens 48:00 – Die Rolle der Kunst: Kritik vs. Wellness-Entertainment 52:45 – Fazit: Die Notwendigkeit der Klarsicht in dunklen ZeitenHinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#HansEckardtWenzel #PatrikBaab #GegenDenStrom #Zeitgeist #Kulturkritik #Philosophie #Kriegstüchtigkeit #Meinungsfreiheit #Dialog #Gesellschaftsanalyse #Militarismus #Zensur #Humanismus #Politikverdrossenheit #Sprachlosigkeit #Wahrheit #Klarsicht #Diskurs #KunstUndPolitik #Hintergrundwissen #KriegUndFrieden© 2026 Patrik Baab

Wie wir in einen funktionalen Weltkrieg steuern – Dimitri Trenin28 Jun 202601:28:20

Die geopolitische Zeitenwende: Dimitri Trenin über den Niedergang des Westens und die neue WeltordnungIn diesem tiefgründigen Gespräch analysiert der renommierte russische Politikwissenschaftler und ehemalige Offizier Dimitri Trenin im Dialog mit Patrik Baab die tektonischen Verschiebungen der Weltmacht. Während westliche Eliten oft in einer „apokalyptischen Blindheit“ agieren, zeichnet Trenin das Bild einer neuen Realität: Einer Welt, in der die 500-jährige Dominanz des Westens endet und Platz macht für eine multipolare Ordnung, in der Russland, China und andere Mächte auf Augenhöhe agieren.Im Gespräch mit Dimitri Trenin geht es um:– Funktionaler Weltkrieg: Warum wir uns bereits in einer Analogie zu einem Weltkrieg befinden, der nicht zwingend nuklear geführt wird, aber unaufhaltsam zu einer neuen Weltordnung führt. – Die Blindheit der Eliten: Warum westliche „Frontmänner“ die Kunst der Staatskunst verlernt haben und durch Provokationen gegenüber Atommächten ihre eigene Existenz aufs Spiel setzen. – Vassallentum vs. Souveränität: Warum Europa – und insbesondere Deutschland – seine strategische Autonomie zugunsten der US-Hegemonie aufgegeben hat und nun den Preis für die wirtschaftliche Destabilisierung zahlt. – Russlands innere Konsolidierung: Wie die Sanktionen und die Abkehr vom Westen Russland dazu gezwungen haben, seine technologische und zivilisatorische Souveränität zurückzugewinnen. – Iran und der Nahe Osten: Warum die USA und Israel im Konflikt mit Teheran bereits eine strategische Niederlage erlitten haben und wie die Region sich von der US-Dominanz emanzipiert. – Der Dollar als Waffe: Die schleichende Abkehr der Golfstaaten vom Petrodollar und was dies für die globale Finanzmacht Washingtons bedeutet.„Wir brauchen die Welt nicht, wenn es darin kein Russland gibt.“ – Dimitri Trenin zitiert Präsident Putin, um die Ernsthaftigkeit der russischen roten Linien zu verdeutlichen.Dimitri Trenin zeigt auf, dass der Prozess der multipolaren Neuordnung nicht mehr umkehrbar ist. Weg von der unipolaren US-Dominanz hin zu einem globalen Gleichgewicht der Kräfte, in dem die alten Hierarchien zerbrechen.Ein Gespräch über die bittere Wahrheit hinter den westlichen Narrativen, die Erosion der transatlantischen Macht und die mühsame Geburt einer Weltordnung, die auf Realpolitik statt auf Ideologie basiert.Kapitel:00:00 Einleitung: Funktionaler Weltkrieg & Putins „Rote Linien“ 01:40 Blindheit der Eliten & Erosion der Staatskunst 07:25 Eskalationsgefahr: Provokation vs. Atommacht 14:40 Deutschland & Russland: Von Vasallentreue zur Entfremdung 30:50 Das Ende der 500-jährigen westlichen Dominanz 37:15 Anglo-amerikanische Strategie & Schwächung Europas 48:30 Energiekrieg: Der US-Sieg über die deutsche Wirtschaft 52:45 Ressourcenkampf & die wachsende Macht Chinas 58:10 Lagebericht Ukraine & nukleare Abschreckung 01:12:40 Naher Osten: Irans Erfolg & US-Machtverlust 01:18:40 Der Petrodollar in Gefahr & finanzielle Folgen 01:21:40 Europas Chance: Autonomie oder Untergang? 01:25:20 Fazit: Suche nach neuem globalen GleichgewichtHinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#DimitriTrenin #PatrikBaab #gegendenstrom #Geopolitik #Russland #USA #UkraineKrieg #Weltordnung #multipolarity #Hegemonie #Diplomatie #BRICS #Aussenpolitik #Energiekrise #Realpolitik #Souveränität #Strategie #Hintergrundwissen #KriegUndFrieden #Elitenkritik #Zeitenwende© 2026 Patrik Baab

