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Explore every episode of the podcast Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität
Dive into the complete episode list for Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Christoph Strecker: Ionity bleibt auf Expansionskurs | 01 Sep 2024 | 00:29:25 | |
Christoph Strecker, seit 2017 bei Ionity und verantwortlich für den Aufbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz, war im EAN-Podcast zu Gast. Dabei hat er einen umfassenden Einblick in die Entwicklung und Zukunftspläne von Ionity zugelassen. Ionity wurde 2017 von BMW, Mercedes, Volkswagen (mit Audi und Porsche) sowie Ford gegründet, um ein flächendeckendes Schnellladenetz in Europa aufzubauen. Das ursprüngliche Ziel von 400 Standorten bis 2020 wurde 2021 erreicht. Heute verfügt Ionity über 658 Standorte in 24 Ländern und beschäftigt über 240 Mitarbeiter aus 39 Nationen.
Von Anfang an hat sich Ionity auf 350-Kilowatt-Ladesäulen entlang von Hauptverkehrsachsen und Autobahnen konzentriert, mit mindestens vier Ladepunkten pro Standort. Christoph betont die kontinuierliche Auslastung dieser Standorte, was sie von saisonalen Schwankungen unabhängiger macht. Er erkennt jedoch, dass die Ladeinfrastruktur in den letzten Jahren schneller gewachsen ist als der E-Automarkt, insbesondere in Deutschland. Trotzdem hält Ionity an ihren Ausbauzielen fest und plant, das Netzwerk weiter auszubauen.
Das Unternehmen bezieht seine Energie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft aus Norwegen, Schweden und Deutschland und arbeitet mit Herkunftsnachweisen, um sicherzustellen, dass der Strom tatsächlich aus diesen Quellen stammt. Christoph erklärt, dass sie sogar an einem Standort in Lovosice, bei Prag, direkt an ein örtliches Wasserkraftwerk angeschlossen sind.
Die Preismodelle von Ionity wurden angepasst, um den Kunden preisliche Vorteile zu bieten. So wurden die Ad-hoc-Ladetarife in Deutschland gesenkt und zwei neue Tarife, Passport Motion und Passport Power, eingeführt, die besonders für regelmäßige Nutzer:innen attraktiv sind. Diese Tarife sind monatlich kündbar, was sie auch für Urlauber interessant macht.
Christoph erwähnt, dass einige Ionity-Ladestationen auch von Elektro-LKWs genutzt werden, obwohl die meisten Standorte nicht dafür ausgelegt sind. Ein weiteres Thema sind die Herausforderungen durch Bürokratie und Netzanschlussprozesse, die den Ausbau der Infrastruktur verzögern können. Dennoch plant Ionity, das Tempo des Ausbaus beizubehalten und sich auf Kernmärkte sowie städtische Bereiche zu konzentrieren.
Dynamisches Pricing und Blockiergebühren sind zukünftige Überlegungen, um die Auslastung zu steuern und die Effizienz zu verbessern. Christoph betont, dass das Ziel von Ionity weiterhin schnelles Wachstum ist und sie daran arbeiten, die Kundenbedürfnisse bestmöglich zu erfüllen. Hier könnten auch Batteriespeicher künftig eine Rolle spielen. Mehr dazu direkt im Podcast, oder im nachfolgenden Transkript der Folge. | |||
| THG-Quote: Fake-Biodiesel sorgt für massiven Preisverfall | 28 Aug 2024 | 00:28:01 | |
In der aktuellen Podcast-Folge diskutiere ich mit Marc Schubert, dem Gründer und CEO von Elektrovorteil, die derzeitige Krise der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) in Deutschland und Europa. Schubert, der seit 2021 im Bereich der THG-Quoten-Vermittlung tätig ist, bietet wertvolle Einblicke in die massiven Herausforderungen, die dieses Klimaschutzinstrument aktuell durchläuft. Der Preisverfall der THG-Quote, der um bis zu 80 Prozent eingebrochen ist, hat schwerwiegende Auswirkungen auf die E-Mobilität und den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Schubert macht unter anderem den Import von Fake-Biodiesel und zweifelhaften UER-Projekten aus dem Ausland für diesen Kursverfall verantwortlich. Diese Projekte tragen oft nicht die versprochenen CO₂-Einsparungen bei, was die Glaubwürdigkeit des Systems untergräbt. Trotz der alarmierenden Lage sieht Schubert kaum entschlossene Maßnahmen der Politik und fordert dringend Reformen, um die Verkehrswende voranzutreiben.
Er bleibt jedoch vorsichtig optimistisch und glaubt, dass ab 2026 erste Verbesserungen möglich sind, wenn die notwendigen Änderungen umgesetzt werden. Schalte ein, um zu erfahren, wie Schubert die Situation bewertet und welche Lösungsansätze er vorschlägt. | |||
| Autoclub Europa ACE: E-Autos für alle, nicht nur für Reiche! | 03 Jul 2024 | 00:25:51 | |
Im Gespräch mit Stefan Heimlich für den Elektroauto-News.net Podcast wurden die Pläne und Forderungen des Auto Club Europa (ACE) zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland intensiv erörtert. Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE, erläuterte einen detaillierten Fünf-Punkte-Plan des ACE, der auf eine verstärkte staatliche Unterstützung und klare politische Maßnahmen abzielt.
Der erste Punkt des Plans betont die Einführung sozial gestaffelter Kaufprämien für Elektroautos. Diese sollen nach dem Anschaffungspreis und dem Haushaltseinkommen bemessen werden, um insbesondere Normalverdienern den Zugang zu Elektrofahrzeugen zu erleichtern. Heimlich argumentierte, dass die Förderung von Premiumfahrzeugen ineffektiv sei und stattdessen erschwingliche Modelle für den breiten Markt unterstützt werden müssten.
Um diese Prämien zu finanzieren, schlägt der ACE eine CO₂-Abgabe bei der Erstzulassung von Fahrzeugen mit fossilen Antrieben vor. Diese Maßnahme soll erhebliche staatliche Einnahmen generieren, die in die Förderung der Elektromobilität fließen könnten. Parallel dazu forderte Heimlich die schrittweise Abschaffung des Dieselprivilegs, um die Steuerlast zwischen Diesel und Benzin zu harmonisieren und zusätzliche Mittel für die Förderung von Elektroautos zu schaffen.
Ein weiterer wesentlicher Punkt betrifft die Dienstwagenbesteuerung. Heimlich kritisierte die derzeitige steuerliche Begünstigung von Plug-in-Hybriden, da viele dieser Fahrzeuge kaum elektrisch betrieben würden. Der ACE plädiert für eine deutlich höhere Besteuerung von Plug-in-Hybriden und fossilen Fahrzeugen, während reine Elektrofahrzeuge weiterhin steuerlich begünstigt werden sollen.
Schließlich sprach Heimlich über die Einführung einer Sonderabschreibung für Unternehmen, die in Elektrofahrzeuge investieren. Eine solche Abschreibung würde Unternehmen einen erheblichen finanziellen Anreiz bieten, ihre Flotten auf Elektrofahrzeuge umzustellen und somit einen Beitrag zur Reduktion der CO₂-Emissionen zu leisten.
Zum Ende des Gesprächs wurde auch die emotionale Komponente der Elektromobilität thematisiert. Heimlich betonte, dass die Automobilhersteller eine Schlüsselrolle dabei spielen, Elektrofahrzeuge durch attraktives Design und Fahrspaß zu vermarkten. Die Begeisterung der Kunden für die neuen Technologien sei entscheidend, um den Übergang zur Elektromobilität erfolgreich zu gestalten.
Das Gespräch schloss mit einer klaren Botschaft: Die Umsetzung des Fünf-Punkte-Plans des ACE würde nicht nur die Elektromobilität fördern, sondern auch entscheidend dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. | |||
| Genesis GV60: Ein E-Auto, zwei Frauen, drei Meinungen - ein Podcast | 16 Feb 2023 | 00:20:39 | |
Stefanie und Annika, beides Mitglieder der Electrified Women e. V., haben sich die Zeit genommen, um gemeinsam mit mir einen Blick auf den Genesis EV60 zu wagen. Alle drei sind wir den Stromer von Genesis bereits Probe gefahren. Stefanie und Annika beim letztjährigen E-Cannonball - zwei Tage unter herausfordernden Bedingungen. Meine Person Mitte/ Ende Januar 2023 für zwei Wochen im urbanen Alltag.
Man hat recht schnell gemerkt, dass wir uns allesamt sympathisch sind. Beim São Paulo Lime Farbton durchaus anderer Meinung sein können. Hingegen vom Gesamtauftritt des Elektroautos durchaus überzeugt waren. Die unterschiedliche Betrachtung eines E-Autos war dabei ebenso Thema, wie der Austausch über Sinn oder Unsinn der digitalen Außenspiegel.
Spannend war aus meiner Sicht aus auch der Vergleich zwischen dem GV60 von Genesis und dem IONIQ5 von Hyundai, welchen sowohl Annika als auch Stefanie beide fahren. Dabei hat der GV60 als klarer Sieger das Feld verlassen. Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Beim Laden waren die beiden vor allem von der Schnellladeleistung des Genesis GV60 überzeugt. Im Schnitt eine stabile Ladekurve, auf 192 kW Leistung nach nur 90 Sekunden sowie einem Peak von 268 kW. Nicht schlecht.
Nun aber genug der Vorworte. Hört direkt rein in die Folge. Und schaut dann noch gerne in unserem Testbericht vorbei. | |||
| Yanfeng: So denkt man über die Zukunft der Mobilität | 12 Feb 2023 | 00:25:36 | |
Premiere. Zwei Gäste im Elektroauto-News.net Podcast. In diesem Fall Dr. Andreas Haslbeck, Manager, User Experience Research bei Yanfeng Technology (YFT) und und Andreas Deubzer, User Interface Global Design Director bei YFT. Zu dritt haben wir uns über das Yanfeng Konzeptfahrzeug XiM23 unterhalten, welches einen Blick darauf gewährt, wie der Automobilzulieferer die Zukunft der Mobilität sieht. So viel sei bereits verraten, Luxus spielt dabei eine große Rolle.
Wie uns Dr. Haslbeck und Herr Deubzer zu verstehen geben, entwickelt der Zulieferer alle zwei Jahre ein Konzeptfahrzeug, welches einen Ausblick auf die Zukunft der Mobilität, aus Sicht von Yanfeng gewähren soll. Mit dem Konzeptfahrzeug „Experience in Motion 2023“ (XiM23) präsentiert das Unternehmen seine Vision eines ganzheitlichen Luxuserlebnisses nun greifbar in Form eines Elektroautos. Hierzu habe man fünf global gültige Faktoren (Aspekte) identifiziert, mit denen Automobilhersteller bei der Ausstattung ihrer Fahrzeuge für ein ganzheitliches Luxuserlebnis sorgen können.
Vier unterschiedliche Erlebnismodi: Calm-, Rich-, Rich+- und Immersive-Mode gestatten es dem Fahrer die Aspekte in unterschiedlicher Gewichtung/ Ausprägung zu erleben. Hierzu bereits jetzt der Verweis auf den Podcast, da Herr Deubzer das Ganze sehr gut darstellt und greifbar erläutert.
Spannend für mich war in diesem Zusammenhang auch die Aussage von Herr Dr. Haslbeck, dass man sich mit den Entwicklern der Automobilhersteller ausgetauscht hat. Diese ähnliche Aspekte und Schwerpunkte ermitteln konnten und dementsprechend mit vergleichbaren Ansätzen in die Zukunft schreiten. Viel mehr als ein Technologieträger wird das XiM23 Konzept nicht werden. Zeigt aber ganz gut auf, welche „neue und überzeugende Erlebnisse für die Automobilindustrie und die zukünftige Mobilität“ geliefert werden.
Im Detail verstehen es die beiden Herren von Yanfeng den XiM23 und die Bedeutung für deren Unternehmen und die Automobilindustrie an sich besser einzuordnen. Daher gilt, einfach Mal reinhören in die aktuelle Folge. | |||
| Mercedes-Benz eSprinter: Dreiklang aus Effizienz, Reichweite & Ladevolumen | 07 Feb 2023 | 00:15:43 | |
Markus Reis, Produktmananger des Mercedes-Benz eSprinter sowie Marcel Minter, Senior Manager Product and Business Strategy bei Mercedes-Benz Vans, haben sich die Zeit genommen, um ein paar Worte über den neuen Mercedes-Benz eSprinter zu verlieren. Ein Elektro-Transporter, welcher den Dreiklang aus Effizienz, Reichweite und Ladevolumen in sich vereint.
Zwei Aufbauformen und -längen, drei Batteriegrößen sowie hohe Nutzlast machen den neuen eSprinter attraktiv als Basis für zahlreiche Aus- und Aufbauvarianten, wie Herr Reis zu vermitteln weiß. Mag auch daran liegen, dass der Elektro-Transporter in der zweiten Generation im engen Austausch mit den eigenen Kunden entwickelt wurde.
Auf dem Weg zu einer vollelektrischen Zukunft der Mobilität verfolgt Mercedes‑Benz mit der Ambition 2039 einen ganzheitlichen Ansatz. Eines der wichtigsten Transformationsziele ist die CO₂-Neutralität in der Neuwagenflotte, welche fest in der nachhaltigen Geschäftsstrategie verankert ist. Auch bei Mercedes-Benz Vans spielt Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Dies vermag Marcel Minter im zweiten Teil der Podcast-Folge zu vermitteln.
Eine CO2-neutrale Produktion gilt hierbei für Mercedes-Benz als selbstverständlich. Schließlich habe man sich zum Ziel gesetzt nicht nur durch das Fahrzeugangebot von Marktbegleiter abzusetzen, sondern auch durch gelebte Nachhaltigkeit.
