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Dive into the complete episode list for FiBL Focus. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Gefrässiger Japankäfer: Neue Wege der Bekämpfung23 Aug 202400:39:44

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Ursprünglich aus Japan stammend, hat sich der Japankäfer seit dem 20. Jahrhundert weltweit verbreitet und verursacht massive Schäden in der Landwirtschaft. In der aktuellen Podcastfolge präsentieren drei Wissenschaftlerinnen innovative Ansätze zur Bekämpfung des Schädlings.

Der Japankäfer, ein ursprünglich in Japan beheimateter Schädling, hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit verbreitet und richtet in zahlreichen Regionen erheblichen Schaden an. In Japan wird der Käfer durch natürliche Feinde und ungünstige Bodeneigenschaften in Schach gehalten. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts trat er eine Reise an, die ihn nach Nordamerika und schließlich auch nach Europa führte.

Im Jahr 2014 wurde der Käfer erstmals in der Nähe von Mailand gesichtet und begann sich seither unaufhaltsam auszubreiten. Im Sommer 2017 erreichte er schließlich die Schweiz, wo er in einem Weinberg im Tessin entdeckt wurde. Heute ist der Japankäfer in Teilen des Tessins und des Wallis so weit verbreitet, dass eine vollständige Tilgung nicht mehr möglich ist. Besondere Maßnahmen sollen nun eine weitere Ausbreitung verhindern, doch kleine Populationen wurden bereits nördlich der Alpen gesichtet, darunter in Kloten bei Zürich und in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft.

Der Japankäfer ist besonders gefürchtet wegen seines vielfältigen Speiseplans, der über 400 verschiedene Nutz- und Zierpflanzenarten umfasst. Von Apfelbäumen und Weinreben bis zu Rosen und Sojabohnen – kaum eine Pflanze ist vor ihm sicher. Im Sommer machen sich die adulten Käfer über Blätter, Blüten und Früchte her, während die Larven unter der Erde Graswurzeln und Kulturpflanzen wie Mais und Erdbeeren zerstören.

In der heutigen Podcastfolge stellen drei junge Wissenschaftlerinnen ihre innovativen Projekte zur Bekämpfung des Japankäfers vor. Eine der Methoden nutzt speziell trainierte Hunde, um die Larven des Käfers im Boden aufzuspüren, während eine andere auf den Einsatz eines einheimischen Pilzes setzt. Diese neuen Ansätze bieten Hoffnung im Kampf gegen den zerstörerischen Schädling und sollen helfen, die Landwirtschaft und Grünflächen in Europa zu schützen.


und Grünflächen in Europa zu schützen.


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Farmer Science: Forschung auf dem Bauernhof09 Aug 202400:30:46

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In der aktuellen Podcastfolge beschäftigen wir uns mit den «Farmer Science»-Projekten. Dabei geht es um Forschungsprojekte, die von Landwirten und Landwirtinnen initiiert und auf den eigenen Betrieben umgesetzt werden. 

Barbara Früh berichtet uns davon, wie solche Projekte entstehen und mit Hilfe vom FiBL umgesetzt werden können. Tobias Gelencsér hat dann auch gleich ein praktisches Beispiel mitgebracht. Er hat einen Kartoffelbauer bei der Planung und Durchführung eines Versuchs unterstützt, der zum Ziel hat, das im Kartoffelanbau durchaus umstrittene Kupfer zu ersetzten. Im geringen Umfang dient Kupfer als Nährstoff für Nutzpflanzen, ist aber vor allem ein hochwirksames, natürliches Pflanzenschutzmittel gegen diverse Pilzerkrankungen. Im Falle der Kartoffel wird Kupfer gegen die gefürchtete Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) eingesetzt. Kupfer ist allerdings nicht unproblematisch. Es kann bereits in geringen Konzentrationen toxisch auf Mikroorganismen und Weichtiere wirken. Hinzu kommt, dass sich Kupfer vor allem in den oberen Bodenschichten anreichert. Damit kann die Biodiversität längerfristig geschädigt werden. 

In dem Farmerscience Versuch wurden zwei verschiedene Mittel ausprobiert mit dem Ziel, die eingesetzte Kupfermenge zu halbieren. Welche Ergebnisse es dabei gab und welche entscheidende Rolle auch das Wetter bei diesem Versuch spielt könnt ihr jetzt in dieser Folge hören. 

Gäst*innen

Barbara Früh

Tobias Gelencsér

Finanzierung: Die Farmerscience-Projekte werden durch die Leopold-Bachmann-Stiftung und das BLW unterstützt.

Moderation Gespräch: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen 

https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/2577

https://www.fibl.org/de/infothek/meldung/farmer-science


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Zwei Ex-Direktoren über die Zukunft der Landwirtschaft05 Apr 202400:16:01

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Zum offiziellen Abschluss des FiBL Jubiläums werfen wir in dieser Podcastfolge gemeinsam mit zwei ehemaligen Direktoren einen Blick in die Zukunft der Landwirtschaft und des FiBL. 

Was zwei Koriphäen des Biolandbaus zu den neuen gentechnischen Methoden sagen, was sie von regenerativer Landwirtschaft halten, und welche Ratschläge sie dem FiBL mit in die Zukunft geben, ist in diesem Podcast zu hören. Die beiden Gäste dieser Folge sind Hardy Vogtmann, der erste Direktor des FiBL und Urs Niggli, der in 30 Jahren als Direktor das FiBL zu einem weltweit führenden Forschungsinstitut in Sachen Biolandwirtschaft gemacht hat.

Das ist die dritte und letzte Podcastfolge zum 50-Jahr-Jubilläum des FiBL. Die beiden anderen Folgen handeln von der stürmischen Gründerzeit des FiBL: «Prinz Charles und das FiBL» ist eine Rückblende von Urs Niggli und Hardy Vogtmann, und in «47 Jahre am FiBL – Otto Schmid erzählt» ist der langjährigste FiBL Mitarbeiter und Biopionier am Mikrofon. 

Folge 65/Deutsch/16 min

Gäste 

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
Redaktion und Moderation: Franziska Hämmerli, FiBL

Weitere Produktionen zum 50-Jahr-Jubiläum des FiBL


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Der DOK-Versuch22 Mar 202401:02:21

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Der DOK- Versuch: Anbausysteme im Vergleich

1978 wurde von Landwirten und Forschenden gemeinsam der berühmte DOK-Versuch in Therwil bei Basel eingerichtet. Dort werden seitdem die Anbausysteme «biologisch-dynamisch» (D), «biologisch-organisch» (O) und «konventionell» (K) miteinander verglichen. Der DOK- Versuch ist damit weltweit der am längsten andauernde Systemvergleichsversuch in der Landwirtschaft.

In der aktuellen Podcastfolge spricht Vanessa Gabel mit den beiden Gästen, Paul Mäder vom FiBL und Jochen Mayer von Agroscope, über ihre langjährigen Erfahrungen im DOK-Versuch, der von beiden Institutionen gemeinsam geleitet wird. Die beiden Forscher erklären den Versuchsaufbau und fassen die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Sie berichten darüber, was den Versuch so besonders macht und welche Highlights aber auch die Schwierigkeiten, sie erlebt haben. Sie erzählen, warum der Versuch auch heute noch neue und zum Teil auch unerwartete Ergebnisse hervorbringt und was sie in der Zukunft noch gerne im DOK untersuchen würden. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 64/Deutsch/1:02:21 

 

Gäste/FiBL-Forschungsteam: Paul Mäder, FiBL und Jochen Mayer Agroscope

Moderation Gespräch: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen: 

https://www.fibl.org/de/standorte/schweiz/departemente/bodenwissenschaften/bw-projekte/vergleich-biologischer-und-konventioneller-anbausysteme

https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/404

https://www.bioaktuell.ch/pflanzenbau/ackerbau/film-dok-versuch

Finanzierung der DOK-Basis-Bewirtschaftung durch das Bundesamt für Landwirtschaft.

Finanzierung dieser Podcast-Folge: Coop Fonds für Nachhaltigkeit


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Zahlen bitte! Ein Rückblick auf 25 Jahre «World of Organic Agriculture»08 Mar 202400:22:29

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Der Markt für Bio ist weltweit weiter gewachsen. Wer Details sucht findet diese alljährlich in der Statistikübersicht des FiBL. Wir haben mit der Herausgeberin und einer Datenlieferantin gesprochen. 

Es ist bereits ein Klassiker: Schon seit einem Vierteljahrhundert publiziert das FiBL alljährlich die Zahlen zum Weltbiomarkt. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums von «World of Organic Agriculture» haben wir uns mit Helga Willer und Diana Schaack unter anderem über die Anfänge des Statistikjahrbuchs und die Herausforderungen bei der Datensammlung unterhalten. 

Helga Willer ist die Herausgeberin seit der ersten Stunde, Diana Schaack, die bei der deutschen Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) tätig ist, versorgt sie seit langem mit den Zahlen vom deutschen Markt. Schaack ist eine von rund 200 Datenlieferant*innen weltweit, die dem Statistikwerk alljährlich ihre Informationen zuliefern. 

Die Datenerhebung des FiBL erfolgte im Rahmen der globalen Erhebung zum Biolandbau, die vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), dem Coop Fonds für Nachhaltigkeit, der NürnbergMesse und IFOAM – Organics International unterstützt wird.

Gäste: Helga Willer (FiBL), Diana Schaack (AMI)

Moderation: Adrian Krebs


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Abgefahren: Mikroplastik vom Autoreifen auf den Acker23 Feb 202400:27:07

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Circa 9.1 Billionen Tonnen Plastik wurden in den letzten 50 Jahren produziert. Mikroplastik lässt sich inzwischen fast überall finden, ob in unserem Trinkwasser, in den Urinproben von Kleinkindern oder auf dem Acker.


Die FiBL Forscherin Andrea Wiget erzählt uns in dieser Folge was Plastik bzw. Mikroplastik eigentlich ist, wie es entsteht und was die Problematik ist, wenn sich immer mehr davon in unserer Umwelt befindet. Im Rahmen eines vom Bundesamt für Landwirtschaft finanzierten Projektes hat Andrea Reifenabrieb in Böden entlang von Landstrassen untersucht. In der Schweiz stammen 60% (nach einer neuen Studie der EMPA sogar bis zu 90%) des Mikroplastik von Reifenabrieb. Pro Kopf und Jahr sind das über 1kg Reifenabrieb.

 

Eine ungekürzte Fassung mit ausführlichem Methodenteil könnt ihr unter diesem Link  oder unter unserem Podcast Kanal FiBL Collaboration finden. Dort könnt ihr ab Minute 13.05 wieder einsteigen.

In diesen zusätzlichen 5 Minuten erklärt Andrea, wie sie genau ihren Versuch durchgeführt hat und welche anderen Möglichkeiten es noch gibt, Reifenabrieb bzw. Mikroplastik im Boden zu identifizieren und zu messen.

 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 62 / 27min und 07sec 

 

Gast: Andrea Wiget (FiBL)

Moderation: Anke Beermann

 

Weiterführende Informationen:

FiBL - Mikroplastik aus Strassenverkehr und Biogasgülle im Boden

Tyre wear particles in soils alongside different roads in the Canton of Solothurn - Poster (orgprints.org)

Production, use, and fate of all plastics ever made | Science Advances

EMPA Studie zum Reifenabrieb in der Schweiz


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Transformation der Landwirtschaft - Ein Interview mit Jürn Sanders08 Feb 202400:20:20

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In dem aktuellen Podcast könnt ihr den neuen Kopf des FiBLs, Jürn Sanders, kennenlernen. Er ist seit Oktober der Vorsitzende der Geschäftsleitung. Mit Vanessa Gabel spricht er über die Landwirtschaft der Zukunft.

Die Landwirtschaft muss sich verändern- «Transformieren».  Das hören wir immer und immer wieder, aber warum und was bedeutet das genau? Fleischsteuer, Internalisierung externer Effekte und damit wahre Kosten für landwirtschaftliche Produkte auf der einen Seite. Auf der anderen Seite mehr Transparenz und Verlässlichkeit von Seiten der Politik, Rückgewinnung von Vertrauen. Jürn teilt seine Gedanken dazu und erklärt welche Rolle das FiBL bei diesem Prozess einnehmen kann. 

