Darf man jetzt auf dem splash! spielen, nur weil man gay ist? Das könnte man auf den 1. Blick vielleicht meinen, wenn man sich das Line-Up von diesem Sommer so anschaut (oder zu oft Fler zuhört): Ikkimel, Baran Kok – und meine heutige Feature-Gästin MARIYBU.
MARIYBU wurde aber nicht auf die splash!-Stage gebucht, weil sie queer ist, sondern, weil sie gute Mukke macht und sie richtig für die Crowd abreißen kann. Mit fotz-frechen Lyrics. Ohne Tabus zu scheuen. Indem sie misogyne Beleidigungen zurückerobert. Indem sie ihre eigene Lust im female gaze zur Protagonistin macht. Indem sie in ihren Songs das Patriarchat einfach mal auf den Kopf dreht, Alpha-Feministen entlarvt und verklemmte Thomase daran erinnert, dass sie auch bisschen BJ und bisschen Arsch geben dürfen.
In dieser Folge spreche ich mit MARIYBU darüber, was es ihr bedeutet, als queere Musikerin auf ein HipHop-Festival mit langer (cishetero Mackers) History gebucht zu werden, ob sie sich im Backstage zwischen den Gangsterrappern wohlfühlt und was sie sich von der Musikindustrie und Booker*innen wünscht, um Festivals sicherer zu machen.
Ach ja – und wir deepdiven gemeinsam zurück in die Musikgeschichte und schaue uns an, ob die Sorge, der HipHop werde zu schwul, wirklich berechtigt ist. Spoiler: Eigentlich war HipHop schon immer gay. Wird Zeit, dass das splash! noch gayer wird. Hört rein!
Danke für das splash!-Festival für die Einladung 🤍🏳️🌈 Das ist Teil 1 des splash!-Specials!
MARIYBU abchecken könnt ihr hier auf Spotify und Instagram :)
Zur Podcast Playlist hier lang.
Feature mit Matilda ist eine Eigenproduktion.
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