Darüber hinaus setzt man auf Kreislaufwirtschaft bei Mercedes-Benz Vans. Bereits heute können 90 Prozent des Gesamtfahrzeugs recycelt werden. Genutzt werden kann aktuell nur 30 Prozent. Ein Wert, welchen man in den kommenden Jahren maßgeblich steigern möchte. Die Vier-R-Strategie: Recycling, Reuse, Repair und Reduce spielt dabei eine entscheidende Rolle, wie Herr Minter auszuführen vermag. Von daher direkt reinhören. Es lohnt sich. | |||
| Andreas Rade & Hannes Jaenicke über die Transformation der Mobilität | 05 Feb 2023 | 00:31:14 | |
Hannes Jaenicke, Schauspieler, Autor und Umweltaktivist sowie Andreas Rade, Geschäftsführer Politik und Gesellschaft des Verbands der Automobilindustrie (VDA) e.V., haben sich die Zeit genommen, um mit mir über die Transformation der Mobilität zu sprechen. Elektromobilität stand hier als ein Pfeiler im Raum, den es zu betrachten galt. Aber auch darüber hinaus hat man sich ausgetauscht. Unter anderem über die Rolle der Politik und was man von anderen Ländern lernen könne.
Blickt man in bisher erschienene Interviews/ Gespräche der beiden Podcast-Gäste würde man vermuten, dass diese "unterschiedliche Lager" vertreten, wenn es um die Mobilitätswende als solches geht. Dies ist auch im Elektroauto-News.net Podcast der Fall. Und dennoch findet man bei einigen Punkten durchaus einen Konsens. Bei anderen Punkten wird ein wenig debattiert, lässt gleichzeitig die Meinung des Anderen für sich stehen. Aus meiner Sicht ein sehr spannender Austausch auf Augenhöhe. Sicherlich nicht der Letzte der Beiden hier im Portal.
Nachfolgend kannst du direkt reinhören. Oder dir das Transkript des Gesprächs zu Gemüte führen. Viel Freude damit | |||
| Dr. Mario Herger: Autonomes Fahren - Deutschland gibt Regeln vor, spielt aber nicht mit | 29 Jan 2023 | 00:30:20 | |
Dr. Mario Herger ist der Gründer des Beratungsunternehmens Enterprise Garage. Mit diesem hilft er seinen Kunden, den Mobilitätswandel zu verstehen und voranzutreiben. Dabei stets im Fokus seine zwei Kernthemen: Elektromobilität und Autonomes Fahren. Mit Schwerpunkt Vereinigte Staaten von Amerika.
Für den Elektroauto-News.net Podcast habe ich mich mit ihm über die Themen Elektromobilität sowie Autonomes Fahren ausgetauscht. Beides mit Blick auf die USA, in denen man schon einige Schritte weiter scheint, als es uns augenscheinlich bekannt ist.
Insbesondere beim Thema Autonomen Fahren geht man hier große Schritte nach vorne. Aber auch im Umfeld der E-Mobilität ist man mit Marken wie Lucid Motors, Faraday Future, Rivian, Canoo oder VinFast, vorne mit dabei. Mario hat die verschiedenen Marken und deren aktuellen Stand am Markt ein wenig für die Hörer:innen von Elektroauto-News.net eingeordnet.
Das Thema Autonomes Fahren wird in den USA eine ganze Nummer größer gedacht. Dabei seien alleine in Kalifornien 1.400 autonom fahrende Fahrzeuge unterwegs. In ganz Amerika seien es 2.500 laut Mario. Der Großteil davon rein elektrisch.
Zum Ende des Podcast zieht er eine überraschende Verbindung zum Fußball, wenn es um das Thema Autonomes Fahren geht. Deutschland sei laut ihm ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht ein entsprechendes Regelwerk zu verabschieden. Beim Thema Technologie habe man es aber noch nicht geschafft eine Mannschaft auf die Straße zu stellen. Nicht die beste Ausgangslage für die Zukunft aus seiner Sicht. Aber hör doch selbst rein. | |||
| Electrified Women: "E-Community, kümmert euch umeinander!" | 22 Jan 2023 | 00:16:50 | |
Stefanie Pauels, 2. Vorsitzende der Electrified Women e. V., hat sich die Zeit genommen, um das Thema Elektromobilität aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dem Blickwinkel der Frau auf E-Mobilität, Elektroautos, Ladeinfrastruktur und Entwicklung am Markt. Gegründet vor gut drei Jahren. Mitten in der Covid-19-Pandemie, aus einer WhatsApp-Gruppe zum E-Cannonball heraus, hat man es mittlerweile auf über 90 Mitglieder gebracht.
Im Mittelpunkt des Vereins steht die gleichnamige Facebook-Gruppe Electrified Women, welche über 1.150 Mitglieder zählt. Alles Frauen, die sich mit der E-Mobilität auseinandersetzen. Sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen. Aber gerade dieses voneinander lernen und Wissen teilen hat der Verein mittlerweile über die eigenen Grenzen hinausgetragen. Man wird aktiv angesprochen. Von Herstellern, von der Industrie aber auch von der Politik, wenn es darum geht E-Mobilität besser und einfacher verständlich zu machen.
Im Detail soll dir das aber Stefanie am besten selbst näher bringen. Ebenso wird sie dir erläutern, was es damit auf sich hat, dass sich die E-Mobilität-Community, sich umeinander kümmern soll. Denn hier gibt es in der Tat noch Potenzial einen großen Teil zum Wachstum der E-Mobilität beizutragen. Durch vermeintliche Kleinigkeiten, die nicht viel Zeit, geschweige den Geld kosten... | |||
| Wulf Schlachter, Wegbereiter der E-Mobilität über aktuelle Entwicklungen | 15 Jan 2023 | 00:22:19 | |
Wulf Schlachter ist aktuell als Chief Executive Officer der DXBe Management Group tätig und steht durch DXBe weltweit mit verschiedensten Start-Ups aus der Elektromobilität-Szene in Kontakt. Nicht nur mit diesen ist er tagtäglich im Austausch, sondern auch mit Politiker:innen, Entscheider:innen und vielen relevanten Playern im Umfeld der E-Mobilität. Im Elektroauto-News.net-Podcast gibt er uns einen Einblick auf die aktuellen Entwicklungen am Markt.
In verschiedene Positionen in Advisory und Boards von Start-Ups ist er stets am Nabel der Zeit. So hat er gute Einblicke auf die Entwicklung bei &Charge, Switch EV oder Charge Construct, um nur einzelne Beispiele zu nennen, die bei Elektroauto-News.net bereits präsent waren.
Daher ist es für ihn ein einfaches den Markt zu überblicken und aufzuzeigen wie sich die aktuelle Lieferkettenthematik alles andere als Positiv auf den Ausbau von Ladeinfrastruktur auswirkt.
Wulf sieht eine große Herausforderung im aktuellen Umfeld darin, dass der Markt langsam aber sicher immer mehr besetzt wird. Wenn auch weiterhin noch entsprechend Luft vorhanden sei. Dennoch treten Start-Ups mittlerweile mit Pkw-OEMs, LKW-OEMs als auch Ladeinfrastruktur-Anbieter sowie anderen Start-Ups in Konkurrenz, wenn es darum geht sich entsprechende Ressourcen zu sichern.
Wird bald dadurch noch weiter verschärft, dass auch andere Player in den Markt eintreten, die man nur am Rande auf dem Schirm hat: Mittlerer Osten, Saudi Arabien oder Indien, um ein paar Beispiel zu nennen. Im Detail soll er dir dies aber am besten selbst erläutern. Daher viel Freude mit der aktuellen Podcast-Folge. | |||
| Numbat denkt Schnellladeinfrastruktur anders | 08 Jan 2023 | 00:22:28 | |
Uli Benker, Head of Marketing des jungen Start-Ups Numbat, hat sich für den Elektroauto-News.net Podcast die Zeit genommen, um uns ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen. Das Allgäuer Cleantech Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben, dass Schnellladesäulen nicht nur an Autobahnen oder Hubs entstehen, sondern durch die Kombination mit Batteriespeichern quasi überall.
Dabei agiere Numbat nicht als Verkäufer der Hardware. Sondern betreibt diese auch aktiv. Mit der eigenen Ladelösung geht man einen Hindernis-Grund, welcher den Ausbau der Ladeinfrastruktur bisher immer gestoppt habe aktiv an. Denn der komplizierte Anschluss an das Stromnetz, Trafostationen mit derzeit langen Lieferzeiten für Transformatoren, als auch gravierende Baumaßnahmen und hohe Investitionskosten fallen bei der Numbat-Lösung nicht an.
Stattdessen setzt das Cleantech-Unternehmen auf eine Kombination aus Schnellladesäule und Batteriespeicher. Denn genau das ist Numbat, eine Kombination aus High-Power Charger und Batteriespeicher. Der Batteriespeicher lädt sich nicht nur laufend aus dem Niederspannungsnetz mit Strom auf, auch der Strom aus PV-Anlagen kann im Numbat gepuffert werden. Hierdurch schafft es das Start-Up einen sehr grünen Energiekreislauf abzubilden und die Stromnetze zu entlasten.
Die Nachfrage vom Markt ist vorhanden. Schon heute gibt es zwei größere Partnerschaften. Weitere stehen für 2023 in den Startlöcher, wie Uli im gemeinsamen Gespräch verraten hat. Aber das hörst du dir am besten selbst an. | |||
| Automobil-Berater: Perspektivwechsel als Chance für E-Mobilität nutzen | 01 Jan 2023 | 00:27:17 | |
Michael Schulz, ist mit seinem Unternehmen NoBlaBla als Automobil-Berater im Bereich Elektromobilität tätig. In diesem Geschäftsfeld bringt er vor allem Verkäufer:innen von Pkw die E-Mobilität näher. Denn erst, wenn diese für die E-Mobilität brennen, können diese auch mit Erfolg die Fahrzeuge der Marke verkaufen. So seine Überzeugung. Im Podcast haben wir uns über den notwendigen Perspektivwechsel auf die Mobilität ausgetauscht, sowie die Betrachtung der Frage, ob Plug-In-Hybride ein Wegbereiter für die E-Mobilität hätten sein können.
Er selbst habe sich zunächst für einen Plug-In-Hybriden entschieden, um mit der Technologie, der Reichweitenthematik sowie dem Laden eines elektrifizierten Fahrzeugs in Berührung zu kommen. All diese Themen existieren auch heute noch in der breiten Masse, könnten seiner Meinung nach abgebaut werden, wenn man den PHEV nutzen könnte, um sich an E-Mobilität heranzutasten.
Michael hätte daher lieber den Weg "justieren statt kürzen" für Prämie und Besteuerung der Teilzeitstromer gewählt. Insbesondere da er nun das Problem sieht, dass weniger Menschen an E-Mobilität herangeführt werden können. Denn der Wechsel der Perspektive hin zur E-Mobilität wird nicht mehr geboten für "Petrol-Heads". Es gibt nur noch die ein oder andere Technologie, ohne die Möglichkeit sich an das Thema heranzutasten.
Generell ist es eh schon ein schwieriges Thema von der ein auf die andere Seite zu blicken oder vice versa. Wird durch die Entwicklung am Markt aber nicht einfacher. Dabei wäre gerade der Perspektivwechsel von E-Mobilist hin zu Petrol Head als auch umgekehrt eine Bereicherung. Es ist eben keine Zeit in der es nur Schwarz oder Weiß gibt. Verschiedene Grautöne sind eben auch vorstellbar. Insbesondere da Michael einen Hauptteil der "Otto-Normalfahrer" in keinem der beiden Extreme sieht, sondern eher dazwischen.
Nun liegt es eigentlich an den beiden Extremen einen gemeinsamen Weg zu finden, um den Wandel der Mobilität voranzubringen. Wenn dies dann beispielsweise über Sound-Generatoren für den "Verbrenner-Sound" in Verbindung mit einem E-Auto funktioniert, wieso nicht. Kompromisse eingehen, Konsens finden und gemeinsam die Weiterentwicklung anstreben, wie Michael ausführt. Aber hör doch am besten selbst rein. Es lohnt sich! | |||
| INTIS: Induktives Laden & Autonomes Fahren geht Hand in Hand | 25 Dec 2022 | 00:31:18 | |
Dr. Ralf Effenberger, Geschäftsführer von INTIS – Integrated Infrastructure Solutions GmbH, hat sich ein wenig Zeit genommen, um über das Thema Induktives Laden zu sprechen. In dieser Folge des Elektroauto-News.net-Podcast hat Herr Effenberger mir einiges zum Thema kabelloses Laden von Pkw näher gebracht. Unter anderem, dass Induktives Laden nicht gleich Induktives Laden ist.
Derzeitiger Knackpunkt, welcher Induktives Laden im Massenmarkt ausbremst, ist die fehlende Standardisierung. Diese schreite aber voran, wie Dr. Effenberger im Podcast ausführt und werde nach Verabschiedung die Basis für eine einheitliche Entwicklung im Automobilumfeld bieten. Er geht davon aus, dass nach Verabschiedung eines Stands der Technik nur noch drei bis vier Jahre vergehen, bis man Pkw mit Induktiven Ladelösungen auf dem Markt sehen wird. Dabei sei es vorstellbar, dass Stromer sowohl mit Kabel, als auch induktiv geladen werden können. Wobei es laut ihm auch gilt immer auf den entsprechenden Einsatzzweck zu blicken.
Bereits heute steht eine Vielzahl eigener Testanlagen und Werkstätten am Standort der ehemaligen Transrapid Versuchsanlage Emsland (TVE) zur Verfügung, um Fortschritte zu testen und zu erproben. Künftig soll es auch nahe München ein entsprechendes Testfeld geben, welches zunächst für autonom fahrende Autos gedacht ist. Auch Lademöglichkeiten, sowohl kabelgebunden und induktiv, werden dort vorhanden sein. Da aus Sicht von Dr. Effenberger Induktives Laden und Autonomes Fahren Hand in Hand gehen wird.
