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Explore every episode of the podcast Empirisch denken — damit wir wissen, was wir tun

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Folge 55: Effektstärke — wie groß ist der Effekt wirklich?08 sept. 202600:02:56

Signifikanz sagt uns, ob ein Ergebnis statistisch auffällig ist.

Effektstärke sagt uns, wie groß ein Effekt ist.

Das ist ein entscheidender Unterschied.


Folge 54: Power — warum echte Effekte manchmal unsichtbar bleiben08 sept. 202600:02:27

Heute geht es um den Beta-Fehler.


Wir übersehen einen Effekt, obwohl er tatsächlich existiert.

Folge 53: Signifikant heißt nicht wichtig08 sept. 202600:02:37

Ein signifikantes Ergebnis wird oft so gelesen, als sei es wichtig.

Aber das ist ein Missverständnis.

Folge 52: Stratifizierung — wenn Stichproben mehrere Welten enthalten08 sept. 202600:02:44

Heute geht es um Stratifizierung.

Stratifizierung bedeutet:

Eine Stichprobe besteht aus unterschiedlichen Schichten oder Gruppen.

Folge 51: Warum Mittelwerte manchmal die falsche Geschichte erzählen08 sept. 202600:02:22

Das erinnert an ein Kamel und ein Dromedar.

Von vorne sehen beide vielleicht ähnlich aus.

Aber von der Seite erkennt man:

Das eine Tier hat einen Höcker.Das andere zwei.

Folge 48: Wann lineare Regression sinnvoll ist01 sept. 202600:02:44

Lineare Regression ist kein automatisches Analysewerkzeug.

Sie verlangt eine passende abhängige Variable, sinnvolle Prädiktoren, ausreichende Daten und ein theoretisch begründetes Modell.


Folge 49: Erst das Modell, dann die Koeffizienten01 sept. 202600:01:00

Der erste Blick gilt R-Quadrat.

Wie viel Varianz des Kriteriums erklärt das Modell?

Dann folgt die Modellsignifikanz.

Leistet das Modell insgesamt einen statistisch bedeutsamen Erklärungsbeitrag?

Folge 47: Warum dieselben Koeffizienten unterschiedlich signifikant sein können01 sept. 202600:02:33

Manchmal liefern unterschiedliche Programme oder Verfahren sehr ähnliche Regressionskoeffizienten.

Aber die p-Werte unterscheiden sich.

Folge 46: Wie gut ist ein Modell?01 sept. 202600:02:42

Ein gutes Modell erklärt nicht nur viel.

Es erklärt ausreichend viel mit angemessener Komplexität.


Folge 50: Was Residuen über ein Modell verraten01 sept. 202600:02:13

Residuen sind die Teile des Kriteriums, die vom Modell nicht erklärt werden.



Folge 43: Kohorteneffekte — wenn Gruppen nicht wirklich vergleichbar sind25 août 202600:02:52

Jüngere und ältere Menschen sind nicht einfach dieselben Personen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Sie gehören oft zu unterschiedlichen Generationen.


Folge 45: Response Surface Analysis — und die Grenze von Modellprognosen25 août 202600:03:05

Und ist der Zusammenhang linear oder gekrümmt?

RSA erweitert das Interaktionsmodell um quadratische Terme:

X Quadrat und Z Quadrat.

Dadurch lassen sich nichtlineare Muster abbilden.

Mathematisch hängt das mit der quadrierten Differenz zwischen X und Z zusammen.

Folge 44: Alignment und Misalignment — wenn Passung zählt25 août 202600:02:54

Alignment bedeutet Passung.

Zwei Faktoren sind ähnlich ausgerichtet.

Zum Beispiel:

Ein Unternehmen investiert stark in digitale Technologien und hat zugleich eine starke unternehmerische Orientierung.

Oder:

Ein Unternehmen investiert wenig und verfolgt auch keine starke unternehmerische Orientierung.

In beiden Fällen besteht eine Art Symmetrie.

Misalignment bedeutet dagegen fehlende Passung.

Folge 42: Wenn Bildung je nach Alter anders wirkt25 août 202600:02:33

Bildung hat einen positiven Effekt auf Gehalt.
Alter hat ebenfalls einen positiven Effekt auf Gehalt.


Folge 41: Warum ein signifikanter Zusammenhang trotzdem falsch sein kann25 août 202600:02:29

Die Hypothese lautet:

"Bildung lohnt sich, weil sie zu höherem Gehalt führt."

