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Explore every episode of the podcast Die Koperphysikalische Wende - Kosmos und Intelligenz im pyhsikalischen Informationszeitalter

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TitlePub. DateDuration
15. KI Casino und Börsen Hybris17 août 202600:34:31

Down to Earth.

Einmal jetzt weg von abstrakten philosophischen Gedanken und Bedenken.

Künstliche Intelligenz und Wohlstand - unser persönlicher Wohlstand. Ist das wenigstens kompatibel?

Die Finanzmärkte feiern und Wehe dem, der nicht partizipieren kann oder will.

Sind diese nie dagewesenen Investitionen in Künstliche Intelligenz gerechtfertigt, sind die hohen Bewertungen und steigenden Kurse nicht erste Zeichen einer menschlichen Hybris, die das Menschliche schon längst hinter sich gelassen hat?

Machen wir hier zusammen ein paar Faktenchecks.

Wen also die physiologischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz interessiert, besser gesagt, deren Finanzierung und Wirtschaftslogik; ja wer sich einen ersten Eindruck machen will, wie Künstliche Intelligenz Börsengeschehen, Aktiendepots und somit die komplette Wirtschaft durchdringt, der ist eingeladen, dieser Diskussion zu folgen.

Vielleicht interessiert auch nur die pragmatische Frage, ob ein Börseninvest in diese Technologie lohnt.

Die Künstliche Intelligenz selbst ist hier mit bester Laune jedenfalls schon dabei, und freut sich über ihr Embodiment in Form von Rechenzentren, Infrastruktur, Wasser und Strom. Was will man mehr.

Wie auch immer die Sache ausgehen mag, viele Gewinner scheint es, wenn überhaupt, nur temporär zu geben.

Doch wer mag das heute schon beurteilen.

 

 

 

 

14. Künstliche Wertewelten und Stellvertreterkriege03 août 202600:43:10

Größere Veränderungen kommen meist unbemerkt, und üben damit einen noch größeren Einfluss auf die moralischen Strukturen unserer Gesellschaft aus, da wir uns kaum dagegen wehren können.

Nachdem wir uns dem Thema der Moral zunächst etwas abstrakt aus dem historisch-philosophischen Kontext genähert haben, wollen wir uns die neuen maschinellen Wertestrukturen konkret anschauen, die uns alltäglich neu erzählen wollen, was richtig und was falsch ist.

Wie entsteht die Wertewelt der großen Sprachmodelle. Was sind die maßgeblichen Einflussfaktoren, was sind die Intentionen dahinter und wie verschiebt sich bei diesen der gesellschaftliche Verantwortungsraum.


13. Evolution und Macht. Die Strukturen des Bösen16 juil. 202600:57:41

War es nicht eine künstlerische Revolution damals mit den "Blumen des Bösen“ von Baudelaire, auch zugleich die neue, ungeschminkte Schönheit der Wirklichkeit zu entdecken, ihre inhärente Vergänglichkeit, ihre Verletzbarkeit und ihre Befreiung von klassischen Interpretationsmustern?

Nicht, dass wir uns anmaßen, so etwas auszulösen.

Jedoch beschäftigen sich viele Menschen genau mit der Frage, wieso Machtstrukturen immer noch die Wirklichkeit so bestimmen, wieso deren negative Auswirkungen diese Dominanz des Bösen in unserer gemeinen Welt entfalten können.

Dann scheint es zumindest einer geistigen Übung Wert, einen neuen Blick auf die physische Macht vorzunehmen, auf deren fundamentalen Wirkmechanismus, der dann auf den emergenten Stufen der Wirklichkeit auch als das sogenannte Böse wahrgenommen wird.

Und kann die künstliche Intelligenz hier uns endlich einmal helfen, oder ist sie wieder nur ein Teil des Problems.

Möge die Macht mit uns sein.

12. Staat und Gesellschaft. Global Governance und Agentenstaat30 juin 202600:40:07

Im zweiten Teil zum Thema Staat und Gesellschaft gehen wir nun noch stärker in medias res der Informationsstrukturen, wie sie immer stärker bereits unsere Organisationen durchziehen,  wie diese teils unbemerkt, teils disruptiv viele Bereiche transformieren.

Welche neuen Aspekte der Veränderung zeichnen sich bereits in der Governance der Staaten ab? Wie verändert sich deren Wirkungs- und Machtsphäre nach innen und außen, und was könnten wir davon für die Zukunft ableiten?

