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Explore every episode of the podcast Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
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| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Lars Eidinger & Nicole Fritz | PRESENT PERFECT in Tübingen | 16 oct. 2026 | ||
Für einen Körperabguss von Erwin Wurm hat Lars Eidinger drei Stunden auf einem Bein gestanden, mit erhobenem Arm. In der Kunsthalle Tübingen erzählt er Dr. Nicole Fritz und Claudia Linzel, warum er durchgehalten hat und was diese Zeit für ihn mit der Skulptur zu tun hat.
In der Ausstellung „Lars Eidinger. PRESENT PERFECT. Im Dialog mit der Sammlung“ begegnen seine Fotografien und Videoarbeiten Werken aus der Sammlung. Im Gespräch erläutert Dr. Nicole Fritz die Auswahl der Gegenüberstellungen. Eidinger beschreibt, welche Verbindungen ihm selbst erst dadurch bewusst wurden.
Richard Hamiltons Selbstporträt, Ben Willikens’ Räume und Franz Erhard Walthers „Gegenüber“ führen zu Fragen nach Selbstwahrnehmung, Raum und Begegnung. Eidinger erzählt vom Fotografieren im Alltag, von seiner Begegnung mit Yves Kleins monochromem Blau und von Rollen, die er weiter mit sich trägt.
Der Ausstellungstitel verbindet Vergangenes mit der Gegenwart: Der fotografierte Moment ist vergangen. Die Begegnung mit seinem Bild findet jetzt statt.
Die Themen der Folge
• Die 1960er-Jahre und ihre Bedeutung für beide Gäste
• Fotografie, Readymades und der eigene Blick
• Selbstporträts, Spiegelung und Eidingers Lesart des Narziss-Mythos
• Rollen, Fiktion und Realität
• Die Zusammenarbeit von Künstler und Kuratorin
• Erwin Wurm, Körpererfahrung und Zeit
Die Ausstellung
Lars Eidinger. PRESENT PERFECT. Im Dialog mit der Sammlung
Kunsthalle Tübingen
10. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Kuratorin: Dr. Nicole Fritz
Die Leichtigkeit der Kunst – ein Kunstpodcast mit Claudia Linzel. | |||
| Benedikt Hipp & Rouven Lotz im Emil Schumacher Museum | Songs from the Orbs & Indemini | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 09 oct. 2026 | 01:17:27 | |
Benedikt Hipp & Rouven Lotz im Emil Schumacher Museum | Songs from the Orbs & Indemini | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | |||
| Kunst lebt | Dr. Juliane Wessels, Sabine Mensing, Matthias Lückertz und Dr. Hermann Arnhold | Freunde des Museums für Kunst und Kultur Münster e.V. | Kunstpodcast | Die Leichtigkeit der Kunst | 25 sept. 2026 | 01:02:55 | |
Fünfzig Jahre Freundschaft mit einem Museum beginnen hier mit einem Pokal, einem zu kleinen Ankaufsetat und einem Kunsthändler, der hilft. Heute gehören mehr als 1.600 Menschen zu den Freunden des Museums für Kunst und Kultur Münster e.V.
Dr. Hermann Arnhold, Matthias Lückertz, Sabine Mensing und Dr. Juliane Wessels erzählen, wie ihre eigenen Wege zur Kunst begonnen haben und was Menschen über Jahrzehnte an ein Museum bindet.
Es geht um Kunstreisen und Ankaufssitzungen, um Pierre Soulages und drei Monate Schweigen nach einer Preisverhandlung, um den Neubau am Domplatz, die Jungen Freunde und Frans Snyders’ „Knabe in der Vorratskammer“. Ein Gespräch über Kunst, Freundschaft, Engagement und die Nähe, die dabei entstehen kann. | |||
| Kunst und Wissenschaft vs Raum und Macht | Forschungscampus Dahlem | Prof. Dr. Patricia Rahemipour, Asta Gröting und Heiner Franzen | Kunstpodcast | Die Leichtigkeit der Kunst | 28 août 2026 | 00:50:20 | |
Wer in Berlin lebt oder gelebt hat, kennt das mit Sicherheit: Man läuft durch einen Kiez, den man seit Jahren kennt, doch mit einem Mal fehlt irgendwo etwas, ein Hinterhof aus dem interessante Geräusche kamen, eine Tür, die immer offen war, ein Ort von dem man wusste, dass dort irgendjemand irgendetwas macht, auch wenn man selbst nie drin war. Stattdessen Neubau oder Baustelle. Die ursprünglichen Räume, die einst zur Stadt gehörten, werden seltener. Das betrifft Ateliers genauso wie Proberäume, Werkstätten, Labore, Orte an denen Gedanken entstehen und zur Form werden.
In dieser Live-Episode, aufgezeichnet zur Langen Nacht der Wissenschaften 2026 auf dem Forschungscampus Dahlem und anmoderiert von Julie Nautré, Geschäftsführerin des Forschungscampus, sprechen drei Menschen, die täglich mit dieser Frage arbeiten, auf je sehr unterschiedliche Weise.
Asta Gröting ist Bildende Künstlerin in Berlin, sie arbeitet mit Bildhauerei, Video, Performance und Zeichnung, oft großformatig, und hat ihr Atelier in den Uferhallen in Wedding. Direkt nach der Wende fuhr sie nach Ostberlin und fotografierte die zerschossenen Fassaden mit einer analogen Kamera, und viele Jahre später, 2016, kehrte sie zu diesen Wänden zurück und strich Silikon darauf, Schicht für Schicht, um es dann abzulösen und mitzunehmen. Was sie zurückbekam, waren Abdrücke von Einschusslöchern, Graffiti, Putzresten, und sie hat im Gespräch gesagt, das Trauma transportiert sich, was ich für einen der ehrlichsten und genauesten Sätze halte, die man über diese Arbeit sagen kann.
