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| Folge 14: Johannes Baeck, User Experience Designer | 18 Dec 2018 | 00:46:23 | |
Was, wenn man Ideen hat, aber nicht weiß, welches Problem sie lösen? So ging es Johannes Baeck, als er den Auftrag bekam, intelligente Software für Radiologen zu gestalten. Er nimmt uns mit in ein besonderes User Experience Projekt, von der Research-Phase bis zum Betatest. Johannes Baeck wäre fast Sänger geworden, deshalb kann er gut Mikrofone anlegen. Er wurde aber UX Designer. Das RIA-Projekt machte er für eine Agentur in Hannover; jetzt ist er bei Continental. Er wünscht sich eine ganzheitliche Sicht auf Design: UX und Ästhetik sollen keine Gegensätze sein.
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| Folge 13: Katrin Friedmann, Caro Hardy, Brand- & Produktdesignerinnen | 28 Aug 2018 | 00:58:15 | |
Ein Besuch beim Berliner Startup Clue, das Frauen helfen möchte, ihren Körper besser zu verstehen. In Strümpfen sitzen wir im „Nap Room“ und ich frage, wie Designer bei Clue arbeiten. Ganz bestimmt ohne pinke Schmetterlinge, sagt Katrin Friedmann, sondern mit Kakteen und Gummistiefeln. Das Gespräch fand auf englisch statt. Katrin Friedmann wurde am WG-Küchentisch zu Clues Brand Designerin: Ihr Mitbewohner war einer der Gründer. Zum Zeitpunkt des Interviews war sie kurz vor einer Babypause. Ihr und ihrem Sohn geht es gut. Caro Hardy, ursprünglich aus Frankreich, hat Kurse über persuasive Design belegt und unter anderem für die Bank N26 gearbeitet. Sie mag Wein und Sport, aber nicht beides gleichzeitig. Inzwischen arbeitet sie für SoundCloud.
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| Folge 12: Tristan Harris, Designethiker | 13 Apr 2017 | 00:56:21 | |
Designer hatten nie so viel Einfluss wie heute, sagt Tristan Harris, unsere Apps beeinflussen Milliarden. Das Problem: Statt menschliche Bedürfnisse zu stillen, stehlen sie Zeit. Es braucht eine Ethik des digitalen Designs. Ein Gespräch über Tricks und Macht, auf englisch. Tristan Harris ist Mitte 30, hält Patente und TED-Talks. Er hat den Suchschlitz im Hilfemenü von Mac-Apps erfunden, ein Startup gegründet und an Google verkauft. Dann nannte er sich Designethiker und gründete die Initiative “Time Well Spent”.
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| Folge 11: Stefan Sagmeister, Grafikdesigner | 01 Jan 2017 | 00:42:52 | |
Weil ein Freund ihm sagte, dass das mit dem Design Zeitverschwendung sei, machte Stefan Sagmeister einen Film übers Glücklichsein. Im Kaminzimmer des Wiener MAK sprechen wir über den „Happy Film“ (ab 5. Januar im Kino), messbare Schönheit, Plakate fürs Theater. Stefan Sagmeister ist gebürtiger Österreicher und lebt, abgesehen von einem Abstecher nach Hong Kong, seit den 80er Jahren in New York. Er gestaltete unter anderem Plattencover für Lou Reed und die Stones. Vor der Kamera zieht er sich gerne aus, aber wenn man nur Mikrofone mitbringt, ist das nicht der Fall.
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| Folge 10: Lars Müller, Buchgestalter und Verleger | 22 Dec 2015 | 00:58:27 | |
Was macht ein Verlag, wenn ein Hochwasser alles flutet? Und was, wenn der Buchhandel stirbt? Und was, wenn das Design zu oberflächlich ist? Einen Verleger, der seit über 30 Jahren Bücher über Gestaltung macht, kann man das fragen. Schnell noch ein Schild an den Wasserhahn nebenan geklebt, damit das Rauschen die Aufnahme nicht stört. Lars Müller, Jahrgang 1955, wollte Bühnenbildner werden, blieb aber beim Grafikdesign hängen. Aus Mangel an Aufträgen gab er ein Buch über Produktdesign heraus, seither hat er hunderte Schriften zu Design, Kunst und Architektur veröffentlicht. Lars wurde nicht nach einem Eisbären benannt. Zum Denken geht er in die Wüste.
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| Folge 9: Daniela Burger, Birgit S. Bauer, Designtheoretikerin und Kommunikationsdesignerin | 14 Dec 2015 | 00:57:52 | |
Haben Designerinnen die gleichen Chancen wie Designer? Die Zahlen sagen: nein. Birgit S. Bauer, Daniela Burger und ich suchen nach Symptomen und Ursachen. Außerdem sprechen wir über Design für Frauen und Mädchen. Daniela Burger, Jahrgang 1969, ist Art Direktorin des Missy Magazins und Mitherausgeberin von Büchern für Mädchen, zuletzt „Hack’s selbst“. Gut für den Verkauf: Weil die Bücher nicht rosa sind, fallen sie auf am Mädchentisch. Birgit S. Bauer, Jahrgang 1970, ist Professorin für Designtheorie und -konzeption an der HTW Berlin. Sie leitete dort ein Projekt über Frauenbilder im Design. Auf Nachfrage von Studenten plant sie eine Fortsetzung, diesmal zu Männerrollen.
