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Explore every episode of the podcast Die Primadonnen

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TitlePub. DateDuration
26 - Verdi: Macbeth10 Sep 202600:24:55

Die Saison startet mit einer Fanfare: Verdis Macbeth an der Staatsoper Hamburg . Es geht um ein Ehepaar, das über Leichen geht, bis es in die höchsten Sphären der Macht aufgestiegen ist. Klingt nach House of Cards? Genau!

Was es mit dieser Geschichte auf sich hat, wieso Lady Macbeth eine ganz besondere Opernrolle ist und warum wir so auf die Inszenierung von Tobias Kratzer gespannt sind, erzählen wir euch in dieser Folge. Insgesamt eine perfekte Vorbereitung auf einen Opernbesuch.

Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer Playlist und mehr Informationen über unseren Podcast auf Instagram.


Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme vom Orchester und Chor des Teatro alla Scala unter Claudio Abbado mit Shirley Verrett als Lady Macbeth.

25 - Weiter geht's: Season 208 Sep 202600:18:21

Die Primadonnen feiern Geburtstag und blicken zurück auf ihre erste gemeinsame Spielzeit. Dazu gibt es jede Menge Herzschmerz und Vorfreude auf die neue Saison und die nächste Staffel der Primadonnen, in der sich alles ändert und doch so manches beim alten bleibt.

Die vollständige Musik wie immer auf Spotify und mehr tolle Inhalte auf Instagram.

Zitierte Musikbeispiele

  • Ya habibi taala elhaani, gesungen von Asmahan
  • Enfin, il est en ma puissance aus "Armide" von Jean-Baptiste Lully, gesungen von Véronique Gens mit Les Talens Lyriques dirigiert von Christophe Rousset
24 - Zehn Thesen zur Opernregie (Zugabe)06 Aug 202600:47:40

Was läuft bei der Opernregie oft falsch? Ausgehend von unserer Enttäuschung über die Inszenierungsansätze bei der Münchner "Alcina" haben wir uns überlegt, was wir angehenden Musiktheaterregisseur*innen raten würden. Das ist das Ergebnis. Und am Ende listen wir auch noch kurz auf, was wir nie wieder auf einer Opernbühne sehen wollen.

Mehr zu "Alcina" gibt's hier.

Mehr zu "Giulio Cesare" gibt's hier.

Den erwähnten Streit über "Ariadne auf Naxos" könnt Ihr hier nachhören.

Hier findet Ihr das Video, in dem Regie-Legende Walter Felsenstein über "La traviata" spricht.

Die beiden Musikbeispiele findet Ihr in unserer Playlist zur "Alcina"-Folge.

23 – Händel: Alcina18 Jul 202600:59:21

Was, schon wieder eine Oper von Georg Friedrich Händel? Aber ja! Denn "Alcina" gehört zu unseren absoluten Favoriten. Warum, das erklären wir anhand einer Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München. Wir lernen eine allzu menschliche Magierin kennen, mit der wir verschiedendste Formen der Liebe und der Eifersucht ausloten. Oper als Kraftwerk der (großen) Gefühle? Hier wird's Ereignis!

Ob es die Inszenierung schafft, den kleinen Gemeinheiten zu entgehen, müsst ihr selbst herausfinden. Mehr gibt’s auf Instagram @die.primadonnen und auf der Playlist zur Folge

Mehr über Barockoper und die Opera seria erfahrt Ihr hier.

Mehr über Oper, die auf Inseln spielen, gibt's hier.

 

Musikalische Leitung: Stefano Montanari

Inszenierung: Johanna Wehner

Bühne: Benjamin Schönecker

Kostüme: Ellen Hofmann

Licht: Michael Bauer

Dramaturgie: Saskia Kruse


Alcina: Jeanine De Bique

Ruggiero: John Holiday

Morgana: Elsa Benoit

Bradamante: Avery Amereau

Oberto: Carine Tinney

Oronte: Julian Prégardien

Melisso: Gerrit Illenberger

 

Zitierte Musikbeispiele aus der Live-Übertragung der Premiere vom 13.07.2026

22 - Warum lieben queere Menschen die Oper? (Ensemble)25 Jun 202601:00:30

Wir erproben ein neues Format: Ensemble! Hier laden wir uns Gäste ein. Die ersten sind die Theater- und Opernmacher Federico und Wenzel Vöcks de Schwindt. Ausgehend von ihrem Abend "Queer Opera Love" sprechen wir darüber, warum queere Menschen und insbesondere schwule Männer eine besondere Beziehung zur Kunstform Oper haben. Wir kommen vom Divenkult über Klassismus bis zu Camp und hören gemeinsam in alte Aufnahmen rein. Und keine Fragen offen? Überzeugt Euch selbst!