Doch versuchen wir dem Ganzen zunächst in einem positiven Ansatz zu begegnen. Künstliche Intelligenz mit all ihr kybernetischen und inhaltlichen Fähigkeiten könnte es auch ermöglichen, eine bessere, eine effizientere und menschlichere Gesellschaft aufzubauen.

Die Verheißung für die Humanisten wäre dann nicht nur, die Organisation selbst noch besser an die aufklärerische Tradition anzuschließen, sondern diese auch in Balance mit Umwelt und wirtschaftlichen Prozessen zu bringen.

Ideen dazu gab es ja genug, doch waren viele einfach schon rein technisch nicht realisierbar.

Die sogenannten selbsternannten Effektiven Humanisten denken da etwas anders und bevorzugen eher einen autokratischen Ansatz. Künstliche Intelligenz und Überwachung, schöner kann ein Palantir nicht sein.

Eine Chance für beides haben wir jetzt.

Die Risken ebenso.

11. Staat und Gesellschaft. Intelligibilität und Organisation30 juin 202600:42:34

Wenn wir bisher in guter aufklärerischer Tradition das Subjekt im Blick hatten, wollen wir jetzt den Sprung in das Politische wagen, oder genauer: zu der Organisation von intelligenten Subjekten.

Denn ein Blick in die Evolutionsgeschichte zeigt, dass die Intelligibilität auch immer mit spezifischen Organisationsformen verknüpft ist. Diese neuen emergenten Strukturen sicherten nicht nur dasÜberleben besser, und waren dessen integraler Faktor, sondern führten auch zu der heutigen Zivilisation, die die ganze Vielfalt der politischen, ökonomischen und kulturellen Entfaltung des Menschen in all seinen Facetten abbildet.

Ideelle und technische Entwicklungen, Wirtschaft und Informationsökonomie sind in der Herausbildung dieser Strukturen maßgebliche Einflussgrößen.

Durch die Beschleunigung der Innovationen, durch weitgehend von der Nationalität entkoppelten Wirtschafts- und Finanzprozessen und schließlich durch Künstliche Intelligenz werden aktuell allerdings auch hier neue Trigger der Transformation für die intelligiblen Organisationen gesetzt.

10. Ästhetik. Kunst und Kunstvolle Intelligenz16 juin 202600:40:12

Der Heilige Gral einer höheren Welt, die Verheißung auf was Anderes oder schlicht die Loslösung von der alltäglichen Wirklichkeit und deren gelegentlichen Langeweile, was kann und soll uns die Kunst doch alles geben.

Auf die Religionen können wir gerne verzichten. Diese sind in ihrem Irr- und Unsinn relativ gut verstanden. Auch wenn wir jetzt wieder aufklären müssen. Ja, obwohl wir eigentlich dachten, die Aufklärung in den letzten zweihundert Jahren in die menschlich-geistige DNA transportiert zu haben.

Auch andere tröstende Ideologien und antihumanistische Versteigungen des menschlichen Geistes ekeln uns als vernünftig Bürger inzwischen so an, dass wir nicht einmal mehr Lust haben, sie rational zu dekonstruieren. Opium haben wir de facto auch so genug verfügbar.

Ja - es ist und bleibt die Kunst und wir erfreuen und erbauen uns daran. Ein letzter transzendenter Rettungsring aus dem banalen Physischen, das gar nicht so banal ist wie es scheint.

Eine neue Macht zieht auf, eine neue Form der Intelligenz und droht, uns hier auch das letzte existentielle Gefühl zu nehmen, die alle Kunst doch speist.

Quo vadis, oh meine Schönheit.

9. Psychologie. Neuro Exorzismus und Brain Design03 juin 202600:44:50

Bei all den technischen Durchbrüchen und neuen Erkenntnissen in Bereichen der neurologischen Forschung, des Brain Computer Interfaces und der Künstlichen Intelligenz muss es einem doch etwas altertümlich vorkommen, wenn wir immer noch bei unserem Psychotherapeuten oder Coach vorsprechen, und über das grobe Medium des Bewusstseins mit Hilfe von Sprache und anderen Formen der Kommunikation versuchen, definierte Manipulationen in unseren tief eingeprägten neuro-induzierten Verhaltensmustern vorzunehmen.

