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Explore every episode of the podcast Der Selbstentwickler im Business

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Selbstentwicklung: Der Schlüssel zu einem gelingenden Leben (#1)19 Oct 202500:09:15
Viele Menschen, auch sehr erfolgreiche, leben fremdbestimmt. Sie folgen inneren Antreibern wie „Sei perfekt“, „Sei stark“, „Streng Dich an“ oder „Mach es allen recht“, ohne es zu merken. In meiner Arbeit als Therapeut habe ich über Jahrzehnte erlebt, wie sehr diese Muster schwächen und wie befreiend es wirkt, wenn man beginnt, sich selbst zu entwickeln statt nur Erwartungen zu erfüllen.
Mitarbeiter zu Eigenverantwortung und Selbstständigkeit führen (#2)26 Oct 202500:10:29
Viele Führungskräfte wünschen sich selbstständige, mitdenkende Mitarbeiter, aber landen stattdessen im Mikromanagement. Dabei ist genau das Gegenteil wirksam: Menschen werden leistungsfähiger, zufriedener und reifen, wenn sie Verantwortung übernehmen dürfen.
Gelassen reagieren, wenn Unerwartetes geschieht (#3)02 Nov 202500:06:06
Jeder kennt das: Etwas läuft nicht nach Plan, eine Situation entgleitet, und plötzlich ist man ärgerlich oder gestresst. Gelassenheit lässt sich jedoch trainieren. Nicht durch Verdrängen, sondern durch Bewusstheit. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Du Dich in Momenten der Überforderung innerlich aufrichtest, von der Reaktion in die Aktion kommst und jede Herausforderung als Trainingseinheit für innere Stärke begreifst.
Agil führen in Praxis, Kanzlei und Familienbetrieb (#4)09 Nov 202500:15:54
Alle wollen agiler werden, schneller entscheiden und eigenverantwortlich arbeiten. In kleinen Praxen, Kanzleien und Familienunternehmen stößt das jedoch auf besondere Hürden. Hohe Verantwortung im Gesundheitswesen, stark erfahrungsgetriebene Arbeit in Agenturen und Kanzleien sowie gewachsene Rollenbilder und Loyalitäten in Familienbetrieben prägen die Kultur. In dieser Folge zeigen wir, warum der Wandel Zeit, Muße und eine klare innere Haltung braucht, und wie er gelingt, ohne das System zu überfordern.
Drei Sätze, die Dein Leben verändern können (#5)16 Nov 202500:07:25
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in schwierigen Situationen und habe dabei drei Sätze entwickelt, die mein eigenes Leben und meine Arbeit grundlegend geprägt haben. In dieser Folge spreche ich darüber, warum es so entlastend ist, einer Situation zuerst zuzustimmen, bevor ich sie verändere, und wie mich der Satz Wo ich bin, will ich sein immer wieder aus der Opferhaltung herausholt. Außerdem erkläre ich, weshalb der Mut zum kleinen Schmerz im Jetzt mich oft vor großem Leid bewahrt hat. Diese Haltungen sind für mich keine Theorie, sondern tägliche Praxis.
Vision, Strategie und Ziele im Alltag einer Führungskraft (#6)23 Nov 202500:07:52
In dieser Folge spreche ich darüber, warum ein Unternehmen ohne Vision und Strategie langfristig orientierungslos bleibt. Eine Vision ist für mich kein großes Wort aus dem Lehrbuch, sondern ein emotionaler Leitstern für die nächsten Jahre. Sie hilft mir, Entscheidungen einzuordnen und Mitarbeitern Sinn zu vermitteln. Eine gute Strategie übersetzt diese Vision in konkrete Ausrichtungen und macht Entscheidungen im Alltag leichter. Ich zeige Dir, wie Du Vision und Strategie so entwickelst, dass Deine Mitarbeiter verstehen, wohin es gehen soll, warum sich etwas verändern muss und welche Schritte dafür notwendig sind.