Zitierte Musikbeispiele:

Mozart: Le nozze di Figaro – „Voi che sapete“ (Ihr holden Schönen, Ihr wisst allein) – deutsch, Komische Oper in Japan, Christiane Oertel
Tschaikowski: Eugen Onegin – „Kuda Kuda“
(Lenskis Arie, Sergei Lemeshev)
Britten: A Midsummer Night's Dream – „Through the house“ (Ende der Oper)
Oberon: Alfred Deller, Titania: Elizabeth Harwood, Kinderchor, Dirigent: Benjamin Britten
Bellini: Norma – „Casta diva“ – Maria Callas
Puccini: Turandot: TURANDOT „In questa reggia - O Principe
(Joan Sutherland)

21 - Queere Opern (Zugabe)18 Jun 202600:30:09

Die Primadonnen – Pride Edition: In der Zugabe zu Olga Neuwirths "Orlando" stellen wir weitere Opern mit queeren Stoffen vor: Stewart Wallaces "Harvey Milk", Brian Cavanagh-Strongs "The Pomada Inn", Jake Heggies "For a Look or a Touch", Laura Kaminskys "As One" und Tobias Pickers "Lili Elbe".


"Harvey Milk", Trailer zur Inszenierung in Hildesheim

Out of the closet – Sydney Gay & Lesbian Choir


"The Pomada Inn", Mitschnitt auf Youtube

Kelly Horsted, music directorHolly: Amy JustmanTara: Kathryn KrasovecAlek: Errin Duane BrooksIgor: Christopher Carbin


"For a Look or a Touch", Mittschnitt auf Youtube

Christopher Rodriguez, baritone

Gina Russell, flute

Stephen Borodkin, clarinet

Jackson Naglick, piano

Ciara McGuire, violin

Aaron Lieberman, cello


"As One", Mitschnitt auf Spotify

Sasha Cooke, Kelly Markgraf, Fry Street Quartett


"Lili Elbe", Trailer auf Youtube

Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas

Lili Elbe: Lucia Lucas

Gerda Wegener: Sylvia D'Eramo

Theater St. Gallen

20 – Neuwirth: Orlando13 Jun 202600:45:27

Im Pride-Monat Juni widmen sich die Primadonnen einer durch und durch queeren Oper: Olga Neuwirths "Orlando" nach Virginia Woolfs 1928 erschienenem Roman. Darin durchschreitet Orlando Jahrhunderte, ohne merklich zu altern, und wechselt das Geschlecht. Newirth und ihre Co-Librettistin Catherine Filloux verlängern die Handlung ins Heute. Wie das klingt, ob bei der deutschen Erstaufführung in der Komischen Oper Berlin die Funken übersprangen und was das Queerness in diesem Fall musikalisch umgesetzt wurde, das erfahrt Ihr hier.

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Besetzung der Uraufführung an der Wiener Staatsoper 2019 (Klangbeispiele)

Dirigent: Matthias Pintscher

Orlando: Kate Lindsey

Narrator: Anna Clementi

Guardian Angel: Eric Jurenas

Queen/Purity/Friend of Orlando's Child: Constance Hauman

Modesty: Margaret Plummer

Sasha/Chastity: Agneta Eichenholz

Shelmerdine/Greene: Leigh Melrose

Dryden: Marcus Pelz

Addison: Carlos Osuna

Duke: Wolfgang Bankl

Pope: Christian Miedl

Orlando's Child: Justian Vivian Bond

Putto: Emil Lang

Doctor 1: Wolfram Igor Derntl

Doctor 2: Hans Peter Kammerer

Doctor 3: Ayk Martirossian

Orlando's Girlfriend/Leadsängerin: Katie La Folle

Leadsängerin: Ewelina Jurga

Two Actress: Selina Ströbele, Antoanetta Kostadinova

Tutor: Andreas Patton

Russian Sailor: Felix Erdmann

Boat's Captain: Michael Stark

Children's Father: Tvrtko Štajcer

Officiant: Massimo Rizzo

Fiancée: Katharina Billerhart

Servant: Florian Glatt

Cameraman: Robert Angst

Band: Lucas Niggli, Stephan Först, Edmund Köhldorfer, Annemarie Herfurth, Martina Stückler

Synthesizer: Florian Müller, Thomas Bartosch

Chor der Wiener Staatsoper

Opernschule der Wiener Staatsoper

Bühnenorchester der Wiener Staatsoper


19 - Barockoper (Zugabe)04 Jun 202600:35:53

Nach der Belcanto-Zugabe läuft unsere Primadonnen-Volkshochschule nun beim Thema Barockopern zu Hochform auf: Was sind Da-Capo-Arien? Warum werden so oft die Geschichten griechischer und römischer Held*innen undHerscher*innen erzählt? Wer waren die Popstars der Barockzeit? Und warum verstecken sich Opernhelden so gerne hinter Blumenmetaphern? Antworten mit Musikbeispielen (und ein paar Technik-Glitches, wir arbeiten dran) gibt’s in dieser Zugabe, nach der es wieder heißt: der Vorhang zu und keine Fragen offen.

