Back

Explore every episode of the podcast Empirisch denken — damit wir wissen, was wir tun

Dive into the complete episode list for Empirisch denken — damit wir wissen, was wir tun. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

Rows per page:

1–50 of 72

TitlePub. DateDuration
Folge 70: Was Growing Pains über Lernen in Krisen zeigt06 oct. 202600:02:44

Wachstum erzeugt Kraft. Aber Wachstum erzeugt auch Pfade. Und unter schwerer Turbulenz entscheidet nicht nur, wie stark ein Unternehmen ist. Sondern ob es stark genug ist, seine eigene Stärke zu hinterfragen.

Folge 68: Wenn zwei gute Ideen zusammen zu viel werden06 oct. 202600:02:22

Zwei starke Haltungen ergeben nicht automatisch eine noch stärkere Haltung. Unter schwerer Turbulenz kann Kombination helfen — aber sie kann auch Komplexität, Kosten und Starrheit verstärken.


Folge 69: Das No-Posture-Paradox06 oct. 202600:02:16

No-posture ist nicht grundsätzlich gut. Und posture ist nicht grundsätzlich schlecht. Entscheidend ist die Kombination aus vorheriger Wachstumsgeschichte, strategischer Festlegung und Umweltbedingung.

Folge 67: Digitalisierung schützt nicht automatisch30 sept. 202600:02:20

Digitale Haltung ist kein Schutzschild gegen Turbulenz. Sie hilft, wenn digitale Optionen zur neuen Lage passen. Sie schadet, wenn sie Organisationen in alten technologischen Pfaden festhält.

Folge 66: Wenn Unternehmertum zur Falle wird30 sept. 202600:02:20

Entrepreneurship hilft nicht automatisch. Für schwache Unternehmen kann es Suchenergie freisetzen. Für stark gewachsene Unternehmen kann es Selbstüberschätzung und riskantes Festhalten am bisherigen Wachstumspfad verstärken.

Folge 65: Das Growing-Pains-Modell30 sept. 202600:02:17

Growing Pains zeigt nicht einfach, ob digitale oder unternehmerische Haltungen gut sind. Es zeigt, dass ihre Wirkung davon abhängt, aus welcher Wachstumsgeschichte ein Unternehmen in die Krise hineingeht.

Folge 64: Postures als Routinen des Denkens30 sept. 202600:02:18

In der Behavioral Theory of the Firm spielen Regeln, Standard Operating Procedures und Routinen eine zentrale Rolle. Organisationen greifen auf bewährte Muster zurück, wenn Unsicherheit groß ist.

Folge 63: Erfolg kann Suche verhindern23 sept. 202600:02:21

Organisationen vergleichen ihre tatsächliche Leistung mit einem Anspruchsniveau. Läuft es schlechter als erwartet, entsteht Unzufriedenheit.

Folge 61: Unternehmen sind keine Optimierungsmaschinen23 sept. 202600:02:55

Strategische Haltungen, die Unternehmen normalerweise stark machen, können ihnen in schweren Krisen schaden.


Mit diesem Link können die ersten 50 Besucher den Artikel kostenlos lesen und herunterladen 👉 https://www.tandfonline.com/eprint/RM7SRBTZV4EAVHCEGX8S/full?target=10.1080/0960085X.2026.2623954

Folge 62: Bounded Rationality — warum gut genug oft entscheidet23 sept. 202600:02:26

Begrenzte Rationalität bedeutet nicht, dass Menschen irrational sind. Es bedeutet: Sie versuchen vernünftig zu handeln, aber unter Grenzen.

Bonus-Folge: Juvenal — der schwarze Schwan als unmöglicher Vogel15 sept. 202600:02:57

Das Unmögliche ist oft nicht unmöglich.

Es ist nur noch nicht Teil unseres Erfahrungsraums.

Und genau deshalb braucht Wissenschaft nicht nur Bestätigung.

Sie braucht die Bereitschaft, vom Unerwarteten überrascht zu werden.

Bonus-Folge: Schwanensee — wenn Wahrnehmung nicht Wirklichkeit ist15 sept. 202600:03:26

Der schwarze Schwan ist nicht nur ein Bild für Krise.

Er ist ein Bild für die Grenzen dessen, was wir wissen, sehen und erwarten.

Nach der Krise ist vor der Krise15 sept. 202600:05:02

Der Schwarze Schwan von gestern kann zum Grauen Nashorn von morgen werden.


Das Graue Nashorn — wenn wir wissen, aber nicht handeln15 sept. 202600:03:38

Während der Schwarze Schwan für das Unerwartete steht, beschreibt das Graue Nashorn eine sichtbare, wahrscheinliche und potenziell folgenreiche Gefahr.


Von schwarzen Schwänen und grauen Nashörnern - Wenn das Außergewöhnliche gewöhnlich wird15 sept. 202600:03:23

Nicht jedes erschütternde Ereignis ist automatisch ein Schwarzer Schwan.

