Explore every episode of the podcast Der Fotografie- und Coaching-Podcast mit Lars Wunderlich
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Folge 1: Was ist Bildsprache? – Über Authentizität, Intuition und den eigenen fotografischen Blick | 22 Apr 2026 | 00:39:01 | |
Folge 1: Was ist Bildsprache? – Über Authentizität, Intuition und den eigenen fotografischen Blick In der ersten Folge von BILDSPRACHE spricht Lars Wunderlich über die fundamentalen Fragen der Fotografie: Was macht eine individuelle Bildsprache aus? Warum fotografieren zehn Menschen am selben Ort völlig unterschiedliche Bilder? Und was ist eigentlich das Mächtigste an einem Bild? Lars erklärt, warum Bildsprache nichts mit Stil oder äußerlicher Form zu tun hat, sondern vielmehr das visuelle Äquivalent zum Timbre einer Stimme ist. Er teilt seine Erfahrungen aus dem Studium und der Arbeit mit Coaching-Teilnehmern, die alle denselben Auftrag bekommen – und doch völlig verschiedene Ergebnisse produzieren. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Authentizität: Kann Fotografie überhaupt authentisch sein? Lars erzählt von einem prägenden Projekt in einem Münchner Kontaktcafé für Drogenabhängige in den 90er Jahren, bei dem seine "zu authentischen" Bilder nicht die erhoffte Wirkung erzielten. Diese Erfahrung führt zu der Frage: Wo ist der richtige Ort für ein Bild? | |||
| Folge 2: Darf ein Bild irritieren? | 22 May 2026 | 01:10:01 | |
In dieser Folge wird es persönlich. Lars Wunderlich spricht darüber, warum er überhaupt fotografiert – und was ihn antreibt, wenn die Kamera nicht als Werkzeug, sondern als Sprache funktioniert. Wir schauen gemeinsam auf ein Bild, das Lars 2001 als Teil seiner Abschlussarbeit an der Fotoschule aufgenommen hat – und das die Grundlage für alles legte, was danach kam. Was macht ein Bild zu einem guten Bild? Was passiert, wenn ein Bild beim Betrachter Irritation auslöst – und ist das vielleicht sogar das Ziel? Lars und ich sprechen darüber, ob Unbehagen im Auge des Betrachters nicht manchmal genau das ist, was ein Bild lebendig macht. Außerdem: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Fotokurs und einem Fotocoaching? Und was zwischen technischem Handwerk und echter Bildsprache? Susanne aus der Community hat gefragt, was Lars anders macht als andere Fotolehrer – die Antwort überrascht. Und zum Schluss: Fotografiert Lars Wunderlich eigentlich noch für sich selbst? Community-Fragen in dieser Folge von Susanne und Diana – danke euch! Kurse & Coachings Alle Kurse und Coachings von Lars Wunderlich sind buchbar auf:
Kontakt & Fragen instagram.com/lars.wunderlich.fotoseminare ▸ E-Mail mail@larswunderlich.com | |||
| Folge 3: Kitsch oder Kunst? | 17 Jun 2026 | 01:04:20 | |
Schickt uns eure Fragen und Themenwünsche für die nächste Folge – per Mail oder Instagram-DM. Eure Stimme lässt diesen Podcast blühen! Birgit hatte eine Anregung, die wir uns zu Herzen genommen haben: Bilder zum Podcast sichtbar zu machen, damit ihr beim Zuhören nicht nur zuhört, sondern auch seht, wovon wir sprechen. Das machen wir heute mit dem Bild von Susanne Ebling, das ihr als Episodenbild seht. Das Foto „Farben pflücken" – entstanden aus einer Coaching-Zusammenarbeit mit Lars. Die Community hatte das Bild vorab gesehen, und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Benni assoziiert die knalligen Farben direkt mit Kitsch, was zu der Frage im Titel führt. Außerdem beantwortet Lars endlich Bennis Frage aus Folge 2: Wie hat sich die Fotografie in seiner Laufbahn eigentlich verändert? Birgit fragt etwas, das uns alle betrifft: Verlässt sich unser Gehirn bei Erinnerungen zu stark auf Fotos – und lässt es sich sogar täuschen, wenn ein falsches Bild ins Album geschmuggelt wird? Mehr Bilder von Susanne Ebling: SUSANNE EBLING Alle Kurse und Coachings von Lars Wunderlich: Fotokurse München | Lars Wunderlich | |||
| Folge 4: Intuition | 19 Jul 2026 | 00:46:42 | |
Folge 4: Intuition: In dieser Folge wird es still. Nicht im Sinne von leise – sondern im Sinne von: innehalten. Lars Wunderlich spricht darüber, was Fotografieren im Kern eigentlich ist. Nicht das Auslösen, nicht die Technik, nicht das Bild am Ende. Sondern das Anschauen. Die Haltung vor dem Moment. Die Fähigkeit, etwas wirklich zu sehen – auch ohne die Kamera überhaupt in die Hand zu nehmen. Henri Cartier-Bresson hat es so beschrieben: Fotografieren bedeutet, Kopf, Auge und Herz auf dieselbe Achse zu bringen. Lars beschreibt im Coaching genau das – und wir sprechen darüber, ob man das lernen kann, oder ob man es zunächst nur sehen lernen muss. Dazu besprechen wir das Bild von Wolfgang Waldmann: Kinder, die zwischen alten Säulen Fangen spielen. Ein Bild, das die Community in Bewegung gebracht hat – von „Freiheit" bis „ich höre es fast". Veronique schreibt: die Stimmung der spielenden Kinder springt auf mich über, als stände ich beobachtend daneben. Marcus beschreibt dreimal denselben Kontrast, mit anderen Worten. Warum tut ein Bild das mit uns? Mehr Bilder von Wolfgang Waldmann: Fotografie Wolfgang Waldmann Instagram: https://www.instagram.com/wolfgangwaldmann/ Video über Henri Cartier Bresson: Henri Cartier-Bresson's Best Photos and the Stories Behind Them | |||