Explore every episode of the podcast Dialogplatz
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| Die Winterthurerin, die Kindern hilft, wenn die Eltern nicht mehr können | 18 Dec 2024 | 00:57:10 | |
Depressionen, Gewalt und Scheidungen – wenn Kinder unter ihren Eltern leiden, weiss Silvana Ferrari Rat. Im «Dialogplatz» spricht die Winterthurer Familienbegleiterin und Gründerin der Stiftung Windlicht und Akompa darüber, was hilft, wenn die Eltern nicht mehr können. Was wann besprochen wird 2.20 Die Arbeit als Familienbegleiterin 4.00 Kindergärtnerin, Mutter und Sozialpädagogin 6.40 Kinder als Symptom des Stresses der Familie 8.50 Mit Aufträgen der Kesb das Vertrauen gewinnen 12.50 Wann das Kind ins Heim muss 13.50 Hilfreiche Erziehungsmethoden in schwierigen Situation 16.00 In die Augen schauen und das Handy als Beziehungsabbruch 18.30 Wenn nichts mehr hilft - oder der ganz normale Wahnsinn 20.00 Wie es so weit kommt - die Summe von Stressfaktoren 23.20 Wie reagieren, wenn bei anderen Probleme feststellt? - Ansprechen, in Beziehung treten. 25.20 Jedes fünfte Kind leidet unter psychischer Gewalt der Eltern 27.50 Warum Verwöhnung auch zu psychischer Gewalt zählen kann 29.00 Hat die psychische die körperliche Gewalt abgelöst? 31.40 "Gewalt ist salonfähiger geworden" - auch wegen dem Krieg 33.00 Die Stiftung Windlicht - für Kinder von psychisch erkrankten Eltern 37.20 Wieso Silvana Ferrari Windlicht gründete 39.10 Finanzierung - oder wieso niemand dafür zahlt 40.50 Akompa - Die Firma für das schwächste Glied der Gesellschaft 42.20 "Es kostet später viel viel mehr" 44.00 Wie man bei der Arbeit nicht abstumpft 46.30 Was hast du erreicht, Silvana? 48.40 Kinder aus der Klemme - wenn Eltern sich streiten 53.20 Der Schlüssel zum Erfolg ist die Liebe zu den Kindern | |||
| Der Winterthurer an der Seitenlinie der Fussball-Nati | 04 Dec 2024 | 00:41:40 | |
Giorgio Contini ist Assistenztrainer bei der Nationalmannschaft, zuvor nutzte er die Arbeitslosigkeit, um Carlo Ancelotti bei Real Madrid zu besuchen. Was wann besprochen wird
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| Geburtshaus Winterthur: Das erste Baby kam gleich am Eröffnungstag | 26 Jun 2024 | 00:38:30 | |
Hebamme Lisa Bammatter ist Mitgründerin des Geburtshauses Winterthur und dessen Geschäftsführerin. Nach rund einem Jahr Betrieb zieht sie im Podcast «Dialogplatz» Bilanz, erzählt von den Herausforderungen und schaut in die Zukunft. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Sie ist umgeben von Meisterwerken hoch über der Stadt | 05 Jun 2024 | 00:55:58 | |
Die Kunsthistorikerin Katja Baumhoff ist Kuratorin der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz». Im Podcast «Dialogplatz» sagt sie, was ihr dieser Ort bedeutet. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Bauunternehmer, der nie Chef werden wollte | 15 May 2024 | 00:58:08 | |
Seit 21 Jahren leitet Truls Toggenburger die Winterthurer Baufirma Toggenburger. Im Podcast «Dialogplatz» spricht er über seine Arbeit, seinen Einsatz für das Rote Kreuz in früheren Jahren und sein Gotti, die Königin von Norwegen. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Schon als Teenager kämpfte diese Stadträtin für Verkehrsberuhigung | 24 Apr 2024 | 00:35:43 | |
Stadträtin Christa Meier (SP) bezeichnet sich als gradlinig und setzt sich schon ein halbes Leben lang für Tempo 30 ein. Im Podcast «Dialogplatz» spricht die Baustadträtin über ihren Einfluss auf die Verkehrspolitik und wie sie mit Drohbriefen umgeht. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Von der zahnlosen Grille zur singenden «Tatort»-Kommissarin | 03 Apr 2024 | 00:45:28 | |
In ihrer «Tatort»-Rolle als Tessa Ott wurde Carol Schuler einem breiten Publikum bekannt. Im Podcast «Dialogplatz» erzählt die Schauspielerin und Sängerin, warum Winterthur immer ihre Heimat bleibt. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Mann, der Winterthur verkauft | 13 Mar 2024 | 00:58:07 | |
Noch rund vier Monate ist Samuel Roth Geschäftsführer von House of Winterthur, der Winterthurer Standortförderung. Im Podcast «Dialogplatz» sagt er, wo Winterthur noch Potenzial hat. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Dirigent mit dem ansteckenden Lächeln | 21 Feb 2024 | 00:42:07 | |
Roberto González-Monjas ist seit 2021 Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur. Im Podcast erklärt er unter anderem, was Musik und Kochen gemeinsam haben. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Nati-Trainer, der mehr Junge für Handball begeistern will | 20 Dec 2023 | 00:36:18 | |
Michael Suter ist seit 2016 Handballnationaltrainer. Im Januar bestreitet er mit der Schweiz sein letztes Turnier, bevor er im Sommer das Amt abgibt. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Chlauspräsident benutzt die Fitze nur noch als Schuhbesen | 29 Nov 2023 | 01:00:43 | |
Schon als 17-Jähriger war Werner Braun als Samichlaus unterwegs. Im «Dialogplatz» erzählt der Präsident der Chlausgesellschaft Winterthur, was er daran liebt und wie er mit vorlauten Kindern umgeht. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die «Freundin der Nation» aus dem Weinland | 17 Nov 2023 | 00:52:18 | |
Yonni Moreno Meyer ist in Benken aufgewachsen und bloggt als «Pony M.» über ihr Leben und Gesellschaftsthemen. Im Live-Podcast erzählt sie, wie es dazu kam und was sich seit der Geburt ihres Sohnes verändert hat.
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| Der höchste Gastronom will seiner Branche Würze verleihen | 13 Nov 2024 | 00:40:46 | |
Beat Imhof ist seit dem Sommer Präsident von Gastro Suisse. Im Podcast «Dialogplatz» spricht der langjährige Geschäftsführer des Casinotheaters Winterthur darüber, wie er das schlechte Image der Gastronomie retten will, wie gut seine Kochkünste sind und warum er sich gegen die Foodstände in der Altstadt ausspricht.