Wenn Kontrolle loslässt: Wie Vertrauen Führung verändert (#7)30 Nov 202500:05:00
In dieser Folge spreche ich darüber, wie sehr sich eine Führungskraft verändert, wenn sie aufhört, alles kontrollieren zu wollen. Ich erkläre, warum übermäßige Kontrolle fast immer aus Mangel, Enttäuschung und innerer Verstimmung entsteht und wie eine gehobene Gestimmtheit meiner Arbeit eine völlig neue Qualität gibt. Wenn ich es schaffe, nicht mehr gegen das Leben und gegen andere zu kämpfen, entsteht eine innere Weite. Aus dieser Weite wächst Vertrauen in meine Mitarbeiter und damit auch ihre Kreativität und Leistungsfähigkeit.
Wie Mitarbeiter wachsen, ohne dass ich Druck ausübe (#8)07 Dec 202500:06:39
Der Wunsch, die Leistung eines Mitarbeiters zu steigern, führt viele Führungskräfte zu der Frage, wie viel Einfluss sie tatsächlich haben. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, dass Entwicklung nicht von außen erzwungen werden kann. Sie beginnt im Inneren des Mitarbeiters, und zwar nur dann, wenn er sich gesehen, geschätzt und sicher fühlt. Druck, enttäuschte Körpersprache oder subtile Erwartungen lösen dagegen das Gegenteil aus. In dieser Episode erzähle ich, weshalb ich mich nicht als Erzieher verstehe, sondern als jemand, der den Raum gestaltet, in dem Lernen und Wachstum möglich werden.
Jeder hat Recht in seinem System (#9)14 Dec 202500:04:44
Wenn ich jungen Führungskräften nur einen einzigen Satz fürs Berufsleben mitgeben dürfte, wäre es dieser: Jeder hat Recht in seinem Angst und Denksystem. Dieser Satz erinnert mich daran, dass jedes Gehirn anders konditioniert ist und Menschen nicht absichtlich etwas Falsches tun, sondern das, was in ihrem Inneren im Moment wie das geringste Übel erscheint. Wer das versteht, fällt seltener in Rechthaberei, nimmt andere weniger persönlich und kann Konflikte mit mehr Gelassenheit und Respekt führen. Für mich ist das ein Leitgedanke, der Selbstführung, Führung von Mitarbeitern und sogar Partnerschaften tief beeinflusst.
Planung, Ziele und Verantwortung im Team klar regeln (#10)21 Dec 202500:11:57
Planung, Zielvorgaben und Aufgabenverteilung klingen oft nach trockener Pflicht, für mich sind sie jedoch der Kern guter Führung. Wenn niemand weiß, was geplant ist, bis wann etwas erledigt sein soll und wer wofür verantwortlich ist, entsteht Unsicherheit, Frust und am Ende häufig sogar Kündigungsbereitschaft. In dieser Episode zeige ich Dir, wie klare Erwartungen, gut gemachte Zielvorgaben und eine saubere Aufgabenverteilung dafür sorgen, dass Deine Mitarbeiter ihren Erfolg messen können, Sinn erleben und sich fair behandelt fühlen.
Verantwortung für Mitarbeiter ohne mich selbst zu verlieren (#11)28 Dec 202500:05:47
Als Mensch mit Mitarbeiterverantwortung stehe ich ständig in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite möchte ich, dass sich meine Mitarbeiter bei mir sicher fühlen, keine Angst vor mir haben und ihre Potenziale entfalten können. Auf der anderen Seite bin ich für Ergebnisse verantwortlich und muss zugleich auf meine eigene Gesundheit achten. Im Laufe der Jahre habe ich verstanden, dass ich nicht das Glück eines anderen übernehmen kann, auch nicht das meines Teams, meiner Kinder oder meines Partners. Ich kann fair sein, freundlich bleiben, klare Aufträge geben und erreichbare Ziele formulieren. Für die eigene Gestimmtheit bleibt jedoch jeder selbst verantwortlich.
