Explore every episode of the podcast Einschlafen mit Pflanzen und Pilzen
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| Sonnentau – Wie Klebefalle, Signale und Verdauung Beute erschließen | 23 Sep 2026 | 00:24:22 | |
Die glitzernden Tropfen eines Sonnentaublatts sind ein viskoelastischer Pflanzenkleber. Diese Folge folgt einer gefangenen Fruchtfliege von den polysaccharidreichen Drüsentropfen über elektrische Signale und Jasmonate bis zur langsamen Tentakel- und Blattkrümmung.Erst chemische Beuteinformation schaltet die volle Verdauung hoch. Proteasen und Phosphatasen setzen Stickstoff und Phosphor frei, die über Drüsen in das Blatt gelangen. So wird sichtbar, warum Carnivorie keine tierische Energieernährung ist, sondern eine mineralische Ergänzung für Pflanzen an nährstoffarmen Standorten. | |||
| Guttation – Wie Wurzeldruck Wasser durch Hydathoden nach außen bewegt | 22 Sep 2026 | 00:24:12 | |
Klare Tropfen an Blattspitzen sind nicht immer Tau. Diese Folge folgt Wasser aus feuchtem Boden durch Endodermis und Xylem bis zu positivem Wurzeldruck und den Hydathoden, an denen flüssiger Xylemsaft über Wasserporen austritt.Dabei trennen wir Guttation von Transpiration und Kondensation, verfolgen die Anatomie aus Xylemende, Epithem und Wasserpore und zeigen, warum der Tropfen chemisch nicht einfach eine unveränderte Probe des Wurzelxylems ist: Blattgewebe kann Aminosäuren und andere wertvolle Stoffe vor dem Austritt zurückgewinnen. | |||
| Ranken und Thigmotropismus – Wie Kontakt die Wachstumsrichtung verändert | 21 Sep 2026 | 00:25:36 | |
Eine Gurkenranke umschlingt eine Stütze nicht mit einem Gelenk. Diese Folge folgt dem Kontakt von der empfindlichen Rankenflanke über Calcium, CsaCAMTA4, CsaYUC7 und Auxin bis zur asymmetrischen Zellstreckung, die das Organ um einen Stab krümmt.Danach wird aus der Suchranke eine mechanische Feder: Ein spezialisiertes inneres Faserband erzeugt freie Helices, Händigkeitssprünge und eine Verbindung, die bei größerem Zug deutlich steifer wird. So bleibt Thigmotropismus klar von langfristiger Thigmomorphogenese und von den Haftwurzeln des Efeus getrennt. | |||
| Kollenchym – Wie junge Stängel zugleich fest und biegsam wachsen | 20 Sep 2026 | 00:24:53 | |
Ein junger Blattstiel muss Last tragen, obwohl seine Zellen noch länger werden. Diese Folge folgt den lebenden Kollenchymzellen des Selleries von ihren ungleichmäßig verdickten Primärwänden bis zu Cellulose, Pektinen, Xyloglucanen und dem Turgor, der das Gewebe unter Spannung hält.NMR-, Zellwand- und Transkriptomstudien zeigen, wie eine dicke Wand während der Streckung weitergebaut und später steifer wird. So wird sichtbar, warum pflanzliche Festigkeit nicht immer Lignin braucht und weshalb Kollenchym im Verbund mit Epidermis, Parenchym und Leitgewebe ein wachsendes Organ stützen kann, ohne es frühzeitig zu versteifen. | |||
| Generationswechsel der Farne – Wie Sporophyt und Gametophyt einander ablösen | 19 Sep 2026 | 00:25:07 | |
Der große Farnwedel ist nur eine von zwei vielzelligen Generationen. Diese Folge folgt dem diploiden Sporophyten bis zu den Sporangien, in denen Meiose haploide Sporen erzeugt, und weiter zum winzigen photosynthetischen Gametophyten mit Rhizoiden, Antheridien und Archegonien.Wir beobachten das Annulus-Katapult, den wasserabhängigen Weg beweglicher Spermatozoiden zur Eizelle und den jungen Sporophyten, der aus der Zygote hervorwächst. Am Ceratopteris-Modell zeigt außerdem Antheridiogen, wie Gibberellin-verwandte Signale die Geschlechtsentwicklung mancher homosporer Farne beeinflussen – ohne daraus eine Universalregel für alle Farne zu machen. | |||