Heiner Franzen ist ebenfalls Bildender Künstler, auch mit Atelier in den Uferhallen, er sammelt seit über zehn Jahren Fernsehmomente, in denen Nachrichtensprecher schweigen, also nicht die Nachrichten selbst, sondern die Sekunden dazwischen, wenn der Text aufgehört hat und der Mensch vor der Kamera einfach da ist. Seine Anchors-Serie ist in dieser Zeit gewachsen, zufälligerweise parallel zu beiden Trump-Wahlen, und er hat uns erzählt, dass er jedes Mal wenn dort politisch etwas kippt, neue Kommentare dazu bekommt. Er hat außerdem einen Hausmeister namens Jürgen gefilmt, auf seinen Gängen durch frisch geräumte Räume, Wohnungen, Keller, Hallen, Werkstätten, einen Mann im Blaumann der prüft was übrig geblieben ist.
Prof. Dr. Patricia Rahemipour ist Direktorin des Instituts für Museumsforschung, angeschlossen an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Sprecherin des Forschungscampus Dahlem, sie ist von der Ausbildung her Prähistorikerin, was bedeutet, dass sie in Zeiträumen denkt, in denen unsere aktuelle Situation noch kaum eine Fußnote ist. Sie sagt, Kunst ist etwas, was Menschsein seit Jahrhunderttausenden ausmacht, und das kann man durch Rahmenbedingungen nicht abschaffen, und gleichzeitig bringt sie eine Studie mit, die ich in dieser Form noch nicht kannte: selbst Menschen, die nie ins Museum gehen, ziehen nicht in Städte ohne Kultur, weil das für sie einfach unattraktive Städte sind.
Das Gespräch fragt, wer den Raum für Kunst und Wissenschaft schafft, wer ihn sichert, und was entsteht, wenn er sich verwandelt oder zur Mangelware wird. Am Beispiel der Uferhallen und des Tacheles wird deutlich, was auf dem Spiel steht, für Künstler:innen, Institutionen und eine Stadtgesellschaft im Wandel. | |||
| Astrid Busch | Urban Utopia | Artisttalk | 31 juil. 2026 | 00:58:43 | |
Mangelnder Wohnraum beschäftigt uns seit über hundert Jahren. Astrid Busch reist an die Orte, wo diese Frage in Stein, Beton und Licht eingeschrieben ist. Le Havre, Mezamor, Wolfsburg, Frankfurt. Aus diesen Reisen entstehen Rauminstallationen, die nichts erklären, aber alles spürbar machen. Im Gespräch über urbane Utopien, Containerschiffe, Schiffs-Tracking-Apps und Ernst Mays Neues Frankfurt. Ein Gespräch über Leichtigkeit mit Tiefgang, das Lust macht, die eigene Straße mit anderen Augen zu sehen. | |||
| Arp Museum Bahnhof Rolandseck | Zu den Sternen | Dr. Julia Wallner | Kunstpodcast | Die Leichtigkeit der Kunst | 10 juil. 2026 | 01:28:31 | |
Menschen haben den Blick in den Weltraum immer gesucht: als Sehnsucht, als Utopie, als Spielwiese für die kühnsten Ideen. Die Ausstellung „Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne" im Arp Museum Bahnhof Rolandseck versammelt diese Blicke von den 1820ern bis heute, von Mondgedichten bis zu einer echten Funkstation, die gerade jetzt Kunst in den interstellaren Raum sendet.
Im Gespräch mit Dr. Julia Wallner, Direktorin des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, geht es um Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp als Künstlerpaar zwischen Pazifismus und kosmischer Formensprache, um einen Bahnhof, der fast abgerissen worden wäre und heute die größte museale Arp-Sammlung außerhalb der Schweiz beherbergt und um Arbeiten von Katharina Sieverding, Björn Melhus, Mona Schulzek und Yael Bartana. | |||
| Wo beginnt Freiheit? Stefan Heyne über abstrakte Fotografie, Wahrnehmung und Skalierung | Kunstpodcast | Die Leichtigkeit der Kunst | 26 juin 2026 | 00:50:05 | |
Wir tracken inzwischen fast alles: Schlaf, Schritte, Herzfrequenz und Produktivität. Als wäre ein Gefühl erst real, wenn es messbar ist. Stefan Heyne findet das interessant... und auch ein bisschen komisch. Er nennt Abstraktion eine hilflose Kategorie und meint damit nicht die Kunst, sondern die Art, wie wir mit dem Unbegreiflichen umgehen. Freiheit, sagt er, beginnt dort, wo wir aufhören zu skalieren, zu beschildern und zu benennen.