Gast: Jürn Sanders

Redaktion: Vanessa Gabel

 

Weiterführende Informationen:

https://www.fibl.org/de/

https://www.fibl.org/de/ueber-uns/team/sanders-juern


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Hoftötung – Eine Landwirtin erzählt | Schweizerdeutsch26 Jan 202400:30:22

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Esther Achermann, stellvertretende Betriebsleiterin vom Betrieb Dietisberg erzählt im Gespräch mit FiBL Expertin Milena Burri weshalb sie ihre Tiere nicht mehr lebendig in den Schlachthof transportieren möchte. 

Ab 1. Februar wird die Frist zwischen Tötung auf dem Hof und Ausweiden im Schlachtbetrieb durch den Bund von 45 auf 90 Minuten erhöht. Dies ermöglicht auch abgelegenen Betrieben ihre Tiere auf dem Hof zu töten. Damit bleibt den Tieren der Stress beim Transport und am Schlachthof erspart. 

In dieser Folge besprechen Esther Achermann, stellvertretende Betriebsleiterin vom Dietisberg und die FiBL Expertin Milena Burri, wie auf dem Betrieb Dietisberg Hoftötungen durchgeführt werden. Sie geben einen Einblick in die Prozesse und Voraussetzungen, die für das Töten von Tieren auf dem Hof notwendig sind. 

Des Weiteren beleuchten sie die Vorteile, die sich aus Hoftötungen ergeben. Durch die Möglichkeit, Tiere direkt auf dem Hof zu schlachten, können Stress und Transport vermieden werden, was sich positiv auf das Tierwohl auswirkt. Dies wiederum kann die Qualität des Fleisches verbessern, da stressbedingte Hormonausschüttungen vermieden werden, welche die Fleischqualität beeinträchtigen können.

Die beiden Podcastgästinnen skizzieren auch Pläne für die Weiterentwicklung der Hoftötung auf dem Betrieb Dietisberg. Früher führte ein Dienstleister alle Arbeiten aus. Diese Methode der Hoftötung erweist sich als sehr praktisch für neu einsteigende Betriebe, hat aber den Nachteil, dass die Tiere vorab trainieren müssen, auf die Plattform der mobilen Schlachteinheit zu gehen. In Zukunft soll der betriebseigene Metzger alle Schritte der Tötung durchführen. Mit der Installation eines speziellen Fressgitters können die Tiere nun am gewohnten Fressplatz und in Sichtkontakt zu ihren Artgenossen betäubt werden. 

Diese Podcastfolge beantwortet wichtige Fragen zum Thema Hoftötung und bietet einen guten Einstieg in die Thematik. Betriebe, die sich zum Thema Hoftötung beraten lassen wollen, dürfen sich gerne direkt bei Milena Burri melden.

Gästinnen:
Ester Achermann, Dietisberg Wohnen & Werken, dietisberg.ch
Milena Burri, Departement für Nutztierwissenschaften, FiBL Schweiz

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Können Pflanzen um Hilfe rufen?12 Jan 202400:35:13

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Pflanzen können nicht vor Fressfeinden flüchten. Aber sie können mit Duftstoffen die Feinde ihrer Feinde anlocken. Für diese Erkenntnis hat Ted Turlings die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Schweiz erhalten. Gemeinsam mit der FiBL Forscherin Lara Reinbacher bespricht er, wie sich seine Erkenntnisse nutzen lassen, um Anbausysteme resilienter zu machen.

Der Universitätsprofessor Ted Turlings hat 2023 den renommierten Marcel-Benoist-Preis für seine langjährige Forschungsarbeit zur Pflanzen-Tier Kommunikation erhalten. Er erzählt von seiner Entdeckung als Doktorand, dass Maispflanzen Duftstoffe produzieren, wenn sie von Raupen angefressen werden. Diese Duftstoffe locken Schlupfwespen an, die ihre Eier in die Raupen legen und sie damit abtöten. 

Anwendungen in der Landwirtschaft

Gemeinsam mit Lara Reinbacher, Forscherin am FiBL, beschreibt er nachhaltige Ansätze zur Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft. Dazu gehören die Nutzung von Duftstoffen zur Anlockung von Nützlingen, die Schaffung von Lebensräumen für natürliche Gegenspieler und die Verwendung von biologischen Produkten wie Fadenwürmern zur Bekämpfung von Schädlingen.

Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

Gemeinsam mit seinem Forschungsteam entwickelt Ted Turlings Sensoren und Roboter, welche die Pflanzen kontinuierlich überwachen und bei Schädlingsbefall Warnungen an die Landwirte senden können. Diese Technologie könnte auch dazu verwendet werden, biologische Bekämpfungsmittel wie Fadenwürmer mit einem speziell dafür entwickelten Gel, gezielt einzusetzen. Herausforderung bei der Umsetzung der Forschungsergebnisse ist unter anderem das teure Zulassungsverfahren biologischer Produkte. Deshalb dürfen trotz technischer Innovationen die Diversifizierung der Landwirtschaft und die Anpassung der Methoden an verschiedene Regionen und Bedürfnisse nicht vernachlässigt werden. 

Welche Visionen Lara Reinbacher und Ted Turlings für die Zukunft der Schädlingsbekämpfung teilen, ist in dieser Podcastfolge zu hören. 

Gäst*innen:

M. Sc. Lara Reinbacher, Gruppe Pflanzenschutz – Entomologie & Agrarökologie am FiBL Schweiz 

Univ.-Prof. für chemische Ökologie Ted Turlings, Université de Neuchâtel

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Wiederkäuer füttern mit heimischem Futter: Wie umsetzen?22 Dec 202300:29:35

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Die 2022 eingeführten Fütterungsrichtlinien von Bio Suisse verursachen Unmut bei einigen Milchviehhaltenden. FiBL Tierarzt Christophe Notz kontert «Bio ist keine Pflicht». In dieser Folge erklärt er, weshalb die Richtlinien dem Bio- und Kreislaufgedanken entsprechen.

Seit 1. Januar 2022 dürfen Wiederkäuer auf Betrieben mit dem Schweizer Bio Suisse Label Knospe nur noch 5 % Kraftfutter in der Jahresration erhalten. Weiters muss das gesamte Futter aus Schweizer Knospe-Anbau stammen. Dies hat aber etliche Biomilchbetriebe auf dem falschen Fuss erwischt, denn es fehlte Knospe-Kraftfutter aus dem Inland. 

Um den Landwirt*innen entgegen zu kommen hat die Delegiertenversammlung im November beschlossen, den Tierhaltenden eine Übergangsfrist zu gewähren, in der sie gewisse Anteile des Kraftfutters noch importieren dürfen. Danach müssen sie ihre Milchviehherde und deren Fütterung angepasst haben, um weiterhin unter dem Knospe-Label produzieren zu dürfen.  

Weshalb der reduzierte Kraftfutteranteil nicht das Problem ist, sondern der Preis und die Verfügbarkeit der heimischen, zugekauften Proteinkomponenten, beschreibt der FiBL Experte Christophe Notz in dieser Podcastfolge.  

Gast

Christophe Notz, FiBL Schweiz: christophe.notz@fibl.org, +41 (0)62 865-7285 

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3.5% Biodiversitätsförderfläche auf dem Acker -Stimmen zur neuen Verordnung (Teil 2)08 Dec 202300:23:03

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Eine neue Verordnung für die Landwirtschaft hat in der Schweiz bereits für einige Kontroverse gesorgt. Ab dem nächsten Jahr sollen Betriebe auf einem kleinen Teil ihrer Ackerfläche Biodiversitätsförderflächen einrichten.

Die neue Verordnung sieht vor, dass ein Betrieb, der mehr als 3 ha offene Ackerfläche in der Tal- und Hügelzone bewirtschaftet, mindestens 3.5 % der Fläche als Biodiversitätsförderflächen ausweisen muss. Wegen dem Ukrainekrieg und der damit einhergehenden Angst vor Versorgungsengpässen wurde die Vernehmlassung nicht schon wie ursprünglich geplant in 2023 eingeführt, sondern gilt nun wahrscheinlich ab dem kommenden Jahr 2024. 

In der aktuellen Folge hat Vanessa Gabel die Biodiversitätsberaterin Veronique Chevillat und den Landwirt Daniel Böhler eingeladen, um über dieses brisante Thema zu sprechen. Sie erklären uns in diesem zweiten Teil, welchen Mehrwert Biodiversitätsförderflächen erbringen können und wie sich Landwirtschaft und Biodiversität in Zukunft besser vereinbaren lassen.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 57 (3.5% Biodiversitätsförderfläche auf dem Acker-Stimmen zur neuen Verordnung) /Deutsch/Länge in 23mim. und 03Sek. 

 

Gäste/FiBL-Forschungsteam: Véronique Chevillat, Daniel Böhler (beide FiBL)

Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

www.agrinatur.ch
 https://www.youtube.com/watch?v=QlfQB77yXBA


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3.5% Biodiversitätsförderfläche auf dem Acker - Stimmen zur neuen Verordnung (Teil 1)24 Nov 202300:23:27

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Eine neue Verordnung für die Landwirtschaft hat in der Schweiz bereits für einige Kontroverse gesorgt. Ab dem nächsten Jahr sollen Betriebe auf einem kleinen Teil ihrer Ackerfläche Biodiversitätsförderflächen einrichten.

Die neue Verordnung sieht vor, dass ein Betrieb, der mehr als 3 ha offene Ackerfläche in der Tal- und Hügelzone bewirtschaftet, mindestens 3.5 % der Fläche als Biodiversitätsförderflächen ausweisen muss. Wegen dem Ukrainekrieg und der damit einhergehenden Angst vor Versorgungsengpässen wurde die Vernehmlassung nicht schon wie ursprünglich geplant in 2023 eingeführt, sondern gilt nun wahrscheinlich ab dem kommenden Jahr 2024. 

In der aktuellen Folge hat Vanessa Gabel die Biodiversitätsberaterin Véronique Chevillat und den Landwirt Daniel Böhler eingeladen, um über dieses brisante Thema zu sprechen. Sie erklären uns in dieser Folge, was die Biodiversitätsförderfläche genau ist, was durch die neue Verordnung auf die Landwirte zukommt und warum es auch Kritik daran gibt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

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Wasserlinsen: Ein Superfood für Tiere?26 Jul 202400:40:02

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Wasserlinsen könnten die Landwirtschaft verändern. Diese winzigen Pflanzen bieten nicht nur eine beeindruckende Proteinquelle, sondern auch nachhaltige Lösungen für die Tierernährung und Umweltschutz.

 In dieser Episode von FiBL Focus tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Wasserlinsen. Unser Gast, Dr. Timo Stadtlander, Forscher und Gruppenleiter am FiBL, nimmt uns mit auf eine Reise durch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser kleinen, aber bemerkenswerten Pflanzen. Erfahrt, wie Wasserlinsen im Vergleich zu Soja nicht nur dreimal, sondern bis zu zehnmal mehr Protein pro Quadratmeter liefern können, und warum sie eine vielversprechende Alternative als Futtermittel darstellen.

Timo erklärt die Herausforderungen und Potenziale der Wasserlinsen, sowohl in der Aquakultur als auch für landwirtschaftliche Nutztiere wie Geflügel und Schweine. Wir sprechen gemeinsam über die Möglichkeit in Zukunft Wasserlinsen evtl auch als Lebensmittel einsetzen zu können, und wir lernen, wie Wasserlinsen zur Sanierung verschmutzter Gewässer genutzt werden können. Darüber hinaus wird die Rolle der Wasserlinsen in der Kreislaufwirtschaft beleuchtet, insbesondere ihre Fähigkeit, Nährstoffe aus Gülle zu recyceln. 

Diese Episode ist ein Muss für alle, die an nachhaltiger Landwirtschaft und innovativen Lösungen zur Futtermittelproduktion interessiert sind. Hört rein und lasst euch von den Möglichkeiten inspirieren, die Wasserlinsen bieten.

