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Explore every episode of the podcast Elbvertiefung
Dive into the complete episode list for Elbvertiefung. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Wie gefährlich sind Hamburgs Islamisten? | 30 Aug 2024 | 00:23:53 | |
Ein Mann ersticht auf einem Stadtfest drei Menschen, verletzt acht
weitere – und versetzt ein ganzes Land in Schock. Der 26-jährige
mutmaßliche Täter von Solingen war ein Islamist, seinen Anschlag verübte
er im Namen der Terrorgruppe "Islamischer Staat". Seit Solingen wird in
Deutschland viel diskutiert, über Waffengesetze und Migrationspolitik –
aber auch darüber, welche Gefahr von Islamisten ausgeht.
In Hamburg ist die islamistische Szene groß, erst im Mai trafen sich
2.300 junge Männer mitten in der Stadt, viele von ihnen forderten die
Herrschaft unter einem islamischen Führer und dem Gesetz der Scharia,
ein Kalifat. 1.800 Hamburger aus diesem Spektrum beobachtet der
Verfassungsschutz. Wie gefährlich sind sie? Und wie kommt man gegen ihre
Ideologien an?
In der aktuellen Folge des Podcasts Elbvertiefung gibt Christoph
Heinemann dem Host Maria Rossbauer einen Einblick in die Szene.
Heinemann hat zusammen mit Tom Kroll aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT
gerade intensiv in der Szene recherchiert. Er erzählt von allabendlichen
Treffen in Mümmelmannsberg, von Männern in dicken Karren, die junge
Muslime mit Erfolg und Glamour beeindrucken wollen. Er erklärt, wie der
Anführer einer der bekanntesten Netzwerke junger Islamisten, Muslim
Interaktiv, junge Menschen in seinen Bann zieht – und er berichtet von
einer aufreibenden Recherche, in der er und Tom Kroll letztlich Menschen
gefunden – und getroffen – haben, die mutmaßlich einer verbotenen
islamistischen Organisation angehören.
Schließlich berichtet Christoph Heinemann auch von Organisationen in
Hamburg, die junge Muslime, die in Gefahr geraten, extremistisch zu
werden, auffangen – und er sagt, was in Hamburg noch getan werden
müsste, um dem wachsenden Islamismus zu begegnen.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
als 30 Minuten.
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| Die Schattenseiten des Hamburger Sommers | 23 Aug 2024 | 00:16:24 | |
29 Grad, Schwimmbad, Eisdiele – was für viele Menschen nach einem
traumhaften Sommertag klingt, ist für andere eine Belastung. Gerade
Menschen mit Vorerkrankungen an Herz und Lunge, Schwangere, Obdachlose
und Ältere leiden, wenn es mehrere Tage in Folge sehr heiß ist. Denn die
Hitze erhöht zum Beispiel das Risiko für Gefäßerkrankungen im Gehirn und
am Herzen und ebenso die Belastung der Lunge und der Nieren, sagt die
Medizinerin Andrea Nakoinz von der Deutschen Allianz Klimawandel und
Gesundheit.
Durch den Klimawandel aber werden die heißen Sommertage in Zukunft
häufiger, auch im Norden. Was also bedeutet das für die Hamburgerinnen
und Hamburger? Und wie bereitet sich die Stadt darauf vor? Darüber
sprechen in der aktuellen Folge des Podcasts "Elbvertiefung" der
Hamburg-Ressortleiter der ZEIT, Florian Zinnecker, und
ZEIT-Hamburg-Autor Tom Kroll, der gerade intensiv zu dem Thema
recherchiert hat.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
als 30 Minuten.
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| Dann zieh doch ins Büro | 22 Jun 2024 | 00:26:37 | |
Die Stadt Hamburg ist weltberühmt für ihre Gewerbeflächen. Das mag
zunächst schräg klingen, ist aber die Wahrheit: die Kontorhäuser, die
Speicherstadt, die imposante Innenstadt-Architektur, auch die Skyline an
der Binnenalster – alles Gewerbeflächen. Aber braucht Hamburg
tatsächlich so viele Flächen?
Aktuell stehen in der Stadt rund 600.000 Quadratmeter Gewerbeimmobilien
leer. Gleichzeitig fehlt in der Stadt eine große Zahl an Wohnungen – es
gibt zu wenige, und es werden zu wenige neu gebaut. Gäbe es einen Weg,
die leeren Gewerbeflächen zu Wohnraum umzubauen?
Darüber spricht Florian Zinnecker in dieser Folge des Hamburg-Podcasts
»Elbvertiefung« mit dem ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias
Zacharakis. Der hat in New York einen Unternehmer getroffen, der ein
plausibles und sehr lukratives Geschäftsmodell entwickelt hat, um dieses
Problem zu lösen: Er baut leere Wolkenkratzer zu Wohnungen um. Könnte
das auch in Hamburg funktionieren? Ja, sagt Zacharakis. Und er erklärt
im Podcast, wie genau das funktionieren könnte, und warum es nicht
längst schon im großen Stil gemacht wird. Außerdem verrät er, wie
realistisch der Traum vieler Großstädter ist, in einer urbanen
Fabriketage zu wohnen.
Der Podcast »Elbvertiefung« erscheint jeden Samstag. Immer abwechselnd
diskutieren die beiden Leiter des Hamburg-Ressorts der ZEIT, Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker, mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem
Team über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt
Deutschlands gerade umtreibt: persönlich und pointiert, und nie länger
als eine knappe halbe Stunde.
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| Was die Wahlergebnisse in Hamburg verändern werden | 15 Jun 2024 | 00:21:28 | |
Die Stimmen der Europawahl sind ausgezählt – und in Hamburg auch jene
der Bezirkswahl, denn hier wurde am 9. Juni auch die Zusammensetzung der
Bezirksparlamente neu gewählt. Seither schauen alle auf diese
Ergebnisse. Was aber bedeuten sie tatsächlich für die Zukunft Hamburgs?
Fast zehn Prozent haben etwa die Grünen bei der Europawahl verloren, sie
liegen noch bei 21,2 Prozent. 28,5 Prozent holte die SPD bei der
Bezirkswahl in Mitte, 14,4 Prozent die AfD in Bergedorf. Und ganze sechs
Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger wählten bei der Europawahl
diese Partei namens Volt. Was macht das etwa mit der täglichen
politischen Arbeit in der Stadt? Darüber sprechen Maria Rossbauer und
Frank Drieschner aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT in der aktuellen Folge
des Elbvertiefung-Podcasts.
Frank Drieschner hat die Hamburger Wahlen analysiert. Im Podcast erzählt
er nun davon, was die Ergebnisse wohl in Hinblick auf die
Bürgerschaftswahlen im März 2025 aussagen, welche Menschen die Partei
Volt prägen, was ihr Ziel ist – und die beiden sprechen darüber, warum
auf mehrere Hamburger Bezirke nun wohl turbulente Zeiten zukommen.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
als 30 Minuten.
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| Luna Luna | 08 Jun 2024 | 00:25:49 | |
Im Jahr 1987 war die Hamburger Moorweide für kurze Zeit ein sehr bunter,
sehr aufregender Ort. Da nämlich gastierte dort ein besonderer
Vergnügungspark, einer, in dem Besucherinnen und Besucher in
verschiedene Kunstwerke hineinwandern konnten – oder auf ihnen reiten
oder mit ihnen in die Luft abheben. Künstler wie Friedensreich
Hundertwasser, Salvador Dalí und Keith Haring hatten dafür Karussells,
ein Riesenrad und Schießbuden gestaltet.
Der Park hieß Luna Luna, und die Idee dahinter stammte von André Heller,
dem österreichischen Künstler und Kulturmanager. Rund 250.000 Menschen
besuchten ihn zwischen dem 5. Juni und 31. August 1987, danach wollte
Heller mit Luna Luna auf Welttournee gehen, doch dazu kam es nie.
Stattdessen wurde die Kirmes in Container verpackt und blieb 35 Jahre
lang verschollen – bis jetzt. Vor Kurzem wurde der Park in Los Angeles
wieder aufgebaut.
Was ist geschehen? Wie wurde Luna Luna wiederentdeckt – und was hat
einer der berühmtesten Rapper der Welt mit alledem zu tun? Darüber
spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge des Podcasts Elbvertiefung
mit Oskar Piegsa. Oskar erzählt von Kunstfurzern auf der Kirmes, von den
vielen Millionen Euro, die die Werke heute wert sein dürften – und
davon, wie es mit Luna Luna nun weitergeht. Und natürlich geht es auch
um die Geschichte mit dem Rapper.
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oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
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| Geheimgeschäft: Was der MSC-Deal dem Hamburger Hafen wirklich bringt | 01 Jun 2024 | 00:28:23 | |
Ist es eine gute Idee, den Hamburger Hafen zur Hälfte an die größte
Reederei der Welt zu verkaufen? Für Hamburgs Bürgermeister Peter
Tschentscher, Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard und Finanzsenator
Andreas Dressel (alle SPD) scheint es nicht den leisesten Zweifel daran
zu geben. Fast im Alleingang haben die drei im vergangenen Jahr den
Einstieg der Schweizer Reederei MSC bei der Hamburger
Hafenbetriebsgesellschaft HHLA verhandelt. Als sie ihre Pläne im
September öffentlich machten, waren selbst Insider erkennbar überrascht
– ebenso wie einige Entscheidungsträger, die nicht eingebunden waren.
Und längst nicht alle sind so überzeugt wie Tschentscher, Leonhard und
Dressel.
Für den früheren wirtschaftspolitischen Sprecher der Sozialdemokraten in
der Bürgerschaft, Joachim Seeler, ist der MSC-Deal ein "historischer
Fehler". In dieser Woche haben zwei wichtige Bürgerschaftsausschüsse dem
Einstieg von MSC zugestimmt – obwohl die Abgeordneten offenbar gar nicht
alle relevanten Informationen zur Verfügung hatten, wie die ZEIT-Autorin
und Hafenexpertin Kristina Läsker im Hamburg-Podcast Elbvertiefung
berichtet. Seitdem der Deal bekannt wurde, recherchiert sie intensiv zu
den Hintergründen.
Im Gespräch mit Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker spricht Kristina
Läsker darüber, was sich die Reederei MSC vom Einstieg in Hamburg
verspricht, wer in der Reederei eigentlich das Sagen hat, wie das
Geschäft zustande kam und welche Folgen für den Hamburger Hafen absehbar
sind.
Der Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Immer abwechselnd
sprechen die beiden Hosts Florian Zinnecker und Maria Rossbauer mit
Kolleginnen und Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über ein
Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands bewegt.
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| Die Musik in der Elbphilharmonie klingt ja nicht schlecht, aber … | 25 May 2024 | 00:21:24 | |
Zwischen 800.000 und 900.000 Menschen besuchen pro Saison ein Konzert in
der Elbphilharmonie. Rein rechnerisch müsste also jeder der 1,9
Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Hamburgs schon mindestens zwei-
bis dreimal im Konzerthaus im Hamburger Hafen gewesen sein – und gerade
hat der Vorverkauf für die nächste Saison begonnen. Eine große Gruppe
Menschen war aber noch kein einziges Mal da – sei es, weil die Karten
für sie zu teuer sind, oder auch, weil sie sich von dem, was die
Elbphilharmonie zu bieten hat, nicht angesprochen und gemeint fühlen.
