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Explore every episode of the podcast Gefühlserben – der Podcast

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TitlePub. DateDuration
Expedition ins Gefühlserbe – Roadmap zur inneren Freiheit I 2609 Sep 202400:19:40
Welche Bedeutung kann es für unser Leben haben, wenn wir unser Gefühlserbe entschlüsseln? Es kann ein echter Gamechanger sein, ein Wendepunkt. Das ist meine Überzeugung und nach vielen, vielen Workshops und Coachings auch meine Erfahrung. Auf welche Weise? Das vermittle ich in meinem Buch „Gefühlserben. Die geheime Macht und Kraft unserer Herkunft“. Und ich erzähle davon in diesem Podcast.  Das Buch ist jetzt erschienen, gedruckt und lieferbar. Auf 264 Seiten plus Onlinematerial entwerfe ich das gesamte Bild dieses Themas, wie es sich mir, nach mehr als zehn Jahren Beschäftigung damit, heute darstellt. Spannende Geschichten sind darin, von denen ich eine im Podcast ausführlich aufgreife. Ich skizziere eine Art Roadmap für die Expedition ins eigene Gefühlserbe. Die hat ein klares Ziel: dass wir aus der emotionalen Zeitschleife unserer Vorfahren ausbrechen und ein ganz neues Lebensgefühl etablieren – leichter, erfüllter, liebevoller. Und uns Potenziale und Energien zur Verfügung stehen, von denen wir nicht wussten.
Wie Persönlichkeitsentwicklung gelingt – oder scheitert I 2526 Aug 202400:19:18
Es ist nicht nur der natürliche Wunsch von uns Menschen, dass wir uns entwickeln, sondern auch unser natürliches Recht. Die entscheidende Frage ist: Wohin und wie wollen wir uns entwickeln? Die Antwort ist zutiefst individuell. Aber was passiert, wenn andere – Partner:innen, Eltern, Freund:innen oder Menschen aus unserem beruflichen Umfeld – an einer alten Version von uns festhalten und die neue Version einfach ignorieren? Dann entsteht eine enorme Spannung. Sie kann uns krank machen oder Abschied von anderen bedeuten. Wie also gelingt eine Entwicklung unserer Persönlichkeit, die uns ein Leben ermöglicht, das sich leichter, interessanter und erfüllter anfühlt? Darum geht es in dieser Geburtstagsfolge von „Gefühlserben“. (Und darum geht es übrigens nicht: um Hochleistungs-Selbstoptimierung)
Kontaktabbruch und Ghosting – Befreiung, Schutz oder Strafe? I 1625 Mar 202400:19:33
Um Kontaktabbruch und Ghosting geht es in der 16. Folge von „Gefühlserben“. Es sind Themen mit großem Leidenspotenzial und vielen Facetten. Kontaktabbruch kann Ausdruck von Aggression sein oder von Selbstschutz, von Flucht aus dem Konflikt oder Narzissmus, von Machtausübung oder großer Verletztheit. Immer ist er das Zeichen für eine zerrüttete Beziehung. Und leider auch ein Gefühlserbe, das von Generation zu Generation weitergereicht wird.
Das Gefühlserbe im Körper – die Symptome erkennen I 1511 Mar 202400:20:54
Können Migräne, Angststörungen, Asthma, Reizdarm, Herz-Kreislauferkrankungen oder Fibromyalgie ein Gefühlserbe sein? Ja, das ist tatsächlich möglich. Wir wissen heute, dass die Ursachen für diese und andere Erkrankungen Jahrzehnte zurückliegen und sogar Teil eines traumatisch belasteten Familienerbes sein können. Woher wir das wissen, wie wir diesen Symptomen auf die Spur kommen und was das für die Behandlung bedeutet – darum geht es in dieser Folge von „Gefühlserben“.
Was unsere Psyche stabil hält – und uns trotzdem schadet I 1426 Feb 202400:20:00
Abwehrmechanismen sind ausgesprochen hilfreich für unser mentales Wohlbefinden. Wir alle kennen und wir alle nutzen diese Strategien, um Stress und negative Emotionen zu vermeiden und unsere Psyche stabil zu halten. Aber es ist wie so oft: Übertreiben wir es damit, können wir uns schwerwiegende Folgen einhandeln, für uns selbst wie für unsere Beziehung zu anderen. 
Affirmationen & Mindset – was sagt die Wissenschaft? I 1312 Feb 202400:21:50
Das richtige Mindset, so heißt es in vielen Ratgebern, ist das Fundament für ein erfolgreiches und glückliches Leben, und jede und jeder von uns kann es entwickeln. Mithilfe von positiven Botschaften an uns selbst – Affirmationen – können wir uns gleichsam neu programmieren. Stimmt das? In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um einen wissenschaftlichen Blick auf dieses Konzept. Was hilft uns wirklich, um schädliche Glaubenssätze loszuwerden, mit schwierigen Situationen im Leben besser umzugehen – aber was schadet womöglich auch?

Am 3. März 2024 gebe ich wieder einen Kompakt-Workshop, bei dem du in die Erforschung deiner eigenen Gefühlserbschaften einsteigen kannst: "Gefühlserbschaften – die geheime Macht deiner Herkunft"
Ich freue mich über Mails. Schreib' mir an: sro@svenrohde.com.

Du kannst mir auch auf Instagram und Facebook folgen.

Ich gebe auch Workshops per Zoom, in denen wir gemeinsam unser Gefühlserbe erforschen.

Auf meiner Website https://svenrohde.com findest du zahlreiche Texte über Persönlichkeitsentwicklung. Wenn du den Newsletter abonnierst, informiere ich dich regelmäßig über neue Inhalte und Seminare.