Dies umso mehr als wir doch gerade durch Künstliche Intelligenz so viel über unsere eigene gelernt haben, die sich ja informationstheoretisch strukturell nicht signifikant davon unterscheidet.

Was wäre also der bessere methodisch instrumentelle Ansatzpunkt für ein effizientes Psycho-Management der Zukunft? 

Haben wir nicht jetzt ein besseres chirurgisches Besteck, neuroadaptive Möglichkeiten, vergleichbar mit der sukzessiven Etablierung der modernen Chirurgie ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts?

Können wir Therapien also nicht einmal grundsätzlich umgekehrt denken, nämlich ausgehend von einer neuroplastischen Formung, zielgenau, präzise und effizient.

Das Bewusstsein hätte bei diesem Ansatz einfach nichts mehr zu suchen, ja man hat inzwischen das Gefühl, dass es schon wohl immer ziemlich falsch und überfordert in dieser Rolle war, statt sich seinen ureigenen Dingen zu widmen zu können.

 

 

 

 

Prolog: Die energetische Physis und das Nichts22 mai 202600:19:56

Was ist unsere physikalische Wirklichkeit und wo sind die Grenzen?

Eine Klärung erster Grundbegrifflichkeiten und die Vorbereitung des Weges.

7. Levinas und eine Andere Unendlichkeit 15 mai 202600:49:20

Der Tod spielt in jeder ernstzunehmenden Philosophie eine extravagante Rolle. Diese bewegt sich zwischen zwei Polen, der emotionslosen, rationalen Anzeige der Endlichkeit auf der einen und der existentialistisch ultimativen Bedrohung des Sinns auf der anderen Seite.

Der Tod kommt dabei als das Nichts daher, das dem Sein und dem Sinn entgegensteht, und damit paradoxerweise, im Gewahrwerden der eigenen Endlichkeit,  doch wieder ein erhabenes Gefühl für die Unendlichkeit oder einer anderen Wirklichkeit vermittelt.

Levinas nun treibt die existentialistische Sinnebene auf die Spitze, in dem er den Tod eben nicht wieder, im Sinne der abendländischen Philosophie und des Cogito ergo sum,  primär vom eigenen einsamen, nur auf sich bezogenen Subjekt versteht.

Der Tod ist vielmehr für ihn der Tod des Menschen, der mir begegnet, der Tod des sogenannten Anderen. Es ist dies für Levinas die  absolute Bedrohung jenseits aller eigenen psychischen Disposition, und damit seine besondere Form der Unendlichkeit.

Levinas nimmt das Subjekt damit nicht durch sich selbst, sondern durch den Mitmenschen in eine metaphysisch moralische Geiselhaft, der es nie entkommen kann.

Haben wir, nach langer vergeblicher Suche,  damit vielleicht doch einen archimedischen Punkt gefunden, der uns die künstliche Intelligenz moralisch zähmen lässt.

Denn ist nicht die künstliche Intelligenz nur dadurch so mächtig geworden, weil sie die ultimative Konsequenz des rationalen, auf sich bezogenen Subjekts ist, und sie den Menschen im funktionalen Denken damit so weit hinter sich lassen kann?

Nur dadurch gelingt ihr doch die komplette Assimilation alles Wirklichen  in ihre eigene,  alles menschliche integrierende, superintelligible Totalität.

Wir werden sehen. Es ist einen Versuch wert.

8. Titanomachie. Der Transhumane Aufstand.04 mai 202600:37:15

Kaum eine elitäre Bewegung fasziniert aktuell so wie der Transhumanismus.

Auch wenn der Begriff noch etwas verschwörungstheoretisch daherkommt, der Transhumanismus teilweise die Züge einer Erlöser-Religion annimmt, ist die Utopie sehr vielversprechend  und sogar verführend.

Wie kann man den Menschen zu einem besseren Menschen machen?  Wie kann man seine physischen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten verbessern, ohne sein biologischen  Wesenskern zu verändern? Ja wie können diese Enhancements dann auf die Entwicklung einer besseren Menschheit einzahlen?

Keine Utopie ohne Dystopie, schaffen wir doch hier mit denpositiven Möglichkeiten mindestens auch das negative Spielfeld der Manipulationen an dem biologischen Wesenskern des Menschen. Die Grenzen sind fließend.

Transhumane Wesen könnten sich anschicken, die neuen Götter zu werden, mächtige Eliten, tief verbunden mit eingepflanzten künstlichen Intelligenzenkomponenten, vernetzt mit dem Wissen der Welt und körperlich nahezu unsterblich geformt.