| Knospenruhe – Wie kurze Tage, Winterkälte und Wärme den Austrieb staffeln | 18 Sep 2026 | 00:25:08 | |
Eine Winterknospe öffnet sich nicht einfach beim ersten milden Tag. Diese Folge folgt Pappelknospen vom photoperiodischen Wachstumsstopp über ABA, SVL und calloseblockierte Plasmodesmata bis zur Kältephase, in der FT1-, Gibberellin- und Glucanaseprogramme die innere Dormanz allmählich lösen.Pfirsich-DAM-Gene zeigen einen zweiten molekularen Weg durch denselben Jahreszyklus. Wir trennen Endodormanz von Ecodormanz, Chilling von Wärme-Forcing und erklären, weshalb derselbe warme Tag im Januar wirkungslos, wenige Wochen später aber ein starker Austriebsreiz sein kann. | |||
| Sexuelle Täuschung bei Orchideen – Wie Duftmimikry männliche Bestäuber lenkt | 17 Sep 2026 | 00:24:24 | |
Manche Orchideen locken männliche Insekten nicht mit Nektar, sondern mit chemischen Signalen, die Teilen des Sexpheromons eines Weibchens entsprechen. Diese Folge folgt Ophrys von langkettigen Alkenen über Antennenwahrnehmung und Nahorientierung bis zum Pseudokopulationsversuch, bei dem Pollinien am Körper des Bestäubers haften.Mit Chiloglottis zeigt sie eine unabhängig entstandene australische Lösung mit völlig anderer Duftchemie. Dabei trennen wir menschlich wahrgenommene „Insektenähnlichkeit“ von experimentell belegter Mimikry und verfolgen, wie Duft, Farbe, Blütengeometrie und Pollinienmechanik gemeinsam reproduktive Spezifität erzeugen. | |||
| Efeu-Haftwurzeln – Wie Wurzelhaare, Formschluss und Klebstoff Halt erzeugen | 16 Sep 2026 | 00:23:53 | |
Efeu klettert weder mit Saugnäpfen noch mit Ranken. Diese Folge folgt seinen adventiven Haftwurzeln vom ersten Oberflächenkontakt über Formschluss und verformbare Wurzelhaare bis zu einem pflanzlichen Sekret, dessen AGP-reiche Nanopartikel Teil eines komplexen Klebeverbunds sind.Zugversuche an Rinde, Mörtel, Kork und künstlichen Oberflächen zeigen, weshalb Rauigkeit allein die Haftung nicht erklärt. Wir trennen mechanische Verzahnung, chemische Adhäsion und spätere Lignifizierung – und klären, warum Haftwurzeln eine Stütze benutzen, ohne sie wie ein Pflanzenparasit anzuzapfen. | |||
| Thigmomorphogenese – Wie Wind und Berührung das Wachstum verändern | 15 Sep 2026 | 00:24:55 | |
Ein kurzer Windstoß biegt einen Spross nur für Sekunden, doch wiederholte mechanische Belastung kann seine spätere Form verändern. Diese Folge folgt Gewebedehnung über Calcium, TCH- und CAMTA-Signale bis zu Jasmonat und Gibberellinabbau und zeigt, weshalb berührte Pflanzen häufig kompakter wachsen.An Arabidopsis und kontrolliert gebogenen Pappeln trennen wir schnelle Mechanosignalisierung von langfristiger Morphogenese. Dabei wird deutlich, warum ein dickerer Stamm nicht automatisch „härteres Material“ bedeutet und weshalb Wind, Thigmotropismus, Wurzelverankerung und die schnelle Bewegung einer Mimose biologisch verschiedene Probleme sind. | |||
| Auferstehungspflanzen – Wie Zellen extreme Austrocknung überstehen | 14 Sep 2026 | 00:25:51 | |
Auferstehungspflanzen sterben beim Austrocknen nicht und werden später auch nicht magisch wiederbelebt. Diese Folge folgt Xerophyta viscosa durch Zellschrumpfung, Samen-ähnliche Schutzprogramme, LEA-Proteine, Zucker, Antioxidantien und den kontrollierten Rückbau des Photosyntheseapparats.Craterostigma, Boea und Haberlea zeigen, warum es kein einzelnes „Auferstehungsgen“ gibt. Wir trennen Wasseraufnahme von echter physiologischer Erholung und verfolgen, wie Membranen, Atmung, Chloroplasten und Wachstum nach dem Regen auf unterschiedlichen Zeitskalen zurückkehren. | |||
