Explore every episode of the podcast Fernsehpodcast
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Navi Pillay | 13 oct. 2026 | 02:56:21 | |
Unterstützen Werbefrei hören Sachsen-Anhalt nach der Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten: die vier Stimmen, Merz' False-Flag-Satz, jüdische Studierende in Halle. Dazu der Friedensnobelpreis für Navi Pillay und die Berliner Sondierungen. 00:00:00 Intro und Präsentatoren 00:02:24 Schwesig, Reiche und die menschlichen Maschinen 00:12:27 Klingbeil, Losdemokratie, Politroboter 00:21:18 Die magischen Vier und der Sog der AfD 00:34:18 Rausch wird Landtagspräsident 00:45:35 Antrittsrede und Erinnerungskultur 00:55:29 Schalte nach Magdeburg: Cosplay-Fernsehen 01:06:33 Enthaltung gescheitert: Frei, Tillschneider, Weidel 01:20:55 SPD am Bebelplatz: Pistorius und die Hymne 01:26:29 CDU ohne Kurs: Tullner und die Abspaltung 01:40:26 Merz und die False-Flag-Operation 01:50:50 Halle und der 7. Oktober 02:00:53 Friedensnobelpreis für Navi Pillay 02:11:30 Israel und die USA gegen den Strafgerichtshof 02:19:29 Zamperoni fragt, Pillay antwortet 02:30:48 Berlin: Sondierungen und Bekenntnistheater 02:44:17 Vereinbarung, Gemeinde, CDU 02:52:20 Unterstützer-Dank und Ausblick | |||
| Gauner & Banditen | 06 oct. 2026 | 03:02:59 | |
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Werbefrei hören Die Berliner Linke nach der Wahl: Wahlparty-Gäste, Antisemitismus-Vorwurf, Mendel, Sondierungen. Dazu Linnemanns Pflegereform, Dörries Pflegeroboter, der Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch und Zamperonis Interview mit Andrea Henze. Zum Schluss UN, Xi in Washington und die Stolpersteine in Heidenau. 00:00:00 Intro und Präsentatoren 00:02:23 Begrüßung: Mick aus Bayern, Stefan angeschlagen 00:07:22 Berlin: Rot-Grün und die Linke 00:15:37 Mamdani, „Digger“ und „NAZA“ 00:29:04 CDU bei 17 Prozent: alles auserzählt 00:32:04 Wahlparty-Gäste: Gysis Konter, Koçaks Mandat 00:49:51 Der Antisemitismus-Vorwurf im Bundestag 01:05:28 Meron Mendel und das Medientheater 01:13:10 Landesparteitag: Eralp, Enteignung, SPD 01:24:24 Pflegereform: Linnemann setzt auf häusliche Pflege 01:40:24 Pflegeroboter: Doris Dörries neuer Film 01:56:50 England: Burnham und kostenlose Pflege 01:59:39 Sozialbetrug: Aktionsplan, Gelsenkirchen, Hagen 02:07:28 Das Interview: Zamperoni fragt, Henze antwortet 02:26:04 UN-Vollversammlung: Netanjahu gegen Mamdani 02:39:15 Xi in Washington: KI und Panda-Diplomatie 02:47:59 Politbarometer: Merz bis 2029? 02:50:08 Stolpersteine in Heidenau 02:57:12 Unterstützer-Dank und Abschied | |||
| Hinweis: Kontextfenster.org | 29 sept. 2026 | 00:08:17 | |
Ich stelle euch kurz meinen neuen Podcast mit Florentine vor, das Kontextfenster. | |||
| Kopf & Wand | 22 sept. 2026 | 03:26:33 | |
Unterstützen Werbefrei hören Alle Infos und Shownotes: fernsehpodcast.de Der Wahlsonntag in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: CDU unter fünf Prozent, Holm und Eralp bei Wellmer, Schwesig gegen die Bundes-SPD, Antisemitismus-Frage und Gaza. Dazu Merz unter Druck und die erste deutsche F-35. 00:00:00 Intro: Kopf durch die Wand und der Wahlsonntag 00:09:20 „Die CDU war die Brandmauer“ 00:18:36 Vertrauen ohne Kontakt, Miete und Gaza 00:34:57 Wahlabend in Mecklenburg-Vorpommern: CDU bei 4,9 Prozent 00:43:50 Rot-Rot-Grün, Bremen 1951 und die zerriebene CDU 00:53:29 Schwesig, Peters und die FDP als Halbsatz 01:09:05 „Die da oben“: Leif-Erik Holm in den Tagesthemen 01:20:39 „Peak AfD“ und der Amtsbonus 01:37:21 Berlin: Linke vorn, zwei Koalitionsoptionen 01:47:50 Elif Eralp: Versprechen und Vergesellschaftung 01:56:19 Antisemitismus-Frage, Gaza und Erinnerungskultur 02:17:11 Merz, Klingbeil und die CDU-Generalsekretärin 02:29:41 „Warum CDU?“: Reformen, Opferrolle, Kommentar 02:44:57 Der Tag danach: Peters tritt zurück, Merz unter Druck 02:59:52 F-35: Show, Stückpreis und Standortpolitik 03:22:03 Unterstützerdank und Abschied | |||
| Blauer Joghurt | 15 sept. 2026 | 03:33:41 | |
Unterstützen Werbefrei hören Die Woche nach der Sachsen-Anhalt-Wahl: Straßenstimmen, Der Dunkle Parabelritter, Korte, Regierungsbildung in Magdeburg, Merz unter Druck, Generaldebatte, AfD-Verbot, Berlin-Wahl und VW Osnabrück als Rüstungsstandort. 00:00:00 Editorische Notiz: Paywall und werbefreier Feed 00:01:59 Einstieg: Vergebung, Spahns Rückkehr und Sachsen-Anhalt-Nachwehen 00:09:21 Staßfurt und die Joghurt-Frage 00:18:30 DAX, Außengrenze und „Great Television“ 00:28:06 Stimmen nach der Wahl: Poller, Hauptbahnhof Halle, Tankstelle 00:45:04 Der Dunkle Parabelritter 00:52:22 Warum die AfD? Ostalgie, Kurswechsel, Stadt und Land 01:21:25 Korte: Die Mitte hat AfD gewählt 01:40:17 Regierungsbildung in Magdeburg und Wagenknecht 01:49:31 Merz unter Druck 02:20:46 Generaldebatte im Bundestag 02:46:01 AfD-Verbot und die Ermittlungen gegen Steffen Krach 03:01:35 Berlin-Wahl: Evers und Bisky 03:08:43 VW Osnabrück wird Rüstungsstandort 03:23:41 Netanjahu und 25 Jahre 9/11 03:29:15 Unterstützerdank und Abschied | |||
| Tobias Krull ist übrig! | 08 sept. 2026 | 02:15:16 | |
Unterstützen 00:00:00 Intro und Einstieg 00:19:12 Die Zahlen und die AfD-Wahlparty 00:43:18 Grüne, SPD, BSW, FDP, Linke 00:59:28 Weidel und Wittig am ARD-Wahlabend 01:06:03 Chrupalla in den Tagesthemen 01:22:32 BSW: keine Wahlhilfe für Siegmund 01:27:48 Tobias Krull verweist auf Gremien 01:37:04 Leere Zentralen und Kanzlerdämmerung 01:50:41 Fristen, Sitze, Wahlgänge, Patt 01:57:20 Der Tagesthemen-Kommentar 02:02:41 SPD: stabil bei acht Prozent 02:09:12 Unterstützerdank und Ausblick | |||
| Mehr Urlaub wagen | 03 sept. 2026 | 03:06:10 | |
Unterstützen 00:00:00 Angegriffen, aber nicht im Krieg 00:13:59 Innovation ohne Maßstab 00:23:21 Der Bürgermeister von Gartz 00:34:40 Klingbeil und der Frust 00:38:29 Halle: Migration als Reizthema 00:46:00 Siegmund in Zeitz: Wende 2.0 01:12:01 Schulze, Söder, Tangerhütte 01:24:44 Umfragen und die Linken-Frage 01:36:37 Merz macht sich rar 01:45:59 Dank an Unterstützer 01:50:52 Herbst der Reformen: das erste Date 02:04:38 Neuhardenberg: Bilder zur Botschaft 02:21:47 Pflegekassen schlagen Alarm 02:24:30 Regierungsherbst oder Regierungsdämmerung 02:46:40 CIA-Chef in Moskau 03:03:42 Nachruf Kühne und Verabschiedung | |||
| Gas Wasser Scheibenkleister | 25 août 2026 | 03:46:49 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Neuer Podcast: Kontextfenster.org KI-Gespräche mit Florentine 00:00:00 Kinderstadt Mini-L.A.Ein Clip über Kinderspielstädte als Ferienaktion: In Mini-L.A. arbeiten Kinder, wählen einen Bürgermeister und geben Geld aus, ein Kandidat wirbt mit Steuersenkungen. Stefan hält fest, diese Welt sei für die Kinder keine gespielte, sondern die echte, und plädiert für Ferienlager ohne Fake-Geld und Fake-Bürgermeister. Mick hält dagegen, Kinder lernten so früh, wie der Kapitalismus funktioniert. 00:06:18 Bundeswehr: mehr BewerbungenEin Nachrichtenbeitrag meldet für Ende Juli 186.705 Soldatinnen und Soldaten, den höchsten Stand seit 13 Jahren, und 26 Prozent mehr Bewerbungen. Stefan und Mick fragen, was die Zahlen nicht zeigen: ob kurzer Pflichtdienst oder längere Verpflichtung, und wie viele aussortiert werden. Die Hinweise auf fehlende Baracken und Ausbilder ordnet Stefan als Möglichkeit ein, Bewerber wieder loszuwerden. 00:09:25 Berufliche Erwartungen junger MenschenEine Online-Befragung im Auftrag des WDR unter rund 2000 jungen Menschen fragt nach Berufsplänen und Arbeitgebererwartungen; porträtiert wird ein 23-jähriger Auszubildender zur Pflegefachkraft mit knapp 1000 Euro netto im ersten Lehrjahr. Laut Studie werden Vergütung, Betriebsklima und Arbeitsplatzsicherheit häufiger genannt als Work-Life-Balance — Mick beschreibt den öffentlichen Dienst als letzte Sicherheitsoption, die zugleich abgebaut werde. Im Studiointerview beschreibt die Bildungsforscherin Nina Kolleck eine seit 2020 wachsende Bedeutung von Geld und Sicherheit; Mick kritisiert, es bleibe unklar, welche Gruppen gemeint seien, Stefan hält die Deutung für nicht belegt. Aus dem Befund sinkenden Vertrauens in Politik bei gleichzeitiger Zuversicht im Nahbereich entwickeln beide die These, die Verunsicherung der Älteren werde auf die Jungen übertragen und in Forderungen nach Bundeswehr, Ehrenamt und Dienstpflicht umgemünzt. 00:53:38 Junge Menschen im BörsenberichtMick stellt dem Interview die Börsenberichterstattung gegenüber. Aus der Frankfurter Börse wird berichtet, zehn Prozent der 20- bis 24-Jährigen seien ohne Job oder Ausbildungsplatz; als Ursachen nennt der Beitrag Pflege von Angehörigen, gesundheitliche Einschränkungen und das Warten auf einen Platz. Stefan fordert eine Eins-zu-eins-Betreuung beim Übergang von der Schule in den Beruf. 01:01:58 Das BSW im ÜberlebenskampfClips berichten, dass Sahra Wagenknecht den Thüringer Landesverband zum Koalitionsausstieg auffordert und den Rücktritt von Ministerpräsident Mario Voigt wegen dessen aberkanntem Doktortitel verlangt, während 13 von 15 Abgeordneten der Landtagsfraktion in der Koalition bleiben wollen und ein Sonderparteitag beschlossen wird. Weitere Ausschnitte zeigen Wagenknechts Einladung an Björn Höcke zu einem TV-Duell und einen Experten, der den Streit auf den Konflikt mit der Co-Landesvorsitzenden Katja Wolf zurückführt. Stefan und Mick wenden sich gegen die Rede von der Entzauberung der AfD: Die Verzauberung werde durch Journalismus und Talkformate erst hergestellt, und die größere Gefahr liege in der Stimmung, die eine AfD-Regierung erzeugt, nicht im Regierungshandeln. 01:47:59 CDU-Wahlkampf in Sachsen-AnhaltEin CDU-Wahlkämpfer sagt, der Gegenwind aus Berlin sei enorm gewesen, als sechs Wochen vor der Wahl plakatiert wurde und die Personalie Spahn aufkam; Fraktionschef Guido Heuer nennt es seinen schwierigsten von drei Wahlkämpfen, während Generalsekretärin Franziska Hoppermann in Berlin betont, es gehe um eine reine Landesentscheidung. Mick führt das Abschneiden auf die Bundesebene zurück — auf Zustimmungswerte von 13 Prozent für Friedrich Merz und den schnellen Personalwechsel im Kabinett. Stefan sieht einen Vorteil der AfD darin, dass ihr keine enttäuschende Regierung in die Quere kommt. 01:57:37 Dank an Unterstützer und ProduzentenStefan verliest Spenden, Produzentenschaften und Grüße samt der beigefügten Kommentare. Zwischendurch geht es um Hitze und Wälder, um Stagnationswasser im Frankfurter Main und um die Frage, ab welchem Betrag man Produzent wird. 02:00:06 Dürre: Erntebilanz und politische AntwortenEin Clip nennt acht Zentimeter als Mindestgröße für Pommes-Kartoffeln, die ein großer Teil der Ernte nicht erreiche; die vorläufige Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands weist sieben Prozent weniger Getreide als im Vorjahr aus, mit guten Erträgen im Norden und erheblichen Ausfällen im Süden und Westen. Ein Kartoffelanbauer berichtet von einem befürchteten Ertragsminus von 30 Prozent und Bodentemperaturen bis 60 Grad; Stefan und Mick sprechen über Vertragsbindungen und Existenzrisiken einzelner Betriebe. Im politischen Teil geht es um den Hitze-Aktionsplan mehrerer SPD-Ministerien und den Vorstoß, die Klimaanpassung ins Grundgesetz aufzunehmen; Stefan und Mick wenden sich gegen eine Berichterstattung, die das Thema aus Parteiperspektive erzählt. 02:33:37 Gasspeicher vor dem WinterEin Beitrag meldet, die Gasspeicher seien nur zu 50,1 Prozent gefüllt gegenüber 67,1 Prozent im Vorjahr, während die gesetzliche Vorgabe für Anfang November mindestens 80 Prozent verlangt; im Gasspeicher Inzenham-West im bayerischen Voralpengebiet sind es etwas mehr als 12 Prozent statt der üblichen 60 bis 70, zurückgeführt auf den Preis, der sich seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar mehr als verdoppelt habe. Aus dem Wirtschaftsministerium heißt es, ein staatlicher Eingriff müsse sorgfältig abgewogen werden; Mick sieht darin die Entscheidung, den günstigen Einkaufszeitpunkt verstreichen zu lassen. Beide nennen die Lage eine Wette aufs Wetter. 02:51:28 Lieferkettengesetz und sein VollzugEin Beitrag schildert, Wirtschaftsverbände seien gegen das Lieferkettengesetz sturmgelaufen, die EU habe die Vorgaben abgeschwächt und der Bundeskanzler habe das deutsche Gesetz schon vor Umsetzung der neuen EU-Richtlinie entschärfen wollen; noch gelte das alte Gesetz, der Wirtschaftsministerin werde vorgeworfen, es durch die Hintertür auszuhöhlen. Stefan nennt das Gesetz eines der wichtigsten überhaupt und schlägt vor, Dokumentationspflichten durch nachträgliche Kontrolle und Haftung vor Gericht zu ersetzen. Nach Recherchen von ZDF Frontal dienen im zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle von 101 Stellen nur 38 der Gesetzeskontrolle; eine gebilligte Weisung beschränkt Bußgelder auf schwere Vorwürfe. 03:02:17 Dublin-Regeln und drei RücküberstellungenEin Clip referiert die Dublin-Verordnung, nach der ein Asylantrag zuerst dort zu stellen ist, wo europäischer Boden betreten wurde; Deutschland plant die Rücküberstellung von drei Asylsuchenden nach Italien, die italienische Regierung verweigert die Aufnahme. Mick geht die Alternativen durch: Verteilungsschlüssel, Ausgleichszahlungen, Lager an den Außengrenzen. Beide setzen den Aufwand ins Verhältnis zum Gegenstand — Verhandlungen auf Ministerebene und wochenlange Bürokratie mit dem Ergebnis null; Stefan nennt das Phantompolitik und verweist darauf, dass die Meldung als letzte Kurzmeldung der Sendung lief. 03:12:27 Entwicklungshilfe unter SpardruckDie Anmoderation stellt fest, Entwicklungshilfe habe zuerst das Ziel, vor Ort zu helfen und Flucht unnötig zu machen; Mick hält das für gelogen, weil Mittel des Entwicklungsministeriums zunehmend in Migrationsbekämpfung umgeleitet würden. Ein Clip nennt Deutschland trotz Kürzungen den weltweit größten Geldgeber und berichtet aus dem Sudan, wo das Welternährungsprogramm der UN die Rationen halbieren muss; ein Helfer beziffert die Kosten auf 50 Cent bis einen Euro pro Person und Tag. Die Mittel für humanitäre Hilfe wurden laut Clip im vergangenen Jahr auf rund eine Milliarde Euro halbiert; Mick stellt dem 400 Milliarden für Rüstung gegenüber und beschreibt Entwicklungszusammenarbeit als wirtschaftliches Instrument, illustriert am Fahrradweg in Peru, an den Abbaurechte geknüpft sind. 03:25:23 Ben-Gvir, EU-Sanktionen und SiedlungsbauDer letzte Block geht von einem Tagesthemen-Beitrag über den israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir aus, der sich in einem Podcast für gezielte Tötungen im Gazastreifen ausgesprochen hatte; im Clip heißt es, er sei mehrfach wegen Terrorunterstützung und Hetze verurteilt und vertrete nicht die offizielle Regierungslinie. Stefan stellt dessen Forderung nach 40 Toten pro Tag den 70.000 Toten gegenüber, die die israelische Regierung im Februar 2026 seit Oktober 2023 eingeräumt habe; Mick kritisiert, dass die Berichterstattung auf eine Einzelfigur zuspitze, obwohl auch Netanjahus Herausforderer für Siedlungsausweitung stehe. Der Kanzler lässt von menschenverachtenden Appellen sprechen, Charlotte Knobloch verurteilt die Sätze als die eines einzelnen Extremisten. Ein ZDF-Korrespondent hält beim Außenministertreffen am 1. und 2. September persönliche Sanktionen gegen Ben-Gvir und Finanzminister Smotrich für möglich, während man wegen der Wahlen in Israel im Oktober den Einfluss auf Netanjahu nicht verbauen wolle. Zum Abschluss geht es um die europäische Forderung, ein Siedlungsprojekt von rund 3.400 Wohneinheiten zwischen Ost-Jerusalem und Ma'ale Adumim zurückzunehmen, sowie um US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof. 03:44:13 Folgenlänge, Clipzahl und VerabschiedungStefan stellt fest, dass die Folge wieder sehr lang geworden ist, und sagt, Alexander habe seine 150 Clips von Mick bekommen; Mick entgegnet, er habe am Vortag 83 kuratierte Clips geschickt. Stefan beschreibt, dass neben den Hauptthemen noch als Bonus markierte Blöcke in der Liste standen — CDU-Wahlkampf, BSW, junge Menschen —, die er nach vorne gezogen habe. Er kündigt an, nächste Woche eine Konzentration zu versuchen, und will die Funktion der individuellen Feeds testen. | |||
| Sehgewohnheit Ostdeutschland | 18 août 2026 | 03:43:27 | |
Wir schauen die Nachrichtenwochen
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Shownotes
