Back

Explore every episode of the podcast Ehrenamt 2.0

Dive into the complete episode list for Ehrenamt 2.0. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

Rows per page:

1–14 of 14

TitlePub. DateDuration
Trailer: Ehrenamt 2.0 11 Mar 202600:01:35

Buongiorno und herzlich willkommen bei Ehrenamt 2.0!
Wir stellen euch unser neuestes Projekt vor: unseren Podcast für einen leichteren Vereinsalltag.


Gemeinsam mit Fabio, Gründer und kreativem Kopf hinter Ehrenamt 2.0, sprechen wir über Tools, Methoden und Strategien, die euren Verein sichtbarer, organisierter und wirksamer machen. Ob Klick-Krise auf Social Media oder Strukturenchaos in der Vorstandssitzung: Wir teilen praktische Tipps, die ihr direkt in eurem Alltag anwenden könnt.


Klingt spannend? Dann folgt uns und schreibt uns gern, welche Themen euch interessieren.


Wir freuen uns auf alles, was kommt, und sagen: Ciao! ☕️

Pilotfolge: Was das Ehrenamt trägt – und was es zum stolpern bringt18 Mar 202600:29:59

Mitten in Köln entsteht vor ungefähr 10 Jahren ein besonderer Ort: ein Verein, bei dem jeder und jede mitdiskutieren kann. Über Politik, Klimawandel, unsere Zukunft. Hunderte kommen und das Team wächst auf 85 aktive Mitglieder. Der Sommer 2019 wird der Peak von Köln spricht. Und gleichzeitig der Anfang vom Ende.

In dieser ersten Folge erzählen Fabio, Gründer von Köln spricht und Ehrenamt 2.0, und Niklas, ebenfalls Gründer von Ehrenamt 2.0 und Mitglied bei Köln spricht, wie etwas so Lebendiges innen instabil werden kann. Was passiert, wenn eine Vision stark nach außen strahlt, aber die Strukturen dahinter fehlen. Und was das über ehrenamtliche Arbeit insgesamt sagt.

Keine Lust, keine Zeit, keine Bindung? Warum wir junges Ehrenamt unterschätzen01 Apr 202600:20:51

„Die Jugend hat doch gar keinen Bock mehr auf Ehrenamt!“ – Kennst du diesen Satz aus deinem Verein? In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 räumen wir endgültig mit diesem großen Mythos auf!

Isi, Organisationsentwicklerin bei Ehrenamt 2.0, hat eine Studie zum jungen Engagement durchgeführt und die Ergebnisse stellen alles auf den Kopf, was viele Vereine bisher dachten. Wir sprechen darüber, warum die Generation Z in Wirklichkeit sehr motiviert ist und weshalb der fehlende Nachwuchs oft an den Vereinsstrukturen liegt.

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum viele junge Menschen eigentlich total gerne mitmachen würden, es aber nicht tun.
  • Dass junge Engagierte ihrem Ehrenamt durchaus lange treu bleiben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
  • Warum echte Wertschätzung, Work-Life-Balance und digitale Strukturen heute das absolute Pflichtprogramm für Vereine sind.

Euer Verein sucht händeringend nach Nachwuchs? Dann ist diese Folge ein absolutes Muss!

Hör rein und erfahre, wie ihr euer Engagement fit für die nächste Generation macht!

Abonniert den Podcast, um auch die nächste Folge zum Thema “Junges Engagement” nicht zu verpassen!

Unverzichtbar sichtbar – Denn wer euch nicht kennt, engagiert sich woanders15 Apr 202600:31:49

Vereine suchen händeringend Nachwuchs. Junge Menschen wollen sich engagieren. Und trotzdem finden sie nicht zusammen. 

Warum? Weil viele Vereine schlicht unsichtbar sind.


In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 gehen Fabio und Isi der Frage nach, was passieren muss, bevor Engagement überhaupt losgehen kann. Die Zahlen aus der Studie sind eindeutig: Über die Hälfte der jungen Menschen wünscht sich mehr Informationen über Vereinsarbeit, und fast 30 % haben sich allein deshalb noch nie engagiert, weil kein Verein ihnen gesagt hat, was sie erwartet.