Im Detail führt er das Ganze natürlich wesentlich umfangreicher aus. Der Hyperloop, von dem man hier und da gehört hat, kommt auch drin vor. Also einschalten. Lohnt sich! | |||
| ChargingTime gestaltet Elektroauto laden individueller | 30 Jun 2024 | 00:21:50 | |
In dieser Ausgabe des Elektroauto-News.net Podcast führe ich ein Gespräch mit Felix Geibel und Jonas Sulzer, den Gründern des Startups "ChargingTime". Beide hatten zuvor bei Mercedes-Benz gearbeitet, wo sie sich kennenlernten und die Inspiration für ihre neue Unternehmung fanden: Individuelle Planung von Reisen mit den für einen selbst passenden Ladestopps.
Die Motivation zur Entwicklung der "ChargingTime" App kam aus Felix’ persönlichen Erfahrungen mit den Unannehmlichkeiten der existierenden Ladeinfrastruktur. Während eines Familienurlaubs stieß er auf die Herausforderung, geeignete Ladestationen zu finden, die keine großen Umwege erfordern und zusätzliche Angebote wie guten Kaffee, Essensmöglichkeiten und "Kinderbespaßung" bieten. Dies führte zu der Idee, eine benutzerfreundlichere Lösung zu schaffen. Felix begann eigenständig mit dem Programmieren und entwickelte nebenberuflich die ersten Grundlagen der App. Ging dann im Herbst 2023 seinen Schritt in die Selbstständigkeit, während Jonas seine Karriere bei Mercedes im Frühjahr 2024 beendete, um sich dem Projekt ebenfalls in Vollzeit anzuschließen.
Die "ChargingTime" App integriert sich nahtlos in bestehende Kartendienste wie Google Maps und Apple Maps. Sie ermöglicht es den Nutzer:innen, während der Fahrt Ladestationen zu finden und ihre Reisepläne spontan anzupassen. Ein wichtiger Aspekt der App ist die Möglichkeit für Nutzer:innen, Ladestationen basierend auf verschiedenen Kriterien zu bewerten und zu filtern. Dazu zählen die Verfügbarkeit von Schnellladung, Essensmöglichkeiten und die Anzahl der Ladepunkte. Die App bietet auch eine Community-Funktion, in der Nutzer Bewertungen abgeben und Hashtags zu Ladestationen hinzufügen können, die Informationen wie "überdacht" oder "guter Kaffee" enthalten.
Felix und Jonas betonen im Gespräch auch die Bedeutung der Community für die kontinuierliche Verbesserung ihrer App. Sie sind stolz darauf, eine Plattform zu bieten, die das Laden von Elektrofahrzeugen vereinfacht und die Erfahrung der Nutzer:innen mit der Elektromobilität verbessert. Ihr Ziel ist es, eine Lösung zu bieten, die den Bedürfnissen der Elektroautofahrer:innen gerecht wird und ihnen hilft, die Herausforderungen rund um das Laden auf Reisen leichter zu bewältigen.
Zeitnah planen sie, weitere Features zu implementieren, darunter die Verbindung der App mit Fahrzeugdaten und alternative Routenvorschläge. Die Android-Version der App soll bald folgen, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Das Geschäftsmodell von ChargingTime basiert auf einer kostenlosen Basisversion der App und einer Premium-Version, die zusätzliche Features wie die direkte Integration in CarPlay und fortgeschrittene Filteroptionen bietet. Die Premium-Version wird sowohl auf monatlicher als auch auf jährlicher Basis angeboten, wobei die jährliche Option einen Preisvorteil bietet. Im Detail gibt es all diese Informationen und mehr im Podcast. Also los, reinhören! | |||
| Laurin Hahn, Sono Motors: "Im Worst Case ist das Geld weg, ... | 20 Dec 2022 | 00:18:56 | |
doch davon gehe man nicht aus", so Laurin Hahn, CEO von Sono Motors gegenüber EAN zur aktuellen Entwicklung des Scale-Ups, rund um das Solarelektrofahrzeug SION. In dieser Sonderfolge des Elektroauto-News.net Podcast, haben wir die Entwicklungen rund um das Münchner Start-Up zum Anlass genommen, um ein wenig tiefer zu blicken. Anlass ist die Tatsache, dass die Pläne rund um das Solar-E-Auto eventuell ad acta gelegt werden.
Investor:innen seien aktuell nicht bereit ihr Geld zu investieren. Nun soll es die Community richten. Aus diesem Grund wirft man 3.500 SION in den Ring, die unter dem Motto #saveSion in 50 Tage weiteres Kapital einbringen soll.Konkret stehen die 3.500 SION nicht für verkaufte Fahrzeuge, sondern für den Gegenwert von 104.650.000 Euro (brutto), die die Community in die Kassen spülen könnte.
Das ist ein erster Teil einer weitreichenden Finanzierungsstrategie für die nächsten zwölf Monate. Diese schließt selbstverständlich auch die Kapitalmärkte mit ein. Denn wie Laurin weiter ausführt und auch auf deren Webseite ersichtlich ist, gilt es dann eine weitere Lücke bis zu 210 Millionen Euro zu stopfen, um den SION möglichst nah an die Serienreife heranzuführen.
Stets mit dem Risiko, dass im Worst Case das komplette Geld, welches man eingezahlt hat, weg ist. Ohne, dass hierfür ein SION von der eigenen Haustür steht.
Positiv stimmt hier maximal die Tatsache, dass ein Teil des Geldes für die Solar-Technologie des Unternehmens genutzt wird. Wobei der Großteil in den SION fließe. Mit der Technologie-Sparte sei dann aber zumindest die Basis gelegt, dass eine Rückzahlung im Fall der Fälle abgebildet werden könnte. Da hier schon marktfähige Produkte lanciert und zahlende Kunden gefunden wurden.
Mit den rund 105 Millionen Euro aus der Community-Kampagne wolle man sich nun zunächst in die Lage versetzen weitere Finanzmittel zu beschaffen und die verbleibenden Maschinen, Werkzeuge und Produktionsanlagen zu bezahlen, um die geplante Vorserienproduktion im Jahr 2023 und dann den Produktionsstart im ersten Quartal 2024 zu erreichen. Inwiefern dies realistisch ist wird die Zeit zeigen. Am Arbeitswillen und Einsatz der Gründer scheint es nicht zu scheitern, wie Laurin zu Ende des Gesprächs zu verstehen gibt. | |||
| Martin Moescheid: TWIKE oder E-Mobilität anders gedacht | 18 Dec 2022 | 00:13:23 | |
Martin Moescheid, Geschäftsführender Gesellschafter von TWIKE, hat mir in Rosenthal - der Heimatstätte des TWIKE - ein wenig mehr über das Unternehmen sowie über deren neustes Modell, das TWIKE 5 verraten. Dabei bewegt sich das Fahrzeug noch in der Welt der Elektromobilität. Aber eben weniger auf Pkw, dafür auf Fahrrad und Motorrad-Seite. Quasi das Beste aus drei Welten vereint. Und dennoch scheint es nicht richtig vorwärts zu gehen.
Dies liegt zu einem sicherlich an der aktuellen Lieferketten-Thematik, welche global Unternehmen belastet. Als auch die Tatsache, dass bei Arbeiten an dem Projekt immer wieder Herausforderungen aufkommen, welche gelöst werden müssen. Und dennoch zeigt sich Martin zuversichtlich, dass man auf einem guten Weg ist. Noch Anfang 2023 sollen die ersten beiden Prototypen in Rosenthal vorfahren, um auf Herz und Nieren geprüft zu werden.
TWIKE 5 erlaubt aufgrund eines speziell entwickelten Fahrwerks und besserer Aerodynamik nun auch eine Geschwindigkeit von mehr als 190km/h. Aber nur weil man diese fahren kann, muss man es nicht, wie Martin ausführt. Eine defensive Fahrweise sei die bessere Wahl.
Das Ziel für die folgenden zwölf Monate nach Serienstart ist eine Stückzahl von 500 Fahrzeugen. Die Nachfrage nach dem TWIKE 5 ist jedoch deutlich höher: Aktuell liegen gut 1.700 Vorbestellungen vor. Im Detail gibt's tiefere Einblicke durch Martin selbst. Von daher einschalten und zuhören. Es lohnt sich! | |||
| ORA Funky Cat: Statische Premiere des kompakten Stromers aus China | 12 Dec 2022 | 00:13:05 | |
Lange Jahre glaubte man, die Elektrifizierung des Verkehrs würde über Klein- und Kompaktwägen passieren. Nun zeigt sich, dass vor allem das Premium-Segment dazu beiträgt. Viele Projekte elektrischer Kleinst- und Kleinwägen haben schlussendlich nie das Licht des Massenmarktes erblickt. Nun startet die chinesische Great-Wall-Marke Ora einen neuen Anlauf: ab Januar 2023 soll in Deutschland das vollelektrische Modell Funky Cat angeboten werden.
In Wiesbaden bei der statischen Präsentation des ORA Funky Cat konnte ich mir das E-Fahrzeug näher erläutern lassen. Erste visuelle Eindrücke aufschnappen. Mit dem gleichnamigen Sprachassistenten in Verbindung treten sowie ein kurzes Gespräch mit Jörg Machalitzky, Manager PR von ORA für Deutschland, aufzuzeichnen.
Die Katze wird von einem 126 Kilowatt starken Elektromotor auf der Vorderachse angetrieben und wird mit zwei Batterievarianten angeboten: 48 oder 63 Kilowattstunden. Die größere Batterievariante wird wohl etwa 420 Kilometer Reichweite aufweisen. 250 Newtonmeter Drehmoment sorgen für einen zünftigen Ampelstart. Beim NCAP-Crashtest hat die Katze die volle Sternzahl erreicht.
Mehr Details nun aber aus dem Gespräch mit Jörg Machalitzky. | |||
| Ein Gespräch: Prof. Günther Schuh denkt E-Fahrzeuge anders. Abermals. | 11 Dec 2022 | 00:30:56 | |
Professor Günther Schuh befasst sich als Wissenschaftler und Unternehmer mit disruptiven Innovationen, Informations- und Produktionsmanagement sowie nachhaltigen Mobilitätslösungen. Aus dem Umfeld der Elektromobilität ist er sicherlich mit drei Firmen, an welchen er maßgeblich beteiligt war (Gründer und CEO), ein Begriff: StreetScooter, e.GO Mobile AG und e.GO MOOVE. Mit seinem mittlerweile vierten Projekt wolle er nun abermals die Mobilität verändern.
e.Volution, auf diesen Namen lautet sein viertes Unternehmen, welches er neben seiner Professur am Lehrstuhl für Produktionssystematik, an der RWTH Aachen University, gegründet hat. Im gemeinsamen Podcast haben wir uns über e.Volution und die Vision dahinter unterhalten. Haben aber auch ein paar Zahlen, Daten und Fakten an die Hand bekommen, wie das erste Elektro-Fahrzeug, welches im industriellen Kreislaufwirtschaft-Ansatz erdacht wurde, die Mobilität von Morgen verändern kann.
Nachhaltigkeit kommt in diesem Fall nicht durch verbesserte Prozesse zum Vorschein. Sondern durch das Entfallen eben dieser. Ohne hierbei Nachteile beim Fahrzeug selbst in Kauf zu nehmen. Ganz im Gegenteil. Durch den Wasserstoff-Hybrid-Antrieb gebe es fast so etwas wie "unendliche Reichweite", insofern man das Prinzip dahinter für sich auch in die Tat umzusetzen vermag. All dies zahlt darauf ein, dass der SUV, als auch der Batterie-Bus Meta als umweltfreundlichste E-Fahrzeuge der Welt gelten.
Im Detail gibt es wie gewohnt sämtliche Infos und Einblicke im Podcast. Von daher viel Freude bei dem Gespräch mit Prof. Günther Schuh von e.Volution. Es lohnt sich reinzuhören! | |||
| Aiways: Teurer Strom wird E-Mobilität nicht ausbremsen! | 04 Dec 2022 | 00:33:08 | |
Dr. Alexander Klose, Executive Vice President Overseas Operations bei Aiways, hat sich die Zeit genommen, um mit mir ein wenig über das Start-Up zu reden. Der noch recht junge Automobilhersteller aus China hat mittlerweile seinen Weg nach Europa gefunden. In 16 Märkten ist man schon aktiv. Gerade einmal fünf Jahre nach Gründung. Zudem sind zwei Fahrzeuge auf der Straße. Der U5 und U6, welche beide ebenfalls Thema dieser Folge sind.
Er war vor Aiways unter anderem für BMW, Ford, Jaguar Land Rover sowie Volvo tätig. Eben diese Erfahrung und seine Beziehung zu frühen Investoren in das Start-Up haben ihn bei Samuel Fu auf den Schirm gebracht. Trotz der Tatsache, dass Klose zum damaligen Zeitpunkt die E-Mobilität noch kritisch betrachtet hat, hat er sich auf das Abenteuer "E-Auto aus China" eingelassen.
Spätestens, als beim ersten Ausblick auf den Aiways U5 beim Genfer Autosalon 2019 Vergleiche zu Fahrzeugen namenhafter deutscher Automobilhersteller aufkamen, war er überzeugt. Wahrscheinlich schon früher. Denn den Chinesen ist es gelungen einen nicht klassischen Elektro-SUV auf die Straße zu bringen, der viel Platz, Leistung und Reichweite bietet. In einer Qualität, wie man es aus China wohl zunächst nicht erwartet hätte. Mag auch daran liegen, dass der absolute Fokus bei Aiways auf dem Produkt liegt.
Herr Klose versteht dies zu vermitteln, wenn es darum geht, wie man Märkte für sich gewinnt. Statt hohe Werbebudget auszugeben, will man durch die Fahrzeuge überzeugen. Hierzu setzt man je nach Markt auch auf entsprechende Partnerschaften. Denn starke Partner stärken die Marke, wie er ausführt.