Im Gespräch mit Stefan Heyne im Haus Loewy in Berlin - einem Frühwerk von Richard Neutra, das an diesem Maiwochenende des Gallery Weekends 2026 erstmals öffentlich zugänglich war - sprechen wir über Wahrnehmung und Wirklichkeit, über Schönheit als politischen Akt und über die Frage, was ein Bild eigentlich ist, wenn es aufhört, einem einzigen Menschen zu gehören. Ein Gespräch mit Leichtigkeit und Tiefgang, das Lust macht, die Welt wieder mit neuen Gedanken zu entdecken. | |||
| Rembrandt 1632 - Entstehung einer Marke | Dr. Justus Lange und Marina Heß | Hessen Kassel Heritage | Kunstpodcast | Die Leichtigkeit der Kunst | 12 juin 2026 | 01:08:21 | |
1632 ist das Jahr, in dem Rembrandt van Rijn nach Amsterdam zieht, seinen Namen zur Marke macht und in zwölf Monaten 32 Gemälde schafft. Die Sonderausstellung „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke" im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel nimmt genau dieses Schlüsseljahr in den Blick. Im Gespräch mit Kurator Dr. Justus Lange und Kunsthistorikerin Marina Heß von Hessen Kassel Heritage entfaltet sich ein Rembrandt, der zugleich Künstler, Stratege und Unternehmer war. Themen sind Werkstattpraxis, Zuschreibung, der Vergleich mit Rubens und die Frage, was Originalität bedeutet - damals wie heute. Eine Folge über Kunst, Markt und die langen Linien menschlicher Ambition. | |||
| Purple Path – Gegenwartskunst trifft Bergbau, Handwerk und Erinnerung | Alexander Ochs und Silke Franzl | Chemnitz 2025 | Kunstpodcast | 29 mai 2026 | 01:29:14 | |
Kurator Alexander Ochs und Bürgermeisterin Silke Franzl sprechen mit Claudia Linzel in der Hartmannfabrik Chemnitz über den Purple Path: über 50 Skulpturen, 38 Kommunen und die Frage, was passiert, wenn internationale Gegenwartskunst in einer Region landet, in der Bergbau, Handwerk und Umbruch zur DNA gehören. Ein Gespräch über Vertrauen, Prozesse und die Leichtigkeit, die entsteht, wenn man sich drauf einlässt. Chemnitz 2025. | |||
| A European Collection. Meisterwerke aus dem Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw | Dr. Thomas Schauerte | Christian Schad Museum Aschaffenburg | Kunstpodcast | 08 mai 2026 | 01:00:02 | |
73 Meisterwerke aus dem Bohdan und Varvara Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw sind erstmals in Deutschland zu sehen. Das 2022 eröffnete Christian Schad Museum in Aschaffenburg hat für die Alten Meister aus der Ukraine zwei Etagen geöffnet. Rubens, Bellotto, Jordaens, Bosch, Rembrandt, Canova: Was erzahlen diese Bilder heute? Und was bedeutet es, Kunst zu schützen und sie gleichzeitig sichtbar zu halten? Dr. Thomas Schauerte, Direktor der Museen der Stadt Aschaffenburg und Kurator der Ausstellung, spricht über das Khanenko Museum als Institution mit Biografie, über Bohdan und Varvara Khanenko als Sammlerpaar mit Vision – und darüber, warum diese Ausstellung eine klare Aussage über Europa macht. | |||
| James McNeill Whistler und Hiroyuki Masuyama: Von London nach Venedig | Dr. Katharina Henkel | Kunstpodcast | 24 avr. 2026 | 00:56:18 | |
Wie verändert sich eine Stadt über Zeit?
Und was wird sichtbar, wenn unterschiedliche künstlerische Blicke denselben Ort betrachten?
Claudia Linzel spricht mit Dr. Katharina Henkel bei den Internationalen Tagen Ingelheim über James McNeill Whistler und Hiroyuki Masuyama. Ein Gespräch über London und Venedig, Wahrnehmung, Atmosphäre und die Frage, wie sich Vergangenheit und Gegenwart im Bild begegnen. | |||
| Alfred Ehrhardt: Fotograf, Filmemacher und Bauhäusler | Dr. Christiane Stahl und Dr. Jens Ehrhardt | Kunstpodcast | 17 avr. 2026 | 01:23:09 | |
Bilder entstehen heute schnell. Ein kurzer Blick, ein Klick – und weiter. Vieles wird festgehalten, ohne wirklich gesehen zu werden. Genau an diesem Punkt setzt diese Folge an und führt zu einem Künstler, der sich Zeit genommen hat, um genauer hinzuschauen.
Alfred Ehrhardt richtet den Blick auf Strukturen in der Natur, die leicht übersehen werden: Linien im Sand, Spuren des Wassers, Formen, die sich erst im längeren Hinsehen zeigen. Sein Weg führt von der Musik über das Bauhaus zur Fotografie und später zum Film. Ein Bruch in den 1930er Jahren verändert seine Arbeit und führt ihn nach Cuxhaven, wo ein neuer künstlerischer Blick entsteht.
In der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin ordnet Dr. Christiane Stahl dieses Werk ein und zeigt, wie es heute wieder in einen größeren Zusammenhang gestellt wird.
Im zweiten Teil spricht Dr. Jens Ehrhardt in München über die persönliche Verbindung zu seinem Vater und über die Entscheidung, dieses Werk nicht nur zu bewahren, sondern mit der Stiftung und dem Museum Ehrhardt in Plüschow in die Gegenwart zu führen.
Das Gespräch macht deutlich, dass Sichtbarkeit kein Zustand ist, sondern das Ergebnis von Aufmerksamkeit, Initiative und Verantwortung – und dass sich der eigene Blick verändert, wenn man sich Zeit nimmt, ihn bewusst zu schärfen. | |||
| Konschthal Esch | Christian Mosar | Kunstpodcast | 10 avr. 2026 | 00:50:18 | |
Diese Folge führt in die Konschthal Esch nach Luxemburg. Im Gespräch mit Christian Mosar geht es um den Aufbau einer jungen Kunstinstitution, um kuratorische Verantwortung und um die Verbindung von lokaler Szene und internationalem Kontext. Diese Folge führt in die Konschthal Esch nach Luxemburg. Im Gespräch mit Christian Mosar geht es um den Aufbau einer jungen Kunstinstitution, um kuratorische Verantwortung und um die Verbindung von lokaler Szene und internationalem Kontext. | |||
| Alex Katz in der Kunsthalle Tübingen | Dr. Nicole Fritz | Kunstpodcast | 03 avr. 2026 | 00:44:36 | |
In der Kunsthalle Tübingen ist aktuell die Ausstellung „Dancing with Reality“ von Alex Katz zu sehen. Im Gespräch mit Dr. Nicole Fritz, Direktorin der Kunsthalle und Kuratorin der Ausstellung, entsteht ein klarer Zugang zu einem Werk, das seit über sieben Jahrzehnten entsteht und heute aktueller wirkt denn je.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Aspekte der Malerei von Alex Katz: die Konzentration auf den flüchtigen Moment, die Reduktion auf klare Formen und die besondere Spannung zwischen Oberfläche und Wahrnehmung. Seine Bilder wirken unmittelbar und entwickeln ihre Wirkung oft erst im zweiten Blick.