 

Musikbeispiele:

Cleopatra (Arias from Giulio Cesare), Nathalie Dessay, Emanuelle Haim, Concert d'Astrée, 2011

Schubert: Ave Maria, Alessandro Moreschi: The Last Castrato

Porpora: Alto Giove, Farinelli – Il Castrato, Derek Lee Ragin / Ewa Małas-Godlewska

Porpora: Alto Giove, Farinelli, Cecilia Bartoli

18 – Händel: Giulio Cesare in Egitto22 May 202600:45:53

In dieser Oper jagt ein musikalischer Höhepunkt den nächsten: Georg Friedrich Händels "Giulio Cesare in Egitto" von 1724 gehört zu den Meisterwerken der Barockoper. Sie erzählt eine Geschichte, die uns bekannt vorkommt, nachzulesen unter anderem bei Shakespeare und Asterix: Julius Cäsar begegnet Cleopatra, Macht und Liebe verflechten sich untrennbar. Vorm Happy End gibt's auch Leid und Intrigen. Die Primadonnen schwelgen im Wohlklang und schauen an die Deutsche Oper Berlin und zu den Salzburger Festspielen (wobei das nur zwei von vielen Orten sind, an denen das Werk gerade zu hören ist). Und kommen zu dem Schluss: mehr Händel wagen!


Hier gibt es den Trailer zu Salzburg, hier den zur Produktion an der Deutschen Oper Berlin.

Unsere Referenzaufnahme ist der Mitschnitt aus Glyndeburne.

Sarah Connolly – Giulio Cesare

Danielle de Niese – Cleopatra

Alexander Ashworth – Curio

Patricia Bardon – Cornelia

Rachid Ben Abdeslam – Nireno

Christophe Dumaux – Tolomeo

Angelika Kirchschlager – Sesto

Christopher Maltman – Achilla

Nadja Zwiener – On-stage violin

The Glyndebourne Chorus

Orchestra of the Age of Enlightenment

Dirigent: William Christie

Regie: David McVicar

17 - Ab auf die Insel! (Zugabe)05 May 202600:24:02

Die Primadonnen nehmen euch mit auf die Insel! Zahlreiche Opern spielen auf Eilanden, manche wüst wie Naxos, andere ein Königreich wie Kreta (Georg Friedrich Händels "Arianna in Creta", Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo, re di Creta" oder besetzt von fremden Herrschern wie Sizilien (Giuseppe Verdis "Les vêpres siciliennes") und Hawaii (Paul Abrahams "Die Blume von Hawaii"). Oder sie sind künstlich erschaffen, aber eigentlich ein Symbol für menschliche Abgründe wie in Franz Schrekers "Die Gezeichneten". Danach sind die Primadonnen erst mal reif für die Urlaubs-Insel. Und ihr?

Zitierte Musikbeispiele:

  • Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti, "What a Movie!", Dawn Upshaw, ML: David Zinman, Orchestra of St. Luke's
  • Georg Friedrich Händel: Arianna in Creta, Arie "Sdegno, amore", Sandrine Piau, ML: Christophe Rousset, Les Talens Lyriques
  • Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, ré di Creta, "Fuor del mar", Michael Spyres, ML: Marko Lentonja, Orchestre Philharmonique de Strasbourg
  • Paul Abraham: Blume von Hawaii, "Ein Paradies am Meeresstrand", Rudolf Schock
  • Franz Schreker: Die Gezeichneten, Auzug aus Akt I: Heinz Kruse, ML: Lothar Zagrossek, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
16 – Strauss: Ariadne auf Naxos19 Apr 202600:53:47

Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint!  Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta?

 

Hier gibt es den Trailer zur Aufführung⁠ und eine Playlistzur Folge

Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026

Musikalische Leitung: Eun Sun Kim

Inszenierung: Hans Neuenfels

Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton

Bühne: Katrin Lea Tag

Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer

Licht: Stefan Bolliger

 

Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund

Zerbinetta: Serena Sáenz

Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch

Der Komponist: Rebecka Wallroth

Ein Musiklehrer: Roman Trekel

Der Haushofmeister: Max Urlacher

Harlekin: Jaka Mihelač

Scaramuccio: Álvaro Diana

Truffaldin: Manuel Winckhler

Brighella: Junho Hwang

Najade: Sonja Herranen

Dryade: Sandra Laagus

Echo: Serafina Starke

Ein Offizier: Patrick Vogel

Ein Perückenmacher: Hanseong Yun

Lakai: David Oštrek

Ein Tanzmeister: Michael Laurenz

Puppenspieler: JARNOTH

Staatskapelle Berlin

 

Zitierte Musikbeispiele:

Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).

15 - Alla Turca (Zugabe)26 Mar 202600:35:58

Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild?

Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben:

  • Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University Press
  • Peter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University Press

Und wie immer gibt es eine Playlist zur Folge.


Zitierte Musikbeispiele:

  • Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“
  • Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreesh
  • Solche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl Böhm
  • Rondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang         
  • Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf Video
  • Ausschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.


14 – Rossini: L'Italiana in Algeri15 Mar 202600:45:58

Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag.

Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge.

Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026

Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi

Inszenierung: Rolando Villazón

Bühnebild: Harald Thor

Kostüme: Brigitte Reiffenstuel

Licht: Stefan Bolliger

Choreografie: Ramses Sigl

Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer

Chöre: Jeremy Bines

Chor der Deutschen Oper Berlin

Dramaturgie: Konstantin Parnian

Mustafà: Tommaso Barea

Elvira: Hye-Young Moon

Zulma: Lucy Baker

Haly: Benjamin Dickerson

Lindoro: Jonah Hoskins

Isabella: Nadezhda Karyazina

Taddeo: Misha Kiria

Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter

Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin

Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin

Zitierte Musikbeispiele

  • Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.