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| Sie bestimmte mit, welches das beste Buch der Schweiz ist | 01 Nov 2023 | 00:26:33 | |
Die 54-jährige Buchhändlerin Tanja Bhend aus Winterthur war Teil der letztjährigen Jury des Schweizer Buchpreises. Am 11. November wird er erneut verliehen. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Sandwichkönig, der keiner sein will | 18 Oct 2023 | 01:00:19 | |
Der 42-jährige Kurde Hasan Kandil hat mit seinen Sandwiches einen kulinarischen Nerv getroffen. Im Podcast erzählt er von seiner Kindheit und plädiert für mehr Gelassenheit und Dankbarkeit im Leben. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Schauspieler, der Rätselräume entwickelt | 04 Oct 2023 | 00:56:16 | |
Miro Hintermüller hat das erste Escapegame von Winterthur mitgegründet und lebt heute vom Beruf des Spieleentwicklers. Im Podcast Dialogplatz spricht er über den Weg von der Idee zur Firma und warum das Theater viel mit Spielen zu tun hat. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die DDR-Auswanderin, die Frauen Zuflucht bietet | 20 Sep 2023 | 00:58:42 | |
Kerstin Jüngling leitet seit rund zwei Jahren das Frauenhaus Winterthur, das Opfern von schwerer häuslicher Gewalt Zuflucht bietet. Im Podcast Dialogplatz fordert die 62-Jährige unter anderem mehr Sichtbarkeit für negative Gefühle. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der SP-Sozialvorsteher, der einst bei der Credit Suisse arbeitete | 06 Sep 2023 | 00:44:28 | |
Vom Stadtparlamentsbesetzer zum Stadtrat. Nicolas Galladé erzählt im Podcast über seine und die heutige Jugend, den FCW und wie er eine «Googleisierung» der Stadt verhindern will. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Dank ihr schwimmen Generationen von Winterthurern | 28 Jun 2023 | 00:46:33 | |
Im Podcast «Dialogplatz» erklärt Regula Kuhn, warum jeder und jede schwimmen können sollte und warum Kinder heute teilweise «verweichlicht» sind. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der FCW-Captain, der mit 32 in der Super League debütierte | 14 Jun 2023 | 00:44:09 | |
FCW-Captain Granit Lekaj verrät im Podcast, wie es seinem gebrochenen Fuss geht, welchen Trainer er sich wünscht und wie er zum Fussball kam. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die Psychologin, die Korsette schneidert | 31 May 2023 | 00:33:39 | |
Beata Sievi ist Korsettmacherin. Die Winterthurerin, die ursprünglich aus Danzig in die Schweiz kam, kreiert kunstvolle Kleidungsstücke, die die weiblichen Formen hervorheben. Wie das zu ihrer feministischen Einstellung passt, erzählt sie im Podcast Dialogplatz. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Seit fast 50 Jahren schützt sie Tiere | 17 May 2023 | 00:44:33 | |
Susy Utzingers erste Erinnerung an eine Begegnung mit einem Tier ist, wie sie als etwa Vierjährige ihre Jacke auf einen frierenden Hund legte. Als Achtjährige arbeitete sie dann in der Tierambulanz ihres Vaters mit, auch nachts - egal, ob am nächsten Tag Schule war. Da ist es wenig verwunderlich , dass Utzinger auch ihr ganzes folgendes Leben dem Tierschutz widmete. Im Podcast "Dialogplatz" erzählt die 53-Jährige auch, warum Tierliebe alleine nicht reicht und was sie von Aktionen gegen Pelzträger hält. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Eltern sollten Kinder nicht überbetreuen | 03 May 2023 | 00:38:40 | |
Viele Eltern neigten heute dazu, ihre Kinder zu stark zu betreuen, sagt Reinhard K. Sprenger im Podcast «Dialogplatz». Der Unternehmensberater hat ein Buch über Erziehung geschrieben. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die 80er-Jahre in Winterthur, Historiker Miguel Garcia im Gespräch | 23 Oct 2024 | 00:46:24 | |
Die 80er-Jahre prägen Winterthur bis heute. Die jungen Menschen von damals kamen bislang wenig zu Wort. Ein Oral History-Projekt von Historiker Miguel Garcia gibt den Bewegten eine Stimme. Im Dialogplatz ordnet er die damalige Zeit ein und zeichnet die Entwicklung der Ereignisse nach. | |||
| Die Wolfsmutter von Winterthur sagt Adieu | 19 Apr 2023 | 00:50:53 | |
Ruth Werren spricht im Podcast «Dialogplatz» über «ihren» Wildpark Bruderhaus, sagt, warum sie froh ist, dass es dort keinen Streichelzoo gibt, und warum der Wolf nicht ihr absolutes Lieblingstier ist. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die Motocrosserin, die gegen Männer antritt | 05 Apr 2023 | 00:40:25 | |
Dieser Sport steht kaum im Rampenlicht, aber in ihrer Familie hat er Tradition. Bereits mit sieben begann Sandra Keller Motorrad zu fahren, angeleitet von ihrem Vater, der wie schon der Grossvater Motocross-Rennen fuhr. Die Leidenschaft für den Motorsport hat die 25-Jährige bis heute nicht verloren – trotz zahlreichen Verletzungen. Zu Gast im «Dialogplatz» erzählt sie von ihrem Sport, den sie neben dem Job als Gestalterin Werbetechnik ausübt. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Stepptänzer, der von Clown Dimitri entdeckt wurde | 22 Mar 2023 | 00:57:48 | |
Der Stepptanzweltmeister Daniel Borak sagt, er sei ein faules Kind gewesen, dem das Steppen einfach leichtgefallen sei. Doch die Begegnung mit Clown Dimitri änderte Boraks Leben grundlegend. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Anwalt, der Fluchtkunst zurückfordert | 08 Mar 2023 | 01:01:38 | |
Olaf Ossmann sorgt für die Sicherheit von Winterthurer Juden und vertritt die Emden-Erben gegen die Bührle-Stiftung vor Gericht. Im «Dialogplatz» spricht er über blinde Flecken der Schweiz und den erstarkten Antisemitismus seit der Corona-Pandemie. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Johannes Binottos zerzauster Stofffisch | 22 Feb 2023 | 00:49:21 | |
Johannes Binotto ist der Schreiber hinter der Lomo-Kolumne im «Landboten». Im Dialogplatz-Podcast spricht er über seine Ängste, Probleme beim Schreiben und stellt ein Stofftier aus seiner Kindheit vor. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Salzhaus-Chef spricht über Alkohol und Party-Absprachen | 08 Feb 2023 | 00:49:10 | |
Der Salzhaus-Chef Kajo Frischknecht erzählt im «Dialogplatz», wieso er die Party zu seinem Beruf gemacht hat. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Der Baum-Fan, der den Wald der Zukunft plant | 14 Dec 2022 | 00:53:21 | |