Foto: Regine Henry

Musik: Sven Rohde
Epigenetik & Co – wie Gefühle vererbt werden I 1222 Jan 202400:19:54
So klingt ein Gefühlserbe: „Jedes Mal, wenn ich für den Urlaub packen soll, komme ich enorm unter Stress!“ Was wir heute erleben, kann die Ursache in traumatischen Erlebnissen unserer Eltern oder Großeltern haben. Im zitierten Beispiel eine Geschichte von Flucht oder Vertreibung. Viele Menschen sind verblüfft, manchmal erschrocken, dass diese Jahrzehnte zurückliegenden Erfahrungen uns heute noch belasten können. Aber was passiert da? Wie werden diese Traumata übertragen? In dieser Folge beschreibe ich die Erkenntnisse der Forschung, die es dazu gibt, und gebe Hinweise, wie wir diese alten Muster auflösen können. 
"OMG, meine Mutter!" Eure Erfahrungen I 1108 Jan 202400:20:08
Noch einmal: unsere Mütter! Nach der großen Resonanz auf die Podcast-Folge "OMG, meine Mutter!" sind es jetzt eure, die Erfahrungen der Hörer:innen, die hier zum Ausdruck kommen: mit dem ganzen Spektrum der Emotionen – von Leid zu Liebe, von Abwertung zu Unterstützung. Spannend, faszinierend und manchmal erschütternd.
"Unsere Väter – Helden oder Versager?" I 1011 Dec 202300:21:00
Okay, dieses Mal also die Väter. Anlässlich der Podcast-Folge „OMG, meine Mutter!“ war ich gefragt worden, ob ich auch zu denen gehöre, die der Mutter an allem die Schuld geben – das tue ich ganz bestimmt nicht. Dieser Schuldzuweisung widerspricht schon die Bindungsforschung. Aber ich habe auch sehr persönliche Gründe. Das Gefühlserbe meines Vaters hat mich deutlich stärker geprägt als das meiner Mutter.

Wenn diese Folge also den Titel trägt, „Unsere Väter – Helden oder Versager?“, dann beschreibt das ziemlich gut auch das Spannungsfeld, in dem meine Haltung zu meinem Vater selbst geschwankt hat, vom einen Extrem zum anderen. Um schließlich an einem dritten Punkt anzukommen. Und so wird es wohl vielen von uns gehen, wenn wir die Rolle unserer Väter für unser Leben anschauen.

Wenn du an meiner Umfrage "OMG, meine Mutter!" teilnehmen möchtest: hier ist der Link zur Umfrage 
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Foto: Regine Henry

Musik: Sven Rohde
Karriere im Schatten des Traumas I 927 Nov 202300:20:04
Karriere: Das ist berufliche Erfüllung – oder Nicht-Erfüllung. Viele von uns empfinden, dass in ihnen ein ungenutztes Potenzial schlummert, das zu mehr Zufriedenheit und Erfolg auch im Beruf verhelfen könnte. Diesem Potenzial zur Entfaltung zu verhelfen, könnte das ganze Leben positiv beeinflussen. Berufliche Kompetenz zu erarbeiten, das Selbstwertgefühl zu stärken und im Arbeitsalltag unsere Identität zu erleben: Das sind wichtige Aspekte nicht nur des Berufswegs, sondern der Persönlichkeitsentwicklung überhaupt. Arbeit ist bezahlte Selbsterfahrung.  Warum sich viele von uns nicht wirklich angekommen fühlen, manche geradezu blockiert – darum geht es in diesem Podcast. Und natürlich auch darum, wie wir diese Blockade überwinden können.
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Im Dezember gebe ich den Kompaktworkshop "Gefühlserbschaften – die geheime Macht deiner Herkunft".

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Foto: Regine Henry

Musik: Sven Rohde
"OMG, meine Mutter!" Eine Beziehungsgeschichte I 813 Nov 202300:21:08
Diesmal geht es um einen der wichtigsten Menschen in unserem Leben: um die Mutter. Sie begleitet uns ein Leben lang, zum Guten wie zum Schlechten. Ob wir uns unserer Mutter in Liebe und Dankbarkeit verbunden fühlen oder uns in Wut und Entschlossenheit von ihr abwenden – ihre Bedeutung für unser Leben wird sie nie verlieren. Und wenn wir es zulassen, wird unser Leben, wird unsere Zukunft von ihr bestimmt, genauer: von ihrer Vergangenheit. Klingt nicht gut? Finde ich auch. Dann schauen wir doch mal, welche Muster dieser möglichen Reinszenierung ihres Lebens zugrunde liegen und wie wir ihnen entkommen können. Wie es vielleicht sogar gelingen kann, ein irgendwie entspanntes, ein erwachsenes Verhältnis hinzubekommen. 
Wie Heilung gelingt. Die Überwindung des Traumas I 730 Oct 202300:19:28
Traumata sind ein zentraler Aspekt für das Thema Gefühlserbschaften. Sie entfalten ihre schädliche Wirkung nicht nur für uns persönlich, sondern auch in Familie und Beziehung. Aber wir können sie überwinden und damit ein völlig neues Lebensgefühl gewinnen. Welche Faktoren dafür bedeutend sind, wird hier erzählt. 
Was bin ich wert, wenn ich nichts leiste? I 2415 Jul 202400:19:08
Die Frage nach unserem Selbstwert berührt eine elementare Ebene unserer Persönlichkeit. Es sind die frühen Erfahrungen unseres Lebens, die sich darin widerspiegeln – die Erwartungen unserer Eltern, Narzissmus im Familiensystem, Entwicklungstraumata –, und es sind die grundlegenden Haltungen, die sich darin ausdrücken: zu Leistung, Erfolg, Status, Entspannung, Gesundheit. Was lässt uns wertlos, rastlos und getrieben fühlen? Wie können wir doch zur Sicherheit in uns finden, dass wir wertvoll sind, einfach weil wir Menschen sind – auch wenn wir nichts leisten? Darum geht es in dieser 24. Folge von "Gefühlserben".
"Es ist alles zuviel – bin ich genug?" Eine Ermutigung I 616 Oct 202300:20:08
„Es ist alles zu viel!“ – um dieses Lebensgefühl, das viele von uns gerade wahrnehmen, geht es in dieser Folge von „Gefühlserben“. Und um die Zweifel, ob wir dieser Belastung gewachsen sein werden. „Bin ich genug?“ Das ist die bange Frage, die sich viele von uns stellen. Woher kommt dieses Lebensgefühl – und warum zweifeln wir an uns? Dass viele Menschen die aktuelle Situation als krisenhafte Zuspitzung erleben, als besonders belastend, ist  plausibel. Wir sind schockiert von manchen Nachrichten. Aber warum erscheinen vielen die eigenen Möglichkeiten, sich emotional zu stabilisieren und handlungsfähig zu bleiben, als so gering? Diesen Fragen möchte ich in diesem Podcast nachgehen. Die Antwort auf die Frage „Bin ich genug?“ möchte ich gerne vorwegschicken: „Ja, natürlich.“ So ist dieser Podcast eben auch eine Ermutigung.
Glaubenssätze transformieren – ein Abenteuer (das sich lohnt) I 502 Oct 202300:20:00
Glaubenssätze können enorme Macht auf uns ausüben – ohne dass wir es überhaupt merken! Weil sie sich im Unbewussten eingenistet haben und von dort aus unsere Wahrnehmung, unser Selbstwertgefühl, unser Selbstvertrauen und die Entfaltung unserer Potenziale steuern. Zum Positiven: sodass wir uns viel zutrauen und dann auch realisieren können. Oder zum Negativen – als Blockade für unsere Wünsche, Ziele und Visionen. Wie ihr es aus diesem Podcast kennt, schauen wir wieder in die Vergangenheit, in unsere eigene und in die unserer Familie. Aber natürlich schauen wir uns auch an, wie wir diese üblen Blockade-Glaubenssätze aus dem Weg räumen können, die bisher zwischen uns und einer verheißungsvollen Zukunft stehen. Wie wir sie transformieren können zu Unterstützern.  Warum ich das ein Abenteuer nenne – weil es eine ziemlich aufregende Sache sein kann. 
"Souverän Grenzen setzen – warum fällt mir das so schwer?" I 418 Sep 202300:18:48
Was ist der Unterschied zwischen souverän und entspannt Grenzen setzen können und Egoismus? Auch darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben – der Podcast". Wovon ich erzähle: Warum Grenzen wichtig sind. Wie wir die Grenzen anderer spüren und achten. Wie wir unsere eigenen Grenzen setzen können. Warum es vielen von uns immer wieder nicht gelingt. Wie wir es lernen können – und was wir dabei gewinnen.