13 - Sister Act (Zugabe)02 Mar 202600:36:29

Die Primadonnen machen einen Abstecher ins Kloster und treffen dort jede Menge musikalischer Nonnen. Aus einem Zeitraum von fast 1000 Jahren. Wir lernen dabei viel über Schwesternschaft, weibliches Begehren, aber auch etwas über sozialen Ausschluss. Manuel Pollinger gesellt sich als Ehrenprimadonna hinzu und schwärmt von Florentina Holzinger. Und selbst wenn sich am Ende des Regenbogens vielleicht kein Traum erfüllt, so bleibt kein Auge trocken. Vor Lachen und vor Weinen.

Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge. Mehr über Manuel kann man auf seiner Homepage (www.manuelpollinger.com) erfahren.

 Zitierte Musikbeispiele

  • Richard Rodgers & Oscar Hammerstein: Climb ev‘ry mountain aus “The Sound of Music”, gesungen von Peggy Wood (Filmversion) bzw. von Anne Sofie von Otter (aus dem Album “A Simple Song”)
  • “Hail Holy Queen”, Original Soundtrack Sister ActHildegard von Bingen: “Ordu Virtutum”, gesungen von The Song Company unter Antony PittsGiacomo Meyerbeer: Bacchanale aus “Robert le Diable“, Orchestre Nationale Bordeaux Aquitaine, dirigiert von Marc Minkowski
  • Giacomo Puccini: Senza mamma aus „Suor Angelica“, gesungen von Leontyne Price unter Francesco Molinari-Pradelli
  • Paul Hindemith: Sancta Susanna, gesungen von Susan Bullock und Della Jones unter Yan Pascal Tortelier
  • Giachino Rossini: Ah! quel respect aus „Le Comte Ory“, gesungen von Annick Massis und Marc Laho, dirigiert von Andrew Davis aus einer Liveproduktion aus Glyndebourne
12 – Poulenc: Dialogues des Carmélites15 Feb 202600:53:42

Wie weit ist man bereit zu gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Die Nonnen in Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ von 1957 finden: bis in den Tod. Jedenfalls wenn die Alternative ist, mitten im Terrorregime der Jakobiner während der französischen Revolution alles aufzugeben, woran sie glauben: Die Kirche. Ihr Gelübde. Gott.

Die Primadonnen besuchen die Produktion der Semperoper Dresden (Regie: Jetske Mijnssen, Musikalische Leitung: Marie Jacquot). Sie erzählen, warum die „Dialogues“ zu ihren Lieblingsopern gehören, streiten sich über den Schluss der Inszenierung und überlegen, was diese Oper mit der aktuellen Wehrpflichtdebatte gemein hat.

 

Hier gibt es den Trailer der Semperoper und hier die Playlist zur Folge auf Spotify.

 

MusikalischeLeitung: Marie Jacquot

Inszenierung: Jetske Mijnssen

Bühnenbild: Ben Baur

Kostüme: Gideon Davey

Choreografie: Lillian Stillwell

Licht: Franck Evin

Choreinstudierung: Jan Hoffmann

Dramaturgie: Kathrin BrunnerDorothee Harpain

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden

 

Le Marquis de la Force: Michael Kraus

Blanche, seine Tochter: Marjukka Tepponen bzw. Tara Erraught

Le Chevalier, sein Sohn: Julien Dran

Madame de Croissy: Evelyn Herlitzius

Madame Lidoine: Sinéad Campbell Wallace

Mère Marie: Julie Boulianne

Sœur Constance: Rosalia Cid

Mère Jeanne: Michal Doron

Sœur Mathilde: Nicole Chirka

Beichtvater: Simeon Esper

Erster Kommissar: Jürgen Müller

Zweiter Kommissar: Vladyslav Buialskyi

Kerkermeister: Martin-Jan Nijhof

Offizier: Anton Beliaev

Thierry: Yu He

 

Zitierte Musikbeispiele

  • Aufnahme mit dem Chœurs et Orchestre Du Théatre National De L'Opéra unter Pierre Dervaux mit Denise Duval (Blanche de la Force),  Denise Scharley (Madame De Croissy), Régine Crespin (Madame Lidoine), Rita Gorr (Mère Marie), Liliane Berton (Sœur Constance) bzw.
  • Originalbeispiele mit freundlicher Genehmigung der Semperoper
11 - Familienbande (Zugabe)18 Jan 202600:25:04

Opern sind immer Teamarbeit – aber manchmal sind die Teams besonders familiär. Wir klären in unserer aktuellen Zugabe, welche Familienkonstellationen zur Entstehung von "Innocence", "Hänsel und Gretel", "Die Zauberföte" und anderen geführt haben. Nicht jede Zusammenarbeit blieb friedlich. Aber alle ergaben erstaunliche Musik.

Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge.

10 – Saariaho: Innocence09 Jan 202600:48:15

Auch in dieser Spielzeit widmen sich die Primadonnen einer Komponistin: Kaija Saariaho. Wir erzählen, was wir an ihrer letzten Oper “Innocence” von 2021 über die Folgen eines Schul-Amoklaufs so schätzen und berichten von gleich zwei Inszenierungen: der der Uraufführung 2021 in Aix-en-Provence (Regie: Simone Stone, ML: Susanna Mälkki) und der aktuell in Nürnberg laufenden (Regie: Jens-Daniel Herzog, ML: Roland Böer). Es geht um Schuld, Mehrsprachigkeit, Volksmusik in einer Opernpartitur – und die Frage: Wie hättest du reagiert?