Stefan eröffnet mit einem Zusammenschnitt zu den Bränden im Hürtgenwald und im Hohen Venn. Während des Intros fällt die Musik aus, ein handverlesener Clip, der als Pointe vorgesehen war, wird nicht gezeigt. Darüber sprechen die beiden zum Auftakt, ebenso über Friedrich Merz, der im Urlaub ist. 00:04:07 Unruhe an der SPD-SpitzeSechs Beiträge zur Lage der SPD. Eine der beiden Abgeordneten, die eine Neuwahl der Parteispitze angestoßen haben, begründet den Vorstoß damit, die Beschlüsse auf Regierungsebene entsprächen nicht dem, was die SPD selbst vorantreiben würde. Lars Klingbeil sagt, er kenne die SPD nicht anders, als dass über die Parteispitze diskutiert werde, er habe aber den Auftrag der Mitglieder, auf Grundlage des Koalitionsvertrags zu regieren. Kurt Beck sagt, er könne nicht erkennen, was mit anderen Vorsitzenden besser sein sollte. Mick führt aus, Klingbeil habe viele Ämter auf sich vereint, nutze diese Position aber nicht. Stefan verweist auf Umfragewerte um elf Prozent und die wackelnde Fünf-Prozent-Marke in Sachsen-Anhalt. 00:16:27 Dürre-Monitor und ErnteausfälleZehn Clips zur Trockenheit, die besonders Baden-Württemberg und Bayern trifft; die Ernteeinbußen liegen bei bis zu 20 Prozent. Ein Landwirt bei Fürth sagt, Hitzeperioden dauerten früher zehn bis dreizehn Tage, inzwischen sechs bis sieben Wochen. Nach einer Berechnung des Deutschen Raiffeisenverbands liegen die Verluste bei Getreide und Raps bei 600 Millionen Euro. Bauernpräsident Joachim Rukwied sagt, die Lebensmittelpreise seien um rund 30 Prozent gestiegen, die Erzeugerpreise dagegen rückläufig. Stefan ordnet das als Inflations-, nicht als Knappheitsproblem ein. Weitere Clips zeigen Anpassungsmethoden wie Mulchsaat und Baumstreifen sowie einen Winzer bei Stuttgart, der 100.000 Liter aus dem eigenen Brunnen in seine Lagen gefahren hat. 00:39:38 Rekordhitze und HitzeschutzNach Daten des EU-Klimadiensts Copernicus waren Juni und Juli in Westeuropa so heiß wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Robert-Koch-Institut schätzt 12.500 hitzebedingte Sterbefälle seit Anfang April, die Hälfte der Verstorbenen war 85 oder älter. Neun Clips behandeln den Hitzeschutz: eine Klimaanpassungsmanagerin fordert Verschattung, Begrünung und Trinkwasser, laut Gutachten kostet Entsiegelung 60 bis 160 Euro pro Quadratmeter und ein Sonnensegel bis zu 50.000 Euro. Auf der Sommerpressekonferenz sagt der Kanzler, er werde die Lage weiter beobachten; auf Bundesebene ist seither nichts passiert. Eine AfD-Politikerin spricht von Panikmache, der Umweltminister wirbt für Bundesgeld für schattige Plätze, wofür das Grundgesetz geändert werden müsste. 01:14:05 Niedrigwasser am RheinDer Binnenschifffahrtsverband warnt, an der Messstelle Kaub könne die Durchfahrt unmöglich werden, der Rhein wäre zweigeteilt. Mehrere Bundesländer setzen das Sonntagsfahrverbot für Lkw aus; Bund und Länder wollen kurzfristig Kapazitäten auf Straße und Schiene schaffen und langfristig Wasserstraßen ausbauen. Am Mittelrhein rutscht der Pegel erstmals unter zehn Zentimeter, ein Fährmann beziffert die Folgen auf 20 Prozent weniger Umsatz. Der Schaden des Niedrigwassers von 2018 wurde auf 2,4 Milliarden Euro geschätzt. In den Rheinauen bei Karlsruhe nimmt der ausgetrocknete Auenboden kein Wasser mehr auf, er wirkt wie eine Dichtsohle. 01:27:47 Douglasien und brennender HürtgenwaldZwei Clips stellen die Douglasie als Ersatz für kranke Fichten vor; eine Försterin spricht von einem Wettrennen zwischen Klimawandel und Baumartenwachstum. Vier Clips behandeln den Waldbrand in der Nordeifel: die Evakuierung von 2000 Menschen im Ortsteil Gey, den Appell der NRW-Landwirtschaftsministerin, aus den Wäldern herauszubleiben, weil fast alle Waldbrände menschengemacht seien, und die Angabe, es habe seit fast zehn Wochen nicht geregnet. 01:37:15 Gerichtsvollzieherin wegen 200 EuroEin Bericht begleitet eine Gerichtsvollzieherin, die zum dritten Mal an einer Wohnungstür klingelt; es geht um 200 Euro Schulden. In einem zweiten Clip sagt sie, bei einer gerichtlich angeordneten Wohnungsräumung sei sie schon mit einem Messer bedroht worden. Mick fragt, warum die Tagesthemen Gerichtsvollzieher normalisierten; Stefan schlägt vor, Vollstreckungen auf große Summen zu konzentrieren. 01:44:29 Jugend, Repräsentation und BAföGNur noch ein Zehntel der Menschen in Deutschland ist zwischen 15 und 24 Jahre alt, 8,3 Millionen und damit ein historisch niedriges Niveau; fast ein Drittel gibt an, psychologische Unterstützung zu brauchen. Jugendliche sagen, sie würden als unwissend abgestempelt und müssten ohne Wahlrecht ihre Zukunft in die Hände Älterer legen. Ein Beitrag nennt eine Studie, nach der sich 43 Prozent zutrauen, politische Fragen einzuschätzen, und 42 Prozent, sich aktiv zu beteiligen. Stefan kritisiert, dass die Formulierung das Vorurteil vorwegnimmt, und überträgt sie testweise auf ältere Menschen. Ein letzter Clip berichtet, die BAföG-Erhöhung komme ein Semester später als geplant: die Wohnkostenpauschale steigt zum Sommersemester 2027 von 380 auf 440 Euro. 01:59:19 Air Force One als KöderFünf Clips zum Abflug des US-Präsidenten vom NATO-Gipfel. Der Secret Service riet kurzfristig, die alte Maschine statt der neuen aus Katar einzusetzen; Donald Trump verließ die Maschine wenige Minuten nach dem Besteigen in einem Catering-Lkw und wurde inkognito ausgeflogen, Grund sei offenbar eine glaubwürdige Drohung Irans gewesen. Stab und Pressedelegation blieben an Bord der Boeing 747, die als Ablenkung abhob, ohne zu wissen, dass der Präsident nicht mehr an Bord war. Trump verneint vor Reportern Sicherheitsbedenken. Ein juristisches Nachspiel folgt: Reporter der New York Times erhielten Vorladungen, im Weißen Haus wurden bei der Lecksuche Telefone durchleuchtet. 02:17:27 Farage-Nachwahl in ClactonNigel Farage hat sich erneut einen Sitz im britischen Unterhaus gesichert: Der Parteichef von Reform UK gewann eine Nachwahl in Clacton, nachdem er nach einer Spendenaffäre zurückgetreten und direkt wieder angetreten war, um die Wähler über die Vorwürfe entscheiden zu lassen. Stefan und Mick bemängeln, dass der Gegenkandidat Count Binface unerwähnt bleibt. Es folgt der Dank an die Unterstützer und die Ankündigung eines eigenen Feeds. 02:23:51 700 Milliarden für AltgerätEine Anmoderation fragt mit Hape Kerkelings "Wo bleibt die Mark?", wo die Milliarden des größten Rüstungsprogramms der Bundeswehr bleiben: 700 Milliarden Euro stehen zur Verfügung, größtenteils geliehen und verzinst. Ein Bundeswehrvertreter weist den Vorwurf zurück, man beschaffe Altgerät: Drohnen und autonome Systeme seien wichtig, aber nur im Verbund mit Großwaffensystemen wie Leopard 2, F-35, U-Booten und Fregatten. Stefan ordnet das Programm als Wachstumsstrategie ein, die über Verteidigung statt über Klimaschutz vermarktet wird. Mick beschreibt die Diskrepanz zwischen einer sich täglich verändernden hybriden Kriegsführung und einer Politik, die Sicherheit an Panzern und Fregatten festmacht. 02:36:49 Schularick und die RüstungsökonomieMoritz Schularick, Präsident des IfW Kiel, sagt, rund 90 Prozent des Geldes gingen an Altsysteme und nur etwa zwei Prozent der Verteidigungsausgaben in Forschung und Entwicklung; laut militärischer Gesamtkonzeption werde bis Ende des Jahrzehnts nur Bekanntes bestellt — für ihn ein teurer und möglicherweise gefährlicher Irrweg. Die Politik hält dagegen, man habe die Bundeswehr jahrzehntelang vernachlässigt, weshalb Bündnisverteidigung nur mit Großwaffensystemen möglich sei; aus der Ukraine heißt es, gerade die Patriot-Raketen machten den strategischen Unterschied. Schularick wirbt für autonome Systeme und Robotik. Stefan hält dagegen, ein Krieg ohne menschliche Opfer sei absurd, weil Angriffe stets auf Weichziele gingen. 02:53:34 Sachsen-Anhalt und die Fünf-Prozent-HürdeDie SPD denkt über eine Absenkung der Fünf-Prozent-Hürde nach, weil sie um den Wiedereinzug in den Landtag bangen muss; vom Abschneiden der kleinen Parteien hängt ab, wie wahrscheinlich eine absolute Mandatsmehrheit der AfD wird. Die SPD sitzt seit 20 Jahren in wechselnden Koalitionen auf der Regierungsbank und liegt nur noch einstellig. Stefan beschreibt zwei Szenarien, eine allein regierende AfD oder eine Koalition aller übrigen Parteien gegen sie, und ordnet beides als Zäsur ein. 03:10:54 Mecklenburg-Vorpommern und Schwesigs RichtungswahlEin Clip stellt den AfD-Kandidaten Leif-Erik Holm als Heimatretter vor. Holm will Ministerpräsident werden, hat 43 Prozent für eine Alleinregierung errechnet und liegt in Umfragen bei 36 Prozent nach knapp 17 Prozent bei der letzten Landtagswahl. Stefan formuliert ein Gleichnis, wonach AfD-Wählen dem Beauftragen einer Tat entspricht, die man selbst nicht ausführt. In zwei Clips lässt sich Manuela Schwesig bei einem Caravan-Händler Wohnmobile zeigen und nennt die Wahl eine Richtungswahl; sie liegt mit 29 Prozent hinter der AfD nach knapp 40 Prozent bei der letzten Wahl. 03:40:13 Sonnenfinsternis und VerabschiedungHarald Lesch unterscheidet den Zeitgott Chronos, dessen Zeit mit der Uhr verläuft, vom Gott des Moments, Kairos, der vorn einen Schopf trägt und hinten kahl ist, und nennt den Abend der Sonnenfinsternis einen Qualitätsmoment. Stefan hat die Finsternis nur beiläufig verfolgt, weil sie nicht total war, und verweist auf eine totale Finsternis im kommenden Jahr in Sevilla; Mick hat sie ganz verpasst. Zum Schluss sprechen beide über die Länge der Folge und die Clips für die kommende Woche. | |||
| Wasser ist nass!? | 11 août 2026 | 02:51:33 | |
Wir besprechen die Nachrichtenwochen
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal 00:00:00 Zurück aus dem Urlaub: Merz, Drohnen, MaschinenbauDie Folge beginnt mit einer kommentarlosen Clip-Collage, die die Themen der Sendung vorwegnimmt: Ferienorte deutscher Regierungschefs, Bilder aus Utah, die nachwirkende Kabinettsumbildung, Umfragewerte von Union und AfD, das Freibad vor der Berliner Volksbühne. Mick erwartet die Nachwirkungen der Kabinettsumbildung erst im beginnenden Landtagswahlkampf; Stefan hält den Ausgang des 6. September für längst entschieden und spottet über die Vorsichtsrhetorik der Politikwissenschaft. Zu den Drohnen über dem Leipziger Flughafen kritisiert Mick das Ritual „niemand darf spekulieren, deshalb spekulieren wir mal" und wertet die fehlende Drohnenabwehr als Politikversagen. Stefan argumentiert, dass die Frage nach der Urheberschaft am Ernst der Lage vorbeigeht: Eine bewaffnete Drohne definiert den Ort, über dem sie steht, als Kampfzone. Als „gute Nachricht" spielt Mick einen Bericht über den deutschen Maschinenbau ein, dessen Aufschwung mit volleren Auftragsbüchern, breiteren Lieferketten und vergleichsweise niedrigen US-Zöllen erklärt wird. 00:13:34 Die Donau trocknet aus: Ungarn, Kroatien, RumänienDer erste Klimablock beginnt in Ungarn, wo ein havariertes Flusskreuzfahrtschiff bei Gönyű zum Bild für den historisch niedrigen Donaupegel wird und dem Kernkraftwerk Paks das Kühlwasser auszugehen droht — laut Clip rund 40 Prozent der ungarischen Stromerzeugung. Aus Kroatien kommen Bilder freigelegter Wracks in der Drau, aus Rumänien die Meldung, dass das Militär einen Felsen im Flussbett gesprengt hat, um mehr Wasser zum Kernkraftwerk Cernavodă zu leiten. Mick leitet daraus Verteilungskonflikte um Wasser innerhalb der EU ab; Stefan zitiert die Zahl, dass ein Binnenschiff durch 250 Lastwagen ersetzt werden müsste. Die Reederei Navrom beziffert ihren Verlust für sechs Wochen auf rund 1,6 Millionen Euro, Dacia und Ford stoppen ihre Produktion in Rumänien; Mick verweist auf eine Modellrechnung, nach der anhaltende Sommer dieser Art bis 2030 fünf bis sieben Prozent des BIP kosten würden. Ungarn schaltet Güterzüge zwischen 17 und 22 Uhr ab, lässt das Budapester Parlamentsgebäude unbeleuchtet und ruft zum Stromsparen auf. Beide diskutieren, warum aus dieser Lage keine politische Bewegung entsteht — Stefan verweist auf den Kanzlersatz „die Welt geht nicht unter", Mick auf das Ende der Klimadebatte mit der Ampel. 00:37:21 Rhein bei 1,54 Meter: Binnenschifffahrt, Industrie, MedienkritikEin Bericht aus dem Duisburger Hafen nennt den Rheinpegel von 1,54 Meter; weil Schiffe kaum noch beladen werden können, braucht dieselbe Fracht die vier- bis fünffache Schiffszahl. Ein Tanker fährt gar nicht erst, weil der Spritverbrauch die transportierte Menge übersteigen würde. Im Tagesthemen-Interview erklärt ein Ökonom des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass der Rhein 80 Prozent der deutschen Binnenschifffahrt trägt, dass allein der Kraftstofftransport rund 3.000 Tanklaster pro Tag erfordern würde und dass Produktionen wie bei BASF heruntergefahren werden. Stefan macht daran seine zentrale Medienkritik fest: Die Einstiegsfrage „Wie ernst ist die Lage?" sei ein Kniefall vor Skeptikern, den sich eine Nachrichtenredaktion angesichts bundesweiter Dürre nicht mehr leisten könne. Mick verknüpft das mit der seit zwanzig Jahren diskutierten Investitionslücke und einem Text von Ijoma Mangold über das umgekehrte Verhältnis von Deutschland und seinen Urlaubsländern; als Konsequenz fordert er Redundanzen, Stefan eine Solarpflicht für jeden Neubau. Zum Abschluss die Frage nach den Flusskreuzfahrten, deren Einordnung als gesamtwirtschaftlich nachrangig Stefan als Verachtung des Publikums liest — und Mick am Beispiel der Rheindörfer durchrechnet, die vom Ausflugsverkehr leben. 01:00:53 Kein Wasser fürs Feld: Landwirtschaft, Waldbrände, HitzetoteIn Südbaden ist der Salat der Familie Dinger bei Emmendingen vertrocknet, die Bewässerung aus nahen Bächen ist behördlich untersagt; in Schweigern dürfen Vater und Sohn Schmelzle ihre Zwiebeln nicht mehr aus dem Bach gießen. Stefan und Mick arbeiten sich daran ab, dass die Beiträge das Entnahmeverbot als behördliche Willkür rahmen, obwohl die Flüsse schlicht leer sind, und dass eine Off-Stimme ein trockengefallenes Bett noch „fast ausgetrocknet" nennt. Mick erklärt die Anschlussfähigkeit dieser Deutung für Wählerschaften, in denen der Klimawandel bestritten wird, und fragt, warum dieselben Bauern, die wegen des Agrardiesels mit Traktoren nach Berlin und Brüssel fuhren, jetzt schweigen. Es folgen Meldungen zu Waldbränden westlich von Athen, um Spokane im US-Bundesstaat Washington und in der niederländischen Provinz Limburg sowie eine Reportage aus dem griechischen Megara, wo ein Ehepaar fast 900 Tiere verloren hat. Die deutsche Vorsorge illustriert ein Beitrag über die ehrenamtliche Luftrettungsstaffel Bayern und die Verdopplung der Tage mit hoher Waldbrandgefahr seit den 1960er-Jahren. Verkehrsminister Steffen Bilger stellt nach einem Krisentreffen ein Notfallkonzept vor; Claudia Kemfert kommt als einzige mit dem Einwand zu Wort, die Bundesregierung reagiere nur. Den Abschluss bilden die RKI-Schätzung von 1.900 hitzebedingten Sterbefällen, der italienische Hitzealarm, die Ausbreitung der Tigermücke und ein Wetterbericht, der 18 Tage über 35 Grad an einer Station am Oberrhein als beispiellos einordnet. 01:33:57 Dank an die UnterstützerStefan dankt den während der Sommerpause hinzugekommenen Unterstützerinnen und Unterstützern namentlich und liest ihre Begleitworte vor. Aus einer Zuschrift — „Ihr gehört zu den wenigen Menschen in meiner Welt, die so denken wie ich" — entwickelt er eine These über die Schweigespirale in Deutschland und den Irrtum, die eigene Position sei eine Minderheitenposition. 01:37:35 Wehrdienst: Dänemark, Deutschland, Südkoreas Senior ArmyEin Bericht blickt „etwas neidisch" nach Dänemark, wo Frauen gemustert werden, der Wehrdienst von vier auf elf Monate verlängert wird und sich so viele freiwillig melden, dass das Losverfahren nie nötig war. Stefan und Mick zerlegen die Reportage: das Wort „Neid", die Rolle des Königshauses, die Aufrüstung wegen Grönland, die verschwiegenen Blutreserven im hohen Norden und die Größenordnung einer Armee von rund 20.000 Personen. Zur deutschen Lage nennt ein Korrespondentenbericht rund 10.000 fest eingeplante Freiwillige gegenüber dem Ziel von 20.000, den Aufwuchs auf 270.000 Soldatinnen und Soldaten bis Mitte der 2030er-Jahre sowie 50 seit dem Aussetzen der Wehrpflicht abgebaute Kasernen. Stefan argumentiert, die Wehrpflicht werde nicht wegen der Masse verlangt, sondern als Qualitätsfrage, lasse sich so aber nicht kommunizieren. Als Gegenmodell dient eine Reportage über Südkoreas „Senior Army", in der Rentner freiwillig Lasertraining absolvieren; Stefan liest das Projekt als Gesundheitspolitik zur Verlängerung der Healthspan und ordnet es in Südkoreas demografische Lage ein. Mick sieht darin ein Mittel gegen Vereinzelung, Stefan zieht aus den gemischten dänischen Stuben eine bevölkerungspolitische Pointe. 02:08:17 Studierende unter Druck und das Zivildienst-ComebackEin Bericht räumt mit dem Bild der genussvoll studierenden Erbengeneration auf: Annabella finanziert ihr Studium in München mit Zehn-Stunden-Schichten am Tegernsee, weil sie kein BAföG beantragt; Maximilian studiert in Aachen auf Lehramt neben zwei Nebenjobs und einem unbezahlten Pflichtpraktikum. Eine Studie beziffert die Jobquote auf jeden zweiten Studierenden gegenüber jedem dritten vor zehn Jahren, eine Trendstudie den Anteil derer, die psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen, auf 32 Prozent. Stefan empfiehlt, KI als Werkzeug zur Durchsetzung von Sozialleistungsansprüchen zu nutzen; Mick rechnet die Bilanz nach dem Studium aus Rückzahlung, Kredit und Privatschulden vor. Der zweite Teil gilt dem vorbereiteten Zivildienst-Comeback, das Mick als hypothetisches Thema auf einer Hypothese kritisiert. Die Caritas-Präsidentin widerspricht im Studiogespräch der Annahme, ein Ersatzdienst würde Personalprobleme im Sozialbereich lösen, verweist auf die Gesetzeslage und die zu erwartenden kleinen Zahlen und benennt die Diskrepanz zwischen rund 2.600 Euro Sold und rund 250 Euro Taschengeld im Freiwilligendienst. Stefan und Mick nehmen die Fragehaltung der Moderation auseinander — insbesondere die Frage, ob die Caritas sich an der Finanzierung beteiligen könnte. 02:37:51 Bonusthema: Das Volksbad vor der VolksbühneWeil im Theater gebaut wird, hat der neue Intendant der Berliner Volksbühne ein 25 Meter langes Schwimmbecken davorgesetzt, Eintritt frei, Baden auch nackt. Stefan liest die Aktion als Inszenierung mit „Mut zur Devianz" und hebt hervor, dass das Denkmalschutzamt eigens die zulässige Höhe des Beckens festgelegt hat, während Berlins Infrastruktur verfällt. Mick lobt, dass hier nicht auf die Bürokratie verwiesen, sondern gebaut wurde, und dass aus einer Brachfläche ein Begegnungsort wird. Stefan verbindet das mit Occupy Wall Street und der Aufforderung „Bring Tent" — die Berliner Entsprechung sei, die Badehose mitzubringen und Teil des Geschehens zu werden. Zum Schluss die Ansage, dass der Podcast zu Spotify zurückgekehrt ist und deshalb künftig Werbung enthalten wird, sowie der Aufruf an zahlende Unterstützer, sich per E-Mail mit dem Namen aus dem Kontoauszug zu melden, um werbefrei zu bleiben. | |||