In der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung spricht
ZEIT-Ressortleiterin Maria Rossbauer mit Florian Zinnecker darüber,
woran das liegt – und wie die Elbphilharmonie noch publikumsfreundlicher
werden könnte. Florian Zinnecker leitet zusammen mit Maria Rossbauer das
Hamburg-Ressort und schreibt als Journalist selbst häufig über
Kulturthemen und klassische Musik. Im Gespräch erklärt er, was die
Elbphilharmonie weltweit einzigartig macht und wie man an Karten kommt –
aber auch, warum das Publikum dort bislang nicht die zentrale Rolle
spielt und warum es sich lohnen würde, das zu ändern.
Den Podcast Elbvertiefung moderieren Maria Rossbauer und Florian
Zinnecker im Wechsel. Immer samstags sprechen sie mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über ein Thema, das
die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade bewegt.
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| Passt der Kiezclub in die Bundesliga? | 18 May 2024 | 00:20:51 | |
In der nächsten Saison wird der FC St. Pauli in der Bundesliga spielen,
das ist seit dem 3:1-Sieg gegen den VfL Osnabrück am vergangenen
Wochenende sicher. Im Podcast "Elbvertiefung" spricht
ZEIT:Hamburg-Ressortleiterin Maria Rossbauer darüber mit Urs Willmann,
Redakteur im Ressort Wissen, der nicht nur ausgewiesener
St.-Pauli-Kenner und seit Jahrzehnten Fan ist, sondern sogar
Vereinsmitglied.
Der FC St. Pauli pflegt sein Image als Underdog, seine Fans sind eher
linksalternativ und sehen die Kommerzkultur des modernen Fußballs
kritisch. Wie passt ein solcher Verein in die durchkommerzialisierte
Bundesliga? Welche finanziellen Folgen hat der plötzliche Erfolg für den
Verein? Und wie sehen die Fans die Veränderungen, die ihrem Club nun
bevorstehen?
Mit Urs Willmann spricht Maria Rossbauer auch über die Anfänge des
Vereins, die Rolle der politisch-gesellschaftlichen Positionierung im
Vereinsleben, die Gründe, warum der FC St. Pauli den HSV als ewigen
Rivalen überholen konnte, und die Frage nach dem richtigen Bier im
Stadion.
Der ZEIT-Podcast "Elbvertiefung" erscheint immer samstags. Die beiden
Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker sprechen immer abwechselnd
mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus der Redaktion über ein Thema,
das die Menschen Hamburg gerade bewegt – prägnant, persönlich und nie
länger als eine knappe halbe Stunde.
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| Geheime Macht: Die Hells Angels in Hamburg | 11 May 2024 | 00:19:09 | |
Stimmt es, dass halb St. Pauli den Hells Angels gehört? In Hamburg
erzählt man sich diese Geschichte seit über 50 Jahren – es ist eine
Geschichte voller Mythen und Legenden über mächtige Rocker und
Freigeister auf dem Motorrad.
Wie viel Wahrheit darin steckt und wie viel Macht die motorradfahrenden
Rocker in Hamburg tatsächlich haben: Darüber diskutiert
ZEIT:Hamburg-Ressortleiterin Maria Rossbauer in der neuesten Folge des
Hamburg-Podcasts Elbvertiefung mit Christoph Heinemann. Er hat über
Monate hin intensiv über die Verstrickungen der Hells Angels in der
zweitgrößten Stadt Deutschlands recherchiert – und musste sich dazu auch
eine Weile lang in einschlägigen Etablissements herumschlagen.
Im Podcast sprechen Rossbauer und Heinemann darüber, wie der
Motorradclub nach Hamburg kam, mit welchen kriminellen Geschäften seine
Mitglieder Geld verdienen und wie der "Rockerkrieg" vor neun Jahren
immer noch die Stadt und die Szene beeinflusst. Und Christoph Heinemann
verrät, woran man erkennt, ob man auf St. Pauli vielleicht unwissentlich
in einer Hells-Angels-Kneipe gelandet ist.
Der Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Maria Rossbauer und
ihr Ressortleiter-Kollege Florian Zinnecker sprechen immer abwechselnd
mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT
über ein Thema, das die Stadt gerade umtreibt: persönlich, prägnant und
nie länger als eine halbe Stunde.
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| Ist Hamburg noch linksradikal? | 04 May 2024 | 00:25:35 | |
Hamburg im Jahr 2017: Staats- und Regierungschefs der Welt treffen sich
mitten in der Stadt zum G20-Gipfel, im Schanzenviertel versammeln sich
Tausende Menschen zum Protest. Bald schon gehen Bilder von brennenden
Autos und Barrikaden in die ganze Welt. Sie zahlten auf Hamburgs Image
als Hochburg der linken und linksradikalen Szene ein. Ein Image, das die
Szene in der Stadt seit den Hausbesetzungen in der Hafenstraße pflegte –
und Jahr für Jahr mit kleineren und größeren Krawallen zum 1. Mai
erneuerte.
Zuletzt aber schien es stiller geworden zu sein in der Szene. Der 1. Mai
verlief in diesem Jahr in Hamburg fast ohne Zwischenfälle, die Polizei
sah sich sogar zu einem Lob für das Verantwortungsbewusstsein der
Demonstranten veranlasst. Was ist passiert?
Darüber spricht Florian Zinnecker in der aktuellen Folge des
Hamburg-Podcasts Elbvertiefung mit Tom Kroll, Autor und Reporter der
ZEIT:Hamburg. Er hat in den vergangenen Monaten intensiv zur Lage der
linken Szene recherchiert und war auch in diesem Jahr am 1. Mai bei den
Demonstrationen unterwegs.
Im Podcast berichtet Tom Kroll von seinen Begegnungen mit Autonomen und
Kommunisten, er erklärt, wie die linke Szene in die Krise geriet, warum
gerade der G20-Gipfel dazu beigetragen hat – und wer an ihre Stelle
getreten ist. Und er wirft einen Blick in die Zukunft.
Der Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Abwechselnd sprechen
die beiden Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das
Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen
aus ihrem Team über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten
Stadt Deutschlands gerade bewegt.
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| Zwischen Überseequartier und Elbtower: Was wird aus der HafenCity? | 27 Apr 2024 | 00:21:39 | |
Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Hamburger HafenCity nichts weiter
als eine ambitionierte Idee: Wie wäre es, auf dem Gelände des Freihafens
einen neuen Stadtteil zu bauen? Heute sind die Pläne längst Realität –
und die HafenCity, nur eine U-Bahn-Station von der Innenstadt entfernt,
gehört zu den gefragtesten Lagen Hamburgs. Wie das Bauprojekt finanziert
wurde, welche raffinierten Grundstücksdeals damit zusammenhängen und wer
von dem Bau am meisten profitiert hat, erzählt
ZEIT-Stadtentwicklungsexperte Christoph Twickel im Gespräch mit Florian
Zinnecker im Hamburg-Podcast "Elbvertiefung".
In der HafenCity befinden sich auch zwei der größten Probleme der Stadt;
es sind im besten Sinn des Wortes riesige Baustellen. Da ist zum einen
der Elbtower, die – nach der Pleite des Immobilieninvestors René Benko
und seines Firmenimperiums – prominenteste Bauruine des Landes. Und da
ist auch das Überseequartier, ein großes Shoppingcenter, dessen
Eröffnung gerade kurzfristig um mehrere Monate verschoben wurde. Die
Innenstadthändler sehen der Eröffnung mit großer Sorge entgegen, weil
sie um ihre Kunden fürchten. Wird das Überseequartier die schon jetzt
darbende Innenstadt endgültig untergehen lassen? Oder wird künftig die
HafenCity die neue Innenstadt sein? Und wie und wann könnte es auf der
Elbtower-Baustelle weitergehen? Auch diese Fragen diskutieren Christoph
Twickel und Florian Zinnecker im Podcast.
Der Podcast "Elbvertiefung" erscheint immer samstags. Abwechselnd
sprechen die beiden Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker mit
einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über
ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands
gerade bewegt.
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| Was geschieht in der Blauen Moschee? | 20 Apr 2024 | 00:19:36 | |
Mitten in Hamburg gibt es ein Haus, über das gerade viele Menschen
deutschlandweit diskutieren: die Blaue Moschee an der Außenalster. Den
Verein, der sie betreibt – das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) –, hält
das Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz für einen
"weisungsgebundenen Außenposten Teherans". Mithilfe des IZH, so schreibt
der Verfassungsschutz in einem Bericht, soll ein in der iranischen
Verfassung verankerter Auftrag umgesetzt werden, nämlich der des
weltweiten Exports der "Islamischen Revolution". Jetzt, nach dem
Raketenangriff des Iran auf Israel, fordern wieder verstärkt
Politikerinnen und Politiker aller Parteien, das IZH zu verbieten.
Warum eben das aber gar nicht so einfach ist, darüber spricht Host Maria
Rossbauer in der aktuellen Folge des "Elbvertiefung"-Podcasts mit dem
ZEIT-Hamburg-Autor Tom Kroll, der schon einige Artikel zum IZH verfasst
hat.
Im Podcast erzählt er von einer riesigen Razzia mit 800
Polizeibeamtinnen und -beamten, von Lastwagen voller Bargeld,
Mobiltelefonen, Schriftstücken und Flugblättern, von interessanten
Karrieren, die die Leiter des IZH im Anschluss an ihre Tätigkeit in
Hamburg in der Regel machen – und davon, was eine Schließung des IZH für
die rund 180.000 Muslime Hamburgs bedeuten würde. Und es geht um
Hamburger Kaufleute iranischer Abstammung, die Mitte der Sechzigerjahre
ebenjene Moschee gebaut haben, die heute zu den schönsten Europas zählt.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und immer nur um
die 20 Minuten.
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| Wie kaputt ist die Bahn? | 16 Aug 2024 | 00:21:32 | |
Rund 30.000 Menschen sind Tag für Tag mit dem Zug zwischen Hamburg und
Berlin unterwegs. Wegen unaufschiebbarer Reparaturen ist die Strecke von
dieser Woche an bis Jahresende gesperrt, die Fahrzeit verlängert sich um
etwa 45 Minuten. Die Sperrung der für Hamburg so wichtigen Strecke mag
unausweichlich sein, aber ist sie vertretbar? Hätte es einen Weg
gegeben, sie zu vermeiden – und wenn ja, wer trägt die Verantwortung
dafür, dass diese Chance nicht ergriffen wurde?
Über diese Fragen diskutieren in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts
Elbvertiefung Florian Zinnecker als Podcasthost mit Eva Lautsch, die als
ZEIT-Redakteurin mehrmals pro Woche zwischen Hamburg und Berlin pendelt,
und mit Frank Drieschner, der im Hamburg-Ressort regelmäßig zu Verkehrs-
und Infrastrukturfragen recherchiert – und der eine überraschende
Antwort auf die Frage gibt, wie sich Bahnreisende am besten auf die
Umwege und Verzögerungen der kommenden Monate einstellen können.