Führungskraft bleiben, gehen oder neu anfangen (#12)04 Jan 202600:13:17
Die Frage, ob die Rolle als Führungskraft noch zu mir passt, taucht in meinen Gesprächen erstaunlich häufig auf. Kein Wunder, wenn man sich die Belastungen der heutigen Arbeitswelt anschaut. Volatile Märkte, ständige Veränderungen, hybride Arbeitsformen, widersprüchliche Erwartungen und die berühmte Sandwichposition zwischen oben und unten bringen viele an ihre Grenzen. In dieser Episode schildere ich, warum diese Überforderung kein persönliches Versagen ist, welche Fähigkeiten eine Führungskraft in dieser Welt wirklich braucht und wie ich Schritt für Schritt prüfe, ob ich bleiben, gehen oder meine Rolle von innen heraus so verändern kann, dass sie wieder zu mir passt.
Krisen als Trainingsfeld für Führungskräfte (#13)11 Jan 202600:03:45
Krisen haben mich in meiner Arbeit als Selbstentwickler immer besonders interessiert. Für mich sind sie kein Schicksalsschlag von außen, sondern ein Moment, in dem meine bisherigen Lösungsversuche nicht mehr tragen. Wenn ich das Wort Krise innerlich ersetze durch Der alte Weg funktioniert nicht mehr, verändert sich sofort meine Haltung. Ich erzähle Dir, wie ich von der kindlichen Opferhaltung hin zu einer Position komme, in der ich die Situation als Coach begreife und an ihr wachsen kann, statt an ihr zu zerbrechen.
Wenn alle beschäftigt sind, aber nichts vorangeht (#14)18 Jan 202600:06:54
Das Wort Geschäftsmodell klingt für viele sperrig, aber ich halte es für einen der wichtigsten Hebel in Führung und Organisation. Nicht nur für Geschäftsführer, sondern genauso für Teamleiter und Abteilungsleiter. Sobald die Grundpfeiler nicht klar sind, entstehen Kosten, Frustration, Demotivation und am Ende Fluktuation. Ich spreche darüber, welche Elemente für mich zu einem tragfähigen Geschäftsmodell gehören, warum diese Logik auf jedes Team heruntergebrochen werden kann und wie daraus eine Aufgabenverteilung entsteht, bei der jeder weiß, wofür er arbeitet und was konkret zu tun ist.
Nach einem Fehler wieder handlungsfähig werden (#15)27 Jan 202600:04:11
Ein Fehler kann ein Unternehmen viel Geld kosten und eine Führungskraft innerlich komplett aus der Bahn werfen. Ich habe erlebt, wie Menschen sich nach einer Fehlentscheidung nicht mehr vertrauen, sich permanent innerlich bestrafen und dadurch erst recht neue Fehler machen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum der Satz Irren ist menschlich keine Floskel ist, sondern eine notwendige Grundlage für Verantwortung. Ich zeige, wie ich mir nach einem Rückschlag wieder Stabilität gebe, was ich aus Fehlern konkret herausarbeite und weshalb Selbstverzeihen die Voraussetzung dafür ist, überhaupt wieder klar denken und handeln zu können.
Zwischen allen Fronten und trotzdem souverän bleiben (#16)02 Feb 202600:11:51
In vielen Rollen meines Lebens stehe ich nicht nur für mich, sondern gleichzeitig für andere. Ich habe Menschen über mir, die Erwartungen haben, und Menschen unter mir, die Orientierung, Schutz und Lösungen wollen. Dazu kommen Kunden, Partner, andere Abteilungen und oft auch noch ein anspruchsvolles Privatleben. Genau diese Gemengelage macht die Sandwichposition so zermürbend. In dieser Folge spreche ich darüber, warum sich Führungskräfte in dieser Rolle schnell wie der Sammelpunkt für Probleme fühlen, welche typischen Stress Treiber dahinter stecken und wie ich mit einer anderen Haltung, klarer Abgrenzung und neuen inneren Bildern wieder Ruhe, Einfluss und Richtung in meinen Alltag bringe.