Wenn du den Inhalt auf dem Portal gefuehlserben.de nachlesen möchtest – hier geht's
zum Beitrag im Magazin:
https://www.gefuehlserben.de/jetzt-endlich-grenzen-setzen-lernen/

"Hilfe, ich muss meine Eltern glücklich machen!" I 304 Sep 202300:19:36
Parentifizierung bedeutet: Das Kind muss sich um die Eltern kümmern, statt dass die Eltern sich um das Kind kümmern. Das kann eine erdrückende Last sein. Wie sie entsteht, wie wir uns befreien können.
Narzissmus – das toxische Gefühlserbe I 221 Aug 202300:18:52
Der Umgang mit Narzisst:innen ist für viele von uns ein großes Thema – leidvoll, bedrängend, schwer zu verstehen. Oft haben wir narzisstische Strukturen bereits in unserer Kindheit erlebt. Damals konnten wir uns nicht wehren – jetzt können wir es. Wie das gelingt, beschreibe ich in dieser Folge von "Gefühlserben – der Podcast".
Gefühlserben – die erste Expedition I 102 Aug 202300:18:50
In dieser ersten Folge erfahrt ihr, wie es sich auswirken kann, wenn man Gefühle erbt und nichts davon weiß: Wir scheitern immer wieder an denselben Problemen und verstehen uns selbst nicht. Wir machen uns Vorwürfe und werten uns ab.