 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 73 /Länge 40min und 02sec 

 

Gast: Timo Stadtlander (FiBL)

Moderation: Anke Beermann

 

Weiterführende Informationen:

FiBL - Wasserlinsen – unbekannt aber voller Möglichkeiten? Neues Faktenblatt für Interessierte

FiBL - Neue landwirtschaftliche Stoffkreisläufe mit Wasserlinsen

FiBL - Wasserlinsen Vietnam

FiBL - Wasserlinsen – Potentiale im Kontext der Kreislaufwirtschaft


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Pestizide: Toxikologie und Rückstände10 Nov 202300:44:11

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Pestizideinsatz verursacht schwere Umweltschäden. Doch gefährden sie auch die menschliche Gesundheit? Jürg Zarn, Leiter des Fachbereichs «Toxikologie und Pflanzenschutzmittel» im Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV wirft einen Blick hinter die Kulissen der Behörden und zeigt auf, welche Massnahmen ergriffen werden, damit Pestizide die menschliche Gesundheit nicht gefährden.

In dieser Podcastfolge erläutert Jürg Zarn wie einzelne Substanzen auf ihre Langzeitwirkung getestet werden, Gemische von Substanzen in verkaufsfertigen Produkten hingegen aber kaum. Jürg Zarn hebt zudem hervor, weshalb es wichtig wäre auch die Beistoffe strenger zu prüfen. Er beschreibt zudem, wie mit Tierversuchen getestet wird, ob eine Wirksubstanz schädlich für das menschliche Nerven- oder Immunsystem ist oder sogar Tumore und Missbildungen hervorruft. Und wie die erhobenen Daten einer einzigen Substanz, unseren 9m2 und 2 Meter hohen Podcastraum in Form von Bundesordnern bis zur Decke füllen würden. Trotz dieser vielen Informationen kann die Toxikologie in den meisten Fällen aber nicht die biologischen Prozesse identifizieren, über die es etwa zu Organschäden oder Tumoren kommt. Doch die Behörde nutzt das gesammelte Wissen, um festzulegen, ab welcher Dosis eine Substanz für den Menschen gefährlich werden kann. Und legt Höchstwerte fest, die sehr oft um ein Vielfaches tiefer sind als sie aus toxikologischer Sicht sein müssten.

Obwohl der Biolandbau chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verbietet, lassen sich in seltenen Fällen solche Rückstände auch auf Biolebensmitteln finden. Die Häufigkeit und Konzentration sind aber wesentlich tiefer, als auf konventionellen Produkten. Dies hat FiBL Forscherin Mirjam Schleiffer für eine Studie untersucht. Und auch auf konventionellen Produkten sorgt die Regulierung der Behörde dafür, dass bei Verzehr kein toxischer Effekt zu erwarten ist. Was Biolandwirt*innen und Konsumierende trotzdem tun können, um die Aufnahme von Pestizidrückständen auf Lebensmitteln zu vermeiden, ist in dieser Podcastfolge zu hören.

Gäst*innen:

Jürg Zarn, Leiter des Fachbereichs «Toxikologie Pflanzenschutzmittel» im Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

Mirjam Schleiffer, Umweltnaturwissenschaftlerin im Departement für Agrar- und Ernährungssysteme am FiBL Schweiz

Weiterführende Information
Artikel Pestizidrückstände auf Biolebensmitteln
Merkblatt Abdrift auf Bioparzellen vermeiden
Podcastfolge FiBL Focus Nr. 26, Fakten zu Pestiziden auf Lebensmitteln
BLV Pflanzenschutzmittel
BLV Zulassungsverfahren Pflanzenschutzmittel
BLV


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Länger produktiv - Die Relevanz der Nutzungsdauer27 Oct 202300:41:02

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*Diese Episode wurde mit dem Journalistenpreis "Faire Milch" ausgezeichnet*

In dieser zweiten Folge zum Thema Milchkühe steigen wir mit Anna Bieber und Rennie Eppenstein tiefer in das Thema der Nutzungsdauer von Milchkühen ein.  

Die Nutzungsdauer von Milchkühen hat betriebsökonomische, ressourcenökonomische, klimarelevante und Tierwohl-bezogene Relevanz. Jedoch ist die Nutzungsdauer meist wesentlich kürzer, als sie eigentlich optimal wäre. Knapp 50 % der Milchkühe gehen noch vor der dritten Laktation ab. Anna Bieber und Rennie Eppenstein berichten über ihr Projekt am FiBL und erklären uns, weshalb es so wichtig ist, dass wir Milchkühe wieder länger nutzen.           

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram
Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Gäste: Anna Bieber und Rennie Eppenstein (Beide FiBL)

Moderation: Anke Beermann

Weiterführende Informationen:

FiBL - Erhöhung der Nutzungsdauer schweizerischer Milchkühe: Einflussfaktoren, Zukunftsszenarien und Strategieentwicklung

Die Nutzungsdauer der Schweizer Milchkühe steht im Fokus der Forschung - diegruene.ch | Die Grüne

Erhöhung der Nutzungsdauer schweizerischer Milchkühe - YouTube

Erhöhung der Nutzungsdauer schweizerischer Milchkühe: Einflussfaktoren, Zukunftsszenarien und Strategieentwicklung - Texte (admin.ch)

PaIv_FB_Rindviehhaltung_DE (agripedia.ch)  - Faktenblatt zum finanziellen Beitrag zur Nutzungsdauer

FiBL Beratungsangebot 

Studien:

Invited review: Academic and applied approach to evaluating longevity in dairy cows - ScienceDirect


Animals | Free Full-Text | Keeping Dairy Cows for Longer: A Critical Literature Review on Dairy Cow Longevity in High Milk-Producing Countries (mdpi.com)


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Die Milchkuh: Grundlagen und Herausforderungen13 Oct 202300:19:48

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In dieser Folge besprechen wir mit Anna Bieber und Rennie Eppenstein aus dem Department für Nutztierwissenschaften die Basics rund um das Thema Milchkühe.   

In der EU und der Schweiz liegt der Milchkonsum bei ca 50-60 Litern pro Person im Jahr. Aber wie wird diese Milch eigentlich produziert? Und wieviel Milch gibt denn überhaupt eine Kuh? Welche Probleme gibt es bei der Milchproduktion und was ist die Nutzungsdauer einer Milchkuh? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Podcastfolge.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 53 /Länge in 19min und 48sek. 

 

Gäste: Anna Bieber und Rennie Eppenstein (Beide FiBL)

Moderation: Anke Beermann

Weiterführende Informationen:

FiBL - Erhöhung der Nutzungsdauer schweizerischer Milchkühe: Einflussfaktoren, Zukunftsszenarien und Strategieentwicklung


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Prinz Charles und das FiBL – mit Urs Niggli und Hardy Vogtmann 29 Sep 202300:50:31

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In dieser Podcastfolge tauchen wir mit zwei ehemaligen FiBL Direktoren in die stürmische Gründerzeit des FiBL und des Biolandbaus ein. Zum fünfzigjährigen Jubiläum des FiBL haben sich Urs Niggli und Hartmut «Hardy» Vogtmann gemeinsam ins Podcast-Studio von FiBL Focus gesetzt und erzählen unter anderem davon, wie sie Prinz Charles zum Biolandbau bewegt haben. 

Wie ein Ferienlager, und manchmal wie ein Zwangs- und Arbeitslager empfindet Urs Niggli seine dreissigjährige Zeit als FiBL Direktor, in denen er rund um die Uhr für das Institut da war. In diesem Podcast erzählt er, von seinen Erfolgen und seinen Ängsten. Er verrät, mit welchen Führungsmethoden er das FiBL Schweiz von zwanzig auf zweihundert Mitarbeitende und auf europaweit insgesamt sechs Institute aufgebaut hat.

Licht und Schatten
Auch die Schattenseiten verhehlt Urs Niggli in dieser Folge nicht: die Familie hat sehr darunter gelitten, wie er unumwunden zugibt. Doch hat er sich mit seiner Familie ausgesprochen und ist mit sich im reinen: «Ich bereue nichts und würde alles nochmals genauso machen.» Und ans Aufhören denkt er schon gar nicht. Derzeit baut er das Institut für Agrarökologie auf, zehn Mitarbeitende sind schon eingestellt.  

Bahnbrechende Gründerzeit
Einheitslohn, gemeinsam Mittagessen kochen, die Wochenenden zusammen verbringen und Sitzungen am Küchentisch bis Mitternacht – das prägte die Anfänge des FiBL, von denen der erste Direktor Hartmut «Hardy» Vogtmann in diesem Podcast erzählt. Er hat es geschafft, das FiBL vom Guru-Image der Biopioniere zu befreien.
Mit wissenschaftlicher Seriosität und geschickter Politik konnte er mit seinem Team sogar den ersten Biorichtlinien zur gesetzlichen Anerkennung verhelfen – erst in der Schweiz, dann in Deutschland und später weltweit. Dass es heute rund um den Globus gesetzliche Standards für Bio gibt, ist ein Verdienst dieser ersten Jahre des FiBL.

Das Herz von King Charles schlägt für Bio
In diesem Podcast verrät er zudem, wie er den damaligen Prinz Charles – heute King Charles – dazu brachte, seine Güter auf Biolandbau umzustellen. Nach wie vor ist die Expertise des ehemaligen Direktors gefragt: «Im Moment will Charles sein Gut Sandringham mit 6500 Hektar auf Bio umstellen. Da bin ich im Moment aktiv, weil es nicht ganz so läuft.» 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreibt uns eine E-Mail auf podcast@fibl.org oder hinterlasst uns Kommentare auf Youtube oder Instagram. Auf Spotify könnt ihr FiBL Focus ausserdem eine Bewertung geben. 

Bisherige FiBL Direktoren

  • Erster Direktor 1974-1981 Vogtmann, Hartmut  
  • Zweiter Direktor 1981-1990 Suter, Henri
  • Dritter Direktor 1990-2020 Niggli, Urs   
  • Vierte Direktion 2020-2023 Knut Schmidtke mit Lucius Tamm und Marc Schärer 
  • Aktuelle Direktion seit 2023: Beate Huber, Michel Keppler und Jürn Sanders 

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Bioläden – Jedes Produkt hat seine Geschichte (Schweizerdeutsch)15 Sep 202300:38:14

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Barbara Walt und Pierre Moser sind sich einig: Die Kenntnis über die Herkunft und Herstellung ihrer Produkte sowie die persönliche Bindung zu ihrer Kundschaft bildet das Fundament für den Erfolg ihrer Bioläden. In dieser Podcast-Folge erläutern sie zudem die Bedeutung eines soliden Lieferant*innennetzwerks und warum dieses nicht zu vernachlässigen ist. 

Die aktuellen Herausforderungen im Biofachhandel

In dieser Podcastfolge hat sich Moderatorin Sophie Thanner mit den zwei Bioladenbesitzenden Pierre Moser und mit Barbara Walt getroffen. Beide sind zudem Vorstandsmitglieder von vielgrün, der Genossenschaft Schweizer Bioläden. In ihrem Gespräch erzählen sie vom Rückgang des Kundenfrankens, diskutieren die Preisgestaltung im Fachhandel und erörtern die Herausforderungen, die bei der Aufrechterhaltung verlässlicher Lieferbeziehungen entstehen. 

Kundenbindung als Erfolgsrezept 

Trotz des Wettbewerbs mit den Großverteilern gelingt es diesen beiden Bioladenbesitzenden, ihre Kundschaft durch Vertrauen an sich zu binden. Erwartungen erfüllen sie, indem sie das Produktsortiment an die individuellen Wünsche der Kundschaft anpassen, fachkundige Beratung leisten und ihr umfassendes Produktwissen vermitteln. Was sich die beiden in der Zukunft von den Konsumierenden, Produzierenden und der Politik wünschen, erzählen sie in dieser Podcastfolge.