Ähnliche Ansätze sieht man in allen 16 Märkten Europas, in welchen die Marke bereits aktiv ist. Aber auch in den noch kommenden Märkten der EU, beim Ausbau der Aktivitäten in Israel sowie dem Marktstart in der Türkei und den USA, wird man ähnliche Ansätze sehen.
Das Thema Second-Life und Recycling spielt ebenfalls eine Rolle. Hier scheint es augenscheinlich so, dass sich Aiways schneller positioniert als chinesische Marktbegleiter. Gerade in Europa unterliegen Batterie-betriebene Produkte einer strengen Kontrolle und Nachverfolgung, besonders elektrische Automobile. So habe man zu einem mit dem Fahrzeugrecycler Priorec eine Partnerschaft geschlossen. Befinde sich aber auch in einer Testphase mit Green Vision in Frankreich. Das ebenfalls noch junge Unternehmen hat sich auf Second Life-Nutzung von Hochvolt-Komponenten aus der Fahrzeugindustrie spezialisiert und setzt dabei nicht nur die Traktionsbatterien ein, sondern nutzt auch die Motoren für verschiedene Anwendungen.
Im Detail gibt es wie immer sämtliche Informationen in der aktuellen Folge. Dort erfährst du auch, warum Dr. Klose der Überzeugung ist, dass der teure Strom derzeit die Elektromobilität nicht ausbremsen wird. Viel Freude damit! | |||
| Mobility Academy: Innovationen fördern durch die richtige fachliche Basis | 27 Nov 2022 | 00:30:15 | |
Jonathan Wenk bietet mit seinem Unternehmen Mobility Academy Hochvolt-Schulung für Entwickler & Hersteller, Werkstätten und Rettungskräfte nach DGUV Information 209-093 an. Im gemeinsamen Gespräch erläutert er, wie er aus dem Prototypen-Bau für E-Fahrzeuge kommend, seinen Weg zum Trainer im Bereich Hochvolt-Schulungen beschritten hat. Und warum gerade im Bereich der E-Mobilitätsschulungen hoher Fachkräftebedarf besteht.
Direkt zu Beginn zeigt er auf, dass er sich seine Erfahrungen und Wissen nicht nur im stillen Kämmerlein angeeignet hat, sondern dies auf seiner Erfahrung als Projektleiter in der Elektromobilität fußt. Hierdurch besitzt er die notwendigen Fachkenntnisse, Lieferanten und passendes Firmennetzwerk, um entsprechende Projekte zu begleiten.
Für den TÜV Süd und die DEKRA hat er sich durch sein angeeignetes Wissen als Trainer qualifiziert und Interessent:innen mit deren Unterrichtsmaterialien geschult. Musste dabei allerdings auch merken, dass die Materialien nicht seinem Qualitätsanspruch entsprachen. Verbesserungsvorschläge, welche auch den Kunden der Unternehmen genutzt hätten, wurden nicht angenommen oder umgesetzt. Grund für ihn sein eigenes Unternehmen zu gründen, welches seitdem Hersteller, Werkstätten, Vertrieb, Forschung und Entwicklung, usw... im Bereich der Hochvolt-Technik schult.
Jonathan und sein Team stellen dabei entsprechende Schulungsunterlagen zur Verfügung. Und stellen ein entsprechendes Zertifikat am Ende der Schulung aus, als Nachweis für die fachgerechte Qualifizierung. Schulungen, welche je nach Schwerpunkt zwei bis fünf oder mehr Tage dauern.
Je nachdem aus welchem Blickwinkel man sich der Hochvolt-Technik nähert. Was er im Rahmen seiner Schulungen merkt ist die Tatsache, dass Menschen, die befähigt werden - durch entsprechendes Wissen - wieder Feuer & Flamme für ihren Beruf fangen können. Was zu neuen Innovationen im Umfeld der E-Mobilität führt. Im Detail wird dies Jonathan noch ein weniger detaillierter ausführen. | |||
| Skeleton Technologies: 100 km Reichweite in 40- 50 Sekunden laden | 20 Nov 2022 | 00:23:38 | |
Dr. Sebastian Pohlmann, Speichertechnologie-Experten und Vice President Automotive & Business Development bei Skeleton Technologies, war in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu Gast. Gemeinsam haben wir uns über Superkondensatoren unterhalten. Dabei bringt Sebastian vor allem deren Vorteile auf den Punkt und warum man diese nicht länger unterschätzen, sondern systematisch für die Mobilitätswende einsetzen sollte.
Als Energiespeicher mit hoher Leistungsdichte bilden Superkondensatoren das notwendige Pendant zu Lithium-Ionen-Batterien. So hat uns Sebastian in dieser Folge einerseits die Funktion und den Einsatz von Superkondensatoren einfach erklärt. Dabei auch deren Vor- und Nachteile gegenüber Lithium-Ionen-Akkus, wie wir sie aus dem Elektroauto kennen, eingeordnet. Bei seinen weiteren Ausführungen zeigt sich dann deutlich, dass sich beide Technologien, im Sinne einer nachhaltigen Transformation des Mobilitätssektors miteinander vereinen lassen.
Besonders spannend sei diese Art der Technologie aber vor allem in Fahrzeugen, welche feste Routen zurücklegen und/ oder sich in einem Umfeld bewegen, wo es weniger auf die absolute Reichweite ankommt, als auf die Fähigkeit schnell zu laden. So sei es möglich, dass E-Busse als auch Last-Mile-Delivery-Fahrzeuge davon profitieren. Diese können mit einer Ladung an die 100 Kilometer Strecke zurücklegen, um dann in 40 bis 50 Sekunden die eigenen Akkus wieder aufzuladen.
Im Rahmen des Gesprächs tituliert Sebastian das hierfür verwendete Produkt als SuperBattery. Die SuperBattery sei „ein Game Changer“ für die Automobilindustrie, sagt Taavi Madiberg, der CEO von Skeleton Technologies.
Dass die Produkte angenommen werden, zeigt sich dadurch, dass man in Deutschland die Produktion deutlich ausweitet. Das erste Produktionswerk des Unternehmens aus Estland befindet sich nahe Dresden. Das zweite Werk entsteht nahe Leipzig. Ab 2024 könnte dort die SuperBattery in Serie starten. Erste Gespräche mit interessierten Automobilherstellern gibt es bereits. Doch im Detail versteht dies Sebastian besser zu erläutern. Daher reinhören. Es lohnt sich! | |||
| Budbee will Klarna der Lieferservices werden | 13 Nov 2022 | 00:24:17 | |
Hendrik zu Knyphausen, Country Manager Deutschland für Budbee, stand im Elektroauto-News.net-Podcast Rede und Antwort. Im gemeinsamen Gespräch haben wir uns darüber unterhalten, wie das in 2016 gegründete schwedische Unternehmen, künftig auch in Deutschland die letzte Meile nachhaltig gestalten möchte. Dabei fungiert das Datengetriebene Unternehmen als Bindeglied zwischen Online-Shops und deren Kunden.
Denn wie Hendrik ausführt liegt den Online-Shops viel daran den einzigen Touch-Point mit dem Kunden so positiv wie möglich zu gestalten. Und dies ist eben nun einmal die Übergabe der Ware aus dem Lieferwagen/ Cargo-Bike an den Kunden. In Schweden und nordischen Ländern, wo Budbee bereits aktiv ist, hat man nicht nur die Auswahl zwischen verschiedenen Zahlungsdienstleistern, sondern auch zwischen fünf bis sechs Anbietern, welche die Ware überbringen. Die Auswahl trifft hierbei der Kunde.
Bei der Ausweitung des eigenen Angebots in Deutschland setze man auf Wachstum in großen Städten und Ballungsgebieten. Hierdurch sei es möglich Elektroautos und Cargo-Bikes möglichst effizient einzusetzen. Hierfür verwende Budbee entsprechende Softwarelösungen zur Routen-Optimierung. Deren Akku übrigens über eigens gewonnen Solar-Strom nachgeladen wird. Für die Langstrecke ist man derzeit noch auf der Suche nach passenden Lösungen mit Alternativem Antrieb. Damit diese Strecken ebenfalls möglichst nachhaltig zurückgelegt werden.
Die Budbee-Box stelle laut Hendrik eine Ergänzung des eigenen Angebotes dar, welches man weiter ausbauen wolle. Hierdurch spare man bei der Ausfahrt der Pakete noch weitere CO2-Emissionen ein. Wobei der Country Manager für Deutschland zu verstehen gibt, dass es natürlich nur nachhaltig ist, wenn die eigenen Kunden entsprechend zu Fuß, Rad oder mit der Bahn an den Budbee-Boxen vorbeischauen. Hierfür wolle man das eigene Budbee-Box-Netzwerk wachsen lassen, um näher am Endkunden zu sein, wie Hendrik abschließend zu verstehen gibt. | |||
| Robert Gantner, Webasto: Darüber, wie man Batteriefertigung global lernt | 06 Nov 2022 | 00:19:00 | |
Robert ist bei Webasto Director Business Development Battery Systems. In dieser Funktion hat er den umfassenden Blick auf die Batterie-Sparte und konnte uns im Elektroauto-News.net Podcast vor allem etwas zum Thema Pkw-Batterie mit auf den Weg geben. Dabei haben wir natürlich auch andere Themenfelder gestreift. Für mich besonders spannend war die Tatsache, dass die Batteriefertigung global betrachtet und vorangetrieben wird. Mit starkem Einfluss aus Deutschland.
Mit Hyundai–Kia Motors hat man bereits einen potenten Abnehmer für die ersten beiden gebauten Webasto-Batterievarianten gefunden. In diesem Fall für eine Long-Range-Version mit einer Kapazität von 68,7 Kilowattstunden und die Basisversion mit 50,9 Kilowattstunden. "Offenbar haben wir es nicht schlecht gemacht, denn wir konnten auch einen Folgeauftrag für ein Kia-Modell im C-Segment für uns entscheiden", so Webasto-Ingenieur Robert Gantner im Vorfeld der IAA Transportation 2022.
Zu Beginn des Jahres wurde außerdem der erste Batterieauftrag eines deutschen Herstellers bekannt, der ab 2026 in Serie starten soll. Für diesen Auftrag wird ein zusätzliches Werk in Osteuropa gebaut. Darf man der Automobilwoche Glauben schenken, werden die Batterien in Elektroautos des VW Konzerns verbaut.
Robert führt im Podcast aus, dass man bei der Entwicklung und Fertigung versuchen muss den "Sweet Spot" zwischen eigenem Webasto-Batterie-Baukasten sowie den Kundenanforderungen zu finden. Diese gemeinsam zu vereinen, um ein entsprechendes Produkt auf den Markt bringen zu können. Dabei spielt von Beginn an der "Design-to-Cost"-Ansatz eine Rolle. Nicht nur in Hinblick auf Beschaffung entsprechender Rohstoffe, sondern auch hinsichtlich des eigenen CO2-Fußabdrucks. Diesen wolle man so gering wie möglich halten und setze daher auf 30 Werke weltweit.
Die Entwicklungen ruhen nun aber nicht mit der ersten Generation der Webasto-Batterien. Künftig wolle man auf dem gleichen Bauraum mehr Energiedichte unterbringen, Module leichter austauschbar gestalten und ein Plug-and-Play Austausch (im Nutzfahrzeug-Bereich) vorantreiben. Bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten und des CO2-Fußabdrucks. Was in Schierling schon ganz gut gelingt, wo man fast autark durch Sonnenenergie versorgt fertigt. Ähnliche Bestrebungen gibt es in Korea. Aber im Detail soll dir dies Robert Gantner am besten selbst erläutern. | |||
| DeepDrive: So will man den Antrieb von E-Fahrzeugen revolutionieren | 30 Oct 2022 | 00:23:29 | |
DeepDrive peilt mit seinen eigenen Elektro-Radnabenmotoren an eine revolutionäre Antriebstechnologie für Elektrofahrzeuge spürbar voranzutreiben. Ab 2024 im Umfeld der Mikromobilität, ab 2026 dann auch in E-Fahrzeugen in Großserie zum Einsatz zu bringen. Mit Co-Founder und Powertrain System Engineer, Alexander Rosen habe ich mich für den Elektroauto-News.net Podcast über das recht junge Unternehmen ausgetauscht und herausgefunden, ob man auf Visionen oder harte Fakten baut.
An sich trifft wohl beides auf das Münchner Start-Up zu. Aber an die Fakten glaubt man. Nicht nur im eigenen Haus, sondern sieben große Automobilhersteller interessieren sich ebenfalls für die E-Radnabenmotoren von DeepDrive. Geht es nach den Münchnern lösen diese nämlich die beiden größten Problemen bei Elektrofahrzeugen in einem Aufwasch: Reichweite und Kosten. Der getriebelose Motor sei effizienter als der herkömmlicher E-Fahrzeuge, werden die Gründer zitiert. Damit lasse sich die Reichweite um bis zu 20 Prozent erhöhen – auch weil das Chassis um mehr als 100 Kilo leichter ausfalle als mit herkömmlichen Antrieben.
Die eigene Plattform mit den Radnabenmotoren entwickelt man ebenfalls weiter, um anderen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten eigene E-Autos auf dieser aufzubauen. Dabei konzentriere sich DeepDrive auf den gesamten Antrieb, die Automobilhersteller auf das drum herum. Im Detail versteht dies Alexander besser zu vermitteln. Daher geht's direkt rein in die Podcast-Folge. | |||
| Alexander Junge, Aral: Über politische Hürden und Gigahubs | 23 Jun 2024 | 00:27:15 | |
In einer neuen Folge des Elektroauto-News.Net-Podcasts hatte ich die Gelegenheit, erneut mit Alexander Junge zu sprechen, der bei Aral für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland verantwortlich ist. Das Gespräch bot tiefgehende Einblicke in die aktuellen Herausforderungen, politischen Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven der E-Mobilität.
