Explore every episode of the podcast feministisch.katholisch.jetzt?!
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Geschlechtergerechte Kirche der Zukunft | 30 Aug 2024 | 00:26:59 | |
Herzlich Willkommen beim Podcast "Feministisch-Katholisch-Jetzt". Hier geht es um Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und wie die Kombination von Feminismus und katholischem Glauben zusammenpasst. Wir wünschen dir viel Spaß bei der aktuellen Folge. | |||
| Queerfeministische Kunstausstellung – Ein Gespräch mit der Künstlerin Tony Jäcklin | 09 Aug 2024 | 00:14:03 | |
Herzlich willkommen beim Podcast feministisch.katholisch.jetzt?! In diesem Podcast geht es um Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und wie die Kombination aus feministisch und katholisch zusammenpassen kann. Wir wünschen Dir viel Spaß bei der aktuellen Folge. | |||
| Gleichgestellt und gleichberechtigt im Erzbistum Freiburg? Im Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten. | 26 Jul 2024 | 00:26:19 | |
Herzlich willkommen beim Podcast „feministisch.katholisch.jetzt?!“ In dieser Podcast-Reihe geht es um Fragen der
Geschlechtergerechtigkeit und wie die Kombination von Feminismus und Katholischer Kirche zusammenpasst. Wir wünschen dir viel Spaß bei der aktuellen Folge! Schlusswort: "Ich bin Feministin und ich bin katholisch und ich bin feministisch, weil ich Christin bin. Ich bin überzeugt, alle Menschen haben die gleiche Würde und die gleichen Rechte und dennoch erleben Frauen und auch Männer täglich Unterdrückung, Diskriminierung und Sexismus. Deshalb setze ich mich für strukturelle Veränderungen und das Aufbrechen von Geschlechterrollen ein." – Michaela Lampert Verabschiedung: Vielen Dank fürs Zuhören. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Wünsche für die nächsten Episoden. Bis zum nächsten Mal! Macht's gut. Tschüss. Weitere Informationen: Besuche unsere Webseite unter www.ebfr.de/feminismus und abonniere diesen Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Bis zum nächsten Mal. Zur Gleichstellungsordnung und weiteren Infos der Gleichstellungsbeauftragten geht es hier: https://www.ebfr.de/gleichstellung. | |||
| Feminismus und so | 28 Jun 2024 | 00:40:18 | |
In dieser Podcast-Reihe geht es um Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und wie die Kombination von Feminismus und Katholischer Kirche zusammenpasst. Wir wünschen dir viel Spaß bei der aktuellen Folge! Inhalt der aktuellen Folge: Diese Folge startet mit großer Freude aus zwei Gründen: Zum einen, weil du, liebe Zuhörerin oder lieber Zuhörer, gerade dabei bist, und zum anderen, weil wir Rafaela Noah Soden als heutige Gäst*in begrüßen dürfen. Rafaela arbeitet im Seelsorgeamt im Referat Ehe-Familie-Diversität und ist zudem Expert*in für Geschlechterverhältnisse und Feminismus, insbesondere in kirchlichen Kontexten. Themen der heutigen Episode: - Einführung in den Feminismus: Was versteht man darunter? - Das Patriarchat: Was ist das und wie wirkt es sich aus? - Für wen ist der Feminismus gut und warum braucht es ihn? - Geschlecht und Geschlechtergerechtigkeit: Was bedeutet das und wie unterscheiden sich die verschiedenen Ebenen von Geschlecht? - Praktische Beispiele aus kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten - Einführung in die Initiative "Out in Church": Hintergründe, Ziele und Erfolge - Diskriminierung und Macht: Definitionen und wie sie in Verbindung mit Feminismus stehen. Höhepunkte der Diskussion: - Rafaela erklärt, dass Feminismus nicht nur Sache der Frauen ist, sondern dass es darum geht, gleiche Rechte für alle Menschen zu erkämpfen. - Vertiefung in die verschiedenen Ebenen von Geschlecht: körperliche, sozialisierte und identitäre Aspekte. - Eine ausführliche Diskussion über Intersektionalität und wie verschiedene Diskriminierungsformen zusammenwirken. - Die wichtige Rolle von Sprache und von Zuschreibungen im Alltag und in kirchlichen Kontexten. - "Out in Church": Eine mutige Initiative von queeren Menschen in der Kirche, die sich für eine Kirche ohne Angst einsetzen. Praktischer Tipp von Rafaela Noah: Achte auf deine Sprache und vermeide Geschlechterzuschreibungen. Zum Beispiel, anstatt nach "starken Männern" zu fragen, die Tische schleppen, einfach alle ansprechen. Schlusswort: "Ich bin feministisch und katholisch, weil ich glaube, dass Gott alle Menschen wunderbar gemacht hat, so wie sie sind. In ihrer Unterschiedlichkeit, in ihrer Vielfalt. Ich glaube, dass Gott will, dass wir alle gleiche Rechte und Möglichkeiten und das Leben in Fülle für alle haben." – Rafaela Noah Soden Verabschiedung: Vielen Dank, dass ihr bis hierhin dabeigeblieben seid. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Wünsche für die nächsten Episoden. Bis zum nächsten Mal! Macht's gut. Tschüss. Weitere Informationen: Besuche unsere Webseite unter www.ebfr.de/feminismus und abonniere diesen Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Bis zum nächsten Mal! | |||
| Wie bitte? Katholische Theologie studieren?! | 31 May 2024 | 00:27:03 | |
Was ist Theologie und was ist ein Theo-Studium? Was macht man da und damit? Welche Bedeutung hat das für mich und unsere Gesellschaft? Gibt es feministische Theologie? Und kann Theologie die Welt verändern? Viele Fragen viele Antworten – zumindest einige Gedanken dazu? Ein Gespräch mit Angela Pinger von der Universität in Freiburg im Breisgau im Rahmen der Kampagne feministisch.katholisch.jetzt?! in der Erzdiözese Freiburg. Im Gespräch erwähnt Angela Pinger die Abkürzung TZI. Das bedeutet natürlich "Themenzentrierte Interaktion" und nicht Entwicklung. Ruth Cohn hat diese Methode zur Arbeit mit Gruppen entwickelt. Siehe auch: www.ruth-cohn-institute.org | |||
