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Explore every episode of the podcast Entscheidend besser | Georg Jocham

Dive into the complete episode list for Entscheidend besser | Georg Jocham. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
#031: Emails wie To-dos behandeln10 Sep 202400:12:47
Emails sind To-dos und so sollten wir sie auch behandeln. Vorsicht: diese Episode könnte deinen Blick auf Emails dramatisch verändern!
#030: 5 Tipps für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Entscheidungsvorbereitung01 Sep 202400:23:53
Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Und genau das ist das Problem: die meisten Menschen sprechen über ChatGTP & Co., nutzen es aber nicht aktiv. In der heutigen Episode gebe ich fünf Tipps, wie du KI leichter in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst, und wie du damit v.a. in der Entscheidungsvorbereitung massiv an Produktivität zulegst.
#021: Wie entscheidet man in komplexen Situationen?26 Sep 202300:29:44
Die meisten der heutigen Entscheidungssituation sind komplex, heißt es... aber stimmt das auch? Und wie sollte man handeln, wenn es sich um eine komplizierte oder tatsächlich eine komplexe Entscheidungssituation handelt?
APL 097: Warum Generation Management entscheidet. Im Gespräch mit Nina Faè02 Aug 201700:26:16
Die Generation Y, also die jungen Menschen, die zwischen 1980 und der Jahrtausendwende geboren wurden, sind ein spannendes Thema, wie ich finde. Auf meinem Blog unter www.georgjocham.com/blog habe ich dazu vor einiger Zeit einen Beitrag mit dem Titel „Die Generation Y verstehen“ veröffentlicht, der sehr viele Zugriffe hatte. Ich hatte damals ein spannendes Video von Simon Sinek gesehen, der sich zur Generation Y geäussert hat. Den Link zum Video gibt’s natürlich in den Shownotes. Das ist auch der Grund, warum ich mir heute mit Nina Faè eine Expertin für Generation Management zum Interview eingeladen habe. Hier die Website von Nina Faè: http://ninafae.at/
APL 096: Welches Problem löst gute Entscheiderkommunikation? (Hörerfragen)26 Jul 201700:22:23
Hier der Link zum offenen Seminar "Geheimnisse der Entscheiderkommunikation": https://www.eventbrite.de/e/geheimnisse-der-entscheider-kommunikation-tickets-36363652664
APL 095: Wie Sie die Kunst des Erklärens erlernen. Im Gespräch mit Friedl Wynants19 Jul 201700:26:06
Vor ein paar Wochen war ich bei einer Wissensmanagement-Konferenz um selber einen Vortrag zu halten. Das ist dann immer eine gute Gelegenheit sich auch andere spannende Vorträge anzuhören. Besonders beeindruckt und inspiriert hat mich Friedl Wynants. Er hat gleich am Beginn ein Zitat gebracht, bei dem aus dem unbedingte Bedürfnis heraus zuzustimmen fast aufgesprungen wäre. Davon aber mehr in unserem Gespräch. Friedl Wynants ist Mitgründer und Gesellschafter der Firma „Explain it“ aus München, die Erklärvideos produziert. Was ein Erklärvideo ist? Das frage ich am besten gleich den Experten. Hier der Link zur Website von Explain it: https://www.explain-it.at/
APL 094: Die unsichtbaren Roboter kommen. Im Gespräch mit Wolfgang Kalny05 Jul 201700:29:09
Wenn wir an Roboter denken, dann haben wir Maschinen vor Augen, die mal mehr und mal weniger wie Menschen aussehen, die aber jedenfalls aus Metall und Kunststoff sind, und die man angreifen kann. Heute spreche ich mit Wolfgang Kalny über unsichtbare Roboter, so genannte „Softbots“, auch bekannt als „Software Agents“, also über Roboter, die nur aus Software bestehen, und darüber, wie sie unser Leben in den nächsten Jahren verändern werden. Wolfgang Kalny ist seit vielen Jahren Spezialist einerseits für IT, andererseits für administrative Prozesse. Er hat eines der größten Shared Service Center Österreichs als Geschäftsführer geleitet. Heute implementiert er Lösungen mit Softbots, also mit unsichtbaren Robotern, um administrative Prozesse und Verwaltungsprozesse kostengünstiger und effizienter zu machen. Hier die Website der Firma von Wolfgang Kalny. Kalny Future Business: https://www.kalny-future-business.com/
APL 093: So geht Lastenheft. Im Gespräch mit Maik Pfingsten28 Jun 201700:35:23
Heute habe ich mit Maik Pfingsten ein Urgestein der deutschen Podcaster-Szene bei mir zu Gast. Bereits seit 2012 betreibt der den Zukunftsarchitekten-Podcast, der sich vor allem an Systemingenieure richtet. Bekannt geworden ist er vor allem durch sein zweites Podcast-Projekt, den Lifestyle.entrepreneur Podcast, der sich an Solopreneure richtet, und in dem er beschreibt, wie sich ein funktionierendes Online-Business aufbauen lässt. Beide Podcasts sind sehr zu empfehlen, die Links dazu gibt’s wie immer in den Shownotes. Maik Pfingsten hat auch ein eigenes Business, das er zum größten Teil online abwickelt. Dabei greift er auf seine Wurzeln als Systemingenieur und Troubleshooter für Projekte zurück. Er hilft Firmen dabei rasch zu einem Lastenheft zu kommen. Was das ist, und wofür man das braucht, das soll er uns gleich selber erzählen. Hier der Link zum Zukunfstarchitekten-Podcast: http://zukunftsarchitekten-podcast.de/ Hier der Link zum Lifestyle-Entrepreneur: https://lifestyleentrepreneur.de/
APL 092: Projekte zum Erfolg führen. Im Gespräch mit Andreas Lauterbrunner21 Jun 201700:27:59
Probleme löst man häufig, indem man Projekte macht. Ehrlich? Ja! In Firmen passiert das sogar regelmäßig, in manchen Firmen sogar inflationär. Ein kleines Problem, das geben wir einem Mitarbeiter um es zu lösen, und für ein größeres Problem machen wir ein Projekt. Es hat sich daher quasi aufgedrängt einen erfolgreichen Projektmanager zum Interview einzuladen, und da ist meine Wahl auf Andreas Lauterbrunner gefallen. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Andreas zusammen und kenne ihn aus meiner Zeit im Konzern. Er hat es mehrfach geschafft in einem richtig schwierigen Umfeld mit unterschiedlichen Interessenslagen bis hinauf zum Top-Management, sehr starren Strukturen, verbeamteten Mitarbeitern, usw. – also alles, was man so an schwierigen Rahmenbedingen haben kann – er hat es unter solchen Rahmenbedingungen geschafft mehrere große und komplexe Projekte erfolgreich abzuschließen. Mit Andreas Lauterbrunner spreche ich darüber, was es braucht um Projekte erfolgreich zu machen. Hier die Website von Andreas Lauterbrunner: www.resulting.plus Hier der Link zum Projektmanagement-Seminar "Projekte erfolgreich managen" Hier der Link zum Persönlichkeits- und Kompetenztest Biber-Adler-Bär
APL 091: Ekelhaft gut gelaunt. Im Gespräch mit Randall Birnberg. Teil2 (English)14 Jun 201700:40:24
Heute gibt’s den zweiten Teil meines Gesprächs mit Randall Birnberg über positive Psychologie. Das Gespräch selber haben wir schon vor einiger Zeit aufgenommen, aber gerade heute habe ich mit Randall wieder telefoniert. Und er hat mir Angebot mitgegeben, das ich kurz vorstellen möchte. Ein Workshop zum Thema positive Psychologie, das schreckt viele erst mal ab. Um diese Hürde zu überwinden hat Randall ein Angebot, damit die Schwellenangst ein wenig geringer wird. Er kommt kostenlos für einen 60-minütigen Vortrag zu Unternehmen, die sich für das Thema interessieren. Und kostenlost heißt kostenlos, keine Reisekosten, nichts. Wenn das für Dich und für das Unternehmen, in dem Du arbeitest, interessant ist, dann geh am besten auf die Homepage von Randall http://letsspeakhappiness.com/ und kontaktiere ihn auf diesem Weg. Sein Buch „Ekelhaft gut gelaunt“, über das wir am Ende zu sprechen kommen, erscheint übrigens bald als Ebook. Und hier die Fortsetzung meines Gesprächs mit Randall Birnberg. Ach ja, in English!