Wenn wir aber erkennen, dass wir Gefühlserbschaften unserer Eltern oder Großeltern in uns tragen – positive, negative und vielleicht sogar schädliche –, ist das eine große Entlastung. Das hilft uns, besser zu verstehen, wie wir heute im Leben unterwegs sind. Wie wir empfinden, entscheiden und handeln – und warum. Wie es uns gelingt, uns davon zu befreien, unseren eigenen Weg zu finden und im eigenen Leben anzukommen: Darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben" 
Gefühlserben – der Trailer02 Aug 202300:01:02
Einladung zu einer Expedition in das emotionale Erbe unserer Familien – und was es für uns ganz aktuell bedeutet. Unterhaltsam erzählt und wissenschaftlich fundiert.
Neurowissenschaft, Persönlichkeit und das gute Leben I 2301 Jul 202400:21:28
Wie definieren die verschiedenen Ebenen unseres Gehirns unsere Persönlichkeit, unser Temperament, unsere Bedürfnisse, unser Verhalten? Und was bedeutet das für wichtige Veränderungen, die wir in unserem Leben erreichen wollen? Wenn wir mithilfe der Neurowissenschaften unser Gehirn besser verstehen, kann das die Tür zu Entwicklung und mehr Lebenszufriedenheit weit aufstoßen. Sowohl in Therapie und Coaching als auch im Alltag. Dazu mehr in dieser 23. Folge von "Gefühlserben – der Podcast".
Versteckspiel und Selbstsabotage – die Angst vor Erfolg I 2217 Jun 202400:19:56
Warum scheitern wir immer wieder an Zielen, zu denen uns unsere Sehnsucht zieht? Ein häufiger Grund dafür ist die Angst vor Erfolg. Der wissenschaftliche Begriff dafür: Methatesiophobie. Es ist das Gefühl, im Leben wie mit angezogener Handbremse unterwegs zu sein. In dieser Podcast-Folge beschreibe ich die Symptome, an denen wir diese Angst erkennen, welche Ursachen sie hat und – na klar! – auch die Wege, wie wir sie überwinden können. Ein zentraler Aspekt: uns auf unsere ganz eigenen Werte und Bedürfnisse zu konzentrieren. Woran wir merken, dass es gelungen ist? Dazu hört ihr mehr in dieser 22. Folge von "Gefühlserben – der Podcast".
Die Partnerschafts-DNA – vererbte Gefühle in der Liebe I 2103 Jun 202400:21:52
Die Art, wie unsere Eltern uns Partnerschaft vorgelebt haben, prägt unsere eigene Haltung zu Partnerschaften mehr, als uns zumeist bewusst ist. Sie ist ein Erbe unserer Familie, dessen Bedeutung wir kaum hoch genug einschätzen können. Sind oder waren sie liebevoll miteinander und unterstützend, haben sie Konflikte gut lösen, Probleme gut bewältigen können? Oder war es das genaue Gegenteil: Streit, Abwertung, Unglück, emotionales Elend, Trennung? Wenn wir uns auf dieses Thema einlassen, warten hier jede Menge Glück, Liebe und Zufriedenheit auf uns. 
Prokrastinieren – was wirklich hilft (besser sofort anhören...) I 2020 May 202400:19:36
Prokrastinieren ist ein erlerntes Verhalten, das schwerwiegende Folgen haben kann: Stress, Angst, Schmerzen, schlechten Schlaf, aber auch Antriebslosigkeit, Einsamkeit, wirtschaftliche Schwierigkeiten und sogar Depressionen. Aber es gibt Wege hinaus. In dieser 20. Folge von "Gefühlserben" kommen wir den tieferen Gründen fürs Prokrastinieren auf die Spur, entlarven Mythen übers Aufschieben, entschlüsseln, warum sich auch hierin ein Gefühlserbe zeigen kann, und schauen uns an, wie ein besserer, gesünderer Umgang mit Aufgaben gelingt.
"True Crime"? Familiengeheimnissen auf der Spur I 1906 May 202400:21:10
"True Crime" in der eigenen Familie, bei den eigenen Vorfahren? Um Familiengeheimnisse geht es in der 19. Folge von "Gefühlserben". Warum sie entstehen, warum sie so schädlich, ja wirklich zerstörerisch wirken können, wie wir ihnen auf die Spur kommen und was das bedeutet. Außerdem ich erzähle die Geschichte eines Mannes, dessen wahre Herkunft ihm 50 Jahre vorenthalten wurde, bis er sie aufklärte – und dafür sowohl bestraft als auch belohnt wurde. 
Nie mehr schämen – wäre das nicht erleichternd? I 1822 Apr 202400:20:30
Um Scham geht es in dieser Folge von "Gefühlserben". Warum sie, obwohl so unangenehm, ein wertvolles Gefühl ist, warum sie aber auch traumatisch wirken kann, und natürlich auch, wie wir uns aus der Lähmung, die traumatische Scham auslöst, wieder befreien können. 
Geld, Erfolg und Schulden – ein Gefühlserbe? I 1708 Apr 202400:20:52
Dafür, wie wir mit Geld umgehen, sind unsere Herkunft und unsere Familie entscheidend wichtig – also unser Gefühlserbe. Es hat großen Einfluss aus unser soziales Leben , unsere Partnerschaften und unsere Lebenszufriedenheit. Wie wir all das positiv beeinflussen können, wenn wir uns mit unseren Gefühlserbschaften und der Geldbiografie unserer Familie auseinandersetzen, wenn wir uns auch um Begriffe wie „Financial Trauma“ kümmern – darum geht es in dieser Folge von „Gefühlserben – der Podcast“. 
Das Gefühlserbe unserer Kinder – sind wir verantwortlich? I 2723 Sep 202400:21:06
„Wenn wir das Gefühlserbe unserer Eltern und Großeltern in uns tragen – was haben wir dann an unsere Kinder weitergegeben? Auch unsere Traumata? Und was können wir da heute noch tun?“ Diese bangen Fragen werden mir in Workshops oft gestellt. Und sie sind wichtig. Denn natürlich geben wir unser Gefühlserbe an unsere Nachfahren weiter. Vor allem an unsere Kinder natürlich, aber auch an Enkel und Enkelinnen, an Nichten und Neffen, an Patenkinder und schließlich an jene, die uns beruflich anvertraut sein können: in Krippe, Kindergarten und Schule, in Therapie, Ausbildung oder im sozialen Bereich. Wann immer wir eine wichtige Bezugsperson für Kinder jeden Alters sind, ist dieser Kontakt bedeutsam. Er hat uns geprägt, zum Guten wie zum Schlechten. 

Aber wir können etwas tun, um diese emotionalen Zeitschleifen zu beenden. Für uns und für nachfolgende Generationen. Darum geht es in diser 27. Folge von "Gefühlserben – der Podcast".
„Wie gut darf es mir eigentlich gehen?“ I 2807 Oct 202400:19:16
Freude und Glück haben eine enorme Wirkung auf uns. Wir fühlen uns lebendig, sind tatkräftig, haben Spaß am Leben. Lebensfreude ist eng verwandt mit Selbstbewusstsein, Vitalität, Optimismus und Kreativität. Freude verändert die Art, wie wir Dinge wahrnehmen, sie macht uns toleranter, geduldiger und großzügiger. Andersherum geht es freilich auch. Sind wir schlecht drauf, womöglich sogar depressiv, fällt alles schwerer, quälen wir uns durch die Tage, erleben viel Streit und Ärger, fühlen uns minderwertig und ausgeliefert, haben Mühe, mit anderen in einem guten Kontakt zu sein. Wir können also festhalten: Freude, Glück und Wohlbefinden zu erleben, ist eigentlich vernünftig. Warum ist es dann aber für viele von uns so schwierig, dieses schöne Lebensgefühl zu etablieren? Die Gründe liegen oft in unserer Kindheit, in unserer Loyalität zur Familie, in hinderlichen Glaubenssätzen und nicht selten in Traumata. Wie können wir all das transfomieren? Darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben".
Am Scheitern zerbrechen oder wachsen? I 2921 Oct 202400:19:43
Misserfolge und Scheitern gehören zum Leben dazu, und die Akzeptanz, dass wir scheitern können, ist eine wesentliche Voraussetzung für Erfolg. Tatsächlich kann sich im Scheitern eine Kraft entfalten, die uns sonst nicht so ohne weiteres zur Verfügung steht. In Misserfolgen und Rückschlägen liegt die Möglichkeit, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. 
Aber es gibt immer auch das Risiko, an Misserfolgen zu zerbrechen und in Krisen unterzugehen. Es kann sein, dass es der eine Rückschlag zu viel ist, der uns umhaut und nicht wieder aufstehen lässt. Deswegen sind Durchhalteparolen oft nicht nur fehl am Platz, sondern schädlich: Sie verhindern, dass wir Misserfolge emotional verarbeiten und damit aus unseren Fehlern lernen. So werden sie zu einer toxischen Gefühlserbschaft, die Kinder und Enkel massiv belasten kann.
Worum es in dieser Folge von "Gefühlserben" auch geht: Wie wir anderen, zum Beispiel unseren Kindern, dabei helfen können, negative Erfahrungen zu überwinden. Meiner Erfahrung nach passiert das viel zu selten. 
Hoffen auf ein gutes, glückliches Leben? Aber klar! I 3004 Nov 202400:20:40
Wenn wir glücklich und zufrieden sind, dann denken wir das erst einmal nicht – wir empfinden es! Und um diese Erfahrung geht es in dieser Folge von „Gefühlserben“. Die Erfahrung lässt uns hoffen und gibt uns Orientierung auf dem Weg unserer Genesung, ja Heilung.  Welche Kriterien sind es, die uns ein gutes Leben ermöglichen? Welche Rolle spielt dabei die Sehnsucht, welche die Hoffnung? Und wie gelingt es, Traumata zu überwinden, die unserer Zufriedenheit im Weg stehen? Indem wir unsere Aufmerksamkeit zwischen unseren Ressourcen, Stärken und Fähigkeiten auf der einen Seite, und den Verletzungen und Traumata auf der anderen Seite pendeln lassen. Wir transformieren sie zu mehr Lebendigkeit und Verbundenheit mit uns selbst und anderen. Dann müssen wir die negativen Gefühle nicht mehr ängstlich meiden und die positiven nicht mehr zwanghaft herbeiführen.

