Explore every episode of the podcast ecozentrisch
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| ecozentrisch Champions KW 25: Lidl, Telekom, Heidelberg Cement, ABB, Air Liquide und Co. | 24 Jun 2022 | 00:05:50 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 25. KW: 5D-Regel bei Lidl: Fleisch nur noch aus deutscher Herstellung Nur noch Made in Germany: Lidl will nur noch Fleisch aus deutscher Herstellung verkaufen. Diese große Neuerung hat das Unternehmen am Montag angekündigt. Als erster Händler bundesweit will man ein so genanntes ‚5xD-Angebot‘ einführen. ‚5xD‘ oder umgangssprachlich 5D-Regel meint, dass alle Fleisch-und Wurstprodukte im Sortiment aus Deutschland stammen müssen, und zwar in den 5 Stufen Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung. Lidl setzt damit die Wünsche seiner Kunden um. Laut Unternehmensangaben gab es von Kundenseite immer wieder die Forderung, bei Fleisch auf lokale Angebote zu achten. Telekom und GC-Gruppe zusammen für Wallboxen Arbeitsteilung für mehr Wallboxen in Deutschland: Die Deutsche Telekom und die GC-Gruppe haben eine Kooperation für Lade-Infrastruktur geschlossen. Die GC-Gruppe ist ein Verbund von Großhändlern für Haustechnik. Diese liefern die technischen Komponenten. Die Mitarbeiter des Außendienstes der Telekom werden dann die Wallboxen installieren. Damit könne die steigende Nachfrage nach Wallboxen in Deutschland schneller bedient werden. Die Deutsche Telekom bietet auch nach der Inbetriebnahme der neuen Wallboxen ihre Unterstützung bei den weiteren Arbeiten rund um die E-Mobilität an: So kann sie Kabel verlegen, Tiefbaumaßnahmen durchführen oder bei Förderprogrammen beraten. Heidelberg Cement mit Biogas-L KWs für Co2-neutralen Beton Klimaneutraler Beton dank Biogas bei der Anlieferung: Der Hersteller von Baustoffen Heidelberg Cement wird bei der Mobilität noch nachhaltiger und betreibt nun an seinem Standort Enningerloh-Nord 10 Biogas-LKW. Dadurch haben die neuen Fahrzeuge einen um 90 Prozent niedrigeren CO2-Ausstoß. Damit wird die Lieferung des Betons annähernd klimaneutral. Darüber hinaus hat man eine Biogas-Tankstelle vor dem Werk errichtet. Hier können auch andere Fahrzeuge mit Biogas tanken. Heidelberg Cement ist auch in den anderen Produktionsbereichen seines Betons dabei, den CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren. Man will den Einsatz von recycelten Materialien beschleunigen und neue Technologien nutzen, beispielsweise den 3D-Betondruck. Das Unternehmen will bis spätestens 2050 komplett klimaneutralen Beton liefern können. https://www.cng-mobility.ch/beitrag/biogas-lkw-fuer-co2-neutralen-beton/ q.beyond liefert gute Nachhaltigkeits-Ergebnisse Erfolge bei der Nachhaltigkeit im Unternehmen: Der IT-Dienstleister q.beyond hat seinen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Darin kann das Unternehmen über gute Ergebnisse berichten. So haben man seine CO2-Emissionen binnen zwei Jahren halbiert, die Bahn als Haupt-Transportmittel bei Geschäftsreisen benutzt sowie den Gehalts-Unterschied zwischen Frauen und Männern innerhalb von zwei Schritten geschlossen. Nach diesen Erfolgen will man den eigeschlagenen Weg noch einige Schritte weiter gehen: Man möchte gänzlich auf Flugreisen verzichten und seine Dienstwagen auf E-Autos umstellen. Seine Rechenzentren betreibt das Unternehmen bereits jetzt schon komplett mit Ökostrom. Geplant ist, bereits bis 2025 Klimaneutralität zu erreichen. ABB mit Cern für effiziente Kühl-und Lüftungstechnik Mehr Energieeffizienz in der Kühl-und Lüftungstechnik für besseres Klima: Das Unternehmen ABB und die führende Forschungseinrichtung Cern wollen künftig zusammenarbeiten, um in diesem Bereich eine deutliche Effizienzsteigerung zu erreichen. Das Cern ist eine energieintensive Forschungseinrichtung. Besonders die Motoren für den Antrieb von Pumpen Lüftern und Kompressoren sowie von Kühltürmen machen den Hauptanteil des Energieverbrauchs aus. Hier können viele Daten erhoben, analysiert und gespeichert werden. Die Erkenntnisse können dann auch für andere Forschungseinrichtungen sowie für die Industrie von Nutzen sein. Man kann Rückschlüsse ziehen, um seinen Energieverbrauch bei gleichzeitiger Maximierung der Zuverlässigkeit von Großforschungsanlagen anzupassen. Jährlich 500 Mio kWh Offshore-Strom von Vattenfall und Air Liquide Ökostrom in einem langfristigen Vertrag gesichert: Die Firma Air Liquide hat mit Vattenfall einen Strom-Abnahmevertrag über 500 Millionen Kilowattstunden geschlossen. Das ist der bisher größte langfristige Vertrag dieser Art von Air Liquide. Der Strom kommt aus dem Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid. Dieser Windpark ist der bislang erste und größte Windpark auf See, der ohne staatliche Subventionen auskommt. Er soll bereits 2023 vollständig in Betrieb genommen werden. Air Liquide will mit dem Strom seine bestehenden Anlagen für Industrie- und Medizingas in der Region mit erneuerbarer Energie versorgen. Johnson&Johnson führen nachfüllbare Verpackungen ein Markenprodukte aus wiederverwendbaren und nachfüllbaren Verpackungen: Das Konsumgüter-Unternehmen Johnson&Johnson führt für einige seiner Marken Wiederverwendungs-und Nachfüllmodelle im Handel ein. Es geht um Marken wie Aveeno, OGX sowie Babyprodukte von Johnson&Johnson. Nun gibt es auch einen Flagship-Store von Le Petit Marseillais in Paris, welcher eine schicke Nachfüll-Station bekommt. Hier wird deutlich, welche Auswirkungen eine Umstellung haben kann: Im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungen spart die Wiederbefüll-Möglichkeit 94 Prozent an Kunststoff ein.
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 24: McDonalds, Weltec Biopower, Mattel, Clarks, DHL und Co. | 17 Jun 2022 | 00:05:05 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 24. KW: Veganes Schoko-Eis bei McDonalds Leckeres Eis muss nicht aus Kuhmilch sein: McDonalds bietet jetzt erstmals Schokoladen-Softeis an, dass komplett ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt. Man kann auch bei den Toppings aus veganen Produkten auswählen. Das Angebot soll dauerhaft seinen Platz im McDonalds-Sortiment haben und eine Alternative zu den anderen McFlurry-Produkten sein. McDonalds bemüht sich seit vielen Jahren darum, auch pflanzliche Nahrungsmittel im Sortiment so haben: Bereits in den 90er Jahren führe das Unternehmen den ersten vegegarischen Burger ein. Weltec Biopower und Enscope bauen Biogas-Aktivitäten in Australien aus Neue Biogas-Anlagen für Australien: Die Firma Weltec Biopower und das australische Unternehmen Escope wollen ihre Kompetenzen bündeln und das große Biogas-Potential des Landes besser erschließen. Dafür haben beide Unternehmen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Man will Komplett-Lösungen von der Planung der Anlagen bis zu deren schlüsselfertiger Ausführung anbieten. Besonders größere Anlagen könnten somit entstehen. In Australien gibt es noch viel Potential, aus erneuerbaren organischen Quellen grüne Energie zu gewinnen. Der Ausbau in diesem Bereich wird auch durch die neu gewählte Regierung unterstützt – man will die CO2-Emissionen bis 2030 um 43 Prozent gegenüber denen von 2005 senken. Kreislaufwirtschaft: Mattel nimmt nun auch Fisher-Price-Spielzeug zurück Gebrauchtes Marken-Spielzeug wiederverwerten: Der Spielzeughersteller Mattel schließt nun auch die Marke Fisher Price in sein Play-Back-Programm ein. Die Rücknahme-Initiative soll Materialien aus alten Mattel-Spielzeugen zurückgewinnen und in zukünftigen Mattel-Produkten wiederverwenden. Damit soll massiv Müll vermieden werden. Hierfür bietet Mattel ein kostenloses Versandetikett an, um altes Spielzeug an die Firma zurückzusenden. Mit der Erweiterung auf Fisher-Price-Spielzeug kann nun auch das plastik-intensive Kleinkind-Spielzeug dem direkten Recycling zugeführt werden. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 insgesamt nur noch recycelte, recycelbare oder biobasierte Kunststoffmaterialien für seine Produkte und Verpackungen zu verwenden. Clarks und Dotte zusammen bei Rücknahme von gebrauchten Schuhen Gebrauchte Kinderschuhe weiterverkaufen und davon profitieren: Der Schuhersteller Clarks hat für seine Kinderschuhe ein Anreiz-System für den Wiederverkauf geschaffen. Die Kunden bekommen ein Dankeschön in finanzieller Form von Clarks, wenn sie die gebrauchten Schuhe auf die Wiederverkaufs-Plattform Dottle stellen. Dadurch werden die hochwertigen Schuhe einer zweiten Nutzung zugeführt, dies spart Müll und Ressourcen. Die Plattform Dottle gibt es seit 2020. Sie bietet Eltern einen Marktplatz für gebrauchte Kinderkleidung und Schuhe. DHL investiert 7,5 Mrd. um Klimaziele wirklich zu erreichen Große Investition in die Zukunft: Der Logistiker DHL will insgesamt 7,5 Milliarden US-Dollar investieren, damit man seine selbst gesteckten Ziele in Nachhaltigkeit auch erreichen kann. In letzter Zeit ist es zunehmend schwieriger geworden, nachhaltig zu wirtschaften. Dies gilt besonders für den Logistik-Bereich – hier gab es coronabedingt eine Zunahme der Paket-Zustellungen. Gleichzeitig sind die Kraftstoff-Preise massiv gestiegen. Bei DHL machen die Paket-Zustellungen 97 Prozent seiner CO2-Emissionen aus. Nun hat man begonnen, einen Milliarden-Betrag zu investieren, um seine hohen Klimaziele zu erreichen. Dies soll mit dem Einsatz von Elektro-Fahrzeugen, von Wasserstoff-Technologie sowie nachhaltigen Flugzeug-Kraftstoffen erreicht werden. DHL will seine logistikbezogenen Emissionen bis 2050 auf null reduzieren. Unilever und Genomica erforschen gemeinsam Palmöl-Alternativen Saubere Sache beim Reinigen: Die Unternehmen Unilever und Genomatica wollen zusammenarbeiten, um biotechnologische Alternativen zum Palmöl und zu fossilen Brennstoffen zu fördern. Es handelt sich um ein 120-Millionen-Pfund-Projekt, um die Kommerzialisierung und Skalierung von alternativen Rohstoffen voranzutreiben. Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen will mit den Geldern verstärkt an einem technologiegetriebenen, pflanzlichen Inhaltsstoff arbeiten, der schätzungsweise die Hälfte des CO2-Fußabdrucks der Inhaltsstoffe aus Palmen hat. Der neue Rohstoff soll idealerweise große Mengen von Palmöl bei der Produktion von Haushalts- und Körperpflegeprodukten ersetzen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 23: Bosch, P&G, ALDI, Dell Temasek, Cloud Paper und Co. | 10 Jun 2022 | 00:05:31 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 23. KW: Bosch will ins Komponentengeschäft für Elektrolyseure einsteigen Mehr Wasserstoff bei Bosch: Das Unternehmen will sich stärker für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft engagieren. Bereits jetzt bietet man schon Technik für den Einsatz von Wasserstoff an, und zwar in unterschiedlichen Bereichen: So gibt es die Entwicklung von Brennstoffzellen für mobile und stationäre Anwendungen, man erzeugt Wasserstoff in seinen Werken und stattet Wasserstofftankstellen mit Kompressoren aus. Nun plant Bosch, Komponenten für Elektrolyseure zu entwickeln. Man will in die Industrialisierung und Vermarktung von Stacks investieren- Stacks sind die Kernkomponenten der Wasserstoff-Elektrolyse. P&G mit neuer Strategie gegen globale Wasserkrise Mehr Wasser für die Welt: Der Konsumgüter-Konzern Procter&Gamble meldet, dass er sich künftig stärker für den Schutz und die Rückgewinnung von Wasser engagieren will. Es geht um den Aufbau eines globalen Portfolios von Wasserrestaurierungsprojekten. Diese zielen darauf ab, eine Reihe von Lösungen zum Schutz von Ökosystemen, zur Wiederauffüllung der Grundwasservorräte und zur Verbesserung der Wasserqualität zu entwickeln. Erklärtes Ziel von P&G ist es, insgesamt mehr Wasser zurückzugewinnen, als bei der Verwendung von P&G-Produkten in den Ballungsgebieten von Los Angeles und Mexiko-Stadt verbraucht wird. Beide Städte leiden regelmäßig an kritischem Wassermangel. So soll auch bei der Fertigung der Wasserverbrauch reduziert, auf Wasserprobleme durch Innovation und Partnerschaften reagiert und Projekte in 18 wasserarmen Gebieten auf der ganzen Welt unterstützt werden. Aldi Süd ist wieder Bio-Händler Nummer eins in Deutschland Fast alles Bio bei ALDI Süd: Das Unternehmen hat mittlerweile ein riesiges Bio-Sortiment, welches immer weiterwächst. Über 500 unterschiedliche Produkte werden, über das Jahr verteilt, in den Märkten des Discounters angeboten. Damit bleibt ALDI Süd der Bio-Händler Nummer eins in Deutschland. Besonders die Eigenmarke ‚Gut Bio‘ kann punkten. Sie konnte in diesem Jahr bei der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien den Preis als ‚Beste Eigenmarke‘ abräumen. Dell Technologie reduziert Energieverbrauch und CO2-Emissionen Nachhaltig im Bereich High Tech: Das Unternehmen Dell will seinen Energieverbrauch und seine CO2-Emissionen weiter reduzieren. So will man sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Kohlenstoff-Emissionen orientieren, um die Reduktionsziele für CO2 zu erreichen. Diese Ziele müssen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens sein. So hat man bereits 2013 ehrgeizige Vorgaben zur Reduktion im eigenen Geschäftsbetrieb gemacht. Aber auch die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie sollen um den gleichen Betrag reduziert werden. Darüber hinaus wird moderne Technologie wie Drohen oder Systeme zur Verkehrssimulation eigesetzt, um dabei zu helfen, Energie und CO2 zu sparen. Temasek mit Plattform zu schnellerer Dekarbonisierung Start für eine Plattform für weniger CO2: Gen Zero ist eine Invest-Plattform von Temasek, die die weltweite Dekarbonisierung voranbringen soll. Dabei möchte man mit seiner Fähigkeit, langfristiges und flexibles Kapital einzusetzen, Dekarbonisierungs- Lösungen katalysieren. GenZero möchte sowohl in neue Technologien investieren, als auch natur-basierte Lösungen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Ökosysteme unterstützen. Dabei arbeitet man auch mit Climate X Impact zusammen, einem globalen CO2-Markt und -austausch, der darauf abzielt, eine glaubwürdige Kohlenstoffhandelsinfrastruktur mit Sitz in Asien aufzubauen. Bambus-Toilettenpapier von Cloud Paper rettet Bäume Klopapier aus Bambus für besseres Klima: Cloud Paper, ein Hersteller von Bambus-Papier, setzt nicht nur Bambus statt traditioneller Papierprodukte ein. Die Firma kompensiert auch seinen Kohlenstoff-Ausstoß durch Wiederaufforstungsprojekte. Bisher wurden über 15.000 Bäume von Cloud Paper gerettet. In diesem Jahr hat sich das Unternehmen verpflichtet, im Jahr 2022 22.000 Bäume zu retten. Bambus-Produkte gelten als nachhaltiger als Papierprodukte aus herkömmlichem Holz: dieses wächst ca. 75 Jahre, bevor es gefällt wird. Bambus wächst deutlich schneller und schützt so ältere Bäume davor, für Einwegprodukte gefällt zu werden. https://inhabitat.com/cloud-paper-makes-bamboo-toilet-paper-to-save-the-trees/ Evonik macht Kunststoff aus Rizinus-Öl Kunststoff aus Rizinus-Öl: Evonik hat ein Polyamid entwickelt, welches aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Seit Jahren forscht man an biobasierten und biologisch abbaubaren Polymeren. Dabei wurde die Rizinus-Pflanze als Ausgangstoff identifiziert. Die Pflanze hat einige ökologische Vorteile. So wird sie nicht als Nahrung oder Futtermittel gebraucht, außerdem steht sie auch nicht in Anbau-Konkurrenz zu anderen Nutzpflanzen. Kunststoffe aus Rizinus-Öl können unter anderem in der Textil-Industrie genutzt werden. https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/plastik-muell/2022/Evonik-Kunststoff-aus-Rizinusoel.php Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 22: Volvo, LanzaTech, Choco, Schöffel, Stadtwerke Leipzig und Co. | 03 Jun 2022 | 00:05:58 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 22. KW: Volvo will ersten E-LKW aus fossilfreiem Stahl auf den Markt bringen Ein Elektro-LKW aus fossilfreiem Stahl: Volvo Trucks hat angekündigt, dass seine großen Elektro-Lkw bald Teile aus „fossilfreiem“ Stahl enthalten werden. Dies ist Teil des Plans des Autoherstellers, den CO2-Fußabdruck seiner emissionsfreien Fahrzeugpalette zu verbessern. Ab dem dritten Quartal 2022 soll Stahl, der bisher noch mit fossilen Brennstoffen hergestellt wird, durch Stahl ersetzt werden, der durch ein wasserstoffbasiertes Verfahren gewonnen wird. Damit will man, nach eigenen Angaben, der erste LKW-Hersteller der Welt sein, der Fahrzeuge aus grünem Stahl verkauft. Man beginne damit, den fossilfreien Stahl für bestimmte Teile zu verbauen, nach und nach sollen auch alle anderen Stahlteile ersetzt werden. Volvo Trucks nimmt sich vor, bis 2040 CO2-neutral zu werden. LanzaTech/Danone mit Durchbruch bei der Gewinnung von PET aus CO2 Plastik-Grundstoff aus abgeschiedenem Kohlenstoff: Das Unternehmen LanzaTech hat, mit Unterstützung von Danone, eine bahnbrechende Methode zur Herstellung von PET aus abgeschiedenen Kohlenstoff- Emissionen entdeckt. Ein Konsortium, zu dem auch diese beiden Unternehmen gehören, hat ein -Verfahren entwickelt, bei dem Kohlenstoffemissionen aus Stahlwerken oder vergaste Abfallbiomasse direkt in einen Schlüsselbaustein von PET umwandeln. Dies geschieht mit Hilfe eines Bakteriums und auf direktem Wege, also ohne einen Umweg über ein Ethanol-Zwischenprodukt. LanzaTech betont, dass es sich hier um einen technologischen Durchbruch handelt. Man könne dadurch viele Umweltauswirkungen der Produktion reduzieren und das in vielen Bereichen, einschließlich in der Verpackungs-und Textilindustrie. https://www.businessgreen.com/news/4050411/game-changer-lanzatech-transforms-captured-carbon-plastic Choco: Plattform zur Vermeidung von Lebensmittelabfall Eine Plattform zur Vermeidung von Lebensmittel-Abfällen: Das will das Berliner Start-up Choco aufbauen. Ganz konkret will die Firma die Digitalisierung des Lebensmittel-Bestellsystems in der Gastronomie ins Visier nehmen. Hier möchte man Lebensmittel-Lieferanten direkt mit Restaurants und Cafes verbinden. Choco hat eine Software entwickelt, die es ermöglicht, Einkaufsprozesse zu beschleunigen und zu optimieren, damit weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Dies geschieht, indem der zuvor komplexe Prozess der Warenbestellung auf eine einfache Chat-Nachricht reduziert wird. Choco hat nun in einer neuen Finanzierungsrunde neue Investoren gewonnen und zur Umsetzung seiner Ideen neue finanzielle Mittel einwerben können. Schöffel schafft neues Nachhaltigkeitslabel Nachhaltige Outdoormode: Das Unternehmen Schöffel hat ein neues Nachhaltigkeitslabel geschaffen. Alle Produkte mit dem Namen echo sollen künftig für die neue Nachhaltigkeitsstrategie des Outdoor-Ausrüsters stehen und besser für Mensch und Umwelt sein. Das Unternehmen stellte bereits Teile der neuen Produktlinie vor, die für die Frühjahr/Sommerkollektion 2023 geplant ist. Materialien wie nachwachender Hanf, biologisch angebaute Baumwolle und recycelte Materialien sind kennzeichnend für die neue Linie. Ein Kleidungsstück sticht dabei besonders hervor: eine Hose, die aus 100 Prozent rückgewonnenem Polyester besteht und auch wiederum recycelt werden kann, wurde mit dem Branchenpreis ISPO Award ausgezeichnet. Stadtwerke Leipzig, Siemens und EDF erzeugen grünen H2 am Standort Mit grünem Wasserstoff aus den eigenen Anlagen direkt das stadteigene Heizkraftwerk betreiben: Diese Idee wollen die Stadtwerke Leipzig gemeinsam mit Siemens Energy und EDF Deutschland umsetzen. Das Projekt LOE+WE setzt erstmalig eine kombinierte Technologie ein, um mehrere Sektoren vollständig zu dekarbonisieren und so am Ende ein komplett CO₂-freies Energiesystem zu schaffen. Dank einer neuen Hochtemperatur-Wärmepumpe wird die Wärme aus der Elektrolyse direkt ins Fernwärmenetz vor Ort eingespeist. Das erhöht den Wirkungsgrad der Anlage erheblich: bis zu 90 Prozent könnte damit erreicht werden. Das neue Heizkraftwerk soll noch in diesem Sommer ans Netz gehen. Mandarin Oriental will Energie, Emissionen und Abfall drastisch einsparen Nachhaltigkeit auch im Luxushotel: Die Mandarin Oriental Hotelgruppe hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um Energie, Emissionen und Abfall drastisch einzusparen. So hatte man bereits bis zum Jahr 2020 das Ziel, seinen Energieverbrauch um 20 Prozent und seine Emissionen um 25 Prozent zu reduzieren. Diese Ziele konnten erreicht werden, bei der Reduktion von Wasser und Abfall verfehlte man jedoch die eigenen Vorgaben. Nun will man einen neuen Vorstoß wagen und plant, seine Gesamtemissionen bis 2035 zu halbieren. Die Hotelgruppe will außerdem seine Mitarbeiter noch besser schulen, damit das Bewusstsein für Nachhaltigkeit insgesamt wächst. Neues IKEA Billy-Regal soll nachhaltiger werden Facelift für mehr Nachhaltigkeit: Der IKEA-Klassiker, das Billy-Regal, soll jetzt generalüberholt werden. Dabei soll das bekannte Möbelstück vor allem nachhaltiger werden. Das liegt an der neuen Material-Zusammensetzung, die nun verwendet werden soll. So wird jetzt statt Holzfurnier Papierfolie eingesetzt. Dadurch werde das Regal nicht nur umweltfreundlicher, es werden dadurch auch neue Farben möglich. Auch auf verbesserte Langlebigkeit wurde geachtet: das Regal soll nun weniger anfällig für Kratzer und Schrammen werden. Damit verträgt Billy so manchen Umzug und hält länger. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 21: ING, E-Battery Systems, Pionierkraft, ABB, Shell und Co. | 27 May 2022 | 00:05:33 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 21. KW: ING gibt nachhaltigen Bankkunden Rabatte Rabatte für umweltfreundliche Geschäftspolitik: Die deutsche Tochter der niederländischen Bank ING räumt nachhaltigen Geschäftskunden bessere Konditionen ein. So bekommt man Vorteile bei Devisengeschäften, wenn man sich als Unternehmen besonders umweltfreundlich oder sozial verhält. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt., das die Bank derzeit nur in Deutschland durchführt. Man messe die Kunden an ihrer ökologischen, sozialen und Governance-Performance, kurz an den ESG-Kriterien. Falle die Einschätzung positiv aus, bekommen die Kunden Rabatte, ansonsten Preisaufschläge. Die Bank sieht diesen Schritt als Teil ihrer Neuausrichtung zu mehr Nachhaltigkeit und nimmt, nach eigenen Angaben, auch eine gewisse Kundenabwanderung in Kauf. https://background.tagesspiegel.de/sustainable-finance/erste-nachhaltige-bankkunden-erhalten-rabatt E-Battery Systems macht Energiespeicher aus alten Autobatterien Energiespeichersysteme aus alten Auto-Batterien: Die Firma E.Battery Systems hat langfristige Verträge mit Automobil-Herstellern weltweit abgeschlossen, die dann alte Lithium-Ionen-Batterien liefern. E.Battery Systems stellt Energiespeicher-Lösungen für Industrie und Gewerbe her und fertigt kundenspezifische Batterien für E-Fahrzeuge, Baumaschinen und Industrieanlagen. Nun will das Unternehmen auch gebrauchte Fahrzeugbatterien als Ausgangsbasis nutzen. Im ersten Jahr sollen einige Duzend Systeme entstehen, später könnten dann jährlich einige Tausend Speicher mit hoher Gesamtkapazität produziert werden. Die Wiederverwertung der alten Autobatterien führt dazu, dass die zusätzliche Nutzung der alten Autobatterien um bis zu 10 Jahre möglich wird. Außerdem kann eine Preisersparnis von mehr als 30 Prozent gegenüber Neusystemen erreicht werden. Vonovia setzt auf Holz als nachwachsenden Baustoff Holz als nachwachsenden Rohstoff nutzen: Das will das Wohnungsunternehmen Vonovia fördern. Man verfolge im Bereich Neu-und Umbau einen ganzheitlichen Ansatz und möchte die energetische Gestaltung optimieren. Außerdem setze man auf den Einsatz Erneuerbarer Energien und auf umweltschonende und ressourcensparende Bauweise. Dazu gehören auch alternative und nachwachsende Baustoffe wie Holz. Vonovia hat nun bereits Holz bei größeren Projekten genutzt. So zum Beispiel bei der Modernisierung der Fritz-Kissel-Siedlung in Frankfurt am Main. Hier wurden Module in Holzbauweise verwendet. In Berlin wurde ein ganzes Haus aus Holz in Modulbauweise gebaut. Damit ergibt sich für dieses Gebäude eine rechnerische CO2-Speicherung von 800 Tonnen CO2. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 550 Langstreckenflügen von Berlin nach New York und zurück. https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2022/Vonovia-baut-auf-Holz.php Pionierkraft: Energy-Sharing für kleine Mehrfamilienhäuser Bessere Möglichkeiten für die Mieterstrom-Vernetzung: Die neue Energy-Sharing-Software von Pionierkraft soll ein profitables und unkompliziertes Teilen überschüssiger Energie in kleinen Mehrfamilienhäusern möglich machen. Gerade für kleinere Mehrfamilienhäuser ist derzeit die Möglichkeit, Mieterstrom zu nutzen, äußerst begrenzt. Das Münchner Unternehmen Pionierkraft rechnet vor, dass nur 1% der Miterstrom-Projekte realisiert werden können, da finanzielle oder bürokratische Hürden in Deutschland dafür sehr hoch sind. Die Firma will hier eine Hilfestellung geben. ABB und Shell wollen über 200 Schnellladesäulen in Deutschland errichten Ein landesweites Netz an Ladeinfrastruktur: ABB E-Mobility und Shell planen den Aufbau von über 200 ‚Terra 360‘-Ladesäulen. Der Anbieter von Ladelösungen ABB bezeichnet seine Ladesäule als die schnellste All-In-Ladesäule der Welt. Bereits innerhalb von 12 Monaten sollen die Ladesäulen fertig und in Betrieb sein. Das Ladesäulen-Netzwerk in Deutschland soll zu 100 Prozent mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden. An den Terra 360 Ladesäulen ist es möglich, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig zu laden. Außerdem ermöglicht die modulare Bauweise mit dynamischer Stromverteilung eine maximale Auslastung. So könne man ein Elektro-Auto in ca. 15 Minuten vollständig aufladen. Orsted nutzt Turbinenfundamente zur Renaturierung der Nordsee Windrad-Teile für die Renaturierung des Meeresbodens: Orsted will in der Nordsee eine Methode testen, um mit Hilfe von alten Bauteilen die Biodiversität wiederherzustellen. Dazu ging der Entwickler von Windkraft-Projekten in der letzten Woche eine Partnerschaft mit ARK Nature ein. Man wolle am Meeresboden Bedingungen schaffen, unter denen sich die Natur erholen und langfristig gedeihen kann. Dieser Rewilding-Ansatz soll nun im großen Umfang in der Nordsee getestet werden. Hier geht es insbesondere um die Wiederherstellung von Riffen für Schalentiere. Diese sind für die Ökosysteme der Ozeane von entscheidender Bedeutung, da sie Riffbauern wie Austern und Muscheln eine Heimat bieten. Darüber hinaus liefern sie Nahrung, Unterschlupf und Brutstätten für eine Reihe anderer Arten und verbessern die Wasserqualität. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 20: Bridgestone, Ben&Jerry’s, Ökofen, PUrban Air Port Gorfion und Co. | 20 May 2022 | 00:06:01 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 20. KW: Bridgestone startet neues, emissionsärmeres Kreislaufsystem Den Kreis beim Reifenrecycling geschlossen: Bridgestone will, mit einem unternehmensweiten Fokus auf Nachhaltigkeit, eine neue Strategie anwenden, um neue Reifen aus recyceltem Material herzustellen. Dazu hat man eine Kooperation mit Lanza Tech geschlossen. Bei dem neuen Verfahren werden Bakterien verwendet, um Gummi abzubauen, Kohlenstoff einzufangen und das Rohmaterial für neues Gummi zu schaffen. Die Innovation von LanzaTech besteht in der Umwandlung von Abfallmaterialien in Ethanol, das typischerweise aus frischem Kohlenstoff aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Bridgestone betreibt bereits seit Jahren Reifenrecycling, bei den älteren Verfahren wird jedoch auch weiterhin viel CO2 ausgestoßen. Mit dem neuen Verfahren will man diesen auf ein Minimum reduzieren. https://www.greenbiz.com/article/bridgestones-tires-are-going-circular Ben&Jerry’s will Treibhausgase der Milchwirtschaft verringern Projekt Mootopia für weniger Treibhausgas-Emissionen: Damit startet die Kult-Eismarke Ben&Jerry’s ein Programm, um auf ihre Zulieferer einzuwirken. Man will damit erreichen, dass die Milchwirtschaft, die die Grundstoffe für Ben&Jerry’s-Eis liefert , weniger Emissionen ausstößt. 15 Betriebe in den USA und den Niederlanden arbeiten am Pilotprojekt mit. Hier will man durch technologische Neuerungen bis Ende 2024 die Treibhausgas-Emissionen halbieren. Sobald gute Ergebnisse vorliegen, werden diese allgemein veröffentlicht, um diese der gesamten Milchwirtschaft zugänglich zu machen. Außerdem sollen dann die emissionsärmeren Produktions-Technologien in anderen Ben&Jerry’s Standorten weltweit genutzt werden. https://www.benjerry.de/blog/2022/05/mootopia Ökofen stellt sauberste Pelletheizung vor Pelletheizung als krisenfeste und umweltfreundliche Alternative zu Öl und Gas: Aber nur mit einer emissionsarmen Technologie. Die Firma Ökofen hat eine neue Holz-Pelletheizung auf den Markt gebracht. Die Technologie heißt Zero-Flame – durch eine spezielle Luftstromführung und -anreicherung in Kombination mit der besonderen Brennkammerkonstruktion verschwindet die Flame fast vollständig. Die Feinstaub-Partikelemissionen werden auf ein Minimum reduziert. Damit zeichnet sich diese Form der Holz-Pelltet-Verbrennung durch einen hohen Komfort und eine saubere Verbrennung aus. Die Ökofen Heizungen unterschreiten auch die strengen Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung. Urban-Air Port: Erster Airport für E-Drohnen und Air-Taxis in UK Ein Flughafen für E-Drohnen und Air-Taxis in Coventry: In der britischen Stadt wurde gerade der weltweit erste Airport dieser Art eröffnet. Betreiber ist das britische Start-up-Unternehmen Urban-Air Port, dass den Flughafen im Auftrag der Stadtverwaltung in Betrieb genommen hat. Man will damit das Potential urbaner Luftmobilität demonstrieren und zeigen, dass man damit die Luftqualität verbessern und Staus vermeiden kann. Sollte sich das Projekt als Erfolg erweisen, könnte es Modelcharakter für viele ähnliche E-Flughäfen weltweit haben. Laut Urban-Air Port ist der Mangel an geeigneter Infrastruktur eines der größten Hindernisse für die Entwicklung von elektrischen Fluggeräten für die urbane Nutzung. Der Flughafen in Coventry ist so konzipiert, dass es vollständig autonom ist und sich in Elektrofahrzeuge integrieren lässt, um ein vollständig nachhaltiges öffentliches Verkehrsnetz zu schaffen. Und es ist auch einfach zu bauen. Das gesamte Projekt dauerte von der Planung bis zur Fertigstellung nur 15 Monate. https://www.greenbiz.com/article/worlds-first-airport-flying-cars-and-drones-has-just-landed Gorfion Green Energy baut PV-Anlagen auf 60 Jugendherbergen Großoffensive für Solarenergie im Beherbergungssektor: In Bayern will der Jugendherbergsverband seine 60 Häuser komplett mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten. Das gilt zumindest für die Dächer, die technisch und wirtschaftlich dafür geeignet sind. In Bayern gibt es bereits auf zwei Häusern eine Solaranlage, nun ändert sich jedoch das Konzept: Mit Gorfion Green Energy hat man einen Partner gefunden, der Solaranlagen projektieren, bauen und betreiben kann. Die Jugendherbergen stellen den Platz zur Verfügung und mieten dann die Photovoltaik-Anlagen. Das vereinfacht die Nutzung von Solarenergie für die Jugendherbergen. Auch für Gorfion Green Energy ist die Zusammenarbeit mit dem Verband ein wichtiger Meilenstein, es ist das erste Projekt mit einer Gesamtsumme von einem Megawatt. Zeta&Nespresso: Sneakers aus recyceltem Kaffeesatz Trendige Sneaker aus Kaffeesatz: Das Kaffeeunternehmen Nespresso und die Modefirma Zeta haben gemeinsam den Sportschuh RE:GROUND aus Kaffee-Recyclingmaterial entwickelt. Jedes Paar enthält Kaffeesatz von 12 Tassen Espresso, und zwar im Kaffee-Lederimitat und in der Lauf- und Innensohle. RE:GROUND besteht zu 80 Prozent aus recycelten oder nachhaltigen Materialien- eben aus Kaffeesatz, aus recyceltem Kunststoff sowie aus recyceltem Kork, Gummi und Latex. TyssenKrupp nimmt mit grünem Wasserstoff Australien ins Visier Grüner Wasserstoff für Australien: Das deutsche Unternehmen Thyssenkrupp Nucera (nusera) siedelt sich im australischen Perth an. Damit trägt man dem großen Potential Westaustraliens für Erneuerbare Energien Rechnung, so ein Sprecher. Westaustralien steht im Zentrum einiger der größten Projekte für grünen Wasserstoff. Hier will Thyssenkrupp Nucera als einer der Weltmarktführer für grünen Wasserstoff seine Projektausführungs-Kapazitäten anbieten. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 19: Evonik, Eon, Vodafone, Gardena und Co. | 13 May 2022 | 00:04:42 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 19. KW: Evonik mit weltweit ersten Produkten aus erneuerbarem Isophoron Grundstoff aus 100 Prozent erneuerbarem Azeton: Bei Evonik hat man Produkte entwickelt, die auf der Basis von nachhaltigem Isophoron hergestellt werden. Damit hat man eine wichtige nachhaltige Weiterverwendung von Azeton geschaffen. Das Chemie-Unternehmen bietet nun isophoronbasierte Produkte mit einem deutlich kleineren CO2-Fußabdruck in allen Stufen der Isophoron-Produktionskette an. Die Produkte sind aber in der chemischen Zusammensetzung identisch mit denen, die aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden. Daher haben sie dieselben Eigenschaften bei der Verarbeitung, der Formulierung und der Leistungsfähigkeit. Neuer Stadtteil Mailands mit vollständig Nachhaltiger Energie von Eon Ein neues Stadtviertel komplett mit nachhaltiger Energie versorgt: Eon baut, gemeinsam mit dem Immobilienkonzern Lendlease, die nachhaltige Energieversorgung für ein neues und innovatives Stadtviertel auf dem früheren Expo-Gelände in Mailand (Milano District Innovation) auf. Darauf verständigten sich beide Unternehmen in einem Joint Venture, dass auf 25 Jahre ausgelegt ist. Man will über 500.000 Quadratmeter des Geländes mit 41 Gigawattstunden Kälte- und 29 Gigawattstunden Wärmeenergie pro Jahr versorgen. Die Energie kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Damit ist das Mailänder Quartier eines der größten Stadtviertel in Europa mit nachhaltiger Energie. Das Gelände beherbergt Unternehmen, Wohn, Gewerbe und Dienstleistungsflächen sowie Bereiche für Erholung. Vodavone schließt in UK 10 Jahresvertrag mit führendem Solaranbieter Sonnenstrom für Mobilfunk-Anbieter: Das britische Unternehmen Vodavone hat mit dem Stromanbieter Centrica einen Rahmenvertrag für Solarenergie abgeschlossen. Darin verpflichtet sich das Unternehmen, jährlich 55 Gigawatt Strom aus Solarprojekten über Centrica abzunehmen. Dies ist der jüngste Schritt des Unternehmens den es unternimmt, bis 2027 in seinen britischen Betrieben Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Der Vertrag wird die Entwicklung von drei neuen Solarparks in Lincolnshire, Worcestershire und Nottinghamshire unterstützen. Bei vollem Betrieb sollen die Standorte jährlich mehr als 100 Gigawattstunden erneuerbaren Strom liefern, genug, um eine Stadt mit fast 30.000 Haushalten ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Es wird erwartet, dass die Projekte rund 25.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. https://www.businessgreen.com/news/4049580/vodafone-pens-deal-major-uk-solar-energy-project Gardena arbeitet mit Unicef an Recycling-Projekt an der Elfenbeinküste Plastik-Wiederverwendung für soziale Projekte an der Elfenbeinküste: Der Gartengeräte-Hersteller Gardena will in Afrika ein Projekt von Unicef zur Wiederverwendung von Kunststoffabfällen fördern. Das Recycling-Material soll dann unter anderem aus Baumaterial in Schulen verwendet werden. Da in vielen Ländern der Welt noch die Systeme für Sammlung und Verwertung von Kunststoffen fehlen, ist der Umgang mit Müll weiterhin ein Problem. Er verschmutzt die Umgebung und wird nicht wiederverwertet. Das Unicef-Projekt will dort ansetzen, den Müll einsammeln und gleichzeitig das Material wieder einer sinnvollen Verwendung zuführen. Ein Verwertungsbetrieb verwandelt die gesammelten Kunststoff-Abfälle in Baumaterialien, die beim Bau von Schulen in Modul-Bauweise eingesetzt werden können. Größter emissionsfreier Batterie-Recyclingpark Nordamerikas von ACE Riesiger Batterie-Recyclingpark geplant: Das US-Unternehmen ACE Green Recycling hat bekannt geben, eine Recycling-Anlage von Blei-Säure- Batterien und Lithium-Ionen-Batterien bauen und betreiben zu wollen. Sie soll auf 37.000 Quadratmetern entstehen und wäre damit, nach eigenen Angaben, die größte dieser Art in Nordamerika. Der erste Teil des Recyclingparks soll im dritten Quartal 2023 seinen Betrieb aufnehmen. Bei voller Auslastung bis zum Jahr 2025 sollen dann hier jährlich bis zu 100.000 Tonnen Blei-Säure-Batterien und 20.000 Tonnen Lithium-Ionen-Batterien wiederverwertet werden können. Anders als beim üblichen Schmelzverfahren erfolgt bei ACE die Aufbereitung von Blei- und Lithium-Ionen-Batterien vollständig elektrisch und angeblich emissionsfrei. https://recyclingportal.eu/Archive/72935 Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 18: Ineratec, Viessmann, Rügenwalder, Boss, Baywa, Orsted und Co. | 06 May 2022 | 00:05:47 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 17. KW: Ineratec plant Großanlage für E-Kerosin Ökologische Alternative zu herkömmlichem Kerosin: Die Firma Ineratec will in Frankfurt am Main eine Produktionsanlage für alternative Flugzeugtreibstoffe bauen. Der Standort bietet den Vorteil, dass man in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen sein wird. Das Werk entsteht direkt neben einer Biogas-Anlage, dessen Gas mit zur Herstellung des E-Fuels verwendet wird. Die Power-to-Liquid-Anlage kann dann E-Kerosin produzieren, der normalem Flugzeugbenzin beigemischt wird. Das verbessert die Öko-Bilanz des Flugverkehrs. Es ist eine Investitionssumme von 30 Millionen Euro geplant. Produktionsstart soll bereits im Jahr 2023 sein. Viessmann beschließt Umorientierung auf Öko-Wärme Umweltfreundliche Wärme fördern: Bei Viessmann setzt man zukünftig stärker als bisher auf Öko-Wärme. Der Heiz-und Klimatechnik-Hersteller ist Marktführer bei Heizanlagen, u.a. Gasheizungen. Nun will man seine Forschungs- und Produktionskapazitäten im Bereich Wärmepumpen stark ausbauen – das Unternehmen kündigte an, eine Milliarde Euro in diesem Bereich investieren zu wollen. Damit wollen man sowohl dabei helfen, die geopolitische Unabhängigkeit Europas zu stärken und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Das Geschäft mit Wärmepumpen wuchs bereits im letzten Geschäftsjahr überdurchschnittlich. Man konnte beim Gesamtumsatz ein Plus von 21 Prozent verbuchen, bei den Wärmepumpen waren es sogar 41 Prozent. Rügenwalder Mühle verkauft mehr vegane Produkte als Fleischprodukte Trendwende beim Wursthersteller: Das Unternehmen Rügenwalder Mühle hat bekannt gegeben, dass sein Umsatz mit vegetarischem und veganem Fleisch im Geschäftsjahr 2021 erstmals seinen Fleischumsatz übertroffen hat. Rügenwalder hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr bei einem Gesamtabsatz von rund 35.000 Tonnen insgesamt 263,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist eine Steigerung von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 13,6 % mehr als 2020. Die Umsatz-Steigerungen seien vor allem auf Umsatzsteigerungen bei fleischlosen Produkten zurückzuführen. In Deutschland wird immer weniger Fleisch konsumiert – der Verbrauch pro Kopf sank letztes Jahr auf ein Rekordtief. Hugo Boss will Mode-Wiederverkausplattform gründen Nachhaltiges Konzept für hochwertige Mode: Das Bekleidungsunternehmen Hugo Boss will eine Plattform zum Wiederverkauf gebrauchter Kleidung ins Leben rufen. Die Plattform soll ‚Hugo Boss pre loved‘ heißen und im dritten Quartal starten. Zunächst wird die Plattform in Frankreich nutzbar sein, bis 2025 dann auch in Deutschland, Großbritannien und den USA. Die Kundinnen und Kunden sollen die Möglichkeit bekommen, gebrauchte Kleidung in den Boss-Stores abzugeben – sie bekommen dann einen Gegenwert gutgeschrieben, den sie zum Kauf von Hugo-Boss-Kleidung verwenden können. Über die Wiederverkaufsplattform hinaus ist ein Pflege- und Reparaturservice für Kleidung und Schuhe geplant, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern. Baywa re und Tanke E gemeinsam für Ladeinfrastruktur Zusammen für eine intelligente Ladeinfrastruktur für Industrie- und Gewerbekunden: Die beiden Unternehmen Baywa re und Tank E wollen bei der E-Mobilität in der Zukunft eng zusammenarbeiten. Dafür hat man einen gemeinsamen Rahmenvertrag abgeschlossen. Der E-Mobilitätsdienstleister Tank E soll Firmenkunden von Baywa dabei helfen, Ladeinsfrastruktur-Standorte digital mit intelligenter Steuerungssoftware auszurüsten. Baywa re macht bisher bereits maßgeschneiderte Energielösungen für Gewerbe und Industrie, auch Ladeinfrastruktur von Firmen. Diese kann dann mit der von der Tank E genutzten intelligenten Software-Lösung Chargecloud gesteuert werden. Orsted erforscht Korallenriff-Zucht an Windparks im Meer Offshore-Windturbinen als Heimat für künstliche Korallenriffs: Das Energieunternehmen Orsted plant einen "weltweit ersten" Versuch, Korallenriffe auf Fundamenten von Offshore-Windkraftanlagen zu züchten. Die Versuche werden an den entstehenden Windparks im Meer vor der Insel Taiwan in diesem Sommer starten. Ziel ist es, festzustellen, ob Korallen erfolgreich auf Fundamenten von Offshore-Windkraftanlagen gezüchtet werden können. Dies könnte einen wichtigen Beitrag für die Biodiversität leisten. Durch Klima-Phänomene erhöhen sich die Temperaturen der Ozeane in flacheren Gewässern, was zu Korallensterben führt. Offshore-Fundamente gehen weiter in die Tiefe der Meere und könnten dort eine neue Heimat für Korallen sein. https://orsted.com/en/sustainability/our-priorities/nature/recoral Gemeinsames CO2-Transportnetzwerk von OGE und TES Gemeinsames Netz für den Transport von CO2: OGE und TES gründen eine strategische Partnerschaft für eine gemeinsame Pipeline. Dort soll das Gas aus CO2-Emissionen, die bei Produktionsprozessen anfallen und nicht vermieden werden können, transportiert werden. Es soll um eine Wiederverwendung von CO2 in einem grünen, geschlossenen Kreislaufsystem zum Import von grünem Wasserstoff gehen. Das Netz soll 1000 Kilometer lang sein und etwa 18 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr transportieren. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 17: L'Oréal, Lidl, VW, EDL, Fischer Weilheim/GP Joule, Microsoft und Co. | 29 Apr 2022 | 00:05:02 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 17. KW: L'Oréal fördert Kreislaufwirtschaft und stellt Nachhaltigkeitsplan auf Nachhaltige Kosmetik für die Zukunft: Der Kosmetik-Konzern L'Oréal hat anlässlich des Earth Day eine Reihe von Maßnahmen angekündigt. So will man mit einem neuen Förderprogramm die Kreislaufwirtschaft fördern. Der „Circular Innovation Fund“ soll Start-ups und Unternehmen in Nordamerika, Europa und Asien unterstützen, die eine kreislauforientierte Ressourcennutzung in verschiedenen Bereichen entwickeln. L'Oréal stellt als Hauptinvestor 50 Millionen Euro zum Gesamtvolumen des Fonds zur Verfügung, das bei 150 Millionen Euro liegt. Darüber hinaus hat man ein Zehnjahres-Programm für Nachhaltigkeit vorgelegt. So sollen Verpackungen noch mehr reduziert und nachfüllbar werden, außerdem soll es mehr wassersparende Produkte geben. Insgesamt plant man bis 2030 auf komplett CO2-freie Produktion umzustellen. https://www.gq-magazin.de/body-care/artikel/nachhaltigkeit-loreal Lidl Österreich probiert Mercedes E-Lkw aus Mit dem E-LKW Lebensmittel zum Supermarkt liefern: Das testet gerade der Discounter Lidl. Im Großraum Wien bringt seit diesem Monat ein eActros 300 von Mercedes-Benz die Lieferung in die jeweiligen Filialen. Der Wagen hat eine Reichweite von mindestens 300 Kilometer und kann damit die Anforderungen an die Strecke zu 100 Prozent abdecken. Der volleletrische Lkw ist einer der ersten in Österreich überhaupt. Bis 2030 will Lidl seine Filialen zu 100 Prozent mit Fahrzeugen abdecken, die mit alternativen Antrieben ausgestattet sind. Die Fahrzeuge werden dann auch alle mit Grünstrom aus hauseigenen Photovoltaik-Anlagen versorgt werden. https://medianet.at/news/retail/nachhaltige-logistik-lidl-oesterreich-testet-e-lkw-46088.html# VW bringt einheitliche Tarife fürs E-Auto-Ladenetz Mehr Kostentransparenz beim Laden des E-Autos: Das will der Volkswagen-Konzern mit einer Vereinheitlichung seiner Ladetarife erreichen. Konkret geht es um die Marken VW, Cupra/Seat und Skoda. Damit können Kunden im gesamten Ladenetz zu festen Kilowattstundenpreisen tanken. Außerdem wird das Ladenetz des Autoherstellers ausgebaut. Es sollen dann über 310.000 Ladepunkte mit etwa 10.000 Schnelladern an über 3.000 Standorten sein. Stadtwerke Pforzheim plant Klärgas-Blockheizkraftwerk Klärgas als Energiequelle nutzen: In Pforzheim soll ein Blockheizkraftwerk entstehen, dass Klärgas zur Wärmeerzeugung nutzt. Das Heizkraftwerk wird derzeit von den Stadtwerken Pforzheim geplant und soll nur etwa 700 Meter entfernt vom Klärwerk liegen. Man rechnet mit circa 500 Kilowatt thermischer und elektrischer Leistung. Die Stadt Pforzheim hat sich ambitionierte Klimaziele gesteckt und hat im letzten Sommer bereits den Kohleausstieg geschafft, nachdem etwa 100 Jahre lang mit Steinkohle geheizt wurde. https://www.bayern-innovativ.de/seite/stadtwerke-pforzheim-bhkw-klaergas Erste Industrie-Anlage für grünes Kerosin von EDL Anlagenbau Erste Großanlage für grünes Kerosin: Die Firma EDL Anlagenbau plant, in der Nähe von Leipzig eine Anlage zur industriellen Herstellung von Flugzeugkraftstoff auf Basis von erneuerbarem Strom. Die Anlage wäre weltweit die erste Großanlage zur Herstellung von grünem Flugbenzin. Die bisherigen Anlagen für grünes Kerosin liefern vergleichsweise kleine Mengen. Für die Herstellung bei Leipzig werden ausschließlich grüne Ausgangsstoffe verwendet: erneuerbare elektrische Energie, Biomethan und Wasser. Fischer Weilheim und GP Joule wollen H2-Ökosystem aufbauen Ein Ökosystem für grünen Wasserstoff: Die Firmen Fischer Weilheim und GP Joule haben sich für ein Gemeinschaftsprojekt zusammen getan. Es geht um den Bau einer Elektrolyse-Anlage, eine Photovoltaik-Anlage und eine Tankstelle für Fahrzeuge. So werden die Produktion des klimaneutralen Energieträgers, die Anlage für den Betrieb des Elektrolyseurs sowie die Tankstelle für die wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge zusammen konzipiert. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Mitte 2024 geplant. Microsoft: Surface-Computer sollen bis 2030 zu 100% recyclebar werden Nachhaltige Computer-Hardware: Das Unternehmen Microsoft will seine Surface-Geräte noch nachhaltiger machen. Sie sollen bis 2030 zu 100 Prozent wiederverwertbar sein. Das betrifft sowohl die Geräte selbst als auch ihre Verpackung. Bisher ist das Metall des Surface Laptop 4 zu 93 Prozent recyclebar. Die Gehäuse sollen künftig aus Aluminium-Schnittresten und Altaluminium hergestellt werden. Bis 2025 soll bereits auf die Verwendung von erdölbasierten Stoffen verzichtet werden. Darüber hinaus sollen die Geräte besser reparierbar werden und weniger Energie verbrauchen. https://news.microsoft.com/de-de/mit-microsoft-surface-zu-mehr-nachhaltigkeit/ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 16 : Mercedes, Salzgitter/ Sunfire, Interboden, New Holland und Co. | 22 Apr 2022 | 00:05:18 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 16. KW: Mercedes meldet eigene Batterie-Recycling-Fabrik, umfassenden Einsatz von Recycling-Material sowie E-Autobatterie mit Langstecken-Leistung Gleich drei gute Nachrichten vom Auto-Konzern Mercedes-Benz: Das Unternehmen hat in dieser Woche mit nachhaltigen Neuigkeiten auf sich aufmerksam gemacht. So will der Autobauer weiter in die Wiederverwertung von E-Auto-Batterien investieren und dazu eigene Recycling-Fabriken bauen. Am Standort Kuppenheim entsteht zunächst die Anlage für Deutschland, später sollen Anlagen in China und den USA folgen. Darüber hinaus kündigte der Konzern auf seiner ersten digitalen ESG-Konferenz an, seinen CO2-Fußabdruck pro Pkw bis 2030 um mehr als die Hälfte gegenüber 2020 zu verringern. Dies soll zu einem großen Teil durch den umfassenden Einsatz von wiederverwertetem Material in der Produktion erreicht werden. Bis 2030 soll der Anteil von Recyclingmaterial pro Fahrzeug auf 40 Prozent erhöht werden. Und auch zum Thema Reichweite und Effizienz kann Mercedes diese Woche einen großen Erfolg vermelden: Der VISION EQXX hat auf seiner Jungfernfahrt von Sindelfingen zum Mittelmeer 1.000 Kilometer mit einer einzigen Batterieladung zurückgelegt. Dies geschah unter realen Alltagsbedingungen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 90 km/h. Der Durchschnittsverbrauch lag bei niedrigen 8,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. https://www.autobild.de/artikel/mercedes-batterie-recycling-akku-nachhaltigkeit-21363009.html Salzgitter AG und Sunfire erreichen H2-Rekord-Wirkungsgrad Ein Riesen-Schritt beim Wirkungsgrad: Die Salzgitter AG hat mit dem Hochtemperatur-Elektrolyseur der Dresdner Firma Sunfire einen Wirkungsgrad von 84 Prozent erreicht. Das ist ein enorm großer Zugewinn im Vergleich zu herkömmlichen Alkali- oder PEM-Elektrolyseuren. Diese erreichen in der Regel Wirkungsgrade von um die 60 Prozent. So habe die Anlage erstmalig 200 Norm-Kubikmeter grünem Wasserstoff pro Stunde produziert. Eine Besonderheit ist auch, dass bei der Produktion Wasserdampf aus der Abwärme der Stahlproduktion in Salzgitter genutzt wird. https://edison.media/energie/elektrolyseur-erreicht-rekord-wirkungsgrad/25226262/ Interboden baut Recycling-Bürohaus in Düsseldorf Nachhaltiges Bürogebäude: In Düsseldorf entsteht zur Zeit ein holzhybrides Bürohaus mit dem Namen ‚The Cradle‘. Die darin verbauten Materialien sollen im Sinne einer Kreislauf-Wirtschaft immer weiter verwendet werden. Bei dem Neubau werden bereits nachhaltige Materialien verwendet. So besteht der Kern aus Recycling-Beton. Das Holz für das Gebäude kommt aus der regionalen Forstwirtschaft. Auch eine Photovoltaik-Anlage ist für das Dach geplant. Mit diesen Eigenschaften reduziert sich der CO2-Ausstoß des Gebäudes um 40 Prozent gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Bürohäusern. Bei dem ausführenden Bauunternehmen handelt es ich um die Firma Interboden aus Ratingen. New Holland geht mit Biogas-Traktor in Serienproduktion Biogas als Treibstoff in der Landwirtschaft: Der Landmaschinen-Hersteller New Holland ist mit seinem neu entwickelten Methan-Traktor in Serie gegangen. Das Gerät, das dem normalen Einsatz in der Landwirtschaft problemlos standhält, kann bei einer jährlichen Auslastung von 1.000 Stunden pro Jahr und einer Laufzeit von sieben Jahren zirka 535 Tonnen Co2 einsparen. Der New Holland T6.180 Methane Power ist ein Traktor mit einem 6-Zylinder-Motor und einer Leistung von 180 PS. Der Traktor wurde von New Holland, welches zum Autokonzern Fiat gehört, in Turin, der Schweiz und Großbritannien entwickelt. https://www.energiezukunft.eu/mobilitaet/schwerter-zu-pflugscharen-biogas-fuer-traktoren/ Stadtwerke Leipzig und Tilia gemeinsam für nachhaltige Energielösungen Zusammen für nachhaltige Quartierslösungen: Die Leipziger Stadtwerke und Tilia bündeln ihr Know-How. Dafür haben sie sich in einer Kooperation vereinigt. Der neu gegründete Spezialist für die Energiewende auf Kommunal-Ebene heißt Quartiersenergie GmbH. Die Gesellschaft soll dabei helfen, dass Gemeinden, Unternehmen oder Gebietsentwickler für nachhaltige Energie-Projekte zusammenfinden. Sie hilft dann bei der Planung und Umsetzung. Eines der ersten Beispiele entsteht dadurch derzeit in Schkeuditz: hier entstanden 105 energetisch nachhaltige Einfamilienhäuser, bei denen gleich bei der Planung E-Mobilität und Photovoltaik berücksichtigt wurden. https://l-blog.de/energieloesungen-fuer-quartiere/ https://www.l.de/stadtwerke/geschaeftskunden/kooperationen/quartiersenergie/ Pinterest blockiert Inhalte, die Klimawandel leugnen Aktiv gegen Desinformation: Pinterest wird Inhalte entfernen, die den Klimawandel leugnen. Das teilte der virtuelle Pinnwanddienst am Mittwoch mit. So werden auf der Plattform Anzeigen und Posts mit Fehlinformationen zum Klima verboten. Das Verbot umfasst alle Inhalte, die die Existenz oder die Auswirkungen des Klimawandels leugnen oder die behaupten, dass der Mensch auf die globale Erwärmung keinen Einfluss hat. Auch ungenaue oder falsche Daten oder Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse werden entfernt. Pinterest hat bereits seit 2016 in mehreren Kategorien unangemessene Inhalte gesperrt. Auch Google gab im Oktober 2021 bekannt, keine Inhalte mehr anzuzeigen, die den Klimawandel leugnen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 15 : Heliox, Audi, WPD, Krajete, Lifocolor, Mattel, Aldi und Co. | 15 Apr 2022 | 00:05:48 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 15. KW: Heliox entwickelt Ladesystem für E-Fähren in der Nordsee Ladesysteme für Elektro-Fähren in der Nordsee: Die Firma Heliox Energy wird Partner bei der Elektrifizierung des Fährverkehrs zwischen Norddeich und der Insel Norderney. Damit wird Heliox einer von 19 europäischen Partnern Teil eines EU-Projektes zu diesem Zweck. Ziel ist es, Ladeinfrastruktur für E-Fähren zu standardisieren, batteriebetriebene Boote zu entwickeln und den Fährbetrieb nachhaltiger und schneller zu machen. Das holländische Unternehmen soll ein Ladesystem für Fähren mit einer Leistung von 2 Megawatt entwickeln. Auch Hafenfahrzeuge sollen diese Ladeinfrastruktur nutzen können. Audi übertrifft CO2-Flottenziele für 2021 Deutlich übertroffener CO2-Flottenwert bei Audi: Der Autobauer hat seine CO2-Ziele für die Europäische Union, Norwegen und Island im Jahr 2021 deutlich erfüllt. Das zeigen vorläufige Werte für das vergangene Jahr. Der gesetzlich vorgegebene Zielwert liegt bei 129 Gramm Co2 pro Kilometer. Der Flottenwert der Marke Audi lag jedoch nur bei 122 Gramm pro Kilometer. Auch der Wert des gesamten Volkswagenkonzerns lag unter den gesetzlichen Anforderungen. Größten Einfluss für diese Entwicklung hat die deutlich beschleunigte Anzahl an ausgelieferten Elektroautos. So kann das Unternehmen eine Steigerung von 49,8 Prozent bei der Auslieferung von vollelektrischen Modellen verzeichnen. So ist beispielsweise der Audi e-tron das meistverkaufte voll-elektrische Fahrzeug im Premium-SUV-Segment. Neue Wasserstoff-Produktionsanlage von WPD und Lhyfe Wasserstoff-Großprojekt in Schweden geplant: Der Windkraftanlagen-Entwickler WPD und der Hersteller von grünem Wasserstoff Lhyfe wollen gemeinsam eine Wasserstoff-Produktionsanlage im Großformat installieren. Die Anlage für 600 Megawatt soll in Schweden entstehen. Vor Ort sollen täglich bis zu 240 Tonnen grüner Wasserstoff hergestellt werden. Das Projekt soll ab 2025 umgesetzt werden und wird nach Fertigstellung eines der größten in ganz Europa sein. Die Produktionsanlage entsteht nahe des Offshore-Windparks Storgrundet. Verwendet werden soll der entstehende grüne Wasserstoff in der Industrie und im Verkehrssektor. Krajete will Fermenter zur Gaserzeugung in Privathaushalten entwickeln Biogas im privaten Haushalt herstellen: Dazu entwickelt jetzt die Firma Krajete Fermentationsanlagen für den Hausgebrauch. Mit Haushalts-Abfällen soll qualitativ hochwertiges Bio-Gas in attraktiven Mengen herstellbar sein. Möglich wird das durch eine spezielle Bio-Booster-Technologie. Dabei wird nachhaltig hergestellter Wasserstoff in den Fermenter eingespeist. Damit werden die Fermentationsprozesse angeregt. Außerdem wird eine bestimmte Mikroben-Art verwendet, die reines Methan aus CO2 und Wasserstoff herstellen können. Der Fermenter im Familienhaushalt soll dann bis zu 1.000 Kilo Küchenabfälle verwerten und bis zu 1.000 Kilowattstunden Gas in guter Qualität herstellen. Recycelte Trendfarben von Lifocolor Schicke Farben aus recyceltem Material: Die Firma Lifocolor aus Lichtenfels stellt ihre jährliche Trendfarbenserie Colour Road vor. Das besondere hierbei ist, dass diese erstmals auf der Basis von vollständig recyceltem Polypropylen entwickelt wurde. Es handelt sich um 12 Blau- und Grüntöne sowie Rot-Akzente. Damit wird man auch veränderten Anforderungen an Farbstoffe für zirkuläre Kunststoffe gerecht. Zur so entstandenen Hauptlinie für Kunststoffe will das Unternehmen außerdem spezielle Farben für die Kosmetik-Industrie für das kommende Jahr herausbringen. Auch dafür will man einige Farbtöne auf der Basis von vollständig recyceltem Polypropylen herstellen. https://www.kunststoffweb.de/technologie-news/lifocolor_trendfarben_auf_recycling-basis_tn104640 Mattel setzt erneuerbare Polymere von Sabic für Spielzeugautos ein Erneuerbare Polymere für den Einsatz bei Kinderspielzeug: Mattel will bei der Produktion seiner Produkte zertifizierte erneuerbare Polymere nutzen. Die ersten Spielsachen mit dem Werkstoff Sabic PP werden bereits in diesem Jahr erhältlich sein. Geplant sind Produkte in den Linien Mega und Matchbox. Begonnen wird mit dem Produkt Mega Bloks Green Town, das sich damit den Titel der ersten kohlenstoffneutral zertifizierten Spielzeugproduktlinie sichert. Aber auch die bekannte Marke Matchbox wird einbezogen. Hier plant man, dass bis 2030 alle Matchbox Druckguss-Autos, Spielsets und Verpackungen aus vollständig recyceltem, recyclebarem oder biobasiertem Material bestehen. ALDI: Verzicht auf brasilianisches Rindfleisch Kein Rindfleisch aus Brasilien mehr im Angebot: Aldi will ab Sommer 2022 entsprechende Produkte aus dem Sortiment nehmen. Als Grund gibt der Discounter an, dass man nicht indirekt die Zerstörung des Regenwaldes in dem südamerikanischen Land unterstützten will. Denn durch die Ausdehnung von Futter- und Weideflächen geht der Regenwald immer weiter zurück. Daher will man sich noch stärker auf Produkte aus Deutschland oder der jeweiligen Region konzentrieren. Aldi verkauft rund 85 Prozent seiner Frischfleischprodukte aus deutscher Produktion. Auch bei Futter-Sojabohnen wird bereits darauf geachtet, dass diese aus entwaldungsfreiem Anbau stammen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 14: Samsung, Henkel, Battryloop, Swiss Clean Battery, Sonos Motors und Co. | 08 Apr 2022 | 00:05:27 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 14. KW: Samsung beginnt mit Selbstreparatur-Programm Nachhaltig und kostengünstig das Smartphone selbst reparieren: Samsung kündigt an, im Sommer 2022 ein Selbstreparaturprogramm für seine Geräte zu starten. Dies gilt zunächst für die Produktlinien der Smartphones Galaxy S20 und S21, sowie für das Galaxy Tab S7+ und für bestimmte Bauteile: So können bei den Geräten das Display, die Rückseite und der Ladeanschluss selbst ausgetauscht werden. Später soll das Programm auch auf andere Geräte und Bauteile ausgeweitet werden. Samsung testet dieses Programm zunächst in den USA und arbeitet dafür mit dem Selbstreparaturprogramm iFixit zusammen. Henkel macht Spülmittel-Klassiker Pril nachhaltiger Energiesparender und nachhaltiger spülen: Der Hersteller des Spülmittel-Klassikers Pril hat den Inhalt und die Verpackung seines traditionellen Produktes überarbeitet. So hat das Spülmittel jetzt eine ‚Kalt-Aktiv-Formel‘. Damit kann man nun auch mit kaltem Wasser spülen, ohne Einschränkung bei der Reinigungswirkung hinzunehmen. Dies wirkt sich auf den Energieverbrauch beim Spülen positiv aus: bei einer Wassertemperatur von 25 Grad kann man gegenüber einer höheren Wassertemperatur bis zu 50 Prozent Energie sparen. Darüber hinaus hat sich auch bei der Pril-Verpackung einiges getan: sie wird nun zu 50 Prozent aus recyceltem Material hergestellt. Das umweltfreundlichere Pril ist ab April im Handel erhältlich. Batteryloop will gebrauchte Mercedes-Akkus wiederverwenden Zweites Leben für E-Autobatterien von Mercedes: Der Speicherspezialist Batteryloop hat mit Mercedes-Benz Energy einen Vertrag zur Lieferung von gebrauchten Batteriemodulen abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Lieferrahmenvertrag mit Optionen für Batterien, Gleichstromsysteme und die dazugehörige Technik. Mit diesen Komponenten sei man in der Lage, innerhalb der nächsten 18 Monate Energielösungen über 40 Megawattstunden aufzubauen, so Batteryloop. Das schwedische Unternehmen ist Spezialist für stationäre Speicherlösungen und eine Tochtergesellschaft der schwedischen Recycling-Firma Stena Metall Group. ‚Höhle-der-Löwen‘-Staffel beginnt mit umweltfreundlichen Start ups Nachhaltigkeit in der TV-Prime-Time: Die neue Staffel der erfolgreichen Fernsehsendung ‚Die Höhle der Löwen‘ startete mit einer Folge im Zeichen der Nachhaltigkeit. In der Sendung stellten beispielsweise die bisher jüngsten Gründungs-Anwärter einen Fahrrad-Hängetaschenrucksack vor. Ein weiteres Highlight sind Haargummis, die nach Angaben der Neu-Unternehmer zu 100 Prozent nachhaltig sind. Sie bestehen zu 88 Prozent aus Bio-Baumwolle und zu 12 Prozent aus recyceltem Plastik. Darüber hinaus wurde ein Mehrweg-System für Versandkartons vorgestellt. Die Sendung ‚Die Höhle der Löwen‘ bietet Start-ups eine Plattform zur Präsentation ihrer Ideen, um Kapitalgeber zu finden. Die Sendung läuft montags um 20:15 auf Vox. https://www.n-tv.de/leute/tv/Drei-Investoren-fuer-globale-Nachhaltigkeit-article23245440.html PV-Anlage von Basler&Hofmann für Lärmschutz und Biodiversität Neuentwickelte Photovoltaik-Anlage: Die Firma Basler & Hofmann aus der Schweiz hat eine PV-Anlage entwickelt, die natürliche Flächen für Pflanzen und Tiere erhält. Die Anlage wurde auf der Autobahn A2 zwischen Zofingen und Strengelbach auf einer Lärmschutzverbauung installiert. Sie produziert 700.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die Anlage ist die erste auf einer Halbüberdeckung einer Autobahn in der Schweiz. Dabei wurden auch so genannte bifaziale Solarmodule verwendet. Sie sind in der Lage, auf beiden Seiten Licht in Strom umzuwandeln und können also vertikal aufgestellt werden. Swiss Clean Battery: weltweit erste Großproduktion für Feststoffakkus Nachhaltige Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus: Die Firma Swiss Clean Battery wird eine Gigafactory für reine Feststoffakkus errichten. Damit ist die Schweiz das erste Land, welches mit dieser Nachfolgetechnologie zu den herkömmlichen Batterien in die Serienproduktion geht. Feststoffakkus der Firma sollen sich dadurch auszeichnen, dass sie langlebig, unbrennbar und mindestens 50 Prozent besser in der Umweltbilanz sind als Lithium-Ionen-Akkus. Ab 2024 will man sowohl den schweizerischen Markt als auch den Export bedienen. Alle Maschinen und Chemikalien, die für die Produktion erforderlich sind, kommen regional aus der Schweiz oder aus Deutschland. Sonos Motors will Serienproduktion von solarelektrischen Fahrzeugen starten Solarelektrische Fahrzeuge aus europäischer Serienfertigung: Sonos Motors will ab 2023 mit seinen Solar-Elektro-Fahrzeugen in die Großproduktion gehen. Hergestellt werden die Fahrzeuge durch den Auftragsfertiger Valmet Automotive in Finnland. Valmet ist einer der nachhaltigsten Auftragshersteller der Welt und seit dem 1. Januar 2022 als klimaneutral zertifiziert. Man will ab dem zweiten Halbjahr 2023 über 7 Jahre lang ca. 250.000 Fahrzeuge des Modells ‚Sion‘ produzieren. Das Auto soll klimaneutral hergestellt werden. https://finance.yahoo.com/news/partnership-sono-motors-produce-sion-120000397.