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| Folge 8: I Like Birds, Illustratoren und Editorial-Designer | 07 Dec 2015 | 00:54:25 | |
Installationen, Illustrationen, Stills – wie man ihre Bildserien nennen soll, wissen I Like Birds selbst nicht so genau. Ihre Publikationen zeigen Unperfektes und Skurriles. Wir sprechen über die Arbeit für Magazine, Selbständigkeit und Humor. Wir sprechen alle nicht holländisch. 2010 nannten sich Susanne Kehrer und André Gröger (Jahrgänge 1981, 1979) I like Birds und zogen von Mainz nach Hamburg. Sie entwickeln Bilder, visuelle Identitäten und Editorial-Projekte. Awards mögen sie nicht, gewannen aber für den Ausstellungskatalog „Ich liebe dich wie Apfelmuß“ trotzdem welche.
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| Folge 7: Julia Kahl, Designerin und Verlegerin | 30 Nov 2015 | 00:49:45 | |
Im Hinterzimmer einer alten Karlsruher Metzgerei entsteht Slanted, ein Magazin zu Grafik und Typografie. Über Julia Kahls Tisch gehen Text, Design, Druck und Verkauf. Wenn jemand weiß, wie ein kleiner Verlag funktioniert, dann sie. Spoiler: Man muss viel tun. Julia Kahl (Jahrgang 1983) wollte 2007 eigentlich ein Praktikum in Hamburg machen, ging dann aber doch zu Magma nach Karlsruhe, weil die Jungs im Vorstellungsgespräch so nett waren. Einen dieser Jungs hat sie geheiratet, mit einem anderen, Lars Harmsen, leitet sie Slanted Publishers. Im Schaufenster steht ein Leuchtbuchstabe, der mal zu real gehörte.
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| Folge 6: Oliver Reichenstein, Informationsarchitekt | 23 Nov 2015 | 00:59:12 | |
„Our job is to clean up“, hat er mal über Designer gesagt. Aber wie viel kann man aufräumen, bevor eine App oder Website den Charakter verliert? Oliver Reichensteins Vision vom perfekten Texteditor ist ein ständiges Experiment. Ein Gespräch über Minimalismus, Schrift am Bildschirm und Zeitungen im Netz. Oliver Reichenstein (44) studierte Philosophie und arbeitete in einer Agentur, bevor er nach Japan auswanderte. Er gründete das Studio Information Architects mit Kunden wie Monotype, Die Zeit und The Guardian. Zuletzt veröffentlichte iA ein Wordpress-Theme mit John Tenniels Illustrationen zu „Alice im Wunderland“.
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| Folge 5: Andrea Nienhaus, macht E-Books | 16 Nov 2015 | 00:56:51 | |
Elektrische Bücher sind da, und was machen die Designer? Zu wenig, findet Andrea Nienhaus. Sie fordert schönere E-Books. Aber geht das? Zum Gespräch bringe ich Bücher mit und ein Telefonat mit Friedrich Forssman. Der findet E-Books, nun ja, eher schwierig. Andrea Nienhaus (Jahrgang 1980) studierte Visuelle Kommunikation an der UdK. Zum E-Publishing kam sie, als ihre Kollegin einen Verlag gründen wollte. Sie berät die Stiftung Buchkunst zu Gestaltungskriterien für digitale Bücher und unterrichtet an der UdK und HTW Berlin. Wenn man in ihr Büro kommt, spielt sie schon mal Klavier.
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| Folge 4: Andreas Muxel, Interaction Designer | 05 Nov 2015 | 00:54:01 | |
Wir kommunizieren mit Dingen, Dinge kommunizieren mit uns. Diesen Austausch müssen wir besser gestalten, sagt der Interaction Designer und Medienkünstler Andreas Muxel. Technik spielt dabei eine Rolle, aber viel wichtiger ist ihm das Sinnliche. Außerdem sprechen wir über programmierte Quallen und ein Sofa mit Gefühlen. Andreas Muxel hat bis 2004 Kommunikationsdesign in Vorarlberg studiert, jetzt ist er Professor für Interaction Design an der KISD in Köln. Seine Arbeiten wurden unter anderem auf der Ars Electronica gezeigt, 2015 gewann er den International Light Art Award. Andreas hat nicht das Spätzlewunder erfunden.