Aral feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Ursprünglich als Anbieter von Benzolkraftstoff gestartet, hat sich Aral über die Jahrzehnte durch Innovationen und mutige Investitionen ausgezeichnet, wie Junge im Gespräch ausführt. Heute bedient das Unternehmen rund zwei Millionen Kunden täglich an etwa 2400 Tankstellen. Als Member of the Executive Board of Aral AG sowie General Manager bp pulse, Central Europe erläutert er, wie Aral sein Netz kontinuierlich weiterentwickelt, indem es Ladesäulen für Elektroautos an seinen Tankstellen und anderen Standorten wie Rewe-Supermärkten und Burger King-Restaurants installiert.
Ein Thema unseres Gesprächs war das neue Gesetz zur Errichtung von 8000 Schnellladepunkten in Deutschland. Junge betonte, dass Aral aus eigenem Antrieb in die Ladeinfrastruktur investiert, anstatt durch gesetzliche Vorgaben gezwungen zu werden. Er forderte ein klares politisches Bekenntnis zur E-Mobilität und mehr Unterstützung, um den Markt anzukurbeln, insbesondere nach dem abrupten Ende der E-Auto-Förderung im Dezember des Vorjahres.
Beim Thema Ladeinfrastruktur erläuterte Junge, dass Aral Pulse bereits rund 2700 Ladepunkte an 400 Standorten installiert hat und den Ausbau weiter vorantreibt. Die positiven Rückmeldungen der Kunden auf die beleuchteten, bemannten Standorte, die oft zusätzliche Dienstleistungen wie Rewe to-go-Shops oder Burger King-Restaurants bieten, seien ermutigend. Besonders stolz ist Aral auf den baldigen Start des ersten Gigahubs, einem großen Ladezentrum, nahe einer Autobahn und in der Nähe des Fußballstadions in Mönchengladbach.
In puncto Preisgestaltung erklärte Junge, dass die Registrierung in der Aral Pulse-App günstigere Ladetarife ermöglicht. Zukünftig plant Aral Abo-Modelle, die gegen eine monatliche Gebühr noch attraktivere Preise bieten. Dynamische Preisanpassungen, ähnlich wie bei Kraftstoffen, könnten ebenfalls eine Rolle spielen, um die Nachfrage besser zu steuern, wobei sich Junge hierzu eher bedeckt hielt.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Ladeinfrastruktur für LKWs. Aral hat bereits über 20 LKW-Ladestationen in Deutschland und plant den Ausbau auf 30 Stationen bis Jahresende. Diese speziellen Ladestationen, oft an Autohöfen gelegen, sind auf die Bedürfnisse von LKWs zugeschnitten. Speditionen zeigen großes Interesse an diesen Angeboten, da sie ihre Fahrerpausen zum Laden nutzen können. Junge erwähnte auch, dass Megawatt-Ladeleistungen in Planung sind, sobald die Technologie in Serie verfügbar ist.
Trotz der aktuellen Herausforderungen und einer verhaltenen Marktentwicklung bleibt Junge optimistisch, dass der Hochlauf der E-Mobilität sich ab dem nächsten Jahr beschleunigen wird. Dies sei nicht zuletzt auf die strengeren Flottengrenzwerte der EU zurückzuführen. Aral sieht die E-Mobilität als Wachstumschance und wichtigen Beitrag zum Ziel von BP, bis 2050 CO₂-neutral zu werden. Hör doch gerne selbst rein in die aktuelle Folge. | |||
| FLEXeCHARGE will zur Stromnetz Stabilisierung in Deutschland beitragen | 23 Oct 2022 | 00:21:58 | |
FLEXeCHARGE möchte einen Unterschied am Markt machen und seinen Teil dazu beitragen, dass Stromnetze stabilisiert werden. In dem man diesen über ein intelligentes Lade- und Energiemanagement System mit der notwendigen Flexibilität versorgt, um entsprechende Spitzenauslastungen abzufangen. Im Detail habe ich mich hierzu mit Max Brandt, COO von FLEXeCHARGE, unterhalten. Dieser gibt uns zu verstehen, wie das Start-Up aus Dänemark die eigene Software-Lösung nutzt, um das Stromnetz flexibel aufzustellen.
Max führt im gemeinsamen Gespräch aus, dass das eigene Unternehmen nach wie vor am Markt sehe, dass das Thema intelligentes Lade- und Energiemanagement bei vielen Projekten sowohl im Bereich der Elektrisierung von Firmenfuhrparks als auch bei größeren Mieterparkplätzen erst dann zum Tragen kommt, wenn die Ladeinfrastruktur bereits installiert ist und dann festgestellt wird, dass die Fahrzeuge gar nicht bedarfsgerecht geladen werden.
Insbesondere in den letzten sechs Monaten hat das Thema stark an Relevanz dazugewonnen, da es nicht mehr um abstrakte Problemstellungen und mögliche Verbesserungspotentiale geht, sondern die Probleme wie mangelnde verfügbare Netzanschlussleistung, unzureichende Nutzung von PV Strom oder fehlende Kommunikationsschnittstellen mit den Netzbetreibern für Kunden mit größeren Ladeinfrastrukturen Realität sind.
Im Detail versteht dies Max wesentlich besser zu vermitteln und zeigt noch auf, wie Unternehmen mit intelligentem Laden Geld verdienen können. | |||
| Paravan: E-Autos als Herausforderung für Menschen mit Behinderung | 16 Oct 2022 | 00:32:35 | |
Jochen Knecht, Head of Communication and external Affairs von Paravan, liefert uns in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast interessante Einblicke darauf, mit welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderung zu kämpfen haben, wenn Sie nachhaltig unterwegs sein wollen. Denn das E-Autos nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken sind scheint allen klar. Was nicht ganz klar scheint, nicht jeder kann die Elektroautos von der Stange fahren.
Insbesondere Menschen mit Querschnittslähmungen und massiven Einschränkungen im Oberkörper können nicht einfach in ein Auto einsteigen und dieses fahren. Hierfür sind meist massive Eingriffe in die Fahrzeuge selbst notwendig. Dann ist es aber möglich, dass Menschen mit Behinderung individuelle Mobilität für sich im Alltag nutzen können. Im Bereich der Verbrenner macht dies Paravan, als Weltmarkt- und Qualitätsführer für hoch individuell angepasste Behindertenfahrzeuge, möglich. Auch im Bereich der E-Autos wolle man durchstarten, steht hier aber vor Herausforderungen.
Wie beispielsweise die Tatsache zeigt, dass sich Hubhilfen nicht mehr ganz so simpel ins Fahrzeug einbringen lassen. Bei Verbrenner wurde der Boden komplett ausgetauscht. Bei E-Autos mit dem Akku im selbigen nicht ganz so einfach möglich. Auch die Reduktion der Fahrzeuge auf einige wenige Segmente/ Modelle - mit starker Übergewichtung auf SUVs/ Crossover - macht die Auswahl der passenden Elektroautos nicht einfacher.
Hat man das passende Fahrzeug gefunden, welches man theoretisch umbauen könnte, greifen regulatorische Hürden. So sei der Umbau einer Verbrenner V-Klasse kein Thema. Das Elektro-Äquivalent, der EQV von Mercedes-Benz, scheidet jedoch aus. Da dieser nach Umbau ein Gewicht von 3,6 Tonnen auf die Waage bringt. Über 3,5 Tonnen erlischt jedoch die Zulassung. Nicht besser wird es bei der Ladeinfrastruktur.
Hier schildet Jochen bildlich, Schritt für Schritt mit welchen Problemen man als Mensch mit Behinderung an diesen zu kämpfen hat. Das Ganze wird dann noch erschreckender, als er einen Blick auf die Zahlen wirft. Hierbei zeigt er auf, wie viele öffentliche Ladestationen in Deutschland vorhanden sind. Rund ein Drittel hiervor wurde durch die NOW GmbH, durch öffentliche Gelder, gefördert. Über das Thema Barrierefreiheit hat man sich bis dahin aber noch keine Gedanken gemacht.
Es gilt zu hoffen, dass man beim Deutschlandnetz nun ein wenig weiterdenkt und die Inklusion der betroffenen Personen nicht vergisst. Denn Jochen führt auch aus, dass beim Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen E-Autos, zumindest eine Millionen dieser Fahrzeuge von Menschen mit Behinderungen gefahren wird. Wobei dies sicherlich nicht der einzige Grund sein sollte an entsprechenden Stellen ein wenig um-/ weiterzudenken. Aber hör doch selbst. | |||
| Heimdalytics: "Batterie-Instandsetzung das bessere Recycling!" | 09 Oct 2022 | 00:24:21 | |
Prof. Dr. Christoph Weber, Fachhochschule Kiel Bereich Elektrotechnik, hat aus der FH Kiel heraus sein Unternehmen Heimdalytics gegründet. Dieses hat sich auf die Qualitätsanalyse von gebrauchten und neuen Batteriemodulen, zum Beispiel aus dem E-Fahrzeug Bereich, spezialisiert. Über sein Start-Up und warum die Instandsetzung eines Lithium-Ionen-Akkus zunächst die bessere Wahl ist, als dessen Recycling, habe ich mich mit ihm ausgetauscht.
Die eigens entwickelte Hard- und Software-Lösungen erlaubt tiefgehende Analysen bis auf die Zellebene, so dass auch die Wiederverwendung von gebrauchten Modulen in bestehenden Batteriesystemen mit gleicher Qualität möglich ist. Die ersten Erfassungen und Auswertungen von neuen Batteriesystemen dauern entsprechend lange, da bis ins kleinste Detail geprüft wird.
Mit Hilfe der gewonnenen Daten können Aussagen zur Batterie-Lebenserwartung getroffen werden. Was die Voraussetzung für gezielte und bezahlbare Reparatur-Verfahren ist. Mit entsprechenden Partner-Unternehmen ist es dann möglich gezielt einzelne Module der Batterie auszutauschen, um die Leistungsfähigkeit der Batterie als Ganzes möglichst lange hoch zu halten. Regulierungen seien dennoch notwendig.
Denn schon heute tanzt ein Automobilhersteller aus der Reihe: Tesla. Denn deren Ansatz die Batterie in der Struktur des Fahrzeugs unterzubringen, verhindert nicht nur den Austausch auf Zell- sondern auch auf Modulebene. Da die Batterie "aus einem Guss" im Fahrzeug selbst verbaut ist.
Im Detail versteht Prof. Dr. Christoph Weber das Ganze dann aber doch ein wenig besser zu vermitteln. Und erläutert in diesem Zusammenhang, warum die mit Hilfe von Heimdalytics mögliche Langzeit-Nutzung von Gebraucht-Batterien gleichbedeutend mit Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ist. | |||
| Einfach E-Auto will Hürden in die E-Mobilität abbauen | 02 Oct 2022 | 00:12:58 | |
Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir auf Elektroauto-News.net erstmals über Einfach E-Auto berichtet. Damals hieß es: "Gerade einmal elf Fragen benötigt der KI-basierte Assistent von Einfach E-Auto, um den Einstieg in die E-Mobilität so einfach wie möglich zu gestalten." Die Hürden zum Einstieg in die Elektromobilität wolle man weiterhin abbauen. Wählt aber nun einen anderen Ansatz, wie Julian Feser, einer der Gründer des Start-Ups, zu verstehen gibt.
Den Nutzer:innen sei es möglich beim eigenen E-Auto-Vergleich die Fahrzeuge nach Elektroauto spezifischen Merkmalen zu filtern, wie beispielsweise nach Wärmepumpe, Möglichkeit zum Bidirektionalen Laden, AC- und DC-Ladegeschwindigkeit, usw... Hierdurch soll es den Fahrer:innen erleichtert werden das richtige Fahrzeug zu finden. In einer Ausbaustufe wird man dazu übergehen die Möglichkeit zum Vergleich der Fahrzeuge anzubieten.
Des Weiteren habe Einfach E-Auto sein Angebot um einen Wallbox-Vergleich mit angeschlossenem Online-Shop sowie einem Ladekartenvergleich erweitert. Künftig soll dann noch ein Vergleich für die THG-Quote sowie für verschiedene Förderangebote folgen. Doch das lässt du dir am besten selbst von Julian in der aktuellen Podast-Folge erläutern. | |||
| fairnergy: THG-Quote trifft nicht die Falschen, kann es besser machen! | 25 Sep 2022 | 00:24:51 | |
Die THG-Quote für Elektroautos kommt seit Anfang des Jahres im Umfeld der Elektromobilität immer wieder zur Sprache. Zuletzt auch als THG-Quote für Wallboxen, wodurch E-Autofahrer zusätzliche Einnahmen erzielen können. Insofern den alles korrekt abläuft. Und eben darüber habe ich mich mit Philip Weykamp, Co-Gründer und CEO von fairnergy, im Elektroauto-News.net Podcast ausgetauscht.
fairnergy agiert am Markt der Treibhausgas-Minderungsquote als Zwischenhändler, zwischen E-Autofahrer und Mineralölunternehmen. Dabei wolle man allerdings seinen Teil zur Energiewende beitragen. Und einen nachhaltigen Impact/ Einfluss auf die Energiewende nehmen.
Bei der Treibhausgasminderungsquote handelt es sich um ein Klimaschutzinstrument, welches dazu beitragen soll den Ausstoß von Kohlendioxid insbesondere im Verkehrssektor zu mindern. Hierdurch werden etwa etwa Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe in Umlauf bringen dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu mindern.
Jedoch sollte eben dieses ausgeschüttete Geld zurück in den Kreislauf der Energiewende gebracht werden. Schließlich soll die Mineralöl-Industrie durch diese Zahlungen den Wandel zur Nachhaltigkeit finanzieren.