- Innocence: Aix en Provence (2021)

- L'Amour de loin: Finnish National Opera

- Saariaho – Hush 

- Interview Kaija Saariaho und Aleksi Barrière mit Kirill Gerstein

- Homepage Miika Hyytiäinen


Besetzung: Aix-en-Provence (2021); Nürnberg (Dezember 2025)

Regisseur: Simon Stone; Jens-Daniel Herzog 

Bühnenbild: Chloe Lamford; Mathis Neidhardt

Kostüme: Mel Page; Sibylle Gädeke

Licht: James Farncombe; Fabio Antoci

Dirigent: Susanna Mälkki; Roland Böer

Orchester: London Symphony Orchestra; Staatsphilharmonie Nürnberg

Chor: Estonian Philharmonic Chamber Choir; Chor des Staatstheater Nürnberg

Kellnerin (Tereza): Magdalena Kožená; Almerija Delic

Schwiegermutter (Patricia): Sandrine Piau; Chloë Morgan

Schwiegervater (Henrik): Tuomas Pursio; Jochen Kupfer

Braut (Stela): Lilian Farahani; Julia Grüter

Bräutigam (Tuomas): Markus Nykänen; Martin Platz

Priester: Jukka Rasilainen; Philipp Kranjc

Lehererin (Cecilia): Lucy Shelton; Fredrika Brillembourg

Schülerin 1 (Marketa): Vilma Jää; Erika Hammarberg

Schülerin 2 (Lilly): Beate Mordal; Caroline Ottocan

Schülerin 3 (Iris): Julie Hega; Lou Denès

Schüler 4 (Anton): Simon Kluth; Manuel Ried

Schüler 5 (Jeronimo): Camilo Delgado Díaz; Emanoel Velozo

Schülerin 6 (Alexia): Marina Dumont; Martha Sotiriou

9 - Dichter dran (Zugabe)18 Dec 202500:20:30

Nicht nur Hoffmann in „Les Contes d‘Hoffmann“ (HoffmannsErzählungen) ist Dichter. Sondern noch ein paar weitere Figuren im Opernrepertoire: Andrea Chenier, Rodolfo (aus „La bohème), Sappho. Was dichten sie da eigentlich? Hat ihr Schreiben für die Handlung eine Bedeutung? Wie immer hören wir in die Opern rein und treffen dabei auch alte Bekannte wieder.

8 – Offenbach: Les Contes d'Hoffmann07 Dec 202500:53:19

Was hat Jacques Offenbachs Oper “Les Contes d’Hoffmann” (Hoffmanns Erzählungen) mit Whitney Houstons „I'm EveryWoman“ zu tun? Wie passt der reale Universalkünstler E.T.A. Hoffmann ins Bild, der nicht nur die Titelfigur ist, sondern auch Ideengeber für die Handlung? Und können wir etwas mit Lydia Steiers Inszenierung an der Berliner Staatsoper Unterden Linden anfangen mit seinem so gar nicht jugendfreien Teufel und Weihnachten in der Konsumhölle? Übrigens begegnen wir erneut dem Pariser Jockey Club, außerdem einem Fluch, der angeblich auf der Oper lastete.

 

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy

Inszenierung: Lydia Steier

Spielleitung: Leander Teßmer, Caroline Staunton

Bühne, Video: Momme Hinrichs

Kostüme: Ursula Kudrna

Licht: Olaf Freese

Choreographie: Tabatha McFadyen

Einstudierung Chor: Dani Juris

Dramaturgie: Maurice Lenhard, Christoph Lang 

Hoffmann: Pene Pati

Olympia: Serena Sáenz / Nina Minasyan

Antonia: Julia Kleiter

Giulietta: Sonja Herranen

Lindorf, Coppélius, Dr. Miracle, Dapertutto: Roberto Tagliavini

La Muse, Nicklausse: Ema Nikolovska

Cochenille, Frantz, Pitichinaccio, Andrès: Ya-Chung Huang

Luther: Manuel Winckhler

Hermann: David Oštrek

Nathanaël: Álvaro Diana

Spalanzani: Florian Hoffmann

Crespel: Stefan Cerny

Stimme aus dem Grab: Natalia Skrycka

Schlémil: Jaka Mihelač

Die alte Dame: Brigitte Eisenfeld

Staatsopernchor

Staatskapelle Berlin

 

Zitierte Musikbeispiele aus Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“:

  • „Barcarolle“, Jeffrey Tate, Staatskapelle Dresden
  • “Va pour Kleinzach”, Placido Domingo, Richard Bonynge, Choeur et Orchestre de la Radio Suisse Romande
  • „Arie der Olympia“, Nathalie Dessay, Kent Nagano, Choeur etOrchestre de l’opera national de Lyon
  • „Non, ne me tente plus…”, Joan Sutherland, Richard Bonynge, Orchestre de la Radio Suisse Romande
  • Szene aus dem 4. Akt, Jessye Norman, Neil Shicoff, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie
  • “Barcarolle”, Jessye Norman, Ann Murray, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie
  • Szene aus dem Pene Pati, Bertrand de Billy, StaatskapelleBerlin
7 - Bromances (Zugabe)25 Nov 202500:26:21

Die Primadonnen suchen in heteronormativen Opernkonstellationen nach Bromances, die man als Ausdruck homoerotischen Begehrens lesen kann. Und werden nicht nur in "Tannhäuser", sondern auch in "Don Carlo", "Les pêcheurs de perles" und "Iphigénie en Tauride" fündig.


