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Explore every episode of the podcast Electronic Music Weekly

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TitlePub. DateDuration
#32 1000 Leute vor dem Klo09 sept. 202600:21:52
8.000 Gäste, nur acht Toiletten und stundenlang geschlossene Tore: Beim Beatpatrol-Festival in Wien ist am Wochenende so einiges schiefgegangen. Katha und Clara dröseln das Festival-Chaos auf, sprechen über ausgefallene Acts, den Unmut der Wiener Szene gegenüber dem Veranstalter und die Frage, wie es für die Besucher jetzt weitergeht. Gute Nachrichten gibt’s für die Clubszene in Hamburg und München: Mit dem „Glimmer“ und dem „Printhouse“ gibt es hier zwei vielversprechende neue Locations. Und: Der Club-Euro geht jetzt bundesweit an den Start! Mit dem Soli sollen kleinere Clubs langfristig unterstützt werden. Wie erfolgsversprechend ist das Konzept? Und welche Fortschritte gibt es in der politischen Unterstützung der Clubszene? Außerdem checken wir gleich zwei neue Games für die Szene aus: „Chunk DAW“ ist derzeit in der Entwicklung und setzt Musikproduktion in einer Spieleoberfläche um. Lässt sich so wirklich ein guter Track produzieren? Für wen könnte dieses Game genau das Richtige sein? Clara testet derweil ihre Karriere im Karriere-Browsergame „Life Like a DJ“ und hat virtuell schon ihre erste Schulparty gespielt. Und: Die ANYMA-Show in Istanbul wurde nach Kritik an angeblich satanistischen Visuals von den lokalen Behörden gecancelt. ANYMA sagt, Ausschnitte seien aus dem Kontext gerissen, mit KI verfremdet und mit anderer Musik unterlegt worden. Wie schnell kann Social Media daraus ein neues Narrativ machen? Und muss Kunst gefallen, damit sie stattfinden darf?
#31 Festival statt Vorschule02 sept. 202600:20:58
Gibt es bald einen neuen Weltrekord für die jüngste weibliche Festival-DJ? Mit gerade einmal fünf Jahren hat DJ LeeLee gute Chancen auf den Titel! Wie viel Talent steckt schon in so jungen Jahren dahinter? Welche Rolle spielen die Eltern und Social Media? Und wo liegt die Grenze zwischen Förderung und zu viel Öffentlichkeit? Einen Rückzug vom Auflegen gibt es von Monika Kruse. Sie gibt ein ehrliches Gesundheitsupdate und sagt wegen ihrer Angststörung erneut Auftritte ab. Warum ist es gerade in der elektronischen Musikwelt wichtig, über psychische Gesundheit zu sprechen? Welchen Preis fordern DJ-Leben und Party-Lifestyle? Und wie verändert sich der Umgang mit all diesen Themen in der Szene aktuell? In der Clubwelt gibt es ordentlich Wirbel um einen neuen Club in Berlin dessen Name, Aufmachung und Konzept uns verdächtig bekannt vorkommen. Ist das noch Inspiration oder schon Konzept-Klau? Wir checken das Statement des Betreibers vom ROSA in Greifswald und klären, warum eine zu große Ähnlichkeit des neuen ROSA in Berlin durchaus zu Problemen führen kann. Auch musikalisch gibt es diese Woche einen Copy-Paste-Vorwurf: Ein neuer Release klingt nahezu identisch wie ein 13 Jahre alte Track von Randomer. Der hat sich jetzt erstmals zu der Geschichte zu Wort gemeldet und erklärt, wieso es selbst in so einem vermeintlich eindeutigen Fall für Artists mitunter schwer ist, auf Streamingplattformen ihr Urheberrecht geltend zu machen. Überschattet wird die ganze Woche von einem tödlichen Vorfall bei einem Open Air im schweizerischen Aarau: Bei Schüssen auf der Veranstaltung wurde eine Person getötet, mehrere weitere wurden verletzt. Wir geben euch ein Update zu allem, was bisher bekannt ist. Und zum Schluss geht’s noch um GTA 6: Für das wohl meisterwartete Game der Welt hat elektronische Musik einen großen Stellenwert. Welche Artists sind für den Soundtrack schon bestätigt? Warum hat hat Thilo für den Release vorsorglich direkt schon Urlaub eingereicht? Und wieso findet Katha es fast ein bisschen uncool, dass das Spiel nun wirklich bald erscheint? Ihr hört es in dieser Folge.
#30 Techno auf der Landesgartenschau26 août 202600:16:23
David Guetta kriegt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, die Chainsmokers droppen ihren ersten deutschsprachigen Song und DJ-Gigs können wir ab sofort per App mit 1 bis 5 Sternen bewerten. Es war viel los diese Woche in der elektronischen Musikwelt und Katha und Alex gehen für euch rein! Wieso geht deutschsprachige Musik in den USA gerade so ab – auch schon vor „Du bist gut genug“? Welchen Einfluss haben dabei Techno-Acts wie Kalte Liebe, Brutalismus 3000 oder Klangkünstler? Und wie ist die Zusammenarbeit von den Chainsmokers und Rapper Makko zustande gekommen? Wir diskutieren außerdem über eine neue App, mit der DJ-Gigs im Nachhinein bewertet werden. Kann man so neue Acts entdecken? Was macht es mit einem als DJ, wenn man gefühlt den Gig seines Lebens spielt und am Ende stehen da 2/5 Sternen? Und lässt sich eine Clubnacht überhaupt auf so eine Skala runterbrechen? Traurige Neuigkeiten kommen aus Dresden: Der Sektor Evolution hat sich mit einem ernsten Statement an seine Community gewandt. Wenn die derzeitige Entwicklung so weiter geht, wird es den Club womöglich nicht mehr lange geben. Und auch in Rotterdam steht die Existenz einiger Veranstaltungen auf dem Spiel, hier will eine Petition (https://petities.nl/petitions/red-de-rotterdamse-festivals?locale=nl) den Abbau von über 600.000 Euro an Fördergeldern verhindern. Wer für Clubkultur und Freiräume lieber auf die Straße geht, kann das am Samstag in Berlin und Hamburg tun, wir liefern euch alle Infos zu den bevorstehenden Demos. Wir checken, wie der Rave auf der Landesgartenschau in Neuss am vergangenen Wochenende lief, warum solche Events eine riesige Chance für alle Beteiligten sind und ob daraus vielleicht sogar ein neues, festes Open Air für die Region entstehen kann. Und: Wir reisen gedanklich nach Hollywood und beglückwünschen David Guetta zum ersten Stern auf dem Walk of Fame für einen Artist aus unserer Szene.
#29 Club-Nerd-Talk mit Tim Grothe19 août 202600:36:06
Mit fünf Euro in der Hosentasche und einem Traum entstand vor 17 Jahren das Mauerpfeiffer in Saarbrücken. Tim Grothe betreibt die U-Bar und den angrenzenden Mauerpfeiffer seit der Baustellenzeit, durch die Corona-Lockdowns bis heute. Die neue Folge ist ein absoluter Nerd-Talk zur Clubkultur. Eine neue Studie der Clubcommission beleuchtet erstmals seit 2019 umfassend, wie es den Clubbetreiber:innen in der Hauptstadt geht. Ihr Fazit: kein Clubsterben, sondern ein Wandel. Grothe stimmt zu, findet aber, dass trotzdem ein Stück Kultur stirbt, wenn große Institutionen wie Watergate oder SchwuZ schließen und kommerzielle Clubs ihre Orte übernehmen. Für ihn stehen Community, Zusammenhalt und der Club als sozialer und politischer Raum im Mittelpunkt. Verändert hat sich vor allem das Ausgehverhalten. Während früher Getränke den Hauptumsatz ausmachten, ist es heute zunehmend der Eintritt. Viele Menschen kaufen im Club weniger Getränke und der Alkoholkonsum ist allgemein aus Gesundheitsgründen zurückgegangen. Im Mauerpfeiffer lief die Gastro laut Grothe ohnehin nie besonders gut. Die wichtigste Einnahmequelle ist der Eintritt – deshalb mussten auch die Preise steigen. Damit trotzdem alle feiern können, gibt es ein Soli-Ticket für Menschen, die sich den regulären Eintritt nicht leisten können. Wir sprechen außerdem über die Standortfrage: Immer mehr Clubs werden verdrängt und müssen sich mit Lärmschutz und Bürokratie herumschlagen, was viel kreativen Freiraum raubt. Ein Ort, um den seit Jahren gestritten wird, ist das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain. Jetzt gibt es ein Update: Für die kommenden zwei Jahre sind die Mieten der Clubs auf dem Gelände erst einmal gesichert. Es sollen jetzt aber 300 Wohnungen entstehen. Grothe glaubt, dass Wohnraum und Clubkultur nebeneinander existieren können, der besondere Charme des RAW-Geländes könnte dabei allerdings verloren gehen.