Ausgehend von der vorherigen Ausstellung zu Joseph Beuys und „Bewohnte Mythen“ wird ein Spannungsfeld sichtbar zwischen gesellschaftlichem Anspruch und unmittelbarer Wahrnehmung. Beide Positionen eröffnen unterschiedliche Wege, sich mit Gegenwart und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.
Die Folge verbindet Ausstellung, Kunstgeschichte und aktuelle Fragen unserer Zeit und macht nachvollziehbar, warum Alex Katz heute eine so große Relevanz hat. | |||
| Wolfgang Hollegha im Museum Reinhard Ernst | Daniel Hollegha, Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer | Kunstpodcast | 27 mars 2026 | 01:24:45 | |
Wann haben wir zuletzt wirklich geschaut?
Nicht im Vorbeigehen, sondern mit Zeit und Aufmerksamkeit.
Der österreichische Maler Wolfgang Hollegha widmete dieser Form des Sehens ein ganzes Künstlerleben. Ausgangspunkt seiner Arbeiten war oft ein genauer Blick auf kleine Dinge aus der Natur. Über Wochen oder Monate studierte er sie im Atelier, bevor daraus großformatige Malerei entstand.
Diese Folge von Die Leichtigkeit der Kunst beginnt auf dem Rechberg in der Steiermark, wo Hollegha seit den frühen 1960er-Jahren lebte und arbeitete. Anschließend führt das Gespräch nach Wiesbaden in das Museum Reinhard Ernst, das mit der Ausstellung „Denk nicht, schau“ erstmals eine umfassende Präsentation seines Werks in Deutschland zeigt.
Im Gespräch mit Daniel Hollegha, Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer geht es um Atelierarbeit, internationale Kunstgeschichte, Wahrnehmung und die Frage, warum abstrakte Malerei heute wieder neue Aufmerksamkeit erfährt. | |||
| X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks | Weltkulturerbe Völklinger Hütte | Dr. Ralf Beil | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 13 mars 2026 | 01:00:27 | |
1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen eine Strahlung, die erstmals einen Blick ins Innere des Körpers ermöglicht. Wenige Wochen später entsteht eines der bekanntesten Bilder der Wissenschaftsgeschichte: die durchleuchtete Hand seiner Frau Anna Bertha.
Die Ausstellung „X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte greift diese Entdeckung auf und verfolgt ihre Wirkung bis in die Gegenwart. Kunst, Wissenschaft, Architektur und Mode begegnen sich hier in einem gemeinsamen Blick auf das Unsichtbare.
Im Gespräch erläutert Dr. Ralf Beil, Generaldirektor der Völklinger Hütte und Kurator der Ausstellung, wie der sogenannte Röntgenblick unser Verständnis von Körper, Technik und Gesellschaft geprägt hat – und warum Fragen nach Sichtbarkeit, Transparenz und Verantwortung heute aktueller sind denn je.
Das Gespräch wurde vor Ort im Weltkulturerbe Völklinger Hütte aufgezeichnet. | |||
| Rupprecht Geiger im Emil Schumacher Museum | Julia Geiger und Rouven Lotz | Kunstpodcast | 27 févr. 2026 | 01:20:46 | |
Rupprecht Geiger steht für eine konsequente Hinwendung zur Farbe in der deutschen Nachkriegskunst. Im Emil Schumacher Museum Hagen widmet sich eine Einzelausstellung seinem Werk. Julia Geiger, Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger, und Museumsdirektor Rouven Lotz sprechen über Farbfeldmalerei, künstlerische Entscheidungen nach 1945 und die Verantwortung von Archiv und Museum im Umgang mit einem Œuvre. | |||
| Green Train – Kunst und Nachhaltigkeit auf leisen Wegen | 30 janv. 2026 | 00:56:15 | |
Diese Folge begleitet das Projekt „Green Train“ von Berlin nach Amsterdam – initiiert von Nina Backman .
Im Fokus stehen Kunst, Nachhaltigkeit und europäische Kollaboration.
Ein Podcast über langsames Reisen, sinnliche Begegnungen und künstlerischen Aktivismus – mit Stimmen aus dem European Sleeper, Mediamatic Amsterdam, dem Goethe-Institut, Landgoed Welna und der Thinking Forest Foundation.
Aufgenommen unterwegs – zwischen Geräuschen des Zuges, Stimmen aus der Landschaft und Momenten der Stille.
Die Episode ist auf Englisch. | |||
| Erinnerungskultur und Identität – Prof. Dr. Malte Thießen | 19 déc. 2025 | 00:58:47 | |
Erinnerungskultur und Identität prägen unseren Alltag oft leiser, als wir vermuten.
Sie zeigen sich in Routinen, in gesellschaftlichen Debatten und in der Frage, wie wir mit Geschichte umgehen.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Malte Thießen, Direktor des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster, geht es um Geschichte als Haltung. Nicht als Rückblick, sondern als Möglichkeit, Gegenwart einzuordnen, Ambivalenzen auszuhalten und vorschnelle Urteile zu vermeiden.