Im Hamburg-Podcast Elbvertiefung, der immer samstags erscheint, sprechen
die ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker und Maria Rossbauer mit
den Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Ressort über Fragen, die die
Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade umtreiben. Immer
persönlich und prägnant – und nie länger als eine knappe halbe Stunde.
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| Mama, ich muss mal | 13 Apr 2024 | 00:21:13 | |
Hamburg hat wunderschöne Spielplätze. Mit steilen Rutschen für die
mutigen Kinder, mit hohen Kletterbäumen für die gelenkigen, mit feinem
Sand und Eimeraufzügen für die kreativen. "Doch ab einem gewissen Punkt
wird ein Spielplatzbesuch in dieser Stadt immer zum Problem", schrieb
ZEIT:Hamburg-Ressortleiterin Maria Rossbauer vor einigen Wochen in der
ZEIT. "Dann nämlich, wenn jemand auf die Toilette muss." Von den 772
öffentlichen Spielplätzen Hamburgs verfügen nach Angaben der dafür
zuständigen Umweltbehörde gerade einmal elf über eine angeschlossene
WC-Anlage.
Im Gespräch mit Florian Zinnecker erzählt Maria Rossbauer, die als
Mutter von drei Kindern mit der Problematik bestens vertraut ist, von
der Argumentation der Behörde, warum ein Toilettenausbau auf
öffentlichen Spielplätzen nicht für notwendig sei. Sie berichtet auch
von einer besonderen Lösung aus der Stadt Zürich – und sie kennt einen
Trick, wie sich das Notdurftproblem zumindest in manchen Fällen lösen
lässt, ohne dass alle sofort nach Hause aufbrechen müssen. Und natürlich
verraten Maria Rossbauer und Florian Zinnecker auch, wo die schönsten
Spielplätze Hamburgs sind.
Jeden Samstag sprechen Maria Rossbauer und Florian Zinnecker im
Hamburg-Podcast "Elbvertiefung" über ein Thema, das die Menschen in der
zweitgrößten Stadt in Deutschland umtreibt – immer persönlich, pointiert
und prägnant und nie länger als eine knappe halbe Stunde.
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| 1.000 Mal probiert | 06 Apr 2024 | 00:22:30 | |
Der Küchenchef des mutmaßlich besten Restaurants der Welt, der eigens
für den Gastrokritiker alle zehn Minuten ein Lieblingsgericht kocht. Ein
Weinglas, das nie leer zu werden scheint und Maden auf dem Dessert –
Michael Allmaier erlebte schon so manche skurrile und spannende Dinge in
seinem Job. Seit zehn Jahren testet Allmaier Restaurants für die
ZEIT:Hamburg. Er schreibt darüber in der Kolumne "Mahlzeit", die
freitags im Elbvertiefungs-Newsletter erscheint und für die gedruckte
ZEIT oder für ZEIT ONLINE.
In der neuen Folge des "Elbvertiefung"-Podcasts spricht Maria Rossbauer
mit Michael Allmaier darüber, was er bei seinen Recherchen alles erlebt.
Dabei verrät Allmaier auch einige Tricks, etwa, wie man an der
Speisekarte im Fenster eines Restaurants ablesen kann, ob sich ein
Besuch lohnt – sind etwa mehr Gerichte auf der Karte als Plätze in der
Gaststube, würde er dort nicht essen gehen. Und natürlich empfiehlt der
Gastrokritiker auch einige Restaurants in Hamburg, die einen Besuch
lohnen.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und immer nur um
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| Wie Hamburgs Superreiche die Stadt prägen | 30 Mar 2024 | 00:24:26 | |
In Hamburg gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Wer Geld hat, protzt nicht
damit. Das klappt erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass allein rund
1.200 Einkommensmillionärinnen und -millionäre in der Stadt leben – also
Menschen mit einem mindestens siebenstelligen Jahreseinkommen. Dazu
kommen all jene, die unabhängig von ihrem Einkommen ein großes Vermögen
aufgebaut oder geerbt haben; ihre Zahl ist schwer zu ermitteln. Einige
tauchen allerdings auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt
auf: etwa Klaus-Michael Kühne, der zwar in der Schweiz lebt, in seiner
Geburtsstadt Hamburg aber sehr präsent und vielfach investiert ist. Oder
die Unternehmer Michael und Alexander Otto sowie Wolfgang und Michael
Herz, die Erben des Tchibo-Imperiums – sie alle sind mehrfache
Milliardäre.
Warum so viele sehr reiche Menschen in Hamburg leben und wie das die
Stadt verändert – darüber spricht Florian Zinnecker, Leiter des
Hamburg-Ressorts der ZEIT, in einer neuen Folge des Hamburg-Podcasts
"Elbvertiefung" mit der ZEIT-Autorin und Wirtschaftsexpertin Kristina
Läsker. Im Podcast sprechen die beiden auch über den typischen Hamburger
Weg, öffentlichkeitswirksam mit Reichtum umzugehen, ohne sich der
Angeberei verdächtig zu machen: indem man einen Teil seines Vermögens
zum Wohl der Allgemeinheit einsetzt – über Spenden, mäzenatisches
Engagement oder mit einer Stiftung. Auch davon gibt es in Hamburg so
viele wie in keiner anderen Stadt in Deutschland.
Vieles, was Hamburg heute ausmacht, wäre ohne das Geld der Millionäre
und Milliardäre der Stadt nicht denkbar. Wer sind diese Spender, Stifter
und Mäzene, wie prägen sie Hamburg, welche Ziele verfolgen sie? Und kann
man ihnen trauen, wenn sie sagen, sie wollen nur das Beste?
Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die beiden Leiter des
Hamburg-Ressorts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker jeden Samstag
abwechselnd mit einer Kollegin oder einem Kollegen über ein Thema, das
die Stadt umtreibt. Immer prägnant, persönlich und pointiert – und nie
länger als eine knappe halbe Stunde.
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| Wie ein Schulstreit vor 500 Jahren die Stadt veränderte | 23 Mar 2024 | 00:18:06 | |
Vor 500 Jahren war Hamburg eine kleine Stadt. Nur 14.000 Menschen lebten
hier, sie wohnten in gedrungenen Fachwerk- und Backsteinhäusern, über
ihnen ragten die Kirchen auf, St. Petri, St. Jacobi, die
Katharinenkirche, die Nikolaikirche und der Dom. Die Stadt war
mehrheitlich katholisch – doch das sollte sich bald ändern. Denn die
Eltern Hamburgs waren wütend. Ihr Zorn richtete sich gegen die für
Bildung zuständige katholische Kirche. In einem Brief an den Stadtrat
beschwerten sie sich: Die Lehrer seien faul, die Kinder würden
vernachlässigt.
"In einer Ratssitzung bezeichneten Eltern die Lehrer, die von der
Geistlichkeit ausgesucht worden sind, als "Ideoten"", erzählt
ZEIT-Hamburg-Autor Tom Kroll in der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts
"Elbvertiefung". Zwei Jahre hätten sich die Eltern mit der Kirche
gestritten, bis sie schließlich ihre Forderungen durchsetzten. Was sie
damals noch nicht ahnten: Mit ihrem Streit brachten die Eltern eine
Bewegung ins Rollen – eine, die in der Hamburger Reformation gipfelte.
Tom Kroll hat zur Hamburger Reformation recherchiert. In der neuen Folge
geht es um einen Mann namens Heinrich Banscow, der das Schulgeld stetig
erhöhte und damit Zorn auf sich zog, um eine elfstündige Verhandlung im
Rathaus und fünf katholische Prediger, die sofort im Anschluss die Stadt
verlassen mussten – und es geht um die plattdeutsche Sprache, und warum
sie damals den Prozess entscheidend prägte.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands
umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und
immer nur um die 20 Minuten.
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| Kommt die neue Superbrücke wirklich? | 16 Mar 2024 | 00:17:32 | |
Die Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen ist 3,6 Kilometer lang, 53 Meter
hoch – und deutlich zu klein sowie zu marode, um sie langfristig
erhalten zu können. Diese Position vertrat die Hamburger
Wirtschaftsbehörde seit Jahren. Offen war nur noch, wann genau der
Abriss erfolgen sollte – und auf welchem Weg die Autos und Lastwagen
dann die Elbe zwischen Wilhelmsburg im Osten und der A 7 im Westen
überqueren: per Tunnel? Oder über eine neue Brücke?
In dieser Woche gab es in dieser Sache Neuigkeiten: Die alte
Köhlbrandbrücke, die längst als Hamburger Wahrzeichen gilt, soll
offenbar nach Plänen des Senats mit einer neuen, ähnlich aussehenden
Brücke ersetzt werden. Die geplante Fertigstellung: im Jahr 2046. Warum
dauert das so lange? Und was bedeutet das für die bestehende Brücke –
die von der Hafenbehörde immer wieder als unrettbaren Sanierungsfall
bezeichnet wurde, nun aber noch mehr als 20 Jahre in Betrieb bleiben
soll?
Darüber spricht Florian Zinnecker, Hamburg-Ressortleiter der ZEIT, in
der aktuellen Folge des Podcasts "Elbvertiefung" mit seinem Kollegen
Frank Drieschner, der sich mit dem Schicksal der Brücke, ihrem Zustand
und ihren möglichen Alternativen intensiv beschäftigt und zuletzt zu den
gescheiterten Plänen der Behörde für eine Tunnel-Lösung recherchiert
hat. Im Podcast sprechen die beiden auch über die Wahrscheinlichkeit,
dass die neue Brücke nie gebaut werden könnte – dafür gibt es aus Frank
Drieschners Sicht schon jetzt plausible Hinweise.
Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die beiden Hamburg-Ressortleiter
Maria Rossbauer und Florian Zinnecker abwechselnd mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus dem Team über ein Thema, das die Stadt gerade
bewegt – immer samstags, immer prägnant und persönlich und nie länger
als eine knappe halbe Stunde.
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| Wie geht es Hamburg seit dem Amoklauf? | 09 Mar 2024 | 00:21:50 | |
"So etwas hat Hamburg noch nicht gesehen", sagte Polizeisprecher Holger
Vehren am 9. März 2023. Er stand damals spätnachts vor einem
dreistöckigen Gebäude im Hamburger Stadtteil Alsterdorf. Ein Mann hatte
darin gerade sieben Menschen erschossen, elf verletzt, viele weitere für
ihr Leben traumatisiert und anschließend sich selbst getötet. Der
Schütze war Philipp F., ein damals 35-jähriger Mann und ehemaliges
Gemeindemitglied. Ein eingetragener Sportschütze, der seine Waffe legal
besaß, obwohl es schon lange Hinweise darauf gegeben hatte, dass er
wahnhaft war und zunehmend aggressiv auftrat.
Im Anschluss an diese Tat, die Hamburgs Innensenator Andy Grote als die
schlimmste in Hamburgs jüngerer Geschichte bezeichnete, wurde darum viel
diskutiert. Darüber, ob die Arbeit der Hamburger Waffenbehörde gut genug
ist, ob das Gesetz, das ermöglichen sollte, gefährliche Menschen zu
entwaffnen, ausreicht – und ob man genug darüber weiß, was in den
Schützenclubs der Stadt vor sich geht.