Beat Kunz ist Baum-Fan. Der Leiter Stadtgrün versteht es deshalb gut, dass Menschen emotional reagieren, wenn ein Baum gefällt wird. Dennoch sei das manchmal nötig. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die Comediènne, die Männern mit ihrer Brust Angst einjagt | 30 Nov 2022 | 00:51:49 | |
Lea Whitcher ist Schauspielerin und Kabarettistin. Eigentlich ist das, was sie macht, aber schwer in eine Schublade zu stecken. Sie parodiert im Duo «9voltnelly» gemeinsam mit Jane Mumford die erfundenen Whiskey-Sisters aus Texas, nimmt in «Mama love» ihr eigenes Mutterbild auf die Schippe und zwischendurch spielt sie eine Beamtin in einem Schweizer Film. Im Podcast «Dialogplatz» spricht die 35-jährige Frau über ihre Jugend in Winterthur. Sie sei kein Klassenclown gewesen, eher eine Art «Hippi-Freak» mit Kleidern vom Afro-Markt, die nicht wirklich neben die Ärztetöchter an der Kantonschule Rychenberg passen wollte. Mittlerweile lebt Whitcher in Zürich, wo sie sogar im Elternsein einen grossen Leistungsdruck wahrnimmt. «Und ich ging teilweise im Pijama auf den Spielplatz.» Das sei in Winterthur wahrscheinlich entspannter, sagt Whitcher. Provokation und Meta-EbeneWhitcher provoziert gern auf der Comedy-Bühne. Bei einem ihrer Lieblingsthemen, der Gleichstellung, stösst sie so manchen Mann vor den Kopf. Auf ihrem Plakat strömt Milch aus einem herzförmigen Nippel ihrer nackten Brust. «Das macht den Leuten Angst», so Whitcher. Trotzdem hat sie selbst gesetzte Grenzen. Kulturwitze versuche sie so wenig wie möglich zu machen. Wegen dem Credo, nicht nach unten zu treten. Ihre Parodie der Whiskey-Sisters aus Texas sei ein Grenzfall, bei dem sie ihr Prinzip etwas dehne. Dort sei es jedoch mehr das klischierte Bild, das man von den «Rednecks» habe, über das sie sich lustig mache. Das Risiko, das jemand im Publikum diese Meta-Ebene nicht verstehe, müsse sie eingehen. Im Podcast «Dialogplatz» spricht Lea Whitcher auch über Selbstzweifel, die sie als Mutter entwickelte und warum sie diese zum Stück «Mama Love» inspirierten. Whitcher glaubt, das Gerücht, Frauen seien nicht witzig, komme daher, dass es Teil der Komik sei, sich auf der Bühne als «Looser» darzustellen. «Wenn eine Frau aber eine gesellschaftliche Verliererin ist, dann ist potenziell ein Kind bedroht.» Feminismus, Fürsorge und Gleichstellung sind Lea Whitcher auch abseits des Comedy ein Anliegen. Deshalb lancierte sie die «Care City», unter dessen Namen Projekte gestartet werden sollen, die Pflegetätigkeiten einen grösseren gesellschaftlichen Stellenwert einräumen. «Ich bin ganz klar eine Idealistin», sagt Whitcher. Welches Thema wann besprochen wird:
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| Bruno Berner über seine ersten Monate als Trainer des FC Winterthur | 16 Nov 2022 | 00:53:41 | |
«Wir dürfen eine gewisse Zufriedenheit haben», sagt Bruno Berner im Podcast «Dialogplatz» und schiebt gleich nach: «Aber wir haben noch nichts erreicht.» Bruno Berner ist seit Sommer Trainer beim FC Winterthur. Mittlerweile steht der Aufsteiger mit 16 Punkten auf dem 9. Platz. Berner aber sagt: «Die Tabelle ist für mich total sekundär. Für mich ist die Entwicklung viel wichtiger.» Diese hat der FCW im ersten Halbjahr unter ihm bereits durchgemacht. Nach einer schwierigen Phase ist der FCW nun leistungsmässig in der Super League angekommen. «Es war wie eine Auferstehung nach dem 0:6 gegen Luzern», so Berner. Möglicherweise sei es gut gewesen, dass es richtig «gräblet» hat, meint er. Gezweifelt habe man beim FCW aber nie an den Fähigkeiten der Spieler – im Vergleich zu Aussenstehenden. «Die Spieler mussten wochenlang lesen, dass es ihnen nicht reicht», kritisiert Berner. «Kommen Sie einmal jeden Tag zur Arbeit und die Aussenwelt sagt Ihnen, schön und herzig, wie Sie das machen, aber eigentlich reicht es nicht.» «Keine Verlierer»Im Podcast erzählt Berner aber auch, warum er zum FC Winterthur gewechselt hat und den sicheren Job beim Verband aufgab. «Ich liebe Abenteuer, so anständig ich auch daherkommen mag», sagt der Trainer. Zudem passen die Wertehaltungen des Clubs, also die gesellschaftliche Offenheit, mit seinen zusammen. «Die Werte innerhalb der Mannschaft müssen klar sein, bevor man das erste Training leitet», sagt Berner. Das mache es bei Problemen auch einfacher, diese anzusprechen. Die Kommunikation mit den Spielern ist dem Trainer ein Anliegen. Er legt Wert auf Respekt und Begegnungen auf Augenhöhe. «Unter mir soll keiner verlieren», sagt er. Personalentscheide teilt er den Spielern persönlich mit. «Sie müssen diese nicht immer verstehen, aber sie müssen sie akzeptieren», sagt Berner. Das Highlight der Vorrunde? «Der Coup in Sion.» Er müsse eingestehen, dass dieser eine Sieg doch sehr entscheidend war für die «Auferstehung» des FCW. Was wann besprochen wird
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| Wie Bettina Stefanini mit ihrem Milliardenerbe umgeht | 02 Nov 2022 | 01:07:43 | |
Sie hütet einen immensen Schatz. Bettina Stefanini ist die Tochter des Winterthurer Sammlers und Immobilienbesitzers Bruno Stefanini, der für seine teilweise verfallenen, aber günstigen Wohnungen und seine chaotische, aber sehr umfassende Kunstsammlung bekannt war. Bettina Stefanini präsidiert nun die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG). Ihre Arbeit in der Stiftung begann mit einem Rechtsstreit. Denn die Stiftungsurkunde des Vaters war abgeändert worden. Als sie ihren Sitz im Stiftungsrat gesichert hatte, musste sie zuerst die SKKG von der Immobilienfirma Terresta trennen. «Mein Vater hatte nicht Buch geführt darüber, was zur Stiftung gehörte und was nicht», sagt Bettina Stefanini. Also stiess sie die Inventarisierung an, was sich als Mammutaufgabe entpuppte. Die Zukunft bringt ArbeitBettina Stefanini will die Sammlung nun in eine geordnete und transparente Zukunft führen. Dazu gehört auch die Provenienzforschung, bei der die SKKG den Schwerpunkt auf die Zeit des Nationalsozialismus legt. Ein grosses Projekt ist zudem der Bau des Campo, des Sammlungsdepots, das in Neuhegi entstehen wird. Bettina Stefanini teilt die Leidenschaft für die Sammelobjekte ihres Vaters. Ein Lieblingsobjekt habe sie aber nicht. «Noch nicht», sagt sie. Vater und Tochter verbinde zudem ihr Optimismus, beide seien risikofreudig und