In dieser Folge erfährst du:

  • Warum ein klares Leitbild mit Werten, Vision und Mission die Grundlage ist, damit junge Menschen sich mit eurem Verein identifizieren können.
  • Weshalb Facebook für unter 30-Jährige kaum noch funktioniert und auf welchen Kanälen ihr wirklich sichtbar werdet.
  • Wie ein durchdachtes Onboarding und das Patenprinzip dafür sorgen, dass neue Mitglieder nicht nach vier Wochen wieder verschwinden.


Beide Seiten wollen das Gleiche: es braucht nur die Brücke dazwischen.

Hör rein und erfahre, wie euer Verein endlich sichtbar wird!

Abonniert den Podcast, um auch die nächste Folge zum Thema „Junges Engagement" nicht zu verpassen!

"Vereins-Life Balance" – Vereine zwischen Nachwuchs und Tradition29 Apr 202600:27:26

Junge Menschen wollen sich engagieren. Sie wollen es nur anders als vor 30 Jahren.

Feste Sitzungstermine, jahrelange Posten, „das haben wir schon immer so gemacht": genau hier verlieren Vereine ihren Nachwuchs.

In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 schauen Fabio und Isi auf die organisationalen Grundlagen, die euer Verein braucht, um für junge Engagierte attraktiv zu sein. Die Zahlen aus der Studie sind eindeutig: 63 % der jungen Menschen haben Probleme, Engagement und Alltag in Einklang zu bringen, 53 % nennen Zeit als größte Herausforderung und ganze 74 % wünschen sich flexiblere Engagementmodelle.

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum strukturelle Flexibilität der entscheidende Hebel ist, um Engagement mit Studium, Job und Lebensrealität vereinbar zu machen.
  • Wie projektbezogenes Arbeiten und flexible Rollen die Angst vor Verbindlichkeit (47 %!) auflösen, ohne dass eure Strukturen ins Chaos kippen.
  • Warum digitale Arbeitsorganisation (z. B. mit Wechange) und regelmäßige Ressourcen-Check-ins eure Vereinsarbeit leichter, planbarer und attraktiver machen.

Junge Menschen wollen mitgestalten, wenn ihr ihnen den Raum dafür gebt.

Hör rein und erfahre, wie ihr eure Vereinsstrukturen fit für die nächste Generation macht!

Abonniert den Podcast, um auch die letzte Folge unserer Serie zum Thema „Junges Engagement" nicht zu verpassen!

Wie aus „Ich helf mal“ ein „Ich bleibe“ wird: Junges Engagement im Verein13 May 202600:25:25

Junge Menschen wollen sich engagieren! Wie schaffen es Vereine, diese Menschen auch zu halten?

In der letzten Folge unserer Serie schauen Fabio und Isi darauf, wie aus einem vorsichtigen „Ich helf mal“ ein echtes „Ich bleibe“ wird.

Basierend auf den Ergebnissen unserer wissenschaftlichen Studie zeigt die Folge drei entscheidende Faktoren, die darüber entscheiden, ob junge Engagierte im Verein bleiben oder abspringen: AnerkennungTransparenz & Beteiligung und gute Anleitung/Unterstützung.

Dazu gibt’s konkrete Methoden, die ihr sofort im Vereinsalltag umsetzen könnt – von Erfolgsallee und Retrospektivenbis hin zu Check-ins, Feedback-Gesprächen und dem Mentoring-/Patenprinzip.

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum 35,7 % mangelnde Anerkennung als Grund nennen, warum Engagement langfristig schwerfällt
  • Wieso Transparenz und Beteiligung (ca. ein Drittel) so eng mit Selbstwirksamkeit zusammenhängen
  • Wie ihr mit Erfolgsallee, Retros & Feedback-Talks eine Kultur schafft, die Menschen hält
  • Warum klare Prozesse, Moderation und digitale Ablagen (Vorlagen, Checklisten, Protokolle) Bindung stärken
  • Wie Mentoring und gute Begleitung verhindern, dass neue Engagierte in den ersten Wochen wieder verschwinden

Wenn ihr euch fragt, warum junge Leute erst motiviert starten und dann leise verschwinden: Diese Folge ist euer Leitfaden, um Engagement so zu gestalten, dass es sich lohnt, zu bleiben.