In der neuen Folge des "Elbvertiefung"-Podcasts spricht Host Maria
Rossbauer mit ZEIT:Hamburg-Redakteur Christoph Heinemann über eine
schwarze Nacht für Hamburg, über ein Waffengesetz mit großen Lücken,
behördliches Versagen – aber auch darüber, was sich seit dem Amoklauf
tatsächlich verändert hat. Und er erzählt von seinen Erlebnissen im
Hanseatic Gun Club, dem Schützenverein, über den Philipp F. die Tatwaffe
bekam.
Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die beiden Hamburg-Ressortleiter
Maria Rossbauer und Florian Zinnecker abwechselnd mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus dem Team über ein Thema, das die Stadt gerade
bewegt – immer samstags, immer prägnant und persönlich und nie länger
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| Die ganze Wahrheit über den Hamburger SV | 02 Mar 2024 | 00:23:59 | |
Für die Fans des Hamburger SV ist klar: Eines Tages wird ihre
Mannschaft, die seit sechs Jahren in der Zweiten Liga spielt, in die
Bundesliga zurückkehren; vielleicht sogar schon am Ende der Saison.
Damit das gelingt, müssten sich allerdings ein paar entscheidende Dinge
ändern, sagt Daniel Jovanov, HSV-Experte und ZEIT-Autor. Denn dass sich
im HSV eine Krise an die nächste reiht, ist aus Jovanovs Sicht eindeutig
ein strukturelles Problem. Und um Fußball geht es dabei nur am Rande.
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im März will die
Führung des Hamburger SV die Umwandlung der Unternehmensform von einer
Aktien- zu einer Kommanditgesellschaft durchsetzen. Was bedeutet das?
Wie könnte der Schritt dazu beitragen, die Dauerkrise des Proficlubs zu
beenden? Und: Welche Rolle spielt dabei Klaus-Michael Kühne, der
mächtigste Anteilseigner und Finanzier des Vereins?
Außerdem sprechen die beiden darüber, was den HSV mit dem FC Bayern
München verbindet, welches Spiel im Aufstiegskampf besonders spannend
werden dürfte – und welche Plätze im Volksparkstadion die besten sind.
Der Hamburg-Podcast der ZEIT erscheint immer samstags. Maria Rossbauer
und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten,
sprechen abwechselnd mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem Team
über ein Thema, das die Stadt gerade umtreibt – prägnant, persönlich und
nie länger als eine halbe Stunde.
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| Die Tricks von Hamburgs Drogenmafia | 24 Feb 2024 | 00:19:36 | |
Der Hamburger Hafen gilt als Einfallstor für internationale
Drogenbanden. Immer wieder kommt es hier zu spektakulären Drogenfunden.
Erst Ende 2023 entdeckten Zollfahnder auf einem Frachter 500 Kilogramm
Kokain, Straßenverkaufswert: 35 Millionen Euro. Tatsächlich aber gehen
Ermittler davon aus, dass sie höchstens zehn Prozent des geschmuggelten
Rauschgifts entdecken.
Welche Drogen kommen hier schließlich an, und wie wirkt sich die Flut
auf die Stadt aus? Darüber spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge
des "Elbvertiefungs"-Podcasts mit ZEIT-Hamburg-Redakteur Christoph
Heinemann. Er recherchiert zur Drogenkriminalität in Hamburg und erzählt
von Verstecken in Bananenkisten, zerlegten Kühlaggregaten und
Bergungsteams, die den Stoff aus den Containern herauszufischen
versuchen. Davon, wo die Grenzen der Ermittler sind – und wen man in
Hamburg um Hilfe bitten kann, wenn man selbst oder ein geliebter Mensch
in den Drogenstrudel gerät.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
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| Wie Autofahrer glücklich werden können | 17 Feb 2024 | 00:20:09 | |
Laut einer Studie des ADAC sind die Verkehrsteilnehmerinnen und
-teilnehmer in Hamburg überdurchschnittlich unzufrieden – egal, ob sie
mit dem Auto, dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß
unterwegs sind. Das empfundene Unglück der Hamburger Autofahrerinnen und
-fahrer ist jedoch mit Abstand am größten.
In der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts "Elbvertiefung" nennt
ZEIT-Redakteur Frank Drieschner dafür gleich mehrere Gründe. In Hamburg
gebe es schlichtweg nicht genug Platz für die 800.000 Autos, die in der
Stadt zugelassen sind – "Städte sind nicht für Autos gemacht", sagt
Drieschner, "und jeder Autofahrer ist grundsätzlich jedem anderen im
Weg." Dazu komme ein zweiter Grund: "In Hamburg wird auf eine verrückte
Weise über den Straßenverkehr diskutiert."
Worin diese Verrücktheit liegt, welche Rolle dabei der Hamburger
Verkehrssenator spielt und warum die Baustellen auf den Straßen der
Stadt ein viel kleineres Problem darstellen als oft vermutet – darüber
spricht Frank Drieschner im Podcast mit ZEIT-Hamburg-Ressortleiter
Florian Zinnecker. Und natürlich auch darüber, wie die Ursachen der
Unzufriedenheit zu lösen und zu beheben wären.
Der Podcast »Elbvertiefung« erscheint immer samstags. In jeder Folge
diskutieren die beiden Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker
abwechselnd mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem
Hamburg-Ressort der ZEIT über ein Thema, das die Stadt gerade bewegt –
mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als
30 Minuten.
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| Der Mann, der Hamburg zum Tanzen brachte | 10 Feb 2024 | 00:17:34 | |
Wer in Hamburg auch nur an Tanzen denkt, dem kommt relativ schnell der
Name John Neumeier in den Sinn. Der Choreograf und ehemalige
Balletttänzer leitet seit mehr als 50 Jahren das Hamburg Ballett. Er hat
es zu Weltruhm gebracht und gilt heute vielen als Legende. Ende Februar
aber wird John Neumeier 85 Jahre alt – zum 1. August will er sich aus
dem Hamburg Ballett zurückziehen.
Wie geht es dann weiter mit der Ballettstadt Hamburg? Und wie konnte
John Neumeier überhaupt den Tanz der Stadt so sehr prägen? Darüber
spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge des "Elbvertiefung"-Podcasts
mit Florian Zinnecker. Der andere Host des Podcasts schreibt auch
regelmäßig über Kultur und beschäftigte sich auch häufig mit John
Neumeier. Florian Zinnecker erzählt im Podcast – diesmal als Gast – über
Neumeiers Kühnheit und darüber, warum der Hamburger Kulturbetrieb bald
in eine besonders spannende Phase gerät. Und er verrät, wie man am
besten durch so einen Ballettabend kommt.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
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| Bordell zu verkaufen: Was ist los in der Herbertstraße? | 09 Aug 2024 | 00:18:06 | |
Die Herbertstraße auf St. Pauli ist weltberühmt – wofür, muss man
eigentlich gar nicht weiter ausführen. Die Straße, die parallel zur
Reeperbahn verläuft, "ist ein fast mythischer Ort" – so formulierte es
unlängst der ZEIT-Redakteur Christoph Heinemann. "Hier schlägt seit mehr
als hundert Jahren das Herz des Rotlichtgewerbes auf St. Pauli. Frauen
haben keinen Zutritt, Kiezgrößen wurden hier reich." Und ein junger
Lüneburger Makler versucht seit anderthalb Jahren vergeblich, ein Haus
zu verkaufen.
Die Adresse: Herbertstraße 14. Die Verkäufer haben das Anwesen geerbt,
das Haus ist verpachtet: als Bordell. Zunächst sei der Andrang groß
gewesen und die Aufmerksamkeit enorm, berichtet Christoph Heinemann in
der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts „Elbvertiefung“. Aber kaufen
wollte dann doch niemand. Was sagt das über den Hamburger Kiez? Über das
Rotlichtgewerbe? Und was reizt einen jungen Immobilienmakler aus
Lüneburg am Umfeld der Reeperbahn als Geschäftsgebiet?
Im Podcast, den diese Woche die ZEIT:Hamburg-Ressortleiterin Maria
Rossbauer moderiert, berichtet Christoph Heinemann über seine Recherche.
Er hat versucht herauszufinden, wer die Verkäufer des Objekts sind, wie
alt das Haus eigentlich ist – und wo die Schwierigkeiten bei diesem
Immobilien-Deal liegen. Und Heinemann erklärt auch, wie sich die
Herbertstraße über die Jahrzehnte entwickelt hat – und ob es ratsam ist,
dem Straßenzug aus reiner Neugierde einen Besuch abzustatten.
Der ZEIT-Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Abwechselnd
diskutieren die beiden Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker mit
Kolleginnen und Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über ein
Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade
bewegt. Jede Folge ist prägnant, persönlich und dauert keinesfalls
länger als eine knappe halbe Stunde.
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| Was macht die Schule? | 03 Feb 2024 | 00:25:52 | |
Müsste sich die Stadt für ihre Schulen selbst ein Zeugnis ausstellen,
stünde darauf wohl: Hamburg steht ausgezeichnet da – jedenfalls im
bundesweiten Vergleich. Eine Reihe von Maßnahmen und Projekten gelten
anderen Ländern sogar als Vorbild: der flächendeckende Ausbau der
Ganztagsschulen etwa, die Viereinhalbjährigen-Untersuchung, die
systematische Leseförderung. Vor allem wegen dieser Maßnahmen hatte der
vor wenigen Wochen zurückgetretene Hamburger Schulsenator Ties Rabe
einen ausgezeichneten Ruf – in ganz Deutschland, in Hamburg selbst aber
nicht unbedingt.
Darüber spricht ZEIT-Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker im Podcast
"Elbvertiefung“ mit dem Bildungsredakteur Oskar Piegsa. In der Stadt
fällt der Blick häufiger auf die Dinge, die in den Schulen weniger gut
funktionieren. Es gibt eine Menge Baustellen: Mehr als jeder vierte
Viertklässler kann nicht ansatzweise gut genug lesen, um auf einer
weiterführenden Schule den Anschluss nicht zu verlieren. Und dann ist da
die jüngste Pisa-Studie, die den Schülerinnen und Schülern
deutschlandweit – also auch in Hamburg – schlechtere Leistungen
bescheinigt als beim sogenannten Pisa-Schock im Jahr 2001. Also: Auch
wenn vieles besser läuft als anderswo, läuft es an Hamburgs Schulen ganz
und gar nicht gut genug.
In dieser Folge diskutieren Florian Zinnecker und Oskar Piegsa, welche
Probleme in den Hamburger Schulen aktuell die dringlichsten sind. Sie
sprechen auch darüber, in welchem Zustand Ex-Schulsenator Rabe sein
Aufgabengebiet an seine Nachfolgerin Ksenija Bekeris übergibt. Und Oskar
Piegsa erklärt, was abseits von Politik und Elterninitiativen konkret
möglich wäre, um Schülerinnen und Schülern zu helfen und ein wenig Druck
aus dem System zu nehmen.