APL 090: Ekelhaft gut gelaunt. Im Gespräch mit Randall Birnberg (English)07 Jun 201700:38:27
Aus das heutige Interview freue ich mich schon lange. Und das meine ich ganz wörtlich, denn das, was mein heutiger Gast macht, hat ganz viel mit Freude zu tun. Randall „Randy“ Birnberg ist internationaler Speaker und Trainer zum Thema „Positive Psychologie“. Und Randy macht gute Laune. In diesem Podcast geht es oft eher analytisch und linkshirnlastig zu. Heute soll das anders sein. Das hat einen guten Grund und passt auch wunderbar zum Thema Problemlösen. Oft genug liegt es nämlich nicht an technischen oder organisatorischen Themen, wenn nichts vorwärts geht. Oft liegt es einfach an der Stimmung. Und was man zum Thema Stimmung und gute Laune machen kann, das weiß am besten ein Experte für positive Psychologie und am allerbesten Randy Birnberg. Wir haben uns übrigens spontan dazu entschlossen das Gespräch auf Englisch zu führen. Hier die Website von Randall Birnberg: http://letsspeakhappiness.com/
APL 089: Persönlichkeitstest Biber-Adler-Bär online31 May 201700:20:17
Es ist inzwischen schon eine Weile her, aber vielleicht erinnerst Du Dich noch an die Episode 57 „Der Biber, der Adler und der Bär“ und an die Episode 60 „Biber, Bären und Adler machen ein Projekt“. In der ersten Episode ist es darum gegangen, wie die drei Tiere in einer fabelartigen – man könnte auch sagen fabelhaften – Geschichte gemeinsam ein Problem lösen. Sie tun das, indem sie ihre doch sehr unterschiedlichen Neigungen und Kompetenzen einbringen. Biber, Adler und Bär sind für mich daher Platzhalter oder Prototypen für die Menschentypen und Kompetenzfelder, die wir brauchen um bei der Lösung von Problemen im Rahmen von Projekten erfolgreich zu sein. In der zweiten Episode bin ich darauf eingegangen, welche Teams Projekte konkret erfolgreich machen, und wie sich Projekte anfühlen, denen die Biber, die Adler oder die Bären fehlen. Einen Ausschnitt dieser Episode habe ich im Anschluss eingefügt. So, und jetzt kommt der spannende Teil: es gibt jetzt auch den Online-Persönlichkeitstest dazu. Und zwar kostenlos. Den Test findest Du unter www.georgjocham.com/test Und ja, er ist wirklich kostenlos, wenigstens für ein paar Wochen. Später wird der Test 49 EUR pro Person kosten, und dass er jetzt für meine Hörer kostenfrei zur Verfügung steht ist mein persönlicher Dank an alle treuen Hörer für viele, viele Zugriffe, Mails und Bewertungen. Vielen Dank! Was aber bringt Dir dieser Test? Zum einen kannst Du damit ein Gefühl dafür entwickeln, wie Du selber gestrickt bist, wie Du tickst. Viele von uns gehen ja mit der Meinung durch die Welt, man müsste so oder so sein, um irgendwie gut zu sein. Die Wahrheit aber ist, jede Ausprägung ist grundsätzlich gut, und jede Ausprägung ist in unterschiedlichen Zusammenhängen nützlich. Der Test kann Dir also helfen zu erkennen, wo Deine Stärken liegen, wie Du diese am besten einsetzt, und mit welchen Menschen Du zusammenarbeiten solltest, welche Menschen also das können und gerne tun, was Du nicht so gut kannst und nicht so gerne tust. Wenn Du beispielsweise ein Biber bist, dann bedeutet das, dass Du sehr genau bist und hohe Standards setzt und auch erwartest. Das ist gut, und das braucht man in Projekten dringend. Es braucht Menschen, die ins Detail gehen und die Dinge zu Ende denken. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass Du als Biber Menschen an Deiner Seite haben solltest, die initiativ sind und bei Bedarf rasch Entscheidungen treffen, weil Du das eben nicht so gerne tust. Oder nehmen wir an Du bist ein Adler. Dann bist zwar gut darin die Dinge ins Laufen zu bringen, und triffst gerne schnell Entscheidungen. Und auch das ist gut. Allerdings solltest Du Menschen an Deiner Seite haben, die kein Problem mit Routinetätigkeiten – die magst Du nämlich gar nicht – und die sich um Details kümmern. Du brauchst Biber. Der Adler ist auch kein Mensch für die Zwischentöne. Schwarz und Weiß, Ja und Nein genügen völlig. Mit dieser Sicht kann es passieren, dass der Adler andere Menschen verschreckt oder sogar überfährt. Und das ist nicht gut. Daher solltest Du, wenn Du ein Adler bist, Menschen an Deiner Seite haben, die sozial kompetent sind, und die Deine manchmal etwas schroffe Art ausgleichen. Ich weiß übrigens wovon ich spreche, ich habe eine sehr hohe Adler-Ausprägung... Oder aber Du bist ein Bär. Dann sorgst Du für gute Stimmung und schaffst eine positive Atmosphäre. Du knüpfst Kontakte und bringst andere Menschen zusammen. Auch das ist enorm wertvoll. Jedes funktionierende Team braucht einen Bären. Gleichzeitig lässt der Bär seiner Begeisterung oft freien Lauf und fängt viele Dinge gleichzeitig an. Wenn Du ein Bär bist, dann solltest Du darauf achten Menschen in seiner Umgebung zu haben, die sich an Zahlen, Daten und Fakten orientieren, und die sich an Prozesse und Vorgaben halten, also Biber. Während der Bär die Menschen liebt, darf es in seinem Umfeld gerne auch ein paar Mitstreiter geben, die eher die Sache im Blick haben und bei Bedarf auch mal Klartext reden, also Adler. Du siehst also, jeder Typ, auch jeder Mischtyp ist sehr wertvoll, wenn er seinen Stärken gemäß eingesetzt wird. Wenn er aber Dinge tut oder tun muss, die ihm nicht entsprechen, dann wird er diese Dinge nicht besonders gut tun, vor allem aber werden sie ihm keinen Spaß machen. Der Test unterstützt Dich also dabei ein wenig besser zu verstehen, welcher Typ Du bist. Du kannst mit dem Test aber noch mehr machen. So richtig spannend ist es sich das für ein Team anzusehen. Wenn Du also in einem Team arbeitest, das für ein solches Thema offen ist, dann empfehle ich Euch den Test als Team zu machen. Dabei ist es übrigens ganz egal, ob ihr ein Projektteam seid oder in der Linie arbeitet. Die Ausprägung der einzelnen Persönlichkeiten kann sich unterscheiden, es ändert aber nichts daran, dass ihr Biber, Adler und Bären braucht. Je nach Aufgabe halt mehr vom einen und weniger vom anderen. Wenn Ihr den Test als Team macht, dann habe ich noch eine wichtige Empfehlung und eine kleine Warnung. Es ist durchaus möglich hohe Ausprägungen in allen drei Kompetenzdimensionen zu haben. Der Test ist NICHT so aufgebaut, dass ich automatisch entweder das eine oder das andere bin. Vielmehr kann es durchaus sein, dass Du hohe Fachkompetenz, hohe soziale Kompetenz und hohe Problemlösungskompetenz miteinander verbindest. Allerdings kommt es nicht besonders häufig vor. Aber klar, es ist möglich den Test so auszufüllen, dass ich überall gut oder sehr gut bin. Darum geht es aber nicht. Es geht nicht darum beim Test möglichst gut abzuschneiden, sondern darum ein möglichst klares Bild zu bekommen. Gerade im Team kann es aber zu einer Wettbewerbssituation kommen, in der jeder versucht so gut wie möglich abzuschneiden. Wenn das geschieht, dann bekommt man nutzlose Ergebnisse. Daher schlage ich immer dann, wenn der Test von einem ganzen Team gemacht wird, die Ergebnisse anonymisiert zusammenzutragen und das auch klar vorab zu kommunizieren. Wie gesagt, sonst ist das Ergebnis oft nicht zu gebrauchen. Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Test. Über Feedback freue ich mich wie immer. Und hier nochmal der Link: www.georgjocham.com/test
APL 088: Daran scheitert die Kommunikation mit dem Entscheider. Acht häufige Fehler17 May 201700:17:44
In der Episode 80 habe ich zum Pyramidenprinzip berichtet und zum Training „Geheimnisse der Entscheiderkommunikation“, in dem das Pyramidenprinzip eine zentrale Rolle spielt. Gerade dieses Thema scheint einen Nerv zu treffen, denn nicht nur ist die Episode 80 eine der meistgehörten, es sind in der Zeit seither auch viele Fragen dazu bei mir eingelangt, über die ich mich sehr freue. Und nicht nur das. Inzwischen mache ich genau dieses Training bereits für drei der größten Unternehmen in Österreich. Das ist gut für’s Geschäft, und das freut mich natürlich sehr! 😊 Weil es so viele positive Rückmeldungen gegeben hat, mache ich jetzt noch zwei Episoden dazu. In der ersten – heute – geht es um die häufigsten Fehler in der Entscheiderkommunikation, und wie man sie vermeiden kann. In einer weiteren Episode gehe ich auf die eingelangten Hörerfragen ein. Hier nochmals der Link zur Seminarbeschreibung www.georgjocham.com/entscheiderkommunikation/
#020: Wie viel Potenzial lässt du in der Entscheidungsvorbereitung liegen?21 Sep 202300:26:49
Hier der Link zum Online-Rechner "Wie viel Sie jedes Jahr bei Meetingroutinen und Entscheidungsvorbereitung auf der Strecke lassen...": https://georgjocham.com/was-kostet
APL 087: Die Feynman-Technik, und wie du damit alles lernen kannst10 May 201700:10:19
Das Thema der heutigen Episode verdanke ich meinem Hörer Numiel Ghebre. Er hat mich auf einen ganz fantastischen amerikanischen Blog aufmerksam gemacht, der auf den Namen „Farnam Street“ hört, und hier speziell auf einen Artikel über die Lerntechnik des Nobelpreisträgers Richard Feynman. Hier der Link: The Feynman Technique / Farnam Street Blog
APL 086: Bunt gewinnt! Die Vielfalt der Mitarbeiter nutzen. Im Gespräch mit Beate Hackmann.03 May 201700:23:18
Heute habe ich eine spannende Autorin bei mir im Podcast zu Gast. Beate Hackmann hat eben das Buch „Bunt gewinnt“ veröffentlicht. Und bunt gewinnt ist auch ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt. Teams, die aus den unterschiedlichsten Menschen zusammengewürfelt sind, lösen Probleme weniger eindimensional und damit häufig besser. Grund genug also mehr Farbe in die Teams zu bringen, sei es in der Linie oder im Projektgeschäft. In den Episoden Nummer 57 und 60 bin ich ja schon ausführlich auf die Biber-Adler-Bär Systematik eingegangen, und wie man damit Teams besser aufstellen kann. Auch da zeigt sich, dass Teams bessere Leistung bringen und erfolgreicher sind, wenn sie unterschiedliche Persönlichkeitstypen und unterschiedliche Kompetenzen mit an Bord haben. Nächste Woche geht endlich auch der Biber-Adler-Bär online Test live, der für meine Hörer zu Beginn kostenlos sein wird. Alle Infos dazu wird es in meinem Newsletter geben. Dafür kann man sich jederzeit unter www.georgjocham.com anmelden. Und noch was: in der letzten Episode habe ich berichtet, dass ich knapp an der 200er Grenze bei den iTunes Bewertungen in Deutschland und Österreich bin. Diese Schallmauer ist gefallen, es sind jetzt knapp über 200 Bewertungen, vielen Dank dafür! 😊 Hier der Link zum aktuellen Buch von Beate Hackmann: "Bunt gewinnt! Die Vielfalt der Mitarbeiter nutzen" Hier der Link zur Website von Beate Hackmann: www.beatehackmann.com
APL 085: Lösen Frauen Probleme anders als Männer? Im Gespräch mit Tanja Peters26 Apr 201700:17:13