Ähnliche Gedanken kommen auf, wenn man die THG-Quote für Wallboxen betrachtet. Auch hier trifft es mit den Mineralölkonzerne nicht "die Falschen". Auch, wenn diese im Fall der Beantragung der Quote für die private Wallbox eben doch zu unrecht zur Kasse gebeten werden. Denn bei der THG-Quote für E-Autos, als auch für private Wallboxen - wie es aktuell ausgelegt wird - wird ein und dasselbe abgerechnet.
Denn, dass was wir als Quote für Wallbox kennen, ist im privaten Bereich die Prämie für E-Autos. Denn um es sich hier einfach zu machen und auf privater Ebene nicht ewig hin und her zurechnen hat die Bundesnetzagentur angenommen, dass 80% des Ladens an heimischer Ladestation (2.000 kWh/ Jahr / ~ 12.000 km) für das eigene E-Auto genutzt werden. Dies hat man entsprechend umgerechnet und landet bei den aktuellen Quoten der Treibhausgasminderung-Vermarktung. Somit wäre eine Wallbox-Auszahlung für Privatpersonen doppelt gemoppelt. Philip führt dies im Gespräch ausführlicher aus und arbeitet entsprechende Unterschiede heraus.
Hier muss es gelingen eine saubere Trennung zwischen Öffentlichem und Privatem Laden zu schaffen. Einen Ansatz hierfür bietet fairnergy selbst, welches mit ihrem Wallbox-Sharing-Angebot (Beta-Phase), klar aufzuzeigen vermögen, welcher Anteil von Strom nun öffentlich oder privat verwendet wurde. Eine Lösung, welche man so auch der Bundesnetzagentur zur Verfügung stellen würde, um so eine möglichst breite Masse an E-Autofahrer:innen zu erreichen.
Im Detail bin ich jedoch der Falsche, um dies ausführlich auszuführen. Daher ist es spätestens jetzt Zeit für den Einsatz von Philip, welcher dir das ganze Thema näher bringen kann. Viel Spaß damit. | |||
| Plugsurfing: Allianz der E-Mobilität - Gemeinsam nach vorne! | 18 Sep 2022 | 00:26:23 | |
Frank William Lauenstein, Head of Sales und Managing Director bei Plugsurfing, hat sich die Zeit genommen, um in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast hinter die Kulissen blicken zu lassen. Plugsurfing ist ein E-Mobilitäts-Dienstleister, der Zugang zum größten öffentlichen Ladenetz Europas bietet. Sich darüber hinaus nicht scheut das eigene Geschäftsfeld zu erweitern und auszubauen.
Seit viereinhalb Jahren ist Frank bei Plugsurfing tätig. Aktuell verantwortet er den Vertrieb der eigenen Produkte und eignet sich daher wie kaum jemand anderes, um uns das eigene Geschäftsmodell näher zu bringen. Trotz dreier Standbeine (Produkte) agiere man kameradschaftlich am Markt.
Das Unternehmen verstehe sich aber hierbei keineswegs als Einzelspieler. Im Gegenteil der Teamgedanke und Transparenz ziehe sich durchs gesamte Unternehmen. Man selbst verstehe sich als Allianz der E-Mobilität, welche man mit Automobilhersteller und Ladenetzbetreiber bilde. Selbst stehe Plugsurfing dabei im Mittelpunkt. Und trägt seinen Teil dazu bei, die Transparenz am Markt voranzutreiben, Prozesse neu auszurichten und aufs Groß und Ganze - das Wachstum der E-Mobilität hinzuarbeiten.
Etwas was nur gemeinsam gelingen kann, wie Frank aufzeigt, als er von unterschiedlichen Herausforderungen/ Gegebenheiten an Europas Ladeinfrastruktur-Märkten berichtet. Aber das, dass soll er dir am besten selbst erläutern. Viel Spaß mit der aktuellen Podcast-Folge. | |||
| eSYSTEMS: Intelligentes Laden im Smart Home | 11 Sep 2022 | 00:23:04 | |
Alle wollen E-Autos. Doch das Laden kann auf Dauer die Stromrechnung ziemlich belasten. Immer mehr Menschen wollen diese Kosten zukünftig daher senken. Das ist auch möglich. Z.B. indem sie entweder ihren eigenen PV-Strom nutzen oder günstige Stromtarife des Energieversorgers. Die AC-Ladelösungen von eSYSTEMS machen genau das möglich. Was sie alles können, vermittelt Geschäftsführer Jochen Paukert, in dieser Folge des Elektroauto-News.net-Podcast. Ab kommendem Jahr wird auch das bidirektionale AC-Laden technisch möglich. Dann scheitert es nur noch an der Bürokratie.
Als junges Start-Up beschäftigt man sich heutzutage mit dem Hochlauf der E-Mobilität, welcher gerade von der ersten in die zweite Phase übergehen zu scheint, wie Herr Paukert im Gespräch ausführt. Derzeit befinde man sich noch im Run auf Elektroautos. Die Entwicklung am Markt schreitet voran, Fahrzeuge halten immer was sie versprechen und auch die Reichweitenangst nimmt ab. Um das Thema Laden machten sich die E-Auto-Besitzer derzeit nur am Rande Gedanken. Doch das wird sich in der zweiten Phase ändern.
Paukert zeigt sich überzeugt davon, dass die Zeit kommen wird, in der intelligente Ladesysteme benötigt werden, die das Laden günstiger machen. Schneller als gedacht, wie er in der Podcast-Folge ausführt. Wer also darüber mehr erfahren möchte, der hört nun zu. | |||
| Dieses Elektroauto gibt es nur im Opel E-Auto-Abo | 10 Sep 2022 | 00:12:30 | |
Opel beschreitet zum 40. Geburtstag des Opel Corsa gänzlich neue Wege. Wie uns Albrecht Schäfer, Direktor Marketing Opel, zu verstehen gibt wird es den Opel Corsa-e 40 - eine limitierte Sonderedition des Corsa-e, nur im hauseigenen Opel Auto-Abo, powered by Free2move geben. Zum Kauf wird es die streng limitierte Variante, über welche wir in diesem Artikel haben, nicht geben. Ab 499,00 Euro im Monat kann man diesen abonnieren. Weitere (Elektro)-Fahrzeuge werden folgen.
Albrecht führt im gemeinsamen Gespräch aus, dass man mit der Geburtstags-Edition des Corsa-e die Herzen der Corsa-Fans höherschlagen lassen möchte. In Anlehnung an das Geburtsjahr des beliebten, bezahlbaren Gefährts limitiert man die Sonderauflage des Corsa 40 / Corsa-e 40 auf 1.982 Exemplare. Fahren lässt sich dieser nur über ein E-Auto-Abo.
Umgesetzt wird das Experiment Auto-Abo gemeinsam mit der Stellantis-Konzernplattform Free2move. Dabei unterscheidet Opel zwischen der Verbrenner und Elektro-Variante. Bereits ab 369 Euro pro Monat kann der „Corsa 40“ abonniert werden. Die rein elektrische Variante startet ab 499 Euro im Monat. Für die Abogebühr inkludiert sind Inspektion, Wartung und Verschleißteile genauso wie Steuern und Versicherungen. Darüber hinaus ist ein kompletter Satz Winterreifen im Auto-Abo inkludiert. Zwischen sechs und 12 Monate Laufzeit und Laufleistung von 1.000 bis 3.000 Kilometer pro Monat hat man die Wahl.
Im Detail hat Albrecht noch ein wenig hinter die Kulissen des Opel Auto-Abo, powered by Free2move, blicken lassen. Wer genau hinhört, der könnte auf die Idee kommen, dass andere Marken des Stellantis-Konzern mit einem ähnlichen Angebot nachziehen. Nun aber erst einmal viel Spaß mit der aktuellen Folge. | |||
| Arthur: "Emissionsfrei... und zwar schnell, hier und heute!" | 04 Sep 2022 | 00:27:30 | |
Arthur entwickelt laut eigener Aussage hochmoderne, emissionsfreie Busse und forscht an dazugehörigen Systemlösungen, um die Mobilitätswende aktiv voranzutreiben. Dabei wolle man sich nicht nur auf den Wasserstoffantrieb oder die Batteriebetriebene E-Mobilität fokussieren. Vielmehr wolle man auf die Technologie setzen, welche im jeweiligen Fall die bessere Lösung ist. Dies gab uns Philipp Glonner, CEO und Mitgründer von Arthur in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu verstehen.
Auf der Messe Bus2Bus in Berlin 2022 stellte das Unternehmen sein erstes Produkt vor, das weniger als sechs Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer verbrauchen soll. Auch die Betriebskosten sollen, in Anbetracht des ganzheitlichen Energiekonzepts, beim Busmodell Arthur H2 Zero günstiger sein als bei vergleichbare Modellen. Ziel ist es ein Bus auf die Straße zu bringen, welcher den Busunternehmen auf die übliche Nutzungszeiträumen eines solchen bares Geld spart.
Der Mitgründer von Arthur äußert im Podcast auch, dass Wasserstoff nicht die Lösung für alles sei, sondern man von Fall zu Fall unterscheiden müsse. Als Ansatzpunkte, welche zu beachten seien, verweist er auf die Möglichkeit zum Aufbau von Ladeinfrastruktur, tägliche Strecken, die zurückgelegt werden muss sowie die Fahrstrecke an sich. Aber nicht nur E-Busse seien ein Thema, welchem man sich angenommen habe. Auch das Thema Infrastruktur zum Wasserstoff-Tanken gehe man an, alleine und/ oder mit Partnern. Im Detail erläutert dir dies Philipp am besten selbst. | |||
| Mazda: Sieht die Zukunft vielfältig. Es gibt nicht den einen Antrieb! | 31 Aug 2022 | 00:16:48 | |
Im Rahmen der ersten europäischen Pressefahrt des Mazda CX-60 e-Skyactiv Plug-In-Hybrid konnte ich mich mit Jochen Münzinger, Direktor für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mazda Deutschland, über die Pläne des Automobilherstellers für die Zukunft austauschen.
In der Welt der Elektromobilität gilt der japanische Automobilhersteller Mazda als Nachzügler und „muss“ aufholen, um mit den Marktbegleiter mithalten zu können. Wobei müssen ein ziemlich starkes Wort ist. Insbesondere dann, wenn man sich wie Mazda für die Vielfältigkeit im Antrieb entscheidet, wie Münzinger im gemeinsamen Gespräch ausführt.
Für Mazda sei die aktuelle Zeit, mit all ihren Herausforderungen eine disruptive Zeit, welche den Wandel beschleunige. Aber eben nicht nur in eine Richtung. Es gilt den für den jeweiligen Markt sinnvollen ökologischen Antrieb zu finden. Dies spiegelt sich in der Multi-Solution-Strategie der Marke wider.
Eben darüber habe ich mich mit Herr Münzinger unterhalten. Sind aber auch auf den Mazda CX-60-e Skyactive Plug-In-Hybrid eingegangen. Als Plug-in Hybridantrieb ist der Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV ein wichtiger Teil der Mazda Multi-Solution-Strategie für eine nachhaltige Mobilität. Diese folgt dem Prinzip, dass es für unterschiedliche Anwendungen eine jeweils passende Antriebslösung gibt. Doch das lässt du dir am besten selbst von Herr Münzinger in der aktuellen Podast-Folge erläutern. | |||
| A. Sicheneder: Das steckt hinter Audi Business Innovation | 16 Jun 2024 | 00:24:54 | |
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Andreas Sicheneder, dem Geschäftsführer der Audi Business Innovation, über die Initiativen und Projekte seines Unternehmens, die darauf abzielen, das Fahrerlebnis mit E-Autos maßgeblich zum Besseren zu verändern. Andreas, der seit Anfang 2021 die Geschäftsleitung innehat, erklärt, dass Audi Business Innovation weit mehr ist als ein reines "Labor" in dem man sich Entwicklungen von theoretischer Seite nährt. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Kerngeschäft von Audi zusammen und konzentriert sich darauf, praxisnahe Innovationen direkt auf die Straße zu bringen.
Andreas betont, dass das Hauptziel darin besteht, das Leben der Autofahrer:innen zu verbessern, indem man sich nicht nur auf das Fahrzeug selbst konzentriert, sondern auch auf die Lebenswelt der Fahrer:innen. Er beschreibt, wie Audi Business Innovation daran arbeitet, Dienstleistungen und Erlebnisse zu entwickeln, die es den Fahrer:innen ermöglichen, die Zeit im Auto sinnvoller zu nutzen. Dies beinhaltet eine breite Palette von Innovationen, von verbesserten Mobilitätsdiensten bis hin zu neuen Erfahrungen, die darauf abzielen, das Wohlbefinden und die Produktivität während der Fahrt zu steigern.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der praxisorientierte Ansatz von Audi Business Innovation. Andreas erläutert, wie eng das Unternehmen mit den Endnutzer:innen zusammenarbeitet, um echte Kundenprobleme zu identifizieren und zu lösen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von traditionellen Labor oder Forschungsabteilungen, die möglicherweise isoliert von realen Anwendungen arbeiten. Audi Business Innovation setzt stattdessen auf direktes Feedback und die schnelle Entwicklung von Prototypen, die in kurzen Zyklen getestet und verbessert werden.
Ein spezifisches Beispiel für ein aktuelles Projekt ist "Audi charge and explore". Dieser Dienst zielt darauf ab, das Ladeerlebnis benutzerfreundlicher zu gestalten. Das Projekt basiert auf einem Algorithmus und kombiniert die vorhandenen Ladestationen mit vielseitigen Aktivitäten in der Nähe. Alles in einer einzigen App, immer zugeschnitten auf die persönlichen Präferenzen der Nutzenden. Der Service nutzt eine spezielle App namens Audi Stage, die als Innovationsinkubator funktioniert und es ermöglicht, neue Dienstleistungen zu erproben und Kundenfeedback zu sammeln. Somit ist es möglich, direkte Erfahrungen der Nutzer:innen abzurufen und mit dieser Rückmeldung weiterzuarbeiten.