| Leben und Tod | 15 juil. 2026 | 03:09:51 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal 00:00:00 Fernsehpodcast 188Der lange Auftaktblock gehört dem NATO-Gipfel in Ankara: Empfang mit Pomp bei Erdoğan, eine Show der Rüstungsdeals über 40 Milliarden Dollar, dazu Trumps Vorwurf, die Europäer hätten ihn im Iran-Krieg im Stich gelassen. Mick beschreibt den Wandel der NATO vom Wertebündnis zum „Buyer's Club", in dem sich Staaten gegenseitig hochmoderne Waffen verkaufen; Stefan sieht im Doppeltrend aus Militarisierung und Finanzialisierung eine von der Realwirtschaft entkoppelte Ersatz-Wachstumsstrategie nach dem Green Deal. In eingespielten Tagesthemen-Ausschnitten befragt Jörg Schönenborn Außenminister Johann Wadephul zu Verhandlungen im Iran-Krieg, neuen Schulden und der Ukraine-Hilfe — Stefan hält dagegen, dass sich die Sicherheit der Straße von Hormuz nicht an Politikeraussagen misst, sondern daran, ob man sein Schiff noch versichert bekommt. Ein Tagesthemen-Kommentar erklärt das Beistandsversprechen des Artikels 5 für tot; Mick hält die NATO nicht für tot, sondern für transformiert in ein transaktionales Bündnis, und liest das Pistorius-Interview vom Folgetag als Punkt-für-Punkt-Erwiderung darauf. Merz verkündet im Bundestag den Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern — laut Diana Zimmermann im ZDF ein Geschäft, das unter Biden und Scholz noch als Gratis-Stationierung vereinbart war. Zum Abschluss des Blocks kauft Kanada für 7,5 Milliarden Euro U-Boote der Klasse 212 CD bei TKMS: 1.500 neue Arbeitsplätze in Wismar, während die Industrie andernorts monatlich Tausende Stellen abbaut. 01:40:10 UnterstützerdankStefan und Mick danken den Produzentinnen und Produzenten der Folge — von Patrick über Konstantin („Nachrichten darf man nicht unbeaufsichtigt gucken") bis zur Grundlastspende von Vincent Jan. Klaas empfiehlt das ARD-Format „Die Analyse des Sommerinterviews". 01:42:20 GesundheitsreformDer zweite Block behandelt das Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken gegen die 19-Milliarden-Lücke der gesetzlichen Krankenversicherung, das im Eiltempo durch Bundestag und Bundesrat geht. Stefan erzählt eigene Erfahrungen aus Reha, Notaufnahme und einer Orthopäden-Odyssee und hält das System für fehlspezifiziert: Es rechnet rein fiskalisch statt volkswirtschaftlich und spart ausgerechnet an Prävention und Pflege — womit aus Vorsorgefällen teure Akutfälle werden. Mick kritisiert eine Berichterstattung, die statt über Finanzierungsalternativen fast nur über das Verfahren spricht: den Eilantrag von Grünen und Linken vor dem Bundesverfassungsgericht, für den Janosch Dahmen seine Minuten in den Nachrichten bekommt. Ein Tagesthemen-Kommentar nennt das Paket einen teuer erkauften ersten Schritt vor der eigentlichen Strukturreform; im anschließenden Interview wird Albrecht von Lucke gefragt, wie die Koalition das Vertrauen der Menschen zurückgewinnt. Stefan hält Vertrauen für die falsche Kategorie im Verhältnis von Bürger und Staat — es gehe um Erwartung und Abrechnung per Wahl; Mick vermutet hinter der Vertrauensfrage den unausgesprochenen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Journalismus, die politische Mitte zu bewahren. 02:43:21 NachwuchsZum Schluss zwei Tagesthemen-Beiträge: Der erste porträtiert Schülerinnen und Schüler der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen, deren Bildungswege an Herkunft, abgesagten Ausbildungsplätzen und dem Einsatz einzelner Lehrkräfte hängen. Mick stört, dass der Bericht die Aussagen der Jugendlichen nicht aufgreift und ohne Einordnung endet; Stefan verweist darauf, dass genau diese Jugendlichen später die Renten zahlen sollen — und die BAföG-Erhöhung trotzdem verschoben wird, mit einer Wohnkostenpauschale von 440 Euro. Der zweite Beitrag besucht vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt das Harzklinikum in Quedlinburg, wo jeder dritte Arzt einen Migrationshintergrund hat, während die AfD ihr Programm „Deutschdenken" vorstellt. Stefan zieht mit Verweis auf Götz Aly Lehren aus der NS-Zeit und rät, die Wahl nicht zu unterschätzen. Danach verabschieden sich Stefan und Mick in eine kurze Sommerpause — die nächste Folge fällt aus. | |||
| Hitzeberichte | 07 juil. 2026 | 02:54:17 | |
Wir schauen die Abendnachrichten
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal ShownotesStefan und Mick widmen sich fast zwei Stunden der Rekord-Hitzewelle und ihrer Fernsehberichterstattung, danach dem AfD-Parteitag in Erfurt, dem Wachstumspaket des Koalitionsausschusses und dem WM-Aus gegen Paraguay. 00:00:00 Begrüßung: Eine Woche Hitze als einziges ThemaStefan begrüßt Mick; heute gibt es fast nur ein Thema: die Hitzewelle mit 40 Grad. Beide stellen fest, dass das Thema so schnell verschwindet, wie es kam — obwohl man „gerade einfach nicht leben kann". 00:01:52 Sprühnebel in Köln, Wasserwerfer in Berlin, volle NotaufnahmenClips zeigen Kölner Sprühnebel und Wasserwerfer am Brandenburger Tor — für Mick eine PR-Aktion. Die Essener Notaufnahme meldet bis zu 20 Prozent mehr Patienten — ohne das Wochenende wäre es laut Stefan zur Kliniküberlastung gekommen. 00:08:18 Unvorbereitete Städte und die ParkplatzfrageEin Clip nennt versiegelte Böden und fehlende Grünflächen als Ursachen. Mick hält die Lösungen für bekannt, aber politisch unerwünscht: Die Berliner CDU streicht die Fahrradweg-Verordnung und feiert Parkplätze — für Stefan der Inbegriff des Falschen. 00:11:27 „Daran müssen wir uns gewöhnen": Hitzealltag im FernsehenEine ARD-Moderation nennt den Rekordtag ein Zeichen des Klimawandels, „an das wir uns wohl gewöhnen müssen" — Mick widerspricht: An 40 Grad in der Wohnung gewöhnt sich niemand. Stefan berichtet von zwei Notarzteinsätzen in der Klasse seines Sohnes, während das Fernsehen fröhliche Kinder im Sprühwasser zeigt. 00:16:00 Elbtunnel, Keller und Binnen-KlimaflüchtlingeHamburger fliehen in den kühlen Elbtunnel; Stefan schläft mit seinem Sohn im Keller, Mick konnte seine 50 Grad heiße Dachwohnung nicht mehr betreten. Beide entwickeln den Begriff des Binnen-Klimaflüchtlings: Es gibt keinen Ort zum Ausweichen. 00:19:25 Rekorde in Saarbrücken, Tropennächte und TaupunktSaarbrücken meldet mit 41,3 Grad die höchste je im Juni gemessene Temperatur; Tropennächte hält Stefan für gefährlicher als die Tageshitze. Wie einst den R-Wert müsse man jetzt Taupunkt und Luftfeuchtigkeit lernen. 00:24:28 Flucht an die Küste, CSD und überhitzte AltenheimeClips zeigen Urlauber im Seebad Binz und den CSD in München. Im Sana Klinikum Offenbach schildern Ärzte ältere Patienten, die zu wenig trinken; in Dormagen mussten Senioren wegen überhitzter Räume versorgt werden — für Mick Folge eines renditegetrimmten Systems. 00:28:18 Geplatzte Autobahnen und Halbmarathon bei 40 GradDie Hitze sprengt die Asphaltdecke der A2, in Thüringen sprüht der Winterdienst Wasser statt Salz. Stefan fragt polemisch, wen man dafür ins Gefängnis stecken müsse, wenn schon Autobahnblockaden eine Straftat sind. Der Halbmarathon in Breitnau findet statt, Hamburg sagt ab. 00:33:20 Private Hitzeschutzpläne für den AlltagAus einem Clip über das ausverkaufte Besucherbergwerk im Erzgebirge entwirft Stefan einen privaten Hitzeschutzplan: morgens Freibad, mittags Höhlenführung. Zwei Wochen mit 40 Grad wären laut Mick „hart am Zivilisationszusammenbruch". 00:37:31 Bunker, Tunnel und Klimaanlagen aus ChinaStefan lobt das finnische Bunker-Modell und fordert Tunnelsysteme unter deutschen Städten, Klimaanlagen aus China und eine Billion Euro Extra-Verschuldung. Mick kritisiert, dass nicht einmal die Grünen eine Kampagne vorbereitet hatten — die Politik antworte nur mit Zwei-Tage-Statements. 00:42:35 Wetterbericht und gefühlte TemperaturFür Berlin bis zur Lausitz werden 42 bis 43 Grad angekündigt. Stefan fordert Wetterberichte mit gefühlter Temperatur und Sonnentemperatur — die Schattenwerte gelten nur, „falls sie gerade unter einem Baum stehen". 00:46:39 Drei Rekordtage, Waldbrände und der Meteorologen-BefundDer deutsche Hitzerekord fällt an drei Tagen in Folge, zuletzt mit 41,7 Grad im Landkreis Oder-Spree. Im Landkreis Bad Kreuznach wird das Dorf Traisen evakuiert, weil im brennenden Wald Weltkriegsmunition explodiert. ZDF-Meteorologe Özden Terli nennt die Lage „historisch". 00:51:59 Klimavermittlung, Merz' Klimaanlage und MedienkritikDer These, die Erderwärmung sei „schwierig zu vermitteln", widerspricht Stefan: Nach elf Tagen Hitzewarnung braucht niemand ein Vermittlungsseminar. Nur für Friedrich Merz' Büro im Kanzleramt sei eine Klimaanlage eingebaut worden; Mick ergänzt die EU-Kommission, wo es nur bei Ursula von der Leyen kühl bleibt („Klimafeudalismus"). Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe das Klima nie als Sicherheitsthema angenommen; Mick fordert Panik. 01:03:35 Hitzeschutz-Defizite und das Grünen-SofortprogrammNur etwa jede dritte Klinik hat Klimaanlagen; Katharina Dröge fordert ein Sofortprogramm für Kliniken, Pflegeheime und Schulen. Stefan geht das nicht weit genug. Mick verweist auf die Finanzierungsfrage — 600 Milliarden für Rüstung, Schuldenbremse. 01:09:02 Regierung verweist auf Länder und KommunenRegierungssprecher Stefan Kornelius erklärt, „eine Chefsache wird das Wetter nicht ändern"; Hitzeschutz sei Sache der Länder und Kommunen — die laut Stefan 30 Milliarden Euro Defizit haben. 01:15:09 Exkurs: „Wer bestellt, bezahlt" — kommunale FinanzenMerz kündigt an, ab 1. September keine Gesetze mehr zu machen, die Kommunen ohne Kostenausgleich belasten. Stefan erklärt das Grundproblem: Der Bund bestellt Sozialpolitik ohne Budget. Mick wendet ein, die Konsequenz sei nur, dass der Bund gar nichts mehr bestellt. 01:18:14 Umweltminister Schneider im Tagesthemen-InterviewIm Interview mit Ingo Zamperoni verweist Carsten Schneider bei Klimaanlagen für Krankenhäuser auf die Zuständigkeit der Einrichtungen. Stefan kritisiert, dass Minister nur Probleme beschreiben statt Lösungen zu liefern; Mick beklagt, dass Minister nicht mehr für ihr Ressort kämpfen. Ein ARD-Kommentar rechnet vor: Hitzetage kosten die Wirtschaft rund 430 Millionen Euro täglich — Mick fragt, warum nur der Kommentar so konkret ist. 01:31:21 Unterstützerdank: Fabio präsentiertPräsentator der Folge ist Fabio, der kommentarlos 119,99 Euro geschickt hat. Raphael wird Produzent; weitere Danksagungen an René, Dominik und Anna, Christiane, Matthias, Wolfgang und andere. 01:32:57 AfD-Parteitag in Erfurt und die GegendemonstrationenEin Tagesschau-Clip rahmt den Bundesparteitag als potenziellen Ausnahmezustand: 50.000 erwartete Demonstranten, 2.500 davon als gewaltbereit eingeschätzt. Stefan kritisiert die Dramatisierung — tatsächlich wurde es ein weitgehend friedliches Happening. Mick verteidigt Demonstrationen als gemeinschaftlichen Ausdruck von Missfallen. 01:37:40 Weidel und Chrupalla in den Interviews danachIm ZDF fragt Dunja Hayali Alice Weidel nach innerparteilicher Bestrafung von Selbstkritik (Tino Chrupalla verlor nach Kritik an der Vetternwirtschaftsaffäre fast zehn Prozent) und nach dem Treffen mit Martin Sellner — Weidel weicht aus und attackiert Öffentlich-Rechtliche und Verfassungsschutz. Mick argumentiert, Berichterstattung über innerparteiliches Gerangel mache die AfD eher attraktiv; das eigentliche Thema sei der Deal der Parteiflügel um Höcke und Kubitschek, Konflikte bis zu den Landtagswahlen ruhen zu lassen. Fazit beider: Dieser Journalismus ist der AfD nicht gewachsen. 01:58:37 Koalitionsausschuss: Das WachstumspaketIm heute journal ist von „Schicksalstagen" der Koalition die Rede: Vor der Sommerpause sollen Wachstumspaket und Reformen stehen. Merz erwartet einen „großen Sprung nach vorn" — für Stefan eine zeitlose Aussage, die auch aus 1956 stammen könnte. Dirk Wiese kündigt die Einkommensteuerreform zum 1. Januar 2027 an. 02:05:06 Einkommensteuerreform und ReichensteuerDas Paket: zehn Milliarden Euro Entlastung, bis zu 600 Euro jährlich pro Familie, gegenfinanziert durch eine Reichensteuer bis 47 Prozent ab 280.000 Euro. Stefan argumentiert mit dem Gini-Koeffizienten — 0,3 beim Einkommen, 0,8 beim Vermögen: Die Steuer geht am Problem vorbei, weil Renditen nicht als Einkommen gelten. 02:09:00 Krankschreibung, Befristungen, EntbürokratisierungDie Koalition schafft die telefonische Krankschreibung ab; Stefan hält das für sinnfreies Agenda-Setting, Mick ordnet es als Kulturkampf-Thema im „faule Deutsche"-Diskurs ein. Zu den flexibilisierten Befristungen verweist Stefan darauf, dass die Bundesministerien selbst stark befristen. Söder lobt im Clip: Der Kanzler wolle „Deutschland wieder flott kriegen". 02:14:55 Klingbeil im heute journal: Einkommen versus VermögenKlingbeil verteidigt die „Superreichensteuer" als Fairness-Signal; Stefan rechnet vor, dass nach den ab 2028 steigenden Rentenbeiträgen von den 600 Euro eher ein Minus bleibt. Sein Frankfurt-Quiz: 80.000 Millionäre und 13 Milliardäre in der Stadt, aber keine 3.000 Einkommensmillionäre in ganz Hessen — die Steuer trifft fast niemanden. 02:28:20 WM-Aus gegen ParaguayDeutschland scheidet aus — zum dritten Mal in Folge früh, erstmals durch ein verlorenes Elfmeterschießen. Mick nennt das Spiel eine „Vollkatastrophe"; die Endzeitstimmung in Fußball-Podcasts sei schlimmer als 2018. Eingespielt werden Merz' Tweets („Wir sind stolz auf euch") und Fan-Stimmen; dazu Nagelsmanns Spielerauswahl und die 90er-Jahre-Trikots. 02:40:09 Sportphilosoph Gebauer deutet das AusscheidenIn den Tagesthemen deutet Gunter Gebauer die Niederlage als „Schwarzsehen", das sich mit der Auflösung von Gewissheiten verbinde. Stefan hält die Verknüpfung für grotesk: Spitzenfußball ist eine von der Realität entkoppelte Welt. Mick verteidigt Gebauer teilweise; Stefan spottet über dessen Satz, es gebe bis zur nächsten WM „nur kleinere Meisterschaften" — dabei steht eine Europameisterschaft an. 02:46:39 „Klopp ist top" und VerabschiedungEin Tagesthemen-Kommentar plädiert für Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer; Stefan schließt sich nach dem „Prinzip der Seniorität" an. Mick ist skeptisch, ob Klopps Pressing-Fußball nach fast zehn Jahren ohne Traineramt funktioniert. Für nächste Woche kündigen beide den Haushalt an. „Haut rein. Bis nächste Woche." | |||
| Vertrag von Versailles II | 25 juin 2026 | 03:11:56 | |
Wir schauen die Abendnachrichten
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal 00:00:00 Fernsehpodcast 186„Deutschland schmilzt, aber wir bleiben cool" – unter dieser Hitze-Losung steigen wir ein. Eine Clip-Collage stimmt schon das große Thema an: Trump hat die Rahmenvereinbarung mit dem Iran nachts eigenhändig mit schwarzem Filzstift im Schloss Versailles unterzeichnet, statt tags darauf in der Schweiz im Beisein von J. D. Vance. Ein Kommentar deutet den „Iran-Deal" als das Gegenteil dessen, was Trump verlangt hatte – als „Kapitulation", allerdings die der USA. Davor der Smalltalk: zwei Wochen Pause wegen Italien, Micks Bericht von zwölf glühend heißen Tagen in Rom (Schweizergarde, Petersdom-Kuppel, Deutscher Friedhof) und Stefans Empfehlung, dort unbedingt eine Führung zu buchen. 00:11:41 Parteitag der LinkenDer Bundesparteitag in Potsdam wird breit beachtet – mit ungünstigen Vorzeichen. Der Eröffnungsclip (Dunja Hayali, ZDF) verweist auf BR-Recherchen, wonach Teile der Linksjugend Diktatoren verherrlichen und antisemitische Parolen verbreiten. Stefan spottet über die Erwartung, nach 2002 Geborene müssten „nochmal versichern", mit Honecker gebrochen zu haben; Mick merkt an, dass der Bericht drei Tage vor dem Parteitag kaum zufällig erscheine. Beide beschreiben den Richtungskampf zwischen jüngerer Basis und alteingesessener Kaderstruktur und Stefans Demografie-Argument: Das Wählerpotenzial verschiebe sich, auch wenn die Partei bei elf Prozent stagniere. Am Streit um den Genozid-Begriff entzündet sich die Grundsatzfrage: Mut zu klarer Sprache oder „voreilender Gehorsam"? Es geht um das Dilemma vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern – Profilierung gegen die CDU versus „Einheitspartei" zur Rettung der Demokratie. Bei der Personalie erreicht Luigi Pantisano ohne Gegenkandidat nur gut 53 Prozent; beide zerlegen seinen Auftritt als zu unkonkret und seine Aussage, die CDU mache „faschistische" Politik, als historisch falsches und politisches Eigentor. Zum Schluss kontern mehrere Tagesthemen-Clips mit dem Vorwurf, die Linke mache „Politik aus dem Hörsaal statt fürs Werkstor" – Stefan und Mick drehen den Spieß um: Nach Wirtschaftskompetenz werde die CDU nie gefragt. 01:24:56 UnterstützerdankDank an Präsentatorinnen, Produzentinnen und Unterstützer – mit Selbstkritik, weil Stefan Heike (150 Euro, „mein Seelenbalsam in einfacher Geschwindigkeit") nicht zuerst genannt hat. Es danken wir außerdem Philipp und Christian (Wien), Franz, Tim, Eike, Isa, Ingeborg, Torben, Konrad, Sebastian (Pfalz), Stefan aus Dresden, René, Andreas, Wiebke, Annalisa, Johann und Lydia. Running Gag: der notorische Frauenmangel auf der Liste. 01:28:43 IranDas mit Abstand längste Kapitel: Mick hat allein zum Iran rund 200 Clips auf etwa 70 heruntergebrochen, weil sich nichts trennen lässt – Trumps Geburtstag, G7-Gipfel, Ukraine und die Straße von Hormuz sind ein einziger „politischer Brei". Leitthese: Was Wadephul, Macron und Merz darstellen, klafft weit auseinander von der „Grundenttäuschung" über den Deal in den Sendern. „Deal" nennt es nur Trump, alle anderen sprechen von einer Absichtserklärung. Stefan entfaltet (über einen Salon-Clip von Reemtsma und Nachtwey) den Begriff des Bullying: situativ, eine Gelegenheit, die ergriffen wird – genau so agiere Trump, während alle nur auf seine Reaktion warten. Es gebe gar keine ergebnisorientierten „Verhandlungen": Iran sitze am längeren Hebel, weil Trump nur drohen könne, in vier Wochen gehe „uns das Öl aus". Im Zentrum steht die Anpassung Europas an Trumps Linie. Außenminister Wadephul beschreibt bei Hayali einen „ersten guten Schritt"; Stefan bittet, die Clips „in dreifacher Geschwindigkeit" abzuspielen. Den Höhepunkt bildet Friedrich Merz im Gespräch mit Markus Preiß: Statt zu gratulieren, lobt er die Schwächung des „Terrorismus in der Region" (Houthis, Hisbollah, Hamas) als „großen Erfolg" und stellt die Öffnung der Straße von Hormuz in Aussicht – zweimal sei Merz mit Trump-Kritik „auf die Nase geflogen", nun bleibe er einfach bei dessen Position. Parallel entwickeln beide die These eines transaktionalen „Tit for Tat": Europa sichert die Meerenge mit Minenräumbooten, dafür rückt Trump bei der Ukraine wieder näher heran. Stefan berichtet aus dem Deutschlandfunk von ukrainischen Erfolgen und folgert, ohne die USA laufe es erstaunlich gut; Mick hält dagegen, dem Kriegsziel komme man nicht näher. Beim Israel-Block geht es um Netanyahu, der keines seiner Kriegsziele erreicht habe und vor den Herbstwahlen Erfolge brauche – Knackpunkt Libanon und Hisbollah. Regierungsnahe israelische Medien erklärten nun ausgerechnet die US-Verhandler und J. D. Vance zu „Antisemiten". Dann der Moment der Unterzeichnung in Versailles und ein Heute-Journal-Beitrag mit den „14 Punkten" (Kriegsende an allen Fronten, Öffnung der Straße von Hormuz, Sanktionsaufhebung, Atomverzicht) – für beide eine bloße „Wunschliste". Micks kontraintuitiver Take: Vielleicht löse die Aussicht auf Investitionen und Milliardenflüsse im iranischen Regime mehr Disruption aus als 60 Jahre Sanktionen – ein „Nixon-goes-to-China-Moment". Die letzten Schalten nach Luzern und Tel Aviv zeigen jedoch das Scheitern in Echtzeit: mögliche iranische Suspendierung, Gerüchte über eine erneute Sperrung der Meerenge, israelische Angriffe im Südlibanon und Netanyahus Weigerung zurückzuweichen. 03:05:35 FinaleEin Ausblick auf das Thema der nächsten Woche im „Neuen Zwanziger": die Rente. Stefan hält schon mal eine Suada bereit – über Superjachten, die er aus dem Flugzeug über Sardinien und Korsika fotografiert habe, über das „Schweden-Modell" der Aktienrente und über SpaceX, das binnen fünf Tagen so viel Buchwert verloren habe, „wie wir in 20 Monaten an Rente auszahlen". Seine Pointe: Wenn das Geld an der Börse „für uns arbeiten" soll – wer erarbeitet dann die Rendite? Mick: „Die Roboter, die auf dem Mars Rohstoffe abbauen." Dazu der entlarvte Mythos der „Rente mit 63" und das Theater um Bärbel Bas und das unantastbare „Gesamtpaket" der Kommission. Dann Verabschiedung in den heißen Sommer. | |||