Bereits vor einiger Zeit hat mich eine spannende Hörerfrage erreicht, genauer eine Hörerinnenfrage. Die Elke war’s, und sie hat gefragt: Lösen Frauen Probleme anders als Männer? Das ist eine sehr gute Frage, liebe Elke. Und es ist eine Frage, die ich definitv nur mit weiblicher Unterstützung beantworten kann. Ich habe lange überlegt, welche Frau mir bei dieser Frage weiterhelfen kann. Dann ist mir Tanja Peters begegnet – nicht verwandt und nicht verschwägert mit Frank Peters, mit dem ich die lustige Improvisationsepisode gemacht habe – und mir war gleich klar, dieses Frage sollte ich mit ihr klären. Tanja macht als Trainerin, Beraterin und Speakerin Menschen mutiger, und vor allem macht sie selbständige Frauen mutiger. Vor dem Gespräch mit Tanja Peters aber noch drei kurze Punkte. Erstens. Bei Anmeldung für meinen Newsletter unter www.georgjocham.com gibt es mein kostenloses Ebook „10 Mythen zum Lösen von Problemen“. Aber nur noch eine gute Woche lang, also bis zum 5. Mai 2017. Wenn Sie das Ebook haben möchtest / wenn Du das Ebook haben möchtest, bitte bis dahin für meinen Newsletter anmelden. Zweitens. Bewertungen auf iTunes sind die unausgesprochene Währung unter uns Podcastern, und ich stehe kurze vor einem Meilenstein. In Deutschland und Österreich zusammen hat dieser Podcast bereits 198 Bewertungen erhalten. Vielen Dank dafür. Natürlich würde ich gerne die 200er Marke knacken, und dafür bitte ich um Unterstützung. Wenn Ihnen / wenn Dir dieser Podcast gefällt, bitte eine Bewertung bei iTunes hinterlassen, je mehr Sterne desto besser und gerne auch mit Text. Vielen Dank! :) Drittens. Ich werde immer wieder gefragt, warum ich für diesen Podcast ausgerechnet Trainer, Speaker und Berater zum Interview einlade. Das hat einen guten Grund. Es geht hier im Podcast ja darum, wie man Probleme löst. Und genau das lernen wir in unseren Schulen und unseren Universitäten nicht, oder wenigstens nicht besonders gut. Vieles von dem, was man für’s Leben braucht – und damit meine ich ausdrücklich NICHT nur das Berufsleben – lernen wir an Schulen und Universitäten nicht. Hier eine kurze Aufzählung von Fertigkeiten, die mir spontan einfallen, und die man nicht in der Schule lernt, wenigstens nicht in mir bekannten Schulen: Lernen, d.h. wie lernt man, und wie lerne ich im speziellen besonders gut. Also bin ich eher der visuelle, eher der auditive, eher der motorische oder eher der kommunikative Lerntyp, und: wie finde ich heraus, was ich bin, und was mache ich damit? Lehren, d.h. wie vermittle ich das, was ich kann, an andere. Menschenkenntnis: wie verstehe ich mich selber und andere Menschen besser, und was kann ich damit tun. Verstanden werden, d.h. wie formuliere und artikuliere ich so, dass meine Botschaften ankommen. Ich meine, im Ernst, ich war ein guter Schüler, ich hatte aber so viele Mitschüler, denen die Schule durch permanente Bewertung und Abwertung ihr Selbstvertrauen auf Jahre genommen hat. Erfolg, also Ziele setzen und erreichen Selbständigkeit Wirtschaftliches Denken Wie man mit Geld umgeht Verkaufen Verhandeln Ich glaube, wenn ich mir die Zeit dazu nehme, dann wird die Liste richtig lang… Das alles bringen uns unsere Bildungseinrichtungen also nicht bei. Viele Trainer aber schon. Warum? Weil es offenbar einen Bedarf gibt, von Firmen und auch von Privatpersonen. Trainer lehren genau das, was wir brauchen. Und sie machen das aus dem einfachen Grund, weil sie das tun müssen, wenn sie wirtschaftlich überleben wollen. Da gibt es keine höhere Instanz, die sagt, ja, ist gut, ist wertvoll, kannst du machen, kriegst du Geld dafür. Nein. Ein Trainer, wenigstens ein selbständiger Trainer, muss etwas vermitteln, dass seinen Kunden, sei es privat oder beruflich, etwas bringt. Und damit ist ein Trainer automatisch näher am Leben dran als eine Schule oder eine Universität. Das kann man mögen oder nicht, es ist halt so. Wenn Sie / wenn Du mit dem Gedanken etwas anfangen kannst, dann habe ich noch eine Buchempfehlung. Das Buch heißt… „Die Bildungslücke: Der komprimierte Survival-Guide für Berufseinsteiger“ Herausgegeben von Thilo Baum und Martin Laschkolnig, beides Trainer und Speaker. In dem Buch kommen viele bekannte Trainer und Speaker zu Wort, unter anderem Rene Borbonus, Stefan Frädrich, den ich hier im Podcast schon interviewt habe, Lothar Seiwert, Boris Grundl, Michael Rossie und natürlich die Herausgeber selber. Thilo Baum etwa beschäftigt sich damit, wie man schreibt und dabei auf dem Punkt kommt, also mit möglichst wenig Worten gut lesbare Texte schreibt. Dass er damit Erfolg hat, spricht aus meiner Sicht Bände. Schreiben sollten wir eigentlich in der Schule lernen – wenigstens möchte man das meinen. Das Buch „Die Bildungslücke“ kann ich also sehr empfehlen! Jetzt aber zu meinem Gespräch mit Tanja Peters zur Frage, ob Frauen Probleme anders lösen als Männer. Viel Spaß damit! Website von Tanja Peters: http://diemutberaterin.de/ 5. Kölner Rednernacht von GEDANKENtanken, bei der Tanja Peters auftritt: http://www.gedankentanken.com/rednernaechte/5-koelner-rednernacht-17-juni-2017/ 1. Niedersächsische Rednernacht von GEDANKENtanken, bei der ich auftrete: http://www.gedankentanken.com/rednernaechte/1-niedersachsener-rednernacht-30-september-2017/
APL 084: Der Preis ist NICHT entscheidend. Im Gespräch mit Tim Taxis12 Apr 201700:34:35
Mein heutiger Gast Tim Taxis ist bekannt als „Mister Kaltakquise“, nicht zuletzt weil er mit dem Buch „Heiß auf Kaltakquise“ einen Bestseller gelandet hat. Heute spreche ich mit ihm aber über sein neues Buch „Die perfekte Preisverhandlung“, das ich in meinem Newsletter schon einmal empfohlen habe. Allerdings habe ich es mir nicht nehmen lassen ihn mit seinen eigenen Kaltakquise-Methoden zu überraschen... :) Hier der Link zu seiner Website: www.tim-taxis-trainings.de
APL 083: Egal was passiert, du kannst damit umgehen. Im Gespräch mit Frank Peters über Improvisationstheater05 Apr 201700:37:30
Heute habe ich Frank Peters bei mir zu Gast. Frank Peters ist Managementtrainer, und er macht Improvisationstheater. In der aktuellen Podcast-Epsiode habe ich ein Gespräch mit ihm darüber geführt, was man vom Improvisationstheater fürs Leben und natürlich fürs Problemlösen lernen kann. Nachdem es um Improvisation geht, haben wir dieses Gespräch etwas anders geführt als sonst, nämlich Live, konkret Facebook Live. Dadurch konnten sich die Zuschauer in unser Gespräch einmischen, uns Fragen oder Aufgaben stellen. Ein ganz wichtiger Satz im Improvisationstheater ist übrigens „SCHEITER HEITER“. Ich glaube das haben wir ganz gut getroffen, das eine wie das andere. Hier mein Gespräch mit Frank Peters. Franks Website: www.seminarjahr.de
APL 082: Mit ROT und BLAU Komplexität besser verstehen. Im Gespräch mit Dr. Gerhard Wohland (Teil2)29 Mar 201700:26:47
Hier der zweite Teil meines Gesprächs mit Dr. Gerhard Wohland. Er ist mit seinem Konzept von der „blauen“ Kompliziertheit und der „roten“ Komplexität einer der Vordenker rund um die Bewältigung von Komplexität im deutschsprachigen Raum. Er ist auch der gedankliche Vater der „Taylor-Wanne“, mit der sich die zunehmende Komplexität in der Welt erklären lässt. Schließlich beschäftigt er sich mit dynamikrobusten Unternehmen und ist erfolgreicher Autor und Berater. Hier die Website von Dr. Gerhard Wohland / Dynamikrobust: dynamikrobust.com
APL 081: Mit ROT und BLAU Komplexität besser verstehen. Im Gespräch mit Dr. Gerhard Wohland (Teil1)22 Mar 201700:25:19
Mein heutiger Gast ist Dr. Gerhard Wohland. Er ist mit seinem Konzept von der „blauen“ Kompliziertheit und der „roten“ Komplexität einer der Vordenker rund um die Bewältigung von Komplexität im deutschsprachigen Raum. Er ist auch der gedankliche Vater der „Taylor-Wanne“, mit der sich die zunehmende Komplexität in der Welt erklären lässt. Schließlich beschäftigt er sich mit dynamikrobusten Unternehmen und ist erfolgreicher Autor und Berater. Hier die Website von Dr. Gerhard Wohland / Dynamikrobust: dynamikrobust.com
APL 080: Das Pyramidenprinzip. Logisch präsentieren und argumentieren15 Mar 201700:20:58
Heute habe ich wieder einmal ein besonderes Thema im Gepäck. Worum geht’s? Es geht um nichts weniger als DAS Geheimrezept mit denen die Top-Strategieberatungen ihre Argumentationen und ihre Präsentationen aufbauen. Wenn Sie sich also gefragt haben, wie machen die das, dass sie vom Vorstand Entscheidungen zu oft dramatischen Veränderungen bekommen, und das, obwohl sie oft erst ein paar Wochen im Haus sind, dann darf ich dieses Geheimnis heute lüften. Dahinter steckt das so genannte Pyramidenprinzip. Also pyramidal argumentieren und pyramidal präsentieren. Ich persönlich arbeite seit Jahren damit, nämlich genau seit ich selber bei einer Strategieberatung gearbeitet habe. Und ich baue auch die allermeisten meiner Präsentationen damit auf. Warum? Weil’s wirkt. Vor allem, wenn man es mit dem Top-Management zu tun hat. Um zu verstehen, warum das Pyramidenprinzip so gut wirkt, hier eine kurze Geschichte aus dem echten Leben. Stellen Sie sich vor: es ist Samstagmorgen, 8 Uhr, ich bin gerade aufgestanden, die Kinder haben es ausnahmsweise zugelassen. Zeit für ein schönes Familienfrühstück. Dazu brauchen wir frisches Gepäck, bei mir in Wien sind das Kipferl und Semmeln. Während ich zur Garderobe schlurfe schaue ich nach draußen, die Sonne scheint die Vögel zwitschern, mir steigt förmlich der Geruch nach frischem Brot in die Nase. Herrlich. Ich freue mich schon richtig auf den kurzen Weg in die Bäckerei. Da ruft Schatzi ums Eck: „Nimmst Du mir bitte ein paar Bananen mit“. Ich ziehe mir den Mantel an, da fällt Schatzi ein „Und bitte auch noch Milch, ja?“. Ich schlüpfe in die Schuhe und höre „Lass mich schauen, ob wir noch Kartoffeln haben. Eier brauchen wir auch noch. Nein, Kartoffeln sind aus, nimm bitte noch welche mit.“ Ich mache gerade die Wohnungstür auf und höre „Karotten, und vielleicht noch ein paar Orangen.“ Im Treppenhaus höre ich noch „Butter, Äpfel, und noch Joghurt“. Ich antworte „Noch was?“. „Nein, das ist alles!