| Bambushalme – Wie vorgebildete Sprosse sich so schnell strecken | 13 Sep 2026 | 00:24:38 | |
Moso-Bambus kann in seiner Spitzenphase mehr als einen Meter pro Tag an Höhe gewinnen. Diese Folge zeigt, warum dafür keine ungewöhnlich schnellen Einzelzellen nötig sind: Viele bereits angelegte Internodien besitzen gleichzeitig lange Teilungs- und Streckungszonen und addieren ihre kleinen lokalen Zuwächse zu einem außergewöhnlichen Gesamtwachstum.Wir folgen außerdem Kohlenhydraten, Wasser und Stickstoff durch das unterirdische Rhizom-Wurzel-System zum noch blattlosen Culm und klären, warum ein Rhizom botanisch ein Spross ist, wie ältere Ramets als Quellen wirken und weshalb der junge Halm nach der Höhenphase noch lange strukturell nachreift. | |||
| Lotus-Effekt – Wie Mikrostruktur und Wachs Blätter wasserabweisend machen | 12 Sep 2026 | 00:24:21 | |
Ein Regentropfen liegt auf einem Lotusblatt fast kugelförmig und kann beim Abrollen Staubpartikel mitnehmen. Diese Folge folgt dem Effekt von mikrometergroßen Papillen über nanostrukturierte epicuticuläre Wachse bis zu Kontaktwinkel, Lufttaschen, Hysterese und geringer realer Kontaktfläche.Dabei trennen wir Superhydrophobie von bloß hohem Kontaktwinkel und Selbstreinigung von Sterilität. Der Lotus-Effekt ist kein aktiver Waschvorgang, sondern das Ergebnis von Oberflächenchemie, hierarchischer Rauigkeit und den Grenzflächenkräften zwischen Blatt, Wasser und Partikeln. | |||
| Nachtblüten – Wie Duft und Bau Bestäuber im Dunkeln anlocken und lenken | 11 Sep 2026 | 00:24:25 | |
Nach Sonnenuntergang verändern manche Blüten nicht nur ihre Öffnung, sondern auch Duft, Feuchtigkeit und die Art, wie sie von Bestäubern wahrgenommen werden. Diese Folge folgt Petunia axillaris und Manduca sexta durch nächtliche Benzenoidrhythmen, circadiane Uhren, helle Kronröhren und die letzten Zentimeter des Anflugs.Datura wrightii ergänzt einen messbaren Feuchtegradienten, Marcgravia evenia einen akustischen Reflektor für Fledermäuse. So entsteht kein universelles „Nachtblütenrezept“, sondern mehrere biologisch belegte Wege, Dunkelheit mit Geruch, Form, Feuchte und Echo zu überbrücken. | |||
| Laubfall im Herbst – Wie Blätter Nährstoffe zurückgewinnen und sich lösen | 10 Sep 2026 | 00:24:18 | |
Ein Herbstblatt wird nicht einfach gelb und fällt tot zu Boden. Solange seine Zellen noch arbeiten, zerlegen sie Chloroplasten und Proteine, mobilisieren Stickstoff und Phosphor und verlagern einen Teil dieser Stoffe über die Leitbahnen in langlebigere Gewebe des Baumes.Diese Folge folgt Chlorophyll, Carotinoiden und Anthocyanen durch die Seneszenz bis zur Abszissionszone am Blattstiel. Sie erklärt, warum Nährstoffresorption nie vollständig ist, weshalb rote Herbstfarben keine universelle Schutzfunktion beweisen und wie spezialisierte Zellen die Verbindung zum Zweig schließlich kontrolliert lösen. | |||
| Mykorrhiza – Was beim Stoffaustausch belegt ist und wo die Netzwerkdebatte beginnt | 09 Sep 2026 | 00:24:17 | |
An einem Arbuskel treffen Pflanzenwurzel und Pilz aufeinander, ohne ihre Zellen zu verschmelzen. Diese Folge folgt Phosphat über MtPT4 und einen Protonengradienten in die Wurzel und zeigt, wie Stickstoff, Zucker und pflanzlich erzeugte Lipide die Partnerschaft in beide Richtungen prägen.Danach ziehen wir die entscheidende Grenze: Gemeinsame Mykorrhizanetze können Pflanzen verbinden und Isotope übertragen, doch Verbindung, tatsächliche Übergabe an eine zweite Pflanze und messbarer Nutzen sind nicht dasselbe. So bleibt vom „Wood Wide Web“ das erhalten, was experimentell trägt – und die Forschungsdebatte dort offen, wo die Daten noch nicht reichen. | |||
