Warum bekommen wir beim Spielen plötzlich Gänsehaut? In dieser Solo-Folge nimmt Marion Plank das Coming-of-Age-Game *Mixtape* zum Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Spurensuche. Anhand ausgewählter Szenen geht es um Frisson und musikalische Höhepunkte, die Konstruktion autobiografischer Erinnerungen, vermittelte Nostalgie und das menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Außerdem fragt die Folge, warum Games uns erlauben können, angestaute Emotionen wie jugendliche Wut spielerisch auszuleben und welche Rolle dabei Mood Management spielt.
Zum Abschluss führt die Analyse zu Hartmut Rosas Resonanztheorie: Kann ein Spiel uns tatsächlich antworten? Oder entsteht Resonanz erst in der Beziehung zwischen dem Game und den Erinnerungen, Stimmungen und Erfahrungen, die wir selbst mitbringen?
**Spoilerwarnung:** Die Folge bespricht zentrale Szenen bis zum Ende von *Mixtape*.
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Quellen zur Folge:
Analysiertes Spiel
Beethoven & Dinosaur. (2026). Mixtape [Videospiel]. Annapurna Interactive. Das Spiel erschien am 7. Mai 2026.
Frisson und musikalische Gänsehaut:
Salimpoor, V., Benovoy, M., Larcher, K. et al. Anatomically distinct dopamine release during anticipation and experience of peak emotion to music. Nat Neurosci 14, 257–262 (2011).
Mori, K., & Iwanaga, M. (2017). Two types of peak emotional responses to music: The psychophysiology of chills and tears. Scientific Reports, 7, 46063. DOI: 10.1038/srep46063.
Autobiografisches Gedächtnis