Biokonsum ist stabil 

Ergänzt wird diese Folge mit aktuellen Ergebnissen der Biobarometer Umfrage. Die FiBL Expertin Hanna Stolz erläutert, dass sich der Biokonsum nach Ende der Pandemie normalisiert hat und sich nun auf einem stabilen Niveau eingependelt hat. Doch die Nachfrage verschiebt sich vom Fachhandel in den Detailhandel. Deshalb gibt die Forscherin in dieser Podcastfolge Tipps, was Bioläden ausser einer erfolgreichen Kundenbindung noch tun können, um konkurrenzfähig zu bleiben. 

Weiterführende Information

·     Biobarometer

·     Genossenschaft vielgrün

·     Der Bioladen Altstetten

·     bambus Fairtrade Bioladen


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Ein Grund zum Feiern – 50 Folgen FiBL Focus01 Sep 202300:28:41

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Anlässlich unserer 50. Episode, blicken wir hinter die Mikrophone und tauschen mit unseren Gäst*innen Platz. In dieser Folge erfahrt ihr mehr über die Personen, die hinter FiBL Focus stehen.  

Es ist nun schon fast 2 Jahre her, seit wir unsere erste Folge online gestellt haben. Seitdem haben wir euch viele interessante Personen aus den Bereichen Landwirtschaft, Tier und Umweltschutz vorgestellt. In dieser Folge geht es diesmal um uns – euer Podcastteam. 

Wer steckt eigentlich hinter FiBL Focus und wie ist die Idee für den Podcast überhaupt entstanden? Wir erzählen, wer wir sind und wie wir zu FiBL Focus gekommen sind. Auch erfahrt ihr über unsere teils holprigen Anfänge, wie wir mit Kritik zum Podcast umgehen und was wir mit FiBL Focus noch so vorhaben.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram.

Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Gäste: Anke Beermann, Vanessa Gabel, Franziska Hämmerli, Sophie Thanner (alle FiBL)

Weiterführende Informationen: FiBL - FiBL Focus


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Hanf – vom Rauschgift zur Superkultur (Schweizerdeutsch)18 Aug 202300:22:13

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Der Hanfpflanze haftet nach wie vor das Stigma des Rauschmittels an. Doch hat sie sich heute weitgehend rehabilitiert. Ihr legales Potential steht nun im Vordergrund: Samen, Fasern und Blütenextrakte. FiBL Berater Mathias Christen spricht in diesem Podcast über die Vorteile und Herausforderungen im Hanfanbau. Die Folge ist auf Schweizerdeutsch. 

Die Samen vom Hanf sind essbar und werden zu wertvollen Nahrungsmitteln wie Proteinpulver oder Speiseöl verarbeitet. Die Fasern der Hanfpflanze werden in Textilien für Kleidung, in Dämmstoffe für den Hausbau oder in Einstreu für Tiere verwandelt. Und Blütenextrakte wie CBD dienen als Arzneimittel für Mensch und Tier. 

Doch trotz all dieser Möglichkeiten bleiben Anbau und Vermarktung nach wie vor komplex. Mathias Christen spricht in diesem Podcast über die Chancen und Herausforderungen beim Hanfanbau. Er arbeitet am FiBL als Berater Ackerbau für Ölsaaten und Getreide und steht für Beratungen zum Hanfanbau zur Verfügung, siehe Kontaktangaben unten. Er ist zudem Mitautor des neuen FiBL-Merkblattes «Biohanf – Vielseitiger Hanfanbau – Ernteprodukte und Möglichkeiten», das mit finanzieller Unterstützung von Bio Suisse herausgegeben wurde. Es steht im FiBL Shop als PDF kostenlos zum Download bereit, siehe Link unten. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik zu dieser Sendung schreibt uns eine E-Mail auf podcast@fibl.org oder hinterlasst uns Kommentare auf Youtube oder Instagram

Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 49/Schweizerdeutsch/22 Minuten 13 Sekunden

 

Gast: Mathias Christen, FiBL Berater

Moderation und Redaktion: Franziska Hämmerli, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

 

Weiterführende Informationen:

·         Merkblatt «Biohanf – Vielseitiger Hanfanbau – Ernteprodukte und Möglichkeiten» https://www.fibl.org/de/shop/1266-biohanf 

·         Beratung Biohanf: Mathias Christen, FiBL Berater, Tel +41 62 865 63 63 E-Mail: mathias.christen@fibl.org 

 

Hanfnüsse oder Hanföl aus Schweizer Bioqualität 

·         alpenpionier.ch

·         hanfwohl.ch

·         harmonius.ch

·         pflanzenoel.ch

·         natursamaya.ch

 

Textilien aus Schweizer Biohanf

·         glaernischtextil.ch

Pflanzenölmühlen zum Lohnpressen

·         pflanzenoel.ch

·       


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Schokolade - Nachhaltigkeit in einer globalen Wertschöpfungskette04 Aug 202300:26:53

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Die Schweiz ist ein Schokoladenland und auch im Ausland für die gute Qualität der Schokoladenprodukte bekannt. Dabei wird Kakao in der Schweiz ja gar nicht angebaut. In unserer aktuellen Podcastfolge wollen wir unter anderem auch auf die dunklere Schokoladenseite blicken und darüber sprechen, welche Schwierigkeiten es bei der Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette für Schokolade noch gibt. 

Unsere drei Gäste berichten von ihren Forschungsergebnissen aus dem SusChain Projekt. Dort wurden die „Hotspots“ der Nachhaltigkeit entlang der Kakaowertschöpfungskette identifiziert und untersucht. Vom Anbau der Kakaobohnen bis hin zu Schweizer Schokoladenherstellern. Sie berichten, wo es noch am meisten zu tun gibt und welche Massnahmen notwendig wären, um die Nachhaltigkeit zu verbessern. Ausserdem geben sie auch wertvolle Tipps, worauf man beim Schokoladenkauf achten sollte. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 48/Hochdeutsch/26:53
Gäste/FiBL-Forschungsteam: Gianna Lazzarini (ZHAW), Lina Tennhardt (FiBL), Florian Studer (SCHÖKI)

Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

Webseiten zum Projekt:

Nachhaltigere Wertschöpfungsketten – NFP 73 

 Publikationen: 

-          Do environmentally-friendly cocoa farms yield social and economic co-benefits? - ScienceDirect

-          Frontiers | Implementation of sustainable farming practices by cocoa farmers in Ecuador and Uganda: the influence of value chain factors (frontiersin.org)

-          Gender Inequality in the Cocoa Supply Chain: Evidence from Smallholder Production in Ecuador and Uganda - ScienceDirect

 Verlinkte Podcast Folgen: 

FiBL - Podcast: Nachhaltigkeit messen mit dem SMART-Farm Tool

 Andere FiBL Kakao-Projekte:

SysCom - Bolivia (fibl.org)

Videos zum SysCom Projekt: 

https://youtube.com/playlist?list=PL1dOum9RiVPh-gU6NI3krPsof2_IPDR4H

 Schöki: 

Mission – SCHÖKI (schoeki.ch)

 Webseite für Labels: 

www.labelinfo.ch

Wichtige ergänzende Informationen von einer Hörerin:
https://colonial-local.ch/schokolade/
https://schoggifestival.ch 
https://www.srf.ch/audio/focus/bernhard-schaer


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Ist da der Wurm drin?20 Jul 202300:34:38

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Das Thema der aktuellen Podcastfolge ist die Parasitenkontrolle bei Weidetieren wie Pferden, Rindern, Schafen oder Ziegen. Zu Gast ist Steffen Werne aus der Gruppe Tiergesundheit vom FiBL. Er weiss, weshalb Entwurmungsmittel nicht das Allerheilmittel sind, und wie Parasiten wirksam im Schach gehalten werden können. 

Tiere auf der Weide werden oft von Parasiten befallen. Das gefährdet das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere. Daher ist es wichtig, die Parasiten unter Kontrolle zu halten. Oft geben Tierhalter ihren Weidetieren daher regelmässig Entwurmungsmittel. Warum das aber nicht immer unbedingt notwendig ist und bisweilen sogar schädlich sein kann, und welche Alternativen wirksam sind, wird in dieser Folge erklärt. Unser Podcastgast, Steffen Werne, bringt uns die neuesten Ergebnisse aus der Forschung mit und gibt praktische Empfehlungen und Tipps zur Parasitekontrolle für Weidetierhaltende.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 47/Hochdeutsch/Länge 34min und 38sek 

 

Gäste/FiBL-Forschungsteam: Dr. Steffen Werne

Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

https://www.fibl.org/de/shop/1630-weideparasiten

https://www.fibl.org/de/shop/2515-parasiten-kleinwiederkaeuer

https://www.fibl.org/de/shop/4131-endoparasiten-legehennen

 


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Unterwasserwelten: Aquakulturen und Fischerei07 Jul 202300:34:41

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Was bedeutet der Begriff Aquakultur eigentlich und welche Fischproduktion ist nachhaltig? Diese und weitere Fragen beantwortet Timo Stadtlander in dieser Podcastfolge.

Aquakulturen haben in den letzten Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen, da sie einen immer grösseren Beitrag zur globalen Fischversorgung leisten. Gemeinsam mit Dr. Timo Stadtlander erkundet Podcastredaktorin Anke Beermann die vielfältigen Aspekte der Aquakulturindustrie und der Fischerei.

Sie erörtern die Herausforderungen und Chancen, die der Klimawandel für die Aquakulturen und die Fischerei mit sich bringt, sowie die erforderlichen Anpassungsstrategien, um die Aquakulturproduktion aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Tierwohl und Umweltschutz zu gewährleisten. Auch besprechen sie, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Fischerei im Meer hat.

Dr. Timo Stadtlander ist Meeresbiologe, Agronom und Co-Leiter der Gruppe Tierernährung am FiBL Schweiz. Er forscht über Aquakulturen und beschäftigt sich unter anderem mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Meere.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram.
Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 46 /Länge in 34min und 41sek. 

 

Gäste: Dr. Timo Stadtlander, FiBL

Moderation Gespräch: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

FiBL - Resilienz der Schweizer Bio-Aquakultur gegen den Klimawandel

FiBL - Timo Stadtlander

 


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Was ist eigentlich Regenerative Landwirtschaft?11 Jul 202400:50:57

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In der aktuellen Folge sprechen die Agrarwissenschaftler*innen Dr. Andrea Beste vom Büro für Bodenschutz und ökologische Agrarkultur und Tim Schmid vom FiBL über die «Regenerative Landwirtschaft».  

Im Gespräch mit Redaktorin Vanessa Gabel klären sie darüber auf, was man unter regenerativer Landwirtschaft überhaupt verstehen kann und welche Vorteile und Chancen mit dieser Anbaumethode verbunden sind. Dabei sprechen sie auch über die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zur biologischen Landwirtschaft. Sie beleuchten, welche Schwierigkeiten rund um das Thema aktuell noch bestehen und was sich auch im politischen Kontext noch ändern muss, damit aus der ursprünglichen Idee ein Erfolgsrezept werden kann. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 72/Sprache/50 Min. 57Sek. 

 

Gäste/FiBL-Forschungsteam: Dr. Andrea Beste, Büro für Bodenschutz und ökologische Agrarkultur, Dr. Tim Schmid

Moderation Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL


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Der Klimawandel und die Meere 23 Jun 202300:16:14

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Der Klimawandel ist zweifellos eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die steigenden Temperaturen und der Anstieg des Treibhausgasgehalts in der Atmosphäre haben bereits deutliche Auswirkungen auf unseren Planeten.

Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere und Ozeane. Gemeinsam mit Dr. Timo Stadtlander besprechen wir in dieser Podcastfolge, welchen Einfluss der Klimawandel auf die Meere hat.  Wir klären, was Klimakipppunkte sind und was es für uns und unsere Umwelt bedeutet, wenn der Grönländische Eisschild und der Permafrost weiter schmelzen. 

Dr. Timo Stadtlander ist Co-Leiter der Tierernährungsgruppe am FiBL. Er forscht über Aquakulturen und beschäftigt sich unter anderem mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Meere. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram
Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 45 /Länge in 16.min und 14sek. 