| Kanzler Spahn | 19 mai 2026 | 03:09:23 | |
Stefan und Mick besprechen die Nachrichtenwochen
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal 00:00:00 KI und alte MännerZum Auftakt laufen mehrere Clips: Roland Emmerich kündigt einen komplett KI-produzierten Film für 30 bis 40 Millionen statt 300 Millionen an und bezeichnet Skepsis gegenüber KI als „feindliche Haltung", ein älterer Handwerker erklärt, Frauen sollten keine 40-Kilo-Mörtelsäcke schleppen, weil sie „noch ein Kind gebären" sollten, woraufhin im Clip eine Malermeisterin aus Göttingen widerspricht. Stefan und Mick stellen fest, dass sie noch nie so viele absurde Männerauftritte im Fernsehen gesehen hätten, und Mick zweifelt, ob Emmerichs Kostenversprechen einzuhalten sei, da in Hollywood ein hoher Filmpreis längst Marketingargument an sich sei. Stefan fügt hinzu, er würde mit dieser Wette nicht zu Polymarket gehen, weil am Ende ohnehin „alle Roland Emmerich" seien. 00:03:42 Soziologie und QuatschStefan erzählt, er habe jahrelang vermieden, Leuten von seinem Studium zu erzählen, und Soziologie meist als „fast wie Zoologie, nur ohne Tiere" abgetan, was er inzwischen für zutreffend halte, wenn er die Abendnachrichten schaut. Er kündigt an, deshalb mitten in einen Clip einzusteigen, in dem es um den Koalitionsstreit gehe. 00:05:56 Der Sozialsystem-StreitDie Tagesthemen greifen eine Aussage von Arbeitsministerin Bärbel Bas auf, die in der Regierungsbefragung gesagt hatte: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein." Im Beitrag wird diese Aussage als faktisch falsch eingeordnet, und als Belege für die Empörung „im Land" werden Stimmen von Focus Online, Bild und Julian Reichelt (Nius) eingespielt, der von „Mist, einer Lüge" und Zynismus spricht. Stefan argumentiert, gemeint sei offensichtlich, dass niemand wegen der Sozialsysteme einwandere, und nennt es Humbug, Reichelt, Bild und Focus als Stimme „des Landes" zu inszenieren, statt sie zu ignorieren. Mick spricht von einer „kollektiven Psychose", in der man glaube, zu wenig miteinander zu reden, und kritisiert, dass die Tagesthemen einen aus dem Kontext gerissenen Satz aufgreifen, weil sie auf Twitter den vermeintlichen blinden Fleck sähen, und so Nius erstmals als rechenschaftsfähiges Medium behandelten. Stefan ergänzt, mit dieser Logik müsse sich auch die SPD-Spitze zunehmend an Nius andienen, ähnlich wie die CDU sich der AfD annähere, während die ARD damit selbst überflüssig werde. 00:15:20 Fakten gegen EmpörungStefan stellt der Empörungsdebatte Zahlen entgegen: Die Rentenkasse profitiere von Migranten, da jeder im Schnitt rund 7000 Euro pro Jahr in die Sozialsysteme einzahle, und die migrantische Bevölkerung sei im Schnitt 9,4 Jahre jünger als die deutsche, bei Menschen mit Migrationshintergrund sogar elf Jahre. Er verweist auf den anstehenden Renteneintritt des geburtenstarken Jahrgangs 1964 mit 1,1 Millionen Menschen im Jahr 2029 und darauf, dass mehr als die Hälfte aller Neuanstellungen in Deutschland auf Ausländer entfalle. Mick ergänzt, der einzige Bevölkerungsnettozuwachs in ganz Europa stamme noch aus dieser Form von Einwanderung, und vergleicht die Debatte mit der früheren Diskussion über „Totalverweigerer" beim Bürgergeld: Man rede über eine Gruppe von wenigen Tausend, während eine demografische Schieflage Millionen betreffe. In einem weiteren eingespielten Clip verteidigt Bas ihre Aussage mit dem Hinweis auf den Fachkräftemangel und darauf, dass die Unternehmen jeden bräuchten, der im Land sei und arbeiten könne; Stefan und Mick zitieren zudem eine Reportage von Sarah Tacke über übergewichtige, depressive Bürgergeldempfänger als Beispiel für die parallel laufende Stigmatisierungsdebatte. 00:21:49 Bilanz der GroKoStefan und Mick ziehen Bilanz nach einem Jahr Friedrich Merz und kommentieren einen Heute-Journal-Bericht zur SPD-Pressekonferenz in der Reichstagskuppel. Stefan zerlegt Matthias Miersch wegen dessen Auftritt und Formulierungen wie „wir wollen einen Ausblick tun", Mick beschreibt die Verlegenheitsauftritte der SPD-Spitze. Beide bemängeln, dass die SPD trotz Umfragetief um 12 Prozent keine eigenen inhaltlichen Akzente setzt, etwa Vermögensteuer oder Verteidigung des Acht-Stunden-Tags, und stattdessen den Konflikt mit dem Koalitionspartner scheut. Im Clip wird die GroKo als von „Zoff und Zank" geprägt beschrieben, was Stefan zurückweist: Streit sei der Sinn von Politik, sonst hätte man gleich Merz, Dobrindt und Spahn wählen können. Mick verweist auf Bärbel Bas als Beispiel für eine Politikerin, die mit klarer Ansage mediale Wirkung erzielt habe. 00:29:15 Vier Erfolge, viel SpottAnhand eines ARD-Berichts zum einjährigen Bestehen des Koalitionsvertrags „Verantwortung für Deutschland" gehen Stefan und Mick die vier Erfolgsmeldungen durch, die ein CSU-Landesgruppenchef im Clip aufzählt: Migrationswende geliefert, Bürgergeld abgeschafft, neuer Wehrdienst eingeführt, Heizungsgesetz vom Kopf auf die Füße gestellt. Stefan rechnet die Bürgergeld-Einsparung auf 80 Cent pro Bürger und Jahr herunter, bezeichnet den Wehrdienst als bloße Personalrekrutierung statt Wehrpflicht und verweist beim Heizungsgesetz auf die geopolitische Abhängigkeit von Trump, dem iranischen Regime und chinesischen Erneuerbare-Anbietern. Eingespielt wird auch Katherina Reiche, die das von ihr so genannte Gebäudemodernisierungsgesetz als Investitions- und Planungssicherheit sowie Technologieoffenheit präsentiert und damit Habecks 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien rückgängig macht, sowie Friedrich Merz mit dem Bild, Deutschland sei kein Schnellboot, sondern ein großes, schweres Schiff. Mick ordnet ein, die Erwartungen an Merz seien von Beginn an im Keller gewesen, der Name „Koalition aus Verantwortung" signalisiere bereits Management statt Gestaltung, und der hin- und herschwimmende Migrationskurs (Merz' Forderung, 80 Prozent der Syrerinnen und Syrer zurückzuführen, gefolgt von der Verkündung, das Migrationsproblem sei gelöst) zeige die Widersprüche. Beide diagnostizieren, dass die Regierung sich von Bild und Nius Erwartungen aufdrängen lasse, an denen sie zwangsläufig scheitere, und ziehen einen Vergleich zum Brexit-Versprechen von 350 Millionen Pfund pro Woche für den NHS. Mick schlussfolgert, eine andere Diskursverschiebung etwa zur Vermögensteuer wäre möglich, wenn die Tagesthemen sie analog zur Bürgergeld-Debatte über Wochen bespielten. 00:45:49 Spahn und die MachtStefan rahmt Jens Spahn als Hauptfigur einer ARD-Doku zum ersten Jahr Merz und liest dessen Rückblick auf den gescheiterten ersten Kanzlerwahlgang („mein erster Impuls war schade") als bewusst kalkulierte Positionierung gegen Merz. Mick ordnet die Berichterstattung darüber ein und beobachtet eine Parallelität, in der Journalisten wie Robin Alexander einerseits gegen die Regierung schössen, andererseits dem Merz-Projekt aus Mangel an Alternativen Erfolg wünschten. Beide diagnostizieren ein strukturelles Ende des „Kanzlerwahlautomaten": Weder Scholz noch Merz erzeugten noch Adenauer-, Kohl- oder Merkel-artigen personellen Auftrieb, SPD und CDU stünden auf der „Restrampe". Stefan benennt die staatspolitische Verantwortungs-Erzählung, Merz jede Chance einzuräumen, weil danach nur die AfD komme, als genau jenen Modus der Alternativlosigkeit, der die 27-Prozent-AfD weiter wachsen lasse. 00:51:45 Vermögen, SPD und KrisenStefan spielt einen Heute-Journal-Clip, in dem Lars Klingbeil neben der Einkommenssteuerreform eine höhere Vermögensteuer ins Gespräch bringt und Spitzenverdiener zu mehr Solidarität aufruft; Stefan kontert mit dem Hinweis auf Frankfurter Bekannte, die täglich 100.000 Euro Rendite einstrichen, und kritisiert, dass die SPD die eigentliche Vermögensfrage gar nicht mehr aufwerfe, sondern nur höhere Arbeitseinkommen meine. Mick hält die Vermögensteuer in dieser Koalition für chancenlos und schlägt – wie schon in vorherigen Folgen angesprochen – eine zweite, von der Klingbeil-Spitze gelöste SPD aus Basis und Gewerkschaften vor, die sich als Antiposition für die Zeit nach der Koalition aufstelle. Stefan ergänzt aus eigener Quelle, in Bundestagsfraktion, Ländern und Kommunen „leiden alle unter Lars", teils mehr als unter Merz. Im Tagesthemen-Clip wird Spahn am Jahrestag des Koalitionsvertrags mit 86 Prozent zum Fraktionschef wiedergewählt; Stefan deutet Tag und Ergebnis als bewusste Inszenierung gegen Merz, an dem nun „kein Weg mehr vorbei" führe, während Mick Merz als Gefangenen seiner eigenen Fraktion mit 11 Prozent Beliebtheit beschreibt, dessen Reformherbst und Frühlingsreformen ausgeblieben seien. Die Krisenlage – ausbleibende US-Wende nach den Midterms, fortlaufender Iran-Krieg, Ukraine-Krieg, Xis möglicher Taiwan-Kalkül nach Trumps Besuch – verschärfe diesen Befund; Stefan fürchtet eher drei weitere Iran-Kriege als deren Ende. Ein weiterer Clip zeigt Spahn und SPD-Fraktionschef Miersch, die im Zeitungsinterview ihre Beziehung und gemeinsame Erfolge bei Wehrdienst, europäischer Asylpolitik und Bürgergeldreform betonen; Stefan vergleicht dies mit „Chuck-Schumer-Vibe" und verweist darauf, dass die gemeinsame europäische Asylpolitik unter einem SPD-Kanzler in der Ampel angelegt worden sei. Mick fasst zusammen, dass beide Parteien – CDU bei 24, SPD bei 12 Prozent – politisch im Kern leer seien und im gleichen Modus wie vor 20 Jahren glaubten, ihre Erfolge nur besser vermitteln zu müssen. 01:04:23 CDU und RealitätStefan und Mick ordnen einen Clip aus einer ARD-Doku ein, in dem Alexander Dobrindt die Schuldenbremse als „tiefe Verwundung" der Unionsfraktion beschreibt. Stefan kontrastiert das mit dem Umstand, dass die Koalition mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen gestartet ist. 01:05:29 Sondervermögen vor OrtEin Reportage-Clip zeigt Woltersdorf in Brandenburg, das rund 3,166 Millionen Euro aus dem Sondervermögen erhält und damit unter anderem Brückenpfeiler und barrierefreie Straßenbahnhaltestellen finanzieren will; die Kommunalpolitik zeigt sich erfreut. Mick schlägt vor, in größerem Umfang Helikoptergeld an die Kommunen auszuschütten, damit diese vor Ort sichtbare Maßnahmen wie Brücken oder Fahrradwege umsetzen können. Er verbindet das mit dem späteren Beispiel, wonach 82 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt dem Staat nicht mehr vertrauten. 01:07:50 Politische Ratlosigkeit der KoalitionIn einem Clip beschreibt SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf das Gefühl, vom Koalitionspartner im Stich gelassen zu werden, ohne konkrete Schritte zu benennen. Mick diagnostiziert, dass es der Koalition nicht gelinge, eine politische Wende herbeizuführen oder ein Gefühl von Sicherheit und staatlicher Handlungsfähigkeit zu vermitteln. Auch Erfolge wie die Bürgergeld-Debatte fühlten sich am Ende für niemanden besser an. 01:11:05 Spahn gegen den StillstandIm Doku-Clip zeigt sich Jens Spahn genervt vom „Rumgesitze und Gerede" im Politikbetrieb und davon, dass nichts entschieden werde. Stefan fragt, wie ein Journalist es zulassen könne, Spahn in Regierungsverantwortung als Wutbürger auftreten zu lassen. Mick ordnet Spahns Auftritte als bewusste Status-Inszenierung ein: als „kleiner Trump" innerhalb der CDU positioniere er sich gegen Friedrich Merz und sammle Aufmerksamkeit für die Zeit nach Merz. In einem weiteren Clip räumt Spahn ein, man hätte ein besseres Erwartungsmanagement betreiben müssen. 01:15:32 Pflege als MinenfeldEin Clip kündigt für Mitte Mai den Gesetzentwurf zur Pflegeversicherungsreform an, ein Thema mit politischem und sozialem Sprengstoff. Stefan rechnet vor, dass stationäre Pflege ab rund 4.000 Euro monatlich koste und eine Vollversicherung etwa 80 Prozent des Einkommens beanspruchen würde – einen Raum für populäre Entscheidungen sieht er hier nicht. Mick ergänzt, dass die demografischen Probleme nun durchschlagen, der politische Modus aber unverändert auf kleinteilige Reformen mit ein paar Euro Mehrkosten und Leistungskürzungen hinauslaufe. 01:18:40 Entlastung scheitert im BundesratStefan und Mick besprechen die im Bundesrat gescheiterte Entlastungsprämie: Unternehmen sollten freiwillig bis zu 1000 Euro steuerfrei an Beschäftigte auszahlen können. In einem Clip aus der Länderkammer wird die rhetorische Frage gestellt, ob die Prämie zwar gut gemeint, aber auch gut gemacht sei. Laut Bericht stimmte kein unionsgeführtes Land zu und nur vier der sieben SPD-geführten Länder, was als Steilvorlage für die Opposition gewertet wird. Mick erklärt das Scheitern damit, dass die Länder das Steueraufkommen tragen müssten und die Bundesregierung die Finanzierung nicht geregelt habe. Lars Klingbeil verweist in einem Clip auf die Belastungen durch den Iran-Krieg und hält seine Hand ausgestreckt, während der scheidende Ministerpräsident Alexander Schweitzer aus Rheinland-Pfalz den Tag nicht als Blamage, aber als wenig erfolgreich für die Bundesregierung einordnet. 01:27:30 Korte über die KoalitionEingespielt wird ein Interview mit Karl-Rudolf Korte: Auf die Frage nach Wetten auf ein vorzeitiges Koalitionsende verweist er auf die Zwölfstimmenmehrheit, die zwar deutlich, aber mühsam sei; eine Mehrheit mit der AfD würde die CDU zerreißen. Korte beschreibt zudem das Auslaufen der Kanzlerdemokratie, weil das Kraftzentrum des Kanzleramts in der gewohnten Form nicht mehr existiere und Prozesse zwischen den Häusern nicht funktionierten. Stefan greift den Befund auf, dass das Kraftzentrum nicht mehr im Kanzleramt liege. Mick ordnet ein, dass sich strukturell etwas in den Parteien verschoben habe, unter anderem als Folge der Merkel-Jahre und der Abwendung von der Mitte. 01:34:48 Merz und die MachtfrageMick beschreibt Friedrich Merz als Gefangenen seiner eigenen Fraktion: Anders als Merkel, die unliebsame Fraktionsvorsitzende habe wegmobben können, habe Merz keine Basis in der Partei und könne Spahn nicht entfernen. Auch die ehemals lautstarken Merz-Unterstützer aus der Jungen Union seien innerhalb eines Jahres umgeschwenkt und würden notfalls eine Minderheitsregierung unter Spahn in Betracht ziehen. Stefan vermisst bei Korte die Erzählung, dass die CDU dadurch zu einer Partei unte | |||
| Trump auf dem Baum | 17 avr. 2026 | 03:33:23 | |
Stefan und Mick besprechen die Nachrichtenwochen
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks PodcastWeltpolitik und das Klein-Klein der anderen Länder: Neben der Spur In dieser Episode analysieren Stefan und Mick aktuelle Nachrichtenbeiträge zur internationalen Berichterstattung über den Iran-Konflikt und die globale Energiekrise. Zudem betrachten sie die Reaktionen der deutschen Politik sowie diplomatische Entwicklungen in Taiwan und im Vatikan. Umfragewerte und ReformdebatteStefan und Mick besprechen zu Beginn sinkende Zustimmungswerte von Politikern wie Friedrich Merz und Lars Klingbeil. Sie fassen zusammen, wie die mediale Berichterstattung Diskussionen über Entlastungspakete und Strukturreformen miteinander verbindet. Energiekrise und BenzinpreiseDie Podcaster greifen Berichte über eine neue Vorgabe auf, wonach Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen. Sie geben Reaktionen von Logistikunternehmern wieder, die aufgrund steigender Kraftstoffpreise Auftragsrückgänge verzeichnen. Zudem vergleichen sie Maßnahmen anderer Länder wie Pakistan, das eine Vier-Tage-Woche im öffentlichen Dienst anordnet, mit der deutschen Debatte über ein Tempolimit und fassen Aussagen der Wirtschaftsökonomin Monika Schnitzer zusammen. US-Außenpolitik und Iran-KonfliktIm Zentrum steht die Rhetorik des US-Präsidenten Donald Trump, der mit einer weitreichenden Zerstörung des Irans und einem NATO-Austritt droht. Stefan und Mick fassen die Reaktionen europäischer Politiker auf diese Ankündigungen zusammen. Darüber hinaus thematisieren sie die Blockade der Straße von Hormuz durch den Iran und geben Einschätzungen von Experten wie Daniel Gerlach wieder, die Trumps Verhalten als Teil einer Verhandlungsstrategie einordnen. Internationale Diplomatie und TaiwanDie Sprecher beschreiben einen Beitrag über den Besuch der taiwanesischen Oppositionspartei Kuomintang in Peking. Sie geben wieder, dass dieser diplomatische Austausch vor dem Hintergrund anhaltender chinesischer Militärmanöver stattfindet. Außerdem fassen sie die Äußerungen von Papst Leo XIV. zusammen, der sich als Vermittler im Konflikt anbietet und zu Frieden aufruft. Koalitionsstreit und AfD-ForderungenAbschließend analysieren Stefan und Mick die mediale Darstellung eines öffentlich ausgetragenen Konflikts zwischen Katharina Reiche (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) über Instrumente wie die Übergewinnsteuer und die Pendlerpauschale. Sie geben wieder, wie Kanzler Merz die Beteiligten zur Geschlossenheit aufruft. Am Ende erwähnen sie aktuelle Umfragewerte, bei denen die AfD zulegt, und fassen einen Vorschlag der AfD in Sachsen-Anhalt zusammen, Auslandsdeutsche zur Lösung demografischer Probleme anzuwerben. | |||
| Fernsehmomente: Die Tisza tritt über die Ufer! | 13 avr. 2026 | 00:45:29 | |
Stefan und Niklas besprechen kurz die Wahlen in Ungarn