“ Eine Viertelstunde später bin ich wieder da. Ich habe Brot mit, Bananen, Milch und Erdbeeren. Und natürlich die Zeitung. Meine Frau schaut mich fassungslos an. Wo sind die anderen Sachen? Und wozu bitte brauchen wir Erdbeeren? Hm, dumm gelaufen. Allerdings erwartbar dumm gelaufen. Den meisten Menschen wäre es nicht anderes gegangen. Warum? Weil die meisten Menschen nur sieben plus minus zwei Dinge kurzfristig verarbeiten und im Kurzzeitgedächtnis zwischenspeichern können. Bei manchen Menschen sind es fünf, bei anderen sind es neun, der Durchschnitt liegt bei sieben. Und wenn man abgelenkt ist, zum Beispiel vom schönen Samstagmorgen, dann leidet die Aufmerksamkeit, dann kann man sich noch weniger merken. Natürlich können sich Menschen sehr viel mehr merken, das wissen wir alle, wir wissen ja auch alle sehr viel mehr als sieben plus minus zwei Sachen. Aber eben nicht auf Zuruf und unstrukturiert. Wenn es in der richtigen Form geliefert wird, geht es leichter. Als reine Aufzählung von Dingen, Ziffern oder Namen im Kurzzeitgedächtnis sind es sieben plus minus zwei. Stellen wir uns alternativ zum Szenario vorhin vor wir sitzen am Küchentisch vor einem Blatt Papier und Schatzi diktiert uns die Einkaufsliste in aller Ruhe. Bananen Milch Kartoffeln Eier Karotten Orangen Butter Äpfel Joghurt Wenn es auf dem Papier vor einem steht, dann fällt gleich auf, dass das Produkte sind, die in verschiedene Kategorien fallen. Bananen, Orangen und Äpfel sind Obst, Kartoffeln und Karotten fallen unter Gemüse, und Milch, Eier, Butter und Joghurt finden wir im Kühlregal. Mit dieser Struktur können wir uns die Sachen viel leichter merken. Ganz oben steht Einkauf, darunter stehen Obst, Gemüse und Kühlregal, und darunter kommen die einzelnen Produkte. Das sieht dann aus wie – eine Pyramide. Wir merken uns Dinge also leichter, wenn sie auf eine gewisse Art und Weise strukturiert sind. Und diese Struktur ähnelt einer Pyramide. Sicher hätte ich von meinem samstagmorgendlichen Ausflug sehr viel mehr Dinge mitgebracht, wenn meine Frau gerufen hätte: Kannst Du bitte noch was Einkaufen (Spitze der Pyramide), wir brauchen noch Gemüse, Obst und ein paar Sachen aus dem Kühlregal (zweite Ebene der Pyramide). Beim Obst nimm bitte Bananen, Äpfel und Orangen mit (dritte Ebene der Pyramide), und so weiter. Fragen Sie sich jetzt, was das mit der Argumentationstechnik und mit der Präsentationstechnik von McKinsey, Boston Consulting, Roland Berger und all den anderen zu tun hat? Das beschriebene Strukturieren von Informationen, also das Anordnen in einer besser merkbaren Form macht jeder von uns ganz automatisch. Das heißt, wenn wir eine Präsentation hören oder einen Vortrag, wenn wir in ein Gespräch vertieft sind, oder wenn wir fernsehen, dann ordnen wir die Informationen, die da auf uns einprasseln ein. Und wir ordnen die Informationen so ein, dass das für uns einen Sinn ergibt. In aller Regel ist das eine pyramidale Struktur, bei der unter einer zentralen Information Unterinformationen stehen, und unter diesen dann wieder Unter-Unterinformationen. Und so weiter. So können wir uns alles besser merken. Wenn wir das nicht machen würden, dann hätten wir größte Probleme das Ende eines zweistündigen Kinofilms zu verstehen. Das heißt wir müssen Informationen sogar strukturiert verarbeiten, um den Dingen in einem größeren Zusammenhang Sinn zu geben. Wenn wir aber wissen, dass dieses Strukturieren von Informationen ohnehin jeder ganz automatisch macht, dann können wir den Empfängern einen großen Gefallen tun. Wir können die Botschaft gleich in einer strukturierten Form senden. Das hat mehrere Vorteile, auf die ich gleich noch zu sprechen komme. Davor aber ein ganz konkretes Beispiel. Ich habe vor Jahren mal ein Projekt gemacht bei dem es darum ging einen Produktionsstandort in ein anderes Land zu verlagern. Die Entscheidung, dass der Standort verlagert wird, war gefallen, es war nur noch nicht klar, wohin. Ich als Berater hatte den Auftrag die verschiedenen Standorte zu vergleichen und dann eine Empfehlung abzugeben. Was macht man in so einer Situation? Man sieht sich die Standorte und die Länder, in denen die Standorte liegen, nach einer Vielzahl verschiedener Faktoren an. Zum Beispiel Wie interessant ist das Land als Absatzmarkt? Gibt es eine funktionierende Zulieferindustrie? Wie sind die Lohnkosten? Wie sieht’s mit der Verfügbarkeit qualifizierter Facharbeiter aus? Wie ist die logistische Anbindung, sowohl was die Anlieferung betrifft, also auch bei der Auslieferung der fertigen Produkte? Gibt es aufgeschlossene und angebundene Grundstücke? Gibt es Förderungen durch Staat, Bezirke oder Gemeinden? Wie sieht es mit Bürokratie aus? Wie steht’s mit der Korruption? Und so weiter, und so weiter… Und jetzt stellen Sie sich folgendes vor. Wir haben uns mehrere Wochen lang all diese Fragen angesehen, Daten gesammelt und haben Analysen gefahren. Auf dieser Basis haben wir eine dicke Unterlage gemacht, in der alle Ergebnisse drinstehen, am Ende unsere Empfehlung. Jetzt stehen wir vor dem Vorstand, um die Ergebnisse zu präsentieren. Wir haben genau eine Stunde. Und wir haben ein klares Ziel: wenn wir diesen Raum verlassen, dann wollen wir eine Standort-Entscheidung haben. Der Vorstand besteht aus einer ernst schauenden Frau im strengen Hosenanzug und zwei noch ein wenig ernster schauenden Männern in Anzügen. Die Stimmung ist förmlich und kühl. Heute geht es um etwas. Das ist keine kleine Entscheidung. Ich bemerke eine gewisse Anpassung. Bilde ich mir das ein, oder rieche ich Angstschweiß? Es geht los, meine Kollegin beginnt mit den Worten. „Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie uns heute Ihre Aufmerksamkeit schenken. In der kommenden Stunde werden wir Ihnen zeigen, was wir uns alles angesehen haben, zu welchen Schlussfolgerungen wir gekommen sind. Am Ende geben wir dann darauf basierend unsere Empfehlung ab.“ Wohlwollendes Nicken von allen Seiten. Also präsentieren wir Folie für Folie, Chart für Chart, Analyse für Analyse die Ergebnisse unserer Arbeit. Unsere Analysen sind alle handwerklich sauber gemacht, die Schaubilder gut gewählt, trotzdem läuft es irgendwie nicht rund. Die Vorstandsmitglieder hören zwar höflich zu – sie haben offensichtlich gute Manieren – allerdings beginnen sie auf den Stühlen zu rutschen, und alle drei blättern abwechselnd in den Unterlagen vor und zurück. Nach etwa zehn Minuten öffnet sich die Tür. Die Sekretärin des Vorstandsvorsitzenden kommt rein. Sie blickt in die Runde, dann geht sie zu Ihrem Chef und hält ihm einen Zettel unter die Nase. Der nickt kurz, blick auf, dann in die Runde, und sagt: „Entschuldigen Sie mich bitte. Ich muss weg. Machen Sie hier bitte ohne mich weiter.“ Wir präsentieren artig weiter, während die Unruhe der verbleibenden Vorstandsmitglieder nochmals spürbar wächst. Inzwischen haben sie ihre Mobiltelefone herausgeholt und tippen darauf herum. Hören die uns noch zu? Wir haben das Gefühl wir präsentieren hier in den leeren Raum. Eine halbe Stunde qualvolles Herumhampeln, Erklären und Argumentieren später, kommen wir zum Ende. „Nach Abwägung aller Argumente empfehlen wir Ihnen den Standort nach Land B in die Region Z zu verlagern.“ Unsere beiden Zuhörer sehen uns verwirrt und entgeistert an. „Ich dachte in Land B ist die Korruptionsrate höher als überall sonst.“ Meldet sich einer der beiden „Ja, schon…“ kommt mir meine Kollegin zu Hilfe… Da meldet sich das andere Vorstandsmitglied. „Nach allem, was ich heute gehört habe, war ich überzeugt Sie würden uns Region X in Land A empfehlen!“ Muss ich noch mehr sagen? An diesem Tag haben wir keine Entscheidung bekommen. Alle waren sauer. Keine Entscheidung bedeutet Projektverzug, ein neuer Termin mit dem Vorstandsvorsitzenden ist schwer zu kommen, auch hatte keiner mehr so richtig Lust darauf. Warum ist uns da passiert, was uns passiert ist? Wir hatten unsere Präsentation aufgebaut wie einen guten Kriminalroman. Viele, viele Informationsschnipsel, jeder in sich konsistent, manche davon weisen in die eine Richtung, manche in eine andere. Am Schluss kann sich niemand ganz sicher sein. Wer ist denn nun der Mörder? Der treue Gärtner, der gekränkte Butler, der hinterhältige Schwiegersohn oder doch die lebenslustige Gattin, jetzt Witwe. Dann erst kommt, die Auflösung. Der Bruder war’s. Und alle sind überrascht. Für einen Krimi ist die große Überraschung am Schluss perfekt. Alles andere wäre langweilig. Für eine Präsentation im Business-Umfeld ist sie in den allermeisten Fällen völlig ungeeignet. Das genannte Beispiel war eine Präsentation, die eben NICHT nach dem Pyramidenprinzip aufgebaut war. Pyramidenprinzip bedeutet, dass man von der Spitze her beginnt, die Überlegungen darunter Schritt für Schritt herleitet und immer tiefer geht, und damit auch die Überlegungen im Kopf der Zuhörer Schritt für Schritt aufbaut. Denken wir uns daher nochmals in den Raum mit den drei Vorständen zurück. Diesmal beginnt die Präsentation aber ein wenig anders… „Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass wir Ihnen heute die Ergebnisse unserer Arbeit präsentieren dürfen. Sie hatten uns damit beauftragt den idealen Platz für Ihren neuen Produktionsstandort zu finden. Unsere Empfehlung lautet den Standort nach Land B in die Region Z zu verlagern. Im Folgenden zeigen wir Ihnen gerne, wie wir zu dieser Empfehlung gekommen sind.“ Der große Unterschied zum Beispiel vorhin? Sofort sind alle hellwach und aufmerksam. Gleich ergreift der Vorstandsvorsitzende das Wort: „Warum ausgerechnet Land B? Unser Wettbewerber hat gerade einen Standort in Land C gebaut.“ Ich schaue meine Kollegin an. Wir nicken uns kaum merklich zu. Jetzt haben wir die volle Aufmerksamkeit unserer Zuhörer! Ich antworte „Wir haben unsere Analysen nach vier zentralen Fragen gegliedert. Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation des Landes? Sind wir in der Lage am betreffenden Standort ausreichend viele und ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zu attraktiven Löhnen zu finden? Sind die erforderlichen Rahmenbedingungen seitens der öffentlichen Verwaltung gegeben? Wie gut ist die Infrastruktur? Zu Ihrer konkreten Frage: Zwar ist die Infrastruktur in Land C, wo Ihr Wettbewerber seinen Standort errichtet hat, sehr gut. Allerdings herrscht auf Grund mehrere Betriebsansiedlungen bereits heute ein intensiver Wettbewerb um Arbeitskräfte. Auch Ihr Mitbewerber hat schon Schwierigkeiten Facharbeiter zu finden. Daher empfehlen wir einen Standort in dieser Region ausdrücklich nicht. Ein anderer der drei Vorstände meldet sich zu Wort „Was haben Sie sich unter “erforderliche Rahmenbedingungen seitens der öffentlichen Verwaltung“ angesehen. „Hier ging es vor allem darum, ob die Rechtsstaatlichkeit ausreichend ausgeprägt ist um Ihre sensiblen, auch patentrechtlichen Ansprüche zu schützen, und natürlich, wie stark die Korruption in der öffentlichen Verwaltung ausgeprägt ist.“ Eine Frage folgt auf die nächste, wir bekommen gar keine Gelegenheit in die Präsentation einzusteigen. Wir beantworten immer nur eine Frage nach der anderen, hanteln uns in unserer – jetzt pyramidalen Struktur – einmal auf die zweite Ebene, einmal bis auf die dritte oder vierte Ebene. Da öffnet sich Tür. Die Sekretärin des Vorstandsvorsitzenden kommt rein und hält ihrem Chef einen Zettel unter die Nase. Der nickt kurz, blick auf, dann in die Runde, und sagt: „Ich muss leider weg. Ich denke aber wir haben genug gesehen. Vielen Dank für die ausgezeichnete Arbeit. Ich unterstütze Ihren Vorschlag.