Gegen Ende des Gesprächs unterstreicht Andreas die Bedeutung von Agilität und Kundenorientierung in der Automobilindustrie. Er erklärt, dass Audi Business Innovation ständig darauf abzielt, seine Entwicklungszyklen zu verkürzen und schnell auf das sich ändernde Kundenverhalten und die Anforderungen des Marktes zu reagieren. Der Erfolg ihrer Bemühungen wird letztlich daran gemessen, wie gut sie die Bedürfnisse und Wünsche der Endverbraucher:innen erfüllen und diese in innovative, praktikable Lösungen umsetzen können, die das Fahrerlebnis in einer zunehmend digitalisierten Welt verbessern. Ausführlich kann er es ausführlicher beschreiben. Also los, einschalten! | |||
| PANION: Flottenbetreiber müssen keine Angst vor Elektrifizierung haben | 28 Aug 2022 | 00:26:51 | |
Das Berliner Startup PANION, unter der Leitung von CEO Markus Kröger und CTO Weston Hankins, will Flottenbetreiber die Angst vor der Elektrifizierung der eigenen Flotte nehmen. Dabei verstehe man sich selbst als COMPANION (im Deutschen "Begleiter") auf dem Weg hin zur E-Mobilität. Im Oktober 2020 entstanden als 100 Prozent Tochter von ABB eMobility setzt man auf Zahlen, Daten und Fakten, um den Weg zu ebnen.
PANION konzentriert sich hierbei stets auf die individuellen Probleme/ Herausforderungen der Kunden. Lernt aber natürlich auch Kundenübergreifend, um weitere Unternehmen an der eigenen Erfahrung teilhaben zu lassen. In diesem Zusammenhang führt Markus aus, wie man von Amazon einiges lernen konnte. Die allein aufgrund der eigenen Flottengröße die ein oder andere Herausforderung zu bewältigen hatten.
Im Detail ist es aber natürlich am besten, wenn Markus uns dies alles selbst erläutert. Denn wer weiß es besser, als der CEO von PANION. Viel Spaß mit der aktuellen Folge. | |||
| FINN erlaubt es E-Mobilität im Geschäftsumfeld zu erleben | 21 Aug 2022 | 00:28:42 | |
Jan Hansen, Co-Founder von FINN und VP für den Bereich Business2Business (B2B), stand uns Rede und Antwort rund um das Thema Auto-Abo im Firmen-/ Unternehmensumfeld. Von Beginn an ist er beim Münchner-Unternehmen tätig, in dem er verschiedene Funktionen innehatte, bevor er sich nun im Detail mit Flotten für Unternehmen auseinandersetzt. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Zeit sind extrem vielfältig und lassen nicht nur einen Blick hinter die Kulissen zu, sondern führen auch dazu, dass man als Flottenbetreiber die Fahrzeugflotte anders denkt.
Denn grundsätzlich denkt man in der heutigen Zeit bei Unternehmensflotten noch an klassische Leasing-Modelle oder Fahrzeugkauf. Jan gibt aber mit entsprechenden, fundierten Argumenten zu verstehen, wieso ein Fahrzeug-Abo durchaus eine Alternative sein kann. Flexibilität ist hier das Stichwort. Kurze Lieferzeiten, kurze Haltedauern und ein Rundum-Sorglos-Paket für eine feste Rate sind weitere Argumente, welche für ein Abo von FINN sprechen.
Leichter als bei FINN könne man sich mit Elektromobilität im Alltag nicht auseinandersetzen und so erfahren, ob es zur eigenen Firma passt. Das Feedback sei durchaus positiv, wie Jan auch am Beispiel eines Beratungsunternehmens aus Köln aufzuzeigen vermag. Diese nutzen das Angebot von FINN, um kurzfristig komplett auf E-Autos umzusteigen. In Zeiten von teils Lieferzeiten bis zu zwei Jahren eine gute Option. Denn die Fahrzeuge, welche FINN im Portfolio hat, sind schnell verfügbar und kommen exakt so, wie sie auf der eigenen Webseite oder im FINN Business-Portal zu sehen sind.
Im Detail lässt du dir das aber am besten von Jan selbst erklären. Viel Spaß mit der aktuellen Folge. | |||
| BEM: Umweltbonus-Neugestaltung sei die "denkbar schlechteste Variante" | 14 Aug 2022 | 00:17:58 | |
Markus Emmert, Vorstand des Bundesverband eMobilität (BEM), sowie Leiter & Organisation BEM-Arbeitsgruppen, hat sich die Zeit genommen, um ein wenig die Sicht des BEM auf die angekündigte Neugestaltung des Umweltbonus/ Kaufprämie für E-Autos im Podcast von Elektroauto-News.net zu teilen. Dabei gibt er klar zu verstehen, die Neugestaltung, wie sie vorgestellt wurde, sei die "denkbar schlechteste Variante", auf die man sich geeinigt habe.
Denn schon heute warten dem BEM zufolge etwa 450.000 Käufer:innen auf die Auslieferung ihrer Elektroautos. Allein durch sie dürfte der nunmehr festgelegte Fördertopf aufgebraucht sein und die E-Auto-Förderung zum Erliegen kommen, so der Verband. Das im Koalitionsvertrag festgehaltene Ziel der Neuzulassung von 15 Millionen Elektroautos sei damit bis 2030 nicht zu erreichen, zumal mit der neuen Regelung nur noch Privatpersonen von der Förderung profitieren sollen, nicht aber Unternehmen mit Firmenfuhrparks und hohen Stückzahlen an Pkw und Lkw.
Von Themen wie Lieferketten-Herausforderungen, Halbleiterkrise und Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ganz zu schweigen, welche sich auch nicht positiv auf den Markt/ Absatz auswirken. Des Weiteren hält man daran fest, dass der Tag der Antragsstellung auf den Zulassungstag des Stromers fällt. Nicht auf das Bestelldatum, wie es der BEM unter anderem gefordert hat. Mit den neuerlichen Ankündigungen dürfte nach Ansicht des BEM auf Seiten der Verbraucher:innen auch umfassende Unsicherheit eintreten. Autohäusern und Händlern werde die Motivation zur Verkehrswende entzogen.
Markus führt darüber hinaus aus, dass es mit Neugestaltung des Umweltbonus nur folgerichtig wäre auch die Förderung/ passive Förderung von Verbrenner und Diesel zu stoppen. Da es ansonsten zu einer noch deutlicheren Gleichgewichtsverschiebung kommt. Die gesamte Umgestaltung der Kaufprämie für E-Autos werde sich auch nicht förderlich für den Gebrauchtwagenmarkt auswirken, wie er weiter ausführt. Doch dazu mehr im Gespräch selbst. | |||
| VePa - Vertikales Parken und Laden im urbanen Umfeld | 07 Aug 2022 | 00:18:10 | |
Simon Schubnell, CEO und Co-Founder von VePa, hat sich gemeinsam mit seinem Geschäftspartner David Schön dem vertikalen Parken von Verbrenner und Elektroautos angenommen. Gemeinsam mit deren Team wollen Sie vor allem in urbanen Räumen neue Stellflächen und somit auch Freiräume schaffen. Neben dem reinen Parken von Fahrzeugen sollen dort künftig auch E-Autos geladen werden können.
Kunden von VePa seien sowohl Kommunen, Städte, Immobilienentwickler sowie Personen, welche freie Flächen sinnvoll nutzen wollen. VePa selbst starte in unterschiedlichen Ausbaustufen und konzentriere sich zunächst auf Projekte im urbanen Raum, um das eigene Konzept in der Praxis zu erproben. Ausgehend von dort seien weitere Einsatzzwecke vorstellbar.
Neben der optimalen Ausnutzung der Fläche leisten die VePa-Tower einen Beitrag zur Erreichung von Klimazielen und schaffen benötigten Wohnraum. Im Vergleich zu klassischen Tiefgaragen sei die VePa-Lösung um bis zu 98 Prozent nachhaltiger, wie die TU-München herausarbeiten konnte. Darüber hinaus kann die Fläche von rund 300 m² des Towers genutzt werden um eine Fassadenbegrünung anzubringen oder in Zukunft dort Photovoltaik-Module zu montieren, welche einen Teil der benötigten Energie der VePa-Tower liefert.
Die notwendige Energie, welche für die bis zu 22 kW starken Wallboxen verwendet wird, muss dann allerdings aus anderer Quelle stammen. Hier wird man auf Grünstrom setzen, um den Nachhaltigskeitsgedanken nachzukommen. Nachhaltig ist auch das Prinzip des Pop-Up-Towers. So strebe das Unternehmen an bis Ende des Jahres eine Lösung vorzustellen, welche bei Messen, Veranstaltungen und Co. spontan errichtet werden kann. Das alles kann dir Simon aber sicherlich besser näher bringen. | |||
| Wolfgang Ufer: smart #1 als urbaner E-Weggefährte mit Pionier-Status | 31 Jul 2022 | 00:36:40 | |
Im April 2022, bei der Weltpremiere des smart #1 - gesprochen smart Hashtag One - durfte ich Wolfgang Ufer, CEO von smart Deutschland kennenlernen. Dieser hat bereits am Abend der Premiere erste Einblicke hinter die Kulissen von smart offenbart. Hat es sich nun aber auch nicht nehmen lassen, bei uns im Podcast vorbeizuschauen, um ein wenig über smart, den smart #1 und künftige Entwicklungen der Marke zu sprechen.
Der smart #1 gilt für die Marke als Wegbegründer. Nicht nur weiter in Richtung Elektromobilität, sondern vor allem auch in Hinblick auf die die Neuausrichtung der Marke smart, auf deren Produktportfolio und die Nomenklatur für deren neue Fahrzeuggeneration. Diesen Status als Wegbegründer bringt die Marke einfach mit sich. Wie sonst kann man es sich erklären, dass smart von Beginn an, mit E-Autos gestartet ist. 2007 brachte man den ersten Stromer auf die Straße. Bevor man dann 2019 Vollendens den Wandel hin zur reinen E-Automarke vollzogen hat.
Wolfgang gab im Gespräch zu verstehen, dass der Wandel zur reinen E-Automarke bereits beschlossen war, bevor man mit Geely in Gespräche über das heutige Joint-Venture getreten ist. Auch, wenn es zeitlich ganz gut gepasst hat. Denn 2019 gab die Mercedes-Benz AG 50% seines Anteils an smart an die Zhejiang Geely Holding Group (Geely Holding), um gemeinsam ein global ausgerichtetes 50:50 Joint Venture ins Leben zu rufen. Ziel war es, smart, den Pionier urbaner Mobilität, als führende Marke für Elektromobilität weiter zu entwickeln.
Und genau darüber, sowie über deren erstes gemeinsames E-Auto, den smart #1, unterhalten wir uns in dieser Podcast-Folge ausführlich. | |||
| Michael Brecht: Weniger ist mehr, auch bei E-Mobilität | 24 Jul 2022 | 00:35:26 | |
Michael Brecht, seines Zeichens Entrepreneur, Investor und Keynote Speaker, war in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu Gast. Unterhalten haben wir uns ein wenig über seine Arbeit im Umfeld der smarten Mobilität, Berührungspunkte zur Elektromobilität und seinem neuesten Projekt, dem motion-mag.com. Ein Magazin, welches digital, als auch analog, Mobilität mehr Tiefe und Emotion verleihen möchte.
Michael selbst ist seit über zehn Jahren im Umfeld der Mobilität tätig. In unterschiedlichsten Rollen, wie eingangs erwähnt. Zu Beginn noch als reiner Sparringspartner von Automobilhersteller aus dem südlichen Raum Deutschlands, berät er heutzutage verschiedenste Unternehmen aus dem Umfeld der Mobilität. Begonnen vom Start-Up um die Ecke, bis hin zu milliardenschweren OEMs. Dabei versteht er es stets den Gesamtüberblick zu wahren und sich nicht auf die Suche nach der Eierlegende Wollmilchsau zu begeben. Denn die gibt es nicht.
Wie er in unserem gemeinsamen Gespräch ausführt, kommt es darauf an das richtige Maß zu finden. Denn oft gilt "weniger ist mehr", auch im Umfeld der Elektromobilität. Statt riesiger SUVs oder anderer, immer breiterer Fahrzeuge sollte Verkehr nachhaltig und vor allem vollständig gedacht werden. Mikromobilität lautet eines der Schlagworte, welches er ins Spiel bringt. Ein Wandlungsprozess muss erfolgen. Verbunden mit der Bereitschaft Verkehr grundlegend anders zu denken.
Es reicht heutzutage nicht mehr aus, mit ein wenig Farbe, einen Fahrbahnstreifen für E-Bikes, Elektro-Scooter und Co. zur Verfügung zu stellen. Man muss darüber hinausdenken. In diesem Zusammenhang geht Michael ausführlich auf den Wandel/ die Transformation in Paris, zu einer grünen Stadt die atmen soll. Spannende Einblicke, welche er offenbart und die in der Tat zum Nachdenken anregen. Gedanken, die man seit einige Wochen auch im motion-mag.com präsentiert bekommt.
Das Motion Magazin, wächst seiner Aussage nach zur internationalen Plattform für smarte Mobilität, die den Lebensstil, die emotionale und ökologische Seite der Elektrifizierung der Branche beleuchtet. Man nimmt auch bewusst Abstand von nur vierrädrigen E-Fahrzeugen, hin zu allen Ausprägungen der Mobilität. Dargestellt sowohl digital, als auch analog, mit gewissem Tiefgang und einer dazu passenden, sehr ansprechenden Bildsprache. | |||
| EVBox: Deutsche sehen E-Auto nicht als vollwertiges Auto an | 17 Jul 2022 | 00:20:14 | |
Hermann Winkler, Regional Director DACH von EVBox, gibt sich in 2022 bereits zum zweiten Mal in unserem Podcast die Ehre. In der ersten Folge im Januar haben wir uns noch über EVBox, ein Hersteller von Ladelösungen für E-Autos, über aktuelle Trends beim Laden von Elektroautos unterhalten. Die aktuelle Folge widmet sich der EVBox Studie Mobility Monitor 2022, welche beleuchtet, wie 4.000 Befragte die Akzeptanz von Elektroautos im Alltag einordnen.