#28 Feiern ohne Filmriss – UNTOLD Special12 août 202600:18:59
Wie ist es auf dem drittbesten Festival der Welt? Katha und Clara sind on tour auf dem UNTOLD in Rumänien und versorgen euch nicht nur mit frischen Festivaleindrücken, sondern auch mit den Szenenews der Woche: Erlaubt Ibiza bald keine neuen Clubs mehr? Was steckt hinter dem behördlichen „Tourismuszonen-Interventionsplan“? Und welche Probleme bringt der Partytourismus auf der Insel aktuell mit sich, auch durch neue Clubs wie das UNVRS? In Berlin gibt es derweil Spekulationen um den alten Standort vom Watergate – und das literally: Holt der Eigentümer für die Neueröffnung der Location einen internationalen Clubbetreiber in die Hauptstadt? Wir klären, was bisher zu einer möglichen Nachnutzung bekannt ist und warum der Immobilieninvestor in der Szene eher in der Kritik steht. Außerdem sprechen wir über Alkohol beim Feiern, die Sober Journey von DJ Cotumo (also known as eine Hälfte von AKA AKA), die körperliche Belastung auf Festivals, legalen und illegalen Substanzkonsum und würdigen das Werk des kürzlich verstorbenen Ausnahme-Produzenten William Orbit.
#27 Bierdusche oder keine Dusche?05 août 202600:34:08
Lieber Bass zu laut oder Bass zu leise? Drei Tage nicht duschen oder jeden Tag eine Bierdusche? Eigene Playlist oder ein Album von vorne bis hinten hören? Fragen über Fragen, die Host Johannah ihrem Gast Anna stellt. Anna ist bekennender Playlist-Fan, während Johannah gerne auch mal ein komplettes Album am Stück hört. Eine Umfrage aus Großbritannien zeigt: Fast die Hälfte der Erwachsenen hat im vergangenen Jahr kein einziges Album komplett gehört. Die meisten hören immer wieder dieselben Artists und Songs. Der Algorithmus macht es dabei schwer, neue Musik zu entdecken. Wie die beiden es trotzdem schaffen, erfahrt ihr in dieser Folge. Beim UNTOLD-Festival in Rumänien können Besucher:innen am Wochenende kostenlose HPV-Tests und Brustultraschalluntersuchungen in Anspruch nehmen. Anna findet die Aktion großartig – aus eigener Erfahrung weiß sie, wie teuer solche Vorsorgeuntersuchungen sein können. Johannah ergänzt, dass ein Festival durch dieses Angebot auch einen geschützten und niedrigschwelligen Rahmen für ein Thema schafft, das noch immer mit Scham behaftet ist. Dass sich ein Festival so um die Gesundheit seiner Besucher:innen kümmert, ist alles andere als selbstverständlich! Für viel Gesprächsstoff sorgt außerdem die News, dass die Partyreihe SYNOID einige DJs offenbar bis heute nicht bezahlt hat. Die Vorwürfe stammen vom Duo USAW und werden von weiteren Artists unterstützt. An die Öffentlichkeit gehen sie damit jetzt, weil am Wochenende das Event 10 Years SYNOID im AEDEN stattfindet, während einige DJs noch auf ihre Gage vom vergangenen Jahr warten. Für Johannah und Anna ganz klar ein no go! Und in Münchens Clubszene ist einiges in Bewegung. Während DNA und Blitz ihren Abschied feiern, will Xolo neues Leben nach Schwabing bringen. Am Ende wird philosophiert, welches Essen eigentlich das beste beim Feiern ist.
#26 Kink-Raver29 juil. 202600:15:19
EMW ist wieder da und diesmal mit Redaktionsleiter Paul als Gast und Jeany in der Host-Vertretung. Gemeinsam sprechen wir über aktuelle Themen, die die elektronische Musikwelt bewegen: über die überraschende Trennung von Charlotte de Witte und die Reaktionen aus der Szene, über Alok, der seine Eltern kurzerhand mit auf die Tomorrowland-Mainstage genommen hat, und darüber, warum solche Momente weit über das Festivalerlebnis hinausgehen. Außerdem geht es um die neue Kink-Dokumentation über den legendären Berliner Club Kit Kat. Was macht diesen Ort so besonders und wird da mit Vorurteilen aufgeräumt? Wir sprechen auch über einen außergewöhnlichen Rave in Wien: den U-Bahn-Rave, der inzwischen in die dritte Runde geht und zeigt, wie kreativ die Szene immer wieder neue Räume für elektronische Musik findet. Kleiner Ausblick auf kommendes Wochenende: Nature One steht an und wir erzählen, worauf wir uns beim Festival freuen, welche Erwartungen wir haben und was die Highlights sind. Eine neue Folge Electronic Music Weekly mit News, Geschichten und Talks aus der Welt der elektronischen Musik.
#25 Flow statt Feuerwerk – Mit Schiller beim Parookaville22 juil. 202600:18:01
EMW ist on tour mit einer Special-Folge vom Parookaville: Nur wenige Minuten nach seinem ersten Set auf dem Festival spricht Schiller mit Katha über musikalischen Flow, subtile Übergänge und die Frage, warum ein gutes DJ-Set nicht nur von einem Drop zum nächsten springen muss. Außerdem geht es um faire Bedingungen für Artists in Clubs, ausufernde Hospitality-Rider und die wachsende Marktmacht großer Festivalveranstalter. Warum verschwinden immer mehr liebevoll organisierte Independent-Festivals? Wofür sind wir bereit, unser Geld auszugeben? Und wie lässt sich die nächste Generation wieder auf die Tanzfläche bringen? Ihr hört, wie die US-Initiative „Raise the bar” für neue Standards in Clubs kämpft und der Berliner Kater mit dem neuen „Next-Gen-Ticket“ Partys für junge Menschen bezahlbar halten möchte. Und zum Schluss verrät Schiller, wie ihn seine Frau kürzlich mit einer Reise nach Kreta überrascht hat, warum er die letzten drei Jahre keinen Urlaub hatte und worauf er sich in seinem vollgepackten Festivalsommer besonders freut.
