Ein charmanter Mann, der alle überzeugt, aber die von ihm erwartete Leistung nicht bringt.
Wie war es zu dieser Fehlentscheidung gekommen?
Hätte es eine Möglichkeit gegeben, die Verhaltensrisiken vor der Einstellung zu bemerken oder passiert so etwas einfach und ist unvermeidlich?
Wahrnehmungseffekte beeinträchtigen unsere Informationsaufnahme, wenn wir im Interview einer Bewerberin oder einem Bewerber begegnen.
Intuition mit all ihren Abkürzungen, die oft auch „Bias“ genannt werden, ist automatisierte Informationsverarbeitung. Im Alltag durchaus nützlich, bei der Einschätzung der Leistungsfähigkeit einer Bewerberin oder eines Bewerbers stört sie oft.
Beurteilungsfehler sind Irrtümer und Fehleinschätzungen, die wir begehen, wenn wir eine Entscheidung vorbereiten.
Das alles ist menschlich und auch natürlich. Dagegen anzukämpfen kann im besten Fall anstrengend sein, schlimmstenfalls ist es einfach zum Scheitern verurteilte vergebliche Mühe.
Erfolgversprechender ist es, unterschiedliche Datenquellen für eine sachliche Entscheidung zu nutzen. Unsere Empfehlung: die richtigen, geeichten Instrumente nutzen.
Die gibt es.
Das ist ein bisschen wie beim Fliegen: Nur Instrumente sind wirklich eine Lösung, wenn man entscheidet, wo es lang geht und nicht nur auf Sicht fliegt.
Instrumente helfen beim Navigieren. Sie tragen zu Transparenz und Fairness bei, geben Sicherheit und erhöhen sowohl die Innovationskraft als auch die Produktivität und Anpassungsfähigkeit eines Unternehmens.
Studien die im Podcast genannt werden:
Nur Sekunden bis die Entscheidung für oder gegen jemand gefallen ist:
https://bit.ly/3cTWW3W
Richter, die vor der Mittagspause höhere Strafen verhängen als nach der Mittagspause:
https://bit.ly/3d0xWIx