| Trailer feministisch.katholisch.jetzt?! | 25 Apr 2024 | 00:02:18 | |
Mit dem Trailer „feministisch.katholisch.jetzt?!“ starten wir in unseren neuen Podcast. Claudia Debes und Jonathan Kienast stellen sich und den Plan für die nächsten Monate vor. Es warten spannende Gäst*innen zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit, Gleichberechtigung und Gleichstellung oder Kirchenentwicklung auf dich. Wie die Kombi zwischen Feminismus und katholischer Kirche möglich oder unmöglich ist, wirst du in den nächsten monatlichen Folgen hören können. Der Podcast wird im Rahmen der Kampagne „feministisch.katholisch.jetzt?!“ des Erzbistums Freiburg produziert. Du hast Interesse am Austausch mit uns oder Anregungen für den Podcast? Dann melde dich gerne per Mail bei uns: fmg@seelsorgeamt-freiburg.de Mehr zu Kampagne, u.a. auch Veranstaltungshinweise findest du unter www.ebfr.de/feminismus oder auf Social Media www.instagram.com/feministisch.katholisch.jetzt/. Alles zum Referat Frauen-Männer-Gender des Erzbistums Freiburg unter: www.ebfr.de/fmg | |||
| Auf oberer Leitungsebene im Erzbistum Freiburg: Susanne Orth | 25 Oct 2024 | 00:24:13 | |
Herzlich willkommen beim Podcast feministisch.katholisch.jetzt?! In diesem Podcast beleuchten wir Fragen rund um Geschlechtergerechtigkeit und die Kompatibilität von Feminismus und katholischer Kirche. In dieser Episode spricht Claudia mit Susanne Orth, Ordinariatsrätin im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg, über ihre Rolle, ihren Werdegang und ihre Sicht auf die Geschlechtergerechtigkeit innerhalb der Kirche. Viel Spaß beim Zuhören! Inhalt:
Mentoring-Programm: Das Programm "Kirche Mentoring - Frauen steigen auf!", organisiert vom Hildegardis-Verein in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz, zielt darauf ab, den Frauenanteil in Leitungspositionen innerhalb der katholischen Kirche zu erhöhen.
Tipp für zukünftige Mentees und Frauen in Führungspositionen: Selbstvertrauen haben und Gelegenheiten nutzen, sich auch auf nicht perfekt passende Stellenanzeigen zu bewerben – Mut zahlt sich aus! Abschluss: Susanne vervollständigt den Satz: "Ich bin feministisch und katholisch. Wenn man das feministisch so versteht, dass es darum geht, sich dafür einzusetzen im Alltag, dass die gleiche Würde aller Menschen die von Gott geschenkt ist, dass die spürbar wird." Herzlichen Dank fürs Zuhören! Links und weiterführende Informationen: - Mehr über das Kirche Mentoring Programm: https://www.hildegardis-verein.de/ - Infos zum Kirche im Mentoring Programm 2024/2025: https://www.ebfr.de/detail/nachricht-seite/id/208638-frauen-fuer-fuehrungsaufgaben-qualifizieren/ Wir freuen uns auf Kontakt und Feedback: Instagram: feministisch.katholisch.jetzt?! www.ebfr.de/feminismus Abonniere gerne den Podcast. | |||
| Als junge Frau einen Leitungsjob im Erzbistum Freiburg übernehmen – Warum?! | 27 Sep 2024 | 00:31:54 | |
Herzlich willkommen beim Podcast feministisch.katholisch .jetzt?! In diesem Podcast geht es um Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und wie sich Feminismus und Katholische Kirche sich miteinander vereinbaren lassen. In der heutigen Folge haben wir Hannah Gniot zu Gast, die uns Einblicke in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen als Frau in Führungspositionen innerhalb der katholischen Kirche gibt. Viel Spaß beim Zuhören! Hannah ist Dekanatsreferentin in Heidelberg-Weinheim im Erzbistum Freiburg und hat dort auch die Funktionen der Lokalen Projektkoordinatorin im Rahmen des Entwicklungsprozesses K2030. Inhalt: - Vorstellung von Hannah und ihrer Arbeit als Dekanatsreferentin - Hannahs Hintergrund und wie sie zur Theologie kam und Pastoralreferentin wurde - Veränderungen durch die Corona-Pandemie und der Start ins Berufungscoaching - Teilnahme am Förderprogramm „Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf!“ - Begleitung durch ihre Mentorin Susanne Orth - Tipps für Frauen, die in der katholischen Kirche Karriere machen wollen - Diskussion über feministische Leitungsstile und Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen Mentoring-Programm: Das Programm "Kirche Mentoring - Frauen steigen auf!", durchgeführt vom Hildegardis-Verein in Kooperation mit der Deutschen Bischofskonferenz, zielt darauf ab, den Anteil von Frauen in Leitungspositionen in der katholischen Kirche zu steigern. Wichtige Zitate und Highlights: - "Die Zeit der Corona-Pandemie hat mir ermöglicht, meine Berufsjahre zu reflektieren und meine Karrierewege zu überdenken." (Hannah) - "Für mich war es unheimlich hilfreich, dass jemand von außen gesagt hat: 'Hey, ich sehe das in dir, mach das.'" (Hannah über ihre Teilnahme am Mentoring-Programm) - "Ich habe einen feministischen Leitungsstil, der keine Angst davor hat, Eigenschaften, die zu mir gehören, mit in den Leitungsstil reinzubringen." (Hannah) Tipp für zukünftige Mentees: Wähle ein Projekt, das nah an deiner alltäglichen Arbeit liegt, um das Gelernte direkt anwenden zu können. Abschluss: Claudia und Hannah diskutieren abschließend über Tipps für Frauen, die in der katholischen Kirche Karriere machen möchten: - "Sucht euch Verbündete." - "Ein gutes Umfeld finden." - "Vertraut in euch selbst."