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| So tickt die Hamburger AfD | 27 Jan 2024 | 00:19:41 | |
Eigentlich sollte die Kundgebung gegen Rechtsextremismus am 19. Januar
in Hamburg auf dem Rathausmarkt stattfinden. Doch das verhinderte die
AfD: Sie meldete kurzfristig eine Fraktionssitzung im Rathaus an. Damit
sind nach dem Bannkreisgesetz der Stadt Versammlungen in der direkten
Umgebung zum Gebäude untersagt. Das Treffen wurde zum Jungfernstieg
verlegt.
Die AfD ist seit 2015 in der Hamburgischen Bürgerschaft vertreten,
aktuell mit sieben Abgeordneten. Wie stehen sie zu dem Potsdamer Treffen
von Rechtsextremen und Mitgliedern der Partei, über das Anfang Januar
der Rechercheverbund Correctiv berichtete? Wie gibt sich die Hamburger
AfD überhaupt – und was erreicht sie in Hamburg?
Darüber spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge des
Elbvertiefung-Podcasts mit ZEIT-Hamburg-Redakteurin Annika Lasarzik, die
intensiv zur AfD in Hamburg recherchierte. Annika erzählt im Podcast
über die Anfangsjahre der Hamburger AfD, wann sich die letzten moderaten
Politiker aus der Partei verabschiedeten – und wer in Hamburg überhaupt
die AfD wählt.
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| Das Ende des Elends | 20 Jan 2024 | 00:21:36 | |
Zwar gilt Hamburg als reiche Stadt. Wer aber durch die Mönckebergstraße
in der Innenstadt läuft, durch das Schanzenviertel oder die Große
Bergstraße in Altona, dem zeigen sich Bilder des Elends: Rund 2.000
Menschen leben in Hamburg auf der Straße, schätzt die Sozialbehörde, die
Sozialverbände gehen von einer mindestens doppelt so hohen Zahl aus –
mit steigender Tendenz. In der aktuellen Folge des Podcasts
"Elbvertiefung" spricht Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker mit
ZEIT-Redakteurin Annika Lasarzik über die Ursachen der zunehmenden
Obdachlosigkeit – und über die Frage, was langfristig und nachhaltig
dagegen hilft.
Der Hamburger Senat hat angekündigt, das Problem dauerhaft lösen zu
wollen und bis 2030 die Obdachlosigkeit in der Stadt abzuschaffen. "Das
ist sehr selbstbewusst formuliert", sagt Annika Lasarzik im Podcast.
Denn eine wirksame Strategie habe die Stadt bislang nicht. Projekte wie
"Housing first" gingen zwar in die richtige Richtung, scheiterten
letztlich aber an einem altbekannten Hamburger Problem: dem
Wohnungsmangel.
Im Hamburg-Podcast sprechen Florian Zinnecker und Annika Lasarzik
darüber, wie nah der Senat der geplanten Abschaffung der
Obdachlosigkeit bis heute gekommen ist, ob das Ziel überhaupt
realistisch ist und wie die nächsten Schritte aussehen könnten. Außerdem
sprechen sie darüber, warum die Obdachlosen in der Innenstadt
größtenteils männlich sind, das Problem aber nicht nur Männer betrifft,
welche Maßnahmen den Menschen auf der Straße auch kurzfristig und gerade
im Winter helfen könnte und warum unseriöse Jobangebote an Menschen aus
Osteuropa die Lage nicht unbedingt verbessern.
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| Alle lieben Caspar | 13 Jan 2024 | 00:18:18 | |
In diesem Jahr wäre der Maler Caspar David Friedrich 250 Jahre alt
geworden, darum zeigt die Hamburger Kunsthalle in einer großen
Ausstellung viele seiner Werke. Friedrich ist 1774 in Greifswald
geboren, 1840 starb er in Dresden, in Hamburg war er vermutlich nie,
gemalt hat er die Stadt auch nicht – seine Werke zeigen gern einsame
Felslandschaften, karge Bäume und mystische Klosterruinen. Trotzdem
scheint die Liebe der Hamburger zu dem Maler der Romantik grenzenlos,
schon in den ersten vier Wochen besuchten mehr als 130.000 Menschen die
Ausstellung „Kunst für eine neue Zeit” – wie kommt das?
Darüber spricht Maria Rossbauer in der zweiten Folge des
Elbvertiefungs-Podcasts mit Oskar Piegsa, dem Redakteur für Kunst,
Kultur und Bildung der ZEIT:Hamburg. Oskar erzählt darin, was der erste
Direktor der Kunsthalle, Alfred Lichwark, mit Hamburgs Liebe zu
Friedrich zu tun hat – und weiß Rat, wie man die Menschenmassen in der
Kunsthalle beim Betrachten seiner Bilder am besten erträgt.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
als 30 Minuten.
Die Texte zur Folge sind im Jahr 2023 in der ZEIT:Hamburg erschienen:
"Wanderer über dem Nebelmeer": Unsere "Mona Lisa"
Caspar David Friedrich: Willkommen im Nichts
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| Hamburgs bankrottes Wahrzeichen | 12 Jan 2024 | 00:19:02 | |
Direkt neben den Elbbrücken, am östlichen Eingang der HafenCity, soll im
Jahr 2025 Hamburgs höchstes Gebäude eröffnet werden: der Elbtower, 245
Meter hoch, nach einem Entwurf des Star-Architekten David Chipperfield.
Aber daraus wird wohl nichts: Die Bauarbeiten sind gestoppt, der
Investor, die Unternehmensgruppe Signa, ist insolvent, Hamburgs
prominenteste Baustelle liegt brach. Wann, wie und ob es hier
weitergeht, weiß niemand. Warum war Hamburg auf diesen Fall nicht besser
vorbereitet? Wie konnte es zu einer so folgenreichen Pleite überhaupt
kommen? Und was lässt sich aus der Sache für künftige Großprojekte
lernen? Darüber spricht Florian Zinnecker, Leiter des Hamburg-Ressorts
der ZEIT, in der ersten Folge des Podcasts "Elbvertiefung" mit
ZEIT-Autor Christoph Twickel, der mit seinen Recherchen das Projekt von
Anfang an begleitet.
Die "Elbvertiefung" ist der neue Hamburg-Podcast der ZEIT. Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der
ZEIT leiten, sprechen künftig immer samstags abwechselnd mit einer
Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst,
mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30
Minuten.
"Elbvertiefung" heißt auch der Newsletter, den das Hamburg-Ressort
werktags um sechs Uhr morgens an mehr als 100.000 Leserinnen und Leser
versendet. Als Podcast gibt es die "Elbvertiefung" von nun an auch am
Wochenende, alle Abonnentinnen und Abonnenten unseres Newsletters
bekommen den Link zu jeder neuen Folge immer samstags um sechs Uhr ins
Postfach.
Weitere Links zu den Themen der Folge:
- Elbtower: Die Luftnummer
- Immobilienbranche: Hochgestapelt, reingefallen
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| Diesen Stadtteil erreicht man nur per Schiff und Kutsche | 02 Aug 2024 | 00:18:15 | |
Hamburg hat Sommerferien. Eine gute Gelegenheit, um einen Blick auf den
kleinsten und entlegensten Teil der Stadt zu werfen: die Insel Neuwerk,
gelegen in der Helgoländer Bucht im Wattenmeer, rund 120 Kilometer von
allen anderen Hamburger Stadtteilen entfernt. Neuwerk ist drei
Quadratkilometer groß, ein Ringdeich schützt das Land vor der Flut, die
wichtigste – und einzige – Sehenswürdigkeit: der Leuchtturm der Insel.
Historisch war Neuwerk ein strategisch wichtiger Posten, weil die
Schiffe auf dem Weg in und aus dem Hamburger Hafen dort vorbeikommen.
Heute ist die Insel vor allem bei Urlaubern und Vogelkundlern beliebt.
Es gibt aber auch Menschen, die dauerhaft hier leben: Die Zahl der
Bewohnerinnen und Bewohnern Neuwerks beträgt 21 – noch. Denn Neuwerk hat
ein Nachwuchsproblem.
Davon erzählt in der aktuellen Podcastfolge der Elbvertiefung die
ZEIT-Redakteurin Annika Lasarzik. Sie verbrachte für die ZEIT eine Woche
auf der Insel und erlebte dabei hautnah, was es bedeutet, den Alltag auf
der Insel zu bestreiten.
Im Gespräch mit dem Podcast-Host Florian Zinnecker, Leiter des
Hamburg-Ressorts, berichtet Annika Lasarzik von den Sorgen der
Inselbewohner, ihrem Blick in die Zukunft und auch sehr dringlichen
Fragen. Etwa: Was, wenn es auf der Insel brennt? Und: Sie gibt Tipps,
was man auf der Insel unbedingt erlebt haben sollte.
Im Hamburg-Podcast Elbvertiefung, der immer samstags erscheint, sprechen
die ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker und Maria Rossbauer mit
den Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Ressort über Fragen, die die
Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade umtreiben. Immer
persönlich und prägnant – und nie länger als eine knappe halbe Stunde.
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| Hamburgs einsamste Insel | 26 Jul 2024 | 00:14:41 | |
Wer in Hamburg am Falkensteiner Ufer steht und über die Elbe zum anderen
Ufer schaut, der hat in Wahrheit nicht das andere Elbufer vor Augen –
sondern die Insel Neßsand. Sie ist so groß wie 203 Fußballfelder,
vergleichbar mit dem Hamburger Stadtpark. Neßsand wird bevölkert von
Dachsen, Rehen, Hermelinen, sehr vielen Vögeln und einer Rotte
Wildschweine. Und von Uwe Florin, der aufpasst, dass außer ihm keine
anderen Menschen die Insel betreten. Denn das ist verboten – den Vögeln
zuliebe.
Weil Neßsand wirklich idyllisch ist und auch sehr einladend aussieht,
stößt das allerdings häufig auf Unverständnis.
Wer die Menschen sind, die sich über das Verbot hinweggesetzt haben und
mit welchen Methoden, wie Neßsand überhaupt entstanden ist – und welche
alternativen Ausflugsziele es gibt: Darüber spricht Florian Zinnecker in
dieser Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung mit seiner Kollegin
Viola Diem, die auch selbst schon auf Neßsand war – ganz legal. Auch
davon berichtet sie im Podcast – und sie verrät, wie die Wildschweine
auf die Insel gekommen sind.
Der Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Die beiden
ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Maria Rossbauer und Florian Zinnecker
sprechen abwechselnd mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem
Ressort über ein Thema, das die Stadt gerade bewegt – persönlich,
prägnant und nie länger als eine halbe Stunde.
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| Es gibt Eis! | 19 Jul 2024 | 00:18:18 | |
Augustin Lancelot de Quatre Barbes musste einiges dafür tun, damit er in
Hamburg 1799 eine Eisdiele betreiben durfte. Er musste in seinem
Pavillon an der Alster das Karten- und Würfelspiel verbieten, musste
regelmäßig den Jungfernstieg wässern, damit er nicht zu staubig werde,
und vieles mehr. Möglicherweise fühlte er sich gegängelt, denn schon
zwei Jahre später gab er seinen Pavillon wieder auf. Auch einige
Jahrzehnte später noch waren in Hamburg die Vorbehalte gegenüber
Menschen, die "Gefrorenes" verkauften groß – eine Zeitung schrieb sogar
von einer "Eis-Pest", man hatte regelrecht Angst davor.