Abonniert den Podcast, wenn ihr keine weiteren Folgen verpassen wollt und schreibt uns, welche Methoden ihr in eurem Verein schon nutzt.

Digital gedacht, KI gemacht: Warum wir digitaler sind, als wir glauben27 May 202600:34:45

„Wir sind viel digitaler, als wir denken.“ – Mit dieser These startet Isi in die neue Serie von Ehrenamt 2.0.

Nach unserer Serie zum jungen Engagement schauen Fabio und Isi unter dem Motto „Digital gedacht, KI gemacht“ jetzt darauf, wie digitale Tools und Künstliche Intelligenz die Vereinsarbeit leichter und wirksamer machen können. Basis ist unsere vorletzte Studie von Ehrenamt 2.0 (gefördert vom Land NRW), für die wir 64 Vereine aus NRW quantitativ und qualitativ befragt haben.

In dieser Auftaktfolge ordnen wir ein, wo Vereine bei der Digitalisierung stehen, welche Tools längst Alltag sind und warum KI zwar als großes Potenzial gesehen, aber kaum aktiv genutzt wird.

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum Digitalisierung längst Alltag ist: 60 % der Vereine nutzen Messenger, 60 % digitale Grafik-Tools, 50 % verwalten ihre Webseite selbst.
  • Weshalb Tools nur dann angenommen werden, wenn sie eine spürbare Erleichterung im Vereinsalltag liefern (Stichwort: Mitgliederverwaltung & Beitragsabgleich).
  • Wieso die größte Hürde nicht die Technik ist, sondern die fehlende strukturierte Einführung neuer Tools im Verein.
  • Was es heißt, Digitalisierung als Shift vom analogen zum digitalen Arbeiten zu verstehen – und warum das Vereinen wieder Kapazitäten für ihren eigentlichen Zweck schenkt.

Euer Verein will digitaler arbeiten, weiß aber nicht, wo anfangen? Dann ist diese Folge euer Startpunkt!

Hör rein und erfahre, wie ihr Digitalisierung und KI im Verein endlich strategisch denkt – statt nur nebenbei mitlaufen zu lassen.

Abonniert den Podcast, um keine Folge der neuen Serie „Digital gedacht, KI gemacht" zu verpassen!

Keine Wirksamkeit, ohne Sichtbarkeit: Wie Vereine sich digital sichtbar machen und mehr Menschen erreichen24 Jun 202600:37:02

Viele Vereine leisten großartige Arbeit, aber niemand bekommt es mit. In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 sprechen Isi und Fabio darüber, warum Öffentlichkeitsarbeit heute fast immer digital ist, was sich in den letzten Jahren verändert hat und mit welchen Tools Vereine ihre Kommunikation einfacher, klarer und wirksamer machen können. Dabei geht es nicht darum, “Influencer” zu werden, sondern als Verein auffindbar, verständlich und einladend zu sein.


In dieser Folge erfährst du:

- warum Vereine heute selbst Inhalte produzieren und platzieren können und was das für die eigene Sichtbarkeit bedeutet

- welche Kanäle wirklich zählen: Website, Newsletter, Social Media und Messenger, und warum eine Website allein noch keine Reichweite bringt

- wie du Content effizienter erstellst, zum Beispiel mit Canva, Vorlagen und einem Markenkit

- wie KI dich beim Texten und Ideenfinden unterstützt, zum Beispiel über Rollen, dialogisches Brainstorming und gezielte Rückfragen

- wie Planung funktioniert, ohne dass es dich auffrisst, zum Beispiel über einen Contentplan und Planungstools wie die Meta Business Suite oder later


Abonniert den Podcast, damit ihr die nächste Folge nicht verpasst. Dort geht’s um Organisationsentwicklung und darum, wie ihr euch intern besser strukturiert.

So wird’s digital im Verein: 4 Blockaden verstehen, Lösungen finden und starten!10 Jun 202600:28:12

„Wir sind zu klein dafür.“ – „Unsere Mitglieder machen das eh nicht mit.“ – „Datenschutz verhindert alles.“ – „Wir haben keine Zeit.“


Kommt dir bekannt vor? In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 nehmen Fabio und Isi vier typische Glaubenssätze auseinander, die in vielen Vereinen den Einsatz digitaler Tools blockieren, obwohl sie im Alltag längst helfen könnten, Arbeit leichter, klarer und konfliktfreier zu machen.