idealistisch. Im Gegensatz zu ihrem Vater sei Bettina Stefanini aber an Terminen pünktlich und auch sein Misstrauen, das er aufs Alter entwickelt habe, habe sie nicht geerbt. Dank gesparter Renovation schuldenfreiNeben der Sammlung von Kunstobjekten und Kuriositäten, ist Bettina Stefanini auch zuständig für die Immobilien von ihrem Vater. Bei diesen stünden im Moment viele Sanierungen an. Auf die Frage, warum ihr Vater seine Häuser verfallen liess, sagt Stefanini: «Er hat es einfach nicht eingesehen, eine Küche rauszureissen, wenn diese noch funktionierte, nur weil sie alt war.» Auch das Geld habe eine Rolle gespielt. Hätte Bruno Stefanini seine Häuser alle saniert, wäre er wohl nicht mit 70 schuldenfrei gewesen. Kindheit und AbgrenzungIm Podcast spricht Bettina Stefanini auch über ihr eigenes Leben. Sie habe eine wunderschöne Kindheit in Winterthur verbracht, die von Freiheiten geprägt war. «Ich war immer eine Vater-Tochter», sagt sie. Später als Teenager grenzte sich Bettina Stefanini von ihrem Vater ab. «Er hatte auch etwas Manipulatives», sagt sie. «Er wusste die Leute für sich einzuspannen.» Trotzdem sei es ihr wichtig gewesen, immer im Gespräch zu bleiben, was ihr auch gelang. Bettina Stefanini mochte Winterthur zwar, in der Jugend empfand sie es hier trotzdem als zu eng. «Es gab die Leute, die in den Widder gingen, die, die sich im Rössli trafen und die vom Pickwick Pub.» Am letzten Tag ihrer Lehre als Damenschneiderin an der Metzgasse zog Bettina Stefanini mit ihrem Rucksack los und wanderte nach Irland aus. Dort fand sie ihre Wahlheimat, gründete eine Familie und machte eine zweite Karriere als Wissenschaftlerin. Sie forschte zum Klimawandel und gab ihre Karriere und Irland erst auf, als die Sammlung ihres Vaters drohte, in fremde Hände zu fallen. Welches Thema wann besprochen wird
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| Der FDP-Stadtrat, der Japanisch spricht | 02 Oct 2024 | 00:40:36 | |
Trams in Winterthur, Klimaziele und Windräder: Im Podcast erzählt der Vorsteher der Technischen Betriebe Stefan Fritschi (FDP) von den aktuellen Herausforderungen und warum er Japan-Fan ist. | |||
| Der Spitzengastronom, der am liebsten «Ghackets mit Hörnli» isst | 19 Oct 2022 | 00:52:10 | |
Er hat sich 15 Gault Millau Punkte erkocht und isst zu Hause am liebsten «Ghackets mit Hörnli». Der Winterthurer Alex Bindig führt seit drei Jahren das Restaurant Trübli am Neumarkt. Dort gibt es nur ein Menu Surprise, die Gäste bekommen also keine Speisekarte, sondern essen, was auf den Tisch kommt. «Damit wollen wir unsere Gäste in die richtige Richtung stossen und ihren kulinarischen Horizont erweitern», erklärt Bindig im Podcast «Dialogplatz». Als Kind erweiterte Bindig bereits den kulinarischen Horizont seiner Mutter. «Ich musste zu Hause die kulinarische Reissleine ziehen», verrät er. Seine Mutter habe eine Vorliebe für Kartoffelgratin und Dörrbohnen gehabt, dies sei ihm auf Dauer etwas zu eintönig gewesen. Seit kurzem ist Bindig selber Vater. Einen Vaterschaftsurlaub hat er zwar nicht, aber er plante zusammen mit dem Team die Betriebsferien für die Zeit um die Geburt. Die Ferien will er nutzen, um seine Tochter kennen zu lernen. «Es nützt ihr nichts, wenn sie mich in Hochglanzmagazinen sieht und sagt: ‹Ah da ist der Papi, der nie Zeit hat›», sagt der Punktekoch. Die Entwicklung der Winterthurer GastronomieBindig hat mit seinem absoluten Fokus auf das Menu Surprise in Winterthur eine neue Idee etabliert. Ähnliches gibt es nur noch im Rosa Pulver, das ebenfalls mit Punkten ausgezeichnet wurde und von Bindig explizit gelobt wird. «Sie machen das sensationell», so Bindig. Der Gastroszene Winterthur gehe es aktuell aber gut, glaubt er. Wobei nach der Pandemie mit dem Krieg in der Ukraine und den steigenden Energiepreisen bereits die nächsten Herausforderungen warten. Für die klassische Gastronomie malt Bindig aber eine düstere Zukunft, er glaubt, dass man den Gästen mehr bieten müsse, das habe sich durch die Pandemie nochmals verstärkt. Die neuen Gastrotrends sieht er beim bewussten Geniessen, insbesondere was den Fleischkonsum angeht. Daniel Humm hat letzthin als erster Koch überhaupt drei Michelin-Sterne bekommen für ein veganes Restaurant. «Wenn man das vor 15 Jahren jemandem erzählt hätte, wäre man ausgelacht worden», meint Bindig. Was man seiner Frau nicht verraten soll, hören Sie im Landbote-Podcast «Dialogplatz» ab Minute 33. Welches Thema wann besprochen wird
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| «Beni national» kehrt auf die Showbühne zurück | 05 Oct 2022 | 00:46:38 | |
Eigentlich freue er sich auf alles. Beni Thurnheer (73) steht am Samstag, 15. Oktober, wieder auf der Showbühne. Dann strahlt SRF nach zehn Jahren Pause wieder die SRF-Sendung «Benissimo» aus. Anlass dafür ist die erste Ausgabe der beliebten Samstagabendsendung, die vor 30 Jahren ausgestrahlt wurde. Um ein «Comeback» handle es sich aber nicht. «Das ist eine einmalige Jubiläumsshow», sagt Thurnheer im Podcast «Dialogplatz». Gleichzeitig findet an diesem Abend der Match FCW gegen GC statt. Sollte der FCW in Führung gehen, sei für ihn klar: «Es wäre mir eine Ehre, das Zwischenresultat bekannt zu geben.» Aber nicht nur das: Die Leute würden dann merken, dass die Sendung «wirklich live ist». FCW-Fan ist Thurnheer schon seit seinem siebten Lebensjahr. Deshalb feierte er auch spontan den Aufstieg seines Lieblingsclubs vor dem Stadthaus im Mai. Im Gespräch, das vor dem FCW-Sieg am letzten Sonntag gegen Sion stattfand, sagt er denn auch: «Der FCW kann sich nun ein Jahr lang ans Klima der Super League gewöhnen.» Aus dem Leben eines SportreportersObwohl Beni Thurnheer schon längst im Pensionsalter ist, will er es nicht gemütlich nehmen. «Es wird mir relativ schnell langweilig.» Deshalb habe er verschiedene Projekte am Laufen. Demnächst erscheine ein neues Buch von ihm. Titel: «Der Sportreporter und die Philosophen» – eine Mischung aus Autobiografie und Konversation mit Philosophen. Thurnheer erzählt im «Dialogplatz» auch aus seinem Leben als Sportreporter und wie ihm sein Jusstudium dabei geholfen hat – nämlich beim genauen Formulieren. Er selber habe bei den Fussballspielen immer viele Notizen dabeigehabt. Heute habe sich der Job des Kommentators grundlegend verändert. Wichtig sei nach wie vor, die eigene Persönlichkeit einzubringen. In seinem Leben war Thurnheer häufig auf Reisen unterwegs, doch zu Hause ist er in Seuzach. Das ist ihm wichtig: «Es war eine Ehrensache, dass ich beim 125-Jahr-Jubiläum der Musikgesellschaft Seuzach moderierte.» Häufig trifft man ihn auch in Winterthur an, wo er geboren und aufgewachsen ist. Um Autogramme werde er zwar nicht mehr so oft gebeten. «Dafür fragen viele, ob sie ein Selfie mit mir machen können.» Dafür ist «Beni national» gern zu haben. Wann welches Thema besprochen wird