Warum das so war? Und wie sich die Eisdielen trotzdem durchsetzten? Das
können Sie in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung hören.
Maria Rossbauer unterhält sich darin mit ZEIT:Hamburg Redakteur Yannick
Ramsel. Er hat so einiges zu Eis recherchiert, zum Beispiel, wie und
wann es überhaupt nach Hamburg kam.
Im Podcast erzählt Yannick auch, was man in den ersten Eisdielen
Hamburgs so zu schlecken bekam, wie das Eis damals hergestellt wurde –
und was ein perfektes Spaghetti-Eis ausmacht.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die
Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
– mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger
als 30 Minuten.
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| Hamburg liegt in Brasilien! | 12 Jul 2024 | 00:24:13 | |
11.000 Kilometer von der Elbe entfernt, im Süden Brasiliens, existiert
ein Ort namens Novo Hamburgo. 227.000 Menschen leben dort, im Zentrum
der Stadt reihen sich, wie in annähernd jeder größeren Stadt der Welt,
Geschäfte, Bürotürme und Restaurants aneinander. Doch in der Altstadt
finden sich auch einige Fachwerkhäuser, die so auch in der deutschen
Provinz stehen könnten.
Novo Hamburgo feiert in diesem Jahr seinen zweihundertsten Geburtstag,
1824 kamen die ersten Auswanderer aus Deutschland in diesem Gebiet an.
Sie bauten sich Hütten aus Lehm mit Bananenblätterdach, quadratische
Räume ohne Fenster, schlugen in der subtropischen Hitze mit Macheten und
Äxten den Wald weg, um Ackerfläche zu schaffen.
Was zog die Auswanderer damals nach Brasilien? Und was hat unser Hamburg
mit alledem zu tun? Darüber unterhält sich Maria Rossbauer in der
aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung mit ZEIT:Hamburg
Redakteurin Viola Diem. Sie war erst vor Kurzem in Novo Hamburgo, um
Antworten auf all diese Fragen und noch viele mehr zu finden.
Im Podcast erzählt Viola, wie es dazu kam, dass der Ort heute den
Spitznamen "Hauptstadt des Schuhs" trägt, von den Menschen, die sie dort
getroffen hat, wie dem 36-jährigen Filipe Kuhn Braun, der in jahrelanger
Forschungsarbeit vieles über die Geschichte des Orts herausgefunden hat.
Natürlich verrät Viola letztlich auch, warum Novo Hamburgo wohl so
heißt, wie es heißt. Außerdem erzählt Viola, welchen Reiz es hat, all
den Hamburgs in der Welt nachzureisen – denn sie hat nicht nur jenes in
Brasilien besucht.
Einmal pro Woche unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus der ZEIT über eine Frage, die die Bewohnerinnen
und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst,
mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30
Minuten.
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| Grüner Bunker: wenn wilde Ideen wahr werden | 05 Jul 2024 | 00:30:16 | |
Viele Jahrzehnte lang stand der Hochbunker im Hamburger Stadtteil St.
Pauli wie ein kolossales Mahnmal mitten in der Stadt. Groß und grau und
unzerstörbar erinnerte er daran, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig
sind. KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter mussten den Flakturm am
Heiligengeistfeld 1942 in nur 300 Tagen errichten.
Seit Juli dieses Jahres jedoch ist der Bunker ein grüner, ein sichtbar
lebendiger Ort: 10.000 Pflanzen wachsen auf ihm hoch in den Himmel
empor, ein Wanderpfad schlängelt sich dem Gebäude entlang nach oben. 60
Millionen Euro kosteten Planung und Umbau des Bunkers, er wurde auf 58
Meter erhöht, enthält heute außer einem großen Dachgarten ein Hotel,
Bars, ein Restaurant und eine Sport- und Konzerthalle.
Wie gelang es, einen zunächst verrückt klingenden Plan tatsächlich
umzusetzen? Was ist gelungen am Grünen Bunker – und was nicht? Darüber
unterhalten sich in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung
Maria Rossbauer und Hanno Rauterberg aus dem Feuilleton der ZEIT, der
sich architektonisch mit dem Grünen Bunker beschäftigt hat.
Im Podcast erzählt Hanno Rauterberg von der fast schon
größenwahnsinnigen Ursprungsidee eines Mannes, der in der Nachbarschaft
des Bunkers wohnte, darüber, wie die Veränderung des Bunkers auch unser
Nachdenken über die Kriegszeit beeinflussen könnte – und wie es sich
anfühlt, den neuen "Bergpfad" hinaufzulaufen. Und welche Gedanken sich
dabei auftun.
Einmal pro Woche unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus der ZEIT über eine Frage, die die Bewohnerinnen
und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst,
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| Wie Hamburg Fahrrad fahren lernt | 29 Jun 2024 | 00:26:14 | |
Es ist eine unscheinbare Zahl, die da im Koalitionsvertrag des Hamburger
Senats steht: Bis zum Jahr 2030 sollen die Hamburgerinnen und Hamburg
rund ein Drittel ihrer täglichen Wege per Fahrrad zurücklegen. Aktuell
liegt die Quote bei 22 Prozent. Um die Differenz aufzuholen, müsste sich
Hamburg erkennbar verwandeln – und sich von der Autostadt, die sie noch
immer ist, binnen wenigen Jahren zur Fahrradstadt mausern. Kann das
gelingen? Ist das Ziel, ein Drittel, überzogen oder viel zu
unambitioniert?
In der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung diskutiert Florian
Zinnecker darüber mit Annika Lasarzik, Redakteurin im Hamburg-Ressort,
Expertin für Verkehrspolitik und passionierte Fahrradfahrerin. Die
beiden sprechen über Radwege, die im Nichts enden, über tödliche Unfälle
durch rechtsabbiegende Lastwagen – und ein einfaches und wirkungsvolles,
aber bislang nicht mehrheitsfähiges Mittel dagegen.
Und sie ziehen eine Bilanz: Hat Hamburg das Zeug zur Fahrradstadt? Was
wäre schnell und effizient zu tun, um das Ziel – ein Drittel bis 2030 –
zu erreichen? Und welche Tricks gibt es, um schon heute entspannt und
sicher durch Hamburg zu radeln?
Zur Recherche war Annika Lasarzik einige Tage in Paris – einer Stadt,
die Hamburg bei der Verwandlung zur Fahrradstadt voraus ist. Was ließe
sich von Paris lernen?
Jeden Samstag sprechen die beiden Hamburg-Ressortleiter Maria Rossbauer
und Florian Zinnecker abwechselnd mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem
Ressort über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt
Deutschlands gerade bewegt – persönlich und prägnant, aber nie länger
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| Das Ende eines Traums: Warum das New Institute schließt | 06 Sep 2024 | 00:29:45 | |
Die Idee klingt attraktiv: In einem Ensemble aus neun eigens renovierten
Gründerzeitvillen an der Alster wollte der Hamburger Unternehmer und
Mäzen Erck Rickmers die weltbesten Denkerinnen und Denker versammeln –
und sie mit Praktikern aus Wirtschaft, Politik und Kultur
zusammenbringen. Gemeinsam sollten sie dort Lösungsansätze für die
großen Krisen der Gegenwart entwickeln: die gesellschaftliche Spaltung,
die Klimakatastrophe, die Rettung der Demokratie.
"The New Institute" nannte Rickmers diesen Ort. Ein "säkulares Kloster"
sollte hier entstehen, eine Stätte, an der die Bewohnerinnen und
Bewohner ohne die Zwänge des Alltags und des Erwerbslebens forschen,
denken, schreiben und sich austauschen können, alles auf Rickmers'
Kosten.
Auf mindestens zehn Jahre war das Projekt angelegt. Noch nicht einmal
die Hälfte davon ist vergangen, als Rickmers im August das Aus des New
Institute ankündigte. Zwar werde das Institut nicht direkt abgewickelt,
aber von der ursprünglichen Idee solle wenig fortbestehen.
Was sind die Gründe für das Scheitern des Projekts? Ist es überhaupt
gescheitert oder sind einige der Ziele doch erreicht worden? Was
bedeutet das Ende für Hamburg als Stadt und Wissenschaftsstandort – und
was lässt sich für künftige Projekte daraus lernen?
Um diese Fragen dreht sich diese Folge der Elbvertiefung, dem
Hamburg-Podcast der ZEIT. Florian Zinnecker, der das Hamburg-Ressort der
ZEIT leitet, diskutiert mit Oskar Piegsa, der sich im Ressort mit
Wissenschafts- und Bildungsthemen beschäftigt und ausführlich zum New
Institute recherchiert hat, über die Entstehung, das Konzept und das
überraschende Ende des Instituts. Und auch darüber, was Rickmers
überhaupt zur Gründung motiviert hat, welche Fehler er möglicherweise
gemacht hat – und was nun aus seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
wird.
Der ZEIT-Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Im
wöchentlichen Wechsel sprechen die beiden Hosts Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der
ZEIT leiten, darin mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Team über eine
Frage, die die Menschen in Hamburg gerade bewegt.
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| Was schützt vor illegalen Straßenrennen? | 13 Sep 2024 | 00:17:05 | |
An einem Montag Ende August ereignete sich in Hamburg-Billstedt eine
Tragödie, die wohl vermeidbar gewesen wäre – die Frage ist nur, wie.
In den Abendstunden rasen ein 22-Jähriger am Steuer eines Tesla und ein
24-jähriger Mercedesfahrer in einen Familienvan, in dem eine 40-jährige
Frau mit ihren Zwillingen sitzt. Ein zweijähriger Junge stirbt später im
Krankenhaus an seinen Verletzungen. Gegen die beiden Männer ermittelt
nun die Mordkommission. Sie stehen im Verdacht, sich ein illegales
Rennen geliefert zu haben.
In den Tagen danach war ZEIT-Autor Tom Kroll an der Unfallstelle in
Billstedt und sprach nicht nur mit der Polizei, sondern auch mit den
Anwohnern. Alle sagen: Diese Rennen gebe es dort ständig. Was müsste
geschehen, um die Rennen zu verhindern? Warum ist es nicht längst
passiert? Und wer sind die Menschen, die sich zu den Rennen hinreißen
lassen?
Darüber diskutieren Tom Kroll und Florian Zinnecker, Ressortleiter der
ZEIT:Hamburg, in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung.
Auch die Rechtslage ist Thema – und die Frage, ob schon weitere Blitzer
helfen, Unfälle wie jenen im August zu verhindern.
Der ZEIT-Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Im
wöchentlichen Wechsel sprechen die beiden Hosts Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der
ZEIT leiten, darin mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Team über eine
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| Eine Stadt, zwei Keller, 139 Leichen | 20 Sep 2024 | 00:31:05 | |
Vor über 100 Jahren begaben sich deutsche Forschungsreisende nach
Kamerun, nach Papua-Neuguinea, Samoa, Tansania und in viele andere
Länder. Sie wollten Gebeine von Menschen nach Hamburg holen, Schädel
etwa, um ihren Umfang und ihr Volumen zu vermessen, um so dann Thesen
über die Unterschiede zwischen Europäern und "Naturvölkern" zu
formulieren – Thesen, die inzwischen als wissenschaftlich überholt
gelten. Damals nannte man sie Rassenkunde, heute Rassismus, schreibt
Oskar Piegsa in seinem Artikel "Leichen im Keller".