“ Und weg ist er. Die Präsentation ist nach nur 10 Minuten vorbei. Jetzt die Frage… war das ein Misserfolg? Immerhin hatten wir nur 10 Minuten statt einer Stunde, immerhin durften wir nur einen Bruchteil unserer Analysen präsentieren. Das Ziel, das wir uns selber gesteckt hatten, war eine Entscheidung. Die haben wir bekommen. Also ist es ein Erfolg. Und wie haben wir diesen Erfolg erreicht? Indem wir pyramidal vorgegangen sind. Wir haben mit dem Ergebnis begonnen, mit der Spitze der Pyramide. Dann erst sind wir auf die nächste Ebene gegangen. Und wir haben unseren Zuhörern die Gelegenheit gegeben jede neue Information in den Rahmen des übergeordneten Vorschlags einzusortieren. So vorzugehen wirkt für die meisten von uns unpassend. Schließlich haben wir es ganz anders gelernt. In der Schule, auf der Uni war immer die Herleitung wichtiger als das Ergebnis, und das Ergebnis ist immer zum Schluss gekommen. Und auf einmal soll es genau umgekehrt sein? Ja, und dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens ist Information, die pyramidal aufgebaut ist, leichter und schneller aufzunehmen. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Informationsempfänger wenig Zeit und die Information wichtig ist. Wenn man z.B. bei Rettung oder Polizei anruft, dann lassen die einen meist kurz ein wenig reden, damit der Anrufer emotional ein wenig runter kommt. Und ab dem Zeitpunkt übernimmt der Mensch am anderen Ende der Leitung das Kommando, und ab da wird es sehr, sehr strukturiert, und pyramidal. Ein anderes Beispiel ist das Top-Management. Dort muss es häufig schnell und auf den Punkt sein. Wenn man eine Top-Managerin oder einen Top-Manager mit Details quält, die er oder sie erst mühsam strukturieren muss, dann wird es schwierig. Genau das ist im Präsentationsbeispiel vorhin passiert. Zweitens, und das gilt, wenn es mehrere Empfänger gibt, ist es weniger aufwändig, wenn der Sender das einmal vorstrukturiert, und dann muss es nicht jeder einzelne nochmals für sich machen. Das heißt pyramidal argumentieren und präsentieren ist auch effizient, weil der Vortragende einen großen Teil der Arbeit für die Empfänger macht. Das ist für die Empfänger sehr angenehm. Und drittens, ich habe ja keinen Einfluss darauf, wie die Empfänger eine Information strukturieren, außer ich mache das gleich beim Senden für sie. Wenn es also mein Interesse ist, dass Informationen auf ähnliche Art und Weise beim Empfänger ankommen, wie ich sie dort haben will, dann bietet es sich an die Informationen vorzustrukturieren. Und das macht man am besten und einfachsten pyramidal. Ich biete übrigens seit Beginn des Jahres ein Training an, in dem das Pyramidenprinzip eine ganz entscheidende Rolle spielt. An zwei Tagen können Sie lernen, wie man erfolgreich mit Entscheidern im Allgemeinen und mit Top-Managern im Speziellen kommuniziert. Der Link dazu lautet www.georgjocham.com/entscheiderkommunikation/ Im Training selbst schauen wir uns zuerst Verhaltens- und Kommunikationspräferenzen an. Viele, viele Menschen glauben nämlich, dass sie andere Menschen so behandeln sollen, wie sie selber behandelt werden wollen. Leider stimmt das nicht. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler, und genauso ist es auch in der Kommunikation. Mit Gereon Jörn habe ich dazu schon in der letzten Episode gesprochen. Im Training gibt es für die Teilnehmer bereits hier die ersten großen Aha’s. Anschließend sehen wir uns das Pyramidenprinzip im Detail an, und arbeiten es an einigen Praxisbeispielen durch. Auch da sind viele Teilnehmer überrascht, wenn sie erkennen wo überall diese pyramidale Struktur heute schon zum Einsatz kommt, und wie angenehm es für den Empfänger ist, wenn er die Inhalte bereits pyramidal vorgekaut bzw. vorgedacht serviert bekommt. Schließlich schauen wir uns an wie man Charts und Schaubilder macht, die emotional und inhaltlich Wirkung erzielen. Das Ergebnis nach zwei intensiven und praxisorientierten Tagen ist eine um ein Vielfaches verbesserte Kommunikation mit Entscheidern und mit dem Top-Management. Und oft ist genau das der entscheidende Schub für den nächsten Karriereschritt. Bei Interesse gerne melden. Hier nochmals der Link: www.georgjocham.com/entscheiderkommunikation/
APL 079: So lösen unterschiedliche Persönlichkeitstypen Probleme. Im Gespräch mit „Menschler“ Gereon Jörn08 Mar 201700:29:54
Mein heutiger Gast ist der „Menschler“ Gereon Jörn. Gereon ist Experte für Charakterkunde, für unterschiedliche Persönlichkeitstypen, und wie man mit Ihnen umgeht. Ihm gelingt es einerseits die verschiedenen Persönlichkeitstypen und Verhaltensweisen wissenschaftlich sauber und exakt zu beschreiben. Andererseits verbindet er das Ganze mit einer gehörigen Portion Humor. Die Kombination aus beidem macht ihn zu einem der gefragtesten Trainer und Speaker Deutschlands. Hier der Link zur Website von Gereon Jörn: www.menschler.com
APL 078: In offenen Räumen mit Menschen arbeiten. Im Gespräch mit Tobias Beck (Teil2)01 Mar 201700:17:10
Hier der zweite Teil meines Gesprächs mit Tobias Beck. Speziell für meine Hörer hat er ein besonderes Angebot dagelassen. Wer an Tobis Event „Masterclass of Personality“ teilnehmen möchte, der kann das zu einem deutlich ermäßigten Preis machen. Unter tobias-beck.com/masterclass finden sich die nächsten Termine. Für Sie und für Euch als meine Hörer gibt’s das Ticket statt um 199 EUR um nur 99 EUR. Dazu einfach den Gutscheincode PROBLEMLOESER eingeben. Hier die Links zu den Auftritten von Tobias Beck bei GEDANKENtanken: https://www.youtube.com/watch?v=aAY4rF6x0CQ https://www.youtube.com/watch?v=-IOp9qrjLJU
#019: Es gibt etwas zu feiern… die Geschenke bekommst du13 Sep 202300:16:27
Hier der Link zur Jubiläumsaktion: https://georgjocham.com/jubilaeum
APL 077: In offenen Räumen mit Menschen arbeiten. Im Gespräch mit Tobias Beck (Teil1)22 Feb 201700:16:25
Meinem heutigen Interviewgast, Tobias Beck, bin ich auf einem Training begegnet. An ihm begeistert hat mich, wie er es geschafft hat einen großen Raum und eine große Gruppe einen Tag lang mit unglaublicher Energie zu bespielen. Speziell für meine Hörer hat er ein besonderes Angebot dagelassen, zu dem er im zweiten Teil unseres Gesprächs noch mehr sagen wird. Vorab nur so viel: wer an Tobis Event „Masterclass of Personality“ teilnehmen möchte, der kann das zu einem deutlich ermäßigten Preis machen. Unter tobias-beck.com/masterclass finden sich die nächsten Termine. Und für Sie und für Euch als meine Hörer gibt’s das Ticket statt um 199 EUR um nur 99 EUR. Dazu einfach den Gutscheincode PROBLEMLOESER eingeben.
APL 076: Managen in VUCA-Welten. Im Gespräch mit Dr. Oliver Mack (Teil2)19 Feb 201700:27:25
Hier der zweite Teil meines Gesprächs mit Dr. Oliver Mack zum Thema „Managen in VUCA Welten“. Oliver Mack ist Berater, Speaker, Entrepreneur und Forscher im Bereich moderner innovativer Managementmethoden und -konzepte. Er beschäftigt sich vorrangig mit Themen wie Projektorientiertes Unternehmen, Organisationsdesign, Change-Management und Komplexität. Er ist Dozent an verschiedenen internationalen Hochschulen und Autor zahlreicher Fachartikel und Gründer des xm:institutes. Hier der Link zum xm:institute: http://xm-institute.com/ Hier der Link um Blogpost "A simple model of organizations as livings systems": http://xm-institute.com/xm-blog/simple-model-organizations-living-systems/ Hier die Kontaktdaten von Dr. Oliver Mack: info@xm-institute.com
APL 075: Managen in VUCA-Welten. Im Gespräch mit Dr. Oliver Mack (Teil1)15 Feb 201700:30:13
„Managen in VUCA Welten“ ist der Titel der heutigen Episode, und ich kann mir vorstellen, dass bei vielen von Ihnen und von Euch schon beim Titel die Fragezeichen im Kopf aufpoppen. Was sind denn bitte VUCA-Welten? Ich möchte da gar nicht vorgreifen. Diese Frage und noch viele andere mehr habe ich meinem heutigen Interviewgast Dr. Oliver Mack gestellt. Oliver Mack ist Berater, Speaker, Entrepreneur und Forscher im Bereich moderner innovativer Managementmethoden und -konzepte. Er beschäftigt sich vorrangig mit Themen wie Projektorientiertes Unternehmen, Organisationsdesign, Change-Management und Komplexität. Er ist Dozent an verschiedenen internationalen Hochschulen und Autor zahlreicher Fachartikel und Gründer des xm:institutes. Hier der Link zum xm:institute: http://xm-institute.com/ Hier der Link um Blogpost "A simple model of organizations as livings systems": http://xm-institute.com/xm-blog/simple-model-organizations-living-systems/ Hier die Kontaktdaten von Dr. Oliver Mack: info@xm-institute.com
APL 074: Menschen lösen komplexe Probleme11 Feb 201700:03:18
Heute gibt’s den fünften Teil der Sonder-Episoden zum Ein-Jahres-Jubiläum dieses Podcasts. Nochmals die Erinnerung: ich suche einen neuen Titel für diesen Podcast. Mehr dazu in Episode 70. Wer mir den besten Vorschlag schickt, den lade ich zu einem Interview ein, das ich hier im Podcast sende. Wenn Sie / wenn Du das spannend findest einfach die Episode 70 nachhören und Deinen Vorschlag an info@georgjocham.com schicken. Heute habe ich ein Zitat aus dem Sportbereich im Gepäck, das passt ganz ausgezeichnet zum Super Bowl vor ein paar Tagen. Das Zitat lautet “Menschen, die zusammenarbeiten, werden gewinnen. Sei es gegen komplexe Verteidigungen im Football oder gegen die Probleme moderner Gesellschaften.” Der Spruch stamm von Vince Lombardi, einem der größten Trainer im American Football. Nicht ganz zufällig ist die Super Bowl-Trophäe nach ihm benannt. Die New England Patriots haben vor ein paar Tagen die Vince-Lombardi-Trophy gewonnen. Vince Lombardi zieht in seinem Zitat einen spannenden Vergleich, und er spricht einige Punkte an, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie ihm in irgendeiner Form bewusst waren. Immerhin ist der Mann vor mehr als 40 Jahren gestorben. 1. Verteidigungen im Football sind komplex. Sind sind komplex, weil sie aus Menschen bestehen, weil sie schwierig zu lesen sind, und weil nicht vorhersehbar ist, wie sie reagieren. 2. Auf Komplexität gibt es – wenigstens heute – nur eine Antwort. Menschliches Können. Der Lebendigkeit der Komplexität muss man etwas Lebendiges entgegensetzen. Komplexe Probleme lassen sich nur durch Menschen lösen. 3. Mehrere Menschen, und zwar Menschen die zusammenarbeiten, werden beim Lösen komplexer Probleme mehr Erfolg haben, wenn sie zusammenarbeiten. 4. Das gilt auch für die Probleme moderner Gesellschaften, denn die sind zum allergrößten Teil komplex. Schon erstaunlich, was ein Football-Trainer in den 60er Jahren erkannt hat, ohne es wissen zu können.