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal NiklasNiklas bei Instragram: https://www.instagram.com/niklas.schmucker/ ShownotesIn dieser Episode besprechen Stefan und Niklas die politischen Entwicklungen in Ungarn nach den jüngsten Wahlergebnissen und dem Eingeständnis einer Niederlage durch Viktor Orbán. Sie analysieren den Aufstieg des Herausforderers Péter Magyar sowie die mediale Aufarbeitung von Korruption und staatlichen Missständen. 00:00:01 Einleitung in die ungarische PolitikStefan und Niklas diskutieren die internationale Aufmerksamkeit für die Wahl in Ungarn, die unter anderem in der New York Times thematisiert wurde. Sie beziehen sich auf einen Beitrag von Dunja Hayali, wonach der Besuch des US-Politikers J.D. Vance in Budapest die Umfragewerte der Regierungspartei nicht stabilisieren konnte. Niklas erläutert Orbáns Versuch, sich im Wahlkampf als Friedensstifter gegenüber dem Ausland zu inszenieren, während Stefan die Darstellung Ungarns als verarmtes Land hinterfragt. 00:17:53 Orbans Niederlage und ihre BedeutungDie Sprecher analysieren Orbáns öffentliche Ansprache, in der er seine Wahlniederlage einräumte, noch bevor alle Stimmen ausgezählt waren. Sie diskutieren die Einschätzung des Korrespondenten Michael Bewerunge, der das Ergebnis als pro-europäisches Votum wertet, wobei Niklas auf die tief verwurzelte anti-russische Tradition in der ungarischen Geschichte verweist. Zudem wird thematisiert, ob die EU diesen Moment für institutionelle Reformen nutzen kann, um künftige Blockaden durch einzelne Mitgliedstaaten zu verhindern. 00:36:22 Wahlkampf und die HerausforderungenNiklas beschreibt den Werdegang von Péter Magyar, einem ehemaligen Fidesz-Insider, der nach einem Skandal um die Begnadigung eines Pädophilen zum Whistleblower wurde. Anhand eines Wahlkampfvideos aus einem Krankenhaus in Vác zeigen die Sprecher auf, wie Magyar marode Zustände im Gesundheitswesen – wie den Mangel an Toilettenpapier und Seife – instrumentalisiert. Diese Fokussierung auf alltägliche Probleme der Bevölkerung wird als zentraler Baustein seiner erfolgreichen Mobilisierung gegen das System Orbán identifiziert. 00:38:50 Korruption und ihre FolgenIn diesem Kapitel wird die gezielte Weiterleitung von Staatsgeldern an regierungsnahe Oligarchen wie István Tiborcz und Lőrinc Mészáros thematisiert. Stefan und Niklas besprechen Informationen aus einem Nachrichtenbeitrag, wonach das Umfeld Orbáns durch überteuerte Bauprojekte jährlich Milliardenbeträge an Steuergeldern abschöpft. Die Sprecher konstatieren, dass die resultierende wirtschaftliche Stagnation und die geringe Kaufkraft der Bürger entscheidend zur Abkehr von der bisherigen Regierung beigetragen haben. 00:41:06 Orbans politischer WandelDie Sprecher rekapitulieren Orbáns Weg vom liberalen Studentenführer der 1980er Jahre bis hin zum autoritären Regierungschef. Niklas erklärt, wie Orbán durch die Nutzung der Flüchtlingskrise und die Inszenierung als Verteidiger des Christentums seine Macht festigte. Gleichzeitig wird analysiert, wie Herausforderer Magyar die staatliche Medienkontrolle umging, indem er soziale Plattformen wie Facebook für seine Kommunikation nutzte und so die junge Wählerschaft erreichte. 00:43:47 Ausblick und zukünftige EntwicklungenStefan und Niklas schließen die Episode mit einer Einordnung der künftigen politischen Landschaft ab, wobei sie darauf hinweisen, dass auch Péter Magyar konservative Positionen vertritt. Sie erörtern die Wahrscheinlichkeit einer demokratischen Machtübernahme im Jahr 2026 und bleiben skeptisch hinsichtlich der Geschwindigkeit des Wandels. Die Episode endet mit einem Hinweis auf den Benzinpreisdeckel in Ungarn und einen Ausblick auf Niklas’ kommenden Aufenthalt in Warschau. | |||
| Der König ist tot | 17 mars 2026 | 03:11:58 | |
Wir schauen die Nachrichtenwoche
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks PodcastWeltpolitik und das Klein-Klein der anderen Länder: Neben der Spur PodcastWir besprechen die Großwetterlage mit Florentine. -> Der angesprochene Insta-Account von Marlene Zscherper editorische Notiz: Unterstützerdank und längeres Intro wieder beim nächsten Mal. Kapitelmarken auch KI-generiert, da ist beim nächsten Mal auch wieder besser. | |||
| Wahlkampf in der reichsten deutschen Stadt | 24 févr. 2026 | 01:23:54 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Stefan spricht mit Kolja Müller, Spitzenkandidat der SPD in Frankfurt, über Kommunalpolitik. Das Leben in Frankfurt am Main wird maßgeblich durch extreme sozioökonomische Kontraste und strukturelle Handlungsdefizite bestimmt. Während 80.000 Buchmillionäre in der Stadt leben, verfügen 50 Prozent der Haushalte über ein Nettoeinkommen von maximal 3.000 Euro, wovon oft die Hälfte für die Miete aufgewendet werden muss. Dem gegenüber steht ein ehrenamtliches Stadtparlament, das mit einer minimalen Aufwandsentschädigung einen 6-Milliarden-Euro-Haushalt kontrolliert. Um der eskalierenden Wohnungsfrage zu begegnen, bedarf es nach dem Vorbild Wiens oder Ulms einer städtischen Entwicklungsgesellschaft für eine aktive Bodenpolitik , da traditionelle Förderinstrumente bei einem öffentlichen Flächenanteil von lediglich 58 Prozent – abzüglich Infrastruktur – nicht mehr ausreichend greifen. Am Beispiel des Bahnhofsviertels manifestiert sich die Diskrepanz zwischen realer Problemlage und medialer politischer Inszenierung („virtuelle Politik“). Die Errichtung eines Suchthilfezentrums, das den etwa 250 lokalen drogenkranken Menschen einen sicheren Aufenthaltsort bieten soll , diente als Katalysator für den Bruch der regierenden Koalition durch die FDP. Diese Fokussierung auf emotionalisierende Law-and-Order-Diskurse überdeckt fundamentale Verteilungskonflikte, etwa wenn globale Investoren wie die Allianz milliardenschwere Immobilienprojekte in direkter Nachbarschaft zum urbanen Elend realisieren. Anstatt sich auf isolierte Brennpunkte zu fixieren, muss die strukturelle Ungleichheit durch bewusste Sichtbarmachung als politisches Instrument genutzt werden. Zur Überwindung der kommunalen Ohnmacht erfordert es eine institutionelle Emanzipation der Großstädte gegenüber Land und Bund. Ein massiv aufgewerteter Deutscher Städtetag könnte analog zur historischen Entwicklung des Europaparlaments von einem reinen Entsendegremium zu einem echten politischen Machtzentrum transformiert werden, um der dramatischen Unterfinanzierung der Kommunen – aktuell ein bundesweites Defizit von 31 Milliarden Euro – effektiv entgegenzutreten. Begleitet werden muss dieser Prozess durch die Etablierung einer „K-SPD“ (Kommunal-SPD), die sich radikal auf lokale Daseinsvorsorge konzentriert und einen systematischen Wissenstransfer zwischen den Städten organisiert. Letztlich bedingt eine solche pragmatische Kümmerer-Politik auch die Infragestellung restriktiver fiskalischer Dogmen wie der Schuldenbremse, um dringend benötigte öffentliche Infrastrukturinvestitionen zu ermöglichen. | |||
| Großer Staat, guter Staat | 12 févr. 2026 | 03:28:32 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks PodcastWeltpolitik und das Klein-Klein der anderen Länder: Neben der Spur | |||
| Hemisphärenidiotie | 13 janv. 2026 | 03:43:33 | |
Stefan und Mick gucken die Abendnachrichten
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks PodcastWeltpolitik und das Klein-Klein der anderen Länder: Neben der Spur ShownotesStefan und Mick blicken auf eine zugespitzte weltpolitische Lage zwischen den USA und China und diskutieren Mechanismen von Komplizenschaft in autoritären Systemen. Zudem analysieren sie die innenpolitischen Reaktionen auf Infrastrukturausfälle in Berlin und das politische Theater in Bayern. 00:19:05 Blackout Berlin Stefan und Mick besprechen den großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten und die Reaktionen der Landespolitik, insbesondere von Kai Wegner und Franziska Giffey. Sie thematisieren die Einstufung des Vorfalls als linksextremen Anschlag der "Vulkan-Gruppe" und diskutieren die Resilienz der kritischen Infrastruktur sowie den Einsatz der Bundeswehr zur Versorgung der Bevölkerung. Zudem wird die Kritik an Wegners Freizeitgestaltung während der Krise eingeordnet. 00:53:47 Wer braucht Söder? Anhand der CSU-Klausur in Seeon analysieren die beiden die Auftritte von Markus Söder und Friedrich Merz. Sie diskutieren Söders politische Rhetorik, das Verhältnis der Union zur SPD-Initiative bezüglich einer Reform der Erbschaftssteuer und Stefan stellt die generelle Notwendigkeit von Ministerpräsidenten infrage. 01:17:07 Minnesota Das Kapitel widmet sich einem tödlichen Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis. Stefan und Mick ordnen die Aussagen von J.D. Vance und Donald Trump ein, die das Vorgehen der Beamten als Notwehr legitimieren, und ziehen Parallelen zu historischen Entwicklungen, Erinnerungskultur und der Normalisierung staatlicher Gewalt. 01:36:05 Unterstützerdank Stefan dankt den Produzenten und Unterstützern des Podcasts. 01:39:41 Trumps Hemisphäre-Politik Der Schwerpunkt liegt auf der aggressiven US-Außenpolitik unter Donald Trump, inklusive einer militärischen Intervention in Venezuela zur Festsetzung von Nicolas Maduro und Plänen zur Übernahme Grönlands. Stefan und Mick analysieren anhand zahlreicher Nachrichtenclips die geopolitischen Folgen, die Reaktionen aus Europa und China sowie das Konzept globaler Einflusssphären im Kontext eines möglichen neuen Kalten Krieges. | |||
| Ganz große Momente | 15 déc. 2025 | 03:31:04 | |
Wir schauen die Abendnachrichten
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Webseitehttps://stefanschulz.com/podcasts ShownotesStefan und Mick analysieren in dieser Episode die mediale Berichterstattung über den Rentenstreit, das Auftreten von Wirtschaftsverbänden und die geopolitische Lage. Im Zentrum stehen der Konflikt innerhalb der Union, die Rolle der USA im Ukraine-Krieg sowie die neue US-Sicherheitsstrategie und deren Auswirkungen auf Europa. 00:00:00 Fernsehpodcast 173Stefan und Mick eröffnen die Episode mit einer Betrachtung der kommenden Fußball-WM in den USA und der Rolle von Donald Trump sowie der FIFA. Sie ordnen die mediale Darstellung dieser Ereignisse und die damit verbundenen politischen Implikationen ein. 00:06:22 WirtschaftsverbändeDie Gastgeber analysieren die Einladung von AfD-Politikern durch den Verband der Familienunternehmer und das anschließende Zurückrudern der Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann. Sie diskutieren den aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung im Kontrast zur Inflation bei Alltagütern. Zudem wird der Auftritt von SPD-Politikerinnen beim Arbeitgebertag thematisiert, ebenso wie die Rhetorik von BDI-Präsident Siegfried Russwurm, der den Wirtschaftsstandort in einem "freien Fall" sieht. 01:16:03 UnterstützerdankStefan bedankt sich bei den Unterstützern des Podcasts und weist auf die Möglichkeiten zur Förderung des Formats hin. 01:18:57 Rentenstreit in der CDUStefan und Mick widmen sich dem innerparteilichen Konflikt der Union bezüglich des Rentenpakets der Bundesregierung, insbesondere dem Widerstand der Jungen Union unter Johannes Winkel. Sie analysieren die mediale Inszenierung eines "Showdowns" und das taktische Abstimmungsverhalten der Linken, das die Mehrheit der Koalition sicherte. Des Weiteren werden die Umfragewerte zur Rentenpolitik, die Debatte um eine "Lebensarbeitszeitrente" und die Einsetzung einer neuen Rentenkommission besprochen. 02:32:57 Krieg in der UkraineDie Gastgeber beleuchten die Rekordumsätze der globalen Rüstungsindustrie und diskutieren Aussagen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zur Finanzierung der Verteidigung. Ein Schwerpunkt liegt auf den diplomatischen Aktivitäten der Trump-Vertrauten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und wie diese im Vergleich zu den Bemühungen europäischer Politiker wie Olaf Scholz und Emmanuel Macron dargestellt werden. 03:13:19 US SicherheitsstrategieAbschließend analysieren Stefan und Mick die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA, die scharfe Kritik an der europäischen Migrations- und Regulierungspolitik übt. Sie besprechen die Reaktionen deutscher Politiker, wie die Zurückweisung der Kritik durch den CDU-Abgeordneten Johann Wadephul, und ordnen das Papier in den Kontext der transatlantischen Beziehungen ein. | |||
| Der Billionenvernichter | 20 nov. 2025 | 03:17:24 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal ShownotesStefan und Mick widmen sich in dieser Episode intensiv der Debatte um den neuen Wehrdienst und analysieren die Berichterstattung anlässlich des 70. Geburtstags der Bundeswehr. Zudem beleuchten sie die innerparteilichen Diskussionen der Union zur Rentenpolitik sowie die aktuellen wirtschaftlichen Prognosen des Sachverständigenrats. 00:08:01 Ich war nicht im Presseclub ;(Stefan erläutert seine Abwesenheit beim „Presseclub“. Im Anschluss analysieren Stefan und Mick Ausschnitte der Sendung, in denen der Journalist Gabor Steingart zu Gast war. Steingart äußert sich darin zu Zukunftsszenarien, einem möglichen Währungsschnitt und dem demografischen Wandel, wobei er eine „Politik für Ältere“ konstatiert. Die Podcaster ordnen diese Aussagen ein und diskutieren deren Implikationen. 00:13:06 Neuer WehrdienstDieses Kapitel behandelt die umfassende Debatte zur Einführung eines neuen Wehrdienstmodells. Zunächst wird ein Zitat von Gabor Steingart besprochen, der die Priorität der Landesverteidigung gegenüber infrastrukturellen Mängeln an Schulen betont. Dem gegenübergestellt werden Berichte über Kinderarmut in Deutschland, basierend auf Zahlen von UNICEF. Im weiteren Verlauf analysieren Stefan und Mick Äußerungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius, der von einem aktuellen Bewerberüberhang bei der Bundeswehr spricht. Es folgen Ausschnitte aus der Berichterstattung zum 70. Geburtstag der Bundeswehr, darunter ein Zitat von Norbert Röttgen zur Rolle Adenauers sowie die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim feierlichen Gelöbnis, in der er für eine allgemeine Dienstpflicht wirbt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Berichterstattung von Korrespondentin Diana Zimmermann über die politischen Verhandlungen zum Wehrdienst, insbesondere bezüglich des „Losverfahrens“. Abschließend wird ein Interview mit einem Schülersprecher thematisiert, der die mangelnden Investitionen in die Jugend im Kontext der Wehrpflichtdebatte kritisiert. 01:34:16 Merz, JU, RenteDas Thema Rentenpolitik steht im Mittelpunkt dieses Abschnitts. Eingeleitet wird die Diskussion durch einen Clip von Gabor Steingart, der für eine Umstellung des Rentensystems auf den Kapitalmarkt plädiert. Stefan und Mick analysieren anschließend den Auftritt von CDU-Chef Friedrich Merz beim Deutschlandtag der Jungen Union. Merz weist dort Forderungen nach einer Absenkung des Rentenniveaus zurück. Kontrastiert wird dies mit Aussagen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der Verständnis für die Positionen der Jungen Union signalisiert und Gesprächsbedarf mit der SPD anmeldet. Die Podcaster untersuchen die Dynamik dieses Konflikts innerhalb der Union. 02:20:09 WirtschaftspolitikStefan und Mick besprechen das Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen. Die Vorsitzende Monika Schnitzer erläutert in eingespielten Clips die geringe Wachstumsprognose von 0,2 Prozent und geht auf die Bedeutung von „strukturellem Wachstum“ ein. Zudem wird der Dissens innerhalb des Gremiums thematisiert, insbesondere die Forderung von Veronika Grimm nach Ausgabenkürzungen sowie Nikola Fuchs-Schündelns Plädoyer für eine Reform der Erbschaftssteuer. Ergänzend betrachten die Podcaster Berichte über Infrastrukturprobleme bei der Deutschen Bahn, spezifisch die Sperrung am Kölner Hauptbahnhof und den Stand bei Stuttgart 21, sowie Entscheidungen des EU-Parlaments zur Lockerung des Lieferkettengesetzes. 03:03:15 Jungesellen & FeuerphalusAnhand eines Berichts aus dem Ahrtal diskutieren Stefan und Mick das Brauchtum der dortigen Junggesellenvereine. Der Beitrag zeigt den Bau meterhoher Holzkonstruktionen für Martinsfeuer in den Weinbergen und den Wettbewerb zwischen den Vereinen. 03:16:26 Neben der SpurZum Abschluss geben Stefan und Mick einen Ausblick auf kommende Projekte und verabschieden sich. | |||
| Kommunale Weltpolitik | 10 nov. 2025 | 03:51:26 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal Micks Podcast: Neben der Spur Stefan und Mick analysieren in dieser Episode die Berichterstattung über einen großen Waffenfund und die politischen Implikationen auf kommunaler Ebene. Weitere Schwerpunkte sind die Bürgermeisterwahl in New York City, die globalen wirtschaftlichen Spannungen sowie interne Debatten der CDU zur Syrien-Politik. 00:00:00 Fernsehpodcast 171Stefan und Mick beginnen die Episode mit einer Betrachtung der technischen Probleme bei der Digitalfunk-Umrüstung der Bundeswehr. Sie kommentieren die Berichterstattung darüber und ziehen Vergleiche zu technischen Herausforderungen bei Fernsehsendern. 00:04:56 recht viele NeonazisDie Moderatoren diskutieren einen Nachrichtenbeitrag über einen umfangreichen Waffenfund und hinterfragen kritisch die behördliche Einschätzung, es gäbe keine rechtsextremen Bezüge. Anschließend thematisieren sie eine Studie zu Social-Media-Algorithmen und deren Einfluss auf die politische Wahrnehmung. Abschließend analysieren sie die pragmatische Amtsführung eines AfD-Bürgermeisters, der entgegen der Parteilinie Windkraft-Einnahmen nutzt. 00:57:32 Schwimmbäder und WeltpolitikAnhand der drohenden Schließung kommunaler Schwimmbäder diskutieren Stefan und Mick die Unterfinanzierung der Kommunen und stellen das "Bürgerbudget" in Merseburg als positives Gegenbeispiel vor. Sie thematisieren zudem die Diskrepanz zwischen offizieller und gefühlter Inflation sowie die Krise auf dem Wohnungsmarkt. Dabei kritisieren sie den Abriss von vorhandenem Wohnraum zugunsten teurer Neubauten. 01:41:36 Kommunalwahl in NYCDer Wahlsieg des Sozialisten Zoran Mamdani bei der Bürgermeisterwahl in New York City steht im Mittelpunkt dieses Kapitels. Stefan und Mick analysieren, wie Mamdani durch Fokus auf Sachthemen und als Gegenpol zum Establishment punkten konnte. Ergänzend besprechen sie ein Interview mit dem Autor George Packer über autoritäre Tendenzen in den USA unter Donald Trump. 02:28:52 WeltwirtschaftsdurcheinanderDie Moderatoren betrachten die verschobenen Machtverhältnisse in der Weltwirtschaft nach dem APEC-Gipfel, bei dem sich Chinas Präsident Xi als Bewahrer des Welthandels inszenierte. Sie diskutieren die schwierige Position Europas zwischen den USA und China sowie aktuelle negative Wirtschaftsdaten aus Deutschland. Zudem thematisieren sie den maroden Zustand der deutschen Schieneninfrastruktur. 03:13:13 - Evonik Chef, ohjeStefan und Mick analysieren ein Interview mit Evonik-Chef Christian Kullmann, der sich gegen eine CO2-Bepreisung ausspricht. Sie kritisieren seine Argumentation, dass solche Abgaben die Innovationskraft der deutschen Industrie hemmten, als typische Unternehmer-Rhetorik. 03:38:22 CDU und SyrienZum Abschluss besprechen die Moderatoren einen internen Konflikt der CDU bezüglich möglicher Rückführungen nach Syrien. Sie kontrastieren die skeptische Einschätzung des Außenpolitikers Wadephul mit den Forderungen anderer Parteimitglieder nach einer "patriotischen Pflicht" zur Rückkehr. Stefan und Mick bewerten diese Debatte als politisch motiviertes Manöver. | |||