| Verwundete Blätter – Wie Glutamat, Calcium und Jasmonat Abwehr koordinieren | 08 Sep 2026 | 00:25:02 | |
Wenn eine Raupe ein Blatt verletzt, bleibt der Schaden nicht auf die Wundkante beschränkt. Diese Folge folgt Glutamat, GLR-Ionenkanälen, elektrischen Potentialen und Calcium-Signalen durch die Leitbahnen und zeigt, wie unverletzte Blätter daraufhin Jasmonate neu bilden können.Am Arabidopsis-Modell erklären wir JA-Ile, COI1 und JAZ-Repressoren, die anatomische Begrenzung systemischer Signale und die Rückkopplung, die einen Alarm wieder beendet – ohne aus Pflanzenphysiologie ein Nervensystem oder absichtsvolle „Warnkommunikation“ zu machen. | |||
| CAM-Photosynthese beim Kaktus – Wie CO₂ nachts gespeichert und tagsüber genutzt wird | 07 Sep 2026 | 00:25:18 | |
Beim Feigenkaktus liegt der wichtigste Gasaustausch in der Nacht. Diese Folge folgt Kohlendioxid durch Stomata, PEPC und Malat bis in die Vakuole und zeigt, wie derselbe Kohlenstoff am Tag wieder freigesetzt und von Rubisco im Calvin-Zyklus verarbeitet wird.Dabei erklären wir die vier flexiblen CAM-Phasen, circadiane PPCK-Regulation, interne CO₂-Rückkopplung und die physikalische Grundlage der Wassereinsparung – ohne aus „nachts offen, tagsüber geschlossen“ eine starre Regel für jede CAM-Pflanze zu machen. | |||
| Mangrovenwurzeln – Wie Salzbarrieren und Luftwege im Gezeitenschlamm funktionieren | 06 Sep 2026 | 00:24:18 | |
Mangrovenwurzeln stehen in salzigem Wasser und zugleich in Schlamm, in dem Sauerstoff knapp werden kann. Diese Folge folgt dem Wasser durch suberisierte Wurzelbarrieren, erklärt selektiven Ionentransport und zeigt, warum Salzexklusion kein perfektes Entsalzen ist.An Avicennia und Rhizophora verfolgen wir außerdem Lentizellen, Aerenchym und Pneumatophoren vom Ebbe-Schlamm bis zur unterirdischen Wurzel – zwei verschiedene Anpassungsprobleme, die sich im Wasser-, Salz- und Energiehaushalt derselben Pflanze treffen. | |||
| Junge Sonnenblumen – Wie innere Uhren das tägliche Sonnentracking steuern | 05 Sep 2026 | 00:24:23 | |
Junge Sonnenblumen wandern tagsüber von Ost nach West und kehren nachts wieder nach Osten zurück – nicht durch ein Gelenk, sondern durch unterschiedlich schnelles Wachstum auf zwei Seiten ihres Stängels. Diese Folge erklärt, wie circadiane Rhythmen und mehrere Lichtsignalwege dieses tägliche Heliotropismus-Muster koordinieren.Außerdem folgen wir dem Entwicklungswechsel bis zur Anthese: Reife Blütenköpfe stoppen das Tracking meist in östlicher Orientierung, erwärmen sich morgens früher und verbinden ihre Ausrichtung mit rhythmischer Blütenentwicklung und Bestäuberbesuchen.KI-Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act: Diese Folge enthält KI-generierte Inhalte. Text und Stimme wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. | |||
| Wurzeln im Boden – Wie Schwerkraft, Wasser und Berührung Wachstum lenken | 04 Sep 2026 | 00:23:40 | |
Eine Wurzelspitze besitzt keinen zentralen „Suchsinn“ – trotzdem biegt sie sich nach unten, reagiert auf Wassergradienten und verändert ihre Bahn an Hindernissen. Diese Folge erklärt Statolithen in der Wurzelhaube, Auxintransport, ungleiches Zellwachstum sowie mechanisch ausgelöste Calcium- und ROS-Signale.Am Beispiel von Arabidopsis zeigt sie außerdem, warum Hydrotropie in Cortexzellen der Streckungszone anders organisiert ist als Gravitropie und weshalb nährstoffreiche Bodenflecken eher die Wurzelarchitektur verändern, als einen universellen „Nährstoffkompass“ zu bilden.KI-Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act: Diese Folge enthält KI-generierte Inhalte. Text und Stimme wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. | |||