APL 073: Ein Roboter kann niemals ...10 Feb 201700:05:22
Heute gibt’s den vierten Teil der Sonder-Episoden zum Ein-Jahres-Jubiläum dieses Podcasts. Nochmals die Erinnerung: ich suche einen neuen Titel für diesen Podcast. Mehr dazu in Episode 70. Wer mir den besten Vorschlag schickt, den lade ich zu einem Interview ein, das ich hier im Podcast sende. Wenn Sie / wenn Du das spannend findest einfach die Episode 70 nachhören und Deinen Vorschlag an info@georgjocham.com schicken. Kürzlich bin ich auf ein Buch gestoßen, das man in diesen Tagen lesen sollte. Es ist das Buch „Inevitable“ also „Unvermeidlich“ von Kevin Kelly. Schon der Buchtitel suggeriert, dass man an diesem Buch nicht vorbeikommt. Kevin Kelly ist der Mitgründer des Wired Magazine, ein Denker und Vordenker rund um das Internet und rund um das Thema Digitalisierung. Ich hoffe der Begriff ist nicht verbrannt nach der vorletzten Episode… In seinem Buch „Inevitable“ beschreibt er, welche 12 Entwicklungen und Trends aus seiner Sicht die Zukunft der Menschheit bestimmen werden. Dabei verzichtet er darauf genaue Vorhersagen zu treffen, was das Buch an einigen Stellen abstrakter macht und nicht unbedingt einfacher zu lesen. Gleichzeitig gewinnt es dadurch an Glaubwürdigkeit, und ich kann es nur empfehlen, auch wenn es das Buch vorerst nur auf Englisch gibt. In der letzten Episode ging es unter anderem darum ob und welche Tätigkeiten künftig durch Maschinen und Roboter ersetzt werden. Kevin Kelly schlägt dazu einen siebenstufigen Prozess der Ablehnung und Leugnung vor, wie wir damit umgehen werden, wenn Computer, Maschinen und Roboter unsere Jobs übernehmen. Er sagt es wird etwa so ablaufen: 1. Ein Computer oder Roboter kann niemals die Aufgaben übernehmen, die ich heute erledige. 2. Später: o.k. ein Roboter kann viele meiner Aufgaben übernehmen, aber er kann nicht alle Aufgaben übernehmen. 3. Später: o.k. ein Roboter kann all das machen, was ich machen kann, aber er braucht mich, wenn er eine Störung hat, was oft passiert. 4. Später: o.k. der Roboter arbeitet problemlos an Routinearbeiten, aber neue muss ich ihm lernen. 5. Später: o.k., o.k., der Roboter kann meinen alten, langweiligen Job gerne haben, es ist ja auch offensichtlich, dass das kein Job ist, für den der Mensch gemacht ist. 6. Später: wow, jetzt wo der Roboter meinen alten Job macht, habe ich einen neuen Job, der interessanter ist, und in dem ich mehr verdiene. 7. Ein Computer oder Roboter kann niemals die Aufgaben übernehmen, die ich heute erledige Und so weiter und wieder von vorne. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Optimismus von Kevin Kelly vollumfassend teilen kann. Insbesondere der 6. Schritt, Jobs werden interessanter und zahlen besser, wird sicher nicht für alle Jobs und nicht für alle Menschen gelten. Gerade in den letzten Wochen und Monaten haben wir ja einen Eindruck davon bekommen, wie Gesellschaften auf steigende Unsicherheit und auf das Gefühl zu kurz zu kommen reagieren. Und wir haben gesehen, für welche Botschaften sie empfänglich sind, und welche Art von Politikern sie dann wählen. Ich denke daher wir sollten das Thema „Roboter machen unsere Arbeit“ nicht zu rosarot färben und auch die Folgen nicht unterschätzen. Aber auch ich glaube: die Roboter kommen, und sie werden in Zukunft vieles von dem machen, was wir heute machen. Das reicht vom Steuern unserer Autos über medizinische Untersuchungen und wird Bereiche erfassen, die wir uns heute nicht im Entferntesten auch nur ausmalen können. Wahrscheinlich sollten wir jedes Mal hellhörig werden, wenn irgendjemand sagt "Ein Roboter kann niemals die Aufgaben übernehmen, die ich heute erledige"
APL 072: Sei dankbar, dass es Probleme gibt09 Feb 201700:04:28
Hier der dritte Teil der Sonder-Episoden zum Ein-Jahres-Jubiläum dieses Podcasts. Nochmals die Erinnerung: ich suche einen neuen Titel für diesen Podcast. Mehr dazu in Episode 70. Wer mir den besten Vorschlag schickt, den lade ich zu einem Interview ein, das ich hier im Podcast sende. Wenn Sie / wenn Du das spannend findest einfach die Episode 70 nachhören und Deinen Vorschlag an info@georgjocham.com schicken. Das heutige Zitat lautet “Sei dankbar, dass es Probleme gibt. Wenn sie weniger anspruchsvoll wären, dann würde jemand weniger kompetenter Deinen Job haben.” Das Zitat stammt von Jim Lovell, einem früheren NASA Piloten und dem Kommandanten der berühmten Apollo 13 Mission. Apollo 13 war eine Raumfahrtsmission im Jahr 1970 mit dem Ziel auf dem Mond zu landen. Bekannt ist Apollo 13 vor allem deshalb geworden, weil ein Sauerstofftank explodiert ist und die Mannschaft nur mit viel Glück und sehr viel angewandter Problemlösungskompetenz heil zurückgekommen ist. Jim Lovell ist also ein Berufener zum Thema Problemlösen, wenn man so will. “Sei dankbar, dass es Probleme gibt. Wenn sie weniger anspruchvoll wären, dann würde jemand weniger kompetenter Deinen Job haben.” Jim Lovell hatte natürlich keine Vorstellung davon, dass sein Zitat in diesen Tagen eine ganz andere Form der Aktualität erreicht. Wenn wir heute darüber nachdenken, ob und welcher weniger Kompetente uns unseren Job wegnehmen sollte, dann denken wir zum Beispiel an die Folgen der Globalisierung, und daran, dass Produktionsstandorte in Billiglohnländer verlagert werden. Das ist das eine. Ich persönlich denke aber noch viel mehr daran, dass immer mehr Jobs künftig durch Maschinen, durch Computer und Roboter erbracht werden. Es gibt da einen TED Talk von Anthony Goldbloom, den ich schon mal erwähnt habe. Der Vortrag trägt den schönen Titel „The jobs we’ll lose to machines – and the ones we won‘t“, also „Welche Jobs wir an Maschinen verlieren – und welche nicht“. Er erklärt darin, dass letztlich – und entgegen der Erwartung vieler – auch viele wissensbasierte Jobs unter Druck kommen werden, wenn nur ausreichend große Datenmengen zur Verfügung stehen, mit denen ein Computer lernen kann. Als Beispiele nennt er die Beurteilung von Schulaufsätzen, die heute durch Lehrer erfolgt, die Erstellung von Vertragsunterlagen, wofür es heute einen Anwalt braucht oder Diagnosen, die heute von Ärzten gemacht werden. Goldbloom sagt aber auch, was auf längere Sicht nicht durch Maschinen geleistet werden wird, und das ist die Lösung all der Probleme und Herausforderungen, die einzigartig sind. Er fasst es so zusammen: wenn Du einen sicheren Job haben willst, dann such Dir etwas, bei dem Du jeden Tag eine neue Herausforderung hast. Und genauso interpretiere ich das Zitat von Jim Lovell “Sei dankbar, dass es Probleme gibt. Wenn sie weniger anspruchsvoll wären, dann würde jemand weniger kompetenter Deinen Job haben.”
APL 071: Modewort Digitalisierung08 Feb 201700:06:40
Heute gibt’s den zweiten Teil der Sonder-Episoden zum Ein-Jahres-Jubiläum dieses Podcasts. Nochmals die Erinnerung: ich suche einen neuen Titel für diesen Podcast. Mehr dazu in Episode 70. Wer mir den besten Vorschlag schickt, den lade ich zu einem Interview ein, das ich hier im Podcast sende. Wenn Sie / wenn Du das spannend findest einfach die Episode 70 nachhören und Deinen Vorschlag an info@georgjocham.com schicken. Nachdem ich gestern das 1-jährige Jubiläum dieses Podcasts begangen habe, gibt es heute gleich das nächste Highlight. Heute ist nämlich das Interview live gegangen, das ich meinem geschätzten und verehrten Kollegen Bernd Geropp für seinen Podcast „Führung auf den Punkt gebracht“ gegeben habe. Dazu darf man wissen: „Führung auf den Punkt gebracht“ ist einer der größten Wirtschaftspodcasts im deutschsprachigen Raum, da bin ich also sehr stolz drauf und freue mich darüber. Wenn Sie / wenn Dich das Thema Führung interessiert, dann kann ich den Podcast von Bernd Geropp ausdrücklich empfehlen. Das heutige Zitat stammt von einem Interviewgast, den ich bald in diesem Podcast begrüßen darf, und zwar von Dr. Gerhard Wohland. Er sagt „Digitalisierung ist das aktuelle Modewort für Rationalisierung“ Digitalisierung ist ja heute omnipräsent. Viele Unternehmen geben Riesensummen aus, um beim Thema Digitalisierung dabei zu sein oder wenigstens nicht den Anschluss zu verlieren. Große Unternehmen kaufen sich Start-Ups oder errichten eigene Inkubatoren, um nur ja an vorderster Front dabei zu sein. Aber was ist Digitalisierung eigentlich? Ich bin dazu auf einen Artikel von Gerhard Wohland gestoßen, in dem er das so treffend erklärt hat, wie ich das bisher noch nirgends gesehen oder gehört habe. Er sagt: Das, was wir regelmäßig tun, um unsere begrenzten körperlichen oder geistigen Möglichkeiten, unsere körperlichen Schranken zu überwinden. Die Erfindung und der Einsatz von technischen Mitteln, das ist Rationalisierung. In diesem Sinne ist der Faustkeil, den unsere Vorfahren vor zehntausenden Jahren erfunden haben, um fester draufhauen zu können ohne sich zu verletzen, ein erster Schritt der Rationalisierung. Als weiteres Beispiel nennt Wohland die Dampfmaschine im Zuge der Industrialisierung. Die beschränkte Kraft und Ausdauer des menschlichen Körpers konnte damit überwunden werden. Ähnliches gilt für den Computer. Auch mit dem Computer begegnen wir der menschlichen Beschränktheit Zahlen in großer Menge und fehlerfrei verarbeiten zu können. Digitalisierung ist in diesem Sinne nichts anderes als der nächste Schritt der Rationalisierung. Man könnte dazu auch sagen „Rationalisierung durch Computertechnik“, das hört sich halt nicht so sexy an. Das vorherrschende Gefühl rund um den Begriff Digitalisierung, das ich in ganz vielen Unternehmen wahrnehme, ist die Angst den Anschluss zu verpassen. Alle wollen dabei sein. Gerhard Wohland stellt dem die wirklich erfolgreichen Firmen gegenüber, er nennt sie „Höchstleister“, und was diese Firmen tun. Diese Firmen kümmern sich nicht um Digitalisierung. Die machen etwas Anderes. Sie erkennen Probleme und lösen diese, Schritt für Schritt. Wenn man nämlich die Probleme erkennt und diese rasch genug löst, dann ist man immer vorne. Und wenn sich eines der aktuellen Probleme mit Computertechnik am besten lösen lässt, dann löst man es mit Computertechnik. Man macht es aber nicht, weil man einem Trend folgen will, oder weil man Angst hat etwas zu verpassen, sondern weil man damit ein konkretes Problem am besten löst. Dem gegenüber sind Modebegriffe wie Digitalisierung und Industrie 4.0 immer Lösungen für unbekannte Probleme. Man erkennt das konkrete Problem nicht, man hat nur ein ungutes Gefühl. Es gibt Probleme, man kann oder will sie aber nicht konkret benennen, also soll es die Digitalisierung richten. Wohland vergleicht die Digitalisierung mit einer Arznei, die die nicht gegen eine spezielle Krankheit hilft, sondern verspricht den Zustand allgemein zu verbessern. Quasi Universalmedizin. Der Begriff Digitalisierung wird als Lösung für ein Problem verkauft, das man noch gar nicht kennt. Oder als Lösung für ein Problem, das dann gar nicht erst auftauchen wird. Ich persönlich finde diesen Vergleich genial, und ich freue mich schon sehr auf das Interview mit Gerhard Wohland. Ich habe nämlich genau das beschriebene Phänomen schon mehrfach beobachtet. Digitalisierung um der Digitalisierung Willen. Wo sonst aufs Geld geschaut wird, ist es plötzlich abgeschafft, weil Digitalisierung auch was kosten darf. Ob die Digitalisierung auch irgendwann einen Nutzen stiftet, der darüber hinausgeht „nicht den Anschluss zu verpassen“, das steht nicht zur Diskussion. In diesem Sinne „Digitalisierung ist das aktuelle Modewort für Rationalisierung“ Es wäre halt gut zu wissen, welches Problem man lösen will. Dann erkennt man auch, ob Digitalisierung das geeignete Werkzeug ist.