Dieser Marktforschungsbericht entstand in Kooperation mit Ipsos und stützt sich in seinen Aussagen auf die Antworten von mehr als 4.000 befragten europäischen Bürgern aus vier Ländern: Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und dem Vereinigten Königreich.
Grundsätzlich gibt Herr Winkler zu verstehen, dass man beobachten kann, dass die E-Mobilität verstärkt im Alltag der Menschen angekommen ist und eine entsprechende Akzeptanz erfährt. Im Vergleich zu vor fast zwei Jahren sind mehr europäische Bürger bereit, ein Elektroauto zu kaufen (44 Prozent), und ein Großteil der derzeitigen Fahrer (79 Prozent) würde sich wieder für ein Elektroauto entscheiden. Dennoch steht die Branche immer noch vor einigen Herausforderungen, wie er auch zu vermitteln weiß.
Insbesondere bei Deutschen sei noch Zweifel vorhanden, wenn es um Elektromobilität geht. Was vor allem daran liege, dass Deutsche das Elektroauto nicht als vollwertiges Auto, wie beispielsweise einen Verbrenner oder Diesel ansehen. Gründe hierfür sei beispielsweise die Tatsache, dass man mit einem E-Auto in Deutschland nicht das Tempo-Limit ausfahren könne. Als auch die berüchtigte Reichweiten-Angst. Dabei komme es doch nur auf die richtige Ladestrategie - vor allem zu Hause und beim Arbeitgeber an.
Im Detail wird Herr Winkler aber dir deutlich mehr Einblicke geben können. Von daher, viel Freude mit der Podcast-Folge zum Mobility Monitor 2022. | |||
| M. Mika: Neuer KIA Niro als "One Hero for Everybody" | 10 Jul 2022 | 00:13:21 | |
Mit dem KIA Niro EV bringt der koranische Automobilhersteller, diesen Sommer, die zweite Generation des beliebten Crossover-Modells an den Start. Im Rahmen der Fahrvorstellung Anfang Juli 2022 in Frankfurt habe ich mich mit Maximilian Mika, Produkt Manager Deutschland für den KIA Niro, über den Nachfolger des E-Autos ausgetauscht. Somit erwarten dich nachfolgend interessante Einblicke als Podcast und Eindrücke von der ersten Fahrt des Elektroautos.
Die erste Generation blickt seit 2016 auf über 300.000 verkaufte Einheiten. Auch in der kommenden Generation will KIA mit dem Niro den Einstieg in die Welt der Elektromobilität ermöglichen. Dabei stellt man eben diesen Einstieg unter das Motto: "There's one hero for everybody". Sprich für jeden gibt es genau den Grad der Elektrifizierung, den man sich wünscht. Den als reiner Verbrenner kommt der KIA Niro nicht auf die Straße. So sei dieser als Hybrid (HEV), Plug-In-Hybrid (PHEV) und reines Elektroauto erhältlich.
Im Detail versteht dies Maximilian Mika uns noch besser zu vermitteln, was uns beim KIA Niro EV erwartet. Also hör selbst. Unter anderem erfahren wir, dass rund 70 Prozent aller künftig verkauften KIA Niro rein elektrisch auf die Straße kommen sollen. | |||
| Monta entwickelt sich zum Android für Ladestationen | 10 Jul 2022 | 00:25:56 | |
Monta, Anbieter einer Plattform mit Mobile App für das Management und einfache Teilen von Ladestationen, ist vor 15 Monaten in Dänemark gestartet. Seit dem auf 115 Mitarbeiter angewachsen, konnte 20 Millionen Euro in einer ersten Funding-Runde einsammeln und verwaltet mit der eigenen Software die rund 1.500 Ladepunkte am Flughafen Kopenhagen. Und das sei erst der Anfang, wie uns Almir Hajdarpasic, Deutschland Chef von Monta im Podcast zu verstehen gibt.
Monta ist derzeit vieles, aber vor allem die Softwarelösung für Installateure, Ladestation-Betreiber, CPOs, Unternehmen und E-Fahrer die mit Ladestationen in Berührung kommen. Dabei versteht es das dänische Start-Up unterschiedlichste Bedürfnisse und Herausforderungen unter einen Hut zu bekommen. Stets mit dem Ziel im Blick das Laden von Elektrofahrzeugen einfach, zugänglich und zuverlässig zu gestalten. Mit der eigenen Software wolle man den Grundstein für eine skalierbare und nachhaltige Ladeinfrastruktur schaffen.
Wie Almir ausführt sei es möglich, dass Ladestationen von Unternehmen nachts von anliegenden Privatpersonen genutzt werden können. Sowie private Wallboxen zu bestimmten Zeiten auch von der Nachbarschaft. Dann sähen die Rahmenbedingungen für Elektromobilität schon anders aus, und das Wachstum könnte noch schneller Voranschreiten. Neue Geschäftsfelder können sich erschließen lassen. So könne der Installateur künftig nicht nur Wallboxen und Ladeinfrastruktur installieren, sondern auch im Auftrag seiner Kunden betreiben und zusätzliche Einnahmequellen generieren.
Monta macht aber noch so viel mehr. Aber das soll dir Almir am besten selbst erläutern. | |||
| Autovermieter Starcar nimmt "E-Auto-Neulingen" die Berührungsangst | 03 Jul 2022 | 00:23:47 | |
Für den Autovermieter Starcar ist Elektromobilität kein Novum. Bereits 2011 wurden erste Modelle in die Flotte aufgenommen. Seit dem hat das Thema bei Starcar immer mehr Fahrt aufgenommen. Mitte 2022 blickt man auf 10 Prozent Flottenanteil reiner Elektroautos. Künftig soll dieser noch steigen. Im Gespräch mit Stephan Töllner für den Elektroauto-News.net Podcast haben wir gemeinsam ein wenig hinter die Kulissen von Starcar geblickt und welche Bedeutung die E-Mobilität für das Unternehmen hat.
Insbesondere das PKW-Segment hat in den vergangenen Jahren einen Anstieg der Elektrifizierung erfahren. Zehn Prozent der eigenen Flotte (absolute Zahl wird nicht genannt) sei rein elektrisch unterwegs. Bei 70 Standorten alleine in Deutschland, weitere sollen folgen, wie die Aussagen von Herr Töllner vermuten lassen, dürfte dennoch eine ordentliche Anzahl an reinen E-Autos zusammenkommen.
Die Nachfrage nach den E-Autos, welche preislich so gut wie möglich auf einem Niveau mit vergleichbaren Verbrenner gehalten werden, steige bei der eigenen Kundschaft an. Nicht nur bei E-Auto-Fans, welche verschiedene Fahrzeuge testen wollen, sondern insbesondere bei E-Auto-Neulingen. Typisches Beispiel sei hier die Bereitstellung eines E-Autos für den Kunden, während dieser seinen Verbrenner in der Werkstatt hat.
Wasserstofffahrzeuge seien derzeit keine Option für den Autovermieter. Die Gründe hierfür erscheinen genauso nachvollziehbar, wie die Tatsache, dass man auf die Herausforderungen beim Aufbau der Ladeinfrastruktur als Hemmschuh der E-Mobilität verweist. Im Detail soll dies der Leiter New Mobility von Starcar am besten selbst erläutern. Viel Freude mit dieser Folge. | |||
| Alpine A290: Sportlicher E-Hatchback für neues Zeitalter | 13 Jun 2024 | 00:12:41 | |
In unserer neuesten Podcast-Episode tauchen wir tief in die Welt von Alpine ein und werfen einen exklusiven Blick auf die neue Alpine A290, die mit ihrer Kombination aus Elektromobilität und sportlicher Performance eine neue Ära für die Marke einläutet. Wir sprechen mit Max Müller, Brand Director von Alpine Germany über die ambitionierten Pläne und die Strategie hinter diesem urbanen Performance-Stromer.
Erfahrt aus erster Hand, wie Alpine die Motorsport-DNA in den Alltag integriert und eine jüngere, urbane Zielgruppe anspricht. Wir diskutieren die technischen Details, die einzigartigen Designmerkmale und die zukünftigen Modelle, die bis 2030 auf den Markt kommen sollen. Lasst euch die spannenden Einblicke nicht entgehen, wie Alpine mit der A290 und weiteren Modellen den Weg in die Elektromobilität beschreitet.
Hört rein und seid gespannt auf exklusive Interviews und tiefgehende Analysen rund um die brandneue Alpine A290 und die Zukunft der Marke! | |||
| Cito will Mehrwert für Kunden und Kuriere am Transportmarkt bieten | 26 Jun 2022 | 00:24:02 | |
Cito will den Transportmarkt digitalisieren, dabei Verbesserungen sowohl auf Kunden-, als auch auf Transportdienstleisterseite schaffen. Die sogenannte Customer Journey wird hierzu stetig weiter entwickelt, um das Konzept der "Transport-on-demand"-Plattform, die bei eiligen Transporten software-basiert Dienstleister vermittelt, fortlaufend attraktiver zu gestalten. Im Detail habe ich mich hierzu mit einem der beiden Gründer, Gregor Stock, CEO von Cito, in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast unterhalten.
Dabei agiere man nicht nur innerhalb des VW Konzerns, wie man es vermuten könnte, sondern agiert im freien Markt. Bereits deutschlandweit wird die innovative Transport-on-Demand-Lösung von zahlreichen Kunden, sowie von der Volkswagen AG selbst, genutzt. Künftig soll das Serviceangebot auch europaweit ausgedehnt werden. Auch zur E-Mobilität hat man eine Verbindung.
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat Anfang März 2022 nicht nur die Weltpremiere des ID.BUZZ in der Variante als Transporter und Bus gefeiert, sondern stellte auch eine Cito-Version des E-Bulli vor. Dieser symbolisiere das perfekte Zusammenspiel von Transport-as-a-Service, digitalem Auftragsmanagement und Elektromobilität. So wolle man den Stromer, wie bereits heute den VW e-Crafter seinen Transportdienstleister zur Verfügung stellen, um E-Mobilität in die Welt hinauszutragen. Und vor allem, um deren Vorzüge am Markt zu platzieren. Im Detail soll aber am besten Gregor erläutern, mit welchen Entwicklungen Cito künftig noch aufwarten wird. | |||
| Wallbox-Anbieter Charge Amps: Nachhaltigkeit macht den Unterschied | 19 Jun 2022 | 00:23:41 | |
Das 2012 gegründete CleanTech-Unternehmen Charge Amps entwickelt intelligente Ladestationen, Kabel und spezielle Cloud-Software für den Einsatz in Haushalten, Büros und öffentlichen Einrichtungen. Über die Entwicklung seit 2012 bis 2022 habe ich mich mit Niels Kunov, Country Manager D-A-CH-Region unterhalten. Dabei konnten wir im Gespräch meiner Meinung nach gut herausarbeiten, was die Ladestationen von Charge Amps so einzigartig macht. Stichwort: Nachhaltigkeit.
Das durchdachte, minimalistische Design weiß zu gefallen. Wird erweitert durch "smarte" Funktionen, wie die Möglichkeit den Strom der eigenen PV-Anlage zu verwenden, den "richtigen" Ladezeitpunkt zu finden sowie ein Historie von Ladedaten über das eigene Backend auszuwerten. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Darüber hinaus verstand es Niels glaubhaft zu vermitteln, dass man nicht nur die einzige Wallbox anbiete, welche auf so viel wie möglich Plastik verzichte, sondern auch vor allem recycelte Materialien einsetzt.
Recyceltes Aluminium steht hierbei im Fokus. Was sich auch in der hochwertigen Verarbeitung widerspiegelt. Die Produktion selbst findet CO2-neutral in Schweden statt, soll aber ausgeweitet werden. Und selbst die Verpackung der Wallboxen komme nachhaltig daher. Alles in Hinblick darauf, dass Charge Amps der Überzeugung ist, dass Recycling ein Eckpfeiler für Unternehmen ist, die am Markt bestehen wollen. Nicht nur im Bereich der Elektromobilität. Aber das soll Niels dir am besten selbst erläutern... | |||
| net4energy: "Energiewende kann nur Ganzheitlich umgesetzt werden" | 12 Jun 2022 | 00:24:09 | |
Semir Dazdarevic, ist Managing Director bei net4energy. Einer Plattform, welche der Überzeug ist, dass die Energiewende und damit die Transformation des Energiesystems, den tiefgreifendsten Umbruch unserer Zeit – gesellschaftlich, politisch und ökonomisch darstellt. In der aktuellen Folge des Elektroauto-News.net Podcast habe ich mich mit Semir über die Energiewende unterhalten. Welche Rolle die E-Mobilität dabei spielt und warum es ganzheitlich gedacht und umgesetzt werden muss, um auf lange Sicht zu überzeugen.
Konkret haben wir in Bezug auf die Energiewende das Feld Elektromobilität betrachtet. Dort auch die Gebiete der Stromerzeugung - in Form von Photovoltaik-Anlagen - gestreift, um dann in die Diskussion zum Thema E-Fuels über zu gehen. Ein Thema, welches heutzutage stark diskutiert wird. Schlußendlich sind wir dann aber doch beim Geldbeutel gelandet, welcher bestimmt, in welchem Ausmaß wir uns eigentlich einen Umstieg und ein Voranschreiten der Energiewende erlauben können. Denn dieser trägt durchaus seinen Teil dazu bei, ob ein Wandel schneller oder langsamer stattfindet. Doch das hörst du dir am besten selbst an. | |||
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