Zitierte Musikbeispiele:

"Tannhäuser" von Richard Wagner: "Als du im kühnen Sange uns bestrittetst" mit Thomas Hampson (Wolfram), Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, Video hier

"Les pêcheurs de perles" von Georges Bizet: Duett "Au fond du temple saint" mit William Burden und Nathan Gunn , Orchester der Opera Company of Philadelphia unter Jacques Lacombe, Video hier

"Don Carlo" von Giuseppe Verdi: Duett "Dio, che nell'alma infondere amor" mit Jonas Kaufmann (Don Carlo) und Thomas Hampson (Rodrigo, Marchese di Posa), Wiener Philharmoniker unter Antonio Pappano, Video hier

"Iphigénie en Tauride" von Christoph Willibald Gluck: Duett "Et tu prétends encore que tu m'aime", Simon Keenlyside (Oreste) und Yann Beuron (Pylade), Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, Aufnahme hier

6 – Wagner: Tannhäuser28 Oct 202500:43:49

Muss man sich zwischen körperlicher Wollust und geistig-keuscher Liebe entscheiden? Da ist das Scheitern doch programmiert! So geht’s auch dem Titelhelden in Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ von 1845. In der neuen Folge fahren die Primadonnen nach Magdeburg und diskutieren, ob man Wagner überhaupt hören darf, warum der Jockey Club 1861 für einen Flop in Paris sorgte und warum wir bei der Inszenierung von Adele Thomas am Theater Magdeburg an den Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ denken mussten. Für die großen Gefühle sorgt die fulminante Aurora Marthens.

 

Premiere Tannhäuser von Richard Wagner am Theater Magdeburg am 14.09.2025

Musikalische Leitung: Erik Nielsen 


Regie: Adele Thomas

Bühne, Kostüm: Cécile Trémolières


Choreografie: Emma Woods


Dramaturgie: Esther Beisecker


Choreinstudierung: Martin Wagner

 

Besetzung

Hermann, Landgraf von Thüringen: Johannes Stermann


Tannhäuser: James J. Kee


Wolfram von Eschenbach: Marko Pantelić


Walther von der Vogelweide: Aleksandr Nesterenko


Biterolf: Giorgi Mtchedlishvili


Heinrich der Schreiber: András Adamik


Reinmar von Zweter: David Howes


Elisabeth, Nichte des Landgrafen:
Aurora Marthens


Venus: Jadwiga Postrożna


Ein junger Hirt: Elvire Beekhuizen


Vier Edelknaben: Irene Cabezuelo, Ilka Hesse, Bomi Lee, Emilia Mitskevych

Opernchor des Theaters Magdeburg
& Magdeburger Singakademie


Tanzensemble (Lukas Bisculm, Valeria Busdraghi, Viktoriia Cherkasova, Laia Vancells Pi)


Magdeburgische Philharmonie

Zitierte Musikbeispiele alle aus Tannhäuser von Richard Wagner

  • Vorspiel: Magdeburgische Philharmonie unter Erik Nielsen
  • Dich, teure Halle, gesungen von Aurora Marthens mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Matthias Foremny beim Finale des ARD-Musikwettbewerbs 2024 
  • O! du mein holder Abendstern, gesungen von Thomas Hampson mit der Staatskappelle Berlin unter Daniel Barenboim

5 - Belcanto (Zugabe)16 Oct 202500:21:54

Die Primadonnen verwechseln das Opernhaus mit der Volkshochschule und plaudern über Belcanto. Das führt zu so viel Erregung, dass sie danach erst mal eine Zigarette rauchen müssen. Also Champagnerflaschen raus und zurücklehnen und für eine paar Minuten ins Reich von Kadenzen, Koloraturen und Kavatinen entfliehen. Aber Vorsicht: nicht wahnsinnig werden!

Zitierte Musikbeispiele: 

  • Mitschnitt von Maria Stuarda, mit Lisette Oropesa und Aigul Akhmetshina, mit dem Orchester des Teatro Real Madrid unter José Miguel Pérez-Sierra ⁠⁠hier ⁠⁠(online bis 04.05.2026)
  • Dal ciel discenda un raggio, aus Maria Stuarda von Gaetano Donizetti, gesungen von Eileen Farrell, mit dem London Philharmonic Orchestra unter Aldo Ceccato
  • Il dolce suono, aus Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti, gesungen von Beverly Sills, mit dem London Symphony Orchestra unter Thomas Schippers
4 – Donizetti: Maria Stuarda28 Sep 202500:49:28