Folge 40: Warum Zahlen nicht für sich selbst sprechen20 août 202600:02:53

Die wichtigste Lehre bleibt:

Quantitative Ergebnisse verlangen immer nach qualitativer Interpretation.


Folge 37: Ursachen von Effekten oder Effekte von Ursachen?20 août 202600:02:29

Heute geht es um zwei unterschiedliche Denkbewegungen.

Judea Pearl unterscheidet zwischen den Effekten von Ursachen und den Ursachen von Effekten.


Folge 38: Warum Ursachen selten allein kommen20 août 202600:02:43

Heute geht es um die Frage:

Wann ist etwas eigentlich eine Ursache?

In vielen Fällen suchen wir nach einer einzelnen Ursache.

Aber soziale und wirtschaftliche Wirklichkeit funktioniert selten monokausal.

Folge 39: Fork, Chain, Collider — die Grammatik kausaler Modelle20 août 202600:02:51

In der letzten Folge ging es um Ursachen als Teil von Kombinationen.

Heute geht es um die Struktur kausaler Modelle.

Wenn wir drei Variablen betrachten, zum Beispiel X, Y und Z, können unterschiedliche Abhängigkeitsstrukturen entstehen.

Folge 36: Warum hinter kausaler Inferenz ein Fragezeichen steht20 août 202600:02:45

Heute geht es um eine grundsätzliche Frage:

Was bedeutet es eigentlich, kausale Beziehungen zu überprüfen?


Folge 35: Nicht jede zusätzliche Variable hilft11 août 202600:02:53

Ein Regressionskoeffizient ist keine feste Eigenschaft. Er entsteht immer im Kontext des gesamten Modells.


Folge 34: Indirekte Effekte ohne Gesamteffekt?11 août 202600:03:00

Indirekte Effekte ohne sichtbaren Gesamteffekt sind nicht unmöglich. Aber sie brauchen besonders starke theoretische und methodische Begründung.


Folge 33: Mediation — wenn Wirkung über Umwege entsteht06 août 202600:02:40

Mediation macht Mechanismen sichtbar. Aber sie ersetzt keine saubere kausale Begründung.


Folge 32: Wenn dieselben Daten unterschiedliche Geschichten erzählen06 août 202600:02:46

Man nimmt dieselben Daten.Man prüft dasselbe Modell.Und man sollte zu denselben Ergebnissen kommen.


Folge 31: Wenn Prognosen selbst zu Hypothesen werden04 août 202600:02:36

Eine gute Prognose beweist nicht automatisch eine gute Methode.
Aber eine schlechte Prognose zwingt uns, die Methode genauer zu prüfen.

Folge 30: Woozles, Heuristiken und Hypothesen nach dem Ergebnis04 août 202600:03:06

Einschränkungen verschwinden.
Unsicherheit wird geglättet.
Und irgendwann wirkt eine schwache Aussage wie eine Tatsache.

Gute Forschung braucht Transparenz.

Folge 29: Repräsentativ wofür?30 juil. 202600:02:49

Repräsentativität ist kein Etikett. Sie ist eine methodische Aussage über Auswahl, Population und Übertragbarkeit.


Folge 28: Interaktionen erkennen — wenn zwei Bedingungen zusammenwirken30 juil. 202600:02:51

Interaktionen zeigen, dass soziale Wirklichkeit selten einfache Wenn-dann-Logik ist. Viele Effekte hängen von Bedingungen ab.


Folge 27: Warum Zufriedenheit nicht immer vor Kündigung schützt28 juil. 202600:02:37

Zufriedenheit schützt nicht automatisch vor Kündigung. Ihre Wirkung hängt davon ab, in welchem psychologischen Zustand sich Beschäftigte befinden.


Folge 26: Verhalten entsteht zwischen Person und Situation28 juil. 202600:02:34

Arbeitszufriedenheit ist kein einfacher Zustand. Sie entsteht aus Erwartungen, Erfahrungen, Bewertungen und Kontext.


Folge 25: Texte als Daten — zwischen Interpretation und Algorithmus23 juil. 202600:03:35

Texte können Daten sein. Aber Häufigkeit ersetzt keine Interpretation.


Folge 24: Innovation messen — aber welche Innovation?23 juil. 202600:02:44

Messung ist nie neutral. Sie setzt fest, welcher Ausschnitt eines Konstrukts sichtbar wird.