Ausgehend von den Ergebnissen unserer Studie sprechen wir darüber, warum Digitalisierung keine Frage der Vereinsgröße ist, wie du Mitglieder wirklich mitnimmst (statt sie zu überfordern) und warum Datenschutz kein Stoppschild sein muss, wenn man die passenden, europäischen Alternativen kennt.


In dieser Folge erfährst du:

  • warum digitale Tools schon ab kleinen Teams helfen
  • wie du Widerstand im Verein als Prozess-Thema verstehst, und mit One-on-One Coaching, Einführungsterminen & klaren Ansprechpersonen abfederst
  • warum „Datenschutz“ oft ein vorgeschobenes Argument ist, und welche Alternativen wir empfehlen (z. B. WeChange & CryptPad)
  • weshalb „keine Zeit“ meist teurer ist als die Umstellung, weil gute digitale Abläufe Meetings & Feedbackschleifen reduzieren

Wenn du gerade überlegst, ob ihr im Verein „endlich mal digital“ werden solltet: Diese Folge hilft dir, die häufigsten Blockaden zu erkennen und pragmatisch aufzulösen.

Digitalisierung ist kein Technikprojekt: So führt ihr digitale Tools im Verein wirklich ein08 Jul 202600:29:12

„Wir brauchen nur das richtige Tool, dann sind wir endlich organisiert.“ – Kennst du diesen Gedanken aus deinem Verein?

In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 räumen Fabio und Isi mit dem größten Missverständnis der Digitalisierung auf: Nicht das Tool macht euch organisiert, sondern die Struktur dahinter. Anhand der Ergebnisse unserer Studie und ihrer Praxis in Vereinen zeigen die beiden, warum die Euphorie über ein neues Tool oft schon nach zwei Wochen verpufft, und wie ihr genau das verhindert.

Wir sprechen über digitale Organisationsentwicklung: also darüber, wie ihr Kommunikation, Aufgaben, Dateiablage und Wissen ganzheitlich zusammendenkt, statt planlos ein Tool nach dem anderen einzuführen. Denn erst kommt die Struktur, dann das Tool, nie umgekehrt.


In dieser Folge erfährst du:

  • warum ihr euch zuerst über eure Struktur klar werden solltet (Ist-Zustand & Soll-Zustand), bevor ihr überhaupt ein Tool auswählt
  • welche Organisationsfelder ihr mitdenken müsst: Kommunikation, Verantwortung, (Projekt-)Management, Kultur und das oft unterschätzte Wissensmanagement
  • warum jedes Tool eine klare Funktion und eine feste Ansprechperson braucht (Stichwort: „Key-Tool-User:innen“)
  • wie ihr eine Tool-Einführung wie ein Projekt plant, mit Phasen, Onboarding, Feedbackschleifen und regelmäßiger Pflege
  • warum es nicht das eine perfekte Tool gibt, und selbst WhatsApp funktionieren kann, wenn die Regeln stimmen


Wenn in eurem Verein zu viele Chatgruppen, verstreute Dateien und halb genutzte Tools für Chaos sorgen, hilft euch diese Folge, endlich Struktur reinzubringen, und Widerstände von Anfang an mitzudenken.

"Schelle, wer an Lösungen denkt" - 6 Schritte zur richtigen Tool-Einführung22 Jul 202600:34:32

„Wir führen einfach mal ein neues Tool ein – und zwei Wochen später nutzt es keiner mehr.“ Kommt dir das bekannt vor?

In der großen Abschlussfolge unserer ersten Serie Digital gedacht, KI gemacht liefern Fabio und Isi das, was sie euch versprochen haben: einen konkreten Schritt-für-Schritt-Plan, mit dem die Einführung eines neuen Tools im Verein wirklich gelingt. Denn eine Tool-Einführung ohne Plan kostet vor allem eins: Nerven, Zeit und am Ende mehr Frust als vorher.