Das Ende der US-Dominanz und die neue Weltordnung – Karin Leukefeld25 Jun 202601:09:22

Die Nahost-Expertin und Journalistin Karin Leukefeld analysiert in diesem tiefgründigen Gespräch mit Patrik Baab die radikalen Verschiebungen in einer der explosivsten Regionen der Welt. Während westliche Schlagzeilen oft ein einseitiges Bild zeichnen, berichtet Leukefeld von einer neuen Realität: Einem Iran, der militärisch und diplomatisch gestärkt aus dem jüngsten Konflikt hervorgeht, und einem US-Hegemon, dessen Einfluss in der arabischen Welt unaufhaltsam schwindet.Im Gespräch mit Karin Leukefeld geht es um:– Das „Memorandum of Understanding“: Ist das Abkommen zwischen Washington und Teheran ein echter Wendepunkt oder nur ein taktisches Manöver von Donald Trump? – Sieg des Völkerrechts?: Wie der Iran trotz massiver Angriffe durch zwei Atommächte seine Souveränität behauptete und dabei – so Leukefeld – das internationale Recht verteidigte. – Der Niedergang des Westens: Warum die arabischen Golfstaaten das Vertrauen in den US-Schutzschirm verloren haben und sich verstärkt Richtung BRICS, China und Russland orientieren. – Israel in der Sackgasse: Die gefährliche Überkalkulation von Premierminister Netanjahu und das Scheitern des Projekts „Greater Israel“. – Energiefalle Europa: Wie die EU durch ihre bedingungslose Gefolgschaft gegenüber den USA ihre eigene wirtschaftliche Basis und diplomatische Bedeutung im Nahen Osten verspielt. – Syrien am Abgrund: Die schleichende Zerstückelung des Landes durch die Türkei, Israel und die USA sowie die zweifelhafte Rolle neuer „Staatschefs“ mit terroristischer Vergangenheit.„Der Iran hat durch seinen Sieg im Konflikt mit den Angreifern Israel und den Vereinigten Staaten das Völkerrecht verteidigt.“Karin Leukefeld lebt teilweise im Libanon und ist nah an den Akteuren vor Ort. Sie zeigt auf, wie der Nahe Osten sich neu ordnet. Weg von der US-Dominanz hin zu einer multipolaren Regionalordnung, in der Teheran zur bestimmenden Kraft geworden ist.Ein Gespräch über die bittere Wahrheit hinter den Kriegshysterien, die Erosion westlicher Macht und die Rückkehr der Diplomatie in einer Region, die lange nur als Schlachtfeld galt.Kapitel:00:00 – Einleitung: Iran unterschätzt? 01:03 – Begrüßung: Karin Leukefeld 02:05 – Das MoU: Chance oder Täuschung? 05:30 – Waffenruhe: Israels Ignoranz 06:53 – Trump & Netanjahu: USA machtlos? 09:25 – US-Innenpolitik & Midterms 12:15 – Iran als neue geostrategische Kraft 15:30 – Kontrolle der Straße von Hormus 18:25 – Warum der US-Schutzschirm versagt 21:22 – Abschied des Hegemons aus Nahost 23:14 – Scheitern der EU-Nachbarschaftspolitik 26:40 – Iran als wirtschaftlicher Gewinner 28:15 – Teheran und die Atomfrage 32:10 – Achse des Widerstands im Wandel 34:55 – China & die Seidenstraße 37:30 – Europas falsche Abhängigkeiten 40:05 – Fehlkalkulation in Washington 44:10 – Regime Change: Gescheiterte Strategien 46:50 – Das Projekt „Greater Israel“ 50:50 – Gasfelder vor Gaza: Die Rolle der Gier 55:30 – Vertreibung: Warum der Plan nicht aufgeht 58:05 – Rolle der Bundesregierung 1:02:00 – Syrien: Die geplante Zerstückelung 1:05:50 – Jolani: Ein Mörder als Staatsgast? 1:08:45 – Fazit: Verteidigung des VölkerrechtsHinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#KarinLeukefeld #PatrikBaab #gegendenstrom #NahostKonflikt #Geopolitik #Iran #USA #Israel #Voelkerrecht #Syrien #GreaterIsrael #Hegemonie #Diplomatie #BRICS #Aussenpolitik #Energiekrise #Waffenruhe #Strategie #MultipolareWelt #Hintergrundwissen #KriegUndFrieden© 2026 Patrik Baab