 Doch es kann auch alles ganz anders kommen, da die alten und neuen Götter ihre Macht nicht so einfach abgeben werden.

6. Wittgenstein und die Grenzen der Sprache08 avr. 202600:39:33

Es war Ludwig Wittgenstein, der die Sprache selbst erstmalig konsequent in einen ganz eigenen philosophischen Fokus stellte.

Über welche Dinge können wir eigentlich sinnvoll reden, über welche nicht? Wie verhält sich Sprache zur Wirklichkeit? Was in der Sprache sind nur metaphysische Chimären, was ist also nur einfach leeres philosophisches Gerede?

Der mächtige Begriff des Sprachspiels wurde geboren und hatte genau in diesem ersten sprachphilosophischen Hausputz der Geschichte seinen bis heute so wirkmächtigen Ursprung.

Und jetzt ereifern sich gerade unsere großen Sprachmodelle ihr eigenes Spiel zu spielen. Noch lernen sie von uns Menschen, leider aber schon bereits nicht immer das Wahre,  Gute und Schöne.

Was können sie, was wollen sie, und wie beginnen sie und ihre physisch gedopten Artverwandten, die Regeln unserer menschlichen Sprachspielwiese ganz neu zu schreiben. Kommunikation und Sinn wird übermenschlich.

 Noch spielen wir mit, aber ein neues Spiel beginnt.

5. Ethik und Moral. Was sollen wir tun?04 avr. 202600:51:01

Betrachtet man die Geschichte des Menschen, so ist Krieg, Leid und Zerstörung wohl die größte Konstante, und das Machtstreben in all seinen Dimensionen das wohl effektivste Erklärungsnarrativ.

Ethik und Moral, ja humanistische Ideale gehören zwar von Anbeginn zum geistigen Inventar des denkenden Subjekts. Auch das Gute selbst scheint mit der Menschenwürde hinlänglich definiert Doch all dem fehlt trotz aller guten Utopien die Durchschlagskraft zur Gestaltung einer wirklich gerechten und menschlichen Welt.

Nun scheint es, dass gerade dem Menschen  die letzten Reste der Aufklärung aus der Hand zu gleiten drohen. Gleichzeitig entwickeln sich neue Klassen von Intelligenzen, die das Wertesystem komplett in einen anderen Kontext stellen.

Was bringen diese neuen intelligenten Subjekte mit sich? Bedrohen sie unsere zentralen menschlichen Werte? Müssen und dürfen wir diese überhaupt als moralische Wesen anerkennen? Und: Könnte es sein, dass das Gute, oder auch gerade das Böse,  nur in dieser neuen Intelligenzform zur Wirklichkeit werden kann?

4. Descartes und die Frage nach der Freiheit16 mars 202600:48:58

Wer kennt nicht Descartes und seinen revolutionären Satz: "Ich denke also bin ich." Cogito ergo sum. Auf der Suche nach einem archimedischen Punkt der Philosophie entwickelte er einen Blick auf unsere Wirklichkeit, der von dem denkenden Subjekt seinen Ausgang nahm. Die denkende Substanz als Gegenspieler der Physis begründete für ihn auch die wahre Freiheit. Was bleibt von dieser, wenn die Physis diese denkende Substanz, ja vielleicht das Subjekt selbst, obsolet macht?

3. Leibniz und die Frage nach dem Leben04 mars 202600:49:36

Gottfried Wilhelm Leibniz war einer der größten Denker der beginnenden Neuzeit. Wie beantwortete er die Frage nach der Wirklichkeit, wie ordnete er das Leben in den Kosmos ein? Und wie würde er, der vor ca. 350 Jahren die erste Rechenmaschine erfand, die neuen Entwicklungen im Bereich des Informatonszeitalters und er künstlichen Intelligenz verstehen?

2. Sein und Wirklichkeit17 févr. 202600:16:24

Das Thema Sein und Wirklichkeit wird im Licht der koperphysikalischen Wende betrachtet. Es geht um die Existenz und um das merkwürdige Wort "Sein", das die abendländische Philosophiegeschichte ziemlich bewegt hatte.

1. Intro - Jenseits von Gut und Böse03 févr. 202600:16:54

Was ist die Koperphysikalische Wende? Erste Gedanken zum Beginn einer neuen philosophischen Reise.

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