 

Gäste: Dr. Timo Stadtlander, FiBL

Moderation Gespräch: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

Zeitlicher Ablauf der Erderwärmung: Video: Global Warming from 1880 to 2022 – Climate Change: Vital Signs of the Planet (nasa.gov)
Interaktive NASA-Karte zum Meeresspiegelanstieg: Flood Maps (firetree.net)
Klimawandel: 1,5-Grad-Ziel kann den Kollaps wohl nicht verhindern (faz.net)


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Alles unter Kontrolle? | Hoch- und Schweizerdeutsch09 Jun 202300:22:41

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Aus dem Leben eines Bio- Inspektors

In der aktuellen Podcastfolge ist Andreas Müller zu Gast. Er ist Leiter im Fachbereich Zertifizierung bei der Bio Inspecta, dem Schweizer Marktführer im Bereich Zertifizierung von Landwirtschaftsbetrieben und Unternehmen. Jedes Jahr müssen in der Schweiz (und in Lichtenstein) über 7000 Biobetriebe kontrolliert werden, um zu überprüfen, ob auch wirklich alle Biorichtlinien eingehalten werden und eine Biozertifizierung weiterhin gerechtfertigt ist. Andreas berichtet uns in dieser Folge von seiner Arbeit als Biokontrolleur.

Folge 44/Länge in   .min und  sek. 

 

Gäste: Andreas Müller (bio.inspecta AG)

Moderation Gespräch: Vanessa Gabel ( FiBL)

Redaktion: Vanessa Gabel (FiBL)

An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL)

Sprache: Hochdeutsch/Schweizerdeutsch

Weiterführende Informationen: 

·      https://www.bio-inspecta.ch/de/home


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47 Jahre am FiBL – Otto Schmid erzählt26 May 202300:41:31

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«Meine Lehrmeister waren die Biobauern und Biobäuerinnen!»

In dieser Jubiläumsfolge zum 50-jährigen Bestehen des Forschungsinstituts für biologische Landwirtschaft FiBL erzählt unser dienstältester, noch aktive Mitarbeiter, Otto Schmid, von seinen 47 Jahren am FiBL. Er beschreibt, weshalb die Verwendung des Wortes «Bio» für Lebensmittel zunächst nicht zugelassen wurde und die Direktoren der Forschungsanstalten den FiBL Forschenden verboten hatten in ihren Publikationsorgangen zu veröffentlichen. 

Die Schweizer Biobewegung hat Otto einiges zu verdanken. Er hat den Bioberatungsdienst am FiBL aufgebaut und an der Entwicklung der Schweizer und internationalen Biorichtlinien mitgearbeitet. Wieso Otto im Dezember 1989 sogar ins Büro des Chefs des Bundesamtes für Landwirtschaft einmarschiert ist, ist in dieser Folge zu hören. 

Weitere Informationen:

  • 50 Jahre FiBL auf fibl.org 
  • Rachel Carson (2021): Der Stumme Frühling, Übersetzung: Margaret Auer, Nachdruck, C.H.Beck, München, ISBN: 978-3-406-73177-8 
  •  Ursina Eichenberger (2012): «Ökologie und Selbstbestimmung», Lizentiatsarbeit der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich
  • Silvia Henggeler, Otto Schmid (2012): Biologischer Pflanzenschutz im Garten, Neuauflage, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, ISBN-10: 3800176319 
  • Dennis Meadows, Donella Meadows, Erich Zahn, Peter Milling (1972): Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Übersetzung: Hans-Dieter Heck Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart, ISBN: 3-499-16825-1
  • FiBLFilm: Zwischen Zorn und Zärtlichkeit – Die Geschichte des Biolandbaus in der Schweiz (2012)


Gast: Otto Schmid

Moderation und Redaktion: Sophie Thanner, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL


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Overshoot Day – Drei Planeten für unseren Lebensstil11 May 202300:23:47

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Wir Deutschen und Schweizer bräuchten für unseren Lebensstil eigentlich fast drei Planeten. Das zeigt uns der Overshoot Day. Warum der Overshoot Day uns aber nicht bedrücken soll, sondern uns hilft, bessere Entscheidungen zu treffen, erklären in diesem Podcast der Erfinder des ökologischen Fussabdrucks, Mathis Wackernagel und FiBL Forscherin Anita Frehner.

Der Overshoot Day fällt dieses Jahr für die Schweiz auf den 13. Mai und für Deutschland auf den 4. Mai. Das heisst, zwischen dem 1. Januar und diesem Datum hätte die Menschheit schon mehr verbraucht, als die Erde im ganzen Jahr erneuern kann – wenn alle so leben würden, wie wir in der Schweiz oder in Deutschland. Alles zusammengerechnet ist also ab Mitte Mai bis zum Ende des Jahres unser Verbrauch pro Kopf mehr, als was sich in einem Jahr regeneriert, also zum Beispiel Holz, Meeresfische, Fleisch, Weizen, CO2-Emissionen, Kleidungsfasern, und so weiter.

Was dies auf wirtschaftlicher, landwirtschaftlicher und persönlicher Ebene bedeutet, erläutern Mathis Wackernagel und Anita Frehner im Gespräch mit der FiBL Focus Redaktorin Franziska Hämmerli. Anita forscht am FiBL zu nachhaltiger und gesunder Ernährung. Mathis ist der Gründer und Präsident des Global Footprint Networks. Das ist eine Non-Profit-Organisation die mit dem ökologischen Fussabdruck arbeitet, einem Buchhaltungssystem für natürliche Ressourcen.

Bei Anregungen, Fragen oder Kritik meldet euch auf podcast@fibl.org. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 42/Hochdeutsch /23 Min 47 Sec 

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  • Franziska Hämmerli, FiBL


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  • Anke Beermann, FiBL




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Ausbildungsmöglichkeiten für den landwirtschaftlichen Nachwuchs 28 Apr 202300:25:19

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Eine Podcastfolge für Gymnasiast*innen, Maturand*innenen und Studierende, die sich für eine Hochschulausbildung zu den Themen Landwirtschaft und Nachhaltige Ernährungssysteme interessieren.

Jungen Menschen haben die Wahl zwischen verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft und Nachhaltige Ernährungssysteme. Eine Option ist ein Studium an der ZHAW, der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften.

In dieser Podcastfolge stellen Bernadette Oehen und Dr. Roman Grüter die Kooperationen ihrer Organisationen im Bereich Bachelor- und Masterstudiengänge, sowie der Summer School vor. Bernadette Oehen ist Co-Leiterin des Departments für Beratung, Bildung und Kommunikation am FiBL und Roman Grüter ist Mitarbeiter des Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZHAW.

Zwei Masterstudentinnen der ZHAW, Lorin Ineichen und Mariella Vidic, erzählen uns von ihrem Ausbildungsweg und ihren Masterarbeiten, zu denen sie am FiBL forschen.


Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

 

Gäste: Bernadette Oehen (FiBL), Dr. Roman Grüter (ZHAW), Lorin Ineichen, Mariella Vidic

Moderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

Agrobiodiversity Summer School 2023 | ZHAW Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR

Master Research Unit Agrarökologie und Ernährungssysteme im MSc Umwelt und Natürliche Ressourcen | ZHAW Life Sciences und Facility Management

Vertiefung «Biologische Landwirtschaft und Hortikultur» | ZHAW Life Sciences und Facility Management



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Freche Fragen? Landwirte und FiBL Direktor geben Antworten | Schweizer- und Hochdeutsch14 Apr 202300:15:45

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In dieser Folge stellen sich die drei Gäste ein paar unbequemen Hörerfragen: der konventionelle Landwirt Willy Rügge, der Biolandwirt Marcel Lusti und der FiBL Schweiz Direktor Knut Schmidtke.  

Wer ist eigentlich schuld am Artensterben? Glauben unsere Gäste wirklich, dass ökologische Ausgleichsflächen wie Blumenwiesen nicht nur gut fürs Gewissen, sondern auch gut für die Landwirtschaft sind? Und was tun sie selbst für die Umwelt?  Willy Rügge, Marcel Lusti und Knut Schmidtke stehen Rede und Antwort. 

Wenn ihr auch ein paar Fragen an unsere Wissenschaftler*innen oder Landwirt*innen habt, schickt sie uns doch per E-Mail an podcast@fibl.org. Wir fragen gerne nach.

Folge 40/FiBL Focus Talk/Schweizerdeutsch und Hochdeutsch/15 Min 45 Sec  

  


Gäste
Willy Rügge,  konventioneller Landwirt
Marcel Lusti,  Biolandwirt, Leimbihof ZH   
Knut Schmidtke,  FiBL Direktor 

Moderation und Redaktion
Franziska Hämmerli, FiBL

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Anke Beermann, FiBL

Technik
Vanessa Gabel


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Wieviel Ökologie brauchen unsere Agrarsysteme? | Schweizer- und Hochdeutsch05 Apr 202300:47:35

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Ein konventioneller Landwirt und ein Biolandwirt diskutieren mit dem Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL Schweiz darüber, wie ökologisch denn unsere Landwirtschaft sein soll:

Sollte die konventionelle Landwirtschaft ein schlechtes Gewissen haben, weil sie mit chemisch-synthetischen Pestiziden arbeitet? Liefert der biologische Landbau zu wenig Ertrag? Wäre Agrarökologie die beste Lösung, wenn noch nur jemand wüsste, was das sein soll? 


Bei Anregungen, Fragen oder Kritik meldet euch auf podcast@fibl.org. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 39/FiBL Focus Talk/Schweizerdeutsch und Hochdeutsch /47 Min 35 Sec 


Gäste
Willy Rügge,  konventioneller Landwirt
Marcel Lusti,  Biolandwirt, Leimbihof ZH   
Knut Schmidtke,  FiBL Direktor 

Moderation
Franziska Hämmerli, FiBL

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Anke Beermann, FiBL

Redaktion
Vanessa Gabel


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Coming soon: Neuer FiBL Podcastkanal | Englisch17 Mar 202300:43:08

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Diesmal eine Folge auf Englisch:

Um Forschungsergebnisse aus nationalen und internationalen Projekten zu verbreiten, lanciert das FiBL den neuen Podcastkanal «FiBL Collaboration».

Am FiBL gibt es viele spannende Projekte. Viele von ihnen haben inzwischen auch das Kommunikationsmedium Podcast für sich entdeckt. Die Projektergebnisse werden jedoch nicht immer in Deutsch verbreitet. Zudem sind die Projekte teils zu spezifisch für unseren bestehenden Podcastkanal «FiBL Focus». Deshalb werden diese Projektfolgen in Zukunft auf dem neuen Kanal «FiBL Collaboration» veröffentlichen. Als kleiner Vorgeschmack, ist die erste Projektfolge aus dem Projekt «BioFruitNet» auch auf «FiBL Focus» zu hören. In der Folge «Tree Row Management» erklären drei Experten, wie sich Lebendmulch als Unkrautregulierung in Baumstreifen von Obstanlagen einsetzen lässt. Sie sprechen über die Ökosystemleistungen, praktische Anwendung, sowie Vor- und Nachteile von Untersaaten und natürlicher Begleitflora im Bioobstanbau. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Gäste: Michael Friedli (FiBL), Eligio Malusa (Inhort), Claude-Eric Parveaud (Grab)

Moderation und Redaktion: Sophie Thanner (FiBL Schweiz)

An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL Schweiz)

Weiterführende Informationen:

·       Projektwebseite BioFruitNet

·       Praxis-Tipps aus dem Projekt BioFruitNet

·       Videos aus dem Projekt BioFruitNet


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Der klimapositive Biolandbau – eine politische Mär?03 Mar 202300:19:42

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Führt eine Ausweitung des biologischen Landbaues zu erheblich negativeren Umweltwirkungen im Ausland und ist er daher ökologisch, ökonomisch und sozial nicht nachhaltig? 
Der Wissenschaftler Adrian Müller vom FiBL Schweiz nimmt dazu Stellung. 

Der Berliner Agrarökonom Prof. Harald von Witzke wirft der EU vor, bei der Bewertung der Biolandwirtschaft falsch zu rechnen, damit sie einen positiven Klimanutzen hat. 