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| Die Winzerin, die vom und für den Wein lebt | 21 Sep 2022 | 00:37:09 | |
Für Winzerin Nadine Saxer ist Wein mehr als nur der Beruf. «Er ist auch etwas mein Leben», sagt sie. Und es sei auch mehr als nur Arbeit. Es sei eine Kunst, so Saxer. Vor allem, wenn das Jahr nicht so gut gewesen sei. «Es sind sehr viele Faktoren, die bei der Arbeit im Keller, also nach der Traubenlese, reinspielen», sagt Saxer. Aktuell wird auf den Parzellen des Weinguts Saxer gewümmet – alles in Handarbeit. «Wir haben ein treues, routiniertes Trüppchen, das uns dabei hilft», sagt Saxer. 2022 ist ein gutes Weinjahr, was das heisst, erklärt Saxer beim Podcast «Dialogplatz». Die studierte Önologin übernahm das Weingut 2011 von ihrem Vater, seither habe sie nur feine Umstellungen vorgenommen. «Ich habe nicht alles auf den Kopfgestellt», sagt sie. Als Frau war sie fast eine Exotin in der Szene. «Da gewöhnt man sich aber schnell dran.» Zudem gäbe es immer mehr Winzerinnen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie die bessere Nase haben für die Feinheiten im Wein. Dank Corona Kunden aus der WestschweizAuf Grund der Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie haben viele Leute in den vergangenen beiden Jahren die Schweiz entdeckt – und gemäss Saxer auch den Schweizer Weinbau. So habe sie seither vermehrt Kunden aus der Westschweiz. «Es ist wirklich etwas Neues, dass die Westschweizer sich für Deutschschweizer Wein interessieren.» Weniger spannend findet Saxer alkoholfreien Wein. «Der Alkohol ist auch ein Aromaträger, darum kommt alkoholfreier Wein nicht an die Qualität eines normalen Weins heran», meint sie. Wann welches Thema besprochen wird
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| Die ausdauerndste Velofahrerin der Welt | 07 Sep 2022 | 00:43:15 | |
Nicole Reist ist die weltweit beste Velofahrerin, wenn es über sehr weite Distanzen geht. Seit elf Jahren hat die 38-jährige Weisslingerin jedes Rennen gewonnen. Für die Tortour im August – ein Rennen über 1035 Kilometer und 13’000 Höhenmeter – brauchte sie 40 Stunden und 15 Minuten und gewann in der Damenkategorie. Reists Leistung ist ein Rekord. Aber nicht der einzige, den sie geknackt hat. Im Podcast «Dialogplatz» erzählt Reist, was sie antreibt, weshalb sie so hart trainiert und was den Reiz dieser ultralangen Rennen ausmacht. Dieses Jahr stand sie kurz davor, ein grosses Ziel zu erreichen: Beim Race Across America im Juni lag sie bis 300 Kilometer vor Schluss in Führung, noch vor dem ersten Mann. Doch dann brach sie sich das Schambein und musste zwei Konkurrenten vorbeiziehen lassen. Den Sieg in der Frauenkategorie erreichte sie trotzdem. Ein Preisgeld dafür gab es aber nicht. Ihr Gewinn war lediglich ein Holzbrettchen. Im krassen Gegensatz zum Preisgeld stehen die Auslagen für die Rennen. «Die sind massiv», sagt Reist. Das ist mit ein Grund, weshalb sie neben dem harten Training 100 Prozent arbeitet. Durchgetakteter AlltagIhren Beruf als Hochbautechnikerin liebt Reist. 98 Prozent ihrer Zeit verbringe sie sitzend im Büro. Das harte Training sei deshalb gut möglich. Im Podcast erzählt sie, dass sie täglich um 1.30 Uhr aufsteht, um im Schutzraum ein erstes Training zu absolvieren. Ihr Arbeitstag beginnt morgens um 5 Uhr, um 16 Uhr macht sie Feierabend. Die Nacht beginnt für Reist früh; meist ist sie um 19 Uhr im Bett. Liegt nicht einmal ein feines Abendessen in einem Restaurant drin für die Sportlerin? «Je nach Saison ist das sehr schwierig», sagt Reist. Wenn, dann terminiere sie das aufs Wochenende. Wann welches Thema besprochen wird
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| Der Stadtvater, der an jede «Hundsverlochete» gehen will | 24 Aug 2022 | 00:26:19 | |
Bei den Stadtratswahlen im Frühling hat Stadtpräsident Michael Künzle (Mitte) mit 21’799 Stimmen das beste Resultat erzielt. Er ist bekannt als «Händeschüttler», der an jeder Veranstaltung anzutreffen ist. Im Podcast «Dialogplatz» erzählt er, dass sich die Leute jeweils darüber lustig machten, dass er an jede «Hundsverlochete» gehe. «Aber die gleichen Leute sind ja dann auch froh, dass ich an ihren Anlass komme.» Das ganze Gespräch hören Sie hier: Im Podcast gibt der Stadtpräsident auch Einblicke in sein Privatleben. So klagt er über betrunkene Nachtschwärmer, die grölend an seinem Garten vorbeilaufen. «Ich bin froh, dass die nicht wissen, wer da wohnt.» Künzle erzählt auch von seinen Ferien mit der Familie, in denen er sich seine Rippe gebrochen hat, als er ein Kinderbuch aufheben wollte. Der Stadtpräsident steht auch dem Kulturressort vor, auf einen Favoriten in Winterthur will er sich aber nicht festlegen. Hingegen habe ihn an den Musikfestwochen die Band «Jeremias» begeistert. «Die Texte sind tiefsinnig und die Musik kommt gut rüber. Es war ein schöner Abend.» Neben den privaten Einblicken nahm Michael Künzle auch zu politischen Fragen Stellung. Etwa zur städtebaulichen Entwicklung von Winterthur. So wünsche er sich für Töss einen besseren Übergang zum Dättnau. «Es kann ja nicht sein, dass eine Fussgängerüberführung eine Autobahn kreuzen muss. Man kann die Situation dort verbessern.» Die geplante Aufwertung mit dem A1-Projekt sieht er als grosse Chance. Keine Angst vorm «Merkel-Effekt» Künzle trauert dem «C» nach, das seine Partei mit dem Wechsel von «CVP» zu «die Mitte» abgab. «Das ist eine starke Marke in der Schweiz, die man nicht verändern sollte.» Die Mitte hat in Winterthur bei den letzten Wahlen zwar zugelegt, ist aber immer noch eine kleine Partei, im Hinblick darauf, dass sie den Stadtpräsidenten stellt. Trotzdem hat Michael Künzle keine Angst vor einem «Merkel-Effekt», dass die Partei nach ihm in ein Tief fallen könnte. Es gebe aussichtsreiche Kandidaten für seine Nachfolge, so Künzle. Wann welches Thema besprochen wird