Sekunden später war sein Leben für immer verändert – Wadim Tretiakow21 Jun 202600:27:12

Der ehemalige russische Minenräumer Wadim Tretiakow war an den gefährlichsten Frontabschnitten im Einsatz, um Minen zu räumen und Leben zu retten – bis ein einziger Moment alles veränderte. In diesem bewegenden Gespräch berichtet er von der unerbittlichen Realität des Minenkrieges und seinem persönlichen Schicksal, das ihn das Augenlicht kostete, aber nicht seinen Lebensmut.Im Gespräch mit Patrik Baab geht es um:– Die unsichtbare Gefahr: Wie Minenfelder als „Teppiche des Todes“ ganze Regionen unbewohnbar machen und warum Minenräumer jeden Tag ihr Leben für die Rückkehr der Zivilisation riskieren. – Terror gegen die Kleinsten: Der Einsatz von „Schmetterlingsminen“ in Wohngebieten und auf Schulgeländen – ein perfider Kampf gegen die Zivilbevölkerung im Donbas. – Der Moment der Detonation: Wadim schildert hautnah, wie es zu dem schweren Unfall kam, als er eine Stromleitung für frierende Dorfbewohner freiräumen wollte. – Überleben im Dunkeln: Von der Notoperation im Lazarett bis zur Erkenntnis, nie wieder sehen zu können und wie er es schaffte, sich ein völlig neues Leben aufzubauen. – Psychologie der Front: Wie man mit den traumatischen Bildern und Träumen umgeht, wenn die Geräusche des Krieges einen bis in den Schlaf verfolgen. – Botschaft an die Jugend: Warum Wadim Tretjakov trotz seines Schicksals zur Versöhnung aufruft und was er jungen Menschen wünscht, die den Krieg nur aus den Medien kennen.„Jeder Fehler kann der letzte sein – doch das Wichtigste ist, trotz allem den Verstand und die Menschlichkeit nicht zu verlieren.“Wadim Tretiakow ist ein Zeuge der bitteren Realität, die hinter den strategischen Karten der Generäle liegt. Er zeigt uns den menschlichen Preis eines Konflikts, der Leben zeichnet, noch lange nachdem die Waffen schweigen.Ein Gespräch über Mut, Aufopferung und die unerschütterliche Kraft, nach der größten Katastrophe wieder von vorn zu beginnen.Mehr zu Wadim und seiner Musik finden Sie hier: https://muz.lc/inclus_officialKapitel:00:00 – Intro: Begegnungen im Krankenhaus & Einleitung 02:15 – Wer ist Wadim Tretiakow? Der Weg zur Armee 04:15 – Die Entscheidung: Warum Minenräumer? 06:40 – Psychologie der Minenräumung: "Kalter Kopf" 08:15 – Gefährliche Realität: Unbekannte Sprengsätze & Sensoren 10:30 – Minengefahr im Donbass: Bedrohung für Zivilisten 12:35 – Der Tag des Unfalls: Was genau passierte? 14:40 – Rettung & Medizinische Erstversorgung im Feld 16:30 – Der Weg durch die Hospitäler: Von Lugansk bis St. Petersburg 18:15 – Realisation: Ein Leben ohne Augenlicht & Neuanfang 19:50 – Neue Wege: Engagement für Inklusion & Psychologiestudium 21:50 – Trauma-Bewältigung: Umgang mit Träumen & Erinnerungen 24:35 – Zukunftspläne: Musik & Hoffnung auf medizinischen Fortschritt 25:35 – Botschaft an die Jugend & FazitHinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#WadimTretiakow #PatrikBaab #Donbas #Minenräumer #Kriegsschicksal #Inklusion #Hintergründe #Menschlichkeit #Überlebenskampf #Minenkrieg #Zeitzeuge #Enthüllung #Frontbericht #Schmetterlingsminen #Friedenspolitik #Europa #GegenDenStrom #Interview #Podcast #DeutscherPodcast © 2026 Patrik Baab