Manchmal ist nicht das Ereignis völlig unvorhersehbar, sondern nur unsere Bereitschaft gering, vorhandene Warnsignale ernst zu nehmen.

Von Prediction zu Preparedness15 sept. 202600:03:32

Strategische Anpassungsfähigkeit entsteht nicht durch perfekte Vorhersage.

Sie entsteht durch die Fähigkeit, unter begrenztem Wissen handlungsfähig zu bleiben — und vorhandenes Wissen rechtzeitig in Handeln zu übersetzen.


Warum Widerspruch produktiv ist15 sept. 202600:03:01

Nur weil bislang alles für unsere Annahmen sprach, können wir uns trotzdem irren.


Folge 55: Effektstärke — wie groß ist der Effekt wirklich?08 sept. 202600:02:56

Signifikanz sagt uns, ob ein Ergebnis statistisch auffällig ist.

Effektstärke sagt uns, wie groß ein Effekt ist.

Das ist ein entscheidender Unterschied.


Folge 51: Warum Mittelwerte manchmal die falsche Geschichte erzählen08 sept. 202600:02:22

Das erinnert an ein Kamel und ein Dromedar.

Von vorne sehen beide vielleicht ähnlich aus.

Aber von der Seite erkennt man:

Das eine Tier hat einen Höcker.Das andere zwei.

Folge 52: Stratifizierung — wenn Stichproben mehrere Welten enthalten08 sept. 202600:02:44

Heute geht es um Stratifizierung.

Stratifizierung bedeutet:

Eine Stichprobe besteht aus unterschiedlichen Schichten oder Gruppen.

Folge 54: Power — warum echte Effekte manchmal unsichtbar bleiben08 sept. 202600:02:27

Heute geht es um den Beta-Fehler.


Wir übersehen einen Effekt, obwohl er tatsächlich existiert.

Folge 53: Signifikant heißt nicht wichtig08 sept. 202600:02:37

Ein signifikantes Ergebnis wird oft so gelesen, als sei es wichtig.

Aber das ist ein Missverständnis.

Folge 47: Warum dieselben Koeffizienten unterschiedlich signifikant sein können01 sept. 202600:02:33

Manchmal liefern unterschiedliche Programme oder Verfahren sehr ähnliche Regressionskoeffizienten.

Aber die p-Werte unterscheiden sich.

Folge 46: Wie gut ist ein Modell?01 sept. 202600:02:42

Ein gutes Modell erklärt nicht nur viel.

Es erklärt ausreichend viel mit angemessener Komplexität.


Folge 49: Erst das Modell, dann die Koeffizienten01 sept. 202600:01:00

Der erste Blick gilt R-Quadrat.

Wie viel Varianz des Kriteriums erklärt das Modell?

Dann folgt die Modellsignifikanz.

Leistet das Modell insgesamt einen statistisch bedeutsamen Erklärungsbeitrag?

Folge 48: Wann lineare Regression sinnvoll ist01 sept. 202600:02:44

Lineare Regression ist kein automatisches Analysewerkzeug.

Sie verlangt eine passende abhängige Variable, sinnvolle Prädiktoren, ausreichende Daten und ein theoretisch begründetes Modell.


Folge 50: Was Residuen über ein Modell verraten01 sept. 202600:02:13

Residuen sind die Teile des Kriteriums, die vom Modell nicht erklärt werden.



Folge 43: Kohorteneffekte — wenn Gruppen nicht wirklich vergleichbar sind25 août 202600:02:52

Jüngere und ältere Menschen sind nicht einfach dieselben Personen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Sie gehören oft zu unterschiedlichen Generationen.


Folge 45: Response Surface Analysis — und die Grenze von Modellprognosen25 août 202600:03:05

Und ist der Zusammenhang linear oder gekrümmt?

RSA erweitert das Interaktionsmodell um quadratische Terme:

X Quadrat und Z Quadrat.

Dadurch lassen sich nichtlineare Muster abbilden.

Mathematisch hängt das mit der quadrierten Differenz zwischen X und Z zusammen.

Folge 44: Alignment und Misalignment — wenn Passung zählt25 août 202600:02:54

Alignment bedeutet Passung.

Zwei Faktoren sind ähnlich ausgerichtet.

Zum Beispiel:

Ein Unternehmen investiert stark in digitale Technologien und hat zugleich eine starke unternehmerische Orientierung.

Oder:

Ein Unternehmen investiert wenig und verfolgt auch keine starke unternehmerische Orientierung.

In beiden Fällen besteht eine Art Symmetrie.

Misalignment bedeutet dagegen fehlende Passung.

Folge 42: Wenn Bildung je nach Alter anders wirkt25 août 202600:02:33

Bildung hat einen positiven Effekt auf Gehalt.
Alter hat ebenfalls einen positiven Effekt auf Gehalt.