Warum mein Klagen meine Führung sabotiert (#17)08 Feb 202600:06:19
Klagen ist für viele Führungskräfte eine schnelle Entladung. Es fühlt sich kurz erleichternd an und liefert nebenbei ein Alibi. Die da oben sind schuld, ich kann nichts machen. Ich halte das für gefährlich, weil Klagen meine Ausstrahlung schwächt und Mitarbeiter verunsichert. In dieser Folge erkläre ich, warum ich mir als Führungskraft einen einfachen Grundsatz gesetzt habe: Ich klage nicht. Ich benenne, was ungünstig ist, und suche Lösungen. Außerdem teile ich eine konkrete Übung, mit der ich mein eigenes Jammern so hörbar mache, dass es mir fast peinlich wird und genau deshalb verschwindet.
Den Umgang mit freien Mitarbeitern professionell gestalten (#18)15 Feb 202600:11:26
Ich arbeite gern mit Handelsvertretern und Freiberuflern, gerade wenn Projekte über Monate oder Jahre laufen. Genau dort entsteht jedoch ein Risiko, das viele unterschätzen. Mit der Zeit wächst Vertrautheit, man arbeitet eng, die Grenzen verschwimmen und plötzlich fühlt es sich an wie ein Team mit Mitarbeitern. Das ist menschlich, kann aber rechtlich und organisatorisch brandgefährlich werden. In dieser Folge erkläre ich, warum freie Mitarbeiter keine Mitarbeiter sind, welche Spielregeln für mich in der Zusammenarbeit gelten und woran ich erkenne, dass das Verhältnis kippt. Dabei geht es um Haltung, Kommunikation und die klare Unterscheidung zwischen Ergebnisverantwortung und Weisungsbindung.
Gelassen oder schon innerlich ausgestiegen (#19)22 Feb 202600:03:25
Gelassenheit wirkt manchmal wie Gleichgültigkeit, und genau das macht es im Alltag so schwer zu unterscheiden. Für mich bedeutet Gelassenheit, das anzunehmen, was gerade ist, nicht im Widerstand zu sein und dann, wenn möglich, handlungsfähig zu bleiben. Gleichgültigkeit fühlt sich anders an. Da hat jemand innerlich den Stecker gezogen, macht Dienst nach Vorschrift und lässt sich von nichts mehr berühren. In dieser kurzen Folge ordne ich beide Begriffe klar ein und zeige, warum diese Unterscheidung in der Führung so entscheidend ist.
Widerstand ist kein Problem, sondern Information (#20)01 Mar 202600:14:22
Veränderung löst fast immer erst einmal Ablehnung aus, manchmal Wut, dann Verhandeln, und erst später Akzeptanz. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein normaler emotionaler Prozess. In dieser kurzen Folge ordne ich Change und Transformation ein, erkläre die typische Kurve der Veränderung und zeige, warum der Blickwinkel des Initiators ein völlig anderer ist als der des Betroffenen. Wer das versteht, kann Widerstand besser lesen, Dringlichkeit sauber kommunizieren und Change deutlich wirksamer führen.
KI macht es leicht, aber nicht unbedingt besser (#21)08 Mar 202600:08:54
Künstliche Intelligenz kann beeindruckend strukturieren, schneller formulieren und in Sekunden liefern, wofür ich sonst Stunden bräuchte. Genau darin liegt für mich Chance und Risiko zugleich. Ich spreche darüber, warum mich KI fasziniert, aber auch warum ich wach bleiben will, damit sie mich nicht bequemer macht, als mir guttut. Denn ein Teil von Freude entsteht für mich durch Überwindung, durch Ringen, durch eigenes Denken. Und ich erzähle, weshalb ich glaube, dass wir Menschen dort unersetzlich bleiben, wo Emotion, Begeisterung und Beseeltheit andere anstecken können.