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| Sie tanzte schon als Kind zum Sound der Musikfestwochen | 29 Jun 2022 | 00:57:58 | |
Für viele waren Rychenbergpark, Büelpark und Viehmarkt eine ideale Kulisse für die Musikfestwochen (MFW). Letztes Jahr ging das traditionelle Festival ausnahmsweise im Grünen über die Bühne – wegen Corona. Die Atmosphäre in den Parks kam gut an beim Publikum. «Viele Menschen hatten Freude, doch auch in den Parks gab es Herausforderungen», sagt die 37-jährige MFW-Präsidentin Anina Ljaskowsky im Podcast. Ein Problem waren etwa die «No-Shows»: Gäste, die ein (Gratis-)Ticket reserviert hatten, aber dann nicht zum Konzert erschienen. Auseinandersetzungen mit den Anwohnern gab es insbesondere im Rychenbergpark. «Man hört viel über diejenigen, die schimpfen. Am Schluss ist das aber eine kleine Zahl von Menschen», sagt Ljaskowsky im Podcast. «Aber natürlich, man muss Rücksicht nehmen auf die Anwohnerinnen und Anwohner.» Der Stadtrat habe diese eine Ausnahme bewilligt. Deshalb sei auch klar, dass es dabei bleiben würde. Festival der NewcomerOft höre Ljaskowsky Geschichten von früher, als Bands wie «Die toten Hosen» auf der Steinberggasse auftraten. Doch die Musikfestwochen seien nicht mehr das Festival der «grossen Namen». Das habe mit der Entwicklung der Musikindustrie zu tun. Viele Bands würden heute grössere Gagen verlangen, weil sie keine CDs mehr verkaufen. Das übersteige das MFW-Budget. «Wir sind heute ein Festival der Newcomer, Schweizer Acts oder Entdeckerbands.» Bei der Programmierung des Festivals achte man sehr auf den Frauenanteil bei den Acts. «Wir haben das grundsätzliche Anliegen, allen Arten von Menschen vor und hinter dem Bühne einen Platz zu geben», sagt die MFW-Präsidentin. Über Festivals, die nur Männer auf der Bühne haben, sagt sie: «Das ist ärgerlich.» Ljaskowsky ist ehrenamtliche Präsidentin der MFW. Ihr Geld verdient sie hauptsächlich als Selbstständige im Eventbereich. Winterthur ist ihre Heimatstadt; ihr Grossvater und später ihr Vater führten ein Herrenmodegeschäft am Untertor. Ihre Antwort auf die Frage, was sie von Winterthur wegbringen würde, sagt Ljaskowsky klar: «Nichts.» Wann welches Thema besprochen wird
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| Der Albanifest-Präsident, der eine Nachfolge sucht | 15 Jun 2022 | 00:36:02 | |
Nach zwei Jahren Pause findet das traditionelle Albanifest wieder statt. Vom 24. bis 26. Juni ist in der Altstadt Chilbi angesagt. Mitten im Getümmel wird der 53-jährige OK-Präsident Daniel Frei sein. «Ich bin jeweils dort, wo es mich in meiner Funktion braucht», sagt Frei im Podcast «Dialogplatz». Dieses Jahr wird er zum letzten Mal als Präsident dabei sein. Mit der Familie geniesst er trotz der Verpflichtungen jeweils eine Fahrt auf dem Riesenrad. Das diesjährige, 49. Albanifest solle in etwa so stattfinden, wie man es kennt. Also mit Bahnen, Essensständen und Musik. Und: «Wir wollen die Tradition hochleben lassen. Das heisst, die Vereine stehen im Mittelpunkt.» Rund 80 Vereine sind am Fest präsent. Die Besucherzahl schätzt das OK auf über 100’000 – doch es könnten laut Frei nun nach der pandemiebedingten Pause sogar noch deutlich mehr sein. Das OK habe sich jedenfalls auf ein solches Szenario vorbereitet. Wie gross der Besucherandrang wird, könne Frei aber nicht sagen. Schliesslich gebe es verschiedene Zugänge zum Fest und keine «Eingangskontrollen». «Es wäre schön, wenn jeder Besucher einen Franken bezahlen würde», sagt er. «Das würde niemandem wehtun, und wir wüssten genau, wie viele Menschen in die Altstadt kamen.» Frei erzählt im Gespräch auch, was es alles braucht, damit das Albanifest überhaupt stattfinden kann und was dieses so einzigartig macht. Ohne viel ehrenamtliches Engagement des OK und der Vereine würde das nicht klappen. Diesmal seien etwas weniger Vereine dabei als sonst. Für diese sei es eine Herausforderung, genügend Leute zu finden, die mithülfen. Gern würde es Frei sehen, wenn das Albanifest mehr Unterstützung und Wertschätzung von der Politik erhalten würde. «Wir sind zehn Macher im Team und führen eigentlich ein KMU – ehrenamtlich.» Deshalb könne es nie genug Wertschätzung geben. Beklagen wolle er sich dennoch nicht. Frei ist beispielsweise zufrieden mit der Leistungsvereinbarung mit der Stadt. Ein weiteres Ehrenamt hat Daniel Frei beim Dachverband Winterthurer Sport (DWS), den er präsidiert. Nicht, weil er einfach gern Präsident sei, sondern «weil ich früh gemerkt habe, dass es in einem Verein einfach einen braucht, der vorn hinsteht». Unter ihm ist der DWS politisch geworden – das hat sich etwa in der Diskussion um Gratisparkplätze für Sporttrainer gezeigt. Wann welches Thema besprochen wird
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| Mister FCW, der den Aufstieg immer noch nicht fassen kann | 01 Jun 2022 | 01:23:35 | |
Das erste Jahr arbeitete Andreas Mösli gratis für den FC Winterthur, weil der Verein derart verschuldet war. Das war vor 20 Jahren, nun ist der FCW auf dem Höhepunkt seines sportlichen Erfolges und Mösli sowas wie das Gesicht des Vereins. Nun will Mösli eigentlich sein Pensum reduzieren. «Ich hatte das Bedürfnis etwas runterzuschrauben, aber wenn man aufsteigt, ist dies natürlich nicht so einfach», sagt er. Im Podcast «Dialogplatz» spricht er über den Kult um das Stadion. «Als ich vor 20 Jahren begann, war eines der grossen Themen: Die Schützenwiese diese Bruchbude, diese Lotterbude der Nation. Dafür müsse man sich schämen», erzählt Mösli im Podcast. Die «Schützi» sei sehr negativ konnotiert gewesen. Mit Blick nach Schaffhausen ist sich Mösli aber sicher, dass es richtig ist an der Schützenwiese festzuhalten – trotz den Problemen. «Die Schützenwiese hat Charme und eine Seele», sagt Mösli. Moderne Stadien, wie jenes in Schaffhausen, seien hingegen austauschbar. Doch auch in Winterthur wird es Neuerungen geben. Beispielsweise die Sektorentrennung oder die Fangnetze hinter den Toren. «Trotzdem wird die Schützenwiese den Charme und den Charakter nicht verlieren», sagt Mösli. Wann welches Thema zu hören ist