| Stadtbild & Losverfahren | 23 oct. 2025 | 03:08:15 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal 00:02:16 Merzens StadtbildDie Episode beginnt mit der "Stadtbild"-Äußerung von Friedrich Merz und der Vagheit des Begriffs. Clips zeigen, wie Merz einen Zusammenhang zur Migration herstellt. Mick ordnet die Äußerung als politische Taktik der CDU ein, um vor Landtagswahlen das Thema "innere Sicherheit" zu besetzen. Stefan kontrastiert dies mit seiner eigenen Wahrnehmung von Problemen im Stadtbild, wie der Dominanz von Autos oder sichtbarer Armut. Ein Clip mit dem CDU-Politiker Manuel Hagel verdeutlicht, dass die Debatte primär um eine "empfundene Sicherheitslage" geführt wird. 01:21:57 Widerspruch von FrauenDie Reaktionen auf die "Töchter"-Äußerung von Friedrich Merz. Gezeigt wird der Protest von Frauen, darunter Luisa Neubauer und Ricarda Lang, unter dem Motto "Wir sind die Töchter". Stefans These lautet, dass dieser spezifische Widerspruch Merz dazu zwang, seine Aussagen aus dem Ausland zu präzisieren. Dabei habe Merz von einem Zettel abgelesen und die Notwendigkeit von Einwanderung für den Arbeitsmarkt betont, während er Probleme auf nicht-arbeitende Migranten beschränkte. 01:29:28 Merzens BrandbauerDie Stabilität der "Brandmauer" der CDU zur AfD, ausgelöst durch Äußerungen von Peter Tauber. Dessen Vorschlag war, notfalls mit der AfD abzustimmen, wenn andere Parteien CDU-Positionen nicht mittragen. Ein Clip der Thüringer CDU illustriert den Druck aus den Landesverbänden, die zwar Kooperationen ausschließen, aber Abstimmungen mit der AfD als "Realität" bezeichnen. Die Dementis von Friedrich Merz (eine Zusammenarbeit ausschließend) werden angesichts dieser Entwicklungen als wenig bedeutsam bewertet. 01:47:14 Korte, KriegDie Regierungsarbeit der Koalition, gestützt auf Einschätzungen des Politikwissenschaftlers Karl-Rudolf Korte. Korte beschreibt die Regierung als "Defensivbündnis" und "atemlose Notgemeinschaft", die von gegenseitigem Misstrauen geprägt sei. Anschließend folgt die Berichterstattung zum Krieg, beginnend mit Warnungen deutscher Nachrichtendienste vor russischer Sabotage. Ein Beitrag über einen Drohnen-Wettbewerb in der Ukraine und Berichte über deutsche sowie EU-Pläne zur Stärkung der Luftverteidigung werden wiedergegeben. 01:57:38 UnterstützerdankStefan dankt den Produzentinnen und Produzenten des Podcasts für ihre finanzielle Unterstützung. 02:00:32 Wehrpflicht durch Losverfahren, hahaDer Koalitionsstreit um das neue Wehrdienstgesetz. Zentraler Streitpunkt ist die CDU-Forderung nach einem verpflichtenden Mechanismus (Losverfahren), falls die Freiwilligkeit nicht ausreicht. Es wird gezeigt, wie CDU-Politiker wie Jens Spahn und Norbert Röttgen das Losverfahren als "fair" und "gerecht" verteidigten. Dem gegenüber stehen die praktischen und verfassungsrechtlichen Probleme (Wehrgerechtigkeit), die bereits zur Abschaffung der Wehrpflicht führten (Zitat Thomas Wiegold). Die abgesagte Pressekonferenz dient als Beleg für das Chaos und den Widerstand von Verteidigungsminister Pistorius, der auf Attraktivität statt Zwang setzt. 02:57:35 RenteAbschließend der Koalitionsstreit zur Rente. Stefan merkt an, dass die Regierung sich nun gleichzeitig mit den Jungen (Wehrpflicht) und den Alten (Rente) anlege. Mick kritisiert das Schweigen junger linker Politiker zu diesen Themen, während junge Unions-Abgeordnete das Thema Generationengerechtigkeit besetzen. Das Kapitel schließt mit einem Clip von Moderatorin Wellmer, die an die Koalition appelliert, "geräuschlos" zu arbeiten, was von beiden als Teil des Problems bewertet wird. | |||
| Politik um Leben und Tod | 12 sept. 2025 | 04:03:34 | |
Produziere den Podcast: DE55430609676040226300 00:00:00 Fernsehpodcast 169Das Intro stimmt mit Clips über Todesfälle in der AfD und Protesten gegen einen Auftritt von Boris Palmer auf das zentrale Thema der Folge ein: die Verknüpfung von Politik, Gewalt und Tod. Die Sendung beginnt mit der These, dass das Mittelalter nie wirklich vergangen ist, sondern wir uns mittendrin befinden. 00:02:15 BauernschlachtDer erste große Themenblock widmet sich der historischen Aufarbeitung der Bauernkriege vor 500 Jahren, angestoßen durch eine moderne Reenactment-Veranstaltung in Bad Frankenhausen. Stefan und sein Gast diskutieren die historischen Fakten: Die Aufstände waren zwar von hoch organisierten Bürgern mit konkreten sozialen Forderungen getragen, endeten jedoch in Massakern, da die Bauern den professionellen Heeren der Fürsten unterlegen waren und niemand bereit war zu sterben. Ein besonderer Fokus liegt auf der späteren Verklärung des Aufstands durch die DDR, die den Maler Werner Tübke ein monumentales Panorama des Massakers malen ließ, um die Bauern als heldenhafte Vorkämpfer des Sozialismus zu stilisieren. Die Diskussion schlägt den Bogen zur Gegenwart und kritisiert die Glorifizierung direkter Konfrontation in der Politik als gefährliches Vorzeichen für Bürgerkriege, während die eigentliche Befriedung historisch durch die Einführung von Distanz und symbolischen Medien wie Geld erreicht wurde. 00:33:19 GazaDer Fokus wechselt zur aktuellen Eskalation im Gazastreifen, die als "Chaos in Reinform" beschrieben wird. Premierminister Netanyahus direkte Ansprache an seine Soldaten wird als dramatisches Eskalationssignal gedeutet. Während eine EU-Vizepräsidentin das Vorgehen Israels als Völkermord bezeichnet, distanziert sich die Kommission. Die Berichterstattung über "humanitäre Zonen" und die Zwangsumsiedlung der Bevölkerung wird als zynisch und realitätsfern kritisiert. Das zentrale Ereignis ist der israelische Raketenangriff auf Katar während laufender Verhandlungen mit der Hamas – ein beispielloser diplomatischer Affront gegen einen wichtigen westlichen Vermittler. Als Motive für Netanyahus Handeln werden persönliche Interessen analysiert: Ablenkung von seinen Korruptionsprozessen und der strategische Versuch, den Krieg zu verlängern, um im Amt zu bleiben. 01:07:36 Kriege und AllianzenDieser Abschnitt beleuchtet die globalen Machtverschiebungen. Zunächst wird eine Reise der Fraktionschefs von SPD und Union in die Ukraine als reiner PR-Akt für das deutsche Publikum kritisiert. Parallel dazu findet ein Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit statt, bei dem Xi, Putin und Modi eine neue Weltordnung fordern – ein Ereignis, das in der deutschen Berichterstattung zunächst kaum Beachtung findet. Ein Besuch des deutschen Außenministers in Indien, um Deutschland als Alternative zu Trumps Amerika zu präsentieren, wird als wirkungslos dargestellt, da Indien längst auf eine "strategische Autonomie" setzt und sich den neuen Machtblöcken annähert. Im Kontrast dazu stehen die Bilder einer gigantischen Militärparade in Peking, die Chinas gewachsenen Machtanspruch und eine neue, selbstbewusste Geschichtsschreibung demonstrieren. Dem gegenüber wird der Zustand der USA unter Trump als chaotisch und im Verfall begriffen dargestellt, bis hin zur Umbenennung des Verteidigungs- in ein Kriegsministerium als Signal für einen inneren Kampf. 02:25:02 UnterstützerdankEin kurzer Dank geht an die Unterstützerinnen und Unterstützer des Podcasts. 02:27:14 SozialstaatsreformZurück in der deutschen Innenpolitik wird die Debatte um eine Sozialstaatsreform analysiert. Die Auseinandersetzung zwischen Kanzler Merz ("können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten") und Arbeitsministerin Baas ("Bullshit") wird von Kommentatoren wie Wulf Schmiese als reines "politisches Theater" verharmlost – eine Darstellung, die scharf kritisiert wird, da sie die realen Konflikte unsichtbar macht. Faktenchecks im Beitrag zeigen, dass der Anteil der Sozialausgaben am BIP kaum gestiegen ist und das viel diskutierte Bürgergeld nur 4 % ausmacht. Umfragen belegen eine große Zustimmung in der Bevölkerung für höhere Steuern auf Reichtum und Erbschaften, doch die politische Debatte konzentriert sich stattdessen auf Kürzungen bei den Ärmsten, was die extrem niedrigen Zustimmungswerte für die Regierung erklärt. 03:54:32 AutozukunftZum Abschluss wird die Zukunft der deutschen Automobilindustrie beleuchtet und als Sinnbild für die Innovationsschwäche des Landes dargestellt. Während VW eine "baldige" Familie bezahlbarer E-Autos ankündigt, präsentiert der chinesische Hersteller BYD bereits heute eine Technologie, die 400 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten Ladezeit ermöglicht. Die Reaktion deutscher Politiker wie Markus Söder, die mit der Forderung nach "Technologieoffenheit" am Verbrenner festhalten, wird als realitätsfern und marktignorant kritisiert. Der Podcast endet mit der düsteren Prognose, dass Deutschlands Politik und Wirtschaft den Anschluss an die globale Entwicklung verlieren. | |||
| Führung und Frieden | 26 août 2025 | 03:11:17 | |
Produziere den Podcast: DE55430609676040226300 Höre Micks Podcast: Neben der Spur 00:00:00 FernsehpodDie Folge beginnt mit einem Rückblick auf den verstorbenen ARD-Adelsexperten Rolf Seelmann-Eggebert. Trotz seiner Rolle als „Königsschütze“ hatte er den Wunsch, sich auch ernsteren Themen wie der Umwelt- und Entwicklungspolitik zu widmen. Die Moderatoren diskutieren die Ironie, dass seine wichtigste mediale Plattform die Berichterstattung über Königshäuser war, während ihm für seine eigentlichen Leidenschaften kaum Sendezeit gewährt wurde. 00:04:51 Außenkanzler MerzDer Podcast widmet sich der Berichterstattung über den neuen „Außenkanzler Merz“. Seine Medienpräsenz wird analysiert, wobei hinterfragt wird, ob sein angeblicher außenpolitischer Erfolg auf tatsächlichen Leistungen oder eher auf einer vorteilhaften Inszenierung in den Medien beruht. Es wird diskutiert, dass Merz’ wahrgenommene Stärke weniger auf inhaltlicher Substanz als auf einer geschickten medialen Positionierung basiert. 00:05:24 Merz und PolenDie Berichterstattung über die deutsch-polnischen Beziehungen wird kritisch beleuchtet. Während offizielle Medien ein gutes Verhältnis betonen, sprechen die Realitäten eine andere Sprache, insbesondere im Hinblick auf die restriktive Migrationspolitik. Die Diskussion konzentriert sich auf die enormen Kosten der Grenzkontrollen im Verhältnis zu geringen Einsparungen im Sozialbereich, was die Regierungspolitik als reine Symbolpolitik erscheinen lässt. Es wird auch über die zunehmende Bürokratie und die Abwanderung von Deutschen nach Polen gesprochen. 00:35:56 Merz und IsraelEin zentrales Thema ist Merz’ Entscheidung, Waffenlieferungen an Israel einzustellen, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten. Diese Entscheidung, die von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt wird, stößt in Teilen der eigenen Fraktion auf Widerstand. Die Moderatoren sehen darin eine zunehmende „Anarchie“ in der CDU, in der persönliche Profilierung über die Parteilinie gestellt wird. Dieser interne Konflikt wird als symptomatisch für einen größeren Wandel in der Politik angesehen, in der rationale Entscheidungen zunehmend durch populistische Impulse ersetzt werden. 01:10:46 Merz und AfghanistanDie desolate Situation der ehemaligen afghanischen Ortskräfte, die immer noch auf die Ausreise nach Deutschland warten, wird thematisiert. Trotz der ursprünglichen Versprechen hat es die Bundesregierung versäumt, die Menschen, die für sie gearbeitet haben, zu evakuieren. Die humanitäre Katastrophe wird als „politische Schweinerei“ bezeichnet, die durch die Symbolpolitik der Regierung noch verschlimmert wird. 01:19:13 UnterstützerdankDie Hosts bedanken sich bei den Unterstützern des Podcasts für ihre finanzielle Hilfe. 01:22:13 Trump - Ukraine, Europa, ChinaDer Podcast wechselt zu den USA und beleuchtet Trumps außenpolitische Manöver. Sein Treffen mit Putin wird als eine Inszenierung beschrieben, bei der es weniger um politische Ergebnisse als um die persönliche Darstellung Trumps als „Deal-Maker“ geht. Die Moderatoren analysieren, wie die USA und Europa versuchen, auf die unberechenbare Politik Trumps zu reagieren. Die Diskussion berührt auch die Machtverschiebung hin zu China und Russlands Strategie, den Ukraine-Konflikt in die Länge zu ziehen. 03:07:52 PlastikEin globales Problem, das im Kontrast zur Politik steht, ist die zunehmende Mikroplastik-Verschmutzung. Das Scheitern internationaler Abkommen zur Reduzierung von Plastik wird als Symptom der fragmentierten Weltpolitik gesehen, in der nationale Interessen über globale Herausforderungen gestellt werden. | |||
| Big Beautiful Bundesregierung | 21 juil. 2025 | 04:24:25 | |
Stefan und Mick schauen Abendnachrichten
Unterstütze den Podcast: https://stefanschulz.com/category/podcast/ IBAN ▶️ DE55430609676040226300 Micks Podcast: Neben der Spur https://nebenderspur.podigee.io/ 00:00:00 Fernsehpodcast 167Stefan und Mick geben einen Ausblick auf die Themen der Sendung: die demografische Krise, die fragile Regierungskoalition, die Haushaltsdebatte und das Fiasko um die Wahl einer neuen Verfassungsrichterin. 00:02:15 Geburtenzahl, Arbeitszeit, RenteEin tiefer Einblick in die demografischen Herausforderungen Deutschlands, der niedrige Geburtenraten und Fachkräftemangel mit realitätsfernen politischen Vorschlägen wie der Streichung von Feiertagen oder der Wiedereinführung der Wehrpflicht verbindet, während das Pflegesystem vor dem Kollaps steht. 01:26:56 Digitalisierung und ZugspitzeDie Sendung kritisiert die stockende Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland und stellt sie dem schlecht inszenierten PR-Spektakel des bayerischen Kabinetts mit Kanzler Merz auf der Zugspitze gegenüber, das als Symbol für politische Inhaltsleere gedeutet wird. 01:38:54 HaushaltsdebatteAnalyse der Bundes-Haushaltsdebatte mit Kritik an der oberflächlichen medialen Berichterstattung und den wachsenden Spannungen innerhalb der neuen Koalition, insbesondere dem konfrontativen Kurs von Kanzler Merz gegenüber der AfD. 02:25:10 UnterstützerdankDie Moderatoren bedanken sich bei den Hörerinnen und Hörern sowie den Produzenten, die den Podcast finanziell unterstützen. 02:28:05 RichterinnenwahlEine detaillierte Betrachtung des politischen Fiaskos um die gescheiterte Wahl einer Verfassungsrichterin. Eine rechte Kampagne und mangelnde Kontrolle innerhalb der CDU/CSU stürzen die Koalition in eine tiefe Krise und offenbaren deren Zerbrechlichkeit. 04:04:44 TaurusEine kurze Kritik an den repetitiven und oberflächlichen Medienfragen bezüglich der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. 04:07:49 EpsteinDie Diskussion schließt mit dem Jeffrey-Epstein-Skandal. Die Moderatoren argumentieren dagegen, ihn als bloße Verschwörungstheorie abzutun, und beleuchten seine ernsten politischen Implikationen für Donald Trump und die Erosion des öffentlichen Vertrauens. | |||
| Crisis, Conflict, Confusion & Colbert | 18 juil. 2025 | 02:53:21 | |
Stefan und Thomas besprechen amerikanische Abendnachrichten
Thomas Podcasts: https://chaos-media.de/podcastprojekte/ 00:00:00 Fernsehpodcast USDie Episode startet mit der Diskussion um das Ende von Stephen Colberts "The Late Show" und dem damit verbundenen Verlust einer wichtigen kritischen Stimme. Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung von Verschwörungstheorien, insbesondere im Fall Epstein, als Treibstoff für die MAGA-Bewegung durch Trump und seine Verbündeten. 00:31:43 Kanada vs USDas angespannte Verhältnis zwischen den USA und Kanada wird beleuchtet. Trumps Zollpolitik hat den kanadischen Tourismus einbrechen lassen, was zu erheblichem wirtschaftlichen Schaden in amerikanischen Grenzregionen führt und Kanadier dazu veranlasst, anderswo Urlaub zu machen. 00:51:34 Trumps ZölleTrumps aggressive Zollpolitik und ihre Konsequenzen für den Welthandel stehen im Fokus. Es wird analysiert, wie diese Strategie die USA isoliert, das massive Handelsvolumen mit Europa gefährdet und letztlich durch Inflation der amerikanischen Wirtschaft selbst schadet. 01:22:32 Trump und PutinEin kurzer Blick auf Trumps widersprüchliche Haltung gegenüber Russland und der Ukraine. Seine Politik wird als ineffektiver "Bluff" dargestellt, da er einerseits Waffen liefert, aber andererseits seine Drohungen und Ultimaten gegenüber Putin wirkungslos bleiben. 01:27:32 Trump und NetanjahuHier wird ein diplomatischer Tabubruch thematisiert: Trump bürgt persönlich für die Einhaltung eines Waffenstillstands durch Netanjahu. Dieser beispiellose Schritt wird vor dem Hintergrund der katastrophalen Lage in Gaza und Netanjahus politischen Motiven als absurd kritisiert. 01:38:21 Adoption und AbtreibungDie Analyse zeigt, wie Abtreibungsverbote eine skrupellose Adoptionsindustrie befeuern. Diese nutzt gezielt die Notlage schwangerer Frauen aus, um sie zu schnellen und oft irreversiblen Adoptionen zu drängen – ein System, das als legalisierter Menschenhandel kritisiert wird. 01:46:35 MigrationspolitikDie radikale Migrationspolitik wird anhand des "Big Beautiful Bill" offengelegt. Mit zig Milliarden Dollar wird eine massive Maschinerie für Massenverhaftungen und Deportationen geschaffen, die gezielt auf nicht-kriminelle Einwanderer abzielt und die Strafverfolgung militarisiert. 02:05:03 Big Beautiful BillDer "Big Beautiful Bill" wird als Gesetz entlarvt, das trotz massiver Kürzungen bei Sozialprogrammen, grüner Energie und Bildung ein riesiges Haushaltsloch reißt. Die schmerzhaftesten Einschnitte sind dabei zynisch so geplant, dass sie erst nach der nächsten Wahl greifen. 02:22:16 Flutkatastrophe in TexasDie Episode endet mit der verheerenden Flut in Texas. Mangelnde Vorbereitung und Infrastrukturkürzungen haben die Katastrophe verschlimmert. Die Reaktion der Regierung wird als unzureichend kritisiert, da sie das Ereignis sogar nutzt, um den Abbau von Bundes-Hilfsagenturen wie FEMA zu rechtfertigen. | |||
| Überall nur Sieger | 07 juil. 2025 | 03:44:42 | |
Unterstützen
Dieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell. DE55430609676040226300BIC: GENODEM1GLS, Postleitzahl 60529 Amüsante Verwendungszwecke haben die Chance, im Podcast gelesen zu werden. Micks Podcast: Neben der Spur 00:00:00 FernsehpodcastStefan und Mick steigen mit einer bunten Mischung an Clips in die Folge ein: von den Auswirkungen hoher Temperaturen auf die Landwirtschaft über die Sinnsuche junger Menschen bis hin zu Männern, für die Grillen eine Lebenseinstellung ist. Im Zentrum der Diskussion steht jedoch ein Clip, in dem zwei junge Frauen Rat bei ChatGPT für inneren Druck suchen. Die KI empfiehlt simple Lösungen wie eine feste Schlafroutine und weniger Bildschirmzeit, was von den Protagonistinnen als "total hilfreich" und "konkret" empfunden wird. Stefan und Mick kommentieren die Banalität dieser Ratschläge und die Tatsache, dass Männer bei Problemen anscheinend lieber den Grill anwerfen – eine Tätigkeit, die längst zur Ganzjahresbeschäftigung geworden ist. 00:05:03 IranDas Hauptthema der Folge ist der Konflikt zwischen dem Iran und Israel, den die beiden als inszeniertes "Vergeltungstheater" analysieren. Anstatt einer echten Eskalation gehe es beiden Seiten vor allem um Abschreckung und Gesichtswahrung, sowohl vor der eigenen Bevölkerung als auch vor internationalen Partnern. Die militärischen Aktionen, wie der iranische Angriff "Wahres Versprechen 3", werden als symbolisch und fast schon lächerlich in ihrer Ausführung beschrieben – beispielsweise wurde die gleiche Anzahl an Raketen "spiegelbildlich" abgefeuert, jedoch ohne vergleichbare Sprengkraft. In diesem festgefahrenen Zustand sehen einige Kommentatoren zwar eine Chance auf Verhandlungen, doch die Gesprächspartner sind extrem unberechenbar: Auf der einen Seite der unvorhersehbare "Ayatollah Trump", auf der anderen Seite ein iranisches Regime, das selbst zu einer "Blackbox" geworden ist. Der Podcast kritisiert das "Führerprinzip" in der Politik, das komplexe Probleme auf das Handeln einzelner Personen reduziert. Auch die Rollen Russlands, das sich als Vermittler inszenieren will, und der EU, der mit dem fiktiven "Flugzeugträger Ursula von der Leyen" die militärische Macht fehlt, werden beleuchtet. Am Ende steht die Erkenntnis, dass alle Akteure, von Trump über die Mullahs bis zu Netanjahu, rücksichtslos die eigene Bevölkerung für ihre Machtspiele opfern. 01:09:41 GazaDer Ton wird ernster, als der Fokus auf die humanitäre Katastrophe in Gaza wechselt. Ausgehend vom Appell von Holocaust-Überlebenden – "Seid Menschen" – wird die Situation an den Hilfsmittel-Verteilstellen beleuchtet, an denen laut UN Hunderte Zivilisten vom israelischen Militär erschossen wurden. Die Situation sei jedoch kein Unfall oder eine unkontrollierbare Katastrophe, sondern "politisch gewollt", um die Menschen zur Vertreibung zu zwingen. Die mediale Berichterstattung und die Reaktionen deutscher Politiker wie Dobrindt werden scharf kritisiert, insbesondere der moralische Doppelstandard, wenn es um zivile Opfer geht. Ein eindrücklicher Bericht über einen palästinensischen Vater, der unter Lebensgefahr versucht, Essen für seine Familie zu beschaffen, macht die unmenschliche Realität greifbar. Die Diskussion mündet in einer grundsätzlichen Reflexion über Deutschlands historische Verantwortung. Der Gaza-Krieg, so die These, wird als Zäsur in die Geschichtsbücher eingehen und die Frage aufwerfen, ob die deutsche "Aufarbeitung" nur noch "Geschichtstheater" ist, wenn daraus keine Lehren für die Gegenwart gezogen werden. 01:45:32 UnterstützerdankAn dieser Stelle danken Stefan und Mick den zahlreichen Hörerinnen und Hörern, die den Podcast finanziell unterstützen und so seine Produktion ermöglichen. Es werden Grüße an die Spenderinnen und Spender ausgerichtet und neue Unterstützer willkommen geheißen. 01:47:46 SPD ParteitagDer Podcast seziert den Bundesparteitag der SPD und zeichnet das Bild einer Partei in der tiefsten Krise. Im Zentrum steht die Wiederwahl von Lars Klingbeil, der mit nur 64,9 % ein historisch schlechtes Ergebnis einfährt. Seine anschließende Erklärung, dies liege an seiner klaren Haltung zur Ukraine, wird als "Frechheit" und Beleidigung der Delegierten gewertet. Auch sein Appell an den "Zusammenhalt" wird als falsches Mantra kritisiert; die Partei bräuchte stattdessen dringend inhaltlichen Streit. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass Klingbeil der perfekte "Phänotyp" für den dysfunktionalen Zustand der Partei ist. Die Wahl von Bärbel Bas mit 95 % wird als bloße Schockreaktion und ihr Versuch, die Lage schönzureden (eine "Sieben" von zehn für die Parteiperformance), als realitätsfern abgetan. 02:30:07 aktuelles RegierungshandelnUnter diesem Punkt fasst der Podcast verschiedene politische Entscheidungen und Debatten zusammen. Der neue Bundeshaushalt mit 850 Milliarden Euro Neuverschuldung wird vorgestellt – eine Summe, die angesichts der globalen Krisen als zu gering kritisiert wird. Gleichzeitig wird der Sparkurs der Regierung beleuchtet: Einschnitte bei der Entwicklungshilfe (die "Radwege in Peru"-Debatte) und die Streichung der Förderung für zivile Seenotrettung im Mittelmeer werden als fatale und populistisch getriebene Entscheidungen verurteilt. Es entsteht das Bild einer Regierung, die bei wichtigen Zukunftsinvestitionen und humanitären Verpflichtungen spart, während sie sich in kleinteiligen Debatten verliert. 03:01:36 MindestlohnDie Debatte um die Erhöhung des Mindestlohns wird aufgegriffen. Während die SPD 15 Euro fordert, hat die Kommission eine stufenweise Anhebung auf 14,60 Euro bis 2027 beschlossen. Die Argumente beider Seiten werden als schwach entlarvt: Die Pro-Seite führt eine kaum spürbare Ankurbelung des Konsums an, während die Contra-Seite mit dem Neid-Argument operiert, dass sich anspruchsvollere Jobs dann nicht mehr lohnen würden. Ein Gastronom aus Düsseldorf, der argumentiert, Studenten bräuchten keine 20 Euro pro Stunde, rundet das Bild einer realitätsfernen Debatte ab. 03:10:11 FamiliennachzugDie Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzbedürftige wird als unmenschlicher Akt der Regierung kritisiert. Innenminister Dobrindts Begründung, man wolle ein "Signal in die Welt" senden, wird als zynisch entlarvt. Besonders gelobt wird die Berichterstattung der Tagesthemen, die das Schicksal eines betroffenen Syrers zeigt, der zur Parlamentsdebatte eingeladen wurde. Dies verdeutliche eindrücklich die menschlichen Kosten einer rein symbolischen Politik und entkräfte die Argumente der Regierung auf emotionaler und moralischer Ebene. 03:23:55 Finale: Bürgergeld & PflegeZum Abschluss werden zwei innenpolitische Megathemen behandelt, die von der Politik gemieden werden. Zuerst die Debatte um Kürzungen beim Bürgergeld durch schärfere Sanktionen, die in keinem Verhältnis zur Realität von fast einer Million "Aufstockern" steht, die trotz Arbeit auf Bürgergeld angewiesen sind. Der mediale Fokus auf wenige "Totalverweigerer" wird als absurd kritisiert. Das zweite und noch größere Thema ist die Pflege. Der Podcast stellt fest, dass 90 % der Pflege privat zu Hause stattfindet, wodurch das Problem aus der politischen Verantwortung in die Familien verlagert wird. Ein erschütterndes Beispiel eines pflegenden Ehemanns, der körperlich und finanziell am Ende ist, zeigt die verheerenden Folgen. Angesichts der demografischen Entwicklung der Babyboomer steuert Deutschland auf eine massive, aber politisch ignorierte Pflegekatastrophe zu. | |||
| Remigration als Realität | 16 juin 2025 | 03:19:21 | |
Stefan und Mick besprechen die Nachrichtentage
Alle haben Pläne, aber niemand weiß weiter. Trumps Remigrationspolitik ist wohl sowohl Alternativprogramm zum Streit mit Musk und zum Streit mit dem Kongress als auch Gelegenheit für die Millers, ihre Ideologie umzusetzen, die ökonomisch aber in den Abgrund führt. Von dem Chaos gönnte sich Trump eine Pause und nutzte seine Parade für ein Nickerchen. Dass zwischendurch Merz bei ihm war, hat er gar nicht mitbekommen. 00:00:00 Fernsehpod 164Zum Einstieg geht es um die kleinen und großen Absurditäten aus den Nachrichten: Begleitetes Trinken mit 14 in Deutschland, die Diskussion um die Abschaffung des Pfingstmontags und Stefans These, dass pünktliche Züge Deutschland mehr Produktivität brächten als jede Feiertagsdebatte. Ein besonderes Highlight ist die Kritik an einer Talkshow, in der eine weltpolitische Diskussion über Trump und Putin in einem Gespräch über iranische Datteln in Moskauer Supermärkten mündet. Anschließend thematisieren die beiden Trumps plötzliche Einsicht, dass Arbeitskräfte aus der Migration für die Landwirtschaft unverzichtbar sind, und die generelle Überforderung durch eine Nachrichtenlage, für die man eigentlich mehrere Gehirne bräuchte. 00:13:51 IranEin tiefer Einblick in den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und Iran. Die Gastgeber diskutieren die paradoxe Situation deutscher Politiker wie Wadephul, die von den Angriffen nachts überrascht werden und zur Deeskalation aufrufen, während die Lage gerade eskaliert. Es wird die Absurdität von Diplomatie beleuchtet, wenn Verhandlungspartner gezielt eliminiert werden, und wie der Journalismus mit dieser neuen Realität ringt. Die Verstrickungen mit Russland und den USA sowie die verheerenden wirtschaftlichen Folgen für die globalen Öl- und Handelsmärkte werden analysiert, während Trump auf der Weltbühne zunehmend vorgeführt wird. 00:58:46 UkraineDie Strategieänderung bei der Unterstützung für die Ukraine steht im Fokus. Statt nur Waffen zu liefern, investiert Deutschland nun massiv in die ukrainische Rüstungsproduktion in Kooperation mit deutschen Firmen. Dies wird als eine Art "Privatisierung" des Krieges diskutiert, bei der Unternehmen wie Rheinmetall profitieren und wertvolles Know-how aus der ukrainischen Erfahrung mit Drohnen und KI nach Deutschland fließt. Verteidigungsminister Pistorius' zögerliche Wortwahl, die Ukraine als "Waffenschmiede" zu bezeichnen, obwohl sie genau das ist, wird ironisch kommentiert. 01:10:26 Merz in AmerikaEine satirische Aufarbeitung des Antrittsbesuchs von Kanzler Merz bei Donald Trump. Die überzogenen Erwartungen der deutschen Medien werden der amerikanischen Realität gegenübergestellt, in der Merz' Besuch von Trumps Fehde mit Elon Musk komplett überschattet wird. Die Oberflächlichkeit des Treffens – von Geschenken wie der Geburtsurkunde von Trumps Großvater bis zu Trumps Frage, ob Englisch Merz' Muttersprache sei – wird als Zeichen für die Bedeutungslosigkeit des Besuchs gewertet. Die Paradoxie, dass die USA von Europa mehr Verteidigungsausgaben fordern, aber gleichzeitig ein unzuverlässiger Partner sind, unterstreicht die europäische Hilflosigkeit. 02:06:09 UnterstützerdankEin kurzer Moment der Wertschätzung und ein Dankeschön an alle finanziellen Unterstützerinnen und Unterstützer des Podcasts. 02:08:35 Remigration unter TrumpDie brutale Umsetzung von Trumps Abschiebepolitik wird thematisiert. Vermummte, nicht identifizierbare Einsatzkräfte führen Razzien durch und schaffen ein Klima der Angst. Die Gastgeber kritisieren die deutsche Berichterstattung, die durch die Überbetonung kleinerer Zusammenstöße Trumps Narrativ vom "Kontrollverlust" stützt. Die Diskussion dreht sich um Trumps gezielte Provokation von Chaos, um seine Macht zu testen und auszubauen, indem er die Nationalgarde und sogar die Marines gegen den Willen der Bundesstaaten einsetzt – ein in der jüngeren Geschichte beispielloser Vorgang. | |||
| Katastrophenkanzler | 16 mai 2025 | 03:39:50 | |
Wir besprechen Leos Konklave und Merz' Wahl
Hatte die Kirche immer recht? Ist ein Konklave die Antwort auf alle politischen Rekrutierungsfragen? Sie ziehen sich zurück, niemand beantwortet Fragen, aber am Ende sind alle irgendwie zufrieden und freuen sich auf das Pontifikat. Bei Merz dagegen genau das Gegenteil. Alles bröckelt, alles wackelt. Augen zu und durch. Wir schauen uns die ersten Tage an. Micks Podcast: Neben der Spur Claudes Shownotes: 00:00:00 Fernsehpodcast 163 00:01:54 Mick erklärt alles ;)Mick spricht über die komplizierte Migrationsdebatte und erwähnt die Unklarheit bezüglich der "Notlage". Sie analysieren den Politikstil von Friedrich Merz und seinen Umgang mit dem Thema Sozialversicherung. Die beiden kritisieren, dass Merz keine konkreten Lösungen für die Sozialversicherungssysteme präsentiert, außer dass junge Menschen früh anfangen sollten zu sparen - eine Position, die sie als unzureichend bewerten. 00:19:04 KonklaveStefan und Mick vergleichen den politischen Prozess in Deutschland mit der päpstlichen Konklave. Sie loben die Geschlossenheit und Würde des Wahlprozesses der katholischen Kirche und kritisieren im Gegensatz dazu die Mediendarstellung und die journalistische Berichterstattung über die Papstwahl. Sie heben hervor, wie die Kirche trotz unterschiedlicher Meinungen und Strömungen einen Konsens findet und gemeinsam handelt, während im politischen Berlin eher Spaltung und öffentlicher Streit vorherrschen. 00:53:54 Kardinäle und KardinälinnenDie Podcaster besprechen eine amüsante Szene, in der Ingo Zamperoni bei der Berichterstattung über die Konklave beinahe das Wort "Kardinälinnen" verwendet hätte - obwohl es in der katholischen Kirche nur männliche Kardinäle gibt. 01:06:07 Merz' WahlIn diesem ausführlichen Abschnitt analysieren die beiden die chaotische Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler. Sie diskutieren den unerwarteten ersten gescheiterten Wahlgang, die politischen Reaktionen und die Frage nach den "Abweichlern". Die mangelnde Vorbereitung auf ein solches Szenario von Seiten der Politik und der Medien wird kritisch betrachtet. Auch die Analyse von Professor Karl-Rudolf Korte wird einbezogen, der auf die fehlende "Irritationsfestigkeit" des politischen Systems hinweist. 02:46:09 Merz am Tag 2Stefan und Mick betrachten die ersten Amtshandlungen von Kanzler Merz: seine Reisen nach Paris und Warschau, die gleichzeitige Ankündigung von Zurückweisungen an den Grenzen durch Innenminister Dobrindt und die symbolischen Aktionen wie Bundespolizisten, die per Hubschrauber an die Grenze geflogen werden. Sie analysieren Merz' Kommunikationsstil bei internationalen Auftritten und die Diskrepanz zwischen der Opposition und der Regierungsverantwortung. Auch die erste Regierungserklärung von Merz wird besprochen, die laut der Podcaster überraschend substanzlos war. 03:31:10 Trump verliert ZollkriegIm letzten Abschnitt diskutieren die beiden eine Kurzmeldung über die temporäre Einigung zwischen China und den USA im Handelsstreit. Sie interpretieren dies als eine Niederlage für Trump, der seine Zolldrohungen nicht durchhalten konnte. Sie vergleichen die amerikanische Handelspolitik mit der europäischen Reaktionsfähigkeit und kritisieren, dass Europa nicht genügend auf solche Szenarien vorbereitet sei und keine klare Gegenstrategie habe. | |||
| Merkel 2.0 | 22 avr. 2025 | 03:31:40 | |
Wir schauen die Nachrichtenwoche
Wenn Merz, der mit den schlechtesten Umfragewerten aller Bald-Kanzler startet und schon jetzt keine Sonntagsfragenmehrheit mehr hat, überhaupt Erfolg haben möchte, müsse er wie Merkel regieren, sagt der Experte. Und er schließt an: "Das wird ihn ärgern." Tjaja, wir besichtigen die Tragödie in allen Details. Ohoh, der Unterstützerdank ist nur in der Video-Version. Den 💚Dank hole ich im nächsten Podcast auch an dieser Stelle nach! Unlektorierter Claude-EpisodentextWas ist das Hauptthema der Episode? Die Episode beschäftigt sich mit dem neuen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD und der bevorstehenden Kanzlerschaft von Friedrich Merz. Die Hosts analysieren kritisch die Berichterstattung in den Medien und die fehlende Substanz des Koalitionsvertrags, der kaum konkrete Maßnahmen enthält und stattdessen von unverbindlichen Prüfaufträgen und Absichtserklärungen geprägt ist. Welche politischen/gesellschaftlichen Entwicklungen werden analysiert? Die Episode thematisiert die demografische Krise Deutschlands ("Altenrepublik"), die Bildungskatastrophe mit jährlich 250.000 Schulabgängern ohne Anschlussperspektive, die migrationspolitischen Verschärfungen und fehlende europapolitische Visionen im Koalitionsvertrag. Parallel wird der Tod des Papstes und die mediale Inszenierung von Politik als oberflächliches Spektakel kritisiert. Was sind die kontroversten Punkte der Diskussion? Besonders kontrovers diskutieren die Hosts, wie die CDU mit der AfD umgeht. Sie sehen die Gefahr einer schleichenden Normalisierung durch CDU-Politiker wie Kretschmer und Spahn, die für einen offeneren Umgang mit der AfD plädieren. Zudem kritisieren sie scharf die migrationspolitischen Verschärfungen wie das Aussetzen des Familiennachzugs, die ihrer Meinung nach demografisch fatal sind und gleichzeitig keine tatsächliche Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen bieten. Welche medialen Darstellungen werden kritisiert? Die Hosts zerreißen die öffentlich-rechtliche Berichterstattung zum Koalitionsvertrag. Sie kritisieren inhaltsleere Beiträge (wie das Bemalen eines Eis in Schwarz-Rot-Gold), rein inszenierte Pressekonferenzen und die unreflektierte Übernahme politischer Phrasen. Besonders problematisch finden sie die Verharmlosung gravierender gesellschaftlicher Probleme in Kurzmeldungen, während banale Themen ausführlich behandelt werden. Personen und InstitutionenMit welchen Personen gehen die Hosts besonders kritisch um? Die schärfste Kritik richtet sich gegen Friedrich Merz, dem sie fehlendes Charisma, mangelnden Weitblick und fehlende Visionen vorwerfen. Auch Markus Söder wird für seine Show-Politik und seinen selbstdarstellerischen Auftritt bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags scharf kritisiert. Lars Klingbeil wird vorgeworfen, seine SPD in eine unkritische Unterstützung einer inhaltsleeren Koalition zu führen. Welche Institutionen oder Strukturen stehen besonders im Fokus? Die öffentlich-rechtlichen Medien (ARD, ZDF) stehen stark in der Kritik. Die Hosts werfen ihnen vor, durch oberflächliche Berichterstattung, inszenierte Beiträge und fehlende kritische Analyse ihrer journalistischen Verantwortung nicht gerecht zu werden. Sie kritisieren zudem die Strukturen der "Altenrepublik", in der politische Entscheidungen primär im Interesse älterer Wählergruppen getroffen werden, während die Zukunft junger Menschen vernachlässigt wird. Tiefergehende AnalyseWas ist der wichtigste Kritikpunkt der Hosts? Der zentrale Kritikpunkt ist der als mutlos und visionslos beschriebene Koalitionsvertrag, der die grundlegenden Probleme Deutschlands nicht angeht, sondern lediglich den Status quo verlängert. Sie sehen darin eine verpasste Chance, die essentiellen Probleme wie demografischen Wandel, Bildungskrise und wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen. Welche Alternativszenarien entwickeln die Hosts? Die Hosts skizzieren alternative Ansätze: Statt Familiennachzug einzuschränken, sollte Deutschland angesichts seiner demografischen Probleme mehr auf Zuwanderung setzen. Statt leerer Rhetorik über Wirtschaftswachstum sollte der Staat als Investor auftreten, besonders im Wohnungsbau. Die SPD sollte eine Doppelstrategie verfolgen: Regierungsverantwortung wahrnehmen, aber gleichzeitig durch basisdemokratische Mobilisierung ein Gegengewicht zu rechten Strömungen bilden. Welche strukturellen Probleme identifizieren sie? Die Hosts sehen ein fatales Zusammenspiel aus demografischer Überalterung, einem auf kurzfristige Wählerberuhigung ausgelegten Politikstil und einem Journalismus, der diese Probleme nicht kritisch beleuchtet. Die "Altenrepublik" führt ihrer Ansicht nach zu einer Politik, die primär Rentnern dient und zukunftsrelevante Investitionen vernachlässigt. Besondere MerkmaleWas sind die besten Zitate oder Pointen der Episode?