APL 070: Glück ist eine Überwindungsprämie07 Feb 201700:09:02
Heute ist 07. Februar und heute ist ein großer Tag. Denn heute vor einem Jahr ist die erste Episode, die erste Folge des Podcasts „Abenteuer Problemlösen“ erschienen. Ich ziehe jetzt gedanklich den Hut vor mir selber, ich hoffe das ist o.k. – ein Jahr, mindestens einmal pro Woche gesendet, da bin ich ehrlich gesagt schon stolz drauf. (Applaus einspielen) Vielen Dank. Dankeschön. Es gibt da noch ein paar Punkte auf die man stolz sein darf, wie ich finde… also bin ich es auch! :) Der Podcast hat zwei Mal die österreichischen iTunes Podcast-Charts angeführt, über alle Kategorien hinweg Der Podcast war über mehrere Monate in Österreich unter den Top 3 in der Kategorie Wirtschaft. Und der Podcast ist auch in den deutschen Podcast Charts in der Kategorie Wirtschaft unter die Top 15 vorgestoßen. Ich glaube Platz 13 war die Spitzenposition. Dorthin kommt ein Podcast nur, wenn er nicht nur gesendet sondern auch gehört wird. Im Jänner 2017 alleine gab es mehr als 20.000 Downloads, wow. Dafür bedanke ich mich ganz, ganz herzlich bei Ihnen und bei Dir für die große Treue. Vielen, vielen Dank! Dieses Jubiläum ist auch ein guter Zeitpunkt, um zu reflektieren. Ich habe den Podcast vor einem Jahr „Abenteuer Problemlösen“ genannt, weil das, was ich in den letzten Jahren gelernt und angewendet habe und das ich im Podcast versuche zu thematisieren, sehr viel damit zu tun hat, wie man Probleme löst. Vor allem, wie man komplexe Problem löst. Wenn ich mir aber anschaue, was ICH unter Problemlösen verstehe, dann weicht das regelmäßig von dem ab, was ANDERE darunter verstehen. Das merke ich immer dann, wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme. Da ist der erste Gedanke alles andere als das, was ich in diesem Podcast mache. Das ist natürlich nicht ganz ideal, wenn die ersten Missverständnisse schon beim Titel auftauchen. Genaugenommen ist das sogar saublöd. Da wäre sogar ein neutraler Titel noch besser. Das ist der Grund, warum ich diesem Podcast gerne einen neuen Namen geben möchte. Und jetzt kommen Sie / jetzt kommst Du ins Spiel: Bitte um Vorschläge!!! Im Ernst: wenn Du diesen Podcast schon länger verfolgst, dann hast Du eine Vorstellung, worum es geht. Also nur her mit den Vorschlägen! Für den besten Vorschlag gibt’s einen ganz besonderen Preis: eine Einladung zu einem ausführlichen Interview, hier in diesem Podcast. Wenn Sie also / wenn Du also ein Thema hast, und gehört werden willst, dann ist das Deine Chance! Ich fasse nochmal kurz zusammen, welche Inhalte ICH mir für diesen Podcast vorstelle: Es soll und darf schon noch immer um das Lösen von Problemen gehen. Also wie komme ich von dem, was ich wahrnehme zu dem, was ich mir wünsche. Nachdem aber schon Sir Karl Popper gesagt hat „Alles Leben ist Problemlösen“ ist das halt ein sehr, sehr großes Feld, wo ganz vieles reinpasst. Also ein wenig konkreter... Mich interessiert wie wir Entscheidungen treffen, und wie wir sie treffen sollten. Denn Probleme lösen wir nur, wenn wir uns unter den verschiedenen möglichen Optionen für die richtigen entscheiden. Entscheidungen haben eine Basis, in der Regel etwas, das wir denken. Also interessiert mich auch, wie wir denken, und hier insbesondere, mit welchen Denkmodellen wir erfolgreich sein können. Ich persönlich glaube ja, dass es aus jeder Disziplin ein paar wertvolle Gedanken gibt, die wirklich jedem helfen. Und schließlich glaube ich, dass Wachsen und Lernen ein ganz großer und wichtiger Teil des Lebens ist. Wenigstens bei mir ist das so, also darf auch Wachsen und Lernen in diesem Podcast Platz haben. Und bei alldem geht es mir nicht um das Denken um des Denkens und Philosophieren willens, sondern um den ganz konkreten Nutzen und um die Anwendbarkeit. Mir geht es darum besser zu verstehen um besser entscheiden und besser handeln zu können. Alles klar? Also bitte um Vorschläge! Der Preis, den es zu gewinnen gibt, ist wie gesagt ein außergewöhnlicher: eine Einladung zum Interview in diesen Podcast. Monatlich 15.000 Hörer, im Jänner waren es wie gesagt 20.000. Wenn Sie / wenn Dich das reizt, dann lade ich Dich dazu ein über einen spannenden Titel nachzudenken! Vorschläge gerne an info@georgjocham.com Schon zum Halbjahres-Jubiläum habe ich mir und Euch die eine oder andere Episode mit für mich wichtigen Zitaten rund um das Thema Problemlösen gegönnt. Das mache ich jetzt zum Jahresjubiläum wieder in ähnlicher Form. In den nächsten Tagen werde ich ein paar kürzere Episoden bringen, mit Zitaten, mit spannenden Gedanken, die mich gerade beschäftigen. Inspirierende Zitate, Artikel und Angebote gibt es immer wieder auf den verschiedenen Kanälen, die ich bespiele. Wenn Sie das interessiert / wenn Dich das interessiert, am besten meinen Newsletter abonnieren, mir auf Facebook oder Twitter folgen oder aber mit mir auf Xing oder Linkedin verbinden. Alle Links dazu gibt’s auf meiner Website www.georgjocham.com So, damit aber wirklich genug der Einleitung! Ich habe heute ein Zitat im Gepäck, das mich seit Jahren begleitet. Und ich höre es immer wieder auch von anderen. Vor ein paar Monaten etwa war ich auf einer Geburtstagsfeier. Der Jubilar hat eine lange und bewegende Rede gehalten. Am Ende der Rede hat er gemeint, dass vieles von dem, was er in seinem Leben gemacht und erreicht hat, nur passiert ist, weil er sich regelmäßig aus seiner Komfortzone bewegt hat. Und er hat als eine der Leitlinien seines Lebens genannt Glück ist eine Überwindungsprämie. Und das ist auch mein heutiges Zitat. Ich glaube es ist vom Coach Jens Corssen, wenigstens habe ich es vor Jahren zum ersten Mal von ihm gehört. Glück ist eine Überwindungsprämie. Ich bin fest davon überzeugt, dass das stimmt. Wenigstens von mir selber weiß ich, dass es stimmt. Wir haben ja manchmal das Gefühl Glück ist ein Zustand, in dem uns alles leicht fällt, in dem alles einfach ist, in dem man sich nicht anstrengen muss. Das wäre dann so eine Art Schlaraffenland-Glück, wo einem Milch und Honig in den Mund rinnt, man sich die Köstlichkeiten nur mehr vom Baum pflücken muss und gebratene Hühner durch die Luft fliegen. Wenn ich mich in einer solchen Situation befinde, und ein wirklich schöner Strandurlaub, bei dem man von vorne bis hinten bedient wird, kommt dem ja durchaus nahe, dann mag ich das ein, zwei, drei Tage lang ganz gern. Bei anderen Menschen mögen es ein oder zwei Wochen sein. Es stellt sich dann aber schnell eine gewisse Trägheit und Langeweile ein. Nach ein paar Tagen fühlt sich das bei mir nicht mehr wie Glück an. Glück entsteht nicht dadurch, dass alles einfach und perfekt ist, Glück entsteht – wenigstens in meiner Welt – durch Anstrengung, dadurch dass ich mich überwinde, und durch das gute Gefühl, dass ich dafür bekomme. Ich empfinde es immer als sehr erfüllend, wenn ich mich ein ganz klein wenig aus meiner Komfortzone bewege. Wenn ich mich überwinde. Das war schon in meiner Jugend so. Ganz egal, ob ich mir beim Snowboarden einen Sprung zugetraut habe, oder ob ich mich getraut habe ein hübsches Mädel anzusprechen. Immer dann habe ich gemerkt, wie sich mein Leben mit Energie fühlt, wie ich auf- und durchatme, wie es mir gut geht. Und daher achte ich heute noch drauf, dass ich mich jeden Tag mindestens einmal überwinde und wenigstens ein kleines Stück aus meiner Komfortzone bewege. In diesem Sinne Glück ist eine Überwindungsprämie!
APL 069: Die richtigen Probleme lösen mit Reframing01 Feb 201700:14:28
Am 22. März, das ist ein Dienstag, werde ich beim renommierten Controller Institut in Wien ein Problemlöse-Seminar geben. Das Seminar hat den Titel „In 5 Schritten zum besseren Problemlöser“. Hier der Link: http://www.controller-institut.at/de/bildungsprogramm/seminare-lehrgaenge/in-5-schritten-zum-besseren-problemloeser-583/#/1 Für Dich bzw. für Sie als Hörer gibt’s einen 25% Rabatt. Also schnell anmelden, solange es noch Plätze gibt! Um den Rabatt zu erhalten bitte bei der Anmeldung “Podcast-Junkie“ angeben! Jetzt aber zum Thema der heutigen Episode. Kürzlich gab es in der Zeitschrift Harvard Business Review einen Artikel mit dem schönen Titel „Are you solving the right problems?“, also „Lösen Sie die richtigen Probleme?“ von Thomas Wedell-Wedellsborg. Hier der Link zum Artikel: https://hbr.org/2017/01/are-you-solving-the-right-problems In dem Artikel werden einige Punkte adressiert, die mir sehr gut gefallen haben, daher mache ich heute eine eigene Episode dazu.