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| Er lebt die Naturwissenschaften und hat ein Krokodil gekauft | 18 May 2022 | 00:57:21 | |
Damit das Technorama in Winterthur auch eine Schönwetterdestination wird, hat es viel in den Erlebnispark investiert. Direktor Thorsten Künnemann sagt im Podcast, wie der Aussenbereich ankommt und welche Exponate die Besucherinnen und Besucher aktuell und in Zukunft nicht verpassen sollten: von der Wunderbrücke über die geplante Gas-Show bis zu Lichtspielereien in den WCs. An der nordfriesischen Küste aufgewachsen, hat sich Künnemann anfänglich vor allem für Biologie interessiert und bereits in jungen Jahren Führungen durch Watt und Salzwiesen geleitet. Schon damals sei es ihm darum gegangen, den Menschen nicht die Welt erklären zu wollen, sondern die Neugierde dafür zu wecken, den Phänomenen selbst auf den Grund zu gehen, indem man sie erlebt, ausprobiert und hinterfragt. Ein grosses Haus wie das Technorama zu leiten, habe ihn schon immer fasziniert, sagt Künnemann im Gespräch. Als er 2008 das Zeitungsinserat für den Direktorenposten gelesen habe, sei er aber erst einmal in die Ferien verreist. Erst nach der zweiten Ausschreibung habe er sich getraut, eine Bewerbung einzureichen. «Ich war früher eher schüchtern», sagt der 51-Jährige. Heute mag er Auftritte vor Publikum, nicht nur an Kongressen auf der ganzen Welt, sondern auch an Veranstaltungen wie der naturwissenschaftlichen Soiree «in Vino Scientia». Der Familienvater verrät zudem im Podcast, was er an Winterthur besonders mag, wo er mit seiner Grösse von über zwei Metern einkauft und wie es dazu gekommen ist, dass er eine richtige Krokodil-Lokomotive erworben hat. Wann welches Thema besprochen wird
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| Die Literaturbegeisterte, die gern in der Natur ist | 04 May 2022 | 00:28:18 | |
Das Konzept der Literaturreihe «lauschig – Worte im Freien» ist bestechend einfach: Lesungen finden in Winterthurer Parks oder auf Spaziergängen statt. Initiantin der Reihe ist die 43-jährige Ramona Früh. Sie ist selbstständige Kulturmanagerin und hat «lauschig» im Jahr 2015 lanciert – mit grossem Erfolg. Im Podcast «Dialogplatz» erzählt Früh, wie sie auf die Idee gekommen ist, Lesungen an speziellen Orten zu organisieren und wie sie ihr Programm zusammenstellt. «Manchmal braucht es auch Hartnäckigkeit, um an die Wunschautorinnen und -autoren zu gelangen», sagt sie. Gerade dieses Jahr habe sie mindestens zwei Literaturschaffende im Programm, die sie seit dem Start der Literaturreihe auf ihrer Liste standen und die sie immer wieder angefragt hatte. Wichtig ist Früh, dass es neben den bekannteren Namen immer wieder neue Autorinnen und Autoren zu entdecken gibt bei «lauschig». Die Kulturmanagerin verrät im «Landbote»-Podcast auch, dass sie neben der Literatur auch von Musik begeistert ist. Nicht zuletzt deshalb habe sie an der Universität Zürich Musikwissenschaften studiert. Während des Studiums schrieb Ramona Früh als freie Journalistin auch für den «Landboten» über Musik. Selber hat sie vor rund 15 Jahren in der Band «Ladies Room» Bass gespielt. «Das ist schon ewig her», sagt Früh. Die Musikkarriere habe sie nicht weiterverfolgt: «Ich habe gemerkt, dass mir das Organisieren hinter den Kulissen mehr liegt, als selber auf der Bühne zu stehen.» Während der Corona-Pandemie hat sie sich sogar eine akustische Gitarre gekauft, die derzeit aber im Keller steht. Corona habe der Literaturreihe zugesetzt. Vieles musste Früh in den vergangenen zwei Jahren verschieben oder absagen. Über die Runden kam «lauschig» auch deshalb, weil es vom Kanton eine Ausfallentschädigung erhielt. «Jetzt hoffen wir, dass das Publikum wieder kommt.» Die neue «lauschig»-Saison startet am 3. Juni und dauert bis am 10. September. Wann welches Thema besprochen wird
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| Die Russland-Korrespondentin, die ihre Karriere in Winterthur startete | 11 Sep 2024 | 01:21:17 | |
Die ehemalige SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky hat in einem Buch ihre Erlebnisse aus dem russischen Angriffskrieg aufgearbeitet. Im Podcast spricht sie zudem über ihr allererstes Praktikum bei Radio Stadtfilter. Wann welches Thema besprochen wird
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| Sie gibt Sans Papiers eine Stimme | 20 Apr 2022 | 00:30:27 | |
Geschätzt um die 100’000 Sans Papiers leben in der Schweiz – gegen 20’000 alleine im Kanton Zürich. Fliegen sie auf, müssen sie in der Regel das Land verlassen. Obschon sie für viele Schweizerinnen und Schweizer zu unverzichtbaren Nannys, Putzkräften und Köchen geworden sind, leben viele im Versteckten und meiden die Öffentlichkeit. Tanja Polli hat sie getroffen, mit ihnen viele Stunden verbracht und schliesslich zusammen mit der Fotografin Ursula Markus ein Buch mit dem Titel «Die Unsichtbaren» herausgebracht. In der neusten Folge des Landbote-Podcasts «Dialogplatz» liest Polli aus ihrem Buch vor und spricht über Schicksale wie jenes der 63-jährigen Bolivianerin Fany. Polli erklärt, wie die Lebensumstände für Sans Papiers wie Fany verbessert werden könnten und wieso Winterthur für die «Papierlosen» ein schwieriges Pflaster ist. Polli, 53 und Mutter zweier erwachsener Söhne, hat Anfang der 90er-Jahre in Winterthur die Gassenarbeit aufgebaut und ist vielseitig begabt. Die Buchautorin und Journalistin organisiert nebenbei Reisen in den Kosovo, engagiert sich dort für kulturelle Projekte und gibt in Winterthur Yoga – manchmal zu Heavy Metal. Wann welches Thema besprochen wird:
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| Die Parteipräsidentin mit Wut im Bauch und Hoffnung im Herzen | 06 Apr 2022 | 00:49:26 | |