Warum gute Standards Freiheit schaffen (#22)15 Mar 202600:10:31
Standards, Qualitätsmanagement und kontinuierliche Verbesserung gelten oft als trockene Pflicht. Für mich gehören sie jedoch zu den wirksamsten Hebeln in jeder Organisation. Sobald mehrere Menschen zusammenarbeiten, reicht es nicht mehr, dass jeder irgendwie sein Bestes gibt. Dann braucht es Klarheit darüber, was getan werden soll, in welcher Qualität und auf welche Weise. Ich spreche darüber, warum genau das Mitarbeitern Orientierung gibt, Kunden Vertrauen schafft und Unternehmen vor Fehlern, Reibung und unnötigen Kosten schützt.
Das innere Spiel gewinnen und den Selbstwert behalten (#23)22 Mar 202600:07:26
Selbstwert ist für mich keine Frage von Umsatz, Status oder Anerkennung. Viele Führungskräfte leisten enorm viel und fühlen sich innerlich trotzdem nicht wirklich sicher. Ich spreche darüber, warum Selbstliebe nicht durch Applaus entsteht, sondern durch eine Entscheidung. Die entscheidende Entlastung liegt für mich darin, mich vom äußeren Spiel unabhängiger zu machen und das innere Spiel zu gewinnen. Nicht perfekt sein zu müssen, sondern sagen zu können: Ich habe heute mein Bestes gegeben. Genau dort beginnt ein stabilerer Selbstwert.
Warum Deine Wirkung stärker ist als Deine Worte (#24)29 Mar 202600:12:46
Gelassenheit, Selbstsicherheit und eine positive Gestimmtheit sind in Führung keine netten Extras, sondern ein entscheidender Teil der Wirkung. Ich spreche darüber, was passiert, wenn genau das fehlt. Unsicherheit, Gereiztheit und negative Energie bleiben nie bei mir, sondern greifen auf Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und im schlimmsten Fall auf die ganze Unternehmenskultur über. Diese Folge zeigt, warum ich Authentizität nicht mit ungefiltertem Ausleben verwechsle, weshalb manchmal eher gilt Fake it till you make it und wie wichtig es ist, Angst, Schuld und schlechte Stimmung nicht ungebremst nach außen zu tragen.
Wenn Verantwortung zur Freude wird und nicht zur Fronarbeit (#25)05 Apr 202600:04:03
Verantwortung in der Führung fühlt sich nicht für jeden gleich an. Für den einen ist sie Last, Druck und ständige Überwindung. Für den anderen ist sie Ausdruck von Vertrauen, Gestaltungsspielraum und echter Freude. Ich spreche darüber, warum genau dieser Unterschied weniger mit der Position zu tun hat als mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur. Und ich zeige, was möglich ist, wenn ich zwar nicht mehr alles selbst lernen will, aber trotzdem eine wichtige Führungsrolle für mein Team einnehmen kann.
Mitarbeiterzufriedenheit beginnt nicht beim Obstkorb (#26)12 Apr 202600:22:51
Mitarbeiterzufriedenheit lässt sich nicht herstellen wie ein gutes Betriebsklima auf Knopfdruck. Ich kann niemanden glücklich machen, motivieren oder aus seiner Unzufriedenheit herausziehen. Was ich jedoch sehr wohl beeinflussen kann, ist der Rahmen, in dem Menschen arbeiten. Ich spreche darüber, warum meine Wirkung als Führungskraft dabei eine viel größere Rolle spielt als viele glauben, weshalb psychologische Sicherheit und Fairness so entscheidend sind und an welchen Punkten Zufriedenheit im Alltag tatsächlich entsteht oder zerstört wird.
Eine kleine Übung für mehr Gelassenheit (#27)19 Apr 202600:02:39
Gelassenheit beginnt für mich mit einer einfachen Entscheidung: Ich bin für das, was gerade ist. Das klingt schlicht, verändert aber sehr viel. Sobald ich aufhöre, mich gegen eine Situation zu stellen, finde ich schneller zurück in eine ruhige und lösungsorientierte Haltung.