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 13: Eon, Baywa, Ubitricity, RWE, Cirplus Hankook, MULAG und Co. | 01 Apr 2022 | 00:05:27 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 13. KW: Eon und Fortescue für grünen Wasserstoff nach Deutschland Grüner Wasserstoff aus Down under: Das Energieunternehmen Eon und die australische Firma Fortescue Future Industries wollen klimaneutral hergestellten Wasserstoff in großen Mengen von Australien nach Europa liefern lassen. Die Pläne belaufen sich auf fünf Millionen Tonnen grünen Wasserstoffs bis 2030. Beide Unternehmen schlossen darüber ein Memorandum of Understanding. Die erste Lieferung ist für 2024 geplant. Das Gas soll durch Eon vor allem an mittelständische Unternehmen in Deutschland und den Niederlanden geliefert werden. Dazu sollen die bestehenden Verteilnetze genutzt werden. Der grüne Wasserstoff wird mit in Australien gewonnenen Wind- und Sonnenstrom hergestellt. Baywa erzielt mit Erneuerbaren mehr als die Hälfte des Jahresgewinns Erneuerbare Energien erhöhen Umsatz: Die Baywa hat in der vergangenen Woche ihr Konzernergebnis vorgelegt. Darin weist das Unternehmen ein Rekordergebnis aus. So hat man sein Ergebnis vor Steuern und Zinsen im Jahr 2021 um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass mehr als die Hälfte des Gewinns aus dem Bereich Erneuerbare Energien kommt. Damit sieht man sich als Marktführer in Europa. Auch künftig wolle man in dieser Sparte weiter wachsen. Für das Jahr 2022 hat man sich vorgenommen weltweit Projekte in Erneuerbaren Energien zu realisieren, die in der Summe mehr als ein Gigawatt Leistung erzielen. https://www.pv-magazine.de/2022/03/24/baywa-erzielt-rekordergebnis/ In Berlin sollen ca. 1.000 Ladelaternen von Ubitricity installiert werden Das E-Auto an der Straßenlaterne laden: Dies soll schon bald in Berlin Realität sein. Das Start-Up-Unternehmen Ubitricity hat eine Ausschreibung der Stadt Berlin gewonnen, um mindestens 200 Ladestationen in Straßenlaternen zu installieren. Dies soll im zweiten Quartal 2022 umgesetzt werden. Falls es zu einer Projektverlängerung kommen sollte, sind weitere 800 Ladelaternen für Berlin möglich. Ubitricity ist ein Tochterunternehmen von Shell. Es hat bereits ähnliche Projekte in Großbritannien ausgestattet und kann nun für Berlin diese Erfahrungen nutzen. Ladelaternen sind besonders für Halter von E-Fahrzeugen interessant, die keinen privaten Stellplatz oder eine private Garage mit Elektroanschluss haben. Das sind in Berlin rund 60 Prozent. RWE will biologische Vielfalt fördern Energieunternehmen will biologische Vielfalt fördern: RWE hat diverse Projekte gestartet, um seine Nachhaltigkeitsziele besser zu erreichen. Unter anderem ist RWE der globalen Initiative Science Based Targets Network (SBTN) beigetreten. Hier arbeiten etwa 100 Unternehmen, Verbände und Fachleute an Kriterien, um den Effekt von Energieanlagen auf die biologische Vielfalt wissenschaftlich zu messen. Bis Anfang 2030 sollen alle neuen Investitionsprojekte von RWE unter dem Strich einen positiven Effekt auf Artenvielfalt und Ökosysteme in ihrer direkten Umgebung haben. Die Nachhaltigkeits-Bemühungen von RWE sind bereits sichtbar: Die unabhängige Rating-Agentur EcoVadis zählt das Unternehmen bereits zu den besten fünf Prozent aller bewerteten Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit. Cirplus will globalen Marktplatz für Plastikmüll schaffen Eine Handels-Plattform für Plastikmüll: Das Start-Up-Unternehmen Cirplus will einen globalen Marktplatz für Kunststoff-Abfälle als Online-Plattform schaffen. Ziel ist es, einen kompletten Wertstoff-Kreislauf zu schaffen wie beim Einweg-Pfand. Voraussetzung dafür war eine Standardisierung von Recycling-Material. Dies hat Cirplus mit der Schaffung einer DIN-Norm für Kunststoff-Rezyklate im November 2021 bereits erreicht. Kunststoff-Recyclingmaterial wird immer wertvoller, die Nachfrage danach steigt stetig. Das liegt zum Teil auch an gesetzlichen Vorgaben: So müssen PET-Flaschen in der EU ab 2025 zu mindestens einem Viertel aus Recyclingmaterial bestehen. Eine Handels-Plattform könnte hier den Austausch wesentlich erleichtern. https://www.stimme.de/ueberregional/panorama/plastik-muss-so-wertvoll-wie-gold-werden-art-4611039 S&P-Auszeichnung für Nachhaltigkeit an Reifenhersteller Hankook Ökologische Verantwortung bei der Reifenherstellung: Die Firma Hankook hat auch in diesem Jahr die Auszeichnung des US-Finanzdienstleisters S&P für Nachhaltigkeit bekommen. Damit ist Hankook im Nachhaltigkeits-Jahrbuch von S&P verzeichnet. Hankook erhielt sie Gold-Auszeichnung für seine herausragenden Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Auch die im Jahr 2021 aktualisierte nachhaltigere Kautschuk-Politik wurde gewürdigt. https://motorzeitung.de/news.php?newsid=6506627 Experten bestätigen MULAG Mähfahrzeugen Insektenfreundlichkeit Neue Technik macht Mähen insektenfreundlich: Dies wurde nun in einer Studie von Biologen bestätigt. Die Forschenden der Universitäten Hohenheim und Tübingen bescheinigen einer neuen Generation von Mähköpfen, dass diese nachweislich weniger Insekten töten. Für die Untersuchungen herangezogen wurde ein Böschungsmähkopf der Firma MULAG Fahrzeugwerk/Heinz Wössner. Dieses Gerät wurde speziell auf Insektenschutz konzipiert. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 12: VW, E.ON, Invenergy/GE, Engie/Tüv Süd, Gabor und Co. | 25 Mar 2022 | 00:05:31 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 12. KW: In Spanien entsteht VWs zweite europäische Batteriefabrik Batteriezellen für E-Autos Made in Europe: Volkswagen errichtet seine zweite europäische Batteriezell-Fabrik in Spanien. Das Werk soll in Valencia an der spanischen Mittelmeerküste stehen. Es soll eine Produktionskapazität von 40 Gigawattstunden (GWh) im Jahr haben und über 3.000 Mitarbeiter beschäftigen. Dafür investiert der Konzern gemeinsam mit Partnern 7 Milliarden Euro, das ist die größte Industrie-Investition in Spanien. VW will insgesamt sechs große Fabriken in Europa bauen, die bis zum Ende des Jahrzehnts die Elektromobilität voranbringen sollen. 100.000ster Smart Meter bei E.ON Rekordmarke 100.000 geknackt: Das Energieunternehmen E.ON hat als erstes Unternehmen in Deutschland 100.000 Smart Meter verbaut. Das 100.000ste Gerät ist der Zähler in einer Grundschule in Thalmassing, welcher von der E.ON-Tochtergesellschaft Bayernwerk eingebaut wurde. E.ON ist in anderen europäischen Ländern sogar noch weiter: In Schweden hat man bereits eine Million, in Großbritannien bereits 4 Millionen Geräte installiert. Smart Meter sind intelligente Mess-Systeme, die für die Digitalisierung der Netzinfrastruktur unerlässlich sind. Damit tragen sie zur besseren Planbarkeit, zu mehr Effizienz und zur besseren Vernetzung bei. All das wird gebraucht, um die Energiewende möglich zu machen. Invenergy und GE Renewable Energy eröffnen größten US-Windpark Viel Windenergie für die USA: Die Firma Invenergy hat, gemeinsam mit GE Reneable Energy mit dem kommerziellen Betrieb eines 998-Megawatt-Windenergiezentrums begonnen. Damit stellt das Projekt den größten, in einer einzigen Phase errichteten Windpark in Nordamerika dar. Der Windpark liegt im Norden von Oklahoma und befindet sich direkt neben zwei weiteren, etwas älteren Windparks. Gemeinsam bilden sie die North Central Energy Facilities. Sie bestehen gemeinsam aus über 531 Windturbinen von General Electric. Gemeinsam haben sie eine Gesamtleistung von 1.484 Megawatt und sind damit eine der größten Windenergie-Anlagen weltweit. https://www.environmentalleader.com/2022/03/north-americas-largest-wind-project-now-operational/ Zusammenarbeit von Engie und TÜV Süd bei Wasserstoff und Power-to-X Gemeinsam für Wasserstoff und Power to Gas: Das Energieunternehmen Engie und der TÜV Süd haben eine Kooperationsvereinbarung für ihre Aktivitäten in den Bereichen Wasserstoff und Power to Gas unterzeichnet. In allen Stufen der Wertschöpfungskette will man hier zusammenarbeiten. Bei Engie arbeiten mehr als 200 Spezial-Fachkräfte an Wasserstoff-Lösungen. Der TÜV Süd begleitet die gesamte Wertschöpfungskette zum Thema Wasserstoff als führendes Prüf- und Zertifizierungsunternehmen. Nun wollen beide Unternehmen interdisziplinäre Teams zusammenstellen. Damit sollen sowohl komplexe Projekte ganzheitlich betrachtet als auch individuelle Lösungen für verschiedenste Aufgabenstellungen gefunden werden. Schuhhersteller Gabor Testsieger bei Focus Money Nachhaltigkeit Nachhaltige Schuhmarke ausgezeichnet: Der Schuhersteller Gabor wurde auch in diesem Jahr wieder bei Focus Money als Testsieger gekürt. Aus der aktuellen Studie der Publikation erhielt Gabor diese Auszeichnung für sein Engagement in Bezug auf Nachhaltigkeit. Dafür wurden etwa eine halbe Million Kundenstimmen zu 1.468 bewerteten Unternehmen ausgewertet. Das Unternehmen Gabor erhielt hier die Bewertung ‚sehr starkes Engagement‘ in diesem Bereich und zählt damit zu den Spitzenreitern und ist Testsieger in der Schuhbranche. Gabor erhält diese Auszeichnung bereits zum vierten Mal. https://de.fashionnetwork.com/news/gabor-erneut-fur-nachhaltigkeit-ausgezeichnet,969524.html Nespresso ist wieder Partner des Greentech Festivals Nespresso-Kaffee wieder auf dem Greentech-Festival: Bereits im zweiten Jahr wird Nespresso wieder offizieller Partner der prominent besetzten Veranstaltung. Vom 22. bis 24. Juni 2022 treffen sich Teilnehmer zu den Themen Nachhaltigkeit, grüne Technologien und Innovation. Festival-Ort ist das Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel. Auch für Nespresso hat das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert: Von Fairtrade bis zu Aufforstungsmaßnahmen will man seiner Verantwortung gerecht werden. Dies will man auch auf dem Greentech Festival zeigen. Kovanda bietet Beton aus recycelten Rohstoffen Nachhaltiges Bauen mit umweltfreundlicherem Beton: Die Firma Kovanda aus Österreich hat eine neue Produktreihe für nachhaltigere Baustoffe entwickelt. Die Linie mit dem Namen ÖK+KO-Beton verwendet recycelte Rohstoffe, um weniger natürlich vorkommende Rohstoffe verwenden zu müssen und wertvolle Deponie-Flächen zu schonen. Damit wird auch im Baustoff-Bereich verstärkt auf Kreislaufwirtschaft gesetzt. Kovanda ist es gelungen, Materialien aus dem Hochbau und aus der umliegenden Gegend wiederzuverwenden und damit ein Produkt mit vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Man will aber darüber hinaus die Produktpalette erweitern und auch den ÖK+KO-Beton für künftige Projekte wieder recyceln, um den Kreislauf vollständig zu schließen. https://www.oekonews.at/?mdoc_id=1171582 Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 11: VW, Vattenfall, Casualfood, Meyer Burger, Q-Cell Enercon und Co. | 18 Mar 2022 | 00:05:33 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 11. KW: VW stellt voll elektrischen Bus ID.Buzz Cargo vor Der VW Bulli in elektrisch:Der Volkswagen Konzern hat zwei rein elektrische Transporter für den europäischen Markt vorgestellt. Diese sollen ab September 2022 erhältlich sein. Der VW ID.Buzz folgt den Entwürfen einer im Jahr 2017 vorgestellten Studie, ist aber an das Elektro-Auto-Design von VW angepasst. Mit dem Elektro-Kleinbus bietet VW damit eine voll elektrische Lösung im Segment Kleintransporter. https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/vw-id-buzz-2022-elektro-bus/ Doppelte Verwertung von Biomasse bei Vattenfall Den nachhaltigen Rohstoff mehrfach nutzen: Das Energie-Unternehmen Vattenfall will künftig Pappelholz-Biomasse doppelt verwerten. Bisher wird der Rohstoff überwiegend als Brennstoff genutzt, wie beispielsweise in den Berliner Heizkraftwerken. Man erzeugt dort damit Strom und Wärme. Nun hat man in einem Forschungsprojekt gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung herausgefunden, dass sich das Pappelholz auch zur Erzeugung von Biomethan eignet. Dieses könnte als Alternative zu Erdgas dienen. Darüber hinaus fällt bei der Biomethan-Erzeugung aus Pappelholz Torf als Nebenprodukt an. Dieses kann im Gartenbau verwendet werden. Pappelholz als Energie-Träger hat eine deutlich bessere Klimabilanz als beispielsweise Mais. Casualfood kooperiert mit reCup und foodsharing für mehr Nachhaltigkeit Nachhaltige Ideen für Flughafen-Restaurants: Das Unternehmen casualfood startet am Frankfurter Flughafen zwei Pilotprojekte mit Kooperations-Unternehmen. In ausgewählten Flughafen-Restaurants von casualfood werden ab März Pfandbecher von ReCup eingesetzt. Damit kann die Ausgabe von Einweg-Bechern massiv reduziert werden. Gäste zahlen für den Becher ein Pfand in Höhe von einem Euro, den sie bei Abgabe zurückerhalten.Außerdem arbeitet casualfood nun mit foodsharing.de zusammen und gibt noch verzehrfähige Lebensmittel in die Weiterverwendung und Verteilung. Damit wird Lebensmittelverschwendung reduziert. Bei einem erfolgreichen Ablauf der Pilotprojekte können diese auf andere Restaurants oder andere Flughäfen ausgeweitet werden. Meyer Burger liefert weltweit größte PV-Anlage für ein Stadion-Dach in Freiburg Grüner Strom im Fußball-Stadion: In Freiburg im Breisgau entsteht derzeit die weltweit größte Solaranlage auf einem Stadiondach. Geliefert werden die PV-Module vom Schweizer Hersteller Meyer Burger. Die Anlage soll eine Leistung von 2,4 Megawatt haben und ungefähr 2,3 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit kann man den Jahres- Strombedarf des deutschen Fußball-Bundesligisten FC Freiburg decken. Der europäische Hersteller Meyer Burger konnte sich gegen Angebote von asiatischen Herstellern durchsetzen und liefert nun Solarmodule Made in Germany. Q-Cells entwickelt Solarmodule mit Rekord-Wirkungsgrad Mit Sonnenlicht noch mehr Energie erzeugen: Dies wird mit Solarmodulen mit höherem Wirkungsgrad möglich. Die Firma Hanwa Q-Cells hat hier einen weiteren Durchbruch erzielt. Gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin hat man Solarzellen mit einem Rekord-Wirkungsgrad von 28,7 Prozent entwickelt. Damit hat man den Wirkungsgrad um fast einen Prozentpunkt verbessert. Dies ist ein großer Erfolg für eine Solarzelle, die praktisch serienreif ist. Zwar könne man im Labor noch höhere Wirkungsgrade erzielen, diese ließen sich jedoch nicht direkt auf die Massenproduktion übertragen. Dies sei jedoch das Ziel, dem man mit der Neuentwicklung einen großen Schritt näher kommt. Installationen von Enercon überschreiten 25-Gigawatt-Marke Immer mehr Windkraftanlagen in Deutschland: Die vom Anlagenbauer Enercon installierten Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie haben jetzt den Rekordwert von 25 Gigawatt überschritten. Dies geschah bei der Errichtung einer Bürgerwindanlage in Ebersdorf in Niedersachsen. Hier errichtet Enercon derzeit eine Onshore-Windanlage mit 4 Windrädern. Insgesamt hat die Firma seit ihrer Gründung im Jahr 1984 bereits 13.539 Windkraft-Anlagen in Deutschland installiert. Die Leistung von 25 Gigawatt entspricht der Erzeugungsleistung von 25 Kohlekraftwerksblöcken. Net-Zero-Rindfleisch von Silver Fern Farms Klimaneutrales Rindfleisch aus Neuseeland: Die Firma Silver-Fern-Farms liefert Rindfleisch in die USA, das Co2-neutral ist. Die Farmen, die das Rindfleisch erzeugen, helfen dabei, den entstehenden Kohlenstoff zu binden. Dies passiert dadurch, dass die Landwirte auf ihren Grundstücken eine entsprechende Vegetation schaffen, die den CO2-Ausstoß, der bei der Fleischproduktion entsteht, ausgleicht. Dafür müssen die Farmer keine CO2-Zertifikate kaufen, sondern direkt Brachflächen schaffen oder Wälder erhalten. Um den Ausgleich der Emissionen einschätzen zu können, wurde in Neuseeland ein entsprechendes Zertifizierungssystem geschaffen. Silver Fern Farms will dadurch bis 2030 seine Emissionen um 42 Prozent gegenüber denen von 2020 zu senken. Silver Fern Farms exportiert sein Fleisch in 60 Länder weltweit. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 10: Siemens Energy, EWE/Buderus, O2 Telefonica, Moon Bikes und Co. | 11 Mar 2022 | 00:04:35 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 10. KW: Elektrolyseur für erstes E-Methanol-Großprojekt von Siemens Energy Einstieg in die CO2-neutrale Schiffart im industriellen Maßstab: Siemens Energy soll eine Elektrolyse-Anlage für die Firma European Energy errichten. Das dänische Unternehmen entwickelt und betreibt grüne Stromprojekte und soll nun das erste kommerzielle Großprojekt zur Herstellung von eMethanol durchführen. Der Wasserstoff, der dazu benötigt wird, soll aus einer 50 Megawatt-Elektrolyse-Anlage von Siemens Energy kommen. Das eMethanol wird dann unter anderem an die Reederei Maersk und den Kraftstoffhändler Circle K geliefert werden. Damit soll dann auch das erste mit diesem umweltfreundlicheren Kraftstoff betriebene Containerschiff von Maersk betrieben werden. Die Anlage soll in Dänemark stehen und bereits in der zweiten Jahreshälfte 2023 kommerziell eMethanol herstellen. EWE und Buderus für klimaneutrale Quartierslösungen Gemeinsam für klimaneutrale Quartierslösungen: Der norddeutsche Energieversorger EWE und das Heiztechnik-Unternehmen Buderus wollen hier in Zukunft zusammenarbeiten. Es geht darum, immer mehr Stadtviertel mit Wärmepumpen auszustatten. Dabei soll zentral gewonnene erneuerbare Energie genutzt werden, die über ein Quartiers-Netzwerk verteilt wird. Zunächst wird eine Machbarkeit-Studie durchgeführt. Diese Studie ist auch Vorrausetzung für eine eventuelle staatliche Förderung. https://www.zfk.de/energie/waerme/ewe-und-buderus-kooperieren-fuer-klimaneutrale-quartiere O2 Telefonica für Transparenz der CO2-Emissionen von Lieferanten Mehr Information über CO2 Emissionen entlang der Lieferkette: Das Telekommunikations-Unternehmen O2 Telefonica plant, mehr Transparenz der CO2-Emissionen von Lieferanten zu schaffen. Man will klimafokussierte Daten der 1.000 wichtigsten Lieferanten erfassen. Dazu soll die Software-Plattform von The Climate Choice genutzt werden. Den Top 50 Lieferanten hat man das Angebot gemacht, ein software-gestütztes Klima-Rating durchzuführen, um vorhandenes Potential zur Senkung der CO2-Emissionen zu erschließen. Das Unternehmen will bis 2025 Netto-Klimaneutralität erreichen. Voll elektrische Schneemobile von Moon Bikes nun auch in Tirol Spaß im Schnee mit voll-elektrischen Schnee-Schlitten: Die Firma Moon Bikes stellt Schnee-Mobile her, die leicht und leise sind und bereits in den französisch-schweizerischen Alpen gefahren werden können. Hier gibt es schon 17 Moon-Bikes-Parks. Nun kommen die elektrischen Schnee-Schlitten auch nach Tirol. Seit Beginn des Jahres gibt es in St. Johann einen Moon-Bikes-Park- in dem man die Schlitten ausleihen kann. Interessierte Besucherinnen und Besucher können nun auch in Österreich die Moon-Bikes testen und erleben. Bioaktiver Beton von ECOncrete schützt das Meer Bioaktive Beton-Produkte zum Schutz der Umwelt: Darauf hat sich das Unternehmen ECOncrete spezialisiert. Die Firma aus Israel hat einen umweltfreundlichen Beton entwickelt. Mit diesem werden nun Küstenstrukturen wie Felsbrocken nachgebildet, die Höhlen und Oberflächen schaffen, an denen sich Meereslebewesen festhalten können. Bereits 40 derartige Installationen gibt es bereits in sechs Ländern. Das besondere an den Beton-Elementen an den Küsten ist ihre Form: sie ahmen den natürlichen Lebensraum von Wildtieren nach. Insgesamt führt dies zu einer um 700 % höheren Kohlenstoffbindung und einer um 200 % höheren Artenvielfalt als bei der Verwendung von normalem Beton für Meeresinfrastrukturprojekte. https://inhabitat.com/eco-concrete-blocks-are-used-to-protect-sea-life/ Weltec mit 4. Biogasanlage in Japan Big in Japan mit Biogas: Das deutsche Unternehmen Weltec Biopower nimmt nun seine bereits 4. Biogas-Anlage in dem ostasiatischen Land in Betrieb. Die Anlage steht in Saitama, das ist 40 Kilometer nördlich von Tokio. Befüllt werden soll das Werk mit verschiedenen organischen Reststoffen aus der Umgebung. Der stabile Biogas-Output ist möglich durch den Mix der Rohstoffe. Jährlich sollen 12.000 Tonnen Reststoffe hier vergoren werden. Darüber hinaus wird Weltec auch mit der biologischen Betreuung anderer Biogas-Anlagen in Japan beauftragt. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 9: Synhelion/Lufthansa/SWISS, Rebelle, Zalando, mobilcom, Erthos und Co. | 04 Mar 2022 | 00:05:53 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 9. KW:
Synhelion produziert Solarkraftstoff für Lufthansa und Swiss Air Flugzeugbenzin aus Sonnen-Energie: Das Start-Up Synhelion hat mit der Swiss Air und der Lufthansa Group eine Vereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit für die Markteinführung von solarem Treibstoff vereinbart. Dabei sind die beiden Fluggesellschaften die ersten, die das solare Flugzeugbenzin für ihre Flugzeuge nutzen werden. Die Firma Synhelion ist ein Spinn-Off der ETH Universität in Zürich. Sie hat eine Technologie zur Erzeugung von nachhaltigem Flugzeugbenzin aus erneuerbaren Energien entwickelt. Bei dem Verfahren wird konzentrierte Sonnenwärme zur Herstellung von Synthesegas genutzt. Daraus wird dann in Standardprozessen wiederum Kerosin gewonnen. Der so gewonnene Treibstoff setzt bei seiner Verbrennung nur so viel Co2 frei, wie er zuvor bei Herstellung gebunden hat. Erster grüner Börsengang an der Nasdaq: Rebelle Mit gebrauchter Luxusmode zum Erfolg: Der Second-Hand-Händler Rebelle hat in dieser Woche den Sprung an die Börse gemacht. Damit ist man das erste ‚grüne‘ Unternehmen im globalen Nasdaq-System. Rebelle gilt als eines der erfolgreichsten Online-Handelsunternehmen im Bereich Designer Second Hand. Die Idee ist, den Gedanken der Kreislaufwirtschaft in die Luxusgüter-Branche zu übertragen und damit gute Geschäfte zu machen. Über 200.000 Unikate führender Luxusmarken stehen den potentiellen Kundinnen und Kunden zur Auswahl. Dabei ist man stolz darauf, besonders hohe Standards bei der Qualitäts-und Echtheitsprüfung zu haben. https://www.htgf.de/de/htgf-ipo-rebelle/ Zalando ersetzt Plastik-Versandtaschen durch recycelte Papiertaschen Und auch für den Online-Versandhändler Zalando ist Umweltfreundlichkeit eine wichtige Sache: Man hat nun damit begonnen, Plastik-Versandtaschen durch recycelte Papiertaschen zu ersetzen. Schon die Plastik-Taschen bestanden bereits zu 80% aus recyceltem Kunststoff. Nun hat man sich jedoch auf die komplette Umstellung auf Papier entschieden, welches auch aus Recyclingmaterial besteht und damit noch umweltfreundlicher ist. Das geht aus dem Fortschritts-Bericht zur Nachhaltigkeit des Unternehmens hervor. Hier werden auch noch weitere Ergebnisse der Firmenpolitik zu mehr Nachhaltigkeit aufgelistet: So zum Beispiel die Tatsache, 100% erneuerbaren Strom bezogen zu haben, oder dass 65% des Bruttowarenvolumens der Eigenmarken durch nachhaltige Produkte erwirtschaftet wird. https://corporate.zalando.com/de/fortschrittsbericht-nachhaltigkeit-2021#produkte
Erstes CO2-neutrales Smartphone von mobilcom-debitel Nachhaltig telefonieren: Der Mobilfunkanbieter mobilcom-debitel hat das, nach eigenen Angaben, erste CO2-neutrale Smartphone auf dem deutschen Markt vorgestellt. Das rephone wird demnach mit 100 Prozent Ökostrom hergestellt. Die Rückseite des Telefons ist abnehmbar und besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Material, welches in Nürnberg aufbereitet wird. Somit werden Energie und Ressourcen bei Produktion und Logistik gespart. Auch die Verpackung kommt komplett ohne Plastik aus. Das Recycling der Altgeräte des Modells und auch das Umwelt- und Qualitätsmanagement hat sich mobilcom-debitel zertifizieren lassen. Damit das Recycling auch klappt und die Kunden mitmachen, hat das Unternehmen ein Prämien-System eingeführt: Bei Rückgabe des Gerätes gibt es 25 Euro und den verbleibenden Restwert des Gerätes erstattet. https://www.basicthinking.de/blog/2022/03/01/rephone-co2-neutrales-smartphone-mobilcom-debitel/ ‚Ultra low cost‘ Erdmontierte Solarmodule von Erthos Mit möglichst geringen Kosten erneuerbare Energie erzeugen: Das ist die Idee der erdmontierten Solarmodule von Erthos. Das Start-Up-Unternehmen aus Arizona meldet, dass für die Installation seiner Solarsysteme nur Installationskosten von 50 US-Cent pro Watt anfallen. Darüber hinaus sollen die Anlagen in der Hälfte der Zeit monierbar sein und nur die Hälfte des normalerweise für PV-Anlagen nötigen Platzes brauchen. Die Module werden einfach auf den Boden gestellt, komplizierte Konstruktionen entfallen. Da erdnahe Installationen schnell verschmutzen, hat man einen eigens dafür geeigneten Reinigungsroboter entwickelt. Für diese Geschäftsidee hat das Unternehmen nun in einer Finanzierungsrunde 17,5 Millionen Dollar Kapital eingesammelt. https://reneweconomy.com.au/earth-mount-solar-company-joins-race-to-ultra-low-cost-pv/ LADE mit interaktivem V2G-Simulator Die E-Auto-Batterie als Zwischenspeicher: Beim so genannten Vehicle-to Grid kann Strom aus der Batterie eines Elektro-Autos wieder zurück ins Energiesystem zurückgeführt werden. Die LADE GmbH hat dafür jetzt ein interaktives Visualisierungs-Tool entwickelt. Es zeigt welchen Beitrag V2G ganz konkret zu einer CO2-freien Stromerzeugung leisten kann. Der Simulator kann kostenlos aus dem Internet geladen werden. Die Technologie selbst ist einfach und günstig in der Nutzung, ist sehr wirksam und nutzt Speicher, die ohnehin vorhanden sind. https://www.pressebox.de/inaktiv/lade-gmbh/lade-entwickelt-interaktiven-v2g-simulator/boxid/1101755 Transnet BW unternimmt Wasserstoff -Test im Netz Wasserstoff im Netz für mehr Netzstabilität: Das testet gerade der Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW. Gemeinsam mit Partnern hat man ein Projekt gestartet, das die Verwendung von grünem Wasserstoff als Mittel zur Verbesserung der Stabilität des Netzes erforschen soll. Das Projekt mit dem Namen HydrogREenBoost basiert auf dem Grid-Booster-Konzept, bei dem Batteriespeicher die Stabilität des Stromnetzes gewährleisten. Es wird verschiedene potenzielle Anwendungen von Wasserstoff im Netzbetrieb untersuchen. Damit ist es Teil der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg und soll zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Südwesten beitragen. https://renewablesnow.com/news/german-tso-transnetbw-to-test-hydrogen-as-grid-booster-774889/ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 8: L'Oréal/Unilever, BP, RWE, BASF, Siemens, FarEye und Co. | 25 Feb 2022 | 00:06:06 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 8. KW:
Von Babor über L'Oréal bis Unilever: 36 Kosmetikfirmen zusammen für EcoBeautyScore Gemeinsam mit mehr Transparenz für nachhaltigere Schönheitspflege: 36 Kosmetikfirmen auf der ganzen Welt haben sich zu dem Konsortium EcoBeautyScore zusammengeschlossen. Unter diesem Label soll ein Bewertungssystem für Nachhaltigkeit in der Kosmetikindustrie entwickelt werden. Bei dem Zusammenschluss dabei sind unter anderem Beiersdorf, Henkel, L'Oréal und Unilever, um nur einige zu nennen. Anhand klarer, transparenter und wissenschaftlicher Informationen sollen Verbraucher damit besser in der Lage sein, die Umwelt-Auswirkungen eines Produktes einschätzen zu können. Der Umweltfußabdruck pro Produkt soll nach einem einheitlichen Bewertungssystem der EU berechnet werden. Der Standard, der allen Kosmetikfirmen weltweit zur Verfügung gestellt wird, ist freiwillig nutzbar. Mit dem ersten Prototyp wird noch Ende diesen Jahres gerechnet. Nachhaltiges Flugbenzin mit Speiseöl von BP Speiseöl im Flugzeugbenzin: BP beginnt mit der Produktion von nachhaltigem Kerosin, welches auch einen Anteil an gebrauchten Speisefetten enthält. Die ausführende Raffinerie befindet sich in Lingen im Emsland. Hier werden beispielsweise übrig gebliebene Öle und Fette aus Kantinen oder Gastronomiebetrieben verwendet. Die Raffinerie ist die erste in Deutschland, bei der auf diese Weise verwertbare Mengen des rückgewonnenen Rohstoffs erzeugt werden können. Das rückgewonnene Öl wird dann in einem kleinen Verhältnis anderem Kerosin beigemischt. Maximal ist eine Beimischung von 5 Prozent zum restlichen Kraftstoff zulässig. Anders als bei Treibstoff aus Energiepflanzen wie Raps und Soja gebe es hier keine Flächenkonkurrenz zum Lebensmittel-Anbau, da es sich um das Recyceln von vorhandenem Öl handelt. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/kerosin-flugbenzin-bp-speisereste-101.html RWE und Tata suchen gemeinsam nach Offshore-Potential in Indien Offshore-Windräder auch in Indien? Auf der Suche nach Potential für Offshore-Windprojekte haben sich RWE und Tata zusammengetan. Damit finden sich zwei starke Partner für diesen Bereich: RWE bringt sein technisches und kommerzielles Know-How ein, Tata Power Renewable Energy verfügt über Erfahrung in der erneuerbaren Energie in Indien. Die indische Regierung will bis 2030 Windkraft-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 30 Gigawatt errichten lassen. Man will damit den wachsenden Energiebedarf decken. Indien ist ein attraktiver Markt für die Errichtung von Offshore Windparks. Es verfügt über ungefähr 7.600 Kilometer Küste. Auch Indien will seinen Strom in Zukunft nachhaltiger erzeugen. Dazu soll, nach dem Willen der indischen Regierung, eine Offshore-Windlieferkette mit der entsprechenden Infrastruktur geschaffen werden. Davon verspricht man sich auch die Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen. BASF & Neveon: Zusammenarbeit beim Recycling von Matratzen Zusammenarbeit beim Wiederverwerten von Matratzen: Der Chemiekonzern BASF und Schaumstoffspezialist Neveon wollen gemeinsam das Recycling von ausgedienten Matratzen weiterentwickeln. Dabei waren erste Versuche zur chemischen Rückgewinnung der Wertstoffe erfolgreich. Nun will man ein Pilot-Projekt zur Matratzenrücknahme in Berlin starten – ist man erfolgreich, sollen andere Bundesländer folgen. Ab sofort kann man in Berlin auf einer Online-Plattform schnell und bequem die Abholung seiner alten Matratze buchen. Diese wird dann fachgerecht zerlegt und wiederverarbeitet. Matratzen sind generell schwer zu recyclen, bisher landen sie meist nur auf der Mülldeponie. Mit der Kooperation zu Rückgewinnung wird ein echter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet, denn mit den recycelten Wertstoffen können neue Schaumstoff-Produkte hergestellt werden. Kunststoff-Abfallrecycling bei Technip Energies und Encina Eine Zusammenarbeit zum Kunststoff-Abfallrecycling gibt es auch von Technip Energies und Encinda. Die beiden Unternehmen wollen eine kommerzielle Anlage für das chemische Wiederverwerten von Kunststoff-Abfällen entwickeln. In einem speziellen Verfahren werden schwer zu recycelnde Kunststoffe in petrochemische Ausgangsstoffe umgewandelt. Diese wiederum können dann wieder für neue Verbraucherprodukte verwendet werden. Damit sinkt der Bedarf an neuen Rohstoffen für die Produktion. Gleichzeitig werden Kunststoff-Abfälle erheblich reduziert. Siemens entwickelt 2. Generation von Wasserstoffzügen Mehr Wasserstoff- statt Diesel-Züge: Dieses Ziel verfolgt Siemens mit einer bahnbrechenden Entwicklung. Ein Forscherteam des Unternehmens hat die zweite Generation des Wasserstoff-Zugs entwickelt. Bei der Neuentwicklung sollen die Züge eine 3-mal höhere Lebensdauer, eine um 50 Prozent höhere Leistungsdichte und bis zu 5 Prozent mehr Wirkungsgrad haben als die Brennstoffzellen-Antriebe der vorherigen Generation. Für die Entwicklung des verbesserten Antriebs hat das Team drei Jahre gebraucht. Züge, die mit dem neuen Antrieb ausgestattet werden, können eine Reichweite von 1000 Kilometer und 160 KmH Reisegeschwindigkeit erreichen. Die Neuentwicklung besitzt großes Potenzial, denn sie kann die noch zahlreich genutzten Dieselloks ersetzten, die auf nicht elektrifizierten Strecken unterwegs sind- Derzeit sind 46 Prozent der Bahnstecken in Europa noch nicht elektrifiziert. FarEye mit neuen Lösungen für nachhaltigere Logistik Umweltfreundlichere Lieferung zum Kunden: Dabei will FarEye mit seinen neuen Funktionen helfen. Der globale Anbieter von Plattformen zur Logistik-Optimierung hat angekündigt, neue Funktionen für umweltfreundlichere Zustellvorgänge, Routenoptimierung sowie für Kundenerfahrung einzuführen. Damit soll die Effizienz der Zustellung verbessert werden, außerdem sollen umweltfreundlichere Fahrzeugflotten eingesetzt werden. Darüber hinaus will man Einblicke in die Ergebnisse von Nachhaltigkeits-Initiativen gewinnen. https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/fareye-stellt-neue-möglichkeiten-für-212900564.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 7: BASF/HERAEUS, RWE, Next Gen Foods TÜV Süd, Penny und Co. | 17 Feb 2022 | 00:05:20 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 7. KW:
BASF und Heraeus wollen Edelmetall in China recyceln Wichtige Edelmetalle zurückgewinnen: Der Chemiekonzern BASF und das Technologieunternehmen Heraeus planen gemeinsam eine Fabrik für Edelmetall-Recycling in China. Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Es geht um das Rückgewinnen von Wertstoffen aus Fahrzeugkatalysatoren. Die Altmetalle, darunter Platinmetalle, braucht man wiederum zum Herstellen neuer Produkte in der Auto-Chemie- und Elektronik-Industrie, außerdem zum Herstellen von grünem Wasserstoff. Das Recycling verringert den CO2-Fußabdruck von Edelmetallen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zur Gewinnung der Primärmetalle aus einer Mine. Mit dem Joint Venture von BASF und Heraeus will man die lokale Kreislaufwirtschaft unterstützen und helfen, die entsprechende Industrie in China mit Edelmetallen zu versorgen. Finnlands Flughäfen und Airlines mit Plan für elektrische Flugrouten In Lappland mit dem Elektroflugzeug unterwegs: Das haben sich finnische Airlines und Flughäfen vorgenommen. Die Testphase beginnt zunächst mit dem Einsatz von erneuerbarem Flugtreibstoff, später soll dann auf den Einsatz von Elektroflugzeugen umgestellt werden. Damit will man Alternativen zu langen Autofahrten in der Region Lappland anbieten. Elektro-Flugzeuge sind vergleichsweise klein, können also mit recht niedrigen Passagierzahlen betrieben werden. Damit könnte gleichzeitig der Flughafen Enotekiö in Lappland auf ganzjährigen Flugverkehr umstellen. https://yle.fi/news/3-12302109 RWE schließt Vertrag zum Bau des größten Offshore-Parks in Dänemark Wieder soll ein riesiger Offshore-Windpark entstehen: diesmal vor der Küste Dänemarks. Das Energieunternehmen RWE und die dänische Energie-Agentur haben dazu einen Konzessionsvertrag abgeschlossen. Dieser berechtigt RWE den Offshore Windpark zu errichten und über 30 Jahre zu betreiben. Das Projekt mit dem Namen Thor hat eine geplante Leistung von 1000 Megawatt und wird damit das bisher größte Offshore-Wind-Projekt Dänemarks sein. Thor soll vor der dänischen Westküste stehen und im Jahr 2027 seinen Betrieb aufnehmen. Der Windpark soll in der Lage sein, den Jahres-Strombedarf von einer Million dänischer Haushalte zu decken. RWE hat in Dänemark bereits den Offshore-Windpark Rødsand 2. Paul McCarney investiert in veganes Unternehmen Next Gen Foods Pflanzliche Alternativen zum Hähnchenfleisch: Das produziert das Start-Up-Unternehmen Next Gen Foods- Und freut sich nun über prominente Unterstützung. Der Ex-Beatle Paul McCartney beteiligt sich öffentlichkeitswirksam finanziell an der Firma, die in Singapur ansässig ist. Gegründet wurde Next Gen Foods von Timo Recker, einem Unternehmer aus Deutschland. Mit der Finanzierungsrunde will man, nach Asien, jetzt in den USA Fuß fassen. Es soll Restaurant-Filialen in Los Angeles und New York geben. Langfristig möchte man weltweit ein führender Anbieter von pflanzlichen Hühnchen-Alternativen werden. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/paul-mccartney-beatles-vegan-next-gen-foods-1.5529487 TüV Süd tritt Förderverein der deutschen Offshore-Wasserstoff-Wirtschaft bei Das Leuchtturm-Projekt der der deutschen Wasserstoff-Wirtschaft nimmt weiter Gestalt an: Der Förderverein Aqua Ventus konnte nun mit dem TüV Süd ein weiteres wichtiges Mitglied gewinnen. Grüner Wasserstoff gilt als wichtiges Speichermedium für erneuerbare Energien. In der deutschen Nordsee sollen bis zum Jahr 2035 aus 10 Gigawatt Elektrolyseleistung eine Million Tonnen grüner Wasserstoff erzeugt werden. Der Aqua-Ventus-Förderverein will dieses Ziel tatkräftig unterstützen und besteht bereits aus über 90 Mitglieds-Organisationen. TüV Süd als internationaler Prüf-und Zertifizierungs-Dienstleister kann mit seinem Know-How im Bereich Windenergieanlagen und Umspannwerken hier einen wichtigen Beitrag leisten. PENNY geht mit ‚Bio-Helden‘ gegen Lebensmittel-Verschwendung vor Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern: Diese werden bei PENNY nicht aussortiert und weggeworfen, sondern kommen als ‚Bio-Helden‘ ins Supermarktregal. Denn schrumpelige Äpfel, krumme Möhren oder gelb-grüne Zitronen sind oft genauso gut wie die makellosen Schönheiten ihrer Art. Das e rklärt Patricia Hirsch, Einkaufsleiterin bei Penny. Bereits seit 2016 begann man mit dem gezielten Verkauf der ‚Bio-Helden‘, damals mit 13 Obst-und Gemüsesorten. Derzeit sind es ca. 37 Sorten. Nun hat man Bilanz gezogen und konnte feststellen, dass das vergangene Jahr ein Rekordjahr für die ‚Bio-Helden‘ war: Die Supermarkt-Kette hat in diesem Bereich einen Zuwachs von 27 Prozent erreicht. Die Vermeidung von Lebensmittel-Verschwendung kann man ganz konkret messen: Dadurch, dass man Landwirten Obst und Gemüse mit äußerlichen Makeln abnimmt, können allein schon beim Einkauf bis zu 5 Prozent Abfall vermieden werden. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 6: MSC, Redefine Meat, Diakonie, Ravensburger, Delta Air, Zegna und Co. | 10 Feb 2022 | 00:05:36 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 6. KW: Reederei MSC ändert Routen zum Schutz der Wale Veränderte Routen zum Schutz der Wale: Der weltgrößte Reedereikonzern Mediterranean Shipping Company (MSC) will die Fahrstrecken seiner Schiffe im Mittelmeer ändern, um Wale zu schützen. Konkret geht es um die Routen an der Westküste Griechenlands. Hier ist einer der wichtigsten Lebensräume von Pottwalen. Gleichzeitig ist dieses Gebiet aber auch sehr stark befahren – besonders von Container- und Kreuzfahrtschiffen. Dies führt zu häufigen Kollisionen von Großschiffen und Walen. Die Tiere werden dadurch oft schwer verletzt und sterben an ihren Verletzungen. Darauf weisen Tierschutz-Organisationen seit Jahren hin und bitten die Reedereien, die Routen zu verlegen. Darauf hat nun MSC reagiert und wird seine Fahrten auf andere Routen verlegen. Damit ist man die erste Reederei, die Ihre Routen aus Gründen des Tierschutzes verlegt. Redefine Meat will ab 2023 veganes Fleisch aus dem 3D-Drucker liefern Veganes Fleisch direkt aus dem 3D-Drucker ins Restaurant: Dies soll bereits in naher Zukunft möglich sein. Die israelische Firma Redefine Meat hat Veganes Fleisch auf pflanzlicher Basis entwickelt, das man aus dem 3D-Drucker ausdrucken kann. Pflanzenproteine, Pflanzenfett und Flüssigkeit sind die Ausgangsbasis für das Ersatzfleisch, das, nach eigenen Angaben, echtem Fleisch geschmacklich sehr nahe kommt. Durch die 3D-Drucker-Technologie will man bereits ab 2023 in der Lage sein, seine Fleischprodukte direkt an Restaurants in Europa zu liefern. In Israel hat man das Fleisch bereits Anfang Januar an einem Food Truck getestet. Hier hat man auch schon einen Fleischhändler als Kooperationspartner gewonnen, der Restaurants in Israel beliefern soll. Zegna, Dolce, Moncler verbannen Echtpelz für immer aus Sortiment Immer weniger Pelz: Führende Modemarken verzichten künftig auf Echtpelz in ihren Kollektionen. Darunter sind nun auch Marken wie Zegna, Dolce&Gabbana oder Moncler. Diese Firmen gaben Anfang diesen Jahres bekannt, keine Produkte mit Pelz mehr zu verkaufen. Damit folgen sie einem Trend, der vor einigen Jahren begonnen hat. Gucci begann mit dem Ausstieg aus Pelz-Produkten Ende 2017- Die Marke Chanel verkündete 2018, keine Pelze oder Exotenleder mehr verkaufen zu wollen. Prada und andere Marken folgten 2019. Die Tierschutz-Organisation PETA macht schon seit Jahren auf die Grausamkeiten im Pelztierhandel aufmerksam – teilweise mit spektakulären Aktionen. Auch die Entwicklungen im Bereich Kunstpelz erleichtern es den Firmen aus Pelztier-Produkten auszusteigen. https://www.peta.de/themen/pelz-luxusmarken-erfolg/ Unternehmen der Diakonie stellen auf nachhaltige Textilien um Nachhaltige Textilien in diakonischen Einrichtungen: Das Diakonische Werk will klimafreundlicher wirtschaften. Dafür will man unter anderem nach Möglichkeit nur noch Textilien nutzen, die nach ökologischen und sozialen Kriterien produziert wurden. Das gilt für Arbeitskleidung, Küchentextilien, Wäsche und Handtücher. Es gehe um Lieferketten, Flächen-und Wasserverbrauch, Pestizid- und Chemikalien-Einsatz, aber auch um Arbeits-und Menschenrechtsverletzungen, so die Nachhaltigkeitsreferentin der Diakonie Deutschland. Das Diakonische Werk betreibt ein großes Netz an sozialen Einrichtungen in Deutschland. Damit fragt man eine große Menge an Textilien nach. Dies ergebe einen großen Hebel, um etwas zum Besseren zu bewegen, meint der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie. https://www.ekd.de/balanceakt-der-nachhaltigkeit-71260.htm Ravensburger bis 2023 klimaneutral Das Spielwaren-Unternehmen Ravensburger will bis 2023 klimaneutral produzieren. Dazu will man den CO2-Ausstoß in der gesamten Lieferkette massiv reduzieren. Man plant, den gesamten Betrieb auf Ökostrom umzustellen. Außerdem soll in Klimaschutz-Projekte investiert werden. Seit diesem Jahr hat Ravensburger eine eigens gegründete Abteilung für Nachhaltigkeit. Man will im Unternehmen eine Nachhaltigkeits-Strategie erarbeiten, sie soll von einem interdisziplinären Team von Mitarbeitern sowie von externen Experten erstellt werden. https://www.buchreport.de/news/ravensburger-investiert-in-nachhaltigkeit/ Service-Anpassungen für mehr Nachhaltigkeit bei Delta Airlines Mehr nachhaltige Produkte im Bordservice: das soll es künftig bei Delta Airlines geben. Besonders in der internationalen Business Class soll das künftig spürbar sein, aber auch in der Economy Class sollen neue nachhaltige Produkte eingesetzt werden. Man wolle dabei jedoch nicht den Premium-Anspruch verlieren und keine Einschränkungen machen. So soll es weiterhin eine Tasche mit Pflegprodukten in der Business Class geben – sie wird jedoch ganz ohne Plastik auskommen. Auch das Bettzeug ist aus recyceltem Material aus Plastikflaschen hergestellt. Der Einsatz von Plastik soll auch in den anderen Klassen minimiert werden, sowohl in der First als auch in der Economy Class. Damit sollen insgesamt ungefähr 10 Millionen Kilo Plastik pro Jahr eingespart werden. https://reisetopia.ch/news/delta-nachhaltigkeit-business-economy/ Weltec Biopower bringt immer mehr Biogas-Anlagen nach Griechenland Immer mehr Biogas-Anlagen in Griechenland- Griechische Geflügelhalter haben beim Biogas-Anlagen-Spezialist Weltec vier neue Biogas-Anlagen und drei Anlagen-Erweiterungen in Auftrag gegeben. Weltec hat einen großen Anteil an den 30 Agrar- und Abfall-Anlagen in Griechenland. Nach eigenen Angaben war man an 17 davon beteiligt. Griechenland hat durch Landwirtschaft und Viehhaltung ein großes Potential für Biogas-Anlagen. Besonders im Norden des Landes spielt der klimafreundliche Energieträger eine immer wichtigere Rolle und hilft bei der Energiewende in dem südeuropäischen Land.
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 5: Nio/Shell, Continental/Volterio, BMW, Vattenfall, Wpd, Adidas, Lidl und Co. | 04 Feb 2022 | 00:06:03 | |
Nio und Shell mit erster Batteriewechsel-Station in Europa Batterie fürs E-Auto unterwegs wechseln statt laden: Das ist die Idee der Firma Nio, die gemeinsam mit Shell nun ihre erste Batteriewechsel-Station in Europa baut. Die Elektroautos von Nio sind mit Wechselbatterien ausgestattet. Die Wechselstationen sind so konzipiert, dass der Fahrer das Auto nur abstellen muss. Das Auto parkt sich selbst in die Wechselstation ein, der Wechsel der Batterie erfolgt vollautomatisch. Der Akku-Tausch soll, laut Hersteller, in 4 Minuten abgeschlossen sein. Das chinesische Unternehmen Nio hat auf seinem Heimatmarkt bereits 100.000 Fahrzeuge produziert. Nun will man den europäischen Markt erobern und beginnt in Norwegen mit dem Aufbau von Lade-Infrastruktur. Andere europäische Länder sollen bald folgen. Unterstützt wird Nio bei seinen Aufbauplänen von Shell. https://vision-mobility.de/news/nio-baut-erste-batteriewechsel-station-in-europa-124568.html Intelligenter Lande-Roboter von Continental und Volterio Auch in Deutschland entwickelt man die Ladeinfrastruktur für E-Autos weiter: So entwickelt Continental gemeinsam mit dem Start-Up Volterio einen intelligenten Laderoboter. Ab Mitte des Jahres wird es die ersten Systeme eines zusammen konzipierten Laderoboters geben, der fast serienreif ist. Die Fertigung, die in Deutschland angesiedelt werden soll, ist dann für das Jahr 2024 geplant. Der Laderoboter soll in den Garagenboden eingebaut sein und sich dann mit dem geparkten E-Auto mit einer smarten Automatik verbinden. Das E-Auto wiederum muss mit einer passenden Ladeeinheit ausgestattet sein. Diese kann man in bereits bestehende Modell-Varianten von Fahrzeugen nachrüsten. Das Lade-System soll sowohl in Privathaushalte als auch im öffentlichen Raum, beispielweise in Parkhäusern, verbaut werden können. BMW mit CO2-arm hergestelltem Stahl von Salzgitter AG ab 2026 Einen weiteren Schritt für eine umweltschonende Produktion geht jetzt BMW. Der Autohersteller hat mit der Salzgitter AG einen Vertrag über die Lieferung von CO2-armem Stahl abgeschlossen. Die Lieferung soll im Jahr 2026 beginnen, das Material soll für die Serienproduktion in Europa verwendet werden. Bis 2030 sollen mit dem CO2-armen Stahl 40 Prozent des Materialbedarfs abgedeckt werden. Dadurch würden ca. 400.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Der Stahl von der Salzgitter AG wird dann ohne den Einsatz von Kohle hergestellt, statt dessen verwendet man Erdgas oder Wasserstoff und grünen Strom. BMW arbeitet schon seit Jahren mit der Salzgitter AG zusammen, einen Vertrag über einen geschlossenen Materialkreislauf für Stahlabfälle gibt es seit 2017. https://www.golem.de/news/nachhaltigkeit-bmw-will-ab-2026-co2-armen-stahl-nutzen-2202-162851.html Vattenfall stellt größten Onshore-Windpark fertig Energie in Nordschweden kommt nun auch aus Windkraft- Die Firma Vattenfall hat nach 4 Jahren Bauzeit ihren bisher größten Onshore-Windpark fertiggestellt. Er besteht aus 84 Windturbinen und soll einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung im Land leisten. Durch die Elektrifizierung von Industrie und Bergbau in der dortigen Region steigt derzeit der Strombedarf enorm. Der fertige Windpark soll im Jahr ungefähr 1,1 Terrawattstunden Strom produzieren. Das ist in etwa der der Jahresverbrauch von 220.000 schwedischen Haushalten. Vattenfall wird den Energie-Ausbau in Schweden auch weiter fortsetzen und meldet, dass man noch weitere 15 Projekte in der Entwicklung hat. Wpd als erster Offshore-Wildpark-Entwickler in Rumänien Windenergie auch im Schwarzen Meer nutzen – diese Möglichkeit will der Windkraft-Entwickler Wpd in die Tat umsetzen. Als erstes Unternehmen hat Wpd die Entwicklung von Offshore-Windprojekten in Rumänien beantragt und dafür bereits Projekt-Gesellschaften gegründet. Es geht um zwei Projekte vor der Schwarzmeerküste mit rund 2 Gigawatt Leistung. Rumänien wäre wiederum das erste Land der Schwarzmeer-Region, das Windkraft-Projekte im Meer realisiert. Wpd ist schon seit 2009 im Land ansässig und entwickelt Onshore-Windprojekte. Adidas will künftig zu 90 Prozent nachhaltige Produkte herstellen Nachhaltig hergestellte Laufschuhe: Bis 2025 sollen 90 Prozent der Produkte von Adidas aus nachhaltigen Materialien sein. Derzeit ist der Sportartikel-Hersteller bei einem Anteil von 60 Prozent. Das neue Streetwear-Label Unless soll bald sogar ganz ohne Plastik auskommen. Dies soll mit verschiedenen Maßnahmen erreicht werden. So will man in neue Materialien investieren, beispielsweise in die Neuentwicklung eines Leder-Ersatzmaterials aus einer Pilz-Art. Aber auch verstärktes Recycling spielt eine große Rolle. Man wolle dann zu einer echten Kreislaufwirtschaft kommen, in der bereits bei der Produktentwicklung das spätere Recycling eingeplant wird. Obst- und Gemüseverpackung aus nachwachsendem Rohstoff bei Lidl Obst und Gemüse frisch halten ohne Plastik: Lidl Schweiz kommt mit einer Neuerung für Verpackungen im Lebensmittelbereich. Gemeinsam mit dem Schweizer Forschungsinstitut Empa hat man eine neuartige Schutzhülle aus Zellulose entwickelt. Sie basiert auf nachwachsenden Rohstoffen, die als Abfallprodukt beim Auspressen für Ost-und Gemüsesaft anfallen. Die Schutzhülle soll auf Obst und Gemüse aufgebracht werden, die dann in den Einzelhandel kommen. Damit bleiben die Waren länger frisch. Bewiesen hat man das bereits mit der Haltbarkeit von Bananen: nach Unternehmensangaben habe sie sich um eine Woche verlängert. Lidl will, nach weiteren erfolgreichen Studien zu dem neuen Material, die neuartige Verpackung in 150 Lidl-Märkten in der Schweiz einsetzen. https://www.chip.de/news/Lidl-Obst-Gemuese-neue-Verpackung_184039703.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 4: Ørsted, Salzgitter AG, TUI, Easyjet, Amp, Migros, Mercedes Benz und Co. | 28 Jan 2022 | 00:06:38 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 4. KW: Strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit bei Salzgitter AG und Ørsted Offshore-Windstrom für CO2-armen Stahl: Die beiden Unternehmen Ørsted und Salzgitter AG wollen zukünftig strategisch eng zusammenarbeiten. Dazu sollen geschlossene Wertschöpfungsketten in den Geschäftsbeziehungen geschaffen werden, die nachhaltigeres Wirtschaften ermöglicht. Ørsted ist Weltmarktführer bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Offshore-Windparks. Für seine Windkraft-Anlagen ist das Unternehmen auch ein großer Abnehmer von Stahl. Die Salzgitter AG ist ein führendes europäisches Unternehmen für Stahl- und Technologie und Pionier der CO2-armen Stahlerzeugung. Die Idee hinter der Zusammenarbeit ist, dass Ørsted Strom aus seinen Windparks liefert, während die Salzgitter AG CO2-armen Stahl für Ørsted produziert. Außerdem soll Schrott aus ausgemusterten Windrädern wieder in der Stahlproduktion genutzt werden. https://www.salzgitter-ag.com/de/newsroom/pressemeldungen/details/default-5e0c0c2dad-19160.html Zukunftslabor für Nachhaltigen Tourismus von Tui und Griechenland Beim Urlaub machen wird Nachhaltigkeit immer wichtiger: Das hat auch der Touristik-Konzern Tui erkannt und will mit Partnern in Feriengebieten zusammenarbeiten, um umweltfreundliche Lösungen für den Tourismus zu entwickeln. Aktuell hat man, gemeinsam mit der TUI Care Stiftung und der Regierung der südlichen Ägäis das Co-Lab Rhodos gegründet. Damit will man Rhodos zu einem Leuchtturm für nachhaltige Entwicklung von Urlaubsgebieten machen – und das mit internationaler Reichweite. Das Co-Lab will sowohl mit der Tourismusindustrie vor Ort als auch mit Partnern außerhalb der Region nach konkreten nachhaltigen Lösungen suchen und diese dann umsetzen. Auch die Etablierung eines Think Tanks auf Rhodos ist geplant. Diese Initiative ist weltweit das erste Projekt, in dem eine wichtige Ferienregion dieser Größe die eigene Wandlung zu mehr Nachhaltigkeit umfassend angeht. Stadtwerke Bamberg nutzt Energie aus Abwasser in größter Anlage Nachhaltige Wärme-Erzeugung aus Abwasser: Bei den Stadtwerken Bamberg entsteht der größte Wärmetauscher in Bayern. Die Nutzung der Abwasserwärme kann hier bis zu 1.200 Wohnungen mit Heizenergie versorgen. Der Wärmetauscher ist 250 Meter lang und befindet sich unter der Erde. Die Anlage soll jedes Jahr 2,3 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie produzieren und den Stadtwerken Bamberg 230.000 Liter Heizöl einsparen. Neben den gesparten CO2-Emissionen gibt es einen weiteren Vorteil, der auch den Kunden direkt zu Gute kommt: Die Energie aus Abwasser führt zu mehr Preisstabilität. Abwasser sei eine regenerative Energiequelle, die zuverlässig über das ganze Jahr zur Verfügung steht, so die Stadtwerke Bamberg. Easyjet plant bis 2035 kerosinfreie Flüge Die Möglichkeiten des kerosinfreien Flugverkehrs nutzen: Das will die Fluggesellschaft Easyjet so früh wie möglich umsetzen. In einem Interview mit der Frankfurter Allgmeinen Zeitung hat Easyjet-Deutschlandchef Stephan Erler die nachhaltigen Ziele des Unternehmens noch einmal unterstrichen. Dazu trage schon mal die die hohe Auslastung von 90 Prozent bei, mit denen Easyjet normalerweise seinen Flugbetrieb durchführt. Man unterstütze die EU-Strategie Fit for 55, so der Manager. Easyjet sei das erste Luftfahrt-Unternehmen, das Kompensationsleistungen von allen Kunden fordert. Diese Maßnahmen seien aber eher Überganglösungen, den Durchbruch zu mehr Nachhaltigkeit würden dauerhaft nur neue Antriebe bringen. Hier setze man auf alternative Antriebe aus Wasserstoff, Elektro-Antrieb oder Kombi-Lösungen. Erler rechnet damit, dass bis 2035 erste Möglichkeiten dahingehend zur Verfügung stehen werden, die auch die entsprechende Größe der Fluggeräte haben. Amp Energy baut größten netzgebundenen Batteriespeicher Europas Größtes Batteriespeicherprojekt Europas: Amp Energy plant zwei 400-Megawatt-Batterie-Anlagen in Schottland. Diese sollen jeweils 800 Megawattstunden Speicherkapazität bereitstellen. Das kanadische Unternehmen will die Anlagen bereits im April 2024 fertig haben und ans Netz anschließen. Das Projekt wären dann, nach Unternehmensangaben, das größte netzgebundene Batteriespeichersystem Europas. Die gespeicherte Energie soll aus schottischen Windparks kommen. Die Batterieanlagen sollen als zuverlässige Netzstabilisatoren und zum Energiemanagement im schottischen Zentralgürtel dienen. Das schießt auch die Regionen um Glasgow und Edinburgh ein. Die Anlagen helfen damit, dass die produzierte Energie aus immer mehr Windkraftanlagen auf den britischen Inseln auch effektiv genutzt werden kann. Erstes veganes Frühstücksei von Migros Hartgekochtes Ei auf den veganen Speisezettel: Das macht Migros jetzt möglich. Die Schweizer Supermarktkette hat jetzt ein hartgekochtes Ei im Angebot, dass zu 100 Prozent auf pflanzlichen Stoffen basiert. Es ist das erste Ei-Ersatzprodukt für den Endverbraucher und wird vom Migros-Tochterunternehmen ELSA in der Schweiz hergestellt. Es besteht aus hauptsächlich aus Sojaproteinen. Leider braucht der Hersteller noch viel Verpackungsmüll, da jedes Ei einzeln verpackt ist. Darüber hinaus gibt es geteilte Meinungen der Verbraucher hinsichtlich des Geschmacks. Migros hat jedoch versprochen, das Produkt noch verbessern zu wollen. https://utopia.de/news/vegan-eier-hartgekocht-boiled-kritik-schmeckt-geschmack/ Nachhaltigkeit in Mercedes-Benz-Kantinen Mehr Nachhaltigkeit auch beim Kantinen-Essen: darauf achtet man nun noch stärker bei Mercedes-Benz. Die Kantinen-Gerichte sollen ab sofort ihre Klima-Bilanz ausweisen. Diese Information soll es erleichtern, die Lebensmittel in der Kantine unter nachhaltigen Kriterien auszuwählen. Bis Ende 2022 sollen die CO2-Emissionen der eingekauften und produzierten Speisen um 15 Prozent sinken. Mercedes-Benz will vollständig klimaneutral werden: das schließt sämtliche Unternehmensbereiche ein, auch das Kantinen-Essen. Seit 2021gibt es vegane Menüs an allen Standorten. Auch beim Verpackungsmüll will man reduzieren und hat eine nachhaltige Verpackungsstrategie entwickelt. Damit spart Mercedes-Benz jährlich deutschlandweit 58 Tonnen Kunststoff ein. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 3: Michelin, VW, RWE, Audi, Colipi und Co. | 21 Jan 2022 | 00:05:46 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 3. KW: Michelin testet aufblasbares Segel für Frachtschiffe Mit Wind für einen nachhaltigeren Antrieb: Der französische Reifenhersteller Michelin hat ein System für ein aufblasbares Flügelsegel entwickelt, welches bei Frachtschiffen zum Einsatz kommen soll. Dieses wurde bereits auf dem Movin’On-Summit im letzten Jahr vorgestellt. Nun hat man einen Partnerschaftsvertrag mit der Reederei Maritime Nantaise geschlossen, um das Segel einem Praxistest zu unterziehen. Dabei wird ein Flügel-Prototyp von 100 Quadratmetern auf einem Containerschiff angebracht. Unter realen Bedingungen soll eine Route zwischen Großbritannien und Spanien gefahren werden. Das aufblasbare Segelsystem, welches automatisch aus- und eingefahren werden kann, soll durch den Windantrieb unterstützen und somit die CO2-Emissionen im Schiffsverkehr senken helfen. Nach Unternehmensangaben soll eine Verbesserung der Treibstoff-Effizienz von Schiffen um bis zu 20 Prozent möglich sein. https://vision-mobility.de/news/michelin-aufblasbares-segelsystem-in-der-praxiserprobung-122043.html VW bezieht CO2-freies Lithium von Vulcan CO2-freier Batterie-Rohstoff Made in Germany für VW-Fahrzeuge: Die Vulcan Gruppe hat eine Technologie entwickelt, mit der sie eine vollständig CO2-freie Förderung des Rohstoffs Lithium in der Region des Oberrheingrabens sicherstellen kann. Nun hat sich das Unternehmen mit dem Volkswagen Konzern auf einen verbindlichen Abnahmevertrag von CO2-freiem Lithium verständigt. Ab 2026 soll die kommerzielle Lieferung des Rohstoffs beginnen, der Vertrag hat eine anfängliche Laufzeit von 5 Jahren. Volkswagen will seine Treibhausgas-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs massiv senken und auf absehbare Zeit hier klimaneutral werden. Dies gilt auch für die Batterie-Herstellung für die Elektroautos des Konzerns, die man zunehmend selbst übernimmt.Mit dem nachhaltig geförderten Rohstoff von Vulcan kann man deshalb seinem Ziel einen großen Schritt näher kommen. Neuartiger Energiespeicher in Gemeinschaftsprojekt von RWE und Audi Eine neue Verwendung für alte E-Auto-Batterien: In Herdecke in Nordrhein-Westfalen hat der Energie-Konzern RWE einen Energiespeicher errichtet, der gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien aus Elektro-Autos von Audi nutzt. Diese besitzen nach ihrer alten Verwendung nun noch eine Restkapazität von durchschnittlich 80 Prozent und eignen sich dadurch für den Einsatz in stationären Energiespeichern. Dabei wurden 60 Batterie-Systeme in Betrieb genommen, die ca. 4,5 Megawatt-Stunden Strom zwischenspeichern können. Der Batterie-Speicher in Nordrhein-Westfahlen ist einer von 10 ähnlichen Batterie-Projekten des Energie-Unternehmens weltweit. RWE will bis 2030 seine Batteriespeicher-Kapazität von derzeit 600 Megawatt auf 3 Gigawatt erhöhen. Colipi entwickelt Palmöl-Alternative Umweltfreundliche Alternative zum Palmöl: Das hat das Start-Up-Unternehmen Colipi entwickelt. Aus Abfällen aus Industrie und Landwirtschaft wird mit Hilfe von speziellen Hefen Öl gewonnen, welches Palmöl ersetzen kann. Die Gewinnung von Palmöl gilt als sehr umweltschädlich. Schätzungen zufolge werden weltweit ca. 19 Millionen Hektar Regenwald für die Palmölgewinnung gerodet. Dabei werden große Mengen CO2 freigesetzt und natürlicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen zerstört. Das nachhaltigere Ersatz-Palmöl kann in der Kosmetik- und Lebensmittel-Industrie eingesetzt werden. Colipi rechnet damit, dass erste Produkte mit ihrem Öl in ca. zwei Jahren beim Verbraucher ankommen. Dorint Hotels nutzen jetzt Nachhaltigkeits-Siegel von CERTIFIED Nachhaltigkeit auch beim Hotelaufenthalt: Das Kölner Hotelunternehmen Dorint will bei den in den Hotels verwendeten Materialien und Nahrungsmitteln konsequent nachhaltig wirtschaften. Daher lässt sich Dorint nun vom Nachhaltigkeits-Siegel CERTIFIED zertifizieren. Ein unabhängiges Zertifizierungs-System erzeuge mehr Druck, seine Nachhaltigkeits-Ziele wirklich umzusetzen, so die Geschäftsführung des Unternehmens. Viele Kunden verlangten zunehmend, dass auch Hotels nachhaltig wirtschaften, besonders Großkunden, die selbst Nachhaltigkeitsziele haben. Das Nachhaltigkeits-Siegel CERTIFIED zeichnet Hotels mit dem Prädikat Certified Green Hotel aus. Gebäudewirtschaft: Regelsystem von PAUL spart 50.000 Tonnen CO2 Durch Digitalisierung in der Gebäudetechnik viel Energie sparen: Das ist das Ziel der Systeme der Firma PAUL aus Mannheim. PAUL schafft Regelsysteme und intelligente Netze in Gebäuden und hat bereits über 150.000 Wohneinheiten an sein Regelsystem angeschlossen. Dadurch ergeben sich große Möglichkeiten zum Energiesparen. Nun wurde errechnet, dass durch die Digitalisierung der Heizungsnetze und Trinkwasseranlagen bereits 20 Prozent CO2-Emissionen im Gebäudesektor vermieden werden können. Das sind über eine Laufzeit von 10 Jahren ca. 50.000 Tonnen CO2. Da die Einspar-Potenziale im Gebäudesektor bei Dämmung, Photovoltaik und Heiztechnik weitgehend erschöpft sind, kann die Gebäudewirtschaft bei der Digitalisierung neue Möglichkeiten ausschöpfen, denn auf sie entfallen ca. 40 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| Ecozentrisch Jahresrückblick: Warum Primark & Nestlé für den nachhaltigen Wandel wichtig sind | 20 Dec 2021 | 00:41:27 | |