Folge 41: Warum ein signifikanter Zusammenhang trotzdem falsch sein kann25 août 202600:02:29

Die Hypothese lautet:

"Bildung lohnt sich, weil sie zu höherem Gehalt führt."

Folge 40: Warum Zahlen nicht für sich selbst sprechen20 août 202600:02:53

Die wichtigste Lehre bleibt:

Quantitative Ergebnisse verlangen immer nach qualitativer Interpretation.


Folge 38: Warum Ursachen selten allein kommen20 août 202600:02:43

Heute geht es um die Frage:

Wann ist etwas eigentlich eine Ursache?

In vielen Fällen suchen wir nach einer einzelnen Ursache.

Aber soziale und wirtschaftliche Wirklichkeit funktioniert selten monokausal.

Folge 37: Ursachen von Effekten oder Effekte von Ursachen?20 août 202600:02:29

Heute geht es um zwei unterschiedliche Denkbewegungen.

Judea Pearl unterscheidet zwischen den Effekten von Ursachen und den Ursachen von Effekten.


Folge 39: Fork, Chain, Collider — die Grammatik kausaler Modelle20 août 202600:02:51

In der letzten Folge ging es um Ursachen als Teil von Kombinationen.

Heute geht es um die Struktur kausaler Modelle.

Wenn wir drei Variablen betrachten, zum Beispiel X, Y und Z, können unterschiedliche Abhängigkeitsstrukturen entstehen.

Folge 36: Warum hinter kausaler Inferenz ein Fragezeichen steht20 août 202600:02:45

Heute geht es um eine grundsätzliche Frage:

Was bedeutet es eigentlich, kausale Beziehungen zu überprüfen?


Folge 35: Nicht jede zusätzliche Variable hilft11 août 202600:02:53

Ein Regressionskoeffizient ist keine feste Eigenschaft. Er entsteht immer im Kontext des gesamten Modells.


Folge 34: Indirekte Effekte ohne Gesamteffekt?11 août 202600:03:00

Indirekte Effekte ohne sichtbaren Gesamteffekt sind nicht unmöglich. Aber sie brauchen besonders starke theoretische und methodische Begründung.


Folge 33: Mediation — wenn Wirkung über Umwege entsteht06 août 202600:02:40

Mediation macht Mechanismen sichtbar. Aber sie ersetzt keine saubere kausale Begründung.


Folge 32: Wenn dieselben Daten unterschiedliche Geschichten erzählen06 août 202600:02:46

Man nimmt dieselben Daten.Man prüft dasselbe Modell.Und man sollte zu denselben Ergebnissen kommen.


Folge 31: Wenn Prognosen selbst zu Hypothesen werden04 août 202600:02:36

Eine gute Prognose beweist nicht automatisch eine gute Methode.
Aber eine schlechte Prognose zwingt uns, die Methode genauer zu prüfen.

Folge 30: Woozles, Heuristiken und Hypothesen nach dem Ergebnis04 août 202600:03:06

Einschränkungen verschwinden.
Unsicherheit wird geglättet.
Und irgendwann wirkt eine schwache Aussage wie eine Tatsache.

Gute Forschung braucht Transparenz.

Folge 29: Repräsentativ wofür?30 juil. 202600:02:49

Repräsentativität ist kein Etikett. Sie ist eine methodische Aussage über Auswahl, Population und Übertragbarkeit.


Folge 28: Interaktionen erkennen — wenn zwei Bedingungen zusammenwirken30 juil. 202600:02:51

Interaktionen zeigen, dass soziale Wirklichkeit selten einfache Wenn-dann-Logik ist. Viele Effekte hängen von Bedingungen ab.


Folge 27: Warum Zufriedenheit nicht immer vor Kündigung schützt28 juil. 202600:02:37

Zufriedenheit schützt nicht automatisch vor Kündigung. Ihre Wirkung hängt davon ab, in welchem psychologischen Zustand sich Beschäftigte befinden.


Folge 26: Verhalten entsteht zwischen Person und Situation28 juil. 202600:02:34

Arbeitszufriedenheit ist kein einfacher Zustand. Sie entsteht aus Erwartungen, Erfahrungen, Bewertungen und Kontext.


Folge 25: Texte als Daten — zwischen Interpretation und Algorithmus23 juil. 202600:03:35

Texte können Daten sein. Aber Häufigkeit ersetzt keine Interpretation.


Folge 24: Innovation messen — aber welche Innovation?23 juil. 202600:02:44

Messung ist nie neutral. Sie setzt fest, welcher Ausschnitt eines Konstrukts sichtbar wird.


Folge 23: Ermüdung, Nudging und die unsichtbare Logik des Fragebogens21 juil. 202600:02:33

Daten entstehen nicht nur durch Fragen. Sie entstehen durch die gesamte Befragungssituation.

Ein Fragebogen liefert also nicht automatisch objektive Daten.

© My Podcast Data · Independent project · Data from Apple & Spotify