Er argumentiert, dass eine Ausweitung des biologischen Landbaus in der EU mehr Importe verursache, da der Biolandbau zu geringe Erträge erzielt. Dies führe zu erheblich negativeren Umweltwirkungen im Ausland und könne daher ökologisch, ökonomisch und sozial nicht nachhaltig sein. Verbraucher*innen, Landwirt*innen, Steuerzahlende und auch die Medien würden durch die politische Mär von den vermeintlich positiven Umweltauswirkungen des weniger produktiven Biolandbaus in die Irre geführt werden.

Diese pauschale und einseitige Kritik am biologischen Landbau ist nach Erachten der FiBL Wissenschaftler Adrian Müller, Jürn Sanders und Andreas Gattinger weder sachlich richtig noch hilft sie, die ökologischen Herausforderungen zu bewältigen. Daher haben sie gemeinsam einen Artikel für die Agra Europe verfasst und auf von Witzkes Kritik geantwortet.  
Ihre Argumentation fasst für uns Adrian Müller im Gespräch mit Anke Beermann zusammen.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.


Gast: Adrian Müller, FiBL

Moderation: Anke Beermann, FiBL

 
Weiterführende Informationen:

Studie der Boston Consulting Group: die-zukunft-der-deutschen-landwirtschaft-sichern.pdf (bcg.com)

Podcast Folge Is(s)t Bio die Lösung? | FiBL Focus Talk (buzzsprout.com) vom 24.12.2021


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Klimawandel im Bioweinbau 17 Feb 202300:25:39

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Hitze und Trockenheit, lange Nässeperioden, Spätfrost – der Klimawandel stellt auch für den Weinbau eine Herausforderung dar. Dieser stellen sich Schweizer Winzer*innen mit vielfältigen und flexiblen Anpassungsstrategien.

Der Sommer 2021 gilt als einer der nassesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Ihm folgte ein Sommer mit Hitzerekorden. Und für 2023 sagen Wetter-Expert*innen wieder einen extremen Hitzesommer voraus. «Wir bleiben kreativ und ich hoffe auch auf die Kreativität der Winzerinnen und Winzer.» sagt Linnéa Hauenstein, Forscherin und Beraterin für Rebbau am FiBL Schweiz. Ihr sei der Wandel, in dem sich der Weinbau auf Grund des Klimawandels befindet, bewusst. Sie freue sich aber diese Herausforderung anzunehmen und die Winzer*innen auch in Zukunft zu unterstützen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Michele Bono bespricht sie die Auswirkungen von Wetterextremen auf den Biorebbau. Die Lösungsvorschläge der beiden Bioberater*innen sind vielfältig. Sie reichen von einer geeigneten Sortenwahl über das Bodenmanagement bis hin zur Steigerung der Biodiversität. Einige dieser Anpassungsstrategien haben zwei Winzer*innen, Rahel Buchmann und Diederik Michel, schon umgesetzt. Ihre Erfahrungen mit robusten Rebsorten und Agroforstsystem mit Rebberg-Pfirsichen berichten sie in dieser Podcastfolge.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Gäst*innen: Michele Bono (FiBL Schweiz), Linnéa Hauenstein (FiBL Schweiz), online: Rahel Buchmann (Weingut «Im Wygarte», buchmann-weine.ch), online: Diederik Michel (Weingut Diederik, diederik.ch)

Moderation und Redaktion: Sophie Thanner (FiBL Schweiz)

An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL Schweiz)

 

Weiterführende Informationen:

Betriebsmittelliste Weinbereitung 2022/2023, Artikelnummer 1488, auf shop.fibl.org
Merkblatt Anforderungen an den Bioweinbau, Artikelnummer 1490, auf shop.fibl.org
Projekt BioViPro: Partizipative Forschung im Dienst des biologischen Rebbaus
Projekt InnoPIWI: Agronomisches und önologisches Potenzial pilzresistenter Rebsorten
Projekt VinBioDiv: Naturerbe, Biodiversität, Bekämpfung von Umweltverschmutzung
Projekt Blühende Rebberge für Mensch und Natur: Förderung von artenreichen Weinbergen


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Herausforderungen und Zukunftsaussichten für Bio Suisse und den Markt28 Jun 202400:40:54

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In der neusten Folge von FiBL Focus stehen Bio Suisse-Präsident Urs Brändli und seine Vorstandskollegin Dora Fuhrer Rede und Antwort. Sie diskutieren generationenübergreifend über härtere Richtlinien, das Selbstverständnis des Verbands und die Labelkonkurrenz. 

Die Bio Suisse ist ein vielgestaltiger Verband. Sie ist Lobbyorganisation der Biobäuerinnen und Bauern, gleichzeitig ist sie als Eigentümerin der Knospe stark engagiert im Markt, ohne allerdings selber zu handeln. Die hohen Einnahmen aus den Lizenzgebühren sind ein Segen, gleichzeitig wecken sie auch Begehrlichkeiten und Widerspruch im heterogenen Verband. Regelmässig werden in den lebhaften Delegiertenversammlungen (DV) Vorwürfe laut, dass die Angestellten in der Geschäftsstelle im Verhältnis zu den Mitgliedern zuviel verdienten.

«Wo gehobelt wird, fliegen Späne»
In der Folge 71 nehmen Präsident Urs Brändli und Vorstandsmitglied Dora Fuhrer Stellung zu dieser und weiteren Fragen. Sie verkörpern zwei Generationen im Vorstand. Beide sind sie in der Landwirtschaft tätig. Dora Fuhrer bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Bruder einen Betrieb in Burgistein im Kanton Bern. Urs Brändli ist auf dem Betrieb seines Sohns in Goldingen im Kanton St. Gallen angestellt. 
Brändli betont, dass das Team in Basel ausgezeichnete Leistungen erbringe. Fuhrer rühmt die Bio Suisse-Diskussionskultur, die nach dem Motto «Wo gehobelt wird, fliegen Späne» ab und auch härtere Bandagen beinhaltet.

Von Visionen und Konkurrenz
Weitere Themen im rund 40-minütigen Gespräch sind die nicht ganz einfach verständliche (Nicht-)Parolenfassung zur Biodiversitäts-Initiative, die Entwicklung des Marktes und die Annäherungen zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft. Hier gibt es einige interessante Aussagen der beiden Gesprächsteilnehmenden, unter anderem zur Konkurrenzsituation zwischen den Labels wie dem IP-Käfer, zur leicht verblichenen Vision Bioland Schweiz und der Steuerung von Nachfrage und Angebot.

Gäste
Urs Brändli, Bio Suisse-Präsident und Landwirt
Dora Fuhrer, Bio Suisse-Vorstandsmitglied, Agronomin und Landwirtin

Moderation, Redaktion und Schnitt
Adrian Krebs, FiBL 

An- und Abmoderation
Anke Beermann, FiBL

Weitere Informationen über Bio Suisse
www.bio-suisse.ch 


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Gentech in der Landwirtschaft Teil II: Nur noch Bananen dank neuen Gentechnologien wie CRISPR/Cas? 03 Feb 202300:36:06

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Konsumentinnen und Konsumenten in Europa und der Schweiz sind generell kritisch gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln eingestellt. Doch noch nie zuvor gab es so viele Stimmen, die für die Gentechnologie eine Lanze brechen möchten. Der Grund: Neue Gentechnologien wie CRISPR/Cas. Mehr dazu im zweiten Teil des FiBL Focus Podcast «Gentech in der Landwirtschaft».

Die neuen Technologien wie CRISPR/Cas seien so präzis wie eine Schere im Vergleich zu den alten Technologien, die mehr die Genauigkeit einer Schrotflinte hätten. Ausserdem seien sie schnell und günstig. Über die Vor- und Nachteile der neuen Gentechnologien  sprechen im zweiten Teil des FiBL Focus Podcast zum Thema «Gentech in der Landwirtschaft» drei Gäste: die Wissenschaftlerin Monika Messmer vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, Martin Bossard von Bio Suisse, dem Dachverband der Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern, und Charlotte Aichholz, Pflanzenzüchterin bei Sativa Rheinau, einem Betrieb der biologisches und biodynamisches Saatgut züchtet, vermehrt und vertreibt. 

Die Sendung ist auf YouTube oder allen gängigen Podcast-Apps zu hören: https://www.fibl.org/de/infothek/meldung/podcast-gentech-in-der-landwirtschaft

Bei Anregungen, Fragen oder Kritik meldet euch auf podcast@fibl.org

Folge 35/FiBL Focus Talk/Hochdeutsch/36 Min 06 Sec  

 

Gäste: 

Charlotte Aichholz, Pflanzenzüchterin, Sativa Rheinau

Martin Bossard, Leiter Politik, Bio Suisse

Monika Messmer, Leitung Gruppe Pflanzenzüchtung, FiBL

Moderation und Redaktion: Franziska Hämmerli, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

 

Weitere Informationen


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Gentech in der Landwirtschaft Teil I: Aktuelle Lage20 Jan 202300:26:37

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Die gesetzlichen Grundlagen werden im Moment sowohl in der EU als auch in der Schweiz neu verhandelt. Bis anhin waren genetisch veränderte Organismen in der Landwirtschaft der EU unter bestimmten Bedingungen erlaubt, in Schweizer sogar gänzlich verboten. Was sich nun ändern könnte ist im ersten Teil des FiBL Focus Podcast «Gentech in der Landwirtschaft» zu hören.

Neue Gentechnologien wie Crispr-CAS könnten die strengen Gentechgesetze der EU und der Schweiz ins Wanken bringen. Was genau zur Diskussion steht und wie die Erfahrungen im Anbau von genetisch veränderten Pflanzen sind ist im ersten Teil des FiBL Focus Podcast zum Thema «Gentech in der Landwirtschaft» zu hören. Die drei Gäste der Sendung sind die Wissenschaftlerin Monika Messmer vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, Martin Bossard von Bio Suisse, dem Dachverband der Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern, und Charlotte Aichholz, Pflanzenzüchterin bei Sativa Rheinau, einem Betrieb der biologisches und biodynamisches Saatgut züchtet, vermehrt und vertreibt. 

 Folge 34/FiBL Focus Talk/Hochdeutsch /26 Min 37 Sec   
 Bei Anregungen, Fragen oder Kritik meldet euch gerne auf podcast@fibl.org

Der zweite Teil der Podcast Serie «Landwirtschaft und Gentech – Nur noch Bananen dank Crispr-CAS-Gentechnik?» wird am Freitag, den 3. Februar veröffentlicht. Darin werden die Vor- und Nachteile der neuen Gentechnologien wie Crispr-CAS besprochen.


Gäste: 

Charlotte Aichholz, Pflanzenzüchterin, Sativa Rheinau

Martin Bossard, Leiter Politik, Bio Suisse

Monika Messmer, Leitung Gruppe Pflanzenzüchtung, FiBL

Moderation und Redaktion: Franziska Hämmerli, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

 

Weitere Informationen:

Wie eine Gentech-Pflanze entsteht: https://gentechfrei.ch/images/Gentechpflanze.pdf 

Das Potential der Gentechnik: https://innovativegenomics.org/crisprpedia/crispr-in-agriculture/ 

Umfrage zur Akzeptanz von Gentechnik in der Bevölkerung der Schweiz: https://www.gfsbern.ch/wp-content/uploads/2021/09/213057_genom-editierung_gfsbern_publ.pdf  


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Frauen in der Landwirtschaft – ein Rollenbild in Bewegung 13 Jan 202300:44:28

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Die wirtschaftliche Bedeutung der Bäuerinnen hat in den letzten Jahren zugenommen. Das zeigt eine Umfrage des Bundesamtes für Landwirtschaft. Gerade die jungen Frauen (bis 35Jahre) übernehmen häufig mehr Verantwortung auf dem Betrieb.

Viele Bäuerinnen sehen ihre Aufgabe jedoch immer noch stark in der traditionellen Rolle als Mutter und Hausfrau. In der Regel wird der Betrieb vom Ehemann geführt und ist auch in seinem Eigentum. Nur etwas mehr als die Hälfte aller befragten Frauen erhalten einen Lohn oder erzielen ein Einkommen für ihre betriebliche Arbeit. Immerhin ein Drittel der Frauen geben in der Studie 2022 an, Eigentümerin oder Miteigentümerin des Betriebes zu sein, auf dem sie leben.