Welche wiederkehrenden Themen oder Begriffe tauchen auf? Der Begriff "Altenrepublik" zieht sich durch die gesamte Episode - ein Verweis auf Stefan Schulz' Buch, das die demografische Schieflage Deutschlands kritisiert. Wiederkehrend ist auch die Kritik am "Verantwortungspathos" der Politiker, die ohne konkrete Pläne moralischen Druck ausüben. Die Hosts verwenden regelmäßig die Phrase "Merkel 2.0", um Merz' Dilemma zu beschreiben, dass er trotz Anti-Merkel-Rhetorik nun ähnlich regieren muss. Welche weiterführenden Quellen werden erwähnt?
Die Episode bietet durch ihre pointierte Kritik einen umfassenden, wenn auch deutlich subjektiven Blick auf die aktuelle politische Lage in Deutschland und verdeutlicht die Diskrepanz zwischen medial inszenierten politischen Ritualen und den tatsächlichen gesellschaftlichen Herausforderungen. | |||
| Poschardt bei Lanz | 01 avr. 2025 | 04:07:17 | |
Wir schauen hart aber fair und Lanz
Notizen, uneditiert von Claude: Inhaltlicher ÜberblickHauptthema der Episode: Die Episode befasst sich mit der aktuellen politischen Medienlandschaft und analysiert kritisch TV-Talkshows und deren Diskussionskultur. Im Fokus stehen Sendungen wie "Hart aber Fair" und "Markus Lanz", insbesondere mit dem Gast Ulf Poschardt, sowie die Darstellung gesellschaftspolitischer Themen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Zentrale politische/gesellschaftliche Entwicklungen: Im Podcast werden mehrere aktuelle politische Entwicklungen analysiert: der juristische Ausschluss von Marine Le Pen von der französischen Präsidentschaftswahl, die deutsche Koalitionsbildung nach den Wahlen, und die Pläne zur militärischen Aufrüstung ("Zeitenwende"). Zudem werden gesellschaftliche Debatten um Bürgergeld, Migration und Wehrpflicht kritisch beleuchtet. Kontroverseste Punkte der Diskussion: Besonders kontrovers wird im Podcast die Verharmlosung von Rechtsextremismus durch bestimmte Medienvertreter und die unreflektierte Bewunderung für Milliardäre wie Elon Musk diskutiert. Die Darstellung von Elon Musk als "neurodivers" durch Ulf Poschardt und dessen Faszination für Musks angeblich "germanische" Weltanschauung wird als gefährliche Verharmlosung antidemokratischer Strömungen kritisiert. Kritisierte mediale Darstellungen: Im Podcast wird die oberflächliche Behandlung wichtiger gesellschaftlicher Probleme in Talkshows zugunsten von Nischenthemen (z.B. Fokus auf "18.000 Bürgergeldverweigerer" statt auf strukturelle wirtschaftliche Probleme) kritisiert. Besonders bemängelt wird die unkritische Darstellung von Tech-Milliardären wie Elon Musk und die fehlende journalistische Tiefe bei politischen Interviews. Personen und InstitutionenKritisch betrachtete Personen:
Fokussierte Institutionen:
Wichtigster Kritikpunkt des Podcasts: Der zentrale Kritikpunkt ist die Ablenkung von systemischen Problemen durch oberflächliche politische Debatten. Im Podcast wird die Fokussierung auf Themen wie Bürgergeldempfänger als bewusste Strategie gesehen, um von Vermögensungleichheit und den tatsächlichen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Demografiewandel, Klimakrise und sozialer Gerechtigkeit abzulenken. Diskutierte Alternativszenarien: Im Podcast werden alternative politische Ansätze skizziert: statt Migration zu begrenzen, sollte Deutschland sie als Lösung für demografische Probleme begreifen; statt Kleingruppen wie Bürgergeldempfänger zu stigmatisieren, sollten die extremen Vermögensunterschiede angegangen werden; statt symbolischer Debatten über Wehrpflicht sollte eine ehrliche Diskussion über Deutschlands Rolle in der Welt geführt werden. Identifizierte strukturelle Probleme: Als grundlegende Probleme werden im Podcast die fehlende Bereitschaft der Politik identifiziert, langfristige Herausforderungen anzugehen, die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft und die Tendenz zur Personalisierung komplexer systemischer Probleme. Besonders kritisiert wird die "Alternativlosigkeit" in politischen Debatten und die Unfähigkeit, echte Zukunftsvisionen zu entwickeln. Besondere MerkmalePrägnante Zitate/Pointen:
Wiederkehrende Themen/Begriffe:
Weiterführende Quellen:
Der Podcast bietet eine kritische Perspektive auf aktuelle politische Debatten und deckt auf, wie Medien und Politik oft an den eigentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen vorbeigehen, während sie sich in symbolischen Auseinandersetzungen verlieren. | |||
| Zielorientierte Bürokratie mit Judith Muster und Stefan Kühl | 25 mars 2025 | 01:55:34 | |
Wir besprechen den Text der Initiative für einen handlungsfähigen Staat
Wann ist eigentlich die beste Zeit für eine Reform der Staatsverwaltung? Als der Schirmherr der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat", der Bundespräsident, im Herbst zur Auftaktveranstaltung einlud, war die Welt noch in Ordnung. Man konnte die Hoffnung haben, dass sich Olaf Scholz und Kamala Harris gut verstehen und sich die Gelegenheit ergibt, Freiraum für ein paar Reformen zu haben. Doch als die Veranstaltung zwei Wochen später stattfand, war klar: Die Wähler haben sich für Donald Trump entschieden und der Bundeskanzler gegen seinen Finanzminister. Umso drängender es schien, das Ruder nun herumzureißen, desto knapper schien der Spielraum noch gegeben. Also drückten Thomas de Maizière, Peer Steinbrück, Julia Jäkel und Andreas Voßkuhle auf die Tube. Vor wenigen Tagen wurde die Präsentation eines Zwischenberichts anberaumt. Man wollte die Koalitionsverhandlungen nicht verpassen. Peer Steinbrück und Thomas de Maizière betonten bei der Vorstellung ihres Textes in der Bundespressekonferenz die übergeordnete Eile. Wenn es dieser Bundestag nicht mehr schaffe, sei die letzte Chance auf eine geordnete Staatsreform vertan. Diesen Text, zu dem sich bereits alle großen Zeitungsredaktionen verhalten haben und der von seinen Initiatoren auch in den Verhandlungsteams der derzeitigen Regierungsbildung vorgestellt wurde, besprechen wir heute. Zu Gast im Podcast sind Judith Muster und Stefan Kühl, beide Soziologen. Wir reden über die positive Seite der Bürokratie, die sich dann auszahlt, wenn man genauer organisiert und die Eigenlogik der Verwaltung beachtet. Die Personalkultur, auf die sich die Autoren beziehen, spielt dann fast keine Rolle mehr. Wir reden über Hierarchien und Mitzeichnungsrechte, die Verwaltungen beim politischen Planen an den Abgrund der „negativen Koordination" führen. In vorauseilender Unlust auf Streit bremst man sich häufig selbst schon aus. Wir reden darüber, wie man Prinzipien – beispielsweise Ansprüche vieler Bürger an wenige Beamte – wirkungsvoll absichert. Können Gesetze wie Trial-and-Error-Experimente konzipiert werden? Lässt sich „brauchbare Illegalität" planvoll einsetzen? Während der Staat sich bislang mit Kleinigkeiten schwertut – Autos anmelden, Kinder unterstützen, Schulen sanieren –, stehen nun ganz große Ideen im Raum: Ein Ministerium für Digitalisierung, das gleichzeitig alle Personalentscheidungen überwacht. Der Bund soll jegliche Verantwortung für die Integration von Zugezogenen abgeben. Das größte Wahlkampfthema des letzten Wahlkampfs nur noch ein Thema für Bundesratsverfahren neueren Typs? Diesen großen Vorschlägen fehlt jedoch ein Fundament. Die Initiative macht sich viele Gedanken für bessere Politik. Aber wie reformfreudig sind Behörden und Verwaltungen, wenn es drauf ankommt? Am Ende machen wir selbst einen radikalen Vorschlag: Wie wäre es statt Schritt-für-Schritt-Drangsalierungen mit Dokumentations- und Berichtspflichten einfach mit Verboten? Weniger Bürokratie, mehr Freiheit und freie Zeit, dafür allerdings eine neue, alte Idee – der strafende Staat. Gäste Judith Muster ist Partnerin bei Metaplan. Stefan Kühl ist Professor für Organisationssoziologie in Bielefeld. Von beiden erschien schon einiges und demnächst: "Führung managen: Eine sehr kurze Einführung" Stefan Kühl ist mit Andreas Hermwille im Podcast „Der ganz formale Wahnsinn – was Organisationen zusammenhält“ zu hören. Kapitel 00:00:00 1. Einleitung und Vorstellung der Gäste
| |||
| Is His Brain Broken? | 17 mars 2025 | 02:58:02 | |
Merz will Kanzler werden. Doch der Weg ist lang und er verliert ständig den Überblick. Morgen tagt der Bundestag, am Freitag der Bundesrat. Was soll das werden, wenn es bis hierhin schon so ablief? Wir schauen es uns Schritt für Schritt an. In dieser Episode spreche ich mit Mick Klöcker, dem Produzenten und Moderator des Außenpolitik-Podcasts "Neben der Spur", in dem er internationale Krisen und Entwicklungen beleuchtet. Die Musik für unseren Podcast wurde von Joscha Grunewald komponiert, einem Komponisten, Sounddesigner und Audio-Editor aus Essen, der sich auf Audio-Storytelling spezialisiert hat. | |||
| DIE KINDERWÜSTE ist erschienen | 05 mars 2025 | 00:06:52 | |
mein neues Buch ist da
Buch bestellen: Autorenwelt - DIE KINDERWÜSTE Transkript lesen: stefanschulz.com | |||
| Die exklusive Realität des ZDF | 25 févr. 2025 | 00:23:53 | |
ARD und ZDF zeigten am Wahlabend eigene Wirklichkeiten
Das ZDF hat am Wahlabend den Wählern und Christian Lindner eine eigene Realität erklärt. Dabei hätten wir lieber ordentlich Abschied genommen. Nach Lindners Rauswurf durch Olaf Scholz war der Wahlabend die Absage der Wähler an Christian Lindner. Das ZDF wollte es aber zu lange nicht wahrhaben.
| |||
| Amerika und Europa | 20 févr. 2025 | 03:25:29 | |
letzter Podcast vor der Wahl, erster in der neuen Weltordnung
| |||
| TV-Duell - Die große Analyse der Analysen | 11 févr. 2025 | 00:51:56 | |
Fernsehmomente zum Kanzlerduell
Unterstütze den Podcast: https://fernsehpodcast.de/produzieren IBAN ▶️ DE55430609676040226300 Podcast: https://fernsehpodcast.de Es fand ein TV-Duell statt. Vorher war allerdings auch was los, und danach natürlich auch. Ich bespreche die Nachwehen von Merz' Testballons im Bundestag, den CDU-Parteitag, den Schulterschluss mit Markus Söder und dann die Merz'sche Leistung beim TV-Duell gegen Olaf Scholz. Präsentiert von niemandem. Herzlichen Dank allen Unterstützerinnen. Unterstütze den Podcast: https://fernsehpodcast.de/produzieren | |||
| Aufmüpfig und Unterwürfig | 22 janv. 2025 | 03:12:49 | |
Trump und seinen Kumpels wars zu kalt, seinen Willionären auch, also feierte man drinnen. Auf der Straße standen lediglich Journalisten, die uns erklären, dass die Demokraten jetzt das Vertrauen in die Demokratie wiederherstellen wollen. Wir lachen herzlich darüber und gucken auch die Berichterstattung zum deutschen Wahlkampf. Und natürlich: Österreich. | |||
| Sittliche Reife | 17 déc. 2024 | 03:37:42 | |
Wir gucken Abendnachrichten
Dienstag, 17. Dezember 2024, 17:01 Uhr
Die Vertrauensfrage im Bundestag, das erlebt man auch nicht aller Tage. Der Journalismus entschied sich, aus der Realität auszusteigen. Dasselbe zu Frankreich. Regierungskrise ist offenbar, wenn Journalisten nach Koalitionen fragen und keine Antworten bekommen. Wir schauen es uns genau an und wundern uns jede Minute mehr. ❤ Unterstütze den PodcastSchick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Gewinner und Verlierer | 15 nov. 2024 | 04:37:28 | |
Wir schauen die Nachrichtenwochen zu Trump und zur Ampel
Freitag, 15. November 2024, 18:20 Uhr Donald Trump ist zurück und er bringt Matt Gaetz als Justizminister mit. Der neue Präsident mag also Atomschläge, wir diskutieren sie auch kurz. Wir besprechen das bislang vorgeschlagene Kabinett von Amerika. Dann reden wir ausführlichst über die Ampel, den Bruch, die CDU und Robert Habeck. ❤ Unterstütze den Podcast Schick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| krank & kränker | 21 oct. 2024 | 03:31:12 | |
Wir besprechen die Abendnachrichten
Montag, 21. Oktober 2024, 16:52 Uhr BlackRock-Merz will Bundeskanzler werden und Baumüller-Söder hat nichts dagegen. Markus hat extra für „besseres Essen, bessere Show“ gesorgt, der CSU-Mitgliederbeitrag liegt nun etwas höher. Wir schauen uns das an und besprechen auch nochmal Kühnerts Abschied aus der Politik. Es hängt ja alles mit allem zusammen und Habeck erklärt uns, wann der Aufschwung kommt. Im Anhang Mathias‘ musischer Ausklang mit Jonathan Meese.
Schick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Kommen und Gehen | 23 sept. 2024 | 04:51:51 | |
Wir besprechen die Nachrichtenwochen
Montag, 23. September 2024, 11:00 Uhr Die Politik möchte, dass wir über die Migration von Ausländern reden. Wir reden lieber über die Migration aus und in die Parlamente in Berlin und Brandenburg. Politiker stehen Schlange. Blackrock will jetzt Bundeskanzler werden und Woidke wandert vielleicht direkt ins Sozialsystem Pensionskasse ein. Können wir uns das überhaupt leisten? Wir diskutieren es ausführlich! ❤ Unterstütze den PodcastSchick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Alle gegen Alles | 27 août 2024 | 03:55:34 | |
Wir besprechen die Nachrichtenwochen
Dienstag, 27. August 2024, 17:57 Uhr Wahlkampf im Osten ist super easy. Man kämpft gegen seine Regierung (oder Koalitionspartner), gegen die Bundesregierung und Brüssel. Wir schauen es uns kurz vor den Chaostagen genauer an. Dann reden wir noch ein wenig über die anderen Themen und lassen uns von Mathias musisch in die restliche Woche spielen. ❤ Unterstütze den Podcast Schick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Wichtige Themen | 22 juil. 2024 | 03:58:32 | |
Wir gucken Fernsehnachrichten
Montag, 22. Juli 2024, 15:56 Uhr Biden hat doch keine Lust mehr. Wer sind die neuen? Orban spielt schonmal Trumps Europaminister und organisiert Putins Sieg. Macron muss eine Koalition tolerieren und Starmer Geld finden. Baerbock guckt nur noch amerikanisches Fernsehen. Und demnächst müssen wir alle ins Biwak. Soll aber Spaß machen. Am Ende spielt uns Mathias in die restliche Woche. ❤ Unterstütze den Podcast Schick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Regen und Traufe | 17 juin 2024 | 03:41:01 | |
Wir besprechen den englischen Wahlkampf und die Europawahlergebnisse
Montag, 17. Juni 2024, 17:23 Uhr „Wir können ja mal die Leute fragen!“ ist eine sehr bewährte britische Politikmethode, von der die Konservativen nicht lassen können. Diesmal kam Rishi Sunak auf die Idee, die Wahlen früher als erwartet anzusetzen. Mal sehen, wohin es führt und wer noch in die Arena mit einsteigt. Wir schauen es uns an und blicken auch auf die andere große Wahl dieser Tage. Danach spielt uns Mathias musikalisch in die Woche.
Schick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Moneten und Raketen | 28 mai 2024 | 02:43:08 | |
Stefan und Mick gucken die Nachrichtenwochen
Dienstag, 28. Mai 2024, 13:27 Uhr Christian Lindner macht Sparen jetzt zur Chefsache. Da er sich selbst als Chef sieht, sieht er da auch keine Hürden. Die gibts natürlich trotzdem. Er muss sich nun mit unserem Kanzler der Herzen herumschlagen, Boris Pistorius, der plötzlich die Schuldenbremse wegballern will. Wir gucken es uns an. Dann spielt uns Mathias musisch in die restliche Woche. ❤ Unterstütze den Podcast Schick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Männer und Technik | 23 avr. 2024 | 03:09:53 | |
Wir gucken die Nachrichtenwoche
Dienstag, 23. April 2024, 15:38 Uhr Irgendwas ist neu. Zum einen sind Israel und Iran etwas direkter miteinander in Krieg verwickelt. Zum anderen berichten die Abendnachrichten etwas ungewohnt darüber. Wir schauen uns die Neuerungen an. Nicht neu, ist das Verhalten der FDP in Regierungsverantwortung. Wissing hat seinen Spaß daran. Wir nicht! Einiges Weiteres, dann spielt uns Mathias musisch in den Rest der Woche
Präsentiert von niemandem. Herzlichen Dank allen Unterstützerinnen. ❤ Unterstütze den PodcastSchick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||
| Körperliche Intelligenz | 10 avr. 2024 | 02:57:16 | |
Danny und Stefan gucken Kultur- und Kunstfernsehen
Mittwoch, 10. April 2024, 18:38 Uhr Politisch geht alles seinen guten Gang. Wir nehmen uns Zeit für #politikfrei. Gema-Stress auf Weihnachtsmärkten, Künstlerstress gegen künstliche Intelligenz und warum reden alle so viel über Stress und kennen so wenig Abhilfe? Wir gucken es uns an, dann spielt uns Mathias musisch raus aus dem Podcast.
Präsentiert von niemandem. Herzlichen Dank allen Unterstützerinnen. ❤ Unterstütze den PodcastSchick' uns einen Audiokommentar als Sprachnachricht via Telegram oder WhatsApp an 004915156091706. Er erscheint in der nächsten Ausgabe. | |||