Die Folge führt durch Erinnerungskultur, Pandemiegeschichte, Digitalisierung und regionale Identität. Westfalen dient dabei als Ausgangspunkt – die Themen reichen darüber hinaus.
Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Zusammenarbeit LWL x Die Leichtigkeit der Kunst. | |||
| Birte Bosse und Thomas Rentmeister – Ateliergespräch | 2025 | 12 déc. 2025 | 00:42:50 | |
Ein Gespräch mit Birte Bosse & Thomas Rentmeister über künstlerisches Arbeiten, Formfindung und Offenheit – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst. | |||
| Geza Schön – Moleküle, Duft und Wahrnehmung - 2025 | 09 déc. 2025 | 00:57:00 | |
Ein Gespräch über Moleküle, olfaktorische Reduktion und die Kunst, das Unsichtbare wahrzunehmen – mit Geza Schön im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst. | |||
| Fußball und Identität – Rainer Schütte über Gemeinschaft & Westfalen | 28 nov. 2025 | 01:13:48 | |
Fußball ist mehr als ein Spiel.
Er schafft Rituale, Nähe und Zugehörigkeit – oft jenseits von Sprache oder Bildung.
In dieser Folge spricht Rainer Schütte, langjähriger Präsident von Arminia Bielefeld, über Fußball und Identität. Es geht um Gemeinschaft, Verantwortung und die Frage, warum Menschen einem Verein über Jahrzehnte verbunden bleiben.
Die SchücoArena dient dabei als konkreter Ort. Westfalen als kultureller Rahmen. Die Themen reichen darüber hinaus.
Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Kooperation LWL x Die Leichtigkeit der Kunst im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen. | |||
| New Talents Ruhr – Mentoring und künstlerische Wege im Ruhrgebiet | 21 nov. 2025 | 01:05:12 | |
New Talents Ruhr zeigt, wie künstlerische Entwicklung im Ruhrgebiet begleitet werden kann – über Zeit, in Feldern wie Urban Arts, elektronische Musik, digitale Kunst, Performance und Neuer Zirkus. Sophie Charlotte Kirk (Regionalverband Ruhr) spricht über Ziele und Strukturen des Programms. Daniel Bausch beschreibt Mentoring als Praxis von Nähe, Verantwortung und präzisem Feedback. Alia Brunschier und Selma Hildebrand erzählen aus ihrer Arbeit im Programm: über Rollenbilder, Selbstvertrauen und den Weg zur eigenen Sprache. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. | |||
| Jenny Brosinski, Ina Gerken & Adrian Schiess – im Dialog mit Helen Frankenthaler im Museum Reinhard Ernst | Podcast | 14 nov. 2025 | 01:16:44 | |
Was verbindet eine Pionierin der Farbfeldmalerei mit drei zeitgenössischen Künstler:innen? Im Museum Reinhard Ernst treffen Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess aufeinander und auf das Werk von Helen Frankenthaler.
Ein Gespräch über Spontaneität, Reduktion, Zweifel und Vertrauen. Über das, was Malerei heute sein kann – wenn man sie lässt. | |||
| Museum Reinhard Ernst – Dr. Oliver Kornhoff & Lea Schäfer | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 07 nov. 2025 | 01:11:02 | |
Das Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden widmet sich der internationalen abstrakten Kunst nach 1945. Im Gespräch sprechen Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff und Kuratorin Lea Schäfer über den Aufbau des neuen Hauses, über Architektur von Fumihiko Maki und über die Ausstellung Helen Frankenthaler moves. Dabei geht es um Sammlung, kuratorische Entscheidungen und um die Rolle eines Museums innerhalb der Stadtgesellschaft. | |||
| Industrie und Identität – Dr. Kirsten Baumann | 31 oct. 2025 | 00:45:50 | |
Arbeit prägt Biografien, Orte und Gemeinschaften. In dieser Folge der Reihe „Genau! Westfalen!“ spricht Dr. Kirsten Baumann, Direktorin der LWL-Industriemuseen, über Industriekultur als gesellschaftliche Erfahrung. Das Gespräch führt durch Fragen von Strukturwandel, Erinnerung und Verantwortung – und zeigt, wie industrielle Vergangenheit in neue Formen von Alltag, Arbeit und Identität hineinwirkt. Westfalen dient dabei als konkreter Erfahrungsraum für größere Zusammenhänge zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft. | |||
| Dorothy Iannone – Freiheit, Ekstase und Zensur | Dr. Ilka Voermann, Dr. Jenny Graser & Dr. Pay Matthis Karstens | 24 oct. 2025 | 01:04:49 | |
Dorothy Iannone (1933–2022) steht für eine radikale künstlerische Freiheit: Liebe, Ekstase, Ornament, Körper und Spiritualität. Dr. Ilka Voermann und Dr. Jenny Graser sprechen über Iannones Künstlerbücher, Zensur, ihren Berlin-Bezug, die Beziehung zu Dieter Roth und die Frage, was diese Kunst heute sichtbar macht – in Institutionen, im Diskurs und im Alltag. | |||
| Nina Backman – Silence Project & Sisu | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 17 oct. 2025 | 00:34:43 | |
Nina Backman über das Silence Project, Sisu, Zugehörigkeit und Kunst als Haltung – ein Gespräch aus Helsinki und Berlin im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst. | |||
| InformELLE – Künstlerinnen des Informel im Emil Schumacher Museum | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 10 oct. 2025 | 01:03:10 | |
InformELLE rückt Künstlerinnen des Informel in den Mittelpunkt, deren Arbeiten lange präsent waren, über die jedoch kaum noch gesprochen wurde.