Führen zwischen Babyboomern und Gen Z (#28)26 Apr 202600:17:37
Kaum ein Thema wird derzeit so schnell mit Vorurteilen aufgeladen wie die Zusammenarbeit verschiedener Generationen. Die einen gelten als unflexibel und überholt, die anderen als empfindlich, fordernd oder wenig belastbar. Ich halte das für gefährlich. In dieser Folge spreche ich darüber, warum gute Führung weder in Schubladen noch in Kulturkampf denkt, weshalb jede Generation nachvollziehbare Prägungen mitbringt und wie es gelingen kann, aus genau diesen Unterschieden mehr Stärke statt mehr Reibung entstehen zu lassen.
Zu nah, zu distanziert und genau dazwischen liegt Führung (#29)03 May 202600:05:23
Heute würde ich im Umgang mit Mitarbeitern manches anders machen als früher. Ich würde mich weniger ausschließlich auf Aufgaben, Ergebnisse und Sachthemen konzentrieren und stärker darauf achten, ob sich ein Mitarbeiter mit mir und im Team wirklich wohlfühlt. Gleichzeitig braucht gute Führung eine Grenze. Interesse am Menschen ist wichtig, aber es darf nicht in Einmischung kippen. Genau diese Balance zwischen Nähe und Distanz entscheidet oft darüber, ob sich Mitarbeiter gesehen fühlen oder innerlich entfernen.
Wenn Führung nicht mehr allein getragen werden muss (#30)10 May 202600:19:44
Doppelspitzen und Geschäftspartnerschaften können enorm entlasten, gerade in Zeiten, in denen Verantwortung, Veränderungsdruck und Mitarbeitererwartungen immer anspruchsvoller werden. Ich spreche darüber, warum ich selbst seit vielen Jahren bewusst in Doppelspitzen arbeite, welche Risiken dabei entstehen und weshalb gemeinsame Führung nur funktioniert, wenn Rollen, Entscheidungswege und Loyalität nach außen sauber geklärt sind. Wenn zwei Menschen sich respektvoll reiben, ihre Stärken verbinden und ihre Differenzen nicht ins Team tragen, kann daraus eine sehr moderne und stabile Form von Führung entstehen.
Der Charakter zeigt sich nicht im Lebenslauf (#31)17 May 202600:06:19
Wenn ich heute noch einmal mit dreißig im Beruf stehen würde, würde ich bei wichtigen Personalentscheidungen genauer hinschauen. Früher habe ich Menschen manchmal zu schnell geglaubt, wenn sie mir ihre Kompetenz überzeugend dargestellt haben. Heute weiß ich: Entscheidend ist nicht nur, was jemand kann, sondern wie jemand als Persönlichkeit wirkt. Ich spreche darüber, warum ich mehr Zeit mit Menschen verbringen würde, bevor ich ihnen Verantwortung übertrage, und weshalb Charakter, Verhalten, Umgang mit Niederlagen und Verantwortungsbereitschaft oft mehr über eine Person verraten als jeder Fragebogen.
Wenn die eigene Praxis zum Führungsstress wird (#32)24 May 202600:17:40
Viele Ärzte verwirklichen sich mit der eigenen Praxis einen beruflichen Traum und merken irgendwann, dass sie weit mehr tragen als medizinische Verantwortung. Patientenversorgung, Haftungsrisiken, Mitarbeiterführung, Bürokratie, Digitalisierung, Serviceerwartungen und wirtschaftlicher Druck laufen täglich zusammen. Ich spreche darüber, warum gerade Ärzte in einer besonderen Rollenspannung stehen und weshalb Praxisinhaber heute nicht nur gute Mediziner sein müssen, sondern auch klare Führungskräfte und wache Unternehmer.
Wenn jeder macht, was er für richtig hält (#33)31 May 202600:11:02
Sobald Teams größer werden, reicht gute Absicht nicht mehr aus. Wenn unklar ist, wer entscheidet, wer welche Aufgabe trägt, wie kommuniziert wird und welche Standards gelten, entsteht schnell Willkür. Jeder handelt dann nach seinem eigenen Denk und Angstsystem und glaubt, es richtig zu machen. Ich spreche darüber, warum Team und Organisationsstrukturen keine kalte Bürokratie sind, sondern die Voraussetzung für Fairness, Eigenverantwortung, gute Leistung und echte Entlastung in der Führung.