Heute gibt es derartige Untersuchungen und die dazugehörigen Reisen zum
Glück längst nicht mehr. Aber noch immer befinden sich einige sogenannte
"human remains" aus dieser Zeit in Hamburger Kellern. Was also tun mit
den Schädeln und Knochen? Zurückbringen? Aber wo genau ist "zurück"?
In der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts "Elbvertiefung" unterhalten
sich Maria Rossbauer und Oskar Piegsa über 139 Gebeine, die in Hamburg
in zwei Kellern liegen – und Oskar Piegsa erzählt auch, warum bis heute
nur ein einziger Schädel von Hamburg aus in sein Herkunftsland
zurückgebracht wurde.
Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker,
die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin
oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die Menschen der
zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer
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| Der Elfjährige, der in Hunderte Wohnungen einstieg und verschwand | 25 Oct 2024 | 00:24:41 | |
Wie geht man mit einem Jungen um, dem niemand je beigebracht hat, was
richtig ist und was falsch? Um diese Frage kreist die neue Folge des
Hamburg-Podcasts „Elbvertiefung“. Die Rede ist von Amir S., der unter
ungeklärten Umständen in Marokko aufwuchs und monatelang die Menschen in
Hamburg in Atem hielt: weil er in der Stadt einen Einbruch nach dem
anderen verübte, meist allein; weil er zu jung ist, um strafmündig zu
sein – und weil er aus der Jugendhilfe-Einrichtung, in die ihn die
Polizei brachte, immer wieder türmte. Meist nur, um neue Einbrüche zu
verüben.
Welche Möglichkeiten hat die Polizei in einem solchen Fall? Wie
reagierten die Betroffenen, deren Wohnungen von Amir S. ausgeraubt
worden sind? Aus welchen Motiven könnte der Junge gehandelt haben? Kann
man Kindern wie ihm wirksam helfen, und wenn ja, wie? Und woran liegt
es, dass die Behörden und Hilfssysteme in Hamburg in diesem Fall derart
überfordert wirken?
Darüber spricht Florian Zinnecker, Leiter des Hamburg-Ressorts und Host
dieses Podcasts, mit Christoph Heinemann, der den Fall von Amir S. über
Monate hin recherchiert hat. Und sie diskutieren auch, mit welchen
Maßnahmen man sich vor Einbrüchen schützen kann.
Der Podcast „Elbvertiefung“ erscheint immer samstags, jede Folge –
abwechselnd moderiert von den beiden Hamburg-Ressortleitern Maria
Rossbauer und Florian Zinnecker – konzentriert sich auf ein Thema, das
die Menschen in Hamburg gerade besonders bewegt.
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| Bücher, Bücher, Bücher! Neues aus der Hamburger Literaturszene | 18 Oct 2024 | 00:26:28 | |
Auch wenn die Buchmesse in Frankfurt stattfindet, widmen wir uns in der
neuesten Folge des Hamburg-Podcasts „Elbvertiefung“ dem Thema Literatur.
Denn zuletzt gab es in der Hamburger Szene eine ganze Menge Neuigkeiten.
Da wäre etwa der Wechsel an der Spitze des Literaturhauses: Der
langjährige Leiter Rainer Moritz geht im Frühjahr in Rente, vor wenigen
Tagen wurde verkündet, wer ihm nachfolgen wird. Im Podcast sprechen
ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker und Oskar Piegsa darüber,
was diese Entscheidung für die Zukunft des etablierten Hauses bedeutet.
Auch das Harbour Front Literaturfestival verkündete vor Kurzem eine
Spitzenpersonalie – verbunden mit der Nachricht, dass die Zukunft des
Festivals vorerst gesichert sei. Ist das so? Was genau war der Grund,
dass das Festival in diesem Jahr aussetzte? Und welche Erwartungen
verknüpfen sich mit der neuen Leitung? Auch über diese Punkte
diskutieren Florian Zinnecker und Oskar Piegsa im Podcast. Und über eine
weitere Frage, die beim Thema Literatur fast noch spannender ist: Welche
Bücher von Hamburger Autorinnen und Autoren lohnen sich zurzeit
besonders?
Der ZEIT-Podcast „Elbvertiefung“ erscheint immer samstags. Im Wechsel
sprechen Florian Zinnecker und Maria Rossbauer, beide Leiter des
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| Die geheime Welt der Hamburger Selfstorage-Lager | 11 Oct 2024 | 00:22:42 | |
56 Euro Miete für eine lichtlose Kammer, zwei Quadratmeter groß, in der
zweiten Etage eines alten Fabrikgebäudes: Auf den ersten Blick mag das
nach unnötigen Kosten klingen. Für viele Großstädter jedoch versprechen
diese zwei Quadratmeter unendlich Wertvolles – für jene nämlich, deren
Wohnungen keinen Keller oder Speicher haben. ZEIT:Hamburg-Ressortleiter
Florian Zinnecker ist einer dieser Großstädter. Er mietete über Jahre
hinweg eine Self Storage Box in Hamburg – und lagerte dort alle Dinge,
die er nicht wegwerfen, aber auch nicht in der Wohnung haben wollte.
Nun muss er die Box räumen und steht vor der Frage: Warum hebt man
eigentlich so viel Zeug auf? Im Hamburg-Podcast Elbvertiefung
unterhalten sich Florian Zinnecker und Maria Rossbauer, Host dieser
Folge, über den Boom der Self Storage Lager in Großstädten. Es geht
darum, was diese Lager für den Familienfrieden von Großstädtern bedeuten
können, aber auch, welche Auswirkungen der Boom auf die Stadtstruktur
hat. Die beiden sprechen darüber, woher das Konzept überhaupt kommt –
und natürlich verrät Florian Zinnecker, wie man einen zwei Quadratmeter
großen Raum bestmöglich nutzt.
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| Der Stuhl, der Hamburg das Chillen beibrachte | 04 Oct 2024 | 00:15:23 | |
Der Adirondack-Chair ist aus Holz gebaut, wiegt stolze 18 Kilogramm, ist
weiß oder braun lackiert – und sehr gemütlich. Er fordert einen geradezu
dazu auf, sich hineinzufläzen und die Füße ins Gras zu stecken.
ZEIT:Hamburg-Autor Christoph Twickel ist davon überzeugt: Dieses
Möbelstück hat vielen Menschen das Chillen überhaupt erst beigebracht –
besonders den Hamburgerinnen und Hamburgern.
In Hamburg nämlich stehen Hunderte der Strahlensessel, wie sie auch
genannt werden, herum, im Park Planten un Blomen zum Beispiel und auf
den Alsterwiesen. Dabei ist der Adirondack-Chair eine US-amerikanische
Erfindung, das Patent für den Stuhl erlangte ein Tischler namens Harry
C. Bunnell schon im Jahr 1905. Wie also kam der Adirondack-Chair
überhaupt nach Hamburg? Warum galt er lange als heilungsfördernd für
Tuberkuloseerkrankte? Und weshalb sagte 1953 Hamburgs Erster
Bürgermeister Max Brauer, der Stuhl sei "einer der schönsten und
überzeugendsten Beweise für die Rückkehr unseres Volkes in die Familie
der freien Völker"? In der neuen Folge des Hamburg-Podcasts
"Elbvertiefung" unterhalten sich Christoph Twickel und Host Maria
Rossbauer über die spannende Geschichte des Adirondack-Chairs. Und
natürlich geht es auch darum, an welchen besonders schönen Orten in der
Stadt man ihn finden kann.
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| Frischer Fisch! Aus einem Hamburger Labor | 27 Sep 2024 | 00:18:34 | |
Fischprodukte sind gesund, sie liefern wertvolle Nährstoffe wie Proteine
und Omega-3-Fettsäuren. Doch schon heute gelten 90 Prozent der
weltweiten Fischbestände als überfischt oder maximal befischt – und die
Weltbevölkerung wächst weiter. Wäre es da nicht fantastisch, man müsste
Lachse nicht mehr im Meer fangen, um sie später zu braten – sondern
könnte allein das Fischfleisch züchten?
Diesen zunächst utopisch klingenden Traum verfolgen die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Firma Bluu Seafood tatsächlich. In einer alten
Fabrik im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld betreiben sie "zelluläre
Agrikultur" – sie versuchen, Fischfleisch aus Stammzellen im Labor zu
züchten. Ihre Hoffnung ist, auf diese Weise eines Tages Fischstäbchen
und Lachsfilets in großen Mengen zu produzieren.
Yannick Ramsel, Redakteur bei ZEIT:Hamburg, war bei Bluu Seafood in
Bahrenfeld, er hat die Labore besucht und sich mit zellulärer Agrikultur
auseinandergesetzt. Im Hamburg-Podcast Elbvertiefung erzählt er Host
Maria Rossbauer nun vom großen Traum eines Meeresbiologen, mit dieser
Technik die Überfischung der Ozeane zu stoppen, von den Tücken bei der
Verwirklichung – und natürlich sprechen die beiden auch darüber, wie so
ein Labor-Fischstäbchen schmeckt. Und darüber, wann und wo es Fische aus
dem Labor wohl tatsächlich einmal zu kaufen geben könnte.
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| Muss Radfahren in Hamburg echt so gefährlich sein? | 15 Nov 2024 | 00:24:45 | |
Zehn Menschen sind in diesem Jahr in Hamburg beim Radfahren gestorben.
2023 kamen neun ums Leben. Die meisten Unglücke verliefen ähnlich:
Häufig wurden sie von Autos oder Lastwagen erfasst, oftmals beim
Abbiegen. Auf jeden Unfall folgten Mahnwachen, Beileidsbekundungen und
Debatten, die anfangs hitzig waren, inzwischen aber klingen sie eher
resigniert. Aber muss man so viele Fahrradtote in einer Großstadt
wirklich hinnehmen? In der neuen Folge des "Elbvertiefung"-Podcasts
unterhält sich Host Maria Rossbauer mit ZEIT-Hamburg-Redakteurin Annika
Lasarzik, die sich oft mit dem Thema Fahrradfahren in Hamburg
beschäftigt, über diese Frage.
Die beiden sprechen darüber, was "fehlerverzeihende Infrastruktur" ist,
und was sie in einer Stadt wie Hamburg bewirken könnte. Es geht darum,
welche Maßnahmen schon umgesetzt werden, warum sich aber trotz des
Wunschs, eine "Fahrradstadt" zu werden, in Hamburg oftmals Dinge nur
schleppend ändern. Und Annika Lasarzik erklärt, was geschehen müsste,
damit sich die Lage für die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer in
Hamburg ändert. Jede Woche unterhalten sich entweder Maria Rossbauer
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Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt
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| Der FC St. Pauli ist jetzt eine Genossenschaft – warum noch mal? | 08 Nov 2024 | 00:14:31 | |
Wenn ein Profi-Fußballverein bisher Geld brauchte, holte er sich einen
oder mehrere große Investoren, und verkaufte ihnen ein paar Anteile.