Das Gespräch im Emil Schumacher Museum in Hagen nähert sich der Ausstellung ruhig und offen – entlang von Ausbildungswegen, Netzwerken, institutionellen Zugängen und biografischen Linien.
Rouven Lotz spricht über kuratorische Entscheidungen, über Sichtbarkeit und Erinnerung sowie über die Verantwortung von Institutionen heute.
Ein Gespräch, das nicht erklären will, sondern Raum lässt – für Werke, für Fragen und für ein Weiterdenken. | |||
| Bild und Macht - Fotografie | Kunstpodcast 2025 | 03 oct. 2025 | 01:21:53 | |
Bilder sind nie neutral. Sie ordnen, lenken und prägen kollektive Erinnerung.
Diese Episode widmet sich der Zeppelin-Fotografie als historischer Bildpraxis und fragt, wie Archivbilder heute gelesen und gezeigt werden können.
Dr. Mara-Johanna Kölmel und Dominik Busch vom Zeppelin Museum Friedrichshafen sprechen über Bildpolitik, kuratorische Entscheidungen und Vermittlungsarbeit zwischen Archiv und Gegenwart. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus“, die historische Aufnahmen in einen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang stellt.
Das Gespräch bleibt nah an den Bildern, an ihren Entstehungsbedingungen und an der institutionellen Verantwortung im Umgang mit visueller Geschichte. | |||
| Wortschatz – Wie Sprache Heimat wird | 26 sept. 2025 | 01:13:41 | |
Was passiert, wenn Sprache nicht nur übermittelt, sondern berührt? In dieser Folge spricht Dr. Markus Denkler über die Kraft von Dialekten, den Wert sprachlicher Vielfalt und warum Worte mehr sagen als ganze Sätze. Gemeinsam tauchen wir ein in Sprachlandschaften, die verbinden – und bleiben. | |||
| The Space of Color – Ana Kostova & Lucia Kaufmann | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 19 sept. 2025 | 00:55:19 | |
In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst begegnen sich die Künstlerin Ana Kostova und die Galeristin Lucia Kaufmann. Gemeinsam sprechen sie über die Ausstellung The Space of Color, über raumgreifende Arbeiten, biografische Prägungen und die Suche nach Formen jenseits der Funktion. Im Zentrum steht eine junge, klare Vision: Wie entsteht Vertrauen zwischen Kunst, Raum und Gesellschaft? Und welche Verantwortung trägt eine Galerie dabei heute – auch im Verband? | |||
| Generative Fotografie – mit Ursel und Gottfried Jäger | 12 sept. 2025 | 01:23:06 | |
Wie lässt sich Fotografie denken – jenseits von Abbildung, Motiv und subjektivem Blick? In dieser Folge treffen wir auf ein außergewöhnliches Künstlerpaar: Ursel und Gottfried Jäger. Gemeinsam blicken sie auf über sechs Jahrzehnte Leben, Liebe und Bildpraxis zurück – und auf ihre ganz eigenen Wege zur Generativen Fotografie.
Im Gespräch öffnet sich Fotografie als künstlerisches System: als Arbeit mit Licht, Struktur, Wiederholung, Variation und Zufall. Gottfried Jäger spricht über Fototheorie, über die Bielefelder Schule und darüber, wie Generative Fotografie Fotografiegeschichte geprägt hat. Ursel Jäger bringt eine zweite Perspektive ein: über Intuition, Licht als Sprache und eine Bildpraxis, die sich nicht über Technik definiert, sondern über Wahrnehmung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Fotogramm – also auf Bildern, die ohne Kamera entstehen und Material, Zeit und Prozess sichtbar lassen. Die Folge zeigt, wie sinnlich und offen ein fotografisches Denken sein kann, das nicht abbildet, sondern sichtbar macht, wie Sehen entsteht.
Diese Episode ist ein Gespräch über Fotografie als Kunstform – und über ein gemeinsames Leben im Dialog. | |||
| Before the Wind – mit Dr. Christiane Ruhmann | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 05 sept. 2025 | 01:10:57 | |
Wind als Bild für das Unsichtbare, Spirituelle, Vergängliche – das Diözesanmuseum Paderborn macht ihn in der Ausstellung „Before the Wind“ sinnlich erfahrbar. Kuratiert von Dr. Christiane Ruhmann treffen jahrhundertealte Objekte auf zeitgenössische Klang- und Videokunst. Das Künstlerinnenduo Claudia Brieske (Berlin) und Franziska Baumann (Bern) bringt Bewegung in den Raum – mit Stimmen, Licht, Vinyl und Wind.
Die Ausstellung fragt nach der spirituellen Dimension von Erinnerung, Übergang und Offenbarung.
Ein Höhepunkt ist das Konzert „Before the Wind – eine Stimminszenierung im audiovisuellen Klangraum“ am 20. und 21. September 2025 – im Rahmen des IMAD-Festivals Paderborn. | |||
| Das halbe Leben – Arbeit in Kunst und Geschichte im Museum unter Tage | 02 sept. 2025 | 01:28:59 | |
Was macht Arbeit sichtbar – und was bleibt unsichtbar? Die Ausstellung „Das halbe Leben“ im Museum unter Tage richtet den Blick auf Arbeit als historische, körperliche und gesellschaftliche Praxis. Prof. Dr. Markus Heinzelmann, Dr. Soi Agelidis und Dr. Karl-Ludwig Elvers sprechen über künstlerische Positionen, Sorgearbeit, Erschöpfung und alternative Zeitmodelle. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. | |||
| Film ab! – Feminismus und Region im Film | Lotte Ruf | 29 août 2025 | 00:54:19 | |
Wie erzählt man Westfalen neu – jenseits von Tatort und Wilsberg? Die Produzentin Lotte Ruf (Goldstoff Filme) spricht über feministische Filmformen, Grimme-prämierte Serien wie Haus Kummerveldt, regionale Drehorte und filmische Strategien zwischen Schlossgut und Streaming. Eine Folge über Haltung, Herkunft und Humor – im Rahmen des Themenjahres 1250 Jahre Westfalen. | |||
| Die Kunst der Nachlassverwaltung mit Dr. Loretta Würtenberger | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 22 août 2025 | ||
Was bleibt von einem künstlerischen Leben?