André Sikojev: Verbot der ukrainisch-orthodoxen Kirche, Christenverfolgung und das Feuer im Kiewer Höhlenkloster18 Jun 202601:01:21

Feuer im Höhlenkloster. Am 15. Juni 2026 stand das Höhlenkloster Kiew in Flammen. Die Kriegsparteien beschuldigen sich gegenseitig. Die Ukraine wirft Russland vor, Raketen ins Kloster gelenkt zu haben. Auf russischer Seite heißt es, eine ukrainische Patriot-Rakete habe das Kloster getroffen und in Brand gesetzt. Die ukrainisch-orthodoxe Kirche unter Feuer. Was steckt hinter den Ereignissen? Und warum steht die ukrainisch-orthodoxe Kirche seit Jahren im Zentrum eines erbitterten Konflikts?Der Priester der russisch-orthodoxen Kirche in Berlin-Charlottenburg, André Sikojev, berichtet in diesem erschütternden Gespräch von einer Realität in der Ukraine, die in den westlichen Leitmedien kaum stattzufinden scheint. Während Berlin die Ukraine als Hort von „Demokratie und Freiheit“ feiert, schildert André Sikojev eine systematische Christenverfolgung, das Verbot der ukrainisch-orthodoxen Kirche und einen brutalen Kulturkampf gegen die eigenen Wurzeln.Im Gespräch geht es um:– Der Reliquien-Krimi: Wie heilige Gebeine aus dem Kiewer Höhlenkloster über den Kaukasus nach Berlin gerettet wurden. – Christenverfolgung heute: Warum Priester und Bischöfe auf offener Straße verhaftet und zwangsrekrutiert werden. – Der verbotene Glaube: Die Hintergründe des offiziellen Verbots der ukrainisch-orthodoxen Kirche durch das Kiewer Regime. – Geheimdienste und Kirche: Die Rolle der CIA und US-amerikanischer Stiftungen beim Aufbau einer staatlichen „Antikirche“. – Verschwiegenes Leid: Warum die massiven Angriffe auf Klöster und Gläubige in deutschen Medien kein Thema sind. – Geld gegen Blut: Sikojevs brisante Analyse der Ukraine als „satanistischer Bioreaktor“, in dem Milliarden gegen Menschenleben gehandelt werden.„Dieses Schweigen in Deutschland ist eine Mitschuld an der Kirchenzerstörung und der Verfolgung von Christen.“Andrej Sikojev blickt hinter die Kulissen der geopolitischen Strategien und zeigt auf, wie Religion als Werkzeug benutzt wird, um ein Volk von seiner Geschichte zu entfremden. Ein tiefgehendes Gespräch über den Verlust von Rechtsstaatlichkeit, die Macht der Propaganda und die unerschütterliche Hoffnung der Gläubigen inmitten des Terrors.Kapitel:00:00 – Einleitung: Christenverfolgung in der Ukraine? 01:01 – Der Reliquien-Krimi: Rettung aus dem Kiewer Höhlenkloster 10:04 – Das Kirchenverbot: Staatlicher Kampf gegen den Glauben 22:00 – Gewalt gegen Gläubige: Wenn Klöster gestürmt werden 27:10 – Geopolitik & CIA: Wer steuert den Kirchenkampf? 34:00 – Milliarden & Korruption: Das Geschäft mit dem Krieg 43:00 – Militärdiktatur? Eine Analyse der Machtstrukturen 59:40 – Fazit: Die Kirche als Ort des FriedensHinweis: Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet! Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos. – PayPal: http://paypal.me/patrikbaab – Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisung Name: Patrik Baab IBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05 BIC: REVODEB2 Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links: – Website: https://www.patrikbaab.de – Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher – Telegram: https://t.me/patrik_baab – X: https://x.com/PatrikBaabOG#AndreSikojev #PatrikBaab #GegenDenStrom #Ukraine #Kirchenkampf #Orthodoxie #Religionsfreiheit #Geopolitik #Christenverfolgung #Kiew #Interview #Hintergründe #Zensur #Propaganda #Russland #Podcast #deutscherpodcast Transparenzhinweis: Einige Links sind Affiliate-Links. Wenn Sie darüber einkaufen, erhalten wir eine kleine Provision – ohne Mehrkosten für Sie. Damit unterstützen Sie diesen Kanal. Vielen Dank!© 2026 Patrik Baab