| Moose nach dem Regen – Wie austrocknungstolerante Arten Photosynthese reaktivieren | 03 Sep 2026 | 00:23:49 | |
Ein trockenes Moospolster kann leblos wirken und nach der Wiederbefeuchtung doch innerhalb kurzer Zeit messbare Photosynthese zurückgewinnen. Diese Folge erklärt Poikilohydrie, äußere und innere Wasserleitung, Kapillarkräfte und den Unterschied zwischen Austrocknungstoleranz und bloßer Trockenheitsvermeidung.An Polytrichum formosum und Syntrichia ruralis folgen wir Wasser, Chlorophyllfluoreszenz, Kohlendioxidaufnahme und Zellstrukturen vom trockenen Zustand bis zur vollständigen Erholung – und klären, warum nicht jedes Moos gleich austrocknungstolerant ist.KI-Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act: Diese Folge enthält KI-generierte Inhalte. Text und Stimme wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. | |||
| Samenruhe – Wie Keimhemmung den richtigen Zeitpunkt sichert | 02 Sep 2026 | 00:23:26 | |
Ein lebensfähiger Same kann Wasser, Sauerstoff und passende Temperaturen vorfinden und trotzdem noch nicht keimen. Diese Folge erklärt, was Dormanz von bloßer Trockenruhe unterscheidet, wie physiologische, morphologische und physische Samenruhe entstehen und warum ABA, Gibberelline und DOG1 den Keimungszeitpunkt mitbestimmen.Am Beispiel von Arabidopsis folgen wir außerdem der Nachreifung, Kälte- und Lichtsignalen, primärer und sekundärer Dormanz bis zu dem Moment, in dem die Keimwurzel die Samenhülle durchbricht – ohne aus biologischer Regulation ein bewusstes „Warten“ zu machen.KI-Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act: Diese Folge enthält KI-generierte Inhalte. Text und Stimme wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. | |||
| Wasser im Baum – Wie Transpiration und Xylem die Krone versorgen | 01 Sep 2026 | 00:22:43 | |
Ein Baum besitzt kein Herz, das Wasser in seine Krone pumpt. Diese Folge folgt dem Strom vom feuchten Boden bis zu den Verdunstungsflächen im Blatt und erklärt Wasserpotential, Kohäsion, Zugspannung und die verholzten Leitungsbahnen des Xylems.Sie zeigt außerdem, weshalb Kapillarwirkung allein nicht genügt, wie Tüpfel die Ausbreitung von Luft begrenzen und warum Wurzeldruck sowie die Reparatur embolisierter Leitungen nur art- und situationsabhängig erzählt werden dürfen.KI-Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act: Diese Folge enthält KI-generierte Inhalte. Text und Stimme wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. | |||
| Nyktinastie bei Pflanzen – Wie die innere Uhr Blätter bewegt | 31 Aug 2026 | 00:24:05 | |
Wenn am Abend die Fiederblättchen eines Regenbaums zusammenrücken, wirkt das wie Schlaf – tatsächlich arbeiten circadiane Zeitmessung, Ionenkanäle und Wassertransport zusammen. Diese Folge folgt der Bewegung bis in den Pulvinus, erklärt Turgor, Kalium- und Chloridströme und trennt Nyktinastie von der schnellen Berührungsreaktion der Mimose.Außerdem erzählt sie von de Mairans Dunkelbeobachtung, Darwin und der bis heute offenen Frage, welchen Vorteil nächtliche Blattstellungen einzelnen Pflanzenarten bringen.KI-Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act: Diese Folge enthält KI-generierte Inhalte. Text und Stimme wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. | |||