Ein Gespräch über Nachlassverwaltung, Verantwortung und das Weitertragen von Kunst.
In dieser Folge spricht Dr. Loretta Würtenberger über ihre Arbeit im Institute for Artists & Estates, über Künstlernachlässe und über das Schlossgut Schwante in Brandenburg.
Thematisiert werden Übergänge zwischen Leben und Nachlass, Fragen von Verantwortung sowie die Rolle von Öffentlichkeit im Umgang mit Kunst. | |||
| Franziska Stünkel – Coexist, Nahschuss und 15 Jahre Sommer.Frische.Kunst. in Bad Gastein | 01 août 2025 | 01:14:57 | |
Was bleibt sichtbar – und was übersehen wir? In dieser Folge spricht Franziska Stünkel über die Fotografie-Serie Coexist, den Film Nahschuss mit Lars Eidinger und 15 Jahre Sommer.Frische.Kunst. in Bad Gastein. Es geht um Spiegelungen, Beobachtung, Verantwortung, Sichtbarkeit und die leise Kraft des Unsichtbaren. | |||
| Geschmackssache – Wie Küche zur Kultur wird | Großer Kiepenkerl | 25 juil. 2025 | 00:45:15 | |
Wie schmeckt Heimat? Und wie erzählt ein Gasthaus von Identität, Wandel und Zusammenhalt?
In dieser Folge der Reihe „Genau! Westfalen!“ sprechen Wilma und Regina Gräfin von Westphalen, Gastgeberinnen des Gasthauses Großer Kiepenkerl, über westfälische Esskultur, Verantwortung in der Gastronomie und Küche als kulturelle Praxis. Das Gespräch verbindet kulinarisches Erbe, moderne Gastlichkeit und familiäre Erfahrung – und zeigt, wie Essen zu einer biografischen und gesellschaftlichen Erzählung wird. Westfalen dient dabei als konkreter Erfahrungsraum für größere Fragen von Identität und Gemeinschaft. | |||
| Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE – Zwischen Faust, Freiheit und Farben | 22 juil. 2025 | 00:58:07 | |
Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen – ein künstlerisches Panorama voller Haltung, Humor und Ernst. Im Gespräch mit der Direktorin und Kuratorin Dr. Christine Vogt erkunden wir Lindenbergs Faust-Zyklus, seine bildstarken Deutungen der Zehn Gebote und die Idee einer bunten Menschenfamilie. Die Folge zeigt, wie sehr seine Kunst gesellschaftliche Verantwortung, politische Satire und persönliche Geschichte verbindet – zwischen Popkultur, Pinsel und Poesie. | |||
| Sean Scully. Stories | Bucerius Kunst Forum | Kunstpodcast | 2025 | 18 juil. 2025 | 00:50:59 | |
Diese Folge begleitet die Retrospektive Stories des Künstlers Sean Scully im Bucerius Kunst Forum.
Im Gespräch mit Dr. Kathrin Baumstark geht es um Linien, Farben und Flächen als Träger von Erfahrung, um Werkgruppen wie Wall of Light und Doric Paintings sowie um die Frage, wie abstrakte Malerei heute erzählerisch und gesellschaftlich lesbar bleibt.
Das Gespräch bleibt nah an Ausstellung und Werk – ohne Deutung, ohne Pathos.
Eine Episode über Abstraktion als Haltung und über kuratorische Verantwortung. | |||
| Marina Abramović Institute im Dialog mit Joseph Beuys | 11 juil. 2025 | 01:39:09 | |
Diese Folge begleitet eine Residency im Museum Schloss Moyland, bei der internationale Performance-Künstler:innen im Dialog mit dem Beuys-Archiv arbeiten.
Im Gespräch sprechen Vertreter:innen des Marina Abramović Institute und des Museums über Prozesse, Verantwortung und die Bedingungen künstlerischer Arbeit zwischen Archiv und Gegenwart. | |||
| Abstraktion & Ambition - Paris 1955 im Emil Schumacher Museum | Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst | 04 juil. 2025 | 01:22:22 | |
Paris, 1955. Eine Ausstellung abstrakter Kunst aus Deutschland. Zehn Jahre nach dem Krieg – mitten in einem Paris, das sich zögernd wieder öffnet. Wer wurde eingeladen? Wer entschied? Wer erinnerte sich? | |||
| Schlager als Spiegel der Gesellschaft – Musik, Erinnerung und Identität mit Dr. Ingo Grabowsky | 27 juin 2025 | 00:50:46 | |
Was wäre, wenn Klänge zu Erinnerungen werden, Songs zu Zeitzeugen, Schlager zur Chronik?
In dieser neuen Folge von Die Leichtigkeit der Kunst spüre ich gemeinsam mit Prof. Dr. Ingo Grabowsky dem Klang Westfalens nach:
Zwischen Gregorianik und Grönemeyer,
zwischen Pop und Pathos,
zwischen Kloster und kollektiver Erinnerung.
Wir sprechen über Udo Lindenberg im Museum, über Dialekte als akustische Heimat und darüber, warum der Schlager viel mehr ist als ein Ohrwurm.