Wer gegen das Leben spielt, macht weniger Punkte (#34)07 Jun 202600:11:46
Manche Fehler kosten Geld, andere verändern den Blick auf das ganze Leben. In dieser Folge erzähle ich von einem Vertrag, den ich leichtgläubig unterschrieben habe, ohne ihn noch einmal zu lesen, und von einem Tennismatch, das später zu einem echten Schlüsselmoment wurde. Dort entstand ein Satz, der mich bis heute begleitet: Wer gegen das Leben spielt, macht weniger Punkte. Für mich steckt darin eine zentrale Haltung des Selbstentwicklers: nicht gegen Umstände, Menschen oder das Wetter kämpfen, sondern erwachsen bleiben, sich auf das Spiel konzentrieren und aus jeder Situation lernen.
Wenn ein Schicksalsschlag das Team trifft (#35)14 Jun 202600:15:30
Wenn Mitarbeiter von schwerer Krankheit, Todesfällen, Trennung, Depression oder anderen Ausnahmesituationen betroffen sind, reicht normale Führung nicht mehr aus. Ich spreche darüber, warum solche Momente Hochrisikokommunikation sind und weshalb Führungskräfte hier besonders bewusst handeln müssen. Es geht nicht nur um Mitgefühl, sondern auch um psychologische Sicherheit, klare Vereinbarungen, das Teamgefüge und die eigene Glaubwürdigkeit als Führungskraft.
Für das Leben sein, statt Energie im Widerstand zu verlieren (#36)21 Jun 202600:06:34
Eine Haltung hat mich beruflich und privat besonders getragen: die Entscheidung, für das Leben zu sein. Nicht nur für das Angenehme, sondern auch für das, was gerade ist. Ich spreche darüber, warum Klagen und Dagegensein enorme Energie kosten und weshalb jede Situation zum Coach werden kann, wenn ich mich als Schüler des Lebens verstehe. Selbstentwicklung bedeutet für mich nicht Selbstoptimierung, sondern an den Herausforderungen des Lebens zu wachsen, hin zu mehr Gelassenheit, Freude und Liebe.
Wer zu früh verändert, verliert Vertrauen (#37)28 Jun 202600:15:39
Wenn ich als Führungskraft in eine neue Rolle komme, beginnt nicht einfach ein neuer Job. Ich betrete ein bestehendes System mit Erwartungen, Machtlogiken, ungeschriebenen Regeln und Menschen, die mich sofort beobachten. In dieser Folge spreche ich darüber, warum gerade die ersten Wochen und Monate so sensibel sind, weshalb ich nicht zu schnell verändern sollte und warum Zuhören, Fragen und Verstehen am Anfang wichtiger sind als sofortiges Senden. Wer hier zu früh losrennt, verliert Vertrauen, bevor echte Führung überhaupt beginnen kann.
Freundlich zum Menschen, klar in der Sache (#38)05 Jul 202600:06:19
Muss eine Führungskraft eher harmoniebedürftig oder autoritär sein? Für mich liegt die Antwort nicht in einem Entweder oder. Es gibt Situationen, in denen klare Anweisungen notwendig sind. Und es gibt Situationen, in denen Menschen Wertschätzung, Halt und emotionale Führung brauchen. Entscheidend ist, beides miteinander zu verbinden: dem Menschen freundlich begegnen und in der Sache klar, konsequent und zielorientiert bleiben. Genau darüber spreche ich in dieser Folge.
Wer alles selbst macht, führt nicht mehr (#39)12 Jul 202600:12:58
Viele Führungskräfte arbeiten operativ so viel mit, dass für echte Führung kaum noch Raum bleibt. Ich spreche darüber, warum Macht, Delegation und Zeitmanagement keine Nebenthemen sind, sondern zu den wichtigsten Grundlagen einer Führungsrolle gehören. Wer seine Macht nicht nutzt, keine klaren Entscheidungen trifft, Aufgaben nicht sauber delegiert und im Tagesgeschäft untergeht, verliert Orientierung, Wirkung und Autorität. Führung beginnt dort, wo ich meine Rolle bewusst einnehme und mir die Zeit verschaffe, wirklich zu steuern.