Ecozentrisch geht in die Weihnachtspause und blickt in einer Spezialausgabe auf ueber 100 Ausgaben zurueck! Ilka und Sascha erklaeren dabei nicht nur, weshalb sie Ecozentrisch machen, wie die Inhalte entstehen und was die beiden antreibt... auch aber, warum es gerade wichtig ist auf Initiativen von Firmen hinzuweisen, die zuvor nicht wirklich im Nachhaltigkeits-Kontext aufgefallen sind. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 50: Bundesliga, MeaTec 3D, Airbus, P&G, Merck und Co. | 16 Dec 2021 | 00:05:44 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 50. KW: Deutsche Bundesliga will nachhaltig werden Nachhaltigkeit jetzt auch im Deutschen Profifußball: Die Deutsche Bundesliga will sich zur Nachhaltigkeit verpflichten. So hat man nun in der Satzung verankert, dass man sich zu gutem Wirtschaften, sozialem Engagement sowie zum Umweltschutz bekennt. Dies soll sogar als Auflage für eine Lizenz werden. Damit folgt die Liga gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Entwicklungen. Zum einen kann man erkennen, dass die Fans mehr Wert auf Nachhaltigkeit legen. Zum anderen möchten auch die Sponsoren der Clubs, dass der deutsche Fußball nachhaltiger wird. Die Details zur Änderung der Satzung und was dies ganz konkret bedeutet, sind noch nicht bekannt. https://www.zeit.de/amp/sport/2021-12/fussball-bundesliga-nachhaltigkeit-unweltschutz-soziales MeaTech 3D druckt dickstes Steak aus künstlichem Fleisch Steak aus dem 3D-Drucker: Das kann eine Möglichkeit für alternative Nahrungsmittel der Zukunft sein. Die Firma MeaTec 3D hat nun ein echt dickes Stück Fleisch präsentiert- man hat hier ein Steak aus zellkultiviertem Fleisch aus dem 3D-Drucker gefertigt. Dies ist das bislang größte und dickste Steak mit dieser Technologie weltweit. Die verwendeten Zellen sind echte Fett-und Muskelzellen aus tierischen Gewebeproben einer Kuh. Für die so genannte ‚Reifung‘ des künstlichen Steaks werden diese in einen Inkubator gegeben, woraus dann mehr Zellen entstehen. Das Ziel ist verbessertes Fleisch ohne Tier-Leid und mehr Fleisch-Volumen mit einem minimalen Bestand an Tierhaltung. Dies würde dem Klimaschutz entgegenkommen und könnte Hunger in der Welt lindern. Das künstlich kultivierte Fleisch besteht nicht aus Fleisch-Ersatzprodukten und kann echtem Fleisch geschmacklich sehr nahekommen. Airbus und GP Joule schließen Vertrag für PV-Strom-Direktbelieferung Solarstrom direkt fürs eigene Unternehmen beziehen: Airbus lässt sich demnächst seinen grünen Strom kostengünstig aus einem eigens dafür errichteten Solarpark liefern. Darüber hat das Unternehmen Airbus Helikopters in Donauwörth nun einen Vertrag mit der Firma GP Joule abgeschlossen. GP Joule wird eine Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Gemeinde Tapfheim bauen, die eine Leistung von 3,5 Megawatt haben wird. Der Direktbelieferungsvertrag ermöglicht es Airbus, günstigen Strom zu beziehen. Dadurch kann man gleichzeitig seine CO2-Emissionen reduzieren. Die Installation soll Anfang 2022 beginnen. Die Solar-Anlage wird komplett ohne staatliche Förderung realisiert. https://www.solarserver.de/2021/12/14/photovoltaik-gp-joule-und-airbus-schliessen-ppa-vertrag/ P&G-Marke Gilette mit Verpackung aus Öko-Fasern Weniger CO2-Belastung bei Verpackungen: Die Marke Gilette von Procter & Gamble nutzt ab Dezember ein neues, umweltfreundlicheres Material bei seinen Verpackungen. Es handelt sich um eine Papierart, die aus der pflanzlichen Silphie-Faser hergestellt wird. Entwickelt wurde das Material von der Firma STI Group, die daran bereits seit 2020 forscht. Die Silphie-Pflanze ist in Europa heimisch, ihr Anbau, Transport sowie Weiterverarbeitung gilt als weitaus umweltfreundlicher als herkömmliche Papierfaser-Gewinnung. Außerdem findet die Gewinnung der Faser ohne Einsatz schädlicher Chemikalien statt. https://www.neue-verpackung.de/markt/gillette-setzt-bei-display-aus-silphie-fasern-133.html Externer Expertenrat für Nachhaltigkeit bei Merck Neue Wege in puncto Nachhaltigkeit bei Merck: Das Technologie-Unternehmen holt sich für seine Nachhaltigkeits-Bemühungen Rat von außen ein. Man hat einen externen Expertenrat gegründet, der aus sechs unabhängigen internationalen Fachleuten besteht. Damit will man erreichen, dass die eigene Nachhaltigkeitsleistung kritisch und objektiv bewertet werden kann. Die Themen, die hier besetzt werden, reichen von Umweltschutzkonzepten, unternehmerische Nachhaltigkeitsprinzipien über zukunftsorientiertes Wirtschaften und internationalen Handel bis hin zu ESG-Kennzahlen und nachhaltiges Finanzwesen. Vattenfall und Cloud&Heat mit Pilotprojekt zur Bereitstellung nachhaltiger Rechenkapazität Auch Informationstechnologie muss nachhaltiger werden: Deshalb wollen nun Vattenfall und Cloud&Heat Technologies eine strategische Partnerschaft eingehen. Hierbei soll fossilfreie, zuverlässige Hochgeschwindigkeitsrechenkapazität bereitgestellt werden. Dafür entsteht ein Rechenzentrum aus zwei Containern in der Nähe von Stockholm. Diese befinden sich auf einem Fernheizwerk von Vattenfall, das mit Biomasse betrieben wird. Die überschüssige Wärme aus den Rechner-Containern kann durch die direkte Wasserkühlung im angrenzenden Fernwärmesystem genutzt werden. Die Kooperation der beiden Unternehmen ist ein Pilotprojekt: Vattenfall stellt die Infrastruktur zur Verfügung, Cloud&Heat betreibt die Rechner. Volkswagen und Vulcan Energie setzen auf CO2-freies Lithium Weniger Treibhausgas-Emissionen durch CO2-freies Lithium: Damit will der VW-Konzern seinem Ziel der Klimaneutralität einen Schritt näherkommen. Das Unternehmen will die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus eins Fahrzeugs soweit reduzieren, dass es vollständig klimaneutral wird. Nun hat VW mit dem Lithium-Produzenten Vulcan Energie einen verbindlichen Abnahmevertrag für CO2-freies Lithium abgeschlossen. Das Leichtmetall wird im Südwesten Deutschlands abgebaut und soll perspektivisch in den Zellfabriken von Volkswagen in Europa verwendet werden. Hier sollen bis Ende 2030 sechs Batterie-Zellen-Produktionsstandorte entstehen. Mit der Lieferung des Lithiums an VW will Vulcan Energie im Jahr 2026 beginnen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 49: United Air, Billie Eilish, Hess natur, Repack, VW und Co. | 10 Dec 2021 | 00:05:32 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 49. KW: United Airlines fliegt Passagiere mit 100% nachhaltigem Kraftstoff Historischer Flug: In der letzten Woche startete United Airlines als erste kommerzielle Fluglinie mit einem Passagierflugzeug in die Luft, dass mit zu 100 Prozent nachhaltigem Treibstoff betankt war. Der Flug beförderte mehr als 100 Passagiere in einer Boing 737 von Chicago nach Washington D.C.. Damit will die Fluggesellschaft demonstrieren, dass sie es ernst mit ihrer Dekarbonisierungs-Strategie meint. In diesem Jahr kaufte United Airlines mehr als 7 Millionen Gallonen nachhaltigen Treibstoff, was, nach Unternehmensangaben, fast 80 Prozent der Treibhausgas-Emissionen über einen Lebenszyklus reduzieren soll. Das Unternehmen will seine Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 100 Prozent reduzieren, ohne sich auf traditionelle CO2-Kompensationen zu verlassen. Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2022 für Sängerin Billie Eilish Preis für außerordentliches Engagement: Am letzten Wochenende wurde der Deutsche Nachhaltigkeitspreis vergeben. Dieser wichtige Preis zeichnet innovative Zukunfts-Ideen und Leistungen zum Thema Nachhaltigkeit aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Kommunen.Einer der Sonderpreise ging dabei an Billie Eilish. Überreicht wurde die Auszeichnung virtuell aus dem All – durch den deutschen Astronauten Matthias Mauer, der sich derzeit an Bord der Internationalen Raunstation ISS befindet. Die Organisatoren würdigten Eilishs Engagement, sich öffentlich für den Klimaschutz und mehr Nachhaltigkeit einzusetzen. Darüber hinaus sei die Sängerin ein Vorbild, wenn es darum geht, ihre Tourneen so ‚grün‘ wie möglich zu gestalten. Neben Eilish bekamen auch andere bekannte Persönlichkeiten Ehrenpreise, unter anderem Ursula von der Leyen oder Chris de Burgh. Bundespreis ecodesign an Öko-Softshell-Material von Hess Natur Es ist Preisverleihungs-Saison: Auch diese Meldung kann einen glücklichen Gewinner melden. Diesmal geht es um den Bundespreis Ecodesign - Hier wurde die Firma Hess Natur für sein neues Softshell-Material ausgezeichnet. Das gute an diesem Material ist, dass es komplett ohne problematische Inhaltsstoffe auskommt. Es wird aus reiner Bio-Baumwolle hergestellt und im Verarbeitungsprozess mit einer ökologischen, veganen Rezeptur imprägniert. Damit ist der Hess-Natur-Softshell-Stoff, bei gleich guten Eigenschaften in Bezug auf Tragekomfort, Design und Funktion, eine gute Alternative zu herkömmlichem Softshell. Dieser ist aufgrund von PFC und künstlichen Fasern schädlich für die Umwelt. https://bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/2021-natuerlicher-softshell Nachhaltige Rückverpackungen von RePack revolutionieren Onlinehandel Und auch RePack kann den Bundespreis Ecodesign in diesem Jahr mit nach Hause nehmen: Und zwar für eine revolutionäre Idee. Hierbei kann der Empfänger einer Online-Bestellung den RePack-Verpackungskarton auf normales Briefformat zusammenfalten und an den Hersteller zurückschicken. Auf diese Weise können Verpackungen bis zu zwanzig Mal wiederverwendet werden. Das Design für diese neue Verpackungsart wurde bereits im Jahr 2013 von finnischen Designern in Zusammenarbeit mit der finnischen Post entworfen. Der RePack hat einen ähnlichen CO2-Fußabdruck wie ein normaler Pappkarton- nachhaltig daran ist, dass er so oft wiederverwendet werden kann. Dadurch kann neues Karton-Material eingespart werden. Schwimmende Windturbine von RWE, Shell, Tepco und Stiedal Schwimmende Turbine vor norwegischer Küste: Die Windkraft-Anlage Tetraspar ist die erste schwimmende Windturbine mit industriell gefertigtem Fundament. Für dieses Projekt haben sich die Unternehmen RWE, Shell, Tepco und Stiedal Offshore Technologies zusammengefunden. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt, welches Daten zu Verhalten und Leistung der schwimmenden Turbine liefern soll. Sie wurde bereits ans norwegische Stromnetz angeschlossen und in Betrieb genommen. RWE will bis 2030 schwimmende Windkraft-Anlagen von über 1 Gigawatt in Betrieb oder Bau haben. Volkswagen forciert eigene Grünstrom-Produktion Eigene grüne Energie: Dafür will sich Volkswagen vermehrt einsetzen. Der Auto-Konzern will bis 2025 ungefähr 40 Millionen Euro in europäische Wind- und Solarparks investieren.Für das bisher größte Projekt wurde nun ein Vertrag unterzeichnet: Gemeinsam mit dem Windparkspezialisten WPD errichtet man in Schweden eine Windkraftanlage, die 100 Gigawatt-Stunden Strom erzeugen und 27.000 Haushalte versorgen soll. Somit bringt man quasi indirekt grünen Strom in die produzierten E-Autos, nämlich indem die Kunden ihre Fahrzeuge mit grünem Strom laden. Darüber hinaus soll bereits Anfang 2022 in Mecklenburg eine Solaranlage ans Netz gehen, die von Volkswagen mitfinanziert wird. Primark will nachhaltiger werden Mehr Nachhaltigkeit im Billigmode-Sektor: Dieses Umdenken gibt es nun bei Primark. Das geht zumindest aus einem Interview mit der Deutschlandchefin des Unternehmens hervor, welches das Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlicht hat. Christiane Wiggers-Voellm meint, dass Primark sich seiner Verantwortung bewusst sei und mehr für Nachhaltigkeit und fairere Bezahlung tun müsse. Gleichzeitig meint die Managerin, dass die Preise der verkauften Produkte niedrig bleiben sollen. Günstige Preise und Nachhaltigkeit müssten kein Widerspruch sein. Erreichen will man das mit einem verstärkten Fokus auf Recycling. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 48: E-On Avacon, Mars Wrigley, Singapore Airport, RWE H&M und Co. | 03 Dec 2021 | 00:04:49 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 48. KW: Avacon: erstmals 20 % Wasserstoff im deutschen Gasnetz Wasserstoff im Netz: In der kommenden Heizperiode wird künftig Wasserstoff zum herkömmlichen Erdgas zugefügt. Damit will die E-On-Tochter Avacon im Dezember starten. Stufenweise soll dann auf einen Anteil von bis zu 20 Prozent erhöht werden.Dieses Pilotprojekt dient als mögliches Vorbild, wenn man zukünftig Wasserstoff durch die bestehenden Gasverteilnetze transportieren will. Dafür sollen deren Geräte und Anlagen unverändert genutzt werden. Der Wasserstoff-Transport durch das Gasnetz wird an einem Netzabschnitt in Sachsen-Anhalt ausprobiert. Nachhaltige Verpackungen bei Mars Wrigley Nachhaltiger Naschen: Das Unternehmen Mars Wrigley will künftig dazu beitragen, dass weniger Verpackungsmüll produziert wird. Mars Wrigley hat gerade seine Produktneuheiten für das neue Jahr vorgestellt: darunter die zweitgrößte Kaugummi-Marke Deutschlands Airwaves, die in neuer Verpackung präsentiert wird. Diese Verpackung besteht zu 30 Prozent aus recyceltem Plastik und reduziert damit die Verwendung von Neuplastik um ein Drittel. Bereits vor einiger Zeit hat das Unternehmen eine neuartige Verpackung für seinen Schokoriegel ‚Balisto‘ eingeführt. Sie besteht zu 90 Prozent aus natürlichen Fasern und soll in einem Praxistest rund 440 Kilogramm einsparen. https://deu.mars.com/Balisto-Pilotprojekt Singapore Airport startet Pilotphase für nachhaltigen Treibstoff Nachhaltiger in die Luft gehen: Der Flughafen in Singapur will ab 2022 für ein Jahr ein Pilotprojekt mit grünem Treibstoff starten. Wie der Stadtstaat mitteilt, will man damit auf Forderungen führender Unternehmen der Region eingehen, die sich mehr Nachhaltigkeit im Luftverkehr wünschen. Partner hierbei wird Singapurs größte Fluggesellschaft Singapore Airlines. Man beginnt nun mit den Ausschreibungen für Lieferanten des grünen Treibstoffs sowie die entsprechende Logistik. Singapore Airlines will bis 2050 sein Null-CO2-Emissionsziel erreichen. RWE-Speicherkraftwerk mit neuer Technologie Neues Großspeicher-System: Bis Ende 2022 will RWE an den Standorten Lingen und Werne ein neues Batteriespeicher-System bauen. Die neuen Großspeicher sollen eine Gesamtleistung von 117 Megawatt haben, meldet der Energiekonzern. Das Projekt soll nach seiner Fertigstellung eines der größten Batterie-Speicherkraftwerke Deutschlands sein. Darüber hinaus ist man auch eines der innovativsten: So sollen die Speicher virtuell mit den RWE-Wasserkraftwerken an der Mosel gekoppelt werden. Dabei werden neue Regelverfahren angewandt, die in der Lage sind, die Leistung nochmals zu erhöhen. Speicherkraftwerke sind wichtig zur Erhaltung der Netzstabilität, besonders bei einem hohen Anteil schwankender Strom-Einspeisung aus Erneuerbaren Energien. H&M stellt nachhaltige Modekollektion vor Nachhaltig und schick: Das Bekleidungsunternehmen H&M hat seine neue, nachhaltige Modekollektion vorgestellt. Unter dem Titel ‚Innovation Circular Design Story‘ präsentiert H&M nun seinen neuen Ansatz zum Thema Mode – unterstützt von Topmodels wie Normani oder Kaia Gerber. So soll Spaß an Mode mit dem Nachhaltigkeits-Gedanken verbunden werden. Die Teile sind fröhlich und bunt und werden aus einer Vielzahl modernster recycelter und wiederverwertbarer Materialien hergestellt. Besonders wichtig ist dabei, dass H&H künftig viel mehr auf kreislauforientierte Produktionsweise achten will: Häufig bestehen Textilen aus Verbundwerkstoffen, die schwer zu recyceln sind. Diese sollen künftig besser zu trennen sein. https://www.lofficiel.at/fashion/h-m-praesentiert-die-innovation-circular-design-story On-Demand-Shuttles der Stadt Hamburg und ioki verlängert Weiter freie Fahrt für hybrid-elektrische Fahrzeuge in Hamburg: Ein Gemeinschafts-Projekt der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein und der Bahntochter ioki geht bis mindestens Ende 2022 in die Verlängerung. Seit 2018 betreiben beide On-Demand-Shuttles für den ÖPNV. Dabei geht es um 20 Elektro-Shuttles, die mit der Software von ioki fahren. Man verbindet mit den Fahrzeugen die Stadtteile Osdorf, Lurup und Billbrook, indem man Fahrgäste ohne feste Routen oder Fahrpläne ans Ziel bringt. Seit 2020 kamen noch andere Regionen hinzu. Die kleinen E-Fahrzeuge haben dabei bereits 2,6 Millionen Passagier-Kilometer zurückgelegt, über 580.000 Fahrgäste täglich rund um die Uhr befördert. Mehr als die Hälfte der Fahrten wurden dabei auf Abruf gebucht. https://vision-mobility.de/news/ioki-rollt-in-hamburg-in-die-verlaengerung-103556.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 47: Siemens, Rolls Royce, enyway/Tchibo, Schott, Aldi und Co. | 26 Nov 2021 | 00:06:22 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 47. KW: CO2-Tracking Plattform bei Siemens Bezugswege nachhaltiger machen: das ist das Ziel der CO2-Tracking Plattform von Siemens. Diese stellte der Konzern am Montag vor. Es handelt sich dabei um einen Ansatz, die Treibhausgas-Emissionen von globalen Lieferketten transparenter zu machen. Die Plattform mit dem Namen ‚Estainium‘ soll dazu dienen, dass Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Ländern Informationen über die CO2-Emissionen ihrer Produkte austauschen. Die von Siemens entwickelte Software ‚SiGreen‘ sendet dann produktbezogene klimarelevante Daten an Unternehmen auf der Plattform. Auf umgekehrtem Weg fragt das System die entsprechenden Daten von den Zulieferern ab. Dies bringt im Idealfall Transparenz über die Treibhausgas-Emission für jedes einzelne Bauteil. Dies kann dazu beitragen, dass Unternehmen sich dann für die klimafreundlichere Alternative entscheiden. Man verspricht sich davon einen großen Effekt auf das Endprodukt: ca 70 bis 90 Prozent der schädlichen Emissionen entstehen in den Lieferketten. Rolls-Royce-Elektro-Flugzeug mit Geschwindigkeits-Rekord Elektrisch und blitzschnell: Das Sportflugzeug ‚Spirit of Innovation‘ des Herstellers Rolls Royce ist nicht nur vollelektrisch, es hat nun sogar mehrere Geschwindigkeits-Rekorde aufgestellt. Deshalb hat Roll Royce die jüngsten Flugdaten der Maschine an den Luftsportverband übermittelt. Am 16. November gab es einen Rekordflug der ‚Spirit of Innovation‘ – sie hielt über eine Strecke von drei Kilometern eine Geschwindigkeit von 556 Kilometern pro Stunde. Das ist 200 km/h mehr als der bisherige Rekord. Rolls Royce zeigt damit, dass Elektroflugzeuge nicht nur umweltfreundlicher sein können, sondern auch schneller. Das Unternehmen arbeitet bereits seit 2019 an der Elektrifizierung des Flugverkehrs. enyway und Tchibo vermitteln Ökostrom in der Nachbarschaft Ökostrom direkt vom Nachbarn beziehen: das kann durch eine Initiative von enyway und Tchibo möglich werden. Beide kooperieren für ein Angebot, bei dem man nachhaltig erzeugten Strom beziehen und sich dabei den Produzenten direkt aussuchen kann. Die Wahlmöglichkeit bezieht sich nicht nur auf die Erzeugungsart, also ob man beispielsweise Wind- oder Wasserkraft-Strom beziehen will. Man kann sich auch die Privathaushalte aussuchen, die ihren überschüssigen Strom aus der Solaranlage ins Netz stellen. Tchibo bietet diesen Stromvertrag über enyway auf seiner Website an. SCHOTT AG erhält für Dekarbonisierungsprogramm Bundes-Förderung Dekarbonisierung in der Industrie: Dabei will die Bundesregierung helfen und hat über das Umweltministerium ein gleichnamiges Förderprogramm. Darüber gibt es nun Gelder für zwei innovative Forschungsprojekte in der Glasindustrie. Die Firma SCHOTT aus Mainz bekommt 4,5 Millionen Euro Fördermittel, um Alternativen zum Einsatz von fossiler Energie zu erproben und damit klimafreundliches Spezialglas zu produzieren. Die Glasindustrie gilt als extrem energie-intensiv- das liegt an den hohen Temperaturen, die man zur Glasverarbeitung braucht. Daher sind hier neue, umweltfreundlichere Verfahren besonders gefragt. Schleswig-Holstein will nur noch nachhaltig investieren Nur noch nachhaltige Investments: Das Land Schleswig-Holstein hat sich dazu entschlossen, Gelder aus seinem Versorgungsfonds oder den Sondervermögen nur noch in Anlagen zu stecken, die auch ökologische, soziale und ethische Kriterien berücksichtigt. Das sagt die grüne Finanzministerin des Landes, Monika Heinold bei der Vorstellung des entsprechenden Gesetzentwurfs.Dies betrifft Finanzanlagen in Höhe von 3,8 Milliarden Euro. Investitionen in Ländern, die beispielsweise systematisch die Todesstrafe anwenden sind ebenso tabu wie Geldanlagen in Unternehmen, die im Geschäftsfeld fossile Brennstoffe oder Atomkraft aktiv sind. ALDI Süd hat den 1.Platz beim Greenpeace-Supermarkt-Check ALDI SÜD räumt mal wieder einen Nachhaltigkeits-Preis ab: Diesmal den aktuellen ‚Supermarkt-Check‘ von Greenpeace. Den Ausschlag gab hier, dass ALDI sein Frischfleisch-Sortiment im Vergleich zum Vorjahr massiv angepasst hat. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen den Anteil an Schweine-Frischfleisch aus Haltungsform 1 halbiert. Aber auch bei anderen Tierarten hat sich der Discounter ähnlich deutlich verbessern können. Dies hatte ALDI im Juni 2021 bereits angekündigt und nun zu großen Teilen schon umgesetzt. Dafür gab es nun Anerkennung von Greenpeace in seinem aktuellen Check. Die nummerierten Haltungsformen für Nutztiere geben an, inwieweit Tierwohl-Kriterien eingehalten werden. Dabei ist Haltungsform 1 die Tierwohl-unfreundlichste. App der Woche: CO2mpensio Jede Fahrt mit dem Auto und jeder Flug verursacht klimaschädliches CO2. Da dies sich in vielen Fällen nicht vermeiden lässt, gibt es die Möglichkeit den CO2-Ausstoß für Flüge oder Autofahrten zu berechnen und einen entsprechenden Betrag in Klimaschutzprojekte – weltweit oder regional – zu investieren. Mit Hilfe der CO2mpensio-App kompensierst du deine Autofahrten und Flüge mit wenigen Klicks. Gib einfach die gefahrenen Kilometer bzw. die Flugstunden an und dein Kompensationsbetrag wird berechnet. Aber was passiert genau mit dem Geld? Der eingesammelte Betrag geht direkt & 100% an das an die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) angeschlossene Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit (gW/N). Mit Hilfe Deiner Spende wird im Rahmen eines Aufforstungsrojektes ein Mischwald im Norden Äthiopiens (Gondar) auf einer bisher brach liegenden Fläche von 30 ha gepflanzt. Mit deiner Kompensation pflanzt du Bäume, reduzierst ausgestoßenes CO2 und trägst zudem zur nachhaltigen Entwicklung in der Projektregion bei. Android Download: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.compensio.compensio&hl=de iOS Download: CO2mpensio - CO2-Kompensation on the App Store (apple.com) Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 46: EnBW, Green Hydrogen Technology, Auto Bild und Co. | 19 Nov 2021 | 00:06:19 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 46. KW: Größter Solarpark ohne Förderung bei EnBW eröffnet Ein riesiger Solarpark für viel grünen Strom: In Werneuchen, Landkreis Barnim, wurde Ende letzter Woche der größte Freiflächen-Solarpark Deutschlands offiziell eröffnet. Der Energieversorger EnBW, der diesen Park betreibt, erklärt, dass die Anlage ohne Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gebaut werden konnte. Der Solarpark besteht aus 465.000 Solarmodulen und produziert 180 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, das reicht etwa für 50.000 Haushalte. Durch die Nutzung von grünem Strom aus dieser Anlage werden nach Unternehmensangaben etwa 129.000 Tonnen CO2 vermieden. Unweit des Solarparks in Werneuchen sind zwei weitere Solar-Großprojekte von EnBW in Planung. Das Unternehmen investiert von 2021 bis 2025 rund vier Milliarden Euro in Erneuerbare Energien. Green Hydrogen Technology verwandelt Abfall in grünen Wasserstoff Abfall zu grünem Wasserstoff: diese Idee soll künftig durch das Unternehmen Green Hydrogen Technology umgesetzt werden. Bei dem neu entwickelten Verfahren wird Klärschlamm und Plastikmüll für die Gewinnung von Grünem Wasserstoff verwendet. Das Verfahren soll effizienter gegenüber der Elektrolyse sein und dadurch günstiger grünen Wasserstoff erzeugen können. Green Hydrogen Technology ist ein Start-up aus Augsburg und wurde 2020 gegründet. Die technische Entwicklung des Verfahrens ist nun abgeschlossen, derzeit wird eine Versuchsanlage dafür gebaut. Der Versuchsbetrieb soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Nach der Erprobungsphase will man dann das Herstellungsverfahren an Kommunen und Industriebetriebe vertreiben. Auto Bild wird 2022 klimaneutral Eine Auto-Zeitschrift wird klimaneutral- und das sogar in Kürze. Das Automagazin Auto Bild will es schaffen, bis 2022 das Ziel der Klimaneutralität aller direkten und indirekten Emissionen zu erreichen. Das kündigte der Chefredakteur der Auto Bild, Tom Drechsler, im Rahmen der Verleihung des Goldenen Lenkrads an. Damit wäre man das erste klimaneutrale Automagazin. Erreichen will man dies in erster Linie durch Reduktionsmaßnahmen, kurzfristig werde man nicht reduzierbare Emissionen im Jahr 2022 mit zertifizierten Klimaschutz-Projekten ausgleichen. https://www.autobild.de/artikel/nachhaltigkeit-auto-bild-20889663.html Werder Bremen und FC St. Pauli fliegen zum Klimaschutz gemeinsam Zwei sportliche Gegenspieler tun sich für den Klimaschutz zusammen: Die beiden Fußball-Zweitliga-Clubs Werder Bremen und FC St. Pauli werden zu ihrem Winter-Trainingslager gemeinsam reisen. Die Reise ist für den 2. bis 9. Januar von Hamburg ins spanische Alicante geplant. Dafür teilt man sich nun ein gemeinsames Flugzeug und erzeugt dadurch weniger CO2-Emissionen. Beide Clubs stünden für Nachhaltigkeit im Fußball, so heißt es. Daher habe man sich dafür entschieden und die räumliche Nähe der geplanten Trainingslager sowie ähnliche Termine dafür genutzt. Organische Solarzellen von ROWO werden gefördert Ein innovatives Verfahren erhält Förderung vom Bund: Die Firma ROWO Coating hat eine neue Methode entwickelt, Elektrodenfolien für organische Solarzellen herzustellen. Dabei wird das seltene Schwermetall Indium ersetzt, da man ein neues Beschichtungsverfahren einsetzt. Dadurch reduziert man den Materialverbrauch für die Beschichtung um mehr als die Hälfte. Dieser Beschichtungsprozess spart außerdem 60 Prozent Energie – bei der Produktion von beispielsweise 215.000 Quadratmeter Folie können nun circa 450 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Die neuen organischen Solarfolien sind, verglichen mit herkömmlichen Solarmodulen, günstiger und flexibel einsetzbar, außerdem sehr effizient. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg erhält dafür durch das Bundes-Umweltinnovationsprogramm 1,6 Millionen Euro Förderung. Miele stattet ‚Zero-Waste-Haus‘ in Australien aus Möglichst wenig Abfall produzieren und Rohstoffe nicht vergeuden: das ist die Idee von ‚Zero-Waste‘. Nach dieser Philosophie ist nun in einem Modellprojekt ein Haus in Melbourne eingerichtet worden. Hier werden Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Meeresfrüchte vor Ort gezüchtet, geerntet und für den Eigenverbrauch zubereitet. Mit dabei war auch die deutsche Firma Miele, die das Haus mit nachhaltigen Haushaltgeräten ausgestattet hat. Mit den langlebigen Geräten will man das Maximum aus Rohstoffen herausholen, sie lange frisch lagern und optimal und nachhaltig zubereiten. Das ‚Future Food System Home’ ist ein Projekt des Nachhaltigkeits-Pioniers Joost Bakker. Das Haus ist bis April 2022 für Besichtigungen geöffnet. App der Woche: Siegelcheck Jeder kann mit seinen Entscheidungen im Supermarkt dazu beitragen, dass unsere Lebensmittel umweltfreundlicher produziert werden. Logos und Label auf Verpackungen sollen Orientierung bieten, biologisch erzeugte, fair gehandelte oder regionale Lebensmittel zu erkennen. Inzwischen existiert jedoch eine wahre Flut an Logos und Siegeln, die häufig den Durchblick eher erschweren als erleichtern. Der NABU hat daher die App Siegelcheck entwickelt, die den Durchblick im Labeldschungel erleichtern soll. Diese zeigt auf einen Blick, ob Lebensmittel ökologisch empfehlenswert sind oder eher nicht. Einfach Logos, Siegel und Label von der Verpackung abfotografieren und sofort Informationen darüber erhalten, um welche Kennzeichnungen es sich handelt und welche Lebensmittel gut für Umwelt, Klima und Natur sind. In der Datenbank der App wurden Kennzeichnungen berücksichtigt, die bundesweit im Supermarkt oder im Handel zu finden sind und bei denen Kunden einen ökologischen Nutzen vermuten könnten. Aktuell befinden sich rund 55 Logos in der Datenbank, die laufend aktualisiert wird. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 45: IKEA, TenneT, EnBW/REWE, Daimler Truck/Total, Vonovia und Co. | 12 Nov 2021 | 00:06:27 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 45. KW: Nachhaltige Aufforstung in Neuseeland von IKEA IKEA will ‚Wald-positiv‘ werden – Um diesem Ziel näher zu kommen, hat das Möbelunternehmen in Neuseeland ein Gebiet von 5.500 Hektar erworben, auf dem es neuen Wald anlegen will. Das entspricht der Größe von 7.700 Fußballfeldern. Noch in diesem Jahr werden dort auf 330 Hektar Fläche Radiata-Kiefern gepflanzt. Insgesamt handelt es sich um einen langfristig angelegten und nachhaltigen Aufforstungsplan. Danach werden neben Bäumen zur Möbel-Produktion auch einheimisches Buschwerk gepflanzt. Dies soll zur Regeneration des lokalen Ökosystems beitragen. Die Aufforstung ist über einen Zeitraum von 30 Jahren geplant , die ersten Bäume werden auch erst dann geerntet. TenneT mit Windstrom-Booster-Konzept Schnellerer und umfassender Ausbau von Erneuerbaren Energiequellen: Dazu will TenneT mit seinem Windstrom-Booster-Konzept beitragen. Der Verteilnetzbetreiber strebt mit diesem Konzept eine länderübergreifende Vernetzung von Windparks in der Nordsee mit Verteilkreuznetzen und der Netzinfrastruktur an. Man will dazu auf hoher See drei Offshore-Netzanschluss-Systeme so miteinander verknüpfen, dass sechs Gigawatt Leistung gebündelt werden. Wichtige Industrie-Standorte an Land sollen direkt mit grüner Energie versorgt werden. Außerdem will man Gleichstromleitungen an Land und auf See zu einem vermaschten System konzipieren, um es robuster, leistungsfähiger und kosteneffizienter zu machen. Dadurch greift man weniger in die Umwelt ein und braucht weniger Fläche an Land. https://www.tennet.eu/de/unsere-kernaufgaben/innovationen/windstrom-booster-konzept/ EnBW und REWE Group: Schnelllader vor Supermärkten Einkaufen und gleichzeitig Strom tanken: das soll zukünftig an vielen REWE und Penny- Supermärkten möglich werden. Die REWE Group arbeitet dazu mit dem Energie-Unternehmen EnBW am flächendeckenden Ausbau von Schnelllade-Infrastruktur zusammen. Nach in diesem Jahr beginnt EnBW mit der Planung der ersten 100 Schnelllade-Standorte an REWE und Penny-Märkten. Bereits 2022 können dann Kundinnen und Kunden ihre E-Autos vor dem Supermarkt laden. Beide Unternehmen bringen in die Kooperation spezifische Erfahrungen ein: EnBW arbeitet bereits in vielen Bereichen und Regionen erfolgreich am Ausbau von Lade-Infrastruktur für E-Mobilität, zum Beispiel auch bei der Baumarkt-Tochter des REWE Group, toom. REWE bezieht auf der anderen Seite bereits Grünstrom für Märkte, Reisebüros oder Verwaltungs- und Logistik-Standorte. https://www.enbw.com/unternehmen/presse/enbw-schnelllader-fuer-rewe.html EDEKA Minden-Hannover spart 100.000 Tonnen CO2 mit Ökostrom Immer mehr Unternehmen stellen auf nachhaltigen Strom um: so auch EDEKA Minden-Hannover.Hier hat man die Versorgung seiner Logistik-, Produktions- und Verwaltungsstandorte vollständig auf Ökostrom aus Wasserkraft umgestellt. Darüber hinaus werden mittlerweile 660 Einzelhandelsstandorte bereits mit nachhaltiger Energie versorgt, weitere sollen im nächsten Jahr folgen. Damit spart man im Unternehmensverbund über 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein – das entspricht dem jährlichen gesamten Heiz- und Stromverbrauch einer mittelgroßen deutschen Stadt. Auch die Sonnenenergie wird bei EDEKA Minden-Hannover immer stärker genutzt. So erhalten heute alle neugebauten Märkte im Geschäftsgebiet eine Photovoltaik-Anlage. Daimler Truck und Total bauen Wasserstoff-Infrastruktur für LKWs aus Gemeinsam für eine flächendeckende Wasserstoff-Infrastruktur in Europa: Die Daimler Truck GmbH und Total Energies wollen gemeinsam Wasserstoff für schwere LKW auf den Weg bringen. Dies umfasst die Beschaffung von Wasserstoff sowie die Belieferung von Tankstellen, die Entwicklung wasserstoff-basierter LKW und den Aufbau eines Kundestamms. Total hat das Ziel, bis 2030 direkt oder indirekt etwa 150 Wasserstoff-Tankstellen in Europa zu betreiben. Daimler Truck will im Rahmen der Zusammenarbeit bis 2025 den wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellen-LKW GenH2 zur Erprobung an Kunden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich ausliefern. https://www.auto-medienportal.net/artikel/detail/57903 1.000stes PV-Dach und bis 2050 30.000 Dächer bei Vonovia Erster Meilenstein geschafft: Das Wohnungsunternehmen Vonovia hat das 1.000ste Dach mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Das 1.000-Dächer-Projekt war im Jahr 2019 gestartet worden. Dafür hat man etwa 16 Millionen Euro investiert. Pro Jahr werden dadurch 15 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt und 7.500 Tonnen CO2 eingespart. Nun will man einen Schritt weiter gehen: Das Unternehmen hat angekündigt, bis 2050 30.000 Dächer mit PV-Anlagen ausrüsten zu wollen. https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/energiewende/2021/Vonovia-saubere-Energie-dank-Sonnenlicht.php App der Woche: Codecheck Mit der App Codecheck findest du ganz einfach heraus, welche (schädlichen) Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten, Lebens- und Reinigungsmitteln sowie sonstigen Konsumgütern stecken. Die Handhabung ist ganz simpel: App oeffnen, Barcode auf dem Produkt scannen und ein paar Sekunden warten! Auf einer Übersichtsseite zum gescannten Produkt bekommst du dann Informationen zum Preis, zu bedenklichen sowie unbedenklichen Inhaltsstoffen und möglichen Alternativen. Außerdem kannst du Nutzerkommentare zum Produkt – wenn vorhanden – durchlesen. Sehr bedenkliche Inhaltsstoffe sind rot markiert, bedenkliche orange, leicht bedenkliche hellgrün und unbedenkliche dunkelgrün. Du kannst zusätzlich auf die einzelnen Inhaltsstoffe tippen, wenn du mehr Informationen dazu lesen möchtest (zum Beispiel Funktion und Problematik des jeweiligen Stoffes). Die Codecheck-App zeigt dir auch an, auf welchen wissenschaftlichen Daten die Einschätzungen zu den Inhaltsstoffen beruhen. Bei Lebensmitteln findest du außerdem eine Nährwert-Ampel. Sie zeigt an, wie Experten den Gehalt eines Nährstoffes (Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz) einschätzen würden. Je nachdem wird er dir in rot (hoch), orange (mittel) und grün (gering) anzeigt. Die Codecheck-App ist sowohl für Android-Smartphones als auch für iOS-Betriebssysteme erhältlich. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| Champions KW 44: Stadt Frankfurt/M., Microsoft, E.ON, Audi, Africa Green Tech und Co. | 05 Nov 2021 | 00:06:54 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 44. KW: Stadt Frankfurt/Main wird Sitz von Organisation für Nachhaltigkeits-standards Eine gute Nachricht von der Weltklimakonferenz für Frankfurt am Main: Die Stadt hat den Zuschlag für den Sitz einer neuen Organisation bekommen, die Nachhaltigkeitsstandards für Nachhaltigkeitsberichte entwickeln soll. Diese Institution ist ein internationales Gremium zur Setzung von weltweiten Standards für nachhaltige Finanzberichterstattung, abgekürzt ISSB. Es handelt sich dabei um eine private Organisation, die erstmals international einheitliche und akzeptierte Kennzahlen definieren wird, was als zentraler Schritt auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele weltweit gilt. Für die Stadt Frankfurt am Main ist die Entscheidung ein großer Erfolg, da damit der Finanzplatz eine wichtige Aufwertung erhält. Microsoft ist Partner der UN-Klimakonferenz in Glasgow Das Unternehmen Microsoft ist Partner der UN-Klimakonferenz, die in diesem November in Glasgow stattfindet. Mircrosoft setzt sich im Rahmen der Partnerschaft dafür ein, dass man sich auf Standards zur CO2-Bilanzierung einigt und diese auch verbindlich anwendet. Darüber hinaus fordert das Unternehmen, dass Tools gefunden werden, um sämtliche Emissionsquellen miteinander zu verbinden und auszuwerten. Digitalisierung und Dekarbonisierung gehen nur zusammen, so heißt es. Microsoft will selbst mit gutem Beispiel vorangehen: Ab 2030 will man eine negative CO2-Bilanz ausweisen, also mehr CO2 aus der Atmosphäre entfernen als ausstoßen. Seinen Kunden will man mit der ‚Microsoft Cloud for Sustainability‘ dabei helfen, ihre eigenen Klimaziele zu erreichen. https://news.microsoft.com/de-de/microsoft-ist-partner-der-weltklimakonferenz/ Eon, Enel und Iberdrola planen Wasserstoff-Netzwerk fürs Ruhrgebiet Grüner Wasserstoff fürs Ruhrgebiet: Der Energiekonzern Eon plant, ein Verteilnetz für CO2-freien Wasserstoff in der Region aufzubauen. Dieses Projekt will man im Rahmen einer europäischen Kooperation mit dem italienischen Versorger Enel und dem spanischen Unternehmen Iberdrola realisieren. Neben grünem Wasserstoff soll auch grüner Ammoniak transportiert werden. Dieser soll bereits ab 2024 aus Spanien importiert werden. Ab 2032 sollen dann insgesamt bis zu 80.000 Tonnen Wasserstoff und Ammoniak als Wasserstoff-Speicherstoff verfügbar gemacht werden können. Zu Beginn des Projektes wird nun zunächst der Bedarf in der Ruhrgebiets-Region ermittelt, mögliche Kunden werden angesprochen. Eon rechnet mit einem Anstieg des Bedarfs an grünem Wasserstoff in den nächsten Jahren – derzeit nutzen 3.900 Industriekunden Erdgas als Prozessgas. Diese müssen oder wollen künftig ihre Prozesse klimafreundlicher gestalten. Africa Green Tec und Audi mit Recycling-Batterien für Afrika Nachhaltige Energie für Dörfer in Afrika: dabei hilft jetzt eine Kooperation von Audi und dem Sozialunternehmen Africa Green Tech. Audi liefert ausgediente Batterien aus Audi e-tron-Autos, die in Afrika einem neuen Verwendungszweck zugeführt werden: Sie speichern Solarenergie, die tagsüber gespeichert wird, für die Nacht. Africa Green Tech entwickelt die Energieversorgung von Dörfern in Afrika, die bisher keinen Zugang zu Elektrizität haben. Mittelfristig möchten Audi und Africa Green Tech gemeinsam mindestens 50 Dörfer in der Sahelregion mit wiederverwendeten Batterien aus E-Fahrzeugen ausrüsten. Haben die Batterien auch in Afrika ihren Lebenszyklus beendet, werden sie an Audi zurückgegeben, wo sie umfassend recycelt werden. RWE baut Windräder auf Deichanlagen Windräder auf dem Deich: Zum ersten Mal baut RWE einen Windpark auf einer Deichanlage. In der Provinz Groningen in den Niederlanden sollen drei Windkraftanlagen auf den Deichen direkt an der Küste des Landes entstehen. Da zum Bau und zur Installation der Windparks wenig Platz vor Ort ist, muss ein spezieller Kletterkran eingesetzt werden. Mit den Arbeiten an den Anlagen wurde bereits begonnen, eine der Windkraftanlagen ist schon fertiggestellt. Der Bau von Windparks auf einem Deich ist eine besondere Herausforderung, nicht nur aufgrund des Platzmangels. Da der Deich als Hochwasserschutz für die bewohnten Gebiete am Meer dient, darf diese Funktion des Deiches auf keinen Fall gefährdet werden. Der Schutz des Deiches ist dadurch eine wichtige Aufgabe. RWE betreibt in den Niederlanden sieben Onshore-Windparks und zwei Solarparks. Neben dem Windkraft-Projekt auf dem Deich sind derzeit drei weitere Projekte in Arbeit. Tchibo, Amazon Ikea und mehr unterstützen CO2-freien Schiffsverkehr Umweltfreundlicheren Schiffsverkehr fördern: Eine Initiative mehrerer globaler Unternehmen will den CO2-freien Schiffsverkehr fördern und bis 2040 erreichen, dass vorzugsweise Containerschiffe eingesetzt werden, die die CO2-freien Treibstoff nutzen. Die zehn Unternehmen, darunter Tchibo, Amazon, Unilever und Ikea, haben sich dieser Aktion angeschlossen, die vom gemeinnützigen Aspen Institut organisiert wird. Damit soll die Dekarbonisierung im Schiffsverkehr vorangetrieben werden, der weltweit für fast 3 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ist. Dieses Ziel verfolgen auch die Vereinten Nationen: Die Organisation will, dass diese Emissionen bis 2050 um 50 Prozent gegenüber dem Wert von 2008 reduziert werden. Dazu ist jedoch eine schnelle Entwicklung von emissionsfreien oder emissionsreduzierten Kraftstoffen nötig, ebenso wie eine verbesserte Bauweise der Containerschiffe selbst. App der Woche: „Zu gut für die Tonne!“ Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Die App „Zu gut für die Tonne!“, des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, will genau das ändern.. Sie bietet Rezepte für kreative Resteküche von prominenten Kochpaten wie Sarah Wiener, Tim Mälzer oder gar Daniel Brühl. Deren Ideen motivieren dabei zum Nachkochen und inspirieren zu eigenen Kreationen mit den zu Hause vorhandenen Resten. Die App bietet eine Merkliste für Lieblingsrezepte und einen Einkaufsplaner, der sich Zutaten und Mengen merkt und dabei Übersicht in den nächsten Einkauf bring. Ein umfangreiches Lebensmittel-Lexikon informiert über deren Lagerung und Haltbarkeit. Btw. wurde die App wurde für den Bundespreis Ecodesign 2014 und den Digital Communication Award 2013 nominiert. Android Download: Zu gut für die Tonne! – Apps on Google Play iOS Download: Zu gut für die Tonne! im App Store (apple.com) Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 43: BMW, Coldplay, Intillion, Dürr/Uniper, Vinted und Co. | 29 Oct 2021 | 00:06:03 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 43. KW: BMW produziert neuen i4 am Stammsitz in München Start für Elektroautos aus dem BMW-Stammwerk München: Seit Ende letzter Woche läuft hier der neue i4 vom Band. Das Sport-Coupé ist das erste vollelektrische Auto, dass an dem fast 100 Jahre alten Produktionsstandort hergestellt wird. Mit dem Anlaufen der Produktion des neuen Elektro-autos von BMW sind auch die Tage des Herstellens von Verbrenner-Autos in diesem Werk gezählt: Schon von 2023 an soll bereits jeder zweite BMW aus München einen Elektro-Antrieb haben. Perspektivisch soll die gesamte Produktion in München auf Elektro-Autos umgebaut werden. Dafür will BMW in den nächsten Jahren weitere 400 Millionen Euro investieren. https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bmw-muenchen-i4-elektromobilitaet-e-auto-1.5447196 Coldplay nutzt wiederverwertete Batterien von BMW Und wir bleiben noch ein bisschen bei BMW: Die britische Band Coldplay nutzt 40 wiederverwertete Batterien, die vorher bei BMW i3-Fahrzeugen im Einsatz waren, für den Strom auf ihrer Welttournee. Die recycelten Batterien ersetzten kraftstoff-betriebene Generatoren bei den Live-Auftritten. Das soll die Couldplay-Tournee 2022 zu einer der umweltfreundlichsten Touren der Musikgeschichte machen. Der Strom, der in den Batterien gespeichert wird, kommt aus verschiedenen erneuerbaren Quellen: Neben Solaranlagen werden auch Elektrofahrräder sowie ein spezieller Stadionboden eingesetzt, auf dem die Fans durch Hüpfen Energie für das Event erzeugen können. Neue Ladesäulen in Autohäusern von Intilion Strom fürs neue E-Auto direkt im Autohaus: Der Speicherhersteller Intilion aus Paderborn stattet zwölf Autohäuser in Thüringen mit Ladeinfrastruktur aus. Es handelt sich dabei um die Standorte Suhl und Ilmenau des Autohändlers Ehrhard AG. Der Händler hat bereits am Hauptsitz in Hildburghausen sechs Schnellladesäulen mit Leistungen von 75 bis 150 kW sowie sechs weitere mit 22 kW und außerdem sechs Gewerbespeicher vom gleichen Hersteller. Dank des Speichersystems habe das Autohaus Ehrhardt die Energiekosten an seinem Hauptsitz um rund 75 Prozent im Vergleich zu einem herkömmlichen Netzausbau reduziert, so Matthias Büter, Market Manager der Produktlinie Energy Storage bei Intilion. Die Autohäuser wollen außerdem künftig ihren eigenen Strom erzeugen. Dazu ist die Installation von 200 kW großen Photovoltaikanlagen geplant. https://www.electrive.net/2021/10/20/intilion-installiert-ladeinfrastruktur-an-zwoelf-autohaeusern/ Kooperation von Dürr und Uniper zur Abwärmenutzung Energie zur Wärme UND Stromerzeugung effektiv nutzen – und damit die Umwelt schonen : das soll eine Kooperation der Unternehmen Dürr und Uniper bringen. Ziel ist es, gemeinsam ganzheitliche Lösungen rund um die Abwärmenutzung anzubieten. Damit kann man den Energieverbrauch in der Industrie senken und CO2- Emissionen einsparen, denn bei der Energieerzeugung fallen erhebliche Mengen an Abwärme an, die man wiederum in CO2-freien elektrischen Strom umwandelt und auch die Restwärme weiterverwendet, beispielsweise für Fernwärme. Dürr hat hier ein ausgefeiltes System entwickelt, welches nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung funktioniert und einen hohen Wirkungsgrad hat. Uniper wiederum hat Zugang zu Industriekunden, die genau diese Systeme nutzen können. Damit kann man maßgeblich zu einer nachhaltigen Abwärmenutzung in der Industrieproduktion beitragen, so die beiden Unternehmen. CWS mit Schmutzfang-Matten aus recycelten PET-Flaschen Nachhaltige Schmutzfang-Matten: CWS führt zwei neue Schmutzfang-Matten ein, die aus recycelten PET-Flaschen bestehen. Pro Quadratmeter Matte wurden ungefähr 10 alte PET-Flaschen wiederverwendet. Auch für die Gummimischung, die bei den neuen Matten benötigt wird, wird komplett auf schädliche Weichmacher verzichtet. Darüber hinaus sind Schmutzfangmatten per se eine saubere Sache: sie verhindern, dass Schmutz und Feuchtigkeit ins Gebäude getragen werden. Damit werden Reinigungskosten gesenkt, Feuchtigkeitsschäden vorgebäugt und damit die Lebensdauer von Böden im Innenbereich verlängert. Partnerschaft von BASF und Cargill für nachhaltigere Tiernahrung Bessere Tiernahrung für nachhaltigere Landwirtschaft: BASF und Cargill gehen im Bereich Tiernahrung eine Kooperation ein. Damit wollen sie bessere Enzymprodukte auf den Markt bringen und in diesem Bereich auch in der Forschung und Entwicklung zusammenarbeiten. Enzyme helfen, dass die Tiere die Nährstoffe aus dem Futter besser verwerten können. Ihr Einsatz verbessert einerseits ein gesünderes Wachstum der Tiere, auf der anderen Seite verringern Enzyme die Nährstoffausscheidungen in die Umwelt. Das wiederum verringert den Ausstoß von Phosphor und Stickstoff. Darüber hinaus wird durch die bessere Futterverwertung weniger Futter für die Produktion von tierischem Eiweiß benötigt, ist also wasser- und landschonend. App der Woche: Vinted Hallo zusammen, heute stelle ich euch Vinted vor, welche die beiden populären Apps Kleiderkreisel und Mamikreisel vereint. Dabei handelt es sich um Community, in der die Mitglieder:innen sich austauschen, diskutieren und ungenutzten Sachen ein zweites Leben schenken wollen. Statt Shirts und Co wegzuwerfen, werden sie getauscht oder verkauft. Das Angebot ist riesig und erinnert vom Aufbau ein wenig an Instgram. Die einfache Benutzerführung garantiert dabei, dass man nicht nur schnell passende Kleidung findet, sondern selbige auch einfach zum Verkauf einstellen kann. Aber nicht nur das: die regionale Suche erlaubt es auch einfach und schnell Tauschpartner:innen in der Community zu finden, die vielleicht dann bereit sind die eigene, kaum noch getragene Bluse zum Beispiel gegen eine schicke Jeans einzutauschen. Vinted ist sowohl fuer Android, wie auch iOS erhältlich und natürlich kostenlos! Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 42: Vodafone, Nordex, Enpal, BayWa, Ban Prix, Aldi und Co. | 22 Oct 2021 | 00:06:21 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 42. KW: Vodafone erster Netzbetreiber mit grünen Business-Tarifen Auch Mobilfunk-Tarife können klimaneutral sein: Der Anbieter Vodafone stellt jetzt Verträge für Selbständige und Unternehmen auf klimaneutral um. Dabei werden Treibhausgas-Emissionen von der Herstellung, über Transport und Nutzung, bis hin zur Wiederverwertung der Telefone erfasst und ausgeglichen. Der Tarif Red Business Prime wird ab 2. November klimaneutral werden. Die Umstellung erfolgt ohne Zusatzkosten für die Vodafone-Kunden. Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt in Kooperation mit ClimatePartner im Rahmen von zertifizierten Klimaschutz-Projekten weltweit. Darüber hinaus bietet Vodafone ein Leasing-Modell für Mobilfunk-Geräte an, was sowohl kostengünstiger als auch nachhaltiger ist. Als Anreiz erlässt der Anbieter zum Start der Initiative am 2. November Selbständigen und Unternehmen die Kosten für sechs Monate für alle Red-Business-Prime-Tarife. 99 Megawatt-Windenergie-Auftrag Wan Nordex-Group Großauftrag für Windenergie: Irland hat an die Nordex Group einen Auftrag für einen Windpark mit über 99,5 Megawatt Leistung vergeben. Der Windpark ‚Oweninny 2 mit 31 Windkraftanlagen wird in der Grafschaft Mayo gebaut, das liegt im Nordwesten Irlands. Im Frühjahr 2022 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, mit Inbetriebnahme wird zum Ende desselben Jahres gerechnet. Irland hat sich vorgenommen, seinen Anteil an erneuerbaren Energien erheblich zu erhöhen: bis zum Jahr 2030 will man 70 Prozent seines Stromes aus erneuerbaren Quellen beziehen. Enpal bekommt 150 Millionen Kapital von Softbank Das japanische Investmenthaus Softbank setzt auf Vermietung von Solaranlagen: 150 Millionen Euro konnte Enpal, ein Start-Up aus Berlin-Friedrichshain, in seiner neuesten Finanzierungsrunde einsammeln. Bereits im Sommer hatte man namenhafte Investoren für die Geschäftsidee gewinnen können. Das Unternehmen wurde erst im Jahr 2017 gegründet und bietet All-in-One-Solarlösungen im Abonnement an. Die Kunden zahlen eine regelmäßige Gebühr und können ihre Anlage dann nach 20 Jahren für einen Euro übernehmen. Mit mehr als 10.000 Kunden sei man einer der Marktführer für Hausbesitzer in Deutschland, heißt es aus dem Unternehmen. In diesem Jahr will man eine Umsatzgröße von 100 Millionen Euro erreichen. My-PV eröffnet erstes solarelektrisches Firmengebäude Österreichs Solarthermie-Hersteller geht mit gutem Beispiel voran: Das Unternehmen MY-PV aus Österreich stellt solarelektrische Wärmesysteme her. Nun hat es sein neues Betriebsgebäude eröffnet und geht damit selbst in Sachen Nachhaltigkeit voran. Das Gebäude wird komplett solar-elektrisch geheizt und zwar mit Solarmodulen, die direkt an der Außenhülle des Gebäudes angebracht sind. Somit konnte man 108 Solarmodule verwenden. Die 100-Kilowatt-PV-Anlage versorgt das Gebäude nun vollständig solarelektrisch. Damit ist man in Österreich das erste Gebäude, dass vollständig auf Solarenergie setzt. Dies schlägt sich auch in den Investitions-und Betriebskosten nieder: Sie sollen 67 Prozent geringer sein als bei Gebäuden ähnlicher Größe mit herkömmlicher Heiztechnik. Positives Fazit zu Effizienz-Plus-Siedlung bei BayWa Den Strombedarf im Hause selbst decken: Das ist das Ziel von Effizienz-Häusern. Um dieses Ziel erfolgreich umzusetzen gibt es diverse Projekte. Das erste, nach den Kriterien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Bau erstellte Projekt war eine Effizienz-Plus-Siedlung der BayWa in Hügelshart bei Augsburg. Ziel war es, dass die Siedlung mithilfe von ganzheitlicher Anlagentechnik mehr Energie erzeugt als die Bewohner im Jahresdurchschnitt verbrauchen. Nun hat man nach drei Jahren, gemeinsam mit den Projektpartnern Stiebel Eltron und asset bauen wohnen eine erste Bilanz gezogen. Das Fazit ist durchweg positiv: So konnten die 13 Hauseinheiten 55 Prozent ihres Strombedarfs durch selbst erzeugten Strom decken, rechnet man die von der Wärmepumpe gewonnene Umweltenergie mit ein sind es sogar über 70 Prozent. Bon Prix mit bis zu 80% nachhaltiger Mode im neuen Katalog Immer mehr Modefirmen legen Wert auf Nachhaltigkeit - So auch Bekleidungs-Versand Bon Prix. Die Firma präsentiert ihren aktuellen Katalog Herbst/ Winter 2021/22 und meldet, dass über 80 Prozent der verwendeten Obermaterialien nachhaltig sind. Es konnten dadurch 40 Prozent an CO2-Emissionen eingespart werden, so das Unternehmen. Auch für die Zukunft hat man Ziele: Bis 2030 will man ausschließlich nachhaltige Produkte anbieten, aus einer bis zur Faserproduktion komplett transparenten Lieferkette. Im aktuellen Katalog bilden recycelten Materialien aus Baumwolle und Polyester einen Schwerpunkt. Auch will man seine Produkte langlebiger und leichter wiederverwertbar machen. Auch die Verpackung für den Versand ist bereits nachhaltiger gestaltet. https://www.presseportal.de/pm/59646/5050340 Vegane Thunfisch-Alternative bei Aldi Thunfisch-Geschmack ohne schlechtes Gewissen: Aldi bringt eine vegane Thunfisch-Alternative ins Supermarktregal. Und zwar in Form eines Thunfisch-Sandwiches. Thunfisch ist nach wie vor eine der beliebtesten und am meisten konsumierten Fischarten. Daher sind viele Bestände weltweit gefährdet. Die Thunfisch-Alternative bei Aldi wird aus europäischen Bio-Meeresalgen hergestellt, die ohne Süßwasser, Ackerland und Dünger im offenen Meer kultiviert werden können. Die Hersteller-Firma BettaF!sh ist ein Startup, dass Aldi im Rahmen des Accelerator-Förderprogramms „TechFounders“ unterstützt hat. Aldi hat bereits jetzt ungefähr 500 Produktsorten im Angebot, die als vegan gekennzeichnet sind. Damit will das Unternehmen, nach eigenen Angaben, sowohl Menschen ansprechen, die vegan leben, als auch solche, die ihren Konsum an tierischen Produkten reduzieren möchten. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch XL - Karel Golta: Nachhaltigkeit gesamtheitlich denken | 18 Oct 2021 | 01:06:24 | |
Inzwischen ist alles irgendwie mit dem Label der Nachhaltigkeit versehen worden. Nahrungsmittel, Kleidung, Strom, Fahrzeuge... kaum eine Marketingabteilung lässt sich das Buzzword der 20er Jahre entgehen. Aber reicht das wirklich um die Ziele, die wir uns u.a. mit dem Pariser Klimabkommen gesetzt haben, zu erreichen? Können wir unsere Industrien mal eben schnell nachhaltig aufstellen, ohne unsere Lebensweise fundamental zu verändern? Darüber reden wir mit Karel Golta:, Gründer und CEO von Indeed Innovation, in dieser XL Ausgabe von ecozentrisch. Karel entwickelt mit seinem Team Produkte und Dienstleistungen der nächsten Generation: wirkliche Innovationen, die gleichzeitig äußerst praktikabel für den Anwender und damit nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern auch nachhaltig sind. Zahlreiche seiner Produktentwicklungen sind Designpreis-nominiert und gewannen angesehene Auszeichnungen wie IF Award, red dot, den WorldStar und sogar den amerikanischen IDEA sowie den japanischen Good Design Award. Mehr Infos dazu auf der Homepage: Innovation for the circular economy – INDEED (indeed-innovation.com) Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 41: Microsoft, ASCA, Hemmersbach, Schaeffler, VW und Co. | 15 Oct 2021 | 00:06:03 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 41. KW: Bessere Reparierbarkeit bei Microsoft Den Rechner länger verwenden – auch das ist nachhaltig.Dazu will Microsoft jetzt einen Beitrag leisten. Das Unternehmen verspricht, dass sich die neuen Geräte, die ab Ende 2022 vorgestellt werden, besser reparieren lassen. Dabei geht es um Surface Notebooks und Tablets, später sollen Spielekonsolen verbessert werden. Microsoft will lokale Reparatur-Optionen ermöglichen bzw. erleichtern. Das betrifft die Reparatur in den Geschäften, aber auch die, die durch den Kunden selbst veranlasst werden. Auch sollen künftig Ersatzteile erhältlich sein. ASCA und STRENGER mit Solarbaum für E-Bikes Energie fürs E-Bike vom Baum – besser gesagt vom Solar-Baum. Die Firma ASCA hat einen Ladesäule für E-Bikes hergestellt, die die Form eines Baums hat.Der Solar Tree macht Strom für E-Bike-Ladestationen von drei Mehrfamilienhäusern für altersgerechtes Wohnen in Löchgau. Die rund 2,5 Meter langen Solarmodule der rund sechs Meter hohen Installation bestehen aus organischen Solarfolien.Diese Solarfolien sind extrem flexibel. Mit der herkömmlichen Technik wären diese individuellen Formen nicht möglich gewesen, so ein Sprecher der Firma ASCA. Die Nutzung des Solarstroms ist nicht auf das Beladen von E-Bikes beschränkt – wenn gerade kein Rad beladen wird, wird der Strom für den Allgemeinstrom der Tiefgarage der Häuser benutzt. Auftraggeber für dieses innovative Projekt war das Bauunternehmen STRENGER Bauen und Wohnen. Hemmersbach für aktive CO2-Bindung Den Klimawandel bekämpfen will auch die Firma Hemmersbach – das globale IT-Dienstleistungsunternehmen kündigte eine Initiative zum Klimaschutz an, die komplett aus Eigenmitteln finanziert wird. Die Initiative heißt ‚Hemmersbach Climate Force‘- Dabei handelt es sich um einen Prozess, der das Mineral Olivin einsetzt, um auf natürlich Weise CO2 aus der Atmosphre zu entfernen. Die Initiative ist eine Aktion innerhalb der Direct Action Programme des Unternehmens, die das Ziel haben, globale Probleme direkt anzugehen. Dafür setzt Hemmersbach mindestens 20 Prozent seines jährlichen Gewinns ein. Die Programme unterstützen beispielsweise benachteiligte Kinder in Indien und Polen oder setzen sich für den Tierschutz ein. Neues Werk für E-Mobilität bei Schaeffler Der Automobil-Zulieferer Schaeffler hat ein neues Werk für E-Mobilität eröffnet. Es befindet sich in West-Ungarn und schafft 150 neue Arbeitsplätze. Das Werk ist das erste reine E-Mobilitätswerk der Schaeffler-Gruppe weltweit. Damit gilt es als Kompetenz-Zentrum für die Produktion von Komponenten und Systemen für E-Antriebe. Diese Antriebe sind entweder E-Motoren oder Hybridgetriebe. Die hochmoderne Anlage ist zum größten Teil automatisiert. Bis 2023 will das Unternehmen in dem neuen Werk bis zu 800.000 Produkte herstellen können. Zwischen 2026 und 29 will man auf eine Kapazität von bis zu 1,8 Millionen erhöhen. Das Werksgebäude selbst wurde auch unter Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten entwickelt. Der Strom kommt aus Photovoltaik-Anlagen, es gibt Abwasser- und Regenwasser- Wiederaufbereitungsanlagen, ein intelligentes Wärme- und Kühl-Management sowie stromsparende LED-Beleuchtung. VW-Chef Diess fordert bessere Mobilitäts-Konzepte für Fahrrad und Auto Ein Herz fürs Fahrrad: VW-Chef Herbert Diess hat mit einer Twitter-Meldung erneut auf sich aufmerksam gemacht. Darin ist er auf dem Fahrrad zu sehen verbunden mit dem Statement, wie gut Radfahren für Gesundheit und Umwelt ist. Gleichzeitig fordert er, dass man das Fahrrad in einem künftigen Mobilitätsmix ausreichen Raum bekommt. Darüber hinaus schreibt Diess auf seinem LinkedIn-Account, dass viele VW-Mitarbeiter gern mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit kommen würden. Dies ginge noch besser, wenn sie im Werk direkt bis zum Arbeitsplatz fahren könnten. Dies soll nun am Standort Wolfsburg mit einem Pilot-Projekt getestet werden. Blattgrün-Sensor von Premosys hilft, Herbizide zu sparen Intelligenter Einsatz von Pflanzenschutz-Mitteln: Die Firma Premosys hat eine Sensor-Technik entwickelt, mit der man Herbizide ganz gezielt nur auf Unkraut-Pflanzen sprühen kann. Der Sensor erkennt anhand der Farben, um welche Pflanzen es sich handelt, und lässt die Kulturpflanze unbehandelt. Dadurch kann man große Mengen von Herbiziden einsparen, was der Umwelt zugute kommt. So könnten bei der Bekämpfung von Ampfer beim Zuckerrüben-Anbau über 90 Prozent an Pflanzenschutzmitteln vermieden werden. Der Sensor kann auf Ackerfahrzeugen befestigt werden und ist für unterschiedliche Flächen einsetzbar. Die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt hat die Neuentwicklung mit fast 400.000 Euro gefördert. DPD, Futuricum und Continental mit E-LKW-Streckenrekord Guinness-Weltrekord für einen E-Laster: Das hat ein Projekt-Team der Unternehmen DPD Schweiz, Futuricum und Continental erreicht. Der Futuricum-Truck, der für DPD Schweiz im Regionalverkehr im Einsatz ist, war mit Continental-Reifen ausgestattet. Er hatte eine Batterie mit einer Kapazität von 680 Kilowattstunden an Bord, das ist die größte LkW-Batterie Europas. Der E-LkW, der bereits seit 6 Monaten regulär im Einsatz ist, fuhr für den Rekord-Versuch eine Strecke von 1.099 Kilometern in 23 Stunden ohne Zwischenladung.Die beteiligten Unternehmen wollen mit diesem Rekord ein Zeichen für die E-Mobilität im Transport-Sektor setzen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 40: ABB, EnBW, DHL, DB, Interface, Zalando und Co. | 08 Oct 2021 | 00:06:26 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 40. KW: Schnellste Ladesäule der Welt von ABB Das E-Auto in 15 Minuten aufladen- das könnte nun mit der neuen Ladesäule von ABB möglich werden. Der Schweizer Technologiekonzern bringt jetzt die nach eigenen Angaben schnellste Ladesäule der Welt auf den Markt. Die Ladesäule heißt Terra 360 und verfügt über eine Maximal-Leistung von 360 kW. Diese Leistung reicht theoretisch, um ein normales E-Auto in ca. 15 Minuten aufzuladen. Für 100 Kilometer Reichweite wäre man bereits in drei Minuten vollgeladen. Die Ladesäule ist modular aufgebaut und bieten eine dynamische Energieverteilung. Damit können an der Terra360-Ladesäule bis zu vier Autos geladen werden. Mit dem Produkt übersteigt ABB die bisher erhältlichen Schnelllader um 10 kW. Es soll Ende 2021 Markteinführung haben. https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/abb-terra-360-schnellste-ladesaeule-der-welt/ EnBW legt 2022 Kohle-Kraftwerk RDK7 still Raus aus der Kohle – das wollen Staaten und Unternehmen. Das gilt auch für den Energieversorger EnBW. Das Unternehmen gab nun bekannt, das man den Block 7 des Rheinhafen-Dampfkraftwerks (RDK) bis Mitte 2022 zur Stilllegung anmelden will. Dies sei ein konsequenter Schritt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele, heißt es aus dem Unternehmen. Bis 2030 wolle man seine CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent reduzieren. Bis 2035 sollen sie bei Netto-Null liegen. EnBW hat seit 2013 bereits 9 konventionelle Kraftwerks-Blöcke stillgelegt. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Aus Wind- und Solarenergie kommen heute insgesamt 4.900 Megawatt Leistung. Kooperation von DHL und DB für mehr Postzüge Mehr Post auf die Schiene – Das ist das Ziel einer Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und DHL. Gestern gaben die Sparte DB Cargo und die Deutsche Post DHL Group bekannt, dass sie auf sieben neuen Strecken Postzüge einsetzen werden. Bisher laufen nur zwei Prozent der Postsendungen über die Schiene. Durch die nun bekannt gegebene verstärkte Zugnutzung soll dieser Anteil auf sechs Prozent steigen. Dadurch, dass die Bahn vermehrt nachhaltig produzierten Strom nutzt und der Bahn-Transport durch die großen Mengen viel effizienter ist, ist diese Entwicklung ein großer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit. Verkehrsexperten schätzen, dass der Transport über die Schiene siebenmal weniger CO2 erzeugt als der Transport im Lkw. Auf lange Sicht plant die Deutsche Post, den Anteil der Sendungen über Schienentransporte auf 20 Prozent zu erhöhen. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-dhl-postzuege-101.html E-Kerosin von Atmosfair für Lufthansa Nun kann man auch klimaneutral in die Luft gehen – Im Emsland ist in dieser Woche eine Produktions-Anlage für CO2-neutralen Flugzeug-Treibstoff eröffnet worden. Es handelt sich um eine so genannte Power-to-Liquid-Kraftstoff- Anlage. Der für die Kerosinherstellung notwenige Wasserstoff stammt aus erneuerbaren Energien. Die Anlage der Betreiberorganisation Atmosfair verwendet außerdem Gas aus einer Biogas-Anlage sowie aus der Umgebungsluft abgesaugtes CO2. Der Regelbetrieb soll ab dem ersten Quartal 2022 mit einer täglichen Produktion von acht Fässern Roh-Kerosin beginnen. Mit der Lufthansa hat man bereits einen Abnehmer. Die Fluggesellschaft wird für mindestens 5 Jahre eine Menge von mindestens 25.000 Liter E-Kerosin jährlich aus dieser Anlage abnehmen. Teppichfliesen-Hersteller Interface bis 2040 klima-negativ Auch bei der Produktion von Teppichfliesen kann man Emissionen einsparen – das plant jedenfalls das Hersteller-Unternehmen Interface aus Krefeld. Hier will man seinen CO2-Fußabdruck um ein Drittel reduzieren. Bis 2040 will das Unternehmen sogar CO2-negativ werden. Schaffen will man das durch den verstärkten Einsatz von biobasierten und recycelten Materialien. Interface will sein gesamtes Teppichfliesen-Angebot auf PVC- und bitumenfreie Produkte umstellen. Der Gebäudesektor ist ein großer Umwelt-Faktor: Experten schätzen, dass dieser Bereich für 40 Prozent allen CO2-Emissionen auf der Welt verantwortlich ist. Daher haben bewusster produzierende Bauprodukt-Hersteller einen großen Einfluss auf mehr Nachhaltigkeit. Seit 1996 hat Interface seinen CO2-Fußabdruck bereits um 76 Prozent reduziert. Lhyfe mit autarker H2-Produktion auf ehemaliger Bohrinsel Grünen Wasserstoff direkt in der Nähe von Offshore-Anlagen herstellen – das will die Firma Lhyfe nun in der Nordsee umsetzen. Dazu hat europäische Wasserstoff-Produzent Partnerschaften mit Aquaterra Energy und Borr Drilling geschlossen. Gemeinsam will man auf einer ehemaligen Bohrinsel in der Nähe eines Offshore-Windparks Wasserstoff direkt auf hoher See produzieren. Dabei kann man den Windstrom aus dem Windpark sowie das vorhandene Meerwasser nutzen. Es wäre das erste Mal, dass eine umgerüstete Bohrinsel dafür genutzt wird. Der grüne Strom soll für die Nutzung in der Industrie produziert werden. Man kann hierzu die bestehende Infrastruktur nutzen, die die Offshore-Anlagen bereits haben. Neuer Reparaturservice bei Zalando Nicht wegwerfen und neu kaufen sondern reparieren – das will Zalando nun anbieten. Der Online-Händler für Mode und Accessoires will einen Reparaturservice starten, damit Kundinnen und Kunden ihre Lieblingsteile länger tragen können. Der Reparaturservice soll demnächst in Berlin starten, später soll Düsseldorf folgen. Dafür arbeitet man mit dem britischen Technologie-Startup ‚Save your wardrobe‘ zusammen. Zalando möchte mit diesem Schritt weiter auf Nachhaltigkeit setzen. Der Online-Händler hat bereits ein Second-Hand-Sortiment, welches im vergangenen Jahr um das zehnfache auf 200.000 Artikel angewachsen ist. Und auch zukünftig soll bei Zalando in Nachhaltigkeit investiert werden: es ist von einer Investitionssumme in nachhaltige Projekte von 50 Millionen Euro die Rede, zum Beispiel in die Reduzierung von CO2 oder in umweltschonende Verpackungen. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/nachhaltig-kleidung-101.