Kein Grund sich auszuruhen, finden die Gästinnen unserer Podcastfolge. Es gibt noch viel zu tun!

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 33/FiBL Focus Talk/Schweizerdeutsch/Deutsch/44Min. 29Sek. 

 Gäste: Lotta Köppel, Gertrud Häseli (Die Grüne) , Jelena Filipovic (Landwirtschaft mit Zukunft) und Claudia Lazzarini
Moderation: Anke Beermamm, FiBL

Weiterführende Informationen:
Frauen in der Landwirtschaft (admin.ch) Der BLW Bericht zu Studie «Frauen in der Landwirtschaft» 2022

Landwirtschaft mit Zukunft (Co-Präsidentin Jelena Filipovic)  LANDWIRTSCHAFT MIT ZUKUNFT

Bioaktuell 2|22 Seite 8 : Gertrud Häseli im Gespräch «Frauenlohn in der Landwirtschaft: Es ist nie zu spät»

Die Webseite von Gertrud Häseli  www.gertrudhaeseli.ch

 


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Wie es den Insekten in der Schweiz geht 07 Dec 202200:40:30

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In diesem FiBL Focus Talk dreht sich alles um die Veränderung der Insektenlebensgemeinschaften in der Schweiz. Eine neue Foschungsinitiative möchte damit verbundene Zusammenhänge, Ursachen und Folgen identifizieren, um den Insektenschutz zu verbessern.

Nimmt die Biomasse der Insekten generell ab? Wie hat sich die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten verändert? Und welchen Einfluss haben Klimaerwärmung und landwirtschaftliche Anbaumethoden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich eine neue Forschungsinitative von FiBL, Agroscope, WSL, Info Fauna und der Vogelwarte Schweiz. Sie möchte Empfehlungen ausarbeiten, um die Insektengemeinschaften und ihre Ökosystemleistungen für die Zukunft zu sichern. In einem Gespräch mit Redaktorin Sophie Thanner berichten 3 Wissenschaftler über das Projekt und erklären, welche Massnahmen Hobbygärtner*innen und Landwirt*innen schon heute zur Förderung und dem Schutz von Insekten ergreifen können. 

Folge 31/FiBL Focus Talk/Hochdeutsch/40 Min. 30 Sek. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Gäste: Kurt Bollmann (WSL), Felix Herzog (Agroscope), Henryk Luka (FiBL Schweiz)

Moderation und Redaktion: Sophie Thanner (FiBL Schweiz)

An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL Schweiz)

Weiterführende Informationen:

Projekt Insektengemeinschaften im Wandel

«Krefelder Studie»

Fachinformation zu Insekten, bafu.admin.ch 

Forschungsplattform «Blühende Lebensräume»

 Projektpartner:

·       Agroscope 

·       WSL

·       Info Fauna CSCF

·       Vogelwarte.ch

Sponsoren: 

Bundesamt für Landwirtschaft BLW, Bundesamt für Umwelt BAFU, Migros-Genossenschafts-Bund , Christoph Merian Kantonalbanken Stiftung, Paul Schiller Stiftung, Stiftung Temperatio Kilchberg, Vontobel-Stiftung, Hirschmann Sti


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Foodwaste – zu gut für die Tonne 24 Nov 202200:14:22

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Mehr als ein Drittel der landwirtschaftlichen Produktion, die für die Deckung des Schweizer Lebensmittelkonsums benötigt wird, geht auf dem Weg vom Acker auf den Teller verloren. Dieser vermeidbare Lebensmittelabfall oder «Foodwaste» verursacht eine grosse Umweltbelastung. Es werden wertvolle Ressourcen verschwendet und es entstehen unnötige und hohe Kosten. 

Nicht der Normgrösse entsprechend, falsch gelagert, das Verfallsdatum überschritten. Es gibt viele Gründe dafür, dass ein Lebensmittel nicht dem ursprünglichen Zweck-nämlich «der menschlichen Ernährung» zugeführt werden kann. Die Verluste fallen auf allen Stufen der Lebensmittelkette an, also von der Produktion, über die Verarbeitung bis hin zu den Privathaushalten der Verbraucher*innen. Warum das so ist, erklären in unserer 30.ten Podcast Folge die drei Lebensmittel- und Ernährungsexpertinnen im Gespräch mit Moderatorin Sophie Thanner. Sie gehen dabei unter anderem auf Ausmass und die Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung in der Schweiz ein und geben hilfreiche Tipps, damit jeder dazu beitragen kann, dass der eigene ökologische Fussabdruck durch Foodwaste in Zukunft etwas kleiner wird. 

Folge 30/FiBL Focus Short/Hochdeutsch/ 14 Min. 22 Sek. 

 

Gästinnen: Sonja Schönberg (BFH Gesundheit), Anita Frehner (FiBL Schweiz), Ursula Kretzschmar (FiBL Schweiz)

Moderation von: Sophie Thanner, FiBL

Redaktion: Vanessa Gabel, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Weiterführende Informationen:

https://foodwaste.ch/(in der Sendung erwähnt)

C. Beretta & S. Hellweg (2019): Lebensmittelverluste in der Schweiz: Mengen und Umweltbelastung. Wissenschaftlicher Schlussbericht, Oktober 2019. ETH Zürich (Download: www.bafu.admin.ch/lebensmittelabfaelle)

Dissertation, auf Englisch: «Balancing animal-source food intake between nutritional requirements and sustainability impacts”, orgprints.org

Wissenschaftlicher Artikel: “Consumer strategies towards an more sustainable food system: insights from Switzerland”, orgprints.org

Forschungsprojekt «Deliberative Ernährungsweisen: Bewertung der Nachhaltigkeit des Schweizer Ernährungssystems von der Produktion zum Konsum», fibl.org


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Was Landwirtschaft mit Biodiversität zu tun hat | Schweizerdeutsch11 Nov 202200:36:21

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Die Art und Weise, wie Landwirtschaft betrieben wird hat einen grossen Einfluss auf die Biodiversität. FiBL-Wissenschaftler Lukas Pfiffner spricht in diesem Podcast von FiBL Focus darüber, welchen Nutzen Biodiversität in der Landwirtschaft hat; und wie wir den Verlust an Vielfalt von Landschaften, Pflanzen, Insekten und Mikroorganismen aufhalten können.

In diesem Podcast von FiBL Focus spricht der Wissenschaftler Lukas Pfiffner über die Lage der Biodiversität in der Schweiz. Gemäss dem Schweizerischen Bundesamt für Umwelt (BAFU), ist die Biodiversität in der Schweiz in einem unbefriedigenden Zustand und nimmt stetig ab. Die Landwirtschaft trägt dafür einen Teil der Verantwortung. Landwirtschaft bietet jedoch auch die Möglichkeit, Biodiversität zu steigern und sich gleichzeitig für den Klimawandel zu rüsten. 

Lukas Pfiffner ist Co-Autor des neuen Faktenblattes «Biolandbau und Biodiversität». Leicht verständlich fasst es die Ergebnisse von über 60 Studien zum Thema zusammen. Das Faktenblatt steht online kostenlos als PDF zur Verfügung.


Bei Anregungen, Fragen oder Kritik meldet euch auf podcast@fibl.org. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 29/FiBL Talk/Schweizerdeutsch /36 Min 24 Sec 

 

Gast: Dr. Lukas Pfiffner, FiBL

Moderation: Franziska Hämmerli, FiBL

An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL

Informationen für Landwirte: agrinatur.ch


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Kuhmilch oder Hafermilch – was ist nachhaltiger? 28 Oct 202200:45:08

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In dieser FiBL Focus Talk Folge stellen sich eine Ernährungswissenschaftlerin und -beraterin, eine Agrar- und Umweltwissenschaftlerin und eine Lebensmittelingenieurin der Frage, was nachhaltige Ernährung bedeutet. Jede Lebensmittelproduktion beeinflusst die Umwelt. Manche mehr, manche weniger. Aber nicht nur die Treibhausgasemissionen beeinflussen die Nachhaltigkeit unseres Essens. Weshalb die Antwort unserer drei Expertinnen auf die Titelfrage lautet «Das kommt darauf an, worauf man schaut!», ist in dieser Folge zu hören. 

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtubeoder Instagram. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Gästinnen: Sonja Schönberg (BFH Gesundheit), Anita Frehner (FiBL Schweiz), Ursula Kretzschmar (FiBL Schweiz)

Moderation und Redaktion: Sophie Thanner (FiBL Schweiz)

An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL Schweiz)

Weiterführende Informationen:

Dossier «Nachhaltigkeit und Qualität biologischer Lebensmittel», Artikelnr. 1405, shop.fibl.org

FiBL Focus Podcasts «SMART-Farm Tool», «Nachhaltigkeit – alles nur Greenwashing?», «Gemeinsam für ein nachhaltiges Ernährungssystem», buzzsprout.com 

FiBLFilme «Nachhaltigkeit des Schweizer Ernährungssystems», «Vegetarisch oder Bio?», youtube.com

Lebensmittelpyramide, Lebensmittelpyramide mit Ökobilanz, sge-ssn.ch

Vegetarische Lebensmittelpyramide, svde-asdd.ch

Lebensmittel- und Umweltpyramide, researchgate.net 

Medieninformation «Die Bevölkerung der Schweiz isst unausgewogen», blv.admin.ch

Luya Foods AG, startup.ch (erwähnt)

Dissertation: «Balancing animal-source food intake be


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Zu trocken? Zu nass? Wie ein Landwirt damit umgeht| Schweizerdeutsch14 Oct 202200:22:22

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Dieser Sommer war in den meisten Teilen der Schweiz extrem trocken und heiss. Das letzte Jahr war hingegen eher zu nass. Welche Auswirkungen das auf seinen Betrieb hat, haben wir in dieser Folge bei einem Biobauern aus dem Fricktal nachgefragt. 

Warum er 26 seiner 140 Milchkühe in diesem Sommer geschlachtet hat und dabei dennoch recht positiv in die Zukunft blickt, könnt ihr in dieser Podcastfolge erfahren.
 
 Folge 27 / FiBL Focus Talk / Hochdeutsch/Schweizerdeutsch
 
 

Gast: Roland Nussbaum, Aemethof, Densbüren
Redaktion: Vanessa Gabel, Franziska Hämmerli; FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL 
 
 

Dauer: 22min22sec

Weitere Informationen: 

Betriebsgemeinschaft Synfarms, Densbüren (AG)

https://agripedia.ch/zusammenarbeit/betriebsgemeinschaft-synfarms-densbueren-ag/

Artikel: « Der Boden Im Würgegriff» in Bioaktuell 8/22

https://www.bioaktuell.ch/aktuell/magazin-bioaktuell

Video zum Umgang mit Trockenstress: 

https://www.youtube.com/watch?v=blgrqxl6gdk


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Fakten zu Pestiziden auf Lebensmitteln30 Sep 202200:12:59

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Für Konsumentinnen und Konsumenten sind Rückstände von Pestiziden auf Lebensmitteln unsichtbar. Von vielen Menschen sind sie unerwünscht. Wie oft und wie stark Lebensmittel belastet sind, weiss die FiBL-Forscherin Mirjam Schleiffer. Sie liefert in diesem Podcast Fakten zur Rückstands-Problematik.

Viele Konsumentinnen und Konsumenten möchten wissen, wie stark Lebensmittel mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Lohnt es sich Biolebensmittel zu kaufen, obwohl synthetische Pflanzenschutzmittel gelegentlich auch auf Bioprodukten vorkommen können?  Antworte auf diese Frage liefert eine Untersuchung des FiBL Schweiz im Auftrag von Bio Suisse. Die wichtigsten Resultate dieser Untersuchung stellt Forscherin Mirjam Schleiffer in diesem Podcast vor. Der ausführliche Bericht zur Untersuchung steht online zur Verfügung. 