#24 Party Oma geht crash out15 juil. 202600:26:53
Alle sind im Sommerurlaub, aber wir senden weiter! In dieser Woche übernimmt Johannah den Host-Sessel und begrüßt Pauline zum gemeinsamen Plausch. Direkt zu Beginn stellen sie fest: Wenn sie alt sind, wollen sie wie Grandma Droniak sein. Die 96-jährige Influencerin sorgt mit ihren wilden Partys im Senior:innenheim regelmäßig für Aufsehen. Zuletzt drohte ihr sogar der Rauswurf. Doch niemand verbietet Omi Droniak ihre Feten, sie zerreißt den Brief der Heimleitung vor laufender Kamera. Unterstützung bekommt sie von einer der größten Party-Girls der 2000er. Wer das ist und wie der Streit ausging, hört ihr in der Folge. Außerdem bringt Pauline zum ersten Mal ein eigenes Thema mit: Sie war kürzlich in einem Club unterwegs, in dem die Veranstaltung (von offizieller Seite) gefilmt wurde. Weder sie noch ihre Freundin konnte sich richtig fallen lassen, weil sie die ganze Zeit das Gefühl hatte auf den Aufnahmen zu landen. Johannah erinnert das sofort an die Zeiten der Clubfotografen in ihrer Jugend. Und es gibt ordentlich Club-News: Die Kiesgrube in Neuss feiert ihre 30. Saison, in Wuppertal eröffnet mit dem Relikt ein neuer Club und in Berlin zieht in die ehemaligen Räume des Mensch Meier ab September mit ROSA ein neuer queerer, sex-positiver Club ein. Zum Abschluss gibt's noch einen Musiktipp von Johannah und drei Festival-Lifehacks von Pauline. Kommt gut durch die Woche :)
#23 Ein Schloss für Paul van Dyk08 juil. 202600:22:22
Diese Woche gibt es zahlreiche Good News aus der Szene: Die Ergebnisse des DJ Mag Top 100 Festival Votings sind da und ein deutsches Festival hat es in die Top 10 geschafft! Haben Clara und Katha auch mit abgestimmt? Und welche Festivals stehen auf eurer Favoritenliste? In Las Vegas bekommen frisch Volljährige in diesem Sommer ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Sie kommen mit ihren Friends for free in zahlreiche Clubs! Unter welchen Bedingungen das möglich ist und wieso Clara die Idee komplett abfeiert, während Katha kritisch bleibt, das hört ihr in dieser Folge. Auch in Deutschland gibt es Neuigkeiten, die Clubs zumindest ein bisschen Hoffnung machen könnten: Was hat die Grundsteuerreform mit dem Clubsterben zu tun und wie will der Berliner Senat jetzt auf Bundesebene dagegen steuern? Während in der Hauptstadt die politischen Fragen aufgeworfen werden, hat der Club Romantica in Stuttgart ein weiteres Jahr seines Bestehens gefeiert. Musikalisch wird es diesmal überraschend ruhig: Paul van Dyk startet unter neuem Alias in Richtung Ambient und baut gleich eine ganze mystische Welt drumherum. Ob das funktioniert? Bei den Adana Twins wiederum heißt es: getrennte Wege, aber kein endgültiger Abschied. Und dann wäre da noch Fred again, der einen Soundtrack zur Pariser Fashion Week beigesteuert hat. Was passiert eigentlich mit der Szene, wenn sich die Modeindustrie immer mehr an Trends aus der Subkultur orientiert? Gehen wir bald alle im Anzug in den Club? On top bekommt ihr alle Infos zu aktuellen Förderungen und Fristen für DJs, Kollektive und Clubs und es gibt eine krasse Chance für alle Nachwuchs-DJs: Der SUNSHINE LIVE DJ-Contest für unser Love Mobile bei der Street Parade in Zürich ist gestartet.
#22 Ist das der letzte Festivalsommer?01 juil. 202600:28:30
Nach extremer Hitze, kurzfristigen Absagen und Evakuierungen bei großen Events stellt sich diese Woche die Frage, ob Festivals in Deutschland künftig anders geplant werden müssen. Heißt es womöglich bald Festival-Frühling statt Hochsommer-Rave? Und wie kriegen andere Länder mit warmem Klima das hin? Auch das Thema KI hat eine neue Eskalationsstufe erreicht: Ein Watchdog-Tool zeigt, wie viel urheberrechtlich geschützte Musik von KI zu Trainingszwecken benutzt wird. Wir klären, welche DJs und Producer davon betroffen sind und warum Gareth Emery als Reaktion sogar direkt ein neues Label gründet. In den Clubnews gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer für das bedrohte Berliner RAW-Gelände und gute Nachrichten für alle Fans vom Watergate: Der legendäre (und inzwischen geschlossene) Berliner Club hat eine neue Heimat für Open Airs gefunden! Warum der neue Standort auch für Berliner Verhältnisse etwas Besonderes ist und wie die Location sogar politisch unterstützt wird, das hört ihr in dieser Folge. Dazu gibt es DJ-News, die auf allen Ebenen bewegen: Steve Aoki bekommt seine eigene Ken-Puppe (doch etwas ganz Entscheidendes fehlt), Mousse T. hat mit 59 Jahren zum ersten Mal geheiratet, Amelie Lens hat ihrer Oma eine Wohnung gekauft (und uns damit zu Tränen gerührt) und James Hype und Tita Lau sprechen offen über Fehlgeburt, Kinderwunsch und Trauer. Zum Schluss wird es noch mal absolut wild: Die Fyre-Festival-Saga geht in die nächste Runde, mit neuen Event-Plänen, sehr vielen red flags und der großen Frage, wer da eigentlich noch Tickets kauft…
#21 Bill Kaulitz macht jetzt Techno24 juin 202600:32:01
Was passiert, wenn KUKO auf Tokio Hotel trifft? Wird Hardtechno jetzt Mainstream? Ist EDM bald Underground? Diese Folge ist eine emotionale Achterbahnfahrt und das nicht nur, weil die Kaulitz-Fan-Herzen höherschlagen. Katha und Resi sprechen über eine Debatte auf Ibiza, ausgelöst durch eine „private“ Party mit über 1000 Leuten. Wird es in Zukunft Booking-Bans und neue Vertragsklauseln für beteiligte DJs nicht angemeldeter Events geben? Was passiert durch die Eindämmung von illegalen Partys mit den zahlreichen Afterhours? Und wie schätzt Ibiza-Ikone Sven Väth die Lage ein? Auch in Berlin ist viel los, denn während der Bezirk Mitte spontane Open Airs vereinfachen will, steht im benachbarten Friedrichshain einer der letzten Orte authentischer Berliner Feierkultur kurz vor dem Aus: Das RAW-Gelände beherbergt zahlreiche Clubs, Bars und sonstige Kulturorte – und die sollen kurzfristig bis nächste Woche ausziehen. Ist das überhaupt realistisch? Wieso hat der Investor sich kurzfristig aus dem Bebauungsplanverfahren zurückgezogen und Räumungsaufforderungen verschickt? Und was würde es für die Berliner Szene bedeuten, wenn die Kulturbetriebe tatsächlich raus müssten? Hier findet ihr die Petition für den Erhalt vom Cassiopeia und anderen betroffenen Kulturstätten: https://www.change.org/p/rettet-das-cassiopeia-r%C3%A4umung-stoppen-kulturstandort-raw-gel%C3%A4nde-erhalten In den Club- und DJ-News schauen wir auf den neuen Ticket-Vorverkauf im Berghain, das erste gemeinsame Face-to-Face-Set von Armin van Buuren und John Summit und die kurzfristigen Gig-Absagen von Purple Disco Machine nach einem Hörsturz. Dazu gibt’s alle Infos zum SUNSHINE LIVE Float bei Rave the Planet – inklusive Line-up-Insights, Demo-Hintergrund und ein Codewort für eure Chance auf Tickets.