Eifersucht, Hass, Liebe – an großen Gefühlen mangelt es Gaetano Donizettis Oper „Maria Stuarda“ von 1835 wahrlich nicht. Auch nicht an Ohrwürmern und berührender Musik, weiten Gesangslinien und Koloraturen. Eine typische Belcanto-Oper. Aber was ist das überhaupt? Was hat Donizetti mit Friedrich Schiller zu tun? Und was machen die beiden königlichen Sängerinnen Lisette Oropesa und Aigul Akhmetshina am Teatro Real in Madrid daraus? Die Primadonnen laden euch auf die Couch ein, um eine Oper auf Video zu schauen: Den Mitschnitt von Maria Stuarda gibt es hier (online bis 04.05.2026)

 

Zum Vergleich gibt es einen Mitschnitt von den Salzburger Festspielen, leider nur noch in Ausschnitten, z.B. hier

Beverly Sills bei der Muppet Show“1979

 

Inszenierung: David McVicar

Dirigent: José Miguel Pérez-Sierra

Chorleitung:José Luis Basso

Choreographie: Gareth Mole

Bühnenbild: Hannah Postlethwaite

Kostüme: Brigitte Reiffenstuel

Licht: Lizzie Powell

Regie: François Roussillon

 

Besetzung

Maria Stuarda: Lisette Oropesa

Elisabetta: Aigul Akhmetshina

Roberto Leicester: Ismael Jordi

Giorgio Talbot: Roberto Tagliavini

Lord Guglielmo Cecil: Andrzej Filończyk

Anna Kennedy: Elissa Pfaender

Orchester und Chor des Teatro Real Madrid

 

Zitierte Musikbeispiele: 

  • Maria Stuarda, wenn nicht anders angegeben aus der Aufführung aus Madrid
  • Maria Stuarda mit Leyla Gencer und Shirley Verrett, Orchester und Chor des Maggio Musicale Fiorentino unter Francesco Molinari Pradelli (Live-Mitschnitt vom 02.05.1967)
  • Maria Stuarda mit Beverly Sills und Eileen Farrell, London Philharmonic Orchestra unter Aldo Ceccato
  • Maria Stuarda mit Montserrat Caballé, Orchester und Chor des Gran Teatro del Liceu unter Armando Gatto (Live-Mitschnitt vom 31.12.1978)
  • Maria, aus The Sound of Music - Original Soundrack Recording
3 – Weill: Mahagonny08 Aug 202500:40:27

Kann man Mitmachoper nüchtern ertragen? Bei Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Deutschen Opern haben wir uns dem Selbstversuch unterzogen. Außerdem starten wir die Sommerpause mit einer kleinen Lästerrunde, in der wir Reinfälle Revue passieren lassen. 

Den ⁠Trailer zur Aufführung⁠ gibt's hier

Und hier gibt’s eine ⁠Playlist mit der Musik ⁠aus dem Podcast und weiteren Beispielen in voller Länge. 

Premiere Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill an der Deutschen Oper Berlin am 17. Juli 2025
Musikalische Leitung: Stefan Klingele
Inszenierung: Benedikt von Peter
Mitarbeit Regie: Caterina Cianfarini
Bühne: Katrin Wittig
Mitarbeit Bühne: Romy Rexheuser
Kostüme: Geraldine Arnold
Licht: Ulrich Niepel
Video: Bert Zander
Klangdesign: Benjamin Schultz
Dramaturgie: Sylvia Roth & Carolin Müller-Dohle
Chöre: Jeremy Bines
Leitung Werktätigenchor: Philip Lawton & Senta Aue
Besetzung
Leokadja Begbick: Evelyn Herlitzius
Fatty, der „Prokurist“: Thomas Cilluffo
Dreieinigkeitsmoses: Robert Gleadow
Jenny Hill: Annette Dasch
Jim Mahoney: Nikolai Schukoff
Jakob Schmidt: Kieran Carrel
Bill, genannt Sparbüchsenbill: Artur Garbas
Joe, genannt Alaskawolfjoe: Padraic Rowan
Chor der Deutschen Oper Berlin, Werktätigenchor, Generationenchor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Live-Kamera: Kathrin Krottenthaler, Bert Zander & Hannah Dörr

Zitierte Musikbeispiele: 
- Alle Beispiele aus Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny aus der Aufnahme unter Wilhelm Brückner-Rüggeberg mit Lotte Lenya, Heinz Sauerbaum, Gisela Litz u.a. 
- The Doors: Alabama Song
- David Bowie: Alabama Song
-Tekla Bądarzewska-Baranowska: Gebet einer Jungfrau, Classicato

- Venez, venez, Haine, implacable aus Armide von Christoph Willibald Gluck, gesungen von Mireille Delunsch unter Marc Minkowski 

2 – Saunders: LASH - Acts of Love08 Jul 202500:34:58

Kann man aus einer Augenwimper eine ganze Oper entwickeln? Die renommierte zeitgenössische Komponistin Rebecca Saunders zeigt mit LASH - Acts of Love, dass das geht und wir klären, ob sich das lohnt. Wir schwärmen von den Sängerinnen auf der Bühne und von Frauen als Opern-Komponistinnen. Eine von ihnen hatte sogar eine aufregende Dreiecksbeziehung. Lametta darf bei einer Uraufführung auch nicht fehlen. 

Den Trailer zur Aufführung gibt's hier. 

Und hier gibt’s eine Playlist mit der Musik aus dem Podcast (leider gibt es von LASH noch keine Aufnahme) und weiteren Beispielen in voller Länge. 