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| Folge 3: Frank Berzbach, Autor | 28 Oct 2015 | 00:58:23 | |
Wir müssen schweigen lernen, Großraumbüros sind schädlich, Tee tut gut. Der Autor Frank Berzbach schreibt solche Dinge über den Designberuf, ohne selbst Designer zu sein. Seine Ideen kommen aus der Psychologie, der Philosophie, der buddhistischen und der christlichen Tradition. Es gibt vieles, was ich wissen will. Und es gibt natürlich Tee. Dr. Frank Berzbach, Jahrgang 1971, unterrichtet Psychologie und Philosophie an der Fachhochschule Köln. Er ist Autor der Bücher „Kreativität aushalten. Psychologie für Designer“ und „Die Kunst ein kreatives Leben zu führen“. Leser schicken ihm Fotos, auf denen sie die Bücher inszenieren. Wenn er mal ein neues Körpergefühl braucht, trocknet er sich nach dem Duschen in einer anderen Reihenfolge ab.
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| Folge 2: Anna Haifisch, Illustratorin | 10 Oct 2015 | 00:47:44 | |
Anna Haifisch nimmt uns mit auf zwei Reisen: Auf ihre eigene zur Veröffentlichung ihres ersten Buches und auf die von Walt Disney, der im Buch in die Anstalt muss. Wir lesen uns gegenseitig aus Comics vor, sprechen über das Verhältnis zu alten Arbeiten und über Editorial Illustrationen. Anna Haifischs Comic-Helden sind immer am Ende. Sie selbst fängt gerne Dinge an, etwa als Mitgründerin des ersten Comic-Abos in Deuschland und des Comicfestivals Millionaire’s Club. Vorher studierte sie an der HGBK Leipzig Buchkunst und Grafikdesign. Anna ist allergisch gegen Scott McCloud und Diskussionen um Geld.
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| Folge 1: Erik Spiekermann, Typograf | 04 Oct 2015 | 00:56:30 | |
„Streiten gehört für Erik dazu“, sagte mir Johannes Erler, und er muss es wissen, schließlich hat er fünf Jahre an einem Buch über Spiekermann gearbeitet. Im formfunk poltert der 68-jährige Typograf über Apple, Plakatmacher und Pitch-Veranstalter. Wir sprechen aber auch über aktuelle Projekte und übers Scheitern. Ob wir uns wohl gestritten haben? Erik Spiekermann gestaltete zahlreiche Schriften und Corporate Designs, unter anderem für die Deutsche Bahn, die Berliner Verkehrsbetriebe und Audi. Er ist Mitgründer des Fontshop und der Typo Berlin. Nach eigener Aussage ist Spiekermann ein Vollchaot. Den blauen Schal hat er gestaltet, man kann damit Zoll in Zentimeter umrechnen.
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| Pilotfolge 2: Thilo Kasper, macht Memes | 04 May 2015 | 00:56:55 | |
Thilo arbeitet in der Grauzone zwischen Design und Journalismus. Er findet, dass die Zeitungsmacher noch nicht verstanden haben, wie man online Botschaften verbreitet. Sein Rezept: Kommunikationsschablonen erfinden, die Menschen selbst befüllen können. Dass die hässlich sind, stört ihn nicht. Designer sind schließlich nicht dazu da, Dinge schön zu machen. Hinweis: Dieses Gespräch fand statt, als der formfunk nicht mehr war als eine Idee. Es ist die zweite Pilotfolge. Audio-Qualität und Interview-Konzept sind noch nicht ganz ausgereift, aber das Gespräch ist so gut, dass es veröffentlicht werden muss. Thilo Kasper (27) studierte Kommunikationsdesign in Karlsruhe mit Studienaufenthalten in Amsterdam, Potsdam und Berlin. Als Illustrator und Editorial Designer arbeitete er unter anderem für das Magazin „Enorm“. Jetzt dreht er Dokus für eine Berliner Produktionsfirma.
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| Pilotfolge 1: Götz Gramlich, macht Plakate | 28 Apr 2015 | 00:49:22 | |
Fast hätte es nicht geklappt mit dem Interview, weil Götz noch seinen isländischen Praktikanten zum Zahnarzt fahren musste. Notfall! Es ging dann doch. Götz erzählt, was ihn an Postern begeistert und wie er zum Multi-Wettbewerbsausrichter wurde. Dem Praktikanten geht's übrigens wieder gut. Hinweis: Als der formfunk nicht mehr war als eine Idee, traf ich mich mit Götz für ein erstes Interview. Eine Pilotfolge. Audio-Qualität und Interview-Konzept sind noch nicht ganz ausgereift, aber das Gespräch war so gut, dass es unbedingt veröffentlicht werden muss. Götz Gramlich, 41, ist seit 10 Jahren selbständiger Grafikdesigner. Er organisiert Plakatwettbewerbe und gewinnt welche, gerne auch beides auf einmal. Der zweifache Studienabbrecher arbeitete für Niklaus Troxler und unterrichtet heute an der Hochschule Mannheim.
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