APL 068: Psychopathen, Pfeifen und Performer. Im Gespräch mit Suzanne Grieger-Langer (Teil2)29 Jan 201700:21:46
In der letzten Episode gab es den ersten Teil meines Gesprächs mit der Profilerin Suzanne Grieger-Langer. Sie löst Probleme bevor sie entstehen. Sie identifiziert die Bösen und Schädlichen, bevor sie Schaden anrichten können. Sie schützt Performer vor Pfeifen und Psychopathen. Suzanne Grieger-Langer löst ein Problem, von dem die meisten bisher nicht wussten, dass es sich überhaupt lösen lässt. Hier der zweite Teile meines Gesprächs mit ihr, in dem sie auch darauf eingeht, wie Profiler bei Verhandlungen unterstützen. Hier der Link zur Profiler's Academy: www.profilersacademy.com
#018: Wie macht man einen guten Bericht?07 Sep 202300:26:01
Die heutige Hörerfrage: wie kann ich einen guten Ergebnisbericht erstellen? Wie kann ich einen pyramidalen Bericht erstellen?
APL 067: Psychopathen, Pfeifen und Performer. Im Gespräch mit Suzanne Grieger-Langer25 Jan 201700:21:54
Wenn wir an Profiler denken, dann haben wir amerikanische Krimiserien vor dem Auge. Kriminalexperten, gerne auch selber mit einer gehörigen Persönlich­keitsstörung, werfen einen kurzen Blick auf den Tatort und wissen alles über die Persönlichkeit des Täters. Da stellt man sich natürlich die Frage: geht das? Und gibt es diese Profiler wirklich? Diese Profiler gibt es wirklich, auch wenn deren Arbeit etwas anders aussieht. Es gibt jedoch auch noch andere Profiler, und die finde ich persönlich sehr viel spannender. Es sind Profiler, die vor der Tat zum Einsatz kommen. Suzanne Grieger-Langer ist eine solche Profilerin. Sie löst Probleme bevor sie entstehen. Sie identifiziert die Bösen und Schädlichen, bevor sie Schaden anrichten können. Sie schützt Performer vor Pfeifen und Psychopathen. Suzanne Grieger-Langer löst ein Problem, von dem die meisten bisher nicht wussten, dass es sich überhaupt lösen lässt. Freuen Sie sich auf mein Gespräch mit ihr! Hier der Link zur Profiler's Academy: www.profilersacademy.com
APL 066: Warum Kochrezepte beim Backen von Kuchen funktionieren, nicht aber beim Lösen von Problemen18 Jan 201700:11:26
„Gibt es ein Kochrezept für das Lösen von Problemen“, hat mich kürzlich eine Kunde gefragt... hier gibt's die Antwort! :)
APL 065: Who the f*** is Goliath? Im Gespräch mit Alexander Müller11 Jan 201700:39:51
Heute habe ich mit Alexander Müller einen jungen Unternehmer zu Gast, der gleichzeitig das absolute Gegenteil von einem Jungunternehmer ist. Wie das? Er ist mit knapp über Dreißig jung, gleichzeitig hat er bereits mehr als 10 Unternehmen gegründet oder mitgegründet, hat als Unternehmer also schon einiges gesehen. Heute ist er Geschäftsführer von GEDANKENtanken, Hochschuldozent an der Steinbeis-HochschuleBerlin sowie Mitglied des Vorstands der German Speakers Association. Hier die Website von Alexander Müller: www.alexandermueller.com
APL 064: Wer hat das Problem?04 Jan 201700:14:01
Liebe Hörerin, lieber Hörer, herzlich willkommen im neuen Jahr. Ich hoffe Du bist so wie ich gut in dieses Jahr 2017 gerutscht und freust Dich schon auf all das, was dieses neue Jahr so alles zu bieten hat. Genau mit diesem Gefühl gehe ich nämlich ins neue Jahr, und es fühlt sich gut an. Nach einer kurzen Podcast-Pause, die ich mir über die Feiertage gegönnt habe, geht es heute weiter. Das Thema ist spannend, wie ich finde. Und zwar: Wer hat eigentlich das Problem? Oder anders gesagt. Wem gehört eigentlich das Problem? Einerseits ist das eine der offensichtlichsten Fragen, die es nur gibt, wenn es um das Lösen von Problemen geht. Und andererseits wird diese Frage nicht besonders oft bewusst gestellt. Grund genug sich damit ein wenig zu beschäftigen. Das erwähnte Buch von Donald Gause und Gerald Weinberg heißt "Are your lights on?"
APL 063: Veränderungen gehirngerecht gestalten. Im Gespräch mit Lothar Wüst21 Dec 201600:31:33
Meinen heutigen Gast habe ich eingeladen, weil er ein spannendes Buch rund um das Thema Change Management und Veränderung geschrieben hat. Bei mit heute im Podcast ist Lothar Wüst. Das Buch, das er geschrieben hat, heißt „Change Happens – Veränderungen gehirngerecht gestalten“. Darüber und über seinen Ansatz unterhalte ich mich heute mit ihm. www.cormens.com www.change-happens.de Email: lothar.wuest@cormens.com Bei Interesse an einem Seminar mit Lothar Wüst bitte kurze E-mail an lothar.wuest@cormens.com mit dem Betreff "change happens early bird 2017“. Bei späterer Seminarbuchung gibt es 10% Rabatt auf den Gesamtpreis.
APL 062: Führen mit allen Konsequenzen. Im Gespräch mit Bernd Geropp (Teil2)18 Dec 201600:21:17
Hier der zweite Teil meines Gesprächs mit Führungsexperte und Podcaster Bernd Geropp. www.mehr-fuehren.de
APL 061: Führen mit allen Konsequenzen. Im Gespräch mit Bernd Geropp14 Dec 201600:24:56
Bereits in Episode 50 hatte ich mit Olaf Kapinski einen meiner persönlichen Podcast-Helden im Interview, heute habe ich ein weiteres meiner Vorbilder hier im Podcast zu Gast: Bernd Geropp. Als ich vor etwa drei Jahren damit begonnen habe deutschsprachige Podcasts zu hören, war Bernd Geropps Podcast „Führung auf den Punkt gebracht“ ein wöchentlicher Pflichttermin für mich. Damals war ich selber noch Führungskraft und habe mir regelmäßig Tipps für mein eigenes Führungsverhalten holen können. Also einmal die Woche einen Führungstipp auf Ohr, meistens auf dem Weg zur Arbeit. Und dann gleich in die Umsetzung. Das war sehr intensiv, und ich denke damals hat sich auch einiges an meinem Führungsverhalten verändert. Den Podcast kann ich jedenfalls uneingeschränkt empfehlen!
APL 060: Biber, Bären und Adler machen ein Projekt11 Dec 201600:17:02
Biber, Bären und Adler machen was? Wenn Du die Biber-Bären-Adler-Methodik noch nicht kennst, dann hör Dir bitte die Episode 57 an! Heute beschäftige ich mich mit der Frage, welche Menschen man bei einem Projekt mit dabei haben sollte - immerhin ist das Projekt die häufigste Form um mit komplexen Problemen umzugehen. Wenn Du die Biber-Bären-Adler-Methodik für Dich und Dein Projekt kennen lernen möchtest, dann habe ich was für Dich: sei unter den ersten drei Hörern, die sich mit dem Betreff "Biber, Bär und Adler machen ein Projekt" bei mir (info@georgjocham.com) melden, und wir untersuchen Dein Projekt gemeinsam und erarbeiten Ideen, wie Du mit blinden Flecken in den Dimensionen Bär und Adler umgehen kannst.
APL 059: So geht Startup. Im Gespräch mit Michael Breidenbrücker (Teil2)06 Dec 201600:23:01
Hier der zweite Teil meines Gesprächs mit Last.fm Co-Founder Michael Breidenbrücker. Mit ihm spreche ich über die "Problemlösungsmethode" Startup, und über sein aktuelles Projekt, die Meinungsplattform Rawr.at
APL 058: So geht Startup. Im Gespräch mit Michael Breidenbrücker (Teil1)04 Dec 201600:24:05
Mein heutiger Interviewgast ist Last.fm Co-Founder Michael Breidenbrücker. Mit ihm spreche ich über die "Problemlösungsmethode" Startup, und über sein aktuelles Projekt, die Meinungsplattform Rawr.at
#017: Was tun bei Widerstand im Entscheidungstermin?31 Aug 202300:25:07
Schluss mit dem Meeting-Wahnsinn
APL 057: Der Biber, der Adler und der Bär30 Nov 201600:09:35
Vielleicht kennt Ihr das, Deine Kinder oder Deine Eltern fragen Dich, was Du eigentlich beruflich machst. Und wenn Du Bäcker oder Bauer bist, dann geht das, dann haben die ein Bild davon, wie Deine Arbeit aussieht. Wenn Du Arzt, Steuerberater oder Anwalt bist, o.k., geht auch noch, aber spätestens wenn Du in der IT bist oder noch schlimmer in der Beratung wird es schwierig. Genau vor dieser Situation bin ich in letzter Zeit öfter gestanden. Meine Kinder haben mich gefragt. Papa, was arbeitest Du eigentlich? Weil der Papa vom Beni ist Arzt, aber was machst Du die ganze Zeit im Büro gehst? Und dann habe ich kurz überlegt, ob ich mit Kompetenzfeldern und Problemlösen anfangen soll. Nur ganz kurz, da habe ich nicht lange überlegen müssen. So wird das nichts. Stattdessen habe ich mir eine Geschichte ausgedacht. Eine Geschichte über einen Biber, einen Adler und einen Bären...
APL 056: Das Forum Alpbach und die großen Fragen der Zukunft. Im Gespräch mit Philippe Narval23 Nov 201600:37:27
Mein heutiger Interviewgast ist Philippe Narval, der Geschäftsführer des Europäischen Forum Alpbach. Beim Europäischen Forum Alpbach trifft sich jedes Jahr im August eine außergewöhnliche Mischung aus internationalen Spitzenpolitikern, angesehen Wissenschaftlern und Topmanagern auf der einen Seite und vielen jungen Studenten auf der anderen Seite zum Austausch. Die Liste der Vortragenden seit der Gründung des Foum im Jahr 1945 umfasst Persönlichkeiten von Weltruhm, wie z.B. die Physiker Werner Heisenberg oder Erwin Schrödinger, den Verhaltensforscher Konrad Lorenz, UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon oder die Wirtschaftswissenschaftler Friedrich von Hayek, Jeffrey Sachs und Myron Scholes. Thematisch geht es beim Europäischen Forum Alpbach um die großen Zukunftsthemen. Das heurige Forum etwa, das erst kürzlich zu Ende gegangen ist, hatte die „Neue Aufklärung“ als Generalthema. Mehr als 5.000 Teilnehmer aus über 100 Nationen haben das Forum genutzt um über ein breites Themenspektrum interdisziplinär zu diskutieren, von der EU-Sicherheitspolitik bis zur Digitalisierung. Philippe Narval habe ich in den Podcast eingeladen, weil es beim Lösen von Problemen ja nicht nur um die unmittelbaren und konkreten Probleme gehen kann und soll, sondern auch um die großen Zukunftsthemen. Hier der Link zum Europäischen Forum Alpbach: http://www.alpbach.org/de/
APL 055: Probleme und Ursachen. Noch eine Matrix16 Nov 201600:10:27
Auch für den Zusammenhang von Problemen und Ursachen lässt sich ausgezeichnet eine Matrix bauen. Daraus ergeben sich auch einige spannende Erkenntnisse. Wenn Sie eine von drei Problemlöser-Coachings mit mir gewinnen möchten, dann hinterlassen Sie mir eine Rezension / Bewertung des Podcasts auf iTunes und schreiben Sie mir ein Email an info@georgjocham.com.
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