Uraufführung LASH - Acts of Love von Rebecca Saunders an der Deutschen Oper Berlin am 20. Juni 2025

Musikalische Leitung: Enno Poppe

Inszenierung: Dead Centre

Bühne, Kostüme: Nina Wetzel

Licht: Jörg Schuchardt

Video: Sébastien Dupouey

Klangregie: Arne Vierck

Dramaturgie: Sebastian Hanusa


Besetzung

A: Anna Prohaska

N: Noa Frenkel

S: Sarah Maria Sun

K: Katja Kolm

Synthesizer: Christoph Grund, Ernst Surberg

E-Gitarre: Adrian Pereyra

Orchester der Deutschen Oper Berlin


Alle Musikbeispiele aus Lash zur Verfügung gestellt von der Deutschen Oper Berlin. Weitere zitierte Musikbeispiele:

  • Chi nel fior di giovinezza aus La Liberazione di Ruggierro dall'isola d'Alcina von Francesca Caccini, gesungen von Francesca Lombardi Mazzulli unter Mauro Borgioni
  • Ah! Je viens pour la Dernière fois, 3. Akt Finale aus Cendrillon von Pauline Viardot, gesungen von Elizabeth Vidal et al unter Nicholas Kok
  • Ausschnitt aus The Listeners von Missy Mazzoli, gesungen von Betsy Horne unter Andrea Sanguineti/Wolfram-Maria Märtig, s. Trailer des Aalto Musiktheaters Essen
1 – Mozart: Don Giovanni/Requiem24 Jun 202500:22:42

Er gilt als DER notorische Verführer, charmant, aber skrupellos: Don Juan. In seiner Oper „Don Giovanni“ hat Wolfgang Amadeus Mozart ihm ein Denkmal gesetzt. Wir erzählen Euch, warum Mozart Probleme mit der Deadline hatte, warum der Titelheld in der Oper kein Glück hat und was die Musik so großartig macht. Wir schwärmen von Bruno de Sá und Tommaso Barea und klären, warum Kirill Serebrennikovs Inszenierung an der Komischen Oper Berlin für ungeduldige Menschen besser geeignet ist als für Buddhisten. 

Hier gibt’s den Trailer zur Aufführung

Und hier gibt's eine Playlist mit der Musik aus dem Podcast und weiteren Beispielen in voller Länge. 


Aufführung Don Giovanni / Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart an der Komischen Oper Berlin am 11. Mai 2025

Musikalische Leitung: James Gaffigan

Inszenierung/Bühnenbild & Kostüme: Kirill Serebrennikov

Co-Bühnenbild: Olga Pavlyuk

Co-Kostümbild: Tatiana Dolmatovskaya

Choreografie: Evgeny Kulagin, Ivan Estegneev

Dramaturgie: Sophie Jira, Daniil Orlov

Chöre: David Cavelius

Licht: Olaf Freese

Video: Ilya Shagalov


Besetzung

Don Giovanni: Hubert Zapiór

Leporello: Tommaso Barea

Donna Anna: Adela Zaharia

Don Ottavio/Tenor: Agus­tín Gó­mez

Don Elviro: Bru­no de Sá

Zerlina/Sopran: Penny Sofroniadou 

Masetto: Phi­lipp Mei­er­hö­fer

Commendatore/Bass: Tijl Faveyts

Die junge Frau/Alt: Virginie Verrez

Die Seele des Commendatore: Norbert Stöß

Donna Barbara: Var­vara Shmy­kova

Die alte Frau: Su­san­ne Bre­de­höft

Die Seele Don Giovannis: Fernando Suels Mendoza

Geister und Gedankenformen: Georgy Kudrenko/Mikhail Poliakov/Ni­ki­ta El­en­ev

Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

Komparserie

Or­ches­ter­ der­ Ko­misch­en Oper Ber­lin

Alle Musikbeispiele aus Don Giovanni zur Verfügung gestellt von der Komischen Oper Berlin, mit Ausnahme von:

  • In quali eccessi, o Numi, aus Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Karina Gauvin unter Teodor Currentzis
0 – Vorhang auf!10 Jun 202500:33:18

Die Primadonnen sind los – und wollen über Oper reden. Also setzt euch, nehmt ein Glas Champagner und findet raus, wie alles begann.


Eine Playlist mit der Musik aus dem Podast gibt's natürlich auch und auf Insta jede Menge divalicious updates @die.primadonnen und weitere Infos von @georgkasch


Zitierte Musikbeispiele:

  • D'amor sull'ali rosee aus Il Trovatore von Giuseppe Verdi, gesungen von Leontyne Price unter Herbert von Karajan (Salzburger Festspiele 1962)
  • I go, I go to him aus The Rake's Progress von Igor Stravinsky, gesungen von Deborah York unter John Eliot Gardiner
  • Je veux vivre aus Roméo et Juliette von Charles Gounoud, gesungen von Joan Sutherland aus dem Album The Art of the Primadonna
  • Applause 5, aus dem Album Händel, Schubert, Schumann von Jessye Norman & Geoffrey Parsons
  • Casta Diva aus Norma von Vincenzo Bellini, gesungen von Maria Callas unter Tullio Serafin
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