Folge 23: Ermüdung, Nudging und die unsichtbare Logik des Fragebogens21 juil. 202600:02:33

Daten entstehen nicht nur durch Fragen. Sie entstehen durch die gesamte Befragungssituation.

Ein Fragebogen liefert also nicht automatisch objektive Daten.

Folge 22: Warum Fragebögen nicht einfach Antworten sammeln21 juil. 202600:02:32

Ein Fragebogen sammelt nicht einfach Wahrheit.
Er erzeugt Antworten unter bestimmten Bedingungen.


Folge 21: Warum Begriffe nicht harmlos sind16 juil. 202600:02:25

Begriffe sind keine Nebensache.
Sie bestimmen, was wir sehen, was wir messen und welche Schlüsse wir ziehen können.

Folge 20: Mediation, Interaktion und die Grenzen der Erklärung16 juil. 202600:03:25

Erst wenn wir wissen, dass ein Effekt plausibel kausal ist, können wir sinnvoll fragen, wie, warum und für wen er wirkt.


Folge 19: Instrumentalvariablen — wenn X nicht wirklich unabhängig ist14 juil. 202600:02:58

Bei gutem Wetter verkaufen Händler mehr Eis.

Gleichzeitig verlangen sie bei gutem Wetter möglicherweise höhere Preise.

Wenn man nur Preis und Verkaufsmenge betrachtet, könnte es so aussehen, als würden höhere Preise zu mehr Verkäufen führen.

Das wäre paradox.

Folge 18: Identifikation, Confounding und Kontrollvariablen14 juil. 202600:02:51

Die zentrale Botschaft lautet: Kontrollvariablen sind keine Dekoration.
Sie sind begründete Antworten auf konkrete Identifikationsprobleme.

Folge 17: Prognosen, R Quadrat und die Gefahr des Overfitting09 juil. 202600:03:07

Overfitting bedeutet: Das Modell passt sehr gut zu den vorhandenen Daten, aber schlecht zu neuen Daten.

Es lernt dann nicht nur die Struktur, sondern auch das Rauschen.

Folge 16: Regression ist nicht gleich Erklärung09 juil. 202600:02:58

Bei Regressionsmodellen müssen wir immer zuerst fragen:

Was ist das Ziel?

Will ich vorhersagen?
Will ich einen Effekt identifizieren?
Oder will ich einen Mechanismus erklären?

Folge 15: Korrelation ist noch keine Kausalität01 juil. 202600:03:31

Kausalität bedeutet: Eine Ursache bewirkt eine Wirkung.

Das klingt einfach. Ist es aber nicht.


Folge 14: Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung01 juil. 202600:03:06

Kaum ein Begriff wird so häufig verwendet. Und kaum ein Begriff bleibt dabei so oft unklar.


Folge 13: Popper, Dogmatismus und die Kunst, sich irren zu dürfen01 juil. 202600:02:53

Heute geht es um Karl Popper — und um die Frage, warum Wissenschaft ohne Kritik nicht funktioniert.

Folge 12: Was eine Hypothese von einer bloßen Behauptung unterscheidet01 juil. 202600:03:00

Heute fragen wir: Was ist eigentlich eine wissenschaftliche Hypothese?


Folge 11: Warum Modelle die Wirklichkeit nicht ersetzen01 juil. 202600:02:31

Forschende wollen meist nicht nur wissen, dass etwas geschieht. Sie wollen verstehen, warum und wie es geschieht.


Folge 10: Konzepte, Theorien und die Frage nach Leistung24 juin 202600:03:17

Heute geht es um eine Frage, die oft unterschätzt wird: Was genau untersuchen wir eigentlich?


Folge 9: Signifikant ist nicht automatisch wahr24 juin 202600:02:42

Heute geht es um ein Kernproblem empirischer Forschung: falsch positive Befunde.


Folge 8: Wenn Tests richtig wirken, aber falsch liegen24 juin 202600:02:43

Auch ein korrekter Test ist kein endgültiger Beweis.

Folge 7: Warum wir nicht alle dasselbe sehen24 juin 202600:02:45

Können verschiedene Menschen denselben Gegenstand wirklich gleich beobachten?

Folge 6: Was macht Forschung eigentlich glaubwürdig?24 juin 202600:02:44

Heute geht es um die Frage: Wann dürfen wir einem Forschungsergebnis eigentlich vertrauen?


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