Und das fühlt sich richtig gut an!  Die Links für mein Buch "Gefühlserben. Die geheime Macht und Kraft unserer Herkunft":Wenn du den Inhalt auf dem Portal gefuehlserben.de nachlesen möchtest – hier geht's 
zum Beitrag im Magazin: 
https://www.gefuehlserben.de/hoffnung-auf-heilung-gesund-trotz-trauma/
Wie bestehen wir in schwierigen Zeiten? I 3118 Nov 202400:18:48
Die bedrohlichen Nachrichten, mit denen wir aktuell konfrontiert sind, lösen bedrängende Gefühle aus. Und schon wieder sind sie da: die Unsicherheit! Die Angst! Die Ohnmacht! Das unangenehme Gefühl, da könnte etwas über uns hereinbrechen, dem wir ausgeliefert sind! Eine weitere Krise droht. Oder stecken wir schon mittendrin? Wie können wir stabil bleiben, wie bringen wir uns wieder in die Balance, was hat das mit unserem Gefühlserbe zu tun – und was leben wir gerade den nachfolgenden Generationen vor, unseren Kindern oder Enkeln? Darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben".
Warum lassen wir uns immer wieder manipulieren? I 3202 Dec 202400:19:28
Wir alle sind auf irgendeine Weise manipulierbar. Unser Unbewusstes spielt uns Streiche, wenn wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, und es gibt echte Virtuosen, die dieses Unbewusste zu adressieren wissen. Die Mutter? Der Vater? Die Großeltern, Geschwister oder Kinder? Der Vorgesetzte oder die Kolleg:innen? Welche Tricks wenden sie an, um das von ihnen gewünschte Verhalten bei uns auszulösen? Warum fallen wir immer wieder auf diese Tricks herein? Wie können wir uns aber doch wehren, der Manipulation einen Riegel vorschieben? Und was hat das mit der Entwicklung unserer Persönlichkeit zu tun? Darum geht es in dieser Folge von „Gefühlserben“. 
Unserer Angst begegnen – mit Luise Reddemann I 3316 Dec 202400:27:22
In dieser Folge von "Gefühlserben" spreche ich mit Prof. Dr. Luise Reddemann darüber, wie wir unserer Angst begegnen können, die in der aktuellen politischen Situation immer wieder getriggert wird. Was hilft gegen die Angst und was nicht? Darauf gibt Luise Reddemann, Pionierin der Traumatherapie in Deutschland, Antworten. Sie erläutert, warum Körperkontakt so wichtig ist, wie wir die kindlichen Anteile in uns beruhigen können, unseren Kindern ein wichtiges Vorbild sein sollten und auch alten Menschen eine emotionale Stütze sein können.
Was wir als Kinder (nicht) gebraucht hätten I 3413 Jan 202500:20:54
„Kindheit war schon immer ein gefährlicher Ort, selten verlässt ihn jemand unbeschadet.“ (Katharina Ohana) Das Leitmotiv dieser Folge von „Gefühlserben“. Weil wir uns als Kinder nicht aussuchen können, mit wem wir sie verbringen, weil wir so sehr angewiesen sind auf die Menschen um uns herum. Manchmal war – oder ist! – die Kindheit nicht nur ein gefährlicher, sondern ein einsamer, manchmal auch ein schrecklicher Ort. Eine verheerende Rolle spielt dabei auch der Nachklang eines entsetzlichen Bestsellers der Johanna Haarer. Das Fatale daran: weil wir als kleine Kinder ganz auf die Eltern oder andere Bezugspersonen vertrauen müssen, geben wir uns selbst die Schuld, wenn es schrecklich war. Das kann dann sehr lange nachwirken. Aber was macht die Kindheit zu einem gefährlichen Ort, zu einem schrecklichen – und wie kann daraus ein guter Ort werden? Was können wir heute dafür tun: für die Kinder, die wir einmal waren, und die Kinder, die heute aufwachsen? Darum geht es dieses Mal in „Gefühlserben – der Podcast“.
Wie umgehen mit Abwertung und ... einem Shitstorm? I 3527 Jan 202500:20:16
„Schwachsinn“, „Esoterik“, „wahnhafte grün-linke Reflexe“, „selbsternannter Experte“ – es brach einiges über mich herein, als ein Interview mit mir zum Thema "Gefühlserbschaften" auf „Welt“-online erschien. Es ging ziemlich hoch her. Hunderte Kommentare, die allermeisten krass abwertend: ein Shitstorm. In dem die Existenz von Gefühlserbschaften und transgenerationalen Traumata schlichtweg geleugnet wurde.   Was können wir aus dem Erleben einer so massiven Abwertung lernen? Was steckt dahinter, wenn andere uns abwerten oder gar verächtlich machen – generell, aber nicht zuletzt bei diesem Thema? Wie können wir dem begegnen? Und was hilft insgesamt im Umgang mit Abwertung, ob nun im Privaten, im Job oder in der Öffentlichkeit? Darum geht es dieser Folge von „Gefühlserben“. 
Warum haben wir so oft ein schlechtes Gewissen? I 3610 Feb 202500:20:00
Das schlechte Gewissen – für viele von uns ein ebenso unangenehmer wie treuer Begleiter. Immer lauert die Frage, ob wir etwas verbockt haben könnten, hinter der nächsten Straßenecke. Und irritiert fragen wir uns: „Wie kann es eigentlich sein, dass andere Leute so selbstgewiss durchs Leben laufen? Dass sie vollmundig behaupten, sie machten grundsätzlich alles richtig, für Fehler seien nur die anderen zuständig, sie selbstverständlich nie? Warum schäme ich mich andauernd, und die können schamlos tun, was ihnen zum Vorteil gereicht?“ Ihr ahnt schon: die einen, die eine Schuld immer bei sich selbst suchen, und die anderen, die jede Schuld kategorisch von sich weisen, gehören irgendwie zusammen. Auf welche Weise – darum geht es in dieser Folge von "Gefühlserben – der Podcast". Ebenso um die Frage, woher dieses permanente schlechte Gewissen eigentlich kommt, welche massiven Folgen es haben kann und wie ein gesunder Umgang mit den Themen Schuld und Verantwortung gelingt.
Wie vererbte Trauer unser Leben belastet I 3724 Feb 202500:19:28
Woher kommt diese seltsame Traurigkeit, die viele von uns immer wieder befällt, eigentlich ohne Anlass? Hier kann sich ein Gefühlserbe zeigen, eine transgenerationale Übertragung.