Was Du nicht kannst, das lehrst Du (#40)19 Jul 202600:06:53
Manchmal erklären wir genau das besonders gut, wonach wir uns selbst noch sehnen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum auch ich immer wieder merke, dass ich etwas lehre, was ich selbst noch nicht vollkommen lebe. Für mich ist das kein Widerspruch, sondern ein zentraler Teil des Selbstentwicklers: bewusst bleiben, sich selbst mit Humor beobachten und in dem Moment wach werden, in dem alte Muster automatisch übernehmen. Veränderung beginnt nicht beim perfekten Wissen, sondern in der Gegenwart, wenn ich merke, wie ich gerade denke und mich dann neu ausrichte.
Wenn gute Zusammenarbeit im Chaos versandet (#41)26 Jul 202600:18:50
Rollen, Teamstrukturen und Meetings klingen zunächst nach trockenen Organisationsfragen. In der Realität entscheiden sie jedoch darüber, ob ein Team wirksam arbeiten kann oder permanent Energie verliert. Ich spreche darüber, warum gute Führung nicht nur aus Menschenkenntnis, Empathie und Kulturarbeit besteht, sondern auch aus klaren Zuständigkeiten, sauberen Entscheidungswegen und sinnvoll geführten Meetings. Denn wenn Aufgaben unklar sind, Verantwortung verschwimmt und Meetings keinen Zweck erfüllen, entsteht kein kreativer Freiraum, sondern Reibung, Frust und stille Kündigung.
Woran ich erkenne, ob ich jemandem vertrauen kann (#42)02 Aug 202600:06:11
Ob ich einem Menschen vertraue, entscheidet sich bei mir früher, als mir lange bewusst war. Ich merke es daran, ob jemand wirklich zuhört oder meine Geschichte nur als Stichwort für seine eigene nimmt. Und ich merke es daran, wie er über Abwesende spricht. Wer andere schnell abwertet, wird irgendwann auch über mich so reden, deshalb vertraue ich ihm weniger an.
Ohne Ziel macht jeder sein eigenes Ding (#43)09 Aug 202600:09:12
Eine Vision muss weder groß noch weltrettend sein. Sie muss nur allen zeigen, wohin die Reise geht. Microsoft wollte einen Computer auf jeden Schreibtisch bringen, Google die Informationen der Welt zugänglich machen, mehr steckte darin nicht. Fehlt diese Orientierung, arbeitet jeder in seine eigene Richtung, und genau dort entstehen Doppelarbeit, beliebige Entscheidungen und Spannungen, die niemand richtig benennen kann.
Wer oben sitzt, hat nicht die bessere Wahrheit (#44)16 Aug 202600:08:12
Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.
Freunde, Familie und plötzlich bist Du der Chef (#45)23 Aug 202600:12:37
Viele stellen Freunde ein, holen den Cousin ins Team oder rutschen selbst vom Kollegen in die Chefrolle. Und dann wundern sie sich, warum plötzlich nichts mehr so funktioniert wie vorher. Der Grund liegt in den Werten. Freundschaft lebt davon, dass ich Dich so lasse, wie Du bist. Familie hält zusammen, auch wenn jemand nicht performt. Führung dagegen bewertet, korrigiert und entwickelt. Beides gleichzeitig zu leben, geht kaum.
Die Jungen sind nicht respektlos, sie respektieren keine Titel (#46)30 Aug 202600:06:23
Ich bin doch der Chef, sagen meine Klienten, und trotzdem ist da kein Respekt mehr. Ich unterscheide an dieser Stelle zwischen vertikaler und horizontaler Autorität. Die vertikale kommt aus der Stellung und verlangt Respekt, weil oben eben oben ist. Die horizontale entsteht daraus, wie jemand sich verhält. Bei jüngeren Mitarbeitern wirkt nur noch die zweite, und das ist keine Respektlosigkeit, sondern ein anderer Maßstab.
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