Eine Podcastfolge über Musik, Identität und die Frage: Wie klingt Zugehörigkeit? | |||
| In Touch – Hilti Art Foundation mit Dr. Karin Schick | 20 juin 2025 | 00:57:13 | |
Wie weit bist du bereit zu gehen, um Kunst zu spüren? Dr. Karin Schick lädt ein zur Ausstellung In Touch. Begegnungen in der Sammlung der Hilti Art Foundation in Vaduz. Wir sprechen über kuratorische Entscheidungen, Werke der klassischen Moderne und die Frage, was es heißt, wirklich berührt zu sein. Die Leichtigkeit der Kunst begleitet dich dabei. | |||
| Josef Albers mit Dr. Linda Walther | 13 juin 2025 | 01:02:21 | |
„Da wir grundsätzlich mit der Farbe beginnen, analysieren wir zuerst uns selbst.“ Dieser Satz von Josef Albers aus Interaction of Color (1963) steht wie ein leiser Schlüssel über dieser Folge.
Gemeinsam mit Dr. Linda Walther, Direktorin des Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, führt das Gespräch in eine konzentrierte Begegnung mit Josef Albers: Bauhauslehrer, Farbforscher und präziser Denker. Im Mittelpunkt stehen Homage to the Square, die Idee des „sehen lernens“ und Albers’ Weg zwischen Deutschland und den USA – vom Bauhaus über das Black Mountain College bis nach Yale.
Die Folge spricht über Farbe nicht als Dekoration, sondern als Beziehung: zwischen Farben, Räumen und Wahrnehmung. Auch Anni Albers spielt eine wichtige Rolle – als eigenständige Künstlerin und als Teil einer gemeinsamen Haltung, die Kunst als Arbeit an Aufmerksamkeit versteht.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Museumszentrum Quadrat selbst: auf seiner Sammlung, seiner Architektur und der Frage, wie ein Haus ein Werk über Jahrzehnte begleiten kann, ohne es festzuschreiben. Mit Blick auf die Wechselausstellung Color Everywhere öffnet sich außerdem ein Dialog zur Gegenwart: Farbe als künstlerischer Denkraum – damals wie heute. | |||
| Richard Pousette-Dart – Poesie des Lichts. Mit Dr. Daniel Zamani & Charles Duncan | 06 juin 2025 | ||
Wie kann Kunst Orientierung geben in unruhigen Zeiten? In dieser Folge begegnen wir dem visionären Maler und Pazifisten Richard Pousette-Dart – einem der jüngsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Im Gespräch mit Dr. Daniel Zamani und Charles Duncan lernen wir ein Werk kennen, das Licht, Form und Spiritualität auf unvergleichliche Weise verbindet. Wir sprechen über Haltung, über das kuratorische Konzept der Ausstellung „Poesie des Lichts“ im Museum Frieder Burda – und darüber, was Pousette-Dart uns heute noch mitgeben kann.
How can art offer orientation in uncertain times?
This episode introduces the visionary painter and pacifist Richard Pousette-Dart – one of the youngest members of Abstract Expressionism. Through a thoughtful dialogue with curator Dr. Daniel Zamani and Charles Duncan from the Richard Pousette-Dart Foundation, we explore a body of work that uniquely weaves together light, form, and spirituality. The conversation delves into artistic integrity, the curatorial vision behind the exhibition “Poetry of Light” at Museum Frieder Burda – and why Pousette-Dart’s voice still resonates today. | |||
| 775 - Westfalen. Archäologie, Macht und Erinnerung | 30 mai 2025 | 01:29:55 | |
Wie erzählt man eine Region, die nie klar umrissen war – aber voller Geschichten steckt?
Diese Folge nimmt das Jubiläum 1250 Jahre Westfalen zum Anlass, über Erinnerung, Macht und historische Zuschreibungen nachzudenken. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „775 – Westfalen. Die Ausstellung“ im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn.
Gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Martin Kroker, Kuratorin Anne Karl und Szenograf Dominik Kolm geht es um Archäologie als Erkenntnisform, um das Erzählen von Geschichte jenseits fester Grenzen und um die Frage, wie Identität entsteht, wenn Regionen eher aus Geschichten als aus Linien bestehen.
Die erste schriftliche Erwähnung Westfalens im Jahr 775 markiert keinen Ursprung, sondern einen politischen Moment. Genau dort setzt das Gespräch an: bei Erinnerung als Prozess, bei Machtverhältnissen im Erzählen von Geschichte und bei der Verantwortung von Museen, historische Komplexität sichtbar zu machen.
Diese Episode ist Teil der Gesprächsreihe „Genau! Westfalen!“ im Themenjahr 1250 Jahre Westfalen, gefördert von der LWL-Kulturstiftung und der LWL-Kulturabteilung. | |||
| Basel, Jean Tinguely, Klang der Maschinen – mit Roland Wetzel | 22 mai 2025 | 00:55:37 | |
Zum 100. Geburtstag von Jean Tinguely blickt Roland Wetzel, Direktor des Museum Tinguely, auf das bewegte Werk des Künstlers. Es geht um Maschinen, Material, Klang und ein Denken in Bewegung. Und um die Frage, was dieses Werk heute auslöst. | |||
| Jean Tinguely & Niki de Saint Phalle: Zwei Stimmen, ein Raum mit Caroline Schuster Cordone | 22 mai 2025 | 00:48:37 | |
Im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle in Fribourg verdichten sich persönliche wie künstlerische Spuren. Caroline Schuster Cordone spricht über das Zusammenspiel zweier eigenständiger Positionen, ihre räumliche Präsenz und das Weiterdenken gemeinsamer Gedanken. | |||
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