Stalingrad heute: Eine Stadt zwischen zwei Kriegen14 Jun 202600:21:27

Wolgograd – einst Stalingrad – ist ein Ort von weltgeschichtlicher Bedeutung. Hier wurde nicht nur eine der entscheidenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs geschlagen, hier treffen bis heute Erinnerung, Identität und Geopolitik aufeinander. In dieser Reportage reist Patrik Baab an die Wolga und zeigt ein Russland, das westliche Medien kaum noch abbilden.Zwischen monumentalen Denkmälern, Veteranengedenken und dem Alltag einer Millionenstadt entsteht das Porträt eines Landes, das sich im Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart neu definiert.Patrik Baab beleuchtet in dieser Reportage folgende Themen:– Wolgograd heute: Wie lebt eine Stadt, deren Name für eine der blutigsten Schlachten der Menschheitsgeschichte steht?– Das Erbe von Stalingrad: Warum der Sieg über den Nationalsozialismus bis heute ein zentraler Bestandteil des russischen Selbstverständnisses ist.– Erinnerung und Identität: Welche Rolle Geschichte, Patriotismus und Gedenken im modernen Russland spielen.– Der Blick der Menschen: Gespräche mit Einwohnern über Krieg, Frieden, Europa und die Zukunft ihres Landes.– Zwischen Ost und West: Wie Russen die gegenwärtige Konfrontation mit dem Westen wahrnehmen.– Die Wirklichkeit vor Ort: Eindrücke jenseits politischer Schlagzeilen und medialer Narrative.„Wer Russland verstehen will, muss verstehen, was Stalingrad für die Menschen bedeutet.“Die Reise führt zu den symbolträchtigsten Orten der Stadt, darunter der Mamajew-Hügel mit der monumentalen Statue „Mutter Heimat ruft“. Sie zeigt ein Russland zwischen historischem Gedächtnis, nationalem Selbstbewusstsein und den Herausforderungen einer neuen geopolitischen Epoche.Eine Reportage über Geschichte, Erinnerung und die Frage, wie die Vergangenheit die Gegenwart prägt.Hinweis:Dieser Beitrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#PatrikBaab #Wolgograd #Stalingrad #Zeitgeschichte #Russland #Geopolitik #Erinnerungskultur #MutterHeimat #ZweiterWeltkrieg #OstWestKonflikt #Reportage #Völkerverständigung #Weltgeschichte #Gedenken #Europa #Hintergründe #Wahrheit #Dokumentation #Politik #Frieden #podcast #deutscherpodcast Transparenzhinweis:Einige Links sind Affiliate-Links. Wenn Sie darüber einkaufen, erhalten wir eine kleine Provision – ohne Mehrkosten für Sie. Damit unterstützen Sie diesen Kanal. Vielen Dank!© 2026 Patrik Baab

Staatsstreich in Permanenz – Die Zensur-Industrie und das Verwertungsmodell des Digitalen Kriegs-Kapitalismus11 Jun 202601:02:47