Folge 26 / FiBL Focus Short / Hochdeutsch

Informationen für Konsumentinnen und Konsumenten:

 

Informationen für Landwirtinnen und Landwirte:


Gästin: Mirjam Schleiffer, FiBL
An- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBL
Sprecher Zitat: Jeremias Lütold, FiBL
Sprecherin Infoboxen: Franziska Hämmerli, FiBL
Redaktion: Mirjam Schleiffer, Ursula Kretzschmar, Bernhard Speiser, Franziska Hämmerli; FiBL


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Die Mistel am FiBL – Krebstherapie bei Hund, Katze und Pferd 16 Sep 202200:27:08

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Erkrankt unser geliebter Vierbeiner an Krebs, kann eine Chemotherapie in Frage kommen. Eine sanftere und umweltschonendere Methode ist die Misteltherapie auf der Basis von Pflanzenextrakten. Wie diese Therapie funktioniert erklärt die Misteltherapie-Forscherin Dr. Ulrike Biegel. Im neuen Podcast von FiBL Focus spricht die Tierärztin mit ihrer Kollegin Anke Beermann darüber, wie die Misteltherapie bei Krebserkrankungen von  Hunden, Katzen und Pferden die Chemotherapie ersetzen kann. 

Beim Menschen wird die Misteltherapie schon seit über 100Jahren in der Krebstherapie verwendet. In den vergangenen Jahren wurde nun auch viele Erfahrungen bei der Behandlung von Tumorerkrankungen bei Tieren gesammelt. Ulrike Biegel geht in dieser Sendung auf die neusten Resultate der Forschung ein. Diese deuten auf vielversprechende Erfolge hin. So konnte bereits sowohl ein Wachstumsstillstand als auch eine Verlangsamung des Tumorwachstums beobachtet werden.

Die Misteltherapie ist zwar nur ein kleines Spezialgebiet am FiBL, aber dafür ein besonders spannendes für alle Menschen mit Haustieren – nicht nur auf Bauernhöfen. Denn ob man eine Chemotherapie beim vierbeinigen Freund durchführen möchte, ist eine schwierige Entscheidung. Besonders wegen der schweren Nebenwirkungen, die man dem Tier nicht erklären kann. Hier kann die Misteltherapie die Lebensqualität und Lebensdauer unserer Haustiere verbessern, ganz ohne Nebenwirkungen. Und ohne die Belastung der Umwelt, die durch den Einsatz der Chemotherapie-Medikamente entsteht.


Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns auf podcast@fibl.org. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Folge 24/FiBL Focus Talk/Hochdeutsch/27 Min. 08 Sek.

 

Gast: Ulrike Biegel, FiBL

Moderation: Anke Beermann, FiBL

Informationen zur Misteltherapie: www.viscumvet.org 

Mehr zu den Cyclooxygenasen:  COX-1 & COX-2



Bildlegende: Misteltherapie gegen Krebs bei Katzen und Hunden ist das Spezialgebiet von Dr. Med. vet. Ulrike Biegel. Foto:  Claudia Salzmann-Seiler (Casa Art)


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Die Macher hinter dem Bioackerbautag über die Highlights in Aubonne14 Jun 202400:27:47

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Am kommenden 26. und 27. Juni findet bereits zum neunten Mal der Schweizerische Bioackerbautag statt. Austragungsort ist diesmal der Kanton Waadt, genauer gesagt Aubonne, direkt an den Gestaden des Lac Léman. 

Der Bioackerbautag ist ein riesiges Schaufenster für den Bioackerbau mit guten Aussichten. Denn dieses Jahr findet der Anlass fast direkt am Ufer des Lac Léman statt. Hier hat das Podcast-Team den Gastgeber Christian Streit und den Leiter des Organisationskomitees sowie des Departements Westschweiz am FiBL Schweiz, Raphaël Charles, getroffen.

Die Nachfrage bleibt gross
Sie erzählen Adrian Krebs in der neusten Episode von "FiBL Focus", was die Besuchenden auf dem grossen Ackerbaubetrieb erwartet. Bereits klar ist, dass es 17 Posten zu Themen von Agroforst bis Zuckerrüben geben wird. Der Bioackerbautag wurde einst lanciert, um die Flächen zu vergrössern und die wachsende Nachfrage zu befriedigen. Diese nimmt weiter zu, deshalb findet er heute alle zwei Jahre an wechselnden Standorten statt.

Wein vom eigenen Betrieb
Wichtig ist auch der soziale Aspekt des zweitägigen Anlasses. Der Bioackerbautag ist ein grosser Treffpunkt für die Bioszene und niemand wird hungrig heimkehren müssen. Reizvoll übrigens: Der Wein, der Ende Juni zum Ausschank kommt, wurde ebenfalls auf dem Schlossbetrieb von Christian Streit produziert. Er und seine Frau Antje bewirtschaften neben 60 Hektaren Ackerland auch sechs Hektaren Reben.

Gäste
Christian Streit, Landwirt
Raphaël Charles, Departementsleiter FiBL Westschweiz

Moderation und Redaktion
Adrian Krebs, FiBL

An- und Abmoderation
Anke Beermann, FiBL

Schnitt
Florine Stäuble, FiBL

Alle Informationen zum Bioackerbautag
www.bioackerbautag.ch 
Der Anlass wird vom FiBL Schweiz, Sativa Rheinau, Bio Suisse, Bio Vaud sowie dem Knospe-Hof Château d'Es-Bons organisiert. Die Sponsoren sind Coop, die Mühle Rytz AG und swisssem. 


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Unterschiedliche Wege, ein Ziel – gemeinsam für ein nachhaltiges Ernährungssystem 05 Sep 202200:50:09

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Beim Organics Europe Youth Event trafen sich junge Menschen, mit den unterschiedlichsten Backgrounds,  um über eine nachhaltige Zukunft unseres Ernährungssystems zu diskutieren.
Neben sehr interessanten Podiumsdiskussionen, Workshops und Vorträgen gab es viel Zeit zum Networken mit jungen, an der Landwirtschaft interessierten Menschen aus aller Welt. Vier der Panel-TeilnehmerInnen sind auch zu uns in den Podcast gekommen.
Hört rein und seid gespannt, welche Vorschläge und Lösungsansätze diese vier für unsere landwirtschaftliche Zukunft bereit halten.

GästInnen:
Jelena Filipovic - Landwirtschaft mit Zukunft
Jan Heusser - Coop
Theresia Kübler - Junges Bioland
Sandro Kündig - Firma Kündig

Moderation/Redaktion:
Anke Beermann

Mehr zum Organics Europe Youth Event findet ihr hier:
Organics Europe Youth Event 2022
FiBL - Organics Europe Youth Event am FiBL Schweiz


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Klimaneutrale Landwirtschaft – nicht nur eine Aufgabe der Landwirt*innen19 Aug 202200:48:17

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Ist eine klimaneutrale Landwirtschaft überhaupt sinnvoll? Und wenn ja, wie ist sie zu erreichen? Wer trägt hierfür die Verantwortung? Das klären wir in dieser Folge FiBL Focus.

Der immer deutlicher wahrnehmbare, durch den Menschen verursachte Klimawandel macht klimabewusstes Wirtschaften auf allen Ebenen zu einer Notwendigkeit. Dies gilt auch für die Landwirtschaft, insbesondere die auf Nachhaltigkeit fokussierte biologische Landwirtschaft. Weshalb es dennoch nicht nur die Aufgabe der Landwirt*innen sein kann, unsere Nahrungsmittel klimaneutral zu produzieren, sondern dass es sich um ein Zusammenspiel handelt, bei dem die Politik, die Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette und die Konsument*innen eine große Rolle spielen, diskutieren wir in diesem Podcast.

Gäste: Marie Dittmann, Adrian Müller, Markus Steffens (alle FiBL )
Moderation: Anke Beermann (FiBL)
Foto: Anke Beermann (FiBL)

Weiterführende Informationen:

Vorstudie: Wege zu einer klimaneutralen Biolandwirtschaft in der Schweiz



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FiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.

Glückliche Schweine in umweltschonender Haltung 05 Aug 202200:39:23

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Ist das überhaupt möglich? Wie lässt sich eine tiergerechte und umweltschonende Schweinehaltung in der Praxis konkret umsetzen? Und wieviel kostet das?

In dieser FiBL Focus Talk Folge dreht sich alles um eine tiergerechte und umweltschonende Schweinehaltung, die auch bezahlbar ist. Damit hat sich das EU-Forschungsprojekt «POWER» befasst. Es vereinte Forschende, Parktiker*innen und Beratende aus sieben europäischen Ländern. Gemeinsam haben sie sich mehreren Herausforderungen der Schweinehaltung angenommen. Aus diesem Forschungsteam sind in dieser Folge die beiden Agronominnen Cäcilia Wimmler von der BOKU in Wien und Mirjam Holinger vom FiBL Schweiz zu Gast. Sie erklären, warum auch Mastschweine einen Auslauf brauchen und wie er sich tiergerecht, umweltschonend und kostengünstig gestalten lässt. Neben praxisrelevanten Tipps beschreiben sie auch innovative Betriebsbeispiele mit Freilandhaltung aus mehreren europäischen Ländern.

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Gästinnen: Mirjam Holinger (FiBL Schweiz), Cäcilia Wimmler (BOKU Wien)
Redaktion: Sophie Thanner (FiBL Schweiz)
An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL Schweiz)
Foto: Barbara Früh (FiBL Schweiz)

Weiterführende Informationen:

Handbuch “Welfare and environmental impact of organic pig production”
Homepage EU Core Organic Cofund Projekt POWER
Merkblatt, Artgerechte Fütterung von Mastschweinen, shop.fibl.org
Merkblatt,  Freilandhaltung von Schweinen, shop.fibl.org
Videos Auslaufgestaltung, Sau Karavan, (englisch) Innovative pasture systems from Denmark and Italy
Wissenschaftliche Publikationen Review: Concrete outdoor runsRooting for feed

Agrarbericht 2021, Produktionssystembeiträge
Direktzahlungsverordnung
EU-Bio-VO (EU) 2020/464, (EU) 2018/848


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Das Sommerspezial – Mit kritischem Auge blicken unsere Besucher*innen auf die Landwirtschaft von heute und morgen | Schweizer- und Hochdeutsch22 Jul 202200:20:19

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Das FiBL hat Ende Juni bei gleich zwei Events seine Türen geöffnet. Am Tag der offenen Tür und am FiBL connect haben sich unsere Besucher*innen fleissig ausgetauscht, informiert und vernetzt. Was hat ihnen besonders gut gefallen? Was sind die Probleme der heutigen Landwirtschaft und wie könne wir sie gemeinsam angehen? In dieser FiBL Focus Sommerspezialfolge geben wir unseren Teilnehmer*innen das Wort.

Folge 21/FiBL Focus Short//20 Min. 19 Sek.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Facebook. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.

Moderation/Redaktion:  Anke Beermann (FiBL), Vanessa Gabel (FiBL), Franziska Hämmerli(FiBL), Sophie Thanner(FiBL)

An- und Abmoderation: Anke Beermann (FiBL)

Foto: Thomas Alföldi (FiBL)


Bist du jung und am biologischen Landbau interessiert? Dann sei dabei beim ersten Organics Europe Youth Event (OEYE) vom 31.08. bis 1.09.2022 am FiBL in Frick. Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit für junge Landwirt*innen, Unternehmer*innen, Verarbeiter*innen, Händler*innen, Wissenschaftler*innen, Studierende und andere (junge) interessierte Akteure, sich zu vernetzen, zu diskutieren und mehr über das Potenzial des Biolandbaus und seine Rolle in einem nachhaltigen Ernährungssystem zu erfahren. Unter dem diesjährigen Motto «Organic and You(th) – Together for sustainable food systems» finden während zwei Tagen Podiumsdiskussionen, Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden rund um die Zukunft des Biolandbaus statt. Sichere dir deinen Platz noch heute!
Weitere Infos zur Registration und Details zum Programm findest du auf der Eventwebsite:  https://www.organicseurope.bio/get-involved/organics-europe-youth-event/


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