Trauer kann sehr schmerzhaft sein und ist doch die vollkommen natürliche und gesunde Reaktion auf ein Verlust – und sie die Emotion der Veränderung. Trauer dient dazu, dem Verlorenen einen neuen Platz in uns und in unserem Leben zu geben. Sie hilft, uns an eine veränderte Lebenssituation anzupassen und den Verlust zu verarbeiten. Wird Trauer ab abgewehrt, wird sie zu einem transgenerationalen Erbe, das unsere Persönlichkeit gleichsam einfrieren lässt. 

Wie gelingt ein heilsamer Umgang mit der Trauer, die Auflösung der abgewehrten Trauer als Gefühlserbschaft? Auch darum geht es in dieser 37. Folge von "Gefühlserben".
Neurobiologie 1: Wie Erinnerungen uns bestimmen. Mit Q & A I 3923 Mar 202500:22:06
„Wir sind, was wir erinnern.“ Das sagt die Persönlichkeitsforschung über die Verbindung von Erinnerung und Gedächtnis mit unserer persönlichen Identität.  Wir erzählen uns Geschichten über uns selbst, und wenn wir vor allem die negativen Erlebnisse wiedergeben, dann fühlt sich das ganze Leben irgendwie trostlos an. Gelingt es stattdessen durch bewusstes Ansteuern positiver Gedanken, auch die schönen Erinnerungen zu aktivieren, die Erfolge wachzurufen, dann steckt hierin bereits der Keim für weitere positive Erfahrungen. Die Erinnerung wird zur wichtigen Ressource, und gerade in Zeiten von Krise und Umbruch ist das besonders wichtig. Deswegen spielen Erinnerungen im Coaching-Prozess auch eine so wichtige Rolle. Aber wie geht das überhaupt: erinnern? Wie funktioniert unser Gedächtnis? Was unterstützt das Erinnern, was blockiert es? Was unterscheidet das Erinnern von Traumata von normalen Erinnerungen – und wie können wir mithilfe eines strukturierten Erinnerns unsere Resilienz stärken? Die Antworten auf diese Fragen in der 39. Folge von "Gefühlserben".

Außerdem: Ich beantworte die Frage einer Hörerin, ob ihre KInderlosigkeit auch ein Gefühlserbe sein kann.
Stabil und handlungsfähig bleiben! I 3810 Mar 202500:20:42
Wir erleben sehr unsichere Zeiten. Sie sind begleitet von Angst und Ohnmacht, zwei bedrängenden Gefühlen, die viele in Krisen heimsuchen. Und natürlich erleben wir gerade Krisen auf vielen Ebenen. Tatsächlich scheint in Moment vieles, was vorher schon schlimm war, noch weiter zu eskalieren. Es kursiert das Wort von der „Polykrise“, und die Nachrichten liefern nahezu täglich neues Material. Diese Krisen können für uns zu einer emotionalen Falle werden, wenn wir die Aufgaben, die uns Angst und Ohnmacht stellen, nicht bewältigen. Worum es mir in diesem Podcast nicht geht: genauso zu katastrophisieren, wie es derzeit üblich ist. Nein, ich will gerade nicht unser aller Ängste oder Ohnmachtsgefühle zusätzlich schüren. Ich möchte stattdessen einen Impuls geben, wie wir sie in Schach halten, sie meistern können. Trotz aller Sorgen um den Frieden, das Klima, unsere Demokratie, unseren Sozialstaat, unser Auskommen, unser Zusammenleben. Diese Sorgen sind ja berechtigt. Aber nur, wenn wir stabil und handlungsfähig sind, wenn wir unsere Resilienz stärken, wenn wir uns nicht spalten lassen, finden wir Wege hinaus.

Zudem habe ich zwei Angebote entwickelt, die konkret und persönlich dabei helfen können, Wege aus Angst und Ohnmacht zu entwickeln: einen Workshop und ein Coaching-Special. Mehr dazu in diesem Podcast.
Was, wenn es keinen Krieg gegeben hätte? I 4205 May 202500:21:16
Wie wäre es, wenn unsere Vorfahren keinen Krieg erlebt hätten, wenn es den Holocaust nicht gegeben hätte? Wenn wir vollkommen frei wären von Kriegstraumata, Trauer- und Schuldgefühlen, selbst erlebten und transgenerational übertragenen? Wie sähen unseren Leben aus, unsere Familien, Partnerschaften, Berufskarrieren? Unsere Gesellschaft? 