Der Milliardär Klaus-Michael Kühne zum Beispiel hält über seine Kühne
Holding AG gut 13 Prozent an der Fußball AG des Hamburger Sport-Vereins.
Theoretisch könnte also auch der FC St. Pauli seine Profiabteilung
ausgliedern und Großinvestoren beteiligen.
Doch für den Verein galt diese Variante als ausgeschlossen (sie
fürchteten zu viel externen Einfluss) – aber Geld brauchte man dennoch
dringend. Also hat man sich für einen ziemlich ungewöhnlichen Schritt
entschieden: Der FC St. Pauli gründete eine Genossenschaft. Vom 10.
November an kann nun jeder, der möchte, für einige Hundert Euro einen
Teil des Erstligaclubs erwerben.
Aber was ist eigentlich nochmal gleich eine Genossenschaft? Und warum
war das bisher so unvorstellbar für einen Profi-Fußballverein? In der
neuen Folge des Elbvertiefungs-Podcasts unterhält sich Host Maria
Rossbauer mit der Wirtschaftsexpertin der ZEIT:Hamburg, Kristina Läsker,
über diesen weltweit einmaligen Schritt. Sie sprechen darüber, was St.
Pauli mit den 30 Millionen Euro, die der Verein einnehmen will, anfangen
will, was der Verein damit eigentlich erreichen will – und wer nun schon
dabei ist, diese Idee nachzumachen. Und natürlich geht es auch darum, ob
sich ein Genossenschaftsanteil beim FC St. Pauli als Geldanlage lohnt.
Jede Woche unterhalten sich entweder Maria Rossbauer oder Florian
Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer
Kollegin oder einem Kollegen über eine Frage, die die Bewohnerinnen und
Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal
locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.
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| Die Elbe kann mehr, als nur Schiffe zu tragen | 01 Nov 2024 | 00:17:46 | |
Die Elbe, die Alster, die vielen Fleete und Kanäle, dazu die Bille –
keine andere Stadt in Deutschland ist so berühmt für ihre Nähe zum
Wasser wie Hamburg. Aber das Verhältnis der Menschen in der Stadt zum
Wasser ist meist eher distanziert. Vielleicht, weil die Fluten für die
Stadt allzu oft bedrohlich waren. Vielleicht auch, weil Hamburg die Elbe
jahrhundertelang rein kaufmännisch nutzte – für die Schifffahrt.
Andere Städte denken da längst weiter – und nutzen ihren Zugang zum
Wasser nicht nur zum Geldverdienen, sondern auch zum Vergnügen.
Ausgedehnte Ufer-Flaniermeilen mit Gastronomie, Surfwellen, Schwimmen im
Fluss: Wäre das nicht auch in Hamburg möglich? Welche Ideen gäbe es, und
welche Hürden? Was sagen die Behörden? Und wer ist daran interessiert,
dass die Dinge so bleiben, wie sie sind?
Darüber spricht Florian Zinnecker, Host des Podcasts "Elbvertiefung", in
dieser Podcastfolge mit der ZEIT-Redakteurin Viola Diem. Zu den
Projekten, von denen sie erzählt, gehören schwimmende Saunen in Oslo,
die eine sehr ungewöhnliche Entstehungsgeschichte haben – die Frage, wie
Hamburg seine Gewässer nutzt, ist also keineswegs auf die warmen
Jahreszeiten beschränkt.
Der Hamburg-Podcast "Elbvertiefung" erscheint immer samstags. Die beiden
ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Maria Rossbauer und Florian Zinnecker
sprechen immer abwechselnd mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Team
über eine Frage, die die Menschen in der Stadt umtreibt – persönlich,
pointiert und nie länger als eine knappe halbe Stunde.
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| Wie tickt Hamburgs Bürgermeister? | 06 Dec 2024 | 00:27:04 | |
Am 2. März wählt Hamburg eine neue Bürgerschaft – so heißt in der
Hansestadt das Parlament. Und die wählt wiederum den Ersten
Bürgermeister oder die Erste Bürgermeisterin. Die aussichtsreichsten
Bewerber für dieses Amt sind Katharina Fegebank (Grüne), Dennis Thering
(CDU) – und der amtierende Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), der
die Stadt bereits seit 2018 regiert, als Nachfolger des derzeitigen
Bundeskanzlers Olaf Scholz. Tschentschers SPD führt in den Umfragen
aktuell mit rund zehn Prozentpunkten Abstand zu Grünen und CDU.
Aber wie stehen die Chancen tatsächlich, dass Tschentscher im Amt
bleibt? Wäre das eine gute Nachricht für die Stadt? Ist er ein guter
Bürgermeister, wo liegen seine Stärken und Schwächen? In der neuesten
Folge des Hamburg-Podcasts "Elbvertiefung" diskutieren darüber der
ZEIT-Redakteur Christoph Heinemann, der Tschentscher nicht erst bei den
Recherchen zu einem großen Porträt für die gedruckte Ausgabe der ZEIT
aus nächster Nähe kennengelernt hat, und Podcast-Host Florian Zinnecker,
Ressortleiter der ZEIT Hamburg.
Die beiden sprechen über Tschentschers Regierungsstil, seine Erfolge und
die Dinge, die in seiner bisherigen Amtszeit weniger gut gelaufen sind.
Wie sehen ihn seine Kritiker, wie seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, welchen Stand hat er in der eigenen Partei? Wie steht
Hamburg nach bald sieben Tschentscher-Jahren insgesamt da? Und könnte es
sein, dass ihm der Slogan aus dem vorigen Wahlkampf, "Die ganze Stadt im
Blick", jetzt auf die Füße fällt?
Der ZEIT-Podcast "Elbvertiefung" erscheint immer samstags. Die beiden
Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker sprechen abwechselnd mit den
Kolleginnen und Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über die
Themen, die die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands aktuell
bewegen. Immer persönlich, prägnant und pointiert – und nie länger als
eine knappe halbe Stunde.
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| Die Star-Schmiede: Hinter den Kulissen des Popkurs Hamburg | 29 Nov 2024 | 00:25:43 | |
Wer als junger Musiker zum erfolgreichen Popstar werden will, der wird
sich bestimmt irgendwann einmal darum bemühen, einen Platz im Popkurs
Hamburg zu bekommen. Hier lernen viele Talente, ihren eigenen Sound zu
finden. Den Kurs an der Hochschule für Musik und Theater gibt es schon
seit 40 Jahren, er hat Bands wie Wir sind Helden, Seed, Revolverheld,
Gisbert zu Knyphausen und Frida Gold hervorgebracht.
Was also geschieht dort?
Franziska Herrmann ist Journalistin und Autorin der ZEIT:Hamburg, aber
sie hat einst selbst den Popkurs mitgemacht. Vor Kurzem kehrte sie für
einen Artikel dorthin zurück, über viele Wochen hinweg begleitete sie
den aktuellen Jahrgang.
Im Podcast unterhalten sich Franziska Herrmann und der Host Florian
Zinnecker über den Popkurs. Es geht darum, wie man sich dafür überhaupt
bewirbt (und wer angenommen wird), wie die Treffen dort ablaufen, die
Musiksessions – und was man dort (von wem) lernt. Und es geht darum,
warum die Stimmung dort "süchtig macht", wie Franziska Herrmann das
sagt.
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| Zwei Wahlen in der Stadt: Was auf Hamburg jetzt zukommt | 22 Nov 2024 | 00:14:21 | |
In knapp drei Monaten wird gewählt – nicht nur ein neuer Bundestag. In
Hamburg wählen die Menschen bald auch ein neues Landesparlament, die
Hamburgische Bürgerschaft. Bislang war die Bürgerschaftswahl für den 2.
März 2025 angesetzt. Die Diskussionen darüber, ob man sie vorziehen
könnte – vor allem aus organisatorischen Gründen – sind derzeit jedoch
groß. So oder so: In Hamburg werden sehr bald Plakate sowohl für die
Bundestagswahl als auch für die Bürgerschaftswahl hängen – und die
hiesigen Parteien müssen eine Art Doppelwahlkampf betreiben. Was also
bedeuten zwei so eng aneinander liegende Wahlen für Hamburg? Was macht
das mit dem Wahlverhalten der Menschen – und wie könnte das langfristig
die Stadt verändern?
In der neuen Folge des Elbvertiefung-Podcasts diskutiert Frank
Drieschner, der Politikredakteur der ZEIT:Hamburg, mit dem Host Maria
Rossbauer über die bevorstehenden Bundestags- und Bürgerschaftswahlen in
Hamburg. Die beiden sprechen über die Auswirkungen der Wahlen auf das
politische Hamburg, darüber, welche Strategien die verschiedenen
Hamburger Parteien nun verfolgen. Und es geht auch darum, was überhaupt
dagegen spräche, beide Wahlen am selben Tag abzuhalten.
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| Der große Jahresrückblick: Das ganze Jahr in einer Folge | 20 Dec 2024 | 01:02:49 | |
Woche für Woche sprechen Maria Rossbauer und Florian Zinnecker im
Podcast "Elbvertiefung" abwechselnd mit einer Kollegin oder einem
Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über ein Thema, das die
Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands besonders umtreibt.
Diesmal ist das anders: In der letzten Folge des Jahres 2024 moderieren
die beiden zusammen – und sie haben nicht einen Gast eingeladen, sondern
das ganze Hamburg-Team im Studio versammelt.
Mit Frank Drieschner, Viola Diem, Annika Lasarzik, Christoph Heinemann,
Yannick Ramsel und Oskar Piegsa sowie den drei ZEIT-Autoren Tom Kroll,
Kristina Läsker und Christoph Twickel sprechen Maria Rossbauer und
Florian Zinnecker über ihre Themen des Jahres. Dazu gehören: die Zukunft
des Hafens und des Elbtowers, das Leben in der HafenCity, die Debatte um
die Köhlbrandbrücke, die Gefährdung von Fahrradfahrern im
Straßenverkehr, aber auch die Schließung des Islamischen Zentrums und
das wachsende Problem der Stadt mit Kokain. Was hat sich in diesem Jahr
dazu neu ergeben, was hat sich seit unseren großen Recherchen getan, wie
geht es weiter? Das sind die Fragen, die sich wie ein roter Faden durch
den Jahresrückblick ziehen.
Und natürlich verraten Maria Rossbauer und Florian Zinnecker auch,
welche Themen für sie die wichtigsten – oder jedenfalls: die prägendsten
– in diesem Jahr gewesen sind. In einer knappen halben Stunde, der
üblichen Dauer jeder "Elbvertiefung"-Folge, ist das natürlich nicht zu
machen. Deshalb ist der Jahresrückblick mit rund anderthalb Stunden
nicht nur die letzte, sondern auch die mit Abstand längste Folge des
Jahres.
Mit dem Jahresrückblick geht der Podcast in eine Weihnachtspause, die
nächste Folge erscheint – dann wieder in gewohnter Länge und Besetzung –
am 11. Januar. Das Hamburg-Ressort wünscht frohe Feiertage und einen
guten Rutsch ins neue Jahr!
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