Isi hat dafür einen 6-Schritte-Plan entwickelt, der jede Tool-Einführung leichter macht: von der ehrlichen Problemanalyse über klare Zuständigkeiten und wenige, sinnvolle Regeln bis hin zu Onboarding und Feedbackschleifen. Diese Folge ist euer Leitfaden, um digitale Tools so einzuführen, dass sie auch nach Wochen noch genutzt werden.

In dieser Folge erfährst du:

  • warum ihr zuerst das Problem benennen solltet und noch gar nicht ans Tool denken dürft (Isis Merksatz: „Schelle!“)
  • wieso ihr mit einem kleinen Anwendungsfall startet: klein genug zum Testen, groß genug für echte Wirkung
  • warum Zuständigkeiten über Erfolg oder Scheitern entscheiden – Stichwort „Key-User:innen“
  • wie ihr mit wenigen, klaren Grundregeln arbeitet, statt euer Team mit 63 Regeln zu erschlagen
  • warum ein gutes Onboarding nicht nur das Wie, sondern vor allem das Warum erklären muss
  • weshalb Testen, Auswerten und Anpassen kein einmaliges Projekt, sondern ein Dauerzustand ist

Wenn bei euch schon mal ein neues Tool nach kurzer Euphorie wieder eingeschlafen ist, dann ist diese Folge genau richtig: mit einem Plan, der sich immer wieder an eure Realität anpassen lässt.

Digitalisierung ist kein Einzelprojekt, sondern ein Dauerzustand. Wenn euch die Serie gefallen hat, schickt diese Folge an eine Person, die sie hören sollte – und schaut euch unsere kostenlosen Workshops und Coachings an.

Herzenssache mit Nebenwirkung: Über die Engagement-Life-Balance im Ehrenamt05 Aug 202600:34:24

Etwas, das dich erfüllt, kann dich gleichzeitig auslaugen. Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt?

In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 starten Fabio und Isi eine neue Serie: "Engagement-Life-Balance". Auf Basis einer italienischen Studie von 2024 (rund 200 Proband:innen), die ein arbeitspsychologisches Modell auf das Ehrenamt überträgt, gehen die beiden dem großen Paradox auf den Grund: Warum uns freiwilliges Engagement nachweislich glücklicher und gesünder macht und uns trotzdem an den Rand der Erschöpfung bringen kann.

Wir sprechen über das Zusammenspiel von Arbeit, Privatleben und Engagement und darüber, warum genau dann Stress entsteht, wenn das Ehrenamt in dein Privatleben hineinfließt. Denn Belastung ist weniger eine Frage der Stundenzahl, sondern eher des Gleichgewichts.

In dieser Folge erfährst du:

  • warum Ehrenamt nachweislich gesünder, verbundener und selbstwirksamer macht und was es uns gleichzeitig nimmt
  • was das Prinzip von Demands & Resources (das Bild vom „Fass“) über dein persönliches Energielevel verrät
  • warum „Work-Home Interference“ der Moment ist, in dem das Engagement ins Privatleben eindringt und zur Belastung wird
  • wieso es kein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt, sondern alles individuell vom Einklang der drei Lebensbereiche abhängt
  • warum Überforderung im Ehrenamt kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit ist

Zum Schluss gibt’s eine Reflexionsfrage, die du direkt mitnehmen kannst: Wie viel Energie gibt dir dein Engagement gerade und wie viel nimmt es dir? In den nächsten Folgen der Serie schauen wir uns an, woher diese Imbalance kommt und was ihr individuell und als Verein tun könnt, um wirksam zu sein, ohne auszubrennen.

Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und schreibt uns, wie voll euer „Fass“ gerade ist.

Unersetzbar und ausgelaugt?19 Aug 202600:24:35

„Wenn ich das nicht mache, macht es niemand.“ Wie oft hast du diesen Satz in deinem Verein schon gehört oder selbst gedacht?

In der zweiten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance gehen Fabio und Isi der Frage nach, wann aus Verantwortung Überforderung wird. Nachdem sie in der letzten Folge das Grundmodell aus der italienischen Studie vorgestellt haben, nehmen die beiden diesmal drei Kernphänomene auseinander, die ihr garantiert aus eurem Vereinsalltag kennt und die dafür sorgen, dass sich Engagement irgendwann überlastend anfühlt.