Staatsstreich in Permanenz – In diesem umfassenden Vortrag analysiert Patrik Baab die tiefgreifende Transformation unserer Gesellschaft an der Schnittstelle von Macht, Kapital und Information. Während die Fassade der Demokratie aufrechterhalten wird, findet im Hintergrund ein „Staatsstreich innerhalb der Verfassung“ statt, der den Rechtsstaat systematisch entkernt.Patrik Baab beleuchtet in dieser Analyse folgende Schwerpunkte:– Die Zensurindustrie: Wie ein Geflecht aus NGOs, Geheimdiensten und IT-Konzernen die öffentliche Meinung steuert und Abweichler ökonomisch sowie sozial isoliert.– Der digitale Kriegskapitalismus: Warum die Krise des Kapitalsystems in eine biofaschistische Technokratie führt, in der Daten die neue Währung der Kontrolle sind.– Militarisierung und Repression: Die Rolle der NATO und der EU bei der Herstellung einer „Kriegstüchtigkeit“, die keinen Raum mehr für diplomatischen Diskurs lässt.– Der Ausverkauf Deutschlands: Wie die Abhängigkeit von US-Finanzinvestoren (BlackRock & Co.) die Deindustrialisierung und den sozialen Abstieg beschleunigt.– Die Multikrise des Systems: Warum Krieg heute als „blutige Konkursverschleppung“ eines scheiternden Akkumulationsmodells fungiert.„Es geht nicht mehr nur um Meinung, es geht um die totale Kontrolle der Affekte und die Monetarisierung des Ressentiments.“Dieser Vortrag ist ein Weckruf an alle, die die schleichende Erosion der Bürgerrechte und den Übergang in einen autoritären Sicherheitsstaat nicht tatenlos hinnehmen wollen. Eine tiefgehende Untersuchung über die Architektur der Macht im 21. Jahrhundert.Kapitel:00:00 – Einleitung: Staatsstreich in Permanenz und die Zensurindustrie 01:34 – Der „Staatsstreich innerhalb der Verfassung“: Entkernung des Rechtsstaates 08:50 – Das Geflecht der Repression: Einbindung von Universitäten, Medien und NGOs 18:50 – Die Krise des Kapitalismus: Überakkumulation und fallende Profitraten 23:00 – Deutschland in Abhängigkeit: Ausverkauf der DAX-Konzerne an US-Investoren 46:10 – Krieg als „blutige Konkursverschleppung“ und Ressourcenkampf 01:00:15 – Fazit: Biofaschistische Technokratie und die Notwendigkeit einer VolksfrontHinweis:Dieser Beitrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#PatrikBaab #Vortrag #Zensurindustrie #Kriegskapitalismus #Geopolitik #Staatsstreich #Demokratiekrise #Digitalisierung #Kapitalismusritik #NATO #Meinungsfreiheit #Rechtsstaat #BlackRock #Systemanalyse #Wahrheit #Zeitgeschichte #Politikwissenschaft #Investigativ #Hintergründe #Europa #podcast #deutscherpodcast Transparenzhinweis:Einige Links sind Affiliate-Links. Wenn Sie darüber einkaufen, erhalten wir eine kleine Provision – ohne Mehrkosten für Sie. Damit unterstützen Sie diesen Kanal. Vielen Dank!© 2026 Patrik Baab


Korruption ohne Grenzen: Wird die Ukraine zum Mafiastaat Europas? – Ralph Bosshard07 Jun 202601:05:25

Der ehemalige OSZE-Beobachter und Oberstleutnant der Schweizer Armee, Ralph Bosshard, gewährt in diesem brisanten Gespräch tiefe Einblicke hinter die Kulissen eines der korruptesten Länder der Welt. Während westliche Medien oft das Bild einer wertebasierten Demokratie zeichnen, berichtet Bosshard von einer Realität, die von Geheimdiensten, Drogenkartellen und systematischer Veruntreuung geprägt ist.Im Gespräch mit Patrik Baab geht es um:– Geldtransporter in Ungarn: Was steckt wirklich hinter den beschlagnahmten Millionen und Goldbarren der ukrainischen Staatsbank? – Das System „Himprom“: Wie ein riesiges Drogenkartell mit Wissen der Politik Soldaten an der Front versorgt und Geld in Westeuropa wäscht. – Korruption bis in die Spitze: Die Rolle von Präsident Selenskyj und seinem engsten Umfeld bei zweifelhaften Finanztransaktionen und Offshore-Konten. – Waffenhandel am Schwarzmarkt: Warum bis zu ein Drittel der westlichen Waffenlieferungen unkontrolliert in dunkle Kanäle abfließen könnten. – Die „Militärdiktatur“ Ukraine: Wie Geheimdienste und paramilitärische Bataillone gegen politische Gegner und Journalisten vorgehen. – Gefahr für Europa: Warum die Korruption aus der Ukraine droht, westliche Staatswesen zu unterwandern und in „Bananenrepubliken“ zu verwandeln.„Wir werden alle irgendwie zu Mafiastaaten gemacht, wenn wir nicht endlich aufhören, die Augen vor der organisierten Kriminalität zu verschließen.“Ralph Bosshard war jahrelang direkt vor Ort und kennt die Akteure. Er zeigt auf, wie der Ukraine-Krieg zum Milliardengeschäft für jene geworden ist, die niemals selbst in einem Schützengraben sterben würden.Ein Gespräch über die bittere Wahrheit hinter den Schlagzeilen, die Macht der Mafia und die schleichende Erosion der Rechtsstaatlichkeit in Europa.Kapitel:00:00 – Einleitung: Ralph Bosshard über die Lage vor Ort02:16 – Mysteriöse Geldtransporte & Goldbarren an der Grenze09:51 – Das System Selenskyj: Korruption & Geldwäsche11:06 – Kartell „Himprom“: Drogenhandel & Schattenwirtschaft16:22 – OSZE-Erfahrungen: Korruption im Alltag22:42 – Die London-Connection & Offshore-Firmen32:00 – Paramilitärs: Terror gegen Oppositionelle41:10 – Erpressung & Geheimdienste: Druck auf Diplomaten47:04 – Das Milliardengeschäft: Waffenhandel am Schwarzmarkt55:30 – Fazit: Wird die Ukraine zum Mafiastaat?Hinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#RalphBosshard #PatrikBaab #Ukraine #Korruption #Geopolitik #Geldwäsche #Hintergründe #Mafiastaat #Waffenhandel #Schwarzmarkt #Selenskyj #Enthüllung #Sicherheitsberater #OSZE #Friedenspolitik #Europa #GegenDenStrom #Interview #podcast #deutscherpodcast© 2026 Patrik Baab