Schlusssatz: Hannah vervollständigt den Satz: "Ich bin feministisch und katholisch und ... Ausrufezeichen!". Vielen Dank fürs Zuhören!
Links und weiterführende Informationen: - Mehr über das Kirche Mentoring Programm: https://www.hildegardis-verein.de/ - Folge mit Susanne Orth: erscheint im Oktober Wir freuen uns auf Kontakt und Feedback: Instagram: feministisch.katholisch.jetzt?! Abonniere gerne den Podcast. | |||
| Selbstbestimmungsgesetz | 29 Nov 2024 | 00:32:11 | |
In der aktuellen Folge steht das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG), das ab dem 1. November 2024 gilt im Fokus. Als Gästin ist Julia Monro (julia-monro.de) im Gespräch mit Jonathan. Themen sind u.a. der Inhalt des Selbstbestimmungsgesetzes, die Hintergründe zum Gesetz und Gründe, warum es künftig kein Transsexuellengesetz mehr gibt. Was unterscheidet die Gesetze? Und warum gibt es in den Medien so oft Kritik am neuen Gesetz? Begründet? Oder überzogen? Was sagt das Bundesverfassungsgericht dazu? Auch steht die Frage im Raum: Was sind überhaupt Schutzräume? Wo ist Missbrauch zu erwarten und wo eher nicht? Was steckt hinter der „rechten Kritik“ am Gesetz? Welche Haltung hat die sogenannte „queere Community“ zum Gesetz? Aber wir fragen auch ganz grundlegend einmal „Was ist Geschlecht?“ Was hat das mit einem Mischpult zu tun? Und welche Rolle spielen Geschlechterrollen und Stereotype in unserer Gesellschaft? Zentral dann die Frage: Wie kann man das Geschlecht eines Menschen festlegen? Und wer kann das? Konkret wird gefragt, was jemand tun muss, wenn er das Gesetz für sich in Anspruch nehmen möchte, um seinen eigenen Geschlechtseintrag anzupassen. Was sagt Julia zu dem Satz: „Ich bin feministisch und katholisch…“ Hier findest du die Antwort. Weiter Infos zum Selbstbestimmungsgesetzt sind zu finden unter: www.sbgg.info oder auch über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/queerpolitik-und-geschlechtliche-vielfalt/gesetz-ueber-die-selbstbestimmung-in-bezug-auf-den-geschlechtseintrag-sbgg--199332 Weitere Informationen zur Kampagne feministisch.katholisch.jetzt?! im Erzbistum Freiburg findest du unter www.ebfr.de/feminismus | |||
| 🎙️ feministisch und katholisch: Wie passt das zusammen? | 31 Jan 2025 | 00:22:51 | |
In der aktuellen Folge unseres Podcasts stellen wir eine Frage, die herausfordert und inspiriert: Wie können Feminismus und die katholische Kirche miteinander in Einklang gebracht werden? Zusammen mit unserer Gästin Dr. Franca Spies tauchen wir tief in dieses faszinierende Spannungsfeld ein. Das erwartet euch: 🔍 Eine spannende Einführung in die Verbindung von Feminismus und Katholizismus 🎓 Wissenschaftliche Perspektiven zu Genderfragen in der Theologie 🗣️ Offenheit und Ehrlichkeit: Franka Spies teilt ihre persönlichen Erfahrungen als Frau in der katholischen Theologie Besondere Highlights: ✨ Dogmatik und Fundamentaltheologie durch eine feministische Brille betrachtet ✨ Warum der Feminismus in der katholischen Kirche gleichzeitig „zu früh“ und „zu spät“ kommt ✨ Der Status quo der Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche – und was sich dringend ändern muss Denkanstöße aus der Folge: 💡 „Feministische Strömungen bereichern die Theologie und machen sie lebensnaher.“ 💡 „Ein Katholizismus, der konkret Barrieren abbaut, leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit.“ 💡 „Das Ziel ist nicht nur die Bewahrung von Mitgliedern, sondern die Umsetzung von Gerechtigkeit.“ Gemeinsam die Kirche gestalten Diese Folge lädt euch ein, die katholische Kirche kritisch zu hinterfragen und mutige Schritte in Richtung Geschlechtergerechtigkeit zu gehen. 🌐 Mehr von uns: 📱 Instagram: Bleibt auf dem Laufenden und werft einen Blick hinter die Kulissen von feministisch.katholisch.jetzt?!. 🖥️ Webseite: Verpasst keine neuen Folgen und findet zusätzliche Infos zu unseren Themen. 📩 Eure Stimme zählt: Teilt eure Gedanken, Fragen oder Ideen mit uns – wir freuen uns auf den Austausch mit euch! 🎧 Jetzt reinhören: Gemeinsam können wir die Kirche verändern. Abonniert unseren Podcast und bleibt dran! Weitere Informationen zu unserer Gästin Dr. Franca Spies, ihrer Forschung und Publikationen findet ihr auf den Seiten der Universität Luzern: Dr. Franca Spies – Universität Luzern | |||
| Rückblick auf die Feminismuskampagne 2024 | 13 Dec 2024 | 00:14:12 | |