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 39: VW, Solarwatt, Zurich, EnBW, IKEA und Co. | 30 Sep 2021 | 00:06:12 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 39. KW: VW-Chef Diess fordert grünere Wirtschaftspolitik Forderung aus der Industrie: VW-Chef Diess schreibt unmittelbar nach der Bundestagswahl auf Twitter, dass er sich eine ehrgeizigere Energie-und Verkehrswende wünscht. Anschließend stellt er dort 10 Forderungen auf, die an die künftige Regierungs-Koalition gerichtet sind. So solle der CO2-Preis bereits ab 2024 schon auf 65 Euro pro Tonne steigen, um eine spürbare Maßnahme zu ergreifen. Darüber hinaus plädiert Diess für einen früheren Kohleausstieg und das Ende der Subventionen für fossile Kraftstoffe. Auch den deutlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien hält er für wichtig. Zudem müsse es eine stärkere Förderung für Fahrräder, Elektro-Räder und Carsharing-Dienste für E-Mobilität geben. Solarwatt mit drei neuen Produktionsanlagen Wieder mehr Solaranlagen aus Deutschland: Die Firma Solarwatt hat in der letzten Woche die größte Fertigungs-Anlage für Glas-Glas-Solarmodule eröffnet. Bereits in dieser Woche werden die ersten Module an die Kunden ausgeliefert. Geschäftsführer Detlef Niehaus sieht darin einen Meilenstein für Solarwatt und für den Solar-Produktionsstandort Deutschland. Das Unternehmen aus Dresden bietet Photovoltaik-Systeme ‚Made in Germany‘ an. Dabei produziert man als einziger europäischer Hersteller alle Komponenten eines PV-Systems aus einer Hand. Im Rahmen der Eröffnung der neuen Produktionsanlage wurden auch zwei weitere neue Fertigungslinien für Batterie-Speicher offiziell vorgestellt. Solarwatt beschäftigt derzeit 600 Mitarbeiter, davon 400 in Dresden. Bis 2025 sollen darüber hinaus noch einmal 400 Arbeitsplätze entstehen. Die neue Produktionsanlage wird pro Jahr etwa eine Million Solarmodule herstellen. Lebensversicherung mit Nachhaltigkeits-Fokus bei Zurich Nachhaltig vorsorgen: das soll mit dem neuen Lebensversicherungsprodukt der Zürch- Versicherungs-AG gelingen. Der Versicherer bietet nun eine neue fondsgebundene Lebensversicherung an, die zu 100 Prozent auf Nachhaltigkeit setzt. Darüber hinaus wird auch das Angebot an nachhaltigen Fonds stark ausgeweitet. Die Anforderungen an die Nachhaltigkeit der neuen fondsgebundenen Lebensversicherung sind besonders hoch. Dafür wurde das Produkt mit dem Österreichischen Umweltzeichen für nachhaltige Produkte ausgezeichnet. Damit ist es eines der wenigen Produkte auf dem österreichischen Markt, der diese Auszeichnung tragen darf. Schnellladepark von EnBW Schnell mal das E-Auto an der Autobahn laden- das soll noch in diesem Jahr einfacher werden. Jedenfalls an der A7 zwischen Hamburg und Hannover. Dort baut das baden-württembergische Energieunternehmen EnBW einen Hochgeschwindigkeits-Ladepark. Er soll noch in diesem Jahr fertig werden bietet in der ersten Ausbaustufe 16 Ladepunkte. Dort kann das E-Fahrzeug mit einer Leistung von bis zu 300 kW aufgeladen werden. Ein Teil der Energie, die man dort aufladen kann, stammt unmittelbar von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ladeparks. Auch der restliche Strom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. Second Hand Day bei IKEA in der Schweiz Neue Liebe zu alten Möbeln: Der Einrichtung-Riese IKEA hat sich am 25. September am Second Hand Day in der Schweiz beteiligt. Damit will das Unternehmen helfen zu zeigen, dass man sich auch mit gebrauchten Möbeln gut einrichten kann. IKEA bietet so genannte Circular Hubs an: hier findet man gute gebrauchte Produkte zu günstigeren Preisen als Neueware. Außerdem kann man selbst Möbel zum Kauf anbieten, die man nicht mehr braucht. Durch diese Plattform sollen Käufer und Verkäufer zusammenfinden. Die Teilnahme am Second Hand Day war für IKEA eine gute Möglichkeit, dieses Angebot noch einmal bekannt zu machen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft anzuregen. https://www.ikea.com/ch/de/offers/circular-hub-pubb0b4ba10 Null-CO2-Emissionen bis 2030 bei ista Der Immobilien-Dienstleister ista will bis 2030 seine CO2-Emissionen auf Null reduzieren. Das Unternehmen aus Essen hat bereits im Juni 2021 CO2-Neutralität erreicht. Nun wolle man einen weiteren Schritt zu mehr Nachhaltigkeit gehen. Als Sofort-Maßnahme kündigte CEO Hagen Lessing an, dass das Unternehmen künftig auf Inlands-Flüge verzichten wird. Die Mitarbeiter sollen nun entweder auf klimafreundlichere Verkehrsmittel ausweichen oder Meetings per Video-Konferenz abhalten. Auch Kundinnen und Kunden mit Wohnimmobilien sollen beim Energiesparen und Klimaschutz unterstützt werden- So sollen bis zum Jahr 2025 10 Millionen Wohnungen mit digitalen Messgeräten und Funk-Infrastruktur ausgerüstet werden. Somit erhalten die Bewohner mehr Übersicht über ihren Verbrauch und können ihr Verbrauchsverhalten entsprechend kontrollieren. Aber auch Besitzer von Gewerbe-Immobilien sollen durch neue Produkte beim Energiecontrolling unterstützt werden. https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/ista-Ueberflieger-in-Sachen-Klimaschutz.php Nachhaltigkeits-Index von Börse Hannover Nachhaltige Investments: auch bei Geldanlagen steigt die Nachfrage nach nachhaltigen Finanzprodukten. Deshalb legt die Börse Hannover nun einen neuen Nachhaltigkeits-Index auf. In dem Index sind aktuell 679 internationale Unternehmen versammelt, die strengen Auswahlkriterien genügen müssen. Der Index heisst Global Ethical Value Index und folgt, nach Angaben der Börse, strengen ESG-Kriterien, also Ansprüchen aus den Bereichen Umwelt (environment), Soziales (social) sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung (governance). Am Konzept des Indexes haben die Metzler Asset Management GmbH und das Institut für Nachhaltige Kapitalanlagen maßgeblich mitgewirkt. Der Index soll eine Grundlage für ausgewählte Anlageprodukte sein, bei denen die Anleger besonders auf Nachhaltigkeit ihrer Investments Wert legen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 38: P&G, Audi, Heron Preston, Microsoft, EP, Lidl und Co. | 24 Sep 2021 | 00:06:22 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 38. KW: Procter&Gamble erhöht Klima-Ziele Der amerikanische Konsumgüterhersteller Procter&Gamble will seine Klimaschutz-Ziele erhöhen. Das gab das Unternehmen Ende letzter Woche bekannt. Procter&Gamble hat einen Aktionsplan erarbeitet, um früher mehr fürs Klima zu tun. So will man bis dahin die Emissionen aus der Lieferkette der Priorität-Kategorien um 40 Prozent pro Produktions-Einheit reduzieren. Diese Kategorien machen mehr als 90 Prozent der Emissionen aus, die bei den Lieferketten von Procter&Gamble entstehen. Auch der Frachtverkehr wird in den Zielen berücksichtigt. Man will global 50 Prozent bei den Emissionen aus dem Liefer-Verkehr für ausgelieferte Fertigprodukte einsparen. Darüber hinaus unternimmt das Unternehmen große Anstrengungen, die Kundinnen und Kunden über eine nachhaltigere Nutzung ihrer Produkte zu informieren. Dies ist beispielsweise bei den von P&G hergestellten Waschmitteln bereits der Fall, indem man die Verbraucherinnen und Verbraucher darauf hinweist, mit niedrigeren Temperaturen zu waschen, um den CO2-Fußabsruck zu verringern. https://s1.q4cdn.com/695946674/files/doc_downloads/esg/PG_CTAP.pdf Kreislaufwirtschaft bei Audi Kunststoff-Abfall wieder nutzen: Das will Audi verstärkt tun. Damit will der Auto-Hersteller seine Bemühungen vorantreiben, bis zum Jahr 2025 an allen Produktions-Standorten bilanziell CO2-neutral zu produzieren. Am Standort Neckarsulm arbeitet man derzeit schon mit Produktions-Hilfsmitteln, die aus Kunststoff-Abfällen hergestellt werden. Dafür nutzt man die 3D-Druck-Technologie. Mit den Montage-Hilfen aus dem 3D-Drucker unterstützt man nicht nur eine umweltfreundlichere Produktion, sie helfen auch, dass die Mitarbeiter ergonomischer und sicherer arbeiten können, denn sie sind genau auf die Anforderungen zugeschnitten. Dabei ist der Standort Neckarsulm ein Vorreiter, denn die 3D-Technik nutzt man hier schon seit einiger Zeit. Die Idee, aus Kunststoff-Abfällen Teile herzustellen, ist nun ein Pilot-Projekt, dass auch auf andere Produktionsstandorte ausgeweitet werden kann. Mode aus alten Airbags von Heron Preston Alte Airbags auf dem Laufsteg: Der New Yorker Designer Heron Preston hat eine Kollektion aus Airbag-Material entworfen. Diese Airbags kamen zuvor bei Crash-Tests zum Einsatz und wären im Müll gelandet. Preston hat nun die Airbags auseinandergenommen und zu Kleidungstücken neu zusammengesetzt. Es entstanden Jacken, Hosen, Röcke und Tops in futuristischem Design. Die Jacken sind, wie bei ihrer vorherigen Verwendung, teilweise aufblasbar. Die Kollektion des New Yorker Designers hatte der Auto-Hersteller Mercedes anlässlich des Airbag-Jubiläums in Auftrag gegeben. Das lebensrettende Sicherheits-System wird in diesem Oktober 50 Jahre alt. Meeresplastik-Maus von Microsoft Eine Maus aus Meeresplastik: Microsoft hat am Mittwoch eine Reihe von neuen Hardware-Geräten vorgestellt. Darunter ist auch eine Computer-Maus, die zu 20 Prozent aus recyceltem und aus dem Meer gewonnenen Kunststoff besteht. Das neuartige Material ist ein Kunstharz, das Microsoft zusammen mit dem saudi-arabischen Chemie- und Metallunternehmen SABIC entwickelt hat. Microsoft bringt Anfang Oktober sein neues Windows 11 an den Start. Im Zuge dessen stellte das Unternehmen nun seine neuen Geräte vor. Hierbei wurden auch neue Eigenschaften eigeführt, die es Menschen mit Sehbehinderungen und anderen körperlichen Einschränkungen ermöglichen, die Geräte besser zu nutzen. Nachhaltigkeits-Initiative bei ElectronicPartner Auch der Elektronik-Einzelhandel verstärkt seine Nachhaltigkeits-Bemühungen: Das Düsseldorfer Unternehmen ElectronicPartner hat sein neues Projekt ‚Go Green‘ herausgebracht. Damit will man im gesamten Unternehmen mobil für nachhaltiges Handeln machen und konkrete Aktionen starten. So steht die vollständige, energetische Renovierung der Firmen-Zentrale kurz vor der Fertigstellung: Papierfreie Büros, Wasser-Spender, mobile Arbeit und die fast vollständige Abschaffung der Dienstwagen sollen helfen, den CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren. Darüber hinaus wird das Thema: ‚Reparieren statt Wegwerfen‘ in den einzelnen Filialen vorangetrieben. Auch energie-effiziente, umweltfreundliche Produkte ‚made in Germany‘ werden forciert. Außerdem will ElectronicPartner regionale Umweltprojekte fördern. https://www.it-business.de/electronicpartner-verstaerkt-fokus-auf-nachhaltigkeit-a-1057191/ Nachhaltige Mode bei Lidl Auch bei Lidl soll es schicker UND nachhaltiger werden: deshalb hat sich der Discounter mit der Modezeitschrift Glamour und der Firma Esmara zusammen getan. Ab diesem Montag ist die Kollektion in den Lidl-Filialen erhältlich. Das limitierte Angebot soll schicke und nachhaltige Mode zum fairen Preis bieten. Das Motto lautet: ‚Zukunft steht mir‘ und weist damit auf den nachhaltigen Charakter der Produkte hin. Die Looks lassen sich untereinander gut kombinieren und bestehen aus bequemen Teilen wie beispielsweise Jeans und Strickjacken. Die angebotene Kleidung ist GOTS-zertifiziert, das bedeutet, dass sie aus sozial und ökologisch verantwortungsvollen Herstellungsprozessen innerhalb der gesamten Lieferkette stammt. Lidl bietet dieses Angebot in Deutschland, Großbritannien und Bulgarien an. Die Teile können auch online bestellt werden. https://www.glamour.de/mode/artikel/glamour-esmara-lidl-nachhaltige-mode-kollektion-launch CO2-Label von Oatly, Frosta, Mymuesli und Nestlé Gemeinsam für mehr Klimaschutz: Die Firmen Oatly, Frosta, Mymuesli und Nestlé wollen einen gemeinsamen einheitlichen Standard der Kennzeichnung von Lebensmitteln schaffen. Die Kennzeichnung soll Auskunft über den CO2-Verbrauch bei der Herstellung des jeweiligen Produktes geben. Und zwar einheitlich, umsetzbar und kontrollierbar. Dadurch sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig in die Lage versetzt werden, bei Kauf besser zu erkennen, welche Produkte gut oder schlecht fürs Klima sind. Die gemeinsame Initiative wird von den Klimaschutz-Organisationen GermanZero und Global Impact Alliance unterstützt. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 37: Porsche, Coca Cola, Merck, Veganz, Formo und Co. | 17 Sep 2021 | 00:06:44 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 37. KW: Porsche baut Fabrik für CO2-neutralen Kraftstoff In der Zukunft auch für Sportwagen geeignet: Der Autohersteller Porsche errichtet eine Fabrik für so genannte e-fuels, die perspektivisch auch für Verbrenner-Motoren eingesetzt werden können. Das Werk, welches in Zusammenarbeit mit Siemens Energy realisiert werden soll, entsteht in Chile. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, dass bereits 2022 in Teilen fertig sein und dann schon 130.000 Liter E-Fuels erzeugen soll. Möglich wird das durch den Einsatz von Wasserstoff-Technologie. Dabei nutzt man Wasserstoff aus Windstrom aus Chile. In weiteren Umwandlungsschritten werden dann E-Fuels gewonnen, die nahezu Co2-neutral sind. Flaschen aus recyceltem PET bei Coca Cola Beliebte Getränke aus recycelten Flaschen: Die Firma Coca Cola Deutschland wird ab sofort auch seine Top-Seller Coca Cola, Coca Cola Zero, Coke Light, Fanta, Sprite und Mezzo Mix in Flaschen aus Recycling-Material an bieten. Dies betrifft die kleinen Flaschengrößen bis 0,5 Liter. Damit geht Coca Cola sein selbst vorgegebenes Ziel hinaus: Man hatte geplant, bis 2023 mindestens 50 Prozent Recycling-Material für die Produktion der nicht wiederbefüllbaren PET-Flaschen zu nutzen. Bislang hatte man schon andere Markengetränke wie Vio oder Powerade in Flaschen aus wiederverwertetem Plasik verkauft. Damit werden im Jahr 2021 bereits ca. 28.000 Tonnen neues Plastik eingespart und das führt zu einer CO2-Reduzierung von ungefähr 48.700 Tonnen. Coca Cola hat es geschafft, 99,9 Prozent befpandete Verpackungen zu verkaufen, die entweder recycelt oder wiederbefüllt werden können. Grüne Lösungsmittel bei Merck Umweltfreundlichere Lösungsmittel: Bei Merck gibt es seit Kurzem eine neue Produktlinie von NMP-freien chemischen Produkten. Diese Lösungsmittel sind darauf ausgelegt, Fotolackstrukturen schnelle und kosteneffektive zu entfernen. Abnehmer hierfür ist vor allem die Halbleiter-Industrie: hier werden bei der Produktion so genannte Negativ-Fotolacke eingesetzt. Die Produktionsanlagen regelmäßig wieder davon zu befreien ist sehr komplex und teuer. Außerdem haben die bisher verwendeten Reinigungsprodukte sehr negative Einflüsse auf die Umwelt. Durch die neu entwickelten Reiniger von Merck können die Lacke mit weniger als einem Drittel der bisher verwendeten Lösungsmittel entfernt werden. Darüber hinaus brauchen die Chip-Hersteller weniger Zeit für die Reinigung und die chemischen Lösungen und Filter werden langlebiger. Thunfisch-Fleisch-Alternative bei Veganz Es ist pflanzlich, aber schmeckt wie Thunfisch: Die Firma Veganz hat einen veganen Thunfisch-Ersatz auf den Markt gebracht. Die Alternative zum Thunfisch soll dem Original im Geschmack in nichts nachstehen. Dafür sorgt die Beimischung von Knotentang, einer Algenart, die in Europa heimisch ist. Die Rezeptur basiert zum größten Teil auf Erbsen-Protein und liefert somit eine klima- und tierfreundliche Eiweiß-Quelle. Der Ersatz von Thunfisch kann dafür sorgen, dass sowohl die Überfischung der Meere als auch die Massentierhaltung von Thunfischen reduziert werden kann. Außerdem sind bereits bestimmte Thunfisch-Arten vom Aussterben bedroht. Darüber hinaus ist der Ersatz-Thunfisch deutlich nachhaltiger: Pro 100 Gramm Thunfisch können 70 Gramm CO2 eingespart werden. Größter Solarpark der Welt von Sunseap Group Auch Südostasien wird grüner: In Indonesien soll der größte schwimmende Solarpark der Welt entstehen. Die Sunseap Group aus Singapur wird ab 2022 damit beginnen, auf der indonesischen Insel Batam einen riesigen schwimmenden Solarpark zu errichten. Dort, auf dem Durangkang-Stausee werden auf einer Fläche von ca. 1.600 Hektar Wasser Solaranlagen installiert, die bei Fertigstellung eine Stromleistung von 2,2 Gigawatt produzieren können. Das mit errichtete Speichersystem soll eine Kapazität von über 4.000 Megawatt-Stunden haben. Das Projekt soll bereits im Jahr 2024 fertiggestellt werden und ans Netz gehen. An dem Bauvorhaben sind über 3.000 lokale Arbeitskräfte beteiligt. Die Insel Batam ist eine Freihandelszone und befindet sich 20 Kilometer von Singapur entfernt. Recyclebare Fäden und Knöpfe vom Start-Up Resortecs Dem Ziel, Kleidung restlos zu recyceln ein Stück näher: Das belgische Start-Up-Unternehmen Resortecs hat ein Material für Fäden und Knöpfe entwickelt, das beim Erhitzen schmilzt. Damit können Fäden und Knöpfe im Recycling-Prozess besser entfernt und alte Kleidungsstücke leichter zerteilt werden. Das Material besteht aus Nylon oder Polymer-Faser. In einem Ofen, der auf 150-200 Grad gebracht wird, können die nicht-textilen Bestandteile leicht schmelzen und dann vom Kleidungsstück entfernt werden. Dieses Verfahren ist kostengünstig, das Recycling eines Kleidungsstücks kostet damit 10 bis 13 Cent. Normalerweise sind es in Europa bei einem Polo-Shirt 1 Euro 50. Resotecs rechnet aus, dass bisher nur ca. ein Prozent der Textilprodukte weltweit recycelt werden. 99 Prozent werden entweder umweltschädlich auf Deponien gelagert oder verbrannt. Das kostengünstige Zerteilen von Kleidung kann hier einen wichtigen Beitrag zu einer höheren Wiederverwertungs-Quote leisten. Milchfreier Käse von Formo Und noch ein Start-up mit einer guten Idee für mehr Nachhaltigkeit: Das Berliner Unternehmen Formo will mit Hefe-Bakterien Milchproteine erzeugen und so milchfreien Käse herstellen. Dabei sollen die Käse-Produkte den gleichen Geschmack, die gleiche Textur sowie die gleichen Eigenschaften wie tierischer Käse haben. Möglich werden soll dies durch eine spezielle Hefe, die mit Kuh-Genen umprogrammiert wurde. Diese wird mit Kohlenstoff und Stickstoff gefüttert und produziert so Milchprotein. Bisher steckt man noch in der Entwicklung. Mit der Massen-Produktion und Auslieferung wird nicht vor 2023 gerechnet. Jedoch konnte Formo bereits eine Reihe von Finanz-Investoren überzeugen und hat für seine Idee 50 Millionen Euro eingesammelt. Das ist mehr als jedes andere Foodtech-Unternehmen in Europa. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 36: BMW, Continental, Mercedes, VW, Wiesenhof, Leef und Co. | 10 Sep 2021 | 00:06:40 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW: BMW stellt auf IAA Nachhaltigkeitsziel und recyclebares Modell vor BMW hat sich auf der Automesse IAA Mobility als ambitioniertes Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit präsentiert. Der Autobauer stellte auf der Messe ein ganzes Maßnahmenpaket vor. Es reicht von schärferen Klimazielen über die Vorstellung vollelektrischer Modelle bis hin zu neue Ansätze in Sachen Kreislaufwirtschaft. So will BMW bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen pro Fahrzeug um mindestens 40 Prozent gegenüber 2019 erreichen. In den nächsten 10 Jahren sollen etwa 10 Millionen vollelektrische Fahrzeuge von BMW auf die Straße gebracht werden. Im Jahr 2030 soll die Hälfte des weltweiten Absatzes aus E-Fahrzeugen bestehen, die Marke MINI wird bereits ab Anfang der 2030er Jahre nun noch vollelektrische Fahrzeuge bauen. Als eines der Highlight stellte BMW auf der IAA erstmals ein Modell vor, dass zu 100 Prozent aus recyceltem und nachwachsendem Material besteht. BMW erklärte auf der IAA, der ‚nachhaltigste Autohersteller der Welt‘ werden zu wollen. ‚Grüne’ Reifenstrategie bei Continental Auch Zulieferer haben auf der IAA Moblity nachhaltige Konzepte vorgestellt. So will der Reifenhersteller Continental vollständig auf den Einsatz nachhaltiger Materialien umstellen. Man möchte sich auf schonendere Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie auf mehr Energieeffizienz ausrichten. Continental will mittelfristig über die gesamte Wertschöpfung nachwachsende sowie recycelte Materialien einsetzen. Auch sollen neue Leichtbau-Designs mehr Effizienz und Langlebigkeit bringen. Ab 2050 sollen bei Continental nur noch nachhaltig erzeugte Materialien verwendet werden dürfen. Konkret stellte der Reifenhersteller sein ‚Green Concept‘ vor. Hier spielt die Löwenzahn-Pflanze eine große Rolle, die bei der Gewinnung von Naturkautschuk mehr Stellenwert bekommen soll. Darüber hinaus sollen auf Erdöl basierende Stoffe durch nachwachsende Rohstoffe wie pflanzliche Öle oder Harze ersetzt werden. Auf der anderen Seite sollen auch Recycling-Materialien verstärkt zum Einsatz kommen. Mercedes-Benz EQE vorgestellt Die E-Auto-Familie bei Mercedes wird größer: Auf der IAA Mobility in München wurde der EQE vorgestellt. Er gilt als das elektrische Gegenstück zum bewährten E-Klasse-Mercedes. Nachdem Mercedes-Benz mit dem EQS bereits eine Oberklasse-Limousine mit Elektro-Antrieb im Sortiment hat, soll der EQE etwas kompakter sein, soll aber alle wesentlichen Funktionen des EQS besitzen. Mercedes will mit dem neuen Modell seine Auswahl an Elektro-Autos noch einmal vergrößern und auch dem Autobauer Tesla Konkurrenz machen. Zum Thema Nachhaltigkeit der Komponenten setzt Mercedes für den EQE eine Batterie ein, bei der der Kobalt-Anteil auf 10 Prozent reduziert werden konnte. https://ecomento.de/2021/09/06/mercedes-eqe-business-elektroauto-limousine/ VW-Aufsichtsratschef für schnellere Energiewende Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Hans Dieter Pötsch hat sich für eine schnellere Energiewende ausgesprochen. Am Rande der IAA Mobility sagte er, dies sei eine zentrale Voraussetzung für den Wandel in der Automobil-Industrie. Die Rahmenbedingungen der Elektromobilität müssten zügig politisch geklärt werden. Dazu gehöre, dass genügend grüner Strom produziert werde und damit auch, dass man zügig aus der Kohleverstromung aussteige. Man müsse konsequent und möglichst rasch auf erneuerbare Quellen umschwenken. Auch der Netzausbau und ausreichende Lademöglichkeiten für E-Autos seien dringende Themen. Die Zukunft der Branche sei elektrisch, daher müsse die Politik schnell die bestehenden Defizite angehen, so Pötsch. Siegel der Initiative Tierwohl auf Wiesenhof-Wurst Sie helfen bei der Orientierung beim Einkaufen: Gütesiegel auf der Packung. Die Wurstprodukte der Firma Wiesenhof tragen ab sofort das Siegel der Initiative Tierwohl. Dieses Siegel wird an Unternehmen vergeben, die Geflügelfleisch von Landwirten verarbeiten, die bestimmte Tierwohl-Kriterien einhalten. Diese liegen über dem gesetzlichen Standard- meist haben die Tiere mehr Platz, können sich artgerecht bewegen und die Landwirte bilden sich kontinuierlich weiter. Damit können die Verbraucher beim Kauf einen Beitrag zu mehr Tierwohl leisten. Wiesenhof bemüht sich seit längerer Zeit um Nachhaltigkeit und Transparenz. So werden die Produkte komplett ohne Gentechnik hergestellt. Außerdem verarbeitet der Nahrungsmittel-Produzent ausschließlich Geflügelfleisch aus deutscher Produktion. Einweggeschirr aus Palmenblättern von Leef Einweggeschirr ist ein Problem für die Umwelt – besonders, wenn es aus Plastik ist. Eine umweltschonendere Variante ist Einweggeschirr aus Palmenblättern. Darauf hat sich die Firma Leef spezialisiert und bietet Teller und Besteck aus dem speziellen Material an. Meist werden die Produkte bei Catering-Events genutzt, aber auch für Take-away- Gerichte gibt es Angebote. Das Material besteht zum allergrößten Teil aus dem Palmblatt selbst, es wird getrocknet, anschließend wieder mit Wasser behandelt und in die Ziel-Form gebracht. Für den Produktions-Prozess wird Strom aus Wasserkraft genutzt. Das Material selbst ist kompostierbar und kann somit komplett biologisch abgebaut werden. Darüber setzt sich das Unternehmen für den Schutz des Regenwaldes ein und spendet dafür von seinem Gewinn: pro gekauftem Teller einen Quadratmeter Regenwald. Konsortium für austauschbare Batterien von Piaggio, KTM, Honda und Yamaha Zusammen für mehr Elektromobilität: Der italienische Hersteller für Motorroller, Piaggio, hat gemeinsam mit KTM, Honda und Yamaha ein Konsortium für austauschbare Batterien gegründet. Diese Batterien sollen für Elektro-Roller, Elekro-Motorräder sowie leichte Elektrofahrzeuge nutzbar sein. Durch die austauschbaren Batterien soll der Einsatz von Elektro-Rollern und ähnlichen Fahrzeugen ausgeweitet werden. Außerdem soll ein nachhaltigeres Management der Batterien dadurch besser möglich werden, dass man zusammenarbeitet. Das Konsortium gemeinsam Themen annehmen wie Batterielebensdauer, Ladezeiten, Infrastruktur sowie die Kosten von E-Mobilität von Motor-Rollern. Dabei sollen grenzübergreifende Standards für austauschbare Batterien definiert werden. Andere Unternehmen seinen willkommen, sich dem Konsortium anzuschließen. Elektro-Roller hätten auch künftig eine Schlüsselrolle im Stadtverkehr, heißt es bei Piaggio. https://www.channelnewsasia.com/business/piaggio-honda-yamaha-ktm-sbmc-electric-vehicles-2159251 Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 35: VW, SSAB, Deutz, Cobra Wind, Lexmark Mobile und Co. | 02 Sep 2021 | 00:06:22 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW: E-Auto im Abo bei VW Es könnte ein Schritt zu mehr Elektromobilität werden: Der Autobauer VW will seine E-Autos per Flatrate anbieten. Das Angebot zum Auto-Abo bei VW ist ab 1. September gestartet. Kunden können aus bis zu 3.000 jungen Gebrauchtwagen wählen, sie zahlen einen monatlichen Festpreis und können das Abo bei Bedarf auch schnell wieder kündigen. Man müsse sich zu Anfang auf eine Laufzeit von drei oder sechs Monate festlegen und kann dann monatsweise verlängern. Die Mietgebühr für die Elektro-Modelle ID.3 und ID.4 liegt bei pauschal 499 Euro im Monat. Darin sind alles Kosten außer dem Strom bereits enthalten. Das Abo-Modell soll bei VW künftig ausgebaut werden und einen höheren Stellenwert bekommen. Man rechnet damit, das bis zum Jahr 2030 ein Fünftel des Umsatzes auf Abos und andere Mobilitätsangebote entfallen. Erster grüner Stahl bei SSAB Ein Durchbruch für die Stahlindustrie: Der schwedische Stahlkonzern SSAB hat den ersten grünen Stahl der Welt produziert. Es handelt sich dabei um eine Probelieferung an die Volvo-Gruppe, die das Unternehmen demnächst erhalten soll. Der Stahl wurde mit einer Technologie hergestellt, die anstelle von Kohle und Koks 100 Prozent fossil-freien Wasserstoff einsetzt. Dadurch heißt dieser Stahl grüner Stahl. Bereits 2016 hatten mehrere Unternehmen, darunter SSAB und das Energie-Unternehmen Vattenfall sich verständigt, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem man Eisen und Stahl ohne fossile Brennstoffe herstellen kann. Durch den Einsatz dieser nun erfolgreichen Technologie kann SSAB die gesamten CO2-Emissionen Schwedens um etwa 10 Prozent, die von Finnland um ca. 7 Prozent reduzieren. https://www.solarify.eu/2021/08/28/046-erster-gruener-stahl-der-welt-bereit-zur-auslieferung/ Wasserstoff-Verbrennungsmotor bei DEUTZ Der Motorenhersteller DEUTZ aus Köln hat seinen ersten Wasserstoff-Verbrennungsmotor vorgestellt. Wie das Unternehmen meldet, arbeitet der Motor fast emissionsfrei. DEUTZ ist erst das zweite deutsche Unternehmen mit Wasserstoff-Verbrennungstechnologie. Andere Motoren, die Wasserstoff nutzen, wandelten bisher Wasserstoff in Brennstoffzellen zu Strom um. Das ist die Technologie für Elektro-Autos. Der nun vorgestellte Motor wurde auf Basis eines Otto-Motors konstruiert. Im Jahr 2024 soll dieser Motor in die Serien-Produktion gehen. Zunächst sollen stationäre Anlagen oder Generatoren mit derartigen Motoren ausgestattet werden. Später ist der Einsatz in Nutzfahrzeugen wie Traktoren oder Erntemaschinen geplant. https://www.solarify.eu/2021/08/27/042-wasserstoff-verbrenner-fast-ohne-emissionen/ Allianz für Entwicklung und Klima mit Nestle Deutschland Nestle Deutschland ist mit dabei bei der Allianz für Entwicklung und Klima. Das wurde in dieser Woche bekanntgegeben. Die Allianz für Entwicklung und Klima ist eine Stiftung, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird. Sie bündelt Initiativen, um die Klimaziele von Paris sowie die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 gemeinsam zu unterstützen. Die Unterstützer, zu denen nun auch Nestle Deutschland gehört, engagieren sich freiwillig und gehen damit über die gesetzlichen Verpflichtungen zum Klimaschutz hinaus. Nestle’s Beitrag hier ist, Treibhausgas-Emissionen gezielt zu vermeiden bzw. zu vermindern, nicht vermeidbare Emissionen sollen über Partner der Allianz ausgeglichen werden. Größtes schwimmendes Windkraftwerk von Cobra Wind Schwimmende Offshore-Windplattformen gelten als die Zukunft der Windenergie-Entwicklung. Nun wurde das weltweit größte schwimmende Windkraftwerk vor der schottischen Küste in Betrieb genommen. Die spanische Firma Cobra Wind hat die 50-Megawatt-Anlage im Auftrag von Pilot Offshore Renewables erstellt. Die erwartete Stromproduktion liegt bei 218 Gigawatt pro Jahr, damit könnte man 55.000 schottische Haushalte versorgen. https://www.solarify.eu/2021/08/30/053-weltweit-groesstes-schwimmendes-windkraftwerk-abgeschlossen/ Lexmark bis 2035 klimaneutral Klimafreundlicher drucken: Der Drucker-Hersteller Lexmark will bis 2035 klimaneutral werden. Das Unternehmen tut bereits seit Jahren viel in Sachen Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch das Druckkassetten-Rückgabeprogramm, welches schon 1991 aufgelegt wurde. Lexmark hat seine Emissionen seit 2005 bereits weltweit um 62 Prozent gesenkt. Man will es, nach eigenen Angaben bis 2025 schaffen, die Emissionen noch einmal um 40 Prozent gegenüber denen im Jahr 2015 reduzieren. Bis 2035 soll dann weltweit und vollständig die Klimaneutralität erreicht sein. Bisher haben ein geringerer Energieverbrauch, der Einsatz neuer Kunststoffe, die Wiederverwendung von Alt-Material, globale Recycling-Initiativen sowie die Entwicklung langlebiger Produkte zur Verringerung der Emissionen geführt. Auch zukünftig werde man diesen Weg weiter gehen und auch in entsprechende Entwicklungen und Programme investieren, heißt es bei Lexmark. https://www.pbs-business.de/news/lieferanten/25-08-2021-lexmark-will-bis-2035-klimaneutral-werden/# Mobil Krankenkasse mit sozialer Nachhaltigkeit ‚Nachhaltig gesund’ – das ist das neue Motto der Mobil Krankenkasse. Mit dieser neuen Ausrichtung will sich das Unternehmen verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit zuwenden. Dies soll durch ein optimiertes Leistungsangebot sowie einer erweiterten Marktausrichtung passieren. So will man einen gesunden Lebensstil durch attraktive Bonus-Programme sowie ein breites Spektrum an digitalen Präventions-und Behandlungsprogrammen fördern. Darüber hinaus verschreibe man sich der sozialen Nachhaltigkeit, also einen auf die Gemeinschaft orientierten Weg. Auch die Belegschaft wird die neue Ausrichtung im täglichen Arbeitsleben spüren können: So gibt es das Programm ‚Flex Office’ - ein flexibles und bedarfsgerechtes Arbeitszeit-Modell, dass Fahrtwege und damit Emissionen einspart. Seit Juni haben die Mitarbeiter außerdem bereits die Möglichkeit, umweltfreundliche Diensträder für den Weg zur Arbeit zu nutzen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 34: DB, MAN, Götting, AKASOL, Rinn, Allbirds und Co. | 26 Aug 2021 | 00:06:47 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 34. KW: Vollautomatischer Verkehr bei DB, MAN und Götting Kombinierter Verkehr für klimafreundliche Transport-Lösungen: In Ulm Dornstadt hat ein gemeinsames Projekt von Deutsche Bahn, MAN Truck and Bus, Hochschule Fresenius und Götting KG begonnen. Das Projekt mit dem Namen ANITA soll es möglich machen, dass sich am Container-Depot von DB Intermodal Services und dem DUSS-Terminal vollautomatisierte LkW künftig selbständig bewegen können. Dabei hat die Hochschule Verhaltensweisen von Menschen und Maschinen vor Ort untersucht und sie dann in digitale Prozesse und Regelwerke überführt. Das Ziel ist ein modular aufgebauter Schaltplan für autonome Transporte. Man möchte die Technologie möglichst einfach und kostengünstig in die Praxis überführen. ANITA, also ‚Autonome Innovation im Terminalablauf’ soll letztendlich dabei helfen, Logistik zu automatisieren und den kombinierten Verkehr damit effizienter und flexibler zu gestalten. Damit kann man noch mehr klimafreundlichen Verkehr auf der Schiene erreichen. Größte Fabrik für Nutzfahrzeug-Batterien bei AKASOL Eine riesige Fabrik für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme entsteht derzeit in Darmstadt. Die Firma AKASOL hat Mitte August das erste Teilstück ihrer Produktions-Stätte eröffnet. Bei der feierlichen Eröffnung mit dabei waren der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir und zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft. AKASOL wird nach eigenen Angaben in der modernen Fabrik in ihrer ersten, jetzt fertig gestellten Teilstufe, eine Produktionskapazität von ca. 1Gigawatt-Stunde haben, man will bis Ende 2022 durch den weiteren Ausbau eine Kapazität von ca. 2,5 Gigawattstunden schaffen. Das Unternehmen meldet, dass man in der AKASOL Gigafactory 1 Lithium-Ionen-Batteriemodule und –systeme hochautomatisiert herstellt. Batteriesysteme dieser Art werden für Nutzfahrzeuge gebraucht, die auch im Personenverkehr eingesetzt werden. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil der Verkehrs- und Energiewende, so das Unternehmen. https://www.solarify.eu/2021/08/16/997-akasol-eroeffnet-gigafactory/ Inoqo-App belohnt für nachhaltiges Einkaufen Eine gute Idee für den Alltag: Der Unternehmer Markus Lindner hat mit seinem Team eine App entwickelt, die Menschen dafür belohnen soll, wenn sie nachhaltig einkaufen. Die App zeichnet die Einkäufe des jeweiligen Verbrauchers auf und prüft, wie nachhaltig die gekauften Produkte sind. Bereits vor dem Einkaufen legt man sich in der App auf eigene Standards fest: man kann als beispielsweise entscheiden, ob man auf Bio-Qualität oder auf Regionalität achten will. Dies gleicht die App dann mit den tatsächlichen Einkäufen ab und macht Vorschläge für Alternativen, wenn der Einkauf nicht ganz so nachhaltig war. Wenn ein Nutzer jedoch sehr nachhaltig eingekaft hat, wird er von der App gelobt. Zum Beispiel rechnet die App dem Nutzer die Zahl der Hühner aus, die ein besseres Leben führen, wenn man Bio-Eier kauft. Dies soll die Motivation der Nutzer für ein nachhaltigeres Einkaufen erhöhen. Aber auch mit so genannten Produkt-Voucher-Systemen wird gearbeitet. Es soll auch Wettbewerbe geben, bei denen Nutzer Preise gewinnen können. Pflastersteine aus Recycling-Material von RINN erhalten Auszeichnung Auch Baustoffe müssen nachhaltiger werden: Das hat die Firma Rinn Beton- und Naturstein aus Heuchelheim bei Gießen erkannt. Es stellt bereits seit 2014 das Pflastermaterial Lukano her, welche aus 40 Prozent hochwertigem Recycling-Granulat besteht. Durch den Einsatz von Recycling-Material werden hier jährlich ca. 30.000 Tonnen Naturrohstoffe eingespart. Seit Produkteinführung hat das Unternehmen 100.000 Tonnen recycelte Stoffe verarbeitet, dadurch konnten etwa 200.000 Euro Entsorgungskosten gespart werden. Das alles sorgt für einen großen Beitrag für Rohstoffeffizienz, zum Schutz von Ressourcen und zur Klimaneutralität. Dafür hat Rinn nun den 1. Platz beim Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2021 erhalten. – und zwar in der Kategorie Produkt – Bau/Architektur. Nachhaltige Sportkleidung bei Allbirds Die Firma Allbirds hat nun eine Kollektion für Sportkleidung herausgebracht, die besonders umweltfreundlich sein soll. Jedes der Teile dieser Kollektion weist seinen CO2-Fußabdruck aus und wird dann mit Klimakompensationen auf null gebracht. Somit sind sämtliche Sportkleidungs-Artikel des Herstellers klimaneutral. Gleichzeitig sollen die Trage-Eigenschaften der Sportsachen mindestens genauso gut sein wie bei herkömmlicher Sportkleidung –gemäß der Zeitschrift GQ ist genau das der Fall. Nicht nur bei der Herstellung der Sport- Linie, auch bei den anderen Kollektionen setzt man auf Nachhaltigkeit: Hier bestehen die Produkte entweder aus natürlichen Fasern oder recyceltem Material. Bis 2025 will man es schaffen, dass alle Produkte zu mindestens 75 Prozent aus natürlichem oder recyceltem Material bestehen. https://www.gq-magazin.de/body-care/artikel/allbirds-erste-sportwear-kollektion-natural-run Wasserstoff-Pilotprojekt bei Wintershall Dea und VNG Die beiden Energie-Unternehmen Wintershall Dea und VNG wollen ein gemeinsames Wasserstoff-Pilotprojekt starten. Konkret geht es dabei um die Herstellung von so genanntem ‚türkisen’ Wasserstoff. Die beiden Unternehmen wollen zusammen einen ersten Schritt zum Bau einer Wasserstoff-Produktionsanlage gehen. Geplant ist, dass die Pilot-Anlage im Jahr 2023 in Betrieb gehen soll. Sie soll eine Kapazität von 400 Kilogramm Wasserstoff pro Tag haben. Die hier verwendete Methode der Wasserstoff-Gewinnung nutz Erdgas und spaltet diesen in Wasserstoff und Kohlenstoff auf. Türkiser Wasserstoff ist zwar nicht so umweltfreundlich wie grüner Wasserstoff, wird aber von Fachleuten als gute Brückentechnologie betrachtet. Die geplante Anlage wir eine der ersten dieser Art in Deutschland sein. Siemens Gamesa koordiniert Windkraft-Leitprojekt H2Mare Grüner Wasserstoff soll künftig andere Energieträger ersetzen – Aber bisher kann er nur in überschaubarer Menge produziert werden. Daher sind neue Technologien gefragt, die den Wasserstoff im industriellen Maßstab herstellen können. Eine Technologie ist die direkte Herstellung grünen Wasserstoffs in den Offshore-Windkraftanlagen vor Ort. Das dazu gestartete Leitprojekt H2Mare wird von Siemens Gamesa koordiniert. Es koppelt Windkraftanlagen direkt an Wasser-Elektrolyseure – damit wird praktisch an der Turbine Wasserstoff erzeugt. Der von der Turbine erzeugte Strom wird ausschließlich dafür genutzt und nicht ins Netz eingespeist, wodurch die Kosten erheblich gesenkt werden. Das Projekt wird mit über 100 Millionen Euro vom Bund gefördert. https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/leitprojekte/h2mare Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 33: ALDI Süd, Bayrische Versicherung, MOSS, AUDI und Co. | 20 Aug 2021 | 00:05:41 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 33. KW: Plant Jammer und ALDI gegen Lebensmittel-Verschwendung Wegwerfen oder doch noch verwenden? Reste im Kühlschrank fristen manchmal tagelang ein Schattendasein, bevor sie dann doch im Müll landen. Gegen diesen Teufelskreis hilft nun eine App. Entwickelt wurde sie vom dänischen Startup Plant Jammer: Hier wurde ein Algorithmus programmiert, der Rezepte zu den Resten im Kühlschrank vorschlägt. Unterstützt wird dies von ALDI Süd – die Supermarkt-Kette hat diesen Service nun kostenlos auf ihrer Website für seine Kunden integriert. Diese Aktion ist Bestandteil des Aldi Accelerator-Programms. Hier werden Start-Ups bei der Umsetzung innovativer Ideen unterstützt, die Ressourcen und Umwelt schonen. Ziel des Rezepte-Programms für Rest-Lebensmittel ist, dass weniger Lebensmittel im Müll landen und ein Umdenken beim Verbraucher einsetzt, auch weniger frische Lebensmittel noch zu nutzen. Bayerische Versicherung in 2020 klimaneutral Was viele Unternehmen noch erreichen wollen, das hat eine Versicherung bereits geschafft: Die Bayerische hat im vergangenen Jahr 2020 klimaneutral gewirtschaftet. Das Unternehmen hatte es sich zum Ziel gemacht, nicht mehr als 1.100 Tonnen CO2 zu produzieren und diese vollständig zu kompensieren. Dabei denkt die Versicherungsgruppe ganz global: Die Vision sei, das Versichern vielleicht sogar überflüssig zu machen und zwar damit, den Schadensfall gar nicht erst eintreten zu lassen, so der Vorstandsvorsitzende Herbert Schneidemann. Die Bayrische kompensiert ihren CO2-Ausstoß seit 2018 kontinuierlich. Sie hält sich dabei an den so genannten Goldstandard zur Kompensation von CO2-Emissionen, der nach den strengen Regeln durch 50 Naturschutzorganisationen wie Greenpeace oder den WWF gefasst ist. https://www.presseportal.de/pm/36847/4989275 Vollständig recycelte Textilien auch aus Meeresplastik bei MOSS Wie weit die Technologie bei der Herstellung von vollständig recycelten Werkstoffen in der Wiederverwendung ist, zeigt der Großbild-Textilhersteller MOSS. Die Firma bietet jetzt ein Spannrahmentuch aus Ozean-Plastik und recyceltem Polyester an. Der Anteil an recycelter Ozean-Plastik beträgt ca. 62 Prozent. Für jeden Quadratmeter des recycelten Stoffs mit dem Marken-Namen SustainaTex Ocean werden acht Plastikflaschen recycelt. MOSS ist bereits seit einigen Jahren aktiv dabei, seine Produkte nachhaltig herzustellen und dabei Recycling-Lösungen zu nutzen. https://www.presseportal.de/pm/157661/4986064 Lieferketten-Monitoring durch KI bei Audi Lieferketten zu überwachen ist für ein Unternehmen keine leichte Aufgabe. Besonders in sehr komplexen Industriezweigen wie der Automobil-Industrie ist dies eine Herausforderung. Daher hat Audi ein Lieferketten-Monitoring entwickelt, das Künstliche Intelligenz einsetzt. Algorithmen analysieren Nachrichten über Lieferanten des Autobauers, ob diese den Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens standhalten. Hier stehen Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße oder Korruption im Blickfeld. Bei Verdacht auf potentielle Verstöße schlägt das System durch künstliche Intelligenz Alarm. Das Nachhaltigkeits-Monitoring erstreckt sich auf 150 Länder und analysiert in 50 verschiedenen Sprachen. Umweltzeichen ‚Blauer Engel’ an das Mehrweg-System von Recup Umweltfreundliche Alternative zur Einweg- Verpackung fürs Essen zum Mitnehmen: Das Mehrwegsystem ‚Rebowl’ bekam nun das Umwelt-Zeichen ‚Bauer Engel’, überreicht von Umweltministerin Svenja Schulze. Das System kommt vom Münchner Unternehmen Recup, welches bereits Becher für Getränke zum Mitnehmen anbietet. Die Idee bei ‚Rebowl’ ist, Mehrweg-Schüsseln für Lebensmittel to-go bereitzustellen. Die Schüsseln für die Liefer-Gerichte sind aus umweltfreundlichem und lange haltbarem Material, die mindestens 500 mal gespült werden können. Wenn Essen bestellt wird, können sich Gastronomen für die umweltfreundliche Mehrweg-Lösung entscheiden und erheben dann einen Pfand-Betrag auf die Mehrweg-Verpackung. Kundinnen und Kunden können diese dann an vielen Orten zurückgeben. KAISER+KRAFT gegen Bienensterben Immer wieder ist vom Sterben der Bienenvölker die Rede. Dagegen will der Geschäftsausstatter KAISER +KRAFT etwas tun. Zum wiederholten Male unterstützt die Firma das Wachstum der Bienenpopulation in Deutschland. Im Rahmen des Projekts 2028 engagiert man sich für den Schutz von Bienenvölkern. Ziel ist es, den Bienenbestand bis zum Jahr 2028 um 10 Prozent zu erhöhen. In der Initiative haben sich ca. 150 Unternehmen zusammengefunden. KAISER+KRAFT unterstützen schon seit 2013 immer wieder Imker aus Baden-Württemberg. Auch sonst unterstützt die Firma vielfältige soziale und nachhaltige Projekte und verfolgt seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent. EY erhält Siegel für Innovation Das Prüfungs-und Beratungs-Unternehmen EY hat das Siegel für ‚Deutschlands innovativste Unternehmen’ bekommen. Vergeben wird dieses Siegel durch das Magazin ‚Capital und Statista’. Bereits zum vierten Mal konnte sich das Unternehmen damit über diesen Titel freuen. Das Magazin hatte für das Ranking 3.200 Innovations-Experten in 20 Branchen und Industriebereichen befragt. EY ist besonders stark im Bereich Nachhaltigkeit. Bereits seit 1992 bietet das Unternehmen weltweit Beratungs-und Prüfungsleistungen in diesem Feld an. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 32: Kaufland, VW, Norma, Continental und Co. | 13 Aug 2021 | 00:06:28 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 32 KW: Unverpackt-Stationen bei Kaufland Verpackung im Einzelhandel: umweltschädlich aber notwendig? Bei Kaufland wird derzeit getestet, wie gut man in Supermärkten auch ohne Einzelverpackung auskommen kann. In den Kaufland-Filialen Pfungstadt und Steinheim läuft gerade der Versuch mit Unverpackt-Stationen im Markt. Bei über 40 Nahrungsmitteln wie Reis, Nudeln oder Müsli kann der Kunde sich seine eigene Menge selbst abfüllen – entweder in selbst mitgebrachte Behälter oder Gefäße, die man vor Ort kaufen kann. Bisher läuft die Aktion sehr gut an, heißt es bei Kaufland. Man wolle jedoch die Pilot-Phase mindestens 6 Monate laufen lassen um sicher zu sein, dass dieses Angebot auch längerfristig angenommen wird. Sollte der Test-Betrieb mit den Unverpackt-Stationen in den Pilot-Filialen ein nachhaltiger Erfolg sein, wolle man dieses Prinzip in allen Filialen im In-und Ausland einführen. Damit soll langfristig Müll für die Einzelverpackungen eingespart werden. Fleischfreie Kantine bei VW VW-Kantine ohne Currywurst: Das Mittagessen im Markenhochhaus in Wolfsburg soll demnächst ohne Fleisch angeboten werden. Bislang hat der Autobauer noch nicht komplett auf vegetarische Kost umgestellt, es soll auch weiterhin Fisch im Angebot sein.Jedoch soll gesünderes Essen gereicht werden, und dazu gehöre der Verzicht auf Fleisch –zumindest in der Kantine des Markenhochhauses. Eine andere Kantine des Konzerns in Wolfsburg führt zunächst jedoch noch Fleisch. In der Kantine von Volkswagen in Hannover gibt es schon seit einiger Zeit keine Gerichte mehr, die Fleisch enthalten. Damit zeige man im Konzern, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema bei der Produktion der Autos ist. Es wird damit gerechnet, dass Volkswagen alle seine Kantinen auf fleischlose Kost umstellt. https://www.mobiflip.de/shortnews/mehr-nachhaltigkeit-volkwagen-kantine-verzichtet-auf-fleisch/ Plastik-Sparen bei NORMA Mit vielen kleinen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit: Der Discounter NORMA will zahleiche Schritte einleiten hunderte Tonnen an Ressourcen sparen – vor allem Plastik. So sollen Kartoffeln der Eigenmarke künftig in neuen Netzen verkauf werden, die aus Thermoplastik bestehen. Damit können 40 Prozent Plastik eingespart werden, da das Material zu 100 Prozent recyclingfähig ist. Auch die Banderolen der Kartoffelverpackung bestehen aus diesem Material, was das Recycling einfacher macht. Auch beim Bier wird auf Recycling gesetzt: das Plastik der Bierflaschen der Eigenmarken hat jetzt einen 25 Prozent höheren Recycling-Anteil.Damit können 245 Tonnen an neuer Plastik eingespart werden. Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip bei Allianz Beim Versicherungskonzern Allianz will man noch nachhaltiger werden. Die für Nachhaltigkeit zuständige Managerin erklärte in einem Interview mit dem Handelsblatt, man wolle Nachhaltigkeit im Unternehmen einfach und skalierbar machen. Seit diesem Jahr gibt es im Konzern-Aufsichtsrat sogar einen Nachhaltigkeits-Ausschuss.Die Dienstwagen-Flotte in Deutschland mit ca. 1.900 Fahrzeugen soll komplett auf E-Autos oder Hybrid umgestellt werden, bis 2025 weltweit kein Verbrenner-Auto mehr für Allianz unterwegs sein. Darüber hinaus will man sich am Ausbau für Ladesäulen für Elektro-Autos beteiligen. Investments des Versicherungsunternehmens sollen künftig nur noch in ‚grüne’ anlagen gehen. Reifen aus Altplastik bei Continental Autoreifen aus Recycling-Plastik: das soll es demnächst bei Continental geben. Der Autozulieferer kündigte an, dass ab dem kommenden Jahr die Reifen für PKW Altplastik aus PET-Flaschen enthalten werden. Dabei wende man ein neues Verfahren an: zerkleinerte Flaschen werden in den Wertekreislauf der Reifenkunststoffe zurückgeführt. Die Technologie wurde gemeinsam mit dem Faser- und Textilhersteller OTIZ entwickelt. Sie soll im Herbst im Rahmen der Automesse IAA vorgestellt werden. Die Verwendung des Recycling-Materials solle jedoch auf keinen Fall auf Kosten von Sicherheit oder Qualität gehen. Bisherige Labor- und Reifentests würden zeigen, dass Fasern aus Sekundär-Rohstoffen ebenso leistungsfähig sind wie das bisher verwendete Material, so Continental. Außerdem arbeitet man an Möglichkeiten, den bisher verwendeten Natur-Kautschuk künftig nicht mehr aus Großplantagen zu verwenden, sondern aus Löwenzahn. Hier sei Flächen- und Wasserverbrauch geringer. Das Unternehmen will bis 2050 seine Reifenmaterialien komplett aus nachhaltigen Prozessen gewinnen. Ausbau von Photovoltaik bei N-Ergie Auch die örtlichen Energieversorger müssen ihren Beitrag leisten, damit Deutschland das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, auch erreichen kann. Der Nürnberger Energieversorger N-Ergie will seine Verantwortung hier wahrnehmen und setzt dabei verstärkt auf Photovoltaik. Man wolle jedes Jahr 20 bis 50 Megawatt Leistung an PV-Anlagen zubauen, so der Vorstandsvorsitzende Josef Hasler. Bereits jetzt habe man schon 120 Megawatt pro Jahr. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen müsse man freie Flächen nutzen, aber auch verstärkt Anlagen auf Dächern. Auch das Verteilnetz müsse schneller ausgebaut werden, damit der eingespeiste Strom auch ankommt. Darüber hinaus will man eine Wasserstoff-Strategie erarbeiten, die es ermöglicht, das Fernwärme-Netz mittelfristig mit Wasserstoff zu betreiben. Telekom und Fairphone intensivieren Zusammenarbeit Nachhaltigkeit auch in der Mobilfunk-Branche: Die Deutsche Telekom will ihre Zusammenarbeit mit Fairphone ausbauen. Fairphone ist einer der führenden Hersteller für nachhaltige Smartphones. Das Unternehmen baut seine Geräte in modularer Bauweise, was besonders ressourcenschonend ist und Emissionen reduziert. Darüber hinaus sind die Geräte dadurch besser zu reparieren, müssen also nicht gleich weggeworfen werden. Außerdem sind sie besser zu recyceln. Die Geräte bestehen zu einem großen Teil aus wiedergewonnenem Kunststoff. All das sind gute Gründe für die Telekom, auf Geräte des Herstellers zu setzen, um seine Nachhaltigkeits-Strategie umzusetzen. Die Telekom-Kunden würden verstärkt nachhaltige Angebote erwarten, heißt es aus dem Unternehmen. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW 31: IKEA, Aldi, Amazon, DHL, Merck und Co. | 06 Aug 2021 | 00:06:10 | |
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 31 KW: IKEA – nur noch aufladbare Batterien Batterien auswechseln, alte wegwerfen: dass soll durch IKEA bald der Vergangenheit angehören. Der Möbelhändler hat bereits Akkus und dazu passende Ladegeräte im Sortiment. Ab Oktober 2021 wird der Konzern weltweit auf den Verkauf von Wegwerf-Batterien verzichten. Das gab das Unternehmen am vergangenen Wochenende bekannt. Batterien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: von der Fernbedienung bis zum Milchaufschäumer sind viele Dinge des täglichen Leben batteriebetrieben. Auch viele Produkte bei IKEA funktionieren nur elektrisch. Nun will man hier seine Käuferinnen und Käufer dazu anregen, den umweltfreundlicheren Weg über wiederaufladbare Akkus zu nehmen. Damit soll der scher zu entsorgende Batterie-Müll verringert werden. https://ikea-unternehmensblog.de/article/2020/batterien-ladda-wiederaufladbar ALDI Nord mit modernem Energie-Management Sonnenenergie vom Supermarkt-Dach: Bereits vor einigen Jahren hat ALDI Nord damit begonnen, auf den Dächern seiner Märkte PV-Anlagen zur Energie-Gewinnung zu installieren. Bisher sind bereits über 500 Märkte mit diesen Solar-Energieanlagen ausgestattet. Damit können die Märkte sich zu bis zu 70 Prozent selbst mit Energie versorgen. Der Reststrom kommt aus dem Stromnetz. Künftig soll auch dieser Strom nur noch zertifizierter Ökostrom sein: Also aus Wind- Wasser- und Sonnen-Energie. Darüber hinaus sollen weitere Märkte mit PV-Anlagen ausgestattet werden. Mit der Nutzung von eigenem Strom und Ökostrom will ALDI Nord bis Ende 2021 seine Treibgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 2015 reduzieren. Auch Modelle zum Energie-sparen innerhalb der Märkte wurden ausgearbeitet. Somit kann das Unternehmen mit seinem modernen Energie-Management bis zu 85 Tonnen CO2 pro Filiale einsparen. Amazon reduziert Vernichtung von Retouren Bestellt- zurückgeschickt- weggeworfen: Diesem Prinzip will Amazon nun entgegentreten. Der Online-Händler will künftig unverkaufte Ware, die von Kunden zurückgeschickt wurde, verstärkt in den Wiederverkauf geben. Denn bisher werden große Mengen davon einfach vernichtet, wenn sie wieder beim Versender ankommen. Das betrifft Kleidung, Spielzeug oder Bücher, aber auch Elektro-Artikel. Nun startet Amazon seine Aktion ‚Grade and Resell’, zunächst in Großbritannien. Zum Ende des Jahres soll das Programm in den USA, Anfang 2022 auch in anderen europäischen Ländern eingeführt werden. DHL: erstes Netzwerk mit E-Flugzeugen Elektro-Mobilität nun auch für Luftfracht: Das Logistik-Unternehmen DHL will das weltweit erste elektrische Luftfracht-Netzwerk aufbauen. Dazu arbeitet man mit dem amerikanischen Flugzeughersteller Eviation zusammen. Am Dienstag kündigte DHL die Bestellung von zwölf „Alice“-Flugzeugen des in Seattle ansässigen Unternehmens an. Die Flugzeuge sollen bis 2024 ausgeliefert werden. ‚Alice’ ist eine vollelektrisches Flugzeug, das von einem einzigen Piloten geflogen werden kann und dann bis zu 1.200 Kilogramm transportieren kann. Es braucht nur 30 Minuten Ladezeit pro Flugstunde und hat eine Reichweite von bis zu 815 Kilometern. Nestle für nachhaltigen Umgang mit Wasser Nestle will den nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser weiter fördern. Dazu will Nestle Waters seine Zusammenarbeit mit Partnern weltweit intensiveren und lokale Lösungskonzepte identifizieren und unterstützen. Die Ökosysteme rund um die 48 Standorte von Nestle Waters sollen besser regeneriert werden. Dadurch will man bis 2025 erreichen, dass das in der Natur mehr Wasser zurückbehalten werden kann, als das Wasser-Geschäft von Nestle ihr entnimmt. Über 100 Einzelprojekte weltweit sind geplant. Sie sollen der Verbesserung des Wasser-Managements sowie der Infrastruktur dienen. Die Maßnahmen sollen messbar sein. Dafür investiert die Firma aus der Schweiz 130 Millionen US-Dollar. Tchibo und Dibella: Pilotprojekt für Bio-Stoffe aus Indien Den Anbau von Bio-Baumwolle in Indien fördern: Daran arbeiten das Handels-Unternehmen Tchibo und der Texil-Hersteller Dibella mit Fairtrade Deutschland sowie der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in einem Gemeinschafts-Projekt. Durch diese Initiative sollen Bauern in Indien ermutigt werden, auf ökologischen Anbau von Baumwolle umzustellen. Dies soll unter anderem durch Zahlung von Prämien geschehen. Gleichzeitig ist die Umstellung für die Bauern auch aus anderen Gründen sinnvoll: Die Ernte-Erträge können gesteigert und gleichzeitig die Faser-Qualität verbessert werden. Über 500 Baumwoll-Produktionsbetriebe sollen unterstützt werden. Damit fördert man in Indien einen sich bereits abzeichnenden Trend: Bereits heute zählt Indien zu den wichtigsten Ländern für den Anbau nachhaltiger Textilfasern. Merck mit TU Darmstadt für visionäre Nachhaltigkeitsprojekte Das Pharma-und Chemie-Unternehmen Merck unterstützt die Wissenschaft im Bereich Nachhaltigkeit: Gemeinsam mit der TU Darmstadt gibt es bereits eine langjährige Forschungskooperation. Diese soll nun verstärkt auf das Thema Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Dabei gib es eine gemeinsame Forschungs-Plattform die noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnimmt. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Kreislaufwirtschaft, Digitale Nachhaltigkeit, Verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen und neue Alternativen sowie Neuartige biologisch-inspirierte Prozesse und Verfahren. Dabei werden in den nächsten Jahren beispielsweise eine nachhaltige Plattformtechnologie für enzymvermitteltes Kunststoff-Recycling oder Die korrekte Nachhaltigkeitsberechnung anhand umfassender Lebenszyklus-Modellierung von Produkten gefördert. https://www.merckgroup.com/de/news/sustainability-hub-tu-darmstadt-29-07-2021.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| ecozentrisch Champions KW30: ADAC, E.ON, Eastman, Toom, Nissan und Co. | 31 Jul 2021 | 00:06:24 | |
Das ist der Wochenrückblick für die 30. KW: ADAC und E.ON kooperieren bei Elektromobilität E.ON und die ADAC SE starten eine Zusammenarbeit, um die Elektromobilität in Deutschland gemeinsam schneller voranzubringen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Mitglieder des Automobilclubs mit passenden, preisgünstigen Ladelösungen für zu Hause zu versorgen. .... Eastman recycelt Autoverschrottung zurück in die Automobil-Lieferkette Wenn Autos am Ende ihrer Lebensdauer sind, landen derzeit bis zu 20 % ihrer Materialien auf Mülldeponien. Das erklärte Eastman, ein US-Unternehmen für Spezialwerkstoffe, und arbeitet nun an einer Machbarkeitsstudie, ... https://feedly.com/i/entry/XTfrOOWKDraeS81Pv4o38afcPgqfA40g48VI7Z+Ta9g=_17ae45df2f1:21df572:a49f3185 BASF und Porsche entwickeln neue Li-Ionen-Batterie für E-Mobilität BASF wurde von der Cellforce Group, einem Joint Venture der Porsche AG und Customcells Itzehoe GmbH, als exklusiver Zellentwicklungspartner für ihre Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation ausgewählt. ... Pflanzentransport bei toom goes Mehrweg toom hat ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Plastikmüll gestartet. Seit Juli testet die Baumarktkette in 34 Märkten ein umweltfreundliches Mehrwegsystem für zunächst ausgewählte Artikel und sorgt damit für einen geschlossen Wertstoffkreislauf. ... BMW Foundation fördert transatlantischen Green Deal Die Mehrheit der Entscheider und Entscheiderinnen (61 Prozent) ab der mittleren Führungsebene in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden hält es für nötig, dass die europäischen Regierungen Allianzen mit ... https://www.umweltdialog.de/de/gesellschaft/Politik/2021/Transatlantischen-Green-Deal-foerdern.php EDF und Nissan starten Vehicle-to-Grid-Energiedienst für EV-Flotten von Unternehmen Der Energieversorger EDF und der Autohersteller Nissan haben einen Vehicle-to-Grid-Service (V2G) eingeführt. Damit können Besitzer und Besitzerinnen von Nissan-Elektroautos und -Lieferwagen diese aufladen, wenn der Strom billig ist, und überschüssige Energie in Zeiten hoher Nachfrage verkaufen und damit Geld verdienen. ... Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| Wissenschaftler rufen Klima-Notfall aus – CO2-Einsparungen bei Offshore-Windenergie - BMW Foundation fördert Klimaschutz | 30 Jul 2021 | 00:05:34 | |
„Klima-Notfall“: Zehntausend Wissenschaftler fordern sofortige Veränderungen Über zehntausend Wissenschaftler fordern sofortige Verhaltensveränderungen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Rund zwei Jahre, nachdem mehr als zehntausend Wissenschaftler aus rund 150 Ländern gemeinsam einen weltweiten „Klima-Notfall“ erklärt hatten, haben sie diesen nun erneut betont und sofortige Veränderungen gefordert.
600.000 Liter Heizöl jährlich weniger mit Nahwärme für die Altstadt Rund 1521 Tonnen CO2 jährlich, das entspricht rund 600.000 Tonnen Heizöl, möchte die Große Kreisstadt Biberach mit rund 34.000 Einwohnern durch die Realisierung eines Nahwärmenetzes für die Altstadt einsparen. …
BMW Foundation fördert transatlantischen Green Deal Die Mehrheit der Entscheider und Entscheiderinnen (61 Prozent) ab der mittleren Führungsebene in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden hält es für nötig, dass die europäischen Regierungen Allianzen mit Nichtregierungsorganisationen eingehen, um den Klimaschutz voranzutreiben. … https://www.umweltdialog.de/de/gesellschaft/Politik/2021/Transatlantischen-Green-Deal-foerdern.php
Offshore-Windenergie: Leichtbau ermöglicht große CO2-Einsparungen Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist entscheidend dafür, dass Deutschland und die EU ihre Klimaziele erreichen. Aber auch schon beim Bau der Anlagen lassen sich viele Tonnen CO2 einsparen. …
EDF und Nissan starten Vehicle-to-Grid-Energiedienst für EV-Flotten von Unternehmen Der Energieversorger EDF und der Autohersteller Nissan haben einen Vehicle-to-Grid-Service (V2G) eingeführt. Damit können Besitzer und Besitzerinnen von Nissan-Elektroautos und -Lieferwagen diese aufladen, wenn der Strom billig ist, und überschüssige Energie in Zeiten hoher Nachfrage verkaufen … Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| Batterien von Porsche & BASF - toom fördert Mehrweg - Transparente Modemarke Ecologyst | 29 Jul 2021 | 00:05:39 | |
BASF und Porsche entwickeln neue Li-Ionen-Batterie für E-Mobilität BASF wurde von der Cellforce Group, einem Joint Venture der Porsche AG und Customcells Itzehoe GmbH, als exklusiver Zellentwicklungspartner für ihre Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation ausgewählt. …
Aktueller PV-Report beleuchtet Markttrends und Technologiefortschritt Das Fraunhofer ISE hat seinen PV Report aktualisiert. Er stellt die wichtigsten Fakten zur Photovoltaik in Deutschland und weltweit zusammen. …
Ecologyst - die wirklich transparente Modemarke Ecologyst hat ein wahrhaft transparentes Bekleidungsunternehmen geschaffen, bei dem sich Einzelhandel, Fabrik und Lager an einem Ort befinden. Die große neue Ecologyst-Anlage in Victoria, British Columbia, wurde kürzlich für die Öffentlichkeit geöffnet. … https://inhabitat.com/ecologyst-is-a-truly-transparent-fashion-brand/
Pflanzentransport bei toom goes Mehrweg toom hat ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Plastikmüll gestartet. Seit Juli testet die Baumarktkette in 34 Märkten ein umweltfreundliches Mehrwegsystem für zunächst ausgewählte Artikel. …
Hartree Partners und Wildlife Works wollen den freiwilligen Kohlenstoffmarkt erweitern Das Rohstoffhandelsunternehmen Hartree Partners und die Naturschutzorganisation Wildlife Works wollen zusammenarbeiten, um 20 Projekte zum Schutz der Wälder durchzuführen, die 20 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen sollen. … Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| Kreislaufwirtschaft in Autoindustrie – Kosmetik wird nachhaltig - Industrielle CO2-Kreisläufe | 28 Jul 2021 | 00:05:41 | |
Eastman recycelt Autoverschrottung zurück in die Automobil-Lieferkette Wenn Autos am Ende ihrer Lebensdauer sind, landen derzeit bis zu 20 % ihrer Materialien auf Mülldeponien. Das erklärte Eastman, ein US-Unternehmen für Spezialwerkstoffe, und arbeitet nun an einer Machbarkeitsstudie,… https://feedly.com/i/entry/XTfrOOWKDraeS81Pv4o38afcPgqfA40g48VI7Z+Ta9g=_17ae45df2f1:21df572:a49f3185
Weniger Treibhausgasemissionen durch stoffliche Nutzung von CO2 Der neue VDI-Statusreport „Industrielle CO2-Kreisläufe“ zeigt, wie eine stoffliche CO2-Nutzung in Kreisläufen aussehen kann, welche Nutzungen bereits etabliert sind und was für Neuentwicklungen es gibt. …
Schön und nachhaltig Immer mehr Kosmetikunternehmen wollen nachhaltig produzieren. Besonders nachhaltig unter Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt die Marke Weleda. …
Nachhaltig wohnen im Bunker aus dem 2. Weltkrieg In Düsseldorf wurde ein Hochbunker zu einem nachhaltigen Gebäude mit Wohnungen und Gewerbeflächen umgebaut. Photovoltaikanlage, Stromspeicher und ein Blockheizkraftwerk decken 95 Prozent des Strombedarfs. … https://www.energiezukunft.eu/bauen/nachhaltig-wohnen-im-bunker-aus-dem-2-weltkrieg/
Jacobs kündigt PlanBeyond 2.0 an: Nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit den UN-SDGs Jacobs, ein globales Technologie-, Beratungs- und Geschäftslösungsunternehmen, hat die Einführung von PlanBeyond 2.0 angekündigt, einer Auffrischung seines globalen Ansatzes für nachhaltiges Wirtschaften. … Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||
| Wegweisende Energieprojekte ausgezeichnet – Klimaziel schafft 8 Mio Jobs - Nachhaltige Unterkünfte im Grünen | 27 Jul 2021 | 00:05:44 | |
Wegweisende Energieprojekte ausgezeichnet Solare Wasserreinigung in Afrika, ein elektrothermischer Großspeicher aus Vulkangestein in Hamburg und eine Agri-PV Anlage in den Niederlanden: Diese drei Projekte wurden nun mit dem The smarter E Award 2021 ausgezeichnet. https://www.energiezukunft.eu/umweltschutz/wegweisende-energieprojekte-ausgezeichnet/
Nachhaltiger Rohstoffabbau aus Thermalquellen in Chile Ob Lithium, Cäsium oder sogar Gold: Neben Energie können Geothermalwässer auch mineralische Schätze enthalten. Im Forschungsprojekt BrineMine wollen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) dieses Potenzial nutzbar machen und einen nachhaltigeren Rohstoffabbau in Chile unterstützen.
Erreichen des globalen Klimaziels könnte 8 Mio. Arbeitsplätze schaffen Die Einhaltung des globalen Klimaziels bis zum Jahr 2050 könnte zu einem Anstieg der Nettoarbeitsplätze um etwa 8 Millionen führen.
Nachhaltige Unterkünfte mitten im Grünen Egal ob einzigartige Bauwagen, die aus Upcycling-Projekten entstanden sind, nachhaltige Raumwunder in Form von Tiny Häusern, liebevoll sanierte Landwirtschaftsgebäude oder besondere Erlebnisse rund um Artenvielfalt, Natur und Lebensmittelproduktion – wie vielseitig Nachhaltigkeit im Urlaub sein kann, zeigen über 130 Gastgeber und Unterkünfte auf LandReise.de, die mit dem LANDGRÜN Siegel ausgezeichnet sind.
Australien stellt neuen Windleistungsrekord auf und durchbricht erstmals die 6.000-MW-Marke Das australische Stromnetz hat am Wochenende zweimal einen neuen Rekord für die Windleistung aufgestellt. Am Samstag wurde zum ersten Mal die 6.000-MW-Marke durchbrochen und einen Tag später die 6.400MW-Marke. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit ecozentrisch.substack.com | |||