Keine Zensur. Die Realität sagt etwas anderes – Ulrich Heyden04 Jun 202601:13:49

Der Journalist und Kriegsreporter Ulrich Heyden lebt seit 1992 in Moskau. Er kennt die Realität in Russland und der Ukraine aus jahrzehntelanger eigener Anschauung – eine Perspektive, die oft in krassem Gegensatz zur hiesigen Berichterstattung steht. Seine Erfahrungen werfen eine beunruhigende Frage auf: Wird in Deutschland gezielt ein Feindbild aufgebaut, um die Bevölkerung auf einen neuen Krieg mit Russland vorzubereiten?Im Gespräch geht es um:– Repression und Zensur: Warum Ulrich Heyden nach 36 Jahren plötzlich sein Bankkonto gekündigt wurde und welche Rolle politische Behörden dabei spielen. – Die Macht der Propaganda: Wie Medien und Politik ein Klima der Angst und Einschüchterung erzeugen, um Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. – Historische Vergessenheit: Warum das Wissen über die Vernichtungskriege der Vergangenheit schwindet und einer neuen Überheblichkeit Platz macht. – Krieg als Systemnotwendigkeit: Die These, dass ein kriselnder Kapitalismus den Konflikt sucht, um neue Profitquellen zu erschließen. – Die Rolle der Elite: Warum die deutsche Führungsschicht zunehmend „apokalypsenblind“ agiert und den Kontakt zur menschlichen Realität verloren hat. – Erlebnisse im Donbas: Persönliche Begegnungen mit Menschen, die versuchen, inmitten von Krieg und Zwangsevakuierungen ihre Menschlichkeit zu bewahren. – Russland von innen: Warum die russische Bevölkerung trotz der Spannungen eine erstaunliche Zurückhaltung und Vergebungsbereitschaft zeigt.„Alles wird dafür getan, dass man sich nicht mehr begegnet. Und das führt zur Katastrophe.“ – Ulrich HeydenUlrich Heyden beschreibt den schleichenden Prozess der Entmenschlichung des Gegenübers und warnt davor, sich von einer technisierten Untergangskultur mitreißen zu lassen. Er plädiert dafür, die eigene Friedenssehnsucht nicht gegen ein künstlich erzeugtes Feindbild einzutauschen.Hier finden Sie das Buch von Ulrich Heyden – Mein Weg nach Russland: Erinnerungen eines Reporters – https://amzn.to/4dXJoUE

Kapitel:00:00 – Intro: Machtstrukturen in Deutschland 01:46 – Politische Repression: Die Kontokündigung durch die Sparkasse 12:35 – Medien & Propaganda: Die Psychologie der Angst 20:18 – Historische Verantwortung: Der vergessene Vernichtungskrieg 27:48 – Eliten-Versagen: Russophobie und kulturelle Entfremdung 35:10 – Apokalypseblindheit: Eine Politik ohne menschliches Maß 42:35 – Die deutsche Mentalität: Schweigen und Gehorsam 45:00 – Wirtschaftliche Hintergründe: Kapitalismus und Krieg 54:58 – Journalismus als Aufklärung: Was ist jetzt zu tun? 01:00:50 – Finanzinteressen: Vermögensdiebstahl und die Rolle der EU 01:12:44 – Fazit: Ein Appell an die EhrlichkeitHinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#UlrichHeyden #GegenDenStrom #PatrikBaab #Geopolitik #Russland #Ukraine #Donbas #Feindbild #Propaganda #Zensur #Meinungsfreiheit #Medienkritik #Geschichtsbewusstsein #Ostpolitik #Friedenspolitik #Machtstrukturen #Kapitalismus #Wirtschaftskrieg #Imperialismus #Souveränität #Wahrheit #Interview #Podcast #deutscherpodcastTransparenzhinweis:Einige Links sind Affiliate-Links. Wenn Sie darüber einkaufen, erhalten wir eine kleine Provision – ohne Mehrkosten für Sie. Damit unterstützen Sie diesen Kanal. Vielen Dank!© 2026 Patrik Baab