Willkommen zurück bei „feministisch.katholisch.jetzt?!“ 🌟 In dieser Episode blicken wir auf ein aufregendes Jahr zurück: die erfolgreiche Feminismuskampagne 2024! Gemeinsam reflektieren wir, was uns inspiriert hat, welche Herausforderungen wir gemeistert haben und wie Feminismus und katholischer Glaube zu einer kraftvollen Einheit werden können. Das erwartet euch: • Ein Rückblick auf die spannendsten Aha-Momente unserer Kampagne und Podcast-Reihe • Offen und ehrlich: Gespräche über die Herausforderungen und Erfolge feministischer Initiativen in der Kirche • Berührende Erfahrungsberichte von Jonathan, Claudia und inspirierenden Gäst*innen • Praktische Impulse, wie ihr Geschlechtergerechtigkeit in eurem Umfeld fördern könnt Highlights und Denkanstöße: • Wie wir aus Jesu Perspektive Gleichberechtigung neu denken können • Feministische Theologie und queere Ansätze als Wegweiser in der Kirche • Reflexionen zu aktuellen Gesetzesänderungen und ihrer Bedeutung für die Glaubensgemeinschaft Ein paar inspirierende Zitate aus der Folge: Lasst uns gemeinsam Kirche verändern! Diese Folge ist ein Plädoyer für Mut, Netzwerken und persönliches Engagement. Jonathan und Claudia sprechen außerdem über die Zukunft unseres Instagram-Kanals und Podcasts – bleibt gespannt auf unsere Pläne bis 2025! 📲 Folgt uns: • Auf Instagram: feministisch.katholisch.jetzt?! – Für Einblicke, Updates und die Gesichter hinter dem Feminismus im Erzbistum Freiburg. • Auf unserer Webseite: Hier findet ihr alle Infos und verpasst keine neuen Folgen. Lasst uns im Gespräch bleiben! Teilt eure Gedanken, eure Fragen und euer Feedback – wir freuen uns auf den Austausch. 💬 🎧 Jetzt reinhören und abonnieren! Zusammen sind wir Teil der Veränderung. 💜 | |||
| "Toxisch männlich? Gewalt - ein männliches Phänomen?" mit Jonas Muth | 28 Feb 2025 | 00:26:14 | |
In dieser Folge geht es um „Toxische Männlichkeit“. Wir diskutieren darüber, ob Männlichkeit strukturell problematisch ist oder ob Männer inzwischen die Benachteiligten sind. Gemeinsam mit unserem Gast Jonas Muth vom Caritasverband in Emmendingen gehen wir den Fragen nach, die sich rund um die sogenannte Toxische Männlichkeit stellen. Jonas berichtet aus seiner Erfahrung der Männergewaltberatung. Wir schauen auf negative Folgen von Männlichkeit, sowie auf Erziehung und Sozialisation. Dabei überlegen wir auch was das mit „Habitus“ zu tun hat. Neben Problemen, die Männer machen schauen wir aber auch darauf, was für Probleme Männer haben. Das gilt es auch ernst zu nehmen. Natürlich gibt Jonas Muth auch Einblicke in seine konkrete Arbeit mit gewalttätigen Männern und wie es zu Gewaltspiralen kommen kann. Dabei finden wir die auch Vorteile, die Männer haben, wenn sie ihre Männlichkeit „neu definieren“ bzw. schlicht und einfach auf ihre Dominanz verzichten lernen und neue Aspekte fürs eigene „Mannsein“ finden. Wir versuchen dabei Männlichkeit auch positiv zu definieren. Unser Gast: Jonas Muth, Diplom-Pädagoge und Männerberater beim Caritasverband in Emmendingen. Themen: Toxische Männlichkeit, Ursachen von Gewalt, männliche Sozialisation, Umgang mit Gewalt, Männergewaltberatung, Positive Männlichkeit. Zitat aus dem Podcast: Weitere Links: | |||
| Tradwives – Gottes Influencerinnen? mit Lia Alessandro | 27 Jun 2025 | 00:19:17 | |
In der aktuellen Folge unseres Podcast sprechen wir überTradwives: Frauen, die sich gerne um Haushalt, Kinder und Ehemänner kümmern, ganz freiwillig, ganz bewusst. Doch hinter dem vermeintlich privaten Lebensstil steckt oft mehr: eine politische und religiös aufgeladene Erzählung überWeiblichkeit, Ordnung und „gottgewollte“ Rollen. Darüber sprechen wir mit unserer Gästin Lia Alessandro, Theologin und Sprecherin des FLINTA*-Netzwerks Junge AGENDA. Themen der Folge:
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| Awareness – (kirchliche) Räume achtsam und sicher gestalten | 30 May 2025 | 00:17:00 | |
In dieser Folge sprechen wir mit Miki Maria Herrlein über Awareness: Was heißt das eigentlich – und was bedeutet es für kirchliche Räume, wirklich sicher, einladend und gerecht zu sein? Miki bringt eine queer-feministische, theologisch reflektierte Perspektive mit und teilt konkrete Hinweise für achtsame Veranstaltungsplanung, inklusive Sprache und den Umgang mit struktureller Ungleichheit. Gäst*in: Miki Maria Herrlein – Theolog*in und Bildungsreferent*in mit Schwerpunkt Diversität, Awareness und traumazentrierte Begleitung in der Erzdiözese Freiburg. Themen:
Weiterführende Infos: Fortbildungs- & Beratungsangebot zu Diversität von der Abteilung Erwachsenenpastoral der Erzdiözese Freiburg: | |||
| IDAHOBIT und noch viel mehr! - Was ist nötig für eine gerechtere Gesellschaft | 25 Apr 2025 | 00:23:59 | |