Es ist nicht allzu verwegen, wenn ich behaupte: sehr, sehr anders. Gesünder, entspannter, kooperativer, gelassener, freundlicher. So also, wie sich die allermeisten von uns ihr Leben wünschen. Wir haben natürlich erlebt, ja erlitten, wie sich stattdessen das dunkle Erbe der deutschen Geschichte und die belasteten Gefühlserbschaften unserer Familien zwischen uns und unser Ideal von einem guten Leben gestellt haben. Das ist kein Grund dafür, dieses Ideal zu verabschieden, finde ich. Die Frage, die mich seit langem bewegt: Wie können wir es dennoch erreichen – trotz und im Angesicht dieser Gefühlserbschaften? Dazu möchte ich ein paar Gedanken und Erfahrungen, auch sehr persönliche, mit euch teilen. Die Geschichte meiner Familie und meine Auseinandersetzung damit. Und all das anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes, der uns zeigt, warum es so bedeutsam ist, die Gefühlserbschaften zu entschlüsseln – und die Erinnerung wach zu halten.
Küchenpsychologie – Weg in die Irre (inkl. populäre Mythen) I 4121 Apr 202500:19:54
„Das ist ja schizophren“, „das triggert mein Trauma“, „Frauen reden viel mehr als Männer“, „sie ist so eine Narzisstin und er so ein Autist“. Diese Sätze kennen wir alle. Wir geben psychologische Einschätzungen ab, nicht nur über andere, sondern auch über uns selbst und unser Verhalten. Weil wir alle psychologisch denken. Wir können nicht anders. Wir erleben andere Menschen und wollen ihr Verhalten verstehen: Kinder, Partner:innen, Vorgesetzte, Nachbarn. Wir nutzen dafür psychologische Erklärungsmodelle, die wir im Alltag schnell zur Hand haben – Küchenpsychologie. Aber sind sie wirklich hilfreich, oder führen wir uns damit selbst in die Irre? Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Da sind eine Menge Mythen unterwegs, nicht zuletzt über Gefühlserbschaften. Lasst euch überraschen, was Sinn macht und was nicht.  
Neurobiologie 2: Wie wahre Veränderung gelingt I 4007 Apr 202500:20:22
Wie können echte Veränderungen gelingen, und zwar nicht nur vorübergehend, sondern nachhaltig? Um uns dauerhaft mehr Lebens- und Arbeitszufriedenheit zu ermöglichen? Damit wir selbstschädigendes Verhalten aufgeben und mit Selbstfürsorge beginnen können? Eine Frage, die ich schon deswegen superspannend finde, weil sie für das Gelingen von Coaching- und Therapie-Prozessen von entscheidender Bedeutung ist.  Die Antwort hat viel mit Erkenntnissen der Neurobiologie zu tun, mit dem Wissen über die Struktur unseres Gehirns und die Verankerung der Verhaltenssteuerung sowie mit Botenstoffen wie Dopamin, Serotonin und Oxytocin. Eine zentrale Rolle spielen auch die Emotionen, sie sind der wichtigste Zugang zu Veränderungsprozessen. Weitere wichtige Punkte in dieser Folge: die fünf Erfolgsfaktoren in Coaching und Therapie. Außerdem mit Q & A zum Gefühlserbe von Pflege-, Adoptiv- und Stiefkindern.
Therapie und Coaching – wie sie scheitern, wie sie gelingen I 4402 Jun 202500:19:42
Wovon hängt es ab, ob Therapien oder Coachings wirklich helfen – und woran sie scheitern können? Hierzu stelle ich euch zentrale Erkenntnisse aus der Forschung vor, der Therapie- wie auch der Gehornforschung. Sie zeigen, dass Methoden natürlich eine große Bedeutung für den Erfolg, die Heilung und wahre Veränderung haben, auch dass die Motivation der Behandelten stimmen muss. Viel wichtiger ist aber ein anderer Faktor ... Die wichtigsten Punkte in dieser 44. Folge von „Gefühlserben“:·      die Erfolgsfaktoren von Therapie und Coaching·      die Erkenntnisse über einen gelingenden Prozess·      die Gründe für ein Scheitern·      die Bedeutung von Themen, die unerkannt bleiben·      der wichtigste aller Wirkfaktoren
Sichtbarkeit – wie wichtig darf ich mich nehmen? I 4319 May 202500:18:54
„Nimm‘ dich nicht so wichtig!“ Ein Spruch, den viele von uns aus ihrer Kindheit und Jugend kennen. In vielen von uns ist damals eine Sehnsucht entstanden, die auch heute noch brennend zu spüren ist: Ich möchte gesehen werden, wie ich wirklich bin. Und ich möchte mit dem, was mich ausmacht, sichtbar sein.  Dabei kann uns vieles bremsen. Da gibt es Geschlechterklischees, die einengen. Den Narzissmus von Angehörigen, Partner:innen, Chefs oder Kolleg:innen. Oder auch individuelle Erfahrungen des Scheiterns, die uns lieber im Verborgenen verharren lassen. Was die meisten von uns nicht auf dem Schirm haben: dass Familientraumata aus Zeiten von Diktatur und des Terrors uns lieber in der Deckung bleiben lassen - damals war es für viele Menschen keine gute Idee, sichtbar zu sein.  Aber wie können wir diese Hindernisse überwinden? Wie können wir uns heute wichtig nehmen, kraftvoll unsere Bedürfnisse und Interessen vertreten, Aufmerksamkeit für uns beanspruchen, auch Ziele verfolgen, die nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu erreichen sind?  Die Antworten in dieser 43. Folge von „Gefühlserben“.    
Was die Seele berührt (und was nur so tut als ob) I 4516 Jun 202500:20:42
Werden wir in unserer Seele berührt, dann ist das etwas Besonderes. Eine mitfühlende Umarmung, ein liebevolles Wort, ein sanfter Trost oder auch Musik, die uns anrührt, lösen dieses wunderbare Erleben aus. Die Seele sendet eine deutlich vernehmbare Botschaft: Halt inne, dies ist ein wichtiger Moment. Wir werden ganz weich, sind vielleicht gerührt, ein Fensterchen ins Innere hat sich geöffnet. Erleben wir dies mit anderen, ist auf einmal ein neuer Kontakt möglich, eine echte Begegnung. Wir schauen hinter die Fassade, die sonst den Alltag bestimmt. Aber was ist das, das die Seele berührt? Was erleben wir da eigentlich? Wie können wir uns für diese Momente öffnen und uns einlassen? Aber wie geschieht es auch, dass wir uns ängstlich davon abschneiden? Oder dass wir uns vorspiegeln lassen, dass da etwas in uns angerührt werde – tatsächlich aber das Gegenteil passiert, dass wir also manipuliert werden sollen? Und was hat all das mit unserer seelischen Gesundheit zu tun? Darum geht es in dieser 45. Folge von „Gefühlserben“. 
Narzissmus & Echoismus – toxisch vereint I 4714 Jul 202500:20:42
Was passiert, wenn Selbstsucht auf Selbstverleugnung trifft? 