Warum das US-Imperium jetzt alles riskiert – Mohssen Massarat31 May 202601:15:26

Professor Mohssen Massarat lehrte Politik und Wirtschaft an der Universität Osnabrück und gilt als einer der profiliertesten Kritiker der US-Hegemonialpolitik. In seinem Buch „Anatomie der US-Hegemonie" analysiert er die tiefgreifende Krise der gegenwärtigen Weltordnung und stellt eine provokante These auf:Befinden wir uns am Vorabend eines neuen Zeitalters oder am Abgrund eines globalen Konflikts, weil eine untergehende Supermacht ihre Felle davonschwimmen sieht?Im Gespräch geht es um:– Anatomie der US-Hegemonie: Warum die USA wie ein globales Monopolunternehmen agieren– Den Petrodollar-Mechanismus: Wie Washington seine Kriege durch die Weltgemeinschaft finanzieren lässt– Iran als Störfaktor: Warum Sanktionen oft nur das Vorspiel für Kriege sind– Asymmetrische Kriegführung: Wie der Iran mit günstigen Raketensystemen westliche Überlegenheit herausfordert– Die Rolle Israels: Professor Massarat sieht Israel als „militärischen Arm" der USA im Mittleren Osten– Globale Umverteilung: Warum jährlich Billionen aus dem globalen Süden in den Norden fließen– Multipolarität: Warum der Aufstieg Chinas die einzige Chance für eine demokratischere Weltordnung ist„Ich finde es unerhört, dass ein Staat die Technik der gezielten Tötung so präzise entwickelt hat, dass er einfach die Führungselite eines anderen Landes abschießen kann." Prof. Mohssen MassaratSeine zentralen Thesen:– Donald Trump ist kein Zufall, sondern Symptom einer tiefen Krise der US-Macht– Der „Trittbrettfahrer-Imperialismus" der Europäer hat einen hohen Preis: Gehorsam und Gefolgschaft– Eine gerechte Weltordnung ist nur durch die Überwindung der US-Hegemonie möglichEin Gespräch über Geopolitik, den Kampf um Rohstoffe und die Frage, ob Europa den Mut zur Souveränität findet.


Kapitel:


00:00 – „Ein unvorstellbarer Schlag“: Warum der Iran-Konflikt die US-Macht erschüttert.

02:50 – Das Phänomen Donald Trump: Symptom eines nervösen Imperiums.

05:35 – Israel als „militärischer Arm“: Die geostrategische Rolle im Mittleren Osten.

11:30 – Neokoloniale Ölpolitik: Die Geschichte der Preismanipulation.

22:10 – Das Atombomben-Märchen: Gezielte Narrative im Vorfeld von Kriegen.

32:20 – Asymmetrische Kriegführung: Wie der Westen herausgefordert wird.

38:50 – Der Petrodollar-Mechanismus: Die globale Finanzierung der US-Rüstung.

1:06:20 – Trittbrettfahrer-Imperialismus: Warum Europa für seinen Wohlstand gehorcht.Hinweis:Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.Mehr davon? Ihre Unterstützung entscheidet!Abonnieren Sie den Kanal, liken Sie die Inhalte und teilen Sie die Videos.– PayPal: http://paypal.me/patrikbaab– Website: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzenBanküberweisungName: Patrik BaabIBAN: DE62 1001 0178 6821 1799 05BIC: REVODEB2Verwendungszweck: Unterstützung🌐 Weitere Links:– Website: https://www.patrikbaab.de– Meine Bücher: https://www.patrikbaab.de/bucher– Telegram: https://t.me/patrik_baab– X: https://x.com/PatrikBaabOG#MohssenMassarat #GegenDenStrom #Geopolitik #USA #Iran #Israel #NahostKonflikt #Petrodollar #Weltordnung #Imperialismus #Souveränität #DollarDominanz #Ölpolitik #Wirtschaftskrieg #Multipolarität #Außenpolitik #Völkerrecht #Kriegsursachen #Machtstrukturen #Wahrheit #Interview #Podcast #deutscherpodcast© 2026 Patrik Baab

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