„Das Wichtigste ist ja, dass Menschen sich wohlfühlen können mit sich selber.“ „Ich glaube, die Angst, Fehler zu machen, sollte nicht dasGespräch miteinander verhindern.“ „Lieber ein paar Fehler machen und dann aberauch die Möglichkeit zu daran auch zu lernen.“ In dieser Folge thematisieren wir den sogenannten IDAHOBIT und die Bedeutung queerer Bildungsarbeit. Gastperson ist heute: Mika Stamm. Mika ist Bildungsreferent:in von Fluss e.V. Mika Stamm beschreibt die Arbeit von Fluss e.V., einem Bildungs- und Beratungsverein, der sich der Förderung von Geschlechterdiversität und sexueller Orientierung widmet. Mika erklärt, wie sie den Begriff 'trans' kindgerecht vermittelt, indem sie auf Vielfalt in Geschlecht und Identitätsfindung eingeht. Es geht darum, wie Erwachsenenbildung darauf abzielt, faktenbasiertes Wissen zu vermitteln und Vorurteile abzubauen, um offenere Räume für die Jugend zu schaffen. Mika betont die Wichtigkeit von Empathie und eben auch faktenbasiertem Wissen in der Bildungsarbeit, um Vorurteile abzubauen und Akzeptanz zu fördern. Mika diskutiert die Rolle der Kirche in der Unterstützung queerer Jugendlicher und betont die Wichtigkeit von inklusiven Räumen innerhalb der Kirche. Es gibt konkrete Tipps für Menschen, die nicht queer sind, um queere Menschen zu unterstützen, wie z.B. Vorurteile nichtstehen zu lassen und sich über queere Themen zu informieren. Was ist der IDAHOBIT? Entstehungsgeschichte und Aktionen, rund um diesen Gedenktag am 17. Mai. Frage nach Literatur, Filmen oder anderen Medien, um sich über Queerness zu informieren und weiterzubilden. Links: Der Verein für Bildungsarbeit und Beratung zu Geschlecht & sexueller und romantischer Orientierung https://fluss-freiburg.de/kinderbuecherkiste/ Die Kinderbuchkiste von FLUSS e.V. bietet eine Auswahl an gender- und queersensiblen Kinderbüchern und gibt Einrichtungen Anlass, sich mit dem Umgang von Diversität im Kinderalltag auseinander-zusetzen und Bücherregale neu zu bestücken. https://fluss-freiburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Flyer-und-Uebersicht-Kinderbuchkiste.pdf
https://sichtbar-in-freiburg.de/ Sichtbar in Freiburg (guter Einstieg in die Themen rund um Queerness) https://www.bundesverband-trans.de/ BundesverbandTrans* e.V. https://queer-lexikon.net Online-Anlaufstellefür sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Tag_gegen_Homo-,_Bi-,_Inter-_und_Transphobie Eintrag imOnline-Lexikon Wikipedia zum IDAHOBIT | |||
| Gerechter März: Von Care-Arbeit bis Equal Pay Day: Interview mit Ulrike Aghoro | 28 Mar 2025 | 00:22:55 | |
Ulrike Aghoro ist Sprecherin des ständigen Ausschusses „Frauen in Erwerbsarbeit“ der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands im Diözesanverband Freiburg. Sie setzt sich seit vielen Jahren mit ihrem Engagement in der Kirche für die Belange von Frauen ein. https://www.kfd-freiburg.de/wir-sind-kfd/staendige-ausschuesse/frauen-und-erwerbsarbeit/
In dieser Folge unseres Podcasts „Feministisch. Katholisch. Jetzt?!“ geht es um zentrale Aktionstage im März. Angesprochen werden „Equal Pay Day“, „Equal Care Day“ sowie der „Weltfrauentag“ auch “feministischer Kampftag“ genannt. Wir diskutieren den Einfluss von Tagen wie dem Equal Pay Day, die auf bestehende Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und Veränderungen fordern. Es geht auch um das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in unserer Gesellschaft. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit wird in den Blick genommen. Es wird analysiert, wie feministische und katholische Ansätze zusammenpassen und beleuchtet zentrale Tage im März wie den Equal Care Day und den Weltfrauentag. Unsere neue Moderatorin Ronja spricht mit Ulrike Aghoro über die Bedeutung dieser Tage, die Herausforderungen für die Geschlechtergerechtigkeit und die Rolle der Kirche in diesen Debatten. Ulrike Aghoro gibt dabei auch Einblick in die Arbeit und die Aufgaben der Katholischen Frauengemeinschaft (kurz kfd). Gegen Ende verrät Ulrike Aghoro ihre persönlichen Inspirationen und Vorbilder für Ihr Engagement. Link zur katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands in der Erzdiözese Freiburg: Weltfrauentag auf der Webseite von Amnesty International: https://www.amnesty.de/aktuell/weltfrauentag-2025-gemeinsam-fuer-geschlechtergerechtigkeit Weltfrauentag auf der Webseite der Bundeszentrale fürpolitische Bildung (bpb): https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/560091/weltfrauentag-und-geschlechterungleichheit/ | |||
| Kirche neu gedacht - Segen ohne Ausgrenzung | 26 Sep 2025 | 00:31:13 | |