Es sind die Ungerechtigkeiten in der Welt, die die 34-jährige SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer antreiben: «Ich kann es sehr schlecht aushalten, wenn Menschen, die Macht haben, diese gegenüber den Menschen ausspielen, die das alles nicht haben.» Im Podcast «Dialogplatz» erzählt Meyer, was ihr Energie gibt, sich täglich politisch einzusetzen. Aber auch, weshalb sie ihre Emotionen zeigt und ihre Tränen nicht zurückhält. «Ich bin keine Kunstfigur oder spiele ein Theater im Nationalratssaal, sondern das bin ich», sagt sie. Trotzdem bleibe sie zuversichtlich: «Ich habe Wut im Bauch und Hoffnung im Herzen.» Meyer ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit ihrem Partner in Winterthur. Im Primarschulalter ist sie mit ihrer Familie von Baselland nach Winterthur gezogen. Sie studierte an der Universität Zürich Human- und Wirtschaftsgeografie. Schon früh ist sie in die SP eingestiegen und bekleidete viele Ämter. Zum Beispiel war sie Vizepräsidentin der Juso Schweiz und politisierte im Winterthurer Stadt- und später im Kantonsparlament. Seit 2015 ist sie Nationalrätin und seit Herbst 2020 Co-Parteipräsidentin, zusammen mit Cédric Wermuth. Derzeit beschäftigten sie der Krieg in der Ukraine und das Schicksal der Geflüchteten. Die Vorstellung, ihre fünfjährige Tochter müsste ihrem Vater Tschüss sagen und wüsste nicht, ob sie ihn wiedersehen würde – das bewege sie extrem. Ihre Emotionen hat Meyer auch an der Mahnwache für die Ukraine kurz nach Kriegsbeginn auf dem Winterthurer Neumarkt gezeigt, die sie mit einem Freund organisiert hatte. «Das war ein grosses Zeichen für den Frieden.» In der Stadt werde sie hin und wieder auf ihre Politik angesprochen, zum Beispiel auf dem Markt. Das seien eigentlich die schönen Begegnungen, sagt sie. «Und wenn es nicht gerade auf dem Kinderspielplatz ist und ich auf die Kinder aufpassen muss, rede ich sehr gern über Politik.» In letzter Zeit machte die SP vor allem Schlagzeilen, weil sie in Parlamentswahlen einige Sitzverluste hinnehmen musste. Das sei schmerzhaft, sagt Meyer. Allerdings sei die SP in den Regierungen gut gewählt worden und habe noch nie so viele Abstimmungen gewonnen wie in den letzten eineinhalb Jahren. Von den Grünen wolle man sich nicht abgrenzen. «Bei der Klimafondsinitiative zum Beispiel handelt es sich um eine gemeinschaftliche Aufgabe. Weshalb sollten wir uns also nicht mit den Grünen zusammentun?» In der Politik gehe es schliesslich um die Sache und nicht um Parteigeplänkel. Dass die SP auch in Winterthur drei Sitze im Parlament verloren habe, tue ihr leid. Die Wahlen im Februar habe sie mitverfolgt – und sei entsprechend nervös gewesen. Wann welches Thema besprochen wird: 5:50 Was Mattea Meyer politisiert hat 7:55 Was sie in ihrer politischen Arbeit antreibt 16:30 Weshalb sie Emotionen nicht zurückhält 18:35 Aufnahme von Geflüchteten in Privathaushalten 20:50 Ihre Motivation an die SP-Spitze zu gehen und was es dafür braucht 27:45 Verluste der SP und Meyers Einordnung 44:10 Wahlen in Winterthur und Meyers Juso-Vergangenheit | |||
| Die Chefin, die die Sorgen der Firmen kennt | 23 Mar 2022 | 00:27:29 | |
Der Wirtschaft gehe es eigentlich trotz Pandemie gut, sagt Désirée Schiess, Präsidentin des KMU-Verbandes Winterthur, im Podcast «Dialogplatz». «Es ist nicht so, dass bei uns auf der Geschäftsstelle permanent das Telefon klingelt und die Leute jammern.» Dank dem breit aufgestellten Vorstand finde man allerdings auch neue Themen, wie etwa die Nachhaltigkeit. Der Verband wolle zeigen, dass Unternehmer daran sehr wohl interessiert seien. Derzeit gibt in Unternehmerkreisen auch die Initiative «Ein Lohn zum Leben» zu reden. Diese fordert in Winterthur einen Mindestlohn von 23 Franken. Der KMU-Verband lehnt sowohl die Initiative als auch den abgeschwächten Gegenvorschlag des Stadtrates ab. Schiess sagt: «Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass die Unternehmen ihre Leute fair entlöhnen.» Und sie prangert die «Doppelmoral» der Konsumentinnen und Konsumenten an. Zwar würden sie verlangen, dass alle genügend verdienten. Schiess stellt aber infrage, ob sie auch bereit wären, höhere Preise zu bezahlen. Als Chefin versuche sie, ihre Angestellten dazu zu motivieren, sich selber zu organisieren und mitzudenken. Das unterscheide sie von ihrem Vater, der die Schiess AG zuvor geführt hat. «Er war noch ein Patron im wahrsten Sinn des Wortes, aber mit einem guten Herz», sagt Schiess. Im Podcast spricht sie auch darüber, wie sie nach einer Lehre bei der Bank Julius Bär überhaupt im Familienunternehmen gelandet ist, wieso sie eine Frauenquote ablehnt und was der Krieg in der Ukraine für die hiesige Wirtschaft bedeutet. Wann welches Thema besprochen wird 1.52 Was Désirée Schiess als Chefin anders macht als ihre Vorgänger 4.00 Ihr Einstieg in die Familienfirma 7.16 Weshalb eine Frauenquote für sie nicht das Richtige ist 11.26 Wie sie den KMU-Verband führt 15.08 Was die Winterthurer Firmen beschäftigt 16.00 Debatte über einen Mindestlohn 20.39 Wieso der KMU-Verband bei den Stadtratswahlen «Vollgas gab» 22.20 Wirtschaft in der Pandemie 25.00 Was der Ukraine-Krieg für die lokale Wirtschaft bedeutet | |||
| Der Winterthurer Wetterfrosch mag es sonnig und heiss | 09 Mar 2022 | 00:41:25 | |
Felix Blumer wollte ursprünglich Sportlehrer werden, begann sich dann aber mit einem anderen Lieblingsthema genauer zu beschäftigen: dem Wetter. Seither erzählt er den Zuhörerinnen und Zuhörern von SRF Meteo, ob sie sich in den nächsten Tagen warm anziehen müssen oder sich auf Sonne freuen dürfen. Im Gespräch verrät er, wann er auch einmal daneben liegt mit seiner Vorhersage – und welche Reaktionen er dann erhält. Angesprochen wird er aber nicht nur auf seine Prognosen, sondern auch auf seine Stimme – und seinen Winterthurer Dialekt. In seiner Geburtsstadt fühlt er sich daheim, auch wenn er das lokale Wetter nicht sonderlich spannend findet. Am liebsten mag er es heiss und sonnig, ganz anders als seine Frau, was bei der Ferienplanung jeweils zu Diskussionen führen könne. Im Podcast erklärt Felix Blumer zudem, wie er als Winterthurer Zunftmeister werden konnte, wann uns das trockene Wetter Sorge bereiten sollte und wie es aus seiner Sicht um den Klimawandelt steht. Wann welches Thema besprochen wird: 2:10 Wird Felix Blumer auch einmal vom Wetter überrascht? 4:00 Worüber er im Small Talk redet 5:50 Was er von den Muotathaler Wetterschmöckern hält 7:30 Welches Wetter er mag 11:15 Wie er sich für das Wetter zu interessieren begann 17:03 Der Zunftmeister aus Winterthur 20:28 Was am Winterthurer Wetter besonders ist 22:45 Ein stressiger Beruf 24:07 Reaktionen auf Fehlprognosen 29:26 Felix Blumer über seine Stimme 33:43 Seine Meinung zum Klimawandel 35:03 Felix Blumer warnt vor «Pseudoaktivismus»
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