Wir sprechen darüber, warum Verantwortung im Verein nie gleich verteilt ist, warum Nein-Sagen im Ehrenamt so schwerfällt und was passiert, wenn abends um 22 Uhr die WhatsApp-Gruppe aufleuchtet. Denn Überlastung entsteht selten aus einer einzelnen Aufgabe, sondern aus Mustern, die niemand ausspricht.


In dieser Folge erfährst du:

  • warum das Narrativ „Wenn ich es nicht mache, macht es niemand“ dazu führt, dass immer die gleichen fünf alles machen
  • wieso Engagierte sich dadurch unersetzbar machen und aus dieser Spirale kaum noch herauskommen
  • warum Verantwortung nie fair verteilt ist und es vor allem darum geht, genau das transparent zu machen
  • weshalb Nein sagen im Ehrenamt so schwerfällt: Jedes Nein fühlt sich an wie ein Gegenstellen gegen die eigene Mission
  • warum es neben denen, die nicht Nein sagen können, auch die gibt, die nicht Ja sagen und was die Kooperationsthese damit zu tun hat
  • was es konkret heißt, wenn das Engagement ins Privatleben hineinwirkt: Nachfragen am Wochenende, Orga-Nachrichten im Urlaub, Vereinsthemen auf der Couch

Zum Mitnehmen: Du wirst die Vereinsmission nicht allein retten und dein Nein ist nicht der Grund, warum sie scheitert, sondern eine Form von Selbstschutz. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was ihr als Einzelpersonen ganz konkret tun könnt, um euch vor dieser Überlastung zu schützen.

Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.

Marathon statt Sprint02 Sep 202600:43:08

„Wenn ich mir Zeit für mich nehme, lasse ich meinen Verein im Stich.“ Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt?

In der dritten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wird es persönlich: Nachdem Fabio und Isi in der letzten Folge die Muster hinter der Überlastung im Ehrenamt auseinandergenommen haben, geht es diesmal um dich als engagierte Person. Isi hat vier konkrete Tipps ausgearbeitet, mit denen du engagiert bleiben kannst, ohne auszubrennen.

Wir sprechen darüber, warum ehrenamtliches Engagement kein Sprint, sondern ein Marathon sein sollte, wie du dir ein realistisches Zeitbudget setzt und warum ein Nein zu einer Aufgabe kein Nein zum Verein ist. Denn Selbstschutz ist keine Illoyalität, sondern die Voraussetzung dafür, dass deine Ressourcen überhaupt bis zur Ziellinie reichen.


In dieser Folge erfährst du:

  • warum du dein Ehrenamt wie einen Job in einem festen Zeitbudget denken solltest und alles darüber hinaus die Ausnahme bleibt, statt zum Ist-Zustand zu werden
  • wieso dieses Budget erst wirkt, wenn du es transparent machst: im Verein, aber auch gegenüber den Menschen, die mit dir unter deiner Überlastung leiden
  • welche drei Formen des Nein-Sagens es gibt: das Nein ohne Rechtfertigung, das ehrliche Nein mit Bestand, das Kontext und einen Ausblick liefert, und das Nein mit einer Alternative
  • warum jede und jeder dafür gelobt wird, mehr zu machen, aber niemand dafür, auf sich selbst zu achten, und was Ego, Anerkennung und Arbeitspsychologie damit zu tun haben
  • weshalb du die Form deines Engagements wechseln kannst, statt ganz aufzuhören: projektbezogen, saisonal, in Phasen und warum das besser ist, als zur Karteileiche zu werden
  • warum am Ende alles an einem Punkt hängt: Communication is key. Du musst nicht im Stillen leiden und darfst aktiv Hilfe einfordern.

Zum Mitnehmen: ein Reality-Check und drei Reflexionsfragen. Was ist das erste Gefühl, an das du denkst, wenn du an dein Engagement denkst? Wann hast du das letzte Mal Ja gesagt, weil du wolltest, und wann, weil du dachtest, du müsstest? Und wer in deinem Umfeld leidet im Zweifelsfall mit unter deiner fehlenden Engagement-Life-Balance? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was Vereine tun können, damit ihre Engagierten gar nicht erst aus der Balance kommen.

Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.

© My Podcast Data · Independent project · Data from Apple & Spotify