In der aktuellen Folge unseres Podcast thematisieren wir die Situation queerer Menschen in der röm.-kath. Kirche. Noch immer machen sie mannigfach Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung. Das Coming-Out von Mitarbeitende in der Kirche 2022 war der Auslöser, der längst fällige Veränderungen angestoßen hat. Erste Schritte, die folgten, waren die Änderungen im kirchlichen Arbeitsrecht und Segensfeiern für queere Partnerschaften. Und es braucht weiterhin mutige Schritte hin zu einer Kirche, in der mensch sich gut aufgehoben fühlen kann, egal mit welcher Sexualität oder Geschlechtsidentität mensch sich identifiziert. Darüber sprechen wir mit unserem Gast Pater Ralf Klein, Jesuit und Priester, Seelsorger im Dekanat Ludwigshafen, Mitglied des Vereins #OutInChurch Themen der Folge:
Webseite: Out in Church - für eine Kirche ohne Angst: https://www.outinchurch.de/ | |||
| Feministisch Katholisch jetzt - Folge: "Eine Gender-Oper und was die katholische Kirche damit zu tun hat" | 01 Aug 2025 | 00:41:09 | |
In dieser besonderen Episode sprechen wir über die innovative Community-Oper "Polyphonie", die im Priesterseminar des Erzbistums Freiburg uraufgeführt wurde. Unsere Gäste geben spannende Einblicke in den kreativen Prozess einer gendergerechten Oper und berichten von der überraschenden Kooperation mit der katholischen Kirche. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Kunst Brücken bauen, gesellschaftlichen Wandel ermöglichen und auch den Dialog zwischen Feminismus und Kirche fördern kann.
Weiterführende Links Feministisch.katholisch.jetzt?! auf Instagram: https://www.instagram.com/feministisch.katholisch.jetzt/ Webseite des Vereins „Community Oper Freiburg e.V.“: https://www.community-oper.de/community-oper-freiburg-e-v-der-verein/
Unterseite des Vereins zur „Gender-Oper“: https://www.community-oper.de/2024/10/14/2025-gender-polyphonie/
Webseite von Marion Mangelsdorf: http://www.marion-mangelsdorf.eu/
Link zur Webseite der „Gender Studies“ Freiburg: https://www.zag.uni-freiburg.de/gender-studies/
Unterseite auf „Community Oper“ zur Person ThaliaKellmeyer: https://www.community-oper.de/kuenstlerische-team/cv1/
Webseite von Thalia Kellmeyer: https://www.thaliakellmeyer.de/
Webseite vom Priesterseminar Collegium Borromaeum inFreiburg: https://priesterseminar-freiburg.de/
Webseite des Referats Frauen – Männer – Gender: | |||
| Katholische Priesterinnen – Frauen bewerben sich im Priesterseminar | 19 Dec 2025 | 00:31:04 | |
Neun Theologiestudentinnen und -absolventinnen bewerben sich offiziell im Priesterseminar Freiburg zur Ausbildung als katholische Priesterinnen. Das Kirchenrecht erlaubt aber nur Männern die Priesterweihe. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum sie diesen Schritt gehen, wie sich Berufung anfühlt, wenn man strukturell ausgeschlossen wird, und welche Handlungsspielräume es trotz Canon 1024 heute schon für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche gibt. Es geht um feministische Theologie, Machtstrukturen, Gottesbilder und die Frage, warum Bleiben manchmal der radikalere Schritt ist als Austreten. Zeiten: 0:02 Einführung 0:21 Aktion: Frauen bewerben sich im Priesterseminar 0:59 persönliche Glaubenswege 2:36 Berufung und Sehnsuchtsgeschichten von Frauen 4:06 Aufwachsen in Kirche und begrenzte Rollenbilder 4:41 Entstehung der Aktion und Initiative Mein Gott diskriminiert nicht 5:37 Reaktionen aus Kirche, Medien und Social Media 8:13 Mein Gott diskriminiert nicht: Gottesbild und Kirche 9:37 Klassische Argumente gegen die Frauenweihe 10:45 Macht, Tradition und Angst vor Veränderung in der Kirche 12:45 Bleiben in der Kirche trotz Frust und Ohnmacht 15:38 Konkrete Handlungsspielräume im Bistum und vor Ort 17:53 Vorbilder, Leitungsämter für Frauen und Feigenblatt Gefahr 20:02 Gespräch mit dem Papst: Emotion statt nur Argumente 22:42 Ungerechtes Kirchenrecht und Gewissen als Protestgrund 24:23 Leiden, Ausschluss und ein neues Bild des Priesteramts 26:56 Ich bin feministisch und katholisch: persönliche Statements 29:44 Abschluss: Zusammenfassung der Aktion und Ausblick Links zur Folge: https://www.meingottdiskriminiertnicht.de/ https://www.instagram.com/meingottdiskriminiertnicht/?hl=de @meingottdiskriminiertnicht #mGdn Die Donaupriesterinnen „Danube Seven“: Grundlagen Motive und Relevanz einer heterotopen- Provokation. Von Barbara Velik-Frank: https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/download/pdf/1592847 Verlinkung zur Uni-Graz und der Promotion: https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/content/titleinfo/1592847 Lara Feiter im SWR. Interview bei „Kaffee oder Tee“: https://www.swr.de/leben/lebensgeschichten/lara-feiter-aus-freiburg-will-priesterin-werden-100.html | |||
| Zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen – Ein Gespräch mit Martina Raab-Heck | 28 Nov 2025 | 00:36:21 | |
Content Note: Diese Folge beinhaltet Themen wie häusliche Gewalt, Missbrauch und Femizide. Wenn diese Themen belastend für dich sind, achte auf dich. Hör sie vielleicht mit einer anderen Person oder überspringe die Folge. Jeden Tag sind Frauen und Mädchen weltweit von Gewalt betroffen, sei es in Form von häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung bis hin zu Mord. Der 25. November, der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, erinnert uns jährlich daran, wie dringend wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen müssen. Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Martina Raab-Heck, Dipl.-Psychologin und Co-Koordinatorin der Freiburger Fachstelle Intervention gegen Häusliche Gewalt (FRIG). Außerdem sprechen wir über Männer und TIN-Personen, die von Gewalt betroffen sind und welche Hilfsangebote es gibt. Hilfs- und Beratungsangebote: Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" - 116 016 (anonym und kostenfrei) Freiburger Fachstelle Intervention gegen häusliche Gewalt (FRIG): https://www.frig-freiburg.de/ Frauen- und Kinderschutzhaus Freiburg: https://www.frauenhaus-freiburg.de/ Weiterführende Links: kfd-Aktion zur ‚roten Bank‘: Die Rote Bank 03.11.-25.11.25 One Billion Rising: One Billion Rising 2026 - Women on Fire- Ni una menos Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen": Schweigenbrechen: Hilfetelefon | |||
| Frauensolidarität weltweit – die ökumenische Weltgebetstags-Bewegung wird 100 | 26 Feb 2026 | 00:32:26 | |
In dieser Folge sprechen wir über die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen weltweit, den Weltgebetstag. Er wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt und verbindet Spiritualität von Frauen mit politischem Handeln zu Themen wie: Frauenrechte, Gleichberechtigung, Frieden, Solidarität, Empowerment. Diese ökumenische Frauenbewegung lebt vom Engagement vieler Frauen in über 120 Ländern. Sie initiiert und unterstützt zahlreiche Projekte weltweit, um Mädchen und Frauen zu stärken. In diesem Jahr stehen Themen und Anliegen von Frauen in Nigeria im Mittelpunkt des Weltgebetstages. Ihre Situation, die geprägt ist von Gewalt und Diskriminierung, fordert uns auf zu weltweiter Solidarität und gegenseitigem Empowerment. Darüber sprechen wir mit unseren Gäst*innen Dr. Ines Zeller, Ärztin am Klinikum Hochrhein und Dr. Margarete Weh-Berger, Anwältin in Waldshut. Beide sind im Vorstand des Fördervereins des Frauen- und Kinderschutzhauses Waldshut (Verein Frauen für Frauen). Themen der Folge:
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| Aggression als Gespräch. Wie Aggression fruchtbar sein kann mit Thomas Scheskat | 30 Jan 2026 | 00:45:13 | |
Aggression als destruktive Gewalt oder als lebendige Kraft für Wandel und Gerechtigkeit? In dieser Folge von „Feministisch katholisch jetzt“ spricht Jonathan mit Aggressionsexperte Thomas Scheskat darüber, wie Aggression als neutrale Energie verstanden und verantwortungsvoll genutzt werden kann. Es geht um Aggressionskompetenz in Beziehungen, Empowerment und Geschlechtergerechtigkeit, aber auch um Körperarbeit und Gewaltprävention, sowie innere Widersprüche von Männern und Frauen und darum, warum eine Kirche ohne Angst auch einen anderen Umgang mit Macht und Aggression braucht. Vom Prügelknaben zum Aggressionsdialog Thomas Scheskat wuchs in einer Arbeiterstadt auf, erlebte früh Bedrohung, körperliche Angriffe und das Gefühl, „immer den Kürzeren zu ziehen“. Parallel prägten ihn ein katholisches Elternhaus, ein liberal-humanistisches Weltbild – und eine innere Arroganz gegenüber „den Gewalttätigen“. Später fand er in körperorientierter Psychotherapie, Männerarbeit und der forensischen Psychiatrie zu seinem Thema: Aggression als Vorwärtskraft. Heute arbeitet er mit Männern, Frauen und Menschen aller Geschlechter an Aggressionsbalance, Empowerment und Selbstverantwortung – von Intensivkursen in freier Praxis bis hin zur Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen in der Forensik. „Aggression ist zu kriegen, was man will“ – oder doch nicht? Aggression beschreibt für Thomas zunächst eine neutrale Vorwärtsbewegung: „herangehen, auf etwas zugehen“. Ob daraus Gewalt oder Wachstum entsteht, entscheidet der Umgang damit. In seinen Kursen wird Aggression über den Körper erfahrbar – beim Ringen, Boxen oder der Schlagklotz-Übung – immer gekoppelt an Dialog, Achtsamkeit und klare Zustimmung. Wer „zu brav“ sozialisiert wurde, entdeckt darin Handlungsmacht, wer zu impulsiv ist, lernt Regulierung und Empathie. Scheskat spricht von Aggressionsbalance statt Unterdrückung, von einem schwingen können zwischen Verteidigungsbereitschaft und Sanftheit. Unterdrückte Lebendigkeit kehrt sonst als verzerrte Gewalt zurück – in Beziehungen, Konsum, gesellschaftlichen Strukturen und auch in der Kirche. Verantwortung versteht er als „Antwort geben können“: erklären, warum ich etwas tue, Konflikte bewusst austragen, statt zu fliehen oder zu explodieren. Gerade für feministische Anliegen und Geschlechtergerechtigkeit sieht er Aggression als Ressource des Empowerments, um Rechte einzufordern und „sich nicht länger brav an die Seitenlinie stellen zu lassen“. Feminismus, Kirche und die Lust auf Kraft Aus seiner Perspektive blickt Thomas kritisch auf patriarchale Strukturen, Missbrauch und Angstkultur in der Kirche. Für ihn ist klar: ohne bewussten Umgang mit Aggression, Macht und Sexualität bleibt Gewalt im System. Bewegungen wie Out in Church oder die Bewerbung von Frauen bei Priesterseminaren liest er als selbstbewusste Aggressionsakte im besten Sinn – to get what you want. Eine wirklich feministische Kirche müsste Aggression nicht moralisch verdrängen, sondern als Kraft für Gerechtigkeit, Angstfreiheit und Konfliktfähigkeit ernst nehmen. „Nur brav sein ist Verrat am Leben“, sagt Thomas, und lädt dazu ein, die innere Tigerin, den inneren Krieger verantwortungsvoll zu kultivieren – auch im Glaubenskontext. Weitere Infos: Website zur Aggressions-Dialog-Arbeit: https://www.aggressions-dialog-arbeit.de/ Infos zu Thomas Scheskat (https://www.maennerbildung.de/referenten.html) und seine Angebote zur Aggressionsdialogarbeit (Seminare, Workshops, Männerarbeit, Aggressionskompetenz) (https://maennerbildung.de/tagungsworkshops.html) Literatur und das Buch von Thomas Scheskat: „Aggression als Ressource – Eine verkannte Kraft neu erleben“ https://www.maennerbildung.de/publikationen.html Hinweis auf die Podcastfolge zur Bewerbung katholischer Theologiestudierender als Priesterinnen (frühere Episode von „Feministisch katholisch jetzt“) https://open.spotify.com/show/18WSs1iYz4wKTcl4qSnLNl Webseite der Aktion „feministisch.katholisch.jetzt?!“(www.ebfr.de/feminismus) | |||
| Was ist feministisch.katholisch.jetzt?! | 27 Mar 2026 | 00:03:25 | |
Das erfährst du heute. Wenn du an Themen rund um Geschlechtergerechtigkeit denkst…
Teile uns deine Idee für Personen oder Themen. Theolog*innen , Aktivist*innen, Menschen aus der Praxis – oder auch Stimmen, die sich vielleicht gar nicht als „klassische Expert*innen“ verstehen, aber wichtige Erfahrungen mitbringen. | |||
| „Im Anfang schuf Gott die Vielfalt“ mit Sr. Micha Stamer Obl OSB | 29 May 2026 | 01:08:15 | |
Gespräch mit Sr. Micha Stamer auf der Podcastbühne des Katholik:innen-Tags in Würzburg. Sr. Micha ist nicht-binär und Oblat:in des Benediktinerklosters Nütschau bei Hamburg.
Weblinks: https://www.hna.de/kassel/stadtkloster-kassel-sie-leben-oekumene-im-multikulti-94115735.html Sr. Micha Obl OSB auf Instagram https://www.instagram.com/sr.micha.obl.osb?igsh=MWFiMmZpYmloMzdoMw== Ökumenisches Stadtkloster Kassel auf Instagram https://www.instagram.com/stadtkloster_kassel?igsh=MWFuNjIyYXJ0Zjl1cQ== | |||
| Die ignorierten Frauen der Bibel: Folge 23 mit Dr. Annette Jantzen | 01 May 2026 | 00:33:32 | |
In der aktuellen Folge unseres Podcast sprechen wir darüber, warum die meisten Frauengeschichten der Bibel gar nicht oder nur verkürzt und verfälscht im katholischen Gottesdienst vorgelesen werden, und welche Konsequenzen das für das Frauenbild in der Kirche hat. Es werden beeindruckende Frauen aus der Bibel vorgestellt mit ihrer Machtkritik und ihren Gotteserfahrungen, welche wichtige Rolle die Frauen in der Bibel spielen und wie ihre Lebens- und Glaubensgeschichten dazu beitragen können, patriarchale Engführungen und Normierungen in Theologie und Kirche zu überwinden. Darüber sprechen wir mit unserer Gäst*in Dr. Annette Jantzen, promovierte Theologin mit Studium der kath. Theologie in Bonn, Jerusalem, Tübingen und Straßbourg. Viele Jahre war sie Geistliche Leiterin des BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend) Aachen und regionale Frauenseelsorgerin im Bistum Aachen. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, arbeitet als freie Autorin, betreibt einen eigenen Blog und lebt mit ihrer Familie in Aachen. Themen der Folge:
Blog von Annette Jantzen: www.gotteswort-weiblich.de Bücher von Annette Jantzen:
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