In dieser Folge von „Gefühlserben“ geht es um die Dynamik zwischen Narzisst:innen und Echoist:innen – ein oft verdecktes, aber geradezu klassisches Beziehungsmuster. Während die einen immer im Zentrum stehen müssen, opfern sich die anderen im Stillen auf – und das hat nichts mit Bescheidenheit oder Rücksichtnahme zu tun hat. Womit aber dann? wie entsteht dieses ungleiche Miteinander? Warum passt es scheinbar so „perfekt“ – und wie lässt es sich durchbrechen? 

Darum geht es in dieser 47. Folge. Dazu gibt es fünf wichtige Take-aways
  • Was Echoismus wirklich ist – und warum er so oft übersehen wird.
  • Wie Narzissmus und Echoismus sich gegenseitig verstärken.
  • Welche Sätze auf ein echoistisches Verhalten hinweisen.
  • Warum Echoismus keine Störung ist, aber trotzdem schadet.
  • Wie wir erste Schritte in Richtung Selbstachtung und gesunder Grenzen machen können
Außerdem stelle ich meinen neuen Workshop vor: „Endlich Grenzen setzen – Wege aus Narzissmus und Echoismus“.

Jetzt reinhören – und vielleicht eine wichtige Selbsterkenntnis gewinnen!
Oh mein Gott, meine (alten) Eltern I 4630 Jun 202500:21:44

Eine emotionale Reise in die Welt der Eltern-Kind-Beziehungen – jenseits von Idylle und Klischee. Warum fühlen wir uns am Esstisch der Herkunftsfamilie plötzlich wieder wie 12? Wie beeinflussen Kindheitsmuster unsere Beziehungen bis heute? Und wie gelingt ein liebevoller, aber gesunder Umgang mit alten und manchmal schwierigen Eltern? Darum geht es in dieser 46. Folge von „Gefühlserben“
Fünf Erkenntnisse daraus:
  • Kindheitsmuster im Erwachsenenalltag – warum du dich bei deinen Eltern plötzlich wieder klein fühlst.
  • Die unsichtbare Kraft funktionaler Gewohnheiten – wie früh erlernte Überlebensstrategien heute dein Leben lenken.
  • Elternschaft als Spiegel – was wir über unsere eigene Kindheit lernen, wenn wir selbst Kinder haben.
  • Pflegebedürftige Eltern und verdrängte Traumata – wie Kriegserfahrungen das Miteinander im Alter prägen.
  • Schuld war gestern – wie du Verantwortung übernimmst, ohne dich aufzuopfern.
Egal, ob du dich über deine Eltern aufregst, selbst Mutter oder Vater bist oder dich fragst, wie viel Fürsorge du noch geben kannst, ohne dich selbst zu verlieren – diese Folge vermittelt, wie du alten Prägungen liebevoll begegnen und neue Wege im Umgang mit deinen Eltern finden kannst.
Was (und wer) ist normal? Über seelische Gesundheit I 4825 Aug 202500:20:34
Was ist eigentlich „normal“ – und wer entscheidet das? In dieser Folge gehe ich der Frage nach, wie wir unser eigenes Verhalten und das anderer bewerten und wo die Grenze zwischen Alltagsbesonderheit und Erkrankungen uns Störungen wie ADHS, Autismus, Depressionen und Zwangsstörungen verläuft. Dabei wird schnell klar: Normalität ist alles andere als eindeutig. Für unser Verständnis von seelischer Gesundheit eine entscheidende Erkenntnis! Spannende Punkte in dieser Episode:1.    Unterschiedliche Perspektiven auf Normalität – von Statistik über Gesellschaft bis zur Psychologie.2.    Faszinierende Beispiele aus Alltag und Arbeit, die zeigen: Was nach „Symptom“ aussieht, kann einen völlig anderen Hintergrund haben.3.    Warum Diagnosen nicht nur Belastung, sondern auch Erleichterung und Zugang zu Stärken bedeuten können. Außerdem erfährst du, wie das Stigma von „unnormalem“ Verhalten selbst krank machen kann – und weshalb es sich lohnt, beim nächsten Mal nicht vorschnell zu urteilen, sondern nach den Geschichten hinter dem Verhalten zu fragen.
 Gabor Maté: „Vom Mythos des Normalen“, https://www.penguin.de/buecher/gabor-mat%C3%A9-vom-mythos-des-normalen/buch/9783466347988
Espresso – Emotional Dumping und wie du es stoppst11 Aug 202500:04:38
Emotional Dumping und wie du es stoppen kannst Eine kurze, starke Folge über ein Phänomen, das unbemerkt viel Energie frisst und wie du ihm auf freundliche Weise entkommst.  Worum es geht
Emotional Dumping geschieht in Gesprächen, die sich wie eine Einbahnstraße anfühlen. Deinem Gegenüber geht’s danach prima, aber du bist belastet und erschöpft. Genau dort setzt diese Espresso-Folge an: Du bekommst hilfreiche Impulse, um aufmerksam zu bleiben und dich klar abzugrenzen. Und das ganz ohne Drama, ohne Schuldgefühle.  Drei Dinge, die dir helfen werden:
  • Ein Mini-Satz mit großer Wirkung – ein respektvoller Stopper, der ganz ohne Rechtfertigung auskommt. 
  • Der Klarheits-Check – eine kleine Rückfrage, mit der du Timing und Tiefe eines Gesprächs wieder in deine Hand holst. 
  • Energiehygiene statt Rettermodus – eine Perspektive, die dich schützt und trotzdem fair bleibt, mitsamt eleganter Alternativen.
 Außerdem nimmst du mit:
  • Woran du Emotional Dumping-Momente früh erkennst – und warum sie so kräftezehrend sind. 
  • Ein kompaktes Repertoire aus fünf Schritten, die dir im Alltag sofort helfen. 
  • Kleine SOS-Ideen für danach, wenn es doch mal schiefgegangen ist. 
 Hör rein, wenn…
…du in heiklen Momenten mit Menschen, die sich bei dir entlasten wollen, freundlich bleiben, aber dich dabei nicht verlieren willst. Und wenn’s dir guttut, teile die Folge gern weiter.  
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