#20 Das Leben ist ein Wunschkonzert17 juin 202600:26:08
Martin Garrix macht einen Song mit Madonna und Katha ist komplett aus dem Häuschen. Genau wie über die neuen Alben von Roger Sanchez, Baauer und San Holo. Während Roger Sanchez seine erste Platte seit 20 Jahren raushaut und Baauer für den Soundtrack des Sommers sorgt, lässt sich Paul für die Musik von San Holo allerdings noch nicht so richtig begeistern. Kann Katha hier noch Überzeugungsarbeit leisten? Und wann habt ihr eigentlich das letzte Mal ein Album von vorne bis hinten durchgehört? Traurige News kommen aus Brasilien: Hier ist Indie-Pop-Artist Oliver Tree kurz nach dem Auftakt seiner ersten Welttournee bei einem Hubschrauberunfall ums Leben gekommen. Warum ist das auch für die elektronische Szene ein herber Verlust? Und wie nehmen DJs und Musikerkollegen die Nachricht auf? Die Clubnews haben es in sich, denn trotz politischer Rückendeckung für den Berliner Humboldthain Club ist jetzt der Bauvorbescheid für ein benachbartes Hotel erlassen worden – mit lächerlich niedriger Lärmschutzgrenze und einem Grundstückstausch, der Fragen aufwirft. Auch die Bochumer Szene ist in Bewegung, denn der Standort von Clubs wie RaumEins, Schumacher Club und Klub Kurt schließt zum Ende dieser Woche. Wir klären, ob und wie es möglicherweise an einer neuen Location weitergeht. In Paris steht Shlømo bald vor Gericht. Der Hardtechno-DJ gehört zu den Acts, gegen die im Rahmen der „Steer Files“ Vorwürfe laut wurden und wurde mit Unterstützung von METOODJS nun wegen Vergewaltigung, psychischer Gewalt und Morddrohungen angezeigt. Was er selbst zu den Anschuldigungen sagt, das checken wir in dieser Folge. Genau wie Gerüchte um einen Abschied von Bonobo, Neuigkeiten zu einer möglichen Daft-Punk-Reunion, Wunschkonzerte auf der Tour von Moby, Boris Brejchas Soundtrack zur Männer-Fußball-WM und warum Jax Jones neuerdings auf dem Laufband auflegt.
#19 Ein Gartenzwerg mit Fishers Stimme10 juin 202600:24:07
DJ Bobo-Konzerte sind absolut underrated! Findet zumindest Katha, sie war am Wochenende auf der aktuellen Tour und berichtet von einer Show zwischen Konzert, Zirkus, Musical und Eurodance-Nostalgie – muss bei Christopher aber noch ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. Zusammen schauen die beiden in dieser Folge hinter die Kulissen einer neuen Festival-„Versicherung“, die fast zu gut klingt, um wahr zu sein: Angeblich gibt es eine Entschädigung, wenn die Festival Experience wegen schlechtem Wetter, Artist-Absagen oder Überfüllung beeinträchtigt wird. Was steckt wirklich dahinter? Und warum lohnt sich gerade bei Ticketplattformen immer der Blick ins Kleingedruckte? Außerdem geht es um Spotify: Der Streaminganbieter will KI-generierte Musik transparenter kennzeichnen und testet gleichzeitig neue Ticketfunktionen für „echte Fans“. Aber wer entscheidet am Ende eigentlich, ob man Fan genug ist? Und lässt sich mit Streamingzahlen wirklich der illegale Ticket-Zweitmarkt eindämmen? Weitere Themen in dieser Folge: Neue Proteste der französischen Rave-Szene, die Europatour zu fünf Jahren RSO Berlin, Fisher als Synchronstimme im neuen Toy-Story-Film – und zum Schluss wird es überraschend bunt: Clara und Katha präsentieren ihre Schmetterlinge für Dominik Eulbergs Artenvielfalt-Aktion.
#18 Mehr Oper, weniger Sexkino03 juin 202600:25:11
In dieser Woche zeigt sich mal wieder, wie politisch die elektronische Musikwelt ist. Clubs sind Kultur und das bald auch offiziell im Baurecht! Nach jahrelangem Kampf hat das Bundeskabinett eine Reform beschlossen, auf die die Clubszene lange gewartet hat: Musikclubs sollen künftig im deutschen Baurecht als Kulturorte gelten und nicht mehr als „Vergnügungsstätten“ wie Spielhallen, Wettbüros, Striptease-Lokale oder Sexkinos. Warum ist das so ein wichtiger Schritt und was verändert sich dadurch für Clubs in Deutschland? Weniger Grund zum Feiern gibt es beim Berliner Inklusionsprojekt „Ick Mach Welle“. Wegen der Kulturkürzungen in Berlin fehlen wichtige Fördergelder; das Projekt arbeitet aktuell ehrenamtlich weiter und kämpft ums Überleben. Wenn ihr “Ick Mach Welle” unterstützen wollte dann könnt ihr hier spenden: https://www.startnext.com/ickmachwelle Während Berlin spart, macht Salzburg vor, wie Kulturförderung auch aussehen kann: Die Stadt schenkt lokalen Techno-Kollektiven kostenlose Clubnächte und setzt damit ein Zeichen gegen das Clubsterben. Außerdem sprechen Johannah und Pauline über den Brand im Berliner Club OXI. War der ein gezielter Anschlag? Handelt es sich möglicherweise sogar um eine Brandanschlagsreihe? Die Ermittlungen laufen, viele Fragen sind noch offen. Und zum Schluss gibt's noch etwas fürs Herz: Tune Girl geht mit 63 Jahren und ihren handgemachten Hardware-Techno-Sets gerade viral. Der beste Beweis dafür, dass man nie zu alt ist, um komplett durchzustarten!
#17 Die Rückkehr von Daft Punk?27 mai 202600:18:20
Die Gerüchteküche brodelt: Gibt es eine Daft Punk Reunion und spielt das legendäre Duo auf dem Coachella 2027? Für Katha wäre spätestens das ein Grund, doch mal in die kalifornische Wüste zu fliegen. Aber wo kommen die Gerüchte überhaupt her? Und wie wahrscheinlich ist eine Rückkehr? Clara ist an den Wochenenden gerne mal als „Weinschwärmerin“ unterwegs – tatsächlich ist der „Mittlere Weinschwärmer“ allerdings ein Schmetterling und dem hat Dominik Eulberg einen Track gewidmet. Für das passende Musikvideo sind alle aufgerufen, ihre eigenen Schmetterlinge zu malen. Challenge accepted! Clara und Katha machen mit, klären vorher aber noch für euch, welche ernste Message hinter der lustigen Aktion steckt. Denn unser Lieblings-Ökologe macht natürlich nichts, ohne uns nebenbei noch über Biodiversität und Artensterben zu educaten. Ernst wird es auch in einem juristischen Update: Fantasm war mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert, nun war eine Unterlassungsklage erfolgreich. Good News gibt’s zum Abschluss von Rave the Planet – auf Wunsch der Community wird es in diesem Jahr zum ersten Mal eine After-Party nach der Parade geben – und von Native Instruments: Die Musiktechnologie-Firma wurde nach dem Insolvenzverfahren von inMusic übernommen! Warum ist das für DJs und Producer eine extrem große Sache? Und was ändert sich für alle User durch die Übernahme?
#16 Mit Fake-Followern aufs Line Up20 mai 202600:28:57
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt? Für einen Track-Release, den ersten DJ-Gig oder das Debütalbum? In dieser Folge sprechen Katha und Anna über genau diese Frage, mit News, bei denen sich mehr als nur ein Kreis schließt: Es geht um Carl Cox im englischen Königshaus, den neuen Track von Martin Garrix und Ed Sheeran nach zwölf Jahren Dornröschenschlaf und HUGELs neue Daytime-Only-Ära. Der spielt seine Gigs ab sofort nämlich nur noch vor Mitternacht! In den Festivalnews wird’s politisch, denn nach Konflikten mit der Regierung verlässt das EXIT seine Heimat Serbien. Ein guter Reminder daran, dass elektronische Musik nach wie vor für bestimmte Werte steht. Das DJ Mag hat außerdem sein traditionelles Voting für die besten Festivals der Welt gestartet. Haben kleine, nicht-kommerzielle Festivals hier überhaupt eine Chance? Oder ist eh schon klar, dass das Tomorrowland wieder auf Platz 1 landet? Zum Abschluss nehmen Katha und Anna eine neue Instagram-Seite unter die Lupe, die für mehr Transparenz in der Szene sorgen will. Welche Techno-Acts haben möglicherweise gekaufte Follower auf Social Media? Wie beeinflusst das Line Ups und Bookings? Und warum zeigt sich hier noch mal ein ganz neues Level von Kommerzialisierung in der elektronischen Musikszene? Ihr hört es in dieser Folge.
#15 Unser Produzent für Wien: ESC-Special mit Dario Schürmann13 mai 202600:26:49
Als "Dario Rodriguez" war er jahrelang auf Club- und Festivalbühnen unterwegs, hat Songs mit Acts wie Robin Schulz oder VIZE produziert und auch im SUNSHINE LIVE-Studio aufgelegt. Inzwischen arbeitet Dario Schürmann unter seinem Klarnamen als Produzent und Songwriter vor allem im Hintergrund – und steckt unter anderem hinter „Fire“, dem deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest 2026. Diese ganze Experience ist ein absoluter Fiebertraum! Wie schreibt man einen Song für den ESC? Welche Details und Easter Eggs verstecken sich in der Produktion? Was macht es mit einem, wenn plötzlich ganz Deutschland die eigene Arbeit bewertet und am Ende 180 Millionen Leute zuschauen? Wir machen den Deep Dive und sprechen über die Entstehung von „Fire“ in Marokko, die Zusammenarbeit mit Sarah Engels, YouTube-Reactions und Social-Media-Kommentare. Außerdem geht’s um Produktionstrends, dem Verlust von Individualität in der elektronischen Musikszene, Darios ganz persönliche ESC-Momente und am Ende sind wir uns sicher: Beim Eurovision Song Contest 2026 wird Deutschland bestimmt nicht Letzter werden.
#14 Hold my Kir Royal06 mai 202600:19:17
Diese Woche gibt‘s Double Trouble bei Electronic Music Weekly: Katha und Johannah sitzen endlich mal wieder zusammen am Mikro und sprechen über einen absoluten Boss Move des Ultra Music Festival in Miami: Es hat sich seinen Standort im Bayfront Park für die nächsten 20 Jahre gesichert. Gleichzeitig klagen Anwohner:innen wegen Lärm, Müll und psychischer Belastung. Wie viel Festival ist mitten in der Stadt zumutbar? Und warum sind 95 Dezibel eben nicht einfach nur ein bisschen laute Musik? Eine 30-Stunden-Party im Kraftwerk lädt nicht nur zum Feiern, sondern zwischendrin auch zum Schlafen ein. Katha und Johannah sind on fire: Betten statt Ballern ist ohnehin auch ihr Konzept! Warum gibt es Naptime im Club nicht längst überall? In den Clubnews geht es von Berlin über Leipzig nach Luzern: Das SchwuZ sucht eine neue Location, das ost:end sammelt mit Soli-Tickets Geld für eine feste Open-Air-Fläche und der Rok-Club macht Ende des Monats nach 18 Jahren dicht – unter anderem wegen „verändertem Ausgehverhalten“. Was bedeutet das eigentlich? Und ist ein Comeback mit neuem Konzept im Untergeschoss des Flora-Hotels denkbar? Gute Nachrichten für alle Fans von Fred again..: Seine USB002-Tour ist kostenlos auf YouTube verfügbar! 108 Stunden Live-Audio mit über 70 Feature Artists und unzähligen Gänsehautmomenten. Warum die Aktion komplett zur Marke „Fred again..“ passt und wieso diese Tour Legendenstatus hat, klären wir in dieser Folge. Und wir checken, was es mit dem neuen Gesetzentwurf in Frankreich auf sich hat, laut dem man fürs Raven bald in den Knast kommen kann. Hold my Kir Royal!
#12 Der Sherlock Holmes der elektronischen Musik mit Lovra22 avr. 202600:29:49
Coachella aus erster Hand, ein Urteil mit Folgen für alle Producer – und die Frage: Macht der Algorithmus unsere Musik kaputt? Katha ist zurück im Podcast und hat prominente Verstärkung mitgebracht: Lovra ist in dieser Folge zu Gast! Als House und Tech House DJ, Produzentin, „Housecat“-Label-Ownerin und Veranstalterin kennt sie die Szene in und auswendig. Die beiden kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus, denn das zweite Coachella-Wochenende liegt hinter uns und während Katha das bisher nur durch Reels und Stories miterlebt hat, kann Lovra aus erster Hand berichten, denn sie stand 2025 auf dem Line Up. Ist der Hype um das Festival berechtigt? Wie ist es wirklich vor Ort und was reizt DJs, beim Coachella dabei zu sein? Als Produzentin hat Lovra in dieser Woche gespannt auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Rechtsstreit zwischen Kraftwerk und Moses Pelham geschaut. Der dauert einfach schon 27 Jahre und dreht sich im Kern um die Frage: Ist Sampling eine Urheberrechtsverletzung? Kleiner Spoiler: Das Urteil lässt uns alle aufatmen. Außerdem checken die beiden das neue Label von Kollektiv Turmstraße aus, denn das stellt sich ganz bewusst gegen den Output-Zwang der heutigen Zeit und gegen das Produzieren für TikTok und sonstige Algorithmen. Von Lovra gibt’s dafür viel Applaus. Sie erklärt, wie Social Media nicht nur unsere Hörgewohnheiten, sondern auch die Musik an sich verändert und was das eigentlich für DJs und Producer bedeutet. In den Clubnews dreht sich diese Woche alles um das DJ Mag Top 100 Club Voting. Welcher ist der beste Club der Welt? Es gibt eine neue Nummer 1 und die ist zugleich wenig überraschend und dennoch beachtenswert. Was für Lovra einen guten Club ausmacht und wo sie am liebsten feiert und auflegt, das hört ihr in dieser Folge. Zum Abschluss hat sie noch Gästelistenplätze für ihre nächste Housecat-Party am 25.04. in Berlin mitgebracht, spricht über Nachwuchs-Förderung und FLINTA* in der elektronischen Musik und Katha hat alle Infos zum SUNSHINE LIVE DJ Contest für Rave the Planet am Start.
#11 Das Comeback des Jahres15 avr. 202600:22:03
Für Johannah und Pauline ist klar: Das ist das Club-Comeback des Jahres! Nach nur einem halben Jahr meldet sich das SchwuZ mit neuem Team zurück. Während noch nach einer neuen Heimat für das “queere Wohnzimmer” Berlins gesucht wird, geht der Club auf Tour durch die Hauptstadt. Wann und wo die erste Party stattfindet und wieso es für die Szene so wichtig ist, dass das SchwuZ weiter besteht, das hört ihr in dieser Folge. Nach den Vorwürfen gegen einige Hard-Techno DJs im Februar meldet sich außerdem die Initiative MetooDJs erneut zu Wort. Inzwischen haben sich über 300 Betroffene von sexuellen Übergriffen gemeldet. Um mögliche rechtliche Schritte zu unterstützen, wurde eine SpendenkamFür Johannah und Pauline ist klar: Das ist das Club-Comeback des Jahres! Nach nur einem halben Jahr meldet sich das SchwuZ mit neuem Team zurück. Während noch nach einer neuen Heimat für das “queere Wohnzimmer” Berlins gesucht wird, geht der Club auf Tour durch die Hauptstadt. Wann und wo die erste Party stattfindet und wieso es für die Szene so wichtig ist, dass das SchwuZ weiter besteht, das hört ihr in dieser Folge. Nach den Vorwürfen gegen einige Hard-Techno DJs im Februar meldet sich außerdem die Initiative MetooDJs erneut zu Wort. Inzwischen haben sich über 300 Betroffene von sexuellen Übergriffen gemeldet. Um mögliche rechtliche Schritte zu unterstützen, wurde eine Spendenkampagne gestartet. Wie viel Geld zusammenkommen soll und wofür es konkret eingesetzt wird, das checken wir für euch. Wir sind außerdem mittendrin in der 25. Ausgabe des Coachella-Festivals. Am ersten Wochenende wurde schon voll aufgefahren: Moby, David Guetta, Boys Noize, Jazzy und BUNT, sie alle waren am Start. Die Wüste besonders abgerissen hat Marlon Hoffstadt. Was hat seinen Gig so besonders gemacht? Und sollte man in der aktuellen politischen Lage überhaupt noch zum Coachella fahren? Zum Schluss noch ein Tipp für alle DJs, oder jene, die es werden wollen: Beim „Maximum Heat“ DJ Contest von HÖR Berlin könnt ihr euch einen Slot im bekanntesten Badezimmer der Szene klären! Johannah hat alle Infos dazu, wie ihr euch bewerbt und bis wann der Wettbewerb läuft. (Kleiner Geheimtipp: Auch bei uns steht bald ein DJ-Contest an, also haltet die Augen und Ohren offen!)pagne gestartet. Wie viel Geld zusammenkommen soll und wofür es konkret eingesetzt wird, das checken wir für euch. Wir sind außerdem mittendrin in der 25. Ausgabe des Coachella-Festivals. Am ersten Wochenende wurde schon voll aufgefahren : Jazzy, JOY (Anonymous), BUNT. und Mochakk, sie alle waren am Start. Die Wüste besonders abgerissen hat Marlon Hoffstadt. Was hat seinen Gig so besonders gemacht? Und sollte man in der aktuellen Lage überhaupt noch zum Coachella fahren? Zum Schluss noch ein Tipp für alle DJs, oder jene, die es werden wollen: Beim „Maximum Heat“ DJ Contest von HÖR Berlin könnt ihr euch einen Slot im bekanntesten Badezimmer der Szene klären! Johannah hat alle Infos dazu, wie ihr euch bewerbt und bis wann der Wettbewerb läuft. (Kleiner Geheimtipp: Auch bei uns steht bald ein DJ-Contest an, also haltet die Augen und Ohren offen!)
#10 Raven am See mit Josiane08 avr. 202600:35:16
Folge 10 – unser erstes kleines Jubiläum bei Electronic Music Weekly! Damit Johannah nicht alleine feiern muss, hat sie sich Josiane ins Studio eingeladen und die weiß definitiv, wie man feiert. Sie ist Berlinerin, DJ, Designerin, Food-Connaisseurin und noch vieles mehr. Im Gespräch geht’s unter anderem um ihr Projekt Moyo: ein Eventformat rund um Essen, Austausch und Musik. Die Idee dahinter? Wenn auf dem Dancefloor sowieso alle quatschen, kann man sich auch bewusst einen Raum dafür schaffen. Genau das macht Moyo: ein Ort neben dem Dancefloor, an dem Menschen zusammenkommen und connecten können. Ihre Leidenschaft fürs Essen kommt aus der Familie: Ihre Mutter hat für jeden Anlass groß aufgekocht. Überhaupt spielt Familie in vielen ihrer Projekte eine zentrale Rolle. Im Kongo unterstützt sie ihren Vater beim Aufbau eines Krankenhauses im Heimatdorf. Und auch ihr Modelabel, bei dem sie alles selbst designt und näht, ist nach ihrem Großvater benannt. Natürlich schauen wir auch in Folge 10 auf die News der Szene: Ein neues Clubkonzept will Feiern inklusiver machen: die 4.0 Clubnacht. Hier wird Musik live in visuelle Kunst übersetzt, sodass auch taube und schwerhörige Menschen Clubkultur erleben können. Für Josiane – und auch für Johannah – ein ziemlich starkes Zeichen für die Innovation der Szene. Weniger gute Nachrichten gibt’s vom Epplesee bei Karlsruhe: Das Grashüpfer-Festival wurde abgesagt, weil die Stadt künftig keine Events mehr am See erlaubt, unter anderem aus Naturschutzgründen. Eine Fortführung soll es geben, aber wie genau, ist noch offen. Und dann noch ein kleines Comeback aus Berlin: Das Watergate ist zurück – zumindest als Open-Air-Reihe. Sechs Events sind geplant, mit großen Namen und Berliner Favorites. Auf wen sich Josiane besonders freut, hört ihr in der Folge.
#9 Superbowl der elektronischen Musik01 avr. 202600:31:29
Die Miami Music Week ist in den Büchern! Johannah und Gast Resi schauen, was abging. Während einige aus Resis Umfeld direkt nach Florida gejettet sind, mussten die beiden das Ganze über Social Media verfolgen. Eine Woche lang wurde in Miami gefeiert: in Clubs, auf Rooftops, in Pools. Den Abschluss bildet wie jedes Jahr das Ultra Music Festival. Besonders im Fokus: das b2b von Sara Landry und Amelie Lens und der gefeierte Auftritt von Swedish House Mafia, der als „Festival im Festival“ angekündigt wurde. Auch die EDM Awards wurden wieder vergeben. Die Gewinner für „Dance Radio Song of the Year“ sind für Johannah und Resi aber keine große Überraschung. Einen anderen Fokus setzen die FEMMYs. Der Award von Femme House rückt gezielt FLINTA*, BiPoC und queere Personen in der Musikbranche in den Mittelpunkt, vor allem auch in Bereichen wie Produktion, Sound Engineering oder Management. In München sorgt das Projekt Munich Urban Celebrations von den Grünen, Rosa Liste und Volt für viel Applaus. Menschen zwischen 18 und 35 Jahren können an drei Orten in der Stadt ganz legal, unkommerziell und niedrigschwellig Raves veranstalten. Die Testphase verlief so erfolgreich, dass das Projekt nun mit weiteren Standorten ausgebaut werden soll. Diskussionen gab es außerdem rund um einen Instagram-Post vom Bootshaus, der zu einem bewussteren Umgang mit Handys auf dem Dancefloor aufruft. Im Studio ist man sich einig: Weniger filmen wäre oft gut, im Fall Bootshaus gehört es aber inzwischen dazu. Und dann noch eine ernste Nachricht zum Schluss: Im K-Club in Kehl in Baden-Württemberg ist ein Feuer ausgebrochen. Rund 750 Besucher:innen waren vor Ort, konnten den Club aber rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand. Der Club bleibt vorerst geschlossen, da das Gebäude durch die Löscharbeiten stark beschädigt wurde.
#8 Reizgas auf dem Dancefloor25 mars 202600:21:40
Die Festivalsaison ist offiziell eröffnet und startet direkt mit gemischten Gefühlen: Während auf der Time Warp tausende Menschen zu Acts wie Kobosil, Honey Dijon oder Reinier Zonneveld feiern, sorgen Berichte über Reizgas auf dem Floor für Diskussionen über die Sicherheit auf Veranstaltungen. Auch ein brutaler Angriff auf einen 18-Jährigen in einem Club in Biberach gibt Katha und Johannah zu denken: Wie hat sich unser Miteinander beim Feiern verändert? Und warum häufen sich solche Vorfälle in letzter Zeit? Oder nehmen wir das durch Social Media nur verstärkt wahr? Gute Neuigkeiten kommen aus Berlin: Der von Bauprojekten bedrohte Humboldthain-Club bekommt politische Rückendeckung. Wir checken, warum der Beschluss der BVV ein echter Hoffnungsschimmer für die Clubkultur ist und wie das Humbi nun konkret geschützt wird. In den sonstigen Clubnews geht’s von Berlin über Dortmund bis nach Schwäbisch Hall: Die Kantine26 konnte sich von den Einschnitten in der Corona-Pandemie nie wieder richtig erholen und steht nun vor dem Aus, der Tresor West denkt über seinen Standort nach und die Renate gönnt sich wiederum ein fettes Upgrade mit zusätzlicher Stage und neuem Soundsystem. Gleichzeitig sorgt eine neue Sperrstunde in Heidelberg für Existenzängste im Nachtleben. Sorgen gibt es auch um Solomun, der am Ohr operiert wurde und deshalb das Coachella abgesagt hat. Wie steht es um seinen Gesundheitszustand? Wurde sein Gehör dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen? Zum Schluss wird’s noch kurz nerdy: Elijah Wood schmeißt einen „Herr der Ringe“-Rave in Denver und Katha ist komplett begeistert. Weder sie noch Johannah wussten nämlich, dass der Schauspieler als Teil des DJ-Duos Wooden Wisdom schon seit 15 Jahren mit Vinyl auflegt! Welchen Sound er spielt und wieso seine DJ-Karriere jetzt möglicherweise so richtig Fahrt aufnimmt, das klären wir für euch in dieser Folge.
#7 Das Bergfest meines Lebens mit Ante Perry18 mars 202600:25:51
Ante Perry ist in the House! Er hat seine neue EP mit Harris im Gepäck – die beiden haben sich im Fitnessstudio kennengelernt. Aber auch sonst haben Hip-Hop und House eine enge Verbindung. Warum ist das eigentlich so? Und wieso hat Harris mit seinem eigenen Lebenswandel Ante gleich mit inspiriert? Der ist nämlich seit letztem Jahr auf ner Health Journey: Mehr Sport, weniger Alkohol, kein Fleisch – und die Frage „Was hab ich hier eigentlich die letzten 45 Jahre lang gemacht?“. Wieso Ante seine Ernährung umgestellt hat und ob eine ganze Festivalsaison lang nüchtern sein so eine gute Idee war, das kriegt Katha für euch raus. Außerdem schauen wir gemeinsam auf die Clubszene, denn das PAL in Hamburg konnte letztes Wochenende doch nicht neueröffnen – das Reopening wurde kurzfristig von Behörden und Polizei gestoppt. Ante berichtet, warum ihn das gar nicht so sehr überrascht und welches Verhältnis er als ehemaliger Clubbetreiber selbst zu Behörden und Co hat. Katha freut sich über die neue Single von Martin Garrix, denn die heißt fast genau wie sie, und ist parallel ziemlich erleichtert: Booka Shade hören zwar auf zu touren, bleiben der Musik aber treu. Auch Ante hat großen Respekt vor der Entscheidung und sagt ganz klar: Das fühlt sich nicht nach einem endgültigen Abschied an. Hat er eigentlich schon mal darüber nachgedacht, kürzer zu treten? Für Charly Lownoise steht die nächsten Monate eine Zwangspause an – er hatte einen Skiunfall mit anschließender Knie-OP. Wir wünschen gute Besserung! Ante freut sich derweil auf sein nächstes „Ante Perry & Friends“ Open Air, denn auf dem Line Up stehen zwei echte Ikonen: Die Turntablerocker aka DJ Thomilla und Michi Beck! Warum das für Ante eine große Ehre ist und wie er es trotz der angespannten Lage in der Szene immer noch schafft, ausverkaufte Partys auf die Beine zu stellen, das hört ihr in dieser Folge.
#6 Backstage ohne Regeln11 mars 202600:23:27
Der Tresor in Berlin schmeißt die Garderobe raus und ersetzt sie durch Schließfächer – und Katha hat sehr viele große Gefühle dazu. Sind Garderobenmenschen die unterschätzten Held*innen unserer Clubnächte? Und was passiert mit der Club Experience, wenn sie plötzlich verschwinden? Auch hinter den DJ-Pulten rumort es: Artists wie Lari Luke und Miss Djax fordern mehr Sicherheit in Backstage und Booth. Wer hat dort eigentlich Zugang? Und kontrolliert irgendjemand, was hinter den Kulissen passiert und welche Substanzen konsumiert werden? Außerdem: Die Nominierten für die FEMMYs stehen fest und Anna hatte bis zu dieser Folge noch nie davon gehört. Dabei können alle für die Awards abstimmen! Ausgezeichnet werden Menschen, die die elektronische Szene diverser, fairer und inklusiver machen. Apropos Veränderungen in der Szene: Auch technologisch passiert gerade einiges. Während Anna und Katha noch ein bisschen mit KI fremdeln, nutzen viele Producer sie schon selbstverständlich im Studio. Doch wem gehört eigentlich KI-generierte Musik? Der US-Supreme-Court hat dazu jetzt ein spannendes Urteil gefällt. Der Blick auf die Clublandschaft macht Hoffnung: Nach über 2 Jahren hat das PAL in Hamburg eine neue Location! Katha checkt für euch, warum die gleichermaßen vielversprechend wie auch ungewöhnlich ist. Und wir schauen in den Berliner Westen, wo traditionell so gut wie gar keine elektronischen Clubs zu finden sind, mit dem C115 jetzt aber auch eine neue Location aufmacht.
#5 Awards, Awareness und Abschiede04 mars 202600:25:05
Der Skandal in der Hard-Techno-Szene erreicht die nächste Eskalationsstufe. Johannah und Clara sprechen über die schweren Vorwürfe und die zahlreichen Artists, die inzwischen ihre eigenen Erfahrungen geteilt haben. Viele üben deutliche Kritik an der Szene und nehmen vor allem Veranstalter in die Verantwortung. Die Forderung ist klar: Es braucht strukturelle Veränderungen. Am vergangenen Wochenende fanden außerdem die Brit Awards statt – und es wurde Geschichte geschrieben: PinkPantheress gewinnt als erste Frau den Preis als Producer of the Year. Mit 24 Jahren ist sie zudem die jüngste Gewinnerin in dieser Kategorie. Sie selbst bezeichnet den Moment als bittersüß: Natürlich freue sie sich über die Auszeichnung, aber dass erst jetzt eine Frau gewinnt, zeige auch, wie ungleich die Musikbranche noch immer ist. Eine andere Produzentin, die Musikgeschichte geschrieben hat, ist im Alter von 95 Jahren verstorben: Éliane Radigue. Johannah und Clara sprechen darüber, wie prägend Radigue und andere Pionierinnen für die elektronische Musik waren – und darüber, wie sehr sie sich in einer männerdominierten Szene behaupten musste. Dass sie früher „lieber gerochen als gehört“ wurde, sorgt bei den beiden nur für Kopfschütteln. Weitere News kommen von Cosmic Gate: Nach 27 Jahren geht das DJ-Duo getrennte Wege. DJ Bossi zieht sich aus dem Tourleben zurück – nach all den Jahren auf Reisen ein nachvollziehbarer Schritt. Wie jede Woche gibt es ein Update aus der Clubwelt: Das Hive in Zürich feiert 20-jähriges Jubiläum, das Bootshaus startet einen DJ-Contest zur Förderung des Nachwuchses, und in Berlin spitzt sich der Streit um das RAW-Gelände weiter zu. Und zum Ende senden Johannah und Clara noch Glückwünsche an den Guetta-Clan: David Guetta ist nach geheimer Schwangerschaft seiner Frau zum vierten Mal Vater geworden.
#4 Skandal in der Hard-Techno-Szene25 févr. 202600:20:40
Schwere Vorwürfe sexueller Übergriffe erschüttern seit Tagen die Hard-Techno-Szene. Ein ehemaliger Manager der Agentur Steer Management veröffentlicht auf Instagram unter dem Handle @bradnolimit die sogenannten „Steer Files“. Darin teilt er hunderte Screenshots von Chats, E-Mails und alten Videos, in denen mehrere DJs aus dem Umfeld der Agentur mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert werden. Wie es zu diesem Leak kam und was danach folgte, ordnen Johannah und Thilo für euch ein. Für sie ist klar: Solche Anschuldigungen müssen grundsätzlich ernst genommen werden. Könnt ihr euch unter einem Musical mit dem Namen „God is a DJ“ etwas vorstellen? Thilo erwartet auf jeden Fall einen DJ auf der Bühne. Das Stück befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase. Fest steht aber: Am Ende darf das Publikum auch tanzen. Entwickelt wird das Musical von preisgekrönten Akteur:innen aus der Kulturszene. Erinnert ihr euch noch an das U60311? Ein legendärer Techno-Club in Frankfurt. Johannah eher nicht – sie wurde erst ein Jahr nach der Eröffnung geboren. Thilo zwar auch nicht, hat aber einen der damaligen DJs schon live erlebt: Felix Kröcher. Und genau der bringt mit seiner „Schranz Is Back 2026“-Tour die Energie von damals zurück. Das Besondere: Er holt zwölf Legenden der Szene mit auf die Bühne. Ein Blick auf die Clubs zeigt, wie dynamisch die Szene weiterhin ist: Der AM Club in Berlin-Spandau schließt nach nur zwei Veranstaltungen. Als Grund werden unterschiedliche Visionen und Werte der Betreiber:innen genannt. Gleichzeitig eröffnet in Berlin-Friedrichshain ein neuer Club: Ende März startet das Sensorium mit einer zweitägigen Opening-Party. Auf dem Line-Up stehen internationale Acts und in Berlin gefeierte DJs. Der Rest bleibt vorerst geheim. Und in München verlässt der Blitz Club seine Location auf der Museumsinsel, plant aber ein Comeback an einem neuen Ort. Falls ihr also eine passende Location kennt: Der Blitz sucht noch.
#3 Rave im olympischen Dorf18 févr. 202600:22:08
Was macht es mit uns, wenn wir zu elektronischer Musik gemeinsam feiern? Das hat Fatboy Slim in seinem „Happiness Experiment“ mit einem Psychologen untersucht und wir haben die Ergebnisse für euch! Wieso Katha ein wenig an der Wissenschaftlichkeit des Experiments zweifelt und warum Johannah das wiederum komplett egal ist, hört ihr in dieser Folge. Außerdem strecken wir die Trendfühler aus und prognostizieren den Sommer-Sound für 2026. Kleiner Hint: Es hat mit dem neuen Feature von Reinier Zonneveld und GORDO zu tun, mit Popstar Bad Bunny und mit der spanischen Sprache. Johannah ist voll im Olympia-Fieber! Wo uns bei den Winterspielen in Mailand aktuell elektronische Musik begegnet, welche Athlet:innen auch DJs sind und wieso die Eröffnungsfeier in der Kritik der lokalen Kulturszene steht – das checken wir für euch. Apropos Kritik: Ein Techno-Club in Istanbul zieht wegen seiner neuen Kleiderordnung Unmut auf sich. Welche Klamotten sind dort ab sofort tabu? Und wieso sorgt das für maximale Irritation in der Szene? Gute Nachrichten kommen dagegen aus der deutschen Clublandschaft: Der U-Club in Wuppertal ist gerettet! Wie die Location ab sofort geführt und finanziert wird, das nehmen wir für euch unter die Lupe. Genau wie das Line Up für die Geburtstagssause vom Tresor – der legendäre Berliner Club wird nämlich 35. Zum Abschluss klären wir noch, wie viel Kohle ihr braucht, um euch in Skrillex‘ ehemalige Luxusvilla am Strand von Malibu einzumieten und wieso es theoretisch sogar möglich wäre, dort ein kleines Festival zu veranstalten. Viel Spaß mit der Folge!
#2 Asche zu Platte, Staub zu Sound11 févr. 202600:18:16
Habt ihr schon mal über eure eigene Bestattung nachgedacht? Katha und Pauline fühlen sich damit zugegeben noch unwohl, sprechen für euch aber trotzdem darüber, denn in Rheinland-Pfalz darf man die Asche von Verstorbenen neuerdings auch in eine Vinyl-Schallplatte pressen lassen. Wir checken, unter welchen Voraussetzungen das möglich ist! Katha würde sich möglicherweise als Track von Martin Garrix verewigen. Der geht in diesem Jahr auf seine bisher größte Tour. Wie er damit die lokale Szene und Newcomer-DJs unterstützt, hört ihr in dieser Folge. Außerdem geht’s um die Verzahnung von elektronischer Musik und Mode, denn Techno-DJ und Berghain-Resident der ersten Stunde Len Faki hat auf der Berlin Fashion Week sein Laufstegdebüt gegeben. Welches Label er dort vertreten hat und wie gut das in die Szene passt, nehmen wir für euch unter die Lupe. Ziemlich brisant sind die Vorwürfe gegen Matt Sassari: Sein Track „It Feels So Good“ zusammen mit HUGEL ging im letzten Jahr komplett durch die Decke. Jetzt meldet sich Produzent Ben Hemsley und sagt: Die Idee zu der Nummer wurde von mir geklaut – und ich kann das auch beweisen. Was steckt hinter den Vorwürfen? Und wie fair gehen die großen Player der Szene miteinander um? Auch in der Livemusikbranche brodelt es hinter den Kulissen: Der illegale Ticketzweitmarkt nimmt immer größere Ausmaße an und darunter leiden vor allem die Fans. Ein offener Brief an die EU soll das nun stoppen. Wir schauen uns an, was drinsteht, wer ihn unterzeichnet hat und warum manche der Beteiligten umstritten sind.
#1 Sommer ohne Sonus04 févr. 202600:22:42
Der europäische Festivalsommer wird anders in diesem Jahr, denn das Sonus in Kroatien ist abgesagt. Während Katha FOMO schiebt, weil das Sonus seit Ewigkeiten auf ihrer Bucketlist steht und ab 2027 voraussichtlich an einem komplett neuen Ort stattfindet, berichtet Paul von seiner Party-Experience am Zrce Beach. Für einen großen Schockmoment sorgt in der Szene auch die vorläufige Insolvenz von Native Instruments. Die Berliner Firma versorgt seit fast 30 Jahren DJs und Producer mit Hard- und Software und setzt immer wieder Standards. Was bedeutet die Insolvenz für alle, die mit Native Instruments arbeiten? Beim Blick auf die Clubszene macht sich Aufbruchstimmung breit: Die Renate Berlin konnte ihren Mietvertrag verlängern und hat am Wochenende Re-Opening gefeiert. Das DJ Mag Top 100 Club Voting ist eröffnet. Und auch die Line Ups und Residencies für den Sommer auf Ibiza sind größtenteils veröffentlicht. Traurige News kommen hingegen aus Leipzig: Das Axxon N. – Nachfolger des legendären Institut für Zukunft – hat nach nicht mal einem Jahr seine Türen wieder geschlossen. Was bleibt, ist die Frage, die die ganze Clubszene umtreibt: Wie können Clubs und Kulturstätten wirtschaftlich bleiben, während die Betriebskosten in die Höhe schnellen, die Inflation auf dem Vormarsch ist und viele Locations noch immer mit den Folgen des Shutdowns in der Corona-Pandemie kämpfen? Der Dortmunder Tresor West versucht es mit der Deckelung von DJ-Honoraren – auch für mehr Fairness innerhalb der Szene. Wie der Techno-Club auch auf andere Weise versucht, den Underground-Spirit am Leben zu erhalten, das hört ihr in dieser Folge. Und nicht zuletzt checken wir, wer bei den Grammys abgeräumt hat!
Trailer: Electronic Music Weekly30 janv. 202600:01:00
Electronic Music Weekly versorgt euch ab sofort jeden Donnerstag mit frischen News, Geschichten und Entwicklungen aus der elektronischen Musikwelt. Gastgeberin ist Katha, vielen von euch als langjährige Morningshow-Moderatorin bei SUNSHINE LIVE vertraut. Sie ist neugierig, nahbar und tief verwurzelt in der Szene. In jeder Folge spricht Katha über die wichtigsten Schlagzeilen der Woche, ordnet neue Releases ein, schaut auf Trends innerhalb der Clubkultur und wirft einen Blick hinter die Kulissen eines der lebendigsten Musikgenres der Welt. Dazu rückt sie immer wieder Themen besonders in den Fokus: mal ein neues Album, mal einen spannenden Szenediskurs oder einen Festival-Moment, der nachhallt. Und weil elektronische Musik von Menschen lebt, kommen auch Stimmen aus der Szene zu Wort: DJs, Veranstalter:innen, Insider und Kolleg:innen aus dem SUNSHINE LIVE Team. Abgerundet wird jede Ausgabe durch persönliche Musikempfehlungen und einen Blick darauf, welche Raves, Festivals und Clubnächte am Wochenende anstehen. So seid ihr jede Woche perfekt auf dem Laufenden. Electronic Music Weekly by